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Dieses
Patent ist eine Teilfortführung
der ebenfalls anhängigen
U.S.-Patentanmeldung mit der Seriennummer 10/351,013 und beansprucht
die Priorität
derselben, die eine Teilanmeldung der U.S.-Patentanmeldung mit der
Seriennummer 09/963,171 ist, die jetzt als U.S.-Patent Nr. 6,576,969
B2 ausgegeben ist.
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Ein
Speicherchip weist im allgemeinen eine Mehrzahl von Speicherzellen
auf, die auf einen Siliziumwafer aufgebracht und über ein
Array von Spaltenleitungsleitungen (Bitleitungen) und Zeilenleitungsleitungen
(Wortleitungen) adressierbar sind. Üblicherweise befindet sich
eine Speicherzelle an dem Schnittpunkt einer Bitleitung und einer
Wortleitung. Die Speicherzellen werden durch spezialisierte Schaltungen
gesteuert, die Funktionen durchführen, wie
z. B. ein Identifizieren von Zeilen und Spalten, aus denen Daten
gelesen und an die Daten geschrieben werden. Üblicherweise speichert jede
Speicherzelle Daten in der Form einer „1" oder „0", was ein Bit an Daten darstellt.
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Ein
Array magnetischer Speicherzellen kann als ein magnetischer Direktzugriffsspeicher
oder MRAM bezeichnet werden. Ein MRAM ist im allgemeinen ein nichtflüchtiger
Speicher (d. h. ein Festkörperchip,
der Daten beibehält,
wenn eine Leistung abgeschaltet wird). Zumindest ein Typ einer magnetischen
Speicherzelle umfasst eine Datenschicht und eine Referenzschicht,
die voneinander durch zumindest eine Zwischenschicht getrennt sind.
Die Datenschicht kann auch als eine Bitschicht, eine Speicherungsschicht
oder eine Leseschicht bezeichnet werden. In einer magnetischen Speicherzelle
kann ein Bit an Daten (z. B. eine „1" oder „0") durch ein „Schreiben" in die Datenschicht über eine
oder mehrere leitende Anschlussleitungen (z. B. eine Bitleitung und
eine Wortleitung) gespeichert werden. Eine typische Datenschicht
kann aus einem oder mehreren ferromagnetischen Materialien hergestellt
sein. Die Schreiboperation wird üblicherweise über einen
oder mehrere Schreibströme
erzielt, die die Ausrichtung des magnetischen Moments in der Datenschicht
in eine vorbestimmte Richtung setzen (im folgenden „magnetische
Ausrichtung").
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Sobald
es geschrieben ist, kann das gespeicherte Bit an Daten durch ein
Bereitstellen eines Lesestroms durch eine oder mehrere leitende
Anschlussleitungen (z. B. eine Leseleitung) an die magnetische Speicherzelle
gelesen werden. Für
jede Speicherzelle sind die magnetischen Ausrichtungen der Datenschicht
und der Referenzschicht entweder parallel (in der gleichen Richtung)
oder antiparallel (in unterschiedlichen Richtungen) zueinander.
Der Grad an Parallelität
beeinflusst den Widerstandswert der Zelle und dieser Widerstandswert
kann durch ein Lesen (z. B. über
einen Leseverstärker)
eines Ausgangsstroms oder einer -spannung, der/die durch die Speicherzelle
ansprechend auf den Lesestrom erzeugt wird, bestimmt werden.
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Insbesondere
weist der basierend auf dem Ausgangsstrom bestimmte Widerstandswert,
wenn die magnetischen Ausrichtungen parallel sind, einen ersten
relativen Wert (z. B. relativ niedrig) auf. Wenn die magnetischen
Ausrichtungen antiparallel sind, weist der bestimmte Widerstandswert
einen zweiten relativen Wert (z. B. relativ hoch) auf. Die relativen Werte
der beiden Zustände
(d. h, parallel und antiparallel) unterscheiden sich üblicherweise
ausreichend, um als unterschiedlich erfasst zu werden. Eine „1" oder eine „0" kann den jeweiligen
relativen Widerstandswerten abhängig
von einer Entwurfsspezifizierung zugewiesen sein.
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Die
Zwischenschicht, die auch als eine Abstandsschicht bezeichnet werden
kann, kann ein isolierendes Material (z. B. Dielektrikum), ein nicht-magnetisches
leitendes Material und/oder weitere bekannte Materialien aufweisen.
Die verschiedenen leitenden Anschlussleitungen, die verwendet werden, um
die Speicherzellen zu adressieren (z. B. Bitleitungen, Wortleitungen
und Leseleitungen), und um Ströme
zur Leitung durch die Daten- und die Referenzschicht bereitzustellen,
um Daten von den Speicherzellen zu lesen oder Daten in dieselben
zu schreiben, werden durch eine oder mehrere zusätzliche Schichten, die leitende
Schicht(en) bezeichnet werden, bereitgestellt.
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Die
oben beschriebenen Schichten und ihre jeweiligen Charakteristika
sind typisch für
magnetische Speicherzellen, die auf Tunneleffektmagnetowiderstands-
(TMR-) Effekten basieren, die in der Technik bekannt sind. Weitere
Kombinationen von Schichten und Charakteristika können ebenso
verwendet werden, um magnetische Speicherzellen basierend auf TMR-Effekten
herzustellen.
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Wiederum
andere Konfigurationen magnetischer Speicherzellen basieren auf
weiteren bekannten physischen Effekten (z. B. dem Effekt eines Riesen-Magnetowiderstands
(GMR), eines anisotropen Magnetowiderstands (AMR), eines Kolossal-Magnetowiderstands
(CMR) und/oder weiteren physischen Effekten).
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In
dieser gesamten Anmeldung werden verschiedene exemplarische Ausführungsbeispiele
in Bezug auf die TMR-Speicherzellen beschrieben, wie diese erst
oben beschrieben wurden. Fachleute auf diesem Gebiet werden ohne
weiteres erkennen, dass die exemplarischen Ausführungsbeispiele gemäß den Anforderungen
einer bestimmten Implementierung auch mit weiteren Typen magnetischer
Speicherzellen implementiert sein können, die in der Technik bekannt
sind (z. B. weiteren Typen von TMR-Speicherzellen, GMR-Speicherzellen, AMR-Speicherzellen,
CMR-Speicherzellen, usw.).
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Der
relative Widerstandswert zwischen einer Referenzschicht und einer
Datenschicht einer magnetischen Speicherzelle kann wirksamer und
definitiver ermittelt werden, wenn die magnetische Ausrichtung der
Referenzschicht „ohne
Aufwand festgelegt" (pinned-on-the-fly)
werden kann (d. h. durch ein Anlegen eines Stroms, um die Referenzschicht
in eine bekannte magnetische Ausrichtung festzulegen, wenn ein Bit
gelesen werden soll). Verschiedene exemplarische Ausführungsbeispiele
ohne Aufwand festgelegter Referenzschichten sind detaillierter in dem
U.S.-Patent Nr. 6,404,674, übertragen
an Anthony u. a., das der Anmelderin der vorliegenden Erfindung
zugewiesen ist, beschrieben. Dieses Patent ist hierin zu allen Zwecken
durch Bezugnahme aufgenommen. Eine Art und Weise zur Herstellung
magnetischer Speicherzellen mit Referenzschichten, die ohne Aufwand
festgelegt werden können,
besteht darin, die Referenzschichten magnetisch weich zu machen
(d. h. Schichten, deren magnetische Ausrichtung leicht umzuschalten
ist).
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So
besteht ein Markt für
magnetische Speicherzellen, die Referenzschichten aufweisen, deren magnetische
Ausrichtung leicht umzuschalten ist.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine magnetische Speicherzelle,
ein Verfahren zum Herstellen einer magnetischen Speicherzelle oder
ein nichtflüchtiges
Speicherarray mit verbesserten Charakteristika zu schaffen.
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Diese
Aufgabe wird durch eine magnetische Speicherzelle gemäß Anspruch
1, ein Verfahren gemäß Anspruch
17 oder ein nichtflüchtiges
Speicherarray gemäß Anspruch
29 gelöst.
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Eine
exemplarische magnetische Speicherzelle weist eine Datenschicht,
eine Weichreferenzschicht, die eine geringere magnetische Energie
als die Datenschicht aufweist, und eine Abstandsschicht zwischen
der Datenschicht und der Weichreferenzschicht auf.
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Ein
exemplarisches Verfahren zum Herstellen einer magnetischen Speicherzelle,
die eine Weichreferenzschicht aufweist, weist ein Bilden einer Datenschicht,
ein Bilden einer Weichreferenzschicht, die eine geringere magnetische
Energie als die Datenschicht aufweist, und ein Bilden einer Abstandsschicht
zwischen der Datenschicht und der Weichreferenzschicht auf.
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Weitere
Ausführungsbeispiele
und Implementierungen sind unten auch beschrieben.
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Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf
die beiliegenden Zeichnungen näher
erläutert.
Es zeigen:
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1 eine
erste exemplarische magnetische Speicherzelle, die eine Weichreferenzschicht aufweist;
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2 eine
zweite exemplarische magnetische Speicherzelle, die eine Weichreferenzschicht aufweist;
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3 eine
dritte exemplarische magnetische Speicherzelle, die eine Weichreferenzschicht aufweist;
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4A bis 4C ein
exemplarisches Verfahren zum Herstellen der exemplarischen magnetischen
Speicherzelle aus 1;
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5A bis 5F ein
exemplarisches Verfahren zum Herstellen der exemplarischen magnetischen
Speicherzelle aus 2; und
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6A bis 6F ein
exemplarisches Verfahren zum Herstellen der exemplarischen magnetischen
Speicherzelle aus 3.
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I. Übersicht
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Exemplarische
magnetische Speicherzellen, die eine Weichreferenzschicht aufweisen,
und Fertigungsverfahren zum Her stellen der magnetischen Speicherzellen
sind hierin beschrieben.
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Abschnitt
II beschreibt im allgemeinen die Verwendung von Weichreferenzschichten
in magnetischen Speicherzellen.
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Abschnitt
III beschreibt eine erste exemplarische magnetische Speicherzelle.
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Abschnitt
IV beschreibt eine zweite exemplarische magnetische Speicherzelle.
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Abschnitt
V beschreibt eine dritte exemplarische magnetische Speicherzelle.
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Abschnitt
VI beschreibt ein exemplarisches Verfahren zum Herstellen der ersten
exemplarischen verbesserten magnetischen Speicherzelle.
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Abschnitt
VII beschreibt ein exemplarisches Verfahren zum Herstellen der ersten
exemplarischen verbesserten magnetischen Speicherzelle.
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Abschnitt
VIII beschreibt ein exemplarisches Verfahren zum Herstellen der
ersten exemplarischen verbesserten magnetischen Speicherzelle.
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Abschnitt
IX beschreibt verschiedene weitere Betrachtungen, die magnetischen
Speicherzellen zugeordnet sind.
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II. Magnetische Speicherzellen,
die Weichreferenzschichten aufweisen
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A. Übersicht über ein weiches magnetisches
Verhalten
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Man
spricht davon, dass eine Schicht eines magnetischen Materials ein „weiches" magnetischen Verhalten
zeigt, wenn ihre magnetische Ausrichtung durch ein kleines Magnetfeld
umkehrbar umgeschaltet werden kann. Eine Schicht eines magnetischen Materials
kann als ein Ergebnis ihrer chemischen Zusammensetzung, Größe, Form
oder selbst der Temperatur des Materials während einer Messung weich sein.
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Ein
superparamagnetisches Material ist ein Beispiel eines magnetischen
Materials, das „ultraweich" sein kann. Ein ultraweiches
Material weist im allgemeinen keine gesetzte magnetische Ausrichtung
auf, wenn gerade kein Magnetfeld angelegt wird. Das ultraweiche
Material weist eine extrem niedrige Koerzivität auf und erfordert unter Umständen nur
eine sehr kleine Menge eines Magnetfelds, um seine magnetische Ausrichtung
auf die eine oder andere Weise umzuschalten.
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B. Anwenden weich-magnetischer
Materialien auf magnetische Speicherzellen
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Weich-magnetische
Materialien sind in magnetischen Speicherzellen nützlich,
um Umschaltcharakteristika der Speicherzellen zu verbessern. Eine weiche
Datenschicht z. B. benötigt
im allgemeinen während
einer Schreiboperation einen niedrigeren Umschaltstrom als eine
harte Datenschicht. Die Datenschicht sollte jedoch nicht zu weich
sein. Es ist wünschenswert,
die Datenschicht ausreichend hart herzustellen, um die in die Schicht „geschriebene" magnetische Ausrichtung
zu behalten. Viele Verwendungen der weich-magnetischen Materialien
in magnetischen Speicherzellen sind in den U.S.-Patenten mit den
Nummern 6,404,674 (übertragen
an Anthony u. a.) und 6,538,917 (übertragen an Tran u. a.), die hierin
zu allen Zwecken durch Bezugnahme aufgenommen sind, offenbart.
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C. Anwenden weich-magnetischer
Materialien auf Referenzschichten in magnetischen Speicherzellen
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In
einer magnetischen Speicherzelle, die eine Weichreferenzschicht
(im Gegensatz zu einer festgelegten oder Hart-Referenzschicht) implementiert, ist
die Koerzivität
der Referenzschicht üblicherweise
viel geringer als die Koerzivität
der Datenschicht. In vielen exemplarischen magnetischen Speicherzellen
z. B. kann die Koerzivität
der Datenschicht zwei- bis fünfmal
größer als
die Koerzivität der
Referenzschicht sein. Wenn eine Weichreferenzschicht in einer magnetischen
Speicherzelle implementiert wird, kann die Referenzschicht mit kleinen Magnetfeldern,
die durch Ströme
erzeugt werden, die durch Leiter benachbart zu der magnetischen
Speicherzelle bereitgestellt werden, in eine bekannte magnetische
Ausrichtung gesetzt sein. Derartige Ströme sind kleiner als der Umschaltstrom,
der zum Schreiben eines Bits in die Datenschicht benötigt wird.
Ein geringerer Stromverbrauch kann zu einer reduzierten Betriebsleistung
führen.
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D. „Weich"-Machen einer Referenzschicht durch
Reduzierung ihrer magnetischen Energie
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In
einer magnetisch weichen Schicht kann ein sehr kleines Magnetfeld
(oder ein Strom) bewirken, dass die magnetische Ausrichtung in der
Schicht ihre Richtung ändert.
Falls dies geeignet verwendet wird, kann dieses Attribut in der
Referenzschicht wünschenswert
sein. Im allgemeinen wird ein magnetisches Material durch ein Reduzieren
seiner magnetischen Energie „weich" gemacht, die proportional zu
K, der Summe aller Anisotropien der magnetischen Schicht ist (üblicherweise
umfasst Anisotropie ohne Einschränkung
eine Formanisotropie, eine Magnetokristall-Anisotropie und eine
magnetoelastische Anisotropie). Wenn magnetische Elemente auf Submikrometerabmessungen
strukturiert sind, dominiert oft eine Formanisotropie, so dass ein
Steuern der Formanisotropie beim Erzeugen eines weichen strukturierten
magnetischen Elements wichtig ist.
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1. Reduzieren
der magnetischen Energie in einer Referenzschicht durch Reduzieren
der Formanisotropie
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Wenn
eine Weichreferenzschicht entworfen wird, kommt es in Betracht,
eine Schicht mit einer kleinen Formanisotropie herzustellen. Im
allgemeinen gilt, dass, je kleiner die Differenz zwischen Haupt-
und Nebenachse einer planaren Form ist, desto kleiner die Formanisotropie
ist. Ein Kreis z. B., dessen Haupt- und Nebenachse gleich seinem Durchmesser
d sind, weist keine Formanisotropie auf. Ein Quadrat mit einer Breite
d weist eine kleinere Formanisotropie als ein Rechteck einer Breite
d auf. Mit immer kleiner werdenden Abmessungen einer Schicht nimmt
die Formanisotropie (Ks) einer länglichen
Form schnell zu. So ist ein Reduzieren der Formanisotropie (z. B.
durch Anpassen kreisförmiger Formen)
insbesondere für
kleine strukturierte Schichten von Vorteil.
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2. Reduzieren
der magnetischen Energie in einer Referenzschicht durch Reduzieren
der Magnetokristall-Anisotropie
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Die
Auswahl einer ferromagnetischen Legierung kann auch eine wichtige
Betrachtung sein, wenn eine Weichreferenzschicht erzeugt wird. Das
zur Sättigung
der Magnetisierung entlang einer angelegten Feldachse benötigte Magnetfeld
ist im allgemeinen proportional zu der magnetischen Anisotropie.
Deshalb ermöglicht
es ein Implementieren einer geringen Magnetokristall-Anisotropie
in einer Weichreferenzschicht unter Umständen, dass die Magnetisierung der
Weichreferenzschicht auf geringere Magnetfelder ansprechen kann.
Größere Felder
werden benötigt,
um eine Magnetisierungsausrichtung in Materialien mit höherer Anisotropie
zu verändern.
Beispiele von Materialien, die eine geringe Magneto kristall-Anisotropie
aufweisen, umfassen NiFe, CoFe und amorphe ferromagnetische Legierungen
(z. B. CoFeB, CoZrNb).
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3. Reduzieren
der magnetischen Energie in einer Referenzschicht durch Reduzierung
des Volumens
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Wenn
das Volumen V einer strukturierten Magnetschicht reduziert wird,
nimmt die magnetische Gesamtenergie KV der Schicht ab und nähert sich schließlich der
Wärmeenergie
kBT der Schicht an. Hier ist kB die
Boltzmann-Konstante und T ist die absolute Temperatur. Wenn das
Verhältnis
von magnetischer Energie zur Wärmeenergie
(KV/kBT) in einer Schicht eines Materials
kleiner als ein Schwellenwert (z. B. etwa 50) ist, wird die Schicht
des Materials unter Umständen
weniger wärmestabil
und ihre magnetische Ausrichtung kann anfällig für eine Neuausrichtung aufgrund
thermischer Fluktuationen werden. Ein Anzeichen für den Einsatz
einer thermischen Instabilität
ist eine Reduzierung der Koerzivität, was in einer Weichreferenzschicht
von Vorteil verwendet werden kann. Ferner kann eine Reduzierung
des Volumens einer Schicht (z. B. Reduzieren des Verhältnisses zwischen
KV und kBT auf etwa 5) die Schicht in einen superparamagnetischen
ultraweichen Zustand bringen. Vor einem Erreichen des superparamagnetischen
Zustands ermöglicht
die Wärmeenergie
u. U. ein Umschalten der magnetischen Ausrichtung, was die Schicht
weicher macht.
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Basierend
auf dem Vorangegangenen kann ein Reduzieren des Volumens einer Schicht
(z. B. durch Reduzieren ihrer Fläche
und/oder Dicke) bei dem Entwurf einer Weichreferenzschicht in Betracht kommen.
Ein Strukturieren der Weichreferenzschicht in eine dünnere Schicht
(insbesondere in Kombination mit einer kleinen kreisförmigen Form)
kann die Referenzschicht ultraweich machen.
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Natürlich kann
auch jede Kombination der obigen Techniken verwendet werden, um
abhängig von
den spezifischen Anforde rungen einer bestimmten Implementierung
eine Weichreferenzschicht zu erzeugen. Die Abschnitte III – V unten
stellen exemplarische magnetische Speicherzellen dar, die eine oder
mehrere der obigen Techniken anwenden, um eine magnetische Energie
in der Referenzschicht zu reduzieren und dieselbe magnetisch weich
zu machen. Die Abschnitte VI – VIII
unten beschreiben Verfahren zum Herstellen dieser exemplarischen
magnetischen Speicherzellen.
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E. Was ist mit der Datenschicht?
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Die
Datenschicht kann anders als die Referenzschicht strukturiert werden,
so dass die Datenschicht ihre magnetische Härte beibehalten kann, indem
sie z. B. eine größere Formanisotropie
oder ein größeres Volumen
aufweist. Dies ist unter Umständen
wünschenswert,
um sicherzustellen, dass die Datenschicht ihre magnetische Ausrichtung
beibehält,
sobald sie beschrieben ist.
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III. Eine erste exemplarische
Speicherzelle
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1 stellt
einen Aufriss einer exemplarischen magnetischen Speicherzelle 100,
die eine Weichreferenzschicht aufweist, dar. Im allgemeinen kann
eine Speicherzelle als oben festgelegt (wobei die Referenzschicht über der
Datenschicht ist) oder unten festgelegt (wobei die Referenzschicht
unter der Datenschicht ist) hergestellt sein. Zur Erleichterung
einer Erklärung
ist nur die oben festgelegte Konfiguration in 1 gezeigt
und nur auf diese wird in der Beschreibung verschiedener exemplarischer Ausführungsbeispiele
hierin Bezug genommen. Diese Konfiguration ist jedoch lediglich
darstellend. So werden Fachleute auf diesem Gebiet ohne weiteres erkennen,
dass weitere Konfigurationen (z. B. unten festgelegt, usw.) auch
unter Verwendung der exemplarischen hierin offenbarten Verfahren
gemäß einer bestimmten
Entwurfsanforderung implementiert sein können.
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Die
Speicherzelle 100 umfasst eine Datenschicht 110,
eine Abstandsschicht 120 und eine Referenzschicht 130.
Die Referenzschicht 130 weist eine niedrigere magnetische
Energie als die Datenschicht 110 auf. Die Daten- und die
Referenzschicht stellen üblicherweise
einen Kontakt zu einem Paar jeweiliger Leiter (nicht gezeigt) her,
die orthogonal zueinander sind und kollektiv für sowohl Schreib- als auch
Leseoperationen verwendet werden. Bei einigen Implementierungen
können
einer oder mehrere Leiter auch als ein Teil der magnetischen Speicherzelle 100 betrachtet
werden.
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Ein
Fachmann auf diesem Gebiet wird erkennen, dass die Speicherzellenkonfiguration,
wie in 1 dargestellt, lediglich darstellend ist. Weitere Konfigurationen,
z. B. Konfigurationen, die zusätzliche
Schichten aufweisen, sind in der Technik ebenso bekannt. Eine weitere
Magnetspeicherzellenkonfiguration z. B. kann außerdem eine Keimschicht, eine Schutzabdeckschicht
und/oder weitere Schichten umfassen. Die Keimschicht verbessert
im allgemeinen eine Kristallausrichtung einer oder mehrerer nahegelegener
ferromagnetischer Schichten. Exemplarische Materialien für eine Keimschicht
umfassen Ta, Ru, NiFe, Cu oder Kombinationen dieser Materialien. Die
Schutzabdeckschicht schützt
die Datenschicht 110 vor der Umgebung (z. B. durch ein
Reduzieren einer Oxidation der Datenschicht 110) und kann
unter Verwendung jedes geeigneten Materials, das in der Technik
bekannt ist, wie z. B. Ta, TaN, Cr, Al oder Ti, hergestellt sein.
Zur Erleichterung einer Erklärung sind
diese zusätzlichen
Schichten in den Figuren nicht gezeigt; magnetische Speicherzellen,
die eine oder mehrere dieser zusätzlichen
Schichten aufweisen, können
jedoch mit verschiedenen Ausführungsbeispielen,
die hierin beschrieben werden, gemäß einer bestimmten Entwurfsauswahl
implementiert sein.
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Die
Datenschicht 110 kann eines oder mehrere ferromagnetische
Materialien aufweisen. Bei einem exemplarischen Ausführungsbeispiel
umfassen ferromagnetische Materialien, die für die Datenschicht 110 geeignet
sind, ohne Einschränkung
NiFe, NiFeCo, CoFe, amorphe Legierungen (z. B. CoFeB, CoZrNb) und
weitere Materialien. Die Datenschicht kann eine einzelne Schicht
aus ferromagnetischem Material sein oder mehrere Schichten, die
durch nicht-magnetische Schichten getrennt sind.
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Bei
einem exemplarischen Ausführungsbeispiel
ist die Abstandsschicht 120 eine Tunnelbarriereschicht
(z. B. wenn die Speicherzelle 100 eine TMR-Speicherzelle
ist). Bei diesem Ausführungsbeispiel
kann die Abstandsschicht 120 aus SiOx,
SiNx, MgO, AlOx,
AlNx, TaOx und/oder
weiteren isolierenden Materialien hergestellt sein.
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Bei
einem weiteren exemplarischen Ausführungsbeispiel ist die Abstandsschicht 120 eine nicht-magnetische
leitende Schicht (z. B. wenn die Speicherzelle 100 eine
GMR-Speicherzelle ist). Bei diesem Ausführungsbeispiel kann die Abstandsschicht 120 aus
Cu, Au, Ag und/oder weiteren nichtmagnetischen leitenden Materialien
hergestellt sein.
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Die
Referenzschicht 130 kann eine einzelne Schicht eines Materials
oder mehrere Schichten von Materialien aufweisen. Die Referenzschicht 130 kann z.
B. eines oder mehrere ferromagnetische Materialien aufweisen. Bei
einem exemplarischen Ausführungsbeispiel
umfassen ferromagnetische Materialien, die für die Referenzschicht 130 geeignet
sind, NiFe, NiFeCo, CoFe, amorphe ferromagnetische Legierungen (z.
B. CoFeB, CoZrNb) und weitere Materialien. Die Referenzschicht kann
eine einzelne Schicht eines ferromagnetischen Materials sein oder mehrere
Schichten, die durch nicht-magnetische Schichten getrennt sind.
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Bei
einer exemplarischen Implementierung ist die Datenschicht 110 dicker
(und hat so ein größeres Volumen)
als die Referenzschicht 130. Der Magnetisierungszustand
einer derartigen Datenschicht 110 wäre thermisch stabiler als bei
einer Referenzschicht 130 mit der gleichen Querschnittsflä che und aus
dem gleichen Material. Allgemeiner können die Datenschicht und die
Referenzschicht mit dem gleichen oder unterschiedlichen Materialien
und Größen hergestellt
sein.
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Bei
einer exemplarischen Implementierung sind die Datenschicht 110,
der Abstandshalter 120 und die Referenzschicht 130 in
eine kreisförmige Form
oder eine ovale, elliptische und/oder weitere gerundete Form mit
niedrigem Aspektverhältnis strukturiert,
die eine relativ kleinere Formanisotropie für die Referenzschicht 130 und
die Datenschicht 110 liefert. Bei dieser Implementierung
kann das Aspektverhältnis,
definiert als Länge
geteilt durch Breite, kleiner als 2 sein. Wenn das Volumen der Referenzschicht
durch eine Kombination aus kleiner Planaren Fläche und Filmdicke ausreichend
klein gemacht wird, kann die Referenzschicht superparamagnetisch werden.
In diesem Fall kann die Magnetisierung der Referenzschicht durch
ein sehr kleines Magnetfeld ausgerichtet werden.
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Bei
einer exemplarischen Implementierung weist die Datenschicht 110 eine
größere Magnetokristall-Anisotropie
auf als die Referenzschicht 130, wodurch die Datenschicht 110 magnetisch
härter
gemacht wird. So kann ein Pegel eines Magnetfelds die Magnetisierung
in der Referenzschicht ausrichten und ein weiterer höherer Pegel
des Magnetfelds kann die Magnetisierung der Datenschicht ausrichten.
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Ein
exemplarisches Verfahren zur Herstellung der Speicherzelle 100 ist
unten im Abschnitt VI beschrieben.
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IV. Eine zweite exemplarische
magnetische Speicherzelle
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2 stellt
einen Aufriss einer exemplarischen magnetischen Speicherzelle 200 dar.
Die magnetische Speicherzelle 200 umfasst eine Datenschicht 210 mit
größerem Volumen
(z. B. breiter und dicker) relativ zu der Weichreferenzschicht 230.
Diese Konfiguration kann eine magnetisch stabilere Datenschicht 210 liefern
und kann die Wirkungen reduzieren, dass die Rand-Entmagnetisierungsfelder,
die von den Rändern
der Datenschicht 210 ausgehen, die magnetischen Umschaltfelder
der Referenzschicht 230 beeinflussen. Üblicherweise erhöhen Rand-Entmagnetisierungsfelder
von einer Schicht die erforderlichen Umschaltmagnetfelder einer
weiteren Schicht. Ein Versatz an den Rändern zwischen den Schichten
(indem z. B. eine Schicht etwas kleiner als die andere gemacht wird)
kann den Effekt von Rand-Entmagnetisierungsfeldern von der größeren Schicht
auf die kleinere Schicht reduzieren. Zur Erleichterung einer Erläuterung
ist nur die oben festgelegte Konfiguration in 2 gezeigt
und nur auf diese wird in der Beschreibung verschiedener exemplarischer
Ausführungsbeispiele
hierin Bezug genommen.
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Ein
Fachmann auf diesem Gebiet wird erkennen, dass die Speicherzellenkonfiguration,
wie in 2 dargestellt, lediglich darstellend ist. Weitere Konfigurationen,
wie z. B. Konfigurationen, die einen oder mehrere zusätzliche
Leiter aufweisen, und/oder Konfigurationen, die weitere zusätzliche
Schichten aufweisen, sind in der Technik ebenso bekannt. Zur Erleichterung
einer Erklärung
sind zusätzliche Schichten
in der Figur nicht gezeigt; magnetische Speicherzellen jedoch, die
eine oder mehrere zusätzliche
Schichten aufweisen, können
mit verschiedenen Ausführungsbeispielen,
die hierin beschrieben werden, gemäß einer bestimmten Entwurfsauswahl implementiert
sein. Ferner wird ein Fachmann auf diesem Gebiet ohne weiteres erkennen,
dass die Formen der Schichten 210 – 230 in einer Speicherzelle
lediglich darstellend sind. Die Form, mit der eine Schicht strukturiert
wird, hängt
von dem Maskierungsverfahren ab. So kann während eines bestimmten Maskierungsverfahrens
die Form einer oder mehrerer Schichten in der Speicherzelle anders
als bei einer weiteren Schicht der Speicherzelle gemacht werden,
indem ein zusätzlicher Ätzschritt
(z. B. Plasmaätzen,
Nassätzen,
usw.) angewendet wird, um eine oder mehrere derartige Schichten
zu ätzen,
und/oder ein Heizschritt, um zu bewirken, dass die Maskenschicht
ihre Form ändert
(z. B. durch Bewirken eines „Rückflusses" des Maskenschichtmaterials),
bevor ein Ätzen
einer oder mehrerer derartiger Schichten fortgesetzt wird.
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Zurückkehrend
zu 2 umfasst die Speicherzelle 200 eine
Datenschicht 210, eine Abstandsschicht 220 und
eine Referenzschicht 230. Die Referenzschicht 230 weist
eine geringere magnetische Energie auf als die Datenschicht 210 auf.
Die Daten- und die Referenzschicht stellen üblicherweise einen Kontakt
zu einem Paar jeweiliger Leiter (nicht gezeigt) her, die orthogonal
zueinander sind und kollektiv sowohl für Schreib- als auch Leseoperationen
verwendet werden.
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Die
Datenschicht 210 kann eines oder mehrere ferromagnetische
Materialien aufweisen. Bei einem exemplarischen Ausführungsbeispiel
umfassen ferromagnetische Materialien, die für die Datenschicht 210 geeignet
sind, ohne Einschränkung
NiFe, NiFeCo, CoFe, amorphe Legierungen (z. B. CoFeB, CoZrNb) und
weitere Materialien. Die Datenschicht kann eine einzelne Schicht
eines ferromagnetischen Materials sein oder mehrere Schichten, die
durch nicht-magnetische Schichten getrennt sind.
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Bei
einem exemplarischen Ausführungsbeispiel
ist die Abstandsschicht 220 eine Tunnelbarriereschicht
(z. B. wenn die Speicherzelle 200 eine TMR-Speicherzelle
ist). Bei diesem Ausführungsbeispiel
kann die Abstandsschicht 220 aus SiOx,
SiNx, MgO, AlOx,
AlNx, TaOx und/oder
weiteren isolierenden Materialien hergestellt sein.
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Bei
einem weiteren exemplarischen Ausführungsbeispiel ist die Abstandsschicht 220 eine nicht-magnetische
leitende Schicht (z. B. wenn die Speicherzelle 200 eine
GMR-Speicherzelle ist). Bei diesem Ausführungsbeispiel kann die Abstandsschicht 220 aus
Cu, Au, Ag und/oder weiteren nichtmagnetischen leitenden Materialien
hergestellt sein.
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Die
Referenzschicht 230 kann eine einzelne Schicht eines Materials
oder mehrere Schichten von Materialien aufweisen. Die Referenzschicht 230 kann z.
B. eines oder mehrere ferromagnetische Materialien aufweisen. Bei
einem exemplarischen Ausführungsbeispiel
umfassen ferromagnetische Materialien, die für die Referenzschicht 230 geeignet
sind, NiFe, NiFeCo, CoFe, amorphe ferromagnetische Legierungen (z.
B. CoFeB, CoZrNb) und weitere Materialien. Die Referenzschicht kann
eine einzelne Schicht eines ferromagnetischen Materials sein oder mehrere
Schichten, die durch nicht-magnetische Schichten getrennt sind.
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Bei
einer exemplarischen Implementierung weist die Datenschicht 210 eine
größere planare
Fläche
auf als die Referenzschicht 230. Der Magnetisierungszustand
einer derartigen Datenschicht 210 wäre thermisch stabiler als bei
einer Weichreferenzschicht 230 mit der gleichen Dicke und
aus dem gleichen Material. Während 2 anzeigt,
dass die Abstandsschicht 220 und die Referenzschicht 230 die gleiche
Form aufweisen, ist dies für
den Entwurf der Speicherzelle nicht nötig. Ein Fachmann auf diesem Gebiet
wird ohne weiteres erkennen, dass die Größe und Form der Abstandsschicht 220 und
der Referenzschicht 230 abhängig von einer Entwurfsauswahl
variieren können.
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Bei
einer exemplarischen Implementierung sind die Abstandsschicht 220 und
die Referenzschicht 230 in eine kreisförmige Form oder eine ovale,
elliptische und/oder weitere Form mit niedrigem Aspektverhältnis (z.
B. kleiner als 2) strukturiert, die eine relativ kleinere Formanisotropie
für die
Referenzschicht 230 liefert. Die Datenschicht 210 ist
in eine ovale, elliptische, rechteckige und/oder weitere Form strukturiert,
die eine größere planare
Fläche aufweist
als die Referenzschicht 230. Wenn das Volumen der Referenzschicht
durch eine Kombination aus kleiner planarer Fläche und Filmdicke ausreichend
klein gemacht ist, kann die Referenzschicht superparamagnetisch
werden. In diesem Fall kann die Magnetisierung der Referenzschicht
durch ein sehr kleines Magnetfeld ausgerichtet werden.
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Bei
einer exemplarischen Implementierung weist die Datenschicht 210 eine
größere Magnetokristall-Anisotropie
auf als die Referenzschicht 230, wodurch die Datenschicht 210 magnetisch
härter
gemacht wird. So kann ein Pegel eines Magnetfelds die Magnetisierung
in der Referenzschicht ausrichten und ein weiterer höherer Pegel
eines Magnetfelds kann die Magnetisierung der Datenschicht ausrichten.
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Ein
exemplarisches Verfahren zum Herstellen der Speicherzelle 200 ist
unten im Abschnitt VII beschrieben.
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V. Eine dritte exemplarische
magnetische Speicherzelle
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3 stellt
einen Aufriss einer exemplarischen magnetischen Speicherzelle 300 dar.
Die magnetische Speicherzelle 300 umfasst eine Datenschicht 310 mit
größerem Volumen
(z. B. größere planare
Fläche)
relativ zu der Weichreferenzschicht 330. Diese Konfiguration
kann eine magnetisch stabilere Datenschicht 310 liefern
und kann die Wirkungen reduzieren, dass die Rand-Entmagnetisierungsfelder, die
von den Rändern
der Datenschicht 310 ausgehen, die Umschaltmagnetfelder
der Referenzschicht 330 beeinflussen. Zur Erleichterung
einer Erläuterung
ist nur die oben festgelegte Konfiguration in 3 gezeigt
und nur auf diese wird in der Beschreibung verschiedener exemplarischer
Ausführungsbeispiele
hierin Bezug genommen.
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Ein
Fachmann auf diesem Gebiet wird erkennen, dass die Speicherzellenkonfiguration,
wie in 3 dargestellt, lediglich darstellend ist. Weitere Konfigurationen,
z. B. Konfigurationen, die einen oder mehrere zusätzliche
Leiter aufweisen, und/oder Konfigurationen, die weitere zusätzliche
Schichten aufweisen, sind in der Technik ebenso bekannt. Zur Erleichterung
einer Erklärung
sind zusätzliche Schichten
in der Figur nicht gezeigt; magnetische Speicherzellen, die eine
oder mehrere zusätzliche Schichten
aufweisen, können
jedoch mit verschiedenen Ausführungsbeispielen,
die hierin beschrieben werden, gemäß einer bestimmten Entwurfsauswahl implementiert
werden.
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Bezug
nehmend auf 3 umfasst die Speicherzelle 300 eine
Datenschicht 310, eine Abstandsschicht 320 und
eine Referenzschicht 330. Die Referenzschicht 330 weist
eine niedrigere magnetische Energie als die Datenschicht 310 auf.
Die Daten- und die Referenzschicht stellen üblicherweise einen Kontakt
zu einem Paar jeweiliger Leiter (nicht gezeigt) her, die orthogonal
zueinander sind und kollektiv für sowohl
Schreib- als auch Leseoperationen verwendet werden.
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Die
Datenschicht 310 kann eines oder mehrere ferromagnetische
Materialien aufweisen. Bei einem exemplarischen Ausführungsbeispiel
umfassen ferromagnetische Materialien, die für die Datenschicht 310 geeignet
sind, ohne Einschränkung
NiFe, NiFeCo, CoFe, amorphe Legierungen (z. B. CoFeB, CoZrNb) und
weitere Materialien. Die Datenschicht kann eine einzelne Schicht
eines ferromagnetischen Materials sein oder mehrere Schichten, die
durch nicht-magnetische Schichten getrennt sind.
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Bei
einem exemplarischen Ausführungsbeispiel
ist die Abstandsschicht 320 eine Tunnelbarriereschicht
(z. B. wenn die Speicherzelle 300 eine TMR-Speicherzelle
ist). Bei diesem Ausführungsbeispiel
kann die Abstandsschicht 320 aus SiOx,
SiNx, MgO, AlOx,
AlNx, TaOx und/oder
weiteren isolierenden Materialien hergestellt sein.
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Bei
einem weiteren exemplarischen Ausführungsbeispiel ist die Abstandsschicht 320 eine nicht-magnetische
leitende Schicht (z. B. wenn die Speicherzelle 300 eine
GMR-Speicherzelle ist). Bei diesem Ausführungsbeispiel kann die Abstandsschicht 320 aus
Cu, Au, Ag und/oder weiteren nichtmagnetischen leitenden Materialien
hergestellt sein.
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Jede
Referenzschicht 330 kann eine einzelne Schicht eines Materials
oder mehrere Schichten von Materialien aufweisen. Die Referenzschicht 330 kann
z. B. eines oder mehrere ferromagnetische Materialien aufweisen.
Bei einem exemplarischen Ausführungsbeispiel
umfassen ferromagnetische Materialien, die für die Referenzschicht 330 geeignet
sind, NiFe, NiFeCo, CoFe, amorphe ferromagnetische Legierungen (z.
B. CoFeB, CoZrNb) und weitere Materialien. Die Referenzschicht kann
eine einzelne Schicht eines ferromagnetischen Materials sein oder mehrere
Schichten, die durch nicht-magnetische Schichten getrennt sind.
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Bei
einer exemplarischen Implementierung weist die Datenschicht 310 eine
größere planare
Fläche
auf als die Referenzschicht 330. Der Magnetisierungszustand
einer derartigen Datenschicht 310 wäre thermisch stabiler als bei
einer Referenzschicht 330 der gleichen Dicke und aus dem
gleichen Material. Allgemeiner können
die Datenschicht und die Referenzschicht mit den gleichen oder unterschiedlichen
Materialien und Größen hergestellt
sein. Während 3 anzeigt,
dass die Abstandsschicht 320 und die Datenschicht 310 die
gleiche Form aufweisen, ist dies für den Entwurf der Speicherzelle
nicht notwendig. Ein Fachmann auf dem Gebiet wird ohne weiteres
erkennen, dass die Größe und Form
der Abstandsschicht 320 und der Referenzschicht 330 abhängig von
einer Entwurfsauswahl variieren kann.
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Bei
einer exemplarischen Implementierung ist die Referenzschicht 330 auf
mehrere kleine kreisförmige
Formpunkte oder ovale, elliptische und/oder weitere Formpunkte mit
niedrigem Aspektverhältnis (z.
B. kleiner als 2) strukturiert, die kleine Inseln auf der Abstandsschicht 320 bilden.
Diese kleinen Punkte können
z. B. verglichen mit den Referenzschichten, die in den 1 und 2 gezeigt
sind, eine Formanisotropie aufweisen, die kleiner als bei einer einzelnen
Schicht ist. Die Abstandsschicht 320 und die Datenschicht 310 sind
in eine ovale, elliptische, rechteckige und/oder weitere Form strukturiert,
die der Datenschicht 310 eine größere Formanisotropie verleiht
als der Referenzschicht 330. Wenn das Volumen der Referenzschicht
ausreichend klein gemacht ist (z. B. durch eine Kombination aus
kleiner planarer Fläche
und Filmdicke), kann die Referenzschicht superparamagnetisch werden.
In diesem Fall kann die Magnetisierung der Referenzschicht durch
ein sehr kleines Magnetfeld ausgerichtet werden.
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Ein
exemplarisches Verfahren zum Herstellen der Speicherzelle 300 ist
unten im Abschnitt VIII beschrieben.
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VI. Ein exemplarisches
Verfahren zum Herstellen der ersten exemplarischen magnetischen
Speicherzelle
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Die 4A – 4C stellen
ein exemplarisches Verfahren zum Herstellen der exemplarischen magnetischen
Speicherzellen 100 aus 1 dar.
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In 4A sind
eine Datenschicht 110, eine Abstandsschicht 120 und
eine Referenzschicht 130 (d. h. die magnetische Speicherzelle 100 aus 1) durch
eine Aufbringungs- und/oder
weitere Techniken gebildet, die in der Technik bekannt sind (z.
B. über
Zerstäuben,
Verdampfung, chemische Aufdampfung, Atomarschichtaufbringung (ALD) und/oder
weitere bekannte Techniken). Zusätzlich
ist eine Maskenschicht 410 auf der Referenzschicht 130 gebildet.
Bei einer exemplarischen Implementierung umfasst die Maskenschicht
ein Photoresistmaterial.
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In 4B ist
die Maskenschicht 410 durch Techniken strukturiert, die
in der Technik bekannt sind. Die Datenschicht 110, die
Abstandsschicht 120 und die Referenzschicht 130 sind
unter Verwendung der strukturierten Maskenschicht 410 geätzt. Verfahren,
wie z. B. Ionenstrahlätzen,
reaktives Ionenätzen, nasschemisches Ätzen und/oder
weitere bekannte Verfahren, können
verwendet werden, um die Schichten der Speicherzelle zu ätzen. Bei
einer exemplarischen Implementierung ist die Maskenschicht 410 in
eine kreisförmige
oder eine weitere Form strukturiert, die eine relativ kleinere Formanisotropie liefert.
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In 4C ist
die strukturierte Maskenschicht 410 durch Trocken- oder
Nassätzen
oder weitere in der Technik bekannte Techniken entfernt.
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Fachleute
auf diesem Gebiet werden ohne weiteres erkennen, dass leitende Schichten
(nicht gezeigt) auch gebildet und strukturiert sein können, um
einen oder mehrere Leiter nahe, auf oder unter der magnetischen
Speicherzelle zu bilden. Ein Leiter kann z. B. unter der Datenschicht 110 unter
Verwendung eines Elektroplattierungs- oder eines weiteren geeigneten
Aufbringungsverfahrens gebildet und dann durch ein Planarisierungsverfahren,
wie z. B. eine chemisch-mechanische
Planarisierung (CMP), planarisiert werden. Die Leiter stellen einen
elektrischen Kontakt zu der magnetischen Speicherzelle, gemäß Konfigurationen,
die in der Technik bekannt sind, her, um während Lese- und Schreiboperationen Ströme bereitzustellen.
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Die
oben dargestellten Fertigungsschritte sind lediglich beispielhaft.
Fachleute auf diesem Gebiet werden erkennen, dass weitere Fertigungsschritte
gemäß den Anforderungen
einer bestimmten Implementierung verwendet werden können. Die
verschiedenen Schichten z. B., wie in den 4A – 4C dargestellt,
können
gemäß weiteren
Fertigungssequenzen gebildet sein (z. B. kann die Referenzschicht 130 zuerst
in einer unten festgelegten Speicherzelle gebildet sein), eine oder
mehrere Schichten können
während
des gleichen Verfahrensschritts gebildet werden, eine oder mehrere
Schichten aus unterschiedlichen Materialien können kombiniert werden, um
eine einzelne Schicht (z. B. eine Datenschicht) zu bilden, usw.
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Ferner
ist die oben dargestellte TMR-Speicherzelle lediglich beispielhaft.
Fachleute auf diesem Gebiet werden erkennen, dass weitere Typen
von Speicherzellen (z. B. GMR-Speicherzellen,
usw.) gemäß den Anforderungen
einer bestimmten Implementierung aufgebaut sein können. Die
Abstandsschicht 120 kann eine nicht-magnetische leitende Schicht
zum Aufbauen einer GMR-Speicherzelle sein.
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VII. Ein exemplarisches
Verfahren zum Herstellen der zweiten exemplarischen magnetischen
Speicherzelle
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Die 5A – 5F stellen
ein exemplarisches Verfahren zum Fertigen der exemplarischen magnetischen
Speicherzelle 200 aus 2 dar.
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In 5A ist
eine Datenschicht 210 durch eine Aufbringungs- und/oder
weitere Techniken, die in der Technik bekannt sind, aufgebracht
(z. B. über Zerstäuben, Verdampfung,
chemische Aufdampfung, Atomarschichtaufbringung (ALD) und/oder weitere bekannte
Techniken). Zusätzlich
ist eine Maskenschicht 510 auf der Datenschicht 210 gebildet.
Bei einer exemplarischen Implementierung umfasst die Maskenschicht 510 ein
Photoresistmaterial.
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In 5B ist
die Maskenschicht 510 durch Techniken strukturiert, die
in der Technik bekannt sind, dann ist die Datenschicht 210 unter
Verwendung der strukturierten Maskenschicht 510 geätzt. Bei
einer exemplarischen Implementierung ist die Maskenschicht 510 in
eine elliptische, rechteckige und/oder weitere Form strukturiert,
die in der Planarfläche
größer als
die Referenzschicht 230 (die unten gebildet wird) ist.
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In 5C ist
die strukturierte Maskenschicht 510 durch Trocken- oder
Nassätzen
oder weitere in der Technik bekannte Techniken entfernt.
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In 5D sind
eine Abstandsschicht 220 und eine Referenzschicht 230 oberhalb
der strukturierten Datenschicht 210 durch Aufbringungs- und/oder
weitere Techniken gebildet, die in der Technik bekannt sind (z.
B. über
Zerstäuben,
Verdampfung, chemische Aufdampfung, Atomarschichtaufbringung (ALD)
und/oder weitere bekannte Techniken). Zusätzlich ist eine Maskenschicht 520 auf
der Referenzschicht 230 gebildet. Bei einer exemplarischen
Implementierung umfasst die Maskenschicht 520 ein Photoresistmaterial.
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In 5E ist
die Maskenschicht 520 durch in der Technik bekannte Techniken
auf kleinere Abmessungen als die Datenschicht 210 strukturiert.
Als nächstes
sind die Abstandsschicht 220 und die Referenzschicht 230 unter
Verwendung der strukturierten Maskenschicht 520 geätzt. Bei
einer exemplarischen Implementierung ist die Maskenschicht 520 in
eine kreisförmige
Form oder eine Form mit niedrigem Aspektverhältnis strukturiert, die eine
kleinere Formanisotropie liefert.
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In 5F ist
die strukturierte Maskenschicht 520 durch Trocken- oder
Nassätzen
oder weitere in der Technik bekannte Techniken entfernt.
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Fachleute
auf diesem Gebiet werden ohne weiteres erkennen, dass leitende Schichten
(nicht gezeigt) auch gebildet und strukturiert sein können, um
einen oder mehrere Leiter nahe, auf oder unter der magnetischen
Speicherzelle zu bilden. Ein Leiter kann z. B. unter der Datenschicht 210 unter
Verwendung eines Elektroplattierungs- oder eines weiteren geeigneten
Aufbringungsverfahrens gebildet und dann durch ein Planarisierungsverfahren,
wie z. B. eine chemisch-mechanische
Planarisierung (CMP), planarisiert sein. Dieser eine oder diese
mehreren Leiter stellen einen elektrischen Kontakt zu der magnetischen
Speicherzelle gemäß in der
Technik bekannten Konfigurationen her, um während Lese- und Schreiboperationen
Ströme
bereitzustellen.
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Die
oben dargestellten Fertigungsschritte sind lediglich beispielhaft.
Fachleute auf diesem Gebiet werden erkennen, dass weitere Fertigungsschritte
gemäß den Anforderungen
einer bestimmten Implementierung verwendet werden können. Die
verschiedenen Schichten z. B., wie in den 5A – 5F dargestellt,
können
gemäß weiteren
Fertigungssequenzen gebildet sein, eine oder mehrere Schichten können während des
gleichen Verfahrensschritts gebildet sein, eine oder mehrere Schichten aus
unterschiedlichen Materialien können
kombiniert werden, um eine einzelne Schicht (z. B. eine Datenschicht)
zu bilden, usw.
-
Ferner
ist die oben dargestellte TMR-Speicherzelle lediglich beispielhaft.
Fachleute auf diesem Gebiet werden erkennen, dass weitere Typen
von Speicherzellen (z. B. GMR-Speicherzellen,
usw.) gemäß den Anforderungen
einer bestimmten Implementierung aufgebaut sein können. Die
Abstandsschicht 220 kann z. B. eine nicht-magnetische leitende
Schicht zum Aufbauen einer GMR-Speicherzelle sein.
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VIII. Ein exemplarisches
Verfahren zum Herstellen der dritten exemplarischen magnetischen
Speicherzelle
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Die 6A – 6F stellen
ein exemplarisches Verfahren zum Fertigen der exemplarischen magnetischen
Speicherzelle 300 aus 3 dar.
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In 6A sind
eine Datenschicht 310 und eine Abstandsschicht 320 durch
eine Aufbringungs- und/oder weitere in der Technik bekannte Techniken gebildet
(z. B. über
Zerstäuben,
Verdampfung, chemische Aufdampfung, Atomarschichtaufbringung (ALD)
und/oder weitere bekannte Techniken). Zusätzlich ist eine Maskenschicht 610 auf
der Abstandsschicht 320 durch in der Technik bekannte Techniken
gebildet. Bei einer exemplarischen Implementierung umfasst die Maskenschicht
ein Photoresistmaterial.
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In 6B ist
die Maskenschicht 610 durch in der Technik bekannte Techniken
strukturiert, dann werden die Datenschicht 310 und die
Abstandsschicht 320 unter Verwendung der strukturierten Maskenschicht 610 geätzt. Bei
einer exemplarischen Implementierung ist die Maskenschicht 610 in
eine Ellipse, ein Rechteck und/oder eine weitere Form strukturiert,
die in einer planaren Fläche
größer als die
Referenzschicht 330 (die unten gebildet wird) ist.
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In 6C ist
die strukturierte Maskenschicht 610 durch Nassätzen oder
weitere in der Technik bekannte Techniken entfernt.
-
In 6D ist
eine Referenzschicht 330 auf der strukturierten Abstandsschicht 320 durch
Aufbringungs- und/oder weitere Techniken gebildet, die in der Technik
bekannt sind (z. B. über
Zerstäuben, Verdampfung,
chemische Aufdampfung, Atomarschichtaufbringung (ALD) und/oder weitere
bekannte Techniken). Zusätzlich
ist eine Maskenschicht 620 auf der Referenzschicht 330 durch
in der Technik bekannte Techniken gebildet. Bei einer exemplarischen Implementierung
umfasst die Maskenschicht 620 ein Resistmaterial, das für eine in
der Technik bekannte Elektronenstrahllithographie geeignet ist.
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In 6E ist
die Maskenschicht 620 auf kleine Punkte relativ zu der
Datenschicht 310 strukturiert. Als nächstes ist die Referenzschicht 330 unter Verwendung
der strukturierten Maskenschicht 620 geätzt. Die Maskenschicht 620 kann
in kreisförmige, elliptische,
ovale, rechteckige, quadratische, dreieckige, unregelmäßige/amorphe
und/oder weitere Formpunkte strukturiert sein. Bei einer exemplarischen
Implementierung ist die Maskenschicht 620 durch eine Elektronenstrahllithographie
strukturiert, durch die kleine Punkte durch den Elektronenstrahl auf
die Maskenschicht 620 geschrieben werden. Die strukturierte
Maskenschicht 620 kann dann verwendet werden, um die Referenzschicht 330 in
kleine Punkte auf der Abstandsschicht 320 zu ätzen.
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In 6F ist
die strukturierte Maskenschicht 620 durch Nassätzen oder
weitere in der Technik bekannte Techniken entfernt.
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Bei
einer weiteren exemplarischen Implementierung können die kleinen Punkte durch
ein Implementieren eines gesteuerten Wachstums der Referenzschicht
und einer Nach-Aufbringungsbehandlung erzeugt werden. Das Referenzschichtmaterial
in vielen magnetischen Speicherzellen ist polykristallin. Korngrenzen
in polykristallinen Materialien sind üblicherweise durcheinander
und können
andere Eigenschaften als das Volumenkorn aufweisen (was z. B. zu
einer unterschiedlichen Ätzrate
oder einer unterschiedlichen Reaktionsrate als bei dem Volumenkorn führt). Wenn
eine polykristalline Referenzschicht einem Ätzmittel oder Reaktanten ausgesetzt
wird, können
Korngrenzen entfernt oder magnetisch inaktiv gemacht werden, wobei
so kleine isolierte Referenzschichtpunkte gebildet werden. Diese
Isolierungstechnik kann ferner durch ein Aufbringen polykristalliner
Körner
ermöglicht
werden, die eine gewölbte Form
aufweisen (z. B. in der Mitte eines Korns dicker als dem Rand des
Korns). In diesem Fall ist die Korngrenze dünner als das Volumen des Korns,
wodurch die bevorzugte Entfernung oder Reaktion des Korngrenzmaterials
vereinfacht wird.
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Fachleute
auf diesem Gebiet werden ohne weiteres erkennen, dass leitende Schichten
(nicht gezeigt) gebildet und strukturiert sein können, um einen oder mehrere
Leiter nahe, auf oder unter der magnetischen Speicherzelle zu bilden.
Ein Leiter kann z. B. unter der Datenschicht 310 unter
Verwendung von Elektroplattieren oder einem weiteren geeigneten Aufbringungsverfahren
gebildet und dann durch ein Planarisierungsverfahren, wie z. B.
eine chemisch-mechanische Planarisierung (CMP), planarisiert werden.
Dieser eine oder diese mehreren Leiter stellen einen elektrischen
Kontakt zu der magnetischen Speicherzelle gemäß in der Technik bekann ten
Konfigurationen her, um während
Lese- und Schreiboperationen Ströme
bereitzustellen.
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Die
oben dargestellten Fertigungsschritte sind lediglich beispielhaft.
Fachleute auf diesem Gebiet werden erkennen, dass weitere Fertigungsschritte
gemäß den Anforderungen
einer bestimmten Implementierung verwendet werden können. Die
verschiedenen Schichten, wie in den 6A – 6F dargestellt,
können
z. B. gemäß weiteren
Fertigungssequenzen gebildet sein, eine oder mehrere Schichten können während des
gleichen Verfahrensschritts gebildet sein, eine oder mehrere Schichten
aus unterschiedlichen Materialien können kombiniert werden, um
eine einzelne Schicht (z. B. eine Datenschicht) zu bilden, usw.
-
Ferner
ist die oben dargestellte TMR-Speicherzelle lediglich beispielhaft.
Fachleute auf diesem Gebiet werden erkennen, dass weitere Typen
von Speicherzellen (z. B. GMR-Speicherzellen,
usw.) gemäß den Anforderungen
einer bestimmten Implementierung aufgebaut sein können. Die
Abstandsschicht 320 kann z. B. eine nicht-magnetische leitende
Schicht zum Aufbauen einer GMR-Speicherzelle sein.
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IX. Weitere Betrachtungen
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Eine
magnetisch weiche Schicht ist dadurch gekennzeichnet, dass ihre
magnetische Ausrichtung relativ leicht umgeschaltet werden kann.
Die magnetische Ausrichtung einer dünnen und kleinen Weichreferenzschicht,
die von weiteren magnetischen Schichten getrennt ist (d. h. frei
von Rand-Entmagnetisierungsfeldern von diesen anderen magnetischen Schichten),
kann ohne weiteres durch ein Anlegen kleiner Magnetfelder umgeschaltet
werden. In der Praxis erfordert jedoch aufgrund von Gegeneffekten von
Entmagnetisierungsfeldern von weiteren nahegelegenen magnetischen
Schichten (z. B. Datenschichten) diese kleine und dünne Weichreferenzschicht
höhere
Magnetfelder zum Umschalten ihrer magnetischen Aus richtung. So müssen, wenn
verschiedene Schichten in magnetischen Speicherzellen entworfen
werden, Rand-Entmagnetisierungsfelder, die während eines Betriebs durch
nahegelegene magnetische Schichten erzeugt werden, berücksichtigt
werden.
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Abhängig von
einer Entwurfsauswahl können
die Rand-Entmagnetisierungsfelder von einer nahegelegenen magnetischen
Schicht (z. B. der Datenschicht) reduziert werden durch (1) Bereitstellen noch
einer weiteren nahegelegenen Magnetschicht, um eine Flussführung für die durch
die nahegelegene Magnetschicht erzeugten Magnetfelder zu erzeugen (z.
B. eine ferromagnetische Umhüllung
um einen Leiter); (2) Versetzen der Weichreferenzschicht von den
Rändern
der nahegelegenen magnetischen Schicht um zumindest einen kleinen
Spielraum, wie oben in den 2 und 3 gezeigt
ist; (3) Herstellen der nahegelegenen magnetischen Schicht als eine
mehrschichtige magnetische Schicht, die ihre eigenen Rand-Entmagnetisierungsfelder
erfassen kann; und/oder (4) Anwenden weiterer bekannter Techniken
gemäß den Anforderungen
einer bestimmten Implementierung oder Entwurfsauswahl.
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X. Schlussfolgerung
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Die
vorangegangenen Beispiele stellen gewisse exemplarische Ausführungsbeispiele
dar, aus denen weitere Ausführungsbeispiele,
Variationen und Modifizierungen für Fachleute auf diesem Gebiet ersichtlich
sind. Die Erfindungen sollten deshalb nicht auf die oben erläuterten
bestimmten Ausführungsbeispiele
eingeschränkt
sein, sondern sind vielmehr durch die Ansprüche definiert.