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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung einer Vielzahl
von Leuchten gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
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Eine
solche Vorrichtung der Anmelderin ist aus der
DE 198 17 073.4 bekannt. Bei der
bekannten Vorrichtung erfolgt die Adressierung der einzelnen Leuchten über einen
LON-Bus. Die bekannte Vorrichtung hat sich im Einsatz bewährt.
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Die
bekannte Vorrichtung ist gemäß der Aufgabe
der Erfindung derart weiterzuentwickeln, dass sie variabler einsetzbar
ist.
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Die
Erfindung löst
diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1, insbesondere mit
denen des Kennzeichenteils, und ist demgemäß dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest eine Leuchte wenigstens drei unterschiedlich farbige Leuchtmittel aufweist,
z.B. eine rote Lampe, eine blaue Lampe und eine grüne Lampe,
wobei jeder der drei Lampen ein eigenes, einzeln adressierbares
Vorschaltgerät zugeordnet
ist, mit dem jeweils das Helligkeitsniveau der zugehörigen Lampe
einstellbar ist, wobei eine Eingabeeinheit vorgesehen ist, an der
zumindest ein Farbwert für
die Leuchte eingebbar ist, und wobei eine Rechnereinheit vorgesehen
ist, die den eingegebenen Farbwert in Helligkeitsniveauwerte der
drei Lampen umrechnet, wobei die Rechnereinheit zur Darstellung
des Farbwertes durch die Leuchten zumindest die Helligkeitsniveauwerte
einzeladressiert an die Vorschaltgeräte sendet.
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Das
Prinzip der Erfindung besteht zunächst darin, unterschiedlich
farbiges Licht zu erzeugen. Hierzu werden Leuchten bereitgestellt,
die eine Vielzahl unterschiedlich farbiger Teillampen besitzen, beispielsweise
eine rote, eine grüne
und eine blaue Teillampe. Als Leuchtmittel kommen beispielsweise farbige
Leuchtstofflampen aber auch beliebige andere Lichtquellen, beispielsweise
LED's, in Betracht.
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Als
unterschiedlich farbige Lampen kommen auch weiße Lampen, also farblose Lampen
in Betracht, die mit einem farbgebenden Element, beispielsweise
einem Farbfilter, z.B. einer Farbfolie, zusammenwirken.
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Die
von einer Leuchte erzeugte Farbe setzt sich aus der Summe der Einzelfarben
zusammen. Je nach Helligkeitsniveau der einzelnen Lampen ergibt sich
eine unterschiedliche Gesamtfarbe der Leuchte.
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Die
Besonderheit besteht nun darin, dass jeder einzelnen Lampe ein einzeladressierbares
Vorschaltgerät
zugeordnet ist. Dabei kann es sich um ein gesondertes Bauelement
für jede
einzelne Lampe handeln oder alternativ um ein gemeinsames Bauelement
für mehrere
unterschiedliche Lampen, welches eine individuelle Adressiermöglichkeit
für die drei
Lampen aufweist.
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Der
Vorrichtung ist auch eine Eingabeeinheit zugeordnet, an der ein
Farbwert für
die Leuchte eingebbar ist. Der eingegebene Farbwert soll von der Leuchte
durch entsprechende Berechnung der Helligkeitsniveaus der einzelnen
Lampen und durch Übermittlung
dieser Helligkeitsniveauwerte an die Vorschaltgeräte dargestellt
werden. Hierzu rechnet die Rechnereinheit den Farbwert in Helligkeitsniveauwerte
der drei Lampen um. Die Rechnereinheit sendet dann die Helligkeitsniveauwerte
zur Darstellung des Farbwertes einzeladressiert an die Vorschaltgeräte.
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Die
Erfindung ermöglicht
zunächst
die Eingabe definierter Farbwerte an der Eingabeeinheit. Des Weiteren
ermöglicht
die Vorrichtung eine besonders einfache Weiterleitung der Helligkeitsniveauwerte
an die Vorschaltgeräte.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung
ermöglicht
eine Verwendung des DALI-Protokolls
für die
Kommunikation zwischen Speichereinheit und den Vorschaltgeräten. Das
DALI-Protokoll ist im Anhang E der für Vorschaltgeräte vorgesehenen
Norm IEC 60929 beschrieben. Weitere Informationen können der
Website der Arbeitsgemeinschaft DALI unter www.dali-ag.org entnommen werden.
Der Inhalt des dort abrufbaren DALI Handbuch, 2. Auflage, wird hiermit
in den Inhalt der vorliegenden Patentanmeldung mit eingeschlossen.
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Das
DALI-Protokoll ist nicht für
die Ansteuerung von farbigen Leuchten vorgesehen und ausgelegt.
Trotzdem ermöglicht
die erfindungsgemäße Vorrichtung
die Verwendung des DALI-Protokolls zur Farbänderung von Leuchten. Insbesondere
ist in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass die Rechnereinheit
zur Darstellung des Farbwertes die Helligkeitsniveauwerte unmittelbar
einzeladressiert an die Vorschaltgeräte sendet. Ein Rückgriff
auf die gemäß DALI-Protokoll
eigentlich für
den Abruf von Lichtszenen vorgesehenen Lichtszenenspeicher in den
einzelnen Vorschaltgeräten
ist nicht erforderlich. Die unmittelbare, einzeladressierte Übermittlung
der Helligkeitsniveauwerte erlaubt demgegenüber eine sehr hohe Variabilität.
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Die
Rechnereinheit kann beispielsweise aus zwei Rechnerteileinheiten
bestehen, die sowohl der Speichereinheit als auch der Eingabeeinheit
zugeordnet sind. Insbesondere ist vorteilhaft, wenn eine an der Eingabeeinheit
angeordnete Rechnerteileinheit einen Teil der Rechenarbeit übernimmt,
z. B. während
Eingaben vorgenommen werden, und wenn die der Speichereinheit zugeordnete
zweite Rechnerteileinheit die Übermittlung
der Steuerinformationen an die einzelnen Vorschaltgeräte übernimmt,
insbesondere auch dann, wenn die Eingabeeinheit von der Vorrichtung
getrennt ist.
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Eine
Einzeladressierung der Vorschaltgeräte im Sinne der Erfindung bedeutet
dabei, daß die Übermittlung
der Helligkeitsniveauwerte jeweils an ein bestimmtes, einzelnes
Vorschaltgerät
und damit an einen bestimmten Teilnehmer des Netzwerkes, insbesondere
an eine bestimmte farbige Lampe erfolgt. Der Steuerbefehl, der zur
Darstellung des Farbwertes durch die Leuchte von der Rechnereinheit und/oder
von der Speichereinheit versandt wird, enthält somit immer einen Adreßbestandteil.
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Eine
Vorrichtung zur Steuerung einer Vielzahl von Leuchten ist unter
der Bezeichnung „LUXMATE-Emotion" von der Zumtobel-Staff
GmbH mit Sitz in Dornbirn, Österreich
bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung sind Farbwerte an einer Bedieneinheit
eingebbar, wobei eine Umrechnung der Farbwerte in Helligkeitsniveauwerte
erfolgt und die Helligkeitsniveauwerte einzeladressiert als Lichtszenen
in elektronischen Vorschaltgeräten
abgespeichert werden. Die Vorrichtung verwendet insofern die von
dem DALI-Protokoll bereitgestellte Möglichkeit, Lichtszenen zu speichern.
Zur Darstellung des Farbwertes werden über die Signalleitung Befehle
gesandt, die die gespeicherten Lichtszenen abrufen. Zur Darstellung
des Farbwertes durch die Leuchte werden Helligkeitsniveauwerte somit
nicht unmittelbar einzeladressiert übermittelt. Die bekannte Vorrichtung
ermöglicht
keine Eingabe von mehr als zwei Farbwerten und insbesondere keine
beliebig wählbare
Folge von Farbstationen. Auch eine Echtzeitdarstellung, also Farbwiedergabe,
eines an der Eingabeeinheit angegebenen Farbwertes ist mit der bekannten
Vorrichtung nicht vorgesehen. Auch ist aufgrund der durch das DALI-Protokoll
vorgegebenen Befehlssätze
die Zahl möglicher
speicherbarer Lichtszenen, also statischer Farbstationen, auf 16
begrenzt.
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Gemäß einer
vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird der Farbwert ausgehend
von einem der Leuchte vor Eingabe des Farbwertes zugeordneten Ausgangsfarbwertes
innerhalb einer von dem Benutzer einstellbaren Zeit (Ziel-Zeit)
erreicht. In einem Echtzeitmodus kann die Ziel-Zeit auch nahezu 0 gewählt werden.
Die Eingabeeinheit sieht somit die Möglichkeit vor, eine Ziel-Zeit
durch den Benutzer einzugeben, die der Zeit zur Änderung der von der Leuchte
erzeugten Farbe auf den neuen Wert entspricht.
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Die
von dem Benutzer einstellbare Zielzeit kann dabei auch eine Umlaufzeit
sein, die für
einen Durchlauf eines Farbganges mehrerer Farbstationen benötigt wird.
Die Ziel-Zeit ist in diesem Sinne beispielsweise die Gesamtumlaufzeit
des Farbganges. Wird beispielsweise eine Ziel-Zeit von 500 Sekunden für einen
Durchlauf durch zehn unterschiedliche Farbstationen vorgegeben,
so beträgt
der zeitliche Abstand zwischen zwei Farbstationen – mittelbar
einstellbar durch den Benutzer – 50
Sekunden.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung unterteilt die
Rechnereinheit und/oder die Speichereinheit die Ziel-Zeit in eine
Vielzahl von Zeitintervallen (Fading-Zeiten). Die Rechner und/oder
die Speichereinheit errechnet dabei zwischen dem Ausgangsfarbwert
und dem Farbwert eine entsprechende Vielzahl an Zwischenfarbwerten und
zugehörigen
Zwischenhelligkeitsniveauwerten. Anschließend sendet sie die errechneten
Zwischenhelligkeitsniveauwerte und die dem Farbwert entsprechenden
Helligkeitsniveauwerte nachfolgend in den Zeitintervallen einzeladressiert
an die Vorschaltgeräte.
Diese Ausgestaltung der Erfindung bietet besondere Vorteile hinsichtlich
einer Gestaltung des Farbüberganges.
Ausgehend von einem Ausgangsfarbwert, den die Leuchte zu einem Ausgangszeitpunkt
darstellt, kann der Benutzer einen Farbwert eingeben, der für die Leuchte
einen Zielwert darstellt. Der Zielwert soll innerhalb einer Ziel-Zeit
erreicht werden.
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Würde man
an die Vorschaltgeräte
lediglich die dem Farbwert entsprechenden Helligkeitsniveauwerte
senden und würde
man einen Übergang
von dem Ausgangsfarbwert zu dem Farbwert allmählich innerhalb der Ziel-Zeit
stattfinden lassen, könnte
man unter Verwendung des DALI-Protokolls
an die Vorschaltgeräte
lediglich den Zielfarbwert senden und die im Vorschaltgerät gespeicherte
Fading-Zeit verwenden. Problematisch ist dabei jedoch, dass in unterschiedlichen
Vorschaltgeräten
unterschiedliche Dimmkurven bezogen auf den zu emittierenden Lichtstrom
gespeichert sind. Dies bedeutet, dass innerhalb bestimmter, gewählter Fading-Zeiten
die Ansteuerungskurven zur Schaltung der Dimmzustände der
Lampen in unterschiedlichen Vorschaltgeräten unterschiedlich sind. Um
saubere, klare und präzise Farbübergänge zu erreichen,
können
mit diesem Ausführungsbeispiel
der Erfindung eine Vielzahl von Zwischenwerten und Zwischenstufen
errechnet und angesteuert werden, welche innerhalb von jeweils kurzen
Zeitintervallen angesteuert werden. Die Schritte können auf
diese Weise derartig verkürzt werden,
dass es zur Erzielung eines Farbüberganges
auf die in den einzelnen Vorschaltgeräten gespeicherte Dimmkurve
gar nicht mehr ankommt. Die Dimmkurve ist in diesem Sinne gar nicht
mehr auflösbar.
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Besonders
vorteilhaft ist, wenn die Zeitintervalle kürzer als 10 Sekunden, vorteilhaft
kürzer
als 5 Sekunden, und insbesondere kürzer als 2 Sekunden gewählt sind.
Farbübergänge von
derart kurzen Zeitintervallen kann das menschliche Auge – entsprechend
geringe Farbabstände
vorausgesetzt – praktisch
nicht mehr auflösen.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Eingabeeinheit
von einem von der Bedieneinheit gesonderten Gerät bereitgestellt. Dies ermöglicht eine
Bedieneinheit, die praktisch nur die wesentlichen, für einen
Endbenutzer erforderlichen Steuerbefehle abrufen kann. Die wesentlich
kompliziertere, beispielsweise von einem Lichtplaner zu bedienende
Eingabeeinheit, kann eine gesonderte Baueinheit, beispielsweise
Bestandteil eines Computers sein. Die Bedieneinheit kann auf diese
Weise sehr einfach ausgestaltet sein und ist somit preiswert herstellbar.
Die wesentlichen Voraussetzungen für Speicherkapazität und Performance werden
von der Speichereinheit bereitgestellt.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Eingabeeinheit
eine Farbwertanzeige für
(nahezu) alle darstellbaren Farbwerte zugeordnet, wobei der Farbwert
aus der Farbwertanzeige auswählbar
ist. Die Farbwertanzeige kann beispielsweise ein Farbkreis oder
eine Farbnormtafel sein, die im Wesentlichen sämtliche von der Leuchte erzeugbaren
Farben darstellt. Eine besondere Problematik besteht in diesem Zusammenhang
darin, dass die auf einem Bildschirm dargestellten Farben nicht
unbedingt der Farbe entsprechen, die die Leuchte in dem Raum erzeugt.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
kann die Darstellung des Farbwertes durch die Leuchte im installierten
Zustand kontrolliert werden.
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Hierzu
ist gemäß einer
Ausführung
der Erfindung der Farbwertanzeige ein Cursor zugeordnet, der mittels
einer Positioniereinrichtung, z.B. einer Maus, entlang der Farbwertanzeige
durch Veränderung
des Cursorortes steuerbar ist. Dem Cursorort ordnet die Rechnereinheit
und/oder die Speichereinheit einen Farbwert zu. Auf diese Weise
besteht die Möglichkeit,
den auf der Farbwertanzeige eingestellten Farbwert unmittelbar,
das heißt
nahezu in Echtzeit, beziehungsweise Online, von der Leuchte darstellen
zu lassen.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird der Farbwert
aus dem Cursorort in Echtzeit errechnet und durch die Leuchte dargestellt.
Auf diese Weise genügt
eine Verlagerung des Cursors, beispielsweise durch Verschieben der Maus,
um die Farbe zu ändern.
Ein Mausklick ist bei dieser Ausgestaltung der Erfindung nicht mehr
erforderlich.
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Gemäß einer
alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist zur Errechnung des
Farbwertes aus dem Cursorort die Betätigung eines Betätigungselementes
erforderlich, beispielsweise einer linken Maustaste. Dies ermöglicht eine
definiertere, sicherere Bedienung der Eingabeeinheit zur Wahl eines Farbwertes.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist an einer
Eingabeeinheit eine Vielzahl von Farbwerten (Farbstationen) eingebbar.
Die mehreren Farbwerte können
von dem Benutzer in einer beliebigen Reihenfolge kombiniert werden.
Möglich
ist beispielsweise ein Farbgang, der durch die Farbstationen rot-grün-rot-blau-rot-gelb-rot-grün-rot-orange-rot-blau-rot-violett-rot-blau-rot-grün-rot-orange usw.
gebildet ist. Vorteilhafterweise fragt die Eingabeeinheit in einem
entsprechenden Modus nacheinander die Vielzahl von Farbwerten von
dem Benutzer ab. Die Kombination der Farbwerte führt zu einem Farbgang. Dieser
kann auch endlos umlaufend ausgebildet sein, so dass zur Erzeugung
entsprechender dynamischer Beleuchtung eine Endlosschleife programmierbar
ist.
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Vorzugsweise
sind die Informationen (Helligkeitsniveauwerte) über den Farbgang in der Speichereinheit
abrufbar abgespeichert. Eine Abrufbarkeit ist durch die Bedieneinheit
möglich.
Die einmalig von einem Lichtplaner an der Eingabeeinheit eingegebenen
Farbstationen beziehungsweise Farbgänge können auf diese Weise sehr komfortabel
abgerufen werden.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sendet die Speichereinheit und/oder
die Rechnereinheit zur Darstellung des Farbganges die entsprechenden
Helligkeitsniveauwerte nacheinander einzeladressiert an die Vorschaltgeräte. Ein
derartiger Sendevorgang kann während
des Normalbetriebes der Vorrichtung erfolgen, beispielsweise wenn
eine entsprechende Auswahl aus einem Menüpunkt an dem Bediengerät stattgefunden
hat. Alternativ kann der Sendevorgang aber auch während einer
Programmierphase der Vorrichtung durchgeführt werden, zu einem Zeitpunkt also,
zu dem die Eingabevorrichtung mit der Vorrichtung verbunden ist.
Dieses Ausführungsbeispiel
ermöglicht
die Eingabe einer beliebigen Anzahl von Farbstationen eines Farbganges,
da auf die in dem DALI-Protokoll vorgesehenen Speicherplätze für Lichtszenen,
die auf 16 begrenzt sind, nicht zurückgegriffen werden muss.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kommunizieren
die Vorschaltgeräte
mit der Speichereinheit und/oder mit zumindest einem Teil der Rechnereinheit
nach dem DALI-Protokoll. Dies ermöglicht eine Kompatibilität unterschiedlicher
Vorschaltgeräte
miteinander. Außerdem
kann auf bekannte Standards zurückgegriffen werden.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Signalleitung
eine insbesondere als USB-Schnittstelle ausgebildete Schnittstelle
zugeordnet. Mittels dieser ist ein Computer, insbesondere ein Laptop,
an die Vorrichtung auf einfache Weise anschließbar. Die Schnittstelle ist gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung an einem Gehäuse der
Bedieneinheit angeordnet. Dies ermöglicht eine besonders leichte
Zugänglichkeit.
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Hierzu
ist die Schnittstelle in einem montierten Zustand der Bedieneinheit,
insbesondere in einem wandmontierten Zustand der Bedieneinheit,
frei zugänglich
an dem Gehäuse
angeordnet, insbesondere an dessen Unterseite.
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Weitere
Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den nicht zitierten Unteransprüchen sowie
anhand der nun folgenden Beschreibung eines in den Figuren dargestellten
Ausführungsbeispieles.
Darin zeigen:
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1 in
schematischer Blockdarstellung die Struktur der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
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2 in
perspektivischer Ansicht die Bedieneinheit,
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3 in
Unteransicht gemäß Ansichtspfeil
III in 2 die Bedieneinheit der 2, und
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4 eine
Farbwertanzeige sowie weitere Eingabemöglichkeiten auf dem Bildschirm
einer Eingabeeinheit.
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Die
in ihrer Gesamtheit in 1 mit 10 bezeichnete
Vorrichtung ist lediglich beispielhaft in den Figuren dargestellt.
Gemäß 1 umfasst
die Vorrichtung drei Leuchten 11a, 11b, 11c,
die an einem Einbauort in einem Gebäude, z.B. deckenseitig, befestigt
angebracht sind. Jede einzelne Leuchte, z.B. die Leuchte 11a,
umfasst nicht dargestellte, unterschiedlich farbige, einzelne Lampen,
beispielsweise eine rote Lampe, eine grüne Lampe und eine blaue Lampe.
Jeder einzelnen Lampe einer Leuchte ist jeweils ein eigenes, einzeln
adressierbares, elektronisches Vorschaltgerät zugeordnet. Demzufolge weist die
Leuchte 11a, die drei einzelne Lampen umfaßt, eine
Gruppe 12a von drei einzelnen, einzeln adressierbaren Vorschaltgeräten auf.
Es ist vorstellbar, dass jedes Vorschaltgerät für jede einzelne Lampe ein eigenes
Gehäuse
aufweist. Hierfür
kommen beispielsweise DALI-Vorschaltgeräte der Firmen Osram, Tridonic
oder Philips in Frage, die kommerziell erhältlich sind. Alternativ besteht
auch die Möglichkeit,
dass mehrere einzeln adressierbare Vorschaltgeräte zu einem gemeinsamen Bauelement
zusammengefasst sind. Entscheidend ist, dass jede einzelne Lampe
der jeweiligen Leuchte 11a, 11b, 11c über das
entsprechende Vorschaltgerät
einzeladressierbar ist.
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Die
dargestellten drei Leuchten sind beispielhaft zu verstehen. Die
maximale Anzahl von Teilnehmern eines Netzes ist durch das DALI-Protokoll
auf 64 begrenzt, wobei eine farbiges Licht ausstrahlende Leuchte
drei Lampen und somit drei Teilnehmer aufweist. Das Netzwerk kann
neben farbigen Leuchten selbstverständlich zusätzlich auch noch herkömmliche,
einfarbige Leuchten aufweisen.
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Die
einzelnen Vorschaltgeräte
sind über
eine gemeinsame Signalleitung 13 mit einer Speichereinheit 14 verbunden.
Die Speichereinheit 14 ist eine Steuerung für das Netzwerk
und kann an die Vorschaltgeräte
Befehle gemäß dem DALI-Protokoll
versenden. Die einzelnen Vorschaltgeräte, die in 1 lediglich
schematisch angedeutet sind, verstehen die von der Speichereinheit 14 über die
Signalleitung 13 gesandten Steuerbefehle gemäß dem DALI-Protokoll und
setzen die empfangenen Informationen in Steuerinformationen für die einzelnen
Lampen um. Insbesondere erzeugen die elektrischen Vorschaltgeräte unterschiedliche
Steuerspannungen für
die einzelnen Lampen, um unterschiedliche Dimmwerte und damit unterschiedliche
Helligkeitsniveauwerte der einzelnen zu erzielen. Für den Fall,
dass beispielsweise der Leuchte 11a eine rote, eine grüne und eine blaue
Leuchtstofflampe zugeordnet ist, kann durch Änderung der Helligkeitsniveaus
einzelner Lampen eine Änderung
der Gesamtlichtfarbe, also des Farbwertes dieser Leuchte 11a,
erreicht werden.
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Die
Speichereinheit 14 ist über
eine Leitung 17 mit einer Bedieneinheit 20 verbunden.
Die Bedieneinheit 20 kommuniziert mit der Speichereinheit 14 über ein
von dem DALI-Protokoll unterschiedliches Protokoll gemäß dem RS485-Standard. Über die
Bedieneinheit 20 sind in der Speichereinheit 14 gespeicherte
Steuerbefehle und Informationen abrufbar. Für den Fall, dass in der Speichereinheit 14 beispielsweise
eine bestimmte Lichtszene abgespeichert ist, kann diese von der
Bedieneinheit 20 abgerufen werden. Die Lichtszene kann
beispielsweise eine statische Lichtszene sein, so dass eine konstante
Farbe erzeugt wird. Es kann aber auch eine dynamische Lichtszene
in der Speichereinheit 14 abgespeichert sein, beispielsweise
in Form eines endlos umlaufenden Farbganges, der über eine
Vielzahl von Farbstationen führt.
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Die
Bedieneinheit 20 ist in 2 in schematischer,
perspektivischer Ansicht dargestellt. Es wird deutlich, dass die
Bedieneinheit 20 einen im Wesentlichen umlaufenden Rahmen 21 aufweist,
der ein Display 22, also eine Bildschirmanzeige, umgrenzt.
Das Display 22 ist als Touch-Screen-Display ausgebildet, so dass durch Berührung des
Displays eine Schaltung zum Abruf von Steuerbefehlen der Speichereinheit 14 vorgenommen
werden kann.
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An
der Unterseite 23 des Rahmens 21 der Bedieneinheit 20 ist
eine Steckbuchse vorgesehen. Es handelt sich hierbei um eine USB-Schnittstelle 19, die
dem Anschluss eines in 1 mit 18 bezeichneten
Kabels dient. Die auf der Rückseite
der Bedieneinheit 20 angeordneten, in 3 schematisch
angedeuteten Befestigungselemente 24 dienen der wandseitigen
Montage der Bedieneinheit 20, beispielsweise im Bereich
einer Unterputzsteckdose.
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Im
wandmontierten Zustand der Bedieneinheit 20 ist die USB-Schnittstelle 19 ohne
Weiteres zugänglich.
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1 zeigt,
dass eine Eingabeeinheit 15, insbesondere ein tragbarer
Computer (Laptop) über das
Kabel 18 mit der Bedieneinheit 20 verbunden werden
kann. Die Funktion und Arbeitsweise der Eingabeeinheit 15 wird
später
beschrieben. Zunächst sei
darauf hingewiesen, dass auch an der Speichereinheit 14 eine
in 1 nicht dargestellte USB-Schnittstelle 19 zur
Verbindung mit der Eingabeeinheit 15 angeordnet sein kann.
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Alternativ
zu der Verwendung einer USB-Schnittstelle kommen auch andere Schnittstellen
in Betracht. Eine USB-Schnittstelle ermöglicht jedoch einen besonders
hohen Bedienkomfort.
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4 zeigt
beispielhaft eine erste Farbwertanzeige 25a in Form eines
Farbkreises und eine zweite Farbwertanzeige 25b in Form
einer Farbpalette. Mittels eines in der Farbwertanzeige 25b dargestellten
Cursors 26 in Form einer stilisierten Hand mit ausgestrecktem
Zeigefinger, wie sie als Cursor bei Windows-Programmen üblicherweise
Verwendung findet, kann aus dem Farbspektrum ein Farbwert ausgewählt werden.
Die Funktionsweise der Vorrichtung ist wie folgt:
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Die
Speichereinheit 14, die Leuchten 11a, 11b, 11c,
die einzelnen elektronischen Vorschaltgeräte (z.B. die Gruppen 12a, 12b, 12c von
Vorschaltgeräten)
und die Bedieneinheit 20 sind in einem Gebäude fest
montiert. Über
die USB-Schnittstelle 19 kann die Vorrichtung 10 mit
einer Eingabeeinheit 15 verbunden werden. Die Eingabeeinheit 15 weist
eine Farbwertanzeige für
alle, zumindest für
im Wesentlichen alle, darstellbaren Farbwerte auf. Beispielhaft ist
in 4 ein Farbkreis 25a dargestellt, der
das gesamte Farbspektrum darstellt.
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Ein
in der Farbtafel 25a nicht dargestellter Cursor kann nun
entlang dem Farbkreis bewegt werden. Die auf der Eingabeeinheit 15 laufende
oder aufrufbare Software oder alternativ auch eine fest Verdrahtung
ordnen dem jeweils aktuellen Ort des Cursors in dem Farbkreis einen
Farbwert zu. Der Farbwert kann beispielsweise, wie dies die Felder 27a, 27b und 27c in 4 zeigen,
auch in Form von Skalenanteilen eines Rotwertes, eines Grünwertes
und eines Blauwertes dargestellt werden. Beispielsweise sind für jede der
drei Farben 256 Skaleneinteilungen vorgesehen, wobei der Skalenwert
0 z.B. einem ausgeschalteten Zustand der roten Lampe und der Skalenwert
255 einem maximal eingeschalteten Zustand der roten Lampe entspricht.
Die dazwischenliegenden Werte entsprechen den Dimmzuständen. Entscheidend
ist, dass die Eingabeeinheit 15 mittels einer Rechnereinheit 16a dem
aktuellen Cursorort einen Farbwert zuordnet. Die Rechnereinheit 16a sendet
diesen Farbwert über
das Kabel 18, die Bedieneinheit 20 und das Kabel 17 an
die Speichereinheit 14 beziehungsweise an eine der Speichereinheit 14 zugeordnete
Rechnerteileinheit 16b. Die Rechnerteileinheit 16a und
die Rechnerteileinheit 16b bilden auf diese Weise eine
gemeinsame Rechnereinheit.
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Der
von der Rechnerteileinheit 16b empfangene Farbwert wird
von dieser in Helligkeitsniveauwerte für die einzelnen Teillampen
der Leuchten umgerechnet und unmittelbar an die einzelnen Vorschaltgeräte gesandt.
Eine Darstellung des einem Cursorort in der Farbwertanzeige zugeordneten Farbwertes
ist damit nahezu in Echtzeit durch sämtliche an die Vorrichtung 10 angeschlossene
Leuchten 11a, 11b, 11c möglich. Auf
diese Weise kann im Rahmen einer Lichtplanung die an der Eingabeeinheit 15 ausgewählte Farbe
hinsichtlich ihrer Raumwirkung unmittelbar überprüft werden. Eine Darstellung
des Farbwertes, der an der Eingabeeinheit 15 ausgewählt wird,
ist praktisch in Echtzeit, also „online" möglich.
Zu berücksichtigen
ist dabei, dass an die Vorrichtung 10 unter Verwendung
des DALI-Protokolls maximal 64 Teilnehmer angeschlossen werden können. Im
Falle farbiger Leuchten sind dies maximal 21 Leuchten mit jeweils
drei einzelnen, unterschiedlich farbigen Lampen.
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Wollte
man sämtliche
einzeladressierte Lampen ansprechen, erfordert dies bei der nach
dem DALI-Protokoll zur Verfügung
stehenden Übertragungsrate
eine Gesamtansprechzeit von 1,6 Sekunden. Eine Darstellung des Farbwertes
nach dessen Auswahl in der Farbwertanzeige in Echtzeit bedeutet
in diesem Sinne eine Verzögerung
von ca. 1,6 Sekunden.
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Die
soeben beschriebene Möglichkeit
einer Online- beziehungsweise Echtzeitüberprüfung einer eingestellten Farbe
ermöglicht
eine an die tatsächlichen
architektonischen Verhältnisse
angepasste Licht- und Farbplanung.
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Die
erfindungsgemäße Vorrichtung 10 ermöglicht darüber hinaus
auch die Einstellung einer Vielzahl unterschiedlicher Farbstationen
und deren Verknüpfung
zu einem Farbgang. Die Zahl unterschiedlicher Farbstationen ist
dabei unbegrenzt. Die Farbstationen bilden einen Farbgang, der endlos
umläuft.
Auch die Gesamt-Umlaufzeit ist von dem Benutzer einstellbar, wie
dies beispielsweise das Feld 28 in 4 andeutet.
Die Zahl der Farbstationen kann im Vorhinein beispielsweise in dem
Feld 29 eingestellt werden.
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Zur
Eingabe eines Farbganges kann beispielsweise nach Einstellung der
Anzahl der von dem Benutzer gewünschten
Farbstationen von der Eingabevorrichtung 15 nacheinander
abgefragt werden, welche einzelnen Farbwerte den Farbstationen zugeordnet
werden sollen. So kann beispielsweise ein Farbgang rot-grün-rot-blau-rot-orange-rot-blau-rot-gelb-rot-violett etc.
eingegeben werden, der sich anschließend beliebig wiederholt. Die Gesamtumlaufzeit
beträgt
beispielsweise bei einem Farbgang mit 16 Stationen 320 Sekunden.
Dies bedeutet, dass zwischen zwei Farbstationen ein Zeitintervall
von 20 Sekunden liegt.
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Die
erfindungsgemäße Vorrichtung 10 errechnet
nun mit Hilfe der Rechnerteileinheit 16a und/oder mit Hilfe
der Rechnerteileinheit 16b zwischen jeweils zwei benachbarten
Farbstationen eine Vielzahl von Zwischenfarbstationen, bei dem vorgenannten
Beispiel beispielsweise neun Zwischenstationen. Auf diese Weise
werden ca. alle 2 Sekunden zur Erzeugung eines Farbganges von den
Rechnerteileinheiten 16b und 16a beziehungsweise
von der Speichereinheit 14 Steuerinformationen über die Signalleitung 13 einzeladressiert
an alle Vorschaltgeräte gesendet.
Die Vorrichtung 10 ermöglicht
somit eine Feinabstufung und ein nahezu ständiges Senden neuer Helligkeitswerte
innerhalb kurzer Zeitabstände.
Dies ermöglicht
einen präzisen,
vorhersehbaren Farbübergang
ohne dass auf die in den Vorschaltgeräten gespeicherten Fading-Zeiten
zurückgegriffen werden
muss. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass DALI-Endgeräte, also
nach dem DALI-Protokoll arbeitende Vorschaltgeräte, typischerweise einen Speicherplatz
für eine
sogenannte „Fading-Zeit" aufweisen, der dafür sorgt,
dass die an das elektronische Vorschaltgerät gesandten Ziel-Helligkeitsniveauwerte
innerhalb der eingestellten Fading-Zeit erreicht werden. Da die
einzelnen Vorschaltgeräte
jedoch unterschiedliche, abgespeicherte Dimmkurven aufweisen, ist
ein präziser,
vorhersehbarer Farbgang unter Verwendung der in den Vorschaltgeräten gespeicherten,
individuellen Dimmkurven nicht erzielbar.
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Die
erfindungsgemäße Vorrichtung 10 ermöglicht somit
auch die Verwendung unterschiedlicher Vorschaltgeräte, beispielsweise
auch unterschiedlicher Hersteller, ohne dass Ungenauigkeiten im
Farbübergang
entstehen.
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Die
erfindungsgemäße Vorrichtung
sendet für
den Fall, dass Farbänderungen
gewünscht
sind, von der Rechnerteileinheit 16b bzw. von der Speichereinheit 14 Informationen über neue,
zu erreichende Helligkeitswerte an die Vorschaltgeräte spätestens alle
10 Sekunden, vorzugsweise spätestens
alle 5 Sekunden und weiter vorzugsweise spätestens alle 2 Sekunden. Auf
diese Weise können
die Farbänderungen
von einem menschlichen Auge innerhalb dieses Zeitintervalles praktisch
nicht mehr aufgelöst werden.
Eine weitere Feinabstimmung ist nicht mehr erforderlich.
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Anzumerken
ist in diesem Zusammenhang, daß die
Rechnerteileinheit 16b und die Speichereinheit 14 ein
bei dem Ausführungsbeispiel
eine gemeinsame Baueinheit, insbesondere einen kleinen Computer
darstellen.
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Die
erfindungsgemäße Vorrichtung
bietet darüber
hinaus die Möglichkeit,
dass ein Farbgang, also eine dynamische Lichtszene, hinsichtlich
ihres gesamten Verlaufes individuell einstellbar ist. Ein Benutzer
kann jede einzelne Farbstation individuell auswählen und auf diese Weise einen
Farbgang beliebiger Reihenfolge und Abfolge zusammenstellen.
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Hervorzuheben
ist, dass die Eingabeeinheit 15 nach Eingabe der einzelnen
Farbwerte und der Farbgänge
von der Vorrichtung 10 durch Lösen der USB-Schnittstellenverbindung 18/19 getrennt
werden kann. Die Beleuchtungsinformationen, beispielsweise ein bestimmter
Farbgang, sind auf der Speichereinheit 14 abgespeichert
und können
von der Bedieneinheit 20 aufgerufen werden. Insbesondere besteht
die Möglichkeit, über die
Eingabeeinheit 15 einem bestimmten Farbgang einen bestimmten
Titel zuzuordnen, der nach Speicherung des Farbganges in der Speichereinheit 14 auf
einer Anzeige der Bedieneinheit 20 ersichtlich ist und
dort ohne Weiteres abgerufen werden kann.
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Im
Folgenden soll verdeutlicht werden, wie eine Änderung der Farbwerte tatsächlich erreicht wird:
Ausgehend
von einem Ausgangs-Farbwert, also einem Ist-Zustand, den die Leuchten
zu einem bestimmten Zeitpunkt einnehmen, wird dieser Ausgangs-Farbwert
mit A bezeichnet und weist beispielsweise die Farbtripelwerte (255,
0,0) stellvertretend für
die Helligkeitsniveauwerte einer roten, einer grünen und einer blauen Lampe
auf. Gemäß dem Ausgangs-Farbwert A strahlt
die Leuchte somit rotes Licht ab.
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Ausgehend
von dem Ausgangs-Farbwert A soll ein Ziel-Farbwert Z erreicht werden,
der die Farbtripelwerte 0, 255, 0 aufweist. Der Ziel-Farbwert entspricht
grünem
Licht, da nur die grüne
Lampe leuchtet.
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Für den Fall,
dass ein Benutzer den Ziel-Farbwert Z auswählt und die Vorrichtung 10 ausgehend
von einem Ausgangs-Farbwert A den Ziel-Farbwert Z erreichen soll, ist hierfür eine Ziel-Zeit tz von beispielsweise 500 Sekunden vorgesehen.
Die Vorrichtung 10 hat somit 500 Sekunden Zeit, die von den
Leuchten emitierte Farbe vom Ausgangswert A in den Ziel-Farbwert
Z zu überführen. Hierzu
errechnet die Vorrichtung 10, insbesondere die Rechnereinheiten 16a beziehungsweise 16b,
selbsttätig
eine Vielzahl von Zwischen-Farbwerten, vorzugsweise 254 Zwischen-Farbwerte.
Die Vorrichtung sendet dann alle 2 Sekunden einen neuen Farbwert
an die einzelnen, den Lampen zugeordneten Vorschaltgeräten.
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Ausgehend
von dem Ausgangs-Farbwert A wird innerhalb der ersten 2 Sekunden
beispielsweise an das der roten Lampe zugehörige Vorschaltgerät zieladressiert
der neue Helligkeitsniveauwert 254 übermittelt. Zugleich wird innerhalb
der ersten 2 Sekunden, ebenfalls zieladressiert an das der grünen Lampe
zugeordnete Vorschaltgerät
der Helligkeitsniveauwert 1 übermittelt.
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Innerhalb
der nachfolgenden 2 Sekunden wird anschließend an das der roten Lampe
zugehörige
Vorschaltgerät
der Helligkeitsniveauwert 253 einzeladressiert übermittelt und an das der grünen Lampe
zugeordnete Vorschaltgerät
der Helligkeitsniveauwert 2 zugeordnet. Auf diese Weise wird innerhalb der
500 Sekunden 250 mal jedes einzelne Vorschaltgerät angesprochen und mit einem
neuen Helligkeitsniveauzielwert konfrontiert.
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Von
Bedeutung ist noch, daß die
Leuchten bzw. Teilnehmer des Netzwerkes in beliebiger Weise zu Gruppen
zusamenfassbar sind. So ist z.B. eine erste dynamische Lichtszene
in Form eines Farbganges definierbar, die eine erste Gruppe von
Leuchten oder Teilnehmern des Netzwerkes anspricht, und eine zweite
dynamische Lichtszene in Form eines Farbganges definierbar, die
eine zweite Gruppe von Leuchten oder Teilnehmern des Netzwerkes
anspricht.