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Hintergrund der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Isolator zum Isolieren des
Kerns einer elektrischen Drehmaschine gegenüber den um den Kern gewickelten Wicklungen
und ein Verfahren zur Herstellung des Isolators. Die vorliegende
Erfindung betrifft ebenfalls einen Stator für eine elektrische Drehmaschine.
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Ein
herkömmlicher
Stator einer elektrischen Drehmaschine, wie beispielsweise eines
bürstenlosen
Motors beinhaltet einen Kern, welcher Zähne und um jeden der Zähne gewickelte
Wicklungen beinhaltet. Der Kern weist einen ringförmigen Bereich
auf. Die Zähne
erstrecken sich von dem ringförmigen
Bereich radial in Richtung des Zentrums des ringförmigen Bereichs.
Jede Wicklung ist um einen der Zähne herum
gewickelt, wobei zwischenliegend ein Isolator angeordnet ist.
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Als
ein Beispiel für
einen derartigen Kern ist ein Kern bekannt, welcher durch Verbinden
einiger Kernsegmente zu einer ringförmigen Form ausgebildet ist.
Jedes Kernsegment beinhaltet einen Zahn und ist durch Schichten
dünner,
plattenartiger Einzelelemente ausgebildet. Um den Zahn jedes Kernsegments
wird vor dem Verbinden der Kernelemente miteinander eine Wicklung
gewickelt. Daher kann eine Wicklung einfach um den Zahn gewickelt
werden, ohne daß benachbarte
Zähne stören.
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In
einem in der japanischen Offenlegungsschrift
JP 7-222383 offenbarten Stator ist
jedes Kernsegment durch abwechselndes Schichten erster und zweiter
Einzelelemente ausgebildet. Jedes Kernsegment weist einen bogenförmigen Bereich
auf, welcher einen Teil des ringförmigen Bereiches des Kerns ausbildet.
An den umlaufenden Enden des bogenförmigen Bereiches jedes Kernsegments
sind die Enden jedes ersten Einzelelements und die Enden jeden zweiten
Einzelelements in umlaufender Richtung versetzt. Die umlaufenden
Enden des bogenförmigen
Bereiches des Kernsegments weisen daher eine Form auf, in welcher
Vertiefungen und Vorsprünge abwechselnd
angeordnet sind. Jedes der umlaufenden Enden jedes Kernsegments
ist mit dem entsprechenden umlaufenden Ende des benachbarten Kernsegments
mittels eines Stiftes verbunden. Auf diese Weise entsteht der ringförmige Kern,
wenn sämtliche Kernsegmente
miteinander verbunden sind. In einem Zustand, in dem die Vorsprünge eines
der benachbarten Kernsegmente mit den Einbuchtungen des anderen
Kernsegments zusammengesetzt werden, daß bedeutet, in einem Zustand,
in dem die Vorsprünge
der benachbarten Kernsegmente einander in axialer Richtung überlappen,
wird durch die überlappenden
Vorsprünge
ein Stift eingesetzt. In einem derartigen Kern sind die benachbarten
Kernsegmente verläßlich miteinander
verbunden, ohne einen dazwischen liegenden Raum auszubilden. Dieses
reduziert den magnetischen Widerstand im ringförmigen Bereich und bildet einen
verläßlichen
magnetischen Kreis aus. Da die Vorsprünge sich ebenfalls einander in
der axialen Richtung überlappen,
wird verhindert, daß die
verbundenen Kernsegmente in axialer Richtung versetzt werden.
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Bei
der Herstellung des Stators wird um jedes einzelne Kernsegment vor
dem gegenseitigen Verbinden der Kernsegmente mittels der Stifte
eine Wicklung gewickelt. Nach dem Wickeln jeder Wicklung um das
entsprechende Kernsegment werden diese miteinander mittels der Stifte
verbunden. Dieses erschwert den Herstellungsprozeß des Stators und
die Handhabung der Kernsegmente. Die für das Verbinden der Kernsegmente
genutzten Stifte vergrößern die
Anzahl der Komponenten.
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Die
japanische Offenlegungsschrift Nr. 2002-247788 offenbart einen Isolator,
der an jedem der Kernsegmente befestigt ist. Der Isolator entspricht
einem Kernsegment und ist von einem mit einem anderen Kernelement
verbundenen Isolator getrennt. Der Isolator wird vor dem Wickeln
einer Wicklung um jedes Kernsegment an jedem Kernsegment befestigt.
Dieses erschwert den Herstellungsprozeß des Stators, verlängert die
Fertigungsdauer und steigert die Herstellungskosten.
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Zusammenfassung der Erfindung:
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Es
ist folglich ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Isolator
vorzusehen, welcher die Herstellung eines Stators für eine elektrische
Drehmaschine vereinfacht.
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Ein
anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren für eine einfache
Herstellung des Isolators vorzusehen.
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Ein
abermals weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen
Stator für
eine elektrische Drehmaschine vorzusehen, der einfach herzustellen ist.
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Um
die zuvor genannten und andere Ziele zu ermöglichen, weist ein Isolator
gemäß dem Zweck der
vorliegenden Erfindung zum Befestigen an einem Kern einen ringförmigen Bereich
auf. Eine Vielzahl von Zähnen
ist vorgesehen. Die Zähne
erstrecken sich radial von dem ringförmigen Bereich aus. Der Kern
ist in umlaufender Richtung in eine Vielzahl von Kernsegmenten unterteilt.
Benachbarte Kernsegmente können
sich relativ zueinander drehen. Der Isolator dient einer Isolierung
einer um jeden Zahn gewickelten Wicklung gegenüber dem Kern. Der Isolator
beinhaltet eine Vielzahl von Verbindungsbereichen. Jeder Verbindungsbereich
verbindet die benachbarten Kernsegmente so, daß sie relativ zueinander drehbar
sind.
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Die
vorliegende Erfindung ermöglicht
ebenfalls einen Stator für
eine elektrische Drehmaschine. Der Stator weist den Isolator, den
Kern und die Wicklungen auf, welche zuvor beschrieben wurden. Jedes Kernsegment
ist durch abwechselndes Schichten erster Einzelelemente und zweiter
Einzelelemente ausgebildet. Jedes Kernsegment weist einen gebogenen
Bereich und einen sich von dem gebogenen Bereich in einer zu diesem
im wesentlichen orthogonalen Richtung erstreckenden Zahn auf. Jeder
gebogene Bereich beinhaltet gegenüberliegende umlaufende Enden.
Wenn die Kernsegmente in einer ringförmigen Form angeordnet sind,
bilden die gebogenen Bereiche den ringförmigen Bereich aus und die Zähne sind
radial angeordnet. Jedes der ersten und zweiten Einzelelemente weist
ein erstes Ende, welches einem der umlaufenden Enden des gebogenen Bereiches
entspricht, und ein zweites Ende auf, welches dem anderen der umlaufenden
Enden des gebogenen Bereiches entspricht. Das erste Einzelelement
weist einen gebogenen Vorsprung an dem ersten Ende des ersten Einzelelements
und eine gebogene Ausnehmung an dem zweiten Ende des ersten Einzelelements
auf. Das zweite Einzelelement weist eine gebogene Ausnehmung an
dem ersten Ende des zweiten Einzelelements und einen gebogenen Vorsprung
an dem zweiten Ende des zweiten Einzelelements auf. Wird jedes Einzelelement
in axialer Richtung betrachtet, bilden die gebogenen Vorsprünge eine
gebogene Vorsprungsform und die gebogenen Ausnehmungen eine gebogene
Ausnehmungsform aus. Wenn die Vielzahl der Kernsegmente in einer
ringförmigen
Form angeordnet sind, überlappen die
gebogenen Vorsprünge
einander an den benachbarten umlaufenden Enden der gebogenen Bereiche. Die
Verbindungsbereiche des Isolators sind an den den umlaufenden Enden
der gebogenen Bereiche entsprechenden Stellen plaziert.
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Die
vorliegende Erfindung sieht darüber
hinaus ein Verfahren zur Herstellung eines Isolators vor, welcher
mit einem Kern verbunden ist. Der Kern ist in umlaufender Richtung
in einer Vielzahl von Kernsegmenten unterteilt. Der Isolator isoliert
eine um jedes der Kernsegmente gewickelte Wicklung gegenüber dem
Kern. Das Verfahren beinhaltet:
Formen einer Vielzahl erster
und zweiter isolierender Elemente, welche jeweils umlaufende Enden
aufweisen und abwechselnd angeordnet werden, um den Isolator auszubilden,
wobei jedes der isolierenden Elemente einem der Kernsegmente entspricht,
in jedem umlaufenden Ende jedes ersten isolierenden Elementes eine
Verbindungsöffnung
ausgebildet ist, an jedem umlaufenden Ende jedes zweiten isolierenden
Elementes ein Verbindungsvorsprung ausgebildet ist und die ersten
und zweiten isolierenden Elemente derart geformt sind, daß jede Verbindungsöffnung jedes
ersten isolierenden Elementes axial von dem entsprechenden der Verbindungsvorsprünge eines
der benachbarten zweiten isolierenden Bauteile versetzt ist, und
Verbinden der benachbarten ersten und zweiten isolierenden Elemente
durch axiales Bewegen wenigstens eines der beiden ersten oder zweiten
isolierenden Elemente relativ zu dem anderen der ersten und zweiten
isolierenden Elemente, wodurch jeder Verbindungsvorsprung in die
entsprechende Verbindungsöffnung
eingesetzt wird.
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Andere
Aspekte und Vorteile der Erfindung werden durch die nachfolgende
Beschreibung zusammen mit den beigefügten Zeichnungen, welche mittels
eines Beispiels die Prinzipien der Erfindung darstellen, offensichtlich
werden.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen:
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Die
Erfindung wird zusammen mit ihren Aufgaben und Vorteilen am besten
mit Bezug auf die folgende Beschreibung von gegenwärtig bevorzugten Ausführungsformen
zusammen mit den beigefügten Zeichnungen
verstanden werden, dabei zeigt:
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1 eine teilweise geschnittene
Ansicht eines bürstenlosen
Motors gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung,
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2a eine Aufsicht auf erste
Einzelelemente, welche Komponenten der Kernsegmente des in 1 dargestellten Motors sind,
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2b eine entlang der Linie
2B-2B in 2a entnommene
Schnittansicht,
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3a eine Aufsicht auf zweite
Einzelelemente, welche Komponenten der Kernsegmente des in 1 dargestellten Motors sind,
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3b eine entlang der Linie
3B-3B in 3a entnommene
Schnittansicht,
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4a eine Aufsicht auf einen
Zustand, in welchem ein Teil des Statorkerns des in 1 dargestellten Motors teilweise demontiert
und vergrößert dargestellt
ist,
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4b eine den in 4a dargestellten Statorkern
darstellende Vorderansicht,
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4c eine den in 4a dargestellten Statorkern
zeigende perspektivische Ansicht,
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5 eine perspektivische Ansicht
eines isolierenden Elementes des in 1 dargestellten Motors,
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6 eine Aufsicht auf einen
Zustand, in welchem das in 5 dargestellte
isolierende Element mit dem Kernsegment verbunden ist,
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7 eine Schnittansicht der
Haltebereiche des in 5 dargestellten
isolierenden Elementes,
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8 eine entlang der Linie
8-8 in 6 entnommene
Schnittansicht,
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9 eine Aufsicht auf einen
Zustand, in welchem die Kernsegmente und isolierenden Elemente gedreht
sind, um den Raum zwischen benachbarten Zähnen aufzuweiten,
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10 eine Aufsicht auf einen
Zustand, in welchem eine Wicklung um jedes der Kernsegmente und
die in 9 dargestellten
isolierenden Elemente gewickelt ist,
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11 und 12 Aufsichten auf einen vollständigen Rundformungsprozeß für einen
Stator,
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13 eine perspektivische
Ansicht eines ersten isolierenden Elementes gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung,
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14 eine Aufsicht auf das
in 13 dargestellte erste
isolierende Element,
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15 eine perspektivische
Ansicht eines zweiten isolierenden Elementes gemäß einer zweiten Ausführungsform,
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16 eine Aufsicht auf das
in 15 dargestellte zweite
isolierende Element,
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17 eine perspektivische
Ansicht eines ersten isolierenden Elementes gemäß einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung,
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18 eine Aufsicht auf das
in 17 dargestellte erste
isolierende Element,
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19 eine perspektivische
Ansicht eines zweiten isolierenden Elementes gemäß der dritten Ausführungsform,
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20 eine Aufsicht auf das
in 19 dargestellte zweite
isolierende Element,
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21 eine Aufsicht auf einen
Zustand, in welchem die ersten und zweiten isolierenden Elemente
in einem erlaubbaren Winkel plaziert sind,
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22 eine Schnittansicht entlang
der Linie 22-22 aus 21,
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23 eine Aufsicht auf einen
Zustand, in welchem die ersten und zweiten isolierenden Elemente,
welche miteinander verbunden sind, in einer geraden Linie angeordnet
sind,
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24 eine Aufsicht auf einen
Zustand, in welchem die ersten und zweiten isolierenden Elemente,
welche miteinander verbunden sind, in einer ringförmigen Form
angeordnet sind,
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25 eine Aufsicht auf eine
Herstellungsvorrichtung zum Formen der in 17 bis 20 dargestellten
isolierenden Elemente,
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25a eine vergrößerte Ansicht
auf einen durch das Oval in 25 umgebenen
Bereich,
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26 eine Schnittansicht entlang
der Linie 26-26 aus 25a,
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27 eine Schnittansicht entlang
der Linie 27-27 aus 25a,
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28 eine vergrößerte Ansicht
entsprechend 25a, welche
einen oberen Entformungsprozeß zeigt,
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29 eine Schnittansicht entsprechend 26, welche einen oberen
Entformungsprozeß zeigt,
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30 eine Schnittansicht entsprechend 27, welche einen oberen
Entformungsprozeß,
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31 eine Schnittansicht entsprechend 29, welche einen Verbindungsprozeß zeigt,
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32 eine Schnittansicht entsprechend 30, welche einen Verbindungsprozeß zeigt,
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33 eine perspektivische
Ansicht eines Isolators gemäß einer
vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung,
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34 eine Aufsicht auf der
in 33 dargestellten
Isolator, der mit den Kernsegmenten verbunden ist und
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35 eine Aufsicht auf den
in 33 dargestellten
Isolator der mit den Kernsegmenten verbunden ist.
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Ausführliche Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen:
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Im
folgenden wird eine erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die 1 bis 12 beschrieben
werden. 1 zeigt eine elektrische
Drehmaschine, welche in dieser Ausführungsform ein bürstenloser
Motor ist, die einen Stator 1 und einen Rotor 2 (angedeutet
mittels einer gestrichelten Linie in 1)
beinhaltet. Der Rotor 2 weist (nicht dargestellte) Magnete
auf, welche gegenüber dem
Stator 1 plaziert sind. Der Stator 1 ist in einem im
wesentlichen zylinderförmigen
Gehäuse 3 plaziert und
umgibt den Rotor 2. Der Stator 1 beinhaltet einen Statorkern 6,
einen Isolator 4 und Wicklungen 5.
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Der
Statorkern 6 beinhaltet einen ringförmigen Bereich und Zähne 7,
welche sich von dem ringförmigen
Bereich 8 aus radial in Richtung der Achse des ringförmigen Bereiches 8 erstrecken.
Jede Wicklung 5 ist um einen der Zähne 7 gewickelt. In der
ersten Ausführungsform
sind zwölf
Zähne 7 in
gleichen Winkelintervallen von 30° angeordnet.
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Wie
in den 4b und 4c dargestellt ist, ist der
Statorkern 6 durch Kernsegmente (getrennte Kernelemente) 13 ausgebildet,
welche in einer ringförmigen
Form angeordnet sind. Jedes Kernsegment 13 ist durch abwechselnd
geschichtete erste Einzelelemente 11 (siehe 2a und 2b) und zweite Einzelelemente 12 (siehe 3a und 3b) ausgebildet.
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Wie
in den 2a und 2b dargestellt ist, weist
jedes erste Einzelelement 11 eine gebogene Platte (getrennter
ringförmiger
Bereich) 11a und eine Zahnplatte 11b auf, welche
sich von dem umlaufenden mittleren Bereich der gebogenen Platte 11a aus erstreckt.
Jede Zahnplatte 11b erstreckt sich in einer zur entsprechenden
bogenförmigen
Platte 11a im wesentlichen orthogonalen Richtung. Anders
ausgedrückt
erstreckt sich die Zahnplatte 11b in Richtung der Achse
der bogenförmigen
Platte 11a. An dem entfernten Ende jeder Zahnplatte 11b ist
ein Vorsprung 11c ausgebildet und erstreckt sich in umlaufender
Richtung. An einer der Oberflächen
der Zahnplatte 11b, welche in Dickenrichtung gesehen einander
gegenüberliegen,
sind erste Ausnehmungen 11d ausgebildet, auf der anderen
der Oberflächen
sind zweite Vorsprünge 11e ausgebildet.
Jede erste Ausnehmung 11d und der entsprechende erste Vorsprung 11e sind
in identischen Lagen auf verschiedenen Oberflächen der Zahnplatte 11b ausgebildet. Zwei
Paare der ersten Ausnehmungen 11d und der ersten Vorsprünge 11e sind
benachbart zueinander in der Längsrichtung
jeder Zahnplatte 11b angeordnet.
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2a zeigt, daß ein bogenförmiger Vorsprung 11f an
einem ersten Ende (linken Ende) jeder bogenförmigen Platte 11a ausgebildet
ist. Der bogenförmige
Vorsprung 11f weist eine bogenförmig vorspringende Gestalt
auf, wenn die bogenförmige
Platte 11a aus axialer Richtung betrachtet wird. Eine bogenförmige Ausnehmung 11g ist
an einem zweiten Ende (rechten Ende) jeder bogenförmigen Platte 11a ausgebildet.
Die bogenförmige
Ausnehmung 11g weist eine bogenförmig zurückspringende Gestalt auf, wenn
die bogenförmige
Platte 11a aus der axialen Richtung betrachtet wird. Das
bedeutet, daß die bogenförmigen Vorsprünge 11f und
die bogenförmigen
Ausnehmungen 11g so ausgebildet sind, daß eine relative
Drehung der ersten Einzelelemente 11 zueinander ermöglicht wird,
wenn die ersten Einzelelemente 11 mit dem bogenförmigen Vorsprung 11f eines
der ersten Einzelelemente 11 gegen die bogenförmige Ausnehmung 11g des
anderen ersten Einzelelementes 11 anstoßend, wie in 2a gezeigt, zueinander benachbart angeordnet
sind.
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Wie
in den 3a und 3b dargestellt ist, weisen
die zweiten Einzelelemente 12 eine zu den ersten Einzelelementen 11 symmetrische
Form auf. Das bedeutet, daß die
zweiten Einzelelemente 12 eine bogenförmige Platte 12a und
eine Zahnplatte 12b aufweisen, welche sich aus der Richtung
des umlaufenden mittleren Bereiches der bogenförmigen Platte 12a in
Richtung der Achse erstreckt. An dem entfernten Ende jeder Zahnplatte 12b ist
ein Vorsprung 12c ausgebildet und erstreckt sich in umlaufender
Richtung. Zwei zweite Ausnehmungen 12d sind an einer der
Oberflächen
der Zahnplatte 12b, welche sich in Dickenrichtung (axiale
Richtung) auf gegenüberliegenden
Seiten befinden, und zwei zweite Vorsprünge 12e auf der anderen
der Oberflächen
ausgebildet. Jede zweite Ausnehmung 12d und der entsprechende
zweite Vorsprung 12e sind auf unterschiedlichen Oberflächen der
Zahnplatte 12b in identischen Lagen ausgebildet. Zwei Paare
der zweiten Ausnehmungen 12d und der zweiten Vorsprünge 12e sind
zueinander benachbart in Längsrichtung
der Zahnplatte 12 angeordnet.
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Wie
in 3a dargestellt ist,
ist ein bogenförmiger
Vorsprung 12f an einem zweiten Ende (rechten Ende) jeder
bogenförmigen
Platte 12a ausgebildet. Der bogenförmige Vorsprung 12f weist
eine bogenförmig
vorspringende Gestalt auf, wenn die bogenförmige Platte 12a aus
axialer Richtung betrachtet wird. Eine bogenförmige Ausnehmung 12g ist
an einem ersten Ende (linken Ende) jeder bogenförmigen Platte 12a ausgebildet.
Die bogenförmige
Ausnehmung 12g weist eine bogenförmig zurückspringende Gestalt auf, wenn
die bogenförmige
Platte 12a aus axialer Richtung betrachtet wird. Das bedeutet,
daß die bogenförmigen Vorsprünge 12f und
die bogenförmigen
Ausnehmungen 12g derart ausgebildet sind, daß eine Drehung
der zweiten Einzelelemente 12 relativ zueinander ermöglicht wird,
wenn die zweiten Einzelelemente 12 mit dem bogenförmigen Vorsprung 12f eines
der zweiten Einzelelemente 12 gegen die bogenförmige Ausnehmung 12g des
anderen zweiten Einzelelementes 11 anstoßend zueinander
benachbart angeordnet sind, wie in 3a dargestellt.
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Wie
in den 4a bis 4c dargestellt ist, sind fünf erste
Einzelelemente 11 und fünf
zweite Einzelelemente 12 abwechselnd geschichtet, um ein
Kernsegment 13 auszubilden. Das Kernsegment 13 beinhaltet
einen bogenförmigen
Bereich (getrennten ringförmigen
Bereich) 13a, welcher durch abwechselnd geschichtete bogenförmige Platten 11a, 12a und
den Zahn 7, welcher durch abwechselnd geschichtete Zahnplatten 11b, 12b ausgebildet
ist, ausgebildet ist. Die ersten und zweiten Einzelelemente 11, 12 sind durch
Preßpassungen
der ersten Vorsprünge 11e in die
zweiten Ausnehmungen 12d und Preßpassungen der zweiten Vorsprünge 12e in
die ersten Ausnehmungen 11d aneinander gesichert. An dem
ersten Ende des bogenförmigen
Bereiches 13a des Kernsegmentes 13 sind die bogenförmigen Vorsprünge 11f und
die bogenförmigen
Ausnehmungen 12g abwechselnd angeordnet. An dem zweiten
Ende des bogenförmigen
Bereiches 13a des Kernsegmentes 13 sind die bogenförmigen Vorsprünge 12f und
die bogenförmigen
Ausnehmungen 11g abwechselnd angeordnet (siehe 4b). Wenn einige Kernsegmente 13 nacheinander
in einer ringförmigen
Form angeordnet sind, werden der ringförmige Bereich 8, welcher
die bogenförmigen
Bereiche 13a beinhaltet, ausgebildet und die Zähne 7 radial
angeordnet (siehe 1).
In diesem Zustand passen die Ausnehmungen und Vorsprünge an jedem
umlaufenden Ende des bogenförmigen
Bereiches 13a jedes Kernsegmentes mit den Ausnehmungen
und Vorsprüngen des
entsprechenden umlaufenden Endes des bogenförmigen Bereiches 13a des
benachbarten Kernsegmentes 13. Das bedeutet, daß die bogenförmigen Vorsprünge 11f, 12f einander
in axialer Richtung überlappen.
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Wie
in den 5 und 6 dargestellt ist, beinhaltet
der Isolator 4 isolierende Elemente 21. Jedes isolierende
Element 21 entspricht einem der Kernsegmente 13.
Die isolierenden Elemente 21 sind aus isolierendem und
flexiblem Kunstharzmaterial ausgebildet. Jedes isolierende Element 21 beinhaltet
eine bogenförmige
Abdeckung 21a, eine innere umlaufende Abdeckung 21b,
eine flache Abdeckung 21c und ein Paar seitlicher Abdeckungen 21d.
Die bogenförmige
Abdeckung 21a bedeckt eine der Oberflächen des entsprechenden bogenförmigen Bereiches 13a, welche
einander in unterschiedlichen Richtungen in axialer Richtung gegenüberliegen.
Die innere umlaufende Abdeckung 21b deckt die innere umlaufende Oberfläche des
entsprechenden bogenförmigen
Bereiches 13a ab. Die flache Abdeckung 21c deckt
die Oberfläche
des entsprechenden Zahns 7 ab, welcher mit der Oberfläche des
bogenförmigen
Bereiches 13a verbunden ist, welcher durch die bogenförmige Abdeckung 21a abgedeckt
ist. Die seitlichen Abdeckungen 21d decken die seitlichen
Oberflächen
des entsprechenden Zahns 7 ab. Die innere umlaufende Abdeckung 21b weist
eine äußere begrenzende Wand 21e auf,
um zu verhindern, daß die
um den entsprechenden Zahn 7 gewickelte Wicklung 5 radial nach
außen
hervorsteht. Die flache Abdeckung 21c weist eine innere
begrenzende Wandung 21f an dem dem entfernten Ende des
entsprechenden Zahns 7 (dem in 6 unteren Ende) entsprechenden Ende auf.
Die innere begrenzende Wandung 21f verhindert, daß die um
den entsprechenden Zahn 7 gewickelte Wicklung 5 radial
nach Innen hervorsteht.
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Die
seitlichen Abdeckungen 21d erstrecken sich von der flachen
Abdeckung 21c aus und sind im wesentlichen senkrecht zur
flachen Abdeckung 21c. Jede seitliche Abdeckung 21d weist
einen Haltebereich 21g auf, wie in 7 dargestellt ist. Falls jedes isolierende
Element 21 nicht mit dem entsprechenden Zahn 7 verbunden
ist, ist der Abstand zwischen den seitlichen Abdeckungen 21d an
den Haltebereichen 21g kleiner als die Entfernung zwischen
den seitlichen Oberflächen
des Zahns 7. 7 zeigt,
daß daher
der Zahn 7 durch die seitlichen Abdeckungen 21d gehalten
wird, wenn jedes isolierende Element 21 mit dem entsprechenden
Zahn 7 verbunden ist. In der ersten Ausführungsform
sind die Haltebereiche 21g durch Biegen der gesamten seitlichen
Abdeckungen 21d nach Innen ausgebildet. Der Abstand zwischen
den entfernten Enden (dem in 7 unteren
Ende) der seitlichen Abdeckungen 21d ist geringfügig größer als
der Abstand zwischen den seitlichen Oberflächen des entsprechenden Zahns 7.
Daher ist jedes isolierende Element 21 einfach an dem entsprechenden
Zahn 7 angebracht. In 7 ist
das Maß der
Biegung übertrieben,
um das Verständnis der
Formgebung des Haltebereiches 21g zu erleichtern.
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An
Bereichen des Isolators 4, welche den umlaufenden Enden
jedes bogenförmigen
Bereiches 13a entsprechen, d. h. an den umlaufenden Enden jeder
bogenförmigen
Abdeckung 21a, sind Verbindungsbereiche 22 ausgebildet
(siehe 6). Jeder Verbindungsbereich 22 verbindet
die benachbarten Kernsegmente 13 drehbar miteinander.
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Genauer
ausgeführt
ist ein im wesentlichen kreisförmiger
oberer Verbindungsbereich 22a an einem ersten umlaufenden
Ende jeder bogenförmigen Abdeckung 21a (dem
in 6 linken Ende) ausgebildet.
Wie in 5 gezeigt ist,
ist der obere Verbindungsbereich 22a durch Entfernen der
unteren Hälfte der
Dicke des ersten umlaufenden Endes jeder bogenförmigen Abdeckung 21a in einer
im wesentlichen runden Gestalt ausgebildet. Ein im wesentlichen
runder unterer Verbindungsbereich 22b ist an einem zweite
umlaufenden Ende jeder bogenförmigen
Abdeckung 21a (dem in 6 rechten
Ende) ausgebildet. Wie in 5 dargestellt
ist, ist der untere Verbindungsbereich 22b durch Entfernen
der oberen Hälfte
der Stärke
des zweiten umlaufenden Endes jeder bogenförmigen Abdeckung 21a in
einer im wesentlichen ringförmigen
Gestalt ausgebildet. Eine Verbindungsbohrung 22c erstreckt
sich axial durch jeden unteren Verbindungsbereich 22b.
Ein Verbindungsvorsprung 22d ist an jedem oberen Verbindungsbereich 22a ausgebildet,
um in die Verbindungsbohrung 22c des benachbarten isolierenden Elementes 21 eingesetzt
zu werden (siehe 8). Jeder
Verbindungsvorsprung 22d kann lose zur entsprechenden Verbindungsbohrung 22c passen.
Die Verbindungsbohrungen 22c und die Verbindungsvorsprünge 22d sind
aus axialer Richtung betrachtet nicht rund. Wie in 6 dargestellt ist, ist zwischen der inneren
umlaufenden Oberfläche
jeder Verbindungsbohrung 22c und der äußeren umlaufenden Oberfläche des
entsprechenden Verbindungsvorsprungs 22d entlang des gesamten
Umfangs ein Zwischenraum ausgebildet, wenn die Kernsegmente 13 in
einer geraden Linie angeordnet sind. Wenn die Kernsegmente 13 gedreht
werden, während
die Kernsegmente 13 in einer wie in 1 dargestellten ringförmigen Form angeordnet werden,
wird der kleinste Bereich des Raumes zwischen der inneren umlaufenden
Oberfläche
jeder Verbindungsbohrung 22c und der äußeren umlaufenden Oberfläche des entsprechenden
Verbindungsvorsprungs 22d auf 0 reduziert. In dem in 1 dargestellten Zustand
berührt
die innere umlaufende Oberfläche
jeder Verbindungsbohrung 22c die äußere umlaufende Oberfläche des
entsprechenden Verbindungsvorsprungs 22d an zwei Stellen
an einer zu einer relativen Rotationsachse des benachbarten isolierenden
Elementes 21 orthogonalen Linie. In der ersten Ausführungsform
weisen die Verbindungsbohrungen 22c und die Verbindungsvorsprünge 22d eine
im wesentlichen ovale Form in axialer Richtung betrachtet auf, wie
in 6 dargestellt ist.
Die Hauptachse und die Nebenachse jedes Verbindungsvorsprungs 22d sind
kleiner als die der entsprechenden Verbindungsbohrung 22c.
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An
dem entfernten Ende (dem in 8 unteren
Ende) jedes Verbindungsvorsprungs 22d ist ein Haken 22d ausgebildet,
um zu verhindern, daß der Verbindungsvorsprung 22d aus
der entsprechenden Verbindungsbohrung 22c herausfällt. Der
Haken 22d erstreckt sich von dem Verbindungsvorsprung 22d aus radial
nach außen.
Der Haken 22e weist eine Führungsfläche 22i auf, welche
bezüglich
der zur Achse des Verbindungsvorsprungs 22d senkrechten Ebene
geneigt ist.
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Durch
jeden Verbindungsvorsprung 22d erstreckt sich eine axiale
Bohrung 22f. Die Verbindungsvorsprünge 22d sind daher
zylinderförmig.
Die axialen Bohrungen 22f machen die Verbindungsvorsprünge 22d flexibel.
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In
der ersten Ausführungsform
bilden jede Verbindungsbohrung 22c und der entsprechende Verbindungsvorsprung 22d,
welche zueinander passen, den Verbindungsbereich 22 aus.
Das bedeutet, daß jedes
isolierende Element 21, welches wie zuvor beschrieben ausgebildet
ist, mit einem der Kernsegmente 13 verbunden ist, in welchem
die bogenförmigen
Vorsprünge 11f, 12f einander
in axialer Richtung überlappen.
Folglich sind die Kernsegmente 13, die zueinander benachbart
sind, über
jeden Kupplungsbereich 22 drehbar miteinander verbunden.
Wenn jedes isolierende Element 21 mit dem entsprechenden Kernsegment 13 verbunden
ist, stimmen die Achsen der Verbindungsbohrung 22c und
des Verbindungsvorsprungs 22d im wesentlichen mit den Achsen
der gebogenen Vorsprünge 11f, 12f und
der bogenförmigen
Ausnehmungen 11g, 12g überein. Die benachbarten Kernsegmente 13 drehen
sich relativ zueinander um die übereinstimmenden
Achsen. Die Verbindungsbereiche 22 sind flexibel, da jeder
Verbindungsvorsprung 22d lose zu der entsprechenden Verbindungsbohrung 22c paßt. Anders
ausgedrückt kann
die relative Lage der benachbarten Kernsegmente 13 in axialer
Richtung betrachtet geringfügig wie
erforderlich geändert
werden. In der ersten Ausführungsform
ist ein Paar der isolierenden Elemente 21 mit einem Kernsegment 13 derart
verbunden, daß die
isolierenden Elemente einander in axialer Richtung des Kernsegmentes 13 gegenüberliegen.
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Jede
Wicklung 5 wird um den entsprechenden Zahn 7 gewickelt,
an welchem das Paar der isolierenden Elemente 21 befestigt
ist, während
der Zwischenraum zwischen den entfernten Enden der benachbarte Zähne 7 aufgeweitet
ist, wie in 9 und 10 dargestellt ist. Die Wicklung 5 ist
um die flache Abdeckung 21c und die seitlichen Abdeckungen 21d jedes
isolierenden Elementes 21 gewickelt. Die Kernsegmente 13 werden
nachfolgend fixiert, so daß die bogenförmigen Bereiche 13a den
ringförmigen
Bereich 8 ausbilden und die Zähne 7 in einer radialen Ausrichtung
angeordnet sind. Als Ergebnis ist der Stator 1 ausgebildet.
-
Ein
Verfahren zur Herstellung des Stators 1, welcher wie zuvor
beschrieben ausgebildet ist, wird nun im nachfolgenden beschrieben
werden. In einem ersten Stanzprozeß werden die ersten Einzelelemente 11 aus
einem Plattenmaterial ausgestanzt, was nicht dargestellt ist. In
einem zweiten Stanzprozeß werden
die zweiten Einzelelemente 12 aus einem plattenartigen
Material ausgestanzt, was nicht dargestellt ist.
-
In
einem nach dem ersten und zweiten Stanzprozeß durchgeführten Schichtungsprozeß werden
die ersten Einzelelemente 11 und die zweiten Einzelelemente 12 abwechselnd
geschichtet, um das Kernsegment 13 auszubilden. Die einzelnen
Kernsegmente 13 werden nachfolgend in Längsrichtung der bogenförmigen Bereiche 13a,
wie durch die Pfeile A in 4a dargestellt
ist, bewegt. Die bogenförmigen
Vorsprünge 11f, 12f der
benachbarten Kernsegmente 13 überlappen sich folglich in
der axialen Richtung. Das bedeutet, daß die benachbarten Kernsegmente 13 ineinander
passen (siehe 4a bis 4c).
-
In
einem Befestigungs- und Verbindungsprozeß, welcher dem Schichtprozeß folgt,
wird das Paar der Isolatoren 4 an den Kernsegmenten 13 von
beiden Seiten der Kernsegmente 13 in axialer Richtung befestigt,
während
die bogenförmigen
Vorsprünge 11f, 12f der
benachbarten Kernsegmente 13 einander in axiale Richtung überlappen.
Dies verbindet die Kernsegmente 13 miteinander. Genauer
ausgeführt beinhaltet
der Befestigungs- und Verbindungsprozeß der ersten Ausführungsform
einen Isolator-Verbindungs-Prozeß, in welchem die isolierenden
Elemente miteinander verbunden werden. In dem Isolator-Verbindungs-Prozeß werden
die isolierenden Elemente 21 (in dieser Ausführungsform 12 isolierende Elemente 21)
miteinander durch Einsetzen jedes Verbindungsvorsprungs 22d in
die entsprechende Verbindungsbohrung 22c verbunden. Als
Folge wird der durch die isolierenden Elemente 21 ausgebildete Isolator 4 erhalten.
Wie in 6 dargestellt
ist, werden die isolierenden Elemente 21, welche miteinander
verbunden sind, an den Kernsegmenten 13 durch Abdecken
der Kernsegmente 13 in der axialen Richtung befestigt,
während
die bogenförmigen
Vorsprünge 11f, 12f der
benachbarten Kernsegmente 13 einander überlappen. Zu dieser Zeit werden
die isolierenden Elemente 21 an den Kernsegmenten 13 befestigt,
so daß jedes
Paar der Haltebereiche 21g den entsprechenden Zahn 7 nur
durch Bewegen des isolierenden Elementes in der axialen Richtung
des Kernsegments 13 hält.
In 6 sind nur zwei Kernsegmente 13 und
zwei isolierende Elemente 21 dargestellt.
-
In
einem Wicklungsprozeß,
welcher dem Befestigungs- und Verbindungsprozeß folgt, wird jede Wicklung 5 um
einen der Zähne 7 über die
flache Abdeckung 21c und die seitlichen Abdeckungen 21d jedes
Paares der isolierenden Elemente 21 gewickelt, während der
Raum zwischen den entfernten Enden der benachbarten Zähne 7 aufgeweitet
ist, wie in 9 und 10 dargestellt ist.
-
In
einem Vollrundformprozeß,
welcher dem Wicklungsprozeß nachfolgt,
werden die Kernsegmente 13, die miteinander verbunden sind,
wie in 11 dargestellt
aufgerollt. Auf die Kernsegmente 13 wird dann vom Umfang
der Kernsegmente 13 her Druck ausgeübt, um eine vollständige Rundung
auszubilden. Genauer ausgeführt
werden in dem Vollrundformprozeß die
Kernsegmente 13, die miteinander verbunden sind, mittels
eines Kernmetalls 31 aufgewickelt, welches einen vollständig runden äußeren Umfang
aufweist. Jedes Kernsegment 13 wird dann von der radial äußeren Richtung
her gepreßt,
wie in 12 dargestellt
ist (siehe die mit gebrochenen Linien in 12 dargestellten Pfeile). Dieses verbessert
die Rundheit des Stators 1.
-
In
einem Schweißprozeß, welcher
dem Vollrundformprozeß nachfolgt,
werden die Umfangsenden der gebogenen Bereiche 13a der
benachbarten Kernsegmente 13 oder die bogenförmigen Vorsprünge 11f, 12f,
welche einander in axialer Richtung überlappen, verschweißt. In der
ersten Ausführungsform beträgt die Anzahl
der Kernsegmente 12. Die Anzahl der Schweißbereiche
beträgt
daher 12. Beispielsweise wird ein Laserschweißen durchgeführt. Als
ein Ergebnis sind die Kernsegmente aneinander befestigt und der
Stator 1 ist fertiggestellt.
-
Die
erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ermöglicht
die folgenden Vorteile:
- 1. Die bogenförmigen Vorsprünge 11f, 12f der
benachbarten Kernsegmente 13 überlappen einander, wenn die
Kernsegmente 13 in einer ringförmigen Form angeordnet werden.
Daher tritt in der axialen Richtung zwischen den benachbarten Kernsegmenten 13 kein
linearer Zwischenraum auf. Dieses reduziert den magnetischen Widerstand
zwischen den benachbarten bogenförmigen
Bereichen 13a und bildet einen zuverlässigen Magnetkreis aus. Dieses
verhindert ebenfalls, daß die
Kernsegmente 13 in der axialen Richtung versetzt werden. Darüber hinaus
weist die bogenförmige
Platte 11a jedes ersten Einzelelementes 11 den
bogenförmigen
Vorsprung 11f und die bogenförmige Ausnehmung 11g,
und die bogenförmige
Platte 12a jedes zweiten Einzelelementes 12 den
bogenförmigen
Vorsprung 12f und die bogenförmige Ausnehmung 12g auf.
Den benachbarten Kernsegmenten 13 wird daher ermöglicht, relativ
zueinander mit den bogenförmigen
Vorsprüngen 11f, 12f der
benachbarten Kernsegmente 13, welche einander in axialer
Richtung überlappen,
zu rotieren. Die benachbarten Kernsegmente 13 sind mit
dem entsprechenden Verbindungsbereich 22 des Isolators 4 einfach
mit den bogenförmigen
Vorsprüngen 11f, 12f,
welche einander überlappen,
rotierbar verbunden. Die benachbarten Kernsegmente können daher
zum Weiten des Zwischenraums zwischen den entfernten Enden der benachbarten
Zähne 7 relativ zueinander
gedreht werden, während
sie weiterhin miteinander verbunden sind. Als ein Ergebnis wird
jede Wicklung 5 einfach um den entsprechenden Zahn 7 ohne
Wechselwirkungen mit einem benachbarten Zahn 7 gewickelt.
Darüber
hinaus werden die Kernsegmente 13 einfach nur durch Drehen
der Kernsegmente 13, um welche die Wicklungen 5 gewickelt
sind, relativ zueinander in einer ringförmigen Gestalt angeordnet.
Aufgrund dieser Struktur muß kein
Verbindungsbereich an jedem Kernsegment 13 ausgebildet
werden, um die Kernsegmente miteinander zu verbinden. Stifte, wie
sie im Stand der Technik genutzt werden, müssen ebenfalls nicht vorgesehen
sein, um die benachbarten Kernsegmente 13 zu verbinden.
Dies führt
zu einer Reduzierung der Teileanzahl und der Arten der Teile.
- 2. Jeder Verbindungsvorsprung 22b ist lose in die entsprechende
Verbindungsbohrung 22c eingepaßt. Die isolierenden Elemente
sind aus einem flexiblen Harzmaterial ausgebildet. Die Verbindungsbereiche 22 sind
daher flexibel und ermöglichen
leichte Wechsel bezüglich
der relativen Lage zwischen den benachbarten Kernsegmenten 13.
Verglichen zum Stand der Technik wird daher die Rundheit des ringförmigen Bereiches
verbessert. Genauer ausgeführt
muß im
Stand der Technik, wo Stifte genutzt werden, die Präzision der
Bearbeitung der harten Einzelelemente verbessert werden, um eine
hohe Rundheit zu erhalten (im wesentlichen die Bearbeitungsgenauigkeit der
umlaufenden Enden jedes Einzelelementes und der Stiftlöcher). Falls
die Verbindungsbereiche 22 des Isolators 4 wie
in der ersten Ausführungsform
flexibel sind, können
im Gegensatz dazu die verbundenen Kernsegmente 13 zuverlässig um
das Kernmetall 31 gewickelt werden, um das Kernmetall 31 dicht
zu berühren,
auch wenn die Genauigkeit des Isolators 4 und der Einzelelemente 12 relativ
gering ist. In diesem Zustand sind die umlaufenden Enden der benachbarten
gebogenen Bereiche 13a aneinander mittels Schweißen befestigt.
Als ein Ergebnis wird ein ringförmiger
Bereich 8 mit einer hohen Rundheit auf einfache Weise erhalten.
Da die isolierenden Elemente 21 aus einem flexiblen Hartmaterial ausgebildet
sind, können
sich die isolierenden Elemente deformieren, um kleinere Fehler auszugleichen.
Die isolierenden Elemente 21 müssen daher nicht mit einer
hohen Genauigkeit ausgebildet sein.
- 3. Die gebogene Abdeckung 21a jedes isolierenden Elementes 21 weist
den Verbindungsvorsprung 22d des ersten Endes der gebogenen
Abdeckung 21a und die Verbindungsbohrung 22c des
zweiten Endes der gebogenen Abdeckung 21a auf. Der Verbindungsbereich 22 wird
einfach durch Einsetzen des Verbindungsvorsprungs 22d eines
der benachbarten isolierenden Elemente in die Verbindungsbohrung 22c eines
anderen der benachbarten isolierenden Elemente 21 ausgebildet.
Beim Ausbilden jedes Kernsegmentes 13 werden die Schichtungen
der ersten und zweiten Einzelelemente 11, 12,
die Verbindung der isolierenden Elemente 21 und die Befestigungen
der isolierenden Elemente 21 an den Kernsegmenten 13 sämtlichst
durchgeführt,
während
die Komponenten in der gleichen Richtung bewegt werden. Dieses vereinfacht
den Herstellungsprozeß des Statorkerns 6 und
ermöglicht
eine Automation der Herstellung, während verhindert wird, daß die Vorrichtungen
zur Herstellung verkompliziert und vergrößert werden. Des weiteren müssen in
der ersten Ausführungsform
nur eine Art der isolierenden Elemente 21 vorbereitet werden.
Dieses reduziert die Herstellungskosten.
- 4. Wie in 6 dargestellt
ist, weisen die Verbindungsbohrungen 22c und die Verbindungsvorsprünge 22d eine
in axialer Richtung betrachtete im wesentliche ovale Form auf. Wenn
die Kernsegmente 13 in einer geraden Linie angeordnet werden,
wie in 6 dargestellt
ist, wird zwischen der inneren umlaufenden Oberfläche jeder
Verbindungsbohrung und der äußeren umlaufenden Oberfläche des
entsprechenden Verbindungsvorsprungs 22d entlang des gesamten
Umfangs ein Zwischenraum ausgebildet. Die isolierenden Elemente 21 werden
daher einfach miteinander verbunden, ohne daß die Lage mit einer hohen
Genauigkeit festgelegt wird. Wenn die Kernsegmente 13 in
einer ringförmigen
Gestalt angeordnet sind, wie in 1 dargestellt
ist, berührt
die innere umlaufende Oberfläche
jeder Verbindungsbohrung 22c die äußere umlaufende Oberfläche des entsprechenden
Verbindungsvorsprungs 22d an zwei Stellen. Es wird daher
verhindert, daß die miteinander
verbundenen Kernsegmente 13 relativ zueinander versetzt
werden. Dieses unterdrückt
Geräusche,
welche durch einen derartigen Versatz verursacht werden. Des weiteren
berührt die
innere umlaufende Oberfläche
jeder Verbindungsbohrung 22c die äußere umlaufende Oberfläche des
entsprechenden Verbindungsvorsprungs 22d an zwei Stellen
in einem Zustand, in welchem die Entfernung zwischen den Zähnen 7 von
benachbarten Kernsegmenten 13 aufgeweitet ist, wie in 9 dargestellt ist. Beim
Wickeln jeder Wicklung 5 um den entsprechenden Zahn 7 wird
daher verhindert, daß die
miteinander verbundenen benachbarten Kernsegmente 13 voneinander
versetzt werden. Dieses ermöglicht
einem Bediener, jede Wicklung weich um den entsprechenden Zahn 7 zu
wickeln.
- 5. Der die Führungsfläche 22i aufweisende
Haken 22e ist an dem entfernten Ende jedes Verbindungsvorsprungs 22d (dem
in 8 unteren Ende) ausgebildet.
Der Haken 22e verhindert, daß jeder Verbindungsvorsprung 22d aus
der entsprechenden Verbindungsbohrung 22c herausfällt. Die
Führungsfläche 22i des
Hakens 22e erleichtert das Einsetzen jedes Verbindungsvorsprungs 22d in
die entsprechende Verbindungsbohrung 22c.
- 6. Die axiale Bohrung 22f ist in jedem Verbindungsvorsprung 22d ausgebildet.
Beim Einsetzen jedes Verbindungsvorsprungs 22d in die entsprechende
Verbindungsbohrung 22d biegt sich der Verbindungsvorsprung 22d daher
einfach, wodurch das Einsetzen des Verbindungsvorsprungs 22d in
die Verbindungsbohrung 22c vereinfacht wird.
- 7. Wenn jedes isolierende Element 21 mit dem entsprechenden
Zahn 7 verbunden ist, halten die Haltebereiche 21g,
die an dem Paar der seitlichen Abdeckungen 21d des isolierenden
Elementes 21 ausgebildet sind, den Zahn 7. Jedes
isolierende Element 21 verbleibt daher einfach mit dem
entsprechenden Kernelement 13 verbunden.
- 8. Das Paar der Isolatoren 4 ist mit der Gruppe der aufeinanderfolgenden
Kernsegmente 13 in axialer Richtung der Gruppe der Kernsegmente 13 verbunden.
Die benachbarten Kernsegmente 13 werden daher zuverlässig in
einem verbundenen Zustand gehalten.
- 9. Die Kernsegmente 13 werden einfach miteinander durch
Befestigen der Isolatoren, von denen jeder durch verbundene isolierende
Elemente 21 ausgebildet ist, mit der Gruppe der Kernsegmente verbunden,
in welcher die bogenförmigen
Vorsprünge 11f, 12f einander überlappen.
In diesem Fall sind mehrere isolierende Elemente 21 mit mehreren
Kernsegmenten 13 gleichzeitig verbunden. Dieses vereinfacht
den Befestigungsprozeß und
reduziert die für
den Befestigungsprozeß benötigte Zeit
und die anfallenden Kosten.
-
Eine
zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezug auf die 13 bis 16 beschrieben werden.
-
Der
in 5 dargestellte Isolator 4 ist
durch mehrere identische isolierende Elemente 21 ausgebildet,
welche miteinander verbunden sind. In einer zweiten Ausführungsform
ist der Isolator 4 durch abwechselnd angeordnete zwei Arten
von isolierenden Elementen ausgebildet, wie in den 13 bis 16 dargestellt
ist. Das bedeutet, daß der
Isolator 4 durch erste isolierende Elemente 33 (siehe 13) und zweite isolierende
Elemente 34 (siehe 15)
ausgebildet ist, welche miteinander verbunden sind.
-
Genauer
ausgeführt
sind die ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 aus
einem isolierenden Harzmaterial ausgebildet. Wie das isolierende
Element 21, welches in 5 dargestellt
ist, beinhaltet jedes isolierende Element 33 oder 34 eine gebogene
Abdeckung 33a oder 45a, eine innere umlaufende
Abdeckung 33b oder 34b, eine flache Abdeckung 33c oder 34c und
ein paar seitliche Abdeckungen 33d oder 34d. Jede
bogenförmige
Abdeckung 33a oder 34a weist eine begrenzende
Wandung auf, um zu verhindern, daß die um den entsprechenden Zahn 7 gewickelte
Wicklung 5 radial nach außen hervorspringt. Die begrenzende
Wandung weist ein paar Nuten 33e oder 34e auf.
Die Enden jeder Wicklung 5 können in den Nuten 33e oder 34e gesichert
werden. Die flache Abdeckung 33c oder 34c weist
eine innere begrenzende Wandung 33f oder 34f an
dem dem entfernten Ende des Zahns 7 entsprechenden Ende (dem
in den 14 und 16 unteren Ende) auf, um
zu verhindern, daß die
um den entsprechenden Zahn 7 gewickelte Wicklung 5 radial
nach innen hervorspringt.
-
An
Bereichen des Isolators 4 sind Verbindungsbereiche ausgebildet,
welche den umlaufenden Enden der gebogenen Bereiche 13a jedes
Kernsegmentes 13 entsprechen. Das bedeutet, daß die Verbindungsbereiche
an den umlaufenden Enden der bogenförmigen Abdeckungen 33a, 34a ausgebildet
sind, um rotierbar die benachbarten Kernsegmente 13 zu
verbinden.
-
Genauer
ausgeführt
und wie in den 13 und 14 dargestellt, sind Verbindungsbohrungen 33g an
den umlaufenden Enden der bogenförmigen
Abdeckung 33a jedes ersten isolierenden Elementes 33 ausgebildet
und erstrecken sich in axialer Richtung. Die Verbindungsbohrungen 33g weisen
in axialer Richtung betrachtet eine runde Gestalt auf. Wie in den 15 und 16 dargestellt ist, sind Verbindungsvorsprünge 34g an
den umlaufenden Enden der bogenförmigen
Abdeckungen 34a an jedem zweiten isolierenden Element 34 ausgebildet.
Die Verbindungsvorsprünge 34g erstrecken
sich in axialer Richtung und können
in die Verbindungsbohrung 33g eingesetzt werden. Die Verbindungsvorsprünge 34g weisen
in axialer Richtung betrachtet eine runde Gestalt auf. Die Verbindungsbohrungen 33g und
die Verbindungsvorsprünge 34g,
welche miteinander verbunden sind, bilden die Verbindungsbereiche
der zweiten Ausführungsform
aus. Der Isolator 4, welcher durch die abwechselnde Anordnung
der ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 ausgebildet
ist, ist an den Kernsegmenten 13 befestigt (siehe 4c), in welchen sich die
bogenförmigen
Vorsprünge 11f, 12f einander
in axialer Richtung überlappen.
Als ein Ergebnis sind die Kernsegmente 13, welche zueinander
benachbart sind, über
jeden Verbindungsbereich durch den Eingriff jeder Verbindungsbohrung 33g mit
dem entsprechenden Verbindungsvorsprung 34g drehbar bezüglich einander
verbunden. Wenn die isolierenden Elemente 33, 34 mit den
Kernsegmenten 13 verbunden sind, stimmen die Achsen der
Verbindungsbohrungen 33g und der Verbindungsvorsprünge 34g im
wesentlichen mit den Achsen der bogenförmigen Vorsprünge 11f, 12f und der
bogenförmigen
Ausnehmungen 11g, 12g überein. Zwei Isolatoren 4,
von denen jeder durch Verbinden der ersten und zweiten isolierenden
Elemente 33, 34 ausgebildet ist, werden vorbereitet
und an der Gruppe der Kernsegmente 13 einander gegenüberliegend
befestigt.
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In
der zweiten Ausführungsform
ist ein Isolator 4 durch Verbinden der gesamten zwölf abwechselnd
angeordneten ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 miteinander
durch Einsetzen jedes Verbindungsvorsprungs 34g in die
entsprechende Verbindungsbohrung 33g ausgebildet.
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In
der zweiten Ausführungsform
werden das erste isolierende Element 33, welches ein paar
Verbindungsbohrungen 33g aufweist, und das zweite isolierende
Element 34, welches ein paar Verbindungsvorsprünge 34g aufweist,
vorbereitet. Die isolierenden Elemente 33, 34 können daher
sofort durch beispielsweise Anordnen des ersten isolierende Elementes 33 und
des zweiten isolierenden Elementes 34 auf verschiedenen
Ebenen und Bewegen einer der Gruppen der isolierenden Elemente in
Richtung der anderen Gruppe der isolierenden Elemente zusammengesetzt
werden.
-
Eine
dritte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezug auf die 17 bis 32 beschrieben werden.
-
In
der dritten Ausführungsform
sind die ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 der zweiten
Ausführungsform,
welche in den 13 bis 16 dargestellt ist, leicht
modifiziert. Wie in den 17 und 18 dargestellt ist, ist in
jeder Verbindungsbohrung 33e des ersten isolierenden Elementes 33 gemäß der dritten
Ausführungsform
eine Kerbe 33h ausgebildet. Die Kerbe 33h erstreckt
sich in radialer Richtung. Das Paar Kerben 33h jedes ersten
isolierenden Elementes 33 erstreckt sich in voneinander getrennte
Richtungen in Richtung der unteren Seite, d. h. in Richtung der
inneren begrenzenden Wandung 33f, wie in 18 dargestellt ist.
-
Wie
in den 19 und 20 dargestellt ist, ist ein
Haken 34h an dem entfernten Ende jedes Verbindungsvorsprungs 34g des
zweiten isolierenden Elementes 34 ausgebildet. Die Gestalt
der Haken 34h entspricht der Gestalt der Einkerbungen 33h.
Die Haken 34h ermöglichen,
daß die
Verbindungsvorsprünge 34g in
die Verbindungsbohrungen 33g eingesetzt werden können, wenn
das erste isolierende Element 33 und das zweite isolierende
Element 34 in einem vorbestimmten Winkel (dem erlaubbaren
Winkel) angeordnet sind. Wenn allerdings das erste isolierende Element 33 und
das zweite isolierende Element 34 in einem anderen Winkel
als dem erlaubbaren Winkel angeordnet sind, verhindern die Haken 34h,
daß die Verbindungsvorsprünge 34g in
die Verbindungsbohrungen 33g eingesetzt oder aus diesen
entfernt werden können.
Das bedeutet, daß die
Haken 34h den Einkerbungen 33h nur entsprechen,
wenn das erste isolierende Element 33 und das zweite isolierende Element 34 in
dem erlaubbaren Winkel angeordnet sind. Wie in 20 dargestellt ist, erstreckt sich das Paar
der Haken 34h des zweiten isolierenden Elementes 34 in
voneinander getrennte Richtungen in Richtung der unteren Seite,
d. h. in Richtung der inneren begrenzenden Wandung 34f.
-
Der
erlaubbare Winkel ist auf einen Winkel eingestellt, welcher ausgebildet
ist, wenn die gesamten zwölf
ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 in
einer ringförmigen
Gestalt angeordnet sind, so daß die
Bereiche, welche die Zähne 7 abdecken, radial
nach außen
stehen, wie in 21 dargestellt ist.
Wenn die ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 in
dem erlaubbaren Winkel angeordnet sind, entspricht jeder Haken 34h der
entsprechenden Einkerbung 33h, wie in 22 dargestellt ist, und ermöglicht,
daß jeder
Verbindungsvorsprung 34g in die entsprechende Verbindungsbohrung 33g eingesetzt werden
kann. Wenn die ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 in
dem in 21 dargestellten Zustand
angeordnet sind, ist daher jeder Verbindungsvorsprung 34g in
die entsprechende Verbindungsbohrung 33g eingesetzt, so
daß die
ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 drehbar
miteinander verbunden sind. Von den gesamten 12 ersten und
zweiten isolierenden Elementen 33, 34, welche miteinander
verbunden sind, weist eines der ersten isolierenden Elemente 33 nur
eine Verbindungsbohrung 33g und eines der zweiten isolierenden
Elemente 34 nur einen Verbindungsvorsprung 34g auf.
Das erste isolierende Element 33, welches nur eine Verbindungsbohrung 33g aufweist,
und das zweite isolierende Element 34, welches nur einen
Verbindungsvorsprung 34g aufweist, sind an den Enden der Reihe
der verbundenen isolierenden Elemente plaziert.
-
23 zeigt sämtliche
der zwölf
ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34,
welche miteinander verbunden sind, in einer geraden Linie. In der dritten
Ausführungsform
wird jede Wicklung 5 um das entsprechende isolierende Element 33 oder 34,
welches einen der Zähne 7 umgibt,
gewickelt, wenn die ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34,
wie in 23 dargestellt
ist, angeordnet sind. Zu dieser Zeit paßt jeder Haken 34h nicht
in die entsprechende Einkerbung 33h (siehe vergrößerte Ansicht
in 23), da der Winkel
zwischen dem ersten isolierenden Element 33 und dem benachbarten
zweiten isolierenden Element 34 nicht der erlaubbare Winkel ist.
Daher wird verhindert, daß jeder
Verbindungsvorsprung 34g aus der entsprechenden Verbindungsöffnung 33g herausfällt.
-
24 zeigt einen Zustand,
in dem sämtliche
der zwölf
ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 in
einer ringförmigen
Form angeordnet sind, so daß Bereiche,
die die Zähne 7 abdecken,
radial nach innen gerichtet sind. In diesem Zustand weist der durch
die gesamten zwölf
ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 ausgebildete
Isolator 4 eine dem ringförmigen Statorkern 6 entsprechende
Form auf. Zu dieser Zeit paßt
jeder Haken 34h nicht in die entsprechende Einkerbung 33h (siehe
vergrößerte Ansicht
in 24), da der Winkel
zwischen dem ersten isolierenden Element 33 und dem benachbarten
zweiten isolierenden Element 34 nicht dem erlaubbaren Winkel
entspricht. Es wird daher verhindert, daß jeder Verbindungsvorsprung 34g aus der
entsprechenden Verbindungsbohrung 33g herausfällt.
-
Ein
Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung des Stators 1 wird
nun beschrieben werden.
-
Wie
in den 25 bis 27 dargestellt ist, beinhaltet
die Vorrichtung zur Herstellung (Formausrüstung) eine untere Form 131,
eine obere Form 132, eine Vielzahl von Gleitkernen 133, 134 und
eine Vielzahl von Auswurfelementen 135. 25 ist eine Aufsicht, welche einen Zustand
darstellt, in welchem die obere Form 132 von der unteren
Form 131 getrennt ist, nach dem die ersten und zweiten
isolierenden Elemente 33, 34 geformt sind. Daher
ist die obere Form 132 nicht in 25 dargestellt. Die 26 und 27 zeigen
die obere Form 132. Die Formausrüstung formt die ersten und
zweiten isolierenden Elemente 33, 34, so daß die ersten
isolierenden Elemente 33 axial zu den zweiten isolierenden
Elementen 34 versetzt sind und der Winkel zwischen den
benachbarten ersten und zweiten isolierenden Elementen 33, 34 der
erlaubbare Winkel ist (siehe 9).
-
Die
untere Form 131 definiert einen unteren Formhohlraum. Dieser
weist eine Gestalt auf, die dem des unteren Teils der ersten und
zweiten isolierenden Elemente 23, 24 entspricht,
d. h. hauptsächlich
einem Teil, welcher niedriger als die untere Oberfläche der
flachen Abdeckung 33c, 34c ist. Die obere Form 132 definiert
einen oberen Formhohlraum. Dieser weist eine Gestalt auf, die dem
oberen Bereich der ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 entspricht,
d. h. hauptsächlich
dem Bereich, welcher höher
ist als die untere Oberfläche
der flachen Abdeckung 33c, 34c. Die untere Form 131 und
die obere Form 132 formen die Gesamtheit der zwölf ersten und
zweiten isolierenden Elemente 33, 34 (jeweils 6), so
daß sich
die ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 in
dem in 21 von oben betrachteten Zustand
befinden. Wie in 26 dargestellt
ist, sind die Formhohlräume,
welche den ersten isolierenden Elementen 33 entsprechen,
axial gegenüber
den Formhohlräumen
versetzt, welche den zweiten isolierenden Elementen 34 entsprechen.
Die ersten isolierenden Elemente 33 sind daher axial nach
oben und die zweiten isolierenden Elemente 34 axial nach
unten plaziert, wenn die ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 geformt
werden, um abwechselnd angeordnet zu sein. Wie in 25 gezeigt ist, definieren die untere
Form 131 und die obere Form 132 Harzeinlaßdurchgänge 136,
welche sich von der Mitte der unteren und oberen Formen 131, 132 zu den
Formhohlräumen
radial nach außen
erstrecken.
-
Wie
in den 25a und 27 dargestellt ist, sind
Paare von inneren und äußeren Gleitkernen 133 und 134 an
den Verbindungsbohrungen 33g und den Verbindungsvorsprüngen 34g entsprechenden
Stellen ausgebildet und erstrecken sich in radialer Richtung. Die
inneren und äußeren Gleitkerne 133, 134 sind
in radialer Richtung beweglich und definieren Hohlräume zum
Formen der Verbindungsvorsprünge 34g.
Wie in den 26, 27 dargestellt ist, sind
die Auswurfelemente 135 der unteren Form 131 derart eingesetzt,
daß die
Auswurfelemente 135 sich in den Verbindungsbohrungen 33g und
den Verbindungsvorsprüngen 34g entsprechenden
Lagen auf und ab bewegen können.
-
In
einem Formprozeß wird
geschmolzenes Harz in die Formhohlräume der Formausrüstung durch
die Harzeingabedurchführungen 136 eingespritzt.
-
Als
ein Ergebnis wird die Gesamtheit der zwölf ersten und zweiten isolierenden
Elemente 33, 34 (jeweils 6) in den Formhohlräumen geformt.
Zu dieser Zeit sind die ersten isolierenden Elemente 33 axial
gegenüber
den zweiten isolierenden Elementen 34 versetzt (siehe 26) und der Winkel zwischen den
benachbarten ersten und zweiten isolierenden Elementen 33, 34 ist
der erlaubbare Winkel (siehe 25a).
-
Nach
dem Formungsprozeß,
d. h. nachdem das Harz gehärtet
ist, wird ein Ausformungsprozeß durchgeführt. Der
Ausformungsprozeß beinhaltet
einen Löseprozeß der oberen
Form, einen Verbindungsprozeß und
einen Löseprozeß der unteren Form.
-
In
dem Löseprozeß der oberen
Form wird die obere Form 132, wie in den 28 bis 30 dargestellt ist,
nach oben und die inneren und äußeren Gleitkerne 133, 134 in
radialer Richtung bewegt, so daß die inneren
und äußeren Gleitkerne 133, 134 voneinander
getrennt sind. 28 zeigt
einen Wechsel von dem in 25a dargestellten
Zustand, 29 zeigt einen
Wechsel von dem in 26 dargestellten
Zustand und 30 zeigt
einen Wechsel von dem in 27 dargestellten
Zustand.
-
In
dem nachfolgenden Verbindungsprozeß werden entweder die ersten
isolierenden Elemente 33 oder die zweiten isolierenden
Elemente 34 in axialer Richtung bewegt, während die
ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 immer
noch in erlaubbaren Winkel angeordnet sind. Folglich wird jeder
Verbindungsvorsprung 34g in die entsprechende Verbindungsbohrung 33g eingesetzt,
wodurch die ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 miteinander
verbunden werden. Genauer ausgeführt bewegt
sich in dem Verbindungsprozeß,
wie in den 31 und 32 dargestellt ist, jedes
Auswurfelement 135 in eine erste Auswurfstellung, um das
entsprechende zweite isolierende Element nach oben zu heben. Zu
dieser Zeit gleitet jedes zweite isolierende Element 34 entlang
einer der Berührungsflächen 137 (siehe 31), welche in der unteren
Form 131 ausgebildet sind. Da die benachbarten ersten und
zweiten isolierenden Elemente 33, 34 den erlaubbaren Winkel
ausbilden, passen die Haken 34h in die Kerben 33h.
Daher wird jeder Verbindungsvorsprung 34g in die entsprechende
Verbindungsöffnung 33g eingesetzt,
wodurch die benachbarten ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 drehbar
verbunden werden. 31 zeigt
einen Wechsel von dem in 29 dargestellten
Zustand und 32 einen
Wechsel von dem in 30 dargestellten
Zustand.
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In
dem folgenden Löseprozeß der unteren Form
wird jedes Auswurfelement 135 weiter nach oben in eine
zweite Auswurfstellung bewegt, um das entsprechende erste isolierende
Element 33 mit dem entsprechenden zweiten isolierenden
Element 34 (nicht dargestellt) anzuheben. Als ein Ergebnis
werden die ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 aus
der Form entfernt.
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In
einem Aufreihungsprozeß,
welcher dem Entformungsprozeß folgt,
sind die ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 in
einer geraden Linie angeordnet, wie in 23 dargestellt ist. In diesen Zustand
passen die Haken 34h nicht mit den Kerben 33h zusammen
(siehe die vergrößerte Ansicht
in 23). Daher kann jeder
Verbindungsvorsprung 34g aus der entsprechenden Verbindungsbohrung 33g entfernt
werden.
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In
einem Verbindungsprozeß wird
die Gruppe der ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 oder
der Isolator 4 mit der Gruppe der Kernsegmente 13,
welche in einer geraden Linie, wie in den 4a bis 4c dargestellt
ist, angeordnet sind, verbunden. Dieses verbindet die benachbarten
Kernsegmente 13 rotierbar miteinander. Der Verbindungsprozeß ist der
gleiche wie bezüglich
der ersten Ausführungsform
erläutert
und in den 1 bis 12 dargestellt. Die Herstellung
der Kernsegmente 13 ist ebenfalls gleich der erklärten und
in den 1 bis 12 dargestellten ersten Ausführungsform.
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Die
ersten Einzelelemente 11 werden aus einem Plattenmaterial
ausgestanzt, um in einer geraden Linie angeordnet zu werden und
die zweiten Einzelelemente 12 werden aus dem Plattenmaterial
ausgestanzt, um in einer geraden Linie angeordnet zu werden. Die
in einer geraden Linie angeordneten ersten Einzelelemente 11 und
zweiten Einzelelemente 12 können abwechselnd geschichtet
werden, um, wie in den 4a bis 4c dargestellt ist, die Gruppe der
Kernsegmente 13 auszubilden. Dieses vereinfacht die Abfolge
der Prozesse vom Ausstanzen der Einzelelemente 11, 12 bis
zur Befestigung des Isolators 4. Die Einzelelemente 11, 12 werden
von dem Plattenmaterial effizient ausgestanzt, wodurch die Menge
der Platte, welche nach dem Stanzen zurückbleibt (verschwendetes Material)
reduziert wird. Folglich wird die Verschwendung von Material reduziert.
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In
einem Wickelprozeß wird
jede Wicklung 5 um eines der Kernsegmente 13 gewickelt,
an welchem die Isolatoren befestigt sind. Zu dieser Zeit sind die
Kernsegmente 13 immer noch in einer geraden Linie angeordnet,
d. h. daß die
Zähne 7 parallel
zueinander angeordnet sind (siehe 4a bis 4c).
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Der
nächste
Vollrundformprozeß ist
der gleiche wie der mit Bezug auf die 11 und 12 erklärte. Der Stator 1 ist
fertiggestellt, nachdem der Vollrundformprozeß durchgeführt ist.
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Die
dritte Ausführungsform
ermöglicht
die folgenden Vorteile.
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Die
ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 können nur
miteinander verbunden und voneinander getrennt werden, wenn die
ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 in
dem vorbestimmten erlaubbaren Winkel angeordnet sind. Nach dem Verbinden
der ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 in
dem erlaubbaren Winkel werden die ersten und zweiten isolierenden
Elemente 33, 34 daher nur durch Anordnen der ersten
und zweiten isolierenden Elemente in einem Winkel anders als dem
erlaubbaren Winkel in dem verbundenen Zustand gehalten. Dieses erleichtert
das Verbinden der ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 und verhindert,
daß die
ersten und zweiten isolierende Elemente 33, 34 versehentlich
voneinander getrennt werden. Beispielsweise werden die ersten und
zweiten isolierenden Elemente 33, 34 während des
Wickelns jeder Wicklung 5 in einem Winkel gehalten, in welchem
der Verbindungsvorsprung 34g nicht aus der entsprechenden
Verbindungsbohrung 33g entfernt werden kann. Daher werden
die ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 oder
die Kernsegmente 13 zuverlässig beim Wickeln jeder Wicklung 5 miteinander
verbunden gehalten.
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Die
ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 werden
derart geformt, daß die
ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 in
axialer Richtung versetzt sind und in dem erlaubbaren Winkel angeordnet
sind. Ein Bewegen entweder der ersten oder der zweiten isolierenden
Elemente 33, 34, welche in dem erlaubbaren Winkel
gehalten werden, in axialer Richtung setzt jeden Verbindungsvorsprung 34g in
die entsprechende Verbindungsbohrung 33g ein, wodurch die
ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 miteinander
verbunden werden. In diesem Fall wird die Reihe der Prozesse vom
Formen bis zum Verbinden der ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 durchgeführt, ohne
den Winkel zwischen den ersten und zweiten isolierenden Elementen 33, 34 zu ändern. Die
ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34,
welche miteinander verbunden sind, oder die Isolatoren 4,
werden daher einfach erhalten.
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Die
Auswurfelemente 135 der Formungsausrüstung heben die geformten zweiten
isolierenden Elemente 34 so an, daß jeder Verbindungsvorsprung 34g in
die entsprechende Verbindungsbohrung 33g eingesetzt wird.
Dieses vereinfacht weiterhin die Verbindung der ersten und zweiten
isolierenden Elemente 33, 34.
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Wenn
die zweiten isolierenden Elemente 34 durch die Auswurfelemente 135 angehoben
werden, gleiten sie entlang der entsprechenden Berührungsflächen 137 der
unteren Form 131. Dieses verhindert, daß die zweiten isolierenden
Elemente 34 versetzt werden, während sie angehoben werden
und setzt jeden Verbindungsvorsprung 34g zuverlässig in
die entsprechende Verbindungsbohrung 33g ein.
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Der
zuvor erwähnte
Formprozeß,
welcher durch das Formungsausrüstung
ausgeführt
wird, ist ebenfalls auf die zweite Ausführungsform anwendbar, welche
in den 13 bis 16 dargestellt ist.
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Eine
vierte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezug auf die 33 bis 35 beschrieben werden.
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In
der ersten bis dritten Ausführungsform
ist der Isolator 4 durch Verbinden einzelner isolierender Elemente
ausgebildet. Wie in den 33 bis 35 dargestellt ist, ist der
Isolator 41 der vierten Ausführungsform allerdings ein ganzheitlich
geformtes Teil. Der Isolator 41 beinhaltet isolierende
Elemente 42, deren Anzahl zwölf ist. Jedes isolierende Element 42 entspricht
einem der Kernsegmente 13. Der Isolator 41 beinhaltet
ebenfalls dünne
und flexible Verbindungsbereiche 43, von denen jeder das
benachbarte isolierende Element 42 verbindet. Das isolierende Element 42 weist
nicht die gebogene Abdeckung 21a des isolierenden Elementes 21,
welches in 5 dargestellt
ist, auf. Jeder Verbindungsbereich 43 verbindet die äußeren begrenzenden
Wandungen 21e der benachbarten isolierenden Elemente 42 miteinander.
Der in 33 dargestellte
Isolator 41 verbindet die benachbarten Kernsegmente 13 einfach
miteinander, um sie relativ zueinander mit den Verbindungsbereichen 43,
wie in den 34 und 35 dargestellt ist, zu drehen.
Des weiteren weist der Isolator 41 eine einfache Form auf
und verhindert ein Ansteigen der Teilezahl, da der Isolator 41 ein
einheitlich gegossenes Teil ist, welches die isolierenden Elemente 42 und
die Verbindungsbereiche 43 beinhaltet.
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Die
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können
wie folgt modifiziert werden.
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In
der ersten bis dritten Ausführungsform kann
die Struktur jedes Verbindungsbereiches zwischen den benachbarten
isolierenden Elementen wie erforderlich modifiziert werden. Beispielsweise
müssen
die Verbindungsbohrungen 22c und die Verbindungsvorsprünge 22d der
in den 1 bis 12 dargestellten ersten Ausführungsform
keinen ovalen Querschnitt aufweisen, sondern können, wie die in der in den 13 bis 16 dargestellten zweiten Ausführungsform
einen runden Querschnitt aufweisen. Im Gegensatz dazu müssen die
Verbindungsbohrungen 33g und Verbindungsvorsprünge 34g der
in den 13 bis 16 dargestellten zweiten
Ausführungsform
keinen runden Querschnitt aufweisen, sondern können, wie in den 1 bis 12 der ersten Ausführungsform dargestellt ist,
einen ovalen Querschnitt aufweisen. Alternativ müssen die Verbindungsbohrungen
in der ersten bis dritten Ausführungsform nicht
Durchgangsöffnungen
sein, so lange die Verbindungsbohrungen Vertiefungen sind, welche
die Verbindungsvorsprünge
aufnehmen können.
D. h., daß jeder
Verbindungsbereich zwischen dem ersten isolierenden Element und
dem zweiten isolierenden Element nur durch einen Verbindungsvorsprung
und eine Verbindungsöffnung
ausgebildet sein muß,
welche den Verbindungsvorsprung aufnehmen kann.
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Die
Struktur der Verbindungsbereiche gemäß der in den 17 bis 32 dargestellten
dritten Ausführungsform
kann auf die erste Ausführungsform
der 1 bis 12 angewendet werden. Das
bedeutet, daß in
der ersten Ausführungsform,
in welcher der Isolator 4 durch die gleichen isolierenden Elemente 21 ausgebildet
ist, eine runde Verbindungsöffnung
mit einer Kerbe in einer der umlaufenden Enden jedes isolierenden
Elementes 21 ausgebildet sein kann und daß ein runder
Verbindungsvorsprung mit einem Haken in dem anderen der umlaufenden
Enden des isolierenden Elementes 21 ausgebildet sein kann.
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Der
Haken 22e jedes Verbindungsvorsprungs 22d kann
entfallen. Anstelle des Ausbildens der axialen Bohrung 22f in
jedem Verbindungsvorsprung 22d können die Verbindungsvorsprünge 22d feste
Körper
sein.
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Das
in 7 dargestellte Paar
der Haltebereiche 21g ist durch Biegen der gesamten seitlichen Abdeckungen 21d nach
innen ausgebildet. Anstelle dessen können beispielsweise die seitlichen
Abdeckungen 21d flach sein und Vorsprünge, die als Haltebereiche
dienen, können
an der inneren Oberfläche
der seitlichen Abdeckungen 21d ausgebildet sein. Alternativ
können
die Haltebereiche 21g entfallen. D. h., daß die seitlichen
Abdeckungen 21d einfach flache Platten sein können.
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In
der dritten Ausführungsform,
welche in den 17 bis 32 dargestellt ist, können die
Spulen 5 um die isolierenden Elemente 33, 34 in
einem Zustand wie in 21 dargestellt
gewickelt werden und der erlaubbare Winkel kann auf einen Winkel
eingestellt werden, welcher erhalten wird, wenn die isolierenden
Elementen 33, 34 wie in 23 gezeigt angeordnet sind. In diesem
Fall muß die
Orientierung wenigstens entweder der Kerben 33h oder der
Haken 34h modifiziert werden.
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In
der in den 17 bis 32 dargestellten dritten
Ausführungsform
heben die Auswurfelemente 135 die zweiten isolierenden
Elemente 34 an, um jeden Verbindungsvorsprung 34g in
die entsprechende Verbindungsbohrung 33g einzusetzen. Allerdings
ist der Einsetzprozeß für jeden
Verbindungsvorsprung 34g in die entsprechende Verbindungsbohrung 33g nicht
auf dieses beschränkt.
Anstelle dessen können die
ersten isolierenden Elemente 33 oder sowohl die ersten
als auch die zweiten isolierenden Elemente 33, 34 zur
gleichen Zeit bewegt werden. D. h., daß wenigstens eines der ersten
und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 in axialer
Richtung bewegt werden muß.
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In
der in den 17 bis 32 dargestellten dritten
Ausführungsform
bewegen die Auswurfelemente 135, von denen jedes einem
der Verbindungsvorsprünge 34g entspricht
und unterhalb diesem plaziert ist, die ersten und zweiten isolierenden
Elemente 33, 34 aufwärts. Allerdings können die
ersten und zweiten isolierenden Elemente 33, 34 mit
einem anderen Mechanismus als den Auswurfelementen 135 aufwärts bewegt
werden. Die Auswurfelemente 135 können ebenfalls in Stellungen
plaziert sein, welche bezüglich
der Verbindungsvorsprünge 34g versetzt sind.
Darüber
hinaus können
die den ersten isolierenden Elementen 33 und den zweiten
isolierenden Elementen 34 entsprechenden Auswurfelemente
separat vorgesehen sein.
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In
den dargestellten Ausführungsformen überlappen
die gebogenen Vorsprünge 11f, 12f einander
in axialer Richtung an den umlaufenden Enden der benachbarten Kernsegmente 13.
Allerdings müssen
die umlaufenden Enden der benachbarten Kernsegmente 13 einander
nicht in axialer Richtung überlappen.
Die benachbarten Kernsegmente 13 können rotierbar miteinander
beispielsweise mittels eines Stiftes verbunden sein. Anstelle des
Ausbildens jedes Kernsegmentes durch Schichten von Einzelelementen,
kann jedes Kernsegment als ein einheitliches Teil durch sintern
eines magnetischen Pulvers ausgebildet sein.
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Die
Anzahl der den Statorkern 6 ausbildenden Kernelemente muß nicht 12 betragen.
Die Anzahl der isolierenden Elemente, welche den Isolator ausbilden,
muß nicht 12 betragen.
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Die
vorliegenden Beispiele und Ausführungsformen
sind daher als beschreibend und nicht beschränkend zu betrachten und die
Erfindung ist nicht auf die in diesen aufgeführten Details beschränkt, sondern
kann innerhalb des Bereiches und der Äquivalenz der angehängten Ansprüche modifiziert
werden.