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Die
vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der optischen Messgeräte und insbesondere
das Gebiet der optischen Geber, bei denen Methoden präziser Lichtaussendung
und Lichtabtastung zusammen mit Datenverarbeitungselektronik benutzt
werden.
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Positionsgebersysteme
und insbesondere Drehgeber, die einen Sensor enthalten, der an einem in
Form hergestelltem Trägerrahmen
(lead frame) befestigt ist, haben bisher Leistungssteigerungen bei Anwendungen,
die Präzisionsmessungen
erfordern, ermöglicht.
Der typische Drehgeber enthält
eine Leiterplatte (PCB), auf der ein Sensor sitzt. Der Sensor ist
im Allgemeinen über
eine Reihe von Leitungen und Drähten
mit einer verarbeitenden Schaltung verbunden. Abschließend werden
eine Reihe von Vergussmaterialien zum Abdecken und Schutz der empfindlichen
Sensorelektronik und der mit dem Sensor verbundenen elektronischen
Schaltung ausgewählt. Dieses
Verfahren zur direkten Montage des Chips auf der Leiterplatte bezeichnet
man gewöhnlich
als COB oder Chip-On-Board.
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Obwohl
Drehgeber, bei denen die oben beschriebene COB-Technik verwendet
wird, gewisse Vorteile bieten, wurde die gesamte Leistung, Verlässlichkeit
und Dauerhaftigkeit des Produkts durch konstruktive Einschränkungen
des bekannten Stands der Technik geschmälert. Von besonderem Belang
ist die Gefährdung
der geometrischen Sensitivität
des Gebers durch die Befestigung des Sensors an der Leiterplatte.
Der Abstand zwischen der Oberfläche der
Vergussschicht und der Leiterplatte ist zum Beispiel nicht genau
bekannt. Dadurch wird der Luftspalt zwischen der Kodierscheibe und
der verkapselten Oberfläche
nicht optimiert. Dies führt
dazu, dass etwaige Fehler bei der Herstellung derartiger Geber die Funktionsfähigkeit
des gesamten Systems beeinflussen können.
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Diese
Probleme sind mit weiteren Schwierigkeiten verbunden, die mit der
Anwendung der Vergussmasse am Sensor und der umgebenden Schaltung
zusammenhängen.
Die Vergussmasse wird im Allgemeinen in flüssiger Form aufgebracht, deren Dosierung
während
des Produktionsprozesses eventuell nicht kontrollierbar ist und
daher zu unförmigen Ansammlungen
von Vergussmasse führen
kann, welche die optische Empfindlichkeit des Sensors und die Verlässlichkeit
der elektrischen Verbindungen vom Sensor zur Leiterplatte beeinträchtigen.
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Eine
weitere Schwierigkeit beim bekannten Stand der Technik besteht darin,
dass die Montage des Gebers ein komplizierter Vorgang ist, und das Zusammenspiel
der oben aufgeführten
geometrischen, optischen und elektrischen Schwierigkeiten zur Unbrauchbarkeit
des Produkts führen
könnte.
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Demgemäß besteht
ein Aspekt der vorliegenden Erfindung darin, ein Positionsgebersystem mit
einer Lichtquelle zur Erzeugung eines optischen Signals bereitzustellen,
das an eine optische Trägerkonstruktion
gekoppelt ist, die eine lichtbrechende Optik zur Lenkung des optischen
Signals beherbergt. Ein Trägerrahmen,
in dem eine Vertiefung definiert ist, ist mit der optischen Trägerkonstruktion
verbunden, indem ein Zapfen der optischen Trägerkonstruktion von mindestens
einem Loch im Trägerrahmen aufgenommen
wird. Ein Sensor ist in der Vertiefung zur Erzeugung eines elektrischen
Signals als Reaktion auf das optische Signal angeordnet, wobei das elektrische
Signal an eine Leiterplattenbaugruppe weitergeleitet wird. Der Trägerrahmen
ist auf der Leiterplattenbaugruppe so angeordnet, dass der Sensor im
Verhältnis
zur Leiterplattenbaugruppe auf einer vorgegebenen Höhe sitzt.
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Der
oben beschriebene Aspekt der vorliegenden Erfindung bietet erhöhte Sicherheit
bei der Ausrichtung der optischen Bauteile des Gebersystems.
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Außerdem bietet
der oben beschriebene Aspekt der vorliegenden Entwicklung verglichen
mit dem bekannten Stand der Technik höhere Leistung und Verlässlichkeit.
Insbesondere der Trägerrahmen, in
dem eine Vertiefung definiert ist, ermöglicht, dass sich der Sensor
in einer bestimmten Höhe über der Leiterplattenbaugruppe
befindet, und stellt somit ein besonderes Hilfsmittel in der Konstruktion
des Gebers dar. Darüber
hinaus beseitigt der Trägerrahmen, in
dem eine Vertiefung definiert ist, die Notwendigkeit verschiedener
Vergussmassearten, da nur eine minimale Menge an Vergussmasse zum
Abdecken des Sensors und der verbundenen Schaltung erforderlich ist.
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Ein
zweiter Aspekt der Erfindung besteht in einer Trägerrahmenbaugruppe, die einen
Trägerrahmen,
in dem eine Vertiefung definiert ist, einen Trägerrahmenkontakt, der in der
Vertiefung angeordnet ist, und einen Sensor, der auf dem Trägerrahmenkontakt
sitzt, umfasst.
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Ein
dritter Aspekt der vorliegenden Erfindung besteht in einem Positionsgebersystem,
das eine Lichtquelle zur Erzeugung eines optischen Signals, eine
Leiterplattenbaugruppe und einen Trägerrahmen umfasst, der auf
der Leiterplattenbaugruppe abgestützt ist, wobei im Trägerrahmen
eine erste Vertiefung und ein Hohlraum, in dem die Lichtquelle angeordnet
ist, definiert sind. Auf der Leiterplattenbaugruppe ist ein Anschlussteil
positioniert, der sich außerhalb
des Trägerrahmens
befindet, und ein Kontaktpad für
den Anschlussteil ist innerhalb einer zweiten, im Trägerrahmen
definierten Vertiefung angeordnet und elektrisch mit dem Anschlussteil
verbunden. In der zweiten Vertiefung ist ein Sensor angeordnet, der
auf einem Trägerrahmenkontakt
sitzt und so ausgeführt
ist, dass er als Reaktion auf das optische Signal ein elektrisches
Signal erzeugt, das an einen Bonddraht weitergeleitet wird, der
sich in der zweiten Vertiefung befindet und in elektrischem Kontakt
mit dem Kontaktpad steht, so dass das elektrische Signal zum Anschlussteil
und zur Leiterplattenbaugruppe übertragen
wird, wobei die zweite Vertiefung eine Höhe besitzt, die größer als
eine maximale Höhe
des Bonddrahtes ist, und das Kontaktpad des Anschlussteiles mindestens
auf derselben Höhe über der
Leiterplattenbaugruppe liegt wie eine obere Fläche des Sensors.
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Der
oben aufgeführte
zweite und dritte Aspekt der Erfindung bietet den Vorteil, dass
nur eine minimale Materialmenge für den Verguss des Sensors erforderlich
ist.
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Ein
vierter Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Positionsgebersystem,
das eine Lichtquelle zur Erzeugung eines optischen Signals, eine
Leiterplattenbaugruppe und einen Trägerrahmen, der auf der Leiterplattenbaugruppe
unterstützt ist,
umfasst, wobei im Trägerrahmen
eine erste Vertiefung und ein Hohlraum, in dem die Lichtquelle angeordnet
ist, definiert sind. Auf der Leiterplattenbaugruppe ist ein Anschlussteil
positioniert, der sich außerhalb
des Trägerrahmens
befindet, und ein Kontaktpad für
den Anschlussteil ist innerhalb einer zweiten, im Trägerrahmen
definierten Vertiefung angeordnet und elektrisch mit dem Anschlussteil
verbunden. In der zweiten Vertiefung ist ein Sensor angeordnet, der
auf einem Kontakt sitzt und so ausgeführt ist, dass er als Reaktion
auf das optische Signal ein elektrisches Signal erzeugt, das an
einen Bonddraht weitergeleitet wird, der sich in der zweiten Vertiefung
befindet und in elektrischem Kontakt mit dem Kontaktpad steht, so
dass das elektrische Signal zum Anschlussteil und zur Leiterplattenbaugruppe übertragen
wird, wobei die zweite Vertiefung unterhalb der ersten Vertiefung
liegt.
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Der
oben aufgeführte
vierte Aspekt der Erfindung bietet den Vorteil, dass dickere Materialien,
zum Beispiel Glas, für
eine Kodierscheibe verwendet werden können, die in einem derartigen
Positionsgebersystem enthalten ist.
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Diese
und weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung sind nachstehend
noch detaillierter mit Verweis auf eine bevorzugte Ausführungsform
und die folgenden Zeichnungen beschrieben.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt eine Einzelteildarstellung
eines Positionsgebersystems gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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2 zeigt eine Darstellung
einer mit dem Positionsgebersystem aus 1 zu verwendenden optischen Trägerkonstruktion
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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3 zeigt eine perspektivische
Darstellung einer mit dem Positionsgebersystem aus 1 zu verwendenden Trägerrahmenbaugruppe gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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4(a) zeigt eine perspektivische
Darstellung einer optischen Trägerkonstruktion
aus 2 während der
Befestigung an der Trägerrahmenbaugruppe
aus 3.
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4(b) zeigt eine Querschnittsansicht
der an der Trägerrahmenbaugruppe
aus 3 befestigten optischen
Trägerkonstruktion
aus 2 entlang der Linie
4(b)-4(b) aus 4(a).
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5 zeigt eine Draufsicht
auf einen Teil des Positionsgebersystems gemäß der vorliegenden Erfindung.
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6 zeigt eine Querschnittsansicht
eines Ausschnitts des Positionsgebersystems aus 1 gemäß der vorliegenden
Erfindung entlang der Linie 6-6 aus 5.
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7 zeigt eine Querschnittsansicht
eines Ausschnitts des Positionsgebersystems gemäß der vorliegenden Erfindung
entlang der Linie 7-7 aus 5.
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8 zeigt eine vergrößerte Darstellung
eines Ausschnitts aus 7.
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9(a) zeigt eine verfeinerte
Darstellung der 6 gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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9(b) zeigt eine verfeinerte
und vergrößerte Darstellung
von Ausschnitten aus 9(a) gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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10 zeigt eine zweite verfeinerte
Darstellung eines Ausschnitts aus 6 gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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11 zeigt eine Draufsicht
auf einen Ausschnitt der Trägerrahmenbaugruppe
aus 3 mit einem darauf überlagerten
LED-Hohlraum gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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12 ist eine Querschnittsdarstellung
der Trägerrahmenbaugruppe
von 3 gemäß der Linie -123-12
der 3.
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13 ist eine Querschnittsdarstellung
der Trägerrahmenbaugruppe
von 3 gemäß der Linie 13-13
der 12.
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Wie
in diesem Dokument dargestellt und beschrieben, ist die vorliegende
Erfindung ein verbessertes Positionsgebersystem, das eine optische
Trägerkonstruktion
und einen Trägerrahmen
umfasst, wobei der Trägerrahmen
einen Sensor und die damit verbundene Elektronik auf vorteilhafte
Weise trägt und
enthält.
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1 zeigt eine Einzelteildarstellung
eines Positionsgebersystems 10 gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Wie dargestellt, ist das Positionsgebersystem 10 ein
Drehgeber. Die vorliegende, im Nachfolgenden beschriebene Erfindung
kann jedoch auch als Längenmessgerät konfiguriert
werden.
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Das
Positionsgebersystem 10 umfasst im Allgemeinen eine optische
Trägerkonstruktion 12 und eine
Trägerrahmenbaugruppe 14,
die, wie nachstehend erläutert,
zusammengefügt
werden. Eine Leiterplattenbaugruppe 16 und eine Kodierscheibe 18 sind
um eine Achse 24 angeordnet, die mit einem Motor 22 verbunden
ist. Eine Nabe 20 ist über
der Kodierscheibe 18 zur Steuerung der Drehung der Kodierscheibe 18 um
die Achse 24 angeordnet. Die Leiterplattenbaugruppe 16 ist
mit einem Haltebolzen 26 am Motor 22 befestigt,
der durch eine Öffnung
in der Leiterplattenbaugruppe 16 gesteckt wird, so dass sein
Gewinde in eine mit einem Gewinde versehene Öffnung des Motors 22 eingreift.
Selbstverständlich sind
andere Methoden, zum Beispiel Klebstoff oder die Verwendung von
Schnappverbindungen, zur Befestigung der Leiterplattenbaugruppe 16 am
Motor 22 zulässig.
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2 zeigt eine detailliertere
Darstellung der optischen Trägerkonstruktion 12.
Die optische Trägerkonstruktion 12 umfasst
einen Trägerkörper 28, der
mindestens einen Zapfen 30.1, 30.2 aufweist. Der
Trägerkörper 28 umgibt
ein optisches Element 32, vorzugsweise eine prismatische
Linse, zur direkten Brechung des einfallenden Lichts. In einer bevorzugten
Ausführungsform
besitzt die optische Trägerkonstruktion 12 zwei
Zapfen 30.1, 30.2 die, wie nachstehend beschrieben,
eine Verbindung mit der Trägerrahmenbaugruppe 14 herstellen.
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3 zeigt eine perspektivische
Darstellung der Trägerrahmenbaugruppe 14.
Die Trägerrahmenbaugruppe 14 umfasst
einen Trägerrahmen 34,
in dem eine Vertiefung 40 zur Aufnahme eines Trägerrahmenkontakts 38 und
eines Sensors 36 definiert ist. Wie in 9(b) dargestellt, besitzt die Trägerrahmenbaugruppe 14 nahe
ihres Umfangs eine gestufte Kontur und weist eine maximale Höhe E von
ca. 1,4 mm auf. Somit besitzt auch die Vertiefung 40 eine
gestufte Form, die eine obere Öffnung
definiert, die sich in einem Abstand E über der Leiterplattenbaugruppe 16 befindet.
Wie nachstehend im Einzelnen beschrieben, erfüllt die Vertiefung 40 zwei
Funktionen: 1) Sie fixiert die Verbindungspunkte, welche die Übertragung
von Signalen vom Sensor 36 zu einer Endanwendung ermöglichen
und 2) sie bietet eine Form, die das Abdecken der Bonddrähte und
des Sensors 36 mit einer optimierten Menge schützender
transparenter Vergussmasse 54 erleichtert.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
ist der Sensor 36 ein OPTO-ASIC-Sensor, der die Funktionen
der Datenabtastung, Signalaufbereitung für den Datensensor, Kommutierungsabtastung
und Signalaufbereitung für
den Kommutierungssensor auf einem einzigen Siliziumträger verbindet.
Wie in 3 und 9 dargestellt, ist der Sensor 36 in
einem unteren Teil der Vertiefung 40 angeordnet und dort
so zentriert, dass er sich in einem Abstand 1 (ca. 0,5
bis 1,0 mm) von der inneren Seitenwand des zylinderförmigen Abschnitts
befindet. Der Abstand 1 kann beliebig verkleinert werden,
indem der untere, zylinderförmige
Teil der Vertiefung 40 näher beim Sensor 36 positioniert
wird, wobei sich Einschränkungen
bezüglich dieses
Abstands aus den mechanischen Toleranzen des Sensors, den Verfahren
für die
Herstellung der Vertiefung sowie der Bestü ckungsgenauigkeit der Montagevorrichtung
ergeben. Die Verkleinerung des Abstands 1 trägt dazu
bei, die für
den Verguss benötigte
Materialmenge zu verringern und erhöht die Beständigkeit gegen thermische Spannungen,
die zur Ablösung
der Vergussschicht führen
könnten.
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Ein
Teil des Sensors 36 grenzt an eine Gruppe externer Kontaktpads 42.1-42.10,
die mit einer Gruppe externer Anschlussteile 44.1-44.10 verbunden
sind. Wie in 9(b) dargestellt,
sind die oberen Enden der Kontaktpads 42.1-42.10 bündig mit
einem inneren Abschnitt 101 des Trägerrahmens 34 und
befinden sich in einem Abstand C (circa 1 mm) über der Leiterplattenbaugruppe 16.
In der dargestellten Ausführungsform
sind zehn externe Anschlussteile 44.1-44.10 vorhanden.
Es ist jedoch selbstverständlich
dass in alternativen Ausführungsformen
die genaue Anzahl der externen Kontaktpads 42.1-42.10 und
der externen Anschlussteile 44.1-44.10 von der Datenmenge
abhängt,
die von Sensor 36 empfangen und verarbeitet wird.
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Wie
in 3 und 4(a) dargestellt, umfasst der Trägerrahmen
34 außerdem
die Löcher 46.1, 46.2 zur
Aufnahme der Zapfen 30.1, 30.2 der oben beschriebenen
optischen Trägerkonstruktion 12. Wenn
die zylinderförmigen
Zapfen 30.1, 30.2 in die Löcher 46.1, 46.2 gesteckt
werden, schieben sich zwei Seitenstücke 100 über die
Seiten des Trägerrahmens 34 und
greifen in Stege 102 in der Art eines Rasthakens ein. Sobald
die optische Trägerkonstruktion 12 mit
dem Trägerrahmen 34 verbunden
ist, werden die beiden rückwärtigen Flansche 104 der
optischen Trägerkonstruktion 12 in
Nuten 106, die sich im Trägerrahmen 34 befinden,
geschoben, so dass sie zur seitlichen Steifigkeit des Aufbaus beitragen und
die externen Anschlussteile vor versehentlichem Kontakt mit Fremdkörpern schützen. Selbstverständlich sind
alternative Befestigungsmethoden, zum Beispiel Presspassungen, Klebungen,
Schrauben oder Schnappverbindungen, möglich.
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Wie
in 3 dargestellt, befindet
sich zwischen den Löchern 46.1, 46.2 und
benachbart zur Vertiefung 40 ein LED-Hohlraum 47 (Leuchtdioden-Hohlraum 47).
Im LED-Hohlraum 47 sind
ein LED-Kontakt 48 und eine LED 50 angeordnet,
wie in 12 gezeigt. Es
ist zu beachten, dass die LED 50 eine LED vom n-Typ oder
p-Typ sein kann.
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5 zeigt eine Draufsicht
auf einen Ausschnitt des Positionsgebersystems 10 gemäß der vorliegenden
Erfindung. Die optische Trägerkonstruktion 12 ist
mit der Trägerrahmenbaugruppe 14 verbunden,
indem die Zapfen 30.1, 30.2 (2 und 4(a)-(b)), als
Ausricht-Führungen
durch Ausrichten mit den Löchern 46.1, 46.2 (3 und 4(a)) und Einstecken in die Löcher 46.1, 46.2 verwendet
werden. Während
des Einsteckens greifen die Seitenstücke 100 in die Stege 102 in
der Art eines Rasthakens, wie zuvor beschrieben. Die Kodierscheibe 18 befindet sich
unter der Nabe 20, so dass die Kodierscheibe 18 während des
Betriebs um die Achse 24 rotiert werden kann.
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6 zeigt einen Querschnitt
eines Ausschnitts des Positionsgebersystems 10 entlang
der Linie 6-6 von 5.
Wie oben ausgeführt,
ist die optische Trägerkonstruktion 12 mit
der Trägerrahmenbaugruppe 14 verbunden,
die direkt auf der Leiterplattenbaugruppe 16 angeordnet
ist. Die Kodierscheibe 18, die unter der Nabe 20 angeordnet
ist, wird zwischen die optische Trägerkonstruktion 12 und
die Trägerrahmenbaugruppe 16 geschoben.
Wie in 5 und 6 dargestellt, ist die optische
Trägerkonstruktion 12 so
dimensioniert, dass diese einen Teil der Kodierscheibe 18 abdeckt.
In alternativen Ausführungsformen,
kann die optische Trägerkonstruktion 12 so
vergrößert werden,
dass sie einen größeren Teil
der Kodierscheibe 18 oder die gesamte Kodierscheibe 18 abdeckt.
In alternativen Ausführungsformen
kann die vergrößerte optische
Trägerkonstruktion
so bemessen werden, dass sie das optische Element 32, wie
zum Beispiel eine prismatische Linse, enthält. In beiden Ausführungsformen
fungiert die optische Trägerkonstruktion 12 als
Abdeckung zum Schutz der Kodierscheibe 18 und des optischen
Elements 32, und wahlweise der Kodierscheibe 18.
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Die
optische Trägerkonstruktion 12 umfasst den
Trägerkörper 28,
in dem sich die Optik 32 befindet.
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Wie
in 3-6 dargestellt, umfasst die Trägerrahmenbaugruppe 14 den
Trägerrahmen 34,
im dem sowohl die Sensorvertiefung 40 als auch der LED-Hohlraum 47 definiert
ist. Der Trägerrahmenkontakt 38 ist
auf dem Trägerrahmen 34 innerhalb des
durch die Vertiefung 40 definierten Raums angeordnet. Der
Sensor 36 wird direkt auf den Trägerrahmenkontakt 38 abgesenkt.
Eine optisch transparente Vergussmasse 54 wird auf den
Sensor 36 aufgebracht und füllt im Wesentlichen den durch
die Vertiefung 40 definierten Raum. Die Vergussmasse 54 dient
zum Schutz des Sensors 36 und der zugeordneten Elektronik,
einschließlich
des Trägerrahmenkontakts 38,
während
sie Licht (wie z. B. Infrarotlicht) von der LED 50 hindurchlässt.
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Wie
in 11 dargestellt, umfasst
der zum Trägerrahmen 34 gehörende LED-Hohlraum 47 sowohl
eine LED-Kontaktfläche 48 als
auch ein sich darauf befindendes LED-Bondpad 52. Wie in 12 gezeigt, haben die Kontaktflächen 48, 52 entsprechende
Bereiche 108.1, 108.2, die sich über den
Trägerrahmen 34 hinaus
erstrecken und als externe Anschlussflächen arbeiten. Die Kontaktfläche 48 hat
einen inneren Bereich, der auf dem Trägerrahmen 34 so aufliegt,
dass er innerhalb des durch die LED-Hohlraum 47 definierten
Raums ausgerichtet werden kann, und trägt darüber hinaus die LED 50. Die
LED 50 ist über
einen Verbindungsdraht 57 mit dem LED-Bondpad 52 verbunden.
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7 zeigt einen Querschnitt
eines Ausschnitts des Positionsgebersystems 10 entlang
der Linie 7-7 von 5.
Wie vorhergehend beschrieben, ist die Trägerrahmenbaugruppe 14 direkt
auf der Leiterplattenbaugruppe 16 angeordnet. Der Trägerrahmenkontakt 38 befindet
sich auf dem Trägerrahmen 34 innerhalb
des durch die Vertiefung 40 definierten Raums. Der Sensor 36 wird
direkt auf den Trägerrahmenkontakt 38 abgesenkt.
Die optisch transparente Vergussmasse 54 wird auf den Sensor 36 aufgebracht
und füllt
im Wesentlichen den durch die Vertiefung 40 definierten
Raum.
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Wie
im Querschnitt dargestellt, ist der Sensor 36 mit den externen
Kontaktpads 42.1–42.10 über zugehörigen Bonddrähte 58.1-58.10 verbunden.
Wie vorhergehend angemerkt, sind die externen Kontaktpads 42.1-42.10 über die
externen Anschlussteile 44.1-44.10 mit der Leiterplattenbaugruppe 16 verbunden.
Ein besonderer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin,
dass die externen Anschlussteile 44.1-44.10 die Leiterplattenbaugruppe 16 nicht direkt
kontaktieren. Vielmehr sind die externen Anschlussteile 44.1-44.10 über Lötdepots 56.1-56.10 mit
der Leiterplattenbaugruppe 16 verbunden. Diese Komponenten
sind in 8, die einen
vergrößerten Ausschnitt
aus 7 zeigt, genauer
zu erkennen. Es muss darauf geachtet werden, dass die externen Anschlussteile 44.1-44.10 und
der Trägerrahmenkontakt 38 geringfügig über der
Leiterplattenbaugruppe 16 liegen, so dass die Vertiefung 40 und
der Trägerrahmen 34 – und nicht
die Leitungen 54 – die
endgültige
Höhe des
Systems 10 bestimmen.
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Viele
der vorhergehend beschriebenen Konstruktionsmerkmale verbessern
die Funktion des Positionsgebersystems 10 der vorliegenden
Erfindung. Insbesondere der Trägerrahmen 34 ermöglicht durch seinen
starren mechanischen Aufbau eine genau definierte Höhe des Sensors 36 über der
Leiterplattenbaugruppe 16. Dies ist bei der Konstruktion
des Gebers von besonderem Nutzen.
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9(b) zeigt einen kombinierten
Querschnitt des Positionsgebers der vorliegenden Erfindung, wobei
die geometrischen Merkmale genauer veranschaulicht sind, das optische
Element 32 jedoch nicht maßstabsgetreu dargestellt ist.
Besonderes Augenmerk gilt dabei der relativen Höhe des Sensors 36,
des externen Anschlussteiles 44.1 und der LED 50 im
Verhältnis
zueinander und zur Leiterplattenbaugruppe 16.
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In
einer bevorzugten, in 9 dargestellten Ausführungsform
ist der externe Anschlussteil 44.1 in einem Abstand A,
der ca. 0,05 bis 0,1 Millimeter beträgt, über der Leiterplattenbaugruppe 16 angeordnet.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
ist der Sensor 36 in einem Abstand H über der Leiterplattenbaugruppe 16 angeordnet,
wobei der Abstand H zwischen 0,7 und 1,0 Millimeter beträgt.
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Darüber hinaus
hat das Lötdepot 56.1,
das den Sensor 36 mit der Leiterplattenbaugruppe 16 verbindet,
keine Auswirkung auf die Bestimmung der Höhe H des Sensors 36 im
Verhältnis
zur Leiterplattenbaugruppe 16.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
liegt bei Zusammenfassung der Maße des Trägerrahmens 34 und
der LED-Kontaktfläche 48,
die unter der LED 50 angeordnet ist, das obere Ende der
Kombination aus Trägerrahmen 34 und
LED- Kontaktfläche 48 in
einem Abstand F + B über
der Leiterplattenbaugruppe 16. Der Abstand F + B beträgt zwischen
0,8 und 2,0 Millimeter.
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Der
Abstand F ist der Abstand vom oberen Ende der LED- Kontaktfläche 48 zum
oberen Ende des Trägerrahmenkontakts 38 und
beträgt
zwischen 0,3 und 1,0 Millimeter. Noch vorteilhafter ist ein Wert zwischen
0,3 und 0,6 Millimeter. Der Abstand B ist der Abstand vom oberen
Ende des Trägerrahmenkontakts 38 zur
Leiterplattenbaugruppe 16 und beträgt ungefähr zwischen 0,5 mm und 0,6
mm. Darüber
hinaus ist das untere Ende des LED-Bondpads 52, wie in 9 und 10 dargestellt, in einem Abstand F über dem
Trägerrahmenkontakt 38 positioniert.
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Indem
die LED- Kontaktfläche 48 im
Verhältnis
zum Trägerrahmenkontakt 38 auf
ein erhöhtes
Niveau F platziert wird, kann das optische Element 32 um
eine gegebene Brennweite K zwischen der LED 50 und dem
optischen Element 32 weiter vom Sensor 36 entfernt
werden, um die Verwendung von dickeren Materialien, zum Beispiel
Glas, für
die Kodierscheibe 18 ermöglichen. Dabei ist zu beachten,
dass bei der dargestellten Ausführungsform
die Brennweite K (ca. 1,4 mm) die Länge bezeichnet, die sich vom
oberen Ende der Sensor-LED zum optischen Element 32 erstreckt.
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In
gleicher Weise kann der Abstand zwischen dem Sensor 36 und
der Kodierscheibe 18 mit größerer Genauigkeit bestimmt
werden als es bei Verwendung der herkömmlichen COB-Technik mit Verguss
durch Dam-and-Fill-Verfahren möglich
ist, indem eine genaue Tiefe der Vertiefung 40 im Trägerrahmen 34 definiert
wird. Für
einen in Form hergestellten Trägerrahmen 34 aus
Kunststoff zum Beispiel liegen die Maßtoleranzen im Bereich von
50 μm und
damit in einem zwei- bis fünfmal
höheren
Genauigkeitsbereich als die Maßtoleranzen,
die mit Dam-and-Fill-Verfahren eingehalten werden können. Bei
Verwendung von präzisen
Formverfahren kann die Vertiefung 40 mit optimaler Größe hergestellt
werden, so dass sie nur den Sensor 36, die Bonddrähte 58 und
eine minimale Menge an Vergussmaterial 54 enthält. Außerdem beseitigt
die Vertiefung 40 die Notwendigkeit verschiedener Vergussmassearten, da
nur ein Vergussmaterial 54 zur Abdeckung des Sensors 36 und
der Bonddrähte 58 erforderlich
ist.
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Die
Platzierung der Gruppe externer Kontaktpads 42 auf gleicher
Höhe wie
die obere Fläche des
Sensors 36 ermöglicht
die Verwendung von Bonddrähten 58 mit
sehr geringer Schleifenhöhe. Insbesondere
weisen die Bonddrähte 58 vorzugsweise
eine maximale Höhe
D (ca. 1,1 mm) über
der Leiterplattenbaugruppe 16 auf. Das trägt zu einer
weiteren Verringerung der zum Verguss der Bonddrähte 58 und des Sensors 36 erforderlichen
Materialmenge bei. Die Platzierung der Gruppe externer Kontaktpads 42 verringert
ebenfalls die Länge
der Bonddrähte 58 und
führt somit
zu einer Steigerung der Gesamtleistung des Positionsgebersystems 10.
Darüber
hinaus macht die erhöht
angeordnete Gruppe externer Kontakte 42 das Auftreten von
Bondfehlern unmöglich,
die durch Drahtkontaktierung des Randes des Sensors 36 verursacht
werden und zu einem Kurzschluss führen.
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Ein
weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass
die Löcher 46 und
die Zapfen 30 eine starre Verbindung der optischen Trägerkonstruktion 12 zur
Trägerrahmenbaugruppe 14 bilden.
Die bei der vorliegenden Erfindung verwendete Schnappverbindung
ermöglicht
es dem Benutzer, die Komponenten von oben nach unten nach den Kriterien
einer fertigungs- und montagegerechten Produktgestaltung ("Design for Manufacturing
and Assembly") zu
montieren.
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Wie
oben ausgeführt,
ist die vorliegende Erfindung ein verbessertes Positionsgebersystem,
das eine optische Trägerkonstruktion
und einen Trägerrahmen
umfasst, wobei der Trägerrahmen
einen Sensor und die damit verbundene Elektronik auf vorteilhafte
Weise trägt
und enthält.
Es ist jedoch selbstverständlich,
dass die vorhergehende Beschreibung sich nur auf eine bevorzugte
Ausführungsform
bezieht, und Änderungen der
vorliegenden Erfindung durch einen Fachmann möglich sind, ohne vom in den
nachstehenden Ansprüchen
dargelegten Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Die Maße und die
Form des Trägerrahmen
können
zum Beispiel so verändert
werden, dass die Aufnahme von Sensoren mit unterschiedlicher Größe möglich ist,
und dass die für
den Verguss benötigte
Materialmenge soweit als möglich
reduziert wird.
-
- 10
- Positionsgebersystem
- 11
-
- 12
- Trägerkonstruktion
- 13
-
- 14
- Trägerrahmenbaugruppe
- 15
-
- 16
- Leiterplattenbaugruppe
- 17
-
- 18
- Kodierscheibe
- 19
-
- 20
- Nabe
- 21
-
- 22
- Motor
- 23
-
- 24
- Achse
- 25
-
- 26
- Haltebolzen
- 27
-
- 28
- Trägerkörper
- 29
-
- 30
- Zapfen
- 31
-
- 32
- optisches
Element
- 33
-
- 34
- Trägerrahmen
- 35
-
- 36
- Sensor
- 37
-
- 38
- Trägerrahmenkontakt
- 39
-
- 40
- Vertiefung
(2nd cavity für
Sensor)
- 41
-
- 42
- Kontaktpad
( connector pad, innere Enden der Beinchen)
- 43
-
- 44
- Anschluss
(external connector, externes Ende der Beinchen)
- 45
-
- 46
- Löcher für Zapfen
- 47
- LED-Hohlraum
(1st cavity für
LED)
- 48
- LED-Kontakt
- 49
-
- 50
- LED
- 51
-
- 52
- LED-Bondpad
- 53
-
- 54
- Vergussmasse
- 55
-
- 56
- Lötdepot
- 57
-