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DE102004037575A1 - Prüfvorrichtung und Prüfverfahren zur fertigungsintegrierbaren, zerstörungsfreien Prüfung insbesondere von Membran-Elektroden-Anordnungen zur Verwendung in Brennsoffzellen - Google Patents

Prüfvorrichtung und Prüfverfahren zur fertigungsintegrierbaren, zerstörungsfreien Prüfung insbesondere von Membran-Elektroden-Anordnungen zur Verwendung in Brennsoffzellen Download PDF

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DE102004037575A1
DE102004037575A1 DE102004037575A DE102004037575A DE102004037575A1 DE 102004037575 A1 DE102004037575 A1 DE 102004037575A1 DE 102004037575 A DE102004037575 A DE 102004037575A DE 102004037575 A DE102004037575 A DE 102004037575A DE 102004037575 A1 DE102004037575 A1 DE 102004037575A1
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DE
Germany
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workpiece
defect
test device
test
sensor device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102004037575A
Other languages
English (en)
Inventor
Mathias Dr. Böhmisch
Cornelius Dr. Haas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DaimlerChrysler AG filed Critical DaimlerChrysler AG
Priority to DE102004037575A priority Critical patent/DE102004037575A1/de
Priority to US11/192,458 priority patent/US20060029121A1/en
Priority to JP2005224717A priority patent/JP2006047313A/ja
Publication of DE102004037575A1 publication Critical patent/DE102004037575A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N25/00Investigating or analyzing materials by the use of thermal means
    • G01N25/72Investigating presence of flaws

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Abstract

Es wird eine Prüfvorrichtung (1) zum Auffinden und Lokalisieren von Defektstellen in einem Werkstück (5, 6), mit mindestens einer Wärmequelle (2, 7, 13, 14), mindestens einer Sensorvorrichtung (3, 10, 11, 12) zur Bestimmung der Temperaturverteilung auf mindestens einer Oberfläche (8) des Werkstücks (5, 6) sowie einer mit der Sensorvorrichtung (3, 10, 11, 12) verbundenen Auswertevorrichtung (4), beschrieben, bei der das Werkstück (5, 6) und die Prüfvorrichtung (1) in einer Richtung (R) parallel zu der wärmebeaufschlagten Oberfläche (8) relativ zueinander beweglich angeordnet sind, wobei sich die Sensorvorrichtung (3, 10, 11, 12) in Relativbewegungsrichtung (R) nach der Wärmequelle (2, 7, 13, 14) mindestens entlang einer Linie quer zur Relativbewegungsrichtung (R) erstreckt, zur Messung der Temperaturverteilung entlang mindestens dieser Linie, sowie ein Prüfverfahren zum Auffinden und Lokalisieren einer Defektstelle mittels einer derartigen Prüfvorrichtung.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Prüfvorrichtung zum Auffinden und Lokalisieren von Defektstellen in einem Werkstück nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Prüfverfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 11.
  • Zunehmende Ansprüche an Qualität und Sicherheit von Werkstücken und den daraus zusammengesetzten Gegenständen erfordern immer bessere Prüfvorrichtungen und Prüfverfahren zur Erkennung von Schäden oder Fehlern in den Werkstücken. Ziel ist dabei, mindestens alle die Werkstücke, die in Bereichen eingesetzt werden, in denen ein Ausfall des Werkstücks einem Menschen mittelbaren oder unmittelbaren, ernsthaften Schaden zuführen würde, möglichst unmittelbar nach deren Herstellung einer zerstörungsfreien Prüfung zuzuführen. Solche Bereiche sind beispielsweise Energietechnik, Kraftfahrzeugtechnik, Luftfahrt, Raumfahrt.
  • Bekannte Prüfverfahren und Prüfvorrichtungen basieren beispielsweise auf einer Durchleuchtung mittels Röntgenstrahlung, mittels Ultraschall oder auf einer Betrachtung des Werkstücks im infraroten, im für das menschliche Auge sichtbaren, oder im ultravioletten Bereich, wobei nicht jedes Prüfverfahren für jeden Werkstoff verwendbar ist.
  • Besondere Schwierigkeiten ergeben sich bei der Prüfung von aus mehreren miteinander verbundenen Schichten aus unterschiedlichen Materialien bestehenden Werkstücken auf Defektstellen, insbesondere bei Membran-Elektroden-Anordnungen, kurz MEA, für Brennstoffzellen. Defektstellen von MEAs können beispielsweise poröse Stellen, durch eine oder mehrere Schichten verlaufende Risse, unvollständige Lamination zwischen benachbarten Schichten, Delamination, Blasen, fehlendes Material oder eine stellenweise fehlende Schicht, Dickenschwankungen einer oder mehrerer Schichten oder deren Verbindungsbereiche, Positionierungsfehler einzelner Schichten zueinander, Überlappungen, Faltungen und dergleichen sein. Der Aufbau einer MEA ist in der DE 102 004 019 475.0 beispielhaft erläutert. Die Herstellung von MEAs erfolgt in einem kontinuierlichen Herstellungsprozess, bei dem die jeweiligen Bestandteile der einzelnen Schichten der MEA als Rollenware kontinuierlich zugeführt und miteinander laminiert werden, so dass auch die MEA als Endlosware aus dem Herstellungsprozess kontinuierlich ausgegeben wird, um in einem späteren Weiterverarbeitungsschritt in Abschnitte zum Einbau in Brennstoffzellen zerteilt zu werden. Dabei wäre es besonders wünschenswert, den kontinuierlichen Herstellungsprozess durch eine sofortige Qualitätskontrolle während oder direkt nach der Herstellung der MEA „inline" und in Echtzeit zu überwachen, um Fehlstellen und deren Ursachen, beispielsweise eine in den Laminiervorgang hineinlaufende Falte oder dergleichen in einer Schicht der MEA, welche die gesamte Produktion zunichte machen können, möglichst rasch zu erkennen und um gegebenenfalls noch im laufenden Herstellungsprozess Gegenmaßnahmen einleiten zu können.
  • Eine automatische Überwachung der nach dem Laminieren aus der Laminiervorrichtung herauslaufenden MEA gestaltet sich allerdings deshalb als schwierig, da die MEA eine optisch tiefschwarze Oberfläche aufweist, welche die Verwendung von im sichtbaren Bereich arbeitenden Kameras oder dergleichen zur Qualitätskontrolle und Erkennung von Defektstellen in der MEA unmöglich macht. Darüber hinaus bestehen die MEAs aus mehreren planparallel angeordneten und miteinander verbundenen Schichten, deren Materialeigenschaften eine Prüfung mittels Röntgenstrahlung oder Ultraschall nicht zulassen. Deshalb wird angestrebt, Prüfungen und Qualitätskontrollen bei MEAs mittels Beobachtungen und Messungen im infraroten Bereich durchzuführen, insbesondere durch Messung der Temperaturverteilung an einer oder mehreren Oberflächen des Werkstücks, wobei an Defektstellen mittels geeigneter Maßnahmen Temperaturunterschiede im Vergleich zur Umgebung erzeugt und mittels zur Beobachtung und Messung im infraroten Bereich geeigneter Sensorvorrichtungen aufgefunden werden können. Der Begriff Temperaturverteilung bedeutet dabei eine Vielzahl von jeweils finiten Flächenelementen an der Werkstückoberfläche zuordenbaren einzelnen Temperaturen.
  • In der DE 102 004 019 475.0 wird vorgeschlagen, elektrische Defektstellen in einer MEA durch Thermographie aufzufinden, indem zwischen Anode und Kathode der MEA eine Spannung angelegt wird, wobei an einer elektrischen Defektstelle in der MEA ein Kurzschluss entsteht und Wärme frei wird. Der Temperaturunterschied an der Defektstelle zu der umgebenden Oberfläche kann durch Beobachtung im infraroten Bereich festgestellt und so die Defektstelle lokalisiert werden. Nachteilig an dieser Anordnung sowie dem zugehörigen Verfahren ist, dass nur elektrische Defektstellen auffindbar sind. Darüber hinaus kann keine Aussage über die Lage der Defektstelle in der Tiefe des Werkstücks getroffen werden und es besteht die Gefahr, bei einer zu hoch gewählten Spannung ein intaktes Werkstück vollkommen zu zerstören.
  • Aus der US 6,517,238 B2 ist ein Verfahren zum Auffinden von senkrecht zu einer Oberfläche eines Werkstücks verlaufenden Rissen bekannt, bei dem ein Teil einer normal zu dem Riss verlaufenden Oberfläche des Werkstücks kurzzeitig erwärmt, und anschließend an dieser oder an einer parallel zu der erwärmten Oberfläche verlaufenden Oberfläche des Werkstücks beobachtet wird, wie sich die Wärme parallel zu der Oberfläche ausbreitet. Ein senkrecht zu der erwärmten Oberfläche verlaufender Riss stört dabei die Wärmeleitung im Werkstück, wodurch eine Abweichung von einem experimentell zu ermittelnden, oder theoretischen, idealen Temperaturgradienten von dem erwärmten Teil der Oberfläche zu dem nicht erwärmten Teil zu beobachten ist, woraus auf die Lage des Risses, sowie auf dessen Erstreckung normal zur erwärmten Oberfläche rückgeschlossen werden kann.
  • Nachteilig an diesem Verfahren ist, dass es nicht zur Qualitätskontrolle von in einem kontinuierlichen Prozess hergestellten Werkstücken in dem oder im Anschluss an den Herstellungsprozess anwendbar ist. Darüber hinaus können keine Aussagen über parallel zu der erwärmten Oberfläche verlaufende Risse, Blasen, Überlappungen und dergleichen getroffen werden.
  • Aus der US 5,711,603 ist ein Verfahren zum Auffinden von parallel zu einer Oberfläche eines Werkstücks verlaufenden Rissen bekannt, bei dem eine parallel zu dem Riss verlaufende Oberfläche kurzzeitig erwärmt wird, und anschließend die Ausbreitung der Wärme normal zu der erwärmten Oberfläche im Werkstück durch Messung der Temperaturverteilung auf der zuvor erwärmten oder einer dieser parallel gegenüberliegenden Oberfläche beobachtet wird. Eine Defektstelle, beispielsweise in Form eines Risses oder einer Blase, erzeugt dabei durch Hemmung der Wärmeleitung im Werkstück eine an der Oberfläche nachweisbare Temperaturerhöhung oder -absenkung im Vergleich zu den umliegenden Bereichen an der Oberfläche, je nachdem auf welcher Seite des Werkstücks relativ zur erwärmten Oberfläche die Temperaturmessung erfolgt. In Abhängigkeit von der verstrichenen Zeit von der Erwärmung bis zur Feststellung eines Temperaturunterschiedes kann dabei die Tiefe der Defektstelle unter der erwärmten Oberfläche festgestellt werden.
  • Nachteilig an diesem Verfahren ist, dass zur Durchführung des Verfahrens ein relativ langer Zeitraum benötigt wird, während dem das gesamte Werkstück gleichzeitig verschiedenen Verfahrensschritten ausgesetzt ist, so dass eine Verwendung zur Qualitätskontrolle im Anschluss an einen kontinuierlichen oder zumindest ansatzweise, beispielsweise im Sekundentakt kontinuierlichen Herstellungsprozess, nicht oder nur unter permanentem Unterbrechen des Herstellungsprozesses möglich ist.
  • Aus der DE 697 04 571 T2 ist ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Auffinden und Lokalisieren von porösen Stellen in einer MEA bekannt, bei dem beide Seiten der MEA mit jeweils einem anderen Gas beaufschlagt werden, wobei beide Gase bei Kontakt miteinander exotherm reagieren, so dass poröse Stellen durch Aufspüren der exotherm freigesetzten Wärme lokalisiert werden können.
  • Nachteilig an diesem Verfahren ist, dass nur Defektstellen, an denen eine Verbindung zwischen beiden Seiten der MEA vorhanden ist, aufgespürt werden können. Darüber hinaus ist das durch den Umgang mit untereinander exotherm chemisch reagierenden Gasen gefährliche Verfahren wegen der notwendigen komplexen und zeitintensiven Vorbereitung nicht geeignet, bei kontinuierlich hergestellten Werkstücken direkt im Anschluss an deren Herstellungsprozess verwendet zu werden.
  • Aus der DE 101 50 633 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Qualitätskontrolle von Schweißverbindungen bekannt, bei dem eine Schweißverbindung an ihrer Oberfläche kurzzeitig erwärmt wird, um anschließend durch Beobachtung des zeitlichen Verlaufs der Temperaturverteilung an der Oberfläche der Schweißverbindung, welche ein Maß für den Wärmeabtransport oder den Wärmedurchgang ist, Rückschlüsse auf die Güte, die Homogenität und den Schweißlinsendurchmesser ziehen zu können.
  • Nachteilig hieran ist der diskontinuierliche Vorgang, bei dem zunächst die gesamte Schweißverbindung erwärmt und anschließend der zeitliche Verlauf der Temperaturverteilung an der Oberfläche beobachtet werden muss, so dass eine Verwendung zur Qualitätskontrolle und Prüfung von in einem kontinuierlichen Herstellungsprozess hergestellten Werkstücken im Anschluss an oder während deren Herstellungsprozess nicht möglich ist.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Prüfvorrichtung und ein Prüfverfahren zu entwickeln, mit dem es möglich ist, möglichst viele verschiedenartige Defektstellen in einem Werkstück, insbesondere einer MEA, während oder direkt im Anschluss an dessen kontinuierlichen Herstellungsprozess aufzufinden und zu lokalisieren.
  • Die Aufgabe wird durch eine Prüfvorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 und durch ein Prüfverfahren mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 11 gelöst.
  • Die erfindungsgemäße Prüfvorrichtung nach Anspruch 1 weist gegenüber dem Stand der Technik den Vorteil auf, dass das Werkstück und die Prüfvorrichtung zur Durchführung der Messung in einer Richtung parallel zu der wärmebeaufschlagten Oberfläche relativ zueinander beweglich angeordnet sind. Dabei erstreckt sich die im Infrarotbereich arbeitende Sensorvorrichtung in Relativbewegungsrichtung nach der Wärmequelle mindestens entlang einer Linie quer zur Relativbewegungsrichtung, zur Messung der Temperaturverteilung entlang mindestens dieser, einen in Relativbewegungsrichtung nur sehr schmalen und quer zur Relativbewegungsrichtung mindestens einen Teil der Breite des Werkstücks einnehmenden Bereich umfassenden Linie, in Echtzeit. In der mit der Sensorvorrichtung verbundenen Auswertevorrichtung werden die kontinuierlich für jede Stelle entlang der Linie gemessenen Temperaturen ständig mit den gleichzeitig an benachbarten Stellen entlang der Linie gemessenen Temperaturen wiederum in Echtzeit verglichen. Genauso ist es möglich, die nacheinander an in Relativbewegungsrichtung benachbarten Stellen gemessenen Temperaturen miteinander zu vergleichen, oder beides zu kombinieren. Unter dem Begriff Stelle ist dabei nicht ein mathematischer Punkt, sondern ein finites Flächenelement an der Oberfläche des Werkstücks zu verstehen. Der Begriff kontinuierlich schließt eine Vielzahl von unmittelbar aufeinander folgenden Einzelmessungen oder Abfragen, insbesondere mittels einer elektronischen Datenverarbeitungsvorrichtung ein. Wegen der Relativbewegung zwischen Prüfvorrichtung und Werkstück kann so nach Beobachtung über einen bestimmten Zeitraum, während dem sich das Werkstück an der Prüfvorrichtung vorbeibewegt, das gesamte Werkstück temperaturbeaufschlagt und vermessen werden. Dabei kann die Auswertevorrichtung bei einer erkannten Temperaturdifferenz zwischen benachbarten Stellen, die eine Defektstelle anzeigt, die Defektstelle einem Ort in dem Werkstück zuordnen. Die Wärmequelle ist dabei beispielsweise als eine das Werkstück berührende und sich über mindestens einen Teil dessen Breite erstreckende, beheizte Walze ausgeführt, so dass die der Wärmequelle zugewandte Oberfläche des relativ zu der Walze bewegten Werkstücks beim Rollen über die Walze linienweise kurzzeitig erwärmt wird. Anstelle einer Wärmebeaufschlagung durch Wärmeleitung mittels einer Walze ist es ebenso denkbar, die Wärmequelle als eine Strahlungsquelle oder als ein Heiß- oder Warmgasgebläse auszuführen. Darüber hinaus ist denkbar, anstelle einer Wärmequelle eine Wärmesenke zu verwenden, welche die Oberfläche des Werkstücks abkühlt. Die Sensorvorrichtung kann dabei beispielsweise eine Infrarot-Kamera, ein Zeilendetektor oder ein Punktdetektor oder eine Kombination von einem oder mehreren derartigen Detektoren sein, die beispielsweise zu einem flächigen oder entlang einer Linie angeordneten Sensorfeld verbunden sind.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung sieht vor, dass die Sensorvorrichtung einen sich in Richtung der Relativbewegung und mindestens über einen Teil der Breite des Werkstücks quer zur Relativbewegungsrichtung erstreckenden Bereich einnimmt. Dabei ist die Länge des Bereichs in Relativbewegungsrichtung so gewählt, dass eine, eine Defektstelle im Werkstück anzeigende, inhomogene Temperaturverteilung unabhängig von der Tiefe, in der sich die Defektstelle unterhalb der zuvor wärmebeaufschlagten Oberfläche befindet, innerhalb des Bereichs auftritt, den die Sensorvorrichtung einnimmt, wobei der Querschnitt, entsprechend der Linie quer zur Relativbewegungsrichtung, in dem die inhomogene Temperaturverteilung von der Sensorvorrichtung erkannt wird, aufgrund der – durch die kontinuierliche Relativbewegung des Werkstücks von der Wärmequelle bis zu dem von der Sensorvorrichtung eingenommenen Bereich – seit dem Wärmeeintrag verstrichenen Zeit, einer bestimmten Tiefe der Defektstelle im Werkstück zugeordnet werden kann, so dass eine dreidimensionale Lokalisierung der Defektstelle in der Fläche und in der Tiefe möglich ist. Durch Bestimmung der Lage der Defektstelle in der Tiefe des Werkstücks kann insbesondere bei mehrschichtig aufgebauten Werkstücken, wie beispielsweise der MEA einer Brennstoffzelle, die Schicht, und damit die Subkomponente, oder die Grenzfläche zwischen benachbarten Schichten identifiziert werden, in welcher der die Defektstelle verursachende Fehler liegt, so dass gegebenenfalls Rückschlüsse auf Fehler im Herstellungsverfahren oder Herstellungsprozess gezogen und diese behoben werden können.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung sieht vor, dass die Wärmequelle und die Sensorvorrichtung in einem einstellbaren Abstand in Relativbewegungsrichtung voneinander beabstandet angeordnet sind. Der Abstand zwischen Wärmequelle und Sensorvorrichtung kann beispielsweise in Abhängigkeit von dem Werkstück, beispielsweise dessen Aufbau, Dicke und Materialeigenschaft, insbesondere dessen spezifischer Wärmekapazität, und/oder der Relativgeschwindigkeit und/oder dem Wärmefluss von der Wärmequelle in das Werkstück und/oder der Anordnung der Sensorvorrichtung und/oder der Wärmequelle relativ zum Werkstück, verändert werden. Dabei kann für den Abstand zwischen Wärmequelle und Sensorvorrichtung beispielsweise maßgeblich sein, ob die Sensorvorrichtung auf der selben Seite des Werkstücks angeordnet ist, wie der Wärmeeintrag erfolgt (beispielsweise mittels Strahlung, Wärmeleitung oder Wärmeübergang), wobei beispielsweise Temperatur und Wärmekapazität der Wärmequelle oder des Hilfsstoffes, beispielsweise eines erwärmten Gases, sowie dessen Strömungsgeschwindigkeit einen Einfluss auf den Abstand haben können.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung sieht vor, dass die Sensorvorrichtung und die Wärmequelle voneinander durch das Werkstück getrennt auf gegenüberliegenden Seiten des Werkstücks angeordnet sind.
  • Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung sieht vor, dass die Sensorvorrichtung und die Wärmequelle auf derselben Seite des Werkstücks angeordnet sind.
  • Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung sieht vor, dass mindestens eine Sensorvorrichtung auf der der Wärmequelle abgewandten, und mindestens eine Sensorvorrichtung auf der der Wärmequelle zugewandten Seite des Werkstücks angeordnet ist.
  • Eine zusätzliche, vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung ist gekennzeichnet durch eine mit der Auswertevorrichtung verbundene Positionserkennungsvorrichtung, beispielsweise einem Schrittgeber, zur Bestimmung der von einer in dem Werkstück lokalisierten Defektstelle seit der Lokalisierung zurückgelegten Strecke relativ zu einem Bezugspunkt der Prüfvorrichtung.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung ist gekennzeichnet durch eine von der Auswertevorrichtung steuerbare Markierungsvorrichtung, zur Markierung einer lokalisierten Defektstelle auf der Werkstückoberfläche.
  • Eine andere, besonders vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung ist gekennzeichnet durch eine von der Auswertevorrichtung steuerbare Schneidevorrichtung zum automatischen Herausschneiden einer lokalisierten Defektstelle aus dem Werkstück oder eines die Defektstelle einschließenden, sich über die Breite des Werkstücks quer zur Relativbewegungsrichtung erstreckenden Abschnitts.
  • Eine zusätzliche, besonders vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung sieht vor, dass das Werkstück in einem mindestens zeitweise kontinuierlichen Prozess hergestellt wird, wobei die Prüfvorrichtung im Anschluss an eine das Werkstück mindestens zeitweise kontinuierlich herstellende Herstellungsvorrichtung am Austritt des endlosen Werkstücks aus der Herstellungsvorrichtung zur „in line" Qualitätskontrolle angeordnet ist.
  • Das Prüfungsverfahren nach Anspruch 11 ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte:
    • – Aufbringung eines zeitlich konstanten, eine gleichmäßige Temperaturänderung an einer Oberfläche des Werkstücks bewirkenden Wärmestromes auf eine Oberfläche des Werkstücks in einem mindestens einen Teil der Breite des Werkstücks einnehmenden Querschnitt senkrecht zu dieser Oberfläche,
    • – kontinuierliche Relativbewegung des Werkstücks in einer Richtung senkrecht zu diesem Querschnitt in dem der Wärmestrom auf dessen Oberfläche aufgebracht wird und parallel zu der dem Wärmestrom ausgesetzten Oberfläche,
    • – kontinuierliche Messung der Temperaturverteilung an mindestens einer Oberfläche des Werkstücks entlang mindestens einer Linie quer zur Relativbewegungsrichtung zwischen Werkstück und der Wärmequelle in Relativbewegungsrichtung nach dem Querschnitt, in dem der Wärmestrom aufgebracht wird,
    • – Weitergabe der gemessenen Temperaturen an eine Auswertevorrichtung in Echtzeit,
    • – Vergleich von gleichzeitig an benachbarten Stellen auf der Oberfläche des Werkstücks entlang einer Linie quer zu der Relativbewegungsrichtung gemessenen Temperaturen und/oder
    • – Vergleich von nacheinander an benachbarten Stellen auf der Oberfläche des Werkstücks entlang einer Linie parallel zu der Relativbewegungsrichtung gemessenen Temperaturen,
    • – Erkennung einer Defektstelle anhand einer Abweichung zwischen den an mindestens zwei benachbarten Stellen gemessenen Temperaturen, sowie
    • – bei Erkennung einer Defektstelle Ausgabe eines eine aufgefundene Defektstelle anzeigenden Signals in Echtzeit.
  • Der Wärmestrom kann dabei ein positives oder negatives Vorzeichen aufweisen, also eine Temperaturerhöhung oder eine Temperaturabsenkung an der Werkstückoberfläche bewirken. Der Wärmestrom wirkt mindestens auf den Teil der Breite des Werkstücks ein, über dem auch eine spätere, in Relativbewegungsrichtung nach dem Einwirken des Wärmestroms durchgeführte Temperaturmessung erfolgt. Das Signal kann dabei ein Warnton, eine Warnleuchte, eine Textnachricht auf einer Ausgabevorrichtung oder dergleichen sein oder in Form eines Eingriffs auf den Herstellungsprozess erfolgen.
  • Ein solches Prüfverfahren ist nicht nur auf die Verwendung in Verbindung mit MEAs oder deren Subkomponenten beschränkt, sondern kann auch zur Prüfung anderer Komponenten einer Brennstoffzelle eingesetzt werden, beispielsweise der Bipolarplatte, oder in anderen technischen Gebieten wie beispielsweise Prüfung der Folierung von Karosserieteilen, Prüfung von Verklebungen, Prüfung von Faserverbundwerkstoffen, Prüfung einer Lackierung, Prüfung mehrschichtiger Bauteile, beispielsweise Holz-Formverleimungen, und dergleichen.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Prüfverfahrens ist gekennzeichnet durch den zusätzlichen Verfahrensschritt:
    • – Messung der Temperaturverteilung innerhalb eines sich in Richtung der Relativbewegung und mindestens über einen Teil der Breite des Werkstücks quer zur Relativbewegungsrichtung erstreckenden Bereichs.
  • Dabei kann der innerhalb des Bereichs, in dem die Temperaturmessung erfolgt, liegenden und quer zur Relativbewegungsrichtung verlaufenden Linie, entlang der eine inhomogene Temperaturverteilung feststellbar ist, einem bestimmten Zeitraum seit dem Einwirken des Wärmestromes auf die Oberfläche des Werkstücks nach Passieren des Querschnitts, in dem der Wärmestrom auf diesen Teil der Oberfläche eingewirkt hat, zugeordnet werden. Dieser Zeitraum ist wiederum ein Maß für die Lage der Defektstelle in der Tiefe des Werkstücks unterhalb des Orts des Auftretens der Inhomogenität an der Oberfläche des Werkstücks.
  • Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Prüfverfahrens ist gekennzeichnet durch einen oder mehrere der folgenden, zusätzlichen Verfahrensschritte:
    • – kontinuierliche Zuführung eines in einem kontinuierlichen Herstellungsprozess hergestellten Werkstücks zu dem Querschnitt, in dem der Wärmestrom aufgebracht wird sowie zu der Messung der Temperaturverteilung „in line" im Anschluss an den Herstellungsprozess,
    • – Erkennung einer Defektstelle anhand einer Abweichung der Temperatur an einer Stelle der Oberfläche des Werkstücks von einem Soll-Wert,
    • – automatische Markierung einer lokalisierten Defektstelle auf einer Oberfläche des Werkstücks,
    • – automatisches Herausschneiden einer lokalisierten Defektstelle oder eines die Defektstelle beinhaltenden Abschnitts aus dem Werkstück,
    • – Klassifizierung der Defektstelle anhand deren Lage in der Fläche und/oder Tiefe des Werkstücks,
    • – Speicherung und/oder Ausgabe der Klasse der Defektstelle,
    • – Ausgabe des Orts an dem die Defektstelle in dem Werkstück gefunden wurde in zwei- oder dreidimensionalen Koordinaten.
  • Eine Klassifizierung der Defektstellen kann beispielsweise anhand der Lage der Defektstelle in der Tiefe des Werkstücks erfolgen, entsprechend in einer bestimmten Schicht der MEA oder an einer Verbindungsstelle zwischen benachbarten Schichten, und/oder anhand der Abmessungen der Defektstelle und/oder anhand deren Lage in der Fläche, beispielsweise am Rand oder in der Mitte, im Dichtungs- oder im Portbereich mit abweichender Struktur oder Stärke der MEA.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:
  • 1 eine erfindungsgemäße Prüfvorrichtung in der Seitenansicht,
  • 2 eine erfindungsgemäße Prüfvorrichtung in der Draufsicht, sowie
  • 3 drei verschiedene Varianten A, B und C der Anordnung von Wärmequelle und Sensorvorrichtung bei einer erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung in der Seitenansicht.
  • Die in 1 gezeigte Prüfvorrichtung 1 besteht aus einer Wärmequelle 2, einer im Infrarotbereich arbeitenden Sensorvorrichtung 3, sowie einer mit der Sensorvorrichtung verbundenen Auswertevorrichtung 4, welche in Relativbewegungsrichtung R beweglich zu einem Werkstück 5 angeordnet ist. Bei dem Werkstück 5 handelt es sich um eine Membran-Elektroden-Anordnung 6, die durch planparalleles Laminieren mehrerer Schichten miteinander in einem kontinuierlichen Herstellungsprozess hergestellt wird, in dessen Anschluss die Prüfvorrichtung 1 angeordnet ist, so dass sich die MEA 6 in Relativbewegungsrichtung R kontinuierlich an der Wärmequelle 2 und der Sensorvorrichtung 3 vorbeibewegt. Die Wärmequelle 2 verfügt über eine quer zur Relativbewegungsrichtung drehbar angeordnete Walze 7, über welche die MEA 6 hinwegrollt, so dass die Walze 7 und die MEA 6 einander berühren. Die Wärmequelle 2 überträgt dabei den konstanten Wärmestrom Q auf die Oberfläche 8 des Werkstücks 2, so dass dieses kurzzeitig an seiner Oberfläche 8 über seine gesamte Breite quer zur Relativbewegungsrichtung R entlang der Kontaktlinie 9 mit der Walze 7 auf eine entlang der Kontaktlinie 9 konstante Temperatur erwärmt oder abgekühlt wird, je nach Vorzeichen des Wärmestroms Q. Bis eine zuvor durch die Walze 7 erwärmte Stelle an der Oberfläche 8 des Werkstücks 5 die Sensorvorrichtung 3 passiert, breitet sich die Wärme in dem Werkstück 5 nach den Gesetzmäßigkeiten der Wärmeleitung aus, wobei Defektstellen im Werkstück 5, insbesondere in der mehrschichtigen MEA 6, die Wärmeleitung im Werkstück 5 beeinträchtigen oder hemmen, so dass an der zuvor erwärmten Oberfläche 8 an einer Defektstelle im Vergleich zu den quer zur Relativbewegungsrichtung R benachbarten Stellen eine andere, bei einer Erwärmung an der Walze 7 erhöhte Temperatur messbar ist. Die Sensorvorrichtung 3 ist zur Messung dieser Temperaturverteilung an der Oberfläche 8 als Infrarotkamera 10, Sensorfeld 11 oder als entlang einer Linie quer zur Relativbewegungsrichtung angeordnete Punktdetektoren 12 ausgeführt. Die Sensorvorrichtung 3 gibt die gemessene Temperaturverteilung an die als Computer ausgeführte Auswertevorrichtung 4 weiter, welche in Echtzeit durch Temperaturunterschiede zwischen gleichzeitig erwärmten Stellen beim Passieren der Sensorvorrichtung 3 Defektstellen in dem Werkstück 5 auffindet und lokalisiert. Die Sensorvorrichtung 3 befindet sich dabei in einem definierten, aber anpassbaren Abstand S zu der Wärmequelle 2. Durch Veränderung des Abstands S, dem Wärmestrom Q und der Relativbewegungsgeschwindigkeit lässt sich eine Anpassung der Prüfvorrichtung 1 an die Eigenschaften, die Geometrie und den Aufbau des Werkstücks erreichen. Die Wärmequelle 2 hat dabei die Aufgabe, das Werkstück 5 lokal oder flächig kurzzeitig zu erwärmen, wobei das Werkstück nicht „isotherm" bis zu einer konstanten Gleichgewichtstemperatur aufgeheizt werden soll, sondern nur an seiner Oberfläche 8 eine Temperaturerhöhung zu erfahren, die dann aufgrund der Gleichgewichtsbedingung durch Wärmeleitung in dem Werkstück 5 einen dynamischen Vorgang einleitet, bei dem sich die Wärme in dem Werkstück 5, insbesondere in dessen Tiefe ausbreitet. Zur Übertragung des Wärmestroms Q kommen alle aus der Thermodynamik bekannten Vorgänge in Frage, wie Strahlung, Wärmeleitung und Wärmeübergang. Dabei ist nicht zwingend eine Aufheizung des Werkstücks 5 erforderlich, sondern es ist auch eine Abkühlung möglich.
  • In 2 ist die Kontaktlinie 9 zu erkennen, entlang der die Walze 7 das Werkstück 5 an dessen Oberfläche 8 kurzzeitig erwärmt. Die Sensorvorrichtung ist dabei als Sensorfeld 11 ausgeführt.
  • In 3 sind im Bereich A Infrarotstrahler 13 als Wärmequelle 2, sowie mehrere in einer Reihe entlang einer quer zur Relativbewegungsrichtung R verlaufenden Linie angeordnete Punktdetektoren 12 beidseitig des Werkstücks 5 versetzt zueinander angeordnet. Im Bereich B ist unterhalb des Werkstücks ein Heißgas-Gebläse 14 als Wärmequelle 2 angeordnet, und – durch das Werkstück 5 getrennt – auf der gegenüberliegenden Seite ein Sensorfeld 11 zur Verwendung als Sensorvorrichtung 3 angeordnet. Im Bereich B ist unterhalb des Werkstücks eine Walze 7 als Wärmequelle 2, und oberhalb des Werkstücks 5 eine Infrarotkamera 10 zur Messung der Temperaturverteilung an der Oberfläche 8 des Werkstücks 5 angeordnet. Die Wärmequellen 2 befinden sich dabei immer in Relativbewegungsrichtung R vor den Sensorvorrichtungen 3.
  • Es ist grundsätzlich auch denkbar, die Prüfvorrichtung 1 bei der Wareneingangskontrolle zu verwenden. Dabei kann das Werkstück 5 auch mehrfach durch Hin- und Herbewegen vermessen werden, wodurch die Genauigkeit beim Auffinden von Defektstellen verbessert werden kann, beispielsweise durch eine von der Auswertevorrichtung 4 automatisch eingeleitete Wiederholungsmessung bei einem unklaren Ergebnis. Zusätzlich ist eine beliebige Kombination von Wärmequellen 2 und Sensorvorrichtungen 3 möglich, beispielsweise durch Anordnung mehrerer gleichartiger Komponenten in Relativbewegungsrichtung R hintereinander. Durch mehrere hintereinander angeordnete zu einer oder mehreren Sensorvorrichtungen zusammen angeordneten Sensoren oder Detektoren kann die zeitliche Entwicklung des Wärmeflusses sehr einfach erfasst werden, ohne dass ein teures Kamerasystem eingesetzt werden muss. Die Auswertung, Darstellung und Dokumentation der Defektstellen erfolgt bevorzugt bildgebend und computergestützt. Die gesamte Datenverarbeitung kann zeit- und/oder ereignisgesteuert sein und generiert eine quantitative Beschreibung der Ereignisse. Eine Bewertung kann durch Vergleich mit einem vorgegebenen Wertesatz erfolgen. Die Rückkopplung auf den Herstellungsprozess kann manuell, automatisiert anhand von Regelgrößen oder mit Hilfe geeigneter Software sogar selbstlernend erfolgen. Weiterhin ist es denkbar, eine erkannte Defektstelle zu markieren oder herauszuschneiden.
  • Eine Kombination der Prüfvorrichtung 1 mit der aus dem Stand der Technik bekannten Pulsthermografie ist ebenso denkbar. Dabei ist beispielsweise denkbar, den Wärmestrom Q zeitlich in der Intensität oder nur lokal zu ändern.
  • Die Erfindung ist insbesondere im Bereich der Qualitätskontrolle und Überwachung des Herstellungsprozesses von Membran-Elektroden-Anordnungen für Brennstoffzellen gewerblich anwendbar.
  • Als typische Anwendung der Prüfvorrichtung ist beispielsweise die Prüfung von Brennstoffzellen-Komponenten, insbesondere von MEAs oder BiPs, oder von deren Teilkomponenten, wie beispielsweise deren Membranen denkbar. Dabei ist eine Verwendung sowohl im Herstellungsprozess als auch im Wareneingang denkbar.

Claims (13)

  1. Prüfvorrichtung (1) zum Auffinden und Lokalisieren von Defektstellen in einem Werkstück (5, 6), mit mindestens einer Wärmequelle (2, 7, 13, 14), mindestens einer Sensorvorrichtung (3, 10, 11, 12) zur Bestimmung der Temperaturverteilung auf mindestens einer Oberfläche (8) des Werkstücks (5, 6), sowie einer mit der Sensorvorrichtung (3, 10, 11, 12) verbundenen Auswertevorrichtung (4), dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück (5, 6) und die Prüfvorrichtung (1) in einer Richtung (R) parallel zu der wärmebeaufschlagten Oberfläche (8), relativ zueinander beweglich angeordnet sind, wobei sich die Sensorvorrichtung (3, 10, 11, 12) in Relativbewegungsrichtung (R) nach der Wärmequelle (2, 7, 13, 14) mindestens entlang einer Linie quer zur Relativbewegungsrichtung (R) erstreckt, zur Messung der Temperaturverteilung entlang mindestens dieser Linie.
  2. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorvorrichtung (3, 10, 11, 12) einen sich in Relativbewegungsrichtung (R) und mindestens über einen Teil der Breite des Werkstücks (5) quer zur Relativbewegungsrichtung (R) erstreckenden Bereich einnimmt.
  3. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmequelle (2, 7, 13, 14) und die Sensorvorrichtung (3, 10, 11, 12) in einem einstellbaren Abstand (S) in Relativbewegungsrichtung (R) voneinander beabstandet angeordnet sind.
  4. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorvorrichtung (3, 10, 11, 12) und die Wärmequelle (2, 7, 13, 14) auf gegenüberliegenden Seiten des Werkstücks (5, 6) angeordnet sind.
  5. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorvorrichtung (3, 10, 11, 12) und die Wärmequelle (2, 7, 13, 14) auf der selben Seite des Werkstücks (5, 6) angeordnet sind.
  6. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Sensorvorrichtung (3, 10, 11, 12) auf der der Wärmequelle (2, 7, 13, 14) abgewandten, und mindestens eine Sensorvorrichtung (3, 10, 11, 12) auf der der Wärmequelle (2, 7, 13, 14) zugewandten Seite (8) des Werkstücks (5, 6) angeordnet ist.
  7. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine mit der Auswertevorrichtung (4) verbundene Positionserkennungsvorrichtung.
  8. Prüfvorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine von der Auswertevorrichtung (4) steuerbare Markierungsvorrichtung, zur Markierung einer lokalisierten Defektstelle auf der Werkstückoberfläche (8).
  9. Prüfvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch eine von der Auswertevorrichtung (4) steuerbare Schneidevorrichtung zum automatischen Herausschneiden einer lokalisierten Defektstelle aus dem Werkstück (5, 6) oder eines die Defektstelle einschließenden, sich über die Breite des Werkstücks (5, 6) quer zur Relativbewegungsrichtung (R) erstreckenden Abschnitts.
  10. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück (5, 6) in einem mindestens zeitweise kontinuierlichen Prozess hergestellt wird, wobei die Prüfvorrichtung (1) im Anschluss an eine das Werkstück (5, 6) kontinuierlich herstellende Herstellungsvorrichtung angeordnet ist.
  11. Prüfverfahren zum Auffinden und Lokalisieren von Defektstellen in einem Werkstück, bei dem eine Oberfläche (8) des Werkstücks (5, 6) durch einen Wärmestrom (Q) eine kurzzeitige, gleichmäßige Temperaturänderung erfährt, und durch Beobachtung der zeitlichen Veränderung der Temperaturverteilung auf dieser, oder einer parallel gegenüberliegenden Oberfläche (8), eine Defektstelle in dem Werkstück (5, 6) durch eine später auftretende, inhomogene Temperaturverteilung an der Oberfläche (8) erkennbar ist, gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte – Aufbringung eines zeitlich konstanten Wärmestromes (Q) auf eine Oberfläche (8) des Werkstücks (5, 6) in einem Querschnitt (9) senkrecht zu dieser Oberfläche (8), – kontinuierliche Relativbewegung des Werkstücks (5, 6) in einer Richtung (R) senkrecht zu diesem Querschnitt (9) und parallel zu der dem Wärmestrom (Q) ausgesetzten Oberfläche (8), – kontinuierliche Messung der Temperaturverteilung an mindestens einer Oberfläche (8) des Werkstücks (5, 6) entlang mindestens einer Linie quer zur Relativbewegungsrichtung (R), – Weitergabe der gemessenen Temperaturen an eine Auswertevorrichtung (4), – Vergleich von gleichzeitig an benachbarten Stellen auf der Oberfläche (8) des Werkstücks (5, 6) entlang einer Linie quer zu der Relativbewegungsrichtung (R) gemessenen Temperaturen und/oder – Vergleich von nacheinander an benachbarten Stellen auf der Oberfläche (8) des Werkstücks (5, 6) entlang einer Linie parallel zu der Relativbewegungsrichtung (R) gemessenen Temperaturen, – Erkennung einer Defektstelle anhand einer Abweichung zwischen den an mindestens zwei benachbarten Stellen gemessenen Temperaturen sowie – bei Erkennung einer Defektstelle Ausgabe eines eine aufgefundene Defektstelle anzeigenden Signals.
  12. Prüfverfahren nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch den zusätzlichen Verfahrensschritt: Messung der Temperaturverteilung innerhalb eines sich in Relativbewegungsrichtung (R) und mindestens über einen Teil der Breite des Werkstücks (5, 6) quer zur Relativbewegungsrichtung (R) erstreckenden Bereichs.
  13. Prüfverfahren nach einem der Ansprüche 11 oder 12, gekennzeichnet durch einen oder mehrere der folgenden, zusätzlichen Verfahrensschritte: – kontinuierliche Zuführung eines in einem kontinuierlichen Herstellungsprozess hergestellten Werkstücks (5, 6) zu dem Querschnitt (9), in dem der Wärmestrom (Q) aufgebracht wird und zu der Messung der Temperaturverteilung, – Erkennung einer Defektstelle anhand einer Abweichung der Temperatur an einer Stelle der Oberfläche (8) des Werkstücks (5, 6) von einem Soll-Wert, – automatische Markierung einer lokalisierten Defektstelle auf einer Oberfläche (8) des Werkstücks (5, 6), – automatisches Herausschneiden einer lokalisierten Defektstelle oder eines die Defektstelle beinhaltenden Abschnitts aus dem Werkstück (5, 6), – Klassifizierung der Defektstelle anhand deren Lage in der Fläche und/oder Tiefe des Werkstücks (5, 6), – Speicherung und/oder Ausgabe der Klasse der Defektstelle, – Ausgabe des Orts an dem die Defektstelle in dem Werkstück (5, 6) gefunden wurde in zwei- oder dreidimensionalen Koordinaten.
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