DE102004036419A1 - Elektromotorischer Hilfsantrieb - Google Patents
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Abstract
Bei
einem elektromotorischen Hilfsantrieb für Fahrzeuge, beispielsweise
Scheibenwischerantrieb, mit einem einen Kommutator auf einer Ankerwelle
aufweisenden Elektromotor, mit einem eine Ausgangswelle des Hilfsantriebs
bildenden Getriebe, mit einem Kohlebürstenhalter für mit dem
Kommutator zusammenwirkende Kohlebürsten und mit wenigstens einer
antriebsmäßig mit
der Ausgangswelle verbundenen Steuerscheibe mit Steuerkontakten
zur Steuerung des Elektromotors über
gegen die Steuerkontakte anliegende Kontaktelemente sind letztere
ebenfalls am Kohlebürstenhalter
vorgesehen.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf einen elektromotorischen Hilfsantrieb für Fahrzeuge gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1.
- Elektromotorische Hilfsantriebe für Fahrzeuge, insbesondere auch in ihrer Ausbildung als Scheibenwischerantrieb sind bekannt. Diese Hilfsantriebe verwenden in der Regel einen Gleichstrommotor mit Kommutator. Bekannt ist hierbei insbesondere auch (
US 4,593,220 ), die mit dem Kommutator zum Kontaktieren der Ankerwicklung des Motors zusammen wirkenden Kohlebürsten an einem U-förmigen Kohlebürstenhalter bzw. in dortigen Führungen vorzusehen und diesen Halter dann in einem Gehäuse so zu befestigen, dass der Kommutator zwischen den die Kohlebürsten aufweisenden Schenkelabschnitten des U-förmigen Kohlebürstenhalters aufgenommen ist. Durch die U-Form des Kohlebürstenhalters ist eine besonders einfache Montage des möglich. - Bei elektromotorischen Hilfsantrieben für Fahrzeuge, beispielsweise bei elektrischen Scheibenwischerantrieben ist es vielfach notwendig, den Elektromotor in Abhängigkeit von der Drehstellung der Ausgangswelle des Hilfsantriebs zu steuern, um vorgegebene Stellungen für den Hilfsantrieb zu erreichen, beispielsweise die Parkstellung der Wischarme einer Scheibenwischeranlage. Bekannt ist hierzu u. a. die Steuerung des Elektromotors durch Sensoren oder Kontaktelemente, die mit einer auf der Ausgangswelle des Hilfsantriebs vorgesehenen Steuerscheibe zusammenwirken.
- Aufgabe der Erfindung ist es, einen elektromotorischen Hilfsantrieb für Fahrzeuge aufzuzeigen, der sich durch die Möglichkeit einer besonders einfachen Montage auszeichnet. Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein elektromotorischer Hilfsantrieb entsprechend dem Patentanspruch 1 ausgebildet.
- Bei dem elektromotorischen Hilfsantrieb der Erfindung sind die mit den Kontaktflächen an der Steuerscheibe zusammenwirkenden Kontakte in den Kohlebürstenhalter integriert, so dass mit der Montage des Kohlebürstenhalters zugleich auch die mit der Steuerscheibe zusammenwirkenden Kontakte montiert sind. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind in den Kohlebürstenhalter auch die für den elektrischen Anschluss notwendigen Terminals oder Anschlusselemente integriert, und zwar beispielsweise als Mehrfachanschluss, z.B. als Buchsen- oder Steckerleiste. Die Befestigung des Kohlebürstenhalters in dem betreffenden Gehäuse, beispielsweise in dem Gehäuse des Getriebes erfolgt dann z.B. dadurch, dass einerseits ein Formteil dieser Buchsen- oder Steckerleiste in eine angepasste Öffnung des Gehäuses eingesetzt ist und andererseits Befestigungszapfen oder -vorsprünge des Kohlebürstenhalters in passende Ausnehmungen des Gehäuses an einem gegenüberliegenden Teil des Gehäuses eingreifen.
- Der Kohlebürstenhalter ist auch bei der Erfindung vorzugsweise U-förmig mit zwei über einen Jochabschnitt miteinander verbundenen und den Kommutator zwischen sich aufnehmenden Schenkelabschnitten ausgebildet, wobei dann in diesen Schenkelabschnitten Führungen für die Kohlebürsten vorgesehen sind.
- Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist zwischen der am Kohlebürstenhalter vorgesehenen Buchsen- und/oder Steckerleiste und äußeren fahrzeugseitigen Anschlussleitungen ein Adapter vorgesehen, der wenigstens einen adapterseitigen Mehrfachanschluss, beispielsweise eine Buchsen- und/oder Steckerleiste bildet, über die der elektromotorische Hilfsantrieb mit den äußeren, fahrzeugseitigen Leitungen verbindbar ist. Über den jeweiligen Adapter ist es bei jeweils identischer Ausbildung des Kohlebürstenhalters bzw. des dortigen Mehrfachanschlusses problemlos möglich, die äußeren Anschlüsse des elektromotorischen Hilfsantriebs bzw. die Belegung der Anschlusselemente des adapterseitigen Mehrfachanschlusses kundenspezifisch anzupassen.
- Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
-
1 in perspektivischer Darstellung einen elektromotorischen Hilfsantrieb in Form eines Scheibenwischerantriebs, zusammen mit einem Anschlußadapter; -
2 in perspektivischer Darstellung den elektromotorischen Hilfsantrieb der1 bei geöffnetem Getriebegehäuse; -
3 eine Darstellung wie2 , jedoch bei aus dem Getriebegehäuse entferntem Bürstenhalter; -
4 - und5 den Bürstenhalter zur Verwendung bei dem elektromotorischen Hilfsantrieb der1 –3 in perspektivischer Darstellung und in verschiedenen Ansichten. - Der in den Figuren allgemein mit 1 bezeichnete und als Scheibenwischerantrieb ausgebildete elektromotorische Hilfsantrieb besteht in an sich bekannter Weise aus dem als Gleichstrommotor ausgeführten Elektromotor
2 sowie aus dem Getriebe3 . Dieses ist als Schneckengetriebe ausgeführt und treibt mit seiner Ausgangswelle4 über ein Kurbelgetriebe, von dem lediglich ein auf der Welle4 befestigter und radial von dieser Welle wegstehender Kurbelarm5 dargestellt ist, die nicht dargestellten Wischarme einer Scheibenwischeranlage an. Das Motorgehäuse2.1 des Elektromotors ist mit dem Gehäuse3.1 des Getriebes verbunden. - Die die Ankerwicklung des Elektromotors
2 aufweisende Ankerwelle6 ist mit ihrem einen Ende im Motorgehäuse2.1 gelagert, reicht mit ihrem anderen Ende in das Getriebegehäuse3.1 hinein und ist dort mit einem weiteren Lager7 gelagert. Weiterhin ist die Ankerwelle6 an ihrem im Getriebegehäuse3.1 aufgenommenen freien Ende6.1 als Schnecke ausgebildet, die mit dem Schneckenrad8 zusammenwirkt, welches auf der im Getriebegehäuse3.1 gelagerten Ausgangswelle4 vorgesehen ist. Auf der Ankerwelle6 ist weiterhin der Kommutator9 des Elektromotors2 vorgesehen, der zur Kontaktierung der Ankerwicklung dient und sich ebenfalls im Inneren des Getriebegehäuses3.1 befindet, und zwar unmittelbar am Anschluss- bzw. Verbindungsbereich zwischen Motorgehäuse2.1 und Getriebegehäuse3.1 im Bereich einer Öffnung10 für den Durchtritt der Ankerwelle9 in einem senkrecht zur Achse der Ankerwelle6 angeordneten Wandabschnitt des Getriebegehäuses3.1 - Die Kontaktierung des Kommutators
9 und damit der Ankerwicklung erfolgt in üblicher Weise über Kohlebürsten12 , und zwar bei der dargestellten Ausführungsform über zwei derartige Kohlebürsten, die an einem Kohlebürstenhalter13 bzw. in dortigen Kohlebürstenschächten oder -führungen14 derart angeordnet sind, dass bei montiertem Kohlebürstenhalter13 die beiden Kohlebürsten12 durch in den Kohlebürstenführungen14 aufgenommene Federn gefedert gegen die Umfangsfläche des Kommutators9 anliegen, und zwar an zwei um etwa 180° um die Achse der Ankerwelle6 versetzten Umfangsbereichen des Kommutators9 . Die Kohlebürstenführungen sind jeweils an den einander abgewandten, außenliegenden Seiten der Schenkelabschnitte15 durch einen umgebogenen Blechstreifen14.1 verschlossen. - Der Kohlebürstenhalter
13 ist beispielsweise durch Spritzgießen aus Kunststoff hergestellt und besitzt eine im wesentlichen U-förmige Formgebung mit zwei Schenkelabschnitten15 und einen diese Schenkelabschnitte verbindenden Jochabschnitt16 . Jeder Schenkelabschnitt15 bildet dann eine der Kohlebürstenführungen. In dem von den beiden Schenkelabschnitten15 und dem Jochabschnitt16 begrenzten Raum17 ist bei montiertem Kohlebürstenhalter13 der Kommutator9 aufgenommen. An der einen Stirnseite des Kohlebürstenhalters13 , die (Stirnseite) dem Wandabschnitt11 benachbart liegt, ist der Raum17 vollständig offen. An der anderen Stirnseite des Kohlebürstenhalters13 ist der Raum17 teilweise durch einen senkrecht zur Achse der Ankerwelle6 orientierten Wandabschnitt18 begrenzt, der eine Ausnehmung oder Öffnung19 für den Durchtritt der Ankerwelle6 bildet. Die Öffnung19 ist dabei zu der dem Jochabschnitt16 abgewandten Unterseite des Kohlebürstenhalters13 offen. Außerdem ist der Querschnitt der Öffnung19 an den Außendurchmesser der Ankerwelle6 derart angepasst, dass durch den Wandabschnitt19 eine wirksame Abschirmung insbesondere des Lagers7 gegen Kohlebürstenabrieb während des Betriebes des Hilfsantriebs1 erreicht ist. - An den freien Enden sind die Schenkelabschnitte
16 jeweils mit einem zapfenartigen Vorsprung20 versehen, der beim Montieren des Kohlebürstenhalters13 in jeweils eine am Boden des Getriebegehäuses3.1 vorgesehene Aufnahme21 eingesetzt wird, so dass nach dem Verschliessen des Getriebegehäuses3.1 mit einem Deckel22 , der mit dem Jochabschnitt16 gegen die Innenfläche dieses Deckels anliegende Kohlebürstenhalter13 im Getriebegehäuse3.1 fixiert ist. - An der den Schenkelabschnitten
15 abgewandten Oberseite des Jochabschnittes16 sind in Form einer Steckerleiste23 die elektrischen Anschlüsse24 für den Hilfsantrieb1 vorgesehen, wobei bei geschlossenem Deckel22 diese Steckerleiste23 mit den Anschlüssen24 durch eine angepasste Öffnung25 durchreicht, so dass der Hilfsantrieb1 über eine entsprechende Mehrfachbuchse an fahrzeugseitige Versorgungs- und/oder Steuerleitungen angeschlossen werden kann. - Bevorzugt erfolgt die Verbindung der Steckerleiste
23 bzw. der Anschlüsse24 mit den fahrzeugseitigen Leitungen nicht unmittelbar, sondern über einen Adapter26 , der an einem beispielsweise aus Kunststoff gefertigten Adaptergehäuse27 eine Mehrfachbuchse, mit der der Adapter26 elektrisch mit der Steckerleiste23 verbunden werden kann, sowie eine Steckerleiste28 mit einer Vielzahl von Terminals bzw. Anschlüssen29 aufweist. Mit dem Adapter26 besteht die Möglichkeit, die Belegung der Anschlüsse29 des Mehrfachsteckers bzw. der Steckerleiste28 bei einer fest vorgegebenen Belegung der Anschlüsse24 der Steckerleiste23 allein durch eine adapterinterne Verdrahtung den jeweiligen kundenspezifischen Anforderungen anzupassen. Weiterhin besteht mit dem Adapter auch die Möglichkeit einer Anpassung an unterschiedliche kundenspezifischer Geometrien von Mehrfachsteckern bzw. Mehrfachbuchsen. Hierdurch ist eine einheitliche, standardisierte Ausbildung des elektromotorischen Hilfsantriebs1 möglich. - Auf der Ausgangswelle
4 ist im Inneren des Getriebegehäuses3.1 eine Steuerscheibe30 vorgesehen, die elektrische Kontakt- bzw. Steuerflächen31 und32 aufweist, über die der Elektromotor2 in Abhängigkeit von der Drehstellung der Ausgangswelle4 in einer gewünschten Weise gesteuert wird, beispielsweise in der Weise, dass am Ende jeder Betätigung der Scheibenwischeranlage die Wischarme stets in eine Ausgangs- oder Parkposition zurückbewegt werden. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Steuerscheibe30 von einer der offenen Seite des Getriebegehäuses3.1 bzw. dem Deckel22 zugewandten Seite des Schneckenrades8 gebildet oder an dieser Seite des Schneckenrades8 vorgesehen. Die Steuerkontakte31 und32 wirken mit Kontaktelementen oder -federn33 und34 zusammen, die ebenfalls am Kohlebürstenhalter13 vorgesehen sind und bei der dargestellten Ausführungsform von federnden Kontaktfingern gebildet sind, welche ausgehend vom Jochabschnitt16 und unterhalb der Steckerleiste23 von der den Wandabschnitt18 aufweisenden Stirnseite des Kohlebürstenhalters13 wegstehen, und zwar derart, dass die Kontaktfedern33 und34 mit ihren freien Enden auf der Steuerscheibe30 in einem Bereich federnd anliegen, der zwischen dem Ende6.1 der Ankerwelle6 und der Ausgangswelle4 liegt. Um den räumlichen Abstand zwischen dem Kohlebürstenhalter13 und den mit den Kontaktfedern33 und34 zusammenwirkenden Bereich der Steuerscheibe30 zu überbrücken und um eine zu große Länge für die Kontaktfedern33 und34 zu vermeiden, ist der Kohlebürstenhalter13 bei der dargestellten Ausführungsform mit einem Ansatz35 versehen, der über die den Wandabschnitt18 aufweisende Stirnseite des U-förmigen Kohlebürstenhalters13 wegsteht und aus dem dann die Kontaktfedern33 und34 vorstehen. Bei der dargestellten Ausführungsform ist dieser Ansatz35 flach bzw. plattenförmig ausgebildet. - Auf dem über die Steuerscheibe
30 vorstehenden Ende der Ausgangswelle4 ist eine Buchse36 aus einem elektrisch isolierenden Material vorgesehen. Die Buchse36 ist beispielsweise auf die Welle4 aufgespritzt und/oder einstückig mit der Steuerscheibe30 hergestellt und dient zur axialen Abstützung der Ausgangswelle4 gegen den montierten Deckel22 , aus dem die Ausgangswelle4 mit ihrem freien Ende geringfügig vorsteht. - Der Kohlebürstenhalter
13 ist bei der dargestellten Ausführungsform nicht plattenförmig, sondern räumlich ausgebildet, d.h. als räumlicher Formkörper, wobei bei der dargestellten Ausführungsform der Abstand zwischen den beiden Stirnseiten des Kohlebürstenhalters13 in der Achsrichtung parallel zur Achse der Ankerwelle6 wenigstens gleich oder größer ist als der Außendurchmesser der Ankerwelle6 . Hierdurch ergibt sich eine besonders formstabile Ausbildung des Kohlebürstenhalters13 , so dass unter Berücksichtigung der Verankerung des Kohlebürstenhalters13 einerseits mit den Befestigungszapfen20 in den Aufnahmen21 am Boden des Getriebegehäuses3.1 und andererseits mit der Steckerleiste23 in der Öffnung25 des Deckels22 eine äußerst stabile Befestigung des Kohlebürstenhalters13 im Getriebegehäuse3.1 und damit auch eine einwandfreie Halterung für die Kontaktfedern33 und34 erreicht sind. - Vorstehend wurde bereits erwähnt, dass der Kohlebürstenhalter
13 als räumlicher Formkörper ausgebildet ist. Die Herstellung erfolgt dann beispielsweise so, dass eine Leiterplatte, an der die über einen Rand dieser Platte wegstehenden Anschlüsse24 vorgesehen sind, mit Führungen für die Kohlebürsten12 sowie gegebenenfalls mit weiteren elektrischen Funktionselementen bestückt wird und die Leiterbahnen dieser Leiterplatte hierbei in der erforderlichen Weise mit den Anschlüssen24 , den Führungen für die Kohlebürsten12 und auch mit den Kontaktfedern33 und34 verbunden werden. Im Anschluss daran wird die Leiterplatte dann mit einem geeigneten Kunststoffmaterial umspritzt, und zwar derart, dass der Kohlebürstenhalter13 in seiner vorstehend beschriebenen räumlichen Form erhalten wird. - Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht sich, dass Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne dass dadurch der der Erfindung zu Grunde liegende Erfindungsgedanke verlassen wird.
-
- 1
- elektromotorischer Hilfsantrieb bzw. Scheibenwischerantrieb
- 2
- Elektromotor
- 2.1
- Motorgehäuse
- 3
- Getriebe
- 3.1
- Getriebegehäuse
- 4
- Ausgangswelle
des Getriebes
3 - 5
- Kurbelarm
- 6
- Ankerwelle
- 6.1
- als Schnecke ausgebildetes Ende der Ankerwelle
- 7
- Lager
für Ankerwelle
6 im Getriebegehäuse3.1 - 8
- Schneckenrad
- 9
- Kommutator
- 10
- Durchtrittsöffnung
- 11
- Wandabschnitt
- 12
- Kohlebürste
- 13
- Kohlebürstenhalter
- 14
- Kohlebürstenführung
- 14.1
- umgebogener Blechstreifen
- 15
- Schenkelabschnitt
des U-förmigen
Kohlebürstenhalters
13 - 16
- Jochabschnitt
- 17
- Raum
- 18
- Wandabschnitt
- 19
- Öffnung
- 20
- Befestigungszapfen
- 21
- Aufnahme
für Befestigungszapfen
20 - 22
- Deckel
- 23
- Steckerleiste
- 24
- Terminal bzw. Anschluss
- 25
- Öffnung
- 26
- Adapter
- 27
- Adaptergehäuse
- 28
- Steckerleiste
des Adapters
26 - 29
- Terminal bzw. Anschluss
- 30
- Steuerscheibe
- 31, 32
- Steuerkontakt
- 33, 34
- Kontaktfeder oder -finger
- 35
- Ansatz
- 36
- Buchse
Claims (15)
- Elektromotorischer Hilfsantrieb für Fahrzeuge, beispielsweise Scheibenwischerantrieb, mit einem einen Kommutator (
9 ) auf einer Ankerwelle (6 ) aufweisenden Elektromotor (2 ), mit einem eine Ausgangswelle (4 ) des Hilfsantriebs bildenden Getriebe (3 ), mit einem Kohlebürstenhalter (13 ) für mit dem Kommutator (9 ) zusammenwirkende Kohlebürsten (12 ), und mit wenigstens einer antriebsmäßig mit der Ausgangswelle (4 ) verbundenen Steuerscheibe (30 ) mit Steuerkontakten (31 ,32 ) zur Steuerung des Elektromotors (2 ) über gegen die Steuerkontakte (31 ,32 ) anliegende Kontaktelemente (33 ,34 ), dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (33 ,34 ) ebenfalls am Kohlebürstenhalter (13 ) vorgesehen sind. - Elektromotorischer Hilfsantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente fingerartige Kontaktfedern (
33 ,34 ) sind. - Elektromotorischer Hilfsantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (
33 ,34 ) über eine in einer Ebene senkrecht oder quer zur Achse der Ankerwelle (6 ) orientierte Seite des Kohlebürstenhalters (13 ) wegstehen. - Elektromotorischer Hilfsantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (
33 ,34 ) an einem Ansatz (35 ) des Kohlebürstenhalters (13 ) vorgesehen sind, der über eine Seite des Kohlebürstenhalters (13 ) wegsteht, die in einer Ebene senkrecht oder quer zur Achse der Ankerwelle (6 ) orientiert ist. - Elektromotorischer Hilfsantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe (
30 ) in einem Getriebegehäuse (3.1 ) des Hilfsantriebs (1 ) vorgesehen ist. - Elektromotorischer Hilfsantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe (
30 ) an einer Seite eines Getrieberades (8 ), beispielsweise eines Schneckenrades (8 ) des Getriebes (3 ) vorgesehen ist. - Elektromotorischer Hilfsantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe (
30 ) von einem Getrieberad (8 ), beispielsweise von einem Schneckenrad (8 ) des Getriebes (3 ) gebildet ist. - Elektromotorischer Hilfsantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerwelle (
6 ) in das Gehäuse (3.1 ) des Getriebes (3 ) hineinreicht. - Elektromotorischer Hilfsantrieb nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kommutator (
9 ) in dem Gehäuse (3.1 ) des Getriebes (3 ) angeordnet ist. - Elektromotorischer Hilfsantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Kohlebürstenhalter (
13 ) wenigstens ein mehrere Anschlusselemente (24 ) aufweisender erster elektrischer Mehrfachanschluss, beispielsweise eine Steckerleiste (23 ) vorgesehen ist, und dass dieser Mehrfachanschluss durch eine Öffnung (25 ) aus dem Inneren des Getriebegehäuses (1 ) herausgeführt ist. - Elektromotorischer Hilfsantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlebürstenhalter (
13 ) U-förmig ausgebildet ist, und zwar mit zwei Schenkelabschnitten (15 ) und mit einem diese verbindenden Jochabschnitt (16 ), und dass in den Schenkelabschnitten (15 ) Führungen oder Halterungen für die Kohlebürsten (12 ) vorgesehen sind, und dass der Kommutator (9 ) in einem Raum (17 ) zwischen den Schenkelabschnitten (15 ) angeordnet ist. - Elektromotorischer Hilfsantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlebürstenhalter (
13 ) an zwei, sich bezogen auf die Achse der Ankerwelle (6 ) gegenüberliegenden Abschnitten des Getriebegehäuses (3.1 ) durch Fügen gehalten ist. - Elektromotorischer Hilfsantrieb nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlebürstenhalter (
13 ) mit Vorsprüngen oder Zapfen (20 ) in Aufnahmen (21 ) des Getriebegehäuses (3.1 ), beispielsweise in Aufnahmen am Boden des Getriebegehäuses (3.1 ). eingreift. - Elektromotorischer Hilfsantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Adapter (
26 ), der über einen zweiten Mehrfachanschluss mit dem ersten Mehrfachanschluss (23 ) elektrisch verbindbar ist und wenigstens einen dritten Mehrfachanschluss (28 ) bildet, der zum Anschluss äußerer Versorgungs- und Steuerleitungen dient und dessen Anschlusselemente (29 ) elektrisch mit Anschlusselementen des zweiten Mehrfachanschlusses verbunden sind. - Elektromotorischer Hilfsantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlebürstenhalter (
13 ) durch Umspritzen einer die Anschlusselemente (24 ) des ersten Mehrfachanschlusses (23 ) aufweisenden Leiterplatte mit einem geeigneten Kunststoffmaterial hergestellt ist.
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