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Die
Erfindung betrifft ein trennbares Lenkgestänge eines Kraftfahrzeugs mit
mindestens zwei Verbindungsteilen nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
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Die
Herstellung einer Verbindung zwischen einer Lenkspindel und einem
Lenkgetriebe in einem Kraftfahrzeug, die im zusammengesetzten Zustand ein
Lenkgestänge
bilden, ist hinsichtlich der Montagefreundlichkeit sehr kritisch. Üblicherweise
wird die Lenkspindel als Bauteil in Verbindung mit einem Cockpit-Modul
eingesetzt, wobei die Lenkspindel in den Motorraum hineinragt und
mit einer als Verbindung zum Lenkgetriebe dienenden Welle verbunden werden
kann. Der zur Verfügung
stehende Raum für diese
Verbindung des Lenkgestänges
wird aufgrund von immer größer werdenden
Katalysatoren, die im Motorraum zunehmend Platz beanspruchen, immer geringer.
Für die
Montage steht daher oft nur noch Platz für eine Hand zur Verfügung.
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Aus
der Offenlegungsschrift
DE
199 53 410 A1 ist eine Vorrichtung zum Verbinden von zwei
Teilen einer schräg
im Raum angeordneten Welle einer Lenkspindel, einer Lenkzwischenspindel
und/oder eines Lenkgetriebes offenbart. Die beiden Teile der Vorrichtung
sind jeweils an einem Ende der Welle angeordnet.
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Die
DE 699 16 051 T2 ,
von der die Anmeldung ausgeht, betrifft eine Anordnung für ein Lenksystem
für ein
Fahrzeug mit einem Lenkrad, einer mit dem Lenkrad verbundenen Hauptwelle
sowie einer Eingangswelle zur Übertragung
einer Drehbewegung der Hauptwelle auf ein Lenkgetriebe. Es wird
vorgeschlagen, dass die Hauptwelle und die Eingangswelle an ihren
zu verbindenden Endabschnitten ineinander greifende Elemente in
Form von Deformationen aufweisen, die einerseits aus einer keilförmigen Anformung
und andererseits aus einer dazu korrespondierenden keilförmigen Ausnehmung
gebildet sind. Somit können
die Endabschnitte der Hauptwelle und der Eingangswelle miteinander
verbunden und anschließend
mittels einer axial verlagerbaren Arretierhülse fixiert werden. Nachteilig
dabei ist, dass sich eine Montage bei dem oft nur wenig zur Verfügung stehendem
Bauraum schwierig gestaltet.
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In
der US 2003/0066374 A1 wird ein trennbares Lenkgestänge vorgeschlagen,
wobei in den Endbereichen von zwei Verbindungsteilen Abplattungen entlang
einer zu ihren Längsachsen
parallel befindlichen Schnittebene vorgesehen sind. Dadurch wird eine
relative Axialbewegung zwischen den in einer Rotationsverbindung
stehenden Verbindungsteilen ermöglicht.
Es kann damit jedoch nicht verhindert werden, dass sich die Endbereiche
während
der Montage, also bevor die Rotationsverbindung hergestellt wird,
seitlich gegeneinander verschieben.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Lenkgestänge bereitzustellen,
das in engen Bauräumen
montagefreundlich ist und den Anforderungen hinsichtlich der Torsions-
und Biegebeanspruchung gerecht wird.
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Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
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Günstige Ausgestaltungen
und Vorteile der Erfindung sind der Beschreibung sowie den weiteren Ansprüchen zu
entnehmen.
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Bei
dem erfindungsgemäßen trennbaren Lenkgestänge weisen
mindestens zwei Verbindungsteile in ihren zu kuppelnden Endbereichen
ineinander greifende Elemente auf, die formschlüssig verbindbar sind. Die Verbindungsteile
weisen im Endbereich an ihren freien Enden beidseits ihrer jeweiligen Längsachsen
mindestens zwei seitliche, sich gegenüberliegende Wandelemente auf,
wobei die Wandelemente des einen Verbindungsteils in zu den Wandelementen
korrespondierende seitliche Ausnehmungen des anderen Verbindungsteils
eingreifen. Die Endbereiche der Verbindungsteile sind dabei komplementär zueinander
ausgebildet und weisen ineinander greifende, formschlüssig verbindbare
Elemente auf.
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In
einer ersten bevorzugten Ausführungsform
sind die zwei Wandelemente in einem Mantel des Verbindungsteils
angeordnet, und das zweite Verbindungsteil weist dazu korrespondierende
seitliche Ausnehmungen für
die Wandelemente im ersten Verbindungsteil auf. Der Querschnitt
der endseitigen Stirnfläche
ist dann ungefähr
gabelförmig,
wobei die Wandelemente zwei Gabelzinken bilden, sie durch eine Ausnehmung
beabstandet sind, die beispielsweise trapezförmig, U-förmig, V-förmig sein kann. Stark vereinfacht
bilden die Verbindungsteile an ihren Stirnseiten mit ihren Wandelementen
eine hufeisenförmige
Kontur. Der Querschnitt des Lenkgestänges ist vorzugsweise rund,
es sind jedoch auch andere Querschnitte wie Dreieck, Vierkant, Mehrkant,
Oval und dergleichen möglich.
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Es
ist günstigerweise
vorgesehen, dass die beiden Verbindungsteile in den Endbereichen
entlang einer im Wesentlichen zu ihren Längsachsen parallel angeordneten
Schnittebene miteinander korrespondierende Abplattungen aufweisen,
die im zusammengesetzten Zustand einen Verbindungsbereich bilden.
Mit den Abplattungen kann eine große Abstützbasis gebildet werden für eine Schraubverbindung
der beiden Verbindungsteile, was positive Auswirkungen auf die Stabilität der Verbindung
hat. Im zusammengesetzten Zustand trägt der Verbindungsbereich nicht
auf, sondern fügt
sich in den Umfang des Lenkgestänges
ein, insbesondere fluchtet der Verbindungsbereich mit dem Umfang
des jeweiligen Verbindungsteils. Es wird kein zusätzlicher
Bauraum benötigt.
Bevorzugt sind die Endbereiche der Verbindungsteile komplementär zueinander
ausgebildet, so dass sie formschlüssig zusammengefügt werden
können
und eine gute Kraftübertragung
ermöglichen.
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Im
montierten Zustand können
die Wandelemente des ersten Verbindungsteils in die Ausnehmungen
des zweiten Verbindungsteils eingreifen und dabei das zweite Verbindungsteil
seitlich übergreifen, während die
einander korrespondierenden Abplattungen der beiden Verbindungsteile
aufeinander liegen und eine stabile Abstützbasis bilden. Die Wandelemente
weisen bevorzugt eine entsprechend einer Außenkontur der beiden Verbindungsteile
gewölbte Außenfläche und
bezogen auf die Abplattungen schräge Innenflächen auf.
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Zweckmäßigerweise
ist der Abstand zwischen den Innenflächen an ihrer auf der Abplattung sitzenden
Basis größer als
der Abstand ihrer freien Enden. Die leichten Schrägen der
Wandelemente dienen einem vorteilhaften Verklemmen, so dass ein Zusammensetzen
der beiden Verbindungsteile mit einer Hand be werkstelligbar ist.
Die beiden Verbindungsteile werden zusammengesteckt und miteinander
verrastet und können
dann stabil mit einer bevorzugten Schraubverbindung oder einem Splint
oder einem ähnlichen,
stabilen Befestigungsmittel material- und kraftschlüssig verbunden werden. Es kann somit
im montierten Zustand eine Verbindung in der Art einer Klemm-Steckverbindung hergestellt
werden, wobei die beiden Verbin dungsteile miteinander verrastet
sind und eine im Wesentlichen formschlüssige, besonders stabile Verbindung
bereitstellen. Der Klemmwiderstand ist dabei vorzugsweise so ausgelegt,
dass die Verbindung durch Zusammendrücken mit einer Hand hergestellt
werden kann.
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In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
weist das eine Verbindungsteil entfernt von seinem freien Ende mindestens
ein Steckteil mit zwei seitlichen Abstichen und das andere Verbindungsteil je
ein damit korrespondierendes Wandelement im Mantel des zweiten Verbindungsteils
auf. Die Konstruktion der Wandelemente des anderen Verbindungsteils
kann dabei dem oben beschriebenen Aufbau der Wandelemente des ersten
Verbindungsteils entsprechen, ebenso können auch die Ausnehmungen
zwischen den beidseits seiner Längsachse
sich einander gegenüberliegenden
Wandelementen U-förmig,
trapezförmig,
V-förmig
und dergleichen sein. Mit Hilfe dieser zusätzlichen Anordnung von ineinander
greifenden Elementen kann eine besonders torsionsstabile Verbindung
des Lenkgestänges
hergestellt werden, die einer erhöhten Biegebeanspruchung ausgesetzt
werden kann. Im zusammengesetzten Zustand ragen die Verbindungsteile
mit einem stirnseitigen Steckteil ineinander, während entfernt von deren freien
Enden Wandelemente des einen Verbindungsteils das andere hufeisenförmig übergreifen.
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Die
Wandelemente und die mit den Wandelementen korrespondierenden Abstiche
bzw. Ausnehmungen sind zweckmäßigerweise
jeweils paarweise angeordnet, um eine besonders stabile, torsionsfeste
Verbindung herzustellen. Die Reihenfolge der mit Hilfe der Wandelemente
auf dem ersten oder zweiten Verbindungsteil hergestellten Klemm-Steckverbindungen
und der Nut-Federverbindungen
kann beliebig miteinander kombiniert und/oder erweitert werden,
wobei vorzugsweise dazwischen je weils ein Teil aus miteinander korrespondierenden
Abplattungen angeordnet ist zur Ausbildung einer soliden Abstützbasis.
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Zweckmäßigerweise
weisen die beiden Verbindungsteile im Bereich ihrer Abplattungen
mindestens eine miteinander korrespondierende Bohrung auf zur Aufnahme
einer zusätzlichen
Befestigungsvorrichtung, insbesondere einer Schraubverbindung. Diese
kann vorzugsweise in einem zentralen Bereich entlang der Längsachse
der Verbindungsteile vorgesehen sein. Es können auch mehrere Bohrungen bzw.
Schraubverbindungen, insbesondere entlang der Längsrichtung des Verbindungsbereichs
vorgesehen sein.
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Die
Wandelemente aufweisenden Endbereiche der Verbindungsteile können vorzugsweise
materialeinstückig
geformt sein, womit Schwachstellen durch Schweiß-, Löt- oder Klebeverbindung vermieden
werden.
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Zur
besseren Aufnahme von Biegebeanspruchungen im montierten Zustand
kann es vorteilhaft sein, wenn die stirnseitige Fläche nicht
senkrecht, sondern schräg
zur Längsachse
ausgebildet ist. In diesem Fall bildet sich im zusammengesetzten Zustand
der Verbindungsteile ein vorteilhafter Keil, der besonders günstig Biegebeanspruchungen
aufnehmen kann. Verbessert wird dies zusätzlich, wenn die Abplattungen
der beiden Verbindungsteile nicht materialschlüssig aufeinander zu liegen
kommen, sondern durch einen Spalt beabstandet sind.
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Im
Folgenden wird die Erfindung anhand von zwei verschiedenen in der
Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Die
Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale
in Kombination, die der Fachmann zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und
zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen wird.
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Dabei
zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen ersten
Verbindungsteils eines trennbaren Lenkgestänges,
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2a,
b, c eine Aufsicht auf eine Stirnfläche des Verbindungsteils der 1 mit
einem trapezförmigen
Ausschnitt (a), einem U-förmigen
Ausschnitt (b) und einem V-förmigen
Ausschnitt,
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3 eine
perspektivische Ansicht des ersten Verbindungsteils nach der 1 im
zusammengesetzten Zustand mit einem zweiten Verbindungsteil,
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4 eine
perspektivische Ansicht einer alternativen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen ersten
Verbindungsteils eines trennbaren Lenkgestänges,
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5 eine
perspektivische Ansicht des ersten Verbindungsteils nach der 4 im
zusammengesetzten Zustand mit einem zweiten Verbindungsteil.
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In 1 ist
ein erstes Verbindungsteil 10 eines trennbaren Lenkgestänges eines
Kraftfahrzeugs dargestellt mit einem Endbereich 11, der
im zusammengesetzten Zustand einen Verbindungsbereich mit einem
in 1 nicht dargestellten zweiten Verbindungsteil
bildet. Das erste Verbindungsteil 10 ist im Wesentlichen
stabförmig
ausgestaltet und weist an seinem freien Ende 13 eine ebene
stirnseitige Fläche 36 auf,
die senkrecht zu einer Längsachse 31 steht.
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Der
Endbereich 11 des ersten Verbindungsteils 10 weist
entlang einer im Wesentlichen zu einer Längsachse 31 parallel
angeordneten Schnittebene 30 eine Abplattung 12 auf.
Die Abplattung 12 weist an einer auf der Längsachse 31 angeordneten
zentralen Stelle eine Bohrung 40 auf, die zur Aufnahme
einer nicht dargestellten zusätzlichen
Befestigungsvorrichtung in Form einer Schraubverbindung dient.
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Die
Abplattung 12 ist nicht durchgehend als Fläche ausgebildet,
sondern weist Wandelemente 14, 15 und Abstiche 17, 18 auf,
mit welchen nicht dargestellte, korrespondierende Gegenelemente
eines zweiten Verbindungsteils ineinander greifen und formschlüssig verbindbar
sind. Das freie Ende 13 des Verbindungsteils 10 weist
eine hufeisenförmige
Kontur auf. Der Endbereich 11 gliedert sich dabei in drei Teilbereiche 50, 51 und 52.
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An
dem am freien Ende 13 des Verbindungsteils 10 liegenden
Teilbereich 50 sind die beiden seitlichen, an der Abplattung 12 sich
einander gegenüberliegende
Wandelemente 14, 15 in einem Mantel des Verbindungsteils 10 eingefügt. In dem
entfernt von dem freien Ende 13 des ersten Verbindungsteils 10 liegenden
dritten Teilbereich 52 befindet sich ein Gegenstück 16 mit
zwei seitlichen Abstichen 17, 18. Zwischen dem
ersten Teilbereich 50 und dem dritten Teilbereich 52 ist
der zweite Teilbereich 51 mit der Abplattung 12 mit
der Bohrung 40 angeordnet.
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2a,
b, c zeigt einen Aufsicht auf die Stirnfläche des ersten Verbindungsteils 10 in
mehreren Varianten, welche jeweils eine einhändige Blindmontage des Lenkgestänges ermöglichen.
Der Bediener kann im Montagefall in einem Fahrzeug ohne Sicht auf
die Verbindungsstelle die Teile mit einer Hand zu sammenfügen. 2a zeigt
eine Aufsicht auf die Stirnfläche
des ersten Verbindungsteils 10 aus der 1 mit
einer Abplattung 12 und zwei sich an der Abplattung 12 gegenüberliegenden,
seitlichen Wandelementen 14, 15. Gleiche Elemente
werden in den Figuren mit den gleichen Bezugszeichen beziffert.
Das Verbindungsteil 10 weist einen im Wesentlichen runden
Querschnitt auf. Entsprechend der Außenkontur des Verbindungsteils 10 haben
die Wandelemente 14, 15 gewölbte Außenflächen 32, 33.
Die Wandelemente 14, 15 weisen Innenflächen 34, 35 auf,
die bezogen auf die Abplattung 12 schräg angeordnet sind. Ein Abstand
A zwischen den Innenflächen 34, 35 ist
an ihrer auf der Abplattung 12 sitzenden Basis größer als
ein Abstand B ihrer freien Enden und bilden eine trapezförmige Ausnehmung.
Die Stirnfläche
ist in etwa hufeisenförmig
ausgebildet und ermöglicht
ein Verrasten zweier zusammenzufügender
Verbindungsteile 10.
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Die
Variante in 2b unterscheidet sich von der
in 2a durch eine im Wesentlichen U-förmige Ausnehmung
mit Wandelementen 14, 15, die im Wesentlichen
gerade Innenflächen
aufweisen. Zweckmäßigerweise
sind die Kanten abgerundet, um ein Verkanten zu vermeiden und damit
die Gegenstücke
beim insbesondere einhändigen
Montieren leichter aufeinander gleiten können. 2c zeigt
eine weitere Variante mit einer V-förmigen
Ausnehmung. Die Abplattung 12 ist in diesem Fall zu einem
Kerbgrund zwischen den beidseits der Längsachse (nicht eingezeichnet)
angeordneten Wandelemente 14, 15 degradiert.
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3 zeigt
eine perspektivische Ansicht des ersten Verbindungsteils 10 nach
der 1 im zusammengesetzten Zustand mit einem zweiten,
komplementär
zum ersten Verbindungsteil ausgebildeten Verbindungsteil 20.
Die Verbindungsteile 10, 20 weisen in ihren zu
kuppelnden Endbereichen 11, 21 in nicht erkennbare
Abstiche des jeweils anderen Verbindungsteils 20, 10 greifende
Wandelemente 14, 15, 26, 27 auf,
so dass eine formschlüssige
Verbindung zwischen den beiden Verbindungsteilen 10, 20 herstellbar
ist.
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In
einem ersten Teilbereich 50 übergreifen die Wandelemente 14, 15 des
ersten Verbindungsteils 10 das zweite Verbindungsteil 20,
in einem dritten Teilbereich 52 übergreifen die Wandelemente 26, 27 des
zweiten Verbindungsteils 20 das erste Verbindungsteil 10.
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In
einem zweiten Teilbereich 51 liegen nicht erkennbare Abplattungen 12 (1)
an der Schnittebene 30 platt aufeinander und bilden eine
solide Abstützbasis.
Im Bereich der Abplattungen ist eine Bohrung 41 im zweiten
Verbindungsteil 20 vorgesehen, die mit der Bohrung 40 des
ersten Verbindungsteils 10 fluchtet und zur Aufnahme einer
nicht dargestellten Schraubverbindung dient.
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Die
Endbereiche 11, 21 der Verbindungsteile 10, 20 sind
materialeinstückig
geformt. Im montierten Zustand sind die einander korrespondierenden
und miteinander verbundenen Elemente 14, 15, 17, 18, 26, 27 in
der Art einer Klemm-Steckverbindung verrastet. Von außen sind
lediglich die durch die ineinander greifenden Elemente 14, 15, 26, 27 gebildeten Nahtstellen
erkennbar. Ansonsten entspricht die Form der Endbereiche 11, 21 im
zusammengesetzten Zustand der Form des verbundenen Lenkgestänges.
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In
den 4 und 5 ist eine perspektivische Ansicht
einer alternativen Ausführungsform
dargestellt. Das erfindungsgemäße erste
Verbindungsteils 10a eines trennbaren Lenkgestänges in 4 ist
an dessen Endbereich 11 in drei Teilbereiche 50a, 51a und 52a gegliedert,
wobei der erste Teilbereich 50a an einem freien Ende 13a des
ersten Verbindungsteils 10a an geordnet ist, der dritte
Teilbereich 52a entfernt von seinem freien Ende 13a,
und der zweite Teilbereich 51a zwischen dem ersten Teilbereich 50a und
dem dritten Teilbereich 52a liegt. Das erste Verbindungsteil 10a weist
an seinem freien Ende 13a eine ebene stirnseitige Fläche 36a auf,
die senkrecht zu einer Längsachse 31a steht.
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Im
Endbereich 11a des ersten Verbindungsteils 10a ist
entlang einer im Wesentlichen zur Längsachse 31a parallel
angeordneten Schnittebene 30 eine Abplattung 12a vorgesehen,
die im ersten und dritten Teilbereich 50a, 52a Elemente
aufweist, die mit nicht dargestellten Elementen des zweiten Verbindungsteils 20 korrespondieren.
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In
dem ersten Teilbereich 50a ist die Abplattung 12a mit
seitlichen Abstichen 17a, 18a versehen, die zur
Aufnahme von korrespondierenden Wandelementen 26a, 27a des
zweiten Verbindungsteils 20a dienen (5).
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In
der im zweiten Teilbereich 51a angeordneten Abplattung 12a befindet
sich an einer auf der Längsachse 31 angeordneten
zentralen Stelle eine Bohrung 40a, die zur Aufnahme einer
nicht dargestellten zusätzlichen
Befestigungsvorrichtung in Form einer Schraubverbindung dient. In
dem dritten Teilbereich 52a ist ein entlang der Längsachse 31a ausgestalteter
Einschnitt 19 mit seitlichen Wandelementen 14a, 15a angeordnet,
deren Form und Aufbau analog der Darstellung in 2 ist.
Im Gegensatz zur Ausführungsform
der 1–3 zeigt
diese Ausführungsform
die Wandelemente 14a, 15a, 26a, 27a nicht
an der Stirnseite am freien Ende, sondern entfernt vom freien Ende
am Übergang
zum eigentlichen Körper
des Verbindungsteils 10.
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5 zeigt
eine perspektivische Ansicht des ersten Verbindungsteils 10a nach
der 4 im zusammengesetzten Zustand mit einem zweiten
Verbindungsteil 20a. Daraus ist erkennbar, dass das zweite
Verbindungsteil 20a ein Negativbild zu dem Verbindungsteil 10a darstellt,
wobei die Endbereiche 11a, 21a im zusammengesetzten
Zustand jeweils miteinander korrespondierende und ineinander greifende
Elemente 14a, 15a, 26a, 27a aufweisen,
die formschlüssig
verbindbar sind. Von außen
sind jeweils nur die Nahtstellen der ineinander greifenden Elemente 14a, 15a, 26a, 27a erkennbar.
Ansonsten entspricht die Form der Verbindungsteile 10a, 20a in ihren
Endbereichen 11a, 21a der Form des übrigen Lenkgestänges.
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In
dem ersten Teilbereich 50a am freien Ende 21a des
zweiten Verbindungsteils 20a befindet sich ein sich in
Längsrichtung
erstreckendes Steckteil 23 mit seitlichen Wandelementen 26a, 27a,
die mit den Abstichen 17a, 18a (4)
des ersten Verbindungsteils 10a korrespondieren und diese
aufnehmen können.
Die Form und der Aufbau der Wandelemente 26a, 27a entspricht
der Darstellung in 2. Im verbundenen
Zustand bilden die seitlichen Wandelemente 26a, 27a des
zweiten Verbindungsteils 20a und die entsprechenden Abstiche 17a, 18a des
ersten Verbindungsteils 10a eine Verbindung in der Art einer
Klemm-Steckverbindung,
deren ineinander greifende Elemente 17a, 18a, 26a, 27a sowie
die Wandelemente 14a, 15a mit korrespondierenden
Abstichen des zweiten Verbindungsteils 20a miteinander
verrastet sind.
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In
dem zweiten Teilbereich 51a ist eine Abplattung vorgesehen,
die mit der Abplattung 12a des ersten Verbindungsteils 10a korrespondiert
und eine der Bohrung 40a entsprechende Bohrung 41a aufweist.
Im montierten Zustand liegt die Abplattungen 12a aufeinander
und bilden eine solide Abstützbasis, wobei
die Bohrungen 40a, 41a zur Aufnahme einer nicht
darge stellten Schraubverbindung dienen. Die Abplattungen 12a können auch
durch einen, vorzugsweise geringen, Spalt beabstandet sein.
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In
dem dritten Teilbereich 52a des Endbereichs 21a ist
ein mit dem Einschnitt 19 des ersten Verbindungsteils 10a korrespondierendes
Gegenstück
angeordnet. Die Verbindung zwischen dem Einschnitt 19 und
dem Gegenstück 23 ist
in der Art einer Nut-Federverbindung ausgestaltet, wobei das Gegenstück 24 in
den Einschnitt 19 des ersten Verbindungsteils gesteckt
oder geschoben werden kann. Die Verbindungsteile 10a, 20a sind
materialeinstückig
geformt.
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In
einer günstigen,
nicht dargestellten Weiterbildung kann die stirnseitige Fläche 36, 36a auch schräg zur Längsachse 31 ausgebildet
sein. In diesem Fall bildet sich im zusammengesetzten Zustand der
Verbindungsteile 10, 20, 10a, 20a ein
vorteilhafter Keil, der besonders günstig Biegebeanspruchungen aufnehmen
kann. Zur besseren Aufnahme von Biegebeanspruchungen ist es auch
vorteilhaft, wenn die Abplattungen 12, 12a der
beiden Verbindungsteile 10, 20, 10a, 20a nicht
materialschlüssig
aufeinander zu liegen kommen, sondern durch einen Spalt beabstandet
sind.