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DE102004027168B3 - Teilbares Lenkgestänge eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Teilbares Lenkgestänge eines Kraftfahrzeugs Download PDF

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DE102004027168B3
DE102004027168B3 DE200410027168 DE102004027168A DE102004027168B3 DE 102004027168 B3 DE102004027168 B3 DE 102004027168B3 DE 200410027168 DE200410027168 DE 200410027168 DE 102004027168 A DE102004027168 A DE 102004027168A DE 102004027168 B3 DE102004027168 B3 DE 102004027168B3
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Germany
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steering linkage
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connecting part
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DE200410027168
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Karol Dipl.-Ing. Lednicky
Thorsten Dipl.-Ing. Meyer
Björn Dipl.-Ing. Spangemacher (FH)
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Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D1/00Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
    • B62D1/02Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein trennbares Lenkgestänge eines Kraftfahrzeugs mit mindestens einem ersten Verbindungsteil (10, 10a) und einem zweiten Verbindungsteil (20, 20a), die an ihren freien Enden (13, 13a) miteinander verbindbar sind. Die Verbindungsteile (10, 20, 10a, 20a) weisen in ihren zu kuppelnden Endbereichen (11, 21, 11a, 21a) ineinander greifende Elemente (14, 15, 26, 27, 14a, 15a, 26a, 27a) auf.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein trennbares Lenkgestänge eines Kraftfahrzeugs mit mindestens zwei Verbindungsteilen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Die Herstellung einer Verbindung zwischen einer Lenkspindel und einem Lenkgetriebe in einem Kraftfahrzeug, die im zusammengesetzten Zustand ein Lenkgestänge bilden, ist hinsichtlich der Montagefreundlichkeit sehr kritisch. Üblicherweise wird die Lenkspindel als Bauteil in Verbindung mit einem Cockpit-Modul eingesetzt, wobei die Lenkspindel in den Motorraum hineinragt und mit einer als Verbindung zum Lenkgetriebe dienenden Welle verbunden werden kann. Der zur Verfügung stehende Raum für diese Verbindung des Lenkgestänges wird aufgrund von immer größer werdenden Katalysatoren, die im Motorraum zunehmend Platz beanspruchen, immer geringer. Für die Montage steht daher oft nur noch Platz für eine Hand zur Verfügung.
  • Aus der Offenlegungsschrift DE 199 53 410 A1 ist eine Vorrichtung zum Verbinden von zwei Teilen einer schräg im Raum angeordneten Welle einer Lenkspindel, einer Lenkzwischenspindel und/oder eines Lenkgetriebes offenbart. Die beiden Teile der Vorrichtung sind jeweils an einem Ende der Welle angeordnet.
  • Die DE 699 16 051 T2 , von der die Anmeldung ausgeht, betrifft eine Anordnung für ein Lenksystem für ein Fahrzeug mit einem Lenkrad, einer mit dem Lenkrad verbundenen Hauptwelle sowie einer Eingangswelle zur Übertragung einer Drehbewegung der Hauptwelle auf ein Lenkgetriebe. Es wird vorgeschlagen, dass die Hauptwelle und die Eingangswelle an ihren zu verbindenden Endabschnitten ineinander greifende Elemente in Form von Deformationen aufweisen, die einerseits aus einer keilförmigen Anformung und andererseits aus einer dazu korrespondierenden keilförmigen Ausnehmung gebildet sind. Somit können die Endabschnitte der Hauptwelle und der Eingangswelle miteinander verbunden und anschließend mittels einer axial verlagerbaren Arretierhülse fixiert werden. Nachteilig dabei ist, dass sich eine Montage bei dem oft nur wenig zur Verfügung stehendem Bauraum schwierig gestaltet.
  • In der US 2003/0066374 A1 wird ein trennbares Lenkgestänge vorgeschlagen, wobei in den Endbereichen von zwei Verbindungsteilen Abplattungen entlang einer zu ihren Längsachsen parallel befindlichen Schnittebene vorgesehen sind. Dadurch wird eine relative Axialbewegung zwischen den in einer Rotationsverbindung stehenden Verbindungsteilen ermöglicht. Es kann damit jedoch nicht verhindert werden, dass sich die Endbereiche während der Montage, also bevor die Rotationsverbindung hergestellt wird, seitlich gegeneinander verschieben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Lenkgestänge bereitzustellen, das in engen Bauräumen montagefreundlich ist und den Anforderungen hinsichtlich der Torsions- und Biegebeanspruchung gerecht wird.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Günstige Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung sind der Beschreibung sowie den weiteren Ansprüchen zu entnehmen.
  • Bei dem erfindungsgemäßen trennbaren Lenkgestänge weisen mindestens zwei Verbindungsteile in ihren zu kuppelnden Endbereichen ineinander greifende Elemente auf, die formschlüssig verbindbar sind. Die Verbindungsteile weisen im Endbereich an ihren freien Enden beidseits ihrer jeweiligen Längsachsen mindestens zwei seitliche, sich gegenüberliegende Wandelemente auf, wobei die Wandelemente des einen Verbindungsteils in zu den Wandelementen korrespondierende seitliche Ausnehmungen des anderen Verbindungsteils eingreifen. Die Endbereiche der Verbindungsteile sind dabei komplementär zueinander ausgebildet und weisen ineinander greifende, formschlüssig verbindbare Elemente auf.
  • In einer ersten bevorzugten Ausführungsform sind die zwei Wandelemente in einem Mantel des Verbindungsteils angeordnet, und das zweite Verbindungsteil weist dazu korrespondierende seitliche Ausnehmungen für die Wandelemente im ersten Verbindungsteil auf. Der Querschnitt der endseitigen Stirnfläche ist dann ungefähr gabelförmig, wobei die Wandelemente zwei Gabelzinken bilden, sie durch eine Ausnehmung beabstandet sind, die beispielsweise trapezförmig, U-förmig, V-förmig sein kann. Stark vereinfacht bilden die Verbindungsteile an ihren Stirnseiten mit ihren Wandelementen eine hufeisenförmige Kontur. Der Querschnitt des Lenkgestänges ist vorzugsweise rund, es sind jedoch auch andere Querschnitte wie Dreieck, Vierkant, Mehrkant, Oval und dergleichen möglich.
  • Es ist günstigerweise vorgesehen, dass die beiden Verbindungsteile in den Endbereichen entlang einer im Wesentlichen zu ihren Längsachsen parallel angeordneten Schnittebene miteinander korrespondierende Abplattungen aufweisen, die im zusammengesetzten Zustand einen Verbindungsbereich bilden. Mit den Abplattungen kann eine große Abstützbasis gebildet werden für eine Schraubverbindung der beiden Verbindungsteile, was positive Auswirkungen auf die Stabilität der Verbindung hat. Im zusammengesetzten Zustand trägt der Verbindungsbereich nicht auf, sondern fügt sich in den Umfang des Lenkgestänges ein, insbesondere fluchtet der Verbindungsbereich mit dem Umfang des jeweiligen Verbindungsteils. Es wird kein zusätzlicher Bauraum benötigt. Bevorzugt sind die Endbereiche der Verbindungsteile komplementär zueinander ausgebildet, so dass sie formschlüssig zusammengefügt werden können und eine gute Kraftübertragung ermöglichen.
  • Im montierten Zustand können die Wandelemente des ersten Verbindungsteils in die Ausnehmungen des zweiten Verbindungsteils eingreifen und dabei das zweite Verbindungsteil seitlich übergreifen, während die einander korrespondierenden Abplattungen der beiden Verbindungsteile aufeinander liegen und eine stabile Abstützbasis bilden. Die Wandelemente weisen bevorzugt eine entsprechend einer Außenkontur der beiden Verbindungsteile gewölbte Außenfläche und bezogen auf die Abplattungen schräge Innenflächen auf.
  • Zweckmäßigerweise ist der Abstand zwischen den Innenflächen an ihrer auf der Abplattung sitzenden Basis größer als der Abstand ihrer freien Enden. Die leichten Schrägen der Wandelemente dienen einem vorteilhaften Verklemmen, so dass ein Zusammensetzen der beiden Verbindungsteile mit einer Hand be werkstelligbar ist. Die beiden Verbindungsteile werden zusammengesteckt und miteinander verrastet und können dann stabil mit einer bevorzugten Schraubverbindung oder einem Splint oder einem ähnlichen, stabilen Befestigungsmittel material- und kraftschlüssig verbunden werden. Es kann somit im montierten Zustand eine Verbindung in der Art einer Klemm-Steckverbindung hergestellt werden, wobei die beiden Verbin dungsteile miteinander verrastet sind und eine im Wesentlichen formschlüssige, besonders stabile Verbindung bereitstellen. Der Klemmwiderstand ist dabei vorzugsweise so ausgelegt, dass die Verbindung durch Zusammendrücken mit einer Hand hergestellt werden kann.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das eine Verbindungsteil entfernt von seinem freien Ende mindestens ein Steckteil mit zwei seitlichen Abstichen und das andere Verbindungsteil je ein damit korrespondierendes Wandelement im Mantel des zweiten Verbindungsteils auf. Die Konstruktion der Wandelemente des anderen Verbindungsteils kann dabei dem oben beschriebenen Aufbau der Wandelemente des ersten Verbindungsteils entsprechen, ebenso können auch die Ausnehmungen zwischen den beidseits seiner Längsachse sich einander gegenüberliegenden Wandelementen U-förmig, trapezförmig, V-förmig und dergleichen sein. Mit Hilfe dieser zusätzlichen Anordnung von ineinander greifenden Elementen kann eine besonders torsionsstabile Verbindung des Lenkgestänges hergestellt werden, die einer erhöhten Biegebeanspruchung ausgesetzt werden kann. Im zusammengesetzten Zustand ragen die Verbindungsteile mit einem stirnseitigen Steckteil ineinander, während entfernt von deren freien Enden Wandelemente des einen Verbindungsteils das andere hufeisenförmig übergreifen.
  • Die Wandelemente und die mit den Wandelementen korrespondierenden Abstiche bzw. Ausnehmungen sind zweckmäßigerweise jeweils paarweise angeordnet, um eine besonders stabile, torsionsfeste Verbindung herzustellen. Die Reihenfolge der mit Hilfe der Wandelemente auf dem ersten oder zweiten Verbindungsteil hergestellten Klemm-Steckverbindungen und der Nut-Federverbindungen kann beliebig miteinander kombiniert und/oder erweitert werden, wobei vorzugsweise dazwischen je weils ein Teil aus miteinander korrespondierenden Abplattungen angeordnet ist zur Ausbildung einer soliden Abstützbasis.
  • Zweckmäßigerweise weisen die beiden Verbindungsteile im Bereich ihrer Abplattungen mindestens eine miteinander korrespondierende Bohrung auf zur Aufnahme einer zusätzlichen Befestigungsvorrichtung, insbesondere einer Schraubverbindung. Diese kann vorzugsweise in einem zentralen Bereich entlang der Längsachse der Verbindungsteile vorgesehen sein. Es können auch mehrere Bohrungen bzw. Schraubverbindungen, insbesondere entlang der Längsrichtung des Verbindungsbereichs vorgesehen sein.
  • Die Wandelemente aufweisenden Endbereiche der Verbindungsteile können vorzugsweise materialeinstückig geformt sein, womit Schwachstellen durch Schweiß-, Löt- oder Klebeverbindung vermieden werden.
  • Zur besseren Aufnahme von Biegebeanspruchungen im montierten Zustand kann es vorteilhaft sein, wenn die stirnseitige Fläche nicht senkrecht, sondern schräg zur Längsachse ausgebildet ist. In diesem Fall bildet sich im zusammengesetzten Zustand der Verbindungsteile ein vorteilhafter Keil, der besonders günstig Biegebeanspruchungen aufnehmen kann. Verbessert wird dies zusätzlich, wenn die Abplattungen der beiden Verbindungsteile nicht materialschlüssig aufeinander zu liegen kommen, sondern durch einen Spalt beabstandet sind.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand von zwei verschiedenen in der Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination, die der Fachmann zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen wird.
  • Dabei zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen ersten Verbindungsteils eines trennbaren Lenkgestänges,
  • 2a, b, c eine Aufsicht auf eine Stirnfläche des Verbindungsteils der 1 mit einem trapezförmigen Ausschnitt (a), einem U-förmigen Ausschnitt (b) und einem V-förmigen Ausschnitt,
  • 3 eine perspektivische Ansicht des ersten Verbindungsteils nach der 1 im zusammengesetzten Zustand mit einem zweiten Verbindungsteil,
  • 4 eine perspektivische Ansicht einer alternativen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen ersten Verbindungsteils eines trennbaren Lenkgestänges,
  • 5 eine perspektivische Ansicht des ersten Verbindungsteils nach der 4 im zusammengesetzten Zustand mit einem zweiten Verbindungsteil.
  • In 1 ist ein erstes Verbindungsteil 10 eines trennbaren Lenkgestänges eines Kraftfahrzeugs dargestellt mit einem Endbereich 11, der im zusammengesetzten Zustand einen Verbindungsbereich mit einem in 1 nicht dargestellten zweiten Verbindungsteil bildet. Das erste Verbindungsteil 10 ist im Wesentlichen stabförmig ausgestaltet und weist an seinem freien Ende 13 eine ebene stirnseitige Fläche 36 auf, die senkrecht zu einer Längsachse 31 steht.
  • Der Endbereich 11 des ersten Verbindungsteils 10 weist entlang einer im Wesentlichen zu einer Längsachse 31 parallel angeordneten Schnittebene 30 eine Abplattung 12 auf. Die Abplattung 12 weist an einer auf der Längsachse 31 angeordneten zentralen Stelle eine Bohrung 40 auf, die zur Aufnahme einer nicht dargestellten zusätzlichen Befestigungsvorrichtung in Form einer Schraubverbindung dient.
  • Die Abplattung 12 ist nicht durchgehend als Fläche ausgebildet, sondern weist Wandelemente 14, 15 und Abstiche 17, 18 auf, mit welchen nicht dargestellte, korrespondierende Gegenelemente eines zweiten Verbindungsteils ineinander greifen und formschlüssig verbindbar sind. Das freie Ende 13 des Verbindungsteils 10 weist eine hufeisenförmige Kontur auf. Der Endbereich 11 gliedert sich dabei in drei Teilbereiche 50, 51 und 52.
  • An dem am freien Ende 13 des Verbindungsteils 10 liegenden Teilbereich 50 sind die beiden seitlichen, an der Abplattung 12 sich einander gegenüberliegende Wandelemente 14, 15 in einem Mantel des Verbindungsteils 10 eingefügt. In dem entfernt von dem freien Ende 13 des ersten Verbindungsteils 10 liegenden dritten Teilbereich 52 befindet sich ein Gegenstück 16 mit zwei seitlichen Abstichen 17, 18. Zwischen dem ersten Teilbereich 50 und dem dritten Teilbereich 52 ist der zweite Teilbereich 51 mit der Abplattung 12 mit der Bohrung 40 angeordnet.
  • 2a, b, c zeigt einen Aufsicht auf die Stirnfläche des ersten Verbindungsteils 10 in mehreren Varianten, welche jeweils eine einhändige Blindmontage des Lenkgestänges ermöglichen. Der Bediener kann im Montagefall in einem Fahrzeug ohne Sicht auf die Verbindungsstelle die Teile mit einer Hand zu sammenfügen. 2a zeigt eine Aufsicht auf die Stirnfläche des ersten Verbindungsteils 10 aus der 1 mit einer Abplattung 12 und zwei sich an der Abplattung 12 gegenüberliegenden, seitlichen Wandelementen 14, 15. Gleiche Elemente werden in den Figuren mit den gleichen Bezugszeichen beziffert. Das Verbindungsteil 10 weist einen im Wesentlichen runden Querschnitt auf. Entsprechend der Außenkontur des Verbindungsteils 10 haben die Wandelemente 14, 15 gewölbte Außenflächen 32, 33. Die Wandelemente 14, 15 weisen Innenflächen 34, 35 auf, die bezogen auf die Abplattung 12 schräg angeordnet sind. Ein Abstand A zwischen den Innenflächen 34, 35 ist an ihrer auf der Abplattung 12 sitzenden Basis größer als ein Abstand B ihrer freien Enden und bilden eine trapezförmige Ausnehmung. Die Stirnfläche ist in etwa hufeisenförmig ausgebildet und ermöglicht ein Verrasten zweier zusammenzufügender Verbindungsteile 10.
  • Die Variante in 2b unterscheidet sich von der in 2a durch eine im Wesentlichen U-förmige Ausnehmung mit Wandelementen 14, 15, die im Wesentlichen gerade Innenflächen aufweisen. Zweckmäßigerweise sind die Kanten abgerundet, um ein Verkanten zu vermeiden und damit die Gegenstücke beim insbesondere einhändigen Montieren leichter aufeinander gleiten können. 2c zeigt eine weitere Variante mit einer V-förmigen Ausnehmung. Die Abplattung 12 ist in diesem Fall zu einem Kerbgrund zwischen den beidseits der Längsachse (nicht eingezeichnet) angeordneten Wandelemente 14, 15 degradiert.
  • 3 zeigt eine perspektivische Ansicht des ersten Verbindungsteils 10 nach der 1 im zusammengesetzten Zustand mit einem zweiten, komplementär zum ersten Verbindungsteil ausgebildeten Verbindungsteil 20. Die Verbindungsteile 10, 20 weisen in ihren zu kuppelnden Endbereichen 11, 21 in nicht erkennbare Abstiche des jeweils anderen Verbindungsteils 20, 10 greifende Wandelemente 14, 15, 26, 27 auf, so dass eine formschlüssige Verbindung zwischen den beiden Verbindungsteilen 10, 20 herstellbar ist.
  • In einem ersten Teilbereich 50 übergreifen die Wandelemente 14, 15 des ersten Verbindungsteils 10 das zweite Verbindungsteil 20, in einem dritten Teilbereich 52 übergreifen die Wandelemente 26, 27 des zweiten Verbindungsteils 20 das erste Verbindungsteil 10.
  • In einem zweiten Teilbereich 51 liegen nicht erkennbare Abplattungen 12 (1) an der Schnittebene 30 platt aufeinander und bilden eine solide Abstützbasis. Im Bereich der Abplattungen ist eine Bohrung 41 im zweiten Verbindungsteil 20 vorgesehen, die mit der Bohrung 40 des ersten Verbindungsteils 10 fluchtet und zur Aufnahme einer nicht dargestellten Schraubverbindung dient.
  • Die Endbereiche 11, 21 der Verbindungsteile 10, 20 sind materialeinstückig geformt. Im montierten Zustand sind die einander korrespondierenden und miteinander verbundenen Elemente 14, 15, 17, 18, 26, 27 in der Art einer Klemm-Steckverbindung verrastet. Von außen sind lediglich die durch die ineinander greifenden Elemente 14, 15, 26, 27 gebildeten Nahtstellen erkennbar. Ansonsten entspricht die Form der Endbereiche 11, 21 im zusammengesetzten Zustand der Form des verbundenen Lenkgestänges.
  • In den 4 und 5 ist eine perspektivische Ansicht einer alternativen Ausführungsform dargestellt. Das erfindungsgemäße erste Verbindungsteils 10a eines trennbaren Lenkgestänges in 4 ist an dessen Endbereich 11 in drei Teilbereiche 50a, 51a und 52a gegliedert, wobei der erste Teilbereich 50a an einem freien Ende 13a des ersten Verbindungsteils 10a an geordnet ist, der dritte Teilbereich 52a entfernt von seinem freien Ende 13a, und der zweite Teilbereich 51a zwischen dem ersten Teilbereich 50a und dem dritten Teilbereich 52a liegt. Das erste Verbindungsteil 10a weist an seinem freien Ende 13a eine ebene stirnseitige Fläche 36a auf, die senkrecht zu einer Längsachse 31a steht.
  • Im Endbereich 11a des ersten Verbindungsteils 10a ist entlang einer im Wesentlichen zur Längsachse 31a parallel angeordneten Schnittebene 30 eine Abplattung 12a vorgesehen, die im ersten und dritten Teilbereich 50a, 52a Elemente aufweist, die mit nicht dargestellten Elementen des zweiten Verbindungsteils 20 korrespondieren.
  • In dem ersten Teilbereich 50a ist die Abplattung 12a mit seitlichen Abstichen 17a, 18a versehen, die zur Aufnahme von korrespondierenden Wandelementen 26a, 27a des zweiten Verbindungsteils 20a dienen (5).
  • In der im zweiten Teilbereich 51a angeordneten Abplattung 12a befindet sich an einer auf der Längsachse 31 angeordneten zentralen Stelle eine Bohrung 40a, die zur Aufnahme einer nicht dargestellten zusätzlichen Befestigungsvorrichtung in Form einer Schraubverbindung dient. In dem dritten Teilbereich 52a ist ein entlang der Längsachse 31a ausgestalteter Einschnitt 19 mit seitlichen Wandelementen 14a, 15a angeordnet, deren Form und Aufbau analog der Darstellung in 2 ist. Im Gegensatz zur Ausführungsform der 13 zeigt diese Ausführungsform die Wandelemente 14a, 15a, 26a, 27a nicht an der Stirnseite am freien Ende, sondern entfernt vom freien Ende am Übergang zum eigentlichen Körper des Verbindungsteils 10.
  • 5 zeigt eine perspektivische Ansicht des ersten Verbindungsteils 10a nach der 4 im zusammengesetzten Zustand mit einem zweiten Verbindungsteil 20a. Daraus ist erkennbar, dass das zweite Verbindungsteil 20a ein Negativbild zu dem Verbindungsteil 10a darstellt, wobei die Endbereiche 11a, 21a im zusammengesetzten Zustand jeweils miteinander korrespondierende und ineinander greifende Elemente 14a, 15a, 26a, 27a aufweisen, die formschlüssig verbindbar sind. Von außen sind jeweils nur die Nahtstellen der ineinander greifenden Elemente 14a, 15a, 26a, 27a erkennbar. Ansonsten entspricht die Form der Verbindungsteile 10a, 20a in ihren Endbereichen 11a, 21a der Form des übrigen Lenkgestänges.
  • In dem ersten Teilbereich 50a am freien Ende 21a des zweiten Verbindungsteils 20a befindet sich ein sich in Längsrichtung erstreckendes Steckteil 23 mit seitlichen Wandelementen 26a, 27a, die mit den Abstichen 17a, 18a (4) des ersten Verbindungsteils 10a korrespondieren und diese aufnehmen können. Die Form und der Aufbau der Wandelemente 26a, 27a entspricht der Darstellung in 2. Im verbundenen Zustand bilden die seitlichen Wandelemente 26a, 27a des zweiten Verbindungsteils 20a und die entsprechenden Abstiche 17a, 18a des ersten Verbindungsteils 10a eine Verbindung in der Art einer Klemm-Steckverbindung, deren ineinander greifende Elemente 17a, 18a, 26a, 27a sowie die Wandelemente 14a, 15a mit korrespondierenden Abstichen des zweiten Verbindungsteils 20a miteinander verrastet sind.
  • In dem zweiten Teilbereich 51a ist eine Abplattung vorgesehen, die mit der Abplattung 12a des ersten Verbindungsteils 10a korrespondiert und eine der Bohrung 40a entsprechende Bohrung 41a aufweist. Im montierten Zustand liegt die Abplattungen 12a aufeinander und bilden eine solide Abstützbasis, wobei die Bohrungen 40a, 41a zur Aufnahme einer nicht darge stellten Schraubverbindung dienen. Die Abplattungen 12a können auch durch einen, vorzugsweise geringen, Spalt beabstandet sein.
  • In dem dritten Teilbereich 52a des Endbereichs 21a ist ein mit dem Einschnitt 19 des ersten Verbindungsteils 10a korrespondierendes Gegenstück angeordnet. Die Verbindung zwischen dem Einschnitt 19 und dem Gegenstück 23 ist in der Art einer Nut-Federverbindung ausgestaltet, wobei das Gegenstück 24 in den Einschnitt 19 des ersten Verbindungsteils gesteckt oder geschoben werden kann. Die Verbindungsteile 10a, 20a sind materialeinstückig geformt.
  • In einer günstigen, nicht dargestellten Weiterbildung kann die stirnseitige Fläche 36, 36a auch schräg zur Längsachse 31 ausgebildet sein. In diesem Fall bildet sich im zusammengesetzten Zustand der Verbindungsteile 10, 20, 10a, 20a ein vorteilhafter Keil, der besonders günstig Biegebeanspruchungen aufnehmen kann. Zur besseren Aufnahme von Biegebeanspruchungen ist es auch vorteilhaft, wenn die Abplattungen 12, 12a der beiden Verbindungsteile 10, 20, 10a, 20a nicht materialschlüssig aufeinander zu liegen kommen, sondern durch einen Spalt beabstandet sind.

Claims (14)

  1. Trennbares Lenkgestänge eines Kraftfahrzeugs mit mindestens einem ersten Verbindungsteil (10, 10a) und einem zweiten Verbindungsteil (20, 20a), die an ihren freien Enden (13, 13a) miteinander verbindbar sind, wobei die Verbindungsteile (10, 20, 10a, 20a) in ihren zueinander komplementär ausgebildeten, zu kuppelnden Endbereichen (11, 21, 11a, 21a) ineinander greifende, formschlüssig verbindbare Elemente (14, 15, 26, 27, 14a, 15a, 26a, 27a) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verbindungsteile (10, 20) im Endbereich (11, 21) an ihren freien Enden (13) beidseits ihrer jeweiligen Längsachsen (31) mindestens zwei seitliche, sich gegenüberliegende Wandelemente (14, 15, 26, 27) aufweisen, wobei die Wandelemente (14, 15, 26, 27) des einen Verbindungsteils (10, 20) in zu den Wandelementen (14, 15, 26, 27) korrespondierende seitliche Ausnehmungen (17, 18) des anderen Verbindungsteils (20) eingreifen.
  2. Lenkgestänge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verbindungsteile (10, 20, 10a, 20a) in den Endbereichen (11, 21, 11a, 21a) entlang einer im Wesentlichen zu ihren Längsachsen (31, 31a) parallel angeordneten Schnittebene (30) Abplattungen (12) aufweisen.
  3. Lenkgestänge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verbindungsteile (10a, 20a) an ihrem von den freien Enden (13a) entfernten Ende des jeweiligen Endbereichs (11a, 21a) mindestens zwei seitliche, beidseits ihrer jeweiligen Längsachsen (31a) sich einander gegenüberliegende Wandelemente (14a, 15a, 26a, 27a) aufweisen.
  4. Lenkgestänge nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Verbindungsteil (10a) entfernt von seinem freien Ende (13a) mindestens ein mit zwei seitlichen Abstichen (17a, 18a) und das andere Verbindungsteil (20a) je ein damit korrespondierendes Wandelement (26a, 27a) aufweist.
  5. Lenkgestänge nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsteile (10a, 20a) entlang einer Längsachse (31) zwischen den Wandelementen (14a, 15a, 26a, 27a) einen Einschnitt (19) aufweisen.
  6. Lenkgestänge nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandelemente (14, 15, 26, 27, 14a, 15a, 26a, 27a) entsprechend einer Außenkontur der beiden Verbindungsteile (10, 20, 10a, 20a) gewölbte Außenflächen (32, 33) und bezogen auf die Abplattungen (12, 12) abgewinkelte Innenflächen (34, 35) aufweisen.
  7. Lenkgestänge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Innenflächen (34, 35) an ihrer auf den Abplattungen (12, 12a) sitzenden Basis größer ist als der Abstand ihrer freien Enden.
  8. Lenkgestänge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenflächen (34, 35) V-förmig aufeinander zulaufen, wobei sich der Abstand der Innenflächen (34, 35) zum Inneren des Verbindungsteils (10, 20, 10a, 20a) hin verjüngt.
  9. Lenkgestänge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenflächen (34, 35) mit der zwischen ihnen liegenden Abplattung (12, 12a) U-förmig ausgebildet sind.
  10. Lenkgestänge nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandelemente (14, 15, 26, 27, 14a, 15a, 26a, 27a) aufweisenden Endbereiche (11, 21, 11a, 21a) der Verbindungsteile (10, 20, 10a, 20a) materialeinstückig geformt sind.
  11. Lenkgestänge nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die ineinander greifenden Elemente (14, 15, 26, 27, 14a, 15a, 26a, 27a) aufweisenden Endbereiche (11, 21, 11a, 21a) der Verbindungsteile (10, 20, 10a, 20a) im montierten Zustand in der Art einer Klemm-Steckverbindung verrastet sind.
  12. Lenkgestänge nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsteile (10, 20, 10a, 20a) im Bereich ihrer Abplattungen (12) mindestens eine miteinander korrespondierende Bohrung (40, 41, 40a, 41a) aufweisen zur Aufnahme einer zusätzlichen Befestigungsvorrichtung, insbesondere einer Schraubverbindung.
  13. Lenkgestänge nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Stirnflächen (36, 36a) der Verbindungsteile (10, 20, 10a, 20a) schräg zur Längsachse (31, 31a) ausgebildet sind, so dass im zusammengesetzten Zustand eine keilartige Verbindung bildbar ist.
  14. Lenkgestänge nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Verbindungsteile (10, 20, 10a, 20a) vorgesehen sind.
DE200410027168 2004-06-03 2004-06-03 Teilbares Lenkgestänge eines Kraftfahrzeugs Expired - Fee Related DE102004027168B3 (de)

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