DE102004021702A1 - Transportsystem - Google Patents
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- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60M7/00—Power lines or rails specially adapted for electrically-propelled vehicles of special types, e.g. suspension tramway, ropeway, underground railway
- B60M7/003—Power lines or rails specially adapted for electrically-propelled vehicles of special types, e.g. suspension tramway, ropeway, underground railway for vehicles using stored power (e.g. charging stations)
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf ein Transportsystem, bestehend aus mindestens einem mobilen Förderelement und einer stationären, primären Energieversorgungseinheit zur Versorgung des Förderelements mit elektrischer Energie zum Fahren. Das mobile Förderelement weist eine sekundäre Energieversorgungseinheit auf, die zur Versorgung des Förderelements mit elektrischer Energie für den Fahrantrieb, die Steuerung und evtl. vorhandene Nebenverbraucher (z. B. Hubtische) einsetzbar ist.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Transportsystem bestehend aus mindestens einem mobilen Förderelement und einer stationären, primären Energieversorgungseinheit zur Versorgung des Förderelements mit elektrischer Energie für den Fahrantrieb.
- Es ist bereits ein Transportsystem mit einer stationären primären Energieversorgungsquelle aus der
EP 0 616 933 bekannt. Bei diesem Boden-Transport-System (BTS) wird die primäre Energie über eine Schleifleitung auf das mobile Förderelement übertragen. Die Streckenführung beziehungsweise der Fahrkurs des BTS ist durch die im Boden verlegten Schienen festgelegt. - Weiterhin ist bereits ein Transportsystem mit einer stationären primären Energieversorgungsquelle aus der
DE 199 55 042 bekannt. Bei diesem Fahrerlosen Transport-System (FTS) wird die primäre Energie induktiv auf das mobilen Förderelement übertragen. Auch hier ist die Streckenführung beziehungsweise der Fahrkurs des FTS durch die im Boden verlegten Leiter zur induktiven Leistungsübertragung festgelegt. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Transportsystem derart auszubilden und anzuordnen, dass auch ein komplexer Fahrkurs des mobilen Förderelements kostengünstig an logistische Anforderungen anpassbar ist.
- Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass das mobile Förderelement eine sekundäre Energieversorgungseinheit aufweist, die zur Versorgung des Förderelements mit elektrischer Energie für den Fahrantrieb einsetzbar ist.
- Hierdurch wird erreicht, dass das mobilen Förderelement sogenannte Freifahrstrecken von einer stationären Energieversorgungsquelle zur nächsten mit sekundärer Energie bewältigen kann. Der Fahrantrieb des mobilen Förderelements wird auf den Freifahrstrecken ohne die stationäre Energieversorgungsquelle nur durch die sekundäre Energieversorgungsquelle mit Energie versorgt. Dadurch lassen sich beispielsweise benachbarte Streckennetze mit stationärer Energieversorgungsquelle verbinden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das mobile Förderelement innerhalb einer bestehenden stationären Streckenführung neue Strecken ohne stationäre Energieversorgungsquelle befahren kann. Dadurch kann der Fahrkurs komplexer gestaltet und an wechselnde logistische Anforderungen angepasst werden.
- Vorteilhaft ist es hierzu auch, dass das Transportsystem als Fahrerloses Transport-System (FTS) und/oder als Boden-Transport-System (BTS) oder Elektrohängebahn (EHB) ausgebildet ist. Die erfindungsgemäße Flexibilität des Fahrkurses lässt sich bei allen drei Systemen vorteilhaft nutzen.
- Eine Möglichkeit ist, dass dass das Förderelement über mindestens einen elektrischen Schleifkontakt mit der stationären Energieversorgungsquelle des Transportsystems verbunden ist. Der Schleifkontakt gleitet über eine im Boden verlegte Kontaktschiene (BTS) bzw. eine an der Fahrschiene verlegte Kontaktschiene (EHB), die an die stationäre Energieversorgungsquelle angeschlossen ist und den Fahrkurs vorgibt. Während des Fahrens auf einer Freifahrstrecke zwischen den Kontaktschienen wird das mobilen Förderelement mit sekundärer Energie versorgt.
- Insoweit die Kontaktschiene eine Nut und somit eine Führung des Schleifkontakts aufweist, muss der Schleifkontakt vor dem Verlassen der Kontaktschiene abgehoben und zum Kontaktieren der nächsten Kontaktschiene wieder angelegt werden.
- Ferner ist es vorteilhaft, dass die Energie der stationären Energieversorgungsquelle berührungslos und induktiv auf das mobilen Förderelement übertragen wird. Bei dieser Art von stationärer Energieversorgungsquelle ist die Streckenführung zunächst an die im Boden verlegten Leiter zur induktiven Energieübertragung gebunden (BTS) bzw. durch die Fahrschiene gegeben (EHB). Durch den erfindungsgemäßen Einsatz einer mobilen sekundären Energieversorgungsquelle im Förderelement kann das mobilen Förderelement die festgelegte Streckenführung über Freifahrstrecken verlassen und komplexere Fahrkurse befahren.
- Die Steuerung beziehungsweise Lenkung des BTS bzw. FTS erfolgt über die stationäre Schiene, induktiv (über Induktionsleiter oder über die stationäre Energieversorgungsquelle), über Magnetraster, über optische Führung oder über Laser.
- Es ist vorgesehen, dass die sekundäre Energieversorgungsquelle als Batterie ausgebildet ist. Batterien können ausrechend Energie liefern, die eine Versorgung mit sekundärer Energie von mehreren Stunden erlaubt.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung ist schließlich vorgesehen, dass die sekundäre Energieversorgungsquelle als Kondensatorsystem ausgebildet ist, in dem die elektrische Energie für den Fahrantrieb, die Steuerung und evtl. vorhandene Nebenverbraucher speicherbar ist. Kondensatoren sind im Allgemeinen nicht dazu geeignet, die gespeicherte Energie in einer konstanten Menge über einen längeren Zeitraum für den Antrieb eines Fahrzeuges abzugeben. Damit Freifahrstrecken mit Hilfe von Kondensatoren befahren werden können, muss die Länge der Freifahrstrecke beziehungsweise die Dauer der Versorgung mit sekundärer Energie entsprechend angepasst werden. Der Einsatz von Kondensatoren ist aufgrund der Wartungsfreiheit aber trotz der allgemein bekannten Nachteile vorteilhaft, um die erfindungsgemäße Aufgabe zu lösen.
- Von besonderer Bedeutung ist für die vorliegende Erfindung, dass die stationäre und/oder die sekundäre Energieversorgungsquelle für die Steuerung und evtl. vorhandene Nebenverbraucher des mobilen Förderelements einsetzbar ist. Die Steuerung bezieht sich in erster Linie auf das Lenken des mobilen Förderelements bei einer primären Energieversorgungsquelle ohne Nut. Die Lenkung erfolgt induktiv, über Magnetraster, über Laser oder über optische Führung. Ein Nebenverbraucher kann beispielsweise als Hubeinrichtung zur Aufnahme bzw. Abgabe eines Fördergutes ausgebildet sein.
- Im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Ausbildung und Anordnung ist es von Vorteil, dass die stationäre und/oder die sekundäre Energieversorgungsquelle gleichzeitig für den Fahrantrieb, die Steuerung und evtl. vorhandene Nebenverbraucher wie beispielsweise einen Hubtisch des mobilen Förderelements einsetzbar sind. Beim Wechseln der jeweiligen Energiequelle sollte das mobile Förderelement nicht zum Stillstand kommen oder wesentlich an Geschwindigkeit verlieren. In diesem Übergangsbereich beim Wechseln werden zumindest kurzzeitig beide Energiequellen gleichzeitig eingesetzt.
- Ferner ist es vorteilhaft, dass die sekundäre Energieversorgungsquelle beim Ausfall der stationären Energieversorgungsquelle oder zum Überbrücken von Beschleunigungsspitzen des mobilen Förderelements einsetzbar ist. Dadurch wird erreicht, dass das die Flexibilität und Zuverlässigkeit des mobilen Förderelements erhöht wird.
- Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, dass mindestens ein Verbraucher wie beispielsweise Fahrantrieb, Steuerung und sonstige Nebenverbraucher über die sekundäre Energieversorgungsquelle durch die stationäre Energieversorgungsquelle versorgt wird. Die sekundäre Energieversorgungsquelle ist immer in den Energieversorgungskreislauf zwischen dem Verbrauer und der stationären Energieversorgungsquelle integriert und wird nicht zu- oder abgeschaltet. Dadurch wird ein Übergangsbereich und eine entsprechend aufwendige Steuerung zum Wechsel zwischen stationärer und sekundärer Energieversorgungsquelle vermieden. Das Verlassen bzw. Wiedereintreten in den Bereich der stationären Energieversorgung hat lediglich Auswirkung auf den Ladezustand der sekundären Energieversorgungsquelle.
- Ferner ist es vorteilhaft, dass die als Kondensatorsystem ausgebildete sekundäre Energieversorgungsquelle schnellladefähig ist. Dadurch wird erreicht, dass die sekundäre Energieversorgungsquelle ausgehend vom nahezu leeren Ladezustand innerhalb von fünf Minuten voll geladen werden kann. Diese Eigenschaft ist ein entscheidender Vorteil beim Ausfall der stationären Energieversorgungsquelle oder bei Störungen in der Freifahrtstrecke, da die Verfügbarkeit dadurch wesentlich verbessert wird.
Claims (11)
- Transportsystem bestehend aus mindestens einem mobilen Förderelement und einer stationären, primären Energieversorgungseinheit zur Versorgung des Förderelements mit elektrischer Energie für den Fahrantrieb, die Steuerung und evtl. vorhandene Nebenverbraucher (z.B. Hubtische) dadurch gekennzeichnet, dass das mobile Förderelement eine sekundäre Energieversorgungseinheit aufweist, die zur Versorgung des Förderelements mit elektrischer Energie für den Fahrantrieb, die Steuerung und evtl. vorhandene Nebenverbraucher (z.B. Hubtische) einsetzbar ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportsystem als Boden-Transport-System (BTS) und/oder als Fahrerloses Transport-System (FTS) oder als Elektrohängebahn (EHB) ausgebildet ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderelement über mindestens einen elektrischen Schleifkontakt mit der stationären Energieversorgungsquelle des Transportsystems verbunden ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Energie der stationären Energieversorgungsquelle berührungslos und induktiv auf das mobilen Förderelement übertragen wird.
- Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die sekundäre Energieversorgungsquelle als Batterie ausgebildet ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die sekundäre Energieversorgungsquelle als Kondensatorsystem ausgebildet ist, in dem die elektrische Energie für den Fahrantrieb speicherbar ist.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die stationäre und/oder die sekundäre Energieversorgungsquelle für die Steuerung und evtl. vorhandene Nebenverbraucher des mobilen Förderelements einsetzbar ist.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die stationäre und/oder die sekundäre Energieversorgungsquelle gleichzeitig für den Fahrantrieb, die Steuerung und evtl. vorhandene Nebenverbraucher wie beispielsweise einen Hubtisch des mobilen Förderelements einsetzbar sind.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die sekundäre Energieversorgungsquelle beim Ausfall der stationären Energieversorgungsquelle oder zum Überbrücken von Beschleunigungsspitzen des mobilen Förderelements einsetzbar ist.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verbraucher wie beispielsweise Fahrantrieb, Steuerung und sonstige Nebenverbraucher bei Kondensatorsystem als sekundärer Energieversorgungsquelle grundsätzlich aus dem über die sekundäre Energieversorgungsquelle durch die stationäre Energieversorgungsquelle versorgt wird.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die als Kondensatorsystem ausgebildete sekundäre Energieversorgungsquelle schnellladefähig ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE102004021702A DE102004021702A1 (de) | 2004-04-30 | 2004-04-30 | Transportsystem |
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|---|---|---|---|
| DE102004021702A DE102004021702A1 (de) | 2004-04-30 | 2004-04-30 | Transportsystem |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102004021702A1 true DE102004021702A1 (de) | 2005-11-17 |
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ID=35160403
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE102004021702A Withdrawn DE102004021702A1 (de) | 2004-04-30 | 2004-04-30 | Transportsystem |
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| Country | Link |
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Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3938858A1 (de) * | 1989-11-23 | 1991-05-29 | Steinel Gmbh Voest Alpine | Fahrerloses transportfahrzeug |
| EP0616933A1 (de) * | 1993-03-20 | 1994-09-28 | AFT Automatisierungs- und Fördertechnik GmbH | Transporteinheit einer Flurtransportanlage |
| DE19955042A1 (de) * | 1999-11-16 | 2001-06-07 | Rosenheimer Foerderanlage | Bodentransportersystem mit berührungsloser induktiver Energieübertragung |
| US6265851B1 (en) * | 1999-06-11 | 2001-07-24 | Pri Automation, Inc. | Ultracapacitor power supply for an electric vehicle |
-
2004
- 2004-04-30 DE DE102004021702A patent/DE102004021702A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (4)
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