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DE102004022965A1 - Fahrzeugüberwachungsanlage mit Mehrfachfensteranzeige - Google Patents

Fahrzeugüberwachungsanlage mit Mehrfachfensteranzeige Download PDF

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Abstract

Eine Mehrfachfensterfahrzeugüberwachungsanlage weist eine Datensammeleinheit (10), eine Konsoleneinheit (30) und mehrere Video-Kameras (50) auf. Die Datensammeleinheit (10) verwendet HF-Signalübertragung, um Abstandsdaten zu übertragen, und weiterhin ist die Konsoleneinheit (30) mit einem Monitor (60) und einigen Video-Kameras (50) verbunden. Die Anlage setzt einen Bild-Überlagerungs-Kontroller (40) ein, um die Abstandsdaten mit den Bildern zu korrelieren, um Ein- oder Mehrkanal-Videosignale zu erzeugen. Mit einer kontinuierlichen Videobildanzeige aus allen Winkeln und stetig aktualisierten Abstandsdaten wird der Fahrzeugfahrer zu jeder Zeit besser über Bedingungen um das Fahrzeug herum informiert. Auf diese Weise werden sämtliche tote Winkel für den Fahrer um das Fahrzeug herum beseitigt. Durch die Verwendung einer solchen Anlage können unter allen Fahrbedingungen die Sicht und die Sicherheit des Fahrzeugfahrers verbessert werden.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeugsüberwachungsanlage mit einer Mehrfachfensteranzeige, und insbesondere eine Mehrfachfensterüberwachungsanlage, welche den Fahrzeugfahrern durch die Verwendung von mehreren Videokameras und Ultraschallsignal-Transceivern helfen kann, wechselnde Bedingungen in den toten Winkeln um das Fahrzeug herum zu überwachen.
  • Beschreibung des Stands der Technik
  • In den meisten Personenkraftwagen entwickeln sich rückwärtige Detektoren im Moment zur Standardausrüstung. Der rückwärtige Detektor wird benutzt, um den Abstand zwischen dem Fahrzeug und jedem Objekt, das sich hinter dem Fahrzeug befindet, zu prüfen, wenn sich das Fahrzeug im Rückwärtsgang befindet. Der elektronische Detektor verfügt über eine Anordnung aus Ultraschallsensoren an der Stoßstange, die mit der Steuerschaltung der Schaltanlage und einem Alarm verbunden ist. Befindet sich das Fahrzeug im Rückwärtsgang und befindet sich ein Objekt in einem voreingestellten Warnbereich, löst der elektronische Detektor ein Alarmsignal aus, um den Fahrer zu warnen. Dies ist daher ein wirksames Sicherheitsmerkmal für Personenkraftwagen.
  • Allerdings ist nichts realistischer, als Videobilder zu betrachten, die die tatsächlichen Straßenbedingungen zeigen. Fahrer haben sich heutzutage damit zufrieden gegeben, nur über elektronische Detektoren zu verfügen. Sie brauchen eine Allzwecküberwachungsanlage, die ihnen erlaubt, gleichzeitig Bilder aus verschiedenen Winkeln zu sehen, insbesondere aus normalerweise toten Winkeln, in denen die Sicht des Fahrers durch den Fahrzeugkörper verstellt ist. Mit einer solchen Überwachungsanlage wird die Sicht des Fahrers erheblich verbessert, weil sich der Fahrer den wechselnden Bedingungen um das Fahrzeug herum besser bewusst ist.
  • Herkömmliche rückwärtige Detektoren, die an Fahrzeugen mit erhöhten Stoßstangen montiert sind, können ebenso keine Objekte erkennen, die unterhalb des Erkennungsbereiches liegen, solche Objekte stellen aber sehr wohl eine Gefahr dar. Wenn das Fahrzeug unbedachtsam über sie fährt, können sie die Unterseite des Fahrzeuges beschädigen.
  • Um dieses Problem zu lösen, haben einige Hersteller eine Videokamera und einen Anzeigebildschirm in die Detektorsysteme integriert. Die Anzeige wird dabei entweder in den Rückspiegel oder als ein eigenständiger Bildschirm in das Armaturenbrett auf der Fahrerseite eingebaut, so dass die Bilder von den Videokameras an der Rückseite des Fahrzeuges während der normalen Fahrt und während des Parkens gleichzeitig im Rückspiegel oder im eigenständigen Bildschirm präsentiert werden. Die derzeitige Auslegung dieser Erkennungssysteme mit Videoanzeige eignet sich allerdings nur für Personenkraftwagen, und die Erkennungssysteme weisen außerdem nur eine Videokamera auf.
  • Große Fahrzeuge, die Form und Größe der Fahrzeugkörper größerer Fahrzeuge verursachen bei großen Fahrzeugen mehr tote Winkel als im Falle eines Personenkraftwagens. Daher ist es nicht möglich, durch die Verwendung einer Videokamera alle in Frage kommenden Winkel abzudecken. Zudem verursacht die gleichzeitige Anzeige des Videosignals mehrerer Videokameras ein erhebliches technisches Problem. Einige der typischen Probleme der verschiedenen Typen von Erkennungssystemen sind im Folgenden beschrieben:
    • 1. Festverdrahtete Erkennungssysteme: Die Verwendung mehrerer fest verkabelter Detektoren und Videokameras führt zu einer komplizierten Verkabelungskonfiguration, und außerdem stellt sich die Frage, wie man mehrere Bilder von mehreren Videokameras an einem Bildschirm gleichzeitig steuern soll.
    • 2. Drahtlose Erkennungssysteme: Diese Detektoren verzichten auf einen Großteil der elektrischen Verkabelung. Allerdings kann es aufgrund gegenseitiger Interferenzen zu einer Verschlechterung des Videos kommen, wenn mehrere Videokameras das gleiche Frequenzband benutzen oder wenn sich Fahrzeuge einander nähern, die drahtlose Detektoren mit ähnlichen Frequenzbändern benutzen.
  • Die vorhergehend genannten Probleme bei der Verwendung mehrerer Video-Kameras müssen gelöst werden, wenn ein gleichzeitiger Betrieb erreicht werden soll.
  • Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Fahrzeugsüberwachungsanlage mit einer Mehrfachfensteranzeige bereitzustellen, welche ein Fenster-Überlagerungs-Verfahren benutzt, um auf einem einzigen Monitor gleichzeitig mehrere Video-Bilder anzuzeigen. Die Video-Bilder stammen von mehreren an verschiedenen Stellen des Fahrzeuges installierten Video-Kameras. Der Fahrzeugfahrer ist sich dadurch der Bedingungen um das Fahrzeug herum sowie der toten Winkel besser bewusst, und ist keinen toten Winkeln ausgesetzt.
  • Zu diesem Zweck stellt die vorliegende Erfindung eine Fahrzeugsüberwachungsanlage zur Verfügung, bestehend aus einer Datensammeleinheit, einer Konsoleneinheit, mehreren Video-Kameras und einem Monitor. Die Video-Kameras werden so installiert, dass sie tote Winkel abdecken.
  • Die Datensammeleinheit umfasst im Wesentlichen einen Einheiten-Kontroller, einen Sender und mehrere Ultraschallsignal-Transceiver. Der Block-Kontroller empfängt Signale vom Ultraschallsignal-Transceiver, verarbeitet diese und sendet die verarbeiteten Signale zur Konsoleneinheit.
  • Die Konsoleneinheit ist mit den mehreren Video-Kameras verbunden, um Video-Bilder aus verschiedenen Winkeln um das Fahrzeug herum zu empfangen. Die Signale der Ultraschallsignal-Transceiver und der Video-Kameras werden digitalisiert, komprimiert und entweder als Ein- oder als Mehrkanalvideosignale auf dem Monitor ausgegeben, um dort durch Verwendung eines Fensteranzeigeverfahrens gleichzeitig dargestellt zu werden.
  • Durch diese synchrone Steuerung mehrerer Video-Kameras und Ultraschallsignal-Transceiver steigert die vorliegende Erfindung die Sicht des Fahrers durch die Beseitigung der üblichen toten Winkel um das Fahrzeug herum und erhöht die Fahr- und Parksicherheit durch genaue Messungen der Abstände zu Objekten.
  • Andere Ziele, Vorteile und neuartige Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen klarer werden.
  • In den Zeichnungen:
  • 1 ist ein funktionales Blockdiagramm einer Fahrzeugsüberwachungsanlage mit einer Mehrfachfensteranzeige gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist ein Schaltungsdiagramm eines Teils der Datensammeleinheit von 1;
  • 3 ist ein Schaltungsdiagramm einer Signalverarbeitungsschaltung in der Datensammeleinheit von 1;
  • 4 ist ein Schaltbild eines Teils der Konsoleneinheit von 1;
  • 5 ist ein Schaltbild eines Bild-Überlagerungs-Kontrollers von 1;
  • 6 ist ein Standard-Anzeigeformat auf einer Mehrfachfensteranzeige; und
  • 7 ist ein Diagramm der geeigneten Stellen um ein großes Fahrzeug herum für die Installation von Ultraschallsignal-Transceivern und Video-Kameras.
  • Wie in 1 gezeigt, stellt die vorliegende Erfindung eine an großen Fahrzeuge installierbare Mehrfachfensterüberwachungsanlage zur Verfügung. Die Anlage weist mehrere an verschiedenen Stellen auf dem großen Fahrzeug installierte Video-Kameras (50) und Ultraschallsignal-Transceiver (20) auf. Die Video-Kameras (50) können an Stellen installiert werden, um übliche tote Winkel abzudecken, wenn das Fahrzeug eine Wende ausführt oder sich im Rückwärtsgang befindet. Die Ultraschallsignal-Transceiver (20) können an Fahrzeugseiten und an den Fahrzeugstoßstangen installiert werden, um den Abstand zu irgendwelchen Gegenständen, denen das Fahrzeug näher kommt, zu bestimmen. Wenn das Fahrzeug sich einem Gegenstand innerhalb eines vorbestimmten Schwellenbereichs nähert, wird ein Alarm (33) ausgelöst, um den Fahrzeugfahrer zu warnen.
  • Die Mehrfensterüberwachungsanlage umfasst eine Datensammeleinheit (10), eine Konsoleneinheit (30), mehrere Videokameras (50) und einen Monitor (60).
  • Wie in den 2 und 3 gezeigt, umfasst die Datensammeleinheit (10) einen Block-Kontroller (11), eine Speichereinheit (111), mehrere Signalverarbeitungsschaltungen (21), mehrere Ultraschallsignal-Transceiver (20), einen Signalsender (12) und eine Stromversorgungseinheit (nicht nummeriert).
  • Der Block-Kontroller (11) hat mehrere Ein- und Ausgänge und empfängt, konvertiert und formatiert Daten für die Weiterleitung.
  • Die Speichereinheit (111) ist mit dem Block-Kontroller (11) verbunden und speichert alle Identifikations-Kodes der Ultraschallsignal-Transceiver.
  • Die Signalverarbeitungsschaltungen (21) sind mit Eingängen des Block-Kontrollers (11) verbunden und umfassen einen Mikroprozessor (211), eine Ultraschallsignal-Transceiver-Schaltung (212), einen Signalverstärker (213) und einen Signalumwandler (214).
  • Der Mikroprozessor (211) ist mit dem Block-Kontroller (11) verbunden, um die digitalisierten Signale an den Block-Kontroller (11) weiterzugeben.
  • Die mehreren Ultraschallsignal-Transceiver (20) sind jeweils mit den Signalverarbeitungsschaltungen (21) verbunden, senden Ultraschallsignale, empfangen Ultraschallechos und senden die Ultraschallechos zum Block-Kontroller (11).
  • Der drahtlose Signalsender (12) ist ein HF-Signalübertragungsmodul, und ist mit dem Ausgang des Block-Kontrollers (11) verbunden, empfängt die von dem Block-Kontroller (11) verarbeiteten Daten und sendet die verarbeiteten Daten als ein HF-Signal. Der Sender (12) benutzt ein Entstörverfahren zur Vermeidung wechselseitiger Interferenz. Das Entstörverfahren kann ein Frequenzsprung- oder ein Bandspreizverfahren oder Ähnliches sein.
  • Wie in den 1 und 4 gezeigt, umfasst die Konsoleneinheit (30) einen Einheiten-Kontroller (31), einen Empfänger (32), einen Alarm (33), einen Bild-Überlagerungs-Kontroller (40) und eine Stromversorgungseinheit (nicht nummeriert), hat mehrere Eingänge (nicht nummeriert) und Ausgänge (nicht nummeriert), empfängt und verarbeitet die Daten des Block-Kontrollers (11), um zu bestimmen, ob die Mindestabstände unterschritten worden sind, formatiert die Video-Daten von mehreren Quellen für eine gleichzeitige Anzeige und zeigt Warnungen an, wenn die Mindestabstände bzw. Abstandsschwellen unterschritten worden sind.
  • Der Signalempfänger (32) ist ein HF-Signalübertragungsmodul, ist mit einem Eingang des Einheiten-Kontrollers (31) verbunden und empfängt HF-Signale von dem drahtlosen Signalsender (12).
  • Der Alarm (33) ist mit einem Ausgang des Einheiten-Kontrollers (31) verbunden und lässt auf die Auslösung des Einheiten-Kontrollers hin eine hörbare Warnung ertönen, eine visuelle Warnung oder beide.
  • Der Einheiten-Kontroller (31) empfängt Signale von der Datensammeleinheit (10), überprüft die Signalquellen, analysiert die Daten, um zu bestimmen, ob der Konsolenbetrieb zu aktivieren ist, wenn eine vorbestimmte Bedingung eingetreten ist, aktiviert die Video-Datenanzeige und löst Warnungen aus.
  • Die Speichereinheit (311) speichert Identifikations-Kodes aller Ultraschallsignal-Transceiver (20) und voreingestellte Bedingungen und Schwellenwerte.
  • Wie in 5 zu sehen ist, hat der Bild-Überlagerungs-Kontroller (40) mehrere Video-Eingänge (nicht nummeriert), einen Dateneingang (nicht nummeriert) und einen Video-Ausgang (nicht nummeriert) und umfasst einen programmierbaren Video-Kontroller (41), einen Multiplexer (42), einen A/D-Wandler (421), eine Horizontalsynchronsignaltrennschaltung (422), einen Puffer (43) und einen D/A-Wandler (44). Der Dateneingang ist mit einem Ausgang des Einheiten-Kontrollers (31) verbunden.
  • Der programmierbare Video-Kontroller (41) enthält einen temporären Speicher (411) und hat mehrere Eingänge (nicht nummeriert) und mehrere Ausgänge (nicht nummeriert).
  • Der Multiplexer (42) hat mehrere Videoeingänge (nicht nummeriert) und mehrere Ausgänge (nicht nummeriert).
  • Der A/D-Wandler (421) ist mit einem Ausgang des Multiplexers (42) und mit Eingängen des programmierbaren Video-Kontrollers (41) verbunden, welcher Videodaten zum temporären Speicher (411) sendet.
  • Die Horizontalsynchronsignaltrennschaltung (422) ist mit einem Ausgang des Multiplexers (42) und mit Eingängen des programmierbaren Video-Kontrollers (41) verbunden.
  • Der Puffer (43) ist mit einem Eingang des programmierbaren Video-Kontrollers (41) und mit einem Ausgang des Einheiten-Kontrollers (31) verbunden, welcher eine Kopie der Abstandsdaten von der Datensammeleinheit (10) sendet.
  • Der D/A-Wandler (44) ist mit einem Ausgang des programmierbaren Video-Kontrollers (41) verbunden, der die übereinanderliegenden Bilder umwandelt, um Ein- oder Mehrkanalvideosignale zu erzeugen.
  • Der programmierbare Video-Kontroller (41) steuert durch den Multiplexer (42) die Umschaltung des Anzeigefensters entweder sequenziell oder wahlfrei.
  • Mit Hilfe der Horizontalsynchronsignaltrennschaltung (422) extrahiert der programmierbare Video-Kontroller (41) die Horizontalsynchronsignale und wandelt unter Verwendung des A/D-Signalkonverters (421) Videosignale in digitalisierte Bilder um, und die umgewandelten Daten werden dann mit Hilfe eines vorgegebenen Taktsignals in den temporären Speicher (411) geschrieben.
  • Eine andere Funktion des programmierbaren Video-Kontrollers (41) besteht darin, die Abstandsdaten mit den Videobildern zu korrelieren, so dass die Abstandsdaten über entsprechende Bilder gelegt werden können. Die übereinanderliegenden Bilder werden anschließend komprimiert und umgewandelt, um mit Hilfe des Signalumwandlers (44) Ein- oder Mehrkanalvideosignale zu erzeugen.
  • Wie in 6 weiter zu sehen ist, hat der Monitor (60) einen Video- und Steuereingang (nicht nummeriert), einen Steuerausgang (nicht nummeriert), einen Touch-Screen mit mehreren Funktionstasten. Die Videosignale vom Wandler (44) werden auf dem Monitor (60) als Bilder in mehreren Fenstern gleichzeitig angezeigt, und die Abstandsdaten werden in die Videobilder eingeblendet.
  • Wie in 7 gezeigt, haben die Lastzüge (70) normalerweise einen langen und sperrigen Anhänger. Wann der Lastzug eine Wende ausführt, verursacht der Anhänger (71) viele tote Winkel. Die kontinuierlich auf dem Monitor angezeigten Video-Bilder und Abstandsdaten, die von den an den Ecken des Anhängers (71) installierten mehreren Video-Kameras und Ultraschallsignal-Transceivern stammen, machen dem Fahrer die Bedingungen um den Lastzug herum jedoch bewusster.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Fahrzeugsüberwachungsanlage mit Mehrfachfensteranzeige verwendet drei Video-Kameras (50) und drei Ultraschallsignal-Transceiver (20), die jeweils den Videokameras (50) entsprechen. Diese Video-Kameras (50) und Ultraschallsignal-Transceiver (20) werden an verschiedenen Stellen an der Seite sowie am hinteren Ende des Anhängers (71) installiert. Der Monitor (60) wird so konfiguriert, dass er in mehreren Fenstern gleichzeitig die Bilder aller Video-Kameras (20) zeigt, die aus verschiedenen Winkeln aufnehmen. Die von den Ultraschallsignal-Transceivern (20) erhaltenen Abstandsdaten werden dabei über die Video-Bilder gelegt. Die Abstandsdaten werden ständig aktualisiert, wenn sich das Fahrzeug einem Objekt nähert.
  • Der Monitor (60) weist einen Touch-Screen mit eingebauten Funktionstasten auf, und das Überwachungssystem stellt mehrere Anzeigemodi für die Anzeige von Bildern und Abstandsdaten zur Verfügung. Der Fahrzeugfahrer kann zwischen der bildschirmfüllenden Anzeige der Bilder einer bestimmten Video-Kamera oder der gleichzeitigen Anzeige aller Fenster wählen. Da der Monitor (60) mit dem Einheiten-Kontroller (60) verbunden ist, benachrichtigt der Einheiten-Kontroller (31) den programmierbaren Video-Kontroller (41) und veranlasst den Multiplexer (42), in den gewählten Anzeigemodus umzuschalten, wenn der Fahrer eine entsprechende Auswahl am Touch-Screen trifft.
  • Wenn der Fahrzeugkörper in einen voreinstellbaren Schwellenbereich zu einem Objekt eintritt, veranlasst der Einheiten-Kontroller (31) den Alarm (33), einen Piepton auszugeben, dessen Frequenz sich steigert, je mehr sich das Fahrzeug dem Objekt nähert. Solange die Ultraschallsignal-Transceiver (20) das Objekt wahrnehmen, überlagert der Einheiten-Kontroller (31) mit Hilfe des Bild-Überlagerungs-Kontrollers den Monitor mit den Abstandsdaten, damit der Fahrer ständig über den aktuellen Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem Objekt informiert ist.
  • Die Mehrfachüberwachungsanlage kann alle toten Winkel um das Fahrzeug herum abdecken. Die Anlage eignet sich daher für große Fahrzeuge und macht dem Fahrzeugfahrer die wechselnden Straßenbedingungen besser bewußt. Die Sicht und die Fahrsicherheit des Fahrers können dadurch beachtlich verbessert werden.
  • Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die Mehrfachfenster-Überwachungsanlage mit drahtloser Signalübertragung betrieben wird. Dadurch wird die Installation der Anlage vereinfacht und kann leicht ohne große Mengen an Kabel und Steckern ausgeführt werden.

Claims (6)

  1. Mehrfachfensterüberwachungsanlage, umfassend: eine Datensammeleinheit (10) mit einem Block-Kontroller (11); einer Speichereinheit (111), die mit dem Block-Kontroller (11) verbunden ist; mehreren Ultraschallsignal-Transceivern (20); mehreren Signalverarbeitungsschaltungen (21), die mit dem Block-Kontroller (11) und jeweils den Ultraschallsignal-Transceivern (20) verbunden sind; und einem Sender (12), der mit dem Block-Kontroller (11) verbunden ist; einer Konsoleneinheit (30) mit einem Einheits-Kontroller (31); einem Signalempfänger (32); einem Alarm (33); und einem Bild-Überlagerungs-Kontroller (40) mit mehreren Videoeingängen, einem Dateneingang, der mit dem Einheits-Kontroller (31) verbunden ist, und einem Videoausgang; mehrere Videokameras (50), die jeweils mit den Videoeingängen des Bild-Überlagerungs-Kontrollers (40) verbundenen sind; und einen Monitor (60), der mit dem Videoausgang des Bild-Überlagerungs-Kontroller (40) verbundenen ist und einen Touch-Screen mit mehreren Funktionstasten aufweist.
  2. Mehrfachfensterüberwachungsanlage nach Anspruch 1, wobei der Bild-Überlagerungs-Kontroller (40) umfasst: einen programmierbaren Video-Kontroller (41), der mit einem temporären Speicher (411) verbunden ist; einen Multiplexer (42), der mit dem programmierbaren Video-Kontroller (41) und dem temporären Speicher (411) durch einen A/D-Signal-Wandler (421) und eine Horizontalsynchronsignaltrennschaltung (422) verbunden ist, einen Puffer (43), der mit einem Eingang des programmierbaren Video-Kontrollers (41) verbunden ist; und einen D/A-Wandler (44), der zwischen dem programmierbaren Video-Kontroller (41) und dem Monitor (60) verbunden ist, um Bilder in Ein- oder Mehrkanalvideobilder zu konvertieren und um die konvertierten Bilder zu dem Monitor (60) zum Anzeigen weiterzuleiten.
  3. Mehrfachfensterüberwachungsanlage nach Anspruch 1, wobei der Block-Kontroller (11) der Datensammeleinheit (10) mit einer Speichereinheit (111) verbunden ist, welche Identifikations-Kodes aller Ultraschallsignal-Transceiver (20) speichert; jedes Ultraschallmodul (20) mit dem Block-Kontroller (11) durch eine Signalverarbeitungsschaltung (21) verbunden ist, so dass die von den Ultraschallsignal-Transceivern (20) zurückkommenden Ultraschallsignale digitalisiert und an den Block-Kontroller (11) weitergeleitet werden; und der drahtlose Signalsender ein HF-Signalübertragungsmodul ist, welches zur Vermeidung gegenseitiger Interferenz ein Frequenzsprung- oder ein Bandspreizverfahren einsetzt.
  4. Die Mehrfachfensterüberwachungsanlage nach Anspruch 3, wobei die Signalverarbeitungsschaltung (21) einen Mikroprozessor (211), eine Ultraschallsignal-Transceiver-Schaltung (212), einen Signalverstärker (213) und eine Signalumwandelschaltung (214) umfasst, wobei der Mikroprozessor (211) zur Weiterleitung von digitalisierten Signalen mit dem Block-Kontroller (11) verbunden ist.
  5. Mehrfachfensterüberwachungsanlage nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, wobei der Einheiten-Kontroller (31) zur Speicherung von Identifikations-Kodes aller Ultraschallsignal-Transceiver (20) mit einer Speichereinheit (311) verbunden ist, wobei der Signalempfänger (32) ein HF-Signalempfangsmodul ist.
  6. Die Mehrfachfensterüberwachungsanlage nach Anspruch 5, in welcher der Monitor (60) ein Touch-Screen-Monitor ist.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10045616A1 (de) * 2000-09-15 2002-03-28 Volkswagen Ag Verfahren zum automatischen Einparken eines Kraftfahrzeugs
DE20110339U1 (de) * 2001-06-22 2002-10-24 MEKRA Lang GmbH & Co. KG, 90765 Fürth Parkhilfe zur Verwendung in einem Kraftfahrzeug
EP1389541A1 (de) * 2002-08-16 2004-02-18 Blankenheim, Karl-Heinz Verfahren und Vorrichtung zur Positionierung zweier Gegenstände zueinander

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