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DE102004037666A1 - Dampferzeuger und Verfahren zur Regelung eines Dampferzeugers in Bügelgeräten - Google Patents

Dampferzeuger und Verfahren zur Regelung eines Dampferzeugers in Bügelgeräten Download PDF

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DE102004037666A1
DE102004037666A1 DE200410037666 DE102004037666A DE102004037666A1 DE 102004037666 A1 DE102004037666 A1 DE 102004037666A1 DE 200410037666 DE200410037666 DE 200410037666 DE 102004037666 A DE102004037666 A DE 102004037666A DE 102004037666 A1 DE102004037666 A1 DE 102004037666A1
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Walter Berberich
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VSM Group AB
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VSM Group AB
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    • D06F81/08Ironing boards  incorporating heating, steaming, or forced ventilation means

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regelung eines Dampferzeugers (10) von Bügelgeräten, insbesondere Bügelmaschinen, dem eine Flüssigkeit zugeführt wird, die in dem Dampferzeuger (10) in Dampf umgewandelt wird, wobei der Flüssigkeitsstrom zur gleichmäßigen Dampferzeugung angepaßt wird. Hierbei wird im Bereich (32) des Dampferzeugers (10) eine Temperatur gemessen und der Flüssigkeitsstrom wird in Abhängigkeit von der gemessenen Temperatur gesteuert.

Description

  • Die Erfindung befaßt sich mit einem Verfahren zur Regelung eines Dampferzeugers von Bügelgeräten, insbesondere Bügelmaschinen, dem eine Flüssigkeit zugeführt wird, die in dem Dampferzeuger in Dampf umgewandelt wird, wobei der Flüssigkeitsstrom zur gleichmäßigen Dampferzeugung angepaßt wird.
  • Üblicherweise wird beim Bügeln Wasserdampf zum leichteren und schnelleren Glätten des Bügelgutes eingesetzt. Insbesondere bei Bügelmaschinen, die für im Vergleich zu herkömmlichen Haushaltsbügeleisen höhere, gleichmäßige Durchsätze von Bügelgut konzipiert sind, ist es üblich, beim Bügeln unterschiedlicher Stoffe oder von Bügelgut unterschiedlicher Stärke die pro Zeiteinheit abgegebene Dampfmenge auf einem den Eigenschaften des Bügelguts angepaßten, konstanten Niveau zu halten. Dazu wird bei einem aus der EP 0 603 508 B1 bekannten Verfahren der eingangs beschriebenen Art bislang mit einem Drucksensor im Inneren des Dampferzeugers der Druck des erzeugten Dampfes gemessen und in Abhängigkeit von dem gemessenen Druck der dem Dampferzeuger zugeführte Flüssigkeitsstrom reguliert. Die Druckerfassung ist jedoch für den angestrebten Regelzweck teuer, aufwendig und störanfällig, und es gestaltet sich schwierig, eine gleichmäßige Dampferzeugung zu gewährleisten.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Regelung eines Dampferzeugers in Bügelgeräten so zu verbessern, daß die Dampferzeugung gleichmäßiger erfolgt.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art gelöst, bei welchem im Bereich des Dampferzeugers eine Temperatur gemessen wird und der Flüssigkeitsstrom in Abhängigkeit von der gemessenen Temperatur gesteuert wird.
  • Es hat sich gezeigt, daß die im Bereich des Dampferzeugers vorliegende Temperatur ein für die Regelung des Dampferzeugers geeignetes Maß ist, um über den Flüssigkeitsstrom eine gleichmäßige Dampferzeugung zu gewährleisten. Dabei hat sich gezeigt, daß die Temperaturerfassung insbesondere außerhalb des Flüssigkeits- bzw. Dampfstromes in der Wandung des Dampferzeugers um den Idealpunkt herum eine besonders gut auswertbare Charakteristik aufweist, so daß das Ausgangssignal eines Temperatursensors sehr gut zur Variierung des Flüssigkeitsstroms durch Ansteuerung der Pumpe herangezogen werden kann.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, daß das Signal des Temperatursensors zur Vermeidung einer Überhitzung bei einem Defekt herangezogen werden kann, so daß ein einziger Sensor zur Regelung und Fehlerüberwachung dienen kann. Eine Notabschaltung kann entsprechend beispielsweise dann herbeigeführt werden, wenn der Temperatursensor einen Wert liefert, der im üblichen Betrieb nicht erreicht werden kann und eine Temperaturregelung durch beispielsweise weitere Steigerung des Flüssigkeitsstromes nicht mehr möglich ist.
  • Besonders bevorzugt ist ein Verfahren, bei welchem die Temperatur im Meßpunkt durch die Steuerung des Flüssigkeitsstromes der Pumpe auf eine Solltemperatur geregelt wird. Da sich im optimalen Betriebspunkt des Dampferzeugers, d. h. bei einer bestimmten Heizleistung wird ein bestimmter Flüssigkeitsstrom zugeführt, idealerweise immer die gleiche Temperatur einstellt, kann durch eine solche Regelung ein bestmögliches Ergebnis für eine gleichmäßige Dampferzeugung erreicht werden. Die Regelung erfolgt vorzugsweise in der Weise, daß bei einer Erhöhung der gemessenen Temperatur der Flüssigkeitsstrom erhöht und bei einem Absinken vermindert wird. Hierbei kann ein einfacher Proportionalregler zum Einsatz kommen, wobei auch andere Regelcharakteristiken denkbar sind.
  • Alternativ oder ergänzend zu einer exakten Sollwertregelung kann es auch möglich sein, bei einem Unterschreiten der Solltemperatur um ein bestimmtes Maß den Flüssigkeitsstrom zu unterbrechen und/oder andererseits bei einem Überschreiten der Solltemperatur um ein bestimmtes Maß den maximalen Flüssigkeitsstrom einzuschalten. Bei einer solchen Regelung bewegt sich die Ist-Temperatur im Bereich des Meßsensors schwankend in einem Intervall, wobei der vereinfachten Steuerung hier ein etwas schlechteres Regelergebnis im Hinblick auf eine gleichmäßige Dampferzeugung gegenübersteht.
  • Wie bereits erwähnt, kann beim Überschreiten eines bestimmten Grenzwertes der Temperatur eine Abschaltung des Dampferzeugers vorgesehen sein.
  • Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Dampferzeuger mit Pumpe, insbesondere zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, der eine Heizung, einen Flüssigkeitseinlaß und einen Dampfauslaß aufweist, wobei der Flüssigkeitseinlaß mit einem Austritt der Pumpe verbindbar ist und erfindungsgemäß das Signal eines mit dem Dampferzeuger in thermischem Kontakt stehenden Temperatursensors eine Eingangsgröße eines Regelkreises bildet, dessen wenigstens eine Stellgröße die Förderleistung der Pumpe ist. Die Regulierung des dem Dampferzeuger zugeführten Flüssigkeitsstroms mittels der Förderleistung der Pumpe ist besonders wenig aufwendig. Denkbare Alternativen erfordern kostspielige zusätzliche Bauteile, wie z. B. ein zwischen Pumpe und Dampferzeuger zu schaltendes Steuerventil, das einen Teil des Flüssigkeitsstroms in einen Vorratsbehälter zurückleiten könnte. Dagegen läßt sich die Förderleistung in einfacher Weise, beispielsweise mit einem regelbaren Vorwiderstand im Pumpenmotor, steuern. Die Steuerung der Pumpen-Förderleistung ist auch deshalb sinnvoll, weil die Förderleistung handelsüblicher Wasserpumpen für Bügelgeräte stark von Temperatur, Betriebsspannung und -dauer der Pumpe abhängig ist und erfahrungsgemäß eine breite Streuung im Anlieferzustand aufweist.
  • Die Förderleistung der Pumpe ist Stellgröße eines Regelkreises, der z. B. durch einen programmierbaren Mikrocontroller realisiert sein kann. Eingangsgröße des Regelkreises ist das Signal eines Temperatursensors, der eine Temperatur im Bereich des Dampferzeugers erfaßt. Dabei kann das Signal ggf. mit Hilfe einer externen Stromquelle erzeugt werden, etwa wenn der Temperatursensor ein passives Bauelement wie z. B. ein Heißleiter mit einer negativen Widerstands-Temperatur-Kennlinie ist.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführung der Erfindung bildet das Signal des Temperatursensors eine Regelgröße des Regelkreises und eine Solltemperatur eine zu dieser Regelgröße gehörige Führungsgröße. Die Stellgröße des Regelkreises, also die Förderleistung der Pumpe, mittelbar Druck und Menge des erzeugten Dampfes, werden abhängig von der Differenz zwischen Regelgröße und Führungsgröße gezielt verändert. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Dampfmengenregulierung somit auch abhängig von der Abweichung einer Temperatur des Dampferzeugers von einer vorgegebenen Solltemperatur.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Dampferzeuger eine Verdampferkammer auf, die von einer Wandung umschlossen ist, in welche das Heizelement der Heizung und der Temperatursensor zur Erfassung der Wandungstemperatur integriert sind. Die Wandung der Verdampferkammer besteht aus einem druckfesten, korrosionsbeständigen und wärmeleitfähigen Material, z. B. Aluminium-Druckguß. Im Inneren der Verdampferkammer können mehrere Ableitrippen zur Optimierung des Verdampfungsprozesses vorgesehen sein. Ein Flüssigkeitseinlaß und ein Dampfauslaß sind vorzugsweise als Öffnungen in der Wandung ausgeführt. Bei der Dampferzeugung wird die Verdampferfläche dadurch maximiert, daß die gesamte Wandung der Verdampferkammer erhitzt wird. Das Heizelement ist in die Wandung in der Weise integriert ist, daß es z. B. bei der Fertigung der Verdampferkammer eingesetzt und vergossen wird.
  • Der in der Wand integrierte Temperatursensor kann, wie bereits vorstehend beschrieben, in Doppelfunktion dazu genutzt werden, den Dampferzeuger zum Schutz vor Überhitzung zu überwachen.
  • Die thermische Kopplung des Temperatursensors an die Wandung der Verdampferkammer ermöglicht ein schnelles Reagieren des Regelkreises auf Änderungen der Regelgröße, da in der Wandung um den idealen Betriebspunkt des Dampferzeugers herum höher und somit leichter auswertbare Temperaturschwankungen auftreten als in der Verdampferkammer selbst. Sobald nämlich keine ideale Dampferzeugung mehr erfolgt, bleibt die Temperatur in der Kammer selbst zunächst kaum verändert, aber der Leistungsbedarf ändert sich erheblich, so daß die konstante Heizleistung sofort zu einem deutlichen Anstieg oder Abfall der Wandungstemperatur führt. In dieser Hinsicht ist es besonders vorteilhaft, daß der Temperatursensor in der Nähe einer Stelle der Verdampferkammer angeordnet ist, an welcher sich bei einem Temperaturabfall unverdampfte Flüssigkeit ansammelt. Die Ansammlung von Flüssigkeit führt zu einem sofortigen starken Temperaturabfall in diesem Wandungsbereich, der sich sehr gut auswerten läßt, so daß der Flüssigkeitsstrom reguliert werden kann, bevor die Verdampferkammer zu einem größeren Teil geflutet ist. Vorzugsweise sitzt der Temperatursensor im Bodenbereich der Verdampferkammer, da sich dort zunächst unverdampfte Flüssigkeit ansammelt. Besonders bevorzugt ist die Ausbildung einer Rinne im Bodenbereich, die in der Nähe des Temperatursensors angeordnet ist. Die Rinne leitet sich bei einem Temperaturabfall ansammelnde Flüssigkeit sofort zur Temperaturmeßstelle, die in weiterer bevorzugter Ausbildung in einem mittleren Bereich der Verdampferkammer liegt, wo im Normalbetrieb kein flüssiges Medium vorliegt und entsprechend im Normalbetrieb eine deutlich über 100°C liegende Temperatur vorliegt.
  • Um darüber hinaus einen für die Temperaturverteilung am Dampferzeuger möglichst repräsentativen Temperaturwert zu erhalten, kann es hilfreich sein, den Temperatursensor an einen Symmetriepunkt bezüglich der Geometrie der Verdampferkammer und/oder des Heizelements anzuordnen.
  • Der optimale Sollwert für die Regelungstemperatur hängt von der Position des Temperatursensors ab. Eine Sollwerttemperatur von 135° hat sich vorzugsweise in Verbindung mit einem Regelintervall von ± 5°C als sehr geeignet für die Regelung erwiesen, wobei aber auch andere Temperaturen möglich sind. Grundsätzlich kann man sagen, daß die Solltemperatur um so höher liegt, desto näher man den Temperatursensor an das Heizelement heranrückt.
  • Aus Gründen der Zugänglichkeit bei Montage oder Reparaturen ist es vorteilhaft, daß die Wandung der Verdampferkammer eine Aufnahme aufweist, in der der Temperatursensor vorzugsweise von außen lösbar montiert ist.
  • Eine noch weitere bevorzugte Ausführung der Erfindung sieht vor, daß bei ausgeschalteter Pumpe ein Heizregler die Heizleistung der Heizung derart regelt, daß das Signal des Temperatursensors in einem bestimmten Intervall um einen Vorgabewert liegt. Dies ist insbesondere unmittelbar nach dem Einschalten des Dampferzeugers der Fall, wenn dieser zunächst auf Betriebstemperatur gebracht werden muß. Der Heizregler kann beispielsweise mit dem Regelkreis in einem Mikrocontroller zusammengefaßt sein. Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, als Vorgabewert die Solltemperatur des Regelkreises von 135°C und ein Intervall von ±5°C zu wählen. Dieser identische Vorgabewert sichert die sofortige Betriebsbereitschaft beim Einschalten der Flüssigkeitszufuhr.
  • Bei eingeschalteter Pumpe sollte die Heizleistung der Heizung konstant sein, damit die Temperatur des Dampferzeugers allein über die Veränderung des zugeführten Flüssigkeitsstroms geregelt und dadurch die gewünschte Dampfmenge pro Zeiteinheit stabil reguliert wird. Um beim Bügeln unterschiedliche Bedampfungsstufen mit unterschiedlichen jeweils konstanten Dampfmengen pro Zeiteinheit anbieten zu können, sollte weiterhin der konstante Wert der Heizleistung vorwählbar sein, beispielsweise durch den einzelnen Bedampfungsstufen zugeordnete, vom Benutzer zu betätigende Wähltaster.
  • Gegenstand der Erfindung ist zudem ein Bügelgerät mit einem Heizschuh, der zum Bedampfen von Bügelgut einen Dampfkanal mit wenigstens einer Dampfaustrittsöffnung aufweist, die mit dem Dampfauslaß eines erfindungsgemäßen Dampferzeugers verbunden ist. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Dampferzeuger in möglichst geringem Abstand zu dem Heizschuh angeordnet oder in den Heizschuh integriert ist. Dadurch wird der Nachteil bekannter Bügelgeräte vermieden, bei denen der Dampferzeuger in einem Ablagetisch verbaut ist, der sich bei Dauerdampfbetrieb beträchtlich aufheizt. Aus Energiespargründen sollten sich die Pumpe und die Heizung des Dampferzeugers nach Ablauf einer bestimmten Zeitdauer ohne Bügeltätigkeit abschalten.
  • Nachfolgend wird anhand einiger Abbildungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 einen Längsschnitt durch einen Verdampfer;
  • 2 eine Draufsicht auf den geöffneten Verdampfer nach 1;
  • 3 ein Prinzipschaltbild einer Dampfmengensteuerung.
  • Ein Verdampfer 10 eines Dampferzeugers für eine Bügelmaschine ist in 1 in einem Längsschnitt und in 2 in einer Draufsicht dargestellt. Der Verdampfer 10 ist aus Aluminium-Druckguß gefertigt und weist ein im wesentlichen zylindrische Ausnehmung 12 auf, die eine Verdampferkammer 14 bildet. Die Verdampferkammer 14 ist von einer Wandung 16 umschlossen, deren oberer Teil als abnehmbarer Deckel ausgeführt ist, welcher der Übersichtlichkeit halber nicht abgebildet ist. In der Wandung 16 sind einige Rippen 17 ausgeformt, die einerseits der Vergrößerung der heizbaren Verdampferkammeroberfläche und andererseits der Trennung von Dampf und Flüssigkeitströpfchen dienen. Die Verdampferkammer 14 wird im Betrieb durch einen Flüssigkeitseinlaß 18 in Form einer Bohrung 19 mit Wasser von einer (nicht gezeigten) Pumpe gespeist (s. 3). Der Flüssigkeitseinlaß 18 ist auf der Außenseite des Verdampfers 10 als ein Rohrstutzen 20 ausgeformt, auf den ein mit einem Austritt der Pumpe verbundener Leitungsschlauch aufgestellt werden kann. Ein Dampfauslaß 22 ist diametral gegenüber des Flüssigkeitseinlasses 18 in gleicher Weise als Bohrung 23 und mit einem Rohrstutzen 24 ausgeformt.
  • In die Wandung 16 ist ein elektrisches Heizelement 26 eingelassen und vergossen, das in einer kreisförmigen Schleife unter der Verdampferkammer 14 verläuft und zwei Anschlüsse 28, 29 aufweist. Das Heizelement wird mit Wechselstrom bei einer Netzspannung von 230 V betrieben und weist eine Leistung von 1000 W auf. Für den Einsatz in Ländern mit abweichenden Netzstandards können selbstverständlich passend ausgelegte Heizelemente vorgesehen werden.
  • Aus seiner Unterseite weist der Verdampfer 10 eine Ausnehmung 30 auf, die sich nach oben in einer Sackbohrung fortsetzt, welche eine Aufnahme 32 für einen (nicht gezeigten) Temperatursensor bildet. Die Symmetrieachse der Aufnahme 32 fällt mit Symmetrieachsen sowohl der Verdampferkammer 14 als auch des Heizelements 26 zusammen. Die Ausnehmung 30 setzt sich bis in der Nähe des Bodenbereichs 31 der Verdampferkammer fort wobei in diesem Bodenbereich 31 von der Einlaßseite her eine Rinne 33 mit einem Gefälle zu der Ausnehmung hin vorgesehen ist. Diese Rinne 33 leitet bei einem Temperaturabfall nicht verdampfte Flüssigkeit in die Nähe der Meßstelle, wo normalerweise keine Flüssigkeit vorliegt. Dadurch lassen sich kritische Temperaturschwankungen frühzeitig erfassen und durch Veränderung des Flüssigkeitsstromes besonders gut ausregeln. Innerhalb der Ausnehmung 30 sind auf einem Kreis um die Aufnahme 32 zwei Führungsrippen 34, 35 und eine Gewindebuchse 36, deren eine Seitenfläche abgeflacht ist und ebenfalls der Führung des Temperatursensors dient, vorgesehen. Mittels einer in die Gewindebuchse 36 einzuschraubenden Schraube mit einem geeignet geformten Schraubenkopf, einer Befestigungspratze oder dergleichen kann der Temperatursensor in seiner Aufnahme 32 lösbar festgelegt werden. Durch Anziehen dieser Schraube kann ggf. der Wärmeübergang zwischen dem Meßkopf des Temperatursensors und dem Boden der Aufnahme verbessert werden.
  • In 3 ist das vorgeschlagene Dampfmengen-Regulierungsverfahren beispielhaft an einem Prinizipschaltbild veranschaulicht. Aus einem Wasservorratsbehälter 38 wird von einer Pumpe 40 in an sich bekannter Weise entionisiertes Wasser in den Verdampfer 10 eingespeist. Dabei wird die Förderleistung der Pumpe 40 über einen Vorwiderstand 42 im Motor der Pumpe 40 oder in anderer geeigneter Weise gesteuert von einem programmierten Mikrocontroller 43 eingestellt. Soft- oder hardwaremäßig ist der Mikrocontroller 43 als Regler eines Regelkreises ausgelegt, dessen Regelgröße das Signal eines NTC-Temperatursensors 44 ist, der lösbar in thermischem Kontakt zum Verdampfer 10 montiert ist. Die Regeltemperatur beträgt bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel 135°C, wobei ein Regelintervall von ± 5°C vorgesehen ist. Bei anderen Einbaulagen kann die Regeltemperatur abweichen. Es ist auch denkbar, für unterschiedliche Heizleistungen verschiedene Regeltemperaturen vorzusehen, sofern dies an der jeweils gewählten Temperaturmeßstelle für eine gleichmäßigere Dampferzeugung sorgt.
  • In weiterer Funktion steuert der Mikrokontroller 43 die Stromversorgung des Heizelements 26, die bei eingeschalteter Pumpe 40 mittels eines (nicht gezeigten) Nullspannungsschalters periodisch ein- und ausgeschaltet wird, wobei das Tastverhältnis jeweils konstant ist und in Abhängigkeit der vom Benutzer beispielsweise über Wähltaster gewünschten Dampfmengenstufe eingestellt wird. In diesem Fall wird der Verdampfer 10 also mit konstanter Heizleistung geheizt. Wenn die Pumpe 40 nicht eingeschaltet ist, wenn also insbesondere beim Anfahren des Dampferzeugers kein Dampf erzeugt wird, wird die Verdampfertemperatur durch Modulation der Heizleistung des Verdampfers 10 (Pulspaketregelung) ebenfalls auf 135°C geregelt, so daß beim Einschalten der Pumpe sich der Dampferzeuger auf der idealen Betriebstemperatur befindet.
  • Der erzeugte Dampf wird vom Verdampfer 10 zu einem Heizschuh 46 geleitet an dessen Oberfläche sich eine oder mehrere Dampfaustrittsöffnungen 48 befinden, über die das Bügelgut bedampft wird.

Claims (23)

  1. Verfahren zur Regelung eines Dampferzeugers (10) von Bügelgeräten, insbesondere Bügelmaschinen, dem eine Flüssigkeit zugeführt wird, die in dem Dampferzeuger (10) in Dampf umgewandelt wird, wobei der Flüssigkeitsstrom zur gleichmäßigen Dampferzeugung angepaßt wird, dadurch ge kennzeichnet, daß im Bereich (32) des Dampferzeugers (10) eine Temperatur gemessen wird und der Flüssigkeitsstrom in Abhängigkeit von der gemessenen Temperatur gesteuert wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur im Meßpunkt (32) durch die Steuerung des Flüssigkeitsstromes auf eine Solltemperatur geregelt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Erhöhung der gemessenen Temperatur der Flüssigkeitsstrom vergrößert und bei einem Absinken der gemessenen Temperatur der Flüssigkeitsstrom vermindert wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung des Flüssigkeitsstromes über einen Proportionalregler proportional zur Abweichung von der Solltemperatur vorgenommen wird.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Unterschreiten der Solltemperatur um ein bestimmtes Maß der Flüssigkeitsstrom unterbrochen wird.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Überschreiten der Solltemperatur um ein bestimmtes Maß der maximale Flüssigkeitsstrom eingeschaltet wird.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beim überschreiten einer bestimmten Grenztemperatur der Dampferzeuger (10) abgeschaltet wird.
  8. Dampferzeuger mit Pumpe, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7, der eine Heizung (26), einen Flüssigkeitseinlaß (18) und einen Dampfauslaß (22) aufweist, wobei der Flüssigkeitseinlaß (18) mit einem Austritt der Pumpe verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Signal eines mit dem Dampferzeuger (10) in thermischem Kontakt stehenden Temperatursensors (44) eine Eingangsgröße eines Regelkreises (42, 43) bildet, dessen wenigstens eine Stellgröße die Förderleistung der Pumpe (40) ist.
  9. Dampferzeuger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal des Temperatursensors (44) eine Regelgröße des Regelkreises (43) und eine Solltemperatur eine zu der Regelgröße gehörige Führungsgröße bilden.
  10. Dampferzeuger nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch eine Verdampferkammer (14), die von einer Wandung (16) umschlossen ist, in welche ein Heizelement (26) der Heizung und der Temperatursensor zur Erfassung der Wandungstemperatur integriert sind.
  11. Dampferzeuger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperatursensor (44) in der Nähe einer Stelle der Verdampferkammer (14) angeordnet ist, an welcher sich bei einem Temperaturabfall unverdampfte Flüssigkeit ansammelt.
  12. Dampferzeuger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperatursensor im Bodenbereich (31) der Verdampferkammer (14) angeordnet ist.
  13. Dampferzeuger nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Bodenbereich (31) der Verdampferkammer (14) eine Rinne (33) ausgebildet ist, in deren Nähe der Temperatursensor (44) angeordnet ist.
  14. Dampferzeuger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (33) in einen Bereich der Verdampferkammer (14) führt, in welchem im Normalbetrieb kein flüssiges Medium im Bodenbereich (31) vorliegt.
  15. Dampferzeuger nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung (16) eine Aufnahme (32) aufweist, in der der Temperatursensor (44) lösbar montiert ist.
  16. Dampferzeuger nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß an einer bestimmten Stelle in der Wandung die Solltemperatur 135°C und das Regelintervall vorzugsweise ± 5°C beträgt.
  17. Dampferzeuger nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß bei ausgeschalteter Pumpe ein Heizregler die Heizleistung der Heizung (26) derart regelt, daß das Signal des Temperatursensors (44) in einem bestimmten Intervall um einen Vorgabewert liegt.
  18. Dampferzeuger nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorgabewert des Heizreglers mit der Solltempertur des Regelkreises bei gleichem Regelintervall übereinstimmt.
  19. Dampferzeuger nach einem der Ansprüche 6 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß bei eingeschalteter Pumpe die Heizleistung der Heizung (26) konstant ist.
  20. Dampferzeuger nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der konstante Wert der Heizleistung durch einen Schalter oder dergleichen vorwählbar ist.
  21. Bügelgerät mit einem Heizschuh (46), der zum Bedampfen von Bügelgut einen Dampfkanal mit wenigstens einer Dampfaustrittsöffnung (48) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfaustrittsöffnung (48) mit dem Dampfauslaß eines Dampferzeugers (10) nach einem der Ansprüche 7 bis 15 verbunden ist.
  22. Bügelgerät nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampferzeuger (10) in möglichst geringem Abstand zu dem Heizschuh (46) angeordnet oder in den Heizschuh integriert ist.
  23. Bügelgerät nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe und die Heizung (26) des Dampferzeugers (10) automatisch nach Ablauf einer bestimmten Zeitdauer ohne Bügeltätigkeit abschalten.
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