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Die
Erfindung betrifft eine zusätzliche
Lösung
zum Patent Hauptp 103 58 946 für
eine Betätigungseinrichtung
zum Schalten mit einer schwenkbar gelagerten Schaltwippe, die manuell
aus einer Ausgangsstellung heraus in zwei Schaltstellungen betätigbar ist.
Gegenstand des Hauptpatentes sind zwei Lösungen für eine solche Betätigungseinrichtung,
denen gemein ist, dass die Schaltwippe beidseitig zwei mit Abstand
voneinander angeordnete, seitlich hervorstehende bolzenartige Verlängerungen besitzt,
die jeweils in Führungen
verschiebbar gehalten sind und unterhalb der Schaltwippe, in der
Mitte zwischen den Verlängerungen
ein Schaltelement mit einem Federelement angeordnet ist für die Auslösung einer
Schaltfunktion bei Betätigung
der Schaltwippe in die Schaltstellungen gegen die Federkraft des
Federelement, wobei die Schaltwippe über das Federelement in der
Ausgangsstellung in der Führung
gehalten ist.
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Ähnliche
Bedienvorrichtungen sind allgemein bekannt. So werden insbesondere
in der Automobilindustrie Betätigungseinrichtungen
mit integrierten Schaltwippen zum Schalten von unterschiedlichsten
Fahrzeugfunktionen eingesetzt. So ist aus der
DE 43 24 788 C2 eine gattungsgemäße Betätigungseinrichtung
zum Schalten eines lastschaltbaren Getriebes in einem Kraftfahrzeug über einen
in einer Lenkradspeiche angeordneten Schalter mit hintereinander
liegenden Griffflächen
bekannt. Dabei besteht die Betätigungseinrichtung
aus einer in mindestens einer Lenkradspeiche mittels eines Gehäuses eingebetteten
fingerbetätigten
Schaltwippe zum manuellen Hoch- und Herunterschalten des Getriebes.
Die Betätigungseinrichtung
besteht im Wesentlichen aus einer Schaltwippe, welche mit der Lenkradspeiche
verbunden ist. Sie ist benachbart zum Lenkradkranz in der Weise
angeordnet, dass eine Stellbewegung der Schaltwippe von den Fingern
einer Bedienhand des Fahrers ohne ein Loslassen des Lenkrads erfolgen
kann. Die Schaltwippe weist hierzu an ihrer Betätigungsoberfläche mindestens
eine entsprechende Vertiefung sowie mindestens eine Erhöhung auf,
die ein Ertasten und Positionieren des Fingers zum Verschwenken
der Schaltwippe in einfacher Weise ermöglicht.
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Eine
gattungsgemäße Betätigungseinrichtung
ist aus der
DE 27 40 364 bekannt.
Beschrieben ist hierin eine Betätigungseinrichtung,
bei der eine schwenkbar gelagerte Schaltwippe durch Zug und Druck
betätigbar
ist, wobei die Schaltwippe durch Federkraft in ihrer Ausgangslage
gehalten wird und das Betätigungselement
der Schaltwippe einseitig und einstückig angeformt ist.
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Eine
weitere Betätigungseinrichtung
ist in der
DE 196
00 657 C1 beschrieben. Daraus geht eine Betätigungseinrichtung
zum Schalten mit einem schwenkbar gelagerten Zwischenelement in
Form einer Wippe hervor, das seitlich hervorstehende bolzenartige
Verlängerungen
besitzt, welche in einem Gehäuseteil
gelagert sind. Unterhalb des Zwischenelements ist ein linear geführtes Stößelelement
angeordnet, welches ein Schaltelement bei Betätigung der Einrichtung schaltet.
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Eine
weitere Betätigungseinrichtung
ist in der
DE 102
17 696 A1 beschrieben. Beschrieben ist hierin eine Betätigungseinrichtung,
bei der eine in einem Freiheitsgrad schwenkbare Schaltwippe mit zwei
mit Abstand voneinander angeordnete seitlich hervorstehende bolzenartige
Verlängerungen
besitzt, die in Führungen
gehalten sind, wobei unterhalb der Schaltwippe in der Mitte zwischen
den Verlängerungen
ein Schaltelement angeordnet ist und an die Schaltwippe ein Betätigungselement
einstückig
angeformt ist.
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Die
gemeinsame Aufgabe der Zusatzerfindung ist es, eine zusätzliche
Betätigungseinrichtung zu
entwickeln, die konstruktiv einfach aufgebaut, ein sicheres Betätigen eines
Schaltelementes ermöglicht,
das Schaltelement minimal belastet und kostengünstig zu fertigen ist und die
sich darüber
hinaus für den
Bediener durch eine günstige
Haptik auszeichnet.
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Diese
Aufgabe wird gemäß dem Hauptpatent
dadurch gelöst,
dass eine schwenkbar gelagerte Schaltwippe, die manuell aus einer
Ausgangsstellung heraus in zwei Schaltstellungen betätigbar ist, beidseitig
zwei mit Abstand voneinander angeordnete, seitlich hervorstehende
bolzenartige Verlängerungen
besitzt, die jeweils in Führungen
verschiebbar gehalten sind und unterhalb der Schaltwippe, in der Mitte
zwischen den Verlängerungen,
ein Schaltelement mit einem Federelement angeordnet ist für die Auslösung einer
Schaltfunktion bei Betätigung
der Schaltwippe in die Schaltstellungen gegen die Federkraft des
Federelementes, wobei die Schaltwippe über das Federelement in der
Ausgangsstellung in der Führung
gehalten ist und an die Schaltwippe einseitig ein Betätigungselement
einstückig
angeformt ist. Mit den Mitteln nach der Erfindung gemäß dieser ersten
Ausführungsform
ist die Möglichkeit
geschaffen, mit einfachsten Mitteln eine Betätigungseinrichtung herzustellen,
die eine kostengünstige
Fertigung erlaubt. Durch diesen relativen simplen Aufbau ist ein System
ent standen, dass auf Grundlage der Hebelgesetze eine für den Bediener
günstige
Haptik entwickelt. Die an die Schaltwippe angeformten Verlängerungen
dienen dabei als Lagerpunkte für
das Betätigungselement
des Schalters. Durch ein Bewegen des Betätigungselementes in Richtung
des Schaltelementes wird die Verlängerung, die vom Betätigungselement
gesehen hinter dem Schaltelement angeordnet ist zum Lager. Wird
nun umgekehrt das Betätigungselement
entgegen dem Schaltelement betätigt,
so dient die vom Betätigungselement
ausgesehene vor dem Schaltelement angeordnete Verlängerung
als Lager. In beiden Fällen
ergibt sich ein Moment, dass sich für den Bediener in einer angenehmen
und sehr leichtgängigen
Haptik äußert. Das Schaltelement
kann durch das Betätigungselement und über die
so realisierte Schaltwippe sehr leicht betätigt werden, wobei durch den
Gegendruck des Federelementes im Schaltelement die Haptik der Betätigungseinrichtung
einstellbar ist.
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In
einer zweiten Ausführungsform
des Hauptpatents wird die erfindungsgemäße Aufgabe dadurch gelöst, dass
eine schwenkbar gelagerte Schaltwippe, die manuell aus einer Ausgangsstellung
heraus in zwei Schaltstellungen betätigbar ist, beidseitig zwei
mit Abstand voneinander angeordnete, seitlich hervorstehende bolzenartige
Verlängerungen
besitzt, die jeweils in Führungen
verschiebbar gehalten sind und unterhalb der Schaltwippe, in der Mitte
zwischen den Verlängerungen,
ein Schaltelement mit einem Federelement angeordnet ist für die Auslösung einer
Schaltfunktion bei Betätigung
der Schaltwippe in die Schaltstellungen gegen die Federkraft des
Federelementes, wobei die Schaltwippe über das Federelement in der
Ausgangsstellung in der Führung
gehalten ist und oberhalb der Schaltwippe ein Betätigungshebel
für die
Schaltwippe angeordnet ist und dass der Betätigungshebel mittig zwischen
den Verlängerungen
um einen Mittelpunkt schwenkbar gelagert ist und der Betätigungshebel zum
Mittelpunkt beidseitig beabstandete Bewegungsübertragungsmittel zur Bewegungsübertragung
auf die Schaltwippe bei Betätigung
des Betätigungshebels
aufweist. Durch diese erfindungsgemäße Ausführungsform der Betätigungseinrichtung
wird insbesondere die konstruktive Lösung eines Schaltens mittels
einer Schaltwippe realisiert, bei der der Betätigungshebel der Betätigungseinrichtung
in beide Betätigungsrichtungen
gleiche Wege und auch gleiche Momente erzeugt. Die gleichen Momente bieten
den erfindungsgemäßen Vorteil,
dass dem Bediener der Betätigungseinrichtung
das Gefühl
vermittelt wird eine gleiche Funktion auszulösen. Da in beide Betätigungsrichtungen
auch jeweils dasselbe Schaltelement betätigt wird, kann es somit nicht
zu Verunsicherungen des Bedieners kommen.
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Die
Aufgabe wird durch die zusätzliche
Erfindung dadurch gelöst,
dass die Schaltwippe mindestens eine seitlich hervorstehende bolzenartige
Verlängerung
besitzt, die in einem die Schaltwippe umschließenden Gehäuse gelagert ist und das unterhalb
der Schaltwippe ein geführtes
Stößelelement angeordnet
ist und dass das Stößelelement
mit einem Schaltele ment zusammenwirkt und das an die Schaltwippe
einseitig ein Betätigungselement
angeformt ist. Durch die erfindungsgemäße Lösung ist nunmehr die Möglichkeit
geschaffen, das Schaltelement in der Betätigungseinrichtung beim Schalten minimal
zu belasten. Mittels der Linearführung
des Stößelelementes
wirkt das Stößelelement
unmittelbar und geradlinig auf das Schaltelement. Dies bietet zum
einen den Vorteil, dass durch die Führung das Schaltelement stets
eindeutig betätigt
wird und zusätzlich
den Vorteil, dass das Schaltelement minimal belastet wird, da das
Schaltelement immer aus einer optimalen Richtung betätigt wird.
Durch diesen konstruktiv einfachen Aufbau ist erfindungsgemäß die Möglichkeit
geschaffen, das Schaltelement mittels des Stößelelementes unabhängig von
Toleranzen im Betätigungselement
immer richtig zu schalten.
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Nachfolgend
sind die Erfindungen des Hauptpatents anhand von Zeichnungen und
Ausführungsformen
erläutert
und in einer weiteren Zeichnung eine Ausführungsvariante gemäß der Patentansprüche dargestellt.
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Es
zeigen
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1 eine
Schaltwippe mit einem einseitig und einstückig angeformten Betätigungshebel,
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2 eine
Ausführungsform
einer Betätigungseinrichtung,
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3 eine
weitere Ausführungsform
einer Betätigungseinrichtung,
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4 eine
Torsionssicherung für
die erfindungsgemäße Betätigungseinrichtung
und
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5 eine
Ausführungsform
einer Betätigungseinrichtung
gemäß den Patentansprüchen.
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In
der 1 ist eine Schaltwippe 1 mit einem einstückig und
einseitig angeformten Betätigungshebel 2 dargestellt.
An die Schaltwippe 1 sind seitlich hervorstehende bolzenartige
Verlängerungen 3 angeformt.
Die Schaltwippe besitzt in diesem Ausführungsbeispiel eine rechteckige
Grundfläche,
die etwa bis an die gestrichelte Linie 4 reicht. Die Schaltwippe 1 ist
dabei im wesentlichen symmetrisch aufgebaut, das heißt, die
Verlängerungen 3 besitzen
einen gleichen Abstand zur Mitte des rechteckigen Grundkörpers der
Schaltwippe 1 und gleichzeitig einen identischen Abstand
zum Ende 5 des Grundkörpers
und zur gestrichelten Linie 4. In dieser Ausführungsform ist
an die Schaltwippe 1 ein Betätigungshebel 2 einstückig und
einseitig angeformt, dabei kann das Ende 6 des Betätigungshebel 2 eine
ergonomisch günstige Form
einnehmen, um so vom Bediener leichter ertastet und betätigt werden
zu können.
Eine Ausführungsform
einer Betätigungseinrichtung
mit einem der 1 entsprechenden Schaltwippe 1 mit
angeformtem Betätigungselement 2 ist
in 2 dargestellt.
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In
der 2 ist ein prinzipieller Aufbau einer Betätigungseinrichtung 7 in
der Seitenansicht dargestellt. Die Betätigungseinrichtung 7 besteht
dabei aus einem Gehäuse 8,
einem in das Gehäuse 8 eingebauten
Schaltelement 9 und der in dem Gehäuse 8 geführten Schaltwippe 1 mit
dem angeformten Betätigungselement 2.
Die Verlängerungen 3 der
Schaltwippe 1 sind in Führungen 10,
die in das Gehäuse 8 eingearbeitet
sind gehalten. Unterhalb der Schaltwippe 1 ist das Schaltelement 9,
das auch ein Mikroschalter sein kann, angeordnet. Es ist hierbei
vorstellbar, dass die im Schaltelement 9 enthaltene Feder die
Schaltwippe 1 in den Endlagen der Führung 10 hält. Dazu
reicht ein Schaltstößel 11 aus
dem Schaltelement 9 heraus und drückt gegen die Schaltwippe 1.
Klar zu erkennen ist aus dieser prinzipiellen Zeichnung der symmetrische
Aufbau der Schaltwippe 1 in Bezug auf das Schaltelement 9.
Das Schaltelement 9 ist genau in der Mitte zwischen den
Führungen 10 für die Verlängerungen 3 der
Schaltwippe 1 angeordnet. Zum Schalten mit der Betätigungseinrichtung 7 wird das
Betätigungselement 2 in
Richtung der Pfeile P, B bewegt. Wird nun das Betätigungselement 2 in
Richtung des Pfeils P bewegt, so dient die Verlängerung 3, die aus
Sicht des Betätigungselements 2 vor
dem Schaltelement 9 angeordnet ist, als Lagerpunkt. Die Schaltwippe 1 drückt mit
dem hinter dem vorderen Lagerpunkt angeordneten Teil der Schaltwippe 1 auf den
Schaltstößel 11 und
löst somit
die an das Schaltelement 9 angeschlossene Funktion aus.
Bei einem Bewegen des Betätigungselementes 2 in
Richtung des Pfeils B dient die hinter dem Schalter 9 angeordnete
Verlängerung 3 als
Lagerpunkt, um diesen hinteren Lagerpunkt kippt nun die Schaltwippe 1 und
betätigt
somit ebenfalls über
den Schaltstößel 11 das Schaltelement 9.
Die beiden möglichen
Wipprichtungen P, B lösen
demzufolge denselben Schaltstößel 11 und
auch die gleiche Schaltfunktion aus. In diesem Ausführungsbeispiel
gemäß dem Hauptpatent werden
für die
unterschiedlichen Betätigungsrichtungen
P, B unterschiedliche Momente erzeugt. Durch eine Veränderung
des Abstandes zwischen den Verlängerungen
und folglich natürlich
auch zum Abstand der Mitte der rechteckförmigen Schaltwippe 1 sind unterschiedliche
Momente am Betätigungselement 2 einstellbar.
Insbesondere die erzeugten unterschiedlichen Momente bieten dann
einen Vorteil, wenn zum Beispiel die Zugänglichkeit an das Betätigungselement 2 unterschiedlich
ist. Wird die Betätigungseinrichtung
7 zum Beispiel in eine Speiche eines Lenkrades eines Kraftfahrzeuges
eingebaut, so kann die Zugänglichkeit
zum Betätigungselement
von der Vorderseite des Lenkrades leicht und von der Rückseite schwieriger
sein. Wird nun das Betätigungselement 2 von
der Vorderseite zum Beispiel mit dem Daumen betätigt, so kann hier eine größere Gegenkraft,
das heißt
ein größeres Moment
sinnvoll sein. Wird hingegen das Betätigungselement 2 von
der Rückseite
des Lenkrades betätigt,
so ist dies üblicherweise
nur mit den um das Lenkrad gelegten Fingern möglich. Hieraus ergibt sich,
dass mit den ausgestreckten Fingern eine nicht so große Kraft
erzeugt werden kann und somit ein geringerer Widerstand, das heißt, ein
geringeres Moment sinnvoll ist.
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In
der 3 ist eine weitere Ausgestaltungsvariante gemäß dem Hauptpatent
als Prinzipsskizze dargestellt. Das Betätigungselement 12 besteht
aus einem Gehäuse 13 in
dem ein Schaltelement 14 unterhalb einer separaten Schaltwippe 15 angeordnet ist.
Oberhalb der Schaltwippe 15 ist ein Betätigungshebel 16 im
Gehäuse 13 schwenkbar
gelagert. Dabei ist der Mittelpunkt 17 des Schwenkpunktes
des Betätigungshebels 16 genau
mittig über
der Schaltwippe 15 und dem Schaltstößel 18 des Schaltelements 14 angeordnet.
Die Schaltwippe 15 ist genau wie in der Betätigungseinrichtung 7 in
Führungen 19 gehalten und
mittels der Federkraft aus dem Schaltelement 14 und dem
Schaltstößel 18 an
den oberen Enden der Führungen 19 positioniert.
An den Betätigungshebel 16 sind
Mittel 20 zum Betätigen
der Schaltwippe 15 angebracht. Diese Mittel 20,
die hier die Form eines Dreiecks darstellen, sind in gleichen Abständen vom Mittelpunkt 17 des
Betätigungshebels 16 oberhalb der
Verlängerungen 21, 22 der
Schaltwippe 15 angeordnet. In dieser Ausführung weisen
die Mittel 20 einen gleichen Abstand vom Mittelpunkt 17 auf,
dies ist aber nicht zwingend erforderlich. Es ist vielmehr sogar
als eine weitere Ausführungsform
vorgesehen, dass die Mittel 20 einen unterschiedlichen
Abstand vom Mittelpunkt 17 aufweisen, um so unterschiedliche
Momente zu erzeugen.
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Wird
nun der Betätigungshebel 16 in
Richtung der Pfeile P',
B' betätigt, so
schwenkt sich der Betätigungshebel 16 um
den Mittelpunkt 17. Durch den erfindungsgemäßen konstruktiven
Aufbau der Mechanik der Betätigungseinrichtung 12 sind
in beide Betätigungsrichtungen
P', B' gleiche Betätigungswege
zum Auslösen
des Schaltelementes 14 notwendig. Aus gleichen eingeleiteten
Kräften
auf den Betätigungshebel 16 in
die Richtungen P',
B' ergeben sich
dann auch gleiche Momente am Betätigungshebel 16.
Hieraus ergibt sich der erfindungsgemäße Vorteil, dass die Betätigungseinrichtung
in beide Betätigungsrichtungen
P', B' die gleiche Haptik
aufweist. Wird nun der Betätigungshebel 16 in
Richtung des Pfeils P' bewegt,
so bewegt sich die Schaltwippe 15 um die Verlängerung 22,
die in diesem Fall als Lagerpunkt für die Schaltwippe 15 dient.
Die Schaltwippe 15 beschreibt dabei mit ihrer Verlängerung 21 eine Kreisbahn
um den Lagerpunkt 22. Da die Bewegungen der Schaltwippe 15 zum
Auslösen
des Schaltstößels 18 aber
sehr gering sind, muß die
Führung 19 nicht
zwingenderweise eine Kreisbahn im Gehäuse 13 beschreiben.
Zum Auslösen
des Schaltstößels 18 ist üblicherweise
eine Bewegung der Schaltwippe 15 um ca. 1 mm notwendig.
Wird nun der Betätigungshebel 16 in
Richtung des Pfeils B' betätigt, so schwenkt
oder besser wippt die Schaltwippe 15 um die Verlängerung 21,
die in diesem Fall als Lagerpunkt für die Schaltwippe 15 dient.
Die Schaltwippe 15 wird durch die an den Betätigungshebel 16 angeformten
Mittel 20 in Richtung des Schaltelementes 14 bewegt.
Die Mittel 20 liegen dabei lose auf der Schaltwippe 15 auf.
Es ist aber ebenso vorstellbar, in die Schaltwippe 15 im
Bereich der Mittel 20 eine formschlüssige Verbindung herzustellen,
um die Lage und die Bewegungen der Schaltwippe 15 zu stabilisieren.
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Damit
sich die Schaltwippe 15, 1 während des Betätigens nicht
verdreht wird vorgeschlagen, an die Verlängerungen 3, 21, 22 eine
Torsionssicherung 23 anzuformen. Eine Ausführungsform
einer Torsionssicherung ist in 4 dargestellt.
An die Schaltwippe 1, 15 ist eine Verlängerung 3, 21, 22 angeformt,
die sich durch die Führung 10, 19 hindurch
und über
die Führung 10, 19 hinaus
erstreckt. Die Führung
wird dabei aus dem Gehäuse
gebildet, das die Schaltwippe umgibt und kann somit auch einen Teil des
Gehäuses
darstellen. Am Ende der Verlängerung 3, 21, 22 ist
in einer Nut 24 des Gehäuses 8, 13 eine
Torsionssicherung 23 an die Verlängerung 3, 21, 22 angeformt,
die einen größeren Durchmesser
aufweist, als die Breite der Führung 10, 19 misst.
Die Torsionssicherung 23 besitzt folglich ebenfalls einen größeren Durchmesser
als die Verlängerung 3, 21, 22.
Wird nun die Schaltwippe 1, 15 betätigt, so
kann sich die Schaltwippe 1, 15 nicht verkanten,
da sie durch die Torsionssicherung 23 in der Nut 24 geführt ist.
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Die
beschriebenen Betätigungseinrichtungen 7, 12 sind
zum Beispiel in Kraftfahrzeugen und speziell zur Bedienung von Funktionen
des Fahrzeuges einsetzbar. Ein bevorzugtes Einsatzgebiet der Betätigungseinrichtungen 7, 12 ist
die Integration in ein Lenkrad. Die Betätigungseinrichtung 7, 12 wird dabei
in der Weise in den Lenkradkranz, die Lenkradspeiche oder die Lenkradprallplatte
integriert, dass das Betätigungselement 2,
oder der Betätigungshebel 16 von
der Vorderseite und Rückseite
des Lenkrades betätigbar
sind. Es ist aber ebenso vorstellbar, die Betätigungseinrichtungen 7, 12 als
Schaltelemente in das Armaturenbrett, die Türbekleidungen, den Sitz, et
cetera zu integrieren.
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In
einer Betätigungseinrichtung
gemäß der Erfindung
ist zwischen die Schaltwippe 25 und das Schaltelement 26 ein
Schaltstößel 27 angeordnet. Ein
schematischer Aufbau ist in 5 dargestellt. Die
Betätigungseinrichtung
besteht aus einem Gehäuse 28 in
das eine Schaltwippe 25, ein Schaltstößel 27 und ein Schaltelement 26 integriert
ist. Die Schaltwippe 25 ist mittels einer Verlängerung 29 schwenkbar
im Gehäuse 28 gelagert.
Unterhalb der Schaltwippe 25 ist der Schaltstößel 27 angeordnet, der
mittels einer Linearführung 30 im
Gehäuse 28 gehalten
ist, so dass der Schaltstößel in Richtung
des Pfeils D hin und her verschiebbar ist. Die Linearführung 30 kann
ein Teil des Gehäuses
und entsprechend aus dem gleichen Werkstoff hergestellt sein, es
besteht aber auch die Möglichkeit
die Linearführung 30 als
separates Bauteil in das Gehäuse
einzufügen.
Je nach Anwendungsfall kann dann das separate Bauteil auch aus einem
gleitfähigen
Werkstoff bestehen oder aber ein Gleitlager oder eine Gleithülse beinhalten.
Entsprechend kann natürlich
auch eine entsprechende Gleitlage rung unmittelbar in das Gehäuse 28 zur
Linearführung 30 eingefügt sein.
Der Schaltstößel 27 kann
einstückig
ausgeformt sein und aus Kunststoff bestehen. Es ist aber auch vorstellbar, den
Schaltstößel 27 aus
mehreren Werkstoffen und mehrteilig herzustellen. In dem in 5 dargestellten Ausführungsbeispiel
wird der Schaltstößel 27 aus zwei
Bereichen 31, 32 gebildet. Der Bereich 31 ist
unmittelbar unterhalb der Schaltwippe 25 angeordnet und
kann gegebenenfalls je nach konstruktiven Gegebenheiten an die Form
der Schaltwippe 25 angepaßt werden. In diesem Ausführungsbeispiel
ist an den Bereich 31 in Richtung der Schaltwippe 25 an den
Enden des Bereiches 31 eine Erhebung 33 angebracht.
Die Erhebungen 33 sind im gleichen Abstand S von der Verlängerung 29 der
Schaltwippe 25 auf dem Bereich 31 des Schaltstößels angeordnet. Die
Erhebungen 33 können
einstückig
an den Bereich 31 angeformt sein oder aus separaten Teilen bestehen,
so dass auch hier die Möglichkeit
gegeben ist, zum Beispiel einen gleitfähigen oder verschleißbeständigen Werkstoff
als Partner der Schaltwippe 25 gegenüber zu stellen. Der erste Bereich 32 des Schaltstößels 27 dient
zur linearen Führung
des Schaltstößels 27.
Der erste Bereich 32 kann zum Beispiel zylinderförmig ausgebildet
sein, was dann von Vorteil wäre,
wenn auch kreisförmige
Gleitelemente eingesetzt werden sollen. Die Beschränkung auf
eine zylinderförmige
Ausbildung des Bereichs 32 ist aber nicht zwingend. Es
ist ebenso vorstellbar, dass der erste Bereich 32 eine
eckige Form aufweist. Weiterhin ist es auch vorstellbar, dass in
den ersten Bereich 32 und die Linearführung 30 konforme
Geometrien eingebracht sind, die aber alle eine Linearverschiebung
des Schaltstößels 27 in
Richtung des Schaltelementes 26 ermöglichen. Unterhalb des Schaltstößels 27 ist
das Schaltelement 26 im Gehäuse 28 oder auf einer
nicht dargestellten Leiterplatine befestigt.
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Wird
nun die Betätigungseinrichtung
mittels des Betätigungselementes 34 in
Richtung des Pfeils P'' oder B'' bewegt, dann schwenkt die Schaltwippe 25 um
den Drehpunkt der Verlängerung 29.
Die Schaltwippe 25 wirkt dabei je nach Betätigungsrichtung
auf eine der Erhebungen 33, so dass der Schaltstößel 27 in
Richtung des Pfeils D in Richtung des Schaltelements 26 verschoben
wird. Durch die erfindungsgemäße Lagerung
des Schaltstößels 27 wird das
Schaltelement 26 immer optimal betätigt. Die Linearführung 30 für den Schaltstößel 27 bewirkt,
dass eine außermittige
Betätigung
des Schaltstößels 27 in eine
rein lineare Bewegung umgewandelt wird. Die durch die außermittige
Anordnung der Erhebung 23 ausgeübten Kippmomente werden dabei
von der Linearführung 30 aufgenommen.
Durch die lineare Bewegung des Schaltstößels 27 wird das Schaltelement 26 immer
optimal betätigt.
Eine derartige Betätigung
des Schaltelements 26 wirkt sich dabei positiv auf die
Lebensdauer des Schaltelementes 26 aus. Nach einem Lösen oder
Loslassen des Betätigungselementes 34 wird
der Schaltstößel durch
die Federkraft des Schaltelementes 26 wieder in die Ausgangsstellung
zurückbewegt.