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Hintergrund der Erfindung
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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stator, welcher in einer rotierenden elektrischen Maschine, wie z. B. einem Elektromotor oder einem elektrischen Generator, verwendet wird.
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Hintergrund des Standes der Technik
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Als Wicklung eines Stators in einer rotierenden elektrischen Maschine ist an sich eine Wicklung bekannt, welche unter Verwendung eines sogenannten runden Drahts hergestellt ist, dessen Querschnitt näherungsweise kreisförmig ist, und eine Wicklung bekannt, welche unter Verwendung eines sogenannten rechteckigen Drahts hergestellt ist, dessen Querschnitt näherungsweise rechteckig ist.
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Da zwischen den Windungen eines runden Drahts Spalte auftreten, und zwar sogar dann, wenn diese sehr eng und fest gewickelt sind, ist der resultierende Raumfaktor unvermeidlich ziemlich niedrig. Im Gegensatz dazu ist jedoch der Vorteil bei einem rechteckigen Draht, dass es möglich ist, ohne das Auftreten irgendwelcher nennenswerter Spalte einen hohen Raumfaktor zu erzielen, indem man in geeigneter Weise die Spulenwicklungen Seite an Seite anordnet. Dabei ist mit „Raumfaktor” das Verhältnis zwischen der Spulendraht-Belegungsfläche zu der Schlitzquerschnitts-Belegungsfläche bezeichnet. Wie an sich wohl bekannt ist, kann man eine Verbesserung der Leistung einer rotierenden elektrischen Maschine durch Erhöhung des Raumfaktors erwarten.
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In diesem Zusammenhang wird der Raumfaktor verringert, wenn beim Wickeln eines solchen rechteckigen Drahts auf einen Isolationsspulenkörper ein Wicklungsfehler auftritt, was nicht wünschenswert ist. Demgemäß ist es notwendig, den rechteckigen Draht ohne Auftreten von Fehlern auf den Spulenkörper aufzuwickeln.
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Um das Auftreten solcher Wicklungsfehler zu verhindern, ist als Stand der Technik z. B. die Methode und dergleichen bekannt, die in der Patentdruckschrift 1 (
JP 2000-245 092 A ) beschrieben ist. Bei dieser in Druckschrift 1 offenbarten Methode, bei welcher der Isolationsspulenkörper oder dergleichen angeordnet bzw. aufgereiht wird, während die Form des rechteckigen Drahts mit einem speziellen Typ von Gestaltungsvorrichtung gestaltet wird, wird sichergestellt, dass während der Durchführung der Wicklung keine Wicklungsfehler erzeugt werden.
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Bei diesem Stand der Technik besteht jedoch das Problem, dass die Herstellkosten erhöht sind, da es notwendig ist, an dem rechteckigen Draht eine spezielle Formgestaltung als Vorverarbeitungsstufe auszuführen, bevor der rechteckige Draht tatsächlich auf den Spulenkörper gewickelt wird. Dies erfordert eine große Anzahl an Mannstunden.
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Weiterhin besteht das Problem, dass der Aufbau der Wicklungsmaschine zur Durchführung dieses Arbeitsschrittes ziemlich kompliziert wird, so dass die Kosten der Ausstattung erhöht sind, da eine Gestaltungsvorrichtung zur Durchführung dieser speziellen Formgestaltung an dem rechteckigen Draht erforderlich ist.
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Aus der
US 2003/0 052 567 A1 , welche als nächstkommender Stand der Technik angesehen wird, ist ein Stator gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt.
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Die
JP S50-52 555 A offenbart einen Isolationsspulenkörper mit einem Zahnisolationsabschnitt sowie einem ersten Verlaufsabschnitt und einem zweiten Verlaufsabschnitt, welche von den Endabschnitten des Zahnisolationsabschnitts orthogonal zur Oberfläche des Zahnisolationsabschnitts angeordnet sind, wobei eine Führungsnut einen Draht von dem Außenbereich des ersten Verlaufsabschnitts bezüglich der Umfangsrichtung des Zahnisolationsabschnitts geneigt führt.
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Aus der
JP H02-52 860 A ist ein Isolationsspulenkörper bekannt, welcher einen ersten Vorsprungabschnitt und einen zweiten gesonderten Vorsprungabschnitt aufweist, der bei einem Eckabschnitt, welcher ein Verbindungsabschnitt zwischen einem zweiten Verlaufsabschnitt und einem Zahnisolationsabschnitt darstellt, vorgesehen ist, wobei der zweite Vorsprungabschnitt verhindert, dass eine erste Windung einer zweiten Lage des runden Wicklungsguts in einen Spalt zwischen einer letzten Windung einer ersten Lage des Drahts und einem zweiten Verlaufsabschnitt hineinfällt.
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Aus der
JP S54-114 753 A ist ein weiterer Spulenkörper bekannt, welcher einen Kreisbogenabschnitt aufweist, der in Kreisbogengestalt ausgebildet ist und an einem Eckabschnitt eines zweiten Verlaufsabschnitts vorgesehen ist, wobei der Kreisbogenabschnitt an einem Abschnitt des Eckabschnitts vorgesehen ist, welcher einem ersten Eckabschnitt einer ersten Windung einer zweiten Lage eines runden Drahts zugeordnet ist.
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Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, durch einfache Hinzufügung eines einfachen Konstruktionsmerkmals zur Isolationsspule, einen Stator bereitzustellen, mit dem es möglich ist, das Auftreten von Wicklungsfehlern beim Wickeln des rechteckigen Drahts zu vermeiden, und den Raumfaktor zu verbessern.
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Kurze Zusammenfassung der Erfindung
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Die Aufgabe wird gelöst durch einen Stator mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
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Gemäß diesem Aufbau ist es möglich, den rechteckigen Draht von Außerhalb des ersten Verlaufsabschnitts des Isolationsspulenkörpers geneigt einzuführen oder einzulegen, indem der rechteckige Draht entlang der Führungsnut des ersten Verlaufsabschnitts derart eingeführt oder eingelegt wird, dass es möglich ist, den rechteckigen Draht in den Zahnisolationsabschnitt einzuführen oder einzulegen, ohne ihn in unangemessener Weise zu knicken oder zu biegen; weiterhin ist es möglich, die erste Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahts glatt bzw. störungsfrei auf den Zahnisolationsabschnitt aufzuwickeln.
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Noch weiter ist es außerdem möglich, die erste Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahts entlang des ersten Vorsprungsabschnitts aufzuwickeln, und es ist möglich, die letzte Windung der zweiten Lage des rechteckigen Drahts aufzuwickeln, indem er über den ersten Vorsprungsabschnitt hinweg geführt wird.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung werden auf diese Weise hervorragende Ergebnisse erhalten, indem der rechteckige Draht entlang der Führungsnut eingeführt bzw. eingelegt wird, dass es möglich ist, den rechteckigen Draht in den Zahnisolationsabschnitt einzuführen bzw. einzulegen, ohne ihn unangemessen zu knicken oder zu biegen, und dass es ferner möglich ist, die erste Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahts auf den Zahnisolationsabschnitt glatt bzw. störungsfrei aufzuwickeln. Da es möglich ist, die erste Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahts entlang des ersten Vorsprungsabschnitts zu wickeln, ist es darüber hinaus dementsprechend möglich, die erste Windung des rechteckigen Drahts in einer äußerst stabilen Weise aufzuwickeln. Noch weiter darüber hinaus ist es möglich, das Auftreten von Wicklungsfehlern in der letzten Windung der zweiten Lage des rechteckigen Drahts zu verhindern, da es möglich ist, diese letzte Windung der zweiten Lage des rechteckigen Drahts aufzuwickeln, indem er über den ersten Vorsprungsabschnitt hinweg hochgeführt wird.
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Da es möglich ist, das Auftreten von Wicklungsfehlern bei einem derartigen Aufwickeln des rechteckigen Drahts auf einen solchen Isolationsspulenkörper des beschriebenen Aufbaus zu verhindern, ist es folglich möglich, das Aufwickeln auszuführen, indem ein herkömmlicher Typ von Wickelmaschinen verwendet wird; mit anderen Worten ist es nicht nötig, eine besondere handwerkliche Fähigkeit an den Tag zu legen oder einen besonderen Wickelmaschinen-Typ zu verwenden, um die vorteilhaften Ergebnisse zu erzielen, welche bei der Anwendung der vorliegenden Erfindung zusammenkommen. Folglich kann man, verglichen mit dem Stand der Technik, eine Reduzierung von Kosten der nötigen Ausstattung sowie von Kosten der nötigen Arbeitskraft erwarten, was natürlich zu einer Reduzierung der Kosten des resultierenden Produkts führt, d. h. des Stators gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Darüber hinaus kann bei einer bestimmten Spezialisierung der vorliegenden Erfindung der erste Vorsprungsabschnitt einen Endabschnitt einer ersten Windung einer ersten Lage des rechteckigen Drahtes stützen.
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Durch Verwendung dieser Struktur ist es möglich, den Endabschnitt der ersten Windung der ersten Lage des rechteckförmigen Drahtes entlang des ersten Vorsprungsabschnitts aufzuwickeln. Da es somit möglich ist, den Endabschnitt der ersten Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahtes entlang des ersten Vorsprungsabschnitts aufzuwickeln, ist es dementsprechend möglich, außer diesen Endabschnitt der ersten Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahtes in einer äußerst stabilen Art und Weise aufzuwickeln, die ziemlich heikle Aufgabe, von der ersten Windung des rechteckigen Drahtes zu seiner zweiten Windung überzuwechseln, in einer äußerst glatten bzw. störungsfreien und stabilen Art und Weise auszuführen.
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Gemäß einer weiteren besonderen Spezialisierung der vorliegenden Erfindung kann der erste Vorsprungsabschnitt darüber hinaus einen Abschnitt des rechteckigen Drahtes stützen, welcher einen letzten Eckabschnitt einer ersten Windung einer ersten Lage desselben enthält. Durch Verwendung dieser Struktur ist es möglich, diesen Abschnitt des rechteckigen Drahtes, welcher den letzten Eckabschnitt der ersten Windung der ersten Lage desselben enthält, entlang des ersten Vorsprungsabschnitts aufzuwickeln. Da es somit möglich ist, diesen Abschnitt des rechteckigen Drahtes, welcher den letzten Eckabschnitt der ersten Windung der ersten Lage desselben enthält, entlang des ersten Vorsprungsabschnitts aufzuwickeln, ist es dementsprechend möglich, die ziemlich heikle Aufgabe, von der ersten Windung des rechteckigen Drahtes zu ihrer zweiten Windung überzuwechseln, äußerst glatt und in einer äußerst stabilen Art und Weise auszuführen, wobei es daneben möglich ist, diesen Abschnitt des rechteckigen Drahtes, welcher den letzten Eckabschnitt der ersten Windung der ersten Lage desselben enthält, in einer äußerst stabilen Art und Weise aufzuwickeln.
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Noch weiter darüber hinaus kann bei einer noch weiteren besonderen Spezialisierung der vorliegenden Erfindung bei einem Eckabschnitt (beispielsweise einem Eckabschnitt 26 in der im Folgenden erläuterten bevorzugten Ausführungsform), welcher ein Verbindungsabschnitt zwischen dem zweiten Verlaufsabschnitt und dem Zahnisolationsabschnitt ist, ein gesonderter zweiter Vorsprungsabschnitt (beispielsweise ein zweiter Vorsprungsabschnitt 32 und ein dritter Vorsprungsabschnitt 33 in der im Folgenden beschriebenen Ausführungsform) vorgesehen sein, welcher verhindert, dass eine erste Windung einer zweiten Lage des rechteckigen Drahtes in einen Spalt zwischen einer letzten Windung einer ersten Lage des rechteckigen Drahtes und dem zweiten Verlaufsabschnitt hineinfällt.
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Durch Verwendung dieser Struktur ist es möglich, die erste Windung der zweiten Lage des rechteckigen Drahtes aufzuwickeln, indem man ihn über diesen gesonderten zweiten Vorsprungsabschnitt hinüberlegt bzw. hinüberführt. Da es somit möglich ist, die erste Windung der zweiten Lage des rechteckigen Drahtes aufzuwickeln, indem man ihn über diesen gesonderten zweiten Vorsprungsabschnitt hinüberführt, ist es dementsprechend möglich, das Auftreten von Wicklungsfehlern in dieser ersten Windung der zweiten Lage des rechteckigen Drahtes zu verhindern.
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Gemäß einer noch weiteren besonderen Spezialisierung der vorliegenden Erfindung kann ein Kreisbogenabschnitt (z. B. ein Kreisbogenabschnitt 27 in der unten beschriebenen bevorzugten Ausführungsform), welcher in einer Kreisbogengestalt ausgebildet ist, an einem Eckabschnitt des zweiten Verlaufsabschnitts bei einem Abschnitt vorgesehen sein, welcher einem ersten Eckabschnitt der ersten Windung der zweiten Lage des rechteckigen Drahtes entspricht.
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Durch Verwendung dieser Struktur ist es beim Aufwickeln des rechteckigen Drahtes von der letzten Windung seiner ersten Lage zu der ersten Windung seiner zweiten Lage möglich, diese Aufgabe durchzuführen, während man eine so geringe Störung wie möglich zwischen dem Verlaufsabschnitt des rechteckigen Drahtes (jenes Abschnitts desselben, welcher noch nicht auf den Spulenkörper aufgewickelt wurde) und dem Eckabschnitt des zweiten Verlaufsabschnitts erzeugt, welcher somit in einer Kreisbogengestalt ausgebildet wurde. Da es somit möglich ist, den Übergang vom Aufwickeln der letzten Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahts zum Aufwickeln der ersten Windung der zweiten Lage auszuführen, während zwischen dem Verlaufsabschnitt des rechteckigen Drahts (jenes Abschnitts desselben, welcher noch nicht auf den Spulenkörper aufgewickelt wurde) und dem Eckabschnitt des zweiten Verlaufsabschnitts, welcher somit in einer Kreisbogengestalt ausgebildet ist, eine so geringe Störung wie möglich erzeugt wird, ist es dementsprechend möglich, diesen Übergang vom Aufwickeln der letzten Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahtes zum Aufwickeln der ersten Windung seiner zweiten Lage äußerst störungsfrei bzw. glatt auszuführen.
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Gemäß noch einer weiteren besonderen Spezialisierung der vorliegenden Erfindung kann an dem Kreisbogenabschnitt auf seiner Zahnisolationsabschnittsseite ein Abschrägungsprozess durchgeführt werden, bzw. kann die bezeichnete Seite des Kreisbogenabschnitts abgeschrägt sein.
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Durch Verwendung dieser Struktur ist es möglich, eine Beschädigung des rechteckigen Drahtes zu vermeiden, selbst wenn unter Umständen zwischen dem Verlaufsabschnitt des rechteckigen Drahtes (jenes Abschnitts desselben, welcher noch nicht auf den Spulenkörper aufgewickelt ist) und dem Eckabschnitt des zweiten Verlaufsabschnitts, welcher, wie oben beschrieben wurde, in einer Kreisbogengestalt ausgebildet wurde, zufällig eine gewisse Störung auftritt, etwa durch eine Kollision.
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Die vorliegende Erfindung kann an einem säulengewickelten Stator angewendet werden, wie etwa ein Stator, der in einer drehenden elektrischen Maschine verwendet wird, wie etwa einem Elektromotor oder einem elektrischen Generator oder dgl.
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KURZE BESCHREIBUNG DER VERSCHIEDENEN ANSICHTEN DER ZEICHNUNG
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1 ist eine Gesamtschnittansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Stators nach Maßgabe der vorliegenden Erfindung.
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2 ist eine Vorderaufrissansicht eines Isolationsspulenkörpers, welcher in diesem Stator nach Maßgabe der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
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3 ist eine Seitenansicht des Isolationsspulenkörpers.
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4 ist eine Seitenansicht des Isolationsspulenkörpers bei Betrachtung von der Seite eines vierten Eckabschnitts desselben aus.
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5 ist eine vergrößerte Schnittansicht, welche die Umgebung eines ersten Vorsprungsabschnitts des Isolationsspulenkörpers zeigt.
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6 ist eine perspektivische Ansicht, welche eine Situation zeigt, in der lediglich eine einzelne Lage eines rechteckigen Drahtes auf den Isolationsspulenkörper aufgewickelt wurde.
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7 ist eine Draufsicht, welche den Isolationsspulenkörper in einem Zustand zeigt, in dem er bei einem Verbindungsabschnitt zwischen einem zweiten Verbindungsabschnitt und einem Zahnisolationsabschnitt auseinandergebrochen ist.
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8 ist eine Figur zur Erläuterung der Position eines Schnitt- bzw. Kreuzungspunkts zwischen einer Außenseitenfläche einer Führungsnut des Isolationsspulenkörpers und einer Innenfläche eines ersten Verlaufsabschnitts.
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9 ist eine beispielhafte Figur für ein Vergleichsbeispiel, welches 8 entspricht.
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10 ist eine Vorderaufrissansicht, welche eine Situation zeigt, in der eine erste Lage eines rechteckigen Drahtes auf einen Spulenkörper eines Vergleichsbeispiels aufgewickelt wurde, bei welchem kein Vorsprungsabschnitt an dem Verbindungsabschnitt zwischen einem ersten und einem zweiten Verlaufsabschnitt und einem Zahnisolationsabschnitt vorhanden ist.
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11 ist eine Seitenansicht, welche die obige Situation zeigt, in der diese erste Lage des rechteckigen Drahtes auf den Isolationsspulenkörper dieses Vergleichsbeispiels aufgewickelt wurde.
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12 ist eine Vorderaufrissansicht, welche die Situation zeigt, in der eine zweite Lage des rechteckigen Drahtes auf den Isolationsspulenkörper dieses Vergleichsbeispiels aufgewickelt wurde.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Im Folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform des Stators und des Isolationsspulenkörpers nach Maßgabe der vorliegenden Erfindung mit Bezugnahme auf 1 bis 12 beschrieben werden.
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Wie in 1 gezeigt ist, ist ein Stator 1 gebildet durch Verbinden einer Mehrzahl von Statormodulen 2, welche miteinander in der Form eines Rings verbunden sind. Dieser Stator kann in einer drehenden elektrischen Maschine, wie etwa einem Elektromotor oder einem elektrischen Generator oder dgl., verwendet werden.
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Jedes der Statormodule 2 weist einen Statorkern 10 auf, welcher umfasst: einen Jochabschnitt 11 und einen Zahnabschhnitt (einen Zahn) 12, einen Isolationsspulenkörper 20, der an dem Zahnabschhnitt 12 des Statorkerns 10 angebracht ist, sowie einen rechteckigen Draht 50, welcher auf den Isolationsspulenkörper 20 aufgewickeltist.
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In diesem Stator 1 ist ein Joch 1a als ein verbundenes kreisförmiges Element ausgebildet, indem jeweils alle Jochabschnitte 11 aller jeweiligen Statorkeme 10 miteinander verbunden werden. Um eine Verbindung all dieser Jochabschnitte 11 miteinander zu vereinfachen, sind konvexe Eingriffsabschnitte 11a an den einen Seiten in der Umfangsrichtung eines jeden der Jochabschnitte 11 vorgesehen. Weiterhin sind in ähnlicher Weise konkave Eingriffsabschnitte 11b an der in der Umfangsrichtung zu diesen konvexen Eingriffsabschnitten 11a anderen Seite eines jeden der Jochabschnitte 11 vorgesehen. Die konvexen Eingriffsabschnitte 11a und die konkaven Eingriffsabschnitte 11b sind um den gesamten Stator 1 herum paarweise wechselseitig miteinander in Eingriff.
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Der Zähneabschnitt 12 weist eine im Allgemeinen rechteckige Querschnittsgestalt auf und er verläuft von dem zentralen Abschnitt des Jochabschnitts 11 in der radialen Richtung nach innen zu der Mittelachse des Stators 1 hin. Am Ende dieses Zähneabschnitts 12 ist ein Paar von Verlaufsabschnitten 13 vorgesehen, welche in entgegengesetzten Richtungen entlang der Umfangsrichtung des Jochabschnitts 11 verlaufen.
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Wie in 2 bis 4 und in 6 gezeigt ist, umfasst der Isolationsspulenkörper 20 einen Zahnisolationsabschnitt 21, welcher eine rechteckige rohrförmige Gestalt aufweist, sowie einen ersten Verlaufsabschnitt 22 und einen zweiten Verlaufsabschnitt 23, welche von den zwei Enden in der axialen Richtung dieses Zahnisolationsabschnitts 21 bezüglich der Innenfläche des Jochabschnitts 11 ungefähr parallel verlaufen. Dieser Zahnisolationsabschnitt 21 ist derart angeordnet, dass er die Seitenflächen des Zähneabschnitts 12 umgibt, wobei der erste Verlaufsabschnitt 22 derart angeordnet ist, dass er entlang der Innenflächen des Verlaufsabschnitts 13 des Statorkerns 10 verläuft, und wobei der zweite Verlaufsabschnitt 23 derart angeordnet ist, dass er entlang der Innenumfangsfläche des Jochabschnitts 11 verläuft.
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7 ist eine Schnittansicht, wenn der Zahnisolationsabschnitt 21 entlang seines Verbindungsabschnitts mit dem zweiten Verlaufsabschnitt 23 bei Betrachtung von der Seite dieses Querschnitts weggeschnitten wurde. In dieser Figur ist der Zahnisolationsabschnitt 21 derart gezeigt, dass er vier Seitenflächen 21a bis 21d und vier Eckabschnitte 21e bis 21h aufweist. Genauer bestehen diese vier Seitenflächen aus einer Seitenfläche 21a auf einer Seite in einer axialen Richtung des Stators 1 und einer anderen Seitenfläche 21c in der anderen axialen Richtung des Stators 1, sowie einer Seitenfläche 21b in einer Umfangsrichtung des Stators 1 und einer weiteren Seitenfläche 21d in der anderen Umfangsrichtung des Stators 1. Die vier Eckabschnitte bestehen aus einem ersten Eckabschnitt 218, welcher als der Verbindungsabschnitt zwischen der Seitenfläche 21a und der Seitenfläche 21b definiert ist, einem zweiten Eckabschnitt 21f, welcher definiert ist als der Verbindungsabschnitt zwischen der Seitenfläche 21b und der Seitenfläche 21c, einem dritten Eckabschnitt 21g, welcher definiert ist als der Verbindungsabschnitt zwischen der Seitenfläche 21c und der Seitenfläche 21d, und einem vierten Eckabschnitt 21h, welcher definiert ist als der Verbindungsabschnitt zwischen der Seitenfläche 21d und der Seitenfläche 21a.
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Auf der Seite des ersten Verlaufsabschnitts 22, welcher der Seitenfläche 21a des Zahnisolationsabschnitts 21 entspricht bzw. zugeordnet ist (mit anderen Worten auf der einen Seite in der einen axialen Richtung des Stators 1), ist eine Führungsnut 24 zum Einführen bzw. Einlegen eines rechteckigen Drahtes vorgesehen. Ein rechteckiger Draht 50 ist in den Zahnisolationsabschnitt 21 über diese Führungsnut 24 von der Außenumgebung des Verlaufsabschnitts 22 aus eingelegt und ist dann an den Seitenflächen 21a bis 21d des Zahnisolationsabschnitts 21 aufgewickelt. Es sollte verstanden werden, dass, wie in 6 gezeigt ist, nachdem der rechteckige Draht 50 von der Führungsnut 24 aus eingelegt wurde, man beginnt, die erste Windung der ersten Lage von der Seitenfläche 21a des Zahnisolationsabschnitts 21 aus aufzuwickeln. Der rechteckige Draht 50 wird bei dem ersten Eckabschnitt 21e gebogen und wird gegen die nächste Seitenfläche 21b gewickelt. Mit anderen Worten wird der rechteckige Draht 50 zum ersten Mal um den ersten Eckabschnitt 21e gebogen.
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Die Führungsnut 24 wird mit Verweis auf 3 ausführlich beschrieben. Die Bodenfläche 24a der Führungsnut 24 ist als eine einzelne Fläche mit der Seitenfläche 21a des Zahnisolationsabschnitts 21 ausgebildet und die Breitenabmessung A dieser Bodenfläche 21a ist derart eingestellt, dass sie etwas größer als die Breitenabmessung W des rechteckigen Drahts 50 ist (d. h. A > W). Die Längsrichtung der Führungsnut 24 ist bezüglich der Umfangsrichtung des Zahnisolationsabschnitts 21 (anders ausgedrückt bezüglich der Umfangsrichtung des Stators 1 oder, noch anders ausgedrückt, bezüglich der Flächenrichtung der Innenfläche 22a des Verlaufsabschnitts 22) mit einem Winkel geneigt. Ihr Neigungswinkel ist derart eingestellt, dass er größer oder gleich dem Winkel θ ist, welcher durch die folgende Gleichung gegeben ist, wobei er kleiner oder gleich 30° ist. θ = tan–1 (Breitenabmessung W des rechteckigen Drahts; Breitenabmessung L1 des Zahnisolationsabschnitts)
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Der Grund dafür, warum dieser Neigungswinkel innerhalb dieser Art von Bereich eingestellt ist, liegt darin, dass falls der Neigungswinkel weniger als θ beträgt, der vor dem Beginn seiner ersten Wicklungswindung liegende Abschnitt des rechteckigen Drahtes 50 beim Wickeln der zweiten Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahts 50 auf den Zahnisolationsabschnitt 21 ein Hindernis bildet; während dann, wenn der Neigungswinkel größer als 30° ist, die Wölbung am Biegeabschnitt des rechteckigen Drahts 50 groß wird, welche am ersten Eckabschnitt 21e gebildet wird, sodass dies, außer dass es ein Hindernis der Wicklung der zweiten und nachfolgenden Lagen des rechteckigen Drahts 50 verursacht, auch eine Verschlechterung des Raumfaktors fördert.
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Wie in 8 gezeigt ist, ist der Schnitt- bzw. Kreuzungspunkt P zwischen der Innenfläche 22a des Verlaufsabschnitts 22 und der Außenseitenfläche 24b der Führungsnut 24 derart eingestellt, dass er außerhalb der Seitenfläche 21b des Zahnisolationsabschnitts 21 angeordnet ist, und zwar um einen Betrag, welcher gerade gleich der (oder größer als die) Dickenabmessung D des rechteckigen Drahts 50 ist. Indem man beim Aufwickeln der ersten Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahts 50 auf den Zahnisolationsabschnitt 21 so vorgeht, ist es möglich, dieses Aufwickeln am ersten Eckabschnitt 21e ohne Öffnen irgendeines Spalts zu der Innenfläche 22a des Verlaufsabschnitts 22 hin auszuführen, sodass es dementsprechend möglich ist, den Raumfaktor zu verbessern.
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9 ist eine Figur, welche ein Vergleichsbeispiel zeigt. In dieser Figur öffnet sich dann, wenn der Schnittpunkt P' zwischen der Innenfläche 22a des Verlaufsabschnitts 22 und der Außenseitenfläche 24b der Führungsnut 24 mehr zur Mitte hin angeordnet ist als der Schnittpunkt P, beim Beginn des Wickelns der ersten Windung des rechteckigen Drahts 50 entlang der Seitenfläche 21b des Zahnisolationsabschnitts 21 am ersten Eckabschnitt 21e unerwünschterweise ein Spalt zwischen dem rechteckigen Draht 50 und der Innenfläche 22a des Verlaufsabschnitts 22, sodass der Raumfaktor verschlechtert wird.
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Durch Einstellen der Führungsnut 24 in dieser Art und Weise ist es möglich, die Bodenfläche des rechteckigen Drahts 50 mit der Seitenfläche 21a des Zahnisolationsabschnitts 21 zusammenfallen zu lassen und den rechteckigen Draht 50 geneigt von dem Außenbereich des ersten Verlaufsabschnitts 22 des Isolationsspulenkörpers 20 aus einzulegen, sodass es möglich ist, die erste Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahtes 50 glatt auf die Seitenfläche 21a und 21b des Zahnisolationsabschnitts 21 aufzuwickeln, ohne den rechteckigen Draht 50 hochkant zu biegen.
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Indem es möglich ist, die erste Windung des rechteckigen Drahts 50 glatt auf die Seitenflächen 21a und 21b des Zahnisolationsabschnitts 21 aufzuwickeln, wird es darüber hinaus unnötig, den rechteckigen Draht 50 zu verdrehen, oder ihn unangemessen an seinem Abschnitt abzubiegen, bei welchem er in den Zahnisolationsabschnitt 21 eingeführt bzw. eingelegt ist. Weiterhin wird an der Isolationslage, welche auf der Fläche des rechteckigen Drahts 50 ausgebildet ist, keine Beschädigung verursacht.
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Wie in 4 gezeigt ist, ist an dem Eckabschnitt 25 des Verbindungsabschnitts zwischen dem Zahnisolationsabschnitt 21 und dem ersten Verlaufsabschnitt 22 des Isolationsspulenkörpers 20 ein erster Vorsprungsabschnitt 31 bei einem vorbestimmten Bereich der Seitenfläche 21a von der Seitenfläche 21d aus vorgesehen, wobei der vierte Eckabschnitt 21h als die Mitte genommen wird.
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Dieser erste Vorsprungsabschnitt 31 weist, wie in 5 gezeigt ist, einen ungefähr rechteckigen Querschnitt auf und die Höhenabmessung h seiner Seitenfläche 31a auf seiner Seite, welche als Verbindung zu dem Zahnisolationsabschnitt 21 vorgesehen ist, ist derart eingestellt, dass sie kleiner als oder gleich der Dickenabmessung D des rechteckigen Drahts 50 ist (d. h. h ≤ D, vorzugsweise h = D), während die Breitenabmessung s seiner Seitenfläche 31b auf der Seite, welche als Verbindung zum ersten Verlaufsabschnitt 22 vorgesehen ist, derart eingestellt ist, dass sie kleiner als oder gleich der Breitenabmessung W des rechteckigen Drahts 50 ist (d. h. s ≤ W, vorzugsweise s = W).
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Darüber hinaus ist am Eckabschnitt 26, welcher der Verbindungsabschnitt zwischen dem Zahnisolationsabschnitt 21 und dem zweiten Verlaufsabschnitt 23 ist, ein zweiter Vorsprungsabschnitt 32 bei einem vorbestimmten Bereich der Seitenfläche 21b von der Seitenfläche 21a aus vorgesehen, wobei der erste Eckabschnitt 21e als die Mitte genommen wird. Weiterhin ist ein dritter Vorsprungsabschnitt 33 bei einem vorbestimmten Bereich der Seitenfläche 21d von der Seitenfläche 21c aus vorgesehen, wobei der dritte Eckabschnitt 21g als die Mitte genommen wird.
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Die Querschnitte dieses zweiten und dieses dritten Vorsprungsabschnitts 32 und 33 sind ungefähr als Rechtecke ausgeformt, genauso wie es bei dem des ersten Vorsprungsabschnitts 33 der Fall war. Weiterhin sind die Höhenabmessungen ihrer Seitenflächen auf ihren Seiten, welche als Verbindung zum Zahnisolationsabschnitt 21 vorgesehen sind, ebenfalls derart eingestellt, dass sie gleich oder kleiner als die Dickenabmessung D des rechteckigen Drahts 50 sind, wie es bei der des ersten Vorsprungsabschnitts 31 der Fall war.
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Es sollte verstanden werden, dass es eher wünschenswert ist, die Höhenabmessung h der Seitenflächen des ersten bis des dritten Vorsprungsabschnitts 31, 32 und 33 auf der Seite, welche als die Verbindung zum Zahnisolationsabschnitt 21 vorgesehen ist, derart auszuführen, dass sie nahezu gleich der Dickenabmessung D des rechteckigen Drahts 50 ist.
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Wie in 4 und 6 gezeigt ist, ist darüber hinaus bei dem Abschnitt an dem Eckabschnitt des zweiten Verlaufsabschnitts 23, welcher dem ersten Eckabschnitt 21e des Zahnisolationsabschnitts 21 entspricht bzw. zugeordnet ist, ein Kreisbogenabschnitt 27 vorgesehen, welcher ungefähr in der Gestalt eines Viertelkreisbogens mit großem Radius ausgebildet ist. Bei diesem Kreisbogenabschnitt 21 ist weiterhin die Innenflächenseite 23a des zweiten Verlaufsabschnitts 23 (mit anderen Worten seine Zahnisolationsabschnittsseite) einem Abschrägprozess unterworfen, sodass er in einer angefasten Fläche 27a ausgebildet ist.
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Der Grund für ein Vorsehen des ersten, des zweiten und des dritten Vorsprungsabschnitts 31, 32 und 33 lautet wie folgt:
Als Erstes wird als ein Vergleichsbeispiel der Fall eines Aufwickelns eines rechteckigen Drahts 50 auf einem Isolationsspulenkörper 20, an welchem derartige Vorsprungsabschnitte 31 bis 33 nicht vorgesehen sind, mit Bezugnahme auf 10 bis 12 erläutert werden.
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Wie in 10 gezeigt ist, wird der rechteckige Draht 50, welcher über die Führungsnut 24 in den Zahnisolationsabschnitt 21 eingelegt wurde, um einen ersten Eckabschnitt 21e herum gebogen und wird von der Seitenfläche 21a aus auf die Seitenfläche 21b aufgewickelt. Gleichzeitig wird dieser rechteckige Draht 50 derart aufgewickelt, dass er die Innenfläche 22a des ersten Verlaufsabschnitts 22 berührt. Und obwohl in dieser ersten Windung der ersten Lage der rechteckige Draht 50 derart aufgewickelt wird, dass er die Innenfläche 22a des ersten Verlaufsabschnitts 22 sowohl an den Seitenflächen 21b als auch 21c berührt, entfernt sich jedoch der rechteckige Draht 50 ganz allmählich von der Innenfläche 22a des ersten Verlaufsabschnitts 22, wenn der rechteckige Draht 50 erneut von der Seitenfläche 21d auf die Seitenfläche 21a ein zweites Mal aufgewickelt wird, da ein Überwechselvorgang eines Überwechselns von der ersten Windung der ersten Lage zu der zweiten Windung der ersten Lage stattfindet, wie in 10 und 11 gezeigt ist. Da zu dieser Zeit der reckteckige Draht 50 versucht, dieses Überwechseln über den kürzesten Abstand auf den zwei Seitenflächen 21d und 21a auszuführen, was eine Charakteristik des rechteckigen Drahts 50 ist, tritt dementsprechend ein Durchrutschen am vierten Eckabschnitt 21h auf und es wird eine Spalte 41 zwischen dem rechteckigen Draht 50 und der Innenfläche 22a des ersten Verlaufsabschnitts 22 erzeugt, da das Durchrutschen an der Position stoppt, bei welcher der rechteckige Draht 50 entlang des kürzesten Abstands verläuft.
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Während für die zweite und nachfolgenden Windungen der ersten Lage des rechteckigen Drahts 50 die n-te Windung des rechteckigen Drahts 50 derart angelegt und aufgewickelt wird, dass sie ihre (n – 1)-te Windung berührt, schreitet sie in der Richtung voran, dass sie sich dem zweiten Verlaufsabschnitt 23 annähert. Schließlich nähert sich die Wicklung sehr nahe jenem zweiten Verlaufsabschnitt 23 an. Dadurch gelangt die Wicklung der ersten Lage zu ihrem Ende. Wie in 10 gezeigt ist, gelangt zu diesem Zeitpunkt die Seitenfläche des rechteckigen Drahts 50 bei dieser letzten Windung der ersten Lage am vierten Eckabschnitt 21h in einen Zustand, in welchem sie nahezu in Kontakt mit der Innenfläche 23a des zweiten Verlaufsabschnitts 23 ist. Aus diesem Grunde wird auf der Seite des zweiten Verlaufsabschnitts 23 ein weiterer Spalt 42 zwischen der letzten Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahts 50 und der Innenfläche 23a des zweiten Verlaufsabschnitts 23 geschaffen, und zwar nahezu den gesamten Weg um den Spulenkörper herum, mit Ausnahme des vierten Eckabschnitts 21h.
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Danach wechselt der rechteckige Draht 50 von der letzten Windung der ersten Lage über zu der ersten Windung der zweiten Lage und, wie in 12 gezeigt ist, wird derart aufgewickelt, dass er die Innenfläche 23a des zweiten Verlaufsabschnitts 23 auf der Seite der Seitenfläche 21a berührt. Danach wird er weiterhin in der Reihenfolge einer Wicklung gegen die nächste aufgewickelt, während er über die erste Lage gelegt wird. Dieser Prozess schreitet in der Richtung einer Annäherung an den ersten Verlaufsabschnitt 22 voran. Die Wicklung der zweiten Lage wird abgeschlossen, wenn der rechteckige Draht 50 dem ersten Verlaufsabschnitt 22 am nächsten kommt, wobei die letzte Wicklung dieser zweiten Lage entlang der Innenfläche 22a dieses ersten Verlaufsabschnitts 22 aufgewickelt wird.
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Nun besteht eine Abmessungstoleranz für den rechteckigen Draht 50 und die Länge L2 des Zahnisolationsabschnitts 21 (d. h. seine Länge entlang der radialen Richtung des Stators 1) ist derart eingestellt, dass es möglich sein wird, die vorbestimmte gewünschte Anzahl an Windungen darauf aufzuwickeln, selbst dann, wenn ein rechteckiger Draht 50 verwendet wurde, welcher sich an seiner oberen Toleranzgrenze befand.
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Wenn jedoch ein rechteckiger Draht 50, welcher sich an seiner unteren Toleranzgrenze befindet, dann verwendet wird, wenn die Länge L2 des Zahnisolationsabschnitts 21 in dieser Art und Weise eingestellt worden ist, wird der Spalt 42, welcher zwischen der letzten Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahts 50 und der Innenfläche 23a des zweiten Verlaufsabschnitts 23 erzeugt wird, größer als in dem Falle, dass ein rechteckiger Draht 50 verwendet wird, welcher sich an seiner oberen Toleranzgrenze befindet. Insbesondere wird dieser Spalt 42 am ersten Eckabschnitt 21e extrem groß.
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Wenn man voranschreitet, den rechteckigen Draht 50 in dieser Art und Weise auf den Isolationsspulenkörper 20 aufzuwickeln, wird es dementsprechend dann, falls der zweite und der dritte Vorsprungsabschnitt 32 und 33 nicht vorhanden sind, beim Aufwickeln der ersten Wicklung der zweiten Lage entlang der Innenfläche 23a des zweiten Verlaufsabschnitts 23 gelegentlich passieren, dass ein Wicklungsfehler auftritt, wie etwa dass ein Abschnitt des rechteckigen Drahts 50 (typischerweise ein Eckabschnitt oder dgl.) in den Spalt 42 fällt oder dgl., da der Spalt 42 zwischen der letzten Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahts 50 und der Innenfläche 23a des zweiten Verlaufsabschnitts 23 entlang nahezu des gesamten Umfangs der Seite des zweiten Verlaufsabschnitts 23 mit Ausnahme des vierten Eckabschnitts 21h ausgebildet ist.
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Da der Spalt 41 zwischen dem Abschnitt des rechteckigen Drahts 50 beim Überwechseln von der ersten Windung der ersten Lage zu der zweiten Windung derselben und der Innenfläche 22a des ersten Verlaufsabschnitts 22 entlang nahezu der gesamten Länge der Seitenfläche 21d und der Seitenfläche 21a ausgebildet ist, kann es dann, wenn darüber hinaus der erste Vorsprungsabschnitt 31 nicht vorgesehen ist, dementsprechend passieren, wenn die letzte Windung der zweiten Lage aufgewickelt wurde, dass ein Wicklungsfehler auftritt, wie etwa dass ein Abschnitt des rechteckigen Drahts 50 (typischerweise ein Eckabschnitt oder dgl.) in den Spalt 41 fällt oder dgl.
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Im Gegensatz zu den obigen Situationen wird dann, wenn der zweite und der dritte Vorsprungsabschnitt 32 und 33 an dem Isolationsspulenkörper 20 vorgesehen sind, beim Aufwickeln der ersten Windung der zweiten Lage des rechteckigen Drahts 50 entlang der Innenfläche 23a des zweiten Verlaufsabschnitts 23 diese erste Wicklung der zweiten Lage des rechteckigen Drahts 50 aufgewickelt, indem sie über den zweiten Vorsprungsabschnitt 32 am ersten Eckabschnitt 218 und etwas davor und danach gelegt wird und wird weiterhin aufgewickelt, indem sie über den dritten Vorsprungsabschnitt 33 beim dritten Eckabschnitt 21g und etwas davor und danach gelegt wird, sodass es möglich ist, zu verhindern, dass der rechteckige Draht 50 in den Spalt 2 zwischen der letzten Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahts 50 und der Innenfläche 23a des zweiten Verlaufsabschnitts 23a hineinfällt, sodass es im Ergebnis möglich ist, das Auftreten von Wicklungsfehlern in der ersten Windung der zweiten Lage des rechteckigen Drahts 50 zu verhindern.
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Darüber hinaus ist es möglich, das Auftreten von Wicklungsfehlern in der ersten Windung der zweiten Lage des rechteckigen Drahts 50 zu verhindern, sowohl in dem Fall, dass ein rechteckiger Draht 50 verwendet wird, welcher sich an seiner oberen Toleranzgrenze befindet, als auch in dem Fall, dass ein rechteckiger Draht 50 verwendet wird, welcher sich an seiner unteren Toleranzgrenze befindet.
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Wenn darüber hinaus der erste Vorsprungsabschnitt 31 an dem Isolationsspulenkörper 20 vorgesehen ist, ist es, da die letzte Windung der zweiten Lage des rechteckigen Drahts 50 aufgewickelt wird, indem sie auf den ersten Vorsprungsabschnitt 31 am vierten Eckabschnitt 21h und etwas davor sowie dahinter aufgelegt wird, dementsprechend möglich, zu verhindern, dass der rechteckige Draht 50 in den Spalt 41 zwischen der ersten Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahts 50 und der Innenfläche 22a des ersten Verlaufsabschnitts 22 hineinfällt. Als Ergebnis ist es möglich, das Auftreten von Wicklungsfehlern in der letzten Windung der zweiten Lage der Wicklung zu verhindern.
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Falls noch ferner der erste Vorsprungsabschnitt 31 an dem Isolationsspulenkörper 20 vorgesehen ist, wird die Seitenfläche des rechteckigen Drahts 50 dann, wenn die erste Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahts 50 auf den vierten Eckabschnitt 21h aufgewickelt wird, durch diesen ersten Vorsprungsabschnitt 31 geführt und das Aufwickeln geht weiter, wobei diese Seitenfläche des rechteckigen Drahts 50 in Kontakt mit der Seitenfläche 31a des ersten Vorsprungsabschnitts 31 geführt ist, sodass als Folge es neben der Möglichkeit, den Endabschnitt der ersten Windung des rechteckigen Drahts 50 und seinem Überwechselabschnitt von der ersten Windung zu der zweiten Windung äußerst glatt und stabil aufzuwickeln, es weiterhin möglich ist, ein Durchrutschen des rechteckigen Drahts 50 am vierten Eckabschnitt 21h zu verhindern.
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Damit der erste Vorsprungsabschnitt 31 seine Funktion in ausreichendem Maße erfüllt, ist es wünschenswert, dass der erste Vorsprungsabschnitt 31 derart vorgesehen ist, dass er in der Lage ist, den Endabschnitt der ersten Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahts 50 bezüglich der Umfangsrichtung des Zahnisolationsabschnitts 21 (mit anderen Worten bezüglich der Umfangsrichtung des Stators 1 oder, in noch anderen Worten, bezüglich der Oberflächenrichtung der Innenfläche 22a des Verlaufsabschnitts 22) geneigt abzustützen. Darüber hinaus ist es noch weiter wünschenswert, dass er derart vorgesehen ist, dass er in der Lage ist, den Abschnitt der ersten Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahts 50 etwas vor und nach sowie einschließlich des letzten Eckabschnitts in einer geneigten Haltung zu stützen. In dieser bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der erste Vorsprungsabschnitt 31 derart vorgesehen, dass er diese Bedingungen vollständig erfüllt.
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Darüber hinaus ist der Grund für ein Vorsehen des Kreisbogenabschnitts 27 am zweiten Verlaufsabschnitt 23 der folgende:
Um die erste Lage des rechteckigen Drahts 50 wie oben beschrieben aufzuwickeln, ist es beim Aufwickeln der letzten Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahts 50 notwendig, den rechteckigen Draht 50 in einer Haltung aufzuwickeln, welche in einem bestimmten Winkel bezüglich der Umfangsrichtung des Zahnisolationsabschnitts 21 geneigt ist, bis der rechteckige Draht 50 vollständig um den vierten Eckabschnitt 21h des Zahnisolationsabschnitts 21 herum gewickelt wurde. Um dies zu dem Zeitpunkt zu tun, bei welchem die letzte Windung der ersten Lage des rechteckigen Drahts 50 um den vierten Eckabschnitt 21h herum geht und die Wicklung der ersten Windung der zweiten Lage des rechteckigen Drahts 50 gegen die Seitenfläche 21a gestartet wird, wird der gerade Abschnitt des rechteckigen Drahts 50 (der nächste Abschnitt des rechteckigen Drahts 50, welcher von diesem Zeitpunkt an aufgewickelt werden wird) weiter als der zweite Verlaufsabschnitt 23 nach außen (nach außen bezüglich der Axialrichtung des Zahnisolationsabschnitts 21) zur Außenseite hin gezogen.
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Deshalb kann es beim Aufwickeln der ersten Windung der zweiten Lage des rechteckigen Drahts 50 von der Seitenfläche 21a des Zahnisolationsabschnitts 21 auf den ersten Eckabschnitt 21e passieren, dass der Verlaufsabschnitt des rechteckigen Drahts 50 an dem zweiten Verlaufsabschnitt 23 mit dem Eckabschnitt kollidiert, welcher dem ersten Eckabschnitt 21e entspricht bzw. zugeordnet ist. Wenn der Eckabschnitt zu dieser Zeit um die Ecke herum gebogen wird, besteht die Gefahr, dass der rechteckige Draht 50 sich unerwünschterweise an dem Eckabschnitt verfängt, was das glatte Aufwickeln des rechteckigen Drahts 50 unter Umständen behindert und kann darüber hinaus sogar eine Beschädigung am rechteckigen Draht 50 bewirken. Um mit diesem Problem fertig zu werden, ist bei dem Stator 1 dieser bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung der Kreisbogenabschnitt 27, welcher ungefähr in der Form eines Viertelkreisbogens mit relativ großem Radius ausgebildet ist, an dem Eckabschnitt ausgebildet, welcher dem ersten Eckabschnitt 21e am zweiten Verlaufsabschnitt 23 entspricht bzw. zugeordnet ist. Dieser Kreisbogenabschnitt 27 verhindert eine Störung des rechteckigen Drahtes 50, sodass ein Verfangen des rechteckigen Drahts 50 nicht auftritt und ein störungsfreies Aufwickeln des rechteckigen Drahts 50 sichergestellt ist.
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Durch Bereitstellen der angefasten Fläche 27a an dem Kreisbogenabschnitt 27 auf der Seite der Innenfläche 23a des zweiten Verlaufsabschnitts 23 ist es darüber hinaus möglich, eine Beschädigung des rechteckigen Drahts 50 zu verhindern, selbst wenn er zufällig mit dem Kreisbogenabschnitt 27 kollidieren sollte.
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Es sollte verstanden werden, dass, wie in 5 gezeigt ist, ein Abschrägen 40 auch an dem Eckabschnitt des Umfangsrandabschnitts des ersten Verlaufsabschnitts 22 auf dessen Seite des Zahnisolationsabschnitts 21 ausgeführt werden kann, sodass dann, wenn der rechteckige Draht 50 während des Aufwickelns des rechteckigen Drahts 50 auf den Zahnisolationsabschnitt 21 in Kontakt mit dem ersten Verlaufsabschnitt 21 gelangt, es sichergestellt ist, dass an der Isolationsschicht oder dgl. keine Beschädigung auftritt, welche auf der Fläche des rechteckigen Drahts 50 ausgebildet ist. In der gleichen Art und Weise, obwohl es in den Zeichnungen nicht dargestellt ist, kann eine Abschrägung auch an dem Eckabschnitt des Umfangsrandabschnittes des zweiten Verlaufsabschnitts 23 auf der Seite des Zahnisolationsabschnitts 21 ausgeführt sein.
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Wie oben erläutert wurde, ist es nach Maßgabe des Stators 1 gemäß dieser bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, welcher den Isolationsspulenkörper 20 umfasst, durch Vorsehen der Führungsnut 24 an dem Isolationsspulenkörper 20 möglich, den rechteckigen Draht 50 von dem Außenbereich des ersten Verlaufsabschnitts 22 aus einzuführen bzw. einzulegen, während keinerlei Beschädigung an dem rechteckigen Draht 50 verursacht wird. Weiterhin ist es möglich, ein glattes Aufwickeln des rechteckigen Drahts 50 auf den Zahnisolationsabschnitt 21 zu beginnen; und darüber hinaus ist es möglich, den Raumfaktor zu verbessern.
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Durch Bereitstellen des ersten Vorsprungsabschnitts 31 an dem Isolationsspulenkörper 20 ist es neben der Möglichkeit, die Aufwickelprozedur für den Abschnitt des rechteckigen Drahts 50, bei welchem das Überwechseln von der ersten Windung der ersten Lage zu der zweiten Windung der ersten Lage stattfindet, in einer äußerst stabilen Art und Weise auszuführen, ebenso möglich, das Auftreten von Wicklungsfehlern des rechteckigen Drahts 50 in der letzten Windung der zweiten Lage zu verhindern.
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Durch Bereitstellen des zweiten und des dritten Vorsprungsabschnitts 32 und 33 an dem Isolationsspulenkörper 20 ist es noch darüber hinaus möglich, das Auftreten von Wicklungsfehlern in der ersten Windung der zweiten Lage des rechteckigen Drahts 50 zu verhindern.
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Als Folge dessen, dass es möglich ist, das Auftreten von Wicklungsfehlern in der ersten Windung der zweiten Lage des rechteckigen Drahts 50 zu verhindern und dass man in der Lage ist, das Auftreten von Wicklungsfehlern in der letzten Windung der zweiten Lage des rechteckigen Drahts 50 zu verhindern, ist es möglich, das Auftreten von Wicklungsfehlern in diesen nachfolgenden Lagen des rechteckigen Drahts 50 auch nach der zweiten Lage zu verhindern.
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Durch den Kreisbogenabschnitt 27, welcher an dem zweiten Verlaufsabschnitt 23 vorgesehen ist, sowie durch die angephaste Fläche 27a, welche auf diesem Kreisbogenabschnitt 27 ausgebildet ist, ist es darüber hinaus neben der Möglichkeit, das Aufwickeln des rechteckigen Drahts 50 von der letzten Windung der ersten Lage zur ersten Windung der zweiten Lage glatt auszuführen, ebenso möglich, das Auftreten einer Beschädigung am rechteckigen Draht 50 zu verhindern.
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Darüber hinaus sind keine besonderen handwerklichen Kenntnissse erforderlich, um die Wicklungsmaschine zur Herstellung dieses Stators zu bedienen, da es möglich ist, Wicklungsfehler des rechteckigen Drahts 50 durch das Vorsehen des ersten, des zweiten und des dritten Vorsprungsabschnitts 31, 32 und 33 an dem Isolationsspulenkörper 20 zu verhindern. Darüber hinaus ist es möglich, die Aufwicklungsarbeit unter Verwendung einer vollständig herkömmlichen Wicklungsmaschine auszuführen.
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– WEITERE BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORM –
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Es sollte verstanden werden, dass die vorliegende Erfindung nicht als auf die oben offenbarte bevorzugte Ausführungsform beschränkt gedacht ist.
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Beispielsweise braucht der erste Vorsprungsabschnitt 31, welcher am Eckabschnitt 25 vorgesehen ist, der der Verbindungsabschnitt zwischen dem Zahnisolationsabschnitt 21 und dem ersten Verlaufsabschnitt 22 ist, nicht direkt am vierten Eckabschnitt 21h vorgesehen sein, sondern kann in recht annehmbarer Art und Weise in der Umgebung bzw. in der Nähe des vierten Eckabschnitts 21h vorgesehen sein, d. h. auf der Seitenfläche 21d und der Seitenfläche 21a des Zahnisolationsabschnitts. Alternativ kann er entlang nahezu der gesamten Längen der Seitenfläche 21d und der Seitenfläche 21a des Zahnisolationsabschnitts einschließlich des vierten Eckabschnitts 21h vorgesehen sein.
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Mit Bezug auf die anderen Vorsprungsabschnitte (auf den zweiten Vorsprungsabschnitt 32 und den dritten Vorsprungsabschnitt 33), welche an dem Eckabschnitt 26 vorgesehen sind, der der Verbindungsabschnitt zwischen dem Zahnisolationsabschnitt 21 und dem zweiten Verlaufsabschnitt 23 ist, können diese ebenso genauso gut am zweiten Eckabschnitt 21f vorgesehen sein. Alternativ können sie an anderen Abschnitten als dem Eckabschnitt vorgesehen sein; oder sie können tatsächlich entlang nahezu des gesamten Umfangs des Eckabschnitts 26 vorgesehen sein.