DE102004037521B4 - Vorrichtung zur Bereitstellung von Targetmaterial für die Erzeugung kurzwelliger elektromagnetischer Strahlung - Google Patents
Vorrichtung zur Bereitstellung von Targetmaterial für die Erzeugung kurzwelliger elektromagnetischer Strahlung Download PDFInfo
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Abstract
– eine Selektionskammer (41) der Wechselwirkungskammer (4) vorgeordnet ist, in die der Targetgenerator (1) einmündet und die entlang der Targetbahn (22) eine Austrittsöffnung (43) zum Wechselwirkungsort (61) der Wechselwirkungskammer (4) aufweist, und
– ein Targetselektor (3) in der Selektionskammer (41) angeordnet ist, der Mittel (31, 32; 34; 36, 37) zur Eliminierung einer Anzahl von Einzeltargets (21) aus der regelmäßigen Targetfolge (23) des Targetgenerators (1) aufweist, so dass nur so viele Einzeltargets (21) an den Wechselwirkungsort (61) in der Wechselwirkungskammer (4) durchgelassen werden, wie entsprechend einer vorgegebenen Impulsfrequenz des Energiestrahls (5) zur effektiven Plasmaerzeugung...
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bereitstellung von Targetmaterial für die Erzeugung kurzwelliger elektromagnetischer Strahlung, insbesondere EUV-Strahlung, auf Basis eines energiestrahlinduzierten Plasmas. Sie findet vorzugsweise Anwendung in Lichtquellen für die Projektionslithographie der Halbleiterchipherstellung.
- Vor allem in Strahlungsquellen für die Projektionslithographie haben sich reproduzierbar bereitgestellte massenlimitierte Targets für den gepulsten Energieeintrag zur Plasmaerzeugung durchgesetzt, da diese im Vergleich mit anderen Targetarten die unerwünschte Teilchenemission (Debris) minimieren. Ein ideales massenlimitiertes Target ist dadurch gekennzeichnet, dass die Teilchenzahl am Wechselwirkungsort des Energiestrahls auf die zur Strahlungserzeugung benutzten Teilchen begrenzt ist. Überschüssiges Targetmaterial, das verdampft bzw. sublimiert wird oder das zwar ionisiert, jedoch für die erwünschte Strahlungsemission nicht ausreichend vom Energiestrahl angeregt wird (Randbereich bzw. unmittelbare Umgebung des Wechselwirkungsortes), verursacht neben einer erhöhten Debrisemission eine unerwünschte Gasatmosphäre in der Wechselwirkungskammer, die wiederum maßgeblich zu einer Absorption der aus dem Plasma erzeugten kurzwelligen Strahlung beiträgt.
- Im Stand der Technik sind mehrere Ausführungsformen massenlimitierter Targets bekannt geworden, die mit ihren charakteristischen Nachteilen versehen, nachfolgend aufgeführt sind:
- – kontinuierlicher
flüssiger
Jet, ggf. auch gefroren (feste Konsistenz) (
EP 0 895 706 B1 ) - – Massenlimitierung ist wegen der großen Ausdehnung des Targets in einer linearen Dimension nur eingeschränkt realisierbar, was zu erhöhtem Debris und unerwünschter Gaslast in der Vakuumkammer führt,
- – von der Plasmaexpansion ausgehende Schockwelle führt im Target-Jet in Richtung der Targetdüse zu einer gewissen Zerstörung des Targetstroms und damit zu einer Limitierung der Pulsfolgefrequenz der Laseranregung;
- – Cluster
(
US 5,577,092 ), Gaspuffs (SPIE Proceedings, Vol. 4688, S. 619, Fiedorowicz et al.) und Aerosole ( ,WO 01/30122 A1 US 6,324,256 B1 ) - – führen bei geringem Abstand des Wechselwirkungsortes zur Targetdüse zu starker Düsenerosion, bei großem Abstand zur Düse (wegen drastisch abnehmender mittlerer Dichte des Targets) zu geringer Effizienz der Strahlungsemission des Plasmas;
- – kontinuierlicher
Strom von Einzeltröpfchen
(
EP 0 186 491 B1 ) - – erfordert genaue Synchronisation mit dem Anregungslaser,
- – kaltes Targetmaterial in der Nähe zum Plasma (weniger als bei Target-Jet, aber dennoch vorhanden) wird verdampft und führt zu absorbierender Gasatmosphäre und Erhöhung des Debris.
- Allen aufgeführten sogenannten massenlimitierten Targets ist gemeinsam, dass – trotz Beschränkung des Durchmessers des Targetstroms – mehr Targetmaterial in der Wechselwirkungskammer anfällt, als für die Erzeugung des strahlenden Plasmas notwendig ist. So wird z. B. beim kontinuierlichen Tröpfchenstrom nur etwa jeder hundertste Tropfen von einem Laserimpuls getroffen. Dies führt neben einer erhöhten Debriserzeugung zu überschüssigem Targetmaterial in der Wechselwirkungskammer, das (insbesondere bei Xenon als Target) eine erhöhte Gaslast und damit einen erhöhten Druck in der Wechselwirkungskammer verursacht. Die erhöhte Gaslast führt wiederum zu einer unerwünschten Erhöhung der Absorption der vom Plasma emittierten Strahlung. Weiterhin führt das ungenutzte Targetmaterial zu einem erhöhten Materialverbrauch und verursacht somit unnötige Kosten.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neue Möglichkeit zur Bereitstellung von Targetmaterial für die Erzeugung kurzwelliger Strahlung auf Basis eines energiestrahlinduzierten Plasmas zu finden, die die Zufuhr reproduzierbar nachströmender massenlimitierter Targets in die Wechselwirkungskammer so gestattet, dass nur eine für die effiziente Strahlungserzeugung notwendige Targetmenge zur Wechselwirkung mit dem Energiestrahl gelangt, und somit die Debriserzeugung und die Gaslast in der Wechselwirkungskammer minimiert werden.
- Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei einer Vorrichtung zur Bereitstellung von Targetmaterial für die Erzeugung kurzwelliger elektromagnetischer Strahlung, insbesondere EUV-Strahlung, mit einem Targetgenerator zur Erzeugung eines diskontinuierlichen Targetstroms als regelmäßige Targetfolge von Einzeltargets, wobei die generierte Targetfolge entlang einer Targetbahn fortschreitet, und ein Energiestrahl zur Erzeugung eines die gewünschte Strahlung emittierenden Plasmas auf einen Wechselwirkungsort der Targetbahn gerichtet ist, dadurch gelöst, dass eine Selektionskammer der Wechselwirkungskammer vorgeordnet ist, in die der Targetgenerator einmündet und die entlang der Targetbahn eine Austrittsöffnung zum Wechselwirkungsort der Wechselwirkungskammer aufweist, und dass in der Selektionskammer ein Targetselektor angeordnet ist, der Mittel zur Eliminierung von Einzeltargets aus der regelmäßigen Targetfolge des Targetgenerators aufweist, so dass nur so viele Einzeltargets an den Wechselwirkungsort in der Wechselwirkungskammer durchgelassen werden, wie entsprechend einer vorgegebenen Impulsfrequenz des Energiestrahls zur effektiven Plasmaerzeugung nötig sind.
- Vorteilhaft weist der Targetselektor ein rotierendes Chopper-Rad auf, bei dem durch ein Tastverhältnis von Öffnungen zu geschlossenen Bereichen des Chopper-Rades, die die Targetbahn periodisch durchqueren, die Anzahl von durchgelassenen und eliminierten Einzeltargets einstellbar ist.
- Vorzugsweise besteht der Targetselektor aus mindestens zwei Chopper-Rädern, die entlang der Targetbahn nacheinander angeordnet sind, wobei über die Tastverhältnisse von Öffnungen zu geschlossenen Bereichen der einzelnen Chopper-Räder sowie die Phasenlage der Öffnungen der Chopper-Räder untereinander die Anzahl von durchgelassenen und eliminierten Einzeltargets eingestellt wird.
- Dabei können die Chopper-Räder auf einer gemeinsamen Achse mit fester Phasenlage zueinander angeordnet sein. Sie können aber auch separate, räumlich getrennte Achsen aufweisen oder koaxial auf einer Vollwelle und wenigstens einer Hohlwelle angeordnet sein, um die Phasenlage und den Abstand der Chopper-Räder variabel einstellbar zu machen.
- Bei einer Variante mit zwei Chopper-Rädern weist das erste Chopper-Rad zweckmäßig ein solches Tastverhältnis der Öffnungen zu den geschlossenen Bereichen auf, dass aus der vom Targetgenerator bereitgestellten Targetfolge jeweils der Durchlass einer Kolonne von Einzeltargets zum zweiten Chopper-Rad zugelassen ist.
- Der Abstand der Chopper-Räder entlang der Targetbahn wird zweckmäßig so eingestellt, dass aus der durch das erste Chopper-Rad eingetretenen Targetkolonne jeweils nur ein Einzeltarget durch das zweite Chopper-Rad in die Wechselwirkungskammer gelangen kann.
- Wegen der Verdampfung oder Sublimierung von Targetmaterial, insbesondere bei Targetmaterialien mit hohem Dampfdruck (> 25 kPa) unter Prozessbedingungen (z. B. Xenon) erweist es sich von Vorteil, wenn der Abstand der Chopper-Räder entlang der Targetbahn so eingestellt ist, dass aus der durch das erste Chopper-Rad eingetretenen Targetkolonne jeweils mindestens zwei dicht aufeinander folgender Einzeltargets durch das zweite Chopper-Rad durchgelassen werden, wobei mindestens ein erstes Target ein Opfertarget zur Ausbildung eines Verdampfungsschirms für wenigstens ein nachfolgendes Haupttarget darstellt.
- In einer anderen zweckmäßigen Ausführungsvariante weist der Targetselektor einen durchbrochenen Hohlzylinder auf, der drehbar um seine orthogonal zur Targetbahn angeordnete Zylinderachse so angeordnet ist, dass er von der Targetbahn in zwei Punkten durchstoßen wird, und bei dem durch ein Tastverhältnis von Öffnungen zu geschlossenen Bereichen des Zylindermantels und durch den Abstand der Zylinderachse zur Targetbahn die Anzahl von durchgelassenen und eliminierten Einzeltargets einstellbar ist.
- Dabei hat der Hohlzylinder vorteilhaft ein solches Tastverhältnis der Öffnungen zu den geschlossenen Bereichen, dass aus der vom Targetgenerator bereitgestellten Targetfolge jeweils der Eintritt einer Kolonne aus einer Vielzahl von Einzeltargets in den Hohlzylinder zugelassen ist.
- Der Abstand der Zylinderachse des Hohlzylinders zur Targetbahn kann dann vorzugsweise so eingestellt werden, dass aus der in den Hohlzylinder eingetretenen Targetkolonne jeweils nur ein Einzeltarget aus dem Hohlzylinder in die Wechselwirkungskammer austritt.
- Insbesondere für die bereits oben erwähnten Targetmaterialien mit hohem Dampfdruck wird der Abstand der Zylinderachse des Hohlzylinders zur Targetbahn so eingestellt, dass aus der in den Hohlzylinder eingetretenen Targetkolonne jeweils mindestens zwei aufeinander folgende Einzeltargets aus dem Hohlzylinder in die Wechselwirkungskammer austreten, wobei mindestens ein erstes Target ein Opfertarget zur Ausbildung eines Verdampfungsschirms für wenigstens ein nachfolgendes Haupttarget darstellt.
- In einer anderen vorteilhaften Gestaltung weist der Targetselektor eine Ablenkeinheit auf Basis mindestens eines Kraftfeldes zum Ablenken einer Anzahl von Einzeltargets aus ihrer üblichen Targetbahn auf, wobei das Kraftfeld gepulst einschaltbar ist, so dass nur eine bestimmte Zahl der vom Targetgenerator erzeugten Einzeltargets durch die Austrittsöffnung der Selektionskammer in die Wechselwirkungskammer gelangt und die Wand neben der Austrittsöffnung zum Auffangen der übrigen Targets vorgesehen ist.
- Dazu kann die Ablenkeinheit so angeordnet sein, dass die abgelenkten Targets in der Selektionskammer an der Wand neben der Austrittsöffnung abgefangen werden oder dass nur die abgelenkten Targets durch die Austrittsöffnung der Selektionskammer zum Wechselwirkungsort in der Wechselwirkungskammer gelangen.
- Vorzugsweise besteht der Targetselektor aus einer Ringelektrode und einer Ablenkeinheit auf Basis eines elektrischen Feldes (ähnlich einem Oszillograph). Die Ablenkeinheit kann aber auch zweckmäßig auf einem magnetischen Feld basieren, ohne dass sich dadurch die Funktionsweise, wie vorstehend beschrieben, ändert.
- Die Selektionskammer weist zweckmäßig eine Pumpe zum differentiellen Abpumpen von durch den Targetselektor eliminiertem Targetmaterial auf. Zusätzlich kann die Selektionskammer eine beheizbare Fläche zum schnelleren Verdampfen von Targetmaterialien mit unter Prozessbedingungen niedrigem Dampfdruck (< 25 kPa, z. B. Zinnverbindungen, insbesondere Zinn-IV-Chlorid oder Zinn-II-Chlorid in alkolischer Lösung) aufweisen. Eine solche Fläche ist zweckmäßig eine Wand der Selektionskammer in Drehrichtung eines Chopper-Rades oder die Wand mit der Austrittsöffnung oder die Fläche eines Chopper-Rades.
- Unabhängig von der Art der Mittel zur Targetselektion ist es für die Einstellung des Targetselektors von Vorteil, wenn er aus der vom Targetgenerator bereitgestellten Targetfolge genau ein Einzeltarget in die Wechselwirkungskammer durchlässt, um es als massenlimitiertes Target mit dem Energiestrahl in Wechselwirkung zu bringen. Jedoch ist es für die bereits erwähnten Targetmaterialien mit hohem Dampfdruck unter Prozessbedingungen vorzuziehen, dass der Targetselektor so eingestellt ist, dass er mindestens zwei aufeinanderfolgende Einzeltargets der vom Targetgenerator bereitgestellten Targetfolge durchlässt, wobei mindestens ein erstes Target einer solchen Targetkolonne ein Opfertarget zur Ausbildung eines Verdampfungsschirms für wenigstens ein nachfolgendes Haupttarget darstellt.
- Die Grundidee der Erfindung basiert auf der Überlegung, dass die erwünschte kurzwellige elektromagnetische Strahlung, insbesondere EUV-Strahlung, die aus einem energiestrahlinduzierten Plasma abgestrahlt wird, nach dem Stand der Technik teilweise bereits in der Wechselwirkungskammer durch verdampftes Targetmaterial wieder absorbiert wird. Andererseits führt nicht effektiv angeregtes Targetmaterial zu einer erhöhten Debriserzeugung. Deshalb muss es das Ziel sein, genau so viel Targetmaterial aus einer reproduzierbar erzeugten Reihe von Einzeltargets zu selektieren, wie für eine effiziente Erzeugung von kurzwelliger elektromagnetischer Strahlung im gewünschten Wellenlängenbereich nötig ist. Das geschieht gemäß der Erfindung durch ein einstellbares Selektieren eines herkömmlich bereitgestellten Einzeltargetstromes durch Eliminieren von überzähligen Einzeltargets, bevor diese in die Wechselwirkungskammer eintreten. Dazu eignen sich für die geforderten Impulsfrequenzen der Halbleiterlithographie erfindungsgemäß mechanische Rotationselemente mit Öffnungen oder Ablenkeinheiten auf Basis elektromagnetischer Felder für den selektiven Durchlass von Einzeltargets in gewünschter zeitlicher Folge.
- Mit der erfindungsgemäßen Lösung ist es möglich, reproduzierbar nachströmende massenlimitierte Targets in der Wechselwirkungskammer für die Erzeugung kurzwelliger elektromagnetischer Strahlung auf Basis eines energiestrahlinduzierten Plasmas so bereitzustellen, dass nur eine für die effiziente Strahlungserzeugung notwendige Targetmenge zur Wechselwirkung mit dem Energiestrahl gelangt, und somit die Debriserzeugung und die Gaslast in der Wechselwirkungskammer minimiert werden. Außerdem verringert sich der Verbrauch an Targetmaterial und führt zu einer Kostenreduzierung.
- Die Erfindung soll nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Die Zeichnungen zeigen:
-
1 : eine Prinzipansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem Targetselektor zur Bereitstellung von Einzeltargets für die Wechselwirkung mit einem Energiestrahl in einer Wechselwirkungskammer, wobei die Selektion von Einzeltargets aus dem Targetstrom durch ein Chopper-Rad erfolgt, auf dem entlang einer Kreislinie ein geeignetes geometrisches Verhältnis von Öffnungen und geschlossenen Bereichen realisiert ist, -
2 : eine Ausgestaltung der Erfindung zur Selektion von Einzeltargets mit zwei Chopper-Rädern auf einer gemeinsamen Achse, wobei zunächst definierte Kolonnen von Einzeltargets zur nochmaligen Selektion erzeugt werden, -
3 : ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung mit zwei Chopper-Rädern auf getrennten Achsen mit gegenläufigem Drehsinn, -
4 : eine gegenüber2 modifizierte Variante der Erfindung, bei der zwei aufeinander folgende Einzeltargets zur Erzeugung eines Strahlungsschirms für eines der beiden Einzeltargets bereitgestellt werden, -
5 : eine Gestaltungsform mit zwei separat drehbaren Chopper-Rädern, bei der – im Unterschied zu3 – die Chopper-Räder koaxial auf einer Vollwelle und einer Hohlwelle angeordnet sind, -
6 : ein Ausführungsbeispiel mit einem als Hohlzylinder ausgebildeten Chopper-Rad, das eine orthogonal zur Targetbahn ausgerichtete Achse aufweist, wobei infolge des zweifachen Durchstoßens der Targetbahn durch den Hohlzylinder nach einer ersten Vorselektion eine weitere Targetvereinzelung in Analogie zu2 ,4 oder5 erfolgt, -
7 : eine Gestaltungsvariante mit einem Targetselektor auf Basis eines elektrischen Feldes zur Ablenkung von Targets aus der üblichen Targetbahn und Auffangen der überschüssigen Einzeltargets an der Selektionskammerwand neben der Austrittsöffnung. - In ihrem Grundaufbau – gemäß
1 – besteht die Vorrichtung zur Erzeugung von definierten massenlimitierten Targets für energiestrahlinduzierte Erzeugung von kurzwelliger elektromagnetischer Strahlung (vorzugsweise EUV-Strahlung) aus einem Targetgenerator1 , der einen diskontinuierlichen Targetstrom2 als regelmäßige Folge23 von Einzeltargets21 (Tröpfchen oder Pellets, d. h. festes Targetmaterial, z. B. durch gefrorene bzw. erstarrte Flüssigkeitströpfchen) erzeugt, einem Targetselektor3 , der in einer den Eintrittsbereich des Targetstroms2 in der Wechselwirkungskammer4 separierenden Selektionskammer41 angeordnet ist, wobei in der Wechselwirkungskammer4 mit einem Energiestrahl5 an einem Wechselwirkungsort61 , der durch den Schnittpunkt der Targetbahn22 mit der Achse eines Energiestrahls5 vorgegeben ist, ein Plasmas6 erzeugt wird. - Der regelmäßig diskontinuierliche Targetstrom, der als eine vom Targetgenerator
1 bereitgestellte dichte und regelmäßige Targetfolge23 in die Selektionskammer41 eintritt, erfährt durch den Targetselektor3 eine periodische Eliminierung einer gewissen Anzahl von Einzeltargets21 der Targetfolge23 . Dabei kann ein Einzeltarget21 – wie in1 gezeigt – oder eine definierte Kolonne24 (4 ) durchgelassen werden. Die selektierten Einzeltargets21 passieren dann eine Austrittsöffnung43 der Selektionskammer41 , welche zugleich die Eintrittsöffnung in die Wechselwirkungskammer4 darstellt. Von dort gelangen sie auf ihrer Targetbahn22 an den Wechselwirkungsort61 mit dem Energiestrahl5 . - Prinzipiell lässt der Targetselektor
3 von dem Targetstrom2 , bestehend aus regelmäßig vom Targetgenerator1 abgegebenen Einzeltargets21 , periodisch nur eine ganze Zahl von Einzeltargets passieren und lenkt die übrige dazwischen liegende Targetfolge23 lateral ab. In der in1 dargestellten Grundvariante haben die jeweils vom Targetselektor3 durchgelassenen Einzeltargets21 einen solchen Abstand, der genau auf die Impulsfolge des Energiestrahls5 abgestimmt ist. -
1 wurde als eine besonders einfache Realisierung zur Erläuterung des Prinzips der Targetselektion gewählt, bei der als Targetselektor3 ein Chopper-Rad31 verwendet wird, wobei sich das resultierende „Tastverhältnis” der Einzeltargets21 an der Austrittsöffnung43 der Selektionskammer41 allein aus dem geometrischen Verhältnis der Öffnungen33 des Chopper-Rades31 gegenüber den geschlossenen Bereichen zwischen den Öffnungen33 ergibt. - Die in dichter Folge aus dem Targetgenerator
1 bereitgestellten Einzeltargets21 treffen zunächst auf das Chopper-Rad31 , welches je nach Umdrehungszahl und Öffnungsverhältnis (Verhältnis von Öffnungen33 zu geschlossenen Bereichen in tangentialer Richtung zwischen den Öffnungen33 der vorzugsweise kreisförmigen Platte) periodisch wenige Einzeltargets21 passieren lässt. - In diesem Fall soll (ohne Beschränkung der Allgemeinheit) nur ein einziges Tropfentarget aus einer Targetfolge
23 von sieben Tropfen selektiert werden, um in der Wechselwirkungskammer4 mit dem Energiestrahl5 zusammenzutreffen. Die Flugbahn22 der nachfolgenden Einzeltargets21 (hier symbolisch vereinfacht: sechs, real sind durchaus 10–100 Tropfen) wird unterbrochen, da diese auf einen geschlossenen Bereich des Chopper-Rades31 prallen. - Am Wechselwirkungsort
61 des Einzeltargets21 mit dem Energiestrahl5 (der vorzugsweise ein Laserstrahl52 oder auch ein Elektronenstrahl sein kann) entspricht die Frequenz der Targetbereitstellung dem Produkt aus Drehfrequenz und Anzahl der im Chopper-Rad31 peripher angeordneten Öffnungen33 (die außer den symbolisierten Bohrungen auch die Form von Rechtecken, Trapezen, Schlitzen oder Kerben haben können). - Für die Auslegung des Targetselektors
3 mit einem Chopper-Rad31 wird von folgenden Randbedingungen ausgegangen. - Die gewünschte Repetitionsfrequenz eines als Quelle für den Energiestrahl
5 verwendeten Lasers beträgt beispielsweise 10 kHz. Eine typische Folgefrequenz der dichten Targetfolge23 von regelmäßig reproduzierten einzelnen Tröpfchen (die z. B. aus einer 20 μm Düse generiert werden) liegt in der Größenordnung von 1 MHz. Für die Wechselwirkung mit dem Laserstrahl52 (nur in4 dargestellt) wird demzufolge nur jedes hundertste Tröpfchen benötigt. - Eine technische Lösung, die diese Anforderung der Tropfenvereinzelung erfüllen kann, ist ein Chopper-Rad
31 mit einem Tastverhältnis von 1:99, wie es stilisiert in1 dargestellt ist. Bei einer angenommenen Größe der Öffnungen33 von 100 μm für ein durchzulassenden Einzeltarget21 ergibt sich eine Periodenlänge von 10 mm. Für ein Chopper-Rad31 , bei dem die Öffnungen auf einem Radius von 2,5 cm angeordnet sind, lassen sich demzufolge etwa fünfzehn Perioden unterbringen. Das Chopper-Rad31 muss dann mit einer Drehfrequenz von 666 Hz laufen. Das entspricht einer Drehzahl von 40.000 U/min. Solche Drehzahlen sind technisch schwer zu realisieren, weshalb die in1 dargestellte Ausführungsform nur für größere Tröpfchendurchmesser, die im Allgemeinen mit geringerer Frequenz (20–100 kHz) erzeugt werden, anwendbar ist. - Von der dichten Targetfolge
23 des Targetstroms2 werden die Einzeltargets21 , die den Targetselektor3 nicht passieren, vom Chopper-Rad31 in die Selektionskammer41 abgelenkt. Sie verdampfen bzw. sublimieren an den Flächen in der Selektionskammer41 (vor allem an der Fläche des Chopper-Rades31 selbst). Das dabei anfallende Targetgas wird durch eine Pumpe42 differentiell abgepumpt und kann zurückgewonnen und wieder verwendet werden. - Falls für das verwendete Targetmaterial (z. B. mit niedrigem Dampfdruck < 25 kPa) erforderlich, muss das Chopper-Rad
31 zusätzlich beheizt werden, damit die Vielzahl der ausgeschlagenen Targets der Targetfolge23 hinreichend schnell verdampft oder sublimiert wird, um das Targetgas mittels der Pumpe42 absaugen zu können. Bei den meisten gängigen Targetmaterialien (vorzugsweise Xenon) ist der Dampfdruck aber bereits unter Prozesstemperatur höher als der Druck innerhalb der Selektionskammer41 . - Für die Ausführung des Targetgenerators
1 , der Vakuumpumpen, von denen nur die Pumpe42 der Selektionskammer41 gezeigt ist, sowie des Targetselektors3 gibt es eine Reihe von technischen Ausführungsformen. Für den Targetgenerator1 kommen neben dem vibrationsgesteuerten Tröpfchengenerator beispielsweise auch technische Ausführungen in Betracht, wie das aus der Tintendrucktechnik bekannte Prinzip des Hochdruck-Flüssigkeitsstrahls („Continuous Jet”) sind, von denen eine in der Gestaltungsvariante nach7 beschrieben ist. - Für die Pumpe
42 (aber auch für die Vakuumpumpen der Wechselwirkungskammer4 ) sind je nach Anforderungen, die durch das verwendete Targetmaterial vorgegeben sind, Ausführungsformen als Kryopumpe oder Scrollpumpe sinnvoll. - Einige spezielle Realisierungsmöglichkeiten des Targetselektors
3 sollen nun mithilfe der nachfolgenden Figurenbeschreibungen (2 bis7 ) eingehend erläutert werden. - Bei den Ausführungsformen, die in den
2 bis5 dargestellt sind, wird die Targetselektion durch zwei in einem gewissen Abstand angeordnete Chopper-Räder31 und32 realisiert. Unabhängig von der gewünschten Targetfrequenz am Wechselwirkungsort61 kann auf jedem Chopper-Rad31 bzw.32 ein Tastverhältnis von 1:1 eingebracht sein. So lassen sich auf dem Rand jedes Chopper-Rades31 bzw.32 mit einem Radius von 2,5 cm bei einer Periodenlänge von 200 μm etwa siebenhundertfünfzig Öffnungen33 anordnen. Für die gewünschte Repetitionsfrequenz von 10 kHz des Laserstrahls52 (nur in4 und7 dargestellt) müssen sich die beiden Chopper-Räder31 und32 mit einer Frequenz von etwa 13,3 Hz bzw. mit 800 U/min drehen. Eine solche Lösung ist auch dann technisch gut beherrschbar, wenn man bedenkt, dass die gesamte Vorrichtung im Vakuum betrieben werden muss. - Aus dem Produkt aus Drehzahl und Anzahl der Perioden des ersten Chopper-Rades
31 wird die Frequenz einer Targetkolonne24 bestimmt und aus der relativen Lage (Phasenlage) des zweiten Chopper-Rades32 und der Targetfrequenz der regelmäßigen dichten Targetfolge23 wird die Anzahl der durchgelassenen Einzeltargets21 je Targetkolonne24 bestimmt. - Bei dem in
2 dargestellten Targetselektor3 treffen die Einzeltargets21 zunächst auf ein erstes um eine Achse311 drehbares Chopper-Rad31 , welches je nach Umdrehungszahl und Tastverhältnis (von Öffnungen33 zu dazwischen befindlichen geschlossenen Bereichen) periodisch definierte Kolonnen24 von Einzeltargets21 passieren lässt (hier, ohne Beschränkung der Allgemeinheit, symbolisch: vier Einzeltargets21 ). Die Flugbahn22 der darauffolgenden Einzeltargets21 (hier ebenfalls symbolisiert: vier) wird unterbrochen, da diese auf einen geschlossenen Bereich des Chopper-Rades31 prallen. - Ein zweites Chopper-Rad
32 befindet sich auf der gleichen Achse34 in einem definierten Abstand und einer bestimmten Phasenlage zum Chopper-Rad31 , so dass das zweite Chopper-Rad32 von der durch das erste Chopper-Rad31 durchgelassenen Kolonne24 von Einzeltargets21 wieder nur eine vorbestimmte Anzahl (hier: nur ein einziges) der Einzeltargets21 passieren lässt. - Die Targetfolgen
23 oder Kolonnen24 , die die beiden Chopper-Räder31 und32 nicht passieren verdampfen bzw. sublimieren an warmen Flächen in der Selektionskammer41 . Das dabei anfallende Gas wird durch eine Pumpe42 abgepumpt und kann gegebenenfalls wiederverwendet werden. - In
3 ist eine Ausführungsform eines Targetselektors3 dargestellt, bei dem sich das zweite Chopper-Rad32 auf einer (von der Achse311 des Chopper-Rades31 ) separaten Achse312 befindet, die zueinander parallel sind, aber räumlich auseinander liegen. So kann die jeweilige Phasenlage zwischen den Chopper-Rädern31 und32 für unterschiedliche Drehzahlen (Targetfrequenzen) und Anzahl der durchzulassenden Einzeltargets21 noch nach der durch das erste Chopper-Rad31 erfolgten Selektion einer definierten Kolonne24 durch das zweite Chopper-Rad32 unterschiedlich eingestellt werden (z. B. Einzeltarget21 oder Doppeltarget aus Opfertarget25 und Haupttarget27 ). Auch eine mögliche Gegenläufigkeit der Chopper-Räder31 und32 (wie in3 gezeigt) kann für Targetmaterialien mit niedrigem Dampfdruck (< 25 kPa) vorteilhaft sein, um das nicht sofort verdampfende Targetmaterial an eine Verdampfungsfläche (nicht dargestellt) innerhalb der Selektionskammer41 zu schleudern. - Die Funktion der Ausführung gemäß
4 entspricht im wesentlichen der aus2 . Die Verhältnisse aus Fluggeschwindigkeit der Einzeltargets21 , Abstand und Phasenlage der Chopper-Räder31 und32 sind hier jedoch so eingestellt, dass je zwei dicht aufeinander folgende Einzeltargets21 in die Wechselwirkungskammer4 gelangen. - Das dem Plasma
6 nähere Target hat die Funktion eines Opfertargets25 zur Ausbildung eines Verdampfungsschirms26 für das folgende Haupttarget27 . So wird das Opfertarget25 entsprechend der absorbierten Strahlungsleistung aus dem Plasma6 ganz oder nahezu verdampft bzw. sublimiert. Das darauffolgende Haupttarget27 für die Wechselwirkung mit dem Laserstrahl52 gelangt ohne größeren Massenverlust zum Wechselwirkungsort61 , der durch den Schnittpunkt der Achse51 des Laserstrahls52 mit der Targetbahn22 vorgegeben ist und in dem infolge des Energieeintrags in das Haupttarget27 das die gewünschte Strahlung (z. B. EUV) emittierende Plasma6 erzeugt wird. - Die Funktion des in
5 gezeigten Targetselektors3 entspricht dem Wesen nach der in3 offenbarten Lösung. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass für die Chopper-Räder31 und32 kollinear angeordnete Achsen verwendet werden, die als Vollwelle313 und Hohlwelle314 ausgebildet sind. Dadurch sind bei gleichem Drehzentrum unterschiedliche Drehzahlen und – falls erforderlich – ein unterschiedlicher Drehsinn möglich. - Ein deutlich modifiziertes Ausführungsbeispiel eines Targetselektors
3 zeigt6 . In diesem Beispiel ist ein durchbrochener Hohlzylinder34 vorhanden, der sich um seine Zylinderachse35 orthogonal zur Targetbahn22 dreht. - Am oberen Schnittpunkt des Hohlzylinders
34 mit der Targetbahn22 werden entsprechend der Winkelgeschwindigkeit und des Tastverhältnisses der Öffnungen33 des Hohlzylinders34 Targetkolonnen24 erzeugt. Die Anzahl der Einzeltargets21 der ins Innere des Hohlzylinders34 eingetretenen Kolonne24 ergibt sich aus dem Produkt der Drehzahl des Hohlzylinders34 mit der Anzahl der Öffnungen33 in der Mantelfläche. - Am unteren Schnittpunkt wird ein Teil der Targetkolonne
24 wiederum an seiner Flugbahn22 gehindert, indem er von einem geschlossenen Bereich des Hohlzylinders34 abgelenkt wird. Die Anzahl der Einzeltargets21 , die je Zeiteinheit den so gestalteten Targetselektor3 passieren, ist durch die Justage der Zylinderachse35 in x-Richtung einstellbar. Die Anfangsphase kann durch eine y-Verschiebung der Zylinderachse35 justiert werden. - In
7 ist eine zweite Grundvariante des Targetselektors3 gezeigt, die von der mechanischen Selektion der überschüssigen Einzeltargets21 aus der regelmäßigen Targetfolge23 des Targetstroms2 abrückt. - Der Targetstrom
2 wird (wie bei den bisherigen Beispielen) vom Targetgenerator1 in einer regelmäßigen Targetfolge23 aus Einzeltargets21 erzeugt. In diesem Fall soll aber angenommen werden, dass ein hochfrequenzüberlagerter Hochdruck-Targetgenerator1 eingesetzt ist, der bis zu einer Million Tropfen pro Sekunde ausstoßen kann. Je nach Düsengeometrie sind diese nur wenige Mikrometer groß und fliegen mit bis zu 40 m/s. Es handelt sich dann um einen „echten Flüssigkeitsstrahler”, wie er aus der Tintendrucktechnologie als Continuous-Jet- oder Hochdrucksystem bekannt ist. - Nach dem schnellen Zerfall des anfänglichen Hochdruckstrahls durchfliegen die Einzeltargets
21 eine Ringelektrode36 , die sie elektrisch auflädt. Die geladenen Targets28 durchqueren dann eine Ablenkeinheit37 , in der die nicht benötigten Einzeltargets21 wie bei einem Oszillograph im elektrischen Feld abgelenkt werden. Gesteuert durch eine Triggereinheit (nicht gezeigt) für die definierte Erzeugung des Laserstrahls52 synchron zu den im Wechselwirkungspunkt61 eintreffenden Einzeltargets21 lenkt das elektrische Feld zwischen den Elektroden der Ablenkeinheit37 eine definierte Anzahl überschüssiger Targets ab. Die abgelenkten Targets29 fliegen dann nicht durch die Austrittsöffnung43 der Selektionskammer41 , sondern werden an der Wand der Selektionskammer41 abgefangen, in der sich die Austrittsöffnung43 zur Wechselwirkungskammer4 befindet. An dieser Wand der Selektionskammer41 , die also als einfache Fangvorrichtung dient, wird das Targetmaterial verdampft oder sublimiert und kann so über die Pumpe42 abgesaugt und wieder aufbereitet werden. - Bei allen oben beschriebenen Beispielen muss für die Strahlungserzeugung neben der Menge an Targetmaterial, die direkt mit dem Energiestrahl
5 in Wechselwirkung tritt, um im Plasma6 eine erwünschte charakteristische Strahlung zu erzeugen, noch eine weitere Menge an Targetmaterial eingebracht werden, die aufgrund des endliche Dampfdrucks auf der Targetbahn22 von der Eintrittsöffnung in die Wechselwirkungskammer4 bis zum Wechselwirkungsort61 verdampft bzw. sublimiert wird. Letzterer Vorgang wird durch die vom Targetmaterial absorbierte Strahlung aus dem Plasma6 verstärkt. - Der effektive Massenverlust muss deshalb entweder durch eine entsprechende Erhöhung der anfänglichen Größe der Einzeltargets
21 ausgeglichen werden oder kann – wie in4 dargestellt – durch ein oder mehrere Opfertargets25 , die als Verdampfungsschirm26 dienen, sehr gering gehalten werden. Die Lösung des Verdampfungsproblems nach4 ist demnach mit allen anderen Ausführungsformen der Erfindung kombinierbar. - Weiterhin sind – wie zu
4 erwähnt – auch Targetkolonnen24 mit mehr als einem Hauptarget27 realisierbar, wenn mit einem Laserstrahl52 als Energiestrahl5 gearbeitet wird. Da für den Laserstrahl52 bekannt ist, dass seine Fokusabmessungen nicht unendlich klein einstellbar sind, jedoch aus Gründen der möglichst vollständigen Umsetzung der Einzeltargets21 in strahlendes Plasma6 ein möglichst geringer Targetdurchmesser (bezogen auf die Anregungstiefe) erzielt werden sollte, ist es sinnvoll hinter dem Strahlungsschirm26 des Opfertargets25 mehrere Haupttargets27 folgen zu lassen, soweit diese mit einem Laserimpuls (innerhalb des Laserfokus) gleichzeitig angeregt werden können. Dabei sind auch mehrere nebeneinander befindlich Targetbahnen22 sinnvoll. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Targetgenerator
- 2
- Targetstrom
- 21
- Einzeltarget
- 22
- Targetbahn
- 23
- Targetfolge
- 24
- Kolonne
- 25
- Opfertarget
- 26
- Verdampfungsschirm
- 27
- Haupttarget
- 28
- geladenes Target
- 29
- abgelenktes Target
- 3
- Targetselektor
- 31
- (erstes) Chopper-Rad
- 311
- Achse
- 312
- (separate) Achse
- 313
- Vollwelle
- 314
- Hohlwelle
- 32
- zweites Chopper-Rad
- 33
- Öffnung
- 34
- Hohlzylinder
- 35
- Zylinderachse
- 36
- Ringelektrode
- 37
- Ablenkelektrode
- 4
- Wechselwirkungskammer
- 41
- Selektionskammer
- 42
- Pumpe
- 43
- Austrittsöffnung
- 5
- Energiestrahl
- 51
- Achse
- 52
- Laserstrahl
- 6
- Plasma
- 61
- Wechselwirkungsort
Claims (24)
- Vorrichtung zur Bereitstellung von Targetmaterial für die Erzeugung kurzwelliger elektromagnetischer Strahlung, insbesondere EUV-Strahlung mit einem Targetgenerator zur Erzeugung eines diskontinuierlichen Targetstroms als regelmäßige Targetfolge von Einzeltargets, wobei die generierte Targetfolge entlang einer Targetbahn fortschreitet, und ein Energiestrahl zur Erzeugung eines die gewünschte Strahlung emittierenden Plasmas auf einen Wechselwirkungsort der Targetbahn gerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass – eine Selektionskammer (
41 ) der Wechselwirkungskammer (4 ) vorgeordnet ist, in die der Targetgenerator (1 ) einmündet und die entlang der Targetbahn (22 ) eine Austrittsöffnung (43 ) zum Wechselwirkungsort (61 ) der Wechselwirkungskammer (4 ) aufweist, und – ein Targetselektor (3 ) in der Selektionskammer (41 ) angeordnet ist, der Mittel (31 ,32 ;34 ;36 ,37 ) zur Eliminierung einer Anzahl von Einzeltargets (21 ) aus der regelmäßigen Targetfolge (23 ) des Targetgenerators (1 ) aufweist, so dass nur so viele Einzeltargets (21 ) an den Wechselwirkungsort (61 ) in der Wechselwirkungskammer (4 ) durchgelassen werden, wie entsprechend einer vorgegebenen Impulsfrequenz des Energiestrahls (5 ) zur effektiven Plasmaerzeugung benötigt werden. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Targetselektor (
3 ) ein rotierendes Chopper-Rad (31 ) aufweist, bei dem durch ein Tastverhältnis von Öffnungen (33 ) zu geschlossenen Bereichen des Chopper-Rades (31 ), die die Targetbahn (22 ) durchqueren, die Anzahl von durchgelassenen und eliminierten Einzeltargets (21 ) eingestellt ist. - Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Targetselektor (
3 ) mindestens zwei Chopper-Räder (31 ,32 ) aufweist, die entlang der Targetbahn (22 ) nacheinander angeordnet sind, wobei über Tastverhältnisse von Öffnungen (33 ) zu geschlossenen Bereichen der einzelnen Chopper-Räder (31 ,32 ) und eine Phasenlage der Öffnungen (33 ) der Chopper-Räder (31 ,32 ) zueinander die Anzahl von durchgelassenen und eliminierten Einzeltargets (21 ) eingestellt ist. - Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Chopper-Räder (
31 ,32 ) auf einer gemeinsamen Achse (311 ) mit fester Phasenlage angeordnet sind. - Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Chopper-Räder (
31 ,32 ) auf separaten Achsen (311 ,312 ) angeordnet sind, wobei Phasenlage und Abstand der Chopper-Räder (31 ,32 ) variabel einstellbar sind. - Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Chopper-Räder (
31 ,32 ) koaxial einer Vollwelle (313 ) und wenigstens einer Hohlwelle (314 ) angeordnet sind, wobei Phasenlage und Abstand der Chopper-Räder (31 ,32 ) variabel einstellbar sind. - Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Chopper-Rad (
31 ) ein solches Tastverhältnis der Öffnungen (33 ) zu den geschlossenen Bereichen aufweist, dass aus der vom Targetgenerator (1 ) bereitgestellten Targetfolge (23 ) jeweils der Durchlass einer Kolonne (24 ) von mehreren Einzeltargets (21 ) zum zweiten Chopper-Rad (32 ) zugelassen ist. - Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Chopper-Räder (
31 ,32 ) entlang der Targetbahn (22 ) so eingestellt ist, dass aus der durch das erste Chopper-Rad (31 ) eingetretenen Targetkolonne (24 ) jeweils nur der Durchlass eines Einzeltargets (21 ) durch das zweite Chopper-Rad (32 ) zugelassen ist. - Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Chopper-Räder (
31 ,32 ) entlang der Targetbahn (22 ) so eingestellt ist, dass aus der durch das erste Chopper-Rad (31 ) eingetretenen Targetkolonne (24 ) jeweils der Durchlass mindestens zweier aufeinanderfolgender Einzeltargets (21 ) durch das zweite Chopper-Rad (32 ) zugelassen ist, wobei mindestens ein erstes Target ein Opfertarget (25 ) zur Ausbildung eines Verdampfungsschirms (26 ) für wenigstens ein nachfolgendes Haupttarget (27 ) darstellt. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Targetselektor (
3 ) einen durchbrochenen Hohlzylinder (34 ) aufweist, der drehbar um eine orthogonal zur Targetbahn (22 ) angeordnete Zylinderachse (35 ) so angeordnet ist, dass er von der Targetbahn (22 ) in zwei Punkten durchstoßen wird, und bei dem durch ein Tastverhältnis von Öffnungen (33 ) zu geschlossenen Bereichen des Hohlzylinders (34 ) und durch den Abstand der Zylinderachse (35 ) zur Targetbahn (22 ) die Anzahl von durchgelassenen und eliminierten Einzeltargets (21 ) eingestellt ist. - Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlzylinder (
34 ) ein solches Tastverhältnis der Öffnungen (33 ) zu den geschlossenen Bereichen aufweist, dass aus der vom Targetgenerator (1 ) bereitgestellten Targetfolge (23 ) jeweils der Eintritt einer Kolonne (24 ) von mehreren Einzeltargets (21 ) in den Hohlzylinder (34 ) zugelassen ist. - Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Zylinderachse (
35 ) des Hohlzylinders (34 ) zur Targetbahn (22 ) so eingestellt ist, dass aus der in den Hohlzylinder (34 ) eingetretenen Targetkolonne (24 ) jeweils nur der Austritt eines Einzeltargets (21 ) aus dem Hohlzylinder (34 ) zugelassen ist. - Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Zylinderachse (
35 ) des Hohlzylinders (34 ) zur Targetbahn (22 ) so eingestellt ist, dass aus der in den Hohlzylinder (34 ) eingetretenen Targetkolonne (24 ) jeweils der Austritt mindestens zweier aufeinanderfolgender Einzeltargets (21 ) aus dem Hohlzylinder (34 ) zugelassen ist, wobei mindestens ein erstes Target ein Opfertarget (25 ) zur Ausbildung eines Verdampfungsschirms (26 ) für wenigstens ein nachfolgendes Haupttarget (27 ) darstellt. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Targetselektor (
3 ) eine Ablenkeinheit (37 ) zum Ablenken einer Anzahl von Einzeltargets (21 ) aus ihrer üblichen Targetbahn (22 ) auf Basis mindestens eines Kraftfeldes aufweist, wobei das Kraftfeld gepulst einschaltbar ist, so dass nur eine bestimmte Zahl der vom Targetgenerator (1 ) erzeugten Einzeltargets (21 ) durch die Austrittsöffnung (43 ) der Selektionskammer (41 ) in die Wechselwirkungskammer (4 ) gelangt und eine Wand neben der Austrittsöffnung (43 ) der Selektionskammer (41 ) zum Auffangen der übrigen Targets vorgesehen ist. - Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablenkeinheit (
37 ) so angeordnet ist, dass die abgelenkten Targets (29 ) in der Selektionskammer (41 ) an einer Wand neben der Austrittsöffnung (43 ) abgefangen werden. - Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablenkeinheit (
37 ) so angeordnet ist, dass nur die abgelenkten Targets (29 ) durch die Austrittsöffnung (43 ) der Selektionskammer (41 ) zum Wechselwirkungsort (61 ) in der Wechselwirkungskammer (4 ) gelangen. - Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Targetselektor (
3 ) eine Ringelektrode (36 ) und eine Ablenkeinheit (37 ) auf Basis eines elektrischen Feldes aufweist. - Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Targetselektor (
3 ) eine Ringelektrode (36 ) und eine Ablenkeinheit (37 ) auf Basis eines magnetischen Feldes aufweist. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Selektionskammer (
41 ) eine Pumpe (42 ) zum differentiellen Abpumpen von durch den Targetselektor (3 ;31 ,32 ;34 ;36 ,37 ) eliminiertem Targetmaterial aufweist. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Selektionskammer (
41 ) eine beheizbare Fläche zum schnelleren Verdampfen von Targetmaterialien mit unter Prozessbedingungen niedrigem Dampfdruck aufweist. - Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die beheizbaren Fläche ein Chopper-Rad (
31 ,32 ) des Targetselektors (3 ) ist. - Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die beheizbare Fläche eine Wand in Drehrichtung des Chopper-Rades (
31 ,32 ) ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Targetselektor (
3 ;31 ,32 ;34 ;36 ,37 ) so eingestellt ist, dass er aus der vom Targetgenerator (1 ) bereitgestellten Targetfolge (23 ) genau ein Einzeltarget (21 ) in die Wechselwirkungskammer (4 ) durchlässt, um es mit dem Energiestrahl (5 ;52 ) in Wechselwirkung zu bringen. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Targetselektor (
3 ;31 ,32 ;34 ;36 ,37 ) so eingestellt ist, dass er mindestens zwei aufeinanderfolgende Einzeltargets (21 ) der vom Targetgenerator (1 ) bereitgestellten Targetfolge (23 ) durchlässt, wobei mindestens ein erstes Target einer solchen Targetkolonne (24 ) ein Opfertarget (25 ) zur Ausbildung eines Verdampfungsschirms (26 ) für wenigstens ein nachfolgendes Haupttarget (27 ) darstellt.
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