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DE102004022408B4 - Optischer Sensor - Google Patents

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DE102004022408B4
DE102004022408B4 DE102004022408A DE102004022408A DE102004022408B4 DE 102004022408 B4 DE102004022408 B4 DE 102004022408B4 DE 102004022408 A DE102004022408 A DE 102004022408A DE 102004022408 A DE102004022408 A DE 102004022408A DE 102004022408 B4 DE102004022408 B4 DE 102004022408B4
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optical sensor
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Leuze Lumiflex GmbH and Co KG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Abstract

Optischer Sensor zur Erfassung von Gegenständen in einem Überwachungsbereich, mit wenigstens einem Sender, wenigstens einem Empfänger und einer Spiegeleinheit mit wenigstens zwei Umlenkspiegeln, wobei bei freiem Überwachungsbereich vom Sender emittierte Sendelichtstrahlen über die Umlenkspiegel der Spiegeleinheit zum Empfänger geführt sind, wobei die Spiegeleinheit (11) in einem Gehäuse (12) integriert ist, wobei die Innenwände der Spiegeleinheit im Bereich zwischen den Umlenkspiegeln (13, 14) mit einem ein Einschubteil bildenden, reflexionsmindernden Faltteil (19) verkleidet sind, wobei das Faltteil als Faltkarton ausgebildet ist, welcher an seiner Oberfläche Lichtfallen für die Sendelichtstrahlen (3) bildende Rillen aufweist, welche quer zur Strahlrichtung der Sendelichtstrahlen (3) verlaufen, wobei das im Gehäuse (12) liegende Faltteil (19) mit seinem Vorderrand und hinteren Rand an jeweils einem Umlenkspiegel (13, 14) oder an einer Halterung (15, 16), an welcher der Umlenkspiegel (13, 14) fixiert ist, anliegt und dadurch lagegesichert ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen optischen Sensor.
  • Derartige optische Sensoren sind insbesondere als Lichtgitter oder Lichtschrankenanordnungen ausgebildet. Das jeweilige Lichtgitter oder die jeweilige Lichtschranke weist wenigstens jeweils einen Sender und einen Empfänger auf. Damit mit derartigen optischen Sensoren Objekte innerhalb eines flächigen, zweidimensionalen Überwachungsbereichs erfasst werden können, werden die vom Sender emittierten Sendelichtstrahlen nicht direkt, sondern über wenigstens zwei Umlenkspiegel einer Spiegeleinheit zum Empfänger geführt. Dabei sind der Sender und der Empfänger als aktive Elemente des optischen Sensors auf einer Seite des Überwachungsbereichs und die Umlenkspiegel der Spiegeleinheit als passive Elemente des optischen Sensors auf der gegenüberliegenden Seite des Überwachungsbereichs angeordnet. Die Umlenkspiegel sind dabei in einem Gehäuse der Spiegeleinheit angeordnet. Bei freiem Überwachungsbereich werden die vom Sender emittierten Sendelichtstrahlen im Überwachungsbereich geführt, treten dann durch ein Fenster im Gehäuse in die Spiegeleinheit ein und werden dann am ersten Umlenkspiegel abgelenkt, so dass die Sendelichtstrahlen innerhalb des Gehäuses verlaufend zum zweiten Umlenkspiegel geführt sind. Die dort umgelenkten Sendelichtstrahlen treten über ein weiteres Fenster im Gehäuse aus, durchsetzen nochmals den Überwachungsbereich und werden dann zum Empfänger geführt. Befindet sich ein Objekt im Überwachungsbereich, so wird dies durch eine Strahlunterbrechung der Sendelichtstrahlen im optischen Sensor erfasst.
  • Dabei erfolgt in der Auswerteeinheit in Abhängigkeit der Empfangssignale des Empfängers die Generierung eines binären Objektfeststellungssignals, dessen Schaltzustände angeben, ob sich ein Objekt im Überwachungsbereich befindet oder nicht. Zur Generierung des Objektfeststellungssignals wird das Empfangssignal bevorzugt mit einem Schwellwert bewertet. Das Objektfeststellungssignal nimmt den Schaltzustand „freier Strahlengang" ein, falls der Pegel des Empfangssignals oberhalb des Schwellwerts liegt und den Schaltzustand „Objekt erkannt" ein, falls der Pegel des Empfangssignals unterhalb des Schwellwerts liegt. Um eine möglichst sichere Detektion von Objekten zu gewährleisten, ist es notwendig, dass bei freiem Strahlengang die vom Sender emittierten Sendelichtstrahlen möglichst vollständig auf den Empfänger geführt sind, damit ein möglichst hohes Nutzsignal, das heißt ein möglichst hoher Empfangssignalpegel erhalten wird.
  • Hierzu ist es insbesondere erforderlich, dass die Sendelichtstrahlen des Senders ohne nennenswerte Schwächung über die Spiegeleinheit geführt sind. Bei der Führung der Sendelichtstrahlen über die Spiegeleinheit besteht insbesondere die Gefahr, dass die Sendelichtstrahlen an den Innenwänden des Gehäuses der Spiegeleinheit reflektiert werden. Diese Reflexionen führen zu Nebenkeulen in der Strahlgeometrie der Sendelichtstrahlen und damit zu einer Vergrößerung des Abstrahlwinkels der Sendelichtstrahlen.
  • Um derartige unerwünschte Reflexionen zu vermindern, ist bei bekannten optischen Sensoren versucht worden, die Innenwände des Gehäuses der Spiegeleinheit schwarz zu lackieren. Abgesehen davon, dass eine derartige Bearbeitung der Gehäuse zeitaufwändig und kostenintensiv ist, besteht bei derartigen Gehäusen die Gefahr, dass die schwarze Lackierung, insbesondere durch mechanische Beschädigungen, partiell abblättert, so dass an deren Stellen verstärkt unerwünschte Reflexionen auftreten.
  • Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass durch den Lackauftrag auf das Gehäuse dessen Innenwände nicht mehr vollständig ebene Flächen zur Aufnahme der Umlenkspiegel bilden. Dies bedeutet, dass die an den Innenwänden der Gehäuse montierten Umlenkspiegel nicht mehr exakt ausgerichtet sind, was zu einer unerwünschten Beeinträchtigung der Strahlführung der Sendelichtstrahlen in der Spiegeleinheit führt.
  • Eine gattungsgemäße optoelektronische Vorrichtung, die zur Zutrittsabsicherung eingesetzt wird, ist aus der DE 101 46 639 A1 bekannt. Diese optoelektronische Vorrichtung weist auf einer Seite einer Überwachungsstrecke eine aktive Sender-/Empfänger-Versorgungseinheit und auf der gegenüberliegenden Seite eine passive Reflektoreinheit auf. Dabei wird das Licht, von einem Sendeelement kommend, durch die Überwachungsstrecke geführt und in einer Umlenkeinheit in mehrere räumlich getrennte Teilstrahlen zerlegt. Diese Teilstrahlen werden durch die Überwachungsstrecke zurückgeführt und von mehreren Empfangselementen empfangen und ausgewertet.
  • Die DE 199 25 553 A1 betrifft eine optoelektronische Vorrichtung zum Erfassen von Objekten in einem Überwachungsbereich mit wenigstens zwei jeweils Folgen von Lichtimpulsen emittierenden Sendern und wenigstens einem Lichtimpulse empfangenden Empfänger. Die von den Sendern emittierten Lichtimpulse werden an einem Umlenkelement umgelenkt und zum Empfänger geführt, wobei die Lichtimpulse der verschiedenen Sender, zeitversetzt auf den Empfänger auftreffen.
  • Aus der US 6,518,565 B1 ist eine Sensoranordnung mit mehreren in einem Gehäuse integrierten Linsen bekannt. Zur Reflexionsminderung können die Gehäusewände in verschiedener Weise oberflächenbearbeitet sein.
  • Die EP 0 702 780 B1 betrifft einen fiberoptischen Sensor bei welchem lichtleitende Fibern mit lichtabsorbierenden Materialien beschichtet sind.
  • In der DE-AS 1 091 858 ist eine reflexionsvermindernde Wandverkleidung für optische Geräte beschrieben. Die Wandverkleidung besteht aus einem Blechteil.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen optischen Sensor der eingangs genannten Art bereitzustellen, bei welchem mit möglichst geringem Aufwand eine möglichst exakte und reproduzierbare Strahlführung der Sendelichtstrahlen gewährleistet ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Der erfindungsgemäße optische Sensor dient zur Erfassung von Gegenständen in einem Überwachungsbereich und weist wenigstens einen Sender, wenigstens einen Empfänger und eine Spiegeleinheit mit wenigstens zwei Umlenkspiegeln auf. Bei freiem Überwachungsbereich sind vom Sender emittierte Sendelichtstrahlen über die Umlenkspiegel der Spiegeleinheit zum Empfänger geführt sind. Die Spiegeleinheit ist in einem Gehäuse integriert, deren Innenwände im Bereich zwischen den Umlenkspiegeln mit einem ein Einschubteil bildenden, reflexionsmindernden Faltteil verkleidet sind. Das im Gehäuse liegende Faltteil liegt mit seinem Vorderrand und hinteren Rand an jeweils einem Umlenkspiegel oder an einer Halterung, an welcher der Umlenkspiegel fixiert ist, an und ist dadurch lagegesichert ist.
  • Das erfindungsgemäße Faltteil bildet einen kostengünstig herstellbaren und auf einfache Weise in der Spiegeleinheit montierbaren Einsatz, mit welchem unerwünschte Reflexionen an den Innenwänden des Gehäuses der Spiegeleinheit effizient vermieden werden. Damit wird auf einfache Weise eine exakte, reproduzierbare Strahlführung der Sendelichtstrahlen im Innern des Gehäuses der Spiegeleinheit erhalten.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besteht das Faltteil aus einem schwarzen Faltkarton. Der Faltkarton ist besonders kosten günstig herstellbar. Zudem weist diese eine relativ hohe Steifigkeit auf. Der Faltkarton ist zu einer lichtundurchlässigen Röhre gefaltet, die die Innenwände des Gehäuses im Bereich zwischen zwei Umlenkspiegeln vollständig verkleidet, so dass die Sendelichtstrahlen nicht mehr auf die hochreflektierenden Wände des Gehäuses treffen. Der Faltkarton weist bevorzugt an seiner Oberfläche Rillen auf, die quer zur Strahlrichtung der Sendelichtstrahlen verlaufen und als Lichtfallen wirken. Damit werden Reflexionen am Faltkarton besonders effizient vermieden.
  • Das Faltteil, insbesondere der Faltkarton, ist als Einschubteil besonders einfach im Gehäuse anbringbar. Dabei ist der Faltkarton derart dimensioniert, dass dieser an jeweils einem angrenzenden Umlenkspiegel beziehungsweise einer Halterung, mit welcher der Umlenkspiegel im Gehäuse fixiert ist, anliegen. Die Umlenkspiegel beziehungsweise Halterungen der Umlenkspiegel bilden somit Anschläge, durch welche der Faltkarton im Gehäuse lagefixiert ist. Zudem ist die Dimensionierung des Faltkartons an den Querschnitt des Innenraumes angepasst, so dass der Faltkarton dicht und mit einem gewissen Anpressdruck an den Innenwänden des Gehäuses anliegt. Damit ist der Faltkarton ohne zusätzliche Befestigungsmittel lagesicher im Innenraum fixiert.
  • Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen optischen Sensors besteht darin, dass zur Vermeidung von Reflexionen im Innenraum des Gehäuses dessen Innenwände nicht bearbeitet werden müssen. Dies führt nicht nur zu einer erheblichen Kosteneinsparung. Vielmehr wird dadurch auch erreicht, dass die unbearbeitete Oberfläche der Gehäuseinnenwand definierte Eigenschaften für eine genaue und reproduzierbare Montage der Umlenkspiegel aufweist, wodurch eine exakte Ausrichtung der Umlenkspiegel ermöglicht wird.
  • Der erfindungsgemäße optische Sensor ist nicht auf Ausführungen mit jeweils einem. Sender und Empfänger beschränkt. Vielmehr kann der optische Sensor Lichtschranken- oder Lichtgitteranordnungen mit jeweils mehreren Sendern und Empfängern bilden, wobei der optische Sensor dann eine entsprechend höhere Anzahl von Umlenkspiegeln aufweist. In diesem Fall kann jeweils zwischen zwei benachbart liegenden Umlenkspiegeln ein Faltteil zur Reflexionsminderung angebracht werden.
  • Die Erfindung wird im Nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1: Schematische Darstellung eines als Lichtgitter ausgebildeten optischen Sensors.
  • 2: Schematische Darstellung eines optischen Sensors in Form einer Lichtschrankenanordnung.
  • 3: Aufbau einer Spiegeleinheit für einen Sensor gemäß 1 oder 2 in einem
    • a) Längsschnitt.
    • b) Querschnitt.
  • 4: Einzeldarstellung eines Faltkartons für die Spiegeleinheit gemäß 3
    • a) im gefalteten Zustand.
    • b) im ungefalteten Zustand in einer Draufsicht.
    • c) Querschnitt durch die Anordnung gemäß b).
  • 5: Schematische Darstellung eines als Lichtgitter ausgebildeten optischen Sensor mit mehreren Sendern und Empfängern.
  • 1 zeigt schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel eines optischen Sensors 1 zur Erfassung von Gegenständen in einem Überwachungsbereich. Der optische Sensor 1 ist im vorliegenden Fall als Lichtgitter ausgebildet. In einem Sensorgehäuse 2 sind als aktive Komponenten des Lichtgitters ein Sendelichtstrahlen 3 emittierender Sender 4 sowie ein Empfänger 5 angeordnet. Der Sender 4 und der Empfänger 5 sind an eine Auswerteeinheit 6 angeschlossen. Die Auswerteeinheit 6 dient zur Ansteuerung des Senders 4. Zudem werden in der Auswerteeinheit 6 die am Ausgang des Empfängers 5 anstehenden Empfangssignale zur Generierung eines Objektfeststellungssignals ausgewertet. Die Auswerteeinheit 6 ist von einem Microcontroller oder dergleichen gebildet. Zur Strahlformung der Sendelichtstrahlen 3 ist dem Sender 4 eine Sendeoptik 7 nachgeordnet. Zur Fokussierung der aus dem Überwachungsbereich ankommenden Sendelichtstrahlen 3 ist dem Empfänger 5 eine Empfangsoptik 8 vorgeordnet. Die vom Sender 4 emittierten Sendelichtstrahlen 3 werden über ein erstes Fenster 9 in den Überwachungsbereich geführt. Dem Empfänger 5 ist ein zweites Fenster 10 vorgeordnet, durch welches die Sendelichtstrahlen 3 aus dem Überwachungsbereich zum Empfänger 5 geführt sind.
  • Das Sensorgehäuse 2 mit den aktiven Komponenten des optischen Sensors 1 ist an einem Rand des Überwachungsbereichs angeordnet. Am gegenüberliegenden Rand des Überwachungsbereichs befindet sich eine Spiegeleinheit 11. Die Spiegeleinheit 11 weist als passive Komponenten des optischen Sensors 1 zwei in einem Gehäuse 12 integrierte Umlenkspiegel 13, 14 auf, die jeweils mittels einer Halterung 15, 16 an den Innenwänden des Gehäuses 12 befestigt sind.
  • Das Gehäuse 12 ist ebenso wie das Sensorgehäuse 2 in Form einer Säule mit in vertikaler Richtung verlaufender Längsachse ausgebildet. Die Spiegelflächen der Umlenkspiegel 13, 14 sind um 45° bezüglich der Längsachse des Gehäuses 12 geneigt. Dabei liegt der erste Umlenkspiegel 13 dem Sender 4 gegenüber und der zweite Umlenkspiegel 14 dem Empfänger 5 gegenüber. In der Gehäusewand sind zwei Fenster 17, 18 integriert, wobei das erste Fenster 17 vor dem ersten Umlenkspiegel 13 und das zweite Fenster 18 vor dem zweiten Umlenkspiegel 14 liegt.
  • 1 zeigt den Strahlengang der Sendelichtstrahlen 3 des optischen Sensors 1 bei freiem Überwachungsbereich. Die vom Sender 4 emittierten Sendelichtstrahlen 3 werden in horizontaler Richtung verlaufend aus dem Sensorgehäuse 2 geführt und durchsetzen in einer ersten Höhenlage zum ersten Mal den Überwachungsbereich. Dann gelangen die Sendelichtstrahlen 3 über das Fenster 17 in das Gehäuse 12 der Spiegeleinheit 11 und werden dann am ersten Umlenkspiegel 13 um 90° abgelenkt, so dass die Sendelichtstrahlen 3 innerhalb des Gehäuses 12 in vertikaler Richtung verlaufend zum zweiten Umlenkspiegel 14 geführt sind. Dort werden die Sendelichtstrahlen 3 wieder um 90° abgelenkt, treten dann über das zweite Fenster 18 aus der Spiegeleinheit 11 aus und durchsetzen den Überwachungsbereich in einer zweiten Höhenlage bevor sie auf den Empfänger 5 auftreffen.
  • Durch einen im Überwachungsbereich angeordneten Gegenstand wird der Strahlengang der Sendelichtstrahlen 3 unterbrochen, so dass diese nicht mehr auf den Empfänger 5 auftreffen.
  • Zu Generierung des binären Objektfeststellungssignals wird das Empfangssignal am Ausgang des Empfängers 5 mit einem Schwellwert bewertet. Dabei nimmt das Objektfeststellungssignal den Schaltzustand „Objekt erkannt" ein, falls der Pegel des Empfangssignals unterhalb des Schwellwerts liegt. Liegt der Pegel des Empfangssignals oberhalb des Schwellwerts, nimmt das Objektfeststellungssignal den Schaltzustand „freier Strahlengang" ein.
  • Um eine sichere Objektdetektion zu gewährleisten, ist es notwendig, dass die Sendelichtstrahlen 3 bei freiem Strahlengang möglichst vollständig auf den Empfänger 5 geführt werden. Hierzu ist es insbesondere erforderlich, Reflexionen der Sendelichtstrahlen 3 an den Innenwänden des Gehäuses 12 zu vermeiden, da dies zu einer Generierung von Nebenkeulen in der Strahlgeometrie der Sendelichtstrahlen 3 und dadurch zu einer unerwünschten Aufweitung der Sendelichtstrahlen 3 (ihren würde. Hierzu ist in dem Gehäuse 12 ein reflexions minderndes Faltteil 19 angeordnet, welches eine Verkleidung der Innenwände des Gehäuses 12 im Bereich zwischen den Umlenkspiegel 13, 14 bildet.
  • 2 zeigt eine weitere Ausführungsform des optischen Sensors 1. Der optische Sensor 1 bildet eine Lichtschrankenanordnung, bei welchem der Sender 4 und die Sendeoptik 7 in einem ersten Sensorgehäuse 2a mit einem ersten Fenster 9 integriert sind. Der Empfänger 5, die Empfangsoptik 8 und die Auswerteeinheit 6 sind in einem zweiten Sensorgehäuse 2b mit einem zweiten Fenster 10 integriert.
  • Ansonsten entspricht der optische Sensor 1 gemäß 2 dem optischen Sensor 1 gemäß 1, wobei insbesondere die Spiegeleinheit 11 sowie die Anordnungen des Senders 4 und des Empfängers 5 relativ zu den Umlenkspiegeln 13, 14 der Spiegeleinheit 11 identisch ausgebildet sind. Auch die Funktionsweisen beider optischer Sensoren 1 sind identisch.
  • Die 3a, b zeigen eine spezifische Ausführungsform der Spiegeleinheit 11 für einen optischen Sensor 1 gemäß den 1 oder 2. Das Gehäuse 12 der Spiegeleinheit 11 besteht im Wesentlichen aus einem Profilrohr 20, dessen längsseitige Enden jeweils mit einer Kappe 21 verschlossen sind. Wie insbesondere aus 3b ersichtlich, weist der Innenraum des Gehäuses 12 einen im Wesentlichen rechteckigen, von Segmenten des Profilrohrs 20 begrenzten Querschnitt auf.
  • Die Umlenkspiegel 13, 14 sind in profilförmigen Halterungen 15, 16 gelagert, die an der Innenwand des Profilrohres 20 festgeschraubt werden.
  • Das zwischen den Umlenkspiegeln 13, 14 angeordnete Faltteil 19 besteht im vorliegenden Fall aus einem schwarzen Faltkarton. Das so ausgebildete Faltteil 19 ist in den 4a–c separat dargestellt. Der Faltkarton besteht aus einem rechteckigen Kartonsegment, das in 4b im ungefalteten Zustand dargestellt ist. Wie aus den 4a, 4b ersichtlich weist das Kartonsegment an seiner Oberfläche parallel zueinander, identisch ausgebildete Rippen 22 auf. Diese Rippen 22 weisen jeweils einen dreieckigen Querschnitt auf, der über die gesamte Länge des Kartonsegments konstant ist. Zwischen den Rippen 22 entstehen Rillen mit entsprechenden dreieckigen Querschnitten.
  • Das Kartonsegment wird zum Einbau in das Gehäuse 12 in der in 4a dargestellten Weise gefaltet. Das so zum Faltteil 19 gefaltete Kartonsegment bildet eine lichtundurchlässige Röhre mit rechteckigem Querschnitt, wobei die gegenüberliegenden Ränder 23, 24 dicht aneinander liegend eine Kante des röhrenförmigen Faltteils 19 bilden.
  • Zur Montage der Spiegeleinheit 11 wird bei einer abgenommenen Kappe 21 des Gehäuses 12 zunächst ein Umlenkspiegel 13 auf der Halterung 15 in das Profilrohr 20 eingeschoben und dann in einer Sollposition fixiert, in dem die Halterung 15 von der Außenseite des Gehäuses 12 an dem Profilrohr 20 festgeschraubt wird. Dann wird der gemäß 4a gefaltete Faltkarton als Einschubteil über die Öffnung im Gehäuse 12 eingeschoben, bis dessen Vorderrand an der Halterung 15 als Anschlag anliegt. Anschließend wird der zweite Umlenkspiegel 14 auf der Halterung 16 in das Profilrohr 20 eingeschoben. Die Halterung 16 wird in ihrer Sollposition wiederum durch Festschrauben von der Außenseite des Gehäuses 12 fixiert. Dabei bildet die Halterung 16 für den hinteren Rand des Faltteils 19 einen Anschlag. Durch die Halterungen 15, 16 ist somit das Faltteil 19 gegen Verschiebungen in Längsrichtung des Gehäuses 12 gesichert.
  • Zudem ist der Querschnitt des Faltteils 19 an den Querschnitt des Innenraums des Profilrohrs 20 angepasst, so dass das Faltteil 19 an den Innenwänden des Profilrohres 20 dicht und mit einem gewissen Druck anliegt. Dadurch ist gewährleistet, dass das Faltteil 19 ohne weitere Befestigungsmittel lagegesichert an den Innenwänden des Profilrohrs 20 anliegt.
  • Wie aus den 3a, 3b ersichtlich ragt von der Innenwand des Profilrohres 20, in welcher die Fenster 17, 18 integriert sind, ein in Längsrichtung verlaufender Vorsprung 25 in den Innenraum des Gehäuses 12. Wie insbesondere aus 3b ersichtlich, liegt eine Seitenwand des Faltteils 19 an diesem Vorsprung 25 an, während die restlichen Seitenwände des Faltteils 19 dicht an den Innenwänden des Profilrohres 20 anliegen. In diesem Fall wird der das Faltteil 19 bildende Faltkarton derart in das Profilrohr 20 eingeschoben, dass die aneinandergrenzenden Ränder 23, 24 des Faltkartons an der dem Vorsprung gegenüberliegenden Seite des Profilrohres 20 liegen und entlang einer Innenkante des Profilrohrs 20 verlaufen. Damit wird ein Aufklaffen der Ränder 23, 24 des Faltkartons vermieden.
  • Der im Profilrohr 20 angeordnete Faltkarton bildet eine lichtundurchlässige Röhre, durch welche die Sendelichtstrahlen 3 vom ersten zum zweiten Umlenkspiegel 13, 14 geführt sind. Die an der Oberfläche liegenden Rillen des Faltkartons verlaufen quer zur Strahlrichtung der Sendelichtstrahlen 3 und bilden Lichtfallen für die Sendelichtstrahlen 3. Zudem werden Reflexionen der Sendelichtstrahlen 3 am Faltteil 19 durch die schwarze Färbung des Faltkartons vermieden. Da sich der Faltkarton über den gesamten Zwischenraum zwischen den Umlenkspiegeln 13, 14 erstreckt, werden im gesamten Bereich zwischen den Umlenkspiegeln 13, 14 störende Reflexionen der Sendelichtstrahlen 3 an der Gehäusewand vermieden. Damit werden unerwünschte Nebenkeulen in der Strahlgeometrie der Sendelichtstrahlen 3 sowie unerwünschte Strahlaufweitungen der Sendelichtstrahlen 3 vermieden.
  • 5 zeigt eine weitere Ausführungsform eines optischen Sensors 1, welche eine Erweiterung des optischen Sensors 1 gemäß 1 darstellt. Der optischer Sensor 1 gemäß 5 weist jeweils zwei Sender 4 und Empfänger 5 auf, welchen wiederum entsprechende Sendeoptiken 7 und Empfangsoptiken 8 zugeordnet sind, welche hinter Fenstern 9, 10 in der Wand des Sensorgehäuses 2 liegen. Die Sender 4 und Empfänger 5 sind an eine gemeinsame Auswerteeinheit 6 angeschlossen.
  • Entsprechend der erhöhten Anzahl von Sendern 4 und Empfängern 5 weist die im Gehäuse 12 integrierte Spiegeleinheit 11 in diesem Fall vier Umlenkspiegel 13, 14 auf, die wiederum mittels Halterungen 15, 16 am Gehäuse 12 fixiert sind. Jeder Umlenkspiegel 13, 14 ist wiederum hinter einem im Gehäuse 12 integrierten Fenster 17, 18 angeordnet. Jeweils zwei Umlenkspiegel 13, 14 sind einem Sender-Empfängerpaar zugeordnet. Jede dieser Einheiten bildet ein Lichtgittersegment entsprechend 1.
  • Die Sendelichtstrahlen 3 jedes Senders 4 werden bei freiem Überwachungsbereich analog zur Anordnung gemäß 1 auf einen Umlenkspiegel 13 geführt, verlaufen dann im Innenraum des Gehäuses 12 und werden schließlich über einen zweiten Umlenkspiegel 14 zum zugeordneten Empfänger 5 geführt.
  • Jeweils zwischen zwei Umlenkspiegeln 13, 14 ist ein reflexionsminderndes Faltteil 19 angeordnet. Die Faltteile 19 sind identisch ausgebildet und entsprechen in ihrem Aufbau den Ausbildungsformen gemäß den 14.
  • Die Anordnung gemäß 5 kann hinsichtlich der Anzahl der Sender 4 und Empfänger 5 erweitert sein, wobei dann entsprechend die Anzahl der Umlenkspiegel 13, 14 und der zwischen diesen angeordneten Faltteile 19 entsprechend erhöht ist.
  • 1
    Optischer Sensor
    2
    Sensorgehäuse
    2a
    Sensorgehäuse
    2b
    Sensorgehäuse
    3
    Sendelichtstrahlen
    4
    Sender
    5
    Empfänger
    6
    Auswerteeinheit
    7
    Sendeoptik
    8
    Empfangsoptik
    9
    Fenster
    10
    Fenster
    11
    Spiegeleinheit
    12
    Gehäuse
    13
    Umlenkspiegel
    14
    Umlenkspiegel
    15
    Halterung
    16
    Halterung
    17
    Fenster
    18
    Fenster
    19
    Faltteil
    20
    Profilrohr
    21
    Kappe
    22
    Rippen
    23
    Rand
    24
    Rand

Claims (12)

  1. Optischer Sensor zur Erfassung von Gegenständen in einem Überwachungsbereich, mit wenigstens einem Sender, wenigstens einem Empfänger und einer Spiegeleinheit mit wenigstens zwei Umlenkspiegeln, wobei bei freiem Überwachungsbereich vom Sender emittierte Sendelichtstrahlen über die Umlenkspiegel der Spiegeleinheit zum Empfänger geführt sind, wobei die Spiegeleinheit (11) in einem Gehäuse (12) integriert ist, wobei die Innenwände der Spiegeleinheit im Bereich zwischen den Umlenkspiegeln (13, 14) mit einem ein Einschubteil bildenden, reflexionsmindernden Faltteil (19) verkleidet sind, wobei das Faltteil als Faltkarton ausgebildet ist, welcher an seiner Oberfläche Lichtfallen für die Sendelichtstrahlen (3) bildende Rillen aufweist, welche quer zur Strahlrichtung der Sendelichtstrahlen (3) verlaufen, wobei das im Gehäuse (12) liegende Faltteil (19) mit seinem Vorderrand und hinteren Rand an jeweils einem Umlenkspiegel (13, 14) oder an einer Halterung (15, 16), an welcher der Umlenkspiegel (13, 14) fixiert ist, anliegt und dadurch lagegesichert ist.
  2. Optischer Sensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Faltteil (19) von einem schwarzen Faltkarton gebildet ist, welches im Gehäuse (12) der Spiegeleinheit (11) liegend eine lichtundurchlässige Röhre bildet, die von den Sendelichtstrahlen (3) durchsetzt wird.
  3. Optischer Sensor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum des Gehäuses (12) einen rechteckigen Querschnitt aufweist, an welchen die Form des Faltkartons angepasst ist.
  4. Optischer Sensor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Faltkarton aus einem rechteckigen Kartonsegment besteht, wobei die aneinandergrenzenden Ränder (23, 24) des zum Faltkarton gefalteten Kartonsegments entlang einer Kante des Gehäuses (12) verlaufen.
  5. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Faltteil (19) mit Druck an den Innenwänden des Gehäuses (12) anliegt.
  6. Optischer Sensor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) von einem Profilrohr (20) gebildet ist, dessen längsseitige Enden Einführöffnungen aufweisen, die jeweils mit einer Kappe (21) verschließbar sind.
  7. Optischer Sensor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Montage der Spiegeleinheit (11) bei abgenommener Kappe (21) zuerst ein erster Umlenkspiegel (13) auf einer Halterung (15) in das Profilrohr (20) eingeführt und in einer Sollposition fixiert wird, dass nachfolgend das Faltteil (19) in das Profilrohr (20) bis zu einem von dem Umlenkspiegel oder dessen Halterung (15) gebildeten Anschlag eingeschoben wird, und dass anschließend der zweite Umlenkspiegel (14) auf einer Halterung (16) in das Profilrohr (20) eingeführt und in einer Sollposition fixiert wird, in welcher dieser oder die Halterung (16) an dem Faltteil (19) anliegt.
  8. Optischer Sensor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Umlenkspiegel (13, 14) in der Wand des Gehäuses (12) Fenster (17, 18) integriert sind, durch welche die Sendelichtstrahlen (3) geführt sind.
  9. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Sender (4) und der oder die Empfänger (5) einerseits und die Spiegeleinheit (11) andererseits an gegenüberliegenden Rändern des Überwachungsbereichs angeordnet sind.
  10. Optischer Sensor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Sender (4) und Empfänger (5) in separaten Sensorgehäusen (2a, 2b) integriert sind.
  11. Optischer Sensor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Sender (4) und Empfänger (5) in einem gemeinsamen Gehäuse (12) integriert sind.
  12. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass dieser eine Auswerteeinheit (6) aufweist, in welcher in Abhängigkeit der Empfangssignale des oder der Empfänger (5) ein Objektfeststellungssignal generiert wird.
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