Als
ein Beispiel einer Schutz- und Führungsvorrichtung
für ein
Kabel zum Schützen
und Führen eines
Kabels, das aus einem flexiblen Körper, wie einem Kabel, einem
Schlauch oder dergleichen besteht, ist aus der Japanischen Patentschrift
Nr. 3115995, S. 1 und 3 bis 5, eine Schutz- und Führungskette bekannt, bei der
untere Enden eines Paares von aufrechten, einander gegenüberliegend
angeordneten Teilen durch eine Bodenplatte bei einer Ansicht von
vorne U-förmig
ausgebildet sind. Dabei ist eine Wellenöffnung in einem bogenförmigen vorderen
Bereich jedes aufrechten Teils vorgesehen. Eine Anzahl von Verbindungselementen,
von denen jedes mit einer Welle durch Vorstehen der Welle von einer
Außenfläche zu einem
bogenförmigen
hinteren Bereich des aufrechten Teils versehen ist, sind gegeneinander
verschwenkbar miteinander durch Einpassen der Wellen in die Wellenöffnungen
benachbarter Verbindungskörper
verbunden. Ferner ist ein Stopper-Mechanismus an dem Verbindungsbereich vorgesehen,
um den Biegewinkel des Verbindungskörpers zu begrenzen. Dabei ist
eine Sperre an der Welle vorgesehen und ein Stopperlochbereich zum Begrenzen
eines Bewegungsbereichs der Sperre ist in der Wellenöffnung vorgesehen.
Jedoch
ist bei der herkömmlichen
Schutz- und Führungsvorrichtung
für ein
Kabel, die in dem Japanischen Patent Nr. 3115995 offenbart ist,
die Größe des Außendurchmessers
der Welle, die den bogenförmigen
hinteren Teil des aufrechten Teils durchdringt, oder die Wellenform
durch die Höhe
der Verbindungskörper
und eine Anordnungsform der Sperre beschränkt, so dass sie mit vergleichsweise kleinem
Außendurchmesser
und kleiner Welle ausgebildet sind. So schreitet in einem Fall,
in dem die Kette über
eine lange Zeitdauer hinweg benutzt wurde, der Gleitverschleiß zwischen
der Welle, die in den bogenförmigen
hinteren Bereich des aufrechten Teils vorsteht, und der Wellenöffnung,
die im bogenförmigen
vorderen Bereich des aufrechten Teils vorgesehen ist, fort, und
es tritt das Problem auf, dass die Bruchfestigkeit in Längsrichtung
der Kette durch den Gleitverschleiß zwischen der Welle und der
Wellenöffnung
beachtlich verringert wird. Ferner tritt das Problem auf, dass je
weiter entfernt die Bodenplatte, die den Biegemittelpunkt überbrückt, angeordnet
ist, welcher von der Welle und den Wellenöffnungen abhängig ist,
da die Höhe
der Verbindungskörper
nicht verringert werden kann, desto stärker tritt ein Wackeln des
in den miteinander verbundenen Verbindungskörpern aufgenommenen Kabels
in vertikaler Richtung auf, so dass das Kabel und die Bodenplatte in
Gleitkontakt miteinander gebracht werden und leicht Reibung erzeugt
wird.
In
einem Fall, in dem zur Verringerung eines Verstellraums einer Schutz-
und Führungskette
die Höhe
der Verbindungskörper
klein sein soll, haben, da ein Stoppermechanismus, mit einer Sperre
und einem Spenöffnungsbereich,
einen Verstellraum sicherstellen muß, der dem Stoppermechanismus
genügt,
um zu funktionieren, die oben genannte Größe des Wellendurchmessers und
die Wellenform eine sehr knappe Ausgestaltung, und es tritt das
Problem auf, dass die Welle, die in dem bogenförmigen hinteren Bereich des
aufrechten Teils vorsteht, beschädigt werden
kann. Ferner muss, wenn die oben genannte Größe des Außendurchmessers der Welle und
die Form der Welle groß ausgelegt
werden soll, um eine Benutzung über
eine lange Zeitdauer hinweg sicherzustellen, die Größe des Außendurchmessers
der Welle verringert werden, und der Flächendruck der Sperre, der vom
Stopperöffnungsbereich
aufnimmt, wird vergrößert, so
dass die Sperre beständig
gegen Verschleiß und
Beschädigungen
ist. Außerdem
tritt das Problem auf, dass, da die Einstellposition der Sperre
in radialer Richtung beabstandet von der Umgebung des Biegemittelpunkts
ist, die Aufprallgeschwindigkeit in Hinblick auf den Stopperöffnungsbereich
erhöht
und die Aufprallenergie vergrößert wird, so
dass die Stoßgeräusche einer
Sperre deutlicher werden.
Ferner
muss, da der Stoppermechanismus nur an einer vom Biegungsmittelpunkt
entfernten Position vorgesehen ist, eine Biegebelastung, die in
den benachbarten Verbindungskörpern
beim Biegen der Kette erzeugt wird, verteilt werden und eine übermäßige Belastung
bezüglich
einer Welle, die eine Schwenkfunktion hat, ist unvermeidbar. Somit
tritt das Problem auf, dass ein Brechen der Welle beschleunigt wird.
Es
ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Schutz-
und Führungsvorrichtung
zur Verfügung
zu stellen.
Diese
Aufgabe wird durch eine Schutz- und Führungsvorrichtung für ein Kabel
oder dergleichen gemäß Anspruch
1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist eine Schutz- und Führungsvorrichtung
für ein
Kabel oder dergleichen vorgesehen, welche ein Kabel oder dergleichen
in einem Kabelaufnahmeraum schützt
und führt,
mit einer Mehrzahl von Verbindungskörpern von einem länglichen
Querschnitt, von denen jeder mit einem Paar Seitenplatten versehen
ist, an denen an einem oberen Kantenmittelbereich und einem unteren
Kantenendbereich rechts und links versetzt einander gegenüberliegend
je eine Verbindungsplatte vorgesehen ist, welche die Seitenplatten
seitlich brückenartig
verbindet, wobei ein Verbindungselement vorstehend an einem Seitenende
der Seitenplatte und eine Verbindungsöffnung vertieft an dem anderen
Seitenende der Seitenplatte vorgesehen ist, und zur Verbindung die
Verbindungselemente und Verbindungsöffnungen benachbarter Verbindungskörper ineinander
eingepasst sind, so dass die Verbindungskörper gegeneinander verschwenkbar
miteinander verbunden sind, wobei die Verbindungselemente ein Paar
oberer und unterer Stopperflächen, die
parallel zu dem oberen Kantenmittelbereich und unteren Kantenendbereich
und einander gegenüberliegend
angeordnet sind, wobei der Biegungsmittelpunkt der benachbarten
Verbindungskörper
dazwischen angeordnet ist, und ein Paar vorderer und hinterer bogenförmiger äußerer Umfangsflächen aufweisen,
die mit den Stopperflächen
verbunden und die einander gegenüberliegend
angeordnet sind, wobei der Biegungsmittelpunkt der benachbarten
Verbindungskörper
dazwischen angeordnet ist, und wobei die Verbindungsöffnung ein
Paar Überstreckbegrenzungsflächen, die
parallel zum oberen Kantenmittelbereich und unteren Kantenendbereich
und einander gegenüberliegend
angeordnet sind, wobei der Biegungsmittelpunkt der benachbarten
Verbindungskörper
in einer Symmetrieebene dazwischen angeordnet ist, um gleichzeitig
an dem Paar oberer und unterer Stopperflächen des Verbindungselements anzuliegen,
Abwinklungsbegrenzungsflächen,
die in einem vorgegebenen Schwenk-Begrenzungswinkel bezüglich der Überstreckbegrenzungsflächen ausgebildet
und die einander gegenüberliegend
angeordnet sind, wobei der Biegungsmittelpunkt der benachbarten
Verbindungskörper
in einer Symmetrieebene dazwischen angeordnet ist, so dass sie gleichzeitig an
dem Paar oberer und unterer Stopperflächen des Verbindungselements
anliegen, und ein Paar bogenförmiger
innerer Umfangsflächen,
die einander gegenüberliegend
angeordnet sind, wobei der Biegungsmittelpunkt der benachbarten
Verbindungskörper
in einer Symmetrieebene dazwischen angeordnet ist, um durch Schwenken
in Gleitkontakt mit dem Paar vorderer und hinterer bogenförmiger äußerer Umfangsflächen der
Verbindungselemente gebracht zu werden.
Bei
der Schutz- und Führungsvorrichtung
für ein
Kabel oder dergleichen gemäß der vorliegenden Erfindung
umfasst ein Verbindungselement, welches benachbarte Verbindungskörper miteinander
verbindet, ein Paar oberer und unterer Stopperflächen, die parallel zum oberen
Kantenmittelbereich und dem unteren Kantenmittelbereich des Seitenplattenpaares
sind, die einander gegenüberliegend
auf der rechten und linken Seite angeordnet sind, und die einander
gegenüberliegend
bezüglich
eines Biegemittelpunkts der benachbarten Verbindungskörper angeordnet
sind, und ein Paar vorderer und hinterer bogenförmiger äußerer mit den Stopperflächen einstückig, das
heißt
mit kontinuierlichen, durchgehenden Flächen, verbundener Umfangsflächen, die
einander gegenüberliegend
angeordnet sind, wobei der Biegungsmittelpunkt der benachbarten
Verbindungskörper
dazwischen angeordnet ist. Ferner umfasst eine Verbindungsöffnung,
welche die benachbarten Verbindungskörper unter Zusammenwirken mit
dem Verbindungselement verbindet, ein Paar von auf der rechten und
linken Seite angeordneten Überstreckbegrenzungsflächen, die
parallel zu dem oberen Kantenmittelbereich und dem unteren Kantenendbereich
sind, wobei der Biegungsmittelpunkt der benachbarten Verbindungskörper dazwischen
angeordnet ist, um gleichzeitig an den oberen und unteren Stopperflächen der
Verbindungselemente anzuliegen, ein Paar von Abwinklungsbegrenzungsflächen, die
in einem vorgegebenen Schwenk-Begrenzungswinkel
bezüglich
der Überstreckbegrenzungsfläche angeordnet
sind, wobei der Biegungsmittelpunkt der benachbarten Verbindungskörper dazwischen
in einer Symmetrieebene angeordnet ist, um gleichzeitig an den oberen
und unteren Stopperflächen
der Verbindungselemente anzuliegen, und ein Paar bogenförmiger innerer
Umfangsflächen,
wobei der Biegungsmittelpunkt der benachbarten Verbindungskörper dazwischen
in einer Symmetrieebene angeordnet ist, um schwenkbar in Gleitkontakt
mit dem Paar vorderer und hinterer äußerer Umfangsflächen der Verbindungselemente
gebracht zu werden.
Das
heißt:
- (1) Da das Verbindungselement, welches die
benachbarten Verbindungskörper
miteinander verbindet, ein Paar oberer und unterer Stopperflächen aufweist,
die einander gegenüberliegend
angeordnet sind, wobei der Biegungsmittelpunkt der benachbarten
Verbindungskörper
dazwischen angeordnet ist, kann das Verbindungselement, wenn die
Schutz- und Führungsvorrichtung
für ein
Kabel oder dergleichen gemäß der vorliegenden
Erfindung mit einer herkömmlichen
Schutz- und Führungskette
verglichen wird, bei welcher ein Stoppermechanismus nur an einer
Position beabstandet von einem Biegemittelpunkt vorgesehen ist und Stossgeräusche erzeugt
werden, eine Belastung beim Abwinkeln verteilen, welche in benachbarten
Verbindungskörpern
jederzeit beim Einstellen einer gestreckten Stellung oder einer abgewinkelten
Stellung erzeugt werden, so das die Belastungsspitze im Biegemittelbereich
eines Verbindungselements vermieden werden kann. Somit können bei
der Vorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung Stossgeräusche,
die im Verbindungselement auftreten, wesentlich verringert werden,
und gleichzeitig kann verhindert die Vorrichtung ein Brechen des
Verbindungselements, wodurch die Bruchfestigkeit über eine
lange Zeit sichergestellt werden kann.
- (2) Da das Verbindungselement, welches benachbarte Verbindungskörper miteinander
verbindet, ein Paar vorderer und hinterer bogenförmiger äußerer Umfangsflächen aufweist,
die einstückig
mit den Stopperflächen
ausgebildet sind, wobei der Biegungsmittelpunkt der benachbarten
Verbindungskörper
dazwischen angeordnet ist, kann, wenn die Schutz- und Führungsvorrichtung
für ein Kabel
oder dergleichen gemäß der vorliegenden Erfindung
mit einer herkömmlichen
Schutz- und Führungskette
verglichen wird, bei welcher der Außendurchmesser einer Welle
und eine Wellenform klein dimensioniert sind, selbst wenn die Höhe des Verbindungskörpers verringert
wird, eine ausreichende Abmessung des Außendurchmessers sichergestellt
werden, um beim Schwenken eine bogenförmige innere Umfangsfläche der Verbindungsöffnung mittels
Gleitkontakt zu kontaktieren. So kann ein dauerhafter und reibungsloser
Betrieb zwischen der gestreckten Stellung und der abgewinkelten
Stellung verwirklicht werden, und gleichzeitig kann der Verschleiß zwischen
dem Verbindungselement und der Verbindungsöffnung verringert werden. Ferner
kann, da die Höhe
des Verbindungskörpers
mit einem rechteckigen Querschnitt verringert werden kann, ein vertikales
Wackeln des Kabels, das in einer Anzahl von Verbindungskörpern aufgenommen ist,
verringert werden, wodurch Kontaktgeräusche und ein Gleitkontaktverschleiß zwischen
den Verbindungsplatten, die an den oberen und ungeren Enden der
Verbindungsmittelbereiche des Verbindungskörpers angeordnet sind, und
dem Kabel verringert werden.
- (3) Da eine Verbindungsöffnung,
die mit dem Verbindungselement zusammenwirkt, ein Paar Überstreckbegrenzungsflächen umfasst,
die parallel zu dem oberen Kantenmittelbereich und dem unteren Kantenmittelbereich
sind, welche einander gegenüberliegend
rechts und links angeordnet sind, und wobei der Biegungsmittelpunkt
der benachbarten Verbindungskörper
dazwischen in einer Symmetrieebene angeordnet ist, um gleichzeitig
an den oberen und unteren Stopperflächen des Verbindungselements
anzuliegen, werden diese Überstreckbegrenzungsflächen unterstützt, während sie
an einem Paar oberer und unterer Stopperflächen, die an dem Verbindungselement über den
Biegemittelpunkt der benachbarten Verbindungskörper hinweg in einer Symmetrieebene angeordnet
sind, um gleichzeitig an den oberen und unteren Stopperflächen des
Verbindungselements anzuliegen. So kann eine gestreckte Stellung,
die bei der Bewegung des Kabels auftritt, verlässlich gehalten werden. Ferner
können,
da die Überstreckbegrenzungsflächen beabstandet voneinander
und parallel zueinander in der vertikalen Ebene von einer geraden
Stellung zu einer abgewinkelten Stellung angeordnet sind, Verschleiß und Kontaktgeräusche auf
Grund von Gleitkontakt, die bei einer herkömmlichen Schutz- und Führungskette
auftreten, vermieden werden.
- (4) Eine Verbindungsöffnung,
die mit dem Verbindungselement zusammenwirkt, weist Abwinklungsbegrenzungsflächen auf,
die in einem vorgegebenen Schwenk-Begrenzungswinkel bezüglich der Überstreckbegrenzungsfläche ausgebildet und
die einander gegenüberliegend
angeordnet sind, wobei der Biegungsmittelpunkt der benachbarten
Verbindungskörper
dazwischen in einer Symmetrieebene angeordnet ist, um gleichzeitig an
den oberen und unteren Stopperflächen
des Verbindungselements anzuliegen. So werden diese Abwinklungsbegrenzungsflächen unterstützt, während sie
an einem Paar oberer und unterer Stopperflächen anliegen, die an den Verbindungselementen über den
Biegemittelpunkt der benachbarten Verbindungskörper hinweg in einer Symmetrieebene
angeordnet sind, und die Biegestellungen benachbarter Verbindungskörper sind
fest begrenzt auf den gewünschten
Schwenk-Begrenzungswinkel. Folglich kann ein Kabel verlässlich in
einem Kabelaufnahmeraum geschützt
und gerührt
werden, wenn eine Anzahl benachbarter Verbindungskörper miteinander
verbunden sind, während
sie abgewinkelt werden.
- (5) Da eine Verbindungsöffnung,
die mit dem Verbindungselement zusammenwirkt, ein Paar bogenförmiger innerer
Umfangsflächen
aufweist, die einander gegenüberliegend
angeordnet sind, wobei der Biegungsmittelpunkt der benachbarten Verbindungskörper dazwischen
in einer Symmetrieebene angeordnet ist, um durch Schwenken in Gleitkontakt
mit dem Paar vorderer und hinterer bogenförmiger äußerer Umfangsflächen der
Verbindungselemente gebracht zu werden, kann, wenn die erfindungsgemäße Schutz-
und Führungsvorrichtung
für ein
Kabel oder dergleichen mit einer herkömmlichen Schutz- und Führungskette
verglichen wird, bei welcher der Wellenaußendurchmesser und die Wellenform
von geringen Abmessungen sind, selbst wenn die Höhe des Verbindungskörpers verringert
wird, eine ausreichend große
Außenabmessung
sichergestellt werden, um beim Schwenken eine bogenförmige äußere Umfangsfläche der
Verbindungsöffnung gleitend
zu kontaktieren. So wird ein dauerhafter und verlässlicher
Betrieb zwischen einer gestreckten Stellung und einer abgewinkelten
Stellung verwirklicht werden, und gleichzeitig kann ein Verschleiß zwischen
dem Verbindungselement und der Verbindungsöffnung vermieden werden.
Im
Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
1 eine perspektivische Ansicht
eines Verbindungskörpers,
wie er in einer erfindungsgemäßen Schutz-
und Führungsvorrichtung
für ein
Kabel oder dergleichen gemäß dem Ausführungsbeispiel verwendet
wird,
2 eine perspektivische Ansicht
dreier Verbindungskörper
mit aufgenommenem Kabel in gestrecktem Zustand, und
3 eine perspektivische Ansicht
mehrerer Verbindungskörper
mit aufgenommenem Kabel in abgewinkeltem Zustand.
Um
ein Kabel oder dergleichen in einem Kabelaufnahmeraum zu schützen und
zu führen,
bei dem benachbarte Verbindungskörper
in einer großen Anzahl
schwenkbar miteinander verbunden sind, umfasst die erfindungsgemäße Schutz-
und Führungsvorrichtung
eine Anzahl von Verbindungskörper
von einem länglichen
Querschnitt, bei denen einander gegenüberliegende Seitenplatten und
einander gegenüberliegende
Verbindungsplatten vorgesehen sind. Die Verbindungsplatten sind
im oberen Kantenmittelbereich beziehungsweise im unteren Kantenendbereich
der Seitenplatten den Zwischenraum quer überbrückend nach rechts und links
versetzt zueinander angeordnet. Die benachbarten Verbindungskörper sind
schwenkbar miteinander verbunden indem jeweils seitlich vorstehende
Verbindungselemente auf einer Seite der Seitenplatten und konkav,
d.h. als sacklochartige Öffnung
ausgebildet, oder offen ausgebildete Verbindungsöffnungen auf der anderen Seite
der Seitenplatten vorgesehen sind, wobei die Verbindungselemente
des Verbindungskörpers
in die Verbindungsöffnungen
des auf einer Seite benachbarten Verbindungskörpers eingepasst sind, und
in die Verbindungsöffnungen
des Verbindungskörpers
die Verbindungselemente des auf der anderen Seite benachbarten Verbindungskörpers eingepasst
sind.
Ferner
umfasst, um mittels verlässlicher
Begrenzung der gestreckten Position und der abgewinkelten Position
Gleitkontaktgeräusche
zu unterdrücken,
die bei der Bewegung des Kabels oder dergleichen auftreten, und
um Stossgeräusche
und den Verschleiss des Verbindungselements in Bezug auf die Verbindungsöffnung zu
unterdrücken,
selbst wenn die Höhe
des Verbindungskörpers
verringert ist, wodurch die Biegesteifigkeit erhöht und der Einstellraum verringert
wird, ein Verbindungselement, das benachbarte Verbindungskörper miteinander
verbindet, ein Paar von oberen und unteren Stopperflächen, die
parallel zum oberen Kantenmittelbereich und zum unteren Kantenmittelbereich
des einander gegenüberliegenden
Seitenplattenpaares und versetzt nach rechts und links zueinander,
einander gegenüberliegend
angeordnet sind, wobei der Biegungsmittelpunkt der benachbarten
Verbindungskörper
dazwischen angeordnet ist, und ein Paar vorderer und hinterer bogenförmiger äußerer Umfangsflächen, die
mit den Stopperflächen
verbunden und die einander gegenüberliegend
angeordnet sind, wobei der Biegungsmittelpunkt der benachbarten
Verbindungskörper
dazwischen angeordnet ist. Ferner umfasst die Verbindungsöffnung,
welche benachbarte Verbindungsköper
miteinander verbindet, wobei sie mit dem Verbindungselement zusammenwirkt,
ein Paar ebener Überstreckbegrenzungsflächen, die
parallel zum oberen Kantenmittelbereich und unteren Kantenendbereich
und einander gegenüberliegend rechts
und links angeordnet sind, wobei der Biegungsmittelpunkt der benachbarten
Verbindungskörper
in einer Symmetrieebene dazwischen angeordnet ist, um gleichzeitig
an dem Paar oberer und unterer Stopperflächen des Verbindungselements
anzuliegen, Abwinklungsbegrenzungsflächen, die in einem vorgegebenen
Schwenk-Begrenzungswinkel bezüglich
der Überstreckbegrenzungsflächen ausgebildet
und die einander gegenüberliegend
angeordnet sind, wobei der Biegungsmittelpunkt der benachbarten
Verbindungskörper
in einer Symmetrieebene dazwischen angeordnet ist, so dass sie gleichzeitig an
dem Paar oberer und unterer Stopperflächen des Verbindungselements
anliegen, und ein Paar bogenförmiger
innerer Umfangsflächen,
die einander gegenüberliegend
angeordnet sind, wobei der Biegungsmittelpunkt der benachbarten
Verbindungskörper
in einer Symmetrieebene dazwischen angeordnet ist, um durch Schwenken
in Gleitkontakt mit dem Paar vorderer und hinterer bogenförmiger äußerer Umfangsflächen der
Verbindungselemente gebracht zu werden.
Es
sei angemerkt, dass ein Verbindungskörper, der bei einer erfindungsgemäßen Schutz-
und Führungsvorrichtung
für ein
Kabel oder dergleichen verwendet wird, aus einem beliebigen Kunststoff oder
einem Metall gefertigt sein kann. Insbesondere in dem Fall, in dem
der Verbindungskörper
aus einem Kunststoff gefertigt ist, ist das Verbindungselement einstückig mit
dem Verbindungskörper
gegossen. Jedoch kann, um Stossgeräusche auf Grund des Verbindungselements
zu verhindern oder verringern, der Verbindungskörper gegossen sein, und ein
getrennt ausgebildetes Element, das aus einem Kunststoffmaterial,
welches zur Vermeidung von Geräuschen
gefertigt ist, kann am Verbindungskörper angebracht sein.
An
einer Endseite und der anderen Endseite in Verbindungsrichtung,
welche eine Seitenplatte des Verbindungskörpers bilden, kann eine Stufenform verwendet
werden, damit die benachbarten Verbindungskörper nicht miteinander kollidieren,
selbst wenn sie in beengten Verhältnissen überlappend
angeordnet sind. Jedoch, um verlässlich
ein vorstehendes Verbindungselement, das an einer Seite der oben
genannten Seitenplatte vorgesehen ist, und eine Verbindungsöffnung,
die an der benachbarten Seitenplatte vorgesehen ist, miteinander
ohne übereinander
vorzustehen zu verbinden, ist eine Stufe in Höhe der Hälfte der Plattendicke bevorzugt.
Die Höhe
des Verbindungselements ist dabei so bemessen, dass es im verbundenen
Zustand bevorzugt nicht über
die Außenfläche des
benachbarten Verbindungselements hinausragt.
Die
Formen der Endbereiche der einen Endseite, an welcher das Verbindungselement
der Seitenplatte vorstehend vorgesehen ist, und der anderen Endseite,
an welcher die Verbindungsöffnung vorgesehen
ist, können
eine bogenförmige
Endfläche
aufweisen, in einer Form, dass sie nicht miteinander kollidieren,
selbst wenn sie überlappend
bei beengten Verhältnissen
angeordnet sind. Jedoch wird, um die Überstreckbegrenzungsflächen-Funktion
und die Abwinklungsbegrenzungsflächen-Funktion
des oben genannten Verbindungselements und der Verbindungsöffnung zu
unterstützen,
die Ausbildung einer Ergänzungsfläche der
gestreckten Position und einer Ergänzungsfläche der abgewinkelten Position
durch Entfernen eines Teils der bogenförmigen Endfläche oder
dergleichen bevorzugt.
Die
Schutz- und Führungsvorrichtung
für ein Kabel
oder dergleichen gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
weist erstens, um einen Kabelaufnahmeraum zum Schützen und
Führen
eines Kabels C oder dergleichen, bestehend aus einem flexiblen Körper, wie
einem Kabel, einem Schlauch oder dergleichen, zu bilden, Verbindungskörper 10 mit
einem recheckförmigen
Querschnitt auf, die gelenkig miteinander in einer großen Anzahl
verbunden sind, wobei jeder derselben aus einem Kunstharz geformt ist,
wie in 1 dargestellt.
Bei diesem rechteckförmigen
Verbindungskörper 10 sind
Verbindungsplatten 12, 12 an dem oberen Kantenmittelbereich
und dem unteren Kantenmittelbereich eines Paares von einander gegenüberliegend
angeordneter Seitenplatten 11, 11 an der (horizontal) linken
und rechten Seite überbrückend vorgesehen.
Ferner sind ein Verbindungselement 13, das seitlich vorstehend
an einem Ende einer Seite jeder der Seitenplatten 11, 11 in
Verbindungsrichtung derselben vorgesehen ist, und eine Verbindungsöffnung 14,
die vertieft oder offen ausgebildet an dem anderen Ende der Seite
jeder der Seitenplatten 11, 11 in Verbindungsrichtung
derselben vorgesehen ist, bei benachbarten Verbindungskörpern 10, 10 ineinander
eingepasst.
Das
eine Ende der Seite und das andere Ende der Seite in Verbindungsrichtung
der Seitenplatte 11 überschneiden
sich nicht, selbst wenn sich benachbarte Verbindungskörper 10, 10 bei
verschachtelten Bedingungen überlappen.
Ferner wird, um verlässlich
das Verbindungselement 13, das vorstehend auf einer Seite
der Seitenplatte 11 vorgesehen ist, und die Verbindungsöffnung 14,
die vertieft oder offen in der benachbarten Seitenplatte 11 vorgesehen
ist, ineinander einzupassen ohne übereinander herauszuragen,
eine Stufenform von der Größe einer
halben Dicke der Dicke M der Seitenplatte 11 verwendet.
Im
Folgenden wird die genaue Einpassform zwischen dem Verbindungselemente 13 und
der Verbindungsöffnung 14,
die kennzeichnend für
die Schutz- und Führungsvorrichtung
für ein
Kabel oder dergleichen gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
ist, unter Bezugnahme auf 1 beschrieben.
Das
Verbindungselement 13 weist ein Paar oberer und unterer
Stopperflächen 13a, 13a auf,
die parallel zu dem oberen Kantenmittelbereich und dem unteren Kantenmittelbereich
eines einander gegenüberliegenden
Seitenplattenpaares angeordnet sind, die auf der rechten und linken
Seite außen
angeordnet sind. Zwischen den beiden Stopperflächen 13a, 13a ist
der Biegungsmittelpunkt O zweier benachbarter Verbindungskörper 10, 10 angeordnet.
Ferner weist das Verbindungselement 131 ein Paar vorderer und
hinterer bogenförmiger äußerer Umfangsflächen 13b, 13b auf,
die jeweils einstückig
mit den Stopperflächen 13a, 13a ausgebildet
sind, und die einander gegenüberliegend
angeordnet sind, wobei der Biegungsmittelpunkt O zweier benachbarter
Verbindungskörper 10, 10 zwischen
denselben angeordnet ist.
Die
Verbindungsöffnung 14 weist Überstreckbegrenzungsflächen 14a, 14a auf,
die parallel zu dem oberen Kantenmittelbereich und dem unteren Kantenmittelbereich
angeordnet sind, wobei der Biegungsmittelpunkt O zweier benachbarter
Verbindungskörper 10, 10 zwischen
denselben in der Symmetrieebene angeordnet ist. Ferner weist die
Verbindungsöffnung 14 Abwinklungsbegrenzungsflächen 14b, 14b auf,
die in dem gewünschten
Schwenk-Begrenzungswinkel α bezüglich der Überstreckbegrenzungsflächen 14a, 14a angeordnet
sind, wobei der Biegungsmittelpunkt O zweier benachbarter Verbindungskörper 10, 10 zwischen
denselben in einer Symmetrieebene angeordnet ist. Ferner begrenzen die
Abwinklungsbegrenzungsflächen 14b, 14b das Abwinkeln
der Verbindungskörper 10, 10 durch gleichzeitige
Anlage an das Paar oberer und unterer Stopperflächen 13a, 13a.
Die bogenförmigen
inneren Umfangsflächen 14c, 14c,
die einander gegenüberliegend
angeordnet sind, wobei der Biegungsmittelpunkt O zweier benachbarter
Verbindungskörper 10, 10 zwischen
denselben in einer Symmetrieebene angeordnet ist, werden durch Schwenken
in Gleitkontakt mit dem Paar vorderer und hinterer bogenförmiger äußerer Umfangsflächen 13b, 13b des
Verbindungselements 13 gebracht.
Im
Falle der vorliegenden Erfindung können, wenn die Formen des einen
Endes der Seite der Seitenplatte 11, auf dem das Verbindungselement 13 vorstehend
vorgesehen ist, und das andere Ende der Seite der Seitenplatte 11,
auf dem die Verbindungsöffnung 14 vertieft
oder offen ausgebildet ist, bogenförmige Endflächen 11a in einem
Maße,
in dem miteinander keine Überschneidungen erfolgen,
selbst wenn sie bei beengten Verhältnissen schwenken, diese verwendet
werden. Bei der Schutz- und Führungsvorrichtung
für ein
Kabel oder dergleichen gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel,
sind Teile der bogenförmigen
Endfläche 11a entfernt,
um eine Ergänzungsfläche der
gestreckten Position 11b und eine Ergänzungsfläche der abgewinkelten Position 11c zu
bilden, so dass beide sich ergänzenden Flächen 11b und 11c die
Funktion zur Beibehaltung der gestreckten Position und die Funktion
zum Begrenzen der abgewinkelten Position durch das oben genannte
Verbindungselement 13 und die Verbindungsöffnung 14 ergänzen können.
Die
so erhaltene Schutz- und Führungsvorrichtung
für ein
Kabel oder dergleichen gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
kann nicht nur sicher und verlässlich
ein Kabel C oder dergleichen in einer gestreckten Position oder
einer abgewinkelten Position, wie in den 2 und 3 dargestellt,
schützen und
führen,
sondern kann auch speziell Folgendes bewirken:
Da das Verbindungselement 13,
welches seinen eigenen Verbindungskörper 10 mit dem benachbarten Verbindungskörper 10 verbindet,
ein Paar oberer und unterer Stopperflächen 13a, 13a,
wie bei einer herkömmlichen
Schutz- und Führungskette,
aufweist, kann eine Biegebelastung, die in den benachbarten Verbindungskörpern 10, 10 erzeugt
wird, über
das Paar oberer und unterer Stopperflächen 13a, 13a jederzeit
bei einer gestreckten Position und einer abgewinkelten Position
verteilt werden, so dass die Belastungsspitze des Biegemittelpunkts
des Verbindungselements 13 vermieden werden kann. So können gemäß der Vorrichtung
der vorliegenden Erfindung Stossgeräusche, die im Verbindungselement 13 erzeugt
werden, im Wesentlichen unterdrückt
werden, und gleichzeitig kann ein Brechen des Verbindungselements 13 vermieden
werden, wodurch die Bruchfestigkeit für lange Zeit sichergestellt
werden kann.
Da
das Verbindungselement 13 ein Paar vorderer und hinterer
bogenförmiger äußerer Umfangsflächen 13b, 13b,
wenn verglichen mit einer herkömmlichen
Schutz- und Führungskette,
aufweist, kann, selbst wenn die Höhe H des Verbindungskörpers 10 verringert
wird, ein ausreichend großer
Außendurchmesser
für einen
Gleitkontakt mit einer bogenförmigen
inneren Umfangsfläche 14c der
Verbindungsöffnung 14 sichergestellt
werden. So kann eine stabile und sanfte Betätigung zwischen der gestreckten
Stellung und der abgewinkelten Stellung verwirklicht werden, und
gleichzeitig kann Verschleiß zwischen
dem Verbindungselement 13 und der Verbindungsöffnung 14 vermieden
werden.
Ferner
werden, da die Verbindungsöffnung 14,
die mit dem Verbindungselement 13 zusammenwirkt, Überstreckbegrenzungsflächen 14a aufweist, die Überstreckbegrenzungsflächen 14a unterstützt, während sie
an den Stopperflächen 13a des
Verbindungselements 13 anliegen. So kann eine gestreckte Position,
die bei der Bewegung des Kabels oder dergleichen C auftritt, verlässlich beibehalten
werden. Ferner, können,
da die Überstreckbegrenzungsflächen 14a beabstandet
und parallel zueinander in einer vertikalen Ebene von einer gestreckten
Position bis zu einer abgewinkelten Position angeordnet sind, Verschleiß und Kontaktgeräusche auf
Grund von Gleitkontakt, die bei einer herkömmlichen Schutz- und Führungskette
erzeugt werden, vermieden werden.
Da
die Verbindungsöffnung 14 Abwinklungsbegrenzungsflächen 14b aufweist,
werden diese Abwinklungsbegrenzungsflächen 14b unterstützt, während sie
an den Stopperflächen 13a des
Verbindungselements 13 anliegen. Ferner sind die Abwinkelpositionen
der benachbarten Verbindungskörper 10, 10 fest
beschränkt
auf einen gewünschten Schwenk-Begrenzungswinkel α. Folglich
kann das Kabel oder dergleichen C verlässlich in einem Kabelaufnahmeraum
geschützt
und geführt werden,
wobei eine Anzahl benachbarter Verbindungskörper 10, 10 miteinander
verbunden sind, während
sie gegeneinander abgewinkelt werden.
Ferner
kann, da die Verbindungsöffnung 14 bogenförmige innere
Umfangsflächen 14c umfasst, wenn
die Schutz- und Führungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung mit einer herkömmlichen Schutz-
und Führungskette
verglichen wird, selbst wenn die Höhe H des Verbindungskörpers 10 verringert
wird, ein ausreichend großer
Außendurchmesser
sichergestellt werden, um beim Schwenken mit einer bogenförmigen äußeren Umfangsfläche 13b des
Verbindungselements 13 in Gleitkontakt zu stehen. So kann
eine stabile und sanfte Betätigung
zwischen der gestreckten Stellung und der abgewinkelten Stellung
verwirklicht werden, und gleichzeitig kann Verschleiß zwischen
dem Verbindungselement 13 und der Verbindungsöffnung 14 vermieden
werden.
Ferner
werden bei der Schutz- und Führungsvorrichtung
für ein
Kabel oder dergleichen gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
Teile der bogenförmigen
Endfläche 11a entfernt,
um eine Ergänzungsfläche 11b der
gestreckten Position und eine Ergänzungsfläche 11c der abgewinkelten
Position zu bilden, so dass beide Ergänzungsflächen 11b und 11c die
Funktion zur Beibehaltung der gestreckten, linearen Position und
der Beschränkung
der abgewinkelten Funktion durch das oben genannte Verbindungselement 13 und
die Verbindungsöffnung 14 ergänzen können. Folglich
wird eine Belastungskonzentration auf das Verbindungselement 13 vermieden,
so dass ein Brechen des Verbindungselements 13 unterdrückt und
die Bruchfestigkeit der Vorrichtung sichergestellt werden kann.
Somit sind die Effekte weitreichend.