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Die
vorliegende Erfindung liegt auf dem technischen Gebiet der selbstzündenden
Brennkraftmaschinen. Sie betrifft insbesondere eine selbstzündende Zweitakt-Brennkraftmaschine
mit großem Hub-Bohrungsverhältnis.
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Eine
wesentliche Einflussgröße auf den
Wirkungsgrad und den davon abhängigen
spezifischen Kraftstoffverbrauch einer Hubkolben-Brennkraftmaschine
ist das Hub-Bohrungsverhältnis.
Hierunter versteht man das Verhältnis
zwischen der Hublänge des
Hubkolbens in der Zylinderbohrung und dem Durchmesser der Zylinderbohrung.
Dem Fachmann ist bekannt, dass ein größeres Hub-Bohrungsverhältnis zu
einem besseren Wirkungsgrad führt
als ein kleineres Hub-Bohrungsverhältnis, so dass im Hinblick
auf die Erzielung eines guten Wirkungsgrads, respektive geringen
Kraftstoffverbrauch und geringe Abgasbelastung, ein möglichst
großes
Hub-Bohrungsverhältnis
anzustreben ist. Diesem Unterfangen sind jedoch Schranken gesetzt,
da eine Vergrößerung der
Hublänge
des Hubkolbens auch eine längere
Zylinderbohrung verlangt, was die Brennkraftmaschine in ihrer Bauhöhe vergrößert. Zudem
muss bei einer größeren Hublänge des
Hubkolbens die Kröpfung
der Kurbelwelle einer entsprechend größeren Auslenkung der Pleuelstange
angepasst werden, wobei die Zapfenüberdeckung, das heißt, die Überdeckung
zwischen den Hauptlagerzapfen der Kurbelwelle und deren Pleuelzapfen
verringert wird. Eine geringere Zapfenüberdeckung bedeutet jedoch
auch, dass die Kurbelwelle in ihrer Form weniger "kompakt" ist und dass die
Steifigkeit der Kurbelwelle abnimmt, was sehr nachteilig im Hinblick
auf die auf die Kurbelwelle einwirkenden Fliehkräfte und Biegemomente ist, welche
dann zu einer unerwünschten
Torsion bzw. Durchbiegung der Kurbelwelle führen können.
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Bei
den Wasserfahrzeuge antreibenden großen Dieselmotoren sind der
axialen Abmessung der Zylinder wenig Schranken auferlegt. Hier sind Hub-Bohrungsverhältnisse
oberhalb von 2 durchaus üblich;
typischer Weise liegen die Hub-Bohrungsverhältnisse der großen Schiffsdieselmotoren
im Bereich von 2 bis 3. Derart große Hub-Bohrungsverhältnisse
ermöglichen
einen sehr hohen Wirkungsgrad, der oberhalb von 50% liegen kann.
In Verbindung mit den bei den Schiffsdieselmotoren sehr niedrigen Drehzahlen
von ca. 100 U/min, die mit geringen Reibungsverlusten verbunden
sind ist damit ein sehr geringer Kraftstoffverbrauch von typischer
Weise weniger als 160 g Kraftstoff/kWh zu erzielen.
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Bei
den landgebundenen Kraftfahrzeugen bedingt die auf ästhetischen,
praktischen und technischen Gesichtspunkten, insbesondere die Erzielung eines
möglichst
geringen Luftwiderstands, basierende Karosserieform die zulässige Bauhöhe der antreibenden
Brennkraftmaschine. Bei Dieselmotoren erreicht man ein Hub-Bohrungsverhältnis von
größer als
1, welches typischer Weise im Bereich von 1,0 bis 1,2 liegt. Bei
Otto-Motoren wird sogar nur ein typisches Hub-Bohrungsverhältnis im Bereich von 0,8 bis
1,0 erzielt. Dieses im Vergleich zu den Schiffsdieselmotoren mit
großer
Bauhöhe deutlich
kleinere Hub-Bohrungsverhältnis
ermöglicht
einen geringeren Wirkungsgrad der Brennkraftmaschinen, welcher zurzeit
bestenfalls ca. 45% erreicht. Bei den im Hinblick auf die Reibungsverluste
ungünstigen
hohen Drehzahlen der Brennkraftmaschinen der Landfahrzeuge, welche
typisch ca. 1500–3000
U/min betragen, ist deshalb mit einem spezifischen Kraftstoffverbrauch
in der Größenordnung
von wenigstens ca. 200 g Kraftstoff/kWh zu rechnen.
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Weiterhin
ist die an eine größere Pleuelstangenauslenkung
angepasste größere Kröpfung der Kurbelwelle
bei der üblichen
Dimensionierung von Personenkraftfahrzeugen technisch nicht zu bewältigen.
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Zur
Verringerung des spezifischen Kraftstoffverbrauchs und der Abgasemissionen
von landgebundenen Kraftfahrzeugen, insbesondere Personenkraftfahrzeugen,
wäre es
jedoch wünschenswert,
einen hohen thermischen Wirkungsgrad oberhalb von 50% realisieren
zu können,
wie er bei den Schiffsdieselmotoren durch ein großes Hub-Bohrungsverhältnis erreicht
wird.
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Das
US-Patent Nr. 4 821 695 beschreibt
eine Brennkraftmaschine mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Patentanspruch
1.
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Demzufolge
liegt die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Brennkraftmaschine
zur Verfügung
zu stellen, bei welcher, insbesondere auch bei landgebundenen Kraftfahrzeugen,
im Vergleich zu herkömmlichen
selbstzündenden
Brennkraftmaschinen ein den großen
Schiffsdieselmotoren vergleichbarer, verbesserter Wirkungsgrad,
zugleich geringerer Kraftstoffverbrauch und geringere Abgasbelastung
realisiert werden können.
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Diese
Aufgabe wird durch eine selbstzündende
Zweitakt-Brennkraftmaschine und insbesondere durch eine selbstzündende Zweitakt-Brennkraftmaschine
mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind durch die Merkmale der Unteransprüche gegeben.
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Eine
erfindungsgemäße selbstzündende Zweitakt-Brennkraftmaschine
umfasst in herkömmlicher
Weise wenigstens einen Zylinder mit einem zugehörigen Kurbeltrieb, durch welchen
die geradlinige, hin- und hergehende Bewegung des Hubkolbens in
der Zylinderbohrung des Zylinders in eine drehende Bewegung der
Kurbelwelle umgewandelt wird. Als Kurbeltrieb wird der in der Zylinderbohrung
geführte Hubkolben,
ein geeigneter Hebelmechanismus zur Übertragung der Kräfte von
Hubkolben auf die Kurbelwelle und die Kurbelwelle selbst zusammengefasst.
Nachdem Vorschlag der Erfindung ist die selbstzündende Zweitakt-Brennkraftmaschine
dadurch ausgezeichnet, dass die Kurbelwelle wenigstens teilweise
auf der axialen Höhe
der Zylinderbohrung angeordnet ist, wobei zudem ein Hub-Bohrungsverhältnis von
wenigstens 2 realisiert ist. Im Unterschied zu den herkömmlichen
selbstzündenden Zweitakt-Brennkraftmaschinen,
bei welchen die Kurbelwelle im Zylinderkurbelgehäuse unterhalb, das heißt in der
axialen Verlängerung
der Zylinder angeordnet ist, kann durch die erfindungsgemäße Anordnung
der Kurbelwelle, welche dadurch realisiert werden kann, dass das
die Kurbelwelle aufnehmende Kurbelgehäuse seitlich an dem wenigstens
einen Zylinder bzw. diesen enthaltenden Zylinderblock angebracht
wird, eine Verringerung der Bauhöhe
der Brennkraftmaschine erreicht werden. Mit der erfindungsgemäßen Anordnung
der Kurbelwelle kann deshalb in vorteilhafter Weise die Zylinderbohrung und,
bei ansonsten gleichem Durchmesser der Zylinderbohrung, das Hub-Bohrungsverhältnis vergrößert werden,
ohne dass dies zu einer Vergrößerung der gesamten
Bauhöhe
der Brennkraftmaschine führt.
Im Unterschied zu den im Stand der Technik bekannten Brennkraftmaschinen
kann somit auch bei landgebundenen Kraftfahrzeugen, insbesondere
Personenkraftfahrzeugen, zur Steigerung des Wirkungsgrads und zur
Verringerung des spezifischen Kraftstoffverbrauchs ein Hub-Bohrungsverhältnis von
wenigstens ca. 1,2, vorzugsweise jedoch ca. 2 realisiert werden. Erfindungsgemäß ist es
ferner bevorzugt, wenn das Hub-Bohrungsverhältnis einen Wert im Bereich
von 2 bis 3, stärker
bevorzugt einen Wert im Bereich von 2 bis 2,5, aufweist.
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Bei
der erfindungsgemäßen Brennkraftmaschine
umfasst der Hebelmechanismus des Kurbeltriebs eine Kolbenstange,
einen Schwenkhebel und eine Pleuelstange. Die Kolbenstange ist hierbei
mit ihrem einen Ende am Hubkolben in einem Hubkolben-Kolbenstangenlager
angelenkt und mit ihrem anderen Ende an einem Ende des Schwenkhebels drehbar
gelagert. Der Schwenkhebel ist zu diesem Zweck mit einem Schwenkhebel-Kolbenstangenlager
ausgestattet. Der Schwenkhebel ist an seinem dem Schwenkhebel-Kolbenstangenlager
entgegen gesetzten Ende in einem Schwenkhebellager drehbar gelagert.
Die Pleuelstange ist mit ihrem kleinen Pleuelauge am Schwenkhebel
in einer Position zwischen dem Schwenkhebel-Kolbenstangenlager und dem
Schwenkhebellager drehbar gelagert. Der Schwenkhebel ist hierzu
mit einem Schwenkhebel-Pleuelstangenlager versehen. Mit ihrem großen Pleuelauge
ist die Pleuelstange an einem Pleuelzapfen der Kurbelwelle drehbar
gelagert. Um eine einwandfreie Funktion der Hebelanordnung zu gewährleisten,
sind die Drehachsen von Hubkolben-Kolbenstangenlager, Schwenkhebel-Kolbenstangenlager und
Schwenkhebel-Pleuelstangenlager parallel zueinander und parallel
zum Pleuelzapfen ausgerichtet.
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Die
Lagerung des kleinen Pleuelauges der Pleuelstange am Schwenkhebel
in einer Position zwischen dem Schwenkhebel-Kolbenstangenlager und dem Schwenkhebellager
hat den großen
Vorteil, dass nicht die volle Hublänge, sondern lediglich ein Teil
der Hublänge
des Hubkolbens auf die Pleuelstange übertragen wird. Ist das kleine
Pleuelauge beispielsweise in der Mitte einer geraden Verbindungslinie
zwischen dem Schwenkhebel-Kolbenstangenlager und dem Schwenkhebellager
gelagert, so beträgt
die Hublänge
der Pleuelstange lediglich die Hälfte
der Hublänge
der Kolbenstange. Mit anderen Worten, die gewählte Anordnung der Pleuelstange
am Schwenkhebel führt
zu einer "Hubuntersetzung" zwischen Kolbenstangenhub
und Pleuelstangenhub. Durch diese "Hubuntersetzung" der Schwenkhebelanordnung kann in äußerst vorteilhafter
Weise eine Vergrößerung der
Hublänge
des Hubkolbens ohne Auswirkung auf die Hublänge der Pleuelstange ausgeglichen
werden, so dass die Kurbelwelle trotz einer Vergrößerung der
Hublänge
des Hubkolbens ihre ursprüngliche
Kröpfung
vor Vergrößerung der
Hublänge
beibehalten kann. Anders ausgedrückt,
kann die Zapfenüberdeckung
zwischen Hauptlagerzapfen der Kurbelwelle und Pleuelzapfen bei einer
Vergrößerung der
Hublänge
des Hubkolbens gleich bleiben, so dass die Steifigkeit der Kurbelwelle
nicht verringert ist. Für
Personenkraftfahrzeuge bedeutet dies, dass Brennkraftmaschinen mit einem
Hub-Bohrungsverhältnis von
wenigstens 2 in einfacher Weise realisiert werden können.
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Der
Kurbeltrieb der Brennkraftmaschine ist vorteilhaft so ausgelegt,
dass das Schwenkhebel-Pleuelstangenlager im geometrischen Schwerpunkt
des Schwenkhebels, welcher die zentrischen Drehachse des Schwenkhebels
definiert, angeordnet ist. Bei einem symmetrisch ausgeführten Schwenkhebel
ist das kleine Pleuelauge der Pleuelstange dann in der Mitte der Längsabmessung
und Querabmessung des Schwenkhebels angelenkt. Die Hublänge der
Pleuelstange beträgt
in diesem Fall die Hälfte
der Hublänge
der Kolbenstange. Zudem ist es bevorzugt, wenn das Schwenkhebel-Kolbenstangenlager,
das Schwenkhebel-Pleuelstangenlager und das Schwenkhebellager im
Wesentlichen auf einer Verbindungsgeraden liegen, welche insbesondere durch
den geometrischen Schwerpunkt des Schwenkhebels verlaufen kann.
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Bei
der vorliegenden Erfindung ist der Schwenkhebel in seinem Schwenkhebellager
mithilfe eines verstellbaren Exzenters gelagert. Der Exzenter kann
hierbei in einer Exzenterführung,
welche vorzugsweise in Form einer im Querschnitt hohlkreisförmigen Ausnehmung
des Schwenkhebels vorliegt, verstellt werden. Der Exzenter wird
vorteilhaft durch eine Verstelleinrichtung, etwa einen Schneckenmotor oder
einen Zahnstangen-Ritzel-Mechanismus, verstellt.
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Durch
eine Verstellung des Exzenters wird das im Schwenkhebellager gelagerte
Ende des Schwenkhebels relativ zur Position des Schwenkhebellagers
verschoben. Andererseits wird hierdurch erreicht, dass das mit der
Kolbenstange verbundene Ende des Schwenkhebels seinen relativen
Abstand zum Zylinder verändert,
so dass die Eintauchtiefe des Hubkolbens in die Zylinderbohrung
verändert, das
heißt,
verringert oder vergrößert wird.
Befindet sich der Hubkolben im oberen Totpunkt, so kann durch eine
Verringerung und/oder Vergrößerung des relativen
Abstands zwischen dem mit der Hubkolbenstange verbundenen Ende des
Schwenkhebels und dem Zylinder eine Verringerung und/oder Vergrößerung der
Eintauchtiefe des Hubkolbens beim oberen Totpunkt, das heißt, eine
Veränderung
der Position des Totpunkt des Hubkolbens, erreicht werden. Wegen
der Verbindung des Schwenkhebels mit der Kurbelwelle durch die Pleuelstange
gibt die Anlenkstelle des kleinen Pleuelauges bei einer fixierten
Kurbelwellenstellung einen Fixpunkt für die Positionsänderung
des Schwenkhebels bei Verstellung des Exzenters vor. Mit anderen
Worten, der Schwenkhebel kann bei einer fixierten Kurbelwellenstellung
lediglich um den durch das kleine Pleuelauge vorgegebenen Fixpunkt
gedreht werden. Ist das kleine Pleuelauge im geometrischen Schwerpunkt
des Schwenkhebels angelenkt, so wird der Schwenkhebel bei einer
Verstellung des Exzenters um seine zentrische Drehachse gedreht.
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Die
Exzenterführung
in Form einer im Querschnitt kreisförmigen Ausnehmung ist vorteilhaft
so ausgestaltet, dass die kreisförmige
Ausnehmung den in einer Nullstellung befindlichen Exzenter in symmetrischer
Weise umgibt. Die Nullstellung des Exzenters ist hierbei durch die
Verlängerung
einer geraden Verbindungslinie zwischen dem Schwenkhebel-Kolbenstangenlager
und dem Schwenkhebel-Pleuelstangenlager definiert, wobei das Schwenkhebel-Pleuelstangenlager
vorzugsweise im wesentlichen im geometrischen Schwerpunkt des Schwenkhebels
angeordnet ist.
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Durch
die Verstellung des Exzenters des Schwenkhebellagers kann der Schwenkhebel
verdreht und die Eintauchtiefe des Hubkolbens in die Zylinderbohrung
bei seinem oberen Totpunkt verändert werden.
Durch die veränderte
Hublänge
des Hubkolbens verändert
sich auch die Verdichtung des Kraftstoff-Luft-Gemisches im Zylinder.
Ein Maß für die Verdichtung
im oberen Totpunkt des Hubkolbens ist das Verdichtungsverhältnis ε, welches
als Verhältnis des
gesamten Verbrennungsraums (Zylinderhubraum plus Kompressionsraum)
zum Kompressionsraum eines Zylinders definiert ist. Hieraus folgt,
dass je kleiner das Endvolumen der Verdichtung ist, das heißt, je größer die
Eintauchtiefe des Hubkolbens bei seinem oberen Totpunkt ist, desto
größer ist
das Verdichtungsverhältnis ε. Erfindungsgemäß ist es
bevorzugt, wenn durch Verstellen des Exzenters in seiner Exzenterführung ein
variables Verdichtungsverhältnis ε im Bereich
von 11 bis 18, stärker
bevorzugt ein Verdichtungsverhältnis ε im Bereich
von 11 bis 13, realisiert werden kann.
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Ein
variables Verdichtungsverhältnis
ist für selbstzündende Zweitakt-Brennkraftmaschinen,
welche im HCCI(Homogeneous Charge Compression Ignition)-Verfahren
betrieben werden, besonders wichtig. Bei dem HCCI-Verfahren wird
das Kraftstoff-Luft-Gemisch im Brennraum in homogenisierter Form
gezündet,
was insbesondere einer Reduzierung der Abgasbelastung dient.
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Um
jedoch bei dem HCCI-Verfahren eine vorzeitige Zündung des Kraftstoffs zu vermeiden, muss
das Verdichtungsverhältnis ε in geeigneter Weise
eingestellt werden. So ist das Verdichtungsverhältnis ε bei Volllast typisch auf einen
Wert von ca. 16 einzustellen, während
unter Teillast typischer Weise ein Wert im Bereich von 11 bis 13
eingestellt werden soll, um eine vorzeitige Zündung des Kraftstoffs zu vermeiden.
In erfindungsgemäßen selbstzündenden
Zweitakt-Brennkraftmaschinen
kann das Verdichtungsverhältnis ε durch die
Exzenter-Verstellung in besonders einfacher Weise verstellt werden.
Demzufolge können
erfindungsgemäße selbstzündende Zweitakt-Brennkraftmaschinene
in vorteilhafter Weise im HCCI-Verfahren betrieben werden.
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Bei
herkömmlichen
Direkteinspritzdieselmotoren steht die Einspritzdüse senkrecht
mittig im Zylinderkopf und Kraftstoff wird in einem großen Strahlwinkel
flach in die Brennraummulde hinein gespritzt, so dass der Kraftstoff
einen möglichst
weiten freien Weg zurücklegen
kann, bevor der Kolbenboden erreicht wird. Beim HCCI-Verfahren muss
die Einspritzung wesentlich früher
als im herkömmlichen
Einspritzverfahren erfolgen, damit genügend Zeit für die Homogenisierung des Kraftstoffs
verbleibt, zu welchem Zweck die herkömmlichen, senkrecht mittig
im Zylinderkopf stehenden Zylinderkopf-Einspritzdüsen mit großem Kraftstoffeinspritzwinkel
allerdings nur schlecht geeignet sind, da der Kraftstoff die Zylinderwandungen
erreichen könnte.
Zudem ist die Ladungsbewegung in der Nähe der Zylinderkopf-Einspritzdüse vergleichsweise
gering. In erfindungsgemäßen selbstzündenden
Zweitakt-Brennkraftmaschinen, welche im HCCI-Verfahren betrieben
werden können,
ist es deshalb bevorzugt, wenn im Einlassspülschlitz des Zylinders eine
weitere Einlassspülschlitz-Einspritzdüse angeordnet
ist. Die Einlassspülschlitz-Einspritzdüse soll
dabei einen kleineren Strahlwinkel haben als die Zylinderkopfeinspritzdüse. Hierdurch
kann in vorteilhafter Weise erreicht werden, dass die Gemischaufbereitungszeit
länger
ist. Zudem werden die Zylinderwände
kaum benetzt.
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Erfindungsgemäß ist es
deshalb möglich
und beabsichtigt, dass, je nach gewählter Betriebsart, das heißt, Anwendung
des HCCI-Verfahrens oder Anwendung eines herkömmlichen Einspritzverfahrens,
entweder nur mit der Zylinderkopfeinspritzdüse oder nur mit der Einlassspülschlitz-Einspritzdüse, oder
mit beiden Einspritzdüsen
zusammen, die Brennkraftmaschine betrieben wird.
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Es
ist üblich,
in Brennkraftmaschinen Ein- und Auslassventile, sowie weitere Elemente,
wie Zündverteiler, Ölpumpe und
Kraftstoffpumpe, mithilfe von Nocken zu steuern. So werden insbesondere
die Ein- und Auslassventile über
eine Hebelanordnung, bestehend aus einem mit dem Nocken zusammenwirkenden
Stößel, einer
Stoßstange
und einem Kipphebel, betätigt.
Das Ventilspiel wird hierbei meist auf der Nockenseite hydraulisch
ausgeglichen. Da in herkömmlichen
Brennkraftmaschinen die räumliche Entfernung
zwischen der Kurbelwelle und den nockenbetätigten Elementen im allgemeinen
sehr groß ist,
und dadurch eine mechanische Beeinträchtigung der Hebelanordnung
zu befürchten
ist, ist eine die Nocken tragende Nockenwelle eingebaut, welche
in räumlicher
Nähe zu
den nockenbetätigten
Elementen angeordnet ist. Demgegenüber bietet die erfindungsgemäße Brennkraftmaschine
aufgrund der räumlich nahen
Anordnung der Kurbelwelle zum Zylinderkopf in vorteilhafter Weise
die Möglichkeit,
dass Nocken zur Steuerung nockenbetätigter Elemente auf der Kurbelwelle
ausgebildet sind. Im Unterschied zu Viertakt-Motoren, bei welchen
die vier Takte eines Arbeitsspiels zwei Kurbelwellenumdrehungen
benötigen,
und deshalb die Drehzahl der Nockenwelle gegenüber der Drehzahl der Kurbelwelle
halbiert ist, kann bei den erfindungsgemäßen selbstzündenden Zweitakt-Brennkraftmaschinen
ein vollständiges
Arbeitsspiel mit einer einzigen Umdrehung der Kurbelwelle realisiert
werden. Eine Verringerung der Drehzahl der Kurbelwelle zur Steuerung
der nockenbetätigten
Elemente ist demzufolge nicht notwendig. In einer weiteren vorteilhaften
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist deshalb eine selbstzündende Zweitakt-Brennkraftmaschine
vorgesehen, bei welcher wenigstens eine Kurbelwange der Kurbelwelle mit
wenigstens einem Nocken zur Betätigung
eines nockengesteuerten Elements ausgestattet ist, so dass im Unterschied
zu herkömmlichen
selbstzündenden
Brennkraftmaschinen auf eine Nockenwelle verzichtet werden kann,
wodurch Material und Kosten eingespart werden und der Aufbau der
Brennkraftmaschine vereinfacht wird. Erfindungsgemäß ist es
dabei bevorzugt, wenn ein auf einer Kurbelwange ausgebildeter Nocken über einen
Auslassventil-Hebelmechanismus ein Auslassventil steuert. Der Auslassventil-Hebelmechanismus
kann dabei in herkömmlicher
Weise aus einem auf einem Auslassventil-Schwenkhebel angeordenten Rollenstößel, einer mit
dem Auslassventil-Schwenkhebel zusammenwirkenden Stoßstange
und einem von der Stoßstangen kippbaren
Kipphebel aufgebaut sein. Gleichermaßen ist es bevorzugt, wenn
ein auf einer Kurbelwange ausgebildeter Nocken eine Kraftstoffpumpe
betätigt, was
in herkömmlicher
Weise erfolgen kann, indem der Nocken einen am Pumpenkolben befestigten Rollenstößel anhebt.
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Die
erfindungsgemäße Anordnung
der Kurbelwelle auf axialer Höhe
der Zylinderbohrung hat gegenüber
einer herkömmlichen
Anordnung der Kurbelwelle in der axialen Verlängerung der Zylinderbohrung
Zylinder darüber
hinaus wesentliche Vorteile bei der Montage der Brennkraftmaschine.
Da bei einer herkömmlichen
Brennkraftmaschine der Zugang zu den Zylindern von unten her versperrt
ist, ist eine Zweiteilung in einen Zylinderkopf und ein Zylinderkurbelgehäuse notwendig.
Auf diese Weise können in
das offene Zylinderkurbelgehäuse
von oben her Montageelemente, beispielsweise Hubkolben und Pleuelstangen,
montiert werden. Nach Montage der Montageelemente wird anschließend der
Zylinderkopf mit zwischengelegter Zylinderkopfdichtung mit dem Zylinderblock
verschraubt. Nachteilig hierbei ist vor allem die Verschleißanfälligkeit
der Zylinderkopfdichtung, welche insbesondere den hohen Temperaturen
und Drücken
im Brennraum standhalten muss. Eine undichte Zylinderkopfdichtung
kann zu einem Kühlmittel-
und Ölverlust
führen,
was irreparable Schäden
am Motor bewirken kann. Da bei der erfindungsgemäßen Anordnung der Kurbelwelle
der Zugang zu den Zylindern von unten her nicht versperrt ist, bietet
die erfindungsgemäße Brennkraftmaschine die
vorteilhafte Möglichkeit
Zylinderblock und Zylinderkopf einstückig in Form eines "Monoblocks" auszuführen, so
dass auf die vor allem im Hinblick auf Dichtigkeitsprobleme nachteilige
Zweiteilung des Motors in Zylinderkopf und Zylinderblock verzichtet werden
kann.
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Da
bei Personenkraftfahrzeugen eine bei Schiffsdieselmotoren sehr niedrige
Drehzahl von ca. 100 Umdrehungen/min technisch nicht realisierbar ist,
ist es vorteilhaft, wenn der Antrieb ein automatisiertes Schaltgetriebe
umfasst, wobei die Anzahl der Gangstufen, abhängig von einer konkreten Auslegung
der Brennkraftmaschine, so hoch sein soll, dass ohne nennenswerten
Wirkungsgradverlust und ohne Einbußen an Komfort die Betriebsdrehzahl
der Brennkraftmaschine möglichst
niedrig gehalten wird.
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Die
Erfindung betrifft ferner ein Kraftfahrzeug, insbesondere Personenkraftfahrzeug,
welches mit einer Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden
Ansprüche
ausgerüstet
ist.
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Die
Erfindung wird anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert, wobei
Bezug auf die beigefügte
Zeichnung genommen wird. Es zeigt
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1 einen
schematischen Querschnitt durch die Anordnung Zylinder-Kurbeltrieb
einer erfindungsgemäßen selbstzündenden
Zweitakt-Brennkraftmaschine.
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In 1 ist
die Anordnung Zylinder-Kurbeltrieb einer selbstzündenden Zweitakt-Brennkraftmaschine
gemäß vorliegender
Erfindung gezeigt. Diese umfasst einen Zylinder 1 mit einem
in einer Zylinderbohrung 2 des Zylinders 1 geführten Hubkolben 3.
Im Kolbenboden 4 des Hubkolbens 3 ist eine Verbrennungsmulde 5 ausgebildet,
welche einer besseren Verwirbelung der Verbrennungsgase dient. Kolbenboden 4 und
Zylinderbohrung 2 begrenzen gemeinsam den Verbrennungsraum 6.
An den Hubkolben 3 ist eine Kolbenstange 7 mit
ihrem einen Ende in einem Hubkolben-Kolbenstangenlager 8 angelenkt. Die
Kolbenstange 4 ist ferner an ihrem anderen Ende an einem
Schwenkhebel 9 angelenkt. Der Schwenkhebel 9 ist
zu diesem Zweck mit einem Schwenkhebel-Kolbenstangenlager 10 ausgerüstet. Der Schwenkhebel 9 ist
mit seinem anderen Ende, welches von dem mit der Kolbenstange 7 verbundenen Ende
abgewandt ist, in einem Schwenkhebellager 11 drehbar gelagert.
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Im
geometrischen Schwerpunkt 12 des Schwenkhebels 9,
durch welchen dessen zentrische Drehachse verläuft, ist das kleine Pleuelauge 13 einer
Pleuelstange 14 in einem bolzenförmigen Schwenkhebel-Pleuelstangenlager 15 drehbar
gelagert. Das Schwenkhebel-Pleuelstangenlager 15 ist im
geometrischen Schwerpunkt 12 des Schwenkhebels 9 und
in der Mitte einer Verbindungsgeraden 16 zwischen dem Schwenkhebel-Kolbenstangenlager 10 und
dem Schwenkhebellager 11 angeordnet, so dass an der Pleuelstange 14 eine "Hubuntersetzung" um den Faktor der
Hublänge
der Kolbenstange 7 realisiert ist. Die Pleuelstange 14 ist
zudem mit ihrem großen
Pleuelauge 17 um einen Pleuelzapfen 18 einer Kurbelwelle 19 drehbar
gelagert. Das große
Pleuelauge 17 wird durch den Pleuelfuß 20 und den darauf
durch ein Gewindebefestigungsmittel befestigten Pleuellagerdeckel 21 geformt.
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Die
Kurbelwelle 19 ist mit ihren Hauptlagerzapfen 22 in
einem Kurbelwellengleitlager 24 des Kurbelwellengehäuses 23 drehbar
gelagert. Das Kurbelwellengehäuse 23 ist
seitlich am Zylinder 1 auf axialer Höhe der Zylinderbohrung 2 angeflanscht. Der
Pleuelzapfen 18 der Kurbelwelle 19 ist mit einer Kröpfung gegenüber dem
Hauptlagerzapfen 22 der Kurbelwelle 19 in radialer
Richtung versetzt. Der Hauptlagerzapfen 22 weist einen
Durchmesser von ca. 85 mm auf, während
der Pleuelzapfen 18 einen Durchmesser von ca. 65 mm aufweist.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel
beträgt
die Zapfenüberdeckung 25 ca.
20 mm.
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Um
eine einwandfreie Funktion der Hebelanordnung des Kurbeltriebs sicherzustellen
sind die Drehachsen von Hubkolben-Kolbenstangenlager 8, Schwenkhebel-Kolbenstangenlager 10,
Schwenkhebellager 11, Schwenkhebel-Pleuelstangenlager 15 zueinander
parallel gerichtet und zudem parallel zum Pleuelzapfen 18 und
Hauptlagerzapfen 22 der Kurbelwelle 19 gerichtet.
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Das
Schwenkhebellager 11 ist mit einem Exzenter 26 versehen,
durch welchen das lagerseitige Ende des Schwenkhebels 9 relativ
zum Schwenkhebellager 11 verstellt werden kann. Der Exzenter 26 ist hierzu
in einer im Querschnitt kreisförmigen
Ausnehmung 27 des Schwenkhebels 9 verstellbar.
Die Verstellung des Exzenters 26 erfolgt mit einer geeigneten
Verstelleinrichtung (nicht gezeigt). Im gezeigten Ausführungsbeispiel
befindet sich der Exzenter 26 an einem der Kurbelwelle 19 zugewandten,
oberen Abschnitt 28 des Innenumfangs der kreisförmigen Ausnehmung 27.
Bei fixierter Kurbelwelle 19 wird der Schwenkhebel 9 bei
einer Verstellung des Exzenters 26 um die Anlenkstelle 15 des
kleinen Pleuelauges 13 der Pleuelstange 14 gedreht.
Eine derartige Verdrehung des Schwenkhebels 9 bewirkt,
dass die Eintauchtiefe des Hubkolben 3 in die Zylinderbohrung 2 des
Zylinders 1, das heißt,
die Position des oberen Totpunkts des Hubkolbens 3 verändert wird.
In der in 1 gezeigten Position des Exzenters 26 ist
die Eintauchtiefe des Hubkolbens 3 in die Zylinderbohrung 2 minimal.
Wird der Exzenter 26 zur Anlage gegen den, der Kurbelwelle 19 abgewandten,
unteren Abschnitt 29 des Innenumfangs der kreisförmigen Ausnehmung 27 gebracht,
so wird der Schwenkhebel 9 im gezeigten Ausführungsbeispiel
in maximaler Weise im Gegenuhrzeigersinn verdreht, so dass die Eintauchtiefe
des Hubkolbens 3 in die Zylinderbohrung 2 maximal
vergrößert wird.
Das kleine Pleuelauge 13 der Pleuelstange 14 bleibt
bei dieser Verdrehung des Schwenkhebels 9 mittels Verstellung
des Exzenters 26 raumfest, so dass die Änderung der Eintauchtiefe des
Hubkolbens 3 keine Auswirkung auf die Kröpfung der
Kurbelwelle 19 hat.
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Am
Außenumfang
einer Kurbelwange 30 der Kurbelwelle 19 ist ferner
ein Nocken 31 (in 1 in schematischer
Weise vergrößert dargestellt)
zur Steuerung eines Auslassventils ausgebildet. Der Nocken 31 hebt
hierzu mithilfe eines Rollenstößel 32 einen
Auslassventil-Schwenkhebel 33 an, welcher an seinem einen
Ende mit einem Auslassventil-Schwenkhebellager 34 an
der Wand des Zylinders 1 angelenkt ist. An seinem anderen
Ende ist der Auslassventil-Schwenkhebel 33 mit
einem Ende einer Auslassventil-Stoßstange 35 verbunden.
Das andere Ende der Auslassventil-Stoßstange 35 wirkt mit
einem Hebelarm 36 eines Kipphebels 37 zusammen. Der
Kipphebel 37 ist mithilfe eines Kipphebel-Drehlagers 39 am
Zylinderkopf 38 angelenkt. Der andere Hebelarm 40 des
Kipphebels 37 drückt
mit seiner Ventildruckfläche 41 auf
den Ventilschaft 42 des Auslassventils, wodurch der mit
dem Ventilschaft 42 verbundene Ventilteller 43 von
seinem Ventildichtsitz 44 abgehoben und der Auslasskanal 47 frei
gegeben wird. Bei Betätigung
des Auslassventils durch den Kipphebel 37 geht das Auslassventil
in seine Öffnungsstellung über. Bei
nachlassendem Druck des Kipphebels 37 wird das Auslassventil
durch eine zwischen einem Ventilfederteller 45 und dem
Zylinderkopf 38 eingespannte Ventilfeder 46 in
seine Schließstellung
gedrückt.
Das Ventilspiel des Auslassventils wird nockenseitig am Auslassventil-Schwenkhebel 33 hydraulisch
ausgeglichen.
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Am
Auslassventil ist eine Zylinderkopf-Einspritzdüse 48 zum Einspritzen
von Kraftstoff 49 in den Verbrennungsraum 6 des
Zylinders 1 in senkrechter Stellung mittig des Zylinderkopfs 38 angeordnet.
Wie in 1 angedeutet ist, wird der Kraftstoff 49 der
Zylinderkopf-Einspritzdüse 48 in
einem relativ großen
Strahlwinkel in den Brennraum 6 eingespritzt. Ein Einlassspülschlitz 50 dient
dem Ladungswechsel in der Brennkammer 6. Zusätzlich zur
Zylinderkopf-Einspritzdüse 48 ist
im Einlassspülschlitz 50 eine
Einlassspülschlitz-Einspritzdüse 51 zum
Einspritzen von Kraftstoff 52 in die Brennkammer 6 angeordnet.
Wie in 1 angedeutet ist, wird der Kraftstoff 52 der
Einlassspülschlitz-Einspritzdüse 51 in
einem relativ kleinen Strahlwinkel in den Brennraum 6 eingespritzt.
Die Einlassspülschlitz-Einspritzdüse 51 eignet
sich insbesondere zum Betreiben der Brennkraftmaschine im HCCI-Verfahren,
da die Gemischaufbereitungszeit kleiner ist als bei der Zylinderkopf-Einspritzdüse 48 und
die Wandung der Zylinderbohrung 2 kaum benetzt wird.
-
- 1
- Zylinder
- 2
- Zylinderbohrung
- 3
- Hubkolben
- 4
- Kolbenboden
- 5
- Verbrennungsmulde
- 6
- Verbrennungsraum
- 7
- Kolbenstange
- 8
- Hubkolben-Kolbenstangenlager
- 9
- Schwenkhebel
- 10
- Schwenkhebel-Kolbenstangenlager
- 11
- Schwenkhebellager
- 12
- geometrischer
Schwerpunkt
- 13
- kleines
Pleuelauge
- 14
- Pleuelstange
- 15
- Schwenkhebel-Pleuelstangenlager
- 16
- Verbindungsgerade
- 17
- großes Pleuelauge
- 18
- Pleuelzapfen
- 19
- Kurbelwelle
- 20
- Pleuelfuß
- 21
- Pleuellagerdeckel
- 22
- Hauptlagerzapfen
- 23
- Kurbelwellengehäuse
- 24
- Kurbelwellengleitlager
- 25
- Zapfenüberdeckung
- 26
- Exzenter
- 27
- kreisförmige Ausnehmung
- 28
- oberer
Abschnitt der kreisförmigen
Ausnehmung
- 29
- unterer
Abschnitt der kreisförmigen
Ausnehmung
- 30
- Kurbelwange
- 31
- Nocken
- 32
- Rollenstößel
- 33
- Auslassventil-Schwenkhebel
- 34
- Auslassventil-Schwenkhebellager
- 35
- Auslassventil-Stoßstange
- 36
- Hebelarm
- 37
- Kipphebel
- 38
- Zylinderkopf
- 39
- Kipphebelllager
- 40
- Hebelarm
- 41
- Ventildruckfläche
- 42
- Ventilschaft
- 43
- Ventilteller
- 44
- Ventildichtsitz
- 45
- Ventilfederteller
- 46
- Ventilfeder
- 47
- Auslasskanal
- 48
- Zylinderkopf-Einspritzdüse
- 49
- Kraftstoff
- 50
- Einlassspülschlitz
- 50
- Einlassspülschlitz-Einspritzdüse
- 52
- Kraftstoff