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DE102004030245B3 - Beilagenzuführungsvorrichtung, insbesondere für Postbearbeitungssysteme - Google Patents

Beilagenzuführungsvorrichtung, insbesondere für Postbearbeitungssysteme Download PDF

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DE102004030245B3
DE102004030245B3 DE200410030245 DE102004030245A DE102004030245B3 DE 102004030245 B3 DE102004030245 B3 DE 102004030245B3 DE 200410030245 DE200410030245 DE 200410030245 DE 102004030245 A DE102004030245 A DE 102004030245A DE 102004030245 B3 DE102004030245 B3 DE 102004030245B3
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DE
Germany
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magazine housing
insert
separating
vacuum suction
supplemental
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DE200410030245
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English (en)
Inventor
Martin Dr. Sting
Christian Botschek
Rainer Oberheim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pitney Bowes Deutschland GmbH
Original Assignee
Pitney Bowes Deutschland GmbH
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Abstract

Bei einer Beilagenzuführungsvorrichtung, insbesondere für Postbearbeitungssystem, mit einem Beilagenmagazingehäuse, in das ein Stapel zu handhabender Beilagen einlegbar ist, wird eine Handhabung vergleichsweise dünner, abbiegbarer Beilagen unter Verhinderung eines Durchhängens des unteren vorderen Bereichs des Beilagenstapels während des Abbiegens der jeweils untersten Beilage durch eine Vakuumsaugervorrichtung und insbesondere eine Mitnahme der über der abgebogenen Beilage befindlichen Beilage durch Reibungskräfte zur untersten Beilage während deren Abzuges ohne Umstellung der Beilagenzuführungsvorrichtung auf den Betrieb unter Verwendung einer Pushervorrichtung für die Entnahme vergleichsweise dicker Beilagen aus dem Beilagenstapel dadurch ermöglicht, daß an einem Beilagenmagazingehäuse (1) eine Trenn- und Stützfingeranordnung gelagert ist, welche über eine Betätigungsvorrichtung beim Betrieb der Beilagenzuführungsvorrichtung zur Handhabung dünner Beilagen unter Verwendung der Vakuumsaugervorrichtung im Maschinentakt hin- und herschwenkbar ist, derart, daß Trenn- und Stützfinger (42) außerhalb des Weges der Vakuumsaugervorrichtung und der Beilagenabzugsvorrichtung (5) nach Abbiegung der untersten Beilage mittels der Vakuumsaugervorrichtung unter dem vorderen Rand des darübergelegenen Beilagenstapels (4) geschoben werden und nach Abzug der abgebogenen Beilage (40) mittels der Beilagenabzugsvorrichtung (5) und vor der nächsten Betätigung der Vakuumsaugervorrichtung in ...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine neuartige, an anderer Stelle vorgeschlagene Beilagenzuführungsvorrichtung, welche insbesondere in Postbearbeitungssystemen eingesetzt werden kann und welche ein Beilagenmagazingehäuse aufweist, in das ein Stapel zu handhabender Beilagen einlegbar ist, deren unterste entweder mittels einer taktweise betätigten Vakuumsaugervorrichtung im Bereich einer unteren mit Bezug auf eine Beilagenabzugsrichtung vorderen Bodenöffnung des Beilagenmagazingehäuses nach unten in den Griffbereich einer im Maschinentakt betätigten Beilagenabzugsvorrichtung abbiegbar ist, oder mittels einer am Beilagenmagazingehäuse vorgesehenen taktweise betätigten Puschervorrichtung über eine untere, in Abzugsrichtung vordere Öffnung der Vorderwand des Beilagenmagazingehäuses in den Griffbereich der Beilagenabzugsvorrichtung vorschiebbar ist. Das Beilagenmagazingehäuse ist bei dieser Konstruktion auf zwei unterschiedliche Winkelstellungen mit Bezug auf die Abzugsrichtung für den Betrieb entweder unter Verwendung der Vakuumsaugervorrichtung oder unter Verwendung der Puschervorrichtung einstellbar.
  • Eine solche Beilagenzuführungsvorrichtung hat den Vorteil, daß mit ein und derselben Vorrichtung wahlweise vergleichsweise dünne Beilagen unter Verwendung einer taktweise betätigten Vakuumsaugervorrichtung in den Griffbereich einer im Maschinentakt betätigten Beilagenabzugsvorrichtung gebracht werden können, oder aber verhältnismäßig dicke und wenig biegsame Beilagen mittels einer am Beilagenmagazingehäuse vorgesehenen, taktweise betätigten Pushervorrichtung in den Griffbereich der Beilagenabzugsvorrichtung vorgeschoben werden können. Soll also in einer Postbearbeitungsaufgabe eine Handhabung dünner Beilagen erfolgen und in der nächsten Postbearbeitungsaufgabe eine Handhabung dicker Beilagen durch die Beilagenzuführungsvorrichtung erfolgen, so braucht innerhalb einer Postbearbeitungsanlage die betreffende Beilagenzuführungsvorrichtung nicht ausgewechselt zu werden, sondern kann verhält nismäßig einfach von dem Betrieb unter Verwendung der Vakuumsaugervorrichtung auf den Betrieb unter Verwendung der Pushervorrichtung umgestellt werden.
  • Aus der DE 43 12 476 A1 ist eine Vorrichtung zum Vereinzeln von Bogen eines Bogenstapels aus einem Stapelmagazin bekannt, bei welchem der jeweils unterste Bogen mittels eines Saugerelementes im Bereich seiner Vorderkante nach unten abgekippt und in den Bereich eines Greifermechanismus zur Übernahme des abgekippten Bogens gebracht wird. Nahe dem Vorderanschlag des Stapelmagazins befindet sich ein Anschlagteil, das in zeitlicher Abstimmung auf den Arbeitstakt des Saugerelements den auf den abgekippten Bogen folgenden Bogen in vorgeschobener Stellung des Anschlagteiles unterstützt und dann, wenn der zuvor unterstützte Bogen abgezogen werden soll, diesen durch Rückbewegung freigibt.
  • Die GB 691065 offenbart eine Vorrichtung zur Saugerförderung von zusammengelegten Kartonagenzuchnitten aus einem Stapel, wobei seitliche Klebelaschen der Kartonagenzuschnitte mittels Abbiegefingern beim Hochschieben eines jeweils untersten Kartonagenzuschnittes durch eine Saugervorrichtung durch Abbiegefinger nach unten gebogen und von entsprechenden Bereichen darüberliegender Kartonagenzuschnitte des Stapels getrennt werden. Die Abbiegefinger sind zur Hin- und Herbewegung im Maschinentakt an einem Dreilenkergetriebe gehalten, das mit einem entsprechenden Antrieb gekoppelt ist.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine derartige Beilagenzuführungsvorrichtung der an anderer Stelle vorgeschlagenen Art so weiterzubilden, daß bei Handhabung vergleichsweise dünner, abbiegbarer Beilagen durch geeignete Vorrichtungen ein Durchhängen des unteren, vorderen Bereichs des Beilagenstapels während des Abbiegens der jeweils untersten Beilage und insbesondere eine Mit-nahme der über der abgebogenen untersten Beilage befindlichen Beilage durch Rei-bungskräfte zur untersten Beilage während deren Abzuges aufgrund eines Ausbeulens der nächstoberen Beilage sicher vermieden werden können, ohne daß bei Umstellung der Beilagenzuführungsvor richtung auf den Betrieb unter Verwendung der Pushervorrichtung die bei Betrieb unter Verwendung der Vakuumsaugervorrichtung verwendeten Hilfsvorrichtungen zum Erreichen des zuvor genannten Zweckes demontiert werden müßten.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der dem Anspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche, Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen erläutert. In den Zeichnungen stellen dar:
  • 1 eine schematische, perspektivische Darstellung einer Beilagenzuführungsvorrichtung der hier angegebenen Art;
  • 2 eine schematische, teilweise im Schnitt gezeichnete Seitenansicht des vorderen unteren Bereiches der Beilagenzuführungsvorrichtung gemäß 1; und
  • 3 eine schematische, teilweise im Schnitt gezeichnete Darstellung des vorderen, unteren Bereiches der Beilagenzuführungsvorrichtung nach 1 in einer gegenüber 2 geänderten Betriebseinstellung.
  • Die in 1 schematisch und perspektivisch dargestellte Beilagenzuführungsvorrichtung enthält ein Beilagenmagazingehäuse 1 von in Seitenansicht mit Bezug auf die Beilagenabzugsrichtung im wesentlicher L-förmiger Gestalt mit einem mit Bezug auf die Beilagenabzugsrichtung vorderen Frontteil 2 und einem Bodenteil 3. In das Beilagenmagazingehäuse 1 ist ein Stapel 4 von Beilagen einsetzbar, wobei der Beilagensta pel 4 durch sich von dem Frontteil 2 aus nach rückwärts erstreckende, schienenartige, in Querrichtung einstellbare Führungsteile in Seitenrichtung gehalten ist, was jedoch in der Zeichnung zur Vereinfachung der Darstellung nicht im einzelnen gezeigt ist. Die Führungsteile sind auf das jeweilige Beilagenformat in Querrichtung einstellbar.
  • Das Frontteil 2 des Beilagenmagazins 1 ist in seinem unteren Bereich portalartig ausgebildet und ermöglicht so den Zugriff von Klauen einer in den 2 und 3 allgemein mit 5 bezeichneten Beilagenabzugsvorrichtung, welche entweder von einer Greiferarmanordnung gebildet sein kann, die einen im Maschinentakt hin- und herverschwenkbaren Greiferarm und an dessen unterem Ende Greiferklauen enthält, oder von einer Rotationsanlegertrommel gebildet ist, an deren Umfang beispielsweise kurvenscheibengesteuerte, abhängig vom Trommelumlauf in Öffnungsstellung oder in Schließstellung bewegte, mit Gegenhalteteilen der Rotationsanlegertrommel zusammenwirkende Greiferklauen enthält.
  • Die Abzugsrichtung bei Verwendung einer hin- und herbewegbaren Greiferarmanordnung ist in der Zeichnung durch strichpunktierte Pfeile P1 angedeutet. Es sind zwei Pfeile P1 eingezeichnet, da bei Verwendung einer Greiferarmanordnung deren Klauen hier vorzugsweise so gegabelt ausgeführt sind, daß sie am Ende ihres Arbeitshubes und zu Beginn ihres Rückhubes Vorrichtungen im Bereich der Mitte des Beilagenmagazingehäuses, insbesondere eine noch zu beschreibende Trenn- und Stützfingeranordnung beidseitig umfassen. Die Abzugsrichtung bei Verwendung einer Rotationsanlegertrommel ist in der Zeichnung durch einen strichpunktierten Pfeil P2 deutlich gemacht ist.
  • Das Beilagenmagazingehäuse 1 ist gegenüber einem Rahmengestell der Beilagenzuführungsvorrichtung, welches zur Vereinfachung der Darstellung und aus Übersichtlichkeitsgründen nur bereichsweise in Ausschnitten bei R angedeutet ist, an drei Punkten abgestützt, nämlich zum einen im Bereich nahe dem hinteren Ende 6 des Bodenteiles 3 des Beilagenmagazingehäuses 1 mit Bezug auf die Beilagenabzugsrichtung zur rechten und zur linken einer vertikalen Mittellängsebene des Beilagenmagazingehäu ses 1 an den Punkten A und B, und ferner beispielsweise in der Mitte, mit Bezug auf die Querrichtung, des Frontteiles 2 des Beilagenmagazingehäuses 1 an dem Punkt C.
  • Im einzelnen enthält das Beilagenmagazingehäuse 1 nahe dem hinteren Ende 6 des Bodenteiles 3 in seitlichen Stegen des Bodenteiles 3 zwei mit Bezug auf die Abzugsrichtung der Beilagen hintereinanderliegende Lagerstellen 7 und 8 in Gestalt von U-förmigen Ausschnitten der Seitenwandstege des Bodenteiles 3, wobei in 1 nur die dem Betrachter nächstliegenden Lagerstellen 7 und 8 sichtbar sind, während ganz entsprechende U-förmige Ausschnitte als Lagerstellen 7 und 8 auf der vom Betrachter abliegenden Seite in dem auf der gegenüberliegenden Seite der vertikalen Mittellängsebene des Beilagenmagazingehäuses 1 befindlichen Seitenwandsteg des Bodenteiles 3 ausgebildet sind. Die U-förmigen Ausschnitte 7 und 8 wirken mit einer parallel zur Vorderkante der zu handhabenden Beilagen verlaufenden Achse 9 zusammen, welche an dem Rahmengestell R der Beilagenzuführungsvorrichtung verankert ist und die mit den U-förmigen Ausschnitten 7 und 8 des Beilagenmagazingehäuses 1 zusammenwirkenden Gegenlagerstellen zur Ausbildung der Abstützungspunkte A und B bietet.
  • Am Vorderende, insbesondere an dem Frontteil 2, ist eine Stützgabel 10 befestigt an welcher eine Mutter 11 schwenkbar gelagert ist. Durch die Mutter 11 ist eine Gewindespindel 12 einer Abstützvorrichtung 13 geschraubt, welche sich gegen einem von dem Beilagenmagazingehäuse 1 getrennten, am Rahmengestell der Beilagenzuführungsvorrichtung verankerten Stützorgan etwa in Gestalt eines mit dem Rahmengestell R verbundenen Querträgers oder Querarmes 14 abstützt, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß, wie aus der schematischen Darstellung von 1 ersichtlich, die Abstützvorrichtung 13 eine Verschiebung des gesamten Beilagenmagazingehäuses 1 mit Bezug auf die Abzugsrichtung der Beilagen nach rückwärts oder nach vorwärts zuläßt, ohne daß an der Abstützvorrichtung 13 Montageeingriffe vorgenommen werden müssen. Die Abstützvorrichtung 13 ist demgemäß für eine vertikale Höhenverstellung des Frontteiles 2 des Beilagenmagazingehäuses 1 sowohl dann, wenn das Beilagenmagazingehäuse 1 über seine U-förmig ausgebildeten Ausschnitte 7 gegenüber dem Rahmengestell R beziehungsweise an der Achse 9 abgestützt ist, als auch dann wirksam, wenn das Beila genmagazingehäuse 1 um eine Länge L nach rückwärts versetzt und über seine U-förmigen Ausschnitte 8 an dem Rahmengestell R beziehungsweise an der Achse 9 abgestützt ist.
  • In den vorderen Portalausschnitt des Beilagenmagazingehäuses 1 ragt das untere Ende einer Einstellwand 15 hinein, welche verschieblich in oder an der Rückseite des Frontteiles 2 des Beilagenmagazingehäuses 1 geführt und mittels einer Einstellvorrichtung 16 in Vertikalrichtung derart verschiebbar ist, daß die Unterkante der Einstellwand 15 auf ein ganz bestimmtes Niveau relativ zur Oberseite des Bodenteils 3 des Beilagenmagazingehäuses 1 einstellbar ist, wie im einzelnen aus den 2 und 3 ersichtlich ist. Hierauf wird weiter unten noch näher eingegangen.
  • An der Frontwand oder Vorderseite des Frontteiles 2 ist über Lagerböcke 17 und 18 eine Schwenkwelle 19 gelagert, an welcher ein Längslenkerpaar 20 und 21 befestigt ist. Ein Lagerbock 22, welcher von der Frontwand des Frontteiles 2 vorsteht, dient als Anlenkpunkt für einen weiteren, gegenüber der Länge der Längslenker 20 und 21 kürzeren Längslenker 23. Das Längslenkerpaar 20 und 21 und der Längslenker 23 sind Teil eines Dreilenkergetriebes, das als Querlenker eine Querlenkerplatte 24 aufweist, die auf ihrer von der Anlenkstelle des kürzeren Längslenkers 23 abbiegenden Seite mit Bezug auf die Anlenkstelle an den Längslenkern 20 und 21 zur Ausbildung von Trenn- und Stützfingern verlängert ist, wie dies im einzelnen aus der Darstellung nach den 2 und 3 erkennbar ist.
  • Es versteht sich, daß dann wenn die Beilagenabzugsvorrichtung, insbesondere in Gestalt einer hin- und herverschwenkbaren Greiferanordnung, so ausgebildet ist, daß sie im Mittenbereich der Vorderkante einer abzuziehenden Beilage angreift, die Trenn- und Stützfingeranordnung abweichend von der Darstellung nach 1 auch zwei insbesondere symmetrisch zur vertikalen Mittellängsebene des Beilagenmagazingehäuses angeordnete Dreilenkergetriebe aufweisen kann, deren Querlenkerplatten dann beispielsweise einen einzigen Trenn- und Stützfinger tragen, wobei die Längslenker dieser bei den Dreilenkergetriebe sämtlich auf der Schwenkwelle 19 sitzen und von dieser betätigt werden.
  • Die Schwenkwelle 19 ist mit Bezug auf die in 1 gezeigte Lage der Bauteile im Gegenuhrzeigersinn durch einen auf der Schwenkwelle 19 sitzenden Lenker 25 und von diesem zu einem Gegenlager am Beilagenmagazingehäuse 1 gespannte Federmittel 26 im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt und durch einen mit einer Tastrolle 27 versehenen, auf der Schwenkwelle 19 befestigten, annähernd nach abwärts orientierten, Lenker 28 mittels eines doppelarmigen Übertragungshebels 29 im Maschinentakt verschwenkbar, wobei der Übertragungshebel 29 an einer am Rahmengestell R der Beilagenzuführungsvorrichtung verankerten Lagerstelle verschwenkbar gelagert ist und mittels eines Antriebs 30 im Maschinentakt hin- und herverschwenkbar ist, derart, daß eine am oberen Ende des doppelarmigen Übertragungshebels 29 vorgesehene, stiftförmige Betätigungsfläche 31, die wiederum annährend vertikal orientiert ist, auf die Tastrolle 27 einwirkt, und den Betätigungslenker 28 verschwenkt, derart, daß sich eine entsprechende Drehbewegung der Schwenkwelle 19 einstellt, durch welche das Dreilenkergetriebe mit dem Längslenkerpaar 20 und 21 und dem Längslenker 23 sowie der Querlenkerplatte 24 im Maschinentakt in eine Ausgangsstelle und eine Stützstellung und umgekehrt verschwenkt werden kann.
  • Der Lenker 28, die Tastrolle 27, die Betätigungsfläche 31 und der doppelarmige Übertragungshebel 29 bilden also zwischen der Schwenkwelle 19 und dem Antrieb 30 eine Kopplungseinrichtung, welche unter Mitwirkung der Vorspannmittel 26 und des Lenkers 25 einen geschlossenen Antriebsweg für eine durch das erwähnte Dreilenkergetriebe gebildete Trenn- und Stützfingeranordnung bilden, solange sich das Beilagenmagazingehäuse 1 in der in den 1 und 2 dargestellten Betriebsstellung befindet, das Beilagenmagazingehäuse 1 also über die Lagerstellen in Gestalt der U-förmigen Ausschnitte 7 und die Gegenlagerstellen in Gestalt der Achse 9 am Rahmengehäuse R abgestützt ist. In dieser Betriebsstellung ist aufgrund der erwähnten vertikalen Orientierung des Betätigungslenkers 28 und der Betätigungsfläche 31 die gebildete Kopplungseinrichtung gegenüber Höhen-Feineinstellungen des Beilagenmagazingehäuses mittels der Einstellvorrichtung 13 unempfindlich. Wird aber das Beilagenmagazingehäuse für eine andere Betriebsweise um die Länge L zurückversetzt und über die U-förmigen Ausschnitte 8 als Lagerstellen und die Achse 9 abgestützt, so gerät die Tastrolle am Ende des Lenkers 28, der an der am Beilagenmagazingehäuse 1 gelagerten Schwenkwelle 19 befestigt ist, vollständig außer Eingriff mit der stiftförmigen Betätigungsfläche 31 des am Rahmengestell R gelagerten Übertragungshebels 29, derart, daß die Vorspannmittel 26 in Zusammenwirkung mit dem an der Schwenkwelle 19 befestigten Lenker 25 die von dem Dreilenkergetriebe gebildete Trenn- und Stützfingeranordnung in eine unwirksame Stellung oder Ausschaltstellung klappt, ohne daß hierzu besondere Montagevorgänge vorgenommen werden müssen. Auf den Zweck dieser Maßnahme sei weiter unten unter Bezugnahme auf die 2 und 3 näher eingegangen.
  • Schließlich ist in dem Beilagenmagazingehäuse 1 eine weitere Schwenkwelle 32 gelagert, welche mit einem entsprechend steuerbaren Antrieb 33 gekuppelt ist, welcher durch entsprechende Steuerung die Schwenkwelle 32 im Maschinentakt zu beschränkten Drehbewegungen veranlaßt. Auf der Schwenkwelle 32 sitzt im Bereich der vertikalen Mittellängsebene des Beilagenmagazingehäuses 1 ein Vakuumsaugerträger 34, der an seinem Außenende mit einem Vakuumsauger 35 versehen ist, der in einer dem Fachmann geläufigen Weise gesteuert und im Maschinentakt betätigt mit Vakuum beaufschlagbar ist und die Aufgabe hat, im Bereich einer unteren mit Bezug auf die Beilagenabzugsrichtung vorderen Bodenöffnung 36 einer Bodenwand 37 des Beilagenmagazingehäuses eine vergleichsweise dünne Beilage des Beilagenstapels 4 nach unten abzubiegen und in den Griffbereich der Beilagenabzugsvorrichtung 5 zu bringen.
  • Es sei hier erwähnt, daß der Antrieb 33 für die Vakuumsaugervorrichtung mit der Schwenkwelle 32, dem Vakuumsaugerträger 34 und dem Vakuumsauger 35 auch durch Abtastung einer Kurvenscheibe verwirklicht werden kann, insbesondere einer mit der Rotationsanlegertrommel eines Rotationsanleger umlaufenden Kurvenscheibe, die von einer Tastrolle am Ende eines auf der Schwenkwelle 32 sitzenden Lenkers abgetastet wird.
  • Bedeutsam ist im vorliegenden Falle, daß die Schwenkwelle 32 nicht an dem Rahmengestell der Beilagenzuführungsvorrichtung sondern an dem Beilagenmagazingehäuse 1 gelagert ist und folglich Längsverschiebungen über die Länge L des Beilagenmagazingehäuses mitmacht. Ähnlich den Verhältnissen wie sie im Zusammenhang mit dem Antrieb der Schwenkwelle 19 für die Trenn- und Stützfingeranordnung beschrieben wurden, kann auch bezüglich des Antriebs für die Schwenkwelle 32 der Vakuumsaugervorrichtung dafür Sorge getragen werden, daß bei Rückversetzung des Beilagenmagazingehäuses 1 um die Länge L der Antrieb für die Schwenkwelle 32 automatisch entkoppelt wird und die Vakuumsaugervorrichtung, etwa wie in 3 gezeigt, in eine Ausschaltstellung gelangt.
  • Werden mit der Beilagenzuführungsvorrichtung vergleichsweise dünne Beilagen innerhalb des Beilagenstapels 4 verarbeitet, so befindet sich das Beilagenmagazingehäuse 1 in der 1 gezeigten Betriebsstellung, bei der die Achse 9, welche am Rahmengestell R verankert ist, die U-förmigen Ausschnitte 7 am hinteren Ende 6 des Bodenteiles 3 des Beilagenmagazingehäuses abstützt und die höhenverstellbare Abstützvorrichtung 13 das Frontteil 2 des Beilagenmagazingehäuses 1 in größerer Höhe gegenüber dem Abstützorgan 14 des Rahmengestells abstützt.
  • Sobald in dieser Betriebsstellung die Vakuumsaugervorrichtung eine jeweils unterste Beilage 40 des Beilagenstapels 4 in den Griffbereich der Beilagenabzugsvorrichtung 5 abgebogen hat, wird der Antrieb 30 so betätigt, daß er den Übertragungshebel 29 mit Bezug auf die Stellung von 1 im Gegenuhrzeiger verschwenkt, so daß der Lenker 28 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird und die Schwenkwelle 19 das Dreilenkergetriebe der Trenn- und Stützfingeranordnung, welche in den 2 und 3 mit 41 bezeichnet ist, von der Ausgangsstellung 41, die in 2 durch strichpunktierte Linien angedeutet ist, in die durch ausgezogene Linien wiedergegebene Betriebsstellung bewegt. Das Vorderende der Trenn- und Stützfinger (in 2 mit 42 bezeichnet) wird dabei zunächst von einem etwas tiefer gelegenen Niveau unterhalb der Oberfläche der Bodenwand 37 des Beilagenmagazingehäuses angehoben und dann im wesentlichen parallel weit in den durch die Vakuumsaugervorrichtung geöffneten Spalt zwischen der Unterseite des Beilagenstapels 4 und der abgebogenen Beilage 40 hineinbewegt. Die Trenn- und Stützfinger der Trenn- und Stützfingeranordnung 41 bewirken, daß nach Abbiegen der untersten Beilage des Beilagenstapels der darüber verbleibende Teil des Beilagenstapels im vorderen Bereich nicht nach unten absinkt und insbesondere vermieden wird, daß die über der abgebogenen Beilage 40 befindliche Beilage des Beilagenstapels beim Abzug der abgebogenen Beilage aufgrund von Reibungskräften in der Abzugsrichtung zu folgen sucht und gegen die untere Kante der Einstellwand 15 so gestaucht wird, daß sich diese über der abgebogenen Beilage befindliche Beilage nach unten ausbeult, so daß es zu Betriebsstörungen kommen kann. Die Trenn- und Stützfingeranordnung 41 vermeidet durch das Vorschieben der Trenn- und Stützfingerspitzen 42 weit unter den Beilagenstapel ein solches Ausbeulen des gegen die Unterkante der Einstellwand 15 gestauchten vorderen Beilagenrandes der über der abgezogenen Beilage befindlichen Beilage.
  • Man erkennt, daß mittels der Einstellvorrichtung 16 die Lage der unteren Kante der Einstellwand 15 präzise auf die Stärke der jeweils zu handhabenden Beilagen abgestimmt werden kann. Die Höheneinstellung und damit die Winkelfeineinstellung des Beilagenmagazins 1 relativ zu dem Griffbereich der Beilagenabzugsvorrichtung 5 erfolgt mittels der höhenverstellbaren Abstützvorrichtung 13 ohne irgendeine Beeinflussung der Justierung der Trenn- und Stützfingeranordnung 41, da diese an der Frontwand des Frontteiles 2 des Beilagenmagazingehäuses 1 gelagert ist und folglich Höheneinstellbewegungen des Beilagenmagazingehäuses aufgrund einer Betätigung der Abstützvorrichtung 13 mitmacht.
  • Sollen von der Beilagenzuführungsvorrichtung der hier angegebenen Art vergleichsweise dicke Beilagen gehandhabt werden, die sich nicht dazu eignen, von der Vakuumsaugervorrichtung nach unten abgebogen zu werden und mit ihrem vorderen Rand in solcher Weise in den Griffbereich der Beilagenabzugsvorrichtung 5 gebracht zu werden, so wird die Beilagenzuführungsvorrichtung auf einen Betrieb unter Verwendung einer taktweise betätigten Pushervorrichtung 44 umgestellt, welche an dem Bo denteil 3 des Beilagenmagazingehäuses 1 montiert ist, wie dies schematisch in 1 angegeben ist. Die Pushervorrichtung 44 wird im Maschinentakt betrieben und schiebt mittels einer Pusherleiste oder Pusherfingern 45 eine jeweils unterste, dicke Beilage 46 mit Bezug auf die Beilagenabzugsrichtung nach vorne über eine untere, in Abzugsrichtung vordere Öffnung des Beilagenmagazingehäuses unmittelbar in den Griffbereich der Beilagenabzugsvorrichtung 5, wie dies in 3 angedeutet ist.
  • Damit dies geschehen kann, muß das Beilagenmagazingehäuse 1 in seinem vorderen Teil gegenüber dem Griffbereich bzw. gegenüber der Lage der Greiferklauen der Beilagenabzugsrichtung unmittelbar vor dem Abzug abgesenkt werden, wie in 1 durch das Höhenmaß H angedeutet ist. Außerdem wird das Beilagenmagazingehäuse 1, wie zuvor schon erwähnt, um die Länge L zurückversetzt, so daß nun die U-Ausschnitte 8 mit der am Rahmengestell R verankerten Achse 9 als Abstützpunkte zusammenwirken. Diese Rückversetzung bewirkt, wie zuvor schon erwähnt, ein Außereingriffkommen der Koppeleinrichtung in Gestalt der stiftförmigen Betätigungsfläche 31 und der Tastrolle 27 am freien Ende des auf der Schwenkwelle 19 sitzenden Lenkers 28, so daß die Vorspannmittel 26 in Zusammenwirkung mit dem Lenker 25 die Schwenkwelle 19 so weit verschwenken, daß das Dreilenkergetriebe 41, wie in 3 gezeigt, in eine Ausschaltstellung 41" geschwenkt wird, in welcher die Trenn- und Stützfingeranordnung vollständig aus dem Weg der Beilagenabzugsvorrichtung 5 gebracht ist, ohne daß für diese Umstellung irgendwelche Montagehandgriffe an der hier vorgeschlagenen Beilagenzuführungsvorrichtung vorgenommen werden müßten.
  • Es sei noch angemerkt, daß anstelle des Antriebs 30 für den Übertragungshebel 29 dieser an seinem unteren Ende auch mit einer Kurvenscheibentastrolle versehen werden kann, die mit einer synchron zum Maschinentakt angetriebenen Kurvenscheibe zusammenwirkt, etwa mit einer auf der Welle einer Rotationsanlegertrommel sitzenden Kurvenscheibe, wenn die Beilagenabzugsvorrichtung gemäß einer möglichen Ausführungsform von einer Rotationsanlegertrommel gebildet ist.
  • Weiterhin sei darauf hingewiesen, daß die Trenn- und Stützfingeranordnung nicht notwendigerweise ein Dreilenkergetriebe aufweisen muß, sondern auch von einer Hebelanordnung mit daran befestigten Trenn- und Stützfingern gebildet sein kann. Die hier vorgeschlagene Ausführungsform mit einem Dreilenkergetriebe hat jedoch den Vorteil, daß bei vergleichsweise geringem Raumbedarf im Bereich vor dem Frontteil 2 des Beilagenmagazingehäuses 1 eine große Stützlänge von der Unterkante der Einstellwand 15 aus unter dem Beilagenstapel entgegen der Beilagenabzugsrichtung erreicht wird.

Claims (7)

  1. Beilagenzuführungsvorrichtung, insbesondere für Postbearbeitungssysteme, mit einem Beilagenmagazingehäuse (1), in das ein Stapel (4) zu handhabender Beilagen einlegbar ist, deren unterste (40; 46) entweder mittels einer taktweise betätigten Vakuumsaugervorrichtung (32, 34, 35) im Bereich einer unteren, mit Bezug auf eine Beilagenabzugsrichtung vorderen Bodenöffnung (36) des Beilagenmagazingehäuses (1) nach unten in den Griffbereich einer im Maschinentakt betätigten Beilagenabzugsvorrichtung (5) abbiegbar, oder mittels einer am Beilagenmagazingehäuse (1) vorgesehenen taktweise betätigten Pushervorrichtung (44, 45) über eine untere, in Abzugsrichtung vordere Öffnung der Vorderwand des Beilagenmagazingehäuses in den Griffbereich der Beilagenabzugsvorrichtung (5) vorschiebbar ist, wobei das Beilagenmagazingehäuse (1) auf zwei unterschiedliche Winkelstellungen mit Bezug auf die Abzugsrichtung für den Betrieb entweder unter Verwendung der Vakuumsaugervorrichtung (32, 34, 35) oder unter Verwendung der Pushervorrichtung (44, 45) einstellbar ist, wobei an dem Beilagenmagazingehäuse (1) eine Trenn- und Stützfingeranordnung (41) gelagert ist, welche über eine Betätigungsvorrichtung (19, 25, 26, 28, 27, 31, 29, 30) beim Betrieb der Beilagenzuführungsvorrichtung zur Handhabung dünner Beilagen unter Verwendung der Vakuumsaugervorrichtung (32, 34, 35) im Maschinentakt hin- und herverschwenkbar ist, derart, daß Trenn- und Stützfinger (42) außerhalb des Weges der Vakuumsaugervorrichtung und der Beilagenabzugsvorrichtung (5) nach Abbiegung der untersten Beilage mittels der Vakuumsaugervorrichtung unter den vorderen Rand des darüber liegenden Beilagenstapels (4) geschoben werden und nach Abzug der abgebogenen Beilage (40) mittels der Beilagenabzugsvorrichtung (5) und vor der nächsten Betätigung der Vakuumsaugervorrichtung (32, 34, 35) in eine Ausgangsstellung (41') zurückgezogen werden, und wobei ferner die Betätigungsvorrichtung durch Vorspannmittel (25, 26) in Richtung auf eine Ausschaltstellung (41'') der Trenn- und Stützfingeranordnung vorgespannt ist und eine zwischen der Trenn- und Stützfingeranordnung und einem Antriebsorgan (30) vorgesehene Koppeleinrichtung (29, 31, 27) enthält, welche bei Einstellung des Beilagenmagazingehäuses (1) auf eine Winkelstellung für den Betrieb unter Verwendung der Pushervorrichtung (44, 45) außer Eingriff kommt, derart, daß die Vorspannmittel die Trenn- und Stützfingeranordnung dann selbsttätig in die Ausschaltstellung (41'') verschwenken.
  2. Beilagenzuführungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Beilagenmagazingehäuse (1) nahe seinem hinteren, unteren Ende (6) zu beiden Seiten (A, B) zwei mit Bezug auf die Abzugsrichtung hintereinander liegende Lagerstellen (7, 8) aufweist, von denen die beiden jeweils hinteren Lagerstellen (7) an zwei am Rahmen der Beilagenzuführungsvorrichtung verankerten Gegenlagerstellen (9) für den Betrieb unter Verwendung der Vakuumsaugervorrichtung (32, 34, 35) anschließbar sind, während die in Abzugsrichtung vorderen Lagerstellen (8) an die genannten Gegenlagerstellen (9) für den Betrieb unter Verwendung der Pushervorrichtung (44, 45) anschließbar sind; und daß das Vorderende (2) des Beilagenmagazingehäuses (1), insbesondere im Bereich der vertikalen Mittellängsebene, mittels einer höhenverstellbaren und eine Längsverschiebung des Beilagenmagazingehäuses (1) über den Längsabstand seiner beiderseitigen Lagerstellen (7, 8) zulassenden Abstützvorrichtung (12, 13) gegenüber einem Abstützorgan (14) des Rahmengestells (R) der Beilagenzuführungsvorrichtung abgestützt ist.
  3. Beilagenzuführungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trenn- und Stützfingeranordnung mindestens ein an einer Vorderwand (2) des Beilagenmagazingehäuses (1) angelenktes Dreilenkergetriebe (20, 21, 23, 24) aufweist, dessen über Gelenke mit dieser Frontwand verbundene Längslenker unterschiedlicher Länge (20, 21, 23) an ihren äußeren Enden eine bzw. jeweils eine Trenn- und Stützfingerplatte (24) als Querlenker tragen, der von der Anlenkstelle des längeren Längslenkers aus auf der von der Anlenkstelle des
  4. Beilagenzuführungsvorrichtung nach Anspruch 3 und/oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trenn- und Stützfingeranordnung (41) eine Antriebs-Schwenkwelle (19) aufweist, die einen mit einem Tastorgan, insbesondere einer Tastrolle (27) versehenen, von der Antriebs-Schwenkwelle (19) mindestens annähernd vertikal nach abwärts reichenden Betätigungslenker (28) trägt, wobei das Tastorgan oder die Tastrolle eine mindestens annähernd vertikal orientierte Betätigungsfläche (31) eines doppelarmigen Übertragungshebels (29) abtastet, welcher von einem steuerbaren Antrieb (30) oder mittels einer angetriebenen umlaufenden Kurvenscheibe in einem durch Anschlagmittel begrenzten Schwenkbereich verschwenkbar ist und am Rahmengestell (R) der Beilagenzuführungsvorrichtung gelagert ist.
  5. Beilagenzuführungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Beilagenabzugsvorrichtung (5) von einem im Maschinentakt hin- und herverschwenkbaren Greiferarm gebildet ist, dessen Greiferklauen entweder derart gegabelt ausgebildet sind, daß sie am Ende ihres Arbeitshubes und zu Beginn ihres Rückhubes die Trenn- und Stützfingeranordnung (41) beidseitig umfassen, bzw. zwischen zu beiden Seiten mit Bezug auf eine vertikale Mittellängsebenevorgesehenen Dreilenkergetrieben Zugriff auf die unterste Beilage des Beilagenstapels nehmen.
  6. Beilagenzuführungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Beilagenabzugsvorrichtung von einer Rotationsanlegertrommel mit nahe dem Trommelumfang schwenkbar gelagerten, abhängig von der Trommeldrehung in Öffnungsstellung und in Schließstellung bewegbaren Klauen gebildet ist.
  7. Beilagenzuführungsvorrichtung nach Anspruch 4 und Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertragungshebel (29) an seinem unteren Ende eine Kurvenscheibentastrolle trägt, die eine mit der Rotationsanlegertrommel auf einer Welle sitzende Kurvenscheibe abtastet und durch auf den Übertragungshebel (29) wirkende Vorspannmittel in ständiger Anlage an der Kurvenscheibe gehalten ist, derart, daß bei Verlagerung des Beilagenmagazingehäuses (1) in eine Winkelstellung für den Betrieb unter Verwendung der Pushervorrichtung (44, 45) das Tastorgan oder die Tastrolle (27) des Betätigungslenkers (28) der am Beilagenmagazingehäuse (1) gelagerten Schwenkwelle (19) der Trenn- und Stützfingeranordnung (41) außer Eingriff mit der Betätigungsfläche (31) des am Rahmengestell (R) der Beilagenzuführungsvorrichtung gelagerten Übertragungshebels (29) kommt und die Vorspannmittel der Trenn- und Stützfingeranordnung diese in die Ausschaltstellung (41'') schwenken.
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