[go: up one dir, main page]

DE102004018931A1 - Common-Rail-Injektor - Google Patents

Common-Rail-Injektor Download PDF

Info

Publication number
DE102004018931A1
DE102004018931A1 DE102004018931A DE102004018931A DE102004018931A1 DE 102004018931 A1 DE102004018931 A1 DE 102004018931A1 DE 102004018931 A DE102004018931 A DE 102004018931A DE 102004018931 A DE102004018931 A DE 102004018931A DE 102004018931 A1 DE102004018931 A1 DE 102004018931A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
nozzle needle
control chamber
common rail
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102004018931A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Boecking
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE102004018931A priority Critical patent/DE102004018931A1/de
Priority to EP05716732A priority patent/EP1740821B1/de
Priority to AT05716732T priority patent/ATE406516T1/de
Priority to DE502005005197T priority patent/DE502005005197D1/de
Priority to KR1020067021669A priority patent/KR20060134166A/ko
Priority to PCT/EP2005/050715 priority patent/WO2005103479A1/de
Priority to US11/587,002 priority patent/US20070215116A1/en
Priority to CNB2005800125538A priority patent/CN100443711C/zh
Publication of DE102004018931A1 publication Critical patent/DE102004018931A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M51/00Fuel-injection apparatus characterised by being operated electrically
    • F02M51/06Injectors peculiar thereto with means directly operating the valve needle
    • F02M51/0603Injectors peculiar thereto with means directly operating the valve needle using piezoelectric or magnetostrictive operating means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M47/00Fuel-injection apparatus operated cyclically with fuel-injection valves actuated by fluid pressure
    • F02M47/02Fuel-injection apparatus operated cyclically with fuel-injection valves actuated by fluid pressure of accumulator-injector type, i.e. having fuel pressure of accumulator tending to open, and fuel pressure in other chamber tending to close, injection valves and having means for periodically releasing that closing pressure
    • F02M47/027Electrically actuated valves draining the chamber to release the closing pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M61/00Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00
    • F02M61/16Details not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M61/02 - F02M61/14
    • F02M61/20Closing valves mechanically, e.g. arrangements of springs or weights or permanent magnets; Damping of valve lift
    • F02M61/205Means specially adapted for varying the spring tension or assisting the spring force to close the injection-valve, e.g. with damping of valve lift
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2200/00Details of fuel-injection apparatus, not otherwise provided for
    • F02M2200/21Fuel-injection apparatus with piezoelectric or magnetostrictive elements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2547/00Special features for fuel-injection valves actuated by fluid pressure
    • F02M2547/001Control chambers formed by movable sleeves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Common-Rail-Injektor mit einem Injektorgehäuse (1), das einen Kraftstoffzulauf (23) aufweist, der mit einer zentralen Kraftstoffhochdruckquelle außerhalb des Injektorgehäuses und mit einem Druckraum (17) innerhalb des Injektorgehäuses in Verbindung steht, aus dem in Abhängigkeit von dem Druck in einem Steuerraum (50) mit Hochdruck beaufschlagter Kraftstoff in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine eingespritzt wird, wenn eine Düsennadel (8) von ihrem Sitz (11) abhebt, wobei der Druck in dem Steuerraum (50) durch einen Aktor (56), insbesondere einen Piezoaktor, direkt gesteuert wird. DOLLAR A Um einen Common-Rail-Injektor zu schaffen, der weniger Bauraum benötigt als herkömmliche Injektoren, ist in dem brennraumfernen Ende der Düsennadel (8) eine Steuerraumbegrenzungshülse (38) hin- und herbewegbar aufgenommen, durch welche die durch den Steuerraumdruck beaufschlagte brennraumferne Stirnfläche der Düsennadel (8) verkleinert wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Common-Rail-Injektor mit einem Injektorgehäuse, das einen Kraftstoffzulauf aufweist, der mit einer zentralen Kraftstoffhochdruckquelle außerhalb des Injektorgehäuses und mit einem Druckraum innerhalb des Injektorgehäuses in Verbindung steht, aus dem, in Abhängigkeit von dem Druck in einem Steuerraum, mit Hochdruck beaufschlagter Kraftstoff in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine eingespritzt wird, wenn eine Düsennadel von ihrem Sitz abhebt, wobei der Druck in dem Steuerraum durch einen Aktor, insbesondere einen Piezoaktor, direkt gesteuert wird.
  • Wenn der Druck in dem Steuerraum direkt durch eine Verformung des Aktors, insbesondere eines Piezoaktors, gesteuert wird, dann spricht man auch von einer direkten Düsennadelsteuerung. Herkömmliche Common-Rail-Injektoren mit direkter Düsennadelsteuerung benötigen, insbesondere in der Länge, relativ viel Bauraum.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Common-Rail-Injektor mit einem Injektorgehäuse, das einen Kraftstoffzulauf aufweist, der mit einer zentralen Kraftstoffhochdruckquelle außerhalb des Injektorgehäuses und mit einem Druckraum innerhalb des Injektorgehäuses in Verbindung steht, aus dem mit Hochdruck beaufschlagter Kraftstoff in Abhängigkeit von dem Druck in einem Steuerraum in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine eingespritzt wird, wenn eine Düsennadel von ihrem Sitz abhebt, wobei der Druck in dem Steuerraum durch einen Aktor, insbesondere einen Piezoaktor, direkt gesteuert wird, zu schaffen, der, insbesondere in der Länge, weniger Bauraum benötigt als herkömmliche Injektoren.
  • Darstellung der Erfindung
  • Die Aufgabe ist bei einem Common-Rail-Injektor mit einem Injektorgehäuse, das einen Kraftstoffzulauf aufweist, der mit einer zentralen Kraftstoffhochdruckquelle außerhalb des Injektorgehäuses und mit einem Druckraum innerhalb des Injektorgehäuses in Verbindung steht, aus dem, in Abhängigkeit von den Druck in einem Steuerraum, mit Hochdruck beaufschlagter Kraftstoff in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine eingespritzt wird, wenn eine Düsennadel von ihrem Sitz abhebt, wobei der Druck in dem Steuerraum durch einen Aktor, insbesondere einen Piezoaktor, direkt gesteuert wird, dadurch gelöst, dass in dem brennraumfernen Ende der Düsennadel eine Steuerraumbegrenzungshülse hin und her bewegbar aufgenommen ist, durch welche die durch den Steuerraumdruck beaufschlagte brennraumferne Stirnfläche der Düsennadel verkleinert wird. Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung wird unter einem direkten Steuern des Drucks in dem Steuerraum das Erzeugen eines Druckabfalls und/oder eines Druckanstiegs infolge einer Volumenänderung des Aktors verstanden. Um eine solche direkte Steuerung zu ermöglichen, kann der Steuerraum mit einem Aktorraum in Verbindung stehen, der durch eine Stirnfläche des Aktors oder eines mit dem Aktor gekoppelten beziehungsweise an dem Aktor angebrachten Aktorkopfs begrenzt wird. Durch die Steuerraumbegrenzungshülse wird der Steuerraum künstlich verkleinert. Daher kann die zum Öffnen und Schließen der Düsennadel erforderliche Druckdifferenz im Steuerraum geringer ausfallen als bei herkömmlichen Injektoren mit inverser Ansteuerung. Das liefert den Vorteil, dass kürzere Aktoren verwendet werden können.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Injektors ist dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser der Steuerraumbegrenzungshülse kleiner als der Außendurchmesser der Düsennadel im Bereich ihres Sitzes ist. Dadurch wird erreicht, dass die im Steuerraum angeordnete druckbeaufschlagte Fläche der Düsennadel nur geringfügig größer als die in der entgegengesetzten Richtung druckbeaufschlagte Fläche der Düsennadel ausgelegt werden kann.
  • Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Injektors ist dadurch gekennzeichnet, dass an dem brennraumfernen Ende der Steuerraumbegrenzungshülse radial außen eine Beißkante ausgebildet ist. Die Beißkante kommt in abdichtender Weise an dem Injektorgehäuse zur Anlage, um den Steuerraum radial innen zu begrenzen.
  • Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Injektors ist dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerraumbegrenzungshülse ein zentrales Durchgangsloch aufweist, das mit einem Leckölkanal in Verbindung steht, der in dem Injektorgehäuse ausgespart ist. Durch den Leckölkanal kann aus dem Steuerraum in das Innere der Steuerraumbegrenzungshülse eintretendes Lecköl abgeführt werden. Außerdem wird das Innere der Steuerraumbegrenzungshülse durch den Leckageölkanal druckentlastet.
  • Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Injektors ist dadurch gekennzeichnet, dass in dem brennraumfernen Ende der Düsennadel ein Sackloch ausgespart ist, das einen Führungsabschnitt aufweist, in welchem die Steuerraumbegrenzungshülse in abdichtender Weise geführt ist. Dadurch wird eine Bewegung der Düsennadel ermöglicht, ohne dass sich die Steuerraumbegrenzungshülse mit bewegt.
  • Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Injektors ist dadurch gekennzeichnet, dass in dem Sackloch eine Vorspannfeder für die Steuerraumbegrenzungshülse angeordnet ist. Die Vorspannfeder dient dazu, die Steuerraumbegrenzungshülse an dem Injektorgehäuse in Anlage zu halten, wenn die Düsennadel an ihrem Sitz anliegt.
  • Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Injektors ist dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerraum radial außen durch eine weitere Steuerraumbegrenzungshülse begrenzt ist, die an dem brennraumfernen Ende der Düsennadel hin und her bewegbar geführt ist. Der von den beiden Steuerraumbegrenzungshülsen begrenzte Steuerraum hat die Gestalt eines Ringraums, der in axialer Richtung durch die brennraumferne Stirnfläche der Düsennadel und das Injektorgehäuse begrenzt ist.
  • Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Injektors ist dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerraum mit einem Aktordruckraum in Verbindung steht, der in dem Injektorgehäuse durch einen Piezoaktor begrenzt wird. Vorzugsweise ist der Piezoaktor dauernd bestromt, so dass sich die Düsennadel in Schließstellung befindet. Wenn der Piezoaktor entlastet wird, dann sinkt der Druck in dem Aktordruck-raum und dem damit kommunizierenden Steuerraum, so dass die Düsennadel von ihrem Sitz abhebt und mindestens ein Spritzloch freigibt, durch das mit Hochdruck beaufschlagter Kraftstoff in den Brennraum eingespritzt wird. Diese Art der Ansteuerung wird auch als inverse Anteuerung bezeichnet.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel im Einzelnen beschrieben ist.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • Die beiliegende Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Common-Rail-Injektors im Längsschnitt. Der dargestellte Common-Rail-Injektor weist ein insgesamt mit 1 bezeichnetes Injektorgehäuse auf. Das Injektorgehäuse 1 umfasst einen Düsenkörper 2, der mit seinem unteren freien Ende in den Brennraum der zu versorgenden Brennkraftmaschine ragt. Mit seiner oberen, brennraumfernen Stirnfläche ist der Düsenkörper 2 mittels einer (nicht dargestellten) Spannmutter axial gegen einen Zwischenkörper 3 und einen Injektorkörper 4 verspannt.
  • In dem Düsenkörper 2 ist eine axiale Führungsbohrung 6 ausgespart. In der Führungsbohrung 6 ist eine Düsennadel 8 axial verschiebbar geführt. An der Spitze 9 der Düsennadel 8 ist eine Dichtkante 10 ausgebildet, die mit einem Dichtsitz beziehungsweise einer Dichtfläche 11 zusammenwirkt, der beziehungsweise die an dem Düsenkörper 2 ausgebildet ist. Wenn sich die Spitze 9 der Düsennadel 8 mit ihrer Dichtkante 10 in Anlage an dem Dichtsitz 11 befindet, ist ein Spritzloch 13 in dem Düsenkörper 2 verschlossen. Wenn die Düsennadelspitze 9 mit der Dichtkante 10 vom ihrem Dichtsitz 11 abhebt, dann wird mit Hochdruck beaufschlagter Kraftstoff durch das Spritzloch 13 oder mehrere Spritzlöcher in den Brennraum der Brennkraftmaschine eingespritzt.
  • Ausgehend von der Spitze 9 weist die Düsennadel 8 einen Druckraumabschnitt 15 auf, der im Wesentlichen kreiszylinderförmig ausgebildet ist. Auf den Druckraumabschnitt 15 folgt ein sich kegelstumpfartig erweiternder Abschnitt 16. Die Abschnitte 15 und 16 sind in einem Druckraum 17 angeordnet, der in dem Düsenkörper 2 ausgebildet ist. Auf den sich kegelstumpfartig erweiternden Abschnitt 16 folgt ein im Wesentlichen kreiszylinderförmiger Führungsabschnitt 18. Der Führungsabschnitt 18 ist in der axialen Führungsbohrung 6 des Düsenkörpers 2 hin und her bewegbar geführt. Durch eine Abflachung 20 oder mehrere Abflachungen, die an dem Führungsabschnitt ausgebildet ist beziehungsweise sind, wird eine Fluidverbindung zwischen dem Druckraum 17 und einem Düsenfederraum 22 geschaffen, der an dem brennraumfernen Ende des Düsenkörpers 2 vorgesehen ist.
  • Durch einen Pfeil 21 ist angedeutet, dass mit Hochdruck beaufschlagter Kraftstoff über einen Zulaufkanal 23, der in dem Zwischenkörper 3 ausgespart ist und mit einer (nicht dargestellten) Hochdruckquelle in Verbindung steht, in den Düsenfederraum 22 eingespeist wird. Aus dem Düsenfederraum 22 gelangt der mit Hochdruck beaufschlagte Kraftstoff an der Abflachung 20 vorbei in den Druckraum 17. Die (nicht dargestellte) Kraftstoffhochdruckquelle wird auch als Common-Rail bezeichnet.
  • Im Anschluss an den Führungsabschnitt 18 ist an der Düsennadel 8 ein Bund 24 ausgebildet, der einen Anschlag für einen Federteller 25 bildet. An dem Federteller 25 liegt ein Ende einer vorgespannten Düsenfeder 27 an, die radial außerhalb eines im Wesentlichen kreiszylinderförmigen Steuerabschnitts 29 angeordnet beziehungsweise geführt ist, der an dem brennraumfernen Ende der Düsennadel 8 ausgebildet ist.
  • An dem Steuerabschnitt 29 am brennraumfernen Ende der Düsennadel 8 ist eine äußere Steuerraumbegrenzungshülse 31 geführt, die eine Beißkante 32 aufweist. Die Beißkante 32 der äußeren Steuerraumbegrenzungshülse 31 liegt an dem Zwischenkörper 3 an.
  • In dem brennraumfernen Ende der Düsennadel 8 ist ein zentrales Sackloch 33 ausgespart, das einen Aufnahmeraum 35 für eine Dichtfeder 36 bildet. Zum brennraumfernen Ende der Düsennadel 8 hin geht das Sackloch 33 in einen Führungsabschnitt 37 über, durch den eine innere Steuerraumbegrenzungshülse 38 hin und her bewegbar geführt ist. Die innere Steuerraumbegrenzungshülse 38 weist einen Außendurchmesser 40 auf, der etwa kleiner als der Außendurchmesser 12 der Dichtkante 10 an der Spitze 9 der Düsennadel 8 ist.
  • An dem brennraumfernen Ende der inneren Steuerraumbegrenzungshülse 38 ist eine Beißkante 41 ausgebildet, mit der die innere Steuerraumbegrenzungshülse 38 an dem Zwischenkörper 3 anliegt. Die innere Steuerraumbegrenzungshülse 38 weist ein zentrales Durchgangsloch 43 auf, das mit einem Leckölverbindungskanal 45 in Verbindung steht, der in dem Zwischenkörper 3 ausgebildet ist und innerhalb der von der Beißkante 41 begrenzten Fläche des Zwischenkörpers 3 in den von der inneren Steuerraumbegrenzungshülse 38 begrenzten Innenraum mündet. Der Leckölverbindungskanal 45 in dem Zwischenkörper 3 setzt sich in einem Leckölkanal 46 in dem Injektorkörper 4 fort.
  • Die innere Steuerraumbegrenzungshülse 38 und die äußere Steuerraumbegrenzungshülse 31 begrenzen in radialer Richtung einen Steuerraum 50, der in axialer Richtung von der brennraumfernen Stirnfläche der Düsennadel 8 und dem Zwischenkörper 3 begrenzt wird. Der Steuerraum 50 hat die Gestalt eines Ringraums, der durch Steuerraumverbindungskanäle 52 und 53, die in dem Zwischenkörper 3 ausgebildet sind, mit einem Aktordruckraum in Verbindung steht, der in dem Injektorkörper 4 ausgebildet. Der Aktordruckraum 55 wird in axialer Richtung auf der brennraumfernen Seite durch einen Aktor 56 und auf der brennraumnahen Seite durch den Zwischenkörper 3 begrenzt. Radial außen wird der Aktordruckraum 55 durch eine Aktorhülse 58 begrenzt. Der Aktordruckraum 55 steht über (nicht dargestellte) Verbindungskanäle mit dem Zulaufkanal 23 in Verbindung, so dass der Aktordruckraum 55 mit unter Hochdruck stehendem Kraftstoff gefüllt ist. An der Aktorhülse 58 ist eine Beißkante 57 ausgebildet, die an dem Zwischenkörper 3 anliegt. An dem entgegengesetzten Ende der Aktorhülse 58 liegt eine Aktorfeder 59 an, durch den die Aktorhülse 58 mit der Beißkante 57 an dem Zwischenkörper 3 in Anlage gehalten wird.
  • Bei dem Aktor 56 handelt es sich um einen Piezoaktor, der im bestromten Zustand ein größeres Volumen aufweist als im unbestromten Zustand. Durch einen Doppelpfeil 60 ist angedeutet, dass sich der Aktor 56 so verformen kann, dass der Druck im Aktordruckraum 55 und dem damit in Verbindung stehenden Steuerraum 50 zu- oder abnimmt.
  • Wenn der Aktor, der ansonsten dauernd bestromt ist, entlastet wird, dann sinkt der Druck in dem Aktordruckraum 55 und dem damit in Verbindung stehenden Steuerraum 50. Die druckbeaufschlagten Flächen der Düsennadel 8 sind so ausgelegt, dass die Düsennadel 8 dann mit ihrer Dichtkante 10 von dem Dichtsitz 11 abhebt, so dass mit Hochdruck beaufschlagter Kraftstoff aus dem Druckraum 17 durch das Spritzloch 13 in den Brennraum der Brennkraftmaschine eingespritzt wird.
  • Unterhalb der Dichtkante 10 wirkt der Gasgegendruck des Brennraums auf die Düsennadel. Oberhalb der Dichtkante 10 wirkt der über den Zulaufkanal 23 gelieferte Hochdruck, der auch als Common-Rail-Druck bezeichnet wird, auf die Düsennadel 8.
  • Wenn die Düse geöffnet werden soll, dann muss im Bereich des Steuerraums 50 ein Kräftegleichgewicht zu dem Common-Rail-Druck auf den Durchmesser 12 erzeugt werden. Zum Abheben der Düsennadel 8 wird der Druck im Steuerraum 50 mit Hilfe des Aktors 56 abgesenkt.
  • Der den Einsatz der inneren Steuerraumbegrenzungshülse 38 kann der Steuerraum 50 künstlich verkleinert werden, da im Innenbereich der inneren Steuerraumbegrenzungshülse 38 Lecköldruck herrscht. Der Durchmesser 40 der inneren Steuerraumbegrenzungshülse 38 wird vorzugsweise so ausgelegt, dass er kleiner als der Durchmesser 12 der Dichtkante 10 der Düsennadel 8 ist. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass die Summe der Kräfte im Bereich des Dichtsitzes 11 kleiner als die Kraft ist, die aus den im Steuerraum 50 wirkenden Druckkräften und den Federkräften der Düsenfeder 27 und der Dichtfeder 36 resultiert.

Claims (8)

  1. Common-Rail-Injektor mit einem Injektorgehäuse (1), das einen Kraftstoffzulauf (23) aufweist, der mit einer zentralen Kraftstoffhochdruckquelle außerhalb des Injektorgehäuses und mit einem Druckraum (17) innerhalb des Injektorgehäuses in Verbindung steht, aus dem, in Abhängigkeit von dem Druck in einem Steuerraum (50), mit Hochdruck beaufschlagter Kraftstoff in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine eingespritzt wird, wenn eine Düsennadel (8) von ihrem Sitz (11) abhebt, wobei der Druck in dem Steuerraum (50) durch einen Aktor (56), insbesondere einen Piezoaktor, direkt gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass in dem brennraumfernen Ende der Düsennadel (8) eine Steuerraumbegrenzungshülse (38) hin und her bewegbar aufgenommen ist, durch welche die durch den Steuerraumdruck beaufschlagte brennraumferne Stirnfläche der Düsennadel (8) verkleinert wird.
  2. Common-Rail-Injektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser (40) der Steuerraumbegrenzungshülse (38) kleiner als der Außendurchmesser (12) der Düsennadel (8) im Bereich ihres Sitzes ist.
  3. Common-Rail-Injektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem brennraumfernen Ende der Steuerraumbegrenzungshülse (38) insbesondere radial außen eine Beißkante (41) ausgebildet ist.
  4. Common-Rail-Injektor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerraumbegrenzungshülse (38) ein zentrales Durchgangsloch (43) aufweist, das mit einem Leckölkanal (45,46) in Verbindung steht, der in dem Injektorgehäuse (1) ausgespart ist.
  5. Common-Rail-Injektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem brennraumfernen Ende der Düsennadel (8) ein Sackloch (33) ausgespart ist, das einen Führungsabschnitt (37) aufweist, in welchem die Steuerraumbegrenzungshülse (38) in abdichtender Weise geführt ist.
  6. Common-Rail-Injektor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Sackloch (33) eine Vorspannfeder (36) für die Steuerraumbegrenzungshülse (38) angeordnet ist.
  7. Common-Rail-Injektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerraum (50) radial außen durch eine weitere Steuerraumbegrenzungshülse (31) begrenzt ist, die an dem brennraumfernen Ende der Düsennadel (8) hin und her bewegbar geführt ist.
  8. Common-Rail-Injektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerraum (50) mit einem Aktordruckraum (55) in Verbindung steht, der in dem Injektorgehäuse (1) durch einen Piezoaktor (56) begrenzt wird.
DE102004018931A 2004-04-20 2004-04-20 Common-Rail-Injektor Withdrawn DE102004018931A1 (de)

Priority Applications (8)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102004018931A DE102004018931A1 (de) 2004-04-20 2004-04-20 Common-Rail-Injektor
EP05716732A EP1740821B1 (de) 2004-04-20 2005-02-18 Common-rail-injektor
AT05716732T ATE406516T1 (de) 2004-04-20 2005-02-18 Common-rail-injektor
DE502005005197T DE502005005197D1 (en) 2004-04-20 2005-02-18 Common-rail-injektor
KR1020067021669A KR20060134166A (ko) 2004-04-20 2005-02-18 커먼-레일-인젝터
PCT/EP2005/050715 WO2005103479A1 (de) 2004-04-20 2005-02-18 Common-rail-injektor
US11/587,002 US20070215116A1 (en) 2004-04-20 2005-02-18 Common Rail Injector
CNB2005800125538A CN100443711C (zh) 2004-04-20 2005-02-18 共轨喷射器

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102004018931A DE102004018931A1 (de) 2004-04-20 2004-04-20 Common-Rail-Injektor

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102004018931A1 true DE102004018931A1 (de) 2005-11-17

Family

ID=34961828

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102004018931A Withdrawn DE102004018931A1 (de) 2004-04-20 2004-04-20 Common-Rail-Injektor
DE502005005197T Expired - Lifetime DE502005005197D1 (en) 2004-04-20 2005-02-18 Common-rail-injektor

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE502005005197T Expired - Lifetime DE502005005197D1 (en) 2004-04-20 2005-02-18 Common-rail-injektor

Country Status (7)

Country Link
US (1) US20070215116A1 (de)
EP (1) EP1740821B1 (de)
KR (1) KR20060134166A (de)
CN (1) CN100443711C (de)
AT (1) ATE406516T1 (de)
DE (2) DE102004018931A1 (de)
WO (1) WO2005103479A1 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20150040867A1 (en) * 2012-03-16 2015-02-12 International Engine Intellectual Property Company, Llc Fuel injector needle sleeve
HUE027556T2 (en) * 2012-06-13 2016-10-28 Delphi Int Operations Luxembourg Sarl atomizer

Family Cites Families (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4499878A (en) * 1982-10-25 1985-02-19 Nippon Soken, Inc. Fuel injection system for an internal combustion engine
US4535743A (en) * 1983-04-15 1985-08-20 Nippon Soken, Inc. Fuel injection apparatus for an internal combustion engine
JPS601369A (ja) * 1983-06-16 1985-01-07 Nippon Soken Inc 燃料噴射弁
JPH01187363A (ja) * 1988-01-21 1989-07-26 Toyota Motor Corp 内燃機関用燃料噴射弁
DE19500706C2 (de) * 1995-01-12 2003-09-25 Bosch Gmbh Robert Zumeßventil zur Dosierung von Flüssigkeiten oder Gasen
EP0741244B1 (de) * 1995-05-03 1999-07-07 DaimlerChrysler AG Einspritzdüse
DE19936669A1 (de) * 1999-08-04 2001-02-22 Bosch Gmbh Robert Common-Rail-Injektor
US6626371B1 (en) * 1997-10-09 2003-09-30 Robert Bosch Gmbh Common rail injector
US6299079B1 (en) * 1998-06-18 2001-10-09 Robert Bosch Gmbh Fuel injector
GB9923823D0 (en) * 1999-10-09 1999-12-08 Lucas Industries Ltd Fuel injector
DE10029067B4 (de) * 2000-06-13 2006-03-16 Siemens Ag Einspritzventil mit vorgespanntem Schließglied
US6705543B2 (en) * 2001-08-22 2004-03-16 Cummins Inc. Variable pressure fuel injection system with dual flow rate injector
DE10221384A1 (de) * 2002-05-14 2003-11-27 Bosch Gmbh Robert Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine

Also Published As

Publication number Publication date
EP1740821B1 (de) 2008-08-27
DE502005005197D1 (en) 2008-10-09
CN1946931A (zh) 2007-04-11
KR20060134166A (ko) 2006-12-27
WO2005103479A1 (de) 2005-11-03
ATE406516T1 (de) 2008-09-15
US20070215116A1 (en) 2007-09-20
EP1740821A1 (de) 2007-01-10
CN100443711C (zh) 2008-12-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1714025B1 (de) Kraftstoffinjektor mit direktgesteuertem einspritzventilglied
EP2183476B1 (de) Kraftstoffeinspritzventil mit verbesserter dichtheit am dichtsitz eines druckausgeglichenen steuerventils
DE102009000394B4 (de) Regelrückschlagventil und Kraftstoffeinspritzventil, das selbiges aufweist
WO2008138800A1 (de) Injektor mit piezoaktor
EP1733139B1 (de) Common-rail-injektor
EP2294309B1 (de) Kraftstoff-injektor
WO2023280866A1 (de) Injektor und anordnung mit einem injektor
DE10031580A1 (de) Druckgesteuertes Steuerteil für Common-Rail-Injektoren
EP1840366B1 (de) Kraftstoffinjektor
DE102007005382A1 (de) Leckagefreier Injektor
DE102004018931A1 (de) Common-Rail-Injektor
EP2439398B1 (de) Brennstoffeinspritzventil
EP1740822B1 (de) Common-rail-injektor
EP2138704A1 (de) Kraftstoff-Injektor
DE10122389A1 (de) Kraftstoff-Einspritzvorrichtung für Brennkraftmaschinen
EP1838960B1 (de) Kraftstoffeinspritzdüse
WO2009033964A1 (de) Leckagefreier kraftstoffinjektor mit langer düsennadel
DE102007018042A1 (de) Injektor mit mehrteiligem Ventilelement
WO2008049675A1 (de) Injektor mit axial-druckausgeglichenem steuerventil
DE102006014251A1 (de) Kraftstoffinjektor
DE102006035832A1 (de) Einspritzventil und Düsenbaugruppe für das Einspritzventil
DE102008055073A1 (de) Kraftstoffeinspritzvorrichtung
DE102005045892A1 (de) Direktbetriebener, außenöffnender Injektor
DE102008001894A1 (de) Brennstoffeinspritzventil

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee