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DE102004036520B4 - Bauelementanordnung mit einer Auswerteschaltung zur Detektion eines Verschleißes von Anschlussverbindungen und Verfahren zur Detektion eines Verschleißes von Anschlussverbindungen - Google Patents

Bauelementanordnung mit einer Auswerteschaltung zur Detektion eines Verschleißes von Anschlussverbindungen und Verfahren zur Detektion eines Verschleißes von Anschlussverbindungen Download PDF

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DE102004036520B4
DE102004036520B4 DE102004036520A DE102004036520A DE102004036520B4 DE 102004036520 B4 DE102004036520 B4 DE 102004036520B4 DE 102004036520 A DE102004036520 A DE 102004036520A DE 102004036520 A DE102004036520 A DE 102004036520A DE 102004036520 B4 DE102004036520 B4 DE 102004036520B4
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Infineon Technologies AG
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    • H10W72/07552
    • H10W72/527
    • H10W72/5473
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    • H10W74/00
    • H10W90/753
    • H10W90/756

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Abstract

Bauelementanordnung, die folgende Merkmale aufweist:
– einen Halbleiterkörper (10) mit wenigstens einem in dem Halbleiterkörper (10) integrierten Halbleiterbauelement, das wenigstens eine erste Anschlusszone (13) aufweist,
– eine auf den Halbleiterkörper (10) aufgebrachte erste Kontaktzone (21, 22), die die wenigstens eine erste Anschlusszone (13) elektrisch leitend kontaktiert,
– ein Kontaktelement (32), das mittels wenigstens einer Anschlussverbindung (41, 42) elektrisch leitend an die Kontaktzone (21, 22) angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die wenigstens eine Kontaktzone (21, 22) wenigstens zwei beabstandet zueinander angeordnete Kontaktzonenabschnitte (21, 22) aufweist, die jeweils durch wenigstens eine Anschlussverbindung (41, 42) elektrisch leitend an das Kontaktelement (32) angeschlossen sind, wobei die Anschlussverbindungen zwischen den zwei Kontaktzonenabschnitten (21, 22) und dem Kontaktelement (32) gleiche Anschlusswiderstände (R41, R42) besitzen, und dass
eine Auswerteschaltung (50) an die zwei Kontaktzonenabschnitte (21, 22) angeschlossen ist, die dazu ausgebildet ist, elektrische Potentiale an den Kontaktzonenabschnitten (21, 22) zu vergleichen...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bauelementanordnung gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Bauelementanordnung mit einem in dem Halbleiterkörper integrierten Halbleiterbauelement, das als Leistungshalbleiterbauelement ausgebildet ist. Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zur Detektion eines Verschleißes von Anschlussverbindungen bei einem solchen Bauelement.
  • Leistungshalbleiterbauelemente, wie beispielsweise Leistungs-MOSFET, Leistungs-IGBT, Leistungsdioden oder Leistungs-Thyristoren sind zur Ansteuerung elektronischer Lasten weit verbreitet. Zum Schalten elektrischer Lasten finden dabei insbesondere Leistungs-MOSFET Verwendung.
  • Solche zum Schalten elektrischer Lasten geeignete Leistungs-MOSFET sind beispielsweise die Leistungs-MOSFET der PROFET-Familie der Infineon Technologies AG, München. Neben dem eigentlichen Leistungsbauelement sind bei diesen Bauelementen auch Schutzschaltungen für das Leistungsbauelement in demselben Gehäuse wie das Leistungsbauelement vorhanden. Diese Schutzschaltungen können in demselben Halbleiterchip wie das Leistungsbauelement monolithisch integriert sein, oder können in einem auf den Chip des Leistungsbauelements aufgebrachten separaten Chip integriert sein (Chip-On-Chip-Technologie), und dienen beispielsweise zum Schutz des Bauelements vor Übertemperatur, Überspannung oder einem zu hohen Laststrom. Aufbau und Funktion solcher "intelligenter Halbleiterschaltelemente" (Smart Power Switches) sind beispielsweise in Graf, Alfons: "Smart Power Switches for Automobile and Industrial Applications", VDE, ETG Conference "Contact Performance and Switching", Karlsruhe, 26-28 September 2001, oder in den Datenblättern PROFET BTS307, 2003-Oct-01, und BTS5210L, 2003-Oct-01, der Infineon Technologies AG, München, beschrieben.
  • Werden solche intelligenten Halbleiterschaltelemente bei Lastströmen betrieben, die oberhalb des Nominalstromes liegen und die beispielsweise bei einem Kurzschluss der geschalteten Last auftreten können, so steigt die in dem Bauelement in Wärme umgesetzte Verlustleistung an. Hieraus resultiert eine Temperaturerhöhung in dem Bauelement, die zu einem Ansprechen einer Temperaturschutzschaltung und einem Abschalten des Bauelements führt.
  • Nach einer Abkühlphase kann das Halbleiterschaltelement entweder von extern, beispielsweise über einen Mikrocontroller, wieder eingeschaltet werden ("Retry"-Betrieb) oder das intelligente Halbleiterschaltelement ist so konzipiert, dass es nach einer Abkühlung bei Unterschreiten einer vorgegebenen Temperatur von selbst wieder einschaltet ("Restart"-Betrieb).
  • Halbleiterkörper bzw. Halbleiterchips, in denen solche intelligenten Leistungsbauelemente integriert sind, sind üblicherweise von einem aus Pressmasse bestehenden Gehäuse umgeben, aus dem Anschlussbeine zur Kontaktierung des Halbleiterbauelementes herausragen. Innerhalb des Gehäuses sind zwischen Kontaktzonen des Halbleiterkörpers und den Anschlussbeinen Anschlussverbindungen, beispielsweise Bonddrähte, vorhanden. Ein dauerhaftes zyklisches Schalten des Leistungsbauelementes, beispielsweise bei einem länger andauernden Kurzschluss der Last, führt zu einem thermomechanischen Stress in den Bonddrähten und besonders im Übergangsbereich zwischen der Kontaktzone und dem Bonddraht. Dieser thermomechanische Stress kann zu einer Materialermüdung und zu Rissen in der Kontaktzone, die beispielsweise eine auf den Halbleiterkörper aufgebrachte Metallisierung ist, führen. Hierdurch steigt der Übergangswiderstand zwischen dem Bonddraht und der Kontaktzone bzw. der Widerstand der Kontaktzone an, wodurch es in diesem Übergangsbereich zu starken Überhitzungen des Halbleiterkörpers kommen kann. Starke Überhitzungen des Halbleiterkörpers können bei Leistungs-MOSFET dazu führen, dass der Halbleiterkörper zwischen Source und Drain durchlegiert, wodurch das Leistungsbauelement – auch bei nicht angesteuerter Gate-Elektrode – permanent leitet. Aus einem vergleichsweise hohen Durchlasswiderstand des Bauelements in diesem beschädigten Zustand resultiert eine hohe, in Wärme umgesetzte Verlustleistung, die im Extremfall zu einer Beschädigung umgebender Bauelemente oder einer Platine, auf die das Bauelement aufgebracht ist, führen kann.
  • Zur Lösung dieses Problems ist es bekannt, die maximal erlaubte Anzahl von Ein- und Ausschaltzyklen zu begrenzen und eine Ansteuerung des Bauelementes nach Erreichen dieser maximalen Zykluszahl vollständig zu unterbinden.
  • Weiterhin kann die Robustheit der Bauelemente dadurch gesteigert werden, dass die Kontaktzone durch eine möglichst große Anzahl von Bonddrähten an das von außen an dem Gehäuse zugängliche Kontaktelement angeschlossen ist.
  • Darüber hinaus kann zur Verringerung des thermischen Stresses der Temperaturwert, bei dem das Bauelement wegen Überhitzung abgeschaltet wird, reduziert werden. Da im Allgemeinen jedoch der Nominalstrom die maximal zulässige Verlustleitung des Bauelementes im Kurzschlussbetrieb festlegt, kann die Leistungsdichte nur durch eine Vergrößerung der aktiven Bauelementfläche des Leistungsbauelementes reduziert werden, was wirtschaftlich jedoch nicht rentabel ist.
  • Darüber hinaus könnte der Temperatursensor, der die Temperatur in dem Bauelement erfasst und der ein Abschalten des Bauelementes bei Übertemperatur veranlasst, dahingehend optimiert werden, dass dieser so positioniert wird, dass der thermische Übergangswiderstand zwischen den "heißesten" Bereichen im Halbleiterbauelement und dem Temperatursensor mög lichst gering ist, so dass der Temperatursensor die Bauelementtemperatur möglichst unmittelbar erfasst, um eine Verzögerungszeit zwischen dem Auftreten der Übertemperatur und dem Ansprechen des Sensors möglichst gering zu halten.
  • Die US 5,281,872 beschreibt einen Bipolartransistor mit zwei Emittern, einem Hauptemitter und einem Mess-Emitter, die jeweils an einen Emitteranschluss angeschlossen sind. Zwischen den Mess-Emitter und den Emitteranschluss ist dabei ein Messwiderstand geschaltet, der zur Ermittlung eines den Bipolartransistor durchfließenden Laststromes dient.
  • Die US 4,931,844 beschreibt einen MOSFET mit mehreren Transistorzellen, die jeweils parallel geschaltet sind. Einen Teil dieser Transistorzellen sind dabei Messwiderstände nachgeschaltet, die zur Ermittlung eines Stromflusses durch den Transistor dienen.
  • Die DE 102 11 831 A1 beschreibt eine Schaltungsanordnung und ein Verfahren zur Überwachung von Leistungshalbleiterbauelementen. Hierbei ist vorgesehen, Bonddrahtverbindungen des Leistungshalbleiterbauelements redundant auszulegen und separate Ansteuerstromkreise für das Leistungshalbleiterbauelement vorzusehen. Eine Diagnosefunktion für bevorstehende Ausfälle des Leistungshalbleiterbauelements wird erreicht, indem eine Lade- bzw. Entladecharakteristik der einzelnen Ansteuerstromkreise paarweise miteinander verglichen werden.
  • Die DE 196 10 065 A1 beschreibt ein Verfahren zur Abschätzung der Lebensdauer eines Leistungshalbleiter-Bauelements. Bei diesem Verfahren wird ein Anstieg einer Kollektor-Emitter-Spannung eines IGBT-Moduls während eines Lastwechsels als Maß für eine zu erwartende Lebensdauer des Bauelements herangezogen.
  • Die DE 42 13 606 A1 beschreibt einen Transistor mit einem Basis-, einem Kollektor- und einem Emitter-Anschluss sowie mit vier Hilfsemitter-Anschlüssen. Den Hilfsemitter-Anschlüssen ist hierbei ein gemeinsamer Strommesswiderstand nachgeschaltet, der zur Erfassung eines Laststromes durch den Transistor dient.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Bauelementanordnung mit einem Halbleiterkörper, einem in dem Halbleiterkörper integrierten Halbleiterbauelement, einer auf den Halbleiterkörper aufgebrachten Kontaktzone und einem mittels einer Anschlussverbindung an die Kontaktzone angeschlossenen Kontaktelement zur Verfügung zu stellen, bei dem ein Verschleiß der Kontaktzone und/oder der Anschlussverbindung, insbesondere aufgrund thermischen Stresses, sicher erkannt werden kann. Ziel der Erfindung ist es außerdem ein Verfahren zur Detektion eines Verschleißes der Kontaktzonen und/oder der Anschlussverbindungen in einer Bauelementanordnung zur Verfügung zu stellen.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Bauelementanordnung gemäß Anspruch 1 und ein Verfahren nach Anspruch 9 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die erfindungsgemäße Bauelementanordnung umfasst einen Halbleiterkörper mit wenigstens einem in dem Halbleiterkörper integrierten Halbleiterbauelement, das wenigstens eine erste Anschlusszone aufweist, eine auf den Halbleiterkörper aufgebrachte erste Kontaktzone, die die wenigstens eine erste Anschlusszone elektrisch leitend kontaktiert, sowie ein Kontaktelement, das mittels wenigstens einer Anschlussverbindung elektrisch leitend an die Kontaktzone angeschlossen ist. Die wenigstens eine Kontaktzone weist dabei wenigstens zwei beabstandet zueinander angeordnete Kontaktzonenabschnitte auf, die jeweils durch wenigstens eine Anschlussverbindung elektrisch leitend an das Kontaktelement angeschlossen sind, wobei eine Auswerteschaltung an die zwei Kontaktzonenabschnitte angeschlossen ist.
  • Die Anschlussverbindungen, die die Kontaktzonenabschnitte mit dem Kontaktelement verbinden, sind dabei insbesondere Bonddrähte. Das Kontaktelement ist beispielsweise ein Anschlussbein oder ein Anschlussbügel, das/der an einem Ende aus einem Gehäuse herausragt, welches den Halbleiterkörper und die Anschlussverbindungen umgibt. Die Kontaktzone ist beispielsweise eine Metallisierungsschicht, die in hinlänglich bekannter Weise so auf den Halbleiterkörper aufgebracht ist, dass sie die erste Anschlusszone des Halbleiterbauelementes elektrisch leitend kontaktiert. Das Halbleiterbauelement ist insbesondere ein Leistungs-MOSFET oder ein Leistungs-IGBT, wobei die erste Anschlusszone in diesem Fall beispielsweise die Source-Zone des Bauelements ist.
  • Die vorliegende Erfindung macht sich die Erkenntnis zunutze, dass bei Vorhandensein mehrerer Anschlussverbindungen zwischen dem Kontaktelement und der Kontaktzone des Halbleiterkörpers Beschädigungen der Anschlussverbindung oder Beschädigungen im Übergangsbereich zwischen der Anschlussverbindung und der Kontaktzone aufgrund thermischen Stresses üblicherweise nicht gleichzeitig an allen Anschlussverbindungen sondern erst nach und nach auftreten. Es können also bereits bei einer oder mehrerer Anschlussverbindungen Beschädigungen vorliegen, während die anderen Anschlussverbindungen bzw. die Übergänge zwischen diesen anderen Anschlussverbindungen und der Kontaktzone noch intakt sind. Sind nun zwei Kontaktzonenabschnitte vorhanden, die gemeinsam eine Kontaktzone bilden und die jeweils über Anschlussverbindungen an ein Kontaktelement angeschlossen sind, und ist die Anschlussverbindung zwischen einem dieser Kontaktzonenabschnitte und dem Kontaktelement aufgrund thermischen Stresses beschädigt, während die andere der Anschlussverbindungen noch intakt ist, so ist bei Stromfluss durch das Bauelement eine Potentialdifferenz an diesen beiden Kontaktzonenabschnitten abgreifbar, die durch die Auswerteschaltung ausgewertet wird. Übersteigt diese Potentialdifferenz einen vorgegebenen Maximalwert, so deutet dies auf einen temperaturbedingten Verschleiß einer der Anschlussverbindungen hin, der geeignete Maßnahmen, insbesondere eine dauerhafte Deaktivierung des Bauelements erfordert.
  • Die Auswerteschaltung kann dazu ausgebildet sein, ein Verschleißsignal auszugeben, das auf einen detektierten Verschleiß des Bauelementes hinweist. Dieses Verschleißsignal kann intern in der Bauelementanordnung dazu verwendet werden, eine weitere leitende Ansteuerung des Halbleiterbauelementes zu unterbinden. Des Weiteren kann das Verschleißsignal auch von der Bauelementanordnung ausgegeben werden, um über eine externe Ansteuerschaltung, die das Halbleiterbauelement ansteuert, eine weitere Ansteuerung zu unterbinden oder gegebenenfalls eine Spannungsversorgung der Schaltung, in der das "verschlissene" Bauelement verschaltet ist, zu unterbrechen.
  • Der Maximalwert der zwischen den Kontaktzonenabschnitten durch die Auswerteschaltung ermittelten Potentialdifferenz ist insbesondere abhängig von dem das Bauelement durchfließenden Laststrom. Bei einer Ausführungsform ist deshalb vorgesehen, dass der Auswerteschaltung ein Strommesssignal zugeführt ist, um den das Bauelement durchfließenden Laststrom bei der Erzeugung des Verschleißsignals zu berücksichtigen. Dieses Strommesssignal kann durch eine hinlänglich bekannte Strommessanordnung, die in intelligenten Leistungsbauelementen ohnehin integriert ist, zur Verfügung gestellt werden.
  • Das Halbleiterbauelement und die Auswerteschaltung können gemeinsam in einem Halbleiterkörper integriert sein, wobei die Auswerteschaltung bei intelligenten Leistungsbauelementen insbesondere Teil der "intelligenten" Steuerschaltung sein kann. Darüber hinaus besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, das Halbleiterbauelement und die Auswerteschaltung in unterschiedlichen Halbleiterkörpern zu integrieren, wobei diese unterschiedlichen Halbleiterkörper beispielsweise in Chip-on-Chip-Technologie oder in Chip-by-Chip-Technologie angeordnet und in einem gemeinsamem Gehäuse integriert sein können.
  • Als Halbleiterbauelement für die erfindungsgemäße Bauelementanordnung eignen sich beliebige, wenigstens zwei Lastan schlüsse aufweisende Halbleiterbauelemente, insbesondere Leistungs-MOSFET, Leistungs-IGBT, Leistungs-Thyristoren oder Leistungs-Dioden, die in einem Halbleiterkörper integriert sind, der eine Kontaktzone zum kontaktieren aktiver Bauelementbereiche des Halbleiterbauelementes aufweist. Zur Realisierung der Erfindung ist die vorhandene Kontaktzone lediglich in zwei Kontaktzonenabschnitte zu unterteilen und eine Auswerteschaltung ist vorzusehen, die als vollständig integrierte Schaltung ausgebildet sein kann und die damit mit geringem Aufwand realisierbar ist.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand von Figuren näher erläutert.
  • 1 zeigt eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Bauelementanordnung mit einem als Leistungs-MOSFET ausgebildeten Halbleiterbauelement.
  • 2 zeigt eine Seitenansicht der Bauelementanordnung gemäß 1 in einer in Figur eingezeichneten Schnittebene A-A.
  • 3 zeigt ausschnittweise einen Querschnitt durch einen Halbleiterkörper der Bauelementanordnung, in dem der Leistungs-MOSFET integriert ist.
  • 4 zeigt das elektrische Ersatzschaltbild für eine Bauelementanordnung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel.
  • 5 zeigt ein elektrisches Ersatzschaltbild der Bauelementanordnung für ein zweites Ausführungsbeispiel.
  • 6 zeigt in Draufsicht eine erfindungsgemäße Bauelementanordnung, die einen Halbleiterkörper mit zwei in dem Halbleiterkörper integrierten Leistungs-MOSFET aufweist.
  • 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Bauelementanordnung, bei der ein Halbleiterkörper mit einem Halbleiterbauelement und ein weiterer Halbleiterkörper mit einer Auswerteschaltung in Chip-on-Chip-Technologie angeordnet sind in Seitenansicht (7a) und in Draufsicht (7b).
  • 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Auswerteschaltung.
  • In den Figuren bezeichnen, sofern nicht anders angegeben gleiche Bezugszeichen gleich Bauelementkomponenten und Signale mit gleicher Bedeutung.
  • 1 zeigt in Draufsicht ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Bauelementanordnung. Diese Bauelementanordnung ist in 2 entlang der in 1 eingezeichneten Schnittebene A-A in Seitenansicht dargestellt.
  • Die Bauelementanordnung weist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel einen Halbleiterkörper 10 auf, in dem ein vertikaler Leistungs-MOSFET integriert ist. Der grundsätzliche Aufbau dieses Leistungs-MOSFET wird nachfolgend noch anhand von 3 erläutert werden. Der Halbleiterkörper 10 weist eine Vorderseite 101 und eine Rückseite 102 auf und ist mit seiner Rückseite 102 auf einen Chip-Träger (Leadframe) 30 aufgebracht. Der Drain-Anschluss dieses Leistungs-MOSFET befindet sich im Bereich der Rückseite 102 des Halbleiterkörpers 10 und ist elektrisch leitend an den Chip-Träger 30 angeschlossen. An dem Chip-Träger 30 ist ein erstes Anschlussbein 31 einstückig anformt, das aus einem den Chip-Träger 30 und den Halbleiterkörper umgebenden Gehäuse 70 (in 1 strichpunktiert dargestellt) herausragt, um über dieses Anschlussbein 31 den Drain-Anschluss des Leistungs-MOSFET von außen kontaktieren zu können.
  • Die Source-Zone des Leistungs-MOSFET befindet sich im Bereich der Vorderseite 101 und ist durch eine Kontaktzone 21, 22 kontaktiert, die zwei beabstandet zueinander angeordnete Kontaktzonenabschnitte 21, 22 aufweist. Ein Kontaktelement 32, das aus dem Gehäuse 70 an seinem einen Ende herausragt, dient zur Kontaktierung der Source-Zone des Leistungs-MOSFET von außen. Dieses Kontaktelement 32 ist über Anschlussverbindungen 41, 42, die beispielsweise als Bonddrähte realisiert sind, an die Kontaktzonenabschnitte 21, 22 angeschlossen. Ein erster Kontaktzonenabschnitt 21 der Kontaktzonenabschnitte 21, 22 ist dabei mittels einer ersten Anschlussverbindung 41 an das Kontaktelement 32 angeschlossen, und ein zweiter Kontaktzonenabschnitt 22 der Kontaktzonenabschnitte 21, 22 ist mittels einer zweiten Anschlussverbindung 42 an das Kontaktelement 32 angeschlossen.
  • Die Kontaktzonenabschnitte 21, 22 sind beispielsweise als Metallisierungsschicht, insbesondere aus Aluminium, ausgebildet und oberhalb der Vorderseite 101 des Halbleiterkörpers 10 aufgebracht. Nicht dargestellt in den Figuren ist eine diese Metallisierung 21, 22 überdeckende Passivierungsschicht und Anschlussfenster in dieser Passivierungsschicht, über welche die Bonddrähte 41, 42 die Kontaktzonenabschnitte 21, 22 kontaktieren.
  • Eine Gate-Anschlusszone 23 des Leistungs-MOSFET ist ebenfalls im Bereich der Vorderseite 101 des Halbleiterkörpers 10 vorhanden und mittels einer weiteren Anschlussverbindung 43, beispielsweise einen Bonddraht, an ein weiteres, an einem Ende aus dem Gehäuse 70 heraus ragendes Anschlussbein 33 angeschlossen.
  • Erfindungsgemäß ist eine Auswerteschaltung 50 vorhanden, die an die Kontaktzonenabschnitte 21, 22 angeschlossen ist. Diese Auswerteschaltung 50 ist in 1 lediglich gestrichelt als Funktionsblock dargestellt. Aufbau und Funktionsweise dieser Auswerteschaltung 50 wird nachfolgend noch erläutert werden.
  • Ebenfalls nur schematisch dargestellt sind in 1 elektrische leitende Verbindungen 61, 62, über welche die Auswerteschaltung 50 an die Kontaktzonenabschnitte 21, 22 angeschlossen ist.
  • Die Auswerteschaltung 50 dient dazu, bei Betrieb des Bauelementes, also bei einem Stromfluss zwischen Drain und Source des Leistungs-MOSFET eine Potentialdifferenz zwischen den Kontaktzonenabschnitten 21, 22 zu detektieren und abhängig von der ermittelten Potentialdifferenz ein Verschleißsignal S50 zu erzeugen. Dieses Verschleißsignal steht beispielsweise an einem weiteren, von außen zugänglichen Kontaktelement 34 zur Verfügung, welches über eine weitere Anschlussverbindung 44 an eine Kontaktzone 24 der Auswerteschaltung 50 angeschlossen ist.
  • Die Unterteilung der Source-Kontaktzone in die zwei Kontaktzonenabschnitte 21, 22 bewirkt, dass ein Teil des Laststromes, der das Leistungsbauelement durchfließt, über den ersten Kontaktzonenabschnitt 21 und die erste Anschlussverbindung 41 an das Kontaktelement 32 und dass ein Teil des Laststromes über den zweiten Kontaktzonenabschnitt 22 und die zweite Anschlussverbindung 42 an das Kontaktelement 32 fließt. Erhöht sich nun der Übergangswiderstand zwischen einer der Anschlussverbindungen 41, 42 und dem jeweiligen Kontaktzonenabschnitt 21, 22, erhöht sich der Widerstand der Anschlussverbindungen 41, 42 oder erhöht sich der Widerstand einer der metallischen Kontaktzonenabschnitte 21, 22, beispielsweise in Folge einer Rissbildung durch thermischen Stress, so resultiert hieraus eine zwischen den beiden Kontaktzonenabschnitten 21, 22 abgreifbare Potentialdifferenz, die von der Auswerteschaltung 50 ausgewertet wird.
  • 3 zeigt zum besseren Verständnis einen Ausschnitt des Halbleiterkörpers 10, in dem der Leistungs-MOSFET integriert ist. Der Halbleiterkörper 10 weist im Bereich seiner Rückseite 102 eine Drain-Zone 11 auf, die beispielsweise durch eine Drain-Metallisierung 17 kontaktiert ist. In Richtung der Vorderseite schließt sich an diese Drain-Zone 11 eine schwächer als die Drain-Zone 11 dotierte Driftzone 12 an. Im Bereich der Vorderseite 101 ist in der Driftzone 12 ein Zellenfeld mit komplementär zu der Driftzone 12 dotierten Body-Zonen 14 und Source-Zonen 13 vorhanden, wobei die Body-Zonen 14 die Source-Zonen 13 und die Driftzone 12 voneinander trennen. Zur Ausbildung eines leitenden Kanals in den Body-Zonen 14 zwischen den Source-Zonen 13 und der Driftzone 12 ist eine Gate-Elektrode 15 vorhanden, die mittels einer Isolationsschicht 16 gegenüber dem Halbleiterkörper isoliert ist und die in dem Ausführungsbeispiel oberhalb der Vorderseite 101 des Halbleiterkörper 10 angeordnet ist.
  • Die Drain-Zone 11, die Driftzone 12 und die Source-Zone 13 sind bei einem n-leitenden MOSFET n-dotiert, während die Body-Zone 14 p-dotiert ist. Bei einem p-leitenden MOSFET sind diese Halbleiterzonen jeweils komplementär dotiert. Bei einem IGBT ist die im Bereich der Rückseite angeordnete Halbleiterzone 11 p-dotiert und bildet dessen p-Emitter bilden, die Halbleiterzone 12 ist n-dotiert und bildet dessen n-Basis, die Halbleiterzone 14 ist p-dotiert und bildet dessen p-Basis und die Halbleiterzone 13 ist n-dotiert und bildet dessen n-Emitter.
  • Von dem Bauelement ist ein Teil der Transistorzellen, die jeweils eine Source-Zone 13, eine Body-Zone 14 sowie eine gemeinsame Driftzone 12 und eine gemeinsame Drain-Zone 11 aufweisen, durch den ersten Kontaktzonenabschnitt 21 kontaktiert während ein anderer Teil der Transistorzellen durch den zweiten Kontaktzonenabschnitt 22 kontaktiert ist. Die Kontaktzonenabschnitte 21, 22 schließen in dem Ausführungsbeispiel die Source-Zone 13 und die Body-Zonen 14 in bekannter Weise kurz. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass die Kontaktzonenabschnitte 21, 22 jeweils nur die Source-Zonen 13 kontaktieren.
  • Die durch den ersten Kontaktzonenabschnitt 21 kontaktierten Transistorzellen bilden einen ersten Transistor T1, und die durch den zweiten Kontaktzonenabschnitt kontaktierten Transistorzellen bilden einen zweiten Transistor T2, wobei diese beiden Transistoren T1, T2 einen gemeinsamen Drain-Anschluss und eine gemeinsame Gate-Elektrode besitzen, jedoch in Form der Kontaktzonenabschnitte 21, 22 separate Source-Anschlüsse besitzen, die erst über die Anschlussverbindungen 41, 42 (1) auf ein gemeinsames Kontaktelement 32 geführt sind.
  • 4 zeigt das elektrische Ersatzschaltbild der anhand der 1 bis 3 erläuterten Bauelementanordnung, wobei in 4 die in den 1 bis 3 verwendeten Bezugszeichen für entsprechende Anschlüsse verwendet sind.
  • Das Ersatzschaltbild zeigt den ersten und zweiten Transistor T1, T2, die einen gemeinsamen Gate-Anschluss G und einen gemeinsamen Drain-Anschluss D aufweisen. Bezugnehmend auf 1 ist der Gate-Anschluss G über das Kontaktelement 33 und der Drain-Anschluss ist über das an den Chip-Träger 30 angeformte Kontaktelement 31 von außen kontaktierbar. In Reihe zur Drain-Source-Strecke D-S des ersten Transistors T1 liegt in dem Ersatzschaltbild ein erster Ohmscher Widerstand R41, und in Reihe zur Drain-Source-Strecke D-S des zweiten Transistors T2 liegt ein zweiter Ohmscher Widerstand R42, die gemeinsam an den Source-Kontakt S des Halbleiterbauelements angeschlossen sind. Dieser Source-Kontakt S ist bezugnehmend auf 1 durch das Anschlussbein 32 gebildet.
  • Der erste widerstand R41 repräsentiert die Summe folgender Widerstände: dem Ohmschen Widerstand zwischen der ersten Kontaktzone 21 und den daran angeschlossenen Source-Zonen, den Ohmschen Widerstand der Kontaktzone 21 selbst, den Übergangswiderstand zwischen dem ersten Kontaktzonenabschnitt 21 und der ersten Anschlussverbindung 41 sowie den Widerstand der ersten Anschlussverbindung 41. Der zweite Ohmsche Widerstand R42 repräsentiert die Summe der entsprechenden Widerstände des zweiten Kontaktzonenabschnittes 22 und der zweiten Anschlussverbindung 42.
  • Die Unterteilung des Leistungsbauelementes in den ersten und zweiten Transistor T1, T2 erfolgt beispielsweise so, dass durch den ersten Kontaktzonenabschnitt 21 und den zweiten Kontaktzonenabschnitt 22 gleich viele Transistorzellen kontaktiert sind. Bei Anlegen einer Spannung zwischen Drain-Anschluss D, 31 und Source-Anschluss S, 32 sowie eines Ansteuerpotentials an dem Gate-Anschluss G, 33 werden diese beiden Transistoren T1, T2 dann jeweils von gleichen Lastströmen I1, I2 durchflossen. Bei gleichen Anschlusswiderständen R41, R42 sind die Spannungsabfälle V41, V42 über diesen Anschlusswiderständen R41, R42 dann gleich, so dass die Kontaktzonenabschnitte 21, 22 auf gleichem Potential liegen und somit eine Differenzspannung Vdiff = 0 zwischen den Kontaktzonenabschnitten 21, 22 abgreifbar ist.
  • Wie bereits erläutert, ist die Auswerteschaltung 50 über elektrisch leitende Verbindungen 61, 62 elektrisch leitend an diese Kontaktzonenabschnitte 21, 22 angeschlossen, um diese Differenzspannung Vdiff auszuwerten und abhängig von der ermittelten Differenzspannung Vdiff ein Verschleißsignal S50 auszugeben.
  • Kommt es infolge wiederholten thermischen Stresses zum Verschleiß einer der Kontaktzonenabschnitte 21, 22 oder einer der Anschlussverbindungen 41, 42 oder zur Erhöhung des Übergangswiderstandes zwischen einer der Anschlussverbindungen 41, 42 und dem jeweiligen Kontaktzonenabschnitt 21, 22, so erhöht sich der jeweilige Anschlusswiderstand R41 bzw. R42, wodurch sich der Spannungsabfall V41, V42 über dem jeweiligen Anschlusswiderstand erhöht und die Spannungsdifferenz Vdiff ungleich Null wird. Für diese Spannungsdifferenz gilt in dem Beispiel: Vdiff = I2·R42 – I1·R41 (1).
  • Bei gleichen Lastströmen I1, I2 ist durch die Auswerteschaltung 50 lediglich zu ermitteln, ob Potentialdifferenz Vdiff betragsmäßig einen vorgegebenen Schwellenwert übersteigt.
  • 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine solche Auswerteschaltung. Diese Auswerteschaltung umfasst einen ersten Komparator 51, der ermittelt, ob das Potential an dem zweiten Kontaktzonenabschnitt 62 um mehr als einen Referenzwert oberhalb des Potentials an dem ersten Kontaktzonenabschnitt 21 liegt. Ein zweiter Komparator 52 ermittelt, ob das Potential an dem ersten Kontaktzonenabschnitt 21 um mehr als den Referenzwert oberhalb des Potentials an dem zweiten Kontaktzonenabschnitt 22 liegt. Ausgangssignale der Komparatoren 51, 52 sind einem ODER-Gatter zugeführt, dass das Verschleißsignal S50 bereitstellt, wobei dieses Verschleißsignal in dem Beispiel einen High-Pegel annimmt, wenn eines der Potentiale an einem der Kontaktzonenabschnitte um mehr als den Referenzwert oberhalb des Potentials an dem anderen Kontaktzonenabschnitt liegt.
  • Ein Verschleißsignal kann anhand der Potentialdifferenz Vdiff selbstverständlich auch dann ermittelt werden, wenn die beiden Transistoren T1, T2 eine unterschiedliche Kanalweite besitzen, wenn durch die Kontaktzonenabschnitte 21, 22 also unterschiedlich viele Transistorzellen kontaktiert sind. Da bei unterschiedlicher Kanalweite und gleichen Ansteuerbedingungen unterschiedliche Lastströme durch die beiden Transistoren T1, T2 resultieren, ist in diesem Fall selbst bei gleichen Anschlusswiderständen R41, R42 eine Potentialdifferenz Vdiff ungleich Null vorhanden. Eine Auswertung dieser Potentialdifferenz Vdiff in der Auswerteschaltung 50 erfolgt in diesem Fall unter Berücksichtigung der bekannten Kanalweiten WT1, WT2 des ersten und zweiten Transistors T1, T2. für die Potentialdifferenz Vdiff gilt in diesem Fall: Vdiff ~ WT2·R42 – WT1·R41 (2).
  • Da in diesem Fall selbst bei unbeschädigten Anschlusskontakten stets eine Potentialdifferenz Vdiff ungleich Null vorhanden ist, wird in der Auswerteschaltung 50 vorteilhafterweise eine Information über den das Bauelement durchfließenden Laststrom mit berücksichtigt.
  • 5 zeigt das Ersatzschaltbild einer erfindungsgemäßen Bauelementanordnung, bei der eine Strommessanordnung 70 vorhanden ist, die ein Strommesssignal S70 bereitstellt, das proportional zu dem das Bauelement durchfließenden Laststrom ist. Diese Strommessanordnung 70 ist in dem Ausführungsbeispiel als sogenannte Stromsense-Anordnung ausgebildet und umfasst einen dritten Transistor T3, dessen Drain-Anschluss an den Drain-Anschluss der ersten und zweiten Transistoren T1, T2 angeschlossen ist, dessen Gate-Anschluss an die Gate-Anschlüsse der ersten und zweiten Transistoren T1, T2 angeschlossen ist, und dessen Source-Anschluss über einen Strommesswiderstand Rs an den Source-Anschluss des ersten Transistors T1 bzw. an den ersten Kontaktzonenabschnitt 21 angeschlossen ist. Unterliegt dieser dritte Transistor T3 den gleichen Ansteuerbedingungen wie der erste und zweite Transistor T1, T2 so wird der dritte Transistor T3 von einem Laststrom I3 durchflossen, der proportional ist zu den Lastströmen I1, I2 durch die beiden anderen Transistoren T1, T2, wobei gilt: I3 = WT3/WT1·I1 = WT3/WT2·I2 (3).
  • Hierbei bezeichnet WT3 die Kanalweite bzw. die aktive Transistorfläche dieses dritten Transistors T3. Der Laststrom I3 durch dieses dritten Transistor T3 ruft einen Spannungsabfall Vs über dem Strommesswiderstand Rs hervor, der mittels eines Verstärkers 71 erfasst wird, wobei am Ausgang dieses Verstärkers das der Auswerteschaltung 50 zugeführte Strommesssignal S70 zur Verfügung steht.
  • Sofern der Messwiderstand Rs so gewählt ist, dass die Spannung über dem Messwiderstand Rs sehr klein ist, kann davon ausgegangen werden, dass der Transistor T3 im selben Arbeitspunkt wie die Transistoren T1, und T2 betrieben wird. Gegebenenfalls kann in der Strommessanordnung 70 eine grundsätzlich bekannte Regelanordnung 72, die in 5 lediglich gestrichelt angedeutet ist, vorgesehen werden, die sicherstellt, dass der Transistor T3 im selben Arbeitspunkt wie der Transistor T1 betrieben wird.
  • Für die Differenzspannung Vdiff gilt in dem Ausführungsbeispiel gemäß 5: Vdiff = [I3·(R41·(WT1 + WT3) – R42·WT2)]/WT3 (4).
  • In Kenntnis, des als Differenzstrom dienenden Stromes I3 durch den dritten Transistor T3 und in Kenntnis der Transistorweiten WT1, WT2, WT3 kann anhand dieser Differenzspannung Vdiff ermittelt werden, ob das Verhältnis der Anschlusswiderstände R41, R42 einen vorgegebenen Schwellenwert übersteigt bzw. einen vorgegebenen Schwellenwert unterschreitet, was auf einen temperaturstressbedingten Verschleiß einer der Anschlusszonen hinweisen könnte.
  • Die Aufteilung des Source-Anschlusses in Kontaktzonenabschnitte 21, 22 die Teil-Transistoren T1, T2 mit unterschiedlichen Kanalweiten kontaktieren kann insofern vorteilhaft sein, weil die Größe des durch den jeweiligen Kontaktzonenabschnitt kontaktierten Transistors den Alterungsprozess beeinflusst. Bei flächenmäßig gleich großen Kontaktzonenabschnitten 21, 22 gilt dabei, dass der Abschnitt 21, 22 einem schnelleren Alterungsprozess unterworfen ist, der den größeren Transistor kontaktiert, der während des Betriebs also einer größeren Stromdichte unterliegt. Wie bereits erläutert, ist die zwischen den Kontaktzonenabschnitten 21, 22 abgreifbare Spannung bzw. sind Änderungen dieser Spannung über der Zeit besonders ausgeprägt, wenn die Widerstände der Kontakt zonenabschnitte 21, 22 aufgrund eines unterschiedlichen Alterungsprozesses stark unterschiedlich werden.
  • In dem Ausführungsbeispiel gemäß 1 ist die Auswerteschaltung 50 an das Kontaktelement 34 angeschlossen, um das Verschleißsignal S50 nach außen zu geben, wo es einer (nicht dargestellten) Ansteuerschaltung für das Halbleiterbauelement zugeführt werden kann, die eine weitere Ansteuerung des Halbleiterbauelementes unterbindet, wenn das Verschleißsignal S50 auf einen Verschleiß einer der Anschlussverbindungen 41, $2 bzw. der Kontaktzonen hinweist.
  • Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, dieses Verschleißsignal nur intern in dem Halbleiterbauelement zu verwenden, um eine Ansteuerung bei Detektion eines temperaturstressbedingten Verschleißes zu verhindern.
  • Die Ansteuerschaltung 50 kann in demselben Halbleiterkörper 10 integriert sein, in dem auch das Leistungshalbleiterbauelement integriert ist.
  • Darüber hinaus besteht bezugnehmend auf 7 auch die Möglichkeit, das Leistungshalbleiterbauelement und die Auswerteschaltung in unterschiedlichen Halbleiterchips zu integrieren. 7 zeigt in Seitenansicht (7a) und in Draufsicht (7b) eine Bauelementanordnung mit einem ersten Halbleiterchip 111, der auf einen Chipträger 30 aufgebracht ist, und in dem das Leistungshalbleiterbauelement integriert ist. Auf die Vorderseite des ersten Halbleiterchips 111 sind zwei Kontaktzonenabschnitte 21, 22 aufgebracht, die über Anschlussverbindungen 41, 42 an ein erstes Kontaktelement 32 angeschlossen sind. Auf diesen ersten Halbleiterchip 111 ist ein zweiter Halbleiterchip 112 aufgebracht, in dem die Auswerteschaltung 50 integriert ist, und der über Anschlussverbindungen 611, 621, insbesondere Bonddrähte an die Kontaktanschlusszonen 21, 22 angeschlossen ist, um in der Auswerteschaltung 50 eine Potentialdifferenz zwischen den Kontaktan schlusszonen 21, 22 zu detektieren. Die Auswerteschaltung 50 ist über eine weitere Anschlussverbindung 44 an ein weiterels Kontaktelement 34 angeschlossen, um gegebenenfalls ein Verschleißsignal nach außen zu liefern.
  • Das Bezugszeichen 23 in 7 bezeichnet eine Gate-Anschlusszone, das Bezugszeichen 43 eine Anschlussverbindung und das Bezugszeichen 33 ein weiteres Kontaktelement in Form eines Anschlussbeines oder eines Anschlussbügels.
  • Wenngleich die vorliegende Erfindung bislang anhand eines vertikalen Bauelements beschrieben wurde, sei darauf hingewiesen, dass die Erfindung selbstverständlich nicht auf vertikale Bauelemente beschränkt ist. Anstelle des vertikalen MOSFET in Figur könnte ebenso ein lateraler MOSFET mit einem Drain-Anschluss an der Vorderseite vorgesehen werden, wobei der Drain-Anschluss über einen weiteren Bonddraht an ein Drain-Anschlussbein anzuschließen ist. Wesentlich für die Erfindung ist nur, dass die Kontaktzone eines Lastanschlusses in zwei Abschnitte unterteilt ist, die separat an eine Anschlusselektrode angeschlossen sind.
  • Bezugnehmend auf 6 besteht auch die Möglichkeit, in dem Halbleiterkörper 10 zwei Leistungsbauelemente, insbesondere zwei Leistungs-MOSFET zu integrieren. 6 zeigt eine Draufsicht auf eine solche Bauelementanordnung, die sich von der in 1 dargestellten im Wesentlichen dadurch unterscheidet, dass in dem Halbleiterkörper 10 ein weiterer Leistungs-MOSFET integriert ist, der eine Source-Kontaktzone 25 aufweist, die mittels Anschlussverbindungen 451, 452 an ein von außen zugängliches Kontaktelement 35 angeschlossen ist. Mit 24 und 34 sind in Figur Anschlusskontakt und zugehöriges Anschlussbein einer die Potentialdifferenz zwischen den Kontaktzonenabschnitten 21, 22 auswertenden Diagnoseschaltung bezeichnet.
  • Mit 23 und 33 sind in 6 beispielsweise der Gate-Kontakt und das zugehörige Anschlussbein eines der Transistoren bezeichnet.
  • Neben dem unmittelbaren Herausführen der Gate-Anschlüsse über Anschlussbeine aus dem Bauelement besteht auch die Möglichkeit, auf dem Chip geeignete Ansteuer- bzw. Treiberschaltungen für die Transistoren vorzusehen, die die Gate-Anschlüsse der Transistoren auf dem Chip ansteuern. Die neben den Lastanschlüssen 311, 312 und 32, 35 aus dem Gehäuse nach außen geführten Anschlüsse, in dem Beispiel die Anschlüsse 33 und 36-39, sind dann Logikanschlüsse, über welche dem Bauelement Ansteuersignale zugeführt werden und über welche beispielsweise Diagnosesignale aus dem Bauelement nach außen geführt werden. So sind bei dem Bauelement gemäß 6 die Anschlüsse 33, 37 beispielsweise Eingänge zum Zuführen von Eingangssignalen zu einer Ansteuerschaltung für die Transistoren, während die Anschlüsse 37, 38, 39 beispielsweise Diagnoseausgänge sind, über welche beispielsweise eine Übertemperatur oder Überlastung der Bauelemente nach außen signalisiert wird.
  • Bei der in 6 dargestellten Bauelementanordnung ist nur die auf der Oberseite des Halbleiterkörpers 10 angeordnete Source-Kontaktzone zweigeteilt und weist zwei Kontaktzonenabschnitte 21, 22 auf, die an die Auswerteschaltung 50 angeschlossen sind. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, den Kontaktzonenabschnitt 25 des zweiten Leistungs-MOSFET zweizuteilen und eine weitere Auswerteschaltung zu Detektion eines temperaturbedingten Verschleißes für diesen zweiten Leistungs-MOSFET vorzusehen. Der Bauelementträger 30 weist in dem Ausführungsbeispiel zwei einstückig angeformte Kontaktabschnitte 311, 312 auf, die an gegenüberliegenden Seiten des Bauelementträgers 30 angeordnet sind.
  • Die vorliegende Erfindung wurde unter Bezugnahme auf eine Bauelementanordnung mit einem Leistungs-MOSFET als Halblei terbauelement beschrieben. Die Erfindung ist jedoch selbstverständlich auf beliebige Leistungsbauelemente anwendbar, die in einem Halbleiterkörper integriert sind, und der eine Kontaktzone zur Kontaktierung eines Lastanschlusses dieses Leistungsbauelementes aufweist. Wesentlich für die Erfindung ist, dass die den Lastanschluss des Halbleiterbauelementes kontaktierende Kontaktzone zwei Kontaktzonenabschnitte aufweist, die über jeweils wenigstens ein Verbindungselement an ein gemeinsames Kontaktelement angeschlossen sind, und dass eine Auswerteschaltung vorhanden ist, die eine Potentialdifferenz zwischen den beiden Kontaktzonenabschnitten ermittelt, um abhängig von der ermittelten Potentialdifferenz ein Verschleißsignal zur Verfügung zu stellen.
  • D
    Drain-Anschluss
    G
    Gate-Anschluss
    GND
    Bezugspotential
    I1, I2, I3
    Lastströme
    R41, R42
    Anschlusswiderstände
    S
    Source-Anschluss
    S50
    Verschleißsignal
    T1, T2, T3
    MOSFET
    U41, U42
    Spannungsabfälle
    Vbb
    Versorgungspotential
    Vdiff
    Differenzspannung
    Vref
    Referenzspannung
    35-39
    Kontaktelemente
    26-29
    Kontaktzonen
    46-49
    Anschlussverbindungen
    10
    Halbleiterkörper
    25
    Kontaktzone
    30
    Bauelementträger, Leadframe
    21, 22
    Kontaktzonenabschnitte
    23, 24
    Kontaktzonen
    50
    Auswerteschaltung
    53
    ODER-Gatter
    70
    Gehäuse
    101, 102
    Halbleiterkörper, Halbleiterchips
    51, 52
    Komparatoren
    61, 62
    elektrisch leitende Verbindungen
    31, 32, 33, 34
    Kontaktelemente
    41, 42, 43, 44
    Anschlussverbindungen
    451, 452
    Anschlussverbindungen
    611, 621
    Anschlussverbindungen

Claims (9)

  1. Bauelementanordnung, die folgende Merkmale aufweist: – einen Halbleiterkörper (10) mit wenigstens einem in dem Halbleiterkörper (10) integrierten Halbleiterbauelement, das wenigstens eine erste Anschlusszone (13) aufweist, – eine auf den Halbleiterkörper (10) aufgebrachte erste Kontaktzone (21, 22), die die wenigstens eine erste Anschlusszone (13) elektrisch leitend kontaktiert, – ein Kontaktelement (32), das mittels wenigstens einer Anschlussverbindung (41, 42) elektrisch leitend an die Kontaktzone (21, 22) angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Kontaktzone (21, 22) wenigstens zwei beabstandet zueinander angeordnete Kontaktzonenabschnitte (21, 22) aufweist, die jeweils durch wenigstens eine Anschlussverbindung (41, 42) elektrisch leitend an das Kontaktelement (32) angeschlossen sind, wobei die Anschlussverbindungen zwischen den zwei Kontaktzonenabschnitten (21, 22) und dem Kontaktelement (32) gleiche Anschlusswiderstände (R41, R42) besitzen, und dass eine Auswerteschaltung (50) an die zwei Kontaktzonenabschnitte (21, 22) angeschlossen ist, die dazu ausgebildet ist, elektrische Potentiale an den Kontaktzonenabschnitten (21, 22) zu vergleichen und abhängig von dem Vergleichsergebnis ein Auswertesignal (S50) zu erzeugen.
  2. Bauelementanordnung nach Anspruch 1, bei dem der Auswerteschaltung ein Strommesssignal (S71) zugeführt ist, das eine Information über einen das Halbleiterbauelement durchfließenden Laststrom liefert.
  3. Bauelementanordnung nach Anspruch 2, bei dem die Auswerteschaltung dazu ausgebildet ist, das Auswertesignal unter Berücksichtigung einer zwischen den Kontaktzonenabschnitten (21, 22) vorhandenen Potentialdifferenz (Vdiff) und dem Strommesssignal zu erzeugen.
  4. Bauelementanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der die Anschlussverbindungen Bonddrähte (41, 42) sind.
  5. Bauelementanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem das in dem Halbleiterkörper integrierte Halbleiterbauelement ein Transistor oder ein Thyristor ist, wobei die erste Anschlusszone einer der Lastanschlusszonen des Halbleiterbauelements ist.
  6. Bauelementanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem das in dem Halbleiterkörper integrierte Halbleiterbauelement eine Diode ist.
  7. Bauelementanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem die Auswerteschaltung (50) und das wenigstens eine Halbleiterbauelement in einem gemeinsamen Halbleiterkörper (10) integriert sind.
  8. Bauelementanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem die Auswerteschaltung (50) und das wenigstens eine Halbleiterbauelement in unterschiedlichen Halbleiterkörpern (101, 102) integriert sind.
  9. Verfahren zur Detektion eines Verschleißes von Anschlussverbindungen in einer Bauelementanordnung, die folgende Merkmale aufweist: – einen Halbleiterkörper (10) mit wenigstens einem in dem Halbleiterkörper (10) integrierten Halbleiterbauelement, das wenigstens eine erste Anschlusszone (13) aufweist, – eine auf den Halbleiterkörper (10) aufgebrachte erste Kontaktzone (21, 22), die die wenigstens eine erste Anschlusszone (13) elektrisch leitend kontaktiert und die wenigstens zwei beabstandet zueinander angeordnete Kontaktzonenabschnitte (21, 22) aufweist, – ein Kontaktelement (32), an das die wenigstens zwei Kontaktzonenabschnitt jeweils durch wenigstens eine Anschlussverbindung (41, 42) elektrisch leitend angeschlossen sind, wobei die Anschlussverbindungen zwischen den zwei Kontaktzonenabschnitten (21, 22) und dem Kontaktelement (32) gleiche Anschlusswiderstände (R41, R42) besitzen, wobei das Verfahren die Verfahrenschritte umfasst: – Ermitteln einer Potentialdifferenz zwischen den zwei Kontaktzonenabschnitten (21, 22), – Vergleichen der ermittelten Potentialdifferenz mit einem vorgegebenen Maximalwert, – Erzeugen eines auf einen Verschleiß hinweisenden Verschleißsignals, wenn die Potentialdifferenz oberhalb des Maximalwertes liegt.
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