[go: up one dir, main page]

DE102004036273B4 - Verschluß- und Entnahmeeinrichtung für ein Silo oder Schüttgutcontainer - Google Patents

Verschluß- und Entnahmeeinrichtung für ein Silo oder Schüttgutcontainer Download PDF

Info

Publication number
DE102004036273B4
DE102004036273B4 DE200410036273 DE102004036273A DE102004036273B4 DE 102004036273 B4 DE102004036273 B4 DE 102004036273B4 DE 200410036273 DE200410036273 DE 200410036273 DE 102004036273 A DE102004036273 A DE 102004036273A DE 102004036273 B4 DE102004036273 B4 DE 102004036273B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silo
removal device
closing
flap
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE200410036273
Other languages
English (en)
Other versions
DE102004036273A1 (de
Inventor
Reinhard Kalnbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
M-TEC MATHIS TECHNIK GMBH, 79395 NEUENBURG, DE
Original Assignee
Kalnbach Reinhard Dipl-Ing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kalnbach Reinhard Dipl-Ing filed Critical Kalnbach Reinhard Dipl-Ing
Priority to DE200410036273 priority Critical patent/DE102004036273B4/de
Publication of DE102004036273A1 publication Critical patent/DE102004036273A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102004036273B4 publication Critical patent/DE102004036273B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/54Gates or closures
    • B65D90/62Gates or closures having closure members movable out of the plane of the opening
    • B65D90/623Gates or closures having closure members movable out of the plane of the opening having a rotational motion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/40Feeding or discharging devices
    • B65G53/46Gates or sluices, e.g. rotary wheels
    • B65G53/4608Turnable elements, e.g. rotary wheels with pockets or passages for material
    • B65G53/4625Turnable elements, e.g. rotary wheels with pockets or passages for material with axis of turning perpendicular to flow
    • B65G53/4633Turnable elements, e.g. rotary wheels with pockets or passages for material with axis of turning perpendicular to flow the element having pockets, rotated from charging position to discharging position, i.e. discrete flow
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/30Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
    • B65G65/34Emptying devices
    • B65G65/40Devices for emptying otherwise than from the top
    • B65G65/48Devices for emptying otherwise than from the top using other rotating means, e.g. rotating pressure sluices in pneumatic systems
    • B65G65/4881Devices for emptying otherwise than from the top using other rotating means, e.g. rotating pressure sluices in pneumatic systems rotating about a substantially horizontal axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Abstract

Verschluss- und Entnahmeeinrichtung für ein Silo oder Schüttgutcontainer mit einem konisch verlaufenden Austragsbereich und einem umlaufenden Siloklappenflansch (4), der sich deckungsgleich zur Austragsöffnung (3) am Silobehälter (1) anschließt und in dem die Verschluss- und Entnahmeeinrichtung in Form einer verschwenkbaren Klappe gelagert ist, wobei die Klappe als eine um 360° drehbare Siloklappenschleuse (2) ausgebildet ist, die aus mindestens vier halbkreisförmigen Segmenten (5–5x) besteht, die jeweils mit ihrem geraden Abschnitt (13) gleichmäßig versetzt auf einer getriebenen Welle (6) festgelegt sind und ein Bogenmaß (14) aufweisen, das dem Innendurchmesser (15) der Austragsöffnung (3) angepaßt ist, wobei die halbkreisförmigen Segmente (5–5x) durch die Austragsöffnungen (3) in den Austragsbereich des Silobehälters (1) derart weit hineinreichen, dass bei der Drehung der Siloklappenschleuse (2) Trockenmaterial direkt aus dem Silobehälter (1) abgezogen wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verschluss- und Entnahmeeinrichtung für ein Silo oder Schüttgutcontainer mit einem konisch verlaufenden Austragsbereich und einem umlaufenden Siloklappenflansch, der sich deckungsgleich zur Austragsöffnung am Silobehälter anschließt und in dem die Verschluss- und Entnahmeeinrichtung in Form einer verschwenkbaren Klappe gelagert ist.
  • Die aus dem allgemeinen Stand der Technik bekannten Verschluss- und Entnahmeeinrichtungen für Silos und Container, die insbesondere in Baubetrieben zur Zwischenlagerung und Entnahme von schüttbarem Trockenmaterial oder vorgemischtem schüttbaren Trockenmaterial genutzt werden, sind handbetätigte Schieber oder, wie aus der WO 95/00 428 A1 bekannt, um 90° verschwenkbare Klappen, die in einem Flansch drehbar gelagert sind, der sich deckungsgleich zur Austragsöffnung am konisch verlaufenden Austragsbereich des Silos anschließt. Beide Arten von Verschluss- und Entnahmeeinrichtungen sind bekanntlich nur mit erhöhtem Kraftaufwand zu betätigen und erlauben keine eindeutig dosierte Entnahme des Trockenmaterials, um beispielsweise eine Mischanlage zur Aufbereitung einer pumpfähigen Baustoffmischung mit einer gleichbleibenden Konsistenz, wie sie u.a. bei Fließestrich erforderlich ist, kontinuierlich zu beschicken.
  • Folglich sind Silos und Container mit derartigen Verschluss- und Entnahmeeinrichtungen nur bedingt oder mit zusätzlichem technischen Aufwand, wie beispielsweise einer Wägeeinrichtung, wie sie aus der DE 295 05 555 U1 bekannt ist, geeignet, um eine Mischanlage zur Herstellung einer fließfähigen Baustoffmischnung, kontinuierlichen so zu betreiben, dass die Baustoffmischung eine gleichbleibende Konsistenz aufweist, die u.a. für eine qualitätsgerechte Verlegung eines Calciumsulfat-Fließestrichs im kontinuierlichen Verfahren erforderlich ist.
  • Zur dosierten Entnahme von Trockenmaterial aus einem Silo ist aus der DE 38 28 075 C2 eine Zellenradschleuse bekannt, die aus einem Gehäuse mit einer oberseitigen Einlauföffnung und einer unterseitigen Auslauföffnung sowie einem einzigen seitlich am Gehäuse vorgesehenen Lagergehäuse besteht, in dem die Welle des Zellenrades fliegend gelagert ist, wobei das Zellenrad und die zugeordnete Innenfläche des Schleusengehäuses kugelförmig ausgebildet sind und die Welle des Zellenrades das Schleusengehäuse schräg nach unten geneigt durchsetzt. Eine derartig ausgebildete Zellenradschleuse ist sehr aufwendig in der Herstellung und benötigt unterhalb des Silos eine große Einbaufreiheit und ist daher kaum nachrüstbar. Infolge der kugelförmigen Ausbildung des Zellenrades und des Schleusengehäuses mit der unterseitigen verengten Austrittsöffnung ist es unvermeindlich, dass die Zellen des Zellenrades beim Eintauchen in den Einlaufstutzen mindestens teilweise mit Schöpf- und Leckluft gefüllt sind, so dass zusätzlich ein Abweiserblech mit Schieber und ein Abzugsholraum im oberen Einlaufstutzen vorgesehen werden muss, über den die Schöpf- oder Leckluft zu einem Absaug stutzen geführt wird, damit eine gleichbleibende dosierte Übergabe von Trockenmaterial über das Zellenrad gewährleistet werden kann. Darüber hinaus kann durch das abschnittsweise Zusammenwirken des kugelförmig ausgebildeten Zellenrades und des kugelförmigen Schleusengehäuses nicht ausgeschlossen werden, dass sich Trockenmaterial in diesem Abschnitt verklemmt und damit zu einem Schmiergel effekt führt, der erhöhte Serviceleistungen und -kosten zur Folge hat.
  • Desweiteren ist bei den bisher angewandten Verschluss- und Entnahmeeinrichtungen ein Einblasen von Trockenmaterial zum Befüllen des Silos oder Containers während der Entnahme von Trockenmaterial nicht möglich. Folglich können längere Stillstandszeiten des technologischen Verfahrensablaufs oder längere Ruhezeiten der anliefernden Transportfahrzeuge nicht ausgeschlossen werden.
  • Ausgehend von diesem bekannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Verschluss- und Entnahmeeinrichtungen der eingangs genannten Art dadurch zu verbessern, dass ein gleichmäßig dosierter und auch regelbarer Trockenmaterialnachlauf aus einem Silo oder Container abgezogen werden kann, ein Nachblasen zum Befüllen auch bei der Entnahme möglich ist und die annähernd servicefrei ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Verschluss- und Entnahmeeinrichtung für ein Silo oder Schüttgutcontainer mit einem konisch verlaufenden Austragsbereich und einem umlaufenden Siloklappenflansch gelöst, der sich deckungsgleich zur Austragsöffnung am Silobehälter anschließt und in dem die Verschluss- und Ennahmeeinrichtung in Form einer verschwenkbaren Klappe gelagert ist, wobei die Klappe als eine um 360° drehbare Siloklappenschleuse ausgebildet ist, die aus mindestens vier halb kreisförmigen Segmenten besteht, die jeweils mit ihrem geraden Abschnitt gleichmäßig versetzt auf einer getriebenen Welle festgelegt sind und ein Bogenmaß aufweisen, das dem Innendurchmesser der Austragsöffnung angepasst ist, wobei die halbkreisförmigen Segmente durch die Austragsöffnung in den Austragsbereich des Silobehälters derart hineinreichen, dass bei der Drehung der Siloklappenschleuse Material direkt aus dem Silobehälter abgezogen wird.
  • Bei einer derartig ausgebildeten Verschluss- und Entnahmeeinrichtung ist die um 360° drehbare Siloklappenschleuse nur in einem ringförmig ausgebildeten und sich an die Austragsöffnung des Silos anschließenden Siloklappen flansch drehbar gelagert und läuft damit gehäusefrei im Siloklappenflansch um. Durch den gehäusefreien Umlauf wird folglich vermieden, dass die Zellen der Siloklappenschleuse beim Eintauchen in den oberen Einlaufstutzen mit Schöpf- und Leckluft belastet sind, so dass auf zusätzliche Maßnahmen zur Ableitung der Schöpf- und Leckluft verzichtet werden kann und trotzdem gewährleistet ist, dass die Kammern zwischen den benachbarten halbkreisförmigen Segmenten der Siloklappenschleuse bei jeder Teildrehung und damit auch bei einer vollen Umdrehung eine genau vorbestimmte gleichmäßige Menge an Trockenmaterial aus dem Silo oder Container abziehen.
  • Folglich ist sichergestellt, dass beim Aufbereiten einer verarbeitungsfähigen feuchten Baustoffmischung kontinuierlich und exakt dosierte Mengen Trockenmaterial einer Mischanlage übergeben wird, um das gewünschte Verhältnis zwischen dem Wasseranteil und des beizumischenden Trockenmaterials einzuhalten. Konsistenzschwankungen in der zu verarbeitenden feuchten Baustoffmischung können somit völlig ausgeschlossen werden. Demzufolge können Silos und Container, die mit der erfindungsgemäßen Verschluss- und Entnahmeeinrichtung versehen sind, in einen kontinuierlichen technologischen Prozess zur Aufbereitung und Ver arbeitung eines feuchten Baustoffgemischs, wie beispielsweise eines pumpfähigen Calciumsulfat-Fließestrichs, bedenkenlos zur Befüllung dieser Prozessanlage integriert werden, ohne dass zu befürchten ist, dass Konsistenzschwankungen im verlegten Estrich auftreten.
  • Mit dem erreichten gehäuselosen Umlauf der Siloklappenschleuse und dem annähernd nur linienförmigen Vorbeigleiten der Siloklappenschleuse an der Innenwand des Siloklappenflanschs wird auch ein möglicher Schmiergeleffekt durch verklemmte Trockenmaterialteilchen ausgeschlossen, so dass in Verbindung mit der vereinfachten Ausführungsart eine derart ausgebildete Verschluss- und Entnahmeeinrichtung annähernd servicefrei ist.
  • Versuche haben aber auch gezeigt, dass infolge einer rotierenden Siloklappenschleuse während des Austrags des Trockenmaterials auch neues Trockenmaterial in das Silo oder den Container problemlos eingeblasen werden kann, ohne dass der nachfolgende technologische Prozess zur Aufbereitung der feuchten Baustoffmischung beeinträchtigt wird.
  • Aber auch der Verschluss der Austragsöffnung des Silos oder Containers ist nach der Beendigung des Entnahmevorgangs durch die jeweils in einer Ebene gegenüberliegenden halbkreisförmigen Segmente gesichert, da die Siloklappenschleuse in der Stellung zum Stillstand gebracht wird, wenn zwei gegenüberliegende Segmente deckungsgleich zum Innendurchmesser der Austragsöffnung liegen.
  • Darüber hinaus ist die vorgeschlagene Verschluss- und Entnahmeeinrichtung sehr wirtschaftlich herstellbar und benötigt nur einen geringen Platzbedarf, so dass eine problemlose Nachrüstung mit einfachen technischen Mitteln bei bereits vorhandenen stationären oder auch mobilen Si los oder Containern möglich ist.
  • Als besonders vorteilhaft hat sich erwiesen, wenn auf der getriebenen Welle zwölf halbkreisförmige Segmente gleichmäßig versetzt festgelegt sind. Mit dieser Ausführungsform wird bei der Beendigung des Trockenmaterialabzugs aus dem Silo oder Container, also bei Stillstand der Si loklappenschleuse, ein Nachrieseln des Trockenmaterials auch dann vermieden, wenn die auf einer Ebene liegenden halbkreisförmigen Segmente nicht direkt im Innendurchmesser der Austragsöffnung liegen.
  • Vorteilhafterweise bestehen die halbkreisförmigen Segmente aus einem Stahlblech und die halbkreisförmigen Segmente sind auf der Welle aufgeschweisst.
  • Damit verfügt die Siloklappenschleuse bei der Rotation zum Transport des Trockenmaterials über eine hohe Formstabilität und ist damit funktionssicher und gegen die schmirgelnde Eigenschaft von Trockenmaterial widerstandsfähig.
  • Besonders bevorzugt ist die Welle der Siloklappenschleuse durch einen Motor angetrieben, der vorteilhafterweise ein drehzahlregelbarer Getriebemotor ist oder ein Motor, der mittels eines Umrichters drehzahlregelbar ist.
  • Vorteilhaft ist auch, wenn die Drehzahlregelung des Getriebemotors über eine elektronische Drehzahlregelung regelbar ist.
  • Durch den motorisch regelbaren Antrieb der Welle der Siloklappenschleuse ist es möglich, die Menge des Trockenmaterialnachlaufs aus dem Silo oder Container und damit die Konsistenz der aufzubereitenden feuchten Baustoffmischung den gewünschen Erfordernissen exakt und auf eine einfache Weise problemlos anzupassen oder zu verändern. Aber auch die Menge der aufzubereitenden feuchten Baustoffmischung selbst kann entsprechend an den jeweils erforderlichen Bedarf angepasst werden, ohne dass es zu Konsistenzschwankungen oder Konsistenzminderungen in der feuchten Baustoffmischung kommt.
  • Vorteilhaft ist auch, wenn die elektronische Drehzahlregelung des Motors über eine Fernbedienung ansteuerbar ist. Damit kann beispielsweise unmittelbar vom Verarbei tungsort der feuchten Baustoffmischung die Konsistenz der feuchten Baustoffmischung schnell durch einen veränderten Trockenmaterialnachlauf aus dem Silo oder Container verändert und die veränderte Konsistenz gleichzeitig vor Ort geprüft werden.
  • Vorteilhaft ist es auch, wenn die Drehzahl der Welle der Siloklappenschleuse in Abhängigkeit der Förderleistungen der direkt nachgeschalteten technologischen Einrichtung elektronisch geregelt ist.
  • Damit wird bei der technologischen Veränderung des Verfahrensablaufs, beispielsweise hinsichtlich der aufzubereitenden Menge oder der aufzubereitenden Konsistenz der feuchten Baustoffmischung, automatisch der Trockenmaterialnachlauf aus dem Silo oder Container an die veränderten Bedingungen des Aufbereitungs- und Verarbeitungsprozesses angepasst.
  • Vorteilhaft ist auch, wenn der Motor über eine lösbare Wellenkupplung mit der Welle verbunden ist und das Motorgehäuse über sicherbare Schnellverschlüsse am Siloklappenflansch lösbar festgelegt ist. Das erleichert zum einen mögliche Serviceleistungen und zum anderen kann das Silo oder auch Container schnell auf einen einfachen Handantrieb umgestellt werden, um beispielsweise nur kleine Mengen zu entnehmen oder wenn am Ort kein oder zeitweise kein elektrischer Anschluss möglich ist.
  • Folglich kann mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Verschluss- und Entnahmeeinrichtung, insbesondere für Silos und Schüttgutcontainer im Baugewerbe, die Qualität der aufbereiteten feuchten Baustoffmischung kostengünstig mit einer gleichbleibenden Konsistenz aufbereitet werden und die Silos oder Container sind für eine Integration in eine automatisch betriebene Aufbereitungsanlage zur Herstellung von feuchten Baustoffmischungen geeignet.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen eine mögliche Ausführungsform der Erfindung gezeigt ist.
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1: eine schematische Darstellung der Siloklappenschleuse mit Siloklappenflansch, der sich an den konisch verlaufenden Austragsbereichs des Silos anschließt,
  • 2: eine perspektivisch schematisch dargestellte Siloklappenschleuse,
  • 3: ein schematisch dargestelltes halbkreisförmiges Segment einer Siloklappenschleuse.
  • Die Siloklappenschleuse 2 besteht im wesentlichen aus einer Welle 6, die von einem Motor 8 angetrieben ist und aus mindestens vier halbkreisförmigen Segmenten 5 bis 5x.
  • Auf der Welle 6 sind, wie in dem speziellen Beispiel von 1 gezeigt, vier halbkreisförmige Segmente 55x gleichmäßig versetzt und paarweise auf einer Ebene gegenüberliegend mit ihrem geraden Abschnitt 13 bevorzugt mit tels einer Schweissverbindung festgelegt.
  • Diese halbkreisförmigen Segmente 55x bestehen aus Stahlblech und weisen ein einheitliches Bogenmaß 14 auf, das dem Innendurchmesser 15 der Austragsöffnung 3 des konisch verlaufenden Austragsbereichs des Silobehälters 1 und damit dem Innendurchmesser 16 des Siloklappenflansches 4, der sich deckungsgleich an den Innendurchmesser 15 der Austragsöffnung 3 des Silobehälters 1 anschließt, in der Weise angepasst ist, dass zwei auf einer Ebene liegenden halbkreisförmige Segmente 5, 5x den Innendurchmesser 16 des Siloklappenflanschs 4 dichtend aber reibungsfrei durchlaufen können und den Innendurchmesser 16 des Siloklappenflanschs 4 bei einer entsprechenden Stillstandsstellung schließen.
  • Im Siloklappenflansch 4 ist die Welle 6 mit den befestigten halbkreisförmigen Segmenten 55x mittig mittels den Lagern 10, 10a, die bevorzugt Gleitlager sind aber auch gekapselte Kugellager sein können, drehbar gelagert, wobei die Welle 6 einseitig verlängert den Siloklappenflansch 4 und in dem gezeigten Beispiel gemäß 1 am Wellenende mit einem kuppelbaren Teil einer Wellenkupplung 7 versehen ist.
  • Der Siloklappenflasch 4 ist mittels Verbindungen 1111x dicht aber lösbar an einem Bund 17, der am konisch verlaufenden Austragsbereichs des Silobehälters 1 vorgesehen ist und die Austragsöffnung 3 des Silobehälters 1 umschließt, befestigt und mit seiner abgewandten Seite über einen Dichtungsring 12 lösbar an der nicht gezeigten Zuführungsöffnung einer nachfolgenden technologischen Einrichtung, beispielsweise eines Durchlaufmischers mittels Verbindungsmittel 1818x lösbar festgelegt.
  • An dem kuppelbaren Teil einer Wellenkupplung 7, das am verlängerten Ende der Welle 6 vorgesehen ist, ist die Motorwelle des Motors 8 gekuppelt, die am Ende mit dem zweiten kuppelbaren Teil der Wellenkupplung 7 versehen ist. Dabei kann der Motor 8, wie bei dem gezeigten Beispiel in 1, mit einem Getriebe 9 versehen werden oder als Getriebemotor ausgelegt sein.
  • Als Antrieb kann allerdings auch ein umrichtergesteuerter Motor 8 genutzt werden oder ein Motor 8, der über eine elektronische Drehzahlregelung regelbar ist. Diese Antriebsarten empfehlen sich zum Beispiel, wenn die Drehzahl über eine Fernbedienung regelbar sein soll oder die Drehzahlregelung in Abhängigkeit der Förderleistungen nachgeschalteter Einrichtungen elektronisch geregelt werden soll.
  • Der Motor 8 selbst ist bevorzugt mit dem nicht gezeigten Flansch des Motorgehäuses und mit nicht gezeigten sicherbaren Schnellverschlüssen am Siloklappenflansch 4 lösbar befestigt.
  • Die Wirkungsweise der Siloklappenschleuse 2 ist denkbar einfach. Bei der Entnahme von Trockenmaterial wird die im Stillstand und damit in Schließstellung stehende Siloklappenschleuse 2 über den Motor 8 in Drehung versetzt, dabei rieselt das im Silobehälter 1 zwischengelagerte Trockenmaterial oder die Trockenmaterialmischung infolge der eigenen Schwerkraft in die von den halbkreisförmigen Segmenten 55x gebildeten Kammern und wird beim Vorbeilaufen der Kammern an die sich anschließende Einfüllöffnung der nachfolgenden technologischen Einrichtung übergeben. Da jede Kammer der gleichmäßig versetzten halbkreisförmigen Segmente 55x ein gleiches bekanntes Aufnahmevolumen hat und trockenes Trockenmaterial bekanntlich sehr rieselfähig ist, wird beim Vorbeilaufen der Kammern jede Kammer in Abhängigkeit der Drehgeschwindigkeit der Siloklappenschleuse gleichmäßig befüllt, so dass die Dosierung des Trockenmaterials, beispielsweise bei einem Durchlaufmischer, exakt über die Drehzahl der Siloklappenschleuse 2 regelbar ist.
  • 1
    Silobehälter
    2
    Siloklappenschleuse
    3
    Austragsöffnung
    4
    Siloklappenflansch
    5
    halbkreisförmige Segmente
    5x
    halbkreisförmige Segmente
    6
    Welle
    7
    Wellenkupplung
    8
    Motor
    9
    Getriebe
    10
    Lager
    10a
    Lager
    11
    Verbindungen
    11x
    Verbindungen
    12
    Dichtungsring
    13
    gerader Abschnitt
    14
    Bogenmaß
    15
    Innendurchmesser
    16
    Innendurchmesser
    17
    Bund
    18
    Verbindungsmittel
    18x
    Verbindungsmittel

Claims (10)

  1. Verschluss- und Entnahmeeinrichtung für ein Silo oder Schüttgutcontainer mit einem konisch verlaufenden Austragsbereich und einem umlaufenden Siloklappenflansch (4), der sich deckungsgleich zur Austragsöffnung (3) am Silobehälter (1) anschließt und in dem die Verschluss- und Entnahmeeinrichtung in Form einer verschwenkbaren Klappe gelagert ist, wobei die Klappe als eine um 360° drehbare Siloklappenschleuse (2) ausgebildet ist, die aus mindestens vier halbkreisförmigen Segmenten (55x) besteht, die jeweils mit ihrem geraden Abschnitt (13) gleichmäßig versetzt auf einer getriebenen Welle (6) festgelegt sind und ein Bogenmaß (14) aufweisen, das dem Innendurchmesser (15) der Austragsöffnung (3) angepaßt ist, wobei die halbkreisförmigen Segmente (55x) durch die Austragsöffnungen (3) in den Austragsbereich des Silobehälters (1) derart weit hineinreichen, dass bei der Drehung der Siloklappenschleuse (2) Trockenmaterial direkt aus dem Silobehälter (1) abgezogen wird.
  2. Verschluss- und Entnahmeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der getriebenen Welle (6) zwölf halbkreisförmige Segmente (55x) gleichmäßig versetzt festgelegt sind.
  3. Verschluss- und Entnahmeeinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die halbkreisförmigen Segmente (55x) aus einem Stahlblech bestehen und die halbkreisförmigen Segmente (55x) auf der Welle (6) aufgeschweisst sind.
  4. Verschluss- und Entnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (6) durch einen Motor (8) angetrieben ist.
  5. Verschluss- und Entnahmeeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (8) ein drehzahlregelbarer Getriebemotor ist.
  6. Verschluss- und Entnahmeeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (8) mittels eines Umrichters drehzahlregelbar ist.
  7. Verschluss- und Entnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahl des Motors (8) über eine elektronische Drehzahlregelung regelbar ist.
  8. Verschluss- und Entnahmeeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Drehzahlregelung des Motors (8) über eine Fernbedienung ansteuerbar ist.
  9. Verschluss- und Entnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahl der Welle (6) der Siloklappenschleuse (2) in Abhängigkeit der Förderleistungen der direkt nachgeschalteten technologischen Einrichtung elektronisch geregelt ist.
  10. Verschluss- und Entnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (8) über eine lösbare Wellenkupplung (7) mit der Welle (6) verbunden ist und das Motorgehäuse über sicherbare Schnellverschlüsse am Siloklappenflansch (4) lösbar festgelegt ist.
DE200410036273 2004-07-27 2004-07-27 Verschluß- und Entnahmeeinrichtung für ein Silo oder Schüttgutcontainer Expired - Fee Related DE102004036273B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200410036273 DE102004036273B4 (de) 2004-07-27 2004-07-27 Verschluß- und Entnahmeeinrichtung für ein Silo oder Schüttgutcontainer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200410036273 DE102004036273B4 (de) 2004-07-27 2004-07-27 Verschluß- und Entnahmeeinrichtung für ein Silo oder Schüttgutcontainer

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102004036273A1 DE102004036273A1 (de) 2006-03-23
DE102004036273B4 true DE102004036273B4 (de) 2006-10-12

Family

ID=36001306

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200410036273 Expired - Fee Related DE102004036273B4 (de) 2004-07-27 2004-07-27 Verschluß- und Entnahmeeinrichtung für ein Silo oder Schüttgutcontainer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102004036273B4 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015106458A1 (de) * 2015-04-27 2016-10-27 Tsetha GmbH Zellenradschleuse

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006049286B3 (de) * 2006-10-19 2007-10-31 Glatt Systemtechnik Gmbh Verschlusssystem für eine Schließklappe
DE102007013093A1 (de) 2007-03-14 2008-09-25 Ucon Ag Containersysteme Kg Entleerstation für Schüttgut-Container mit zugehörigem Schüttgut-Container und Verfahren zur kontrollierten Entleerung von Schüttgut-Containern
US9561902B1 (en) 2015-09-17 2017-02-07 Khs Gmbh Gate assembly for a bulk feeder
CN106006039A (zh) * 2016-06-30 2016-10-12 安徽泽加业粉体工程有限公司 一种小型气力输送机
CN110295579A (zh) * 2019-07-27 2019-10-01 中国水产科学研究院珠江水产研究所 一种库区外来物种入侵的综合治理装置
CN112340253A (zh) * 2020-11-23 2021-02-09 大庆石油管理局有限公司 一种料仓落料口翻板式启闭装置
CN112678554A (zh) * 2020-12-30 2021-04-20 苏州反应链新材料科技有限公司 一种用于氢氧化钾生产用的催化剂添加装置
IT202200008804A1 (it) * 2022-05-02 2023-11-02 Gimat S R L Rotocella per prodotti in polvere, granuli, o scaglie
CN114715616B (zh) * 2022-06-07 2022-08-16 常州市迅驰干燥设备有限公司 一种可拆卸式干燥机排料阀
CN120817398B (zh) * 2025-09-15 2025-11-21 奥特赛斯(天津)自动化技术有限公司 自密封对接及自清空式粉体输送装置

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3828075C2 (de) * 1988-08-18 1993-08-12 Kiebel, Geb. Bies, Katharina, 4150 Krefeld, De
WO1995000428A1 (en) * 1993-06-24 1995-01-05 Optiroc Oy Ab Equipment for metering a powder material from a silo
DE29505555U1 (de) * 1995-04-03 1996-08-01 Tepe Maschinen-, Anlagen- und Industrieanlagenbau GmbH, 99706 Sondershausen Baustellensilo
DE29719191U1 (de) * 1997-10-29 1998-08-27 Havlik, Bernhard, 75031 Eppingen Zellenradschleuse mit von außen zugänglicher Abdichteinrichtung

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3828075C2 (de) * 1988-08-18 1993-08-12 Kiebel, Geb. Bies, Katharina, 4150 Krefeld, De
WO1995000428A1 (en) * 1993-06-24 1995-01-05 Optiroc Oy Ab Equipment for metering a powder material from a silo
DE29505555U1 (de) * 1995-04-03 1996-08-01 Tepe Maschinen-, Anlagen- und Industrieanlagenbau GmbH, 99706 Sondershausen Baustellensilo
DE29719191U1 (de) * 1997-10-29 1998-08-27 Havlik, Bernhard, 75031 Eppingen Zellenradschleuse mit von außen zugänglicher Abdichteinrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015106458A1 (de) * 2015-04-27 2016-10-27 Tsetha GmbH Zellenradschleuse
DE102015106458B4 (de) 2015-04-27 2019-06-27 Tsetha GmbH Zellenradschleuse

Also Published As

Publication number Publication date
DE102004036273A1 (de) 2006-03-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT515881B1 (de) Sequentielle Durchlaufmischanlage
EP3702023B1 (de) Schräglagenmischer
EP1121193A1 (de) Zwangsmischer, insbesondere als betonmischer
DE102004036273B4 (de) Verschluß- und Entnahmeeinrichtung für ein Silo oder Schüttgutcontainer
EP0721393A1 (de) Transportmischer für schüttgut-flüssigkeitsgemische
EP0134945B1 (de) Misch- und Dosiervorrichtung für Schüttgüter
DE2428615A1 (de) Mischer
EP0125389A1 (de) Vorrichtung zum Aufbereiten von fliessfähigen Materialien
DE2937469C2 (de)
EP3065852A1 (de) Rührwerk zum mischen von fluiden
DE2526005C3 (de) Vorrichtung zum Beschichten, beispielsweise Kälken, von Gegenständen
EP0874769B1 (de) Container für fliess- oder rieselfähige materialien, insbesondere für putze, mörtel oder dergleichen
DE202021106470U1 (de) Verbessertes Rührwerk für Mischer
DE2043608C2 (de) Tellermischer
EP2527030B1 (de) Mischbehälter
DE1607584A1 (de) Zufuehrvorrichtung
DE1508208C3 (de) Einrichtung zum Steuern der Förderleistung eines Blasgerätes
DE3544497C2 (de)
DE19932623A1 (de) Entgasungseinrichtung für viskose Flüssigkeiten, wie Gießharz
EP1023978A1 (de) Silo zum Anmachen von Mörtel
AT303591B (de) Gipsmörtel herstellende Maschine
CH392356A (de) Fahrbare Betonmischmaschine
DE800162C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Mischen von pulverigem oder koernigem Gut
EP3189889A1 (de) Mischvorrichtung und mischwerkzeug
DE2316447A1 (de) Mischer in einer aufbereitungsanlage fuer transportbeton

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: M-TEC MATHIS TECHNIK GMBH, 79395 NEUENBURG, DE

8381 Inventor (new situation)

Inventor name: KALNBACH, REINHARD, DIPL.-ING., 98527 SUHL, DE

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee