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DE102004001366A1 - Lastschiene für den Laderaum eines Kraftfahrzeuges - Google Patents

Lastschiene für den Laderaum eines Kraftfahrzeuges Download PDF

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Publication number
DE102004001366A1
DE102004001366A1 DE200410001366 DE102004001366A DE102004001366A1 DE 102004001366 A1 DE102004001366 A1 DE 102004001366A1 DE 200410001366 DE200410001366 DE 200410001366 DE 102004001366 A DE102004001366 A DE 102004001366A DE 102004001366 A1 DE102004001366 A1 DE 102004001366A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
load rail
load
motor vehicle
aluminum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE200410001366
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Stöckl
Werner P. Schlecht
Thomas Seeg
Henning Sparrer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Motoren Werke AG
BOS GmbH and Co KG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
BOS GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Motoren Werke AG, BOS GmbH and Co KG filed Critical Bayerische Motoren Werke AG
Priority to DE200410001366 priority Critical patent/DE102004001366A1/de
Publication of DE102004001366A1 publication Critical patent/DE102004001366A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P7/00Securing or covering of load on vehicles
    • B60P7/06Securing of load
    • B60P7/08Securing to the vehicle floor or sides
    • B60P7/0807Attachment points
    • B60P7/0815Attachment rails or trellis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lastschiene für den Laderaum eines Kraftfahrzeuges, welche zur Aufnahme einer darin verschieb- und arretierbar geführten Lastöse dient. Um eine Lastschiene für den Laderaum eines Kraftfahrzeugs zu schaffen, welche bei einem Unfall ein gutes Crash-Verhalten aufweist, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Lastschiene (1) definiert geschwächt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Lastschiene für den Laderaum eines Kraftfahrzeuges, welche zur Aufnahme einer darin verschieb- und arretierbar geführten Lastöse dient.
  • Derartige Lastschienen sind allgemein bekannt. Sie sind im Lade- bzw. Kofferraum eines PKW's starr befestigt. Die Funktion dieser Lastschienen besteht darin, Lastösen, welche auch als Verzurrösen bezeichnet werden und oftmals die Form eines Hakens aufweisen, im Kofferraum eines PKW's verschiebbar festzulegen. Diese Lastösen dienen dazu, Gegenstände mittels Gurten zu verzurren, um hierdurch ein Verrutschen der Gegenstände während der Fahrt zu verhindern.
  • Diese Lastschienen müssen zum einen eine gewisse Steifigkeit zur Aufnahme der eingeleiteten Kräfte, zum anderen aber auch bei einem Unfall eine ausreichende Nachgiebigkeit aufweisen.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Lastschiene für den Laderaum eines Kraftfahrzeugs zu schaffen, welche bei einem Unfall ein gutes Crash-Verhalten aufweist.
  • Die erfindungsgemäße Lastschiene mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil, dass sie sich bei einem Unfall verformen und einknicken kann, wodurch das Crash-Verhalten insgesamt verbessert werden kann.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Merkmale sind vorteilhafte Weiterbildungen der im Anspruch 1 angegebenen Lastschiene möglich.
  • Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung besteht die Schwächung aus einem quer zur Längsrichtung der Lastschiene verlaufenden Einschnitt. Ein solcher ist leicht einzubringen und ermöglicht definierte Verformungsabschnitte in der Lastschiene. Hierdurch kann die Lastschiene bei einem Auffahrunfall mindestens einmal einknicken und sich nach oben und/oder zur Seite hin verformen.
  • Die Schwächung ist nach einer bevorzugten Weiterbildung von der Unterseite der Lastschiene her ausgehend, so dass an der Oberseite eine glatte Fläche entsteht. Dadurch wird ein Verschieben der eingesetzten Lastösen nicht behindert.
  • Um eine ausreichende Stabilität der Lastschiene zur Aufnahme der eingeleiteten Kräfte zu erreichen, erstreckt sich vorteilhafterweise die Schwächung lediglich über einen Teilbereich der Gesamthöhe der Lastschiene; insbesondere über etwa die halbe Höhe der Lastschiene.
  • Um eine Optimierung des Crash-Verhaltens zu erzielen, ist nach einer vorteilhaften Weiterbildung die Lastschiene mit zwei oder mehr Schwächungen ausgebildet, die wiederum über die Länge der Lastschiene verteilt sind.
  • Aus Gründen der Gewichtsersparnis kann die Lastschiene vorteilhafterweise aus Aluminium o. dgl. bestehen.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Lastschiene im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlich.
  • Die einzige Figur zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsge- mäßen Lastschiene.
  • In der Figur ist die erfindungsgemäße Lastschiene 1 in einer perspektivischen Ansicht gezeigt. Die Lastschiene 1, die vorzugsweise aus Alumini um o. dgl. besteht, weist einen im Querschnitt C-förmigen Kanal auf. Sie ist auf der einen Seite (rechts in der Figur) mit einer nach außen abragenden Lasche 2 versehen, welche gegenüber der Oberkante der Lastschiene 1 zurückversetzt ist. Die Lasche 2 ragt seitlich aus und bildet ein Auflager für einen nicht gezeigten Laderaumboden. Der Versatz der Lasche 2 gegenüber der Oberkante der Lastschiene 1 entspricht im Wesentlichen der Dicke des Laderaumbodens, so dass sich eine ebene Fläche in dem Laderaum ergibt. Die Lasche 2 ist im Wesentlichen Z-förmig ausgebildet und geht mit ihrem oberen horizontalen Schenkel in die Oberseite der Lastschiene 1 über, während der untere horizontale Schenkel nach außen absteht und als Auflager für den Laderaumboden dient.
  • Auf der der Lasche 2 gegenüberliegenden Seite der Lastschiene 1 ist eine nach oben offene Aufnahme 3 für eine ebenfalls nicht dargestellte Seitenverkleidung des Laderaumes o. dgl. vorgesehen. Die Aufnahme 3 steht von der Oberseite der Lastschiene 1 seitlich ab und erstreckt sich schräg nach unten mit einer im Wesentlichen U-förmigen Halterung am unteren Ende, welche die Aufnahme 3 für die Seitenverkleidung o. dgl. bildet.
  • Wie in der Figur gezeigt, ist die Lastschiene 1 mit einer definierten Schwächung 4 versehen. Diese besteht aus einem von der Unterseite der Lastschiene 1 her eingebrachten Einschnitt, der sich quer zur Längsrichtung der Lastschiene 1 erstreckt. Der Einschnitt reicht im gezeigten Ausführungsbeispiel etwa über die halbe Höhe der Lastschiene 1. Je nach Anforderungsprofil kann er sich aber auch über einen geringeren oder einen größeren Bereich der Lastschienenhöhe erstrecken. In jedem Fall ist aber die Oberfläche der Lastschiene 1 durchgehend ausgebildet und nicht mit Einschnitten versehen, um ein verhakungsfreies Verschieben der in der Lastschiene 1 angeordneten Lastösen zu gewährleisten.
  • Obgleich nicht dargestellt, kann die Lastschiene natürlich auch mit zwei oder mehr Einschnitten ausgebildet sein, die gleichmäßig oder ungleichmäßig über die Länge der Lastschiene 1 verteilt sind. Die Verteilung hängt hierbei vom Anforderungsprofil an die Lastschiene als auch der vorgegebenen Geometrie des Einbauortes ab.
  • Die vorhergehende Beschreibung des Ausführungsbeispieles gemäß der vorliegenden Erfindung dient nur zu illustrativen Zwecken und nicht zum Zwecke der Beschränkung der Erfindung. Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Änderungen und Modifikationen möglich, ohne den Umfang der Erfindung sowie ihre Äquivalente zu verlassen.

Claims (6)

  1. Lastschiene (1) für den Laderaum eines Kraftfahrzeuges, welche zur Aufnahme einer darin verschieb- und arretierbar geführten Lastöse dient, dadurch gekennzeichnet, dass die Lastschiene (1) definiert geschwächt ist.
  2. Lastschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächung (4) aus einem quer zur Längsrichtung der Lastschiene (1) verlaufenden Einschnitt besteht.
  3. Lastschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächung von der Unterseite der Lastschiene (1) her ausgeht.
  4. Lastschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schwächung lediglich über einen Teilbereich der Gesamthöhe der Lastschiene (1) erstreckt.
  5. Lastschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr Schwächungen verteilt über die Länge der Lastschiene (1) vorgesehen sind.
  6. Lastschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lastschiene (1) aus Aluminium o. dgl. hergestellt ist.
DE200410001366 2004-01-08 2004-01-08 Lastschiene für den Laderaum eines Kraftfahrzeuges Ceased DE102004001366A1 (de)

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