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Hintergrund der Erfindung:
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1. Gebiet der Erfindung:
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Entladungslampe, die als Lichtquelle
zum Beispiel in einem Projektor verwendet wird, und insbesondere eine
Ultrahochdruck-Quecksilberlampe vom Typ Wechselstromzündung und
ein Zündverfahren.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik:
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In
einer Ultrahochdruck-Quecksilberlampe vom Typ Wechselstromzündung haben
die Zündeigenschaften
einen großen
Einfluß auf
die Eigenschaften der Lampe (Lebensdauer und Luminanz). Zum Beispiel
erreicht das Innere der Lampe, einmal gezündet, einen hohen Druck, und
es ist daher extrem schwierig, die Lampe sofort nach dem Löschen wieder
anzuzünden.
Diese Verschlechterung der Zündeigenschaften
erhöht
zum einen den Verbrauch der Lampenelektrode, wobei dieser Verbrauch
durch Zerstäubung
verursacht wird, die auftritt, wenn ein Lichtbogenfleck gebildet
wird, und neigt zum anderen dazu, die Luminanz zu verringern.
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In
der offengelegten japanischen Patentveröffentlichung Nr. 2002-289379
wird ein Zündverfahren
zum Verbessern der Zündeigenschaften
beim Wiederentzünden
einer Lampe vorgeschlagen. Bei diesem Zündverfahren wird im Verlauf
vom angezündeten
Zustand zum gelöschten
Zustand einer Ultrahochdruck-Entladungslampe, in der Quecksilber
in einer Bogenröhre
versiegelt ist, die Lampenleistung, die den Elektroden in der Bogenröhre zugeführt wird, zunächst auf
ein solches Niveau reduziert, daß die Bogenentladung nicht
gelöscht
wird, und nachdem dieser reduzierte Zustand für eine bestimmte Zeitdauer
beibehalten wird, wird die Stromversorgung abgeschnitten. Durch
dieses Verfahren wird sowohl die Bildung von Quecksilber auf den
Oberflächen
der beiden Lampenelektroden verringert als auch der Verbrauch der
Lampenelektroden verhindert, der durch Zerstäubung verursacht wird, die
im Zeitintervall von Inbetriebnahme bis zur Stabilisierung der Bogenerzeugung
auftritt.
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Ein
Grund für
die Verschlechterung der Zündeigenschaft
in einer Ultrahochdruck-Quecksilberlampe
vom Typ Wechselstromzündung
ist die Bildung von Quecksilber auf den Elektroden, wenn die Lampe
gelöscht
wird. Der Zustand der Bildung von Quecksilber auf den Elektroden
variiert mit solchen Faktoren wie der Elektrodenkonfiguration der
Lampe, dem Abstand zwischen den Elektroden und der inneren Oberfläche der
Lampe und der Abkühlgeschwindigkeit.
Zum Beispiel sind auf der Seite einer Elektrode in einer Ultrahochdruck-Quecksilberlampe
Metallkomponenten zum Einbau in einen Reflektor vorgesehen, und
das Abkühlen
dieser Elektrode, nachdem die Lampe gelöscht wird, ist daher schneller
als das Abkühlen
der anderen Elektrode. In diesem Fall ist die Bildung von Quecksilber
auf der Elektrode fortgeschritten, die schneller abkühlt. In
extremen Fällen
ist es denkbar, daß sich
das gesamte Quecksilber auf einer Elektrode bildet. Wenn sich der überwiegende Teil
des Quecksilbers auf diese Weise auf einer Elektrode bildet, neigt
die Lampe dazu, nicht glatt zu zünden.
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In
der im oben beschriebenen Patentdokument offenbarten Lampe können die
Elektroden bei einer bestimmten Temperatur gehalten werden, indem
die Bildung des Bogens über
ein festgelegtes Zeitintervall aufrecht erhalten wird, nachdem die Lampe
abgeschaltet ist, wodurch bewirkt werden kann, daß sich nahezu
das gesamte Quecksilber an der Innenfläche der Lampe bildet, die schnell
abkühlt. Bei
diesem Verfahren besteht jedoch die Sorge, daß auch chemische Verbindungen
abgelagert werden, wenn sich das Quecksilber auf der Innenfläche der Lampe
bildet, und daher die Luminanz vermindern.
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Zusammenfassung der Erfindung:
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Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Zündeinrichtung und ein Zündverfahren
für eine Ultrahochdruck-Quecksilberlampe
vom Wechselstromtyp bereitzustellen, die die oben beschriebenen Probleme
lösen und
die Zündeigenschaften
auf einfache Weise verbessern können.
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Um
die oben beschriebenen Ziele zu erreichen, ist die Zündeinrichtung
der vorliegenden Erfindung eine Zündeinrichtung eines Typs Wechselstromzündung einer
Ultrahochdruck-Quecksilberlampe
und umfaßt
einen Abwärts-Chopper
zum Umwandeln einer von außen
zugeführten
Gleichspannung in eine Spannung eines vorgeschriebenen Niveaus;
einen Vollbrücken-Schaltkreis
zum Erzeugen entweder einer Gleichspannung oder einer Wechselspannung aus
der Ausgangsspannung des Abwärts-Choppers und
zum Zuführen
dieser Gleich- oder Wechselspannung an die Ultrahochdruck-Quecksilberlampe;
und einen Steuerkreis zum Steuern des Vollbrücken-Schaltkreises, so daß, wenn
die Lampe gelöscht
wird, über
ein vorgeschriebenes Zeitintervall eine Gleichspannung mit einer
vorgeschriebenen Elektrode der Ultrahochdruck-Quecksilberlampe als Anode
zugeführt
wird.
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Das
Zündverfahren
der vorliegenden Erfindung ist ein Zündverfahren eines Typs Wechselstromzündung einer
Ultrahochdruck-Quecksilberlampe und umfaßt folgende Schritte: Zuführen einer Wechselspannung
an die Ultrahochdruck-Quecksilberlampe und Zünden der Ultrahochdruck-Quecksilberlampe;
und, wenn die gezündete
Ultrahochdruck-Quecksilberlampe gelöscht wird, Zuführen einer
Gleichspannung über
ein vorgeschriebenes Zeitintervall mit einer vorgeschriebenen Elektrode
der Ultrahochdruck-Quecksilberlampe als Anode.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung, wie sie oben beschrieben ist, wird über ein vorgeschriebenes Zeitintervall
mit der vorgeschriebenen Elektrode der Ultrahochdruck-Quecksilberlampe
als Anode eine Gleichspannung zugeführt, wenn eine Lampe gelöscht wird.
In diesem Fall ist die vorgeschriebene Elektrode die Elektrode,
die den Metallkomponenten am nächsten
vorgesehen ist, die zum Einbau in einem Reflektor verwendet werden.
Aufgrund dieser Zuführung
einer Gleichspannung ist die Temperatur der vorgeschriebenen Elektrode
(Anode) direkt vor dem Löschen
höher als
die Temperatur während
des normalen Wechselstrombetriebs und außerdem höher als die Temperatur der
anderen Elektrode (Kathode). Daher wird das Abkühlen der vorgeschriebenen Elektrode
sofort nach dem Löschen
bis zum Ausmaß der
Temperaturerhöhung
verzögert.
Als Ergebnis ist das Zeitintervall zum Abkühlen auf die Temperatur, bei
der eine Ablagerung von Quecksilber stattfindet, für jede Elektrode
im wesentlichen gleich, und daher lagert sich Quecksilber auf jeder
der Elektroden gleichermaßen
ab. Die Menge des Quecksilbers, das sich auf jeder Elektrode ablagert,
ist daher geringer als die unausgewogene Ablagerung von Quecksilber auf
einer Elektrode, wie im zuvor beschriebenen Problem erwähnt.
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Zusätzlich eliminiert
die vorliegende Erfindung die Sorge, daß die Luminanz der Lampe durch die
Ablagerung von chemischen Verbindungen auf den Innenwänden der
Lampe beeinträchtigt
wird, wenn sich Quecksilber zum Zeitpunkt des Löschens der Lampe auf jeder
Elektrode ablagert, wie bezüglich
der oben beschriebenen offengelegten japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 2002-289379 erwähnt.
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Wie
oben beschrieben, kann die vorliegende Erfindung das Ausmaß der Ablagerung
von Quecksilber auf jeder Elektrode, nachdem die Lampe gelöscht wird,
verringern, und zeigt daher die Effekte des Verbesserns der Zündeigenschaften
und insbesondere des Verbesserns der Eigenschaften beim wiederholten
Zünden.
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Die
obigen und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung mit Bezug auf die
begleitenden Zeichnungen deutlich, die Beispiele der vorliegenden
Erfindung veranschaulichen.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen:
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1 ist ein Blockdiagramm,
das die schematische Konfiguration einer Wechselstrom-Vorschalteinrichtung
zeigt, die eine Ausführungsform
der Zündeinrichtung
der vorliegenden Erfindung ist.
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2 ist ein Schaltdiagramm,
das die tatsächliche
Konfiguration eines Abwärts-Choppers zeigt,
der einen Teil der in 1 gezeigten
Wechselstrom-Vorschalteinrichtung bildet.
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3 ist ein Schaltdiagramm,
das die tatsächliche
Konfiguration eines Vollbrückenschaltkreises
zeigt, der einen Teil der in 1 gezeigten
Wechselstrom-Vorschalteinrichtung bildet.
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4 ist eine erklärende Ansicht
der Steuerung von Zünden
und Löschen
in der in 1 gezeigten
Wechselstrom-Vorschalteinrichtung.
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5 ist eine erklärende Ansicht
der Steuerung von Zünden
und Löschen
in der Wechselstrom-Vorschalteinrichtung, die eine weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellt.
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Detaillierte Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen:
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1 zeigt die schematische
Konfiguration der Wechselstrom-Vorschalteinrichtung, die eine Ausführungsform
der Zündeinrichtung
der vorliegenden Erfindung darstellt. Diese Wechselstrom-Vorschalteinrichtung
ist eine Einrichtung zum Zünden
einer Ultrahochdruck-Quecksilberlampe 5 vom
Typ Wechselstromzündung
und besteht aus Abwärts-Chopper 1,
Vollbrückenschaltkreis 2,
Zünder 3 und
Steuerkreis 4 zum Steuern dieser Komponenten.
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Abwärts-Chopper 1 ist
eine Einrichtung zum Umwandeln einer Gleichspannung, die über Eingangsanschlüsse 1a und 1b zugeführt wird,
in die zu steuernde Lampenspannung, und der Betrieb dieser Einrichtung
wird durch das Steuersignal 4a vom Steuerkreis 4 gesteuert. 2 zeigt die tatsächliche Konfiguration
des Abwärts-Choppers 1.
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Mit
Bezug auf 2 besteht
Abwärts-Chopper 1 aus:
Feldeffekttransistor (FET) 21, Schwungraddiode 22,
Drosselspule 23 und Kondensator 24. FET 21 und
Drosselspule 23 sind in Reihe in der Leitung eingefügt, die
mit Eingangsanschluß 1a verbunden
ist. Die Kathode der Schwungraddiode 22 ist mit der Leitung
verbunden, die die Ausgangsseite des FET 21 und die Eingangsseite
der Drosselspule 23 verbindet, und ihre Anode ist mit der
Leitung verbunden, die mit Eingangsanschluß 1b verbunden ist. Kondensator 24 ist
parallel zwischen der Leitung zur Ausgangsseite der Drosselspule 23 und
der mit Eingangsanschluß 1b verbundenen
Leitung geschaltet.
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Im
oben beschriebenen Abwärts-Chopper 1 arbeitet
FET 21 als Schalter in Übereinstimmung
mit Steuersignal 4a vom Steuerkreis 4, und die
Ausgangsspannung des Abwärts-Choppers 1 wird
daher so gesteuert, daß der
Ultrahochdruck-Quecksilberlampe 5 eine gleichmäßige Leistung
zugeführt
wird. Die Ausgangsspannung des Abwärts-Choppers 1, wenn
sich die Lampe nicht entlädt,
ist im wesentlichen der Spannung gleich, die über die Eingangsanschlüsse 1a und 1b angelegt
wird.
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Vollbrückenschaltkreis 2 übernimmt
die Ausgangsspannung des Abwärts-Choppers 1 und
führt der
Ultrahochdruck-Quecksilberlampe 5 eine Gleichspannung und
eine Wechselspannung zu. Vollbrückenschaltkreis 2 arbeitet
als Schalter in Übereinstimmung
mit Steuersignal 4b vom Steuerkreis 4 und liefert
entsprechend eine Gleichspannung oder Wechselspannung als Ausgabe. 3 zeigt die tatsächliche
Konfiguration des Vollbrückenschaltkreises 2.
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Mit
Bezug auf 3 besteht
Vollbrückenschaltkreis 2 aus
der Parallelschaltungvon: in Reihe geschalteten FETs 31 und 32 und
in Reihe geschalteten FETs 33 und 34. Ein Ende
jedes FETs 31 und 33 ist gemeinsam mit einer der
Eingangsleitungen des Vollbrückenschaltkreises 2 verbunden,
und ein Ende jedes FETs 32 und 34 ist gemeinsam
mit der anderen Eingangsleitung verbunden. Die anderen Enden der
FETs 31 und 32 sind gemeinsam mit einer Ausgangsleitung
des Vollbrückenschaltkreises 2 verbunden,
und die anderen Enden der FETs 33 und 34 sind
gemeinsam mit der anderen Ausgangsleitung verbunden.
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Im
oben beschriebenen Vollbrückenschaltkreis 2 wird
der Schaltbetrieb der FETs 31-34 durch Steuersignal 4b des
Steuerkreises 4 gesteuert. Wenn die FETs 31 und 34 beide
AN und die FETs 32 und 33 beide AUS sind, wird
vom Vollbrückenschaltkreis 2 eine
Gleichspannung (als "Null-Last-Spannung" bezeichnet) als
Ausgabe zugeführt,
und daher wird an Elektrode 51 eine positive Spannung angelegt,
und an Elektrode 52 der Ultrahochdruck-Quecksilberlampe 5 wird
eine negative Spannung angelegt. Im Gegensatz dazu wird, wenn die
FETs 31 und 34 beide AUS sind und die FETs 32 und 33 beide
AN sind, an Elektrode 51 eine negative Spannung angelegt,
und an Elektrode 52 der Ultrahochdruck-Quecksilberlampe 5 wird
eine positive Spannung angelegt. Vom Vollbrückenschaltkreis 2 wird
durch das abwechselnde Schalten zwischen einem ersten Zustand, in
dem die FETs 31 und 34 beide AN und die FETs 32 und 33 beide
AUS sind, und einem zweiten Zustand, in dem die FETs 31 und 34 beide
AUS und die FETs 32 und 33 beide AN sind, eine
Wechselspannung zugeführt.
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Zünder 3 ist
vorgesehen, um eine hohe Spannung zum Durchbrechen der Isolierung
zu erzeugen und eine Entladung zwischen den Elektroden 51 und 52 der
Ultrahochdruck-Quecksilberlampe 5 auszulösen. Steuerkreis 4 liefert
dem Abwärts-Chopper 1 zum
Steuern des Schaltvorgangs des Abwärts-Choppers 1 das
Steuersignal 4a und führt
dem Vollbrückenschaltkreis 2 zum
Steuern des Vorgangs des Schalterbetriebs des Vollbrückenschaltkreises 2 das
Steuersignal 4b zu.
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In
der Wechselstrom-Vorschalteinrichtung der oben beschriebenen Ausführungsform
beginnt der Vorgang zum Zünden
der Ultrahochdruck-Quecksilberlampe 5, wenn eine in den
Figuren nicht gezeigte externe Steuereinrichtung (bei Anwendung
in einem Projektor zum Beispiel die Steuereinheit des Projektors)
ein Lampensteuersignal (Hochniveauzustand) liefert, und ein Löschvorgang
zum Beenden des Zündvorgangs
wird durchgeführt,
wenn die Zuführung
des Lampensteuersignals endet (Niedrigniveauzustand). Der Zündvorgang
und der Löschvorgang
werden durch Steuerkreis 4 gesteuert.
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4 zeigt ein Beispiel der
Steuerung des Zündens
und Löschens
durch Steuerkreis 4. 4 zeigt
das Lampensteuersignal (a) und die Wellenform (b) des Lampenstroms,
der der Ultrahochdruck-Quecksilberlampe 5 zugeführt wird.
Der Abschnitt, der mit diagonalen Linien ausgefüllt ist, gibt das Wechselstromsteuerintervall
an, und Intervalle T1 und T2, die diesem Intervall vorangehen und
folgen, geben die Intervalle der festen Gleichstromsteuerung an.
Als nächstes
wird die Steuerung von Zünden
und Löschen
durch den Steuerkreis 4 mit Bezug auf 1-4 erklärt.
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Wenn
sich das Lampensteuersignal vom niedrigen zum hohen Niveau ändert, wird
der Ultrahochdruck-Quecksilberlampe 5 die Zündspannung (eine
Pulsspannung zum Anfahren der Lampe), die durch den Zünder 3 erzeugt
wird, zugeführt,
und die Isolierung zwischen den Elektroden 51 und 52 wird durchbrochen.
Dann fließt
ein Strom von der Elektrode 51 zur Elektrode 52,
und der Übergang
zur Bogenentladung findet statt.
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Beim Übergang
zur Bogenentladung wird bewirkt, daß die Lampe bei einem festen
Gleichstrom arbeitet, bis sich die Lampenentladung stabilisiert, d.h.
während
des Intervalls T1. Während
des Lampenbetriebs bei diesem festen Gleichstrom wird der Vollbrückenschaltkreis 2 so
gesteuert, daß der
Ultrahochdruck-Quecksilberlampe 5 eine Gleichspannung zugeführt wird.
Es wird hier angenommen, daß nahe der
Elektrode 51 Metallkomponenten zum Befestigen der Ultrahochdruck-Quecksilberlampe 5 an
einem Reflektor vorgesehen sind, und daher wird die Gleichspannung
mit Elektrode 51 als Anode und Elektrode 52 als
Kathode zugeführt.
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Nach
dem Verstreichen von Intervall T1 und der Stabilisierung der Lampenentladung
wird der Vollbrückenschaltkreis 2 so
gesteuert, daß der
Ultrahochdruck-Quecksilberlampe 5 während des nachfolgenden Intervalls,
das Intervall T2 vorausgeht, eine Wechselspannung zugeführt wird.
Die Ultrahochdruck-Quecksilberlampe 5 wird daher durch
einen Wechselstrom betrieben.
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Wenn
das Lampensteuersignal den Übergang
vom hohen zum niedrigen Niveau vollzieht, wird die Lampe während des
Intervalls T2 bei einem festen Gleichstrom betrieben. Der Lampenbetrieb
bei diesem festen Gleichstrom wird ähnlich dem Betrieb im oben
beschriebenen Intervall T1 ausgeführt. Auch in diesem Fall ist
Elektrode 51 die Anode und Elektrode 52 die Kathode.
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Gemäß dem oben
beschriebenen Lampenbetrieb wird die Lampe bei ihrem Löschen bei
einem festen Gleichstrom über
eine vorgeschriebene Zeitdauer betrieben, wodurch die Zündeigenschaft
beim Wiederanfahren der Lampe (Wiederentzündeigenschaft) verbessert wird.
Als nächstes
werden die Gründe
für diese
Verbesserung erklärt.
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Die
Ultrahochdruck-Quecksilberlampe 5 ist an der Seite der
Elektrode 51 mit Metallkomponenten zum Einbau/zur Verbindung
mit einem Reflektor versehen, und die Abkühlgeschwindigkeit, nachdem
die Lampe gelöscht
wird, ist daher für
Elektroden 51 und 52 unterschiedlich. Im diesem
Fall kühlt
die Seite der Elektrode 51 schneller ab als die Seite der
Elektrode 52. Die Ablagerung von Quecksilber auf den Elektroden,
die auftritt, nachdem die Lampe gelöscht wird, und die der Grund
für die
Verschlechterung der Wiederentzündeigenschaft
ist, schreitet auf der sich schneller abkühlenden Seite der Elektrode 51 mit
höherer
Geschwindigkeit voran, und es ist möglich, daß sich in extremen Fällen das
gesamte Quecksilber auf der Seite der Elektrode 51 ablagert.
Wenn sich auf diese Weise eine große Menge Quecksilber an einer Elektrode
ablagert, verschlechtert sich die Wiederentzündeigenschaft.
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Um
die Wiederentzündeigenschaften
zu verbessern, muß sich
das Quecksilber auf beiden Elektroden 51 und 52 gleichmäßig ablagern.
Wenn die Lampe mit der Wechselstrom-Vorschalteinrichtung der vorliegenden
Ausführungsform
gelöscht
wird, wird die Lampe über
ein vorgeschriebenes Zeitintervall bei einem festen Gleichstrom
mit Elektrode 51 als Anode und Elektrode 52 als
Kathode betrieben. In diesem Fall ist die Temperatur an der Seite
der Elektrode 51, die die Anode ist, direkt vor dem Löschen höher als
die Temperatur während
des Betriebs beim Strom im stationären Zustand (entsprechend dem
in 4 durch diagonale
Linien schattierten Abschnitt) und außerdem höher als die Seite der Elektrode 52 oder
der Kathode. Das Abkühlen
der Elektrode 51, nachdem die Lampe gelöscht wurde, wird daher in Übereinstimmung
mit der höheren
Temperatur verzögert,
und als Ergebnis ist die Abkühlzeit,
die erforderlich ist, um die Temperatur zu erreichen, bei der die Ablagerung
von Quecksilber auftritt, für
jede der Elektroden 51 und 52 im wesentlichen
gleich, und das Quecksilber lagert sich auf jeder der Elektroden 51 und 52 gleichmäßig ab.
Die Menge Quecksilber, die sich an jeder Elektrode bildet, ist daher
geringer, als wenn der Lampenbetrieb nicht bei einem Gleichstrom
ausgeführt
wird, wenn die Lampe gelöscht wird,
und daher wird die Wiederentzündeigenschaft verbessert.
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In
der Wechselstrom-Vorschalteinrichtung der oben beschriebenen vorliegenden
Ausführungsform
kann ein bereits bestehender Mikrocomputer als Steuerkreis 4 eingesetzt
werden, und die Steuerung des Stroms, der der Ultrahochdruck-Quecksilberlampe 5 zugeführt wird,
kann durch ein Programm realisiert werden. In der vorliegenden Ausführungsform kann
der Lampenbetrieb durch den festen Gleichstrom zur Zeit des Beginnens
des Zündens
und der Lampenbetrieb durch den festen Gleichstrom zur Zeit des
Löschens
der Lampe durch die gleiche Steuerung realisiert werden. Als Ergebnis
kann das gleiche Programm verwendet werden, und die Steuerung kann
daher einfach und die Kosten niedrig gehalten werden.
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Zusätzlich werden
die Intervalle T1 und T2, die in 4 gezeigt
sind, vorzugsweise angemessen eingestellt, wobei solchen Faktoren
wie der Elektrodenkonfiguration der Lampe, dem Abstand zwischen der
Innenfläche
der Lampe und den Elektroden und der Abkühlgeschwindigkeit gebührende Überlegung zukommt.
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Weitere Ausführungsform
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Die
vorliegende Ausführungsform
entspricht der oben beschriebenen Ausführungsform, mit der Ausnahme,
daß beim
Lampenbetrieb, der beim Löschen
der Lampe bei einem festen Gleichstrom ausgeführt wird, die Strommenge, die über Elektroden 51 und 52 der
Ultrahochdruck-Quecksilberlampe 5 fließt, auf die Hälfte des
Stroms im stationären
Zustand eingestellt ist. 5 zeigt
ein Beispiel dieser Stromsteuerung. 5 zeigt
das Lampensteuersignal (a) und die Wellenform (b) des Lampenstroms, der
der Ultrahochdruck-Quecksilberlampe 5 zugeführt wird.
Der Abschnitt, der mit diagonalen Linien ausgefüllt ist, zeigt das Wechselstromsteuerintervall, und
die vorhergehenden und nachfolgenden Intervalle T1 und T3 zeigen
Intervalle einer festen Gleichstromsteuerung. Der Betrieb im Intervall
T1 und der schattierte Abschnitt entsprechen dem Betrieb in 4.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
wird die Lampe während
des Intervalls T3 durch einen festen Gleichstrom mit Elektrode 51 als
Anode und Elektrode 52 als Kathode betrieben, wenn sich
das Lampensteuersignal vom hohen Niveau zum niedrigen Niveau ändert, aber
der Strom, der den Elektroden 51 und 52 zugeführt wird,
ist die Hälfte
des Stroms im stationären
Zustand. Hier ist der Strom im stationären Zustand der Strom, der
fließt,
wenn sich die Lampe in einem stabilisierten Zustand befindet, und
konkret der Strom, der während
des Intervalls, in dem im schattierten Abschnitt der 5 die Wechselspannung zugeführt wird, über die
Elektroden 51 und 52 der Ultrahochdruck-Quecksilberlampe 5 fließt. Als
Ergebnis dieses Vorgangs wird die Fläche des Bogenflecks (Bogenhellpunkt)
kleiner, und die Temperatur des Elektrodenspitzenabschnitts wird
höher als
während
der Zufuhr des Stroms im stationären
Zustand. Das bedeutet, daß das
Abkühlen
der Elektroden nach dem Löschen
der Lampe stärker
als im in 4 gezeigten
Beispiel verzögert
werden kann.
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Zusätzlich ist
das Intervall T3 des Lampenbetriebs beim festen Gleichstrom, der
beim Löschen der
Lampe ausgeführt
wird, kürzer
als das Intervall T2 des in 4 gezeigten
Beispiels, und als Ergebnis kann die Zeitdauer von der Zeit, zu
der sich das Lampensteuersignal auf ein niedriges Niveau ändert, bis
die Lampe gelöscht
wird, d.h. die Zeit von dem Punkt, an dem der Benutzer den Vorgang
des Ausschaltens der Lampe durchführt, bis die Lampe gelöscht ist,
reduziert werden, und daher kann die Bedienbarkeit verbessert werden.
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Die
Stromsteuerung, wie sie in 5 gezeigt ist,
kann leicht realisiert werden, indem nur das Programm eines bereits
vorhandenen Mikrocomputers modifiziert wird.
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Obwohl
die Strommenge, die den Elektroden 51 und 52 beim
Lampenbetrieb beim festen Gleichstrom während des Intervalls T3 zugeführt wird,
die Hälfte
des Stroms im stationären
Zustand in der oben beschriebenen Ausführungsform ist, ist die vorliegende
Erfindung nicht auf diese Form beschränkt, und es kann jeder Wert
verwendet werden, der geringer als der Strom im stationären Zustand
ist und der die Fläche
des Bogenflecks verringert. Wenn die Strommenge jedoch übermäßig verringert
wird, bildet sich der Bogenfleck nicht und geht verloren, und daher kann
die Elektrode nicht aufgeheizt werden. Daher muß die Strommenge als Minimum
innerhalb eines Bereiches eingestellt werden, der die Bildung des
Bogenflecks erlaubt. Es wurde durch Experimentieren gefunden, daß durch
Einstellen der Strommenge auf die Hälfte des Stroms im stationären Zustand
ein gutes Aufheizen der Elektrode ohne Verlust des Bogenflecks erhalten
wurde. Weil eine gewisse Sorge besteht, daß der Bogenfleck verloren geht,
wenn die Strommenge auf weniger als die Hälfte des Stroms im stationären Zustand
eingestellt wird, wird die Strommenge vorzugsweise auf mindestens
die Hälfte
des Stroms im stationären
Zustand eingestellt.
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Zusätzlich zu
einer Ultrahochdruck-Quecksilberlampe kann die Wechselstrom-Vorschalteinrichtung
jeder der oben beschriebenen Ausführungsformen in anderen Entladungslampen
wie z.B. HID-Lampen (Hochintensitäts-Entladungslampen) angewendet
werden, die durch Metallhalidlampen oder Quecksilberlampen, in denen
Licht durch Entladung in einem Metalldampf emittiert wird, repräsentiert
werden, und in solchen Fällen
kann die Wechselstrom-Vorschalteinrichtung
die Wiederentzündeigenschaft
auf ähnliche
Weise verbessern.
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Während bevorzugte
Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung unter Verwendung spezieller Begriffe beschrieben
wurden, dient eine solche Beschreibung nur veranschaulichenden Zwecken, und
man möge
verstehen, daß Änderungen
und Variationen vorgenommen werden können, ohne vom Sinn oder Umfang
der folgenden Ansprüche
abzuweichen.