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Technisches
Gebiet
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Zur
Versorgung von Brennräumen
selbstzündender
Verbrennungskraftmaschinen mit Kraftstoff können sowohl druckgesteuerte
als auch hubgesteuerte Einspritzsysteme eingesetzt werden. Als Kraftstoffeinspritzsysteme
kommen neben Pumpe-Düse-Einheiten,
Pumpe-Leitung-Düse-Einheiten auch
Speichereinspritzsysteme (Common Rail) zum Einsatz. Speichereinspritzsysteme
ermöglichen
in vorteilhafter Weise, den Einspritzdruck an Last und Drehzahl
der Verbrennungskraftmaschine anzupassen. Zur Erzielung hoher spezifischer
Leistungen und zur Reduktion der Emissionen der Verbrennungskraftmaschine
ist generell ein möglichst
hoher Einspritzdruck erforderlich.
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DE 101 23 910.6 bezieht
sich auf eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung. Diese wird an einer
Verbrennungskraftmaschine eingesetzt. Die Brennräume der Verbrennungskraftmaschine
werden über Kraftstoffinjektoren
jeweils mit Kraftstoff versorgt. Die Kraftstoffinjektoren werden über eine
Hochdruckquelle beaufschlagt, ferner umfasst die Kraftstoffeinspritzeinrichtung
gemäß der aus
DE 101 23 915.6 bekannten
Lösung
einen Druckverstärker,
der einen beweglichen Druckverstärkerkolben
aufweist, welcher einen an die Hochdruckquelle anschließbaren Raum von
einem mit dem Kraftstoffinjektor verbundenen Hochdruckraum trennt.
Der Kraftstoffdruck im Hochdruckraum lässt sich durch Befüllen eines
Rückraums
des Druckübersetzers
mit Kraftstoff bzw. durch Entleeren dieses Rückraums von Kraftstoff variieren.
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Der
Kraftstoffinjektor umfasst einen beweglichen Schließkolben
zum Öffnen
bzw. Verschließen der
dem Brennraum zuweisenden Einspritzöffnungen des Kraftstoffinjektors.
Der Schließkolben
ragt in einen Schließdruckraum
hinein, so dass dieser mit Kraftstoffdruck beaufschlagbar ist. Dadurch
wird eine den Schließkolben
in Schließrichtung
beaufschlagende Kraft erzielt. Der Schließdruckraum und ein weiterer
Raum werden durch einen ge meinsamen Arbeitsraum gebildet, wobei
sämtliche
Teilbereiche des Arbeitsraums permanent zum Austausch von Kraftstoff
miteinander verbunden sind.
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Mit
dieser Lösung
kann durch Ansteuerung des Druckverstärkers über den Rückraum erreicht werden, dass
die Ansteuerverluste im Kraftstoffhochdrucksystem im Vergleich zu
einer Ansteuerung über einen
zeitweise mit der Kraftstoffhochdruckquelle verbundenen Arbeitsraum
klein gehalten werden kann. Ferner wird der Hochdruckraum nur bis
auf das Druckniveau des Hochdruckspeicherraums entlastet und nicht
bis auf Leckagedruckniveau. Dies verbessert einerseits den hydraulischen
Wirkungsgrad, andererseits kann ein schnellerer Druckabbau bis auf das
Systemdruckniveau erfolgen, so dass die zwischen den Einspritzphasen
liegenden seitlichen Abstände
verkürzt
werden können.
Bei druckgesteuerten Einspritzsystemen mit Druckverstärker tritt
das Problem auf, dass die Stabilität der in den Brennraum einzuspritzenden
Einspritzmengen, besonders die Darstellung sehr kleiner Einspritzmengen
wie z.B. bei der Voreinspritzung gefordert, nicht gewährleistet werden
kann. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass ein Einspritzventilglied
bei druckgesteuerten Einspritzsystemen sehr schnell öffnet. Daher
können
sich sehr kleine Streuungen in der Ansteuerdauer des Steuerventils
stark auf die Einspritzmenge auswirken. Man hat versucht, diesem
Problem dadurch abzuhelfen, einen separaten Nadelhubdämpferkolben,
der einen Dämpfungsraum
begrenzt und in einer hochdruckdichten Spielpassung geführt werden
muss, einzusetzen. Diese Lösung
gestattet zwar eine Reduzierung der Nadelöffnungsgeschwindigkeit, andererseits
werden durch diese Lösung
der konstruktive Aufwand und damit die Kosten des Einspritzsystems
sehr stark erhöht.
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Aus
DE 102 29 418 ist eine
Einrichtung zur Dämpfung
des Nadelhubs am Kraftstoffinjektor bekannt. Gemäß dieser Lösung umfasst die Kraftstoffeinspritzeinrichtung
einen Hochdruckspeicherraum, einen Druckübersetzer und ein Zumessventil.
Der Druckübersetzer
umfasst einen Arbeitsraum und einen Steuerraum, die voneinander
durch axial bewegbare Kolben getrennt sind. Eine Druckänderung
im Steuerraum des Druckübersetzers
hat eine Druckänderung
in einem Kompressionsraum zur Folge, der über einen Kraftstoffzulauf
einen Düsenraum
beaufschlagt. Der Düsenraum
umgibt ein Einspritzventilglied, welches zum Beispiel als Düsennadel
ausgebildet sein kann. Ein das Einspritzventilglied beaufschlagender
Düsenfederraum
ist hochdruckseitig über
eine eine Zulaufdrosselstelle enthaltene Leitung vom Kompressionsraum
des Druckübersetzers
befüllbar.
Ablaufseitig ist der Düsenfederraum über eine eine
Ablaufdrosselstelle enthaltende Leitung mit einem Raum des Druckübersetzers
verbunden.
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Aus
DE 102 29 415 ist ebenfalls
eine Einrichtung zur Nadelhubdämpfung
an druckgesteuerten Kraftstoffinjektoren bekannt. Gemäß dieser
Lösung umfasst
eine Einrichtung zum Einspritzen von Kraftstoff einen Kraftstoffinjektor,
der über
eine Hochdruckquelle mit un ter hohem Druck stehendem Kraftstoff
beaufschlagbar und über
ein Zumessventil betätigbar
ist. Dem Einspritzventilglied ist ein von diesem unabhängig bewegbares
Dämpfungselement
zugeordnet, welches einen Dämpfungsraum
begrenzt. Das Dämpfungselement
weist mindestens einen Überströmkanal zur
Verbindung des Dämpfungsraums
mit einem weiteren hydraulischen Raum auf.
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Bei
den aus
DE 102 29 418 bzw.
DE 102 29 415 bekannten
Lösungen
ist das Steuerventil als 3/2-Wege-Ventil ausgebildet und steuert
eine relativ große
Rücklaufmenge
des Druckverstärkers.
Hierzu werden insbesondere Servoventile eingesetzt. Nachteilig an
den dargestellten Ansteuervarianten von Kraftstoffinjektoren mit
nur einem Ventil ist die fehlende Flexibilität hinsichtlich der Formung
des Einspritzdruckverlaufs (Rateshaping) im Vergleich zu Kraftstoffinjektoren
mit zwei voneinander unabhängigen
Aktoren.
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Darstellung
der Erfindung
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Zur
Erhöhung
der Flexibilität
hinsichtlich der Formung des Einspritzdruckverlaufs (Rateshaping) von
Kraftstoffinjektoren wird ein Servo-Steuerventil vorgeschlagen,
welches durch unterschiedliche Öffnungsgeschwindigkeiten
des Ventilglieds des Servo-Steuerventils eine Formung des Einspritzdruckverlaufs
am Kraftstoffinjektor gestattet. Unterschiedliche Öffnungsgeschwindigkeiten
des Ventilglieds, z.B. eines Servokolbens eines Servo-Steuerventils können über ein
mehrstufiges Steuerventil innerhalb des Servokreises, so z.B. über ein
3/3-Magnetventil realisiert werden. Damit kann die jeweils in den Brennraum
der Verbrennungskraftmaschine einzuspritzende Kraftstoffmenge, d.h.
die Einspritzrate über
das Motorsteuergerät
der Verbrennungskraftmaschine eingestellt werden. Die Flexibilität, d.h.
die Formung des Einspritzdruckverlaufs (Rateshaping) kann dadurch
erhöht
werden und somit die Einspritzung optimal an die jeweiligen Erfordernisse
an einer Verbrennungskraftmaschine angepasst werden.
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Dazu
wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, zur
Steuerung des Servokreises eines einen Kraftstoffinjektor betätigenden
Servo-Steuerventils ein dreistufiges 3/3-Steuerventil einzusetzen.
Je nach Schaltstellung des dreistufigen 3/3-Steuerventils können unterschiedliche
Ablaufdrosselquerschnitte freigeben werden, über welche unterschiedliche
Absteuervolumina abgeführt
werden können,
die unterschiedliche Öffnungsgeschwindigkeiten
des Ventilglieds in Gestalt eines Servoventilkolbens ermöglichen.
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Durch
eine geeignete Auslegung von Steuerkanten des 3/2-Ventilglieds lässt sich
mit diesen unterschiedlichen Öffnungsgeschwindigkeiten
eine Formung des Einspritzdruckes darstellen. Der erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Lösung
folgend wird auch weiterhin nur jeweils ein Aktor so zum Beispiel ein
Piezoaktor oder ein Magnetventil pro Kraftstoffin jektor eingesetzt,
so dass sich der fertigungstechnische Aufwand in Grenzen hält. Ebenfalls
bleibt der am Steuergerät
der Verbrennungskraftmaschine durchzuführende Modifikationsaufwand
gering, da lediglich eine Endstufe pro Kraftstoffinjektor, die entsprechende
Zylinderzahl der mit Kraftstoff zu versorgenden Zylinder der Verbrennungskraftmaschine vorgesehen
sind, gering.
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Als
mehrstufige Steuerventile können
dabei Magnetventile oder auch Piezoventile eingesetzt werden, ebenso
wie Ventile, die eine kontinuierliche Querschnittssteuerung erlauben.
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Zeichnung
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Anhand
der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend eingehender beschrieben.
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Es
zeigt:
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1 eine
schematische Darstellung einer Ausführung eines Kraftstoffinjektors
mit einem Servoventil, dessen Servokreis über ein 3/3-Magnetventil gesteuert
wird,
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2 Ansteuervarianten
des 3/3-Magnetventils mit unterschiedlichen Ansteuerströmen,
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3 sich
gemäß des Ansteuerstromniveaus
aus 2 einstellende Hübe des Ventilglieds,
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4 sich
entsprechend der Hubverläufe einstellende
Düsendrücke,
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5 sich
einstellende Hubbewegungen des Einspritzventilglieds und
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6 eine
weitere Ausführungsvariante
des in 1 dargestellten Kraftstoffinjektors, wobei das Magnetventil
anstelle eines Schiebers mit einem Sitz-Sitz-Ventil versehen ist.
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Ausführungsvarianten
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1 zeigt
eine erste Ausführungsvariante eines
einen Druckverstärker
enthaltenden Kraftstoffinjektors mit einem mehrstufig konfigurierten
Ventil zur Ansteuerung.
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Der
Darstellung gemäß 1 ist
entnehmbar, dass ein einen Druckverstärker 5 enthaltender Kraftstoffinjektor 3 über eine
Hochdruckleitung 2 mit einem Druckspeicher 1 (Common
Rail) in Verbindung steht. Der Kraftstoffinjektor 3 umfasst
ein vorzugsweise mehrteilig ausgebildetes Injektorgehäuse 4,
in welchem ein Druckverstärker 5 aufgenommen
ist. Der Druckverstärker 5 umfasst
ein erstes Kolbenteil 6, welches durch eine Rückstellfeder 7 beaufschlagt ist.
Die Rückstellfeder 7 stützt sich
auf einen beispielsweise ringförmig
konfigurierten Anschlag 10 ab, der in einem Arbeitsraum 8 des
Druckverstärkers 5 aufgenommen
ist. Der Arbeitsraum 8 des Druckverstärkers 5 steht permanent
mit dem Druckspeicher 1 (Common Rail) in Verbindung und
ist mit dem im Druckspeicher 1 herrschenden Systemdruckniveau beaufschlagt. Über das
erste Kolbenteil 6 sind der Arbeitsraum 8 und
ein Differenzdruckraum 9 (Rückraum) des Druckverstärkers 5 voneinander
getrennt. Der Differenzdruckraum 9 ist über eine Steuerleitung 11 druckentlastbar.
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Druckverstärker 5 umfasst
darüber
hinaus einen Kompressionsraum 12, der über eine Stirnfläche 14 eines
zweiten Kolbenteils 13 des Druckverstärkers 5 beaufschlagt
ist. Entsprechend des Druckübersetzungsverhältnisses,
welches sich je nach Auslegung des Druckverstärkers 5 einstellt,
wird das im Kompressionsraum 12 aufgenommene Kraftstoffvolumen
auf einen höheren
Druck verdichtet. Vom Kompressionsraum 12 des Druckverstärkers 5 zweigt
ein Düsenraumzulauf 23 ab,
der einen Düsenraum 24 des
Kraftstoffinjektors 3 mit einem entsprechend des Übersetzungsverhältnisses
des Druckverstärkers 5 erreichbaren
höheren
Druckniveau beaufschlagt.
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Vom
Differenzdruckraum 9 (Rückraum)
des Druckverstärkers 5 erstreckt
sich eine Überströmleitung 15,
in welcher eine erste Drosselstelle 16 ausgebildet ist
zu einem Druckraum 17. Im Druckraum 17 befindet
sich ein Dämpfungskolben 19,
dessen eine Stirnseite eine gegenüber liegende Stirnseite eines beispielsweise
einteilig ausbildbaren, als Düsennadel
beschaffenen Einspritzventilglieds 18 beaufschlagt. Der
Dämpfungskolben 19 umfasst
eine Bohrung 20, in welchem eine zweite Drosselstelle 21 ausgebildet
ist. Darüber
hinaus ist der Dämpfungskolben 19 von
einer Feder 22 beaufschlagt, die sich an einer Fläche des
Druckraums 17 abstützt.
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Der
sich vom Kompressionsraum 12 des Druckverstärkers 5 zum
Düsenraum 24 erstreckende Düsenraumzulauf 23 beaufschlagt
den Düsenraum 24 mit
einem unter erhöhtem
Druck stehenden Kraftstoffvolumen. Innerhalb des Düsenraums 24,
der das beispielsweise einteilig ausbildbare Einspritzventilglied 18 umschließt, ist
an diesem eine Druckstufe 25 ausgebildet. Durch in den
Düsenraum 24 einströmenden,
unter erhöhtem
Druckniveau stehenden Kraftstoff, wirkt an der Druckstufe 25 des
beispielsweise einteilig ausbildbaren Einspritzventilglieds 18 eine
dieses in Öffnungsrichtung
beaufschlagende hydraulische Kraft. Vom Düsenraum 24 strömt der dort aufgenommene
Kraftstoff über
einen Ringspalt Einspritzöffnungen 26 zu,
die bei in Öffnungsstellung
gestelltem Einspritzventilglied 18 das Einspritzen einer Kraftstoffmenge
in einen hier nicht dargestellten Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine
freigeben. Die Steuerleitung 11 zur Druckentlastung des Differenzdruckraums 9 (Rückraum)
des Druckverstärkers 5 mündet in
ein Steuerventil 32 eines mehrstufigen Ventils 30,
welches im oberen Bereich des Kraftstoffinjektors 3 angeordnet
ist. Die Steuerleitung 11 mündet in einen ersten hydraulischen
Raum 33 des Steuerventils 32. Zum Verschließen des
ersten hydraulischen Raums 33 des Steuerventils 32 ist
an dessen Servoventilkolben 35 ein Flachsitz 38 ausgebildet.
Der Flachsitz 38 im unteren Bereich des Servoventilkolbens 35 verschließt eine
erste Steuerkante 36. Im Gehäuse 42 des Steuerventils 32 ist
darüber
hinaus eine zweite Steuerkante 37 ausgebildet. Oberhalb
des ersten hydraulischen Raumes 33 befindet im Gehäuse 42 des
Steuerventils 32 ein zweiter hydraulischer Raum 34,
der mit einem Abzweig 40 der Hochdruckleitung 2 verbunden
ist. Dadurch steht im zweiten hydraulischen Raum 34 stets
das im Druckspeicher 1 (Common Rail) herrschende Systemdruckniveau
an. Im oberen Bereich des Gehäuses 42 befindet
sich ein Druckraum 39. Diesem ist eine dritte Drosselstelle 41 vorgeschaltet,
die vom Abzweig 40 der Hochdruckleitung 2 wegführt. Darüber hinaus
ist im Gehäuse 42 des
Steuerventils 32 unterhalb der ersten Steuerkante 36 ein
Niederdruckraum angeordnet, der durch den Servoventilkolben 35 entsprechend
seiner Stellung freigegeben oder verschlossen ist. Von diesem Raum
aus erstreckt sich ein erster Rücklauf 43 in
den Niederdruckbereich eines hier nicht weiter dargestellten Kraftstoffeinspritzsystems.
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Vom
Druckraum 39 des Steuerventils 32 erstreckt sich
eine Leitung, in der eine fünfte
Drosselstelle 56 ausgebildet ist. Diese Leitung verläuft parallel
zum Abzweig 40 von der Hochdruckleitung 2, die an
einer vierten Steuerkante 54 im Gehäuse 50 des Betätigungsventils 31 mündet. Im
Gehäuse 50 des Betätigungsventils 31 befindet
sich ein in vertikale Richtung verfahrbares Ventilglied 51.
An dessen unterem Ende ist ein weiterer Flachsitz 52 ausgebildet, der
eine dritte Steuerkante 53 freigibt bzw. verschließt. Unterhalb
des Flachsitzes 52 befindet sich ein niederdruckseitiger
hydraulischer Raum, von dem ein Rücklauf 62 zu einem
hier nicht näher
dargestellten Niederdruckbereich eines Kraftstoffeinspritzsystems
verläuft.
Im Abzweig 40 von der Hochdruckleitung 2, die
innerhalb des Gehäuses 50 des
Steuerventils 31 verläuft,
ist eine vierte Drosselstelle 55 ausgebildet. Das Gehäuse 50 des
Steuerventils 31 umfasst weiterhin einen hydraulischen
Raum 57, welcher über
den weiteren Flachsitz 52 in Zusammenspiel mit der ersten
Steuerkante 53 vom zweiten Rücklauf 62 getrennt
ist.
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Oberhalb
des Gehäuses 50 des
Steuerventils 31 ist ein Anker 58 vorgesehen,
der mit einer Magnetspule 60 zusammenwirkt. Anstelle der
Magnetanker/Magnetspulenanordnung 58, 60 kann
das Betätigungsventil 31 auch über einen
in 1 nicht dargestellten Piezoaktor betätigt werden.
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In
der Darstellung gemäß 1 ist
der Anker 58 des Betätigungsventils 31 über eine
Schließfeder 59 beaufschlagt.
Parallel zur Schließfeder 59 erstreckt
sich ein weiteres Federelement 61, welches einen Anschlag
für den
Anker 58 des Betätigungsventils 31 vorspannt
und als Hubbegrenzung bzw. Dämpfungseinrichtung
bei Bestromung der Magnetspule 60 zur Dämmung der Prellung des Ankers 58 dient.
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2 sind
voneinander verschiedene Bestromungsniveaus des Betätigungsventils 31 zu
entnehmen.
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2 zeigt
den Hubweg 70 des Ventilglieds 51 des Betätigungsventils 31,
aufgetragen über
die Zeitachse bei unterschiedlicher Bestromung. Bei einem ersten
Bestromungsniveau 71 stellt sich ein erster Hubweg des
Ventilglieds 51 ein, beginnend zu einem Ansteuerzeitpunkt 73,
bei welchem die Magnetspule 60 oder ein Piezoaktor des
Betätigungsventils 31 bestromt
wird. Der Hubweg, welchen das Ventilglied 51 des Betätigungsventils 31 bei
einer Bestromung mit einem zweiten Bestromungsniveau 72 zurücklegt,
ist ebenfalls dargestellt. Im letztgenannten Fall legt das Ventilglied 51 des
Betätigungsventils 31 einen
maximalen Hubweg zurück.
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Bei
der Bestromung der Magnetspule 60 mit einem ersten, relativ
niedrigen Stromniveau 71, wird das Ventilglied 51 des
Betätigungsventils 31 in
eine erste, mittlere Schaltstellung gestellt. In diesem Zustand
liegt der Magnetanker 58 an einem die Magnetspule 60 umgebenden,
durch die weitere Feder 61 vorgespannten, beispielsweise
ringförmig
ausgebildeten Anschlag an. In dieser Schaltstellung ist die fünfte Drosselstelle 56 freigegeben,
wobei die vierte Drosselstelle 55 verschlossen bleibt.
Der weitere Flachsitz 52 steht offen, so dass das im hydraulischen
Raum 57 enthaltene Kraftstoffvolumen in den zweiten Rücklauf in
den Niederdruckbereich des Kraftstoffeinspritzsystems abströmen kann.
Dadurch erfolgt eine Druckentlastung des Druckraums 39 mittels
Steuerventils 32. Der Servoventilkolben 35 fahrt auf
und gibt seinerseits den Flachsitz 38 frei. Dadurch strömt der im
Differenzdruckraum 9 (Rückraum)
des Druckverstärkers 5 enthaltene
Kraftstoffvorrat über
den zweiten hydraulischen Raum 33 in den ersten Rücklauf 43 auf
die Niederdruckseite des Kraftstoffeinspritzsystems ab.
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Der
Servoventilkolben 35 öffnet
langsam, so dass sich im Kompressionsraum 12 ein verzögerter, langsamer
Druckaufbau einstellt, der über
den Düsenraumzulauf 23 und
den Düsenraum 24 ein
langsames Öffnen
des beispielsweise einteilig ausbildbaren Einspritzventilglieds 18 einstellt.
Demzufolge werden die Einspritzöffnungen 26 in
den Brennraum einer selbstzündenden
Verbrennungskraftmaschine nur langsam geöffnet, so dass sich ein in 4 dargestellter,
mit Bezugszeichen 91 gekennzeichneter erster Druckanstieg
während
der Einspritzung an der Düse
einstellt.
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In 3 ist
der sich beim ersten Bestromungsniveau 71 einstellende
Hub des Servoventilkolbens 35 des Ventils 32 sowie
der sich beim zweiten Bestromungsniveau 72 einstellende
Hub des Servoventils 35 wiedergegeben.
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Wird
wie in 2 dargestellt, die Magnetspule 60 des
Betätigungsventils 31 mit
einem zweiten, höheren
Stromniveau 72 beaufschlagt, so stellt sich ein Hubverlauf 95 des
Ventilglieds 51 des Betätigungsventils 31 ein
(vgl. 5). In diesem Falle wird das Ventilglied 51 in
eine weitere, zweite Schaltstellung gestellt, in der der Anker 58,
der mit dem Ventilglied 51 verbunden ist, entgegen der
Wirkung der Schließfeder 59 weiter
in vertikale Richtung nach oben auffährt, so dass sowohl die vierte
Drosselstelle 55 als auch die fünfte Drosselstelle 56 freigegeben werden.
Die Freigabe der fünften
Drosselstelle 56 erfolgt durch Öffnen des weiteren Flachsitzes 52 an
der dritten Steuerkante 53, wohingegen die Freigabe der vierten
Drosselstelle 55 durch ein in vertikale Richtung erfolgendes
Auffahren des Ventilglieds 51 mit Ringnut des Betätigungsventils 31 erreicht
wird. Dadurch strömt
ein Steuervolumen über
die beiden geöffneten,
als Ablaufdrossel wirkenden Drosselstellen 55, 56 in
den zweiten Rücklauf 62 auf
die Niederdruckseite des Kraftstoffeinspritzsystems ab. Aufgrund
dessen stellt sich im Druckraum 39 ein schnellerer Druckabbau
ein, was zu einem schnelleren Öffnen
des Servoventilkolbens 35 mit einer hohen Öffnungsgeschwindigkeit
in den Druckraum 39 beiträgt. Aufgrund dessen ergibt
sich eine schnellere Druckentlastung des Differenzdruckraums 9 (Rückraum) des
Druckverstärkers 5 und
demzufolge ein schnellerer Druckaufbau im Kompressionsraum 12 und
damit – über den
Düsenraumzulauf 23 – im Düsenraum 24, der
das Einspritzventilglied 18 umgibt. Das Einspritzventilglied 18 fährt schneller
auf, so dass sich ein höherer
Druck an den Einspritzöffnungen 26 einstellt, der
zu dem in 4 mit Bezugszeichen 92 identifizierten
Druckanstieg an der Einspritzdüse
führt.
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Während in 2 die
Ansteuerstromniveaus des Ventilglieds 51 des Betätigungsventils 31 einander
gegenübergestellt
sind, die beide zum Ansteuerzeitpunkt 73 erfolgen, sind
in 3 Hubwege 80 des Servoventilkolbens 35 des
Steuerventils 32 einander gegenübergestellt. Im Falle der Bestromung
der Magnetspule 60 bzw. des Magnetaktors mit einem ersten
niedrigeren Stromniveau 71 stellt sich ein durch Bezugszeichen 82 gekennzeichneter
rampenförmig verlaufender
Hub des Servoventilkolbens 35 ein, der durch eine erste
Steigung 84 gekennzeichnet ist.
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Bei
Bestromung der Magnetspule 60 bzw. eines Piezoaktors des
Betätigungsventils 31 mit
einem zweiten Bestromungsniveau 72 stellt sich hingegen ein
zweiter rampenförmiger
Hub 83 ein, wie 3 entnehmbar ist, der eine zweite
Steigung 85 aufweist. Beide Hübe 82, 83 sind
durch den maximalen Hubweg Hmax begrenzt,
welcher in der Darstellung gemäß 3 durch
ein Plateau 81 angedeutet ist, welches sich nur knapp unter
dem maximalen Hubweg Hmax des Servoventilkolbens 35 erstreckt.
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4 zeigt
den Druckverlauf an der Einspritzdüse.
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Bei
Bestromung der Magnetspule 60 bzw. des Piezoaktors des
Betätigungsventils 31 mit
einem ersten niedrigeren Stromniveau 71 stellt sich an
der Einspritzdüse
gemäß 4 ein
erster Druckanstieg 91 ein, während bei Bestromung der Magnetspule 60 bzw.
eines Piezoaktors des Betätigungsventils 31 mit einem
höheren
Stromniveau (vgl. 2, dort Bezugszeichen 72)
sich an der Einspritzdüse
am brennraumseitigen Ende ein zweiter Druckanstieg 92 einstellt.
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Die
sich ergebenden Hubverläufe 93 des Einspritzventilglieds 18 sind
der Darstellung gemäß 5 zu
entnehmen. Der Hub des Einspritzventilglieds 18 bei Bestromung
der Magnetspule 60 bzw. des Piezoaktors mit einem ersten,
niedrigeren Stromniveau 71 ist durch Bezugszeichen 94 gekennzeichnet
und weist einen im Vergleich zur Bestromung der Magnetspule 60 bzw.
des Piezoaktors des Betätigungsventils 31 mit
einem zweiten höheren
Stromniveau 72, flacheren Anstieg auf. Der Hubverlauf des Einspritzventilglieds 18 bei
Bestromung der Magnetspule 60 bzw. eines Piezoaktors des
Betätigungsventils 31 mit
dem zweiten Bestromungsniveau 72, ist in der Darstellung
gemäß 5 durch
Bezugszeichen 95 angedeutet.
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Im
deaktivierten Ruhezustand ist das mehrstufige Ventil 30 geschlossen.
Damit ist der Flachsitz 38 des Steuerventils 32 ebenfalls
geschlossen, so dass der Differenzdruckraum 9 (Rückraum)
des Druckverstärkers 5 und
die Steuerleitung 11 vom ersten Rücklauf 43 in den Niederdruckbereich
des Kraftstoffinjektors getrennt sind. Druckverstärker 5 ist
in diesem Zustand druckausgeglichen, so dass keine Druckverstärkung durch
diesen stattfindet.
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Zur
Aktivierung des Druckverstärkers 5 wird der
Differenzdruckraum 9 (Rückraum)
durch das mehrstufige Ventil 30 druckentlastet. Dies erfolgt durch
Bestromung der Magnetspule 60, woraufhin das Ventilglied 51 auffährt und
den weiteren Flachsitz 52 freigibt. Über den geöffneten, weiteren Flachsitz 52 strömt Steuervolumen,
welches über
den Abzweig 40 und die vierte Drosselstelle 56 ansteht,
in den zweiten niederdruckseitigen Rücklauf 62 ab. Aufgrund
der sich ergebenden Druckentlastung des Druckraums 31 fährt der
Servoventilkolben 35 auf und gibt den Flachsitz 38 frei,
so dass Kraftstoff aus dem Differenzdruckraum 9 über die
Steuerleitung 11 in den ersten Rücklauf 43 auf die
Niederdruckseite des Kraftstoffeinspritzsystems abströmt. Dabei
steigt der Druck im Kompressionsraum 12 stark an und wird
entsprechend des Übersetzungsverhältnisses des
Druckverstärkers 5 durch
den Düsenraumzulauf 23 in
den Düsenraum 24 geleitet.
An der Druckstufe 25 des Einspritzventilglieds 18 baut
sich eine in Öffnungsrichtung
wirkende hydraulische Kraft auf, so dass die Einspritzöffnungen 26 im
brennraumseitigen Ende des Kraftstoffinjektors 3 freigegeben
werden und Kraftstoff in diesen eingespritzt werden kann.
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Zur
Beendigung des Einspritzvorgangs wird das Betätigungsventil 31 deaktiviert,
d.h. die Bestromung der Magnetspule 60 bzw. eines Piezoaktors aufgehoben.
Die Schließfeder 59 stellt
das Ventilglied 51 in seine Schließstellung, so dass der weitere Flachsitz 52 verschlossen
wird. Damit ist ein Druckaufbau im Druckraum 39 des Steuerventils 32 gewährleistet,
so dass der Servoventilkolben 35 mit seinem Flachsitz 38 in
seine Schließstellung
gestellt wird. In diesem Zustand ist die erste Steuerkante 36 oberhalb
des niederdruckseitigen hydraulischen Raums, aus dem der erste Rücklauf 43 in
den Niederdruckbereich des Kraftstoffeinspritzsystems gespeist wird,
verschlossen und die Kolbenteile 6, 13 des Druckverstärkers 5 bewegen
sich in ihre Ruhestellung zurück.
Aufgrund dessen fällt
der Druck im Druckraum 24 ab, die dort in Öffnungsrichtung
wirkende hydraulische Kraft bricht zusammen, so dass das Einspritzventilglied 18 durch
die Druckentlastung des Druckraums 17 in seine Schließstellung
fährt,
unterstützt
durch die Feder 22.
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Die
Wiederbefüllung
des Kompressionsraums 12 des Druckverstärkers 5 erfolgt über ein Rückschlagventil,
welches zwischen den Druckraum 17 oberhalb des Einspritzventilglieds 18 und
dem Kompressionsraum 12 des Druckverstärkers 5 zwischengeschaltet
ist.
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Die
sich über
die unterschiedlichen Bestromungsniveaus 71, 72 der
Magnetspule 60 bzw. eines Piezoaktors des Betätigungsventils 31 einstellenden erzielbaren
Einspritzformen können über ein
der Verbrennungskraftmaschine zugeordnetes Steuergerät innerhalb
von Kennfeldern variiert werden. Damit lassen sich die Öffnungsgeschwindigkeiten
des mehrstufigen Ventils 30 an die jeweiligen Einsatzbedingungen
der selbstzündenden
Verbrennungskraftmaschine anpassen. Ist eine langsame Bewegung des Servoventilkolbens 35 des
Steuerventils 32 bzw. eine langsame Bewegung des Ventilglieds 51 des
Betätigungsventils 31 gewährleistet,
lassen sich insbesondere kleine Einspritzmengen reproduzierbar darstellen,
die für
Voreinspritzungen von Kraftstoff in den Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine
erforderlich sind.
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Der
Darstellung gemäß 6 ist
eine weitere Ausführungsvariante
des in 1 dargestellten Kraftstoffinjektors zu entnehmen.
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Die
Wirkungsweise des in 6 dargestellten Kraftstoffinjektors 3 entspricht
im Wesentlichen der Wirkungsweise des in 1 dargestellten
Kraftstoffinjektors 3, worauf zur Vermeidung von Wiederholungen
verwiesen wird.
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Im
Unterschied zur Darstellung gemäß 1 weist
das in Figur dargestellte mehrstufige Ventil 30 und insbesondere
das Betätigungsventil 31 eine
Modifikation auf. Während
in der Ausführungsvariante
gemäß 1 das
Ventilglied 51 eine die vierte Steuerkante 54 verschließende Schiebedichtung
aufweist, ist in der Darstellung gemäß 6 das Ventilglied 51 mit
einem Ventilsitz 100 versehen. Der Ventilsitz 100,
der gehäuseseitig
am Gehäuse 50 des Betätigungsventils 31 ausgebildet
sein kann, wirkt mit einer Kegelfläche 102 des Ventilglieds 51 zusammen.
Die Kegelfläche 102 des
Ventilglieds 51 wirkt mit einer Sitzkante 101 zusammen.
Die Ausführungsvariante
des Betätigungsventils 31 mit
einem Ventil-Sitz 100 gestattet in vorteilhafter Weise
die Erzielung einer hohen Dichtwirkung, die bei kleinen Hüben an einer
Schieberdichtung – wie
in 1 dargestellt – nicht immer erzielbar ist.
Mit Bezugszeichen 103 ist ein Niederdruckraum bezeichnet,
von dem aus sich der Rücklauf 62 in
den Niederdruckbereich des Kraftstoffversorgungssystems erstreckt.
-
In
der in 6 dargestellten Ausführungsvariante sind die Schaltfunktionen
daher umgekehrt. In der mittleren Schaltstellung des Ventilglieds 51 sind die
als Ablaufdrossel dienenden Drosselstellen 55 und 56 geöffnet, so
dass der Servoventilkolben 35 schnell öffnet, wodurch sich ein schneller
Druckaufbau zu Beginn der Einspritzung einstellt. Demgegenüber sind
in der oberen Schaltstellung, d.h. bei einer Bestromung der Magnetspule 60 bzw.
eines Piezoaktors des Betätigungsventils 31 mit
einem höheren Stromniveau
die fünfte
Drosselstelle 56 geöffnet,
wohingegen die vierte Drosselstelle 55 geschlossen ist. In
diesem Falle öffnet
der Servoventilkolben 35 des Steuerventils 33 langsamer,
so dass sich ein verzögerter
Druckaufbau zu Beginn der Einspritzung einstellt. Mit der in 6 dargestellten
Ausführungsvariante
verhält
es sich hinsichtlich der erzielbaren Öffnungsgeschwindigkeiten gerade
umgekehrt, verglichen mit den im Zusammenhang mit 1 gemachten
Ausführungen
zur Beeinflussung der Öffnungsgeschwindigkeit
des mehrstufigen Ventils 30.
-
- 1
- Druckspeicher
- 2
- Hochdruckleitung
- 3
- Kraftstoffinjektor
- 4
- Injektorgehäuse
- 5
- Druckverstärker
- 6
- 1.
Kolbenteil
- 7
- Rückstellfeder
- 8
- Arbeitsraum
- 9
- Differenzdruckraum
(Rückraum)
- 10
- Anschlag
- 11
- Steuerleitung
- 12
- Kompressionsraum
- 13
- 2.
Kolbenteil
- 14
- Stirnfläche
- 15
- Überströmleitung
- 16
- 1.
Drosselstelle
- 17
- Druckraum
- 18
- Einspritzventilglied
- 19
- Dämpfungskolben
- 20
- Bohrung
- 21
- 2.
Drosselstelle
- 22
- Feder
- 23
- Düsenraumzulauf
- 24
- Düsenraum
- 25
- Druckstufe
- 26
- Einspritzöffnungen
- 30
- mehrstufiges
Ventil
- 31
- Betätigungsventil
- 32
- Steuerventil
- 33
- 1.
hydraulischer Raum
- 34
- 2.
hydraulischer Raum
- 35
- Servoventilkolben
- 36
- 1.
Steuerkante
- 37
- 2.
Steuerkante
- 38
- Flachsitz
- 39
- Druckraum
- 40
- Abzweig
Hochdruckleitung
- 41
- 3.
Drosselstelle
- 42
- Gehäuse
- 43
- 1.
Rücklauf
(Niederdruck)
- 50
- Gehäuse
- 51
- Ventilglied
- 52
- Flachsitz
- 53
- 3.
Steuerkante
- 54
- 4.
Steuerkante
- 55
- 4.
Drosselstelle
- 56
- 5.
Drosselstelle
- 57
- hydraulischer
Raum
- 58
- Anker
- 59
- Schließfeder
- 60
- Magnetspule
- 61
- weitere
Feder
- 62
- zweiter
Rücklauf
(Niederdruck)
- 70
- Hubweg
Ventilglied 51
- 71
- 1.
Bestromungsniveau
- 72
- 2.
Bestromungsniveau
- 73
- Ansteuerzeitpunkt
- 80
- Hubweg
vom Servoventilkolben 35
- 81
- Plateau
- 82
- Anstiegsrampe
bei 1. Bestromungsniveau 71
- 83
- Anstiegsrampe
bei 2. Bestromungsniveau 72
- 84
- 1.
Steigung
- 85
- 2.
Steigung
- 90
- Düsendruckverlauf
- 91
- 1.
Druckanstieg
- 92
- 2.
Druckanstieg
- 93
- Hub
Einspritzventilglied
- 94
- Hubverlauf
bei 1. Bestromungsniveau 71
- 95
- Hubverlauf
bei 2. Bestromungsniveau 72
- 100
- Ventilsitz
- 101
- Sitzkante
- 102
- Kegelfläche
- 103
- Niederdruckraum