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Die
Erfindung betrifft einen elektromotorischen Möbelantrieb der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 genannten Art zum Verstellen von Teilen eines Möbels relativ
zueinander.
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Derartige
Möbelantriebe
sind allgemein bekannt und dienen beispielsweise zum Verstellen
von verstellbaren Teilen von Lattenrosten an Betten oder anderen
Möbeln.
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Um
bei einem Stromausfall sicherzustellen, daß ein mittels des Möbelantriebs
verstelltes Teil des Möbels
von Hand in seine Ausgangslage zurückgestellt werden kann, ist
es bekannt, den Möbelantrieb so
auszubilden, daß ein
Antriebsstrang, der einen Antriebsmotor des Möbelantriebs mit einem Abtriebsorgan
verbindet, das in Montageposition des Möbelantriebs mit einem zu verstellenden
Teil des Möbelantriebs
in Wirkungsverbindung steht, unterbrochen werden kann. Bei unterbrochenem
Antriebsstrang kann das verstellte Teil des Möbels dann von Hand zurückgestellt
werden, ohne daß der
ausgeschaltete oder ausgefallene Antriebsmotor dieser Verstellung entgegenwirkt.
In entsprechender Weise kann bei unterbrochenem Antriebsstrang eine
Schnellverstellung des zu verstellenden Teils des Möbels von
Hand vorgenommen werden.
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Durch
DE 298 11 566 U1 ist
ein elektromotorischer Möbelantrieb
der betreffenden Art zum Verstellen von Teilen eines Möbels relativ
zueinander bekannt, der einen Antriebsmotor aufweist, der über einen
Antriebsstrang mit einem Abtriebsorgan in Antriebsverbindung bringbar
ist, das in Montageposition des Möbelantriebs mit einem zu verstellenden
Teil des Möbels
in Wirkungsverbindung steht. Bei dem bekannten Möbelantrieb ist in dem Antriebsstrang
ein Schneckenradgetriebe angeordnet, über das eine Gewindespindel
in Drehantriebsverbindung mit dem Antriebsmotor steht, wobei auf
die Stellspindel eine Spindelmutter aufgesetzt ist, die das Antriebselement
des Möbelantriebs
bildet und beispielsweise zum Verschwenken eines Schwenkhebels dient,
der drehfest mit einer Schwenkwelle eines Lattenrostes oder dergleichen
verbunden ist. Bei dem bekannten Möbelantrieb sind in dem Antriebsstrang
ein erstes Bauteil und ein ausrückbares
zweites Bauteil angeordnet, wobei das zweite Bauteil relativ zu
dem ersten Bauteil zwischen einer Einrückposition, in der der Antriebsmotor über den
Antriebsstrang mit dem Abtriebsorgan in Antriebsverbindung steht,
und einer Ausrückposition,
in der der Antriebsstrang unterbrochen ist, beweglich ist. Das ausrückbare zweite
Bauteil ist bei dem bekannten Möbelantrieb
durch ein axial verschiebbar angeordnetes Kupplungsrad gebildet.
Das Kupplungsrad ist drehfest auf einem auf der Gewindespindel fest
angeordnetem Führungskörper gelagert
und verbindet in der Einrückposition
das Schneckenrad drehfest mit der Gewindespindel, während in
der Ausrückposition
die drehfeste Verbindung zwischen dem Schneckenrad und der Gewindespindel
aufgehoben ist. Zur axialen Bewegung des Kupplungsrades zwischen
der Einrückposition
und der Ausrückposition
ist ein handbetätigbarer,
radialer an dem Kupplungsrad angreifender Hebel vorgesehen.
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Ein
Nachteil des bekannten Möbelantriebs besteht darin,
daß er
aufwendig im Aufbau und damit teuer in der Herstellung ist. Nachteilig
ist ferner, daß bei
einer axialen Verschiebung des Kupplungsrades mittels des radial
an dem Kupplungsrad angreifenden Hebels die Gefahr besteht, daß sich das
Kupplungsrad verkantet.
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Ein ähnlicher
Möbelantrieb
ist auch durch
DE 296
04 145 U1 bekannt. Bei dem aus dieser Druckschrift bekannten
Möbelantrieb
ist das ausrückbare Bauteil
durch ein axial beweglich auf einer Gewindespindel angeordnetes
Zahnrad gebildet. Ein besonderer Nachteil dieses bekannten Möbelantriebs
besteht darin, daß das
ausrückbare
Zahnrad in Axialrichtung präzise
geführt
werden muß,
um in der Einrückposition
einen präzisen
Eingriff mit einem zugeordneten weiteren Zahnrad zu gewährleisten.
Dies erfordert bei der Fertigung eine hohe Präzision und verteuert die Herstellung
des Möbelantriebs.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektromotorischen Möbelantrieb
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art anzugeben, dessen
Herstellung vereinfacht und damit kostengünstiger gestaltet ist.
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Diese
Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Lehre gelöst.
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Der
Grundgedanke der erfindungsgemäßen Lehre
besteht darin, zum Ein- bzw. Ausrücken eine hakenartige Anordnung
vorzusehen, bei der das Ausrücken
durch Aushaken und das Einrücken
durch Einhaken erzielt wird. Auf diese Weise kann grundsätzlich auf
ausrückbare
Getriebeelemente oder dergleichen, die eine hohe Fertigungspräzision erfordern,
verzichtet werden. Die erfin dungsgemäß vorgesehene hakenartige Anordnung
kann vielmehr mit einer wesentlich geringeren Fertigungspräzision gefertigt
werden, ohne daß hierdurch
die Funktion beeinträchtigt
ist. Auf diese Weise sind die Herstellungskosten des erfindungsgemäßen Möbelantriebs wesentlich
verringert.
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Der
erfindungsgemäße Möbelantrieb
ist robust im Aufbau und vielfältig
einsetzbar.
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Form,
Größe und Anordnung
des hakenartigen Teiles des ersten Bauteiles sind in weiten Grenzen
wählbar.
Das hakenartige Bauteil kann erfindungsgemäß nicht nur als Haken, sondern
beispielsweise auch als Bügel,
als Schlaufe, als Öse
oder in beliebiger anderer Weise ausgebildet sein, solange in der
Einrückposition
ein formschlüssiges
lösbares Hintergreifen
des Vorsprunges an dem zweiten Bauteil gewährleistet ist.
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Eine
vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lehre sieht vor, daß der Antriebsstrang
einen Linearantrieb mit einem entlang einer linearen Bewegungsachse
linear beweglichen Antriebselement aufweist. Derartige Linearantriebe
stehen als einfache und kostengünstige
Standardbauteile zur Verfügung.
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Eine
Weiterbildung der vorgenannten Ausführungsform sieht vor, daß der Linearantrieb
als Spindeltrieb ausgebildet ist. Derartige Spindeltriebe sind kostengünstig, zur
Aufbringung großer
Kräfte geeignet
und besonders robust.
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Bei
der vorgenannten Ausführungsform
kann das Antriebselement entsprechend den jeweiligen Anforderungen
eine Spindelmutter sein, die verdrehsicher und in Axialrichtung
beweglich auf einer drehantreibbaren Gewindespindel angeordnet ist,
die in Drehantriebsverbindung mit dem Antriebsmotor steht. Das Antriebselement
kann jedoch auch durch eine verdrehsicher und in Axialrich tung beweglich gelagerte
Gewindespindel gebildet sein, auf der eine ortsfeste, drehantreibbare
Spindelmutter angeordnet ist, die mit dem Antriebsmotor in Drehantriebsverbindung
steht.
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Eine
besonders vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lehre
sieht vor, daß das
Abtriebsorgan eine Schwenkwelle oder ein Schwenkhebel ist, die bzw.
der um eine erste Schwenkachse schwenkbar gelagert ist und in Montageposition
des Möbelantriebs
mit einem zu verstellenden Teil des Möbels in Wirkungsverbindung
steht.
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Bei
der vorgenannten Ausführungsform
kann das erste Bauteil in beliebiger geeigneter Weise mit dem Schwenkhebel
bzw. der Schwenkwelle in Wirkungsverbindung stehen, beispielsweise über eine zusätzliche
Hebelanordnung. Um den Aufbau besonders einfach und mit wenigen
Bauteilen besonders kostengünstig
zu gestalten, sieht eine Weiterbildung vor, daß das erste Bauteil mit seinem
dem hakenartigen Teil abgewandten Ende um die zweite Schwenkachse
schwenkbar und zu der ersten Schwenkachse exzentrisch an der Schwenkwelle
bzw. dem Schwenkhebel gelagert ist. Vorzugsweise ist bei dieser
Ausführungsform
die zweite Schwenkachse, um die das erste Teil schwenkbar an der
Schwenkwelle bzw. dem Schwenkhebel gelagert ist, zu der ersten Schwenkachse
im wesentlichen parallel.
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Vorzugsweise
ist bei der vorgenannten Ausführungsform
das erste Bauteil durch Verschwenken in eine Ausschwenkrichtung
in die Ausrückposition bewegbar.
Bei dieser Ausführungsform
ergibt sich bei einer Bewegung des ersten Bauteiles in die Ausrückposition
eine besonders einfache Kinematik, die mit besonders wenigen Bauteilen
realisiert werden kann.
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Um
ein unerwünschtes
Bewegen des ersten Bauteiles in die Ausrückposition zu verhindern, sieht eine
vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lehre Federmittel vor,
durch die das erste Bauteil entgegen der Ausschwenkrichtung federbelastet ist.
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Zweckmäßigerweise
sind Betätigungsmittel zur
Betätigung
der Ausrückung
vorgesehen.
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Eine
Weiterbildung der vorgenannten Ausführungsform sieht vor, daß die Betätigungsmitttel
ein senkrecht oder schräg
zu der Ausschwenkrichtung des ersten Bauteiles verschiebbares Betätigungselement
aufweisen, an dem sich das erste Bauteil derart abstützt, daß bei einer
Verschiebung des Betätigungselementes
in einer Betätigungsrichtung
das erste Bauteil in Ausschwenkrichtung verschwenkt. Bei dieser
Ausführungsform
ergibt sich ein besonders einfacher Aufbau. Beispielsweise kann
sich das erste Bauteil entfernt von der zweiten Schwenkachse an
einem Vorsprung, insbesondere einem Zapfen des Betätigungselementes,
das vorzugsweise stangenförmig
ausgebildet ist, abstützen,
so daß das
erste Bauteil bei einer Verschiebung des Betätigungselementes in der Betätigungsrichtung
verschwenkt.
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Eine
Weiterbildung der Ausführungsform
mit den Federmitteln, die das erste Bauteil entgegen der Ausschwenkrichtung
federbelasten, sieht vor, daß die
Betätigungsmittel
in einer Betätigungsposition
die Federwirkung der Federmittel wenigstens teilweise aufheben.
Bei dieser Ausführungsform
dienen die Betätigungsmittel
dazu, die Federwirkung der Federmittel außer Kraft zu setzen, so daß die Vorspannung des
ersten Bauteiles entgegen der Ausschwenkrichtung aufgehoben ist,
so daß das
erste Bauteil in Ausschwenkrichtung in die Ausrückposition verschwenken kann.
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Eine
vorteilhafte Weiterbildung der Ausführungsform mit den Federmitteln,
die das erste Bauteil ent gegen der Ausschwenkrichtung federbelasten, sieht
vor, daß die
Federmittel das Betätigungselement
entgegen der Betätigungsrichtung
federbelasten. Bei dieser Ausführungsform
können
die Federmittel beispielsweise an dem Betätigungselement angreifen und
dieses entgegen der Betätigungsrichtung vorspannen,
so daß das
erste Bauteil über
das Betätigungselement
entgegen der Ausschwenkrichtung vorgespannt ist.
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Grundsätzlich können die
Betätigungsmittel als
elektromechanische Betätigungsmittel
ausgebildet sein. Um den Aufbau weiter zu vereinfachen, sieht eine
Weiterbildung vor, daß die
Betätigungsmittel
durch manuelle Betätigungsmittel
gebildet sind. Außerdem
ist bei dieser Ausführungsform
entsprechend den Anforderungen an eine Notabsenkung sichergestellt,
daß die
Ausrückung
auch bei einem Stromausfall vorgenommen werden kann.
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Eine
andere Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lehre sieht vor, daß der Möbelantrieb
derart ausgebildet ist, daß eine
in Montageposition des Möbelantriebs
durch das zu verstellende Teil des Möbels auf das Abtriebsorgan
ausgeübte
Kraft das hakenartige Teil des ersten Bauteiles in Eingriff mit
dem Vorsprung des zweiten Bauteiles zu halten sucht. Auf diese Weise
ist zuverlässig
verhindert, daß sich
das erste Bauteil unerwünschterweise
in die Ausrückposition
bewegt. Vorzugsweise ist hierbei der Möbelantrieb so ausgelegt, daß bereits
ausschließlich
die Gewichtskraft des zu verstellenden Teils des Möbels ohne
die Gewichtskraft einer auf dem Möbel ruhenden Person ausreicht,
um das hakenartige Teil in Eingriff mit dem Vorsprung zu halten.
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Eine
andere vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lehre
sieht vor, daß der
Möbelantrieb
derart ausgebildet ist, daß eine
Bewegung des ersten Bau teiles in die Ausrückposition ausschließlich bei
wenigstens teilweise entlastetem Abtriebsorgan erfolgt. Auf diese
Weise ist noch zuverlässiger
verhindert, daß sich
das erste Bauteil unerwünschterweise
in die Ausrückposition
bewegt. Ist das mittels des Möbelantriebs
zu verstellende Teil beispielsweise ein Kopfteil eines Lattenrostes,
so wird bei der vorgenannten Ausführungsform das mittels des
Möbelantriebs
verstellte Kopfteil vom Benutzer von Hand ein wenig angehoben, so
daß das
Abtriebsorgan von der durch die Gewichtskraft des Kopfteiles ausgeübten Kraft
entlastet ist. In dieser Position kann dann das erste Bauteil in
die Ausrückposition
bewegt werden.
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Eine
andere zweckmäßige Weiterbildung
der erfindungsgemäßen Lehre
sieht vor, daß in
der Ausrückposition
das erste Bauteil und das zweite Bauteil im wesentlichen entlang
der linearen Bewegungsachse des Antriebselementes relativ zueinander
frei voneinander weg bzw. aufeinander zu bewegbar sind. Bei dieser
Ausführungsform
ist sichergestellt, daß ein
mittels des Möbelantriebs
zu verstellendes Teil des Möbels
in der Ausrückposition
frei bewegt werden kann, beispielsweise um ein mittels des Möbelantriebs
angehobenes Kopfteil eines Lattenrostes von Hand frei in die abgesenkte
Position zu bewegen.
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Eine
außerordentlich
vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lehre sieht Führungsmittel
vor, die bei einer Bewegung des in Ausrückposition befindlichen ersten
Bauteiles relativ zu dem zweiten Bauteil auf das zweite Bauteil
zu das erste Bauteil zwangsweise derart führen, daß das hakenartige Teil des
ersten Bauteiles den Vorsprung des zweiten Bauteiles hintergreift
und sich das erste Bauteil so in die Einrückposition bewegt. Bei dieser
Ausführungsform
ist eine Zwangsfüh rung
geschaffen, durch die das erste Bauteil zwangsweise in die Einrückposition
bewegbar ist. Dient der erfindungsgemäße Möbelantrieb beispielsweise zum
Verstellen eines Kopfteiles eines Lattenrostes, so werden zum manuellen
Absenken des Kopfteiles zunächst
Betätigungsmittel
für die
Ausrückung
betätigt
und daran anschließend
das erste Bauteil in die Ausrückposition
bewegt, in der das Kopfteil von Hand frei abgesenkt oder angehoben
werden kann. Soll das Kopfteil daran anschließend wieder motorisch verstellt
werden, so werden die Betätigungsmittel
zunächst
entlastet. Daran anschließend
wird das Kopfteil so von Hand bewegt, daß sich das erste Bauteil und
das zweite Bauteil relativ zueinander aufeinander zu bewegen. Durch
die vorgesehene Zwangsführung
wird zwangsweise sichergestellt, daß am Ende dieser Bewegung der
hakenartige Teil des ersten Bauteiles den Vorsprung des zweiten
Bauteiles hintergreift und sich das erste Bauteil somit wieder in
der Einrückposition
befindet, in der das Kopfteil wieder mittels des Möbelantriebs
motorisch verstellt werden kann.
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Bei
der vorgenannnten Ausführungsform können die
Führungsmittel
in vielfältiger
Weise ausgebildet sein. Eine besonders einfache Ausführungsform
sieht vor, daß die
Führungsmittel
eine Führungsfläche aufweisen,
die das hakenartige Teil entlang der linearen Bewegungsachse des
Antriebselementes zu dem Vorsprung führt.
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Um
sicherzustellen, daß das
hakenartige Teil des ersten Bauteiles am Ende der Bewegung auf das zweite
Bauteil zu mit dessen Vorsprung in Eingriff gebracht wird, sieht
eine vorteilhafte Weiterbildung vor, daß das hakenartige Teil während seiner
Bewegung entlang der Führungsfläche durch
Federmittel in Anlage an der Führungsfläche gehalten
ist. Bei dieser Ausführungsform ist
verhindert, daß das
hakenartige Teil während
seiner Bewegung auf den Vorsprung zu außer Eingriff von der Führungsfläche gelangt.
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Bei
den vorgenannten Ausführungsformen ist
die Führungsfläche zweckmäßigerweise
eine ebene Fläche.
Auf diese Weise ist die Herstellung der Führungsfläche erleichtert. Entsprechend
den jeweiligen Anforderungen kann die Führungsfläche jedoch erfindungsgemäß auch durch
eine im Querschnitt gekrümmte
Fläche
gebildet sein.
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Bei
der vorgenannten Ausführungsform
bildet die Führungsfläche mit
der linearen Bewegungsachse des Antriebselementes zweckmäßigerweise einen
spitzen Winkel, insbesondere einen Winkel von weniger als etwa 45°, insbesondere
von weniger als etwa 10°.
Auf diese Weise ist die Bauhöhe
des erfindungsgemäßen Möbelantriebs
besonders gering gehalten, insbesondere dann, wenn der spitze Winkel möglichst
klein ist.
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Um
sicherzustellen, daß das
hakenartige Teil am Ende seiner Bewegung auf den Vorsprung zu mit demselben
in Eingriff gelangt, sieht eine zweckmäßige Weiterbildung vor, daß die Führungsfläche sich bis
zu dem Vorsprung erstreckt. Grundsätzlich kann die Führungsfläche jedoch
auch in Richtung der linearen Bewegungsachse vor dem Vorsprung enden, solange
sichergestellt ist, daß das
hakenartige Teil in Eingriff mit dem Vorsprung gelangt.
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Die
Führungsfläche kann
bei den vorgenannten Ausführungsformen
an einem beliebigen geeigneten Bauteil ausgebildet sein, beispielsweise ortsfest
in einem Gehäuse
des Möbelantriebs.
Um den Aufbau weiter zu vereinfachen, sieht eine vorteilhafte Weiterbildung
vor, daß die
Führungsfläche an dem
Antriebselement ausgebildet ist. Insbesondere kann die Führungsfläche ein stückig mit
dem Antriebselement ausgebildet sein. Auf diese Weise ist der Aufbau
weiter vereinfacht und noch kostengünstiger gestaltet.
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Der
Vorsprung des zweiten Bauteiles kann an einem separaten, mit dem
zweiten Bauteil verbundenen Bauteil oder einstückig mit demselben ausgebildet
sein. Wenn das zweite Bauteil durch das Antriebselement des Möbelantriebs
gebildet ist, ist es zweckmäßig, daß der Vorsprung
an dem Antriebselement gebildet ist. Insbesondere kann der Vorsprung einstückig mit
dem Antriebselement ausgebildet sein.
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Bei
den vorgenannten Ausführungsformen kann
das Antriebselement insbesondere durch eine Spindelmutter gebildet
sein, die aus Kunststoff besteht und mit der sowohl die Führungsfläche als
auch der Vorsprung einstückig
ausgebildet sind. Auf diese Weise ist die Herstellung des erfindungsgemäßen Möbelantriebs
besonders einfach und damit kostengünstig gestaltet.
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Form,
Größe und Anordnung
des Vorsprunges des zweiten Bauteiles sind in weiten Grenzen wählbar. Eine
vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, daß der Vorsprung durch einen
im wesentlichen zylindrischen Zapfen gebildet ist.
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Eine
vorteilhafte Weiterbildung der vorgenannten Ausführungsform sieht vor, daß die Führungsfläche auf
die Rotationssymmetriachse des zweiten Zapfens gerichtet ist. Bei
dieser Ausführungsform
ist besonders zuverlässig
sichergestellt, daß das
hakenartige Teil des ersten Bauteiles am Ende seiner Bewegung entlang
der Führungsfläche in Eingriff
mit dem Zapfen gelangt.
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Um
in der Einrückposition
eine sichere formschlüssige
Verbindung zwischen dem hakenartigen Teil des ersten Bauteiles und
dem Vorsprung des zweiten Bauteiles sicherzustellen, sieht eine
vorteilhafte Weiterbildung vor, daß eine Anlagefläche, mit der
das hakenartige Teil in der Einrückposition
an dem Vorsprung anliegt, zu dem Vorsprung im Querschnitt wenigstens
abschnittsweise im wesentlichen komplementär ausgebildet ist.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert, in
der ein Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Möbelantriebs
dargestellt ist. Dabei bilden alle beschriebenen oder in der Zeichnung
dargestellten Merkmale für
sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung,
unabhängig
von ihrer Zusammenfassung in den Patentansprüchen oder deren Rückbeziehung
sowie unabhängig
von ihrer Formulierung bzw. Darstellung in der Beschreibung bzw.
in der Zeichnung.
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Es
zeigt:
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1 in
teilweise geschnittener Seitenansicht einen Teil eines Ausführungsbeispieles
eines erfindungsgemäßen Möbelantriebs,
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2A in
gleicher Darstellung wie 1, jedoch in kleinerem Maßstab, den
Möbelantrieb
gemäß 1 in
einer ersten Endlage der Verstellbewegung,
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2B in
gleicher Darstellung wie 2A den
Möbelantrieb
gemäß 2A während der
Verstellbewegung,
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2C in
gleicher Darstellung wie 2A den
Möbelantrieb
gemäß 2A in
einer zweiten Endlage der Verstellbewegung,
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3A in
gleicher Darstellung wie 2 den Möbelantrieb
gemäß 2 in einer ersten Phase einer Ausrückbewegung,
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3B in
gleicher Darstellung wie 3A den
Möbelantrieb
gemäß 3A in
einer zweiten Phase der Ausrückbewegung,
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3C in
gleicher Darstellung wie 3A den
Möbelantrieb
gemäß 3A in
einer zweiten Phase der Ausrückbewegung,
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3D in
gleicher Darstellung wie 3A den
Möbelantrieb
gemäß 3A in
einer dritten Phase der Ausrückbewegung,
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3E in
gleicher Darstellung wie 3A den
Möbelantrieb
gemäß 3A in
einer vierten Phase der Ausrückbewegung,
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4A in
gleicher Darstellung wie 2A den
Möbelantrieb
gemäß 2A in
einer ersten Phase einer Einrückbewegung,
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4B in
gleicher Darstellung wie 4A den
Möbelantrieb
gemäß 4A in
einer zweiten Phase der Einrückbewegung,
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4C in
gleicher Darstellung wie 4A den
Möbelantrieb
gemäß 4A in
einer dritten Phase der Einrückbewegung,
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4D in
gleicher Darstellung wie 4A den
Möbelantrieb
gemäß 4A in
einer vierten Phase der Einrückbewegung
und
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4E in
gleicher Darstellung wie 4A den
Möbelantrieb
gemäß 4A in
einer fünften Phase
der Einrückbewegung.
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In 1 ist
ein Teil eines Ausführungsbeispieles
eines erfindungsgemäßen Möbelantriebs 2 dargestellt,
der bei diesem Ausführungsbeispiel
als Doppelantrieb ausgebildet ist. Der Möbelantrieb weist ein Gehäuse 4 auf,
in dem zwei durch in der Zeichnung nicht dargestellte Steuermittel
unabhängig
voneinander ansteuerbare Antriebseinheiten aufgenommen sind, wobei
in 1 lediglich eine der Antriebseinheiten dargestellt
ist.
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Die
andere Antriebseinheit ist entsprechend aufgebaut. Der Möbelantrieb 4 weist
einen in der Zeichnung nicht näher
dargestellten Antriebsmotor auf, dessen Abtriebswelle 6 als
Schnecke ausgebildet ist und mit einem in dem Gehäuse 4 angeordneten
Schneckenrad 8 in Eingriff steht und mit diesem ein Schneckenradgetriebe
bildet. Mit dem Schneckenrad 8 ist drehfest eine Gewindespindel 10 verbunden,
die über
ein Kugellager 12 drehbar im Inneren des Gehäuses 4 gelagert
ist. Auf der Gewindespindel 10 ist verdrehsicher und in
Axialrichtung der Gewindespindel 10 in Richtung eines Doppelpfeiles 14 beweglich
eine Spindelmutter 16 angeordnet, die bei diesem Ausführungsbeispiel
ein Antriebselement des Möbelantriebs 2 bildet.
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Eine
um eine erste Schwenkachse 18 schwenkbar in dem Gehäuse 4 des
Möbelantriebs 2 gelagerte
Schwenkwelle 20 bildet ein Abtriebsorgan des Möbelantriebs 2,
das in Montageposition des Möbelantriebs
mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Teil eines nicht
dargestellten Möbels
zum Verstellen desselben in Wirkungsverbindung steht. Bei diesem
Ausführungsbeispiel
ist mit der Schwenkwelle 20 drehfest ein Hebel 22 verbunden,
der beispielsweise zum Verstellen eines verstellbaren Kopfteiles
eines Lattenrostes dient. Die Art und Weise, wie beispielsweise
Teile eines Lattenrostes mittels des Hebels 22 verschwenkt
werden, ist dem Fachmann allgemein bekannt und wird daher hier nicht näher erläutert.
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Mit
der Schwenkwelle 20 ist drehfest ein Schwenkhebel 24 verbunden,
mit dem zu der ersten Schwenkachse 18 exzentrisch und um
eine zweite Schwenkachse 26, die zu der ersten Schwenkachse 18 parallel
ist, verschwenkbar ein Ende einer Stange 28 verbunden ist.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
bilden die Schnecke 6, das Schneckenrad 8, die
Gewindespindel 10, die Spindelmutter 16, die Stange 28 und
der Schwenkhebel 24 einen Antriebsstrang, über den
die Schwenkwelle 20 mit dem Antriebsmotor in Antriebsverbindung
steht.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
bildet die Spindelmutter 16 erfindungsgemäß ein erstes
Bauteil und die Stange 28 ein ausrückbares zweites Bauteil, wobei
das zweite Bauteil relativ zu dem ersten Bauteil zwischen einer
Einrückposition,
in der der Antriebsmotor über
den Antriebsstrang mit dem Abtriebsorgan in Antriebsverbindung steht,
und einer Ausrückposition,
in der der Antriebsstrang unterbrochen ist, beweglich ist.
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Die
Stange 28 weist an ihrem der zweiten Schwenkachse 26 abgewandten
Ende erfindungsgemäß ein hakenartig
ausgebildetes Teil auf, das bei diesem Ausführungsbeispiel durch einen
Haken 30 gebildet ist, der in der in 1 dargestellten
Einrückposition
einen an der Spindelmutter 16 gebildeten Vorsprung in Form
eines zylindrischen Zapfens 32, der sich in 1 senkrecht
zur Zeichenebene erstreckt, formschlüssig hintergreift. Wie aus 1 ersichtlich
ist, ist eine Anlagefläche 34,
mit der der Haken 30 in der in 1 dargestellten
Einrückposition an
dem Zapfen 32 anliegt, im Querschnitt zu dem Zapfen 32 im
wesentlichen komplementär
ausgebildet.
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Bei
dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sucht eine durch
das mit dem Hebel 22 in Verbindung stehende, zu verstellende
Teil des Möbels
auf die Schwenkwelle 20 ausgeübtes Drehmoment die Schwenkwelle 20 in
Richtung eines Pfeiles 36 in 1 entgegen
dem Uhrzeigersinn zu verschwenken, so daß der Schwenkhebel 24 die
Stange 28 in 1 nach links zu ziehen sucht.
Dementsprechend sucht die durch das zu verstellende Teil auf die Schwenkwelle 20 ausgeübte Kraft
den Haken 30 in Eingriff mit dem Zapfen 32 zu
halten.
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Die
Stange 28 ist in weiter unten anhand der 3A bis 3B näher erläuterter
Weise durch Verschwenken in einer in 1 durch
einen Pfeil 38 symbolisierten Ausschwenkrichtung in die
Ausrückposition
verschwenkbar.
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Um
auch bei einer Entlastung der Schwenkwelle 20 sicherzustellen,
daß die
Stange 28 nicht unerwünschterweise
in die Ausrückposition
verschwenkt, sind Federmittel vorgesehen, die die Stange 28 entgegen
der Ausschwenkrichtung 38 federbelasten. Diese Federmittel
sind bei diesem Ausführungsbeispiel
durch eine Schraubenfeder 40 gebildet, die sich an einer
unteren Innenwandung des Gehäuses 4 abstützt und
koaxial auf einem Ansatz 42 eines stangenartigen Betätigungselementes 44 angeordnet
ist, das bei diesem Ausführungsbeispiel
Betätigungsmittel
zur manuellen Betätigung
der Ausrückung
bildet. Das der Schraubenfeder 40 abgewandte Ende 46 des
Betätigungselementes 42 ist
in 1 zur Oberseite aus dem Gehäuse 4 herausgeführt, so daß es vom
Benutzer zur manuellen Betätigung
der Ausrückung
in Richtung eines Pfeiles 48 in 1 nach unten
gedrückt
werden kann, wie dies weiter unten anhand der 3A bis 3E näher erläutert wird.
Das Betätigungselement 42 weist
entfernt von seinen Enden einen weiteren Zapfen 49 auf,
der sich in der Zeichnung senkrecht zur Zeichenebene erstreckt.
Das den Haken 30 tragende Ende der Stange 28 liegt
lose auf dem weiteren Zapfen 49 auf und stützt sich
auf diese Weise an dem Betätigungselement 46 ab.
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Der
erfindungsgemäße Möbelantrieb 2 ist bei
diesem Ausführungsbeispiel
derart ausgebildet, daß ein
Verschwenken der Stange 28 in die Ausrückposition ausschließlich bei
Entlastung der Schwenkwelle 20 von dem durch das zu verstellende
Teile des Möbels
auf die Schwenkwelle 20 ausgeübten Drehmoment erfolgen kann.
Bei diesem Ausführungsbeispiel
sind erfindungsgemäß Führungsmittel
vorgesehen, die bei einer Bewegung der in Ausrückposition befindlichen Stange 28 relativ
zu dem Zapfen 32 auf den Zapfen 32 zu die Stange 28 zwangsweise
derart führen,
daß der
Haken 30 den Zapfen 32 der Spindelmutter 16 formschlüssig hintergreift
und sich die Stange 28 so in die Einrückposition bewegt. Die Führungsmittel
weisen bei diesem Ausführungsbeispiel eine
Führungsfläche 50 auf,
die den Haken 30 in weiter unten näher erläuterter Weise entlang der in 1 durch
eine strichpunktierte Linie 52 symbolisierten linearen
Bewegungsachse der Spindelmutter 16 zu dem Zapfen 32 führt. Die
Führungsfläche 50 ist an
einem in der Einrückposition
in 1 oberhalb der Stange 28 angeordneten
Teil der Spindelmutter 16 gebildet und ist bei diesem Ausführungsbeispiel
eine im wesentlichen ebene Fläche,
die mit der linearen Bewegungsachse 52 des Antriebselementes
einen spitzen Winkel α bildet,
wie in 1 durch eine strichpunktierte Linie angedeutet.
Der spitze Winkel α beträgt bei diesem
Ausführungsbeispiel
etwa 6°.
Wie aus 1 ersichtlich ist, erstreckt
sich die Führungsfläche 50 bis
zu dem Zapfen 32, wobei sich in der Einrückposition
der Stange 28 der Abstand zwischen der Führungsfläche 50 und
der Stange 28 in Richtung auf den Zapfen 32 verringert.
Während
einer Bewegung entlang der Führungsfläche 50 ist
der Haken 30 in weiter unten anhand der 4A bis 4E näher erläuterter
Weise durch die Schraubenfeder 40 in Anlage an der Führungsfläche 50 gehalten.
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Die
Funktionsweise des erfindungsgemäßen Möbelantriebs 2 wird
nachfolgend näher
erläutert.
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Die 2A bis 2C stellen
verschiedene Phasen der Verstellbewegung dar.
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In 2A ist
eine erste Endlage der Verstellbewegung dargestellt, in der der
Hebel 22 im wesentlichen horizontal angeordnet ist. Wird
mittels des Hebels 22 beispielsweise ein Kopfteil eines
Lattenrostes verstellt, so befindet sich das Kopfteil in dieser
Endlage der Verstellbewegung im abgesenkten Zustand.
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In
dieser Endlage der Verstellbewegung treibt der Antriebsmotor die
Gewindespindel 10 derart an, daß sich die Spindelmutter 16 in 2A nach rechts
bewegt. Da der Haken 30 den Zapfen 32 formschlüssig hintergreift
und sich die Stange 28 somit in der Einrückposition
befindet, nimmt die Spindelmutter 16 bei dieser Bewegung
die Stange 28 in 2A nach
rechts mit. Hierbei wird der Schwenkhebel 24 und damit
die Schwenkwelle 20 in 2A im
Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß der mit der Schwenkwelle 20 drehfest
verbundene Hebel 22 ebenfalls im Uhrzeigersinn verschwenkt
wird, wie dies in 2B dargestellt ist.
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Im
weiteren Verlauf der Verstellbewegung wird der Hebel 22 weiter
im Uhrzeigersinn verschwenkt, bis die in 2C dargestellte
andere Endlage der Verstellbewegung erreicht ist. In dieser Endlage
der Verstellbewegung ist beispielsweise ein mittels des Hebels 22 angehobenes
Kopfteil eines Lattenrostes maximal angehoben.
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Die 3A bis 3E stellen
verschiedene Phasen bei einer Ausrückung der Stange 28 dar.
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Soll
ausgehend von der in 2A erreichten Endlage der Verstellbewegung
beispielsweise eine Notabsenkung des mittels des Hebels 22 verstellten Kopfteiles
des Lattenrostes durchgeführt
werden, beispielsweise bei einem Stromausfall, oder soll eine manuelle
Schnellabsenkung des Kopfteiles ausgeführt werden, so wird der Hebel 22 mittels
des mit diesem verbundenen Kopfteiles in 2A ein
kurzes Stück
im Uhrzeigersinn verschwenkt. Hierbei drückt der Schwenkhebel 24 die
Stange 28 entlang der linearen Bewegungsachse 52 in 3A ein
Stück nach rechts,
so daß der
Haken 30 von dem Zapfen 32 freikommt. Durch die
Schraubenfeder 40, die die Stange 28 entgegen
der Ausschwenkrichtung 38 vorspannt, ist verhindert, daß die Stange 28 um
die Schwenkachse 26 in Ausschwenkrichtung verschwenkt und sich
hierdurch das den Haken 30 tragende Ende der Stange 28 absenkt.
Auf diese Weise ist erreicht, daß die Stange 28 nicht
unerwünschterweise
in die Ausrückposition
bewegt wird, beispielsweise dann, wenn der Benutzer den Hebel 22 mittels
des damit verbundenen Kopfteiles in die in 3A dargestellte
Lage anhebt. Wird in der in 3A dargestellten
Lage das Kopfteil losgelassen, so bewegt sich der Hebel 22 aufgrund
der Gewichtskraft des Kopfteiles zurück in die in 2A dargestellte
Lage, in der der Haken 30 den Zapfen 32 formschlüssig hintergreift
und sich die Stange 28 somit in der Einrückposition
befindet.
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Um
die Stange 28 in die Ausrückposition zu bewegen, drückt der
Benutzer das Betätigungselement 46 in
Richtung des Pfeiles 48 in 3B nach unten
und die Schraubenfeder 40 zusammengedrückt wird, so daß ihre Federwirkung,
durch die die Stange 28 entgegen der Ausschwenkrichtung 38 vorgespannt
ist, aufgehoben ist. Bei einer Verschiebung des Betätigungselements 46 in
Betätigungsrichtung 48 in 3B nach
unten bewegt sich der weitere Zapfen 49 in 3B nach
unten, so daß die
Stange 28 unter dem Einfluß ihrer Gewichtskraft um die
zweite Schwenkachse 26 in 3B im
Uhrzeigersinn verschwenkt und das den Haken 30 tragende
Ende der Stange 28 von dem Zapfen 32 außer Eingriff
gelangt und sich die Stange 28 in der Ausrückposition
befindet.
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In
dieser Ausrückposition
ist die in der Einrückposition
bestehende Mitnahmeverbindung zwischen der Spindelmutter 16 und
der Stange 28 aufgehoben, so daß sich die Stange 28 entlang
der linearen Bewegungsachse 52 relativ zu der Spindelmutter 16 frei
bewegen kann.
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Wie
in den 3C und 3D dargestellt, kann
dann der Hebel 22 in der Zeichnung entgegen dem Uhrzeigersinn
verschwenkt werden, wobei sich die Stange 28 entlang der
linearen Bewegungsachse 52 der Spindelmutter 16 in 3D nach
links bewegt, bis die in 3E dargestellte
Endlage erreicht ist, in der der Hebel 22 wieder im wesentlichen
horizontal angeordnet und das Kopfteil des Lattenrostes abgesenkt
ist.
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Die 4A bis 4E stellen
verschiedene Phasen einer Einrückbewegung
dar.
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Um
den Hebel 28 wieder in die Einrückposition zu bewegen, treibt
der Antriebsmotor die Gewindespindel 10 derart an, daß sich die
Spindelmutter 16 entlang ihrer linearen Bewegungsachse 52 in 4A nach
links bewegt. Bei der sich daraus ergebenden Relativbewegung der
Stange 28 und des Zapfens 32 entlang der linearen
Bewegungsachse 52 läuft
das freie Ende des Hakens 30 auf die Führungsfläche 48 auf. Hierbei
wird das den Haken 30 tragende Ende der Stange 28 entgegen
der Federwirkung der Schraubenfeder 40 in der Zeichnung
nach unten gedrückt,
so daß die
Stange 28 um die zweite Schwenkachse 26 im Uhrzeigersinn
verschwenkt.
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Erreicht
der Haken 30 das Ende der Führungsfläche 50, die sich bis
an den Zapfen 32 heran erstreckt, so läuft das freie Ende des Hakens 30 auf die
zylindrische Außenfläche des
Zapfens 32 auf, wie in 4B dargestellt.
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Wie
in 4C dargestellt, wird das freie Ende des Hakens 30 durch
die Schraubenfeder 40 in Anlage mit der Außenfläche des
Zapfens 32 gehalten, bis der in 4C tiefste
Punkt der Außenfläche des
Zapfens 32 erreicht ist.
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Bei
einer weiteren Bewegung der Spindelmutter 16 in 4C nach
links wird der Haken 30 durch die Schraubenfeder 40 in
der Zeichnung nach oben gedrückt,
wie in 4D dargestellt.
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Bei
einer weiteren Bewegung der Spindelmutter 16 in 4D nach
links gelangt die dem Zapfen 32 zugewandte Fläche der
Stange 28 zur Anlage an dem Zapfen, wobei der Haken 30 in
Richtung entlang der linearen Bewegungsachse 52 der Spindelmutter 16 zu
dem Zapfen 32 beabstandet ist, wie in 4E dargestellt.
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Wird
in dieser Position die Drehrichtung der Gewindespindel umgekehrt,
so bewegt sich die Spindelmutter 16 in 4E nach
rechts, so daß der
Haken 30 wieder in Eingriff mit dem Zapfen 32 kommt und
an diesem eingehakt ist, wie in 2A dargestellt.
Da sich die Stange 28 somit wieder in der Einrückposition
befindet und wieder eine Mitnahmeverbindung zwischen der Spindelmutter 16 und
der Stange 28 hergestellt ist, bewegt sich bei einer weiteren
Bewegung der Spindelmutter 16 in 2A nach rechts
die Stange 28 ebenfalls in 2A nach rechts,
so daß über den
Schwenkhebel 24 und die Schwenkwelle 20 der Hebel 22 in
der Zeichnung im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, wie oben anhand der 2B und 2C beschrieben.
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Alternativ
zu einer Einrückung
bei eingeschaltetem Antriebsmotor, bei dem die Stange 28 entlang
der linearen Bewegungsachse 52 ortsfest ist und sich die
Spindelmutter 16 auf die Stange 28 zu bewegt,
kann die Einrückung
auch dadurch erfolgen, daß bei
ausgeschaltetem Antriebsmotor die Stange 28 von Hand auf
den Zapfen 32 zu bewegt wird. Ausgehend von 4A wird
hierbei der Hebel 22 im Uhrzeigersinn von Hand verschwenkt
und drückt
das den Haken 30 tragende Ende der Stange 28 in 4A nach
rechts. Der Haken 30 gleitet somit entlang der Führungsfläche 50,
gleitet auf die Umfangsfläche
des Zapfens 32 auf und hakt schließlich an dem Zapfen 32 ein.
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Der
erfindungsgemäße Möbelantrieb
ist aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung
der Ein- bzw. Ausrückung
besonders einfach und damit kostengünstig herstellbar. Er ist robust
im Aufbau und vielfältig
einsetzbar.