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DE102004028818B4 - Drehzahlsensor und Fassung für einen Drehzahlsensor sowie Verfahren zur Montage des Drehzahlsensors - Google Patents

Drehzahlsensor und Fassung für einen Drehzahlsensor sowie Verfahren zur Montage des Drehzahlsensors Download PDF

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DE102004028818B4 DE200410028818 DE102004028818A DE102004028818B4 DE 102004028818 B4 DE102004028818 B4 DE 102004028818B4 DE 200410028818 DE200410028818 DE 200410028818 DE 102004028818 A DE102004028818 A DE 102004028818A DE 102004028818 B4 DE102004028818 B4 DE 102004028818B4
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Abstract

Drehzahlsensor mit einem in eine Fassung (14) einsetzbaren Gehäuse (2), mit einem im Inneren des Gehäuses (2) angeordneten Sensor (12) und mit Kontaktelementen (7) die mit dem Sensor (12) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) mit einer Außenseite (3) versehen ist, die entlang einer Längsachse (4) des Gehäuses (2) ein gleichbleibendes Querschnittsprofil aufweist, das durch wenigstens zwei entlang der Längsachse (4) im Abstand angeordnete Erhöhungen (5, 6) unterbrochen ist, die beim Einschieben des Gehäuses (2) in die Fassung (14) überdruckbar sind und von denen wenigstens eine um die Längsachse (4) geschlossen umläuft.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Drehzahlsensor mit einem in eine Fassung einsetzbaren Gehäuse, mit einem im Inneren des Gehäuses angeordneten Sensor und mit Kontaktelementen, die mit dem Sensor elektrisch verbunden sind.
  • Die Erfindung betrifft ferner eine Fassung für einen Drehzahlsensor mit einer Ausnehmung, in die ein Gehäuse des Drehzahlsensors einsetzbar ist.
  • Die Erfindung betrifft schließlich ein Verfahren zur Montage des Drehzahlsensors in der Fassung.
  • Ein derartiger Drehzahlsensor, eine derartige Fassung und ein derartiges Verfahren sind aus der DE 101 16 509 A1 bekannt. Bei dem bekannten Drehzahlsensor handelt es sich insbesondere um einen Getriebesensor, der ein Sensorgehäuse aus Kunststoff umfasst, das eine proximales und ein distales Ende aufweist. Vom proximalen Ende des Sensorgehäuses erstreckt sich radial ein Flansch, der einstückig mit dem Sensorgehäuse ausgebildet ist. In einem mittleren Bereich des Sensorgehäuses ist ein Haltering an das Sensorgehäuse angesetzt, der eine Vielzahl von äußeren Eingriffszähnen aufweist. Durch den Haltering wird der Getriebesensor nach dem Einschieben in die Fassung gehalten.
  • Drehzahlsensoren werden in der Automobilindustrie unter anderem dazu verwendet, die Drehzahl eines Antriebs oder eines Abtriebs eines Getriebes zu erfassen. Die erfassten Drehzah len werden beispielsweise zur Steuerung eines automatischen Getriebes herangezogen.
  • Bei dieser Anwendung befinden sich die Drehzahlsensoren in einer schmutz- und vibrationsbelasteten Umgebung. Trotz der ständigen Vibrationen soll sich die Lage des Drehzahlsensors bezüglich des Zahnrades, dessen Drehzahl erfasst werden soll, möglichst nicht ändern. Außerdem soll der Drehzahlsensor vor einer Beeinträchtigung seiner elektrischen Funktionsfähigkeit geschützt werden.
  • Bislang wurden Drehzahlsensoren in passgenaue Fassungen montiert, wobei die Fassungen an die jeweilige Außenkontur der Drehzahlsensoren angepasst worden sind, um einen passgenauen und vibrationssicheren Sitz zu gewährleisten. Dies hat jedoch dazu geführt, dass für unterschiedliche Getriebe unterschiedliche Drehzahlsensoren hergestellt werden müssen. Die große Vielfalt bei den vorzuhaltenden Drehzahlsensoren führt zu hohen Kosten. Es ist daher wünschenswert, wenn die Zahl der für verschiedene Getriebetypen verwendeten Drehzahlsensoren verringert werden kann.
  • Weiterhin ist aus der DE 102 07 777 A1 ein laserverschweißbares Sensorgehäuse für einen Drehzahlsensor bekannt. Das Sensorgehäuse besteht aus zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Teilgehäusen. Das Sensorgehäuse weist an einem Ende eine Gehäuseöffnung auf, die durch einen Verschlusskappe aus einem für Laserlicht durchlässigen Kunststoff verschlossen werden kann. Zur Montage der Verschlusskappe sind auf der Außenseite des Sensorgehäuses Schweißringelement aus einem für Laserlicht nicht durchlässigen Kunststoff aufgebracht. Zum Verschließen der Gehäuseöffnung wird die Verschlusskappe auf die Schweißringelemente aufgeschoben und die Schweißringele mente mithilfe von Laserstrahlen zum Schmelzen gebracht. Dabei verteilt sich der geschmolzene Kunststoff der Schweißringelemente gleichmäßig zwischen Verschlusskappe und Sensorgehäuse.
  • Die DE 197 35 978 A1 beschreibt ein Radlager, das mit einem Drehzahlsensor versehen ist, der mithilfe elastischer Vorsprünge in einer Ausnehmung gehalten ist.
  • Aus der DE-OS 2 243 331 ist ferner ein in eine Ausnehmung einbringbarer Stator eines Drehzahlsensors bekannt, der durch eine Ausbuchtung am Gehäuse in der Ausnehmung gehalten ist.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Drehzahlsensor zu schaffen, der sich in unterschiedlichen Fassungen vibrationssicher und vor Verschmutzungen geschützt montieren lässt. Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, eine zugehörige Fassung und ein Verfahren zur Montage des Drehzahlsensors in der Fassung anzugeben.
  • Diese Aufgaben werden durch einen Drehzahlsensor, eine Fassung und ein Verfahren mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. In davon abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen angegeben.
  • Der Drehzahlsensor weist ein Gehäuse auf, dessen Außenseite entlang einer Längsachse ein gleichbleibendes Querschnittsprofil aufweist. Das gleichbleibende Querschnittsprofil ist durch wenigstens zwei entlang der Längsachse im Abstand zueinander angeordneten Erhöhungen unterbrochen, die beim Einschieben des Gehäuses in die Fassung überdruckbar sind. Von diesen Erhöhungen läuft wenigstens eine geschlossen um die Längsachse des Gehäuses um.
  • Durch das entlang der Längsachse gleichbleibende Querschnittsprofil kann der Drehzahlsensor leicht unterschiedlich tief in verschiedene Arten von Fassungen eingesetzt werden, da die Position des Drehzahlsensors in Richtung seiner Längsachse nicht von der Form der Außenseite des Drehzahlsensors abhängt. Vielmehr kann der Drehzahlsensor in eine Ausnehmung, deren Querschnittsprofil dem Querschnittsprofil des Drehzahlsensors entspricht, in jeder Höhe eingebaut werden.
  • Die auf der Außenseite des Drehzahlsensors um die Längsachse des Gehäuses umlaufende Erhöhung dient zum einen der Spansicherung und zum anderen der Fixierung des Drehzahlsensors in der Fassung. Um weiterhin einen festen Sitz des Drehzahlsensors in der Fassung zu gewährleisten, sind weitere entlang der Längsachse im Abstand angeordnete Erhöhungen auf der Außenseite des Gehäuses vorgesehen, die verhindern, dass der Drehzahlsensor sich um eine im rechten Winkel zur Längsachse stehende Drehachse verkippt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die mit dem Sensor elektrisch verbundenen Kontaktelemente in Längsrichtung ausgerichtet und an demjenigen Ende des Gehäuses angebracht, das dem Sensor abgewandt ist.
  • Derartige Kontaktelemente können durch einen Boden der Fassung hindurch geführt werden und auf der gegenüber liegenden Seite kontaktiert werden.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weisen die Kontaktelemente in Längsrichtung ein Sägezahnprofil auf, mit dem die Kontaktelemente in einer Fassung fixiert werden können.
  • Weiterhin ist es möglich, auf der den Kontaktelementen zugewandten Seite ein sich in Längsrichtung erstreckendes Schwert vorzusehen, das durch den Boden einer Fassung hindurchgeführt werden kann und das auf der dem Drehzahlsensor abgewandten Seite der Fassung befestigbar ist. Durch diese Maßnahme wird die Festigkeit des Sitzes des Drehzahlsensors in Richtung seiner Längsachse verbessert.
  • Entsprechend der Gestaltung der Außenseite des Drehzahlsensors weist eine Fassung für den Drehzahlsensor eine Ausnehmung auf, die entlang einer Längsachse ein gleichmäßiges Querschnittsprofil aufweist. Die Ausnehmung verfügt ferner über einen Boden, durch den Kontaktstifte des Drehzahlsensors hindurchführbar sind. Auf einer dem montierten Drehzahlsensor gegenüberliegenden Seite der Fassung sind die Kontaktstifte des Drehzahlsensors an einen Leiterbahnträger anbringbar.
  • Diese Ausgestaltung des Drehzahlsensors gestattet die Einbautiefe des Drehzahlsensors zu variieren, da es aufgrund des gleichmäßigen Querschnitts entlang der Längsachse bei einer entsprechenden Gestaltung der Außenseite des Drehzahlsensors nicht auf die Höhenlage des Drehzahlsensors in der Ausnehmung ankommt. Da ferner die Kontaktstifte durch den Boden der Fassung hindurch zur gegenüberliegenden Seite der Fassung hin geführt und dort befestigt werden können, kann die axiale Lage des Drehzahlsensors in der Fassung mit Hilfe der Kontaktstifte fixiert werden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist in den Boden der Ausnehmung ein Stanzgitter eingelassen, an das ein durch den Boden der Fassung hindurchgeführtes Haltemittel des zu montierenden Drehzahlsensors angebracht werden kann. Da ein derartiges Stanzgitter fest in der Fassung verankert sein kann, wird auf diese Weise ein entsprechend fester Sitz des Drehzahlsensors geschaffen.
  • Weiterhin kann der Bereich, in dem die Kontaktierung zwischen den Kontaktstiften und dem Leiterbahnträger bewerkstelligt ist, durch eine Abdeckung gekapselt sein. Diese Kapselung wird vorzugsweise durch eine Feder-Nut-Verbindung bewerkstelligt, wobei ein mit den Kontaktstiften verbundener flexibler Leiterbahnträger durch die Feder-Nut-Verbindung hindurchgeführt ist.
  • Damit ist auch der Bereich der Kontaktierung zwischen den Kontaktstiften und dem Leiterbahnträger vor so genannten Spänen geschützt.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung hervor, in der Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung im Einzelnen erläutert werden. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Drehzahlsensors im montierten Zustand;
  • 2 eine perspektivische Ansicht des Drehzahlsensors aus 1 im Anlieferungszustand;
  • 3 einen Querschnitt durch den in eine Fassung eingebauten Drehzahlsensor aus 1 und 2; und
  • 4 einen weiteren Querschnitt durch den in die Fassung eingebauten Drehzahlsensor aus 1 und 2.
  • 1 zeigt einen Drehzahlsensor 1, der ein Gehäuse 2 aufweist. Das Gehäuse 2 weist auf einer Außenseite 3 ein entlang Einer Längsachse gleichmäßiges Querschnittsprofil auf, das von einer umlaufenden Spanschutzlippe 5 und von Hakennoppen 6 unterbrochen ist.
  • Ferner verfügt der Drehzahlsensor 1 über Kontaktstifte 7 und ein zwischen den Kontaktstiften 7 angeordnetes Schwert 8. Die Kontaktstifte 7 weisen entlang der Längsachse 4 ein Sägezahnprofil 9 auf. Ferner sind die Kontaktstifte 7 im montierten Zustand abgewinkelt, um ein Anbringen der Kontaktstifte 7 an eine Leiterbahn zu erleichtern.
  • Der in 1 dargestellte Drehzahlsensor 1 ist so ausgebildet, dass er mit einer Kontaktseite 10 voran in eine Ausnehmung eingeschoben werden kann. Der Drehzahlsensor 1 wird dabei so weit eingeschoben, dass eine Sensorseite 11 den erforderlichen Abstand zu demjenigen Zahnrad einnimmt, dessen Drehzahl gemessen werden soll. Beim Einschieben werden die Spanschutzlippe 5 und die Hakennoppen 6 überdruckt. Um das Einschieben des Drehzahlsensors 1 zu erleichtern, steigt die Spanschutzlippe 5 von der Kontaktseite 10 her flach an. Zur Sensorseite 11 hin dagegen fällt die Spanschutzlippe 5 steil ab, um auf diese Weise eine wirksame Dichtung gegen Späne, die die Funktion des Drehzahlsensors 1 beeinträchtigen, können zu bewirken. Unter Spänen sind in diesem Zusammenhang Abriebteilchen zu verstehen, die sich im Lauf der Zeit im Getriebeöl anreichern.
  • Ebenso wie die Spanschutzlippen 5 steigen die Hakennoppen 6 von der Kontaktseite 10 her flach an und fallen zur Sensorseite 11 hin steil ab.
  • Der steile Abfall der Spanschutzlippe 5 und der Hakennoppen 6 zur Sensorseite 11 hin ist in 2 deutlich erkennbar.
  • Ferner geht aus 2 der Zustand des Drehzahlsensors 1 im Anlieferungszustand hervor. In diesem Zustand sind die Kontaktstifte noch nicht abgelängt, sondern weisen die volle Länge auf, mit der die Drehzahlsensoren 1 gefertigt werden. Die Kontaktstifte 7 können dann zur Vorbereitung der Montage wie in 1 dargestellt auf die erforderliche Länge verkürzt werden.
  • 3 zeigt einen Querschnitt durch den Drehzahlsensor 1 im eingebauten Zustand. In 3 ist insbesondere der eigentliche Sensor 12 erkennbar, der im Bereich der Sensorseite 11 des Drehzahlsensors 1 angeordnet ist. Der Sensor 12 ist in einem Träger 13 angeordnet, der von dem Gehäuse 2 umgeben ist. An dem Träger 13 sind auch die Kontaktstifte 7 und das Schwert 8 angebracht.
  • Das Gehäuse 2 des Drehzahlsensors 1 ist in eine Fassung 14 eingebracht. Vorzugsweise sitzt das Gehäuse 2 im Presssitz in der Fassung 14. Zur Aufnahme des Gehäuses 2 weist die Fassung 14 in einen Trägerkörper 15 eine Ausnehmung 16 auf, deren Querschnittsprofil einen passgenauen Sitz des Gehäuses 2 zulässt. Die Ausnehmung 16 weist einen Boden 17 auf, in dem Öffnungen 18 für die Durchführung der Kontaktstifte 7 ausgebildet sein können. Falls erforderlich können die Kontaktstifte 7 auch durch den Boden 17 des Trägerkörpers 15 hindurchgepresst werden.
  • Im Boden 17 der Ausnehmung 16 befindet sich ferner eine Durchführung 19 für das Schwert 8, in die auch ein Stanzgitter 20 eingelassen ist. Das Stanzgitter 20 kann an einem Kontaktende 21 des Schwertes 8 beispielsweise durch Laserschweißen mit dem Schwert 8 verbunden werden. Dadurch wird die axiale Lage des Drehzahlsensors 1 in der Ausnehmung 16 fixiert.
  • Ein Sensorende 22 des Schwerts 8 erstreckt sich bis in die der Sensorseite 11 zugewandte Hälfte des Gehäuses 2. Dadurch hat das Schwert 8 die Wirkung einer Verstrebung, die die Bewegung des Drehzahlsensors 1 einschränkt.
  • Wie in 1 dargestellt ist, sind die Enden der Kontaktstifte 7 des Drehzahlsensors 1 im eingebauten Zustand abgewinkelt. Die Enden der Kontaktstifte 7 sind daher in einem Kontaktbereich 23 mit einer flexiblen Leiterbahnfolie 27, einer so genannten Flexfolie, elektrisch leitend verbunden. Der Aufbau einer so genannten Flexfolie ist dem Fachmann bekannt und als solcher nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Um die Kontaktbereiche 23 der Kontaktstifte 7 und das Kontaktende 21 des Schwertes 8 vor Spänen zu schützen, ist eine Abdeckung 24 vorgesehen, die mit Hilfe von in Nuten 25 eingreifenden Federn 26 die Kontaktbereiche 23 und das Kontaktende 21 des Schwerts 8 abdichtet.
  • In 4 ist ein weiterer Querschnitt durch die Fassung 14 dargestellt. Anhand 4 wird die Art der Durchführung der flexiblen Leiterbahnfolie 27 deutlich. Die Leiterbahnfolie 27 wird im Bereich einer Erweiterung der Nut 25 von einer Verdickung der Feder 26 gegen eine Wand der Nut 25 gedrückt. Dadurch wird die Durchführung der Leiterbahnfolie 27 gegen das Eindringen von Spänen in den Kontaktbereich 23 abgedichtet.
  • Der Drehzahlsensor 1 wird wie folgt montiert:
    Zunächst wird der Drehzahlsensor 1 mit seinem Gehäuse in die Ausnehmung 16 der Fassung 14 hineingepresst. Dabei werden die Spanschutzlippe 5 und die Hakennoppen 6 überdruckt. Ferner werden die Kontaktstifte 7 und das Schwert 8 durch den Boden 17 der Ausnehmung 16 hindurchgeführt. Die durch den Boden 17 des Trägerkörpers 15 hinausragenden Enden der Kontaktstifte 7, die auf die passende Länge verkürzt worden sind, werden umgebogen. Anschließend wird das Schwert 8 mit dem Stanzgitter 20 mit Hilfe eines Lasers verschweißt. Der zum Verschweißen des Schwerts 8 mit dem Stanzgitter 20 verwendete Laser kann auch dazu verwendet werden, die Enden der Kontaktstifte 7 mit den Leiterbahnen zu verschweißen, die auf der Leiterbbahnfolie 27 ausgebildet sind. Abschließend wird die Abdeckung 24 auf die Kontaktbereiche 23 aufgebracht und das Kontaktende 21 sowie die Kontaktbereiche 23 gegen Späne abgedichtet. Zur Sensorseite 11 hin ist der Drehzahlsensor 1 durch die umlaufende Spanschutzlippe 5 gegen Späne abgedichtet. Daneben sorgt die Spanschutzlippe 5 zusammen mit den Hakennoppen 6 dafür, dass der Drehzahlsensor 1 in der Fassung 14 keine Schwenkbewegungen um eine im rechten Winkel zur Längsachse 4 stehende Drehachse ausführen kann. Der Drehzahlsensor 1 ist somit gegen die im Getriebe auftretenden Verschmutzungen geschützt und vibrationssicher in der Fassung 14 gehalten.
  • Ein besonderer Vorteil des hier beschriebenen Drehzahlsensors 1 ist, dass dieser an Fassungen mit unterschiedlicher Einbautiefe angepasst werden kann. Denn die Kontaktstifte 7 können jeweils auf die passende Länge zugeschnitten werden.

Claims (16)

  1. Drehzahlsensor mit einem in eine Fassung (14) einsetzbaren Gehäuse (2), mit einem im Inneren des Gehäuses (2) angeordneten Sensor (12) und mit Kontaktelementen (7) die mit dem Sensor (12) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) mit einer Außenseite (3) versehen ist, die entlang einer Längsachse (4) des Gehäuses (2) ein gleichbleibendes Querschnittsprofil aufweist, das durch wenigstens zwei entlang der Längsachse (4) im Abstand angeordnete Erhöhungen (5, 6) unterbrochen ist, die beim Einschieben des Gehäuses (2) in die Fassung (14) überdruckbar sind und von denen wenigstens eine um die Längsachse (4) geschlossen umläuft.
  2. Drehzahlsensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die um die Längsachse (4) umlaufende Erhöhung (5) von einer Kontaktseite (10) des Gehäuses (2) her flach ansteigt und zu einer Sensorseite (11) des Gehäuses (2) hin steil abfällt.
  3. Drehzahlsensor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Außenseite (3) des Gehäuses (2) Noppen (6) ausgebildet sind.
  4. Drehzahlsensor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppen (6) von einer Kontaktseite (10) des Gehäuses (2) her flach ansteigen und zu einer Sensorseite (11) des Gehäuses (2) hin steil abfallen.
  5. Drehzahlsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kontaktelemente (7) entlang der Längsachse (4) des Gehäuses (2) erstrecken.
  6. Drehzahlsensor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (7) entlang der Längsachse (4) ein Sägezahnprofil (9) aufweisen.
  7. Drehzahlsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (7) mit einem flexiblen Leiterbahnträger (27) kontaktierbar sind.
  8. Drehzahlsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein der Fixierung des Drehzahlsensors (1) in der Fassung (14) dienendes Schwert (8) aus der Kontaktseite (10) des Gehäuses (2) herausragt.
  9. Drehzahlsensor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwert (8) am Gehäuse (2) in der der Sensorseite (11) zugewandten Hälfte des Gehäuses (2) angebracht ist.
  10. Fassung für einen Drehzahlsensor (1) mit einer Ausnehmung (16), in die ein Gehäuse (2) des Drehzahlsensors (1) einsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (16) entlang einer Längsachse (4) ein gleichmäßiges Querschnittsprofil aufweist und dass Kontaktstifte (7) des Drehzahlsensors (1) durch einen Boden (17) der Ausnehmung (16) hindurchführbar sind und an einem auf der gegen überliegenden Seite des Bodens (17) angeordneten Leiterbahnträger (27) anbringbar sind.
  11. Fassung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Bodens (17) der Ausnehmung (16) eine Durchführung (19) vorgesehen ist, in die ein metallischer Einsatz (20) eingelassen ist.
  12. Fassung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontaktbereich (23), in dem eine elektrisch leitende Verbindung zwischen den Kontaktstiften (7) des Drehzahlsensors (1) und dem Leiterbahnträger (27) hergestellt ist, mit Hilfe einer Abdeckung (24) abdichtbar ist.
  13. Fassung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (24) und die Fassung (14) durch eine Feder-Nut-Verbindung (25, 26) verbunden sind.
  14. Verfahren zur Montage eines Drehzahlsensors (1) in einer Fassung (14), bei dem der Drehzahlsensor (1) in die Fassung (14) eingebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzahlsensor (1) mit einer Kontaktseite (10) voran in eine Ausnehmung (16) der Fassung (14) eingeführt wird und dass zuvor passend abgelängte Kontaktstifte (7) des Drehzahlsensors (1) durch einen Boden (17) der Ausnehmung (16) hindurchgeführt werden und mit einem auf einer gegenüberliegenden Seite des Bodens (17) der Ausnehmung (16) angeordneten Leiterbahnträger (27) verbunden werden.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schwert (8) des Drehzahlsensors (1) durch den Boden (17) der Ausnehmung (16) hindurchgeführt wird und auf der gegenüberliegenden Seite der Fassung (14) befestigt wird.
  16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzahlsensor (1) im Presssitz in die Ausnehmung (16) der Fassung (14) eingebracht wird.
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