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DE102004003084B3 - Halbleiterspeicherzelle sowie zugehöriges Herstellungsverfahren - Google Patents

Halbleiterspeicherzelle sowie zugehöriges Herstellungsverfahren Download PDF

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DE102004003084B3
DE102004003084B3 DE102004003084A DE102004003084A DE102004003084B3 DE 102004003084 B3 DE102004003084 B3 DE 102004003084B3 DE 102004003084 A DE102004003084 A DE 102004003084A DE 102004003084 A DE102004003084 A DE 102004003084A DE 102004003084 B3 DE102004003084 B3 DE 102004003084B3
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Germany
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capacitor
trench
storage capacitor
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stc
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DE102004003084A
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English (en)
Inventor
Alexander Dr. Olbrich
Martin Ostermayr
Thomas Nirschl
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Infineon Technologies AG
Original Assignee
Infineon Technologies AG
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Halbleiterspeicherzelle sowie ein zugehöriges Herstellungsverfahren, wobei ein Speicherkondensator (STC) mit einem Auswahltransistor (AT) verbunden ist. Der Speicherkondensator (STC) ist hierbei in einem Graben eines Halbleitersubstrats (1) ausgebildet, wobei an der Grabenoberfläche ein Kondensatordielektrikum (CD) und darauf eine elektrisch leitende Füllschicht (5) zur Realisierung einer Kondensator-Gegenelektrode (CE1) ausgebildet ist. Die Füllschicht (5) weist einen Vorsprung (F) auf, der sich außerhalb des Grabens bis zum Draingebiet (D) erstreckt und damit elektrisch verbunden ist. Eine derartige Halbleiterspeicherzelle kann besonders kostengünstig hergestellt werden.

Description

  • Halbleiterspeicherzelle sowie zugehöriges Herstellungsverfahren
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Halbleiterspeicherzelle sowie ein zugehöriges Herstellungsverfahren und insbesondere auf eine Halbleiterspeicherzelle mit flachem Grabenkondensator (shallow trench capacitor).
  • Zukünftige Halbleiterbausteine weisen einen hohen Bedarf für große und hochdichte Speicherbereiche auf. Der Gesamtverbrauch an zur Verfügung stehender Chipfläche für derartige eingebettete Speicherbereiche (embedded memory) weist bereits heute ca. 50% der gesamten Chipfläche auf und wird weiter steigen. Es werden daher hochdichte Halbleiterspeicherzellen benötigt, um den Speicherbereich so klein wie möglich zu halten und eine Gesamtgröße des Halbleiterbausteins zu verringern, wodurch sich auch die Herstellungskosten reduzieren lassen. Aus diesem Grund zeigt sich in der Halbleiterindustrie eine Trendwende weg von herkömmlichen 6-Transistor-Halbleiterspeicherzellen hin zu 1-Transistor-, 2-Transistor- und 3-Transistor-Halbleiterspeicherzellen (1T/2T/3T), wodurch man eine höhere Integrationsdichte, eine verbesserte Ausbeute und eine geringere Empfindlichkeit gegenüber sogenannten „soft errors" (soft error sensitivity) bei verringerten Leckströmen erhält.
  • Im Gegensatz zu einer 6-Transistor-Halbleiterspeicherzelle benötigen jedoch 1-Transistor-, 2-Transistor- und 3-Transistor-Halbleiterspeicherzellen eine Kapazität bzw. einen Kondensator zum Speichern von Ladungen sowie ein Auffrischen der gespeicherten Ladungen in vorbestimmten Zeitabständen (refresh). Da die Auffrisch-Rate von eingebetteten 1T/2T/3T-Halbleiterspeicherzellen wesentlich höher sein kann als die von herkömmlichen DRAMS (Dynamic Random Access Memories) können kleinere Speicherkondensatoren verwendet werden.
  • Die 1 bis 3 zeigen vereinfachte Ersatzschaltbilder für eine jeweilige 1-Transistor-, 2-Transistor- und 3-Transistor-Halbleiterspeicherzelle, wobei mit BL eine Bitleitung, mit WL eine Wortleitung und mit AT ein jeweiliger Auswahltransistor bezeichnet werden, über die ein Speicherkondensator C angesteuert werden kann.
  • Gemäß 2 sind in der Zwei-Transistor-Halbleiterspeicherzelle darüber hinaus invertierte Wortleitungen WL/ und invertierte Bitleitungen BL/ vorhanden, die über einen weiteren Auswahltransistor AT den Speicherkondensator C ansteuern.
  • Gemäß 3 wird in der 3-Transistor-Halbleiterspeicherzelle der Speicherkondensator C einerseits über eine Schreib-Bitleitung BLW und eine Schreib-Wortleitung WLW sowie einen zugehörigen Auswahltransistor AT beschrieben und über eine Lese-Wortleitung WLR und eine Lese-Bitleitung BLR und zugehörige zwei weitere Auswahltransistoren AT ausgelesen.
  • Zur Realisierung derartiger 1T-, 2T-, 3T-Halbleiterspeicherzellen werden beispielsweise sogenannte eingebettete DRAM-Halbleiterspeicherzellen verwendet.
  • 4 zeigt eine vereinfachte Schnittansicht einer derartigen Ein-Transistor-Halbleiterspeicherzelle mit tiefem Grabenkondensator.
  • Gemäß 4 befindet sich hierbei in einem Halbleitersubstrat 10 ein tiefer Graben zur Realisierung eines tiefen Grabenkondensators DTC (deep trench capacitor), wobei an der Grabenoberfläche ein Kondensatordielektrikum CD und an der Oberfläche des Kondensatordielektrikums eine elektrisch leitende Füllschicht als Kondensator-Gegenelektrode CE1 ausgebildet ist, die gemeinsam mit dem Halbleitersubstrat 10 als weiterer Kondensatorelektrode den tiefen Grabenkondensator DTC realisiert. Als Auswahltransistor AT werden üblicherweise Feldeffekttransistoren mit einem Sourcegebiet S und einem Draingebiet D zum Festlegen eines Kanals im Halbleitersubstrat 10 verwendet, wobei an der Oberfläche des Kanals ein Gatedielektrikum 60 und darauf eine Steuerelektrode bzw. ein Gate ausgebildet ist, welche im Wesentlichen eine Wortleitung WL realisiert. Das Sourcegebiet S ist beispielsweise über einen Sourcekontakt KS bzw. ein entsprechendes Kontaktvia mit einer Bitleitung BL verbunden, die sich beispielsweise in einer Metallisierungsebene befindet. In ähnlicher Weise ist das Draingebiet D beispielsweise über eine erste Metallisierungsebene M1, einen Drainkontakt KD und einen Kondensatorkontakt KC mit dem tiefen Grabenkondensator DTC bzw. dessen Kondensator-Gegenelektrode CE1 verbunden.
  • Ferner weisen Halbleiterschaltungen zum Festlegen von aktiven Gebieten AA und insbesondere zum Isolieren der Schaltelemente wie beispielsweise des Auswahltransistors AT sogenannte flache Grabenisolierungen STI (shallow trench isolation) auf, die beispielsweise eine Linerschicht 20 und eine Isolations-Füllschicht 30 aufweisen.
  • Obwohl mit derartigen DRAM-Halbleiterspeicherzellen auf Grund der Verwendung von tiefen Grabenkondensatoren DTC Halbleiterspeicherzellen mit sehr geringem Platzbedarf realisiert werden können, sind die Kosten insbesondere auf Grund des Herstellungsprozesses für den tiefen Grabenkondensator DTC außerordentlich hoch.
  • Üblicherweise werden daher 1T-, 2T-, und 3T-Halbleiterspeicherzellen derzeit mit sogenannten MOS/MIM-Kondensatoren (MOS/MIM-caps) realisiert, die in ihrer Herstellung wesentlich kostengünstiger sind.
  • 5 zeigt eine vereinfachte Schnittansicht einer 1-Transistor-Halbleiterspeicherzelle mit einem derartigen MOS-Kondensator MOSC, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche oder entsprechende Elemente bezeichnen wie in 4 und auf eine wiederholte Beschreibung nachfolgend verzichtet wird.
  • Gemäß 5 ist demzufolge der Speicherkondensator durch einen MOS-Kondensator MOSC realisiert, wobei als Kondensatorelektrode CE2 das Halbleitersubstrat 10 oder ein darin ausgebildetes Dotiergebiet dient, an dessen Oberfläche ein Kondensatordielektrikum CD und darauf eine Kondensator-Gegenelektrode CE1 beispielsweise als polykristalline Halbleiterschicht ausgebildet wird. Wiederum wird die Kondensator-Gegenelektrode CE1 über einen Kondensatorkontakt KC sowie einen Drainkontakt KD und eine vorzugsweise erste Metallisierungsebene M1 mit dem Draingebiet D des Auswahltransistors AT elektrisch verbunden. Obwohl auf diese Weise die Kosten wesentlich reduziert werden können, erhöht sich der Flächenbedarf für eine derartige Halbleiterspeicherzelle stark, da der MOS- bzw. MIM-Kondensator im Wesentlichen an der Oberfläche des Halbleitersubstrats ausgebildet wird und seine Kapazität somit direkt proportional zum Flächenverbrauch der zur Verfügung stehenden Bausteinfläche steht.
  • Aus der Druckschrift US 6,121,106 A ist darüber hinaus eine Halbleiterspeicherzelle sowie ein zugehöriges Herstellungsverfahren bekannt, wobei als Grabenkondensator ein sogenannter flacher Grabenkondensator bzw. „shallow trench capacitor" verwendet wird. Hierbei werden zunächst unter Verwendung eines Standard-Ätzverfahrens flache Gräben im Halbleitersubstrat ausgebildet, welche mit einem Kondensatordielektrikum und einer Kondensator-Gegenelektrode zu einer Vielzahl von flachen Grabenkondensatoren vervollständigt werden. Zur Realisierung einer flachen Grabenisolierung (shallow trench Isolation) wird abschließend an jeweiligen flachen Grabenkondensatoren die Kondensator-Gegenelektrode entfernt und anschließend mit einer Isolations-Füllschicht aufgefüllt. Obwohl auf diese Weise durch Verwendung eines gemeinsamen Herstellungsverfahrens zur Realisierung von flachen Gräben sowohl für die Grabenisolierungen als auch für die Grabenkondensatoren die Produktionskosten bei verbesserter Integrationsdichte wesentlich verbessert werden konnte, sind die Herstellungskosten weiterhin zu hoch.
  • Aus der gattungsbildenden Druckschrift EP 0 149 799 B1 ist eine herkömmliche Halbleiterspeicherzelle mit einem Speicherkondensator zum Speichern von elektrischen Ladungen und zumindest einem mit dem Speicherkondensator verbundenen Auswahltransistor zum Auswählen der Halbleiterspeicherzelle bekannt, wobei der Auswahltransistor ein Sourcegebiet und ein Draingebiet zum Festlegen eines Kanals in einem Halbleitersubstrat aufweist, und an der Oberfläche des Kanals ein Gatedielektrikum und darauf eine Steuerelektrode ausgebildet ist. Der Speicherkondensator ist hierbei in einem Graben des Halbleitersubstrats ausgebildet ist, wobei an der Grabenoberfläche ein Kondensatordielektrikum und darauf eine elektrisch leitende Füllschicht zur Realisierung einer Kondensator-Gegenelektrode ausgebildet ist. Die Füllschicht weist ferner einen Vorsprung auf, der sich außerhalb des Grabens bis zum Source- oder Draingebiet erstreckt und damit elektrisch verbunden ist. Wiederum ist das zugehörige Herstellungsverfahren komplex und daher die Herstellungskosten für die Speicherzelle hoch.
  • Aus der Druckschrift US 4 577 395 ist ferner das Ausbilden von gleich tiefen Gräben in einem Halbleitersubstrat bekannt, wobei jedoch die Grabenisolierung keine Isolationsschicht an der Grabenoberfläche aufweist.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde eine Halbleiterspeicherzelle sowie ein zugehöriges Herstellungsverfahren zu schaffen, welches weiter verringerte Herstellungskosten aufweist.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe hinsichtlich der Halbleiterspeicherzelle durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 und hinsichtlich des Herstellungsverfahrens durch die Maßnahmen des Patentanspruchs 6 gelöst.
  • Insbesondere durch das Ausbilden des Kondensatordielektrikums als Isolationsschicht auch in der flachen Grabenisolierung an deren Grabenoberflächen, wobei der Graben des Speicherkondensators die gleiche Tiefe wie die der flachen Grabenisolierung aufweist, lassen sich die Herstellungskosten wesentlich verringern.
  • Darüber hinaus kann die Füllschicht zum Realisieren des Vorsprungs und der Kondensator-Gegenelektrode auch für die Steuerelektrode des Auswahltransistors verwendet werden, wodurch die Herstellungskosten weiter gesenkt werden können.
  • Vorzugsweise wird ein Kontakt bzw. Kontaktvia sowohl auf einem Teil des Vorsprungs als auch auf einem Teil des Sourceoder Draingebiets ausgebildet, wodurch sich eine elektrische Kontaktierung kostengünstig weiter verbessern lässt.
  • Eine derartige Kontaktierung lässt sich jedoch auch durch eine sogenannte Silizidierung kostengünstig verbessern, wobei als Füllschicht polykristallines Halbleitermaterial verwendet wird, deren Oberfläche unter Verwendung von metallischen Schichten silizidiert bzw. salizidiert wird.
  • Hinsichtlich des Verfahrens werden zunächst gleich tiefe Gräben für zumindest eine Grabenisolierung und den Speicherkondensator im Halbleitersubstrat hergestellt und anschließend eine Isolationsschicht zumindest an der Oberfläche der Gräben ausgebildet. Anschließend wird eine Isolations-Füllschicht an der Oberfläche der Isolationsschicht in den Gräben der Grabenisolierung ausgebildet und für den Auswahltransistor ein Gatedielektrikum realisiert. Anschließend erfolgt nach dem Entfernen der Isolations-Füllschicht im Graben des späteren Speicherkondensators ein ganzflächiges Ausbilden einer elektrisch leitenden Füllschicht an der Oberfläche des Halbleitersubstrats und des Grabens des Speicherkondensators, wobei die Füllschicht nachfolgend zum Realisieren einer auf dem Gatedielektrikum liegenden Steuerelektrode für den Auswahltransistor und einer Kondensator-Gegenelektrode für den Speicherkondensator strukturiert wird. Nach dem Ausbilden der Source- und Draingebiete wird das Source- oder das Draingebiet des Auswahltransistors mit der Kondensator-Gegenelektrode des Speicherkondensators verbunden. Da sowohl die Gräben für die Grabenisolierung und den Speicherkondensator als auch die Gegenelektrode des Speicherkondensators und die Steuerelektrode des Auswahltransistors in einem gemeinsamen Herstellungsprozess ausgebildet werden können, werden die Herstellungskosten weiter verringert.
  • Zur weiteren Verbesserung der elektrischen Eigenschaften werden Dotierwannen im Halbleitersubstrat ausgebildet.
  • Ferner kann ein Vorsprung aus der Füllschicht derart strukturiert werden, dass er sich von der Kondensator-Gegenelektrode bis zum Source- oder Draingebiet erstreckt und somit eine vereinfachte Kontaktierung ermöglicht.
  • In den weiteren Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gekennzeichnet.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 bis 3 vereinfachte Ersatzschaltbilder einer 1T/2T/3T-Halbleiterspeicherzelle gemäß dem Stand der Technik;
  • 4 eine vereinfachte Schnittansicht einer 1T-Halbleiterspeicherzelle mit tiefem Grabenkondensator gemäß dem Stand der Technik;
  • 5 eine vereinfachte Schnittansicht einer 1T-Halbleiterspeicherzelle mit MOS-Kondensator gemäß dem Stand der Technik;
  • 6A bis 6D vereinfachte Schnittansichten zur Veranschaulichung von wesentlichen Verfahrensschritten bei der Herstellung einer erfindungsgemäßen 1T-Halbleiterspeicherzelle; und
  • 7 eine vereinfachte Draufsicht der erfindungsgemäßen Halbleiterspeicherzelle gemäß 6D.
  • Die 6A bis 6D zeigen vereinfachte Schnittansichten zur Veranschaulichung wesentlicher Verfahrensschritte bei der Herstellung einer erfindungsgemäßen 1-Transistor-Halbleiterspeicherzelle, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche oder entsprechende Elemente bezeichnen wie in den 1 bis 5 und auf eine wiederholte Beschreibung nachfolgend verzichtet wird.
  • Gemäß 6A wird zunächst ein Halbleitersubstrat 1 vorbereitet, wobei vorzugsweise ein Silizium-Halbleitersubstrat verwendet wird. Insbesondere können bei einem derartigen Vorbereitungsschritt Dotierwannen 1A und 1B im Halbleitersubstrat 1 ausgebildet werden, welche vom entgegengesetzten Leitungstyp sind und somit das Auftreten von Leckströmen wirkungsvoll verhindern.
  • Nach dem Ausbilden der p-Wanne 1A und der n-Wanne 1B in einem schwach dotierten oder undotierten Halbleitersubstrat 1 werden zunächst vorzugsweise flache Gräben (shallow trenches) mit gleicher Grabentiefe für zumindest eine spätere Grabenisolierung STI und einen späteren Speicherkondensator STC im Halbleitersubstrat 1 bzw. den Wannen 1A und 1B ausgebildet, wobei vorzugsweise eine Grabenisolierung STI im Grenzbereich der Dotierwannen 1A und 1B zur Verbesserung der Isolationseigenschaften angeordnet ist.
  • Obwohl diese flachen Gräben vorzugsweise in einem gemeinsamen Herstellungsschritt unter Verwendung einer gemeinsamen fotolithographischen Maske gleichzeitig hergestellt werden, können sie auch voneinander getrennt ausgebildet werden. Vorzugsweise wird zum Ausbilden der Gräben ein standardisiertes sogenanntes STI-Ätzverfahren (shallow trench isolation etch) verwendet, wie es für eine Vielzahl von Halbleiterschaltungen standardmäßig vorgesehen ist. Derartige STI-Gräben bzw. flache Gräben besitzen typischerweise ein Verhältnis Breite/Tiefe von 1/3 bis 1/4 und weisen derzeit eine Tiefe von ca. 500 nm auf. Zur Maskierung können unkritische und somit kostengünstige sogenannte RX-Masken als lithographische Masken verwendet werden.
  • Anschließend wird eine Isolationsschicht 2 zumindest an der Oberfläche der Gräben für die Grabenisolierung STI ausgebil det, wobei sie gemäß 6A vorzugsweise ganzflächig an der Oberfläche des Halbleiterwafers 1 und somit auch in allen Gräben der Grabenisolierungen STI und des Speicherkondensators STC ausgebildet wird. Beispielsweise wird eine ca. 10 nm dicke Oxidschicht, Nitridschicht und/oder eine Schicht aus einem sogenannten High-k-Dielektrikum (d.h. Dielektrikum mit hoher Dielektrizitätskonstante) ganzflächig und konformal abgeschieden. Diese Isolationsschicht 2 dient hierbei als sogenannte „Linerschicht" für die spätere Grabenisolierung STI und im späteren Speicherkondensator STC als Kondensatordielektrikum CD.
  • Abschließend wird eine Isolations-Füllschicht 3 an der Oberfläche der Isolationsschicht 2 innerhalb der Gräben der Grabenisolierung STI ausgebildet, wobei vorzugsweise TEOS als Isolations-Füllschicht 3 ganzflächig, d.h. auch im Graben des Speicherkondensators STC, abgeschieden wird. Diese Isolations-Füllschicht 3 wird unter Verwendung einer nicht dargestellten Maske im Bereich des Speicherkondensators STC und insbesondere innerhalb des Grabens für den Speicherkondensator entfernt und ansonsten z.B. bis zu der an der Oberfläche des Halbleiterwafers befindlichen Isolationsschicht 2 zurückgebildet wird. Auf diese Weise erhält man die in 6A dargestellte Schnittansicht mit ihren Grabenisolierungen STI und dem teilfertigen Speicherkondensator STC.
  • Optional kann bei diesem Entfernen der Isolations-Füllschicht 3 innerhalb des Grabens für den Speicherkondensator STC auch die darin ausgebildete Isolationsschicht 2 entfernt werden und in einem nicht dargestellten weiteren Verfahrensschritt ein alternatives Kondensatordielektrikum an der Grabenoberfläche des Grabens für den späteren Speicherkondensator STC ausgebildet werden. Auf diese Weise können die Kondensatoreigenschaften weiter verbessert werden, wobei sich jedoch die Herstellungskosten erhöhen.
  • Gemäß 6B wird beispielsweise nach einem Planarisierungsschritt, in dem die Isolationsschicht 2 an der Oberfläche des Halbleitersubstrats 1 außerhalb der Gräben zum Freilegen des Halbleitersubstrats entfernt wird, zunächst ein Gatedielektrikum zumindest im Bereich der Oberfläche des Halbleitersubstrats 1 für einen späteren Auswahltransistor AT ausgebildet. Vorzugsweise wird als Gatedielektrikum 4 ein thermisches Oxid ganzflächig am Halbleitersubstrat 1 bzw. einem Halbleiterwafer ausgebildet, wobei alle nicht bedeckten freien Halbleiterflächen in eine hochwertige Gateoxidschicht mit einer Dicke von 1 bis 3 Nanometer umgewandelt werden.
  • Grundsätzlich kann das Ausbilden des Gatedielektrikums 4 auch vor dem Entfernen der Isolations-Füllschicht 3 für den Speicherkondensator STC durchgeführt werden, wobei jedoch ein Planarisierungsschritt zum Freilegen der Oberfläche des Halbleitersubstrats 1 zwischen den Gräben bereits vorher stattgefunden hat.
  • Vor dem Ausbilden des Gatedielektrikums bzw. Gateoxids 4 können beispielsweise Reinigungsverfahren zur Verbesserung einer Oberflächenqualität vorgeschaltet werden.
  • Abschließend wird gemäß 6B eine elektrisch leitende Füllschicht 5 ganzflächig an der Oberfläche des Halbleitersubstrats 1 und innerhalb des Grabens für den späteren Speicherkondensator STC ausgebildet, wobei vorzugsweise insitu dotiertes polykristallines Halbleitermaterial wie beispielsweise Polysilizium in einer Dicke von 300 Nanometer abgeschieden wird. Auf diese Weise wird der Graben für den Speicherkondensator STC vollständig mit elektrisch leitendem Material aufgefüllt, wobei ferner auch die Oberflächen des Halbleitersubstrats 1 sowie die Grabenisolierungen mit dieser elektrisch leitenden Füllschicht 5 bedeckt sind.
  • Alternativ zum vorgeschlagenen dotierten Polysilizium kann auch ein metallisches Material als elektrisch leitende Füll schicht 5 abgeschieden werden. Optional können darüber hinaus Planarisierungsschritte für die Füllschicht 5 zumindest im Bereich des späteren Speicherkondensators STC durchgeführt werden.
  • Gemäß 6C wird in einem weiteren Verfahrensschritt anschließend die Füllschicht 5 zum Realisieren einer auf dem Gatedielektrikum 4 liegenden Steuerelektrode G bzw. einer entsprechenden Wortleitung WL für den Auswahltransistor und einer Kondensator-Gegenelektrode CE1, welche innerhalb des Grabens für den Speicherkondensator STC durch die Füllschicht ausgebildet wurde, strukturiert. Dieses Strukturieren erfolgt nunmehr mittels einer kritischen Maske und vorzugsweise mittels eines fotolithographischen Verfahrens.
  • Obwohl der Speicherkondensator STC auch in einem Graben unmittelbar neben dem Auswahltransistor AT ausgebildet werden kann, wird zur Verbesserung der Leckstromeigenschaften der Speicherkondensator STC vorzugsweise durch eine flache Grabenisolierung STI vom Auswahltransistor AT getrennt. Die Füllschicht 5 kann daher ferner einen Vorsprung F aufweisen, der derart strukturiert ist, dass er sich von der Kondensator-Gegenelektrode CE1 bis hin zum Draingebiet D erstreckt. Insbesondere für den Fall einer zwischen Auswahltransistor AT und Speicherkondensator STC vorhanden Grabenisolierung STI ist dieser Vorsprung F zumindest teilweise oberhalb dieser dazwischen liegenden Grabenisolierung STI ausgebildet.
  • Nach dem Strukturieren der Füllschicht 5, mit der gleichzeitig die Steuerelektrode G des Auswahltransistors AT realisiert wird und das Gatedielektrikum 4 seitlich von der Steuerelektrode zum Freilegen des Halbleitersubstrats 1 vollständig entfernt wird, erfolgt das Ausbilden von Source- und Draingebieten S und D für den Auswahltransistor AT beispielsweise mittels Ionenimplantation. Üblicherweise benötigte Spacer bzw. Seitenwandisolationsschichten an den Seitenwänden des Gatestapels sind hierbei in gleicher Weise wie mögliche Anschlussimplantationen nicht dargestellt, jedoch trotzdem vorhanden.
  • Gemäß 6D erfolgt abschließend das elektrische Verbinden der Halbleiterspeicherzelle, wobei insbesondere das Draingebiet D des Auswahltransistors AT mit der Kondensator-Gegenelektrode CE1 des Speicherkondensators STC verbunden wird.
  • Vorzugsweise erfolgt diese elektrische Verbindung mittels eines Drainkontakts KD, der sowohl auf einem Teil der Füllschicht und insbesondere des Vorsprungs F der Füllschicht 5 als auch auf einem Teil des Draingebiets D ausgebildet wird. Auf diese Weise erhält man eine hervorragende Kontaktierung zwischen dem Auswahltransistor AT und dem Speicherkondensator STC. Darüber hinaus kann das Sourcegebiet S des Auswahltransistors AT über einen Sourcekontakt bzw. Sourcekontaktvia KS mit einer Bitleitung BL in einer darüber liegenden Metallisierungslage verbunden werden. Zum Kontaktieren der Kondensatorelektrode CE2 bzw. der Dotierwanne 1A ist beispielsweise ein p+-Dotiergebiet 6 in der Nähe des Speicherkondensators STC ausgebildet, welches vorzugsweise gleichzeitig mit den Source- und Draingebieten S und D selbstjustierend ausgebildet werden kann. Dieses Dotiergebiet 6 wird wiederum beispielsweise über einen Kondensatorkontakt bzw. Kondensatorkontaktvia KC an eine weitere Metallisierungsebene VSS zur Realisierung eines Masse-Anschlusses verbunden.
  • 7 zeigt eine vereinfachte Draufsicht der in 6D dargestellten erfindungsgemäßen 1T-Halbleiterspeicherzelle, wobei wiederum gleiche Bezugszeichen gleiche oder entsprechende Schichten bzw. Elemente bezeichnen wie in 6A und auf eine wiederholte Beschreibung nachfolgend verzichtet wird.
  • Gemäß 7 müssen demzufolge die vorstehend beschriebenen Gräben sich nicht unbegrenzt im Halbleitersubstrat bzw. Halbleiterwafer 1 erstrecken, sondern können insbesondere für die Speicherkondensatoren STC rechteckförmige Vertiefungen darstellen. Ferner kann der Graben STC auch unmittelbar an den Auswahltransistor AT heranreichen, wodurch die Flächenausnutzung auf Kosten der Leckeigenschaften verbessert ist. Ferner kann auch der Vorsprung F entfallen, wobei der Kontakt KD sowohl auf dem Teil des Draingebiets D als auch auf einem Teil der Kondensator-Gegenelektrode CE1 ausgebildet ist. Die Steuerelektrode G kann hierbei über einen Gatekontakt KG mit einer Wortleitung WL verbunden sein.
  • Ferner kann die Füllschicht 5 im Falle der Verwendung einer polykristallinen Halbleiterschicht mittels eines sogenannten Silizid-Verfahrens silizidiert bzw. salizidiert werden, wobei unter Abscheidung einer metallischen Schicht an den Silizium-Halbleiteroberflächen eine hochleitfähige Silizidschicht ausgebildet wird. In diesem Fall kann der Kontakt KD sogar entfallen, da die zuverlässige Kontaktierung zwischen Speicherkondensator und Draingebiet durch den Vorsprung F, der bis in das Draingebiet hineinreicht, zuverlässig realisiert werden kann. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass am Übergang zwischen dem Vorsprung F und dem Draingebiet D keine isolierenden Spacer ausgebildet sind.
  • Insbesondere durch das Ausbilden der Gräben und der Grabenisolierschicht in einem gemeinsamen Verfahren sowie dem Ausbilden der Steuerelektrode und der Kondensator-Gegenelektrode in einem weiteren gemeinsamen Verfahren können die Herstellungskosten wesentlich verringert werden.
  • Insbesondere für das Kondensatordielektrikum sollten daher die elektrischen Materialien mit hoher relativer Dielektrizitätskonstante sowie hoher Temperaturstabilität verwendet werden, welcher mit guter Konformität sowie struktureller und elektrischer Homogenität ausgebildet werden können. Je dünner derartige Kondensatordielektrika sind und je höher deren Dielektrizitätskonstante ist, desto höher wird die entsprechende Kondensatorkapazität. Da in zukünftigen Technologien die STI- Tiefe mit zunehmender Integrationsdichte steigt, ergeben sich bei einem derartigen Verfahren darüber hinaus steigende Kapazitäten für die Speicherkondensatoren in zukünftigen Technologien.
  • Die Erfindung wurde vorstehend anhand einer 1-Transistor-Halbleiterspeicherzelle beschrieben, die in einem Silizium-Halbleitersubstrat ausgebildet ist. Sie ist jedoch nicht darauf beschränkt und umfasst in gleicher Weise die in 2 und 3 dargestellten 2-Transistor- und 3-Transistor-Halbleiterspeicherzellen sowie alternative Halbleitermaterialien. Ferner kann an Stelle des Draingebiets auch das Sourcegebiet des Auswahltransistors mit dem Speicherkondensator verbunden werden. In gleicher Weise können auch Dotierungen vom entgegengesetzten Leitungstyp verwendet werden. Obwohl der Graben für den Speichertransistor im Wesentlichen rechteckförmig ausgebildet ist, kann er in gleicher Weise eine ovale Form aufweisen oder quadratisch sowie kreisförmig ausgebildet sein.
  • 1A,
    1B Dotierwannen
    1,
    10 Halbleitersubstrat
    2,
    20 Isolationsschicht
    3,
    30 Isolations-Füllschicht
    4,
    60 Gatedielektrikum
    5
    Elektrisch leitende Füllschicht
    6
    Dotiergebiet
    CE1
    Kondensator-Gegenelektrode
    CD
    Kondensatordielektrikum
    CE2
    Kondensator-Elektrode
    KC
    Kondensatorkontakt
    M1
    Metallisierung
    KD
    Drainkontakt
    KS
    Sourcekontakt
    BL
    Bitleitung
    WL
    Wortleitung
    AT
    Auswahltransistor
    S
    Sourcegebiet
    D
    Draingebiet
    STI
    flache Grabenisolierung
    DTC
    tiefer Grabenkondensator
    MOSC
    MOS-Kondensator
    C, STC
    Speicherkondensator
    F
    Vorsprung der Füllschicht
    VSS
    Masseanschluss
    KG
    Gatekontakt
    AA
    aktives Gebiet

Claims (19)

  1. Halbleiterspeicherzelle mit einem Speicherkondensator (STC) zum Speichern von elektrischen Ladungen; und zumindest einem mit dem Speicherkondensator verbundenen Auswahltransistor (AT) zum Auswählen der Halbleiterspeicherzelle, wobei der Auswahltransistor (AT) ein Sourcegebiet (S) und ein Draingebiet (D) zum Festlegen eines Kanals in einem Halbleitersubstrat (1) aufweist, und an der Oberfläche des Kanals ein Gatedielektrikum (4) und darauf eine Steuerelektrode (G) ausgebildet ist, wobei der Speicherkondensator (STC) in einem Graben des Halbleitersubstrats (1) und an der Grabenoberfläche ein Kondensatordielektrikum (CD) und darauf eine elektrisch leitende Füllschicht (5) zur Realisierung einer Kondensator-Gegenelektrode (CE1) ausgebildet ist, und die Füllschicht (5) einen Vorsprung (F) aufweist, der sich außerhalb des Grabens bis zum Source- oder Draingebiet (S, D) erstreckt und damit elektrisch verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (F) zumindest teilweise oberhalb einer den Auswahltransistor (AT) begrenzenden flachen Grabenisolierung (STI) ausgebildet ist, und das Kondensatordielektrikum (CD) als Isolationsschicht (2) auch in der flachen Grabenisolierung (STI) an deren Grabenoberflächen ausgebildet ist und der Graben des Speicherkondensators (STC) die gleiche Tiefe wie die der Grabenisolierung (STI) aufweist.
  2. Halbleiterspeicherzelle nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllschicht (5) zum Realisieren des Vorsprungs (F) und der Kon densator-Gegenelektrode (CE1) das gleiche Material wie die Steuerelektrode (G) des Auswahltransistors (AT) aufweist.
  3. Halbleiterspeicherzelle nach einem der Patentansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllschicht (5) Polysilizium oder ein Metall aufweist.
  4. Halbleiterspeicherzelle nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontakt (KD) sowohl auf einem Teil des Vorsprungs (F) als auch auf einem Teil des Source- oder Draingebiets (S, D) zur Realisierung der elektrischen Verbindung ausgebildet ist.
  5. Halbleiterspeicherzelle nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Oberfläche der Füllschicht (5) silizidiert ist.
  6. Verfahren zur Herstellung einer Halbleiterspeicherzelle mit einem Speicherkondensator (STC) und zumindest einem damit verbundenen Auswahltransistor (AT) mit den Schritten: a) Vorbereiten eines Halbleitersubstrats (1); b) Ausbilden von gleich tiefen Gräben für zumindest eine Grabenisolierung (STI) und den Speicherkondensator (STC) im Halbleitersubstrat (1); c) Ausbilden einer Isolationsschicht (2) zumindest an der Oberfläche der Gräben; d) Ausbilden einer Isolations-Füllschicht (3) an der Oberfläche der Isolationsschicht (2) in den Gräben der Grabenisolierung (STI); e) Ausbilden eines Gatedielektrikums (4) zumindest im Bereich der Oberfläche des Halbleitersubstrats (1) für den Auswahltransistor (AT); f) ganzflächiges Ausbilden einer elektrisch leitenden Füllschicht (5) an der Oberfläche des Halbleitersubstrats (1) und innerhalb des Grabens für den Speicherkondensator (STC); g) Strukturieren der Füllschicht (5) zum Realisieren einer auf dem Gatedielektrikum (4) liegenden Steuerelektrode (G) für den Auswahltransistor (AT) und einer Kondensator-Gegenelektrode (CE1) für den Speicherkondensator; h) Ausbilden von Source- und Draingebieten (S, D) für den Auswahltransistor (AT) im Halbleitersubstrat (1); und i) elektrisches Verbinden des Source- oder Draingebiets (S, D) des Auswahltransistors (AT) mit der Kondensator-Gegenelektrode (CE1) des Speicherkondensators (STC).
  7. Verfahren nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt a) Dotierwannen (1A, 1B) im Halbleitersubstrat (1) ausgebildet werden.
  8. Verfahren nach Patentanspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt b) STI-Gräben unter Verwendung einer gemeinsamen lithographischen Maske gleichzeitig geätzt werden.
  9. Verfahren nach einem der Patentansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt c) als Isolationsschicht (2) ein Oxid, Nitrid und/oder High-k-Dielektrikum ganzflächig ausgebildet wird.
  10. Verfahren nach einem der Patentansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt d) als Isolations-Füllschicht (3) ein Oxid ganzflächig ausgebildet und anschließend im Graben für den Speicherkondensator (STC) wieder entfernt wird.
  11. Verfahren nach einem der Patentansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt d) ferner die Isolationsschicht (2) im Graben für den Speicherkondensator (STC) entfernt und ein alternatives Kondensatordielektrikum (CD) an der Grabenoberfläche ausgebildet wird.
  12. Verfahren nach einem der Patentansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt e) als Gatedielektrikum (4) ein thermisches Oxid ganzflächig ausgebildet wird.
  13. Verfahren nach einem der Patentansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass Schritt e) vor Schritt d) durchgeführt wird.
  14. Verfahren nach einem der Patentansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt f) dotiertes polykristallines Halbleitermaterial oder metallisches Material als Füllschicht (5) abgeschieden wird.
  15. Verfahren nach einem der Patentansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt f) die Füllschicht (5) zumindest im Bereich des Speicherkondensators (STC) planarisiert wird.
  16. Verfahren nach einem der Patentansprüche 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt g) ferner ein Vorsprung (F) strukturiert wird, der sich von der Kondensator-Gegenelektrode (CE1) bis zum Source- oder Draingebiet (S, D) erstreckt.
  17. Verfahren nach Patentanspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt g) zwischen dem Auswahltransistor (AT) und dem Speicherkondensator (STC) zumindest eine Grabenisolierung (STI) ausgebildet ist und der Vorsprung (F) zumindest teilweise oberhalb der Grabenisolierung (STI) liegt.
  18. Verfahren nach einem der Patentansprüche 6 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt i) ein Kontakt (KD) sowohl auf einem Teil der Füllschicht (5) als auch auf einem Teil des Source- oder Draingebiets (S, D) ausgebildet wird.
  19. Verfahren nach einem der Patentansprüche 6 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass vor Schritt e) eine Silizidierung der Füllschicht (5) durchgeführt wird.
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