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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gegenstand
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur bildlichen Darstellung
einer Fahrzeugumgebung, welche die Szenerie in einer Mehrzahl von
Richtungen in der Umgebung eines Fahrzeuges durch eine einzelne
Kameravorrichtung aufnimmt, die in dem Fahrzeug eingebaut ist und
die augenommenen Bilder aus den jeweiligen Aufnahmerichtungen auf
einer Anzeigeeinheit darstellt, die in dem Fahrzeug eingebaut ist.
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Als
dieser Typ von Vorrichtung zur bildlichen Darstellung einer Fahrzeugumgebung
ist im Stand der Technik ein Typ bekannt geworden, der Bilder in drei
Richtungen aufnimmt, einschließlich
beispielsweise einer Richtung vorwärts diagonal nach unten und
zwei Richtungen vorwärts
nach links und rechts mittels einer einzelnen Kamera, welche beispielsweise
im vorderen Teil eines Fahrzeugs eingebaut ist und in den jeweiligen
Aufnahmerichtungen aufgenommene Bilder auf einer Anzeigeeinheit
darstellt, welche in dem Fahrzeug eingebaut ist. Bei dieser Art von
Vorrichtung zur bildlichen Darstellung einer Fahrzeugumgebung ist
die Kameravorrichtung in ein Fahrzeug so eingebaut, daß nur Szenen
in den Aufnahmerichtungen in Bildern in den jeweiligen Aufnahmerichtungen
aufgenommen werden und irgendein Teil des Fahrzeuges wird nicht
in den Bildern aufgenommen und die Anzeigeeinheit zeigt die in den
jeweiligen Aufnahmerichtungen aufgenommenen Bil der, in welchen nur
die Szenen in Aufnahmerichtung enthalten sind. (Vergleiche JP-A-2000-89301.)
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In
einer herkömmlichen
Vorrichtung zur bildlichen Darstellung einer Fahrzeugumgebung ergibt sich,
da nur aufgenommene Bilder in der Anzeigeeinheit dargestellt werden,
in welchen nur die Szenen in Aufnahmerichtungen enthalten sind und
irgendein Teil des Fahrzeuges nicht aufgenommen wird, das Problem,
daß es
ein Gefühl
für die
Richtungen zu entwickeln, d. h. in welcher Richtung eines Fahrzeuges
ein auf der Anzeigeeinheit dargestelltes aufgenommenes Bild aufgenommen
worden ist; ein anderes Problem ist es, daß es schwierig ist, ein Gefühl für einen
Abstand zwischen einem in dem Bild aufgenommenen Hindernis und dem
Fahrzeug zu entwickeln.
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Es
wurde daher die Vorgehensweise vorgeschlagen, bei der eine Kameravorrichtung
am Fahrzeug so angebracht ist, daß ihre Position beispielsweise
nach unten geneigt ist (d. h., die Aufnahmerichtung in Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten wird stärker
geneigt), so daß ein
Teil des Fahrzeuges, beispielsweise der vordere Stoßfänger, der
Kühlergrill,
etc. in dem Aufnahmebild in Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten enthalten ist.
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Wenn
jedoch die Position der Kameravorrichtung nach unten geneigt ist,
ist der Gesichtsfeldbereich der Aufnahme sowohl in links- als auch
in rechtsseitigen Vorwärtsrichtungen
im geneigten Abschnitt hiervon (d. h., der Abschnitt, in welchem
die Aufnahmerichtung in Vorwärtsrichtung
weiter diagonal nach unten geneigt ist), um die Aufnahmerichtung herum
geneigt. Im Ergebnis ergibt sich das weitere Problem, daß eine Szene,
die sowohl in links- als auch rechtsseitiger Vorwärtsrichtung
in dem aufgenommenen Bild enthalten ist, und welche in einer Anzeigeeinheit
dargestellt wird, in Richtung der Neigung der Position der Kameravorrichtung
geneigt ist, so daß die
Betrachtbarkeit des aufgenommenen Bildes sowohl in links- als auch
rechtsseitiger Vorwärtsrichtung
verschlechtert ist.
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Als
Vorgehensweise zur Lösung
des Problems wurde vorgeschlagen, daß die Neigung einer Szene,
die in einem sowohl in links- als auch rechtsseitigen Vorwärtsrichtungen
aufgenommenen Bild, welches in der Anzeigeeinheit dargestellt wird,
durch Korrektur und Ändern
des Anordnungswinkels der Komponenten in der Kameravorrichtung (optische Bauteile
und Aufnahmeelemente) korrigiert wird.
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Da
jedoch bei dieser Vorgehensweise der Neigungsgrad bezüglich der
Position der Kameravorrichtung sich abhängig von den Fahrzeugmodellen ändert, ist
es notwendig, die Anordnungswinkel der Bauelemente unterschiedlich
abhängig
von den jeweiligen Modellen des Fahrzeuges pro Modell zu machen
und unterschiedliche Kameravorrichtungsmodelle für jedes Modell herzustellen,
wodurch die Kameravorrichtung nicht gemeinsam gemacht werden kann
und es ergibt sich der Nachteil, daß sich die Produktionskosten
erhöhen.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur bildlichen
Darstellung einer Fahrzeugumgebung bereitzustellen, bei der eine
Kameravorrichtung an einem Fahrzeug angebracht ist, wobei die Position
hiervon geneigt ist, so daß ein
Teil des Fahrzeuges in einem aufgenommenen Bild in wenigstens einer
Aufnahmerichtung enthalten sein kann, wobei die Kameravorrichtung
für jeweilige Fahrzeugmodelle
gemeinsam sein kann und in der Lage ist, die Neigung einer Szene
zu korrigieren, die in dem aufgenommenen Bild enthalten ist und
die aus einer Neigung der Position der Kameravorrichtung herrührt.
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Zur
Lösung
der oben genannten Probleme schafft ein erster Aspekt der Erfindung
eine Vorrichtung zur bildlichen Darstellung einer Fahrzeugumgebung,
welche die Szenerien in einer Mehrzahl von Richtungen am Umfang
eines Fahrzeuges durch eine einzelne Kameravorrichtung aufnimmt,
die in dem Fahrzeug eingebaut ist und welche die aufgenommenen Bilder
in den jeweiligen Aufnahmerichtungen auf einer Anzeigeeinheit darstellt,
die in dem Fahrzeug eingebaut ist; wobei die oben genannte Kameravorrichtung
in einem Fahrzeug mit einer geneigten Position so eingebaut ist,
daß wenigstens
ein Teil des Fahrzeuges in einem aufgenommenen Bild in wenigstens
einer Aufnahmerichtung der aufgenommenen Bilder in den jeweiligen
Aufnahmerichtungen dargestellt werden kann; und wobei die oben genannte
Vorrichtung zur bildlichen Darstellung einer Fahrzeugumgebung eine
Bildverarbeitungsvorrichtung aufweist, die an einem Bild, in welchem
eine in dem oben genannten aufgenommenen Bild aufgenommene Szene
aufgrund der oben genannten Neigung wegen der Position der oben
genannten Kameravorrichtung geneigt ist, eine Drehung vornimmt,
so daß die
Neigung der oben genannten Szene aufgehoben wird, und welche es
auf der oben genannten Anzeigeneinheit darstellt.
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Ein
zweiter Aspekt der Erfindung schafft eine Vorrichtung zur bildlichen
Darstellung einer Fahrzeugumgebung, bei der die oben genannte Kameravorrichtung
an dem oben genannten Fahrzeug durch ein Anbauteil in einem Zustand
angebracht ist, in welchem ihre Position geneigt ist und durch Ersetzen des
genannten Anbauteils abhängig
von dem jeweiligen Kantenfahrzeug wird die Neigung der Posititon der
genannten Kameravorrichtung abhängig
von dem genannten Fahrzeug eingestellt.
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Ein
dritter Aspekt der Erfindung schafft eine Vorrichtung zur bildlichen
Darstellung einer Fahrzeugumgebung, weiterhin mit einer Anzeigewahlvorrichtung
zum wahlweisen Anzeigen eines aufgenommenen Bildes in wenigstens
einer Richtung der aufgenommenen Bilder in den jeweiligen Aufnahmerichtungen
der genannten Anzeigeeinheit manuell durch vorgeschriebene Schalterbetätigungen
oder automatisch auf der Grundlage von Fahrzeuginformationen des
genannten Fahrzeugs.
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Ein
vierter Aspekt der Erfindung schafft eine Vorrichtung zur bildlichen
Darstellung einer Fahrzeugumgebung, bei der die genannte Kameravorrichtung
gleichzeitig Szenerien in drei Richtungen einschließlich von
links- als auch
rechtsseitiger Vorwärtsrichtung
und Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten bezüglich
des genannten Fahrzeuges aufnimmt und an dem genannten Fahrzeug
angebracht ist, an dem ihre Position geneigt ist, so daß ein Teil des
Fahrzeuges in einem aufgenommenen Bild in Vorwärtsrichtung diagonal nach unten
aufgenommen wird und wobei die genannte Anzeigeeinheit gleichzeitig
aufgenommene Bilder in drei Richtungen einschließlich sowohl der links- als
auch rechtsseitigen Vorwärtsrichtung
und der Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten darstellt, welche von der genannten Kameravorrichtung
aufgenommen werden.
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Da
gemäß dem ersten
Aspekt die Kameravorrichtung mit ihrer Position geneigt an einem
Fahrzeug so angebracht ist, daß ein
Teil des Fahrzeuges in einem aufgenommenen Bild in wenigstens einer Richtung
der aufgenommenen Bilder aus den jeweiligen Aufnahmerichtungen enthalten
ist, wird es möglich,
sensorisch auf der Grundlage des Teils des Fahrzeuges, der in den
aufgenommenen Bildern enthalten ist, zu verstehen, in welcher Richtung
des Fahrzeuges das auf der Anzeigeeinheit dargestellte aufgenommene
Bild augenommen worden ist und gleichzeitig wird es einfacher, den
Abstand zwischen einem in dem aufgenommenen Bild enthaltenen Hindernis
und dem Fahrzeug zu erfassen.
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Da
weiterhin die Vorrichtung mit einer Bildverarbeitungsvorrichtung
ausgestattet ist, kann die Bildverarbeitungsvorrichtung ein aufgenommenes Bild
in den jeweiligen Bildaufnahmerichtungen drehen, wodurch es möglich wird,
die Neigung einer Szenerie, welche in dem aufgenommenen Bild in
der Bildaufnahmerichtung enthalten ist, aufzuheben, wobei diese
Neigung aus der Neigung der Position der Kameravorrichtung herrührt. Somit
ist es nicht notwendig, eine Kameravorrichtung bereitzustellen,
wobei der Anordnungswinkel von Bauelementen hiervon (d. h. optisches
System und Aufnahmeelemente etc.) von Modell zu Modell unterschiedlich
ist, wodurch die Kameravorrichtung für verschiedene Fahrzeugmodelle
gemeinsam gemacht werden kann und die Betrachtbarkeit eines aufgenommenen
Bildes kann Hand in Hand mit einer Abnahme ihrer Herstellungskosten
in vorteilhafter Weise verbessert werden.
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Da
gemäß dem zweiten
Aspekt die Kameravorrichtung an dem Fahrzeug durch ein Anbauteil
angebracht ist, dessen Position geneigt ist und da das Anbauteil
abhängig
von den Fahrzeugen ersetzt werden kann, läßt sich die Neigungsposition
der Kameravorrichtung abhängig
von einem Fahrzeug einstellen und es ist möglich, die Neigungsposition
der Kamera alleine durch Ersetzen des Anbauteils einzustellen, so
daß das
Anbauteil zur gemeinsamen Verwendung einer Kameravorrichtung bei
unterschiedlichen Fahrzeugmodellen beiträgt.
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Da
gemäß dem dritten
Aspekt ein aufgenommenes Bild aus wenigstens einer Richtung der
aufgenommenen Bilder in den jeweiligen Aufnahmerichtungen selektiv
in der Anzeigeeinheit manuell durch bestimmte Schalterbetätigungen oder
automatisch auf der Grundlage von Fahrzeuginformationen des Fahrzeuges
dargestellt werden kann, ist es möglich, selektiv nur ein aufgenommenes
Bild in einer vorgeschriebenen Aufnahmerichtung darzustellen und
es ist möglich,
selektiv nur ein aufgenommenes Bild in einer geeigneten Richtung
abhängig
von einer Fahrsituation darzustellen, wobei der Freiheitsgrad bezüglich der
Zusammensetzung der Bilddarstellung erhöht werden kann.
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Gemäß dem vierten
Aspekt nimmt die oben genannte Kameravorrichtung gleichzeitig Szenerien in
drei Richtungen einschließlich
sowohl der links- als auch rechtsseitigen Vorwärtsrichtung und der Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten bezüglich
des genannten Fahrzeugs auf und ist an dem beschriebenen Fahrzeug
an einem Zustand angebracht, in dem ihre Position geneigt ist, so
daß ein
Teil des Fahrzeuges in einem aufgenommenen Bild in der Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten aufgenommen wird und die genannte Anzeigeeinheit
zeigt gleichzeitig aufgenommene Bilder in den Richtungen einschließlich sowohl
der links- als auch
rechtsseitigen Vorwärtsrichtungen
und der Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten, welche von der genannten Kameravorrichtung aufgenommen
werden. Somit ist es auf der Grundlage eines Teils des Fahrzeugs,
welches in dem in Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten aufgenommenen Bildteil enthalten ist, möglich, sensorisch
ein Gefühl zu
entwickeln, daß die
in der Anzeigeeinheit dargestellten aufgenommenen Bilder diejenigen
sind, welche durch Aufnehmen der Szenerien in den drei Richtungen
einschließlich
sowohl der links- als rechtsseitigen Vorwärtsrichtungen eines Fahrzeuges und
der Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten hiervon erhalten worden sind und es wird einfacher,
ein Gefühl
für den
Abstand zwischen einem Hindernis, das in den aufgenommenen Bildern
enthalten ist und dem Fahrzeug zu entwickeln.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNG
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Diese
und weitere Einzelheiten und Vorteile dieser Erfindung ergeben sich
besser aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Zusammenschau mit
der beigefügten
Zeichnung, in der:
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1 der Gesamtaufbau einer
Vorrichtung zur bildlichen Darstellung einer Fahrzeugumgebung gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung ist;
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2 die Ansicht des Gesamtaufbaus
einer Kameravorrichtung von 1 in
Draufsicht ist;
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3 eine Schnittdarstellung
entlang Linie III-III in 2 ist;
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4A und 4B Gesamtansichten sind, welche den Aufbau
einer zwei-Richtungs-Kamera in Draufsicht beziehungsweise Seitensicht
zeigen, welche erfindungsgemäß an einem
Fahrzeug angebracht ist;
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5 eine erläuternde
seitliche Darstellung des Anbringzustandes einer Kameravorrichtung
im Fahrzeug von 1 ist;
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6 eine Ansicht ist, die
ein Beispiel eines von einer Kameravorrichtung aufgenommenen Bildes
zeigt;
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7 eine Ansicht eines Beispiels
des Falls ist, bei dem aufgenommene Bilder in drei Richtungen des
Anzeigebildes in der Anzeigeeinheit von 1 dargestellt sind;
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8 eine erläuternde
Seitendarstellung eines Anbringzustandes einer Kameravorrichtung
in einem Fahrzeug in Horizontalposition ist;
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9 eine Ansicht eines Beispiels
von aufgenommenen Bildern mit angebrachter Kameravorrichtung ist;
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10 eine Ansicht eines Beispiels
des Falls ist, wo aufgenommene Bilder in zwei Dimensionen des Anzeigebildes
in der Anzeigeeinheit von 1 dargestellt
sind; und
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11 eine Ansicht eines Beispiels
des Falls ist, bei dem aufgenommene Bilder in einer Dimension des
Anzeigebildes in der Anzeigeeinheit von 1 dargestellt sind.
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BESCHREIBUNG
BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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1 ist eine Gesamtübersicht
auf eine Vorrichtung zur bildlichen Darstellung einer Fahrzeugumgebung
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung. 2 ist
der Gesamtaufbau einer Kameravorrichtung von 1 in Draufsicht. 3 ist eine Schnittdarstellung entlang
Linie III-III in 2. 4A und 4B sind Gesamtansichten des Aufbaus einer
zwei-Richtungs-Kamera in Draufsicht beziehungsweise Seitenansicht,
welche erfindungsgemäß von einem
Fahrzeug angebracht ist. 5 ist eine
Seitenansicht eines Beispiels eines Anbringzustandes einer Kameravorichtung
von 1 in einem Fahrzeug. 6 ist eine Ansicht eines
Beispiels eines aufgenommenen Bildes der Kameravorrichtung von 1. 7, 10 und 11 sind Ansichten, die Bilder
zeigen, welche jeweils in der Anzeigeeinheit von 1 dargestellt sind.
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Die
Vorrichtung 1 zur bildlichen Darstellung einer Fahrzeugumgebung
gemäß der vorliegenden Erfindung
ist gemäß 1 mit einer einzelnen Kameravorrichtung 3,
welche beispielsweise im vorderen Teil eines Fahrzeuges eingebaut
ist und gleichzeitig Szenerien in einer Mehrzahl von Richtungen
der entsprechenden Fahrzeugumgebung aufnimmt (hier: drei Richtungen,
welche die Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten des entsprechenden Fahrzeuges und sowohl links-
aus auch rechtsseitige Vorwärtsrichtungen
hiervon sind (Richtungen, die grob entgegengesetzt zueinander sind));
einer Anzeigeeinheit 5, die aufgenommene Bilder der Kameravorrichtung 3 zeigt,
welche in dem genannten Fahrzeug eingebaut ist und eine Steuereinheit 7 zur
Durchführung
eines bestimmten Bildprozesses an den aufgenommenen Bildern der
Kameravorrichtung 3 ausgestattet.
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Wie
in den 2 und 3 gezeigt, ist die Kameravorrichtung 3 aufgebaut
aus einer Kameraeinheit 15 und einem paar linker und rechter
Prismen 17 und 19, welche alle in einem Lichtabschirmgehäuse 13 aufgenommen
und angeordnet sind.
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Das
Gehäuse 13 ist
wie eine geschlossene Schachtel aufgebaut. Wenigstens sowohl die
linken und rechten Seiten als auch die untere Seite an einem vorderen
Hälftenabschnitt
des Gehäuses 13 sind
ins Innere des Gehäuses 13 geneigt
ausgebildet und sowohl die linken als auch rechten Seiten und die untere
Seite sind mit transparenten Fenstern 13L, 13R und 13F versehen.
In dem Gehäuse 13 sind
die transparenten Fenster 13L, 13R und 13F und
lichtabschirmende Abschnitte (diagonal gestrichelte Abschnitte)
anders als die transparenten Fenster 13L, 13R und 13F einstückig aus
einem wasserdichten transparenten Kunstharz, beispielsweise transparenten
Polycarbonat etc. gegossen und nur die lichtabschirmenden Abschnitte
sind maskiert und mit einer lichtabschirmenden Farbe überzogen
und ein farbloser und transparenter harter Überzug (beispielsweise vom
UV-aushärtenden
Acryltyp) ist auf die gesamte äußere Oberfläche des
Gehäuses 13 aufgebracht
(d. h. die transparenten Fenster 13L, 13R und 13F und die
lichtabschirmenden Abschnitte). Die kratzfeste Eigenschaft und Wetterfestigkeit
des Gehäuses 13 kann
durch diesen harten Überzug
weiter verbessert werden.
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Das
Gehäuse 13 kann
so aufgebaut sein, daß es
in einen Gehäusekörper und
einen Deckelabschnitt an einem bestimmten Teil unterteilt ist und
der Verbindungsteil zwischen Gehäusekörper und
Deckelteil ist mit einer wasserdichten Struktur (nicht gezeigt),
beispielsweise einen Versiegelungsbauteil versehen. Durch die wasserdichte
Struktur kann die wasserdichte Eigenschaft des Gehäuses 13 sichergestellt
werden.
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Auch
ist das Gehäuse 13 so
aufgebaut, daß, wie
in 3 gezeigt, eine Anbauklammer
(ein Anbauteil) 23 zum Anbauen des Gehäuses 13 an ein Fahrzeug
an einer äußeren Oberfläche angeordnet ist
(beispielsweise an der rückwärtigen Endfläche des
Gehäuses 13).
Die Anbauklammer 23 hat einen Basisabschnitt 23a,
an welchem das Gehäuse 13 angeordnet
ist. Beinabschnitte 23b erstrecken und erweiteren sich
beispielsweise vom oberen Endteil und unteren Endteil des Umfangsabschnittes
des Basisabschnittes 23a zur Rückseite des Basisanschnittes 23a.
Die Spitzenendteile 23c der jeweiligen Beinabschnitte 23b sind
in Richtung der äußeren Umfangsseite
des Basisabschnittes 23a gebogen (in 3 ist das Spitzenendteil des oberen Beinabschnittes 23b zur
Oberseite hin gebogen und der untere Beinabschnitt 23b ist
zur unteren Seite gebogen) und sie sind an Befestigungsteilen seitens
des Fahrzeuges befestigt.
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Die
Anbauklammer 23 ist so gebildet, daß die Längen der jeweiligen Beinabschnitte 23b und der
Erstreckungswinkel der Beinabschnitte 23b für den Basisabschnitt 23a abhängig von
dem Fahrzeug (Modell) einstellbar sind, an welchem die Kameravorrichtung 3 anzubauen
ist, wobei die Ausrichtungsebene des Basisabschnittes 23a so
gebildet wird, daß sie
in einem bestimmten Winkel liegt, beispielsweise von der senkrechten
Richtung aus nach vorne (d. h., die Position der Kameravorrichtung 3 ist
beispielsweise nach unten bezüglich
der Horizontalrichtung geneigt). Das heißt, da die Anbauklammer 23 abhängig von
dem jeweiligen Fahrzeugmodell ausgetauscht werden kann, ist es möglich, die
Neigung der Position der Kameravorrichtung 3 einzustellen.
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Diese
Anbauklammer 23 kann bei einer Zwei-Richtungs-Kamera angewendet
werden, welche gemäß den 4A und 4B an einem Fahrzeug anbringbar ist.
Es ist auch möglich,
die Neigung einer Position der Zwei-Richtungs-Kamera einzustellen,
da die Anbauklammer abhängig
von dem Fahrzeugmodell ausgetauscht werden kann.
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Die
Kameraeinheit 15 ist so ausgebildet, daß sie eine Aufnahmelinse 29 und
ein einzelnes Aufnahmeelement 31 in einem Halter 27 aufnehmen
kann. In der Zeichnung bezeichnet Bezugszeichen 33 einen
elektronischen Schaltkreis, beispielsweise einen Treiberschaltkreis
für das
Aufnahmeelement 31.
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Hierbei
ist die Aufnahmelinse 29 beispielsweise als zusammengesetzte
Linse aufgebaut und der Horizontalwinkel hiervon wird auf beispielsweise 80° gesetzt,
wohingegen der Vertikalwinkel auf beispielsweise 60° gesetzt
wird. Die Aufnahmelinse 29 ist so angeordnet, daß das transparente
Fenster 13F des Gehäuses 13 ungefähr in dem
unteren Halbbereich Vd des Vertikalwinkels aufgenommen ist. Daß Aufnahmeelement 31 liegt
hinterhalb der Aufnahmelinse 29 in einem Zustand, in dem
die vertikale Mittelachse P2 der Aufnahmeebene 31a nur
um eine bestimmte Abmessung (beispielsweise 0,6 mm) von der Linsenmittelachse
(optischen Achse) P3 der Aufnahmelinse 29 nach oben verschoben
ist und parallel zur Linsenmittelachse P3 liegt (d. h. in einem
Zustand, in dem die Aufnahmeebene 31a gegenüber der
Aufnahmelinse 29 nach oben verschoben ist, wobei die Aufnahmeebene 31a parallel
zu der Linsenebenenrichtung der Aufnahmelinse 29 ist).
Aufgrund dieser Anordnung kann, wie später noch beschrieben wird, Licht 43F (d.
h. Licht von dem vorderen Aufnahmefeldbereich) vom transparenten
Fenster 13F des Gehäuses 13 auf
dem oberen Halbbereich der Aufnahmeebene 31a des Aufnahmeelementes 31 dargestellt
werden, ohne daß Licht
aus der Aufnahmeebene 31a des Aufnahmeelementes 31 austritt.
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Wie
in den 2 und 3 gezeigt, ist das Paar von
linken und rechten Prismen 17 und 19 in Form einer
dreieckigen Säule
ausgebildet, so daß die
Prismen zueinander spiegelsymmetrisch sind. Das Paar von linken
und rechten Prismen 17 und 19 liegt vorderhalb
der Aufnahmelinse 29 in einem Zustand, in welchem die Prismensäulenachsen
P1 beispielsweise senkrecht zur Linsenmittelachse P3 der Aufnahmelinse 29 sind
und jeweils flächensymmetrisch
(d. h. links-/rechtssymmetrisch) auf den linken und rechten Seiten
einer hälftigteilenden
Ebene S1 der Aufnahmelinse 29 liegen. In diesem Anordnungszustand liegt
das (linke) rechte Prisma 17 (19) mit seinem vorderen
Winkel nach vorne gedreht und die linke (rechte) Prismenseite 17L (19R)
weist zu dem linken (rechten) transparenten Fenster 13L (13R)
des Gehäuses 13.
Weiterhin weist die Rückseite 17B (19B) des
Prismas in Richtung der Aufnahmelinse 29. Das Paar von
linken und rechten Prismen 17 und 19 wird gebildet
durch Abschneiden des Teils, der annähernd in den unteren halben
Bereich Vd des Vertikalwinkels der Aufnahmelinse 29 vorsteht,
so daß die
Prismen 17 und 19 in annähernd dem oberen halben Bereich (ohne
Bezugszeichen) des Vertikalwinkelbereiches der Aufnahmelinse 29 liegen.
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Während in
dem linken (rechten) Prisma 17 (19) die linke
(rechte) Prismenseite 17L (19R) und die Prismenrückseite 17B (19B)
als Transmissionsebenen gehalten sind, ist eine Metallschicht 39 beispielweise
aus Aluminium auf der rechten (linken) Prismenseite 17R (19L)
derart abgeschieden, daß die
innere Ebene hiervon eine Reflektionsebene (Spiegeloberfläche) ist
und ein Schutzfilm (nicht dargestellt) wird unter Verwendung einer
schwarzen Farbe ausgebildet, um die abgeschiedene Schicht abzudecken.
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Mit
der Kameravorrichtung 3 können Szenen in drei Richtungen
einschließlich
sowohl in der links- als auch rechtsseitigen Vorwärtsrichtung
und der Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten bezüglich
der Kameravorrichtung 3 gleichzeitig auf der Grundlage des
folgenden Prinzips aufgenommen werden.
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Licht 43F von
dem vorderseitigen Aufnahmefeldbereich (d. h. der Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten) des Gehäuses 13 wird
gemäß 3 durch das transparente
Fenster 13F des Gehäuses 13 übertragen
und direkt von der Aufnahmelinse 29 ohne Übertragung
durch die Prismen 17 und 19 kondensiert und wird
als umgekehrtes Bild in dem oberen Hälftenbereich 31o der
Aufnahmeebene 31a des Aufnahmeelementes 31 abgebildet,
wodurch die in Vorwärtsrichtung
diagonal unten liegende Szene von dem Aufnahmeelement 31 aufgenommen
wird. Gleichzeitig hiermit wird Licht 43L (43R)
von dem linken (rechten) seitlichen Aufnahmefeldbereich (d. h. in
Richtung vorwärts
links (rechts)) des Gehäuses 13)
gemäß 2 über das transpa rente Fenster 13L (13R)
des Gehäuses 13 übertragen,
fällt auf
die linke (rechte) Prismenseite 17L (19R) in dem
linken (rechten) Prisma 17 (19), wird von der
rechten (linken) 19R (17L) in dem linken (rechten)
Prisma 17 (19) innenreflektiert und wird danach
von der linken (rechten) Prismaseite 17L (19R)
innenreflektiert. Das heißt, daß Licht
wird insgesamt zweimal spiegelumgekehrt. Nachdem das Licht von der
Rückseite 17B (19B)
des Prismas ausgetreten ist, wird es von der Aufnahmelinse 29 kondensiert
und als umgekehrtes Bild in dem rechten (linken) Hälftenbereich 31R (31L)
des unteren Hälftenbereiches 31d der
Aufnahmeebene 31a des Aufnahmeelementes 31 abgebildet
(wie das Licht 43 von dem vorderseitigen Aufnahmefeldbereich
des Gehäuses 13).
Somit können
die Szenerien sowohl in den links- als auch rechtsseitigen Richtungen
von dem Aufnahmeelement 31 aufgenommen werden. Wie oben
genannt, können
die Szenerien in den drei Richtungen einschließlich sowohl den links- als
auch rechtsseitigen Vorwärtsrichtungen
und der Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten der Kameravorrichtung 3 gleichzeitig
voll in dem einzelen Aufnahmeelement 31 aufgenommen werden.
Das aufgenommene Bild wird an die Steuereinheit 7 ausgegeben,
wobei der Gesamtbereich insgesamt invertiert ist.
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Da
weiterhin in der Kameravorrichtung 3 das aufgenommene Bild 47 zusammengefasst
invertiert wird (d. h. nicht teilweise invertiert wird), wird beispielsweise
gemäß 6 ein in Vorwärtsrichtung
auf der linken Seite liegendes Bild als ein aufrechtes Bild in dem
linken Hälftenbereich 47L im
oberen Hälftenbereich 47u des
aufgenommenen Bildes 47 aufgenommen, ein in Vorwärtsrichtung
auf der rechten Seite liegendes Bild wird als aufrechtes Bild in
dem rechten Hälftenbereich 47R im
oberen Hälftenbereich 47u des
aufgenommenen Bildes 47 aufgenommen und ein in Vorwärtsrichtung
diagonal unten aufgenommenes Bild wird als aufrechtes Bild im unteren Hälftenbereich 47d des
aufgenommenen Bildes 47 aufgenommen.
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Die
Kameravorrichtung 3 ist am Vorderteil eines Fahrzeuges
(beispielsweise in der Mitte des Kühlergrills) in einem Zustand
angebracht, in dem ihre Position um einen geeigneten Winkel bezüglich der Horizontalrichtung
geneigt ist, beispielsweise nach unten geneigt ist, so daß ein Teil
(beispielsweise vom Kühlergrill)
des Fahrzeuges als Bild aufgenommen wird (hier: beispielsweise nur
in dem Bild, welches in Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten aufgenommen wird), also wenigstens in einer
Aufnahmerichtung der in den jeweiligen Aufnahmerichtungen aufgenommenen
Bilder, welche sowohl die links- als rechtsseitigen Richtungen als
auch die in Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten weisende Richtung sind.
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Genauer
gesagt, gemäß 5 ist die Kameravorrichtung 3 an
einem Fahrzeug durch die Anbauklammer 23, die an dem Gehäuse 13 befestigt
ist, in einem Zustand so angebracht, in welchem (1) der vordere
Hälftenabschnitt
des Gehäuses 13 durch
einen Freiraum im Kühlergrill
FG nach vorne vorsteht und der hintere Hälftenabschnitt des Gehäuses 13 hinterhalb
des Kühlergrills
FG aufgenommen und angeordnet ist, und (2) wobei die Position der
Kameravorrichtung 3 nach unten um einen geeigneten Winkel
bezüglich
der Horizontalrichtung geneigt ist (d. h. die Ebenenrichtung des
Basisabschnittes 23a der Anbauklammer 23 an den
Gehäuse 13 ist
um einen geeigenten Winkel von der senkrechten Richtung aus nach
vorne geneigt). Weiterhin ist mit der oben genannten Anbaubedingung
(2) der linke (rechte) Aufnahmefeldbereich der Kameravorrichtung 3 (d.
h. die linke (recht) Prismenseite 17L (19R) um
einen Winkel um die Aufnahmerichtung herum nach rechts (links) geneigt.
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In
einem Zustand, in welchem die Kameravorrichtung 3 derart
an einem Fahrzeug angebaut ist, sind die von der Kameravorrichtung 3 aufgenommenen
Bilder 47 (gemeinsam invertierte aufgenommene Bilder) so,
daß gemäß 6 die Szene in der Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten nicht geneigt ist und in dem unteren Hälftenbereich 47b aufgenommen
wird, so daß der
Kühlergrill
FG in dem unteren Umfangskantenbereich hiervon aufgenommen wird, die
Szene in der Vorwärtsrichtung
auf der linken Seite ist zu der oberen linken Seite des aufgenommenen Bildes 47 nur
um den Neigungsgrad des linksseitigen Aufnahmefeldbereiches der
oben genannten Kameravorrichtung 3 geneigt und wird in
dem linken Hälftenbereich 47E des
oberen Hälftenbereiches 47u aufgenommen
und die Szene in der Vorwärtsrichtung auf
der rechten Seite ist zu der oberen rechten Seite des aufgenommenen
Bildes 47 nur um den Neigungsgrad des rechtsseitigen Aufnahmefeldbereiches
der oben genannten Kameravorrichtung 3 geneigt und wird
in dem rechten Hälftenbereich
R im oberen Hälftenbereich 47u aufgenommen.
Zusätzlich
bezeichnet in 5 Bezugszeichen 49 in 47 von 6 eine weiße Linie
auf einer Fahrbahn. Weiterhin sind gemäß 8, wenn die Kameravorrichtung 3 an einem
Fahrzeug in einer horizontalen Position ohne Neigung nach unten
angebaut ist (d. h. wenn die Ebenenrichtung des Basisabschnittes 23a der
Anbauklammer 23 senkrecht steht) sowohl die linken als auch
rechten Aufnahmenfeldbereiche der Kameravorrichtung 3 (d.
h. die linke (rechte) Prismenseite 17L (19R))
nicht in Aufnahmerichtung geneigt. Daher werden gemäß 9 die Szenen, welche auf
den Bildabschnitten dargestellt werden, die in den Vorwärtsrichtungen
auf der linken und rechten Seite des Aufnahmebildes 47 sind,
ohne Neigung dargestellt.
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Die
Steuereinheit 7 ist mit einem Bildverarbeitungsabschnitt 7a zur
Durchführung
bestimmter Bildprozesse an den Bildern 47 ausgestattet,
die von der Kameravorrich tung 3 aufgenommen worden sind,
sowie mit einem Umschaltsteuerabschnitt 7b (Anzeigewahlvorrichtung)
zur Steuerung der Anzeigeumschaltung der aufgenommmenen Bilder (47) welche
von dem Bildverarbeitungsabschnitt 47a verarbeitet worden
sind, auf die Anzeigeeinheit 5.
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Der
Bildverarbeitungsabschnitt 47a führt an den von der Kameravorrichtung
aufgenommenen Bildern 47 verschiedene Verarbeitungen durch,
welche sind: (1) Korrektur der Neigung der in den Bildaufnahmeabschnitten
in den jeweiligen Bildaufnahmerichtungen (links- rechtsseitige Vorwärtsrichtung
und Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten) aufgenommenen Szenen an den aufgenommenen Bildern 47;
(2) Durchführung
eines Interpolartionsprozesses; (3) Vergrößerung der aufgenommenen Bildabschnitte
in den jeweiligen Aufnahmerichtungen an den aufgenommenen Bildern 47;
und (4) Kombination von maskiertem Bild und Beendigung hiervon in
Form aufgenommener Bilder 47' zur
Anzeige, wie in 7 gezeigt.
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Genauer
gesagt, der Bildverarbeitungsabschnitt 7a führt als
oben genannten Prozeß (1)
einen Rotationsprozeß bezüglich eines
Bildes durch, in dem die Szene, aufgenommen in dem aufgenommenen
Bildabschnitt (aufgenommenes Bild) zur Anzeige aufgrund der Neigung
der Position der Kameravorrichtung 3 geneigt ist, des aufgenommenen Bildabschnittes
der jeweiligen Aufnahmerichtungen in dem aufgenommenen Bild 47 in
Verbindung mit dem Bild 47, aufgenommen von der Kameravorrichtung 3 enthalten
ist, so daß die
Neigung der Szene negiert werden kann. Das heißt, der Bildverarbeitungsabschnitt 7a führt hier
nicht irgendeinen Rotationsvorgang bezüglich des aufgenommenen Bildabschnittes
in der Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten der von der Kamera 3 aufgenommenen Bilder 47 durch,
sondern extrahiert einen bestimmten Bereich WL (WR) (siehe 6) des aufgenommenen Bildabschnittes
bezüglich
des Bild aufnahmeabschnittes in der links (rechts) in Vorwärtsrichtung
liegenden Seite und führt
einen Rotationsvorgang durch den oben genannten Winkel in der oberen rechten
(linken) Richtung des aufgenommenen Bildes 47 durch. Dann
korrigiert der Bildverarbeitungsabschnitt 7a die in dem
aufgenommenen Bildabschnitt aufgenommene Szene in die senkrechte
Richtung (vergleiche 7).
Hierdurch wird das von der Kameravorrichtung 3 aufgenommene
Bild 47 in ein Bild korrigiert, in dem die im aufgenommenen Bildabschnitt
in allen Aufnahmerichtungen des Aufnahmebildes 47 aufgenommenen
Szenen frei von jeglicher Neigung sind (d. h. von einer Neigung
aufgrund der oben genannten Neigung der Position der Kameravorrichtung 3).
Weiterhin kann ein solcher Bildrotationsvorgang beispielsweise durch
Festsetzung einer Umwandlungstabelle erhalten werden, die zeigt,
welchen Pixeln des aufgenommenen Bildes 47 von der Kameravorrichtung 3 entsprechende
Pixel einer Bildanzeige entsprechen, wobei dies in einem Speicher
der Bildvorrichtungsverarbeitung 7a vorab erfolgt und dann
werden die Koordinaten in Echtzeit abhängig von der Umwandlungstabelle
umgewandelt.
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Weiterhin
führt als
den oben genannten Vorgang (2) (Interpolationsvorgang)
der Bildverabeitungsabschnitt 7a beispielsweise ein bekanntes
bilineares Verfahren oder bikubisches Verfahren etc. an den von
der Kameravorrichtung 3 aufgenommenen Bildern 47 durch,
wodurch es möglich
ist, die Qualität der
aufgenommenen Bilder 47 zu verbessern.
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In
dem oben genannten Vorgang (3) (Vergrößerungsprozeß) vergrößert der
Bildverarbeitungsabschnitt 7a den aufgenommenen Bildabschnitt
in der Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten des aufgenommenen Bildes 47 nicht,
sondern vergrößert nur einen
bestimmten Bereich WL und WR des aufgenommenen Bildabschnittes in
den links- und rechtsseitigen Vorwärtsrichtungen des aufgenommenen Bildes 47 mit
einem bestimmten Vergrößerungsfaktor.
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Zusätzlich überlappt
in dem oben genannten Prozeß (4)
(Kombination von Maskierungsbildern) wie beispielsweise in 7 gezeigt, der Bildverarbeitungsabschnitt 7a ein
invertiertes T-förmiges
Maskierungsbild 51 mit dem aufgenommenen Bild 47,
an welchem die oben genannten Vorgänge (1–3)
durchgeführt
wurden, um den Grenzabschnitt zwischen den oberen Hälftenabschnitt 47u und
dem unterem Hälftenabschnitt 47d des
aufgenommenen Bildes 47 und den Grenzabschnitt zwischen
dem linken Hälftenbereich 47L und
dem rechten Hälftenbereich 47R im
oberen Hälftenabschnitt 47u des
aufgenommenen Bildes 47 abzudecken, wodurch der aufgenommene Bildabschnitt
in linksseitiger Vorwärtsrichtung
des aufgenommen Bildes 47, der aufgenommene Bildabschnitt
in rechtssseitiger Vorwärtsrichtung
und der aufgenommene Bildabschnitt in Vorwärtsrichtung diagonal nach unten
von dem Maskierungsbild 51 unterteilt werden und die aufgenommenen Bildabschnitte
in allen Aufnahmerichtungen leicht identifiziert werden können.
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Zusätzlich werden
der Extraktionsbereich WL und WR am oben beschriebenen aufgenommenen
Bild 47, der Rotationswinkel, das Vergrößerungsverhältnis und die Form des Maskierungsbildes 51 vorab
abhängig
von den Fahrzeugmodellen von dem Bildverarbeitungsabschnitt 7a erstellt
und es ist möglich,
diese abhängig
von dem Fahrzeugmodell zu ändern,
in welches die entsprechende Vorrichtung 1 zur bildlichen
Darstellung der Fahrzeugumgebung eingebaut wird.
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Weiterhin
zeigt der Bildverarbeitungsabschnitt 7a selektiv entweder
das aufgenommene Bild 47' zur
Anzeige, welches von dem Bildverarbeitungsabschnitt 7a aufbereitet
worden ist oder ein Fernsehbild oder Navigationsbild, welches nachfolgend
beschrieben wird, in der Anzeigeeinheit 5 auf der Grundlage
der Steuerung durch den Umschaltsteuerabschnitt 7b.
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Weiterhin
zeigt der Bildverarbeitungsabschnitt 7a selektiv ein aufgenommenes
Bild wenigstens aus einer Richtung der aufgenommenen Bilder in den
jeweiligen Aufnahmerichtungen in der Anzeigeeinheit 5 auf
der Grundlage der Steuerung durch den Umschaltsteuerabschnitt 7b.
Wenn beispielsweise die in zwei Richtungen aufgenommenen Bilder, welche
die beiden links- und rechtsseitigen Vorwärtsrichtungen sind, in der
Anzeigeeinheit 5 dargestellt werden, modifiziert der Bildverarbeitungsabschnitt 7a die
Neigung der Szenen, die in dem aufgenommenen Bildabschnitt WL in
linksseitiger Vorwärtsrichtung des
aufgenommenen Bildes 47 enthalten sind und den aufgenommenen
Bildabschnitt WR in rechtsseitiger Vorwärtsrichtung hiervon durch einen
Prozeß ähnlich zu
dem obenbeschriebenen Prozeß (1),
führt einen
Interpolationsprozeß durch
einen Prozeß ähnlich zu
dem obenbeschriebenen Prozeß (2)
durch, vergrößert die
Bilder mit einem bestimmten Vergrößerungsfaktor (hier: beispielsweise
in Längsrichtung) und
kombiniert die Bilder so, daß der
aufgenommene Bildabschnitt WL in linksseitiger Vorwärtsrichtung und
der aufgenommene Bildabschnitt WR in rechtsseitiger Vorwärtsrichtung
jeweils in dem linken Hälftenbereich 60L und
dem rechten Hälftenbereich 60R der
aufgenommenen Bilder 60 zur Anzeige dargestellt werden.
Gleichzeitig kombiniert der Bildverarbeitungsabschnitt 7a ein
Maskierungsbild 61 an dem Grenzabschnitt zwischen den jeweiligen
aufgenommenen Bildabschnitten WL und WR, führt eine Endbearbeitung an
den aufgenommenen Bildern 60 für die Anzeige durch und zeigt
sie in der Anzeigeeinheit 5. Weiterhin, wenn beispielsweise
nur das aufgenommene Bild in Vorwärtsrichtung diagonal nach unten
in der Anzeigeeinheit 5 dargestellt wird, führt der
Bildverarbeitungsabschnitt 7a einen In terpolationsprozeß an dem
aufgenommenen Bildabschnitt 47d in Vorwärtsrichtung diagonal nach unten
am aufgenommenen Bild 47 durch einen Prozeß ähnlich dem obenbeschriebenen
Prozeß (2)
durch, vergrößert dieses
mit einem bestimmten Vergrößerungsverhältnis (hier:
beispielsweise in Längsrichtung),
kombiniert ein Maskierungsbild 63 an dem schwarzen Bereich
an den oberen und unteren Seiten des aufgenommenen Bildes 65 für die Anzeige,
führt eine
Endbearbeitung für
das aufgenommene Bild 65 zur Anzeige gemäß 11 durch und zeigt dieses
in der Anzeigeeinheit 5.
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Der
Umschaltsteuerabschnitt 7b steuert den Bildverarbeitungsabschnitt 7a manuell
auf der Grundlage eines Betätigungssignals
von einem Betätigungsschalter
oder automatisch auf der Grundlage von Fahrzeuginformationen, beispielsweise
von einem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor, einem Gangwechselsignal
und einem Zündschaltersignal
(IG-, SW-Signale) etc. und zeigt selektiv eines der jeweiligen aufgenommenen
Bilder 47, 60 und 65 in der Anzeigeeinheit 5 für die Anzeige
an, die von dem Bildverarbeitungsabschnitt 7a aufbereitet
worden sind, oder Fernsehbilder, welche von einem TV-Tuner 55 empfangen
werden, oder ein Navigationsbild, welches von einer Fahrzeugnavigationseinheit 57 erhalten
wird.
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Bei
der Vorrichtung 1 zur bildlichen Darstellung einer Fahrzeugumgebung,
welche wie oben genannt aufgebaut ist, wird es, da die Kameravorrichtung 3 in
einem Fahrzeug so angeordnet ist, daß ihre Position geneigt ist
und so ein Teil des Fahrzeuges (hier des Kühlergrills FG) in einem aufgenommenen Bildabschnitt
enthalten ist (hier dem aufgenommenen Bildabschnitt in der Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten), und zwar in wenigstens einer Aufnahmerichtung
in dem aufgenommenen Bildabschnitt (den aufgenommenen Bildern) in
den jeweiligen Bildaufnahmerichtun gen der aufgenommenen Bilder 47 einfacher,
auf der Grundlage eines Bezugs auf einen Teil des Fahrzeuges, der
in dem aufgenommenen Bildabschnitt enthalten ist, ein Gefühl dafür zu entwickeln,
in welcher Richtung des Fahrzeuges das auf der Anzeigeeinheit 5 dargestellte
aufgenommene Bild aufgenommen wurde und weiter wird es einfacher,
ein Gefühl
für den
Abstand zwischen einem Hindernis in dem aufgenommenen Bild 47' und dem Fahrzeug
zu entwickeln. Hierbei ist die Kameravorrichtung 3 in dem
Fahrzeug so eingebaut, daß eine Position
hiervon derart geneigt ist, daß sie
gleichzeitig die Szenen in drei Richtungen einschließlich sowohl
der links- als auch rechtsseitigen Vorwärtsrichtung und der Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten bezüglich
des Fahrzeuges aufnehmen kann und ein Teil des Fahrzeuges wird in
Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten in dem aufgenommenen Bild aufgenommen und da
die Anzeigeeinheit 5 gleichzeitig die aufgenommenen Bilder
in den drei Richtungen einschließlich der links- und rechtsseitigen
Vorwärtsrichtungen
und der Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten darstellt, wird es auf der Grundlage eines Bezugs auf
einen Teil des Fahrzeuges, der in dem aufgenommenen Bildabschnitt
in Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten enthalten ist, möglich, ein Gefühl dafür zu entwickeln,
daß die
in der Anzeigeeinheit 5 dargestellten aufgenommenen Bilder 47 die
Szenen in drei Richtungen einschließlich der links- und rechtsseitigen
Vorwärtsrichtungen
und der Vorwärtsrichtung
diagonal nach unten sind und gleichzeitig wird es einfacher, ein
Gefühl
für den
Abstand zwischen einem Hindernis in dem aufgenommenen Bild 47' und dem Fahrzeug
zu entwickeln.
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Da
weiterhin die Vorrichtung 1 mit dem Bildverarbeitungsabschnitt 7a ausgestattet
ist, werden die in den jeweiligen Bildaufnahmerichtungen aufgenommenen
Bilder (hier: die aufgenommenen Bilder in links- und rechtsseitigen
Vorwärtsrichtungen)
von dem Bildverarbeitungsab schnitt 7a gedreht; es ist möglich, die
Neigung der Szenen in den aufgenommenen Bildern in Aufnahmerichtung
aufzuheben, welche von der Neigung der Position der Kameravorrichtung 3 herrührt und
es ist nicht notwendig, daß die
Kameravorrichtung 3 mit Anordnungswinkeln der Bauteile
(optisches System und Aufnahmeelemente) hergestellt wird, welche
für jedes
Fahrzeugmodell unterschiedlich sind, so daß die Kameravorrichtung 3 gemeinsam
verwendet werden kann, wodurch weiterhin die Erkennbarkeit der aufgenommenen
Bilder 47 verbessert wird, während die Herstellungskosten verringert
werden.
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Da
zusätzlich
die Kameravorrichtung 3 mit ihrer Position geneigt an einem
Fahrzeug durch die Anbauklammer 23 angebaut wird, und die
Anbauklammer 23 für
jedes Fahrzeugmodell ausgetauscht werden kann, kann die Neigung
der Position der Kameravorrichtung 3 für jeweilige Fahrzeugmodelle
eingestellt werden, so daß,
da es möglich
ist, die Position der Kameravorrichtung 3 nur durch Ersatz
der Anbauklammer 23 einzustellen, die Anbauklammer 23 zur
verstärkten
gemeinsamen Benutzung der Kameravorrichtung 3 beiträgt.
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Da
weiterhin ein aufgenommenes Bild in wenigstens einer Richtung aus
den jeweiligen Aufnahmerichtungen selektiv in der Anzeigeeinheit 5 manuell
auf der Grundlage von Betätigungen
eines Betätigungsschalters
oder automatisch auf der Grundlage von Fahrzeuginformationen dargestellt
werden kann, ist es möglich,
selektiv nur ein aufgenommenes Bild in einer vorgeschriebenen Aufnahmerichtung
darzustellen und selektiv nur ein aufgenommenes Bild in einer geeigneten
Aufnahmerichtung abhängig
von Fahrzuständen
darzustellen, wobei der Freiheitsgrad bezüglich der Zusammensetzung der
Bilddarstellung erhöht
werden kann.
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Weiterhin
erfolgte in der vorliegenden Ausführungsform eine Beschreibung
des Falls, bei dem eine Kameravorrichtung an einem vorderen Teil
eines Fahrzeuges angebaut ist und Szenen in drei Richtungen einschließlich sowohl
der links- als rechtsseitigen Richtungen und der Vorwärtsrichtung diagonal
nach unten des entsprechenden Fahrzeuges vorliegen. Die Erfindung
ist jedoch nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform beschränkt. Beispielsweise
ist die Erfindung bei einem Fall anwendbar, bei dem eine Kameravorrichtung
an einem hinterem Teil eines Fahrzeuges angebaut ist und Szenen
in drei Richtungen einschließlich
der links- und rechtsseitigen Rückwärtsrichtungen
und der Rückwärtsrichtung
diagonal nach unten vorliegen.
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Die
vorranstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung
wurden zum Zweck ihrer Darstellung und Beschreibung gemacht. Sie
soll nicht die Erfindung in der genau dargestellten Form erschöpfend darstellen
oder sie darauf einschränken
und Modifikationen und Änderungen
sind im Licht der obigen Lehre möglich
oder können
aus einer Umsetzung der Erfindung in die Praxis erhalten werden.
Die Ausführungsformen
wurden gewählt
und beschrieben, um die Prinzipien der Erfindung und ihre praktische
Anwendung zu erläutern,
um es einem Fachmann auf dem Gebiet zu ermöglichen, die Erfindung in verschiedenen
Ausführungsformen
und mit verschiedenen Abwandlungen jeweils für den beabsichtigten Gebrauch
umzusetzen. Es ist beabsichtigt, daß der Umfang der Erfindung
durch die angefügten
Ansprüche
und deren Äquivalente
definiert ist.