DE102004002125B4 - Vorrichtung zur Beatmung - Google Patents
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Abstract
Vorrichtung zur Beatmung, die als eine mit einem Atemgasschlauch (5) verbindbare Atemmaske (10) ausgebildet ist und die eine Schlauchkupplung (12) für den Atemgasschlauch (5) aufweist, die über ein Gelenk (14) beweglich mit einem Grundkörper (13) der Atemmaske (10) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (14) kugelgelenkartig ausgebildet ist und ein kugelsegmentartiges Innenteil (15) sowie eine Außenschale (16) zur Führung des Innenteiles (15) aufweist und bei der die Außenschale (16) aus mindestens zwei miteinander verbindbaren Schalensegmenten (21, 22) ausgebildet ist, wobei das erste Schalensegment (21) einen einteiligen Sitz für das Innenteil (15) bereitstellt und in einem Montagezustand derart elastisch verformbar ist, dass nach einem Aufsetzen eines Fixierringes (39) keine funktionelle elastische Verformbarkeit mehr vorliegt, wobei der Fixierring (39) lediglich ein relativ gering dimensioniertes zweites Schalensegment (22) bereitstellt, das im Wesentlichen ein Hineindrücken des Innenteiles (15) in den Maskeninnenraum (23) hinein durch eine mechanische Stabilisierung des Lagersitzes verhindert und selbst nicht das Innenteil (15) führt.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beatmung, die als eine mit einem Atemgasschlauch verbindbare Atemmaske ausgebildet ist und die eine Schlauchkupplung für den Atemgasschlauch aufweist, die über ein Gelenk beweglich mit einem Grundkörper der Atemmaske verbunden ist.
- Derartige Atemmasken können sowohl als Nasalmasken als auch als Vollgesichtsmasken ausgebildet sein. Typischerweise wird ein beweglicher Schlauchanschluß verwendet, der im Bereich des Grundkörpers der Maske drehbar angeordnet ist.
- Die gemäß dem Stand der Technik bekannten Gelenke zur Realisierung des beweglichen Schlauchanschlusses können noch nicht alle Anforderungen im vollen Umfang zufriedenstellend erfüllen, die insbesondere bei einer Anwendung durch technisch weniger begabte Patienten gestellt werden. Die Gelenke müssen zum einen eine hohe Beweglichkeit bereitstellen, um die Einleitung von Kräften über den Atemgasschlauch in die Atemmaske möglichst zu minimieren und hierdurch einen großen Benutzungskomfort zu unterstützen. Darüber hinaus müssen ein geringes Baugewicht und eine hohe Zuverlässigkeit bei einer Vielzahl von unterschiedlichen Anwendungsrandbedingungen gewährleistet werden.
- Aus der
EP 1 334 742 A2 ist bereits eine Vorrichtung zur Beatmung bekannt, bei der eine Atemmaske mit einem Atemgasschlauch verbunden ist. Der Atemgasschlauch ist über Kupplungselement mit der Atemmaske verbunden. - In der
wird eine Röhrenkupplung beschrieben, die ein Kugelgelenk mit einem Überwurfring aufweist.CH 138 387 A - Die
beschreibt eine bewegliche Kupplung von schlauchartigen Bauelementen.FR 2 709 328 A1 - In der
DE 2227094 C2 wird eine Vorrichtung zur Beatmung beschrieben, die mit einer Atemmaske sowie mit einem Atemgasschlauch versehen ist. Der Atemgasschlauch ist von einem kugelgelenkartigen Gelenk beweglich mit der Atemmaske verbunden. - Aus der
US 4686977 A ist bereits eine Trachealkanüle mit einem Kugelgelenk bekannt. Das Kugelgelenk wird hierbei in einer Platte geführt und durch einen Sicherungsring gehalten. - In der
DE 101 58 066 A1 wird eine Beatmungsmaske mit einem Kugelgelenk beschrieben. Das Kugelgelenk wird hierbei im Maskengrundkörper geführt und gehalten. - Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der einleitend genannten Art derart zu konstruieren, dass eine hohe Funktionalität bei gleichzeitig hoher Zuverlässigkeit, einfacher Montage sowie hoher mechanischer Stabilität bereitgestellt wird.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Gelenk kugelgelenkartig ausgebildet ist und ein kugelsegmentartiges Innenteil sowie eine Außenschale zur Führung des Innenteiles aufweist und bei der die Außenschale aus mindestens zwei miteinander verbindbaren Schalensegmenten ausgebildet ist, wobei das erste Schalensegment einen einteiligen Sitz für das Innenteil bereitstellt und in einem Montagezustand derart elastisch verformbar ist, dass nach einem Aufsetzen eines Fixierringes keine funktionelle elastische Verformbarkeit mehr vorliegt, wobei der Fixierring lediglich ein relativ gering dimensioniertes zweites Schalensegment bereitstellt, das im Wesentlichen ein Hineindrücken des Innenteiles in den Maskeninnenraum hinein durch eine mechanische Stabilisierung des Lagersitzes verhindert und selbst nicht das Innenteil führt.
- Eine weitere Variante besteht darin, dass das Gelenk kugelgelenkartig ausgebildet ist und ein kugelsegmentartiges Innenteil sowie eine Außenschale zur Führung des Innenteiles aufweist und dass die Außenschale aus mindestens einem Schalensegment ausgebildet ist, das in einem Montagezustand elastisch verformbare Führungselemente aufweist, die in einem Arbeitszustand von einem Fixierring stabilisiert sind.
- Durch die kugelgelenkartige Ausbildung wird eine hohe Drehbeweglichkeit bei gleichzeitig großer mechanischer Stabilität bereitgestellt. Durch die Aufteilung der Außenschale in mindestens zwei miteinander verbindbare Schalensegmente ist es in einfacher Weise möglich, das kugelsegmentartige Innenteil zu montieren. Gleichzeitig kann eine ausreichend große außenseitige Überdeckung des Innenteiles durch die Außenschale bereitgestellt werden, so dass ein ungewolltes Trennen der Gelenkteile voneinander ausgeschlossen ist. Insbesondere wird verhindert, dass bei einer Kraftbelastung Teile des Gelenkes in die Maske hineingedrückt werden. Dies ist insbesondere für Vollgesichtsmasken von erheblicher Bedeutung.
- Eine mechanisch stabile Ausführungsform wird dadurch unterstützt, dass das erste Schalensegment am Grundkörper befestigt ist.
- Zur Gewährleistung einer einfachen Montierbarkeit ist vorgesehen, dass das Innenteil als Teil der Schlauchkupplung ausgebildet ist.
- Eine einfache Handhabung wird dadurch unterstützt, dass das zweite Schalensegment ringartig ausgebildet ist.
- Ein Zusammenbau mit wenigen Handgriffen kann dadurch erreicht werden, dass die Schalensegmente durch mindestens eine Schnappverbindung miteinander gekoppelt sind.
- Eine weitere Erhöhung der mechanischen Stabilität kann dadurch erfolgen, dass das zweite Schalensegment im Bereich eines Sicherungselementes angeordnet ist.
- Eine verbesserte Führung des Innenteiles kann dadurch erreicht werden, dass das zweite Schalensegment einen das Innenteil beaufschlagenden Führungssteg aufweist.
- Eine weitere Befestigungsvariante besteht darin, dass das Sicherungselement mit dem ersten Schalensegment verklemmt ist.
- Ebenfalls ist es möglich, dass das Sicherungselement mit dem ersten Schalensegment verrastet ist.
- Darüber hinaus ist daran gedacht, dass das Sicherungselement mit dem ersten Schalensegment verschraubt ist.
- Eine hohe Drehbeweglichkeit des Gelenkes wird dadurch unterstützt, dass die Außenschale mindestens bereichsweise kugelsegmentartig ausgebildet ist.
- Eine Kombination einer hohen Beweglichkeit bei gleichzeitig hoher mechanischer Stabilität kann dadurch erreicht werden, dass das erste Schalensegment eine Linienberührung zum Innenteil aufweist.
- Eine einfache Geometrie der Bauteile wird dadurch unterstützt, dass das Sicherungselement als ein geschlossener Ring ausgebildet ist.
- Zur Erleichterung einer Entformbarkeit von spritzgußtechnisch hergestellten Bauteilen wird vorgeschlagen, dass das Sicherungselement als ein aufklappbarer Ring ausgebildet ist.
- Eine weitere Konstruktionsvariante besteht darin, dass das Sicherungselement mit einer Innenverzahnung versehen ist.
- Eine örtliche Entkopplung unterschiedlicher Funktionen kann dadurch erreicht werden, dass das Gelenk außerhalb der Atemmaske zwischen dem Grundkörper und dem Atemgasschlauch angeordnet ist.
- Eine gute Zugänglichkeit der eingesetzten Bauteile kann dadurch erreicht werden, dass das Sicherungselement bezogen auf einen Maskeninnenraum außenseitig angeordnet ist.
- Gemäß einer gestalterisch besonders ansprechenden Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Sicherungselement bezogen auf einen Maskeninnenraum innenseitig angeordnet ist.
- Eine toleranzarme Führung des Innenteiles bei gleichzeitig einfacher Montierbarkeit sowie hoher mechanischer Stabilität wird dadurch erreicht, dass das Sicherungselement mit seiner Innenverzahnung eine Verzahnung des ersten Schalensegmentes mindestens bereichsweise umschließt.
- Eine relativ große Führungsfläche für das Innenteil kann dadurch bereitgestellt werden, dass beide Schalensegmente zur Führung des Innenteiles ausgebildet sind.
- Absätze durch Fertigungstoleranzen im Bereich der Führungsfläche für das Innenteil können dadurch vermieden werden, dass nur das erste Schalensegment zur Führung des Innenteiles ausgebildet ist und dass das zweite Schalensegment zur mechanischen Stabilisierung des zweiten Schalensegmentes ausgebildet ist.
- In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:
-
1 Eine perspektivische Darstellung eines Beamtungsgerätes mit Verbindungsschlauch zu einer Beatmungsmaske, -
2 eine perspektivische Darstellung einer Atemmaske mit Kugelgelenk, -
3 ein Vertikalschnitt gemäß Schnittlinie III-III in2 , -
4 eine Explosionsdarstellung der Bauteile gemäß3 , -
5 eine gegenüber3 abgewandelte Ausführungsform mit verkleinerter Führungsfläche im Bereich des Befestigungsringes, -
6 eine perspektivische Darstellung eines einteiligen auseinanderklappbaren Befestigungsringes, -
7 eine Draufsicht gemäß Blickrichtung VII auf den Befestigungsring gemäß6 , -
8 eine weitere Abwandlung zur Ausführungsform gemäß3 , bei der der Sicherungsring innenseitig im Bereich der Atemmaske angeordnet ist, -
9 eine Abwandlung zur Ausführungsform gemäß8 , bei der eine Verzahnung zur Bereitstellung einer Verrastung vorgesehen ist, -
10 eine perspektivische Darstellung des Sicherungsringes gemäß9 und -
11 eine perspektivische Darstellung gemäß Blickrichtung XI in9 mit abgenommenem Sicherungsring. -
1 zeigt den grundsätzlichen Aufbau einer Vorrichtung zur Beatmung. Im Bereich eines Gerätegehäuses (1 ) mit Bedienfeld (2 ) sowie Anzeige (3 ) ist in einem Geräteinnenraum eine Atemgaspumpe angeordnet. Über eine Kopplung (4 ) wird ein Atemgasschlauch (5 ) angeschlossen. Entlang des Atemgasschlauches (5 ) kann ein zusätzlicher Druckmeßschlauch (6 ) verlaufen, der über einen Druckeingangsstutzen (7 ) mit dem Gerätegehäuse (1 ) verbindbar ist. Zur Ermöglichung einer Datenübertragung weist das Gerätegehäuse (1 ) eine Schnittstelle (8 ) auf. - Im Bereich einer dem Gerätegehäuse (
1 ) abgewandten Ausdehnung des Atemgasschlauches (5 ) ist ein Ausatmungselement (9 ) angeordnet. Ebenfalls kann ein Ausatemventil verwendet werden. -
1 zeigt darüber hinaus eine Atemmaske (10 ), die als Nasalmaske ausgebildet ist. Eine Fixierung im Bereich eines Kopfes eines Patienten kann über eine Kopfhaube (11 ) erfolgen. Im Bereich ihrer dem Atemgasschlauch (5 ) zugewandten Ausdehnung weist die Atemmaske (10 ) eine Schlauchkupplung (12 ) auf. - Aus
2 ist der Aufbau der Atemmaske (10 ) im Detail zu erkennen. Die Schlauchkupplung (12 ) für den nicht dargestellten Atemgasschlauch (5 ) ist mit einem Grundkörper (13 ) der Atemmaske (10 ) über ein Gelenk (14 ) verbunden, das kugelgelenkartig ausgebildet ist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Gelenk (14 ) aus einem mit der Schlauchkupplung (12 ) verbundenen Innenteil (15 ) sowie einer mit dem Grundkörper (13 ) verbundenen Außenschale (16 ). Das Innenteil (15 ) ist wenigstens bereichsweise kugelsegmentartig ausgebildet und die Außenschale (16 ) erstreckt sich entlang wenigstens eines Teiles der kugelsegmentartigen Oberfläche des Innenteiles (15 ). - Am Grundkörper (
13 ) sind seitliche Befestigungsstege (17 ,18 ) zur Verbindung mit der in2 nicht dargestellten Kopfhaube (11 ) sowie ein Mittelsteg (19 ) abgebildet, der ebenfalls zur Verbindung mit der Kopfhaube (11 ) dient und darüber hinaus eine Rastung (20 ) zur Positionierung einer nicht dargestellten Stirnstütze aufweist. - Der Vertikalschnitt in
3 veranschaulicht, dass die Außenschale (16 ) aus einem ersten Schalensegment (21 ) sowie einem zweiten Schalensegment (22 ) ausgebildet ist. Das erste Schalensegment (21 ) ist am Grundkörper (13 ) angeformt und erstreckt sich wenigstens bereichsweise in einen Maskeninnenraum (23 ) hinein. Das zweite Schalensegment (22 ) ist als Teil eines Sicherungselementes (24 ) ausgebildet, das beim dargestellten Ausführungsbeispiel als ein Sicherungsring realisiert ist. - Das Sicherungselement (
24 ) besitzt ein Fixierprofil (25 ), das in ein Gegenprofil (26 ) des Grundkörpers (13 ) eingreift. Gemäß dem Ausführungsbeispiel in3 ist das Fixierprofil (25 ) als ein vorstehender Rand ausgebildet, der entsprechend einer Schnappverbindung das Gegenprofil (26 ) hintergreift. Beim Ausführungsbeispiel gemäß3 besteht das Sicherungselement (24 ) im wesentlichen aus einem am Innenteil (15 ) anliegenden Führungssteg (27 ), einem im wesentlichen senkrecht zum Führungssteg (27 ) verlaufenden Radialsteg (28 ) sowie einem Quersteg (29 ), der das Fixierprofil (25 ) trägt. Der Führungssteg (27 ) ist als Kugelfläche der Halbschale ausgebildet. -
4 veranschaulicht in einer Explosionsdarstellung die Geometrie der Einzelteile gemäß3 . Eine Montage kann beispielsweise derart erfolgen, dass zunächst das Sicherungselement (24 ) über die Schlauchkupplung (12 ) geschoben und anschließend das Innenteil (15 ) in das erste Schalensegment (21 ) hineingeschoben wird. Anschließend erfolgt ein Einrasten des Fixierprofils (25 ) in das Gegenprofil (26 ), so dass das Sicherungselement (24 ) am Grundkörper (13 ) gehalten ist. In diesem zusammengebauten Zustand ist das Innenteil (15 ) sowohl drehbeweglich als auch belastungsfähig von den Schalensegmenten (21 ,22 ) geführt. - Bei der Ausführungsform gemäß
5 ist das Sicherungselement (24 ) ohne den Führungssteg (27 ) ausgebildet und das zweite Schalensegment (22 ) ist im Bereich der dem Innenteil (15 ) zugewandten inneren Begrenzung des Radialsteges (28 ) angeordnet. Durch diese geometrische Gestaltung wird eine einfachere Herstellung des Sicherungselementes (24 ) unterstützt. Das zweite Schalensegment (22 ) stellt eine relativ zum Kugelsegment separate Berührungsfläche bereit, die näherungsweise als eine Linienberührung realisiert ist. Die Linienberührung kann in jeder der beiden Halbschalen oder auch in beiden Halbschalen realisiert werden. - Gemäß den Darstellungen in den
6 und7 ist das Sicherungselement (24 ) als ein aufklappbarer Ring ausgebildet. Das Sicherungselement (24 ) besteht aus zwei Ringhälften (30 ,31 ) die über ein Filmscharnier (32 ) miteinander verbunden sind. Im Bereich ihrer dem Filmscharnier (32 ) abgewandten Begrenzungen weisen die Ringhälften (30 ,31 ) Verbindungsstege (33 ,34 ) auf, die derart mit einer Ausnehmung (35 ) sowie einem Zapfen (36 ) versehen sind, dass bei einem Zusammenklappen der Ringhälften (30 ,31 ) der Zapfen (36 ) in die Ausnehmung (35 ) einrastet und hierdurch ein geschlossener Ring ausgebildet wird. Die konstruktive Realisierung des Sicherungselementes (24 ) ist in6 in einer perspektivischen Darstellung und in7 in einer Draufsicht veranschaulicht. - Bei der Ausführungsform gemäß
8 ist das Sicherungselement (24 ) mit dem zweiten Schalensegment (22 ) bezüglich des Maskeninnenraumes (23 ) innenseitig angeordnet und das mit dem Grundkörper (13 ) verbundene Schalensegment (21 ) ist im Bereich der der Schlauchkupplung (13 ) zugewandten Ausdehnung des Gelenkes (14 ) positioniert. Auch bei dieser Ausführungsform kann sich das Sicherungselement (24 ) im wesentlichen ringförmig erstrecken und greift mit einem Fixierprofil (25 ) in ein Gegenprofil (26 ) des Grundkörpers (13 ) ein. - Die Ausführungsform in
9 zeigt eine zu den bisherigen Ausführungsformen grundsätzlich unterschiedliche Konstruktion. Der wesentliche Teil der Außenschale (16 ) wird hierbei vom ersten Schalensegment (21 ) ausgebildet, das am Grundkörper (13 ) angeformt ist. Das erste Schalensegment (21 ) stellt einen einteiligen Sitz für das Innenteil (15 ) bereit und ist in einem Montagezustand elastisch verformbar. Nach einem Aufsetzen eines Fixierringes (39 ) liegt keine funktionelle elastische Verformbarkeit mehr vor. Der Fixierring (39 ) stellt lediglich ein relativ gering dimensioniertes zweites Schalensegment (22 ) bereit, das im wesentlichen ein Hineindrücken des Innenteiles (15 ) in den Maskeninnenraum (23 ) hinein durch eine mechanische Stabilisierung des Lagersitzes verhindert und selbst nicht das Innenteil (15 ) führt. - Der Aufbau des Fixierringes (
39 ) gemäß9 wird in10 weiterveranschaulicht. Es ist zu erkennen, dass der Fixierring (39 ) im wesentlichen kreisförmig ausgebildet ist und eine Innenverzahnung (37 ) aufweist, die bis in den Bereich des zweiten Schalensegmentes (22 ) reicht. Der Fixierring (39 ) berührt nicht das Innenteil (15 ). - Aus der perspektivischen Darstellung in
11 ist zu erkennen, dass auch das erste Schalensegment (21 ) mit einer Verzahnung (38 ) versehen ist, die beim Einführen des Innenteiles (15 ) nach außen auseinanderdrückbar ist. Nach einer Positionierung des Innenteiles (15 ) sowie einem Aufschieben des Fixierringes (39 ) ist die Verzahnung (38 ) des ersten Schalensegmentes (21 ) gegenüber einem Aufbiegen nach außen geschützt, so dass eine sichere Halterung des Innenteiles (15 ) bei gleichzeitiger Gewährleistung einer ausreichenden Beweglichkeit erreicht wird. - Ein wesentlicher Vorteil der Verwendung eines einteiligen ersten Schalensegmentes (
21 ) besteht darin, dass eine absatz- und fugenlose Führungsfläche bereitgestellt wird, so dass eine qualitativ hochwertige Leichtgängigkeit des Kugelgelenkes ermöglicht wird. Durch die in einem Montagezustand elastisch verformbaren Führungselemente ist ohne aufgesetzten Fixierring (39 ) eine Montage und Demontage des Innenteiles (15 ) mit geringem Kraftaufwand und ohne mechanische Beschädigungen der verwendeten Bauelemente möglich. Erst nach einem Aufsetzen des Fixierringes (39 ) wird eine im wesentlichen steife Gesamtkonstruktion bereitgestellt, die sowohl ein Herausziehen des Innenteiles (15 ) aus der Gelenkführung als auch ein Hineindrücken des Innenteiles in den Maskeninnenraum (13 ) verhindert.
Claims (16)
- Vorrichtung zur Beatmung, die als eine mit einem Atemgasschlauch (
5 ) verbindbare Atemmaske (10 ) ausgebildet ist und die eine Schlauchkupplung (12 ) für den Atemgasschlauch (5 ) aufweist, die über ein Gelenk (14 ) beweglich mit einem Grundkörper (13 ) der Atemmaske (10 ) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (14 ) kugelgelenkartig ausgebildet ist und ein kugelsegmentartiges Innenteil (15 ) sowie eine Außenschale (16 ) zur Führung des Innenteiles (15 ) aufweist und bei der die Außenschale (16 ) aus mindestens zwei miteinander verbindbaren Schalensegmenten (21 ,22 ) ausgebildet ist, wobei das erste Schalensegment (21 ) einen einteiligen Sitz für das Innenteil (15 ) bereitstellt und in einem Montagezustand derart elastisch verformbar ist, dass nach einem Aufsetzen eines Fixierringes (39 ) keine funktionelle elastische Verformbarkeit mehr vorliegt, wobei der Fixierring (39 ) lediglich ein relativ gering dimensioniertes zweites Schalensegment (22 ) bereitstellt, das im Wesentlichen ein Hineindrücken des Innenteiles (15 ) in den Maskeninnenraum (23 ) hinein durch eine mechanische Stabilisierung des Lagersitzes verhindert und selbst nicht das Innenteil (15 ) führt. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schalensegment (
21 ) am Grundkörper (13 ) befestigt ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (
15 ) als Teil der Schlauchkupplung (12 ) ausgebildet ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalensegmente (
21 ,22 ) durch mindestens eine Schnappverbindung miteinander gekoppelt sind. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schalensegment (
22 ) als Teil eines Sicherungselementes (24 ) ausgebildet ist, das beim dargestellten Ausführungsbeispiel als ein Sicherungsring realisiert ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (
24 ) mit dem ersten Schalensegment (21 ) verklemmt ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (
24 ) mit dem ersten Schalensegment (21 ) verrastet ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (
24 ) mit dem ersten Schalensegment (21 ) verschraubt ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenschale (
22 ) mindestens bereichsweise kugelsegmentartig ausgebildet ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (
24 ) als ein geschlossener Ring ausgebildet ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (
24 ) als ein aufklappbarer Ring ausgebildet ist - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (
24 ) mit einer Innenverzahnung (37 ) versehen ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (
14 ) außerhalb der Atemmaske (10 ) zwischen dem Grundkörper (13 ) und dem Atemgasschlauch (5 ) angeordnet ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (
24 ) bezogen auf einen Maskeninnenraum (23 ) außenseitig angeordnet ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (
24 ) bezogen auf einen Maskeninnenraum (23 ) innenseitig angeordnet ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (
24 ) eine Verzahnung (38 ) des ersten Schalensegmentes (21 ) mindestens bereichsweise umschließt.
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