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Die
Erfindung betrifft ein Niederkohärenz-interferometrisches
Verfahren und ein Gerät
zur lichtoptischen Abtastung einer Oberfläche eines Objektes, insbesondere
einer gekrümmten
Oberfläche, beispielsweise
eines Bohrlochs.
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Die
Abtastung einer Oberfläche
erfolgt in der Regel mit sequentiellen Verfahren, bei denen jeweils für eine bestimmte
Stelle der Oberfläche
eine Abstandsinformation über
deren Abstand von dem Gerät
(in der Regel von dessen Meßkopf)
gewonnen wird und danach das Gerät
mittels einer lateralen Verschiebung relativ zu der Oberfläche so positioniert
wird, daß die
Abstandsinformation für
eine andere Stelle der Oberfläche
gewonnen werden kann. Mit anderen Worten finden alternierend Abstandsabtastungen
(distance scans) und Lateralverschiebungen statt, um nach und nach
die gewünschte
detaillierte dreidimensionale Information über den Verlauf der Oberfläche zu gewinnen.
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Die
Erfindung richtet sich speziell auf Niederkohärenzinterferometrische Verfahren
und Geräte zur
Oberflächenabtastung.
Dabei erfolgt die Abstandsabtastung mittels eines von dem Meßkopf des Gerätes auf
die zu untersuchende Oberfläche
gerichteten Meßlichtstrahls.
Die Richtung des Lichtstrahls definiert dabei eine quer (in der
Regel senkrecht) zu der Oberfläche
verlaufende Abtastlinie, die in der Praxis fast immer gerade verläuft, obwohl
grundsätzlich
auch eine Abstandsabtastung auf einer gekrümmten Abtastlinie möglich ist.
Nachfolgend wird ohne Beschränkung
der Allgemeinheit auf eine Abtastgerade Bezug genommen. Deren Richtung
wird auch als "z-Richtung" bezeichnet. Da diese
Abtastung in Längsrichtung
des Lichtstrahls erfolgt, wird nachfolgend die Bezeichnung Longitudinalabtastung verwendet.
In der englischsprachigen Literatur wird für solche Verfahren die Bezeichnung
Low Coherence Distance Scan (LCDS) verwendet.
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Die
Longitudinalabtastung mit LCDS-Verfahren basiert darauf, daß Licht
einer niederkohärenten (spektral
breitbandig emittierenden) Lichtquelle in zwei Lichtwege, nämlich einen
Meßlichtweg,
der zu der abzutastenden Oberfläche
führt und
einen Referenzlichtweg aufgeteilt wird und die beiden Teillichtwege
vor dem Auftreffen auf einem Detektor derartig zusammengeführt werden,
daß sie
miteinander interferieren. Zu diesem Zweck enthält das Gerät eine Interferometer-Anordnung,
die üblicherweise
außer
der niederkohärenten
Lichtquelle einen Strahlteiler, einen Referenzreflektor und den
Detektor umfaßt.
Die Lichtwege zwischen diesen Elementen bilden Interferometerarme.
Das Licht der Lichtquelle gelangt durch einen Lichtquellenarm zu
dem Strahlteiler und wird dort aufgeteilt. Ein erster Lichtanteil
wird als Meßlicht über einen
Objektarm in Abtastrichtung auf die zu untersuchende Oberfläche gestrahlt,
während
ein zweiter Lichtanteil als Referenzlicht über einen Reflektorarm zu dem
Referenzreflektor gelangt. Beide Lichtanteile werden reflektiert
(das Meßlicht
an der zu untersuchenden Oberfläche,
das Referenzlicht an dem Referenzreflektor) und auf dem gleichen
Lichtweg (Objektarm bzw. Referenzarm) zu dem Strahlteiler zurückgeführt. Dort
werden sie zusammengefaßt und über einen
Detektionsarm des Interferometers derartig einem Detektor zugeführt, daß das aus
der Zusammenfassung resultierende Licht ("Detektionslicht") beim Auftreffen auf den Detektor ein
Interferenzsignal erzeugt, das eine Information über die Stärke der Reflexion des Meßlichts
in Abhängigkeit von
der jeweils eingestellten Longitudinal-Abtastposition enthält.
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Die
Variation der Abtastposition längs
der Abtastgeraden erfolgt üblicherweise
durch Veränderung
der Relation der Längen
des Referenzlichtweges und des Meßlichtweges. Dadurch wird diejenige Position
auf der Abtastgeraden verändert,
für die
die Voraussetzung für
die Interferenz des Meßlichts
und des Referenzlichts (nämlich
daß sich
die optischen Weglängen
beider Lichtwege maximal um die Kohärenzlänge der Lichtquelle voneinander
unterscheiden) erfüllt
ist. Die aktuelle Abtastposition ist dabei jeweils diejenige Position
auf der Abtastgeraden, für die
die optische Länge
des Meßlichtweges
mit der optischen Länge
des Referenzlichtweges (jeweils von der Strahlteilung bis zur Strahlzusammenführung) übereinstimmen
("Kohärenzbedingung"). In der Regel wird,
der Referenzlichtweg dadurch verkürzt oder verlängert, daß der Referenzspiegel
in Richtung des Referenzlichtstrahles verschoben wird.
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Bei
der Longitudinalabtastung einer Oberfläche erreicht das Interferenzsignal
ein Maximum, wenn die Abtastposition mit der Position der Oberfläche übereinstimmt.
Dadurch wird die gewünschte Abstandsinformation
für die
Stelle der Oberfläche, auf
die der Meßlichtstrahl
gerichtet ist, ermittelt. Danach erfolgt eine Lateralverschiebung,
um für
eine andere Stelle der Oberfläche
die Abstandsabtastung durchzuführen.
Um das Verfahren zu beschleunigen, ist es selbstverständlich möglich, mit
mehreren parallel auf die Oberfläche
eingestrahlten Meßlichtstrahlen
zu arbeiten und dadurch gleichzeitig in einem Longitudinal-Abtastschritt
die Longitudinalabtastung für
mehrere Punkte der Oberfläche
durchzuführen. Auch
dabei ist zur Abtastung einer größeren Oberfläche ein
Verfahren erforderlich, bei dem alternierend eine Vielzahl von Longitudinal-Abtastschritten
und Lateralverschiebungen stattfinden.
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Aus
der WO 03/073041 ist es bekannt, die Abtastposition mittels einer
variablen Wellenlängenselektionseinrichtung
im Detektionsarm zu variieren. Diese Abtastung erfolgt ohne translatorisch
bewegliche Teile und ist deshalb schneller als das räumliche Verschieben
eines Referenzspiegels. Die Vorrichtung ermöglicht es beispielsweise, eine
mit hoher Geschwindigkeit an einem Meßkopf vorbeigeführte Folie
laufend daraufhin zu überwachen,
ob eine gewünschte
Schichtstärke
eingehalten wird. Die WO 03/073041 und die darin zitierten Dokumente
enthalten weitere Erläuterungen über LCDS-Verfahren,
auf die hier Bezug genommen wird.
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Um
mit einem Niederkohärenz-interferometrischen
Gerät präzise Messungen
mit einer guten Signalausbeute durchführen zu können, muß das Meßlicht auf die zu untersuchende
Stelle der Probenoberfläche
fokussiert werden. Bei der Abtastung von ebenen Oberflächen, beispielsweise
wenn eine Folie oder eine rotierende Scheibe an einem Meßkopf vorbeigeführt wird,
kann der Fokus unverändert
während
der Abtastung der gesamten Oberfläche beibehalten werden. Bei
der Abtastung von gekrümmten Oberflächen besteht
hingegen die Notwendigkeit, den Fokus entsprechend den Konturen
der abzutastenden Oberfläche
nachzuführen
und zu ändern.
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In
dem US-Patent 6,144,449 wird vorgeschlagen, die erforderliche Übereinstimmung
der Fokussierung mit der jeweiligen Abtastposition mittels Fokuskorrekturmitteln
sicherzustellen, durch die bei dem Abtastvorgang jederzeit die Position
des Fokus in Übereinstimmung
mit der jeweiligen Abtastposition gebracht wird. Die vorgeschlagenen
Fokuskorrekturmittel sind jedoch aufwendig und/oder haben einen großen Raumbedarf.
Sie sind deshalb für
viele Anwendungsfälle
nicht oder nur eingeschränkt
geeignet.
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Zwar
erlauben bekannte Niederkohärenz-interferometrische
Verfahren und Geräte
die Abtastung von Oberflächen
mit hoher Präzision.
Sie sind jedoch zur Abtastung von Oberflächen mit starken Unebenheiten,
d.h. mindestens abschnittsweise gekrümmten Oberflächen, weitgehend
ungeeignet. Lediglich die Abtastung ebener Oberflächen, wie
zum Beispiel einer rotierenden Scheibe (
US 5,473,431 ) oder der erwähnten, an
einem Meßkopf
vorbeigeführten
Folie, ist mit bekannten Niederkohärenz-interferometrischen Geräten mit
hoher Geschwindigkeit möglich.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, einen Weg aufzuzeigen, wie mit einem Niederkohärenz-interferometrischen
Gerät eine
beliebige, insbesondere auch (mindestens abschnittsweise) gekrümmte Oberfläche eines
Objektes schneller abgetastet werden kann.
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Diese
Aufgabe wird gelöst
durch ein Niederkohärenz-interferometrisches
Verfahren zur lichtoptischen Abtastung einer Oberfläche eines
Objektes, insbesondere einer gekrümmten Oberfläche, mittels eines
auf die Oberfläche
gerichteten Meßlichtstrahls und
eines Kurzkohärenz-Inter ferometers,
das eine kurzkohärente
Meßlichtquelle,
einen Referenzreflektor, eine Meßoptik, einen Detektor und
eine mit dem Detektor verbundenen Steuer- und Auswerteeinheit umfaßt, bei
welchem durch Bewegung des Meßlichtstrahls
relativ zu der Oberfläche
unterschiedliche Lateralabtastpositionen eingestellt werden, bei
denen der Meßlichtstrahl
auf unterschiedliche lichtreflektierende Stellen der Oberfläche auftrifft,
zur Bestimmung einer Abstandsinformation über die jeweils von dem Meßlichtstrahl
beleuchtete Stelle der Oberfläche Longitudinal-Abtastschritte durchgeführt werden,
bei denen eine Übereinstimmung
einer entlang einer quer zu der Oberfläche verlaufenden Abtastlinie
veränderlichen
Abtastposition mit der Position einer lichtreflektierenden Stelle
an der Oberfläche
des Objektes detektiert wird, das sich dadurch auszeichnet, daß der Meßlichtstrahl
mittels einer Meßoptik,
die eine numerische Apertur von nicht mehr als 0,3 hat, in einen
sich in Abtastrichtung um einen Zentralpunkt erstreckenden Fokusbereich
fokussiert wird, und die Abtastposition unter Kontrolle der Steuer-
und Auswerteeinheit entlang der Abtastlinie innerhalb eines Feinabtastbereiches
variiert wird, der mindestens teilweise mit dem Fokusbereich (27) übereinstimmt.
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Die
Aufgabe wird ferner gelöst
durch ein entsprechendes Niederkohärenz-interferometrisches.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Erfindungsgemäß wird das
Meßlicht
mittels einer Meßoptik,
die eine numerische Apertur von nicht mehr als 0,3, vorzugsweise
nicht mehr als 0,2 hat, in einen sich längs der Abtastgeraden erstreckenden
Fokusbereich fokussiert.
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Durch
Verwendung einer Meßoptik
mit einer so kleinen nu merischen Apertur wird das Meßlicht weniger
scharf, d.h. zu einem größeren Lichtfleck,
fokussiert. Dadurch werden die Signalintensität und die laterale Auflösung vermindert.
Im Rahmen der Erfindung wurde festgestellt, daß trotz dieser scheinbaren Nachteile
bei der kombinierten Longitudinal- und Lateralabstatung von gekrümmten Oberflächen ausgezeichnete
Ergebnisse bei Verwendung einer Meßoptik mit einer kleinen numerischen
Apertur und damit verbundener "schlechterer" Fokussierung erreicht werden.
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Im
Rahmen der Erfindung werden die optischen Eigenschaften einer Linse
mit ungewöhnlich kleiner
numerischer Apertur, abhängig
von den Eigenschaften der zu untersuchenden Oberfläche, in mehrerlei
Hinsicht vorteilhaft genutzt:
- – Ein erster
Anwendungsfall bezieht sich auf Oberflächen, die insgesamt eben sind,
jedoch relativ grobe strukturelle Unebenheiten aufweisen, die mit
vorbekannten Verfahren nur mit ständig variierender Fokussierung
und deswegen relativ langsam abgetastet werden konnten. In solchen Fällen erlaubt
die Erfindung die Abtastung der Oberfläche mit sehr viel höherer Geschwindigkeit. Sie
macht sich dabei zu nutze, daß sich
innerhalb des Fokusbereiches die Größe des von dem Meßlichtstrahl
auf der Oberfläche
erzeugten Lichtflecks in Abhängigkeit
von der Longitudinalposition der Oberfläche nur wenig ändert und
demzufolge die Intensität
des reflektierten Lichtes weitgehend unabhängig von der Longitudinalposition der
Oberfläche
ist. Dadurch ist ohne Neueinstellung der Fokussierung eine Variation
der Abtastposition über
einen so großen
räumlichen
Bereich möglich,
daß durch
Verschieben der Abtastposition mit hoher Geschwindigkeit auch erhebliche Oberflächenrauhigkeiten,
Stufen und Sprünge
erfaßt
werden können.
Die Abtastposition läßt sich wesentlich schneller
verschieben als der Fokusbereich, da dafür keine oder nur wesentlich
geringere Massen mechanisch beschleunigt werden müssen.
- – Ähnliches
gilt auch für
gleichmäßig gekrümmte Oberflächen, beispielsweise
die Innenwand eines Bohrlochs, sofern der Meßkopf bei der Änderung der
Lateralabtastposition relativ zu der Oberfläche so bewegt wird, daß sich der
Meßlichtweg
um weniger als die Länge
des Fokusbereiches ändert.
- – Wenn
die zu untersuchende Oberfläche
einen unregelmäßig gekrümmten Verlauf
hat findet gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung bei Änderung
der Lateralabtastposition zur Anpassung an die Form der Oberfläche eine Abtastungsgrobeinstellung
(scanning coarse adjustment) statt, wobei der Feinabtastbereich
und der Fokusbereich unter Kontrolle der Steuer- und Auswerteeinheit
des Gerätes
gleichgerichtet koaxial mit dem Meßlichtstrahl (d.h. auf der
Abtastgeraden) verstellt werden. Sofern der unregelmäßig gekrümmte Verlauf
der Oberfläche
(beispielsweise als CAD/CAM-Daten)
bekannt ist, kann eine Sollkurve vorgegeben werden, gemäß der der
Fokusbereich in den unterschiedlichen Lateralabtastpositionen jeweils
so eingestellt wird, daß die Oberfläche in dem
Fokusbereich liegt. Für
den Fall, daß die
Oberflächenposition
um mehr als einen vorbestimmten Grenzwert von der Sollkurve abweicht,
ist der Steueralgorithmus bevorzugt so ausgebildet, daß bei der
Abtastungsgrobeinstellung eine (von der vorbestimmten Sollkurve
abweichende) Nachregelung der Position des Fokusbereiches stattfindet,
wenn die Abweichung durch die Feinabtastung festgestellt wurde.
- – Die
Erfindung eignet sich in besonderem Maße auch zur Untersuchung von
Oberflächen,
die unregelmäßig ge krümmt sind,
ohne daß der
Verlauf der Krümmung
so gut vorbekannt ist, daß die
vorstehend erläuterte
Abtastungsgrobeinstellung mittels einer Sollkurve möglich wäre. In diesem Fall
wird für
die Abtastungsgrobeinstellung die bei mindestens einem vorausgehenden
Longitudinal-Abtastschritt gewonnene Abstandsinformation zum Steuern
der Verschiebung des Fokusbereiches benutzt. Mit anderen Worten
findet bei der Abtastungsgrobeinstellung eine geregelte Einstellung
des Fokusbereiches statt, bei der zur Einstellung der Position des
Fokusbereiches als Istwert Informationen verwendet werden, die bei
einem oder mehreren Longitudinal-Abtastschritten
gewonnen wurden. Im Gegensatz zu vorbekannten Geräten ( US 6,330,063 ) wird bei der
Erfindung der Fokus nicht ständig
synchron mit der Abtastposition eingestellt, sondern eine Nachführung des
Fokusbereiches erfolgt im Rahmen der Abtastungsgrobeinstellung nur
bei Bedarf, und zwar auf der Grundlage der Abstandsinformation mindestens
einer vorhergehenden, von der aktuellen lichtreflektierenden Stelle
beabstandeten Stelle.
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Für die Zwecke
der vorliegenden Erfindung läßt sich
die Länge
L des Fokusbereiches aus der numerischen Apertur NA und der Wellenlänge λ
o des verwendeten
Lichts berechnen gemäß:
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Darin
ist a ein Skalierungsfaktor, dessen Wert von der im Einzelfall vertretbaren
Grad der Unschärfe
in der Nähe
der Grenze des Fokusbereiches abhängt. Bevorzugt ist a ≤ 2, besonders
bevorzugt a ≤ 1,5.
Der Feinabtastbereich liegt vorzugsweise vollständig innerhalb des so definier ten
Fokusbereiches. Es sind aber auch Anwendungsfälle möglich, bei denen die Longitudinalabtastung
auf Interferenzsignalen basiert, die aus Reflexionen innerhalb des
Fokusbereiches resultieren, sich die Feinabtastung aber über die
Grenzen des Fokusbereiches hinaus erstreckt.
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Bevorzugt
wird Meßlicht
aus dem nahen infraroten Spektralbereich mit einer Zentralwellenlänge λo im
Bereich von 800 bis 1.300 nm verwendet. Durch eine Meßoptik mit
NA = 0,08 wird das Meßlicht
aus diesem Spektralbereich in einen Fokusbereich mit einer Länge von über 150 μm fokussiert.
Der Durchmesser des Fokusbereichs beträgt bei den als Beispiel angegebenen
Werten von λo und NA (abhängig von der konkreten Wellenlänge λo und
dem konkret betrachteten Teilabschnitt des Fokusbereiches) etwa 10
bis 20 μm.
Im allgemeinen hat der Fokusbereich bevorzugt eine Länge von
etwa 100 bis 300 μm
und eine Breite von 5 bis 20 μm.
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Die
Variation der Abtastposition im Rahmen der Feinabtastung kann durch Änderung
der Länge des
Referenzlichtweges, insbesondere durch Verstellen der Position eines
Referenzreflektors, erreicht werden. Bevorzugt wird die Longitudinal-Abtastposition
mittels einer variablen Wellenlängenselektionseinrichtung
im Detektionslichtweg gemäß der WO 03/073041
variiert. Auch andere Verfahren zur schnellen Longitudinalabtastung
(mit möglichst
wenig mechanischer Bewegung) können
im Rahmen der Erfindung vorteilhaft verwendet werden. Beispiele
werden in der WO 03/073041 als Zitate 4 bis 6 zitiert.
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Die
erfindungsgemäße Meßoptik mit
einer numerischen Apertur von maximal 0,3 wird, insbesondere für die Abtastung
von Bohrlöchern,
vorzugsweise mittels einer GRIN-Linse realisiert. Dieser Linsentyp
wird in der Optik für verschiedene
Zwecke eingesetzt. Beispielsweise wird in der
DE 19819762 A1 ein Modulationsinterferometer
beschrieben, bei dem eine GRIN-Linse (gradient index lens) verwendet wird.
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Die
Erfindung ermöglicht
eine verbesserte Qualitätskontrolle
in der industriellen Fertigung von Maschinenteilen mit gekrümmten, vor
allem konkaven Oberflächen,
zum Beispiel Zahnrädern,
Einspritzdüsen
und Bohrlöchern.
Speziell in der Mikrosystemtechnik besteht ein Bedarf nach einer
schnellen, präzisen
und kostengünstigen
Möglichkeit
zum Untersuchen von Innenräumen
von Bauteilen, da bereits kleinste Unregelmäßigkeiten an deren Innenwänden störend sind.
Beispielsweise haben sie einen erheblichen Einfluß auf das
Strömungsverhalten eines
den Innenraum durchströmenden
Fluids.
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Weitere
Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Figuren erläutert.
Die darin dargestellten Besonderheiten können einzeln oder in Kombination
verwendet werden, um bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung zu
schaffen. Es zeigen:
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1 ein
Ausführungsbeispiel
eines Niederkohärenzinterferometrischen
Gerätes;
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2 eine
vergrößerte Ausschnittsdarstellung
der in ein Bohrloch eindringenden Meßsonde des in 1 dargestellten
Gerätes;
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3 eine
Prinzipskizze des Meßkopfes
eines Niederkohärenz-interferometrischen
Gerätes
in drei Phasen A, B und C zur Erläuterung des Zusammenwirkens
von Feinabtastung und Abtastungsgrobeinstellung;
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4 eine
stark abstrahierte Prinzipskizze eines Abtastvorgangs in drei Phasen
A, B und C mit verschiedenen Detektionspositionen des Fokusbereiches;
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5 ein
Ausführungsbeispiel
eines Meßfühlers; und
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6 die
Abbildungsverhältnisse
bei Verwendung mehrerer Meßlichtquellen.
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Das
in den 1 und 2 gezeigte Ausführungsbeispiel
eines Niederkohärenz-interferometrischen
Gerätes
besteht aus einem relativ zu einem zu untersuchenden Objekt beweglichen
Meßkopf 1 und
einer stationären
Basiseinheit 4. Die Basiseinheit 4 enthält eine
niederkohärente,
breitbandige Meßlichtquelle 30,
deren Licht über
eine Linse 31 in eine Lichtleitfaser 32 eingekoppelt
wird. Die Lichtleitfaser 32 leitet das Licht über einen
optischen Verzweiger 33 der Lichtleitfaser 5 zu,
die zu dem Meßkopf 1 führt. Die
Lichtleitfasern 5 und 32 sind bevorzugt Single-Mode-Fasern.
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In
dem Meßkopf 1 wird
das aus der Lichtleitfaser 5 austretende Licht mittels
der Linse 10 kollimiert und einem Freistrahlteiler 13 zugeführt. Der Freistrahlteiler 13 teilt
das Licht in einen Meßlichtweg 23 und
einen Referenzlichtweg 22 auf.
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Auf
dem Referenzlichtweg 22 wird das Referenzlicht durch eine
Linse 12 refokussiert und durch einen Spiegel 14 einer
langgestreckten Referenzoptik 15 zugeführt. Die Referenzoptik 15 bildet
einen von der Linse 12 erzeugten Fokus auf einen Referenzreflektor 16 ab.
Nach Reflexion an dem Referenzreflektor 16 gelangt das
Referenzlicht auf demselben Weg wieder zurück zu dem Freistrahlteiler 13. Der
Freistrahlteiler 13 sowie die Referenzoptik 15 und der
Referenzreflektor 16 sind in einer Strahlteilereinheit 2 des
Meßkopfes 1 befestigt.
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Auf
dem Meßlichtweg 23 wird
das Meßlicht von
einer Linse 11 fokussiert und einer Meßoptik 17 zugeführt, die
bevorzugt ebenso wie die Referenzoptik 15 des Referenzlichtweges
als Staboptik mit einer GRIN-Linse ausgeführt ist. Die Meßoptik 17 ist
Teil einer sehr dünnen
Meßsonde 3 mit
einem Durchmesser von ca. 500 bis 800 μm, die in Bohrlöcher mit
einem Durchmesser von weniger als 1 mm eingeführt werden kann. Auf der von
dem Strahlteiler 13 abgewandten Seite der Meßoptik 17 ist
in dem Meßlichtweg 23 ein
Ablenkelement 18 angeordnet, das einen Meßlichtstrahl 23a auf
die zu untersuchenden Oberfläche 19,
im gezeigten Ausführungsbeispiel
die Innenfläche
eines Bohrloches, ablenkt. An einer lichtreflektierenden Stelle 19a der
Oberfläche 19 der
zu untersuchenden Probe wird das Meßlicht reflektiert und gelangt über das
Ablenkelement 18, die Meßoptik 17 und die
Linse 11 wieder zurück
zu dem Strahlteiler 13, wo es mit dem Referenzlicht, das
den Referenzlichtweg durchlaufen hat, zusammengeführt wird.
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Die
Intensität
des von der untersuchten Oberfläche 19 reflektierten
Meßlichtes
ist je nach Beschaffenheit der Oberfläche großen Schwankungen unterworfen.
Die damit verbundenen Probleme bei der Auswertung werden dadurch
reduziert, daß bei dem
in 1 gezeigten Niederkohärenz-interferometrischen Gerät der Referenzlichtweg
eine konstante Länge
hat. Deshalb sind die Intensitätsschwankungen
des Referenzlichts, dessen Intensität in der Regel deutlich größer als
die des Meßlichts
ist, minimal.
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Das
in dem Strahlteiler 13 aus Meßlicht und Referenzlicht gebildete
Detektionslicht wird über
die Linse 10 wieder in die Lichtleitfaser 5 eingekoppelt und
der Basiseinheit 4 und damit dem Detektor 35 zugeleitet.
Im einfachsten Fall weist der Detektor 35 nur ein einziges
Detektor-Element
auf, bei dem es sich bevorzugt um eine PIN-Diode handelt.
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Unterschiedliche
Längen
des Referenzlichtweges und des Meßlichtweges führen dazu,
daß in dem
Detektionslicht gewisse Wellenlängenbereiche aus
dem Spektrum der Meßlichtquelle 30 durch
destruktive Interferenz ausgelöscht
sind. In der Basiseinheit 4 ist eine variable Wellenlängenselektionseinrichtung 34 angeordnet,
die mit einer Steuer- und Auswerteeinheit 6 verbunden ist.
Sie läßt bevorzugt Licht
mit Wellenlängen,
die einer vorbestimmten Folge von Wellenzahlen entsprechen, passieren.
Diese Folge wird unter Kontrolle der Steuer- und Auswerteeinheit 6 so
verstellt, daß die
Abtastposition, auf die sich das von dem Detektor 35 erfaßte Niederkohärenzsignal
bezieht, variiert wird. Nähere
Informationen hierzu können
der weiter oben zitierten WO 03/073041 A1 entnommen werden, deren
Inhalt durch Bezugnahme zum Inhalt der vorliegenden Anmeldung gemacht
wird. Stimmt die Abtastposition mit einer lichtreflektierenden Stelle
der zu untersuchenden Oberfläche 19 überein,
so wird von dem Detektor 35 ein Interferenzsignal erzeugt,
das von der Steuer- und Auswerteeinheit 6 registriert wird.
Für diese
Abtastposition ermittelt die Steuer- und Auswerteeinheit 6 die
gewünschte
Abstandsinformation.
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Eine
Besonderheit des in 1 gezeigten Niederkohärenzinterferometrischen
Gerätes
besteht darin, daß der
Meßlichtstrahl 23 von
der Meßoptik 17 nicht
in einen scharfen Lichtfleck (in der Größenordnung der Lichtwellenlänge) auf
der zu untersuchenden Oberfläche 19 fokussiert
wird, sondern in einen sich senkrecht zur Oberfläche 19 erstreckenden
Fokusbereich 27, in dem sich die Breite des Meßlichtstrahles 23 nur
geringfügig ändert. Dies
wird, wie erläutert,
durch eine Meßoptik 17 erreicht,
die eine numerische Apertur von nicht mehr als 0,3, bevorzugt nur
0,05 bis 0,2 hat. Innerhalb des Fokusbereiches 27 wird
die Abtastposition unter Kontrolle der Steuer- und Auswerteeinheit 6 längs einer
Abtastgeraden 9 innerhalb eines Feinabtastbereiches 29 variiert,
der ein Teil des Fokusbereiches ist und beispielsweise eine Länge von
100 μm haben
kann (2).
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Das
Ablenkelement 18 ist, bevorzugt gemeinsam mit der Meßsonde 3,
die die Meßoptik 17 enthält, mittels
des Antriebs 20 um ihre Längsachse rotierbar,
so daß ein
ringförmiger
Bereich der Innenfläche
eines Bohrlochs untersucht werden kann. Zum Untersuchen der gesamten
Innenfläche
des Bohrlochs wird die Meßsonde 3 in
Längsrichtung
in das Bohrloch hineingeschoben. Bei schrittweiser Bewegung der
Meßsonde 3 werden
so die Innenflächen
in aufeinanderfolgenden ringförmigen
Bereichen abgetastet. Bevorzugt wird die Meßsonde 3 stetig bewegt, so
daß die
nacheinander abgetasteten lichtreflektierenden Stellen der Oberfläche 19 wendelförmig aneinander
angrenzen.
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Das
Ablenkelement 18 ist bevorzugt als Prisma ausgeführt, kann
aber beispielsweise auch ein Spiegel sein. Bevorzugt beträgt sein
Ablenkwinkel (Winkel α zwischen
der Achse der Meßoptik 17 und der
Abtastgeraden 9) 90°,
jedoch ist dies nicht zwingend. Auch wenn der Meßlichtstrahl 23 von
dem Ablenkelement 18 um weniger oder auch mehr als 90° abgelenkt
wird, können
Bohrlöcher
untersucht werden, sofern die Anordnung so ist, daß durch
Rotation der Meßsonde 3 die
Innenflächen
eines Bohrlochs lückenlos
abgetastet werden können.
Ein Ablenkwinkel von 90° ist
aber vorteilhaft, weil bei senkrechter Reflexion ein maximaler Anteil
des Meßlichtes
zurück
in die Meßsonde 3 reflektiert
wird. Bevorzugt ist das Ablenkelement 18 austauschbar.
Es kann beispielsweise abnehmbar an der Meßoptik 17 befestigt
sein oder eine aus Meßoptik 17 und
Ablenkelement 18 bestehende Baueinheit kann insgesamt austauschbar sein,
so daß die
Meßsonde 3 jeweils
optimal an das zu untersuchende Objekt (beispielsweise ein Bohrloch
oder ein Zahnrad) angepaßt
werden kann.
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Bei
dem gezeigten Ausführungsbeispiel
ist der gesamte Meßkopf 1 mittels
einer Mehrachsenaktorik (nicht gezeigt) dreidimensional beweglich,
wobei die Bewegung unter Kontrolle der Steuer- und Auswerteeinheit 6 präzise steuerbar
ist. Innerhalb des Meßkopfes 1 ist
der Abstand der Meßoptik 17 von
dem Strahlteiler 13 mittels eines Aktuators 21 verstellbar.
Dies wird bevorzugt dadurch erreicht, daß die gesamte Strahlteilereinheit 2 relativ
zu der Meßsonde 3 verschiebbar
ist.
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Durch Änderung
des Abstandes der Meßoptik 17 von
dem Strahlteiler 13 kann die Position des Zentrums F0 des Fokusbereiches 27 in Abtastrichtung
so verschoben werden, daß sich
die Wände
des Bohrlochs innerhalb des Fokusbereichs 27 (bei mittig in
dem Bohrloch 36 positionierter Meßsonde 3) befinden.
Insbesondere kann die Position des Fokusbereiches 27 an
eine Durchmesseränderung
des Bohrlochs angepaßt
werden, ohne daß ein
auf der zu untersuchenden Oberfläche
gebildeter Meßlichtfleck
lateral verschoben wird.
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Bei
der beschriebenen Konstruktion wird der Feinabtastbereich 29 gleichgerichtet
und synchron koaxial mit dem Fokusbereich verschoben, wobei auch
der Betrag der Verschiebung für
beide Bereiche gleich ist, also das Zentrum Q0 des
Feinabtastbereiches während
der Verschiebung einen konstanten Abstand zu dem Zentrum F0 des Fokusbereiches hat. Generell ist es
vorteilhaft, wenn bei der Abtastungsgrobeinstellung die Verschiebung
des Fokusbereiches 27 und die Verschiebung des Feinabtastbereiches 29 gleichgerichtet
und synchron stattfindet, wobei eine Verschiebung um gleiche Beträge besonders
vorteilhaft ist.
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Da
der Durchmesser eines zu untersuchenden Bohrlochs in der Regel (zumindest
auf 100 μm genau)
bekannt ist, kann der Abstand zwischen der Meßoptik 17 und dem
Strahlteiler 13 vor dem Einbringen in das Bohrloch so eingestellt
werden, daß die Oberfläche in dem
Fokusbereich 27 liegt. Beispielsweise kann über eine
(nicht gezeigte) Tastatur der Durchmesser des zu untersuchenden
Bohrlochs, z.B. 3 mm oder 5 mm, an die Steuer- und Auswerteeinheit 6 übertragen
werden.
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Bevorzugt
wird aber die Position des Fokusbereiches 27 automatisch,
im dargestellten Fall durch Änderung
des Abstandes zwischen der Meßsonde 3 und
der Strahlteilereinheit 2, eingestellt. Dazu verwendet
die Steuer- und Auswerteeinheit 6 die bei der Feinabtastung
gewonnene Abstandsinformation. Die automatische Positionierung des
Fokusbereiches 27 basiert auf einem Zusammenwirken der Feinabtastung
und der Abtastungsgrobeinstellung, die anhand von 3 näher erläutert wird.
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3 zeigt
als stark schematisierte Prinzipskizze die in diesem Zusammenhang
wesentlichen Funktionen eines erfindungsgemäßen Gerätes in drei Bewegungsphasen
A, B und C. Das Gerät
entspricht weitgehend der anhand der 1 und 2 erläuterten
Ausführungsform,
wobei jedoch der Meßlichtstrahl 23a ohne
Ablenkelement gerade auf die abzutastende Oberfläche 19 gestrahlt wird
und die Variation der Longitudinal-Abtastposition durch entsprechende Variation
der Position des Referenzreflektors 16 bewirkt wird. Die
Längen
des Abtastbereiches und des Fokusbereiches sind mit q bzw. f bezeichnet
und zur besseren Erkennbarkeit stark übertrieben dargestellt. Obwohl
die Meßoptik 17 einfachheitshalber
als einfache Linse dargestellt ist, handelt es sich selbstverständlich um
eine vorzugsweise als Staboptik ausgebildete optische Anordnung
mit einer numerischen Apertur von weniger als 0,3.
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Die
Teilfigur A zeigt einen Zustand, bei dem das Zentrum F0 des
Fokusbereiches 27 mit der lichtreflektierenden Stelle 19a der
Oberfläche 19 übereinstimmt.
Die Länge
des Referenzlichtweges 22 ist so eingestellt, daß die Mitte
Q0 des Feinmeßbereiches 29 mit
F0 übereinstimmt.
Dies bedeutet, daß die
mit Q0' bezeichnete
Position des Referenzspiegels 16 so eingestellt ist, daß die optische
Weglänge
des Referenzlichtweges 22 (zwischen Strahlteiler 13 und
Referenzreflektor 16) und die optische Weglänge des Meßlichtweges 23 (zwischen
Referenzreflektor 13 und reflektierender Stelle 19a) übereinstimmt,
wenn sich der Referenzspiegel in der mit Q0' bezeichneten Lage
befindet. Bei der Feinabtastung wird der Referenzspiegel 16 um ± q/2 oszillierend
bewegt. Entsprechend bewegt sich die Longitudinal-Abtastposition
um ± q/2
in dem Feinabtastbereich 29.
-
Die
Teilfigur B zeigt eine Bewegungsphase, bei der die Oberfläche 19 gegenüber der
Teilfigur A um Δs
nach rechts verschoben ist. Da die Feinabtastung sehr schnell ist,
wird die neue Position der Oberfläche sofort detektiert. Das
entsprechende Referenzsignal wird von dem Detektor erfaßt, wenn
sich der Referenzspiegel 16 in der mit Q1' bezeichneten um Δq verschobenen
Position befindet. Die Position des Fokusbereiches 27 ist
noch die gleiche wie bei Teilfigur A (Δf = 0).
-
Die
im Rahmen der vorausgehenden Feinabtastung erkannte Verschiebung
der Oberfläche 19 wird
von der Steuer- und Auswerteeinheit des Gerätes zu einem Steuersignal für den Aktuator 21 verarbeitet,
der die erforderliche Abtastgrobanpassung durch entsprechende Verschiebung
des Fokusbereiches 27 und des Abtastbereiches 29 (d.h.
der Mittelpunkte F0 und Q0 dieser
Bereiche) bewirkt. Dadurch werden der Strahlteiler 13 und
der Referenzreflektor 16 (bei der dargestellten Ausführungsform
auch die Meßoptik 17)
um einen Betrag Δf
= Δs so
verschoben, daß F0 und Q0 wieder in
der Longitudinalposition der lichtreflektierenden Stelle liegen
(Teilfigur C). Der Mittelpunkt des Abtastbereiches befindet sich
wieder in der ursprünglichen
(in Teilfigur A mit Q0' bezeichneten) Position (Δq = 0).
-
Für den praktischen
Erfolg der Erfindung ist wichtig, daß die Feinabtastung sehr viel
schneller stattfindet, als die Abtastgrobeinstellung. Quantitativ kann
man sagen, daß die
mittlere Abtastgeschwindigkeit der Feinabtastung vq,
die sich aus der Länge q
des Abtastbereiches und der Periodendauer T der Feinabtastung berechnen
läßt gemäß vq = q/T, mindestens zehn mal so groß ist wie
die maximale Geschwindigkeit vf,max der
Bewegung des Zentrums F0 des Fokusbereiches
bei der Abtastungsgrobeinstellung. Dadurch wird jede Änderung
der Position der bei der Feinabtastung erfaßten lichtreflektierenden Stelle
sofort detektiert. Dies ermöglicht
nicht nur eine schnelle Erfassung auch feiner Oberflächenstrukturen,
sondern auch eine praktisch verzögerungsfreie Nachregelung
der Position von F0 und Q0 im
Rahmen der Abtastungsgrobeinstellung.
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Bei
der in 3 dargestellten Ausführungsform erfolgt die Abtastungsgrobeinstellung
dadurch, daß innerhalb
des Meßkopfes 1 eine
entsprechende Verschiebung (der Komponenten 13, 16 und 17) stattfindet.
Für manche
Anwendungszwecke, insbesondere für
die Abtastung relativ großer
Objekte mit komplizierten Oberflächen
ist es vorteilhaft, wenn stattdessen der gesamte Meßkopf 1 präzise kontrolliert
dreidimensional bewegt wird. Entsprechende Technologien stehen beispielsweise
aus der Robotertechnik zur Verfügung.
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4 veranschaulicht
eine Oberflächenprofildetektion
einer Oberfläche 19,
die eine Stufe aufweist. Zum Abtasten verschiedener lichtreflektierender
Stellen 19a der Oberfläche 19 wird
der Meßlichtstrahl 23 lateral
in die gezeigten Detektionspositionen A, B und C bewegt. Bei der
Detektionsposition A befindet sich das Zentrum F0 des
Fokusbereiches 27, das im folgenden als mit dem Zentrum
Q0 des Feinabtastbereiches übereinstimmend
angenommen wird, unterhalb der Oberfläche 19. Von der Steuer- und
Auswerteeinheit 6 wird deshalb der Abstand zwischen Q0 und der Oberfläche 19 mit einem negativen Vorzeichen
registriert. Anschließend
wird der Meßlichtstrahl
durch eine Lateralbewegung des Meßkopfes 1 entlang
der Oberfläche 19 in
die Detektionsposition B bewegt. Bedingt durch die in 2 gezeigte Stufe
in dem Profil der Oberfläche 19 befinden
sich Q0 und F0 nun
oberhalb der Oberfläche 19,
so daß der
Abstand zwischen dem Zentrum 28 des Fokusbereiches 27 und
der lichtreflektierenden Stelle der Oberfläche 19 mit einem positiven
Vorzeichen registriert wird.
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Während für die Detektionsposition
A der Abstand zwischen dem Zentrum F0 des
Fokusbereiches 27 und der Oberfläche 19 relativ klein
ist, ist in der Detektionsposition B der Abstand des Zentrums F0 von der Oberfläche 19 relativ groß. Bei der
anschließenden
Lateralbewegung in die Detektionsposition C werden deshalb der Fokusbereich 27 und
der Feinabtastbereich 29 von der Steuer- und Auswerteeinheit
näher zur
Oberfläche 19 bewegt.
Ein solches Verschieben in Abtastrichtung erfordert eine Bewegung
des Meßkopfes 1 oder
der Strahlteilereinheit 2 relativ zu der Meßsonde 3.
Dies ist wegen der zu bewegenden Masse nur wesentlich langsamer
möglich als
das Variieren der Abtastposition innerhalb des Fokusbereiches. Deshalb
sind Bewegungen des Meßkopfes 1 in
Abtastrichtung in der Regel auch langsamer, als dessen gleichmäßige Lateralbewegung
entlang der Oberfläche 19.
Obwohl von der Steuer- und Auswerteeinheit bereits während der
Lateralbewegung des Meßkopfes
von der Detektionsposition B zur Detektionsposition C (z.B. durch
Betätigen
des in 1 gezeigten Aktuators) eine Bewegung des Fokusbereiches 27 in
Abtastrichtung gestartet wurde, hat F0 in
der Detektionsposition C noch nicht seine optimale Lage nahe der
Oberfläche 19 erreicht.
Der beim Übergang
von der Detektionsposition B in die Detektionsposition C eingeleitete
Einstellvorgang der Lage des Fokusbereiches 27 wird deshalb
auch beim Übergang
in (nicht gezeigte) weitere Detektionspositionen fortgesetzt, bis
der Abstand zwischen F0 und der Oberfläche 19 einen
vorgegebenen Schwellenwert nicht mehr überschreitet.
-
Um
möglichst
rasch ein Oberflächenprofil
einer Oberfläche 19 ermitteln
zu können,
wird also von der Steuer- und Auswerteeinheit 6 die in
einer ersten Detektionsposition beim Abtasten einer ersten lichtreflektierenden
Stelle der Oberfläche 19 gewonnene Abstandinformation
von der Oberfläche 19 dazu
genutzt, bereits während
einer Lateralbewegung zu einer zweiten Detektionsposition eine Bewegung
des Fokusbereiches 27 in Abtastrichtung zu steuern. Auf diese
Weise muß der
Fokusbereich 27 nicht für
jede Detektionsposition einzeln eingestellt werden. Statt dessen
wird der Fokusbereich 27 kontinuierlich unter Benutzung
der für
die jeweils vorhergehende Detektionsposition ermittelten Abstandsinformation
in Abtastrichtung verschoben. Da sich Oberflächenprofile auf einer Längenskala
von einigen 10 Mikrometern bei konkaven Oberflächen 19 von Bauteilen
meist stetig ändern,
läßt sich
durch die beschriebene Steuerung einer Bewegung des Fokusbereiches 27 die Geschwindigkeit,
mit der eine konkave Oberfläche 19 untersucht
werden kann, wesentlich erhöhen.
-
Eine
Besonderheit des in 1 gezeigten interferometrischen
Gerätes
besteht darin, daß in
dem Meßkopf 1 eine
CCD-Kamera 42 angeordnet ist. Mittels dieser CCD-Kamera 42 wird
ein Bild der zu untersuchenden Oberfläche 19 im sichtbaren
Spektralbereich erfaßt,
während
der Detektor 35 bevorzugt für Licht im nahen infraroten
Spektralbereich sensitiv ist.
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Der
Meßkopf 1 enthält eine
zweite Lichtquelle 46 zum Erzeugen von sichtbarem Licht für die CCD-Kamera 42.
Diese zweite Lichtquelle 46 ist eine Ringleuchte, die um
den Meßlichtweg
herum angeordnet ist. Von der zweiten Lichtquelle 46 ausgesandtes
Licht gelangt durch die Meßoptik 17 zu
dem zu untersuchenden Objekt. Das Ablenkelement 18 ist als
ein Strahlteiler-Würfel
ausgebildet, der an seiner 45° Grenzschicht
eine Reflexionsschicht 37 aufweist, die für Licht
des nahen infraroten Spektralbereichs reflektierend wirkt und für Licht
des sichtbaren Spektralbereichs durchlässig ist. Folglich wird das
in 2 mit dem Pfeil 25 symbolisierte Licht
für die
CCD-Kamera 42 von ihm nicht abgelenkt, während Licht
des nahen infraroten Spektralbereichs von dem Ablenkelement 18 zu
der zu untersuchenden Oberfläche
abgelenkt wird. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel wird das von
der CCD-Kamera 42 erfaßte
Licht des sichtbaren Spektralbereiches vom Grund eines Bohrlochs
reflektiert.
-
Das
vom Grund des Bohrloches reflektierte sichtbare Licht gelangt durch
das Ablenkelement 18 zurück in die Meßoptik 17 und
wird über
die Linse 11 dem Strahlteiler 13 zugeführt. Dort
wird es über
eine Linse 40 und einen Spiegel 41 auf eine CCD-Kamera 42 gelenkt.
Zur Verbesserung der Bildqualität
ist vor der CCD-Kamera 42 ein optisches Filter 44 angeordnet,
das Licht aus dem nahen infraroten Spektralbereich abhält. Die
CCD-Kamera 42 ist über
ein Kabel 45 mit einer Bildverarbeitungseinheit verbunden,
die Teil der im Basisteil 4 angeordneten Steuer- und Auswerteeinheit 6 ist.
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Mittels
der Bildverarbeitungseinheit werden aus dem von der CCD-Kamera 42 erfaßten Bild
des Objektes Koordinaten zur Steuerung des Meßkopfes 1 gewonnen,
insbesondere der Mittelpunkt eines zu untersuchenden Bohrloches
bestimmt. Auf Basis dieser Daten kann die Meßsonde 3 zu diesem
Mittelpunkt hingeführt
werden. Auf diese Weise ist es leichter und schneller möglich, die
Meßsonde 3 in
ein Bohrloch einzuführen,
da die Gefahr einer Beschädigung
des Meßfühlers 3 durch
eine Kollision mit dem Objekt vermieden wird.
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Ein
weiterer Vorteil der CCD-Kamera 42 liegt darin, daß das von
ihr erfaßte
Bild dazu genutzt werden kann, eine in der Praxis kaum vermeidbare
Exzentrizität
der rotierenden Meßsonde 3 zu
erfassen und zu kalibrieren. Da das von der CCD-Kamera 42 erfaßte Licht
von der Meßoptik 17 abgebildet
wird und sichtbares Licht von dem Ablenkelement 18 allenfalls
unwesentlich beeinflußt
wird, macht sich eine Exzentrizität der rotierenden Meßsonde 3 darin bemerkbar,
daß das
sichtbare Licht von der Meßoptik 17 nicht
in einen kreisförmigen
Bereich, sondern in einen sich zyklisch bewegenden Bereich auf die
zu untersuchende Oberfläche 19 abgebildet
wird. Mittels der CCD-Kamera 42 kann auf diese Weise eine Exzentrizität der rotierenden
Meßsonde 3 erfaßt und beim
Ermitteln einer Ortsinformation über
die zu untersuchende Oberfläche 19 berücksichtigt
werden.
-
5 zeigt
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
Meßsonde 3.
Wie im Vorhergehenden erläutert wurde,
sind die wesentlichen Elemente der Meßsonde 3 die Staboptik 17 und
das Ablenkelement 18. Bei dem in 5 gezeigten
Ausführungsbeispiel
ist das Ablenkelement 18 als Strahlteiler ausgeführt, der
mit einem im nahen infraroten Spektralbereich wirksamen Spiegel 38 kombiniert
ist. Dieser Strahlteiler weist eine Reflexionsschicht 37 auf,
die für
Licht des nahen infraroten Spektralbereichs halb durchlässig ist.
Auf diese Weise wird das aus der Meßoptik 17 austretende
Meßlicht 23 in
zwei entgegengesetzt verlaufende Teilstrahlen 23b und 23c aufgeteilt,
so daß gleichzeitig
zwei gegenüberliegende
lichtreflektierende Stellen 7, 8 eines Bohrlochs
abgetastet werden können.
-
Mittels
des als Strahlteiler ausgebildeten Ablenkelements 18 werden
zwei Meßlichtwege
geschaffen, die sich geringfügig
unterscheiden. Auf einem ersten Meßlichtweg wird der erste Teilstrahl
des Meßlichts
nämlich
sofort von der Reflexionsschicht 37 des Ablenkelements 18 um
90° abgelenkt
und der zu untersuchenden Oberfläche 19 zugeführt. Auf dem
zweiten Meßlichtweg
tritt der zweite Teilstrahl des Meßlichts zunächst durch die Reflexionsschicht 37 hindurch,
wird dann von dem Spiegel 38 reflektiert und nach erneutem
Eintritt in den Strahlteiler von der Reflexionsschicht 37 reflektiert
und der zweiten lichtreflektierenden Stelle 8 der zu untersuchenden
Oberfläche 19 zugeführt. Von
der Oberfläche 19 reflektiertes
Meßlicht
gelangt über
die beiden beschriebenen Meßlichtwege
wieder zurück
zu der Meßoptik 17 und von
dort zu dem Detektor 35. Der Spiegel 38 ist bevorzugt
leicht gewölbt,
damit die beiden Fokusbereiche 27 jeweils denselben Abstand
zu dem Ablenkelement 18 haben.
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Der
durch die Anordnung des Strahlteilers 37 und des Spiegels 38 bedingten
Weglängenunterschied
der beiden Meßlichtwege
ist aus den Abmessungen der Meßsonde 3 bekannt.
Der übrige
Weglängenunterschied
der beiden Meßlichtwege
hängt davon
ab, wie genau der Meßfühler 3 im
Mittelpunkt des Bohrloches sitzt. Mittels der Steuer- und Auswerteeinheit 6 kann
(beispielsweise gemäß der WO 03/073041)
für jeden
der beiden Meßlichtwege
und damit für
die beiden gegenüberliegenden
lichtreflektierenden Stellen 7, 8 der zu untersuchenden
Oberflächen 19 jeweils
eine Abstandsinformation gewonnen werden.
-
Mit
der in 5 gezeigten Meßsonde 3 kann folglich
nicht nur die Geschwindigkeit erhöht werden, mit der ein Bohrloch
untersucht werden kann, sondern es läßt sich auch unabhängig von
der beschriebenen CCD-Kamera 42 eine mechanische Exzentrizität der Meßsonde 3 bestimmen
und kompensieren. Wenn sich nämlich
der Strahlteiler 37 in einer vom Mittelpunkt des Bohrlochs
abweichenden Position befindet, ist der Abstand der gegenüberliegenden lichtreflektierenden
Stellen 7, 8 der zu untersuchenden Oberfläche 19 zum
Strahlteiler 37 unterschiedlich. Dieser Unterschied wird über die
in der Steuer- und Auswerteeinheit 6 gewonnene Abstandsinformation
ermittelt und kann zum Kompensieren der Exzentrizitäten genutzt
werden. Insbesondere läßt sich auf
diese Weise die Präzision,
mit der ein Durchmesser des Bohrlochs ermittelt werden kann, erhöhen.
-
Bei
einer geeigneten Ausgestaltung der Reflexionsschicht 37 ist
es möglich,
zwei Wellenlängen gleichzeitig
zur Niederkohärenz-interferometrischen Abtastung
verschiedener Oberflächenpunkte
zu nutzen. Dazu ist die Reflexionsschicht 37 für Licht
eines ersten Wellenlängenbereichs,
beispielsweise um 830 nm, halb durchlässig und für Licht eines zweiten Wellenlängenbereiches,
beispielsweise um 1.300 nm, durchlässig. In der Steuer- und Auswerteeinheit 6 lassen
sich diese beiden Wellenlängenbereiche
trennen und daraus verschiedene Niederkohärenz-interferometrische Signale
erzeugen und auswerten. Während
das Meßlicht
im Bereich des ersten Wellenlängenbereichs
durch den im vorhergehenden beschriebenen Strahlverlauf eine Information über Wände des
Bohrlochs vermittelt, kann mit dem Meßlicht des zweiten Wellenlängenbereichs
der Grund eines Bohrlochs untersucht werden. Dabei ist es insbesondere
auch möglich,
hinter dem ersten Ablenkelement 18 ein weiteres Ablenkelement
(nicht gezeigt) anzuordnen, mit dem Licht des zweiten Wellenlängenbereichs
um einen Winkel zwischen 0° und
fast 180°,
bevorzugt 90°,
abgelenkt und so ebenfalls zur Untersuchung der Wände des
Bohrlochs genutzt werden kann. Auf diese Weise können gleichzeitig benachbarte
lichtreflektierende Stellen der Oberfläche 19 untersucht
werden.
-
Um
die Geschwindigkeit, mit welcher eine Oberfläche 19 untersucht
werden kann, weiter zu erhöhen,
können – wie in 6 dargestellt – mehrere voneinander
beabstandete Meßlichtquellen 30 verwendet
werden. Die Meßlichtquellen 30 sind
beispielsweise mittels eines parallelen Lichtleitfaser-Arrays entlang
einer Linie angeordnet. Über
eine rotierende Zusatzoptik 50 werden Meßlichtquellen 30 von der
ebenfalls rotierenden Meßoptik 17 stets
winkelrichtig auf die Innenfläche
eines Bohrlochs übertragen.
-
In
dem Basisteil 4 ist für
jede einzelne der Meßlichtquellen 30 ein
eigener Detektor 35 oder ein Detektorelement eines gemeinsamen
Detektors 35 vorgesehen. Auf diese Weise läßt sich
bei Verwendung von drei Meßlichtquellen 30 eine
Oberfläche 19 dreimal
so schnell untersuchen. Selbstverständlich ist die Anzahl der verwendeten
Meßlichtquellen 30 aber
nicht notwendigerweise auf drei beschränkt.
-
Die
Zusatzoptik 50 ist als Prisma mit einer ungeraden Anzahl
von Reflexionen, beispielsweise als Dove-Prisma oder ein Schmidt-Pechan-Prisma ausgebildet.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist
die Zusatzoptik 50 als kegelstumpfförmiges Dove-Prisma ausgeführt, das
mittels eines Motors 51 um dieselbe geometrische Achse
wie die Meßsonde 3 rotierbar
ist. Wie man anhand des gezeigten Strahlengangs des Meßlichts
durch das Dove-Prisma 50 erkennt, wird von der Linse 11 kommendes
Meßlicht bei
Eintritt in das Prisma 50 dessen Basisfläche 52 zugeführt und
dort reflektiert, so daß es
zur Seite 53 austritt. Rotiert das Dove-Prisma 50 um
dieselbe Achse wie die Meßoptik 17 der
Meßsonde 3 mit
der halben Umdrehungsgeschwindigkeit der Meßoptik 17, so werden
die entlang einer Linie angeordneten Meßlichtquellen 30 stets
winkelrichtig auf die zu untersuchende Oberfläche 19 eines Bohrlochs
projiziert.
-
- 1
- Meßkopf
- 2
- Strahlteilereinheit
- 3
- Meßsonde
- 4
- Basiseinheit
- 5
- Lichtleitfaser
- 6
- Steuer-
und Auswerteeinheit
- 7
- lichtreflektierende
Stelle
- 8
- lichtreflektierende
Stelle
- 9
- Abtastgerade
- 10
- Linse
- 11
- Linse
- 12
- Linse
- 13
- Strahlteiler
- 14
- Spiegel
- 15
- Referenzoptik
- 16
- Referenzreflektor
- 17
- Meßoptik
- 18
- Ablenkelement
- 19
- Oberfläche
- 19a
- lichtreflektierende
Stelle
- 20
- Antrieb
- 21
- Aktuator
- 22
- Referenzlichtweg
- 23
- Meßlichtweg
- 23a
- Meßlichtstrahl
- 24
- Referenzpunkt
- 25
- CCD-Licht
- 27
- Fokusbereich
- 28
- Zentrum
des Fokusbereiches
- 29
- Feinabtastbereich
- 30
- Meßlichtquelle
- 31
- Linse
- 32
- Lichtleitfaser
- 33
- Verzweiger
- 34
- Wellenlängenselektionseinrichtung
- 35
- Detektor
- 36
- Bohrloch
- 37
- Reflexionsschicht
- 38
- Spiegel
- 40
- Linse
- 41
- Spiegel
- 42
- CCD-Kamera
- 44
- Filter
- 45
- Kabel
- 46
- Lichtquelle
- 50
- Zusatzoptik
- 51
- Motor
- 52
- Basisfläche
- 53
- Seite