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DE102004002180A1 - Verfahren zum Beurteilen eines verschweißten Bereichs - Google Patents

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DE102004002180A1
DE102004002180A1 DE102004002180A DE102004002180A DE102004002180A1 DE 102004002180 A1 DE102004002180 A1 DE 102004002180A1 DE 102004002180 A DE102004002180 A DE 102004002180A DE 102004002180 A DE102004002180 A DE 102004002180A DE 102004002180 A1 DE102004002180 A1 DE 102004002180A1
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Hiroshi Susono Ichikawa
Tadahisa Nunobikibara Sakaguchi
Nobuyuki Nunobikibara Asakura
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Yazaki Corp
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Abstract

Bei diesem Verfahren zum Beurteilen eines verschweißten Bereichs (1) wird mittels eines Untersuchungs-Presselements (3) eine vorbestimmte Kompressionsbelastung (F) auf den verschweißten Bereich (1) aufgebracht, der mehrere Leiter miteinander verbindet. Anschließend wird der Betrag der Dehnung des verschweißten Bereichs (1) gemessen, wenn dieser der Kompressionsbelastung (F) unterliegt. Die Beurteilung des verschweißten Bereichs (1) hinsichtlich des Zustands der Schweißung wird ausgeführt, indem festgestellt wird, ob der gemessene Betrag der Dehnung sich in einem vorbestimmten Bereich befindet.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Beurteilen eines verschweißten Bereichs während der Produktion. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Beurteilen, ob der verschweißte Bereich eine Festigkeit hat, die größer ist als eine gewünschte Festigkeit.
  • In einem Verfahren zur Herstellung von elektrischen Produkten gibt es beispielsweise einen Vorgang des elektrischen Verbindens von leitenden Elementen miteinander durch einen verschweißten Bereich. Hier wird die Produktionsreihenfolge eines solchen verschweißten Bereichs kurz mittels eines Beispiels von elektrischen Drähten als den leitenden Elementen beschrieben.
  • Beispielsweise werden die jeweiligen Kerne von mehreren Drähten oder Leitern zwischen einem Ultraschalltrichter und einem Amboss angeordnet, und dann werden eine Kompression sowie Ultraschallschwingungen auf die Kerne der Leiter aufgebracht, die zwischen dem Ultraschalltrichter und dem Amboss verklemmt sind. Dann ermöglicht es die entstehende Ultraschallenergie, dass die Kerne schmelzen und so einen verschweißten Bereich bei den Kernen bilden. Die 1A, 1B und 1C zeigen verschiedene Schweißformen, die jede durch Verbinden von mehreren Leitern W miteinander durch einen geschweißten Bereich 104 gemäß der oben erwähnten Reihenfolge erzielt werden. Bei dem durch Ultraschallschweißen etc. verschweißten Bereich 105 wird anschließend überprüft, ob sich der verschweißte Bereich 105 in einem geeigneten verschweißten Zustand befindet oder nicht, um zu verhindern, dass fehlerhafte Produkte vertrieben werden.
  • Die 2A, 2B und 2C zeigen ein herkömmliches Verfahren zum Beurteilen eines solchen verschweißten Bereichs. Gemäß dem herkömmlichen Beurteilungsverfahren wird, während ein Leiter W festgehalten wird, eine vorbestimmte Zugkraft f1 auf den anderen Leiter W aufgebracht. Durch Ausüben der Zugkraft f1 auf den verschweißten Bereich 105 wird so festgestellt, ob der Zustand des verschweißten Bereichs geeignet ist oder nicht. Genauer gesagt wird, wenn der verschweißte Bereich 105 trotz des Aufbringens der Zugkraft f1 nicht zerbricht, festgestellt, dass der verschweißte Bereich 105 nicht fehlerhaft ist. Wenn dagegen die Struktur 105 zerbricht, wird festgestellt, dass die Struktur 105 fehlerhaft ist.
  • Als anderes herkömmliches Beurteilungsverfahren für einen solchen verschweißten Bereich zeigen die 3, 4 und 5 ein in der US-Patentveröffentlichung Nr. 6 393 924 offenbartes Beurteilungsverfahren. Gemäß diesem Beurteilungsverfahren wird, wie in 3 dargestellt, ein verschweißter Bereich 105 zwischen Halteelementen 106a, 107a eines Paars von Armelementen 106, 107 verklemmt. In diesem Zustand wird eine Kompressionskraft f2 auf den verschweißten Bereich 105 aufgebracht, um festzustellen, ob der Zustand des verschweißten Bereichs korrekt ist oder nicht. Genauer gesagt wird beim Aufbringen der Kompressionskraft f2 auf den verschweißten Bereich 105 festgestellt, dass ein Produkt mit der Struktur 105 nicht fehlerhaft ist, wenn sie nicht zerbricht, wie in 4 dargestellt. Wenn der verschweißte Bereich 105 jedoch zerbricht, wie in 5 dargestellt, wird festgestellt, dass das Produkt fehlerhaft ist.
  • Bei den oben beschriebenen herkömmlichen Beurteilungsverfahren ist jedoch festzustellen, dass der verschweißte Bereich 105 einer solchen Zugbelastung oder Kompressionsbelastung unterworfen wird, dass der Bereich 105 eventuell zerstört wird. Ein Produkt ist es nach der Beendigung der oben beschriebenen Untersuchung nicht wert, ein gutes Produkt zu sein, selbst wenn der verschweißte Bereich nicht zerstört ist. Da es die oben beschriebenen Beurteilungsverfahren erfordern, einige Stichproben aus einem Produktstrom herauszusuchen, wird daher die Produktionsmenge aufgrund der Anwesenheit von Beurteilungsstichproben beeinflusst.
  • In einer solchen Situation ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Beurteilen eines verschweißten Bereichs zu schaffen, das nicht zu Abfall aufgrund einer Stichprobenuntersuchung führt, und das gleichzeitig sehr verlässlich ist.
  • Das oben erwähnte Ziel kann erreicht werden durch Vorsehen eines Verfahrens zum Beurteilen eines verschweißten Bereichs, bei dem eine vorbestimmte Kompressionsbelastung für die Überprüfung auf den verschweißten Bereich aufgebracht wird, ein Betrag der Dehnung (Dehnungswert) des verschweißten Bereichs, wenn die Kompressionsbelastung darauf aufgebracht wird, gemessen wird, und bei dem dann der Zustand des verschweißten Bereichs beurteilt wird, in dem festgestellt wird, ob sich der Betrag der Dehnung bei der Messung in einem vorbestimmten Bereich befindet.
  • Bei einem fehlerhaften verschweißten Bereich mit einem Verschweißungszustand mit geringer Festigkeit sind verschweißte Elemente (z.B. Kernleiter), die den verschweißten Bereich bilden, grob angeordnet, so dass der verschweißte Bereich mittels einer geringen Kompressionsbelastung bereits einen Fließpunkt oder eine Streckgrenze erreicht. Bei einem nicht fehlerhaften verschweißten Bereich mit einem Verschweißungszustand von hoher Festigkeit sind dagegen verschweißte Elemente, die den verschweißten Bereich bilden, eng angeordnet, so dass der verschweißte Bereich erst bei einer großen Kompressionsbelastung die Streckgrenze erreicht. Entsprechend einem solchen Unterschied in der Kompressionsbelastung, die eine Streckgrenze erreicht, zwischen dem fehlerhaften und dem nicht fehlerhaften verschweißten Bereich, gibt es einen großen Unterschied in dem Dehnungswert entsprechend der Kompressionsbelastung bei der Streckgrenze. Während ein solcher kennzeichnender Unterschied zwischen dem fehlerhaften und dem nicht fehlerhaften verschweißten Bereich ausgenutzt wird, wird es daher, wenn die Überprüfung bei einer solchen Kompressionsbelastung ausgeführt wird, dass der fehlerhafte verschweißte Bereich mit geringer Festigkeit verformt würde, während seine Streckgrenze überschritten würde, und sich der nicht fehlerhafte verschweißte Bereich mit hoher Festigkeit elastisch verformen würde, ohne dass seine Streckgrenze überschritten würde, möglich, den Zustand eines verschweißten Bereichs zu bestimmen, indem sein Betrag der Dehnung unter der Kompressionsbelastung erfasst wird. Da diese Kompressionsbelastung für die Untersuchung so gering ist, dass sich die verschweißten Elemente des nicht fehlerhaften verschweißten Bereichs elastisch verformen können, können außerdem alle mit den nicht fehlerhaften verschweißten Bereichen ausgestattete Artikel nach der Untersuchung als formelle Produkte verwendet werden, wobei es möglich ist, alle hergestellten Artikel hinsichtlich des Zustands der Schweißung zu untersuchen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann die Kompressionsbelastung auf einen Teil der Oberfläche des verschweißten Bereichs aufgebracht werden.
  • Da in diesem Fall eine Spur der Untersuchung auf der Oberfläche des verschweißten Bereichs nach der Untersuchung verbleibt, kann das Personal visuell bestätigen, ob der entsprechende Artikel bereits untersucht worden ist oder nicht. Da dieses Untersuchungsverfahren es ermöglicht, eine Kompressionsbelastung bei der Untersuchung zu reduzieren, ist es außerdem möglich, eine Untersuchungsvorrichtung, die das Verfahren verwendet, zu miniaturisieren und zu vereinfachen. Da die Kompressionsbelastung bei der Untersuchung nur auf einen Teil des verschweißten Bereichs aufgebracht wird, ist es außerdem möglich, die Beschädigung des verschweißten Bereichs bei der Untersuchung zu reduzieren.
  • Unter der Annahme, dass die vorbestimmte Kompressionsbelastung für die Untersuchung auf den verschweißten Bereich aufgebracht wird, kann das oben beschriebene Verfahren zum Beurteilen des verschweißten Bereichs außerdem die folgenden Schritte aufweisen: Aufnehmen von Informationen über Streckgrenzenbelastungen entsprechend Verschweißungsgraden von mehreren verschweißten Bereichen in ihren Schweißzuständen; Erstellen von Korrespondenzdaten, die aus den Verschweißungsgraden und den zugehörigen Streckgrenzenbelastungen bestehen; und Suchen einer Beziehung zwischen den Verschweißungsgraden und den Streckgrenzenbelastungen, wobei die Kompressionsbelastung für die Untersuchung auf der Basis dieser gesuchten Beziehung bestimmt wird.
  • Da die Kompressionsbelastung bei der Untersuchung ein Wert mit hoher Verlässlichkeit auf der Basis der Korrespondenzdaten ist, ist es möglich, einen verschweißten Bereich mit geringer Festigkeit im Verschweißungszustand sicher auszuschließen.
  • In der bevorzugten Ausführungsform werden als Verschweißungsgrade der verschweißten. Bereiche eine Zone mit geringer Festigkeit, in der verschweißte Elemente, die den verschweißten Bereich bilden, grob angeordnet sind, eine Zone mit hoher Festigkeit, wo den verschweißten Bereich bildende verschweißte Elemente eng angeordnet sind, und eine Zone mit normaler Festigkeit, wo den verschweißten Bereich bildende Elemente mit einer mittleren Dichte zwischen der Zone mit geringer Festigkeit und der Zone mit hoher Festigkeit angeordnet sind, ermittelt, und die Kompressionsbelastung für die Untersuchung wird bestimmt innerhalb eines Bereichs von Streckgrenzenbelastungen der verschweißten Bereiche, die sich in der Zone mit normaler Festigkeit befinden.
  • In diesem Fall wird dank der Ermittlung eines Pufferbereichs in der Form der Zone mit normaler Festigkeit die Verlässlichkeit der Untersuchung so verbessert, dass es möglich ist, hergestellte Artikel mit einer geringen Festigkeit in ihrem Verschweißungszustand sicher auszuschließen.
  • In dem oben beschriebenen Beurteilungsverfahren hat der verschweißte Bereich mehrere miteinander verschweißte Leiter.
  • In diesem Fall ist es möglich, die oben erwähnten Effekte für den verschweißten Bereich von mehreren Leitern zu erzielen.
  • In dem oben beschriebenen Beurteilungsverfahren kann der verschweißte Bereich mittels Ultraschallschweißen gebildet werden.
  • Auch in diesem Fall ist es möglich, die oben erwähnten Effekte für den verschweißten Bereich zu erzielen, der mittels Ultraschallschweißen gebildet wird.
  • Bei dem oben beschriebenen Beurteilungsverfahren kann die Kompressionsbelastung auf den verschweißten Bereich durch ein Untersuchungs-Presselement aufgebracht werden, das die Oberfläche des verschweißten Bereichs mit Druck beaufschlagen kann.
  • In diesem Fall kann das Personal nach der Untersuchung eine auf der Oberfläche des verschweißten Bereichs verbliebene Untersuchungsspur visuell und auf einfache Art und Weise bestätigen.
  • In dem oben beschriebenen Beurteilungsverfahren kann das Untersuchungs-Presselement mit einer keilförmigen Spitze versehen sein.
  • In diesem Fall kann dank der keilförmigen Spitze des Untersuchungs-Presselements das Personal eine Untersuchungsspur auf der Oberfläche des verschweißten Bereichs nach der Untersuchung visuell und auf einfache Art und Weise bestätigen.
  • In dem oben beschriebenen Beurteilungsverfahren kann das Untersuchungs-Presselement mit einer abgerundeten Spitze versehen sein.
  • Auch in diesem Fall kann dank der abgerundeten Spitze des Untersuchungs-Presselements das Personal eine auf der Oberfläche des verschweißten Bereichs verbliebene Untersuchungsspur nach der Untersuchung visuell und auf einfache Art und Weise bestätigen.
  • Diese und andere Ziele und Merkmale der Erfindung werden sich deutlicher aus der nun folgenden Beschreibung und den anliegenden Ansprüchen ergeben, zusammen mit den begleitenden Zeichnungen.
  • 1A, 1B und 1C sind perspektivische Ansichten von verschiedenen Schweißformen, die jeweils durch Ultraschallschweißen miteinander verschweißte Bereiche von Leitern zeigen;
  • 2A, 2B und 2C sind perspektivische Ansichten, die jeweils Zugdehnungstests des verschweißten Bereichs der Leiter in verschiedenen Schweißformen zeigen;
  • 3 ist eine perspektivische Ansicht, die den herkömmlichen Kompressionstest eines verschweißten Bereichs von Leitern zeigt;
  • 4 ist eine Frontansicht, die gemäß dem Stand der Technik den verschweißten Bereich der Leiter unter dem Kompressionstest zeigt, wenn der verschweißte Bereich nicht fehlerhaft ist;
  • 5 ist eine Frontansicht, die gemäß dem Stand der Technik den verschweißten Bereich der Leiter unter dem Kompressionstest zeigt, wenn der verschweißte Bereich fehlerhaft ist;
  • 6 ist eine perspektivische Ansicht, die die Untersuchung des verschweißten Bereichs von Leitern gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 7A, 7B und 7C sind Schnittdiagramme entlang der Linie 7-7 in 6, wobei 7A ein Schnittdiagramm des verschweißten Bereichs mit einer geringen Festigkeit (–30%) im Verschweißungszustand ist, 7B ein Schnittdiagramm des verschweißten Bereichs mit einer normalen Festigkeit (0%) in dem verschweißten Zustand und 7C ein Schnittdiagramm des verschweißten Bereichs mit einer hohen Festigkeit (+50%) in dem verschweißten Zustand;
  • 8 ist ein kennzeichnendes Diagramm des verschweißten Bereichs mit einer geringen Festigkeit im Verschweißungszustand gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, das die Beziehung zwischen der darauf einwirkenden Kompressionsbelastung und der Dehnung zeigt;
  • 9 ist ein kennzeichnendes Diagramm des verschweißten Bereichs einer hohen Festigkeit im Verschweißungszustand gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, das die Beziehung zwischen der Kompressionsbelastung in ihrem unteren Bereich, die auf den verschweißten Bereich einwirkt, und der Dehnung zeigt;
  • 10 ist ein kennzeichnendes Diagramm des verschweißten Bereichs mit einer hohen Festigkeit im Verschweißungszustand gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die die Beziehung zwischen der Kompressionsbelastung innerhalb ihres breiteren Bereichs einschließlich einer Streckgrenze und der Dehnung zeigt;
  • 11 ist ein kennzeichnendes Diagramm der Beziehung zwischen der Schweißbeurteilung des verschweißten Bereichs (im Verschweißungszustand) und der Bruchbelastung, das eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 12A und 12B zeigen die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei 12A eine Draufsicht ist, die einen Pressbereich (schraffiert) des verschweißten Bereichs zeigt, und 12B eine perspektivische Ansicht des verschweißten Bereichs nach der Untersuchung ist;
  • 13 ist eine perspektivische Ansicht, die die Untersuchung des verschweißten Bereichs von Leitern in einer anderen Schweißform zeigt; und
  • 14 ist eine perspektivische Ansicht, die die Untersuchung des verschweißten Bereichs von Leitern in einer anderen Schweißform zeigt.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
  • Wie in 6 dargestellt, sind mehrere Leiter W miteinander über einen verschweißten Bereich (eine Struktur) 1 verbunden. Dieser verschweißte Bereich 1 wird durch Schmelzen von Kernleitern 2 der mehreren Leiter W mittels Ultraschallenergie erzeugt. Beim Ultraschallschweißen zum Ausbilden des verschweißten Bereichs 2 werden die Kernleiter 2 der Leiter W zwischen einem Ultraschalltrichter und einem Amboss gehalten, die beide in den Zeichnungen nicht dargestellt sind, und anschließend werden die Kernleiter 2 Ultraschallschwingungen ausgesetzt. Als Ergebnis werden die Kernleiter 2 mittels der Ultraschallenergie verschmolzen und bilden den verschweißten Bereich 1.
  • Nun wird das Verfahren zum Beurteilen des verschweißten Bereichs 1 beschrieben. Gemäß dem Beurteilungsverfahren werden ein Untersuchungs-Presselement 3 zum Aufbringen einer Kompressionsbelastung F auf eine Oberfläche 1a des verschweißten Bereichs 1, Mittel (nicht dargestellt) zum Steuern eines Drucks (einer Kompressionsbelastung) F des Elements 3, sowie Mittel (ebenfalls nicht dargestellt) zum Erfassen eines Betrags der Dehnung des verschweißten Bereichs 1, auf welchen mittels des Untersuchungs-Presselements 3 eine Kompressionskraft aufgebracht wird, verwendet. Während der Untersuchung wird eine vorbestimmte Kompressionsbelastung auf den verschweißten Bereich 1 aufgebracht, indem die Oberfläche 1a mittels des Untersuchungs-Presselements 3 mit Druck beaufschlagt wird. Dann wird durch eine Feststellung, ob ein Betrag der Dehnung des verschweißten Bereichs 1 sich innerhalb eines bestimmten Bereichs befindet, der verschweißte Zustand des verschweißten Bereichs 1 eingeschätzt.
  • Der Grund dafür, dass die Erfassung der Dehnung beim Aufbringen der Kompressionsbelastung auf den verschweißten Bereich 1 eine Bewertung des verschweißten Zustands ermöglicht, ist der folgende.
  • Die Festigkeit des verschweißten Bereichs 1 hängt von dem verschweißten Zustand ab. Wie in 7A dargestellt, sind, wenn der verschweißte Bereich 1 eine geringe Festigkeit hat (–30%) im Verschweißungszustand, die Kernleiter 2 als zu verschweißende Elemente grob angeordnet. Im Gegensatz dazu sind, wie in 7C gezeigt, wenn der verschweißte Bereich 1 eine hohe Festigkeit hat (+50%) im Verschweißungszustand, die Kernleiter 2 eng angeordnet. Wie in 7B dargestellt, sind die Kernleiter 2, wenn der verschweißte Bereich 1 eine normale Festigkeit (0%) im Verschweißungszustand hat, mit einer mittleren Dichte zwischen der in 7A und der in 7C vorgesehen.
  • Die Bedeutung der oben genannten Prozentsätze, die die verschiedenen verschweißten Zustände wiedergeben, wird nun beschrieben.
  • Wenn der verschweißte Bereich 1 mit einer geringen Festigkeit versehen ist, hat die Beziehung zwischen der Kompressionsbelastung und der Dehnung (dem Betrag der Dehnung) die in 8 dargestellte kennzeichnende Kurve oder Kennlinie. Das heißt, der verschweißte Bereich 1 hat eine Streckgrenze bei einer geringen Kompressionsbelastung F. Wenn der verschweißte Bereich 1 jedoch mit einer hohen Festigkeit versehen ist, hat die Beziehung zwischen der Kompressionsbelastung und der Dehnung die in den 9 und 10 dargestellten Kennlinien. Der verschweißte Bereich 1 hat dann eine Streckgrenze bei einer hohen Kompressionsbelastung F. Wenn der verschweißte Bereich 1 außerdem mit einer normalen Festigkeit versehen ist, liegt die Kennlinie der Beziehung zwischen der Kompressionsbelastung und der Dehnung in der Mitte zwischen den oben genannten Kennlinien, so dass der verschweißte Bereich 1 eine Streckgrenze bei einer mittleren Kompressionsbelastung F hat. Wie in den 8 und 10 dargestellt, verändert sich mit einem Anstieg der Kompressionsbelastung F der Betrag der Dehnung stark, mit der Streckgrenze als Übergang. Es sei nun angenommen, dass die Kompressionsbelastung F bei der Untersuchung beispielsweise auf 1500 N festgelegt ist. In einer solchen Situation wird der verschweißte Bereich 1, wenn er eine geringe Festigkeit (–30%) im Verschweißungszustand hat, mit einer großen Dehnung verformt werden, beispielsweise ungefähr 3,4 mm (siehe einen Punkt A in 8), während die Streckgrenze überschritten wird. Wenn in dieser Situation der verschweißte Bereich 1 jedoch eine hohe Festigkeit hat (+50%) im Verschweißungszustand, wird er elastisch verformt mit einer geringen Dehnung, beispielsweise ungefähr 2,2 mm (siehe einen Punkt B in 9), ohne dass die Streckgrenze überschritten wird. Unter der gleichen Beurteilungssituation gibt es daher einen großen Unterschied der Dehnung zwischen dem verschweißten Bereich 1 mit der geringen und dem mit der hohen Festigkeit.
  • Dies bedeutet, dass, wenn die Untersuchung bei einer Kompressionsbelastung ausgeführt wird, bei der sich der verschweißte Bereich der geringen Festigkeit verformen würde, während die Streckgrenze überschritten würde, und der verschweißte Bereich mit hoher Festigkeit lediglich elastisch verformt würde, ohne dass die Streckgrenze überschritten würde, die Erfassung des Betrags der Dehnung es ermöglicht, den verschweißten Bereich 1 hinsichtlich seines verschweißten Zustands zu bewerten.
  • Die oben beschriebene Kompressionsbelastung F bei der Untersuchung und der Dehnungswert für die Bewertung werden wie folgt bestimmt.
  • In einer Situation, indem der Verschweißungszustand ausreichend überprüft wird, werden zunächst verschiedene verschweißte Bereiche 1 mit unterschiedlichen Verschweißungszuständen (–50%∼+100%) durch Verändern von zumindest einem Schweißparameter, wie beispielsweise dem Schweißdruck, produziert. Entsprechend dem oben beschriebenen Beurteilungsgrad werden anschließend jeweilige Streckgrenzen der verschweißten Bereiche 1 gemessen, und Daten von Streckgrenzen werden in einem Diagramm eingetragen, wie es in 11 dargestellt ist. In 11 bezeichnen verschiedene Punkte mit Markierungen X solche Streckgrenzen. Anschließend wird, wie in 11 dargestellt, eine Kennlinie der Beziehung zwischen dem Grad der Beurteilung für den verschweißten Zustand (Verschweißungsgrad) und die Streckgrenze gemacht. Zusätzlich wird, wie in 11 dargestellt, der Bewertungsbereich für den verschweißten Zustand in folgendes eingeteilt: ➀ eine Zone mit geringer Festigkeit (-50%∼–10%), in der fehlerhafte Produkte produziert werden; ➁ eine Zone mit normaler Festigkeit (–10%∼+40%); und ➂ eine Zone mit hoher Festigkeit (+40%∼+100%), in der nicht fehlerhafte Produkte produziert werden. Dann wird die Bruchfestigkeit in der Zone ➁ mit normaler Festigkeit ermittelt als die Kompressionsbelastung bei der Untersuchung. Beispielsweise wird, da die Bruchfestigkeit in der Zone mit der normalen Festigkeit von ungefähr 1250 N bis ungefähr 1750 N in 11 reicht, eine Kompressionsbelastung innerhalb dieses Bereichs als Kompressionsbelastung F für die Untersuchung des Verschweißungsgrads ermittelt (beispielsweise 1500 N). Gleichzeitig wird ein geeigneter Wert (beispielsweise 2,5 mm) innerhalb des Bereichs der Dehnung ausgewählt, der der Zone ➁ mit der normalen Festigkeit entspricht, und der so ausgewählte Wert wird als Dehnungswert für die Bewertung gesetzt.
  • Durch Ermitteln der so bestimmten Kompressionsbelastung als Kompressionsbelastung F (beispielsweise 1500 N) bei der Untersuchung werden die jeweiligen Dehnungswerte der verschweißten Bereiche 1 bei der Produktion gemessen. Wenn der verschweißte Bereich 1 mit einer geringen Festigkeit versehen ist, wird er verformt, während die Streckgrenze überschritten wird, und wenn er eine hohe Festigkeit hat, wird er verformt, ohne dass die Streckgrenze überschritten wird, so dass eine sehr unterschiedliche Dehnung zwischen dem ersteren und dem letztgenannten verschweißten Bereich 1 besteht. Genauer gesagt beträgt, wenn die Schweißfestigkeit des verschweißten Bereichs 1 gering ist (–30%), der Dehnungswert beispielsweise ungefähr 3,4 mm (Punkt A) in B. Wenn dagegen die Schweißfestigkeit des verschweißten Bereichs 1 hoch ist (+50%), beträgt der Dehnungswert beispielsweise ungefähr 2,2 mm (Punkt B) in 9. Da sich daher der verschweißte Bereich mit der geringen Festigkeit mit einem Dehnungswert von mehr als 2,5 mm verformt, wird festgestellt, dass ein Produkt mit einem solchen verschweißten Bereich 1 fehlerhaft ist. Da sich der verschweißte Bereich 1 mit der hohen Festigkeit mit einem Dehnungswert von weniger als 2,5 mm verformt, wird dagegen festgestellt, dass ein Produkt mit einem solchen verschweißten Bereich 1 nicht fehlerhaft ist. Da gemäß der Erfindung eine Kompressionsbelastung F für die Untersuchung so gering ist, dass sich die Kernleiter 2 des nicht fehlerhaften verschweißten Bereichs 1 (mit hoher Festigkeit) elastisch verformen können, können die nicht fehlerhaften Produkte nach der Untersuchung als formelle Produkte verwendet werden. Daher ist es möglich, die gesamte Untersuchung der hergestellten Artikel durchzuführen, und nicht eine Stichprobenuntersuchung, wodurch die nicht fehlerhaften Artikel nach der Untersuchung als fertige Produkte vertrieben werden können. Auf diese Art und Weise ist es gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, die Untersuchung mit einer hohen Verlässlichkeit zu erzielen, ohne dass aufgrund der Untersuchung Ausschuss produziert würde.
  • In der oben erwähnten Ausführungsform werden die folgenden Schritte ausgeführt: Aufnehmen einer Vielzahl von Streckgrenzen entsprechend den Beurteilungsgraden der verschweißten Bereiche 1 hinsichtlich ihrer verschweißten Zustände; Erstellen von Korrespondenzdaten, die aus verschiedenen Beurteilungen im Verschweißungszustand sowie den Bruchbelastungen der Stichproben bestehen; und Ermitteln einer Kompressionsbelastung für die Untersuchung auf der Basis der Korrespondenzdaten. Da die Kompressionsbelastung F für die Untersuchung mit einer hohen Verlässlichkeit auf der Basis der Korrespondenzdaten ermittelt wird, ist es möglich, hergestellte Artikel mit einer geringen Festigkeit im Verschweißungszustand sicher auszuschließen.
  • In der oben erwähnten Ausführungsform wird außerdem die Zone mit der normalen Festigkeit bei der Beurteilung des Verschweißungszustands zwischen der Zone mit der geringen und der Zone mit der hohen Festigkeit ermittelt, und außerdem wird die Kompressionsbelastung F aus Bruchbelastungen innerhalb dieser Zone mit der normalen Festigkeit ausgewählt. Dank des Ermittelns eines Pufferbereichs in Form der Zone mit der normalen Festigkeit wird so die Verlässlichkeit der Untersuchung so verbessert, dass es möglich ist, hergestellte Artikel mit geringer Festigkeit im Verschweißungszustand sicher auszuschließen.
  • Nun wird die Beziehung zwischen dem Flächenbereich der Spitze 3a des Untersuchungs-Presselements 3 und dem Oberflächenbereich des verschweißten Bereichs 1 beschrieben. Die Oberfläche der Spitze 3a des Untersuchungs-Presselements 3 hat einen Flächenbereich S, der schmaler ist als der Oberflächenbereich des verschweißten Bereichs 1. In der dargestellten Ausführungsform ist die Oberfläche der Spitze 3a kleiner als die Oberfläche 1a des verschweißten Bereichs 1, und zwar in Längs- und Querrichtung, und zwar um ungefähr ein Viertel der Oberfläche 1a.
  • Nach der Untersuchung, bei der die Spitze 3a des Untersuchungs-Presselements 3 gegen die Oberfläche 1a des verschweißten Bereichs 1 durch die Pressfläche S gedrückt wird (12A), verbleibt eine Untersuchungsspur 5 auf der Oberfläche 1a des verschweißten Bereichs 1, wie in 12B dargestellt. Da diese Untersuchungsspur 5 es einem Personal (nicht dargestellt) ermöglicht, festzustellen, ob ein Artikel bereits untersucht worden ist oder nicht, ist es möglich, eine Leckage in der Untersuchung zu verhindern.
  • Da das Untersuchungsverfahren der Erfindung außerdem eine Reduzierung der Kompressionsbelastung bei der Untersuchung ermöglicht, ist es möglich, eine Untersuchungsvorrichtung, die das Verfahren ausführt, zu miniaturisieren und zu vereinfachen.
  • Da die Kompressionsbelastung bei der Untersuchung nur auf einen Teil des verschweißten Bereichs 1 aufgebracht wird, ist es möglich, die Beschädigung des verschweißten Bereichs 1 bei der Untersuchung zu reduzieren.
  • Die 13 und 14 sind perspektivische Ansichten, die jede die Untersuchung der verschweißten Bereiche 1 für die Leiter W in verschiedenen Schweißformen zeigen. Wie in den 13 und 14 dargestellt, können diese verschweißten Bereiche 1 natürlich genau wie oben beschrieben mit einer Untersuchung überprüft werden.
  • Wie in den 6, 13 und 14 jeweils dargestellt, kann die Fläche 3a der Spitze des Untersuchungs-Presselements 3, obwohl sie flach ausgebildet ist, in der Modifizierung auch abgerundet sein. Obwohl die Spitze des Untersuchungs-Presselements 3 keilförmig ist, kann sie auch ein kreisförmiger Kegel oder eine Pyramide sein.
  • Obwohl die Untersuchung des verschweißten Bereichs 1 im Verschweißungszustand innerhalb des Bereichs von –50% bis +100 in der oben erwähnten Ausführungsform klassifiziert ist, kann das erfindungsgemäße Beurteilungsverfahren auch die andere Klassifizierung verwenden.
  • Obwohl der Beurteilungsbereich für den verschweißten Zustand eingeteilt ist in: ➀ die Zone mit geringer Festigkeit (–50∼–10%), in der fehlerhafte Produkte produziert werden; ➁die Zone mit normaler Festigkeit (-10%∼+40%); und ➂ die Zone mit hoher Festigkeit (+40%∼+100%), in der oben erwähnten Ausführungsform, kann die Klassifizierung natürlich hinsichtlich der numerischen Werte und der Bereiche verändert werden, während sie von der erforderlichen Qualität der Produkte abhängt. Mit Bezug auf die Kompressionsbelastung für die Untersuchung und den Dehnungswert für die Bewertung können diese außerdem geeignet verändert werden. abhängig von der erforderlichen Qualität der Produkte.
  • Obwohl in der oben erwähnten Ausführungsform mehrere Leiter W miteinander durch den verschweißten Bereich 1 verbunden sind, dessen Zustand bewertet wird, ist die vorliegende Erfindung auch auf die Beurteilung eines verschweißten Bereichs anwendbar, der zwischen leitenden Elementen ausgebildet ist.
  • Obwohl außerdem das Bewertungsverfahren der Erfindung auf die Bewertung des durch Ultraschallschweißen erhaltenen verschweißten Bereichs 1 gerichtet ist, ist die Erfindung natürlich auch anwendbar auf die Bewertung eines verschweißten Bereichs, der durch das andere Warmschweißen gebildet ist.
  • Wie oben erwähnt, sind in einem fehlerhaften verschweißten Bereich mit einem Verschweißungszustand mit geringer Festigkeit verschweißte Elemente, die den verschweißten Bereich bilden, grob angeordnet, so dass der verschweißte Bereich bei einer geringen Kompressionsbelastung bereits seine Streckgrenze erreicht. In einem nicht fehlerhaften verschweißten Bereich mit einem Verschweißungszustand mit hoher Festigkeit sind dagegen verschweißte Elemente, die den verschweißten Bereich bilden, eng angeordnet, so dass der verschweißte Bereich erst bei einer starken Kompressionsbelastung seine Streckgrenze erreicht. Entsprechend einem solchen Unterschied in der Kompressionsbelastung, die zu der Streckgrenze führt, zwischen dem fehlerhaften und dem nicht fehlerhaften verschweißten Bereich, besteht ein großer Unterschied in dem Dehnungswert entsprechend der Kompressionsbelastung an der Streckgrenze. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es daher, während ein solcher charakteristischer Unterschied zwischen dem fehlerhaften und dem nicht fehlerhaften verschweißten Bereich ausgenutzt wird, da die Beurteilung bei einer solchen Kompressionsbelastung ausgeführt wird, dass der fehlerhafte verschweißte Bereich mit der geringen Festigkeit verformt würde, während seine Streckgrenze überschritten würde, und der nicht fehlerhafte verschweißte Bereich mit hoher Festigkeit elastisch verformt würde, ohne dass seine Streckgrenze überschritten würde, möglich, den Zustand eines verschweißten Bereichs einzuschätzen, indem sein Dehnungsbetrag (oder Dehnungswert) unter der Kompressionsbelastung erfasst wird. Da diese Kompressionsbelastung für die Untersuchung so gering ist, dass die verschweißten Elemente des nicht fehlerhaften verschweißten Bereichs sich elastisch verformen, können alle Artikel mit den nicht fehlerhaften verschweißten Bereichen nach der Untersuchung als formelle Produkte verwendet werden, wodurch es möglich wird, alle hergestellten Artikel hinsichtlich des Zustands der Schweißung zu untersuchen. Das vorliegende Beurteilungsverfahren führt daher nicht zu Ausschuss aufgrund der Untersuchung, und zwar mit hoher Verlässlichkeit.
  • Der Bereich der Erfindung ist mit Bezug auf die nun folgenden Ansprüche definiert.

Claims (9)

  1. Verfahren zum Beurteilen eines verschweißten Bereichs (1), mit den folgenden Schritten: Aufbringen einer vorbestimmten Kompressionsbelastung (F) für die Überprüfung auf den verschweißten Bereich (1); Messen eines Betrags der Dehnung des verschweißten Bereichs (1), wenn die Kompressionsbelastung (F) darauf aufgebracht wird; und Bewerten des Zustands des verschweißten Bereichs (1), indem festgestellt wird, ob sich der Betrag der Dehnung bei der Messung in einem vorbestimmten Bereich befindet.
  2. Verfahren zum Beurteilen eines verschweißten Bereichs (1) nach Anspruch 1, wobei die Kompressionsbelastung (F) auf einen Teil der Oberfläche des verschweißten Bereichs (1) aufgebracht wird.
  3. Verfahren zum Beurteilen eines verschweißten Bereichs (1) nach Anspruch 1, wobei die vorbestimmte Kompressionsbelastung (F) für die Überprüfung auf den verschweißten Bereich (1) aufgebracht wird, weiter mit den folgenden Schritten: dem Aufnehmen von Informationen über Streckgrenzen entsprechend den Verschweißungsgraden von mehreren verschweißten Bereichen (1) hinsichtlich des Zustands der Schweißung; dem Erstellen von Korrespondenzdaten, die die Verschweißungsgrade und die zugehörigen Streckgrenzen beinhalten; und dem Suchen einer Beziehung zwischen den Verschweißungsgraden und den Streckgrenzen und dem Bestimmen der Kompressionsbelastung (F) für die Überprüfung auf der Basis der gesuchten Beziehung.
  4. Verfahren zum Beurteilen eines verschweißten Bereichs (1) nach Anspruch 3, wobei als Verschweißungsgrade der verschweißten Bereiche (1) eine Zone (➀) mit geringer Festigkeit, wo die den verschweißten Bereich (1) bildenden verschweißten Elemente (W) grob angeordnet sind, eine Zone () mit hoher Festigkeit, wo die den verschweißten Bereich (1) bildenden verschweißten Elemente (W) eng angeordnet sind, und eine Zone (➁) mit normaler Festigkeit, wo den verschweißten Bereich (1) bildende verschweißte Elemente (W) mit einer mittleren Dichte zwischen der Zone (➀) mit der geringen und der Zone (➂) mit der hohen Festigkeit angeordnet sind, ermittelt werden, und die Kompressionsbelastung (F) für die Überprüfung innerhalb eines Bereichs von Streckgrenzen der verschweißten Bereiche (1) bestimmt wird, der in der Zone () mit der normalen Festigkeit liegt.
  5. Verfahren zum Beurteilen eines verschweißten Bereichs (1) nach Anspruch 1, wobei der verschweißten Bereich (1) mehrere miteinander verschweißte Leiter (W) hat.
  6. Verfahren zum Beurteilen eines verschweißten Bereichs (1) nach Anspruch 1, wobei der verschweißten Bereich (1) mittels Ultraschallschweißen gebildet ist.
  7. Verfahren zum Beurteilen eines verschweißten Bereichs (1) nach Anspruch 1, wobei die Kompressionsbelastung (F) auf den verschweißten Bereich (1) durch ein Untersuchungs-Presselement (3) aufgebracht wird, mit dem Druck auf die Oberfläche des verschweißten Bereichs (1) aufgebracht werden kann.
  8. Verfahren zum Beurteilen eines verschweißten Bereichs (1) nach Anspruch 7, wobei das Untersuchungs-Presselement (3) mit einer keilförmigen Spitze versehen ist.
  9. Verfahren zum Beurteilen eines verschweißten Bereichs (1) nach Anspruch 7, wobei das Untersuchungs-Presselement (3) mit einer abgerundeten Spitze versehen ist.
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