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DE102004017274B4 - Verbesserte Diagnose eines mehrreihigen, katalytischen Abgassystems - Google Patents

Verbesserte Diagnose eines mehrreihigen, katalytischen Abgassystems Download PDF

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DE102004017274B4
DE102004017274B4 DE102004017274A DE102004017274A DE102004017274B4 DE 102004017274 B4 DE102004017274 B4 DE 102004017274B4 DE 102004017274 A DE102004017274 A DE 102004017274A DE 102004017274 A DE102004017274 A DE 102004017274A DE 102004017274 B4 DE102004017274 B4 DE 102004017274B4
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James R. Livonia Yurgil
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General Motors Corp
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    • F01N11/00Monitoring or diagnostic devices for exhaust-gas treatment apparatus
    • GPHYSICS
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    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Abstract

Verfahren zum Diagnostizieren von Emissionen in einem mehrreihigen Emissionssystem, wobei das Verfahren die Schritte umfasst:
Beschaffen einer Vielzahl von Emissionsmesswerten, wobei jeder der Messwerte einer Reihe des mehrreihigen Emissionssystems entspricht;
Umrechnen jedes Messwerts in einen skalierten Wert als Prozentsatz eines Schwellenwertes;
Addieren der skalierten Werte, um einen Gesamtemissionswert für das mehrreihige Emissionssystem zu erhalten; und
Auslösen eines Hinweises, wenn der Gesamtemissionswert den Schwellenwert überschreitet.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Fahrzeugabgassysteme und insbesondere eine Diagnose eines mehrreihigen, katalytischen Abgassystems.
  • DE 100 03 903 A1 beschreibt eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Steuerung eines Betriebes eines Mehrzylindermotors für Kraftfahrzeuge mit einer mehrflutigen Abgasreinigungsanlage, wobei eine koordinierte Steuerung der Betriebsmodi jeder Bank mit Hinsicht auf eine niedrige Schadstoffemission ermöglicht wird. Die Erfassung der Schadstoffemissionen erfolgt auf Basis des Katalysatorzustandes oder durch direkte Messung von Schadstoffanteilen. In einem gewichteten Modus wird in jedem Abgasstrang die Schadstoffemission erfasst und mit einem Wichtungsfaktor multipliziert. Die gewichteten Größen werden anschließend zu einem Mittelwert zusammengefasst, und anhand des Mittelwertes erfolgt eine synchrone Steuerung aller Bänke.
  • Da Fahrzeugabgas einen großen Prozentsatz der Luftschadstoffe verursacht, regeln insbesondere in Großstädten und einigen Staaten Stadt- und Bundesregierungsbehörden die Emissionen, die von bestimmten Fahrzeugen erzeugt werden. Die U.S.-Umweltschutzbehörde (EPA) und das kalifornische Luftressourcenministerium (CARB) sind Beispiele von Regierungsbehörden, die zurzeit die Fahrzeugemissionen regulieren. Die On-Bord-Diagnose (OBD2)-Vorschriften, die von der EPA festgelegt wurden, begrenzen z. B. nicht nur die Menge der gesetzlich erlaubten Emissionen eines Fahrzeugs, sondern verlangen auch, dass jedes Fahrzeug die erzeugten Emissionen überwacht und einen Hinweis an den Fahrer gibt, wenn die Emissionen einen festgelegten Schwellenwert überschreiten. Fahrzeugemissionen, die im Allgemeinen reguliert werden, umfassen Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffe/flüchtige organische Verbindungen (VOCs) und Stickoxide (NOx).
  • Im Allgemeinen sind Automobile und andere Fahrzeuge mit katalytischen Konvertern oder anderen Vorrichtungen ausgestattet, um die vom Motor erzeugten Emissionen zu reduzieren. Katalytische Konverter reduzieren die Emissionen, indem Abgas aus dem Motor mit einem oder mehreren chemischen Katalysatoren in Kontakt gebracht wird, um verschiedene Schadstoffe in relativ harmlose Substanzen wie Stickstoff, Kohlendioxid und Wasser zu reduzieren. Ein konventioneller katalytischer Konverter umfasst typischerweise einen Reduktionskatalysator wie etwa Platin oder Rhodium, um NOx-Emissionen zu reduzieren, sowie einen Oxidationskatalysator wie Platin oder Palladium. Unverbrannte VOCs und Kohlenmonoxid werden typischerweise durch Verbrennung der Stoffe in Anwesenheit des Oxidationskatalysators reduziert.
  • Typischerweise wird der Sauerstoff für den katalytischen Verbrennungsprozess aus dem Fahrzeugabgas selbst erhalten, indem das Luft-Kraftstoff-Gemisch, das für den Motor vorgesehen ist, geregelt wird. Ferner kann Sauerstoff im katalytischen Konverter mithilfe von Cerium, Ceriumoxid oder anderen katalytischen Materialien gespeichert werden. Die Fähigkeit eines Katalysators, Sauerstoff während Phasen mit magerem Kraftstoffgemisch zu speichern und den Sauerstoff während Phasen mit fettem Kraftstoffgemisch abzugeben, wird als "Sauerstoffspeicherkapazität" des Konverters bezeichnet. Die Sauerstoffspeicherkapazität (SSK) kann durch den Vergleich der Sauerstoffmengen gemessen werden, die in den Gasen enthalten sind, die in den katalytischen Konverter einströmen und aus diesem herausströmen. Da die SSK dazu neigt abzunehmen, wenn der Katalysator altert, wird die SSK im Allgemeinen als ein guter Indikator für die Leistungsfähigkeit des katalytischen Konverters betrachtet.
  • Viele Fahrzeuge, insbesondere solche, die mit V-6, V-8 und anderen relativ großen Motoren ausgestattet sind, werden vermehrt mit mehrreihigen Abgassystemen angeboten. Ein mehrreihiges Abgassystem umfasst mehrere Abgaswege (d. h. "Reihen"), die von verschiedenen Zylindern in dem Motor weggehen. Z. B. umfasst ein Doppelabgassystem typischerweise zwei getrennte Reihen, wobei jede von einer Reihe der Zylinder ausgeht. Jede Reihe umfasst typischerweise ihren eigenen katalytischen Konverter, Schalldämpfer und ihr eigenes Auspuffrohr, so dass die Abgase von jeder Reihe getrennt von denen der anderen Reihen gehalten werden, bis die Abgase aus dem Fahrzeug ausgestoßen werden. Häufig entsteht dann eine Schwierigkeit bei der Überwachung der Gesamtemissionen des Fahrzeugs, da in einem mehrreihigen System typischerweise kein einzelner Messpunkt existiert. Da die meisten Regierungsvorschriften die Menge an Emissionen auf einer auf das Fahrzeug bezogenen Basis anstelle einer auf die Reihe bezogenen Basis begrenzen, ist eine Umrechnung zwischen Reihenmessungen und Gesamtfahrzeugemissionen erforderlich.
  • Demgemäß ist es wünschenswert, ein Emissionsdiagnoseverfahren für mehrreihige Fahrzeugabgassysteme zu schaffen. Zusätzlich ist es wünschenswert, ein mehrreihiges Abgassystem zu schaffen, das fähig ist, die Emissionen aus jeder Reihe zu überwachen.
  • Es werden Verfahren und Vorrichtungen zum Diagnostizieren von Emissionen in einem mehrreihigen, katalytischen Emissionssystem für ein Kraftfahrzeug bereitgestellt. Ein Verfahren zum Diagnostizieren von Emissionen in einem mehrreihigen Emissionssystem umfasst geeigneterweise das Beschaffen eines Emissionsmesswerts für jede Reihe in dem mehrreihigen Emissionssystem, das Umrechnen der Emissionsmesswerte in skalierte Werte, das Addieren der skalierten Werte, um einen Gesamtemissionswert zu erhalten, und das Auslösen eines Hinweises, wenn der Gesamtemissionswert ein vorbestimmtes Maximum überschreitet. Ein System zum Verarbeiten von Emissionen aus einem Motor in einem Kraftfahrzeug umfasst typischerweise mehrere Abgasreihen und einen Prozessor. Jede der Abgasreihen umfasst einen katalytischen Konverter und wenigstens einen Sauerstoffsensor. Der Prozessor erhält Messwerte von den Sauerstoffsensoren, rechnet die Messwerte in skalierte Werte als Prozentsatz eines Schwellenwertes um, berechnet einen Gesamtemissionswert aus den skalierten Werten und löst einen Hinweis aus, wenn der Gesamtemissionswert den Schwellenwert überschreitet.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
  • Verschiedene beispielhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun in Verbindung mit den nachfolgenden Zeichnungen beschrieben, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente bezeichnen und
  • 1A ein Blockdiagramm eines beispielhaften mehrreihigen, katalytischen Abgassystems darstellt;
  • 1B ein Flußdiagramm einer beispielhaften Diagnoseroutine für ein mehrreihiges, katalytisches Abgassystem darstellt;
  • 2 ein Diagramm einer beispielhaften Zuordnung gemessener Werte zu einer Prozent-des-Schwellenwerts-Skala darstellt;
  • 3 ein Diagramm einer beispielhaften Zuordnung der skalierten Diagnoseergebnisse des mehrreihigen Abgassystems darstellt; und
  • 4 ein Flußdiagramm eines beispielhaften Verfahrens zum Auswerten der skalierten Daten darstellt.
  • Gemäß verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung werden die Emissionsmesswerte von jeder Reihe eines mehrreihigen Abgassystems anhand einer gemeinsamen Referenz skaliert, addiert und mit einem Schwellenwert verglichen, um Probleme mit dem Abgassystem zu diagnostizieren. Bei einem Skalierungsverfahren wird jeder Messwert als Prozentsatz eines Schwellenwertes, etwa eines gesetzlich bestimmten Emissionsgrenzwerts, ausgegeben. Die skalierten Messwerte werden in geeigneter Weise addiert und die skalierten Gesamtemissionen können leicht mit dem Schwellenwert verglichen werden, um zu überprüfen, dass sich die Gesamtfahrzeugemissionen in Übereinstimmung mit den staatlichen Bestimmungen befinden. Bei einer weiteren Ausführungsform können Reihen, die den Test nicht bestehen, erkannt werden und/oder ein Bediener kann darauf hingewiesen werden, dass eine oder mehrere Reihen überprüft werden sollten.
  • Mit Bezug jetzt auf 1A umfasst ein beispielhaftes mehrreihiges Abgassystem 100 geeigneterweise einen Motor 102, der Abgas über einen oder mehrere Krümmer 104A–B an die Abgasreihen 122A–B liefert. Jede Abgasreihe 122A–B umfasst geeigneterweise einen vorderen Sauerstoffsensor 110A–B, einen katalytischen Konverter 112A–B, einen hinteren Sauerstoffsensor 114A–B und einen Schalldämpfer 116A–B. Die Abgase werden von dem katalytischen Konverter 112A–B verarbeitet, um bestimmte Schadstoffe zu reduzieren oder zu entfernen, und die resultierenden Gase werden dann durch ein Auspuffrohr 120A–B aus dem Fahrzeug ausgestoßen. Obwohl zwei Krümmer 104A–B und zwei Abgasreihen 122A–B in 1A gezeigt sind, kann irgendeine Anzahl von Krümmern und/oder Abgasreihen in alternativen Ausführungsformen verwendet werden. Weiterhin ist es nicht notwendig, dass jede Abgasreihe mit ihrem eigenen Krümmer korreliert; ein einziger Krümmer 104 kann beispielsweise Abgas an mehrere Abgasreihen 122 liefern.
  • Im Betrieb erhält ein Mikroprozessor oder ein anderer Controller 118 Daten von den Sauerstoffsensoren 110A–B und 114A–B, um die von jeder Reihe 122A–B erzeugten Emissionen zu überwachen. In einer Ausführungsform berechnet der Controller 118 die Sauerstoffspeicherkapazität (SSK) jedes katalytischen Konverters 112A–B durch den Vergleich der Sauerstoffmenge in den Gasen, die in jeden Konverter einströmen und herausströmen. Die berechnete SSK für jede Reihe 122A–B wird in geeigneter Weise skaliert und verarbeitet, um die von jeder Reihe 122A–B erzeugten Emissionen genau festzustellen. In Antwort auf die berechneten Daten liefert der Controller 118 ein oder mehrere Motorsteuersignale 108 an das Kraftstoffeinspritzsystem 106, um das Motor-Kraftstoff-Luft-Gemisch in geeigneter Weise zu regeln, um die Emissionen aus der Reihe 122A–B anzupassen. Der Controller 118 kann auch ein Anzeigesteuersignal 126 für eine Anzeige 124 vorsehen (was eine Armaturenbrettlampe oder ein anderer Hinweis sein kann), um den Bediener des Fahrzeugs darauf hinzuweisen, wenn Wartung fällig ist oder andere Probleme auftreten. Bei einer Ausführungsform ist der Controller 118 als ein digitaler Mikrocontroller mit einem zugeordneten Speicher 119 und einer Eingabe-/Ausgabeschaltung auf einer einzigen Leiterplatte ausgebildet, obwohl natürlich andere Hardware-Ausführungen in alternativen Ausführungsformen verwendet werden können. Beispiele von Controllern 118 umfassen elektronische Steuereinheiten (ECUs) oder andere Antriebsstrang-Steuermodule (PCMs), die üblicherweise in vielen Serienfahrzeugen zu finden sind.
  • Mit Bezug jetzt auf 1B umfasst ein beispielhaftes Verfahren 150 zum Diagnostizieren eines mehrreihigen Abgassystems geeigneterweise die Schritte: Erfassen und Skalieren von Daten von jeder Reihe (Schritte 154 bzw. 156), Berechnen eines Gesamtemissionswertes für das Fahrzeug (Schritt 158), Auswerten der Daten (Schritt 160) und Auslösen einer geeigneten Antwort (Schritt 164). Jeder der Schritte im Verfahren 150 kann mit von einem Computer ausführbaren Anweisungen ausgeführt werden, die in einem digitalen Speicher 119 gespeichert sind und die in geeigneter Weise von dem Controller 118 (1A) oder von irgend einem anderen Prozessor, der in Verbindung mit dem Fahrzeug steht, ausgeführt werden. Das Verfahren 150 kann zu jedem Zeitpunkt während des Fahrzeugbetriebs einschließlich der Fahrzeugstartphase, zu jedem Zeitpunkt während des Betriebs, auf Anweisung durch ein externes Verfahren oder durch eine externe Steuerung oder zu jeder anderen Zeit ausgeführt werden. Bei einer Ausführungsform wird das Verfahren 150 in der Fahrzeugstartphase und danach in regelmäßigen Zeitabständen ausgeführt.
  • Der Prozess 150 beginnt mit dem Beschaffen von Emissionsdaten von jeder Abgasreihe 122A–B (Schritt 154) und dem Umrechnen der gesammelten Daten auf einen normierten Maßstab (Schritt 156) in irgendeiner Weise. Obwohl 1B das Datensammeln/den Skalierungsprozess als Teil innerhalb einer FOR-Schleifenstruktur 152 zeigt, kann jede Schleife oder jeder andere Wiederholungsprozess (z. B. WHILE-Schleife) in verschiedenen gleichwertigen Ausführungsformen verwendet werden. In ähnlicher Weise kann das Datenerfassen (Schritt 154) in einer von der Datenskalierung getrennten Verarbeitungsschleife stattfinden. D. h. vor dem Skalieren einiger oder aller Datenwerte können die Daten von mehreren Reihen erfasst werden. Demgemäß sollte jede Routine zum Sammeln und Skalieren von Datenwerten von mehreren Abgasreihen als ein Äquiva lent zu der FOR-Schleifenstruktur 152, wie in 1B gezeigt, betrachtet werden.
  • Das Beschaffen von Emissionsdatenmesswerten (Schritt 154) findet gemäß irgendeinem Verfahren statt. Bei einer beispielhaften Ausführungsform, die den ODB2-Standard verwendet, kann beispielsweise ein Hinweis für die Emissionsmenge, die von einer bestimmten Abgasreihe 122 (1A) erzeugt wird, durch Berechnung der SSK für einen oder mehrere in der Reihe verwendeten Katalysatoren bestimmt werden. Gemäß diesem Verfahren wird die Zeit zwischen den Abnahmen der nominalen Spannung des vorderen und des hinteren Sauerstoffsensors 110 als Ergebnis einer Änderung von einem fetten zu einem mageren Motorbetriebszustand gemessen. Bei einem guten, neuen Katalysator ist die Zeitverzögerung zwischen den Übergängen der vorderen und der hinteren Sensorspannung signifikant länger (beispielsweise ungefähr 1,5 mal länger) als bei einem älteren Katalysator, der hinsichtlich der eingeführten Emissionsstandards als "grenzwertig" betrachtet wird. Durch das Verfolgen der Zeitverzögerung zwischen den Übergängen kann die SSK des Katalysators dann tatsächlich im Controller 118 überwacht werden. Es ist bekannt, dass die SSK eng mit der Emissionsqualität verbunden ist. In alternativen Ausführungsformen von Schritt 154 kann jedoch irgendeine Art von Emissionsmesswerten oder anderer Emissionsdatenerfassung verwendet werden. Die Datenerfassung kann z. B. das Sammeln von Daten von einem besonderen Schadstoff oder von anderen Emissionskomponenten umfassen oder kann das Verfolgen anderer Parameter (etwa der Temperatur) der Emissionen, des katalytischen Konverters und/oder der Katalysatoren einbeziehen. Jeder Messwert oder jeder Datenpunkt, der ein Maß für den Gehalt oder die Qualität der Emissionen von jeder Reihe ist, sollte als ein Äquivalent der hier beschriebenen Ausführungsform betrachtet werden. Beispiele von Katalysatormessverfahren, die verwendet werden können, um Daten von jeder Reihe zu erhalten, sind in US 61 92 324 B1 , US 54 44 974 A , US 55 09 267 A und US 64 36 712 B1 dargestellt.
  • In einer optionalen Ausführungsform kann das Datenerfassen das Ersetzen von maximalen oder minimalen Datenwerten umfassen, wenn die beobachteten Messwerte außerhalb der Messwertgrenzen liegen. Neue katalytische Konverter z. B. zeigen typischerweise relativ hohe Werte für die SSK, die eine signifikante Zeitdauer erfordern können, um diese exakt zu messen. Um die Zeit, die von der Diagnoseroutine 150 beansprucht wird, zu verkürzen, kann dann ein maximaler SSK-Wert angenommen werden, wenn die oben diskutierten Zeitverzögerungen ein akzeptables Niveau überschreiten, da längere Verzögerungszeiten nur zu einer höheren SSK (d. h. einer besseren Emissionsqualität) für die Reihe führen. In ähnlicher Weise kann ein maximaler Wert die tatsächliche Messung ersetzen, ohne eine detaillierte Berechnung der exakten SSK zu erfordern, wenn entdeckt wird, dass die SSK einer Reihe den Emissionsschwellenwert für das gesamte Fahrzeug überschreitet. Andere gemessene Parameter (z. B. Schadstoffniveau oder Temperaturdaten) können mit vergleichbaren maximalen oder minimalen Werten ersetzt werden, wenn gezeigt werden kann, dass ein solches Ersetzen vernachlässigbare Effekte auf die Gesamtresultate des Verfahrens 150 hat.
  • Obwohl jeder von einer Abgasreihe erhaltene Emissionsmesswert ein Maß für die Qualität der Emissionen von dieser bestimmten Reihe ist, liefert kein einzelner Emissionswert einen genauen Hinweis, ob das gesamte Fahrzeug einen von der Regierung festgelegten Schwellenwert für die Gesamtemissionen überschreitet. Mit vorübergehendem Bezug auf 2 zeigen die Kurven 202, 204 und 206 Übertragungen von beobachteten Daten (z. B. SSK-Messungen) auf einen Prozentsatz einer gesetzlichen Grenze für verschiedene Schadstoffe. Die Kurve 206 zeigt z. B. eine Übertragung der SSK auf einen Prozentsatz der Versagensgrenze für Stickoxide (NOx), wohingegen die Kurve 204 eine vergleichbare Beziehung für einen besonderen Kohlenwasserstoff (NMHC) zeigt. Die Kurve 202 ist eine stückweise lineare Annäherung der Kurve 206, die verwendet werden kann, um die Analyse zu vereinfachen oder um eine begrenzte Datensammlung widerzuspiegeln. Die Kurven 202, 204 und 206 können einfach aus staatlichen Vorschriften, experimentellen Daten und/oder anderen Quellen erhalten werden. Wie in 2 gezeigt, zeigt die SSK eine nichtlineare Beziehung als Prozent einer gesetzlichen Grenze (PGG) für jeden besonderen Schadstoff. Das heißt, eine 50 mg-Reduktion in der SSK von 300 mg auf 250 mg erzeugt einen viel kleineren Effekt auf den maximalen Schwellenwert als eine 50 mg-Reduktion von 100 mg auf 50 mg. Demgemäß erzeugt aufgrund der Nichtlinearität der gesetzlichen Grenzwerte eine direkte arithmetische Kombination der SSK-Messwerte von mehreren Reihen ein sinnloses Ergebnis bei der Bestimmung der Einhaltung.
  • Demgemäß wird nach dem Beschaffen eines Emissionsmesswerts von einer oder mehreren Reihen jeder Emissionsmesswert in geeigneter Weise in einen skalierten Wert umgerechnet (Schritt 156 in 1B), der sinnvoll mit anderen skalierten Werten kombiniert und verarbeitet werden kann. Ein Verfahren zum Skalieren des Werts ist es, jeden Emissionsmesswert als Prozentsatz eines Schwellenwertes auszudrücken. Z. B. kann der Schwellenwert auf einem gesetzlichen Wert oder auf experimentellen Daten oder irgendeinem anderen Faktor basieren. Bei einer Ausführungsform kann der Schwellenwert ein maximaler Sauerstoffspeicherkapazitätswert der OBD2 sein, der geeigneterweise so angepasst ist, um einen zutreffenden Hinweis der "maximalen" SSK zu liefern, die innerhalb der Toleranzen der Vorschriften liegt. In verschiedenen Ausführungsformen kann der zutreffende "Maximal-"-Schwellenwert ein Vielfaches eines von der Regierung auferlegten Sollwerts sein oder kann andere Skalierungen in geeigneter Weise umfassen.
  • Die Datenumrechnung findet im Controller 118 mittels irgendeinem geeigneten Verarbeitungsverfahren statt, etwa einem solchen wie der Verwendung einer Nachschlagetabelle, eines Umrechnungsalgorithmus oder dergleichen. Eine Nachschlagetabelle kann z. B. verwendet werden, um die SSK oder andere Emissionsmesswerte in entsprechende Prozentsätze der gesetzlichen Grenzwerte (oder eines anderen maximalen Schwellenwertes) für die Gesamtfahrzeugemissionen umzurechnen. Solch eine Nachschlagetabelle kann in einem digitalen Speicher 119 in Verbindung mit dem Controller 118 oder an irgendeiner geeigneten Stelle gespeichert sein. In solchen Ausführungsformen greift der Controller 118 in geeigneter Weise auf die Nachschlagetabelle zu, um skalierte Werte für jeden Reihenemissionsmesswert nachzuschlagen und zu erhalten. Die in der Tabelle gespeicherten Daten (und wie in 2 gezeigt) können aus experimentellen Daten, Regierungsquellen oder dergleichen erhalten werden.
  • Alternativ kann der Controller 118 exakte PGG-Werte (wie z. B. auf der vertikalen Achse von 2 gezeigt) aus jedem gemessenen Wert (z. B. horizontale Achse von 2) unter Verwendung einer "best fit"-Gleichung zweiter, dritter oder geeigneter Ordnung, die eine oder mehrere der Kurven 202, 204 und/oder 206 annähert, berechnen. Andere Ausführungsformen können andere Verfahren zum Skalieren beobachteter Messwerte auf Prozentsätze der Schwellenwertgrenzen beinhalten. Ferner kann die Schwellenwertgrenze aus jeder Quelle erhalten werden, wie etwa staatlichen Vorschriften, Vorrichtungsspezifikationen, Umweltstandards und dergleichen.
  • Nachdem die skalierten Werte für die Emissionsmesswerte von jeder Reihe erhalten wurden, können die skalierten Werte addiert werden, um einen Gesamtemissionswert für das mehrreihige Emissionssystem zu erhalten (Schritt 158 in 1B). Da der Gesamtemissionswert als eine Funktion des skalierten Wert anstelle von Rohmessdaten berechnet wird, gibt die berechnete Summe die Gesamtemissionen des Fahrzeugs exakt wieder und kann leicht mit den von der Regierung auferlegten Emissionsgrenzen oder anderen Schwellenwerten verglichen werden. Beispielsweise kann, wenn eine erste Reihe einen skalierten Wert von 0,34 aufweist und eine zweite Reihe einen skalierten Wert von 0,23 aufweist, leicht aus der Summe der skalierten Werte bestimmt werden, dass die Gesamtemissionen des Fahrzeugs 57 % des Schwellenwertes betragen.
  • Die Auswertung der Daten (Schritt 160 in 1B) umfasst geeigneterweise das Prüfen der skalierten Werte und/oder des Gesamtemissionswertes, um zu bestimmen, ob ein Alarm ausgelöst werden sollte oder ob eine andere Maßnahme getroffen werden sollte. 3 ist ein konzeptionelles Diagramm 300 der skalierten Werte für ein zweireihiges Emissionssystem, wobei die skalierten Werte für Reihe1 auf der horizontalen Achse 1 und die skalierten Werte für Reihe2 auf der vertikalen Achse eingetragen sind. Allgemein können die Emissionen für das gesamte Fahrzeug als über dem Schwellenwert liegend bestimmt werden, wenn die Kurve der skalierten Werte für die zwei Reihen rechts der Linie 302 liegt, die 100 % des Emissionsschwellenwert darstellt. In ähnlicher Weise kann bestimmt werden, dass die Emissionen des gesamten Fahrzeugs den Schwellenwert nicht überschreiten, wenn die Kurve der skalierten Werte links der Linie 302 liegt. In verschiedenen Ausführungsformen kann ein "künstlicher Schwellenwert" 308 leicht links vom tatsächlichen Schwellenwert 302 eingeführt sein, um einen sicheren Randbereich für Messungenauigkeiten und dergleichen sicherzustellen und/oder einen Hinweis bereitzustellen, dass die Emissionen ansteigen, so dass der Bediener das Problem angehen kann, bevor der tatsächliche Schwellenwert 302 überschritten wird. Das Diagramm 300 zeigt auch eine entsprechende Katalysatoralterungslinie 304, die die Betriebspunkte anzeigt, an denen zwei Reihen näherungsweise gleich arbeiten. Bei verschiedenen Ausführungsformen können signifikante Abweichungen von der entsprechenden Alterungslinie 304 verfolgt werden, um zu bestimmen, ob eine Reihe schneller altert als eine andere. Bei verschiedenen Ausführungsformen, die das Ersetzen von maximalen oder minimalen Datenwerten während der Datenerfassung (wie oben diskutiert) umfassen, liegen die in Diagramm 300 dargestellten Ergebnisse üblicherweise innerhalb eines erfassbaren Bereichs 306, der durch die minimalen und maximalen Werte begrenzt ist. In dem in 3 gezeigten, beispielhaften Diagramm 300 ist z. B. angenommen, dass die SSK für jede Reihe zwischen 30 % und 100 % des Schwellenwerts liegt. Wenn ein Messwert anzeigt, dass die Werte außerhalb dieses Bereichs liegen, kann ein Bestehen- oder Nichtbestehen-Ergebnis angenommen werden wie weiter unten genauer beschrieben wird. Natürlich ist Diagramm 300 wie in 3 gezeigt als konzeptionelles Modell zu verstehen, das hilft, die skalierten Werte zu verstehen. Die darin offenbarten Konzepte können leicht auf Diagramme abgewandelt werden, die drei, vier oder irgendeine andere Anzahl von Dimensionen aufweisen, die einem Abgassystem mit irgendeiner Anzahl von Reihen entsprechen.
  • Mit Bezug auf 4 ist ein beispielhaftes Verfahren 400 zum Auswerten der skalierten Werte von jeder Abgasreihe gezeigt. Das Verfahren 400 kann innerhalb des Controllers 118 (1A) ausgeführt werden und kann als eine Folge von einem Computer ausführbaren Anweisungen, die in jeder ausführbaren oder kompilierbaren Computersprache vorbereitet sind, in einem digitalen Speicher oder auf irgendeinem Massenspeichermedium gespeichert werden. Das Flußdiagramm in 4 ist eine beispielhafte Routine, die die Konzepte der Datenauswertung darstellt, wie sie im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet werden können. Andere praktische Ausführungsformen können wie geeignet andere logische Anordnungen oder Folgen von Programmierungsschritten umfassen.
  • Das Auswerten der skalierten Werte (Schritt 160 in 1B) beinhaltet geeigneterweise die Erkennung, ob eine Abgasreihe oder beide Abgasreihen den Schwellenwert für die Emissionen überschreiten. Wenn irgendeine einzelne Reihe (Schritt 402) den Schwellenwert überschreitet, kann diese Reihe unmittelbar als die Reihe erkannt werden, die die Diagnose nicht besteht (Schritt 410) und die Analyse endet. Ansonsten wird der Gesamtemissionswert mit dem Schwellenwert verglichen, um die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems zu bestimmen. Wenn der Gesamtemissionswert den Schwellenwert überschreitet (Schritt 404), wird die Reihe mit dem höchsten skalierten Wert (Schritt 408) als die Reihe erkannt, die die Diagnose nicht besteht (Schritt 410). Wenn der Gesamtemissionswert den Schwellenwert nicht überschreitet, wird jedoch angenommen, dass die Reihen die Diagnose bestehen (Schritt 406) und keine weitere Verarbeitung ist notwendig. Die Ergebnisse der Analyse können an den Controller 118 auf irgendeine Weise geliefert werden, beispielsweise durch Setzen eines Flags oder durch Rückgabe eines geeigneten Parameters an das Softwareprogramm, das die Analyse anfordert.
  • Mit Bezug wieder auf 1B wird eine geeignete Antwort ausgelöst (Schritt 164), wenn die Datenauswertungsroutine erkannt hat, dass eine oder mehrere Reihen die Diagnose nicht bestanden haben (Schritt 162). Eine solche Antwort kann das Aktivieren eines "Motor-Check"-Lampe oder ein anderer Hinweis an einer Anzeige auf dem Armaturenbrett (oder jeder anderen Bedienerschnittstelle) umfassen, um den Bediener darauf aufmerksam zu machen, dass das Abgassystem über prüft werden sollte. In solchen Fällen können die Testergebnisse (umfassend eine Erkennung der Reihe, die den Test nicht besteht) in einem permanenten oder nicht permanenten Speicher gespeichert werden, so dass die Ergebnisse durch einen Techniker in geeigneter Weise abgerufen und analysiert werden können.
  • Demgemäß wurden die Mängel des Standes der Technik beseitigt, indem ein verbessertes Verfahren zum Diagnostizieren eines mehrreihigen, katalytischen Abgassystems bereitgestellt wurde. Das Verfahren umfasst das Beschaffen eines Emissionsmesswerts (etwa eines SSK-Auslesewerts) von jeder Reihe in dem System und das Umrechnen der Messwerte in einen normierten Wert, der addiert und mit einem Schwellenwert verglichen werden kann, um zu bestimmen, ob das Gesamtsystem den Schwellenwert überschreitet. Wenn dies so ist, kann der Betreiber mittels einer Anzeige darauf aufmerksam gemacht werden und irgendwelche Probleme in diesem System können leicht beseitigt werden.
  • Zusammengefasst betrifft die Erfindung die Bereitstellung von Verfahren und Vorrichtungen zum Diagnostizieren von Emissionen in einem mehrreihigen, katalytischen Emissionssystem für ein Kraftfahrzeug. Ein Verfahren zum Diagnostizieren von Emissionen in einem mehrreihigen Emissionssystem umfasst geeigneterweise das Beschaffen eines Emissionsmesswerts für jede Reihe in dem mehrreihigen Emissionssystem, das Umrechnen der Emissionsmesswerte in skalierte Werte, das Addieren der skalierten Werte, um einen Gesamtemissionswert zu erhalten, und das Auslösen eines Hinweises, wenn der Gesamtemissionswert ein vorbestimmtes Maximum überschreitet. Ein System zum Verarbeiten der Emissionen aus einem Motor in einem Kraftfahrzeug umfasst üblicherweise mehrere Abgasreihen und einen Prozessor. Jede der Abgasreihen umfasst einen katalytischen Konverter und wenigstens einen Sauerstoffsensor. Der Prozessor erhält Messwerte von den Sauerstoffsensoren, rechnet die Messungen in skalierte Werte als Prozentsatz eines Schwellenwertes um, berechnet einen Gesamtemissionswert aus den skalierten Werten und löst einen Hinweis aus, wenn der Gesamtemissionswert den Schwellenwert überschreitet.

Claims (14)

  1. Verfahren zum Diagnostizieren von Emissionen in einem mehrreihigen Emissionssystem, wobei das Verfahren die Schritte umfasst: Beschaffen einer Vielzahl von Emissionsmesswerten, wobei jeder der Messwerte einer Reihe des mehrreihigen Emissionssystems entspricht; Umrechnen jedes Messwerts in einen skalierten Wert als Prozentsatz eines Schwellenwertes; Addieren der skalierten Werte, um einen Gesamtemissionswert für das mehrreihige Emissionssystem zu erhalten; und Auslösen eines Hinweises, wenn der Gesamtemissionswert den Schwellenwert überschreitet.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Emissionsmesswerte Sauerstoffsensormesswerte umfassen.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwellenwert auf einer von einer Regierung vorgegebenen Grenze basiert.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Skalierungsschritt umfasst: Umrechnen jedes Emissionsmesswertes in einen Prozentsatz einer von einer Regierung vorgegebenen Grenze.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Umrechnungsschritt umfasst: Nachschlagen der Emissionsmesswerte in einer Nachschlagetabelle.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslöseschritt ferner umfasst: Bereitstellen des Hinweises, wenn irgendeiner der skalierten Werte den Schwellenwert überschreitet.
  7. Verfahren zum Diagnostizieren von Emissionen in einem mehrreigien Emissionssystem, wobei das Verfahren die Schritte umfasst: Beschaffen eines Emissionsmesswerts für jede Reihe in dem mehrreihigen Emissionssystem; Umrechnen jedes Emissionsmesswertes in einen skalierten Wert; Addieren der skalierten Werte, um einen Gesamtemissionswert zu erhalten; und Auslösen eines Hinweises, wenn der Gesamtemissionswert ein vorbestimmtes Maximum überschreitet.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch den Schritt: Auslösen eines Hinweises, wenn irgendeiner der skalierten Werte das vorbestimmte Maximum überschreitet.
  9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Emissionsmesswerte Sauerstoffspeicherkapazitätmesswerte umfassen.
  10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Umrechnungsschritt umfasst: Nachschlagen der Emissionsmesswerte in einer Nachschlagetabelle, um den skalierten Wert zu erhalten.
  11. System zum Verarbeiten von Emissionen aus einem Motor in einem Kraftfahrzeug, wobei das System umfasst: eine Vielzahl von Abgasreihen (122A–B), wobei jede der Abgasreihen (122A–B) einen katalytischen Konverter (122A–B) umfasst, der ausgelegt ist, einen Teil des vom Motor (102) erzeugten Abgases aufzunehmen, und einen Sauerstoffsensor (110A–B, 114A–B) umfasst, der ausgelegt ist, den in der Abgasreihe (122A–B) vorliegenden Sauerstoffgehalt zu überwachen und einen hierfür entsprechenden Messwert bereitzustellen; und einen Prozessor (118), der ausgelegt ist, die Messwerte der Sauerstoffsensoren (110A–B, 114A–B) zu erhalten, die Messwerte in skalierte Werte als Prozentsatz eines Schwellenwertes umzurechnen, die skalierten Werte zu addieren, um einen Gesamtemissionswert für den Motor (102) zu berechnen, und einen Hinweis auszulösen, wenn der Gesamtemissionswert den Schwellenwert überschreitet.
  12. System zum Verarbeiten von Emissionen aus einem Motor und zum Erzeugen einer Anzeige für einen Bediener, wobei das System umfasst: eine erste Abgasreihe (122A), die mit dem Motor (102) verbunden ist und einen ersten katalytischen Konverter (112A) und einen ersten Sauerstoffsensor (110A, 114A) aufweist; eine zweite Abgasreihe (122B), die mit dem Motor (102) verbunden ist und einen zweiten katalytischen Konverter (112B) und einen zweiten Sauerstoffsensor (110B, 114B) aufweist; einen Prozessor (118), der wirksam mit den ersten und zweiten Sauerstoffsensoren (110A, 114A, 110B, 114B) und mit der Anzeige verbunden ist; und einen digitalen Speicher (119) in Verbindung mit dem Prozessor, wobei in dem Speicher durch den Prozessor ausführbare Anweisungen gespeichert sind; wobei die Anweisungen umfassen: ein erstes Codemodul, das Anweisungen umfasst, die konfiguriert sind, um einen ersten Messwert von dem ersten Sauerstoffsensor (110A, 114A) und einen zweiten Messwert von dem zweiten Sauerstoffsensor (110B, 114B) zu beschaffen; ein zweites Codemodul, das Anweisungen umfasst, die konfiguriert sind, um die ersten und zweiten Messwerte (110A, 114A, 110B, 114B) in erste und zweite skalierte Werte umzurechnen; ein drittes Codemodul, das Anweisungen umfasst, die konfiguriert sind, um einen Gesamtemissionswert als Funktion des ersten und zweiten skalierten Wertes zu berechnen; und ein viertes Codemodul, das Anweisungen umfasst, die konfiguriert sind, um an der Anzeige ein Hinweissignal auszulösen, wenn der Gesamtemissionswert einen Schwellenwert überschreitet.
  13. System nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der digitale Speicher (119) ferner eine Nachschlagetabelle umfasst, auf die das zweite Codemodul zugreifen kann.
  14. System zum Diagnostizieren von Emissionen in einem mehrreihigen Emissionssystem, wobei das System umfasst: ein Mittel zum Beschaffen einer Vielzahl von Emissionsmesswerten, wobei jeder der Messwerte einer Reihe des mehrreihigen Emissionssystems entspricht; ein Mittel zum Umrechnen jedes Messwerts in einen skalierten Wert als Prozentsatz eines Schwellenwertes; ein Mittel zum Addieren der skalierten Werte, um einen Gesamtemissionswert für das mehrreihige Emissionssystem zu erhalten; und ein Mittel zum Auslösen eines Hinweises, wenn der Gesamtemissionswert den Schwellenwert überschreitet.
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