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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Fahrzeugscheinwerfer, der ein
Lichtverteilungsmuster mit einer horizontalen Abschneidelinie am
oberen Ende erzeugt.
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Wie
in der
JP-2001-270
383 A beschrieben, erzeugt ein Scheinwerfer für Fahrzeuge
nach dem Stand der Technik ein Lichtverteilungsmuster, das eine
horizontale Abschneidelinie an einem oberen Ende aufweist, durch
Lichtabstrahlung von mehreren Beleuchtungseinheiten.
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Weiterhin
beschreibt die
JP-2003-31
011 A eine geradlinige Lichtquellenvorrichtung, die über ein vorbestimmtes,
reflektierendes Teil Licht nach vorne reflektiert, das von einer
geradlinigen Lichtquelle ausgesandt wird, bei welcher mehrere lichtemittierende
Dioden geradlinig angeordnet sind.
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Wenn
die in der JP '011
beschriebene, geradlinige Lichtquellenvorrichtung bei einem Scheinwerfer
für Fahrzeuge
eingesetzt wird, wird ermöglicht,
ein Lichtverteilungsmuster mit einer horizontalen Abschneidelinie
am oberen Ende zu erzeugen. Allerdings besteht in diesem Fall das
Problem, dass es schwierig ist, eine genaue Steuerung der Form und
der Lichtintensitätsverteilung
des Lichtverteilungsmusters durchzuführen.
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Die
DE 10 2004 016 416
A1 betrifft einen Fahrzeugscheinwerfer mit einer Halbleiter-Lichtemissionseinheit
und einer Projektorlinse.
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Aus
der
US 5,550,716 A geht
ein Fahrzeugscheinwerfer mit mehreren Beleuchtungseinheiten mit
jeweils einer Lichtquelle und einer Projektorlinse hervor.
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Angesichts
dieser Überlegungen
besteht ein Ziel der Erfindung in der Bereitstellung eines Scheinwerfers
für Fahrzeuge,
der ein Lichtverteilungsmuster mit einer horizontalen Abschneidelinie
am oberen Ende erzeugt, wobei die Form und die Lichtintensitätsverteilung
des Lichtverteilungsmusters exakt gesteuert werden können.
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Diese
Aufgabe wird durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen finden sich in den weiteren Ansprüchen.
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Die
vorliegende Erfindung kann eine horizontale Abschneidelinie durch
Lichtabstrahlung von mehreren ersten Beleuchtungseinheiten erzeugen, die
eine Halbleiter-Lichtemissionseinheit
als Lichtquelle verwenden, wobei ein Lichtverteilungsmuster mit
Hilfe jeder der ersten Beleuchtungseinheiten ausgebildet wird.
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Im
einzelnen stellt die Erfindung einen Scheinwerfer für Fahrzeuge
zur Verfügung,
der so ausgebildet ist, dass er ein Lichtverteilungsmuster mit einer
horizontalen Abschneidelinie an einem oberen Ende erzeugt, wobei
vorgesehen sind:
Mehrere erste Beleuchtungseinheiten zur Durchführung einer
Lichtabstrahlung, um die horizontale Abschneidelinie auszubilden,
wobei
jede der ersten Beleuchtungseinheiten eine erste Lichtquelle aufweist,
die durch eine Halbleiter-Lichtemissionseinheit
gebildet wird, die einen annähernd
rechteckigen, lichtaussendenden Chip aufweist, und so nach vorne
weisend angeordnet ist, dass sich eine Seite des lichtaussendenden
Chips in Horizontalrichtung erstreckt, und eine erste Projektionslinse
vor der Lichtquelle angeordnet ist, und dazu dient, ein Bild der
ersten Lichtquelle als invertiertes Bild nach vorne von der Beleuchtungseinheit
zu projizieren.
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Das „Lichtverteilungsmuster,
das eine horizontale Abschneidelinie an einem oberen Ende aufweist” kann ein
sogenanntes Lichtverteilungsmuster für Abblendlicht sein, oder ein
anderes Lichtverteilungsmuster. Weiterhin kann das „Lichtverteilungsmuster,
das eine horizontale Abschneidelinie an einem oberen Ende aufweist” nur durch
Lichtabstrahlung von „mehreren
ersten Beleuchtungseinheiten” erzeugt
werden, oder kann durch eine Kombination von Lichtabstrahlungen
von anderen Beleuchtungseinheiten erzeugt werden. In diesem Fall
gibt es keine speziellen Einschränkungen
für den
Aufbau der „anderen
Beleuchtungseinheiten”.
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Die
Art der „Halbleiter-Lichtemissionseinheit” ist nicht
speziell eingeschränkt,
und es können
beispielsweise eine lichtemittierende Diode oder eine Laserdiode
verwendet werden.
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Wie
voranstehend erläutert,
ist der Scheinwerfer für
Fahrzeuge gemäß der Erfindung
so ausgebildet, dass ein Lichtverteilungsmuster mit einer horizontalen
Abschneidelinie an einem oberen Ende erzeugt wird, und weist mehrere
erste Beleuchtungseinheiten zur Durchführung eine Lichtabstrahlung zum
Ausbilden der horizontalen Abschneidelinie auf, wobei jede der ersten
Beleuchtungseinheiten eine erste Lichtquelle aufweist, die durch
eine Halbleiter-Lichtemissionseinheit gebildet wird, die einen annähernd rechteckigen,
lichtaussendenden Chip aufweist, und so angeordnet ist, dass sie
nach vorne weist, dass eine Seite des lichtaussendenden Chips in
Horizontalrichtung verläuft,
sowie eine erste Projektorlinse, die vor der ersten Lichtquelle
vorgesehen ist, und dazu dient, ein Bild der ersten Lichtquelle
als invertiertes Bild nach vorne von der Beleuchtungseinheit zu
projizieren. Daher wird ermöglicht,
zumindest die folgenden Funktionsweisen und Vorteile zu erreichen.
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Im
einzelnen ist jede der ersten Lichtquellen so angeordnet; dass sie
so nach vorne weist, dass eine Seite des lichtaussendenden Chips
in Horizontalrichtung verläuft.
Daher wird das invertierte Bild der ersten Lichtquelle, das auf
eine gedachte, vertikale Leinwand projiziert wird, die vor der Beleuchtungseinheit
angeordnet ist, über
die erste Projektorlinse, ein annähernd rechteckiges Bild, das
einen oberen Rand aufweist, der annähernd horizontal verläuft. Wenn
die annähernd
rechteckigen, invertierten Bilder mit der richtigen Verschiebung
gegeneinander in Horizontalrichtung angeordnet sind, oder in Horizontalrichtung
diffus ausgebildet werden, um die horizontale Abschneidelinie auszubilden,
kann daher eine deutliche horizontale Abschneidelinie erhalten werden.
Hierdurch wird ermöglicht,
wirksam die Erzeugung einer Blendung zu unterdrücken.
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In
diesem Fall kann die Brennweite jeder der ersten Projektorlinsen
auch so gewählt
sein, dass sie einen ordnungsgemäßen, unterschiedlichen
Wert aufweist. Daher kann die Größe des invertierten
Bildes der ersten Lichtquelle ordnungsgemäß geändert werden. Hierdurch wird
ermöglicht,
wahlweise die Lichtintensitätsverteilung
des Lichtverteilungsmusters in der Nähe der horizontalen Abschneidelinie einzustellen.
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Daher
wird gemäß der Erfindung
ermöglicht, eine
exakte Steuerung der Form und der Lichtintensitätsverteilung eines Lichtverteilungsmusters
bei dem Scheinwerfer für
Fahrzeuge durchzuführen,
der so ausgebildet ist, dass er ein Lichtverteilungsmuster erzeugt,
das eine horizontale Abschneidelinie an einem oberen Ende aufweist.
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Weiterhin
ist der Scheinwerfer für
Fahrzeuge gemäß der Erfindung
so ausgebildet, dass er mehrere erste Beleuchtungseinheiten aufweist,
die eine Halbleiter-Lichtemissionseinheit
als Lichtquelle einsetzt. Hierdurch wird ermöglicht, die Größe jeder
der ersten Beleuchtungseinheiten zu verringern. Dies führt dazu,
dass das Ausmaß der
Freiheit in Bezug auf die Wahl der Form des Scheinwerfers für Fahrzeuge
vergrößert werden
kann, und darüber
hinaus die Abmessungen des Scheinwerfers verringert werden können.
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Bei
der Anordnung kann, wenn die Form des lichtaussendenden Chips der
ersten Lichtquelle so gewählt
ist, dass sie annähernd
rechteckig ist, wobei das Rechteck relativ lang in Horizontalrichtung
ist, das invertierte Bild der Lichtquelle auch als längliches Bild
projiziert werden. Hierdurch wird die erste Beleuchtungseinheit
erheblich besser zur Ausbildung der horizontalen Abschneidelinie
geeignet.
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Wenn
bei der Anordnung mehrere zweite Beleuchtungseinheiten vorgesehen
sind, um eine Lichtabstrahlung zur Erzeugung einer schrägen Abschneidelinie
durchzuführen,
die von der horizontalen Abschneidelinie in einem vorbestimmten
Winkel ansteigt, wobei jede der zweiten Beleuchtungseinheiten eine
zweite Lichtquelle aufweist, die durch eine Halbleiter-Lichtemissionseinheit
gebildet wird, die einen annähernd
rechteckigen, lichtaussendenden Chip aufweist, und so angeordnet
ist, dass sie nach vorne weist, dass eine Seite des lichtaussendenden Chips
in Schrägrichtung
mit dem vorbestimmten Winkel in bezug auf die Horizontalrichtung
verläuft,
und eine zweite Projektorlinse vor der zweiten Lichtquelle vorgesehen
ist, und dazu dient, ein Bild der zweiten Lichtquelle als invertiertes
Bild nach vorne von der Beleuchtungseinheit zu projizieren, so wird
ermöglicht,
zumindest die folgenden Funktionsweisen und Vorteile zu erreichen.
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Im
einzelnen ist jede der zweiten Lichtquellen so angeordnet, dass
eine Seite des lichtaussendenden Chips in Schrägrichtung mit dem vorbestimmten
Winkel in Bezug auf die Horizontalrichtung verläuft. Das invertierte Bild der
zweiten Lichtquelle, das auf eine gedachte, vertikale Leinwand projiziert wird,
die vor der Beleuchtungseinheit angeordnet ist, über die zweite Projektorlinse,
wird daher ein annähernd
rechteckiges Bild, welches einen oberen Rand aufweist, der in der
Schrägrichtung
in dem vorbestimmten Winkel in bezug auf die Horizontalrichtung verläuft.
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Wenn
die annähernd
rechteckigen, invertierten Bilder mit ordnungsgemäßer Verschiebung
gegeneinander in der Schrägrichtung
angeordnet sind, oder in der Schrägrichtung diffus ausgebildet
sind, um eine schräge
Abschneidelinie auszubilden, kann daher eine deutliche, schräge Abschneidelinie
erhalten werden. Hierdurch wird ermöglicht, wirksam die Erzeugung
einer Blendung zu unterdrücken.
In diesem Fall kann die Brennweite jeder der zweiten Projektorlinse
auch so gewählt
sein, dass sie einen ordnungsgemäßen, unterschiedlichen
Wert aufweist. Daher kann die Größe des invertierten
Bildes der zweiten Lichtquelle ordndungsgemäß geändert werden. Hierdurch wird
ermöglicht,
wahlweise die Lichtintensitätsverteilung
des Lichtverteilungsmusters in der Nähe der schrägen Abschneidelinie einzustellen.
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Für den genauen
Wert des „vorbestimmten Winkels” gibt es
keine speziellen Einschränkungen, so
dass er zum Beispiel 15 Grad, 30 Grad oder 45 Grad betragen kann,
wobei dies nicht einschränkend zu
verstehen ist.
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Wenn
hierbei die Form des lichtaussendenden Chips der zweiten Lichtquelle
so gewählt
ist, dass sie annähernd
rechteckig ist, wobei das Rechteck relativ lang in der Schrägrichtung
ist, kann das invertierte Bild der Lichtquelle auch als langes Bild
in der Schrägrichtung
projiziert werden. Daher kann die zweite Beleuchtungseinheit erheblicht
geeigneter zur Ausbildung der schrägen Abschneidelinie sein.
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Die
Ausbildung der horizontalen Abschneidelinie kann durchgeführt werden,
ohne die ersten Beleuchtungseinheiten einzusetzen, welche die ersten
Lichtquellen und die ersten Projektorlinsen aufweisen, und es können die
zweiten Beleuchtungseinheiten, welche die zweiten Lichtquellen und
die zweiten Projektorlinsen aufweisen, auch nur zur Ausbildung der
schrägen
Abschneidelinie eingesetzt werden.
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Die
Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert, aus
welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
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1 eine
Vorderansicht eines Scheinwerfers für Fahrzeuge gemäß einer
beispielhaften, nicht-einschränkenden
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 eine
Schnittansicht entlang der Linie II-II in 1 gemäß der beispielhaften,
nicht-einschränkenden
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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3 eine
Darstellung von Einzelheiten in Richtung III von 2 gemäß der beispielhaften, nicht-einschränkenden
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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4 eine
Schnittansicht entlang der Linie IV-IV in 1 gemäß der beispielhaften,
nicht-einschränkenden
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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5 eine
Darstellung von Einzelheiten in Richtung V von 4 gemäß der beispielhaften, nicht-einschränkenden
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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6 eine
Schnittansicht entlang der Linie VI-VI in 1 gemäß der beispielhaften,
nicht-einschränkenden
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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7 eine
Darstellung von Einzelheiten in Richtung VII von 6 gemäß der beispielhaften, nicht-einschränkenden
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung; und
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8 eine
Perspektivansicht eines Lichtverteilungsmusters, das auf einer gedachten,
vertikalen Leinwand erzeugt wird, die 25 Meter vorwärts vor dem
Scheinwerfer für
Fahrzeuge angeordnet ist, durch Licht, das in Vorwärtsrichtung
von dem Scheinwerfer gemäß der beispielhaften,
nicht-einschränkenden
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung abgestrahlt wird.
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1 ist
eine Vorderansicht eines Scheinwerfers für Fahrzeuge gemäß der beispielhaften, nicht-einschränkenden
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Ein Scheinwerfer 10 ist so
aufgebaut, dass 15 Beleuchtungseinheiten in drei Stufen, einer oberen,
einer mittleren, und einer unteren Stufe, in einem Leuchtengehäuse aufgenommen
sind, das durch einen Leuchtenkörper 12 und
eine lichtdurchlässige
Abdeckung 14 gebildet wird, die an einem Öffnungsabschnitt
am Vorderende des Leuchtenkörpers
angebracht ist. Im einzelnen sind fünf erste Beleuchtungseinheiten 20A und 20B in
einer unteren Stufe vorgesehen, fünf zweite Beleuchtungseinheiten 30A und 30B in
einer mittleren Stufe, und fünf dritte
Beleuchtungseinheiten 40 in einer oberen Stufe. Zwar ist
eine beispielhafte Anzahl an 15 Beleuchtungseinheiten vorhanden,
jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht hierauf beschränkt, und
können
andere Anzahlen an Beleuchtungseinheiten und Stufen vorgesehen sein.
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Bei
der lichtdurchlässigen
Abdeckung 14 ist deren Hauptbereich lichtdurchlässig, und
ihr oberer Bereich ist mit mehreren Diffusorlinseneinheiten 14s in
Form vertikaler Streifen versehen, um das Licht, das von den fünf dritten Beleuchtungseinheiten 40 abgestrahlt
wird, die in der unteren Stufe in Horizontalrichtung angeordnet
sind, diffus auszubilden. Eine Halteeinheit 16 ist zwischen
der lichtdurchlässigen Abdeckung 14 vorgesehen,
um die 15 Beleuchtungseinheiten zu umgeben.
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2 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie II-II in 1,
und 3 ist eine Darstellung von Einzelheiten, betrachtet
in der Richtung III von 2. Sämtliche fünf erste Beleuchtungseinheiten 20A und 20B,
die in der unteren Stufe angeordnet sind, weisen erste Projektorlinsen 22A und 22B auf,
die auf einer optischen Achse Ax angeordnet sind, die in Längsrichtung
eines Fahrzeugs verläuft.
Eine erste Lichtquelle 24, die durch eine lichtemittierende
Diode gebildet wird, ist so angeordnet, dass sie in der Nähe einer
Brennpunktposition an der Rückseite
der ersten Projektorlinsen 22A und 22B nach vorne
weist, und es ist eine Platte 26 vorgesehen, an welcher
die erste Lichtquelle 24 angebracht ist. Die ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B projizieren
das Bild der ersten Lichtquelle 24 als invertiertes Bild
in Vorwärtsrichtung
von der Beleuchtungseinheit, mit Hilfe der ersten Projektorlinsen 22A und 22B.
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Die
ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B weisen
die ersten Projektorlinsen 22A und 22B auf, die
auf der Halteeinheit 16 gehaltert sind, und weisen die
erste Lichtquelle 24 auf, die auf einer gemeinsamen Halteplatte 28 über die
Platte 26 gehaltert wird. Die Halteplatte 28 ist
so ausgebildet, dass sie sich wie ein Band in Querrichtung erstreckt,
und wird auf der Halteeinheit 16 an deren Umfangsrandabschnitt
gehaltert.
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Die
ersten Projektorlinsen 22A und 22B der ersten
Beleuchtungseinheiten 20A und 20B sind als Plankonvexlinsen
ausgebildet, bei denen eine vorderseitige Oberfläche konvex und eine rückseitige Oberfläche eben
ist. In diesem Fall weist die Brennweite f1a der ersten Projektorlinse 22A einen
vergleichsweise größeren Wert
in den zwei ersten Beleuchtungseinheiten 20A auf, und weist
eine Brennweite f1b der ersten Projektorlinse 22B einen
vergleichsweise kleineren Wert in den drei restlichen, ersten Beleuchtungseinheiten 20B auf.
Die ersten Lichtquellen 24 der ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B sind
an geringfügig
verschobenen Positionen gegenüber
der optischen Achse Ax über
eine Brennebene an der Rückseite
der ersten Projektorlinsen 22A und 22B angeordnet.
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In 3,
in welcher eine der ersten Beleuchtungseinheiten 20A dargestellt
ist, weist die erste Lichtquelle 24 jeder der ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B einen
rechteckigen, lichtaussendenden Chip 24a auf, wobei sowohl
die Oberseite als auch die Unterseite des lichtaussendenden Chips 24a so
angeordnet sind, dass sie in Horizontalrichtung verlaufen. Die spezielle
Form des lichtaussendenden Chips 24a ist als Rechteck gewählt, das
sich so erstreckt, dass es in Horizontalrichtung relativ lang ist.
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Bei
der ersten Beleuchtungseinheit 20A, die in 3 gezeigt
ist, ist die erste Lichtquelle 24 an einer Position angeordnet,
die nach rechts und oben gegenüber
der optischen Achse Ax verschoben ist, gesehen von der Vorderseite
der Beleuchtungseinheit 20A aus. Die ersten Lichtquellen 24 der
restlichen ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B sind
ebenfalls an Positionen angeordnet, die nach oben gegenüber der
optischen Achse Ax verschoben sind, wobei das Ausmaß der Verschiebung
in Horizontalrichtung für
jede der ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B verschieden
ist. Das Licht, das von jeder der ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B abgestrahlt
wird, ist daher als etwas nach unten gerichtetes, paralleles Licht
eingestellt. Weiterhin ändert
sich die Richtung des abgestrahlten Lichtes geringfügig zwischen
den ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B in
Horizontalrichtung.
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4 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie IV-IV in 1,
und 5 ist eine Darstellung von Einzelheiten, gesehen
in Richtung V von 4. Die fünf zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B, die
in der mittleren Stufe angeordnet sind, umfassen zweite Projektorlinsen 32A und 32B,
die auf der optischen Achse Ax vorgesehen sind, die sich in Längsrichtung
eines Fahrzeugs erstrecken, eine zweite Lichtquelle 34,
die durch eine lichtemittierende Diode gebildet wird, die so angeordnet
ist, dass sie in der Nähe
einer Brennpunktposition an der Rückseite der zweiten Projektorlinsen 32A und 32B nach
vorne weist, und eine Platte 36, an welcher die zweite
Lichtquelle 34 angebracht ist. Die zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B projizieren
das Bild der zweiten Lichtquelle 34 als invertiertes Bild
von den Beleuchtungseinheiten 30A und 30B nach
vorne, mit Hilfe der zweiten Projektorlinsen 32A und 32B.
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Diese
zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B weisen
die zweiten Projektorlinsen 32A und 32B auf, die
auf der Halteeinheit 16 gehaltert sind, und weisen die
zweite Lichtquelle 34 auf, die auf einer gemeinsamen Halteplatte 38 über die
Platte 36 gehaltert ist. Die Halteplatte 38 ist
so ausgebildet, dass sie sich wie ein Band in Querrichtung erstreckt, und
ist auf der Halteeinheit 16 an deren Umfangsrandabschnitt
gehaltert.
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Die
zweiten Projektorlinsen 32A und 32B der zweiten
Beleuchtungseinheiten 30A und 30B sind als Plankonvexlinse
ausgebildet, die eine vorderseitige Oberfläche aufweist, die konvex ist,
und eine rückseitige
Oberfläche,
die eben ist. Hierbei ist eine Brennweite f2a der zweiten Projektorlinse 32A auf
einen vergleichsweise großen
Wert in den beiden zweiten Beleuchtungseinheiten 30A eingestellt,
und ist eine Brennweite f2b der zweiten Projektorlinse 32B so
gewählt,
dass sie einen vergleichsweise kleinen Wert in den drei restlichen,
zweiten Beleuchtungseinheiten 30B aufweist. Die zweiten
Lichtquellen 34 der zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B sind
an geringfügig
gegenüber
der optischen Achse Ax verschobenen Positionen über eine Brennebene an der Rückseite
der zweiten Projektorlinsen 32A und 32B angeordnet.
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In 5,
welche eine der zweiten Beleuchtungseinheiten 30A zeigt,
weist die zweite Lichtquelle 34 jeder der zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B einen
rechteckigen, lichtaussendenden Chip 34a auf, wobei sowohl
die Oberseite als auch die Unterseite des lichtaussendenden Chips 34a so
angeordnet sind, dass sie sich in einer Schrägrichtung in einem vorbestimmten
Winkel θ (beispielsweise θ annähernd 15
Grad, jedoch nicht hierauf beschränkt) zur Horizontalrichtung
erstreckt. Die spezielle Form des lichtaussendenden Chips 34a ist
als Rechteck ausgewählt,
das sich so erstreckt, dass es in der Schrägrichtung relativ lang ist.
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Bei
der zweiten Beleuchtungseinheit 30A, die in 5 gezeigt
ist, ist die zweite Lichtquelle 34 an einer Position vorgesehen,
die nach links und oben gegenüber
der optischen Achse Ax verschoben ist, gesehen von der Vorderseite
der Beleuchtungseinheit 30A aus. Die zweiten Lichtquellen 34 der
restlichen zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B sind
an Positionen angeordnet, die nach oben gegenüber der optischen Achse Ax verschoben sind, und das
Ausmaß der
Verschiebung in Schrägrichtung
ist so gewählt,
dass es für
jede der zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B unterschiedlich
ist. Licht, das von jeder der zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B abgestrahlt
wird, ist daher als etwas nach unten gerichtetes, paralleles Licht
eingestellt. Weiterhin ändert
sich die Richtung des abgestrahlten Lichtes geringfügig zwischen
den zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B in
Horizontalrichtung.
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6 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie VI-VI in 1,
und 7 ist eine Darstellung von Einzelheiten, gesehen
in Richtung VII von 6. Die fünf dritten Beleuchtungseinheiten 40,
die in der oberen Stufe angeordnet sind, weisen eine dritte Projektorlinse 42 auf,
die auf der optischen Achse Ax angeordnet ist, die sich in Längsrichtung
eines Fahrzeugs erstreckt, eine dritte Lichtquelle 44,
die durch eine lichtemittierende Diode gebildet wird, die so angeordnet
ist, dass sie in der Nähe
einer Brennpunktposition an der Rückseite der dritten Projektorlinse 42 nach vorne
weist, und eine Platte 46, an welcher die dritte Lichtquelle 44 angebracht
ist. Jede der dritten Beleuchtungseinheiten 40 projiziert
das Bild der dritten Lichtquelle 44 als invertiertes Bild
nach vorne von der Beleuchtungseinheit 40, mit Hilfe der
dritten Projektorlinse 42.
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Bei
diesen dritten Beleuchtungseinheiten 40 sind die dritten
Projektorlinsen 42 auf der Halteeinheit 16 gehaltert,
und sind die dritten Lichtquellen 44 auf einer gemeinsamen
Halteplatte 48 über
die Platte 46 gehaltert. Die Halteplatte 48 erstreckt
sich in Form eines Bandes in Querrichtung, und ist auf der Halteeinheit 16 an
deren Umfangsrandabschnitt gehaltert.
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Die
dritte Projektorlinse 42 der dritten Beleuchtungseinheiten 40 ist
als Plankonvexlinse ausgebildet, die eine konvexe Vorderseitenoberfläche und
eine ebene Rückseitenoberfläche aufweist.
Eine Brennweite f3 ist auf einen relativ kleinen Wert gesetzt. Die
dritte Lichtquelle 44 jeder der dritten Beleuchtungseinheiten 40 ist
in einer geringfügig
nach hinten verschobenen Position gegenüber einer Brennpunktposition
an der Rückseite
der dritten Projektorlinse 42 angeordnet.
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In 7,
welche eine der dritten Beleuchtungseinheiten 40 zeigt,
weist die dritte Lichtquelle 44 jeder der dritten Beleuchtungseinheiten 40 einen rechteckigen,
lichtaussendenden Chip 44a auf, wobei sowohl die Oberseite
als auch die Unterseite des lichtaussendenden Chips 44a in
Horizontalrichtung verlaufen. Die spezielle Form des lichtaussendenden Chips 44a ist
als Rechteck gewählt,
das sich so erstreckt, dass es in Horizontalrichtung relativ lang
ist.
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Die
dritte Lichtquelle 44 der dritten Beleuchtungseinheit 40,
die in 7 gezeigt ist, ist an einer Position angeordnet,
die etwas nach oben gegenüber
der optischen Achse Ax verschoben ist, gesehen von der Vorderseite
der Beleuchtungseinheit 40 aus. Die dritten Lichtquellen 44 der
restlichen dritten Beleuchtungseinheiten 40 sind ebenso
angeordnet. Das Licht, das von jeder der dritten Beleuchtungseinheiten 40 abgestrahlt
wird, ist daher als annähernd paralleles
Licht eingestellt, das sich geringfügig nach unten hin sammelt.
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Wie
voranstehend geschildert, und in 1 dargestellt,
sind mehrere Diffusorlinseneinheiten 14s im oberen Bereich
der lichtdurchlässigen
Abdeckung 14 vorgesehen. Das Licht, das von der dritten
Lichtquelle 44 durch die dritte Projektorlinse 42 abgestrahlt
wird, wird daher in Horizontalrichtung diffus ausgebildet, mit Hilfe
der Diffusorlinseneinheiten 14s.
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8 ist
eine Perspektivansicht eines Lichtverteilungsmusters P, das auf
einer gedachten, vertikalen Leinwand erzeugt wird, die 25 Meter
vorwärts vor
der Beleuchtungseinheit angeordnet ist, durch das Licht, das in
Vorwärtsrichtung
von dem Scheinwerfer 10 für Fahrzeuge gemäß der Ausführungsform
abgestrahlt wird.
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Das
Lichtverteilungsmuster P ist ein Lichtverteilungsmuster für Abblendlicht,
bei welchem eine linke Lichtverteilung erzeugt wird, welche eine
horizontale bzw. schräge
Abschneidelinie CL1 bzw. CL2 an ihrem oberen Ende aufweist, wobei
die Position eines Abknickpunktes E, an welchem sich die beiden Abschneidelinien
schneiden, auf etwa 0,5 bis 0,6 Grad unterhalb von H-V eingestellt
ist, als Fluchtpunkt in Vorwärtsrichtung
der Beleuchtungseinheit. Bei dem Lichtverteilungsmuster P für Abblendlicht
ist eine heiße
Zone HZ vorgesehen, also ein Bereich mit einer hohen Lichtintensität, welcher
den Abknickpunkt E etwas nach links umgibt.
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Das
Lichtverteilungsmuster P für
Abblendlicht wird als vereinigtes Lichtverteilungsmuster ausgebildet,
aus einem Muster P1 zur Ausbildung einer horizontalen Abschneidelinie,
einem Muster P2 zur Ausbildung einer schrägen Abschneidelinie, und einem
Muster P3 zur Ausbildung eines diffusen Bereichs.
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Das
Muster P1 erzeugt die horizontale Abschneidelinie CL1, und ist als
vereinigtes Lichtverteilungsmuster ausgelegt, das aus zwei kleinen
Lichtverteilungsmustern P1a besteht, die durch Lichtabstrahlung
von den zwei ersten Beleuchtungseinheiten 20A erzeugt werden,
sowie aus drei großen
Lichtverteilungsmustern P1b, die durch Lichtabstrahlung von den
drei ersten Beleuchtungseinheiten 20B erzeugt werden.
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Diese
Lichtverteilungsmuster P1a und P1b werden als invertierte Bilder
der ersten Lichtquellen 24 der ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B erzeugt.
Daher wird ein Teil der horizontalen Abschneidelinie CL1 durch die
untere Seite des lichtaussendenden Chips 24a der ersten
Lichtquelle 24 erzeugt. Weiterhin ist eine Position, an
welcher jedes der Lichtverteilungsmuster P1a und P1b erzeugt werden
soll, so eingestellt, dass sie der Richtung und dem Ausmaß der Verschiebung
gegenüber
der optischen Achse Ax jeder der ersten Lichtquellen 24 entspricht.
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In
diesem Fall weist bei den zwei Lichtverteilungsmustern P1a die Brennweite
f1a der ersten Projektorlinse 22A der ersten Beleuchtungseinheit 20A einen
vergleichsweise größeren Wert
auf. Daher werden diese Lichtverteilungsmuster als vergleichsweise kleine
und helle Lichtverteilungsmuster erzeugt. Diese zwei Lichtverteilungsmuster
P1a werden über
den Abknickpunkt E entlang der horizontalen Abschneidelinie CL1
erzeugt. Die Fernsicht in bezug auf die Straßenoberfläche vor dem Fahrzeug wird daher ausreichend
sichergestellt.
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Andererseits
weist bei den drei Lichtverteilungsmustern P1b die Brennweite f1b
der ersten Projektorlinse 22B der ersten Beleuchtungseinheit 20B einen
vergleichsweise kleinen Wert auf. Daher werden diese Lichtverteilungsmuster
als vergleichsweise große
Lichtverteilungsmuster erzeugt. Hierbei werden diese drei Lichtverteilungsmuster
P1b so erzeugt, dass sie die beiden Lichtverteilungsmuster P1a entlang
der horizontalen Abschneidelinie CL1 umgeben. Auf diese Weise kann
die Lichtintensitätsverteilung
auf der Straßenoberfläche vor
dem Fahrzeug vergleichmäßigt werden.
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Das
Muster P2 erzeugt die schräge
Abschneidelinie CL2 und ist als vereinigtes Lichtverteilungsmuster
ausgebildet, das aus zwei kleinen Lichtverteilungsmustern P2a besteht,
die durch Lichtabstrahlung von den zwei zweiten Beleuchtungseinheiten 30A erzeugt
werden, und aus drei großen
Lichtverteilungsmustern P2b, die durch Lichtabstrahlung von den
drei zweiten Beleuchtungseinheiten 30B erzeugt werden.
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Diese
Lichtverteilungsmuster P2a und P2b werden als die invertierten Bilder
der zweiten Lichtquellen 34 der zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B erzeugt.
Daher wird ein Teil der schrägen Abschneidelinie
CL2 durch die untere Seite des lichtaussendenden Chips 34a der
zweiten Lichtquelle 34 erzeugt. Weiterhin ist eine Position,
an welcher jedes der Lichtverteilungsmuster P2a und P2b erzeugt
werden soll, entsprechend der Richtung und dem Ausmaß der Verschiebung
gegenüber
der optischen Achse Ax jeder der zweiten Lichtquellen 34 gewählt.
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In
diesem Fall ist bei den zwei Lichtverteilungsmustern P2a die Brennweite
f2a der zweiten Projektorlinse 32A der zweiten Beleuchtungseinheit 30A auf
einen vergleichsweise größeren Wert
eingestellt. Daher werden diese Lichtverteilungsmuster als vergleichsweise
kleinere und hellere Lichtverteilungsmuster erzeugt. Hierbei werden
diese zwei Lichtverteilungsmuster P2a so erzeugt, dass sie einander
entlang der schrägen
Abschneidelinie CL2 in der Nähe
des Abknickpunktes E im wesentlichen überlagern. Daher wird die heiße Zone
HZ so erzeugt, dass die Fernsicht in bezug auf die Straßenoberfläche vor
dem Fahrzeug sichergestellt wird.
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Andererseits
ist bei den drei Lichtverteilungsmustern P2b die Brennweite f2b
der zweiten Projektorlinse 32B der zweiten Beleuchtungseinheit 30B auf
einen vergleichsweise kleineren Wert eingestellt. Daher werden diese
Lichtverteilungsmuster als vergleichsweise größere Lichtverteilungsmuster
erzeugt. Hierbei werden diese drei Lichtverteilungsmuster P2b so
erzeugt, dass sie teilweise mit den zwei Lichtverteilungsmustern
P2a entlang der schrägen
Abschneidelinie CL2 überlappen,
und zwischen den Lichtverteilungsmustern P2b geringfügig verschoben
sind. Daher kann die Helligkeit der heißen Zone HZ gesteigert werden,
und kann die Lichtintensitätsverteilung
auf der Straßenoberfläche vor
dem Fahrzeug vergleichmäßigt werden.
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Das
Muster P3 erzeugt den diffusen Bereich des Lichtverteilungsmusters
P und ist als erheblich größeres Lichtverteilungsmuster
ausgebildet als das Muster P1 zur Ausbildung einer Abschneidelinie
unter der horizontalen Abschneidelinie CL1.
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Das
Muster P3 zur Ausbildung eines diffusen Bereichs wird dadurch erzeugt,
dass Licht diffus ausgebildet wird, das von der dritten Lichtquelle 44 in Vorwärtsrichtung über die
dritte Projektorlinse 42 in jeder der fünf dritten Beleuchtungseinheiten 40 in
Horizontalrichtung abgestrahlt wird, über mehrere Diffusorlinseneinheiten 14s,
die in dem oberen Bereich der lichtdurchlässigen Abdeckung 14 vorhanden sind.
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Hierbei
ist bei jeder der dritten Beleuchtungseinheiten 40 die
Brennweite f3 der dritten Projektorlinse 42 so gewählt, dass
sie einen vergleichsweise kleineren Wert aufweist, und ist die dritte
Lichtquelle 44 hinter einer Brennpunktposition an der Rückseite der
dritten Projektorlinse 42 angeordnet. Daher ist ein invertiertes
Bild größer, und
ist dessen Umriss geringfügig
unscharf. Da das invertierte Bild in Horizontalrichtung mit Hilfe
der Diffusorlinseneinheiten 14s diffus ausgebildet wird,
weist das Muster P3 zur Ausbildung eines diffusen Bereichs kaum
Ungleichmäßigkeiten
in bezug auf das Licht auf. Daher wird Licht gleichmäßig auf
die Straßenoberfläche vor
dem Fahrzeug über
einen breiten Bereich gestrahlt.
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Wie
voranstehend im einzelnen erläutert wurde,
ist der Scheinwerfer 10 für Fahrzeuge gemäß dieser
Ausführungsform
so ausgebildet, dass das Lichtverteilungsmuster P für Abblendlicht
erzeugt wird, welches die horizontale Abschneidelinie CL1 am oberen
Ende aufweist, und weist die fünf
ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B zur Durchführung einer
Lichtabstrahlung zum Erzeugen der horizontalen Abschneidelinie CL1
auf, wobei jede der ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B die
erste Lichtquelle 24 aufweist, die als lichtemittierende
Diode ausgebildet ist, die mit dem rechteckigen, lichtaussendenden
Chip 24a versehen ist, und so angeordnet ist, dass sie
so nach vorne weist, dass eine Seite des lichtaussendenden Chips 24a in
Horizontalrichtung verläuft,
sowie die ersten Projektorlinsen 22A und 22B,
die vor der ersten Lichtquelle 24 angeordnet sind, und
dazu dienen, das Bild der ersten Lichtquelle 24 als invertiertes
Bild nach vorne von der Beleuchtungseinheit zu projizieren.
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Hierdurch
wird ermöglicht,
zumindest die folgenden Funktionsweisen und Vorteile zu erreichen. So
ist beispielsweise, wobei dies nicht einschränkend zu verstehen ist, jede
der ersten Lichtquellen 24 so angeordnet, dass sie so nach
vorne weist, dass eine Seite des lichtaussendenden Chips 24a in
Horizontalrichtung verläuft.
Das invertierte Bild der ersten Lichtquelle 24, das auf
eine gedachte, vertikale Leinwand projiziert wird, die vor der Beleuchtungseinheit angeordnet
ist, über
die ersten Projektorlinsen 22A und 22B, wird daher
ein annähernd
rechteckiges Bild, welches einen Oberrand aufweist, der annähernd horizontal
verläuft.
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Da
die annähernd
rechteckigen, invertierten Bilder mit ordnungsgemäßer Verschiebung
gegeneinander in Horizontalrichtung angeordnet sind, um die horizontale
Abschneidelinie CL1 auszubilden, kann eine deutliche horizontale
Abschneidelinie CL1 erhalten werden. Hierdurch wird ermöglicht,
wirksam die Erzeugung einer Blendung zu unterdrücken.
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Hierbei
können
die Brennweite f1a jeder der zwei ersten Projektorlinsen 22A und
die Brennweite f1b jeder der drei ersten Projektorlinsen 22B unterschiedlich
sein. Daher kann das invertierte Bild jeder der ersten Lichtquellen 24 in
zwei Arten von Größen erzeugt
werden. Daher kann die Fernsicht bei der Straßenoberfläche vor dem Fahrzeug ausreichend sichergestellt
werden, und darüber
hinaus kann die Lichtintensitätsverteilung
des Lichtverteilungsmusters P für
Abblendlicht in der Nähe
der horizontalen Abschneidelinie CL1 vergleichmäßigt werden.
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Bei
der beispielhaften, nicht-einschränkenden Ausführungsform
führen
fünf zweite
Beleuchtungseinheiten 30A und 30B die Lichtabstrahlung durch,
um die schräge
Abschneidelinie CL2 zu erzeugen, die von der horizontalen Abschneidelinie
CL1 aus mit dem vorbestimmten Winkel θ ansteigt. Jede der zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B weist
die zweite Lichtquelle 34 auf, die durch eine lichtemittierende
Diode gebildet wird, die mit dem rechteckigen, lichtaussendenden
Chip 34a versehen ist, und so angeordnet ist, dass sie
nach vorne weist, dass eine Seite des lichtaussendenden Chips 34a in Schrägrichtung
in dem vorbestimmten Winkel θ in
bezug auf die Horizontalrichtung verläuft, sowie die zweiten Projektorlinsen 32A und 32B,
die vor der zweiten Lichtquelle 34 angeordnet sind, und
dazu dienen, das Bild der zweiten Lichtquelle 34 als invertiertes
Bild von der Beleuchtungseinheit aus nach vorne zu projizieren.
Hierdurch wird ermöglicht,
zumindest die folgenden Funktionsweisen und Vorteile zu erzielen.
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So
ist beispielsweise, wobei dies nicht einschränkend zu verstehen ist, jede
der zweiten Lichtquellen 34 so vorgesehen, dass sie so
nach vorne weist, dass eine Seite des lichtaussendenden Chips 34a in
Schrägrichtung
im vorbestimmten Winkel θ gegenüber der
Horizontalrichtung verläuft.
Das invertierte Bild der zweiten Lichtquelle 34, das auf
die gedachte, vertikale Leinwand projiziert wird, die vor der Beleuchtungseinheit
vorgesehen ist, über
die zweiten Projektorlinsen 32A und 32B, wird
daher ein annähernd
rechteckiges Bild, das einen oberen Rand aufweist, der in der Schrägrichtung
verläuft.
Da die annähernd
rechteckigen, invertierten Bilder mit ordnungsgemäßer Verschiebung
gegeneinander in der Schrägrichtung
angeordnet sind, um die schräge
Abschneidelinie CL2 auszubilden, kann eine deutliche, schräge Abschneidelinie
CL2 erhalten werden. Hierdurch wird ermöglicht, wirksam die Erzeugung
einer Blendung zu unterdrücken.
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In
diesem Fall können
die Brennweite f2a jeder der zweiten Projektorlinsen 32A und
die Brennweite f2a jeder der zweiten Projektorlinsen 32B voneinander
verschieden sein. Daher können
die invertierten Bilder jeder der zweiten Lichtquellen 34 in zwei
Arten von Größen erzeugt
werden. Dies führt dazu, dass
die Helligkeit der heißen
Zone HZ ausreichend sichergestellt werden kann. Weiterhin kann die Lichtintensitätsverteilung
des Lichtverteilungsmusters P für
Abblendlicht in der Nähe
der schrägen
Abschneidelinie CL2 vergleichmäßigt werden.
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Bei
der beispielhaften, nicht-einschränkenden Ausführungsform
wird ermöglicht,
genau die Form und Lichtintensitätsverteilung
des Lichtverteilungsmusters P für
Abblendlicht zu steuern.
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Weiterhin
werden bei der beispielhaften, nicht-einschränkenden Ausführungsform
die Lichtquellen der ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B,
der zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B,
und der dritten Beleuchtungseinheit 40, welche den Scheinwerfer 10 für ein Fahrzeug
bilden, durch lichtemittierende Dioden gebildet. Daher können die Abmessungen
jeder der Beleuchtungseinheiten verringert werden. Dies führt dazu,
dass das Ausmaß der
konstruktiven Freiheit in bezug auf die Form des Scheinwerfers 10 für Fahrzeuge
vergrößert werden kann.
Darüber
hinaus können
die Abmessungen des Scheinwerfers verkleinert werden.
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Bei
der beispielhaften, nicht-einschränkenden Ausführungsform
kann, da die Form des lichtaussendenden Chips 24a der ersten
Lichtquelle 24 als Rechteck gewählt ist, das sich so erstreckt,
dass es in Horizontalrichtung relativ lang ist, dessen invertiertes
Bild auch als längliches
Bild projiziert werden.
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Daher
sind die ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B besonders
gut zur Ausbildung der horizontalen Abschneidelinie CL1 geeignet.
Da die Form des lichtaussendenden Chips 34a der zweiten
Lichtquelle 34 als Rechteck gewählt ist, das sich so erstreckt,
dass es relativ lang in Schrägrichtung
ist, kann entsprechend dessen invertiertes Bild ebenfalls als langes Bild
in Schrägrichtung
projiziert werden. Daher ist die zweite Beleuchtungseinheit besonders gut
für die
Ausbildung der schrägen
Abschneidelinie CL2 geeignet.
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Bei
der beispielhaften, nicht-einschränkenden Ausführungsform
wird Licht, das von der dritten Lichtquelle 44 abgestrahlt
wird, und zwar in Vorwärtsrichtung über die
dritte Projektorlinse 42, in Horizontalrichtung diffus
ausgebildet, mit Hilfe mehrerer Diffusorlinseneinheiten 14s,
die in dem oberen Bereich der lichtdurchlässigen Abdeckung 14 vorgesehen sind,
wodurch das Muster P3 zur Ausbildung eines diffusen Bereichs in
den fünf
dritten Beleuchtungseinheiten 40 gebildet wird. Daher kann
die Lichtintensitätsverteilung
des Lichtverteilungsmusters P für
Abblendlicht in dem diffusen Bereich vergleichmäßigt werden.
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Weiterhin
sind bei der beispielhaften, nicht-einschränkenden Ausführungsform
die ersten Lichtquellen 24 der ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B gegenüber der
optischen Achse Ax über
die Brennebene an der Rückseite
der ersten Projektorlinsen 22A und 22B verschoben
angeordnet, wodurch die Position eingestellt wird, an welcher jedes
der Lichtverteilungsmuster P1a und P1b erzeugt werden soll. Daher
kann die Position, an welcher jedes der Lichtverteilungsmuster P1a
und P1b erzeugt werden soll, mit hoher Genauigkeit eingestellt werden.
Auf ähnliche
Weise sind die zweiten Lichtquellen 34 der zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B gegenüber der
optischen Achse Ax über
die Brennebene an der Rückseite
der zweiten Projektorlinsen 32A und 32B verschoben,
wodurch die Position eingestellt wird, an welcher jedes der Lichtverteilungsmuster
P2a und P2b erzeugt werden soll. Daher kann die Position, an welcher
jedes der Lichtverteilungsmuster P2a und P2b erzeugt werden soll,
einfach mit hoher Genauigkeit eingestellt werden.
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In
diesem Fall sind bei den fünf
ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B die ersten
Lichtquellen 24 auf der gemeinsamen Halteplatte 28 über die
Platte 26 gehaltert. Die Richtung und das Ausmaß der Verschiebung
der ersten Lichtquelle 24 gegenüber der optischen Achse Ax
können
daher mit hoher Genauigkeit eingestellt werden. Auf ähnliche Weise
sind bei den fünf
zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B die
zweiten Lichtquellen 34 auf der gemeinsamen Halteplatte 38 über die
Platte 36 gehaltert. Daher können die Richtung und das Ausmaß der Verschiebung
der zweiten Lichtquelle 34 gegenüber der optischen Achse Ax
mit hoher Genauigkeit eingestellt werden.
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Durch
Schrägstellung
der optischen Achsen Ax der ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B in bezug
auf die Längsrichtung
des Fahrzeugs ist es stattdessen ebenso möglich, eine solche Anordnung zu
sehen, dass die Position eingestellt wird, an welcher jedes der
Lichtverteilungsmuster P1a und P1b erzeugt werden soll. Durch Schrägstellung
der optischen Achsen Ax der zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B in
Richtung auf die Längsrichtung
des Fahrzeugs wird ebenfalls ermöglicht,
eine solche Anordnung vorzusehen, dass die Position eingestellt wird,
an welcher jedes der Lichtverteilungsmuster P2a und P2b erzeugt
werden soll.
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Weiterhin
ist es ebenfalls möglich,
die ersten Lichtquellen 24 der ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B so
vorzusehen, dass sie nur in Horizontalrichtung in bezug auf die
optische Achse Ax verschoben angeordnet sind, und sie auf der optischen Achse
Ax in bezug auf die Vertikalrichtung vorzusehen. In diesem Fall
wird ermöglicht,
wenn die optischen Achsen Ax der ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B etwas
nach unten in bezug auf die Längsrichtung
des Fahrzeugs geneigt sind, an einer vorbestimmten Position jene
Position einzustellen, an welcher jedes der Lichtverteilungsmuster
P1a und P1b erzeugt werden soll. Jeder der zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B kann
ebenfalls entsprechend ausgebildet sein.
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Obwohl
die fünf
ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B zwei
Arten der ersten Projektorlinsen 22A und 22B aufweisen,
die unterschiedliche Brennweiten haben, ist es ebenfalls möglich, eine derartige
Anordnung vorzusehen, dass die ersten Projektorlinsen gleiche Brennweiten
aufweisen. Alternativ ist es ebenfalls möglich, eine derartige Anordnung
vorzusehen, dass zumindest drei Arten erster Projektorlinsen mit
unterschiedlichen Brennweiten vorgesehen sind. In einem derartigen
Fall kann die Lichtintensitätsverteilung
des Musters P1 zur Ausbildung einer horizontalen Abschneidelinie
weiter vergleichmäßigt werden.
Während
die fünf
zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B zwei
Arten zweiter Projektorlinsen 32A und 32B mit
unterschiedlichen Brennweiten aufweisen, ist es entsprechend ebenfalls
möglich,
eine derartige Anordnung einzusetzen, dass die zweiten Projektorlinsen
gleiche Brennweiten aufweisen. Alternativ ist es ebenfalls möglich, eine
derartige Anordnung einzusetzen, dass zumindest drei Arten zweiter
Projektorlinsen mit unterschiedlichen Brennweiten vorgesehen sind.
In einem derartigen Fall kann die Lichtintensitätsverteilung des Musters P2
zur Ausbildung der schrägen Abschneidelinie
noch weiter vergleichmäßigt werden.
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Weiterhin
ist es ebenfalls möglich,
mehrere Diffusorlinseneinheiten vorzusehen, um das Licht diffus
auszubilden, das von den ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B in
Horizontalrichtung in Vorwärtsrichtung
der lichtdurchlässigen
Abdeckung 14 von den fünf
ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B abgestrahlt
wird. Daher kann die Lichtintensitätsverteilung für das Muster
P1 zur Ausbildung der horizontalen Abschneidelinie noch weiter vergleichmäßigt werden.
Entsprechend ist es ebenfalls möglich,
mehrere Diffusorlinseneinheiten vorzusehen, um das Licht diffus
auszubilden, das von den zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B in
Schrägrichtung
in Vorwärtsrichtung
der lichtdurchlässigen
Abdeckung 14 von den fünf
zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B abgestrahlt wird.
Daher kann die Lichtintensitätsverteilung
des Musters P2 zur Ausbildung der schrägen Abschneidelinie weiter
vergleichmäßigt werden.
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Weiterhin
erfolgte die Beschreibung unter der Annahme, dass die fünf ersten
Beleuchtungseinheiten 20A und 20B, die fünf zweiten
Beleuchtungseinheiten 30A und 30B, und die fünf dritten
Beleuchtungseinheiten 40 in drei Stufen bei der Ausführungsform
vorgesehen sind, jedoch lassen sich selbstverständlich die Anzahl und Anordnung
der Beleuchtungseinheiten je nach Wunsch ändern, entsprechend der Form
und der Lichtintensitätsverteilung
eines gewünschten
Lichtverteilungsmusters.
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Bei
der beispielhaften, nicht-einschränkenden Ausführungsform
können
die ersten Projektorlinsen 22A und 22B der ersten
Beleuchtungseinheiten 20A und 20B auch einstückig mit
der ersten Lichtquelle 24 ausgebildet sein, um den lichtaussendenden
Chip 24a der ersten Lichtquelle 24 abzudichten.
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In
einem derartigen Fall können
die ersten Beleuchtungseinheiten 20A und 20B als
Lichtquelleneinheiten einen einfacheren Aufbau aufweisen. Weiterhin
kann das Vorhandensein einer Luftschicht zwischen der ersten Lichtquelle 24 und
den ersten Projektorlinsen 22A und 22B verhindert
werden. Hierdurch kann eine Reflexion an Grenzflächen ausgeschaltet werden.
Dadurch kann der Lichtfluss der Lichtquelle effektiv genutzt werden.
Weiterhin ist es in einem derartigen Fall ebenfalls möglich, die
Halteplatte 28 wegzulassen. Daher kann der Aufbau des Scheinwerfers
für Fahrzeug
noch weiter vereinfacht werden.
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Entsprechend
können
bei den zweiten Beleuchtungseinheiten 30A und 30B die
zweiten Projektorlinsen 32A und 32B einstückig mit
der zweiten Lichtquelle 34 ausgebildet sein, um den lichtaussendenden
Chip 34a der zweiten Lichtquelle 34 abzudichten.
In bezug auf die dritte Beleuchtungseinheit 40 kann entsprechend
die dritte Projektorlinse 42 einstückig mit der dritten Lichtquelle 44 ausgebildet
sein, um den lichtaussendenden Chip 44a der dritten Lichtquelle 44 abzudichten.
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Fachleuten
auf diesem Gebiet wird auffallen, dass verschiedene Abänderungen
und Variationen bei den geschilderten, bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden können, ohne vom Wesen oder Umfang
der Erfindung abzuweichen. Daher soll die vorliegende Erfindung
alle Abänderungen
und Variationen umfassen, die mit dem Umfang der Erfindung verträglich sind.