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Hintergrund der Erfindung
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1. Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf eine gekapselte Schaltanlage, bei der ein mit einem Paar Schaltkontakten
versehenes Unterdruckventil und ein Bewegungsmechanismusteil zum
Bewegen des Unterdruckventils in einem Gasbehälter angeordnet sind, der mit
Isoliergas gefüllt
ist.
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Bisher wurden elektrische Leitungen
durch einen Unterdruckleistungsschalter (wie er beispielsweise in
der (ungeprüften)
japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 1997-147700 (Seiten 1 bis 5, 1 bis 7) offenbart ist) ein- und
ausgeschaltet. Bei diesem herkömmlichen
Unterdruckleistungsschalter, der in der (ungeprüften) japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 1997-147700 offenbart ist, sind alle Teile wie Unterdruckventil,
Isolierstab, Kontaktdruckeinstellfeder offen der Umgebungsluft ausgesetzt.
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In solch einem Fall jedoch, bei dem
alle Teile offen der Luft ausgesetzt (exponiert) sind, um eine vorbestimmte
dielektrische Durchbruchspannung sicherzustellen, wird die gesamte
Schaltanlage unvermeidbar groß,
und oftmals setzen sich in der Luft vorhandene Feuchtigkeit und
Fremdkörper
an der Oberfläche
des Isolierstabs ab. Im Ergebnis entsteht ein Problem wie eine Fehlfunktion
durch die Abnahme des Widerstandswerts der Oberfläche des
Isolierstabs.
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Um es mit solch einem Problem aufzunehmen,
kann ein Gedanke sein, die gesamte gekapselte Schaltanlage zu verkleinern,
indem eine Gruppe elektrischer Schaltungsteile, welche eines der
Teile ist, die den herkömmlichen
Unterdruckleistungsschalter ausmachen, in einem Gasbehälter untergebracht
und eine Abnahme des Isolierwiderstandswerts der Isolierstaboberfläche wirkungsvoll
verhindert wird. Wird der erwähnte
herkömmliche
Unterdruckleistungsschalter in einen Gasbehälter eingebaut, wobei seine
Form unverändert bleibt,
kann eine gekapselte Schaltanlage, wie sie in 7 gezeigt ist, erhalten werden.
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Mit Bezug auf 7 ist Bezugszahl 1 ein mit Isoliergas
gefüllter
. Gasbehälter,
und Bezugszahl 2 ist ein Unterdruckventil, das im Gasbehälter 1 angeordnet
und durch ein nicht gezeigtes Teil befestigt ist. Das Unterdruckventil 2 ist
in seinem Gehäuse 3 mit
einem feststehenden Schaltkontakt 4 und einem beweglichen Schaltkontakt 5 versehen,
die ein Paar bilden. Bezugszahl 8 ist eine feststehende
Stromführungswelle,
die integral mit dem feststehenden Kontakt 4 des Unterdruckventils 2 vorgesehen
ist, Bezugszahl 9 ist eine bewegliche Stromführungswelle,
die integral mit dem beweglichen Kontakt 5 des Unterdruckventils 2 vorgesehen
ist, und beide stromführenden
Schäfte 8 und 9 erstrecken
sich durch das Gehäuse 3 und
stehen aus diesem hervor. Leitungen einer nicht gezeigten Hauptschaltung
sind an die feststehende Stromführungswelle 8 angeschlossen,
und andere Leitungen einer nicht gezeigten Hauptschaltung sind über einen
flexiblen Leiter 10 an die bewegliche Stromführungswelle 9 angeschlossen.
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Bezugszahl 11 ist ein Isolierstab,
der an der anderen Endseite der beweglichen Stromführungswelle 9 befestigt
ist. Dieser Isolierstab 11 überträgt eine Betätigungskraft von einem Betätigungsmechanismusteil 18, das
später
noch beschrieben wird, auf den beweglichen Kontakt 5 des
Unterdruckventils 2 und isoliert elektrisch zwischen der
Stromführungswelle 9 und
einer Druckkontakteinstellfeder 19.
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Bezugszahl 14 ist eine Lichtbogenabschirmung,
die das Kontaktpaar 4, 5 abdeckt, und Bezugszahl 15 ist
ein Führungsteil,
das am Gehäuse 3 so
ausgebildet ist, dass sich die bewegliche Stromführungswelle 9 durch
das Führungsteil 15 erstreckt
und von diesem gehaltert wird. Bezugszahl 16 ist ein Balg
zum Aufrechterhalten der Luftdichtigkeit im Unterdruckventil 2.
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Bezugszahl 17 ist eine Betätigungsstange,
die so angeordnet ist, dass sie sich durch ein am Gasbehälter 1 ausgebildetes
Führungsteil 20 erstreckt,
und Bezugszahl 18 ist das Betätigungsmechanismusteil, das an
der Betätigungsstange 17 außerhalb
des Gasbehälters 1 vorgesehen
ist. Bezugszahl 19 ist die Kontaktdruckeinstellfeder, die
an der Betätigungsstange 17 innerhalb
des Gasbehälters 1 angeordnet
ist. Diese Kontaktdruckeinstellfeder 19 drückt den
Kontakt 5 mit angemessenem Druck auf den Kontakt 4,
um die Kontakte 4, 5 des Unterdruckventils 2 in
einen geschlossenen Elektrodenzustand zu versetzen. Die Kontaktdruckeinstellfeder 19 ist
mit dem erwähnten
Isolierstab 11 verbunden.
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Es ist festzuhalten, dass in dem
Fall, bei dem die gekapselte Schaltanlage so aufgebaut ist, dass
der herkömmliche
Unterdruckleistungsschalter in unveränderter Form im Gasbehälter 1 angeordnet
ist, der Isolierstab 11 direkt an der beweglichen Stromführungsstange 9 befestigt
ist. Darüber
hinaus ist bei diesem Aufbau die Kontaktdruckeinstellfeder 19 an
der Betätigungsstange 17 befestigt,
und die erwähnte
Feder 19 ist mit dem Isolierstab 11 verbunden.
Im Ergebnis wird die erwähnte
bewegliche Stromführungswelle 9 einschließlich des Unterdruckventils 2 und
der feststehenden Stromführungswelle 8 in
einem Zustand gehalten, in dem sie mit einer hohen Spannung beaufschlagt
wird. Dabei wird die Kontaktdruckeinstellfeder 19 durch
den Isolierstab 11 isoliert und deshalb einschließlich der
Betätigungsstange
17, dem Betätigungsmechanismusteil 18 und
der Wandfläche
des Gasbehälters 1 auf
Massepotential gehalten.
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Bei dem erwähnten Aufbau wird, wenn sich
die Kontakte 4, 5 des Unterdruckventils 2 in
einem geöffneten
Elektrodenzustand befinden und das Betätigungsmechanismusteil 18 aus
diesem Zustand heraus betätigt
wird, um die Betätigungsstange 17 in
der Zeichnung nach rechts anzutreiben, eine Antriebskraft über die Kontaktdruckeinstellfeder 19 und
den Isolierstab 11 auf die bewegliche Stromführungswelle 9 übertragen.
Im Ergebnis werden die Kontakte 4, 5 des Unterdruckventils 2 in
den geschlossenen Elektrodenzustand versetzt. Deshalb fließt beispielsweise über die
feststehende Stromführungswelle 8,
die Kontakte 4, 5 des Unterdruckventils 2,
die bewegliche Stromführungswelle 9 und
den flexiblen Leiter 10 ein elektrischer Strom durch die Hauptschaltung.
Wird andererseits das Betätigungsmechanismusteil 18 so
betätigt,
dass es die Betätigungsstange 17 in
der Zeichnung nach links antreibt, werden die Kontakte 4, 5 des
Unterdruckventils 2 in den geöffneten Elektrodenzustand versetzt,
wodurch der durch die Hauptschaltung fließende Strom unterbrochen wird.
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Die gekapselte Schaltanlage, die
so aufgebaut ist, dass der herkömmliche
Unterdruckleistungsschalter in unveränderter Form, wie in 7 gezeigt, im Gastank 1 angeordnet
ist, wirft jedoch die folgenden Probleme auf.
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Und zwar liegt ein Ende der Betätigungsstange 17 auf
dem Betätigungsmechanismusteil 18 und
das andere Ende auf dem Führungsteil 20 des
Gasbehälters 1 auf,
deshalb schwingt die Betätigungsstange 17, die
auf zwei solchen Punkten aufliegt, kaum vertikal entlang der zur
Wellenrichtung senkrechten Richtung.
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Andererseits liegt die bewegliche
Stromführungswelle 9 nur
mit ihrer Mitte auf dem Führungsteil 15 auf,
das am Gehäuse 3 des
Unterdruckventils 2 ausgebildet ist, und der bewegliche
Kontakt 5 ist dem feststehenden Kontakt 4 auf
einer Endseite der beweglichen Stromführungswelle 9 zugewandt,
und das andere Ende der beweglichen Stromführungswelle 9 ist über den
Isolierstab 11 mit der nachgiebigen Kontaktdruckeinstellfeder 19 verbunden.
Aufgrund eines solchen Aufbaus können
die Teile vom Isolierstab 11 über die bewegliche Stromführungswelle 9 bis
zum beweglichen Kontakt 5 insgesamt einfach entlang der
zur Wellenrichtung senkrechten Richtung schwingen, wobei das Führungsteil 15 des
Unterdruckventils 2 als Auflagepunkt wirkt. Da eine Länge L2 vom
Isolierstab 11 zum beweglichen Kontakt 5 länger ist,
schwingen die Teile insgesamt mehr.
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Wie vorstehend beschrieben, besteht,
wenn der Schwingungsbetrag der Teile vom Isolierstab 11 über die
bewegliche Stromführungswelle 9 bis
zum beweglichen Kontakt 5 insgesamt hoch ist, eine Zunahme
bei der Lastverlagerung auf der Oberfläche der Kontakte 4, 5 des
Unterdruckventils 2 und eine Zunahme bei der Reibungskraft
am Führungsteil 15,
auf dem die Stromführungswelle 9 gehaltert
ist. Die Zunahme bei der Lastverlagerung verursacht eine Zunahme
beim Kontaktwiderstand auf der Oberfläche der Kontakte 4, 5 des
Unterdruckventils 2, was gegebenenfalls zu einem Energieverlust
führt.
Wenn die Reibungskraft am Führungsteil 15 zunimmt,
ist eine größere Betätigungskraft
für das
Betätigungsmechanismusteil 18 erforderlich,
was einem glatten Betrieb im Wege steht.
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Wird die bewegliche Stromführungswelle 9 von
der Länge
her kürzer
ausgelegt, verkürzt
sich auch die Länge
L2 vom Isolierstab 11 zum beweglichen Kontakt 5, und es
ist möglich,
den Schwingungsbetrag zu senken. Im gegenwärtigen Aufbau müssen jedoch
der flexible Leiter 10 und verschiedene nicht gezeigte
Teile in der Mitte der beweglichen Stromführungswelle 9 befestigt
werden. Während
für diese
Teile ein Bauraum sichergestellt ist, ist eine große Abnahme
bei der Länge
der beweglichen Stromführungswelle 9 nicht
immer leicht zu erzielen, womit eine Grenze bei der Verkürzung besteht.
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Die vorliegende Erfindung wurde gemacht,
um die vorstehend erörterten
Probleme zu lösen,
und sie hat zur Aufgabe, eine gekapselte Schaltanlage bereitzustellen,
bei der ein Schwingungsbetrag einer beweglichen Stromführungswelle
und eines beweglichen Kontakts eines Unterdruckventils minimiert
ist, eine Lastverlagerung auf der Oberfläche der Kontakte reduziert
ist,' und eine Reibungskraft
an dem Abschnitt, an dem die bewegliche Stromführungswelle gehaltert ist,
reduziert ist.
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Um die vorstehende Aufgabe zu erfüllen, ist
in einer erfindungsgemäßen gekapselten
Schaltanlage ein mit einem Paar von Schaltkontakten versehenes Unterdruckventil
in einem mit Isoliergas gefüllten
Behälter angeordnet;
eine Endseite einer beweglichen Stromführungswelle ist integral mit
einem beweglichen Kontakt des erwähnten Unterdruckventils gekoppelt;
und eine Kontaktdruckeinstellfeder ist auf der anderen Endseite dieser
Stromführungswelle
angeordnet. Eine Betätigungsstange
ist angeordnet, die sich durch den erwähnten Gasbehälter erstreckt;
ein Betätigungsmechanismusteil,
das den Schaltvorgang des Unterdruckventils bewerkstelligt, ist
an der erwähnten,
außerhalb
des Gasbehälters
befindlichen Betätigungsstange
angebracht; ein Isolierstab ist an der erwähnten, innerhalb des Gasbehälters befindlichen
Betätigungsstange
angebracht; und der erwähnte
Isolierstab isoliert elektrisch zwischen der Betätigungsstange und der erwähnten Kontaktdruckeinstellfeder;
und die erwähnte
Kontaktdruckeinstellfeder ist mit dem erwähnten Isolierstab verbunden.
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Bei der gekapselten Schaltanlage
des obigen Aufbaus befinden sich nur die bewegliche Stromführungswelle
und der bewegliche Kontakt ohne Isolierstab an der Unterdruckventilseite
der nachgiebigen Kontaktdruckeinstellfeder. Deshalb ist die Länge der
Teile von der beweglichen Stromführungswelle
bis zum beweglichen Kontakt insgesamt verkürzt. Im Ergebnis ist ein Schwingungsbetrag
der beweglichen Stromführungswelle
und des beweglichen Kontakts des Unterdruckventils minimiert, eine
Lastverlagerung auf der Oberfläche
der Kontakte ist reduziert, und eine Reibungskraft an dem Abschnitt,
an dem die bewegliche Stromführungswelle
gehaltert ist, ist reduziert.
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Bei der erfindungsgemäßen gekapselten
Schaltanlage ist der Isolierstab an der Betätigungsstange befestigt, und
die Kontaktdruckeinstellfeder ist direkt an einem Ende der beweglichen
Stromführungswelle
angebracht. Deshalb befinden sich nur die bewegliche Stromführungswelle
und der bewegliche Kontakt an der Unterdruckventilseite der Kontaktdruckeinstellfeder.
Folglich ist die Länge
der Teile von einer Endseite der beweglichen Stromführungswelle
zum beweglichen Kontakt insgesamt verkürzt. Im Ergebnis ist nicht
nur die Schaltanlage weiter verkleinert, sondern auch der Schwingungsbetrag
der beweglichen Stromführungswelle
und des beweglichen Kontakts des Unterdruckventils ist minimiert,
und eine Lastverlagerung auf der Oberfläche der Kontakte ist reduziert.
Deshalb ist ein Energieverlust zwischen den Kontakten gesenkt. Darüber hinaus
ist eine Reibungskraft an dem Abschnitt, an dem die bewegliche Stromführungswelle
gehaltert ist, reduziert, und folglich kann das Betätigungsmechanismusteil
mit einer geringen Betätigungskraft
betätigt
werden, was zu einer mit Leichtigkeit verbesserten Betriebsleistung
führt.
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1 ist
eine schematische Anlageansicht, die eine gekapselte Schaltanlage
nach Ausführungsform 1
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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2 ist
eine Schnittansicht, die einen Aufbau in der Nähe eines Isolierstabs zeigt,
der aus der gekapselten Schaltanlage von 1 herausgenommen wurde.
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3 ist
ein Kennliniendiagramm, das ein Verhältnis zwischen der am in 2 gezeigten Isolierstab ausgebildeten
Isolationsbarriere und der dielektrischen Durchbruchspannung zeigt.
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Die 4(a) und (b) sind jeweils Vorderansichten,
die einen Zustand zeigen, bei dem ein Außendurchmesser einer Federhalteplatte
zum Andrücken
einer Kontaktdruckeinstellfeder gegenüber dem Außendurchmesser der am Isolierstab
ausgebildeten Isolationsbarriere verändert ist.
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5 ist
eine graphische Kennliniendarstellung, die ein Verhältnis zwischen
der dielektrischen Durchbruchspannung und dem Außendurchmesser der Federhalteplatte
zeigt, wenn der Außendurchmesser
der Federhalteplatte der am Isolierstab angeordneten Kontaktdruckeinstellfeder
verändert
wird.
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6 ist
eine Schnittansicht, die eine Abwandlung des Isolierstabs zeigt.
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7 ist
eine Schemaansicht, bei der eine gekapselte Schaltanlage aufgebaut
ist, indem ein herkömmlicher
Unterdruckleistungsschalter, in unveränderter Form in einem Gasbehälter angeordnet
ist.
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Ausführliche
Beschreibung der Erfindung
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Ausführungsform 1.
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1 ist
eine Schemaansicht, die einen Aufbau einer gekapselten Schaltanlage
nach Ausführungsform
1 der Erfindung zeigt, und 2 ist
eine Schnittansicht, die den Abschnitt in der Nähe eines Isolierstabs herausnimmt.
Dieselben Bezugszahlen bezeichnen gleiche, in 7 gezeigte Komponenten.
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Die gekapselte Schaltanlage nach
dieser Ausführungsform
1 weist einen Gasbehälter 1 auf,
und dieser Gasbehälter 1 ist
mit einem Isoliergas gefüllt.
In diesem Beispiel ist der Gasbehälter mit Isoliergas gefüllt, welches unbehandelte
Umgebungsluft bei einem beliebigen Druck in einem Bereich von 0,1
bis 0,30 MPa. abs. ist.
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Ein Unterdruckventil 2 ist
im Gasbehälter 1 angeordnet
und durch ein nicht gezeigtes Teil befestigt. Dieses Unterdruckventil 2 ist
mit einem feststehenden Schaltkontakt 4 und einem beweglichen
Schaltkontakt 5 ausgestattet, die in einem Gehäuse 3 ein
Paar bilden. Ein Ende einer feststehenden Stromführungswelle 8 ist
integral mit dem feststehenden Kontakt 4 des Unterdruckventils 2 vorgesehen,
und eine Endseite einer beweglichen Stromführungswelle 9 ist
integral mit dem beweglichen Kontakt 5 vorgesehen. Beide
Stromführungswellen 8 und 9 erstrecken
sich durch das Gehäuse 3 und
springen von diesem vor. Eine Leitung einer nicht gezeigten Hauptschaltung
ist an die feststehende Stromführungswelle 8 angeschlossen,
und eine Leitung einer nicht gezeigten Hauptschaltung ist über einen
flexiblen Leiter 10 an die bewegliche Stromführungswelle 9 angeschlossen.
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Darüber hinaus ist eine Kontaktdruckeinstellfeder 19 an
der anderen Endseite der beweglichen Stromführungswelle 9 angebracht
und drückt
den Kontakt 4 mit angemessenem Druck auf den Kontakt 5,
wenn sich die Kontakte 4, 5 des Unterdruckventils
2 im geschlossenen Elektrodenzustand befinden. Bezugszahl 14 ist eine
Lichtbogenabschirmung, die das Paar Kontakte 4, 5 abdeckt,
und Bezugszahl 15 ist ein Führungsteil, das so am Gehäuse 3 ausgebildet
ist, dass sich die bewegliche Stromführungswelle 9 sowohl
durch das Führungsteil 15 erstreckt
als auch von diesem Führungsteil 15 gehaltert
wird. Bezugszahl 16 ist ein Balg zum Aufrechterhalten der
Luftdichtigkeit im Unterdruckventil 2.
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Eine Betätigungsstange 17 ist
so angeordnet, dass sie sich durch ein am Gasbehälter 1 ausgebildetes Führungsteil 20 erstreckt,
und ein Balg zum Aufrechterhalten der Luftdichtigkeit im Gasbehälter 1 ist
am Führungsteil 20 angebracht.
Ein Betätigungsmechanismusteil 18 zum
Bewerkstelligen des Schaltvorgangs des Unterdruckventils 2 ist
außerhalb
des Gasbehälters 1 an
der Betätigungsstange 17 befestigt,
und ein Isolierstab 11 ist innerhalb des Gasbehälters 1 an
der Betätigungsstange 17 befestigt.
Dieser Isolierstab 11 überträgt eine
Betätigungskraft
vom Betätigungsmechanismusteil 18 auf
den beweglichen Kontakt 5 des Unterdruckventils 2 und
isoliert elektrisch zwischen dieser Betätigungsstange 17 und
der Kontaktdruckeinstellfeder 19. Der Isolierstab 11 ist
mit der Kontaktdruckeinstellfeder 19 verbunden.
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In dieser Ausführungsform 1 ist die Kontaktdruckeinstellfeder 19 direkt
an der beweglichen Stromführungswelle 9 angebracht,
und der Isolierstab 11 ist an der Betätigungsstange 17 befestigt.
Von der Seite des Unterdruckventils 2 aus zur Seite des
Betätigungsmechanismusteil 18 hin
gesehen, wird klar, dass die Kontaktdruckeinstellfeder 19 und
der Isolierstab 11 im Vergleich zu denjenigen des in 7 gezeigten Aufbaus in umgekehrter
Reihenfolge angeordnet sind. Deshalb wird kontinuierlich eine hohe
Spannung (eine handelsüblich
verfügbare
Wechselspannung) an die Kontaktdruckeinstellfeder 19 zusammen
mit der beweglichen Stromführungswelle 9,
dem Unterdruckventil 2 und der feststehenden Stromführungswelle 8 angelegt.
Andererseits werden die Betätigungsstange 17,
das Betätigungsmechanismusteil 18 und
die Wandfläche
des Gasbehälters 1 auf
Massepotential gehalten.
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Die Kontaktdruckeinstellfeder 19 ist
nachgiebig. Dementsprechend ist, was den Abschnitt von dieser Kontaktdruckeinstellfeder
19 zum beweglichen Kontakt 5 des Unterdruckventils 2 in
der rechten Hälfte
der Zeichnung anbelangt, die gesamte Länge der Teile vom Isolierstab 11 ab,
der mit der Kontaktdruckeinstellfeder 19 in Kontakt ist, über die
bewegliche Stromführungswelle 9 bis
hin zum beweglichen Kontakt 5 in dem in 7 gezeigten Aufbau eine Länge L2.
Andererseits ist die Gesamtlänge
der Teile von der beweglichen Stromführungswelle 9 ab,
die mit der Kontaktdruckeinstellfeder 19 in Kontakt ist,
bis hin zum beweglichen Kontakt 5, in dieser Ausführungsform
1 eine Länge
L1. Da in dieser Ausführungsform
1 der Isolierstab 11 nicht auf der rechten Seite der nachgiebigen
Kontaktdruckeinstellfeder 19 angeordnet ist, ist der Schwingungsbetrag
der beweglichen Stromführungswelle 9 und
des beweglichen Kontakts 5 des Unterdruckventils 2 um
L2 > L1 reduziert.
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Im Ergebnis ist eine Lastverlagerung
auf den Oberflächen
der Kontakte 4, 5 des Unterdruckventils 2 reduziert
und der Kontaktwiderstand der Kontakte 4, 5 ist
ebenfalls reduziert, was gegebenenfalls zu einer Abnahme des Widerstandsverlusts
beim Anlegen von Energie führt.
Darüber
hinaus ist eine Reibungskraft am Führungsteil 15 reduziert,
an dem die bewegliche Stromführungswelle 9 gehaltert
ist, und folglich wird es möglich,
das Betätigungsmechanismusteil 18 selbst
mit geringer Betätigungskraft
in praktischen Betrieb zu nehmen.
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Wird ein Unterdruckleistungsschalter
so aufgebaut, dass der Isolierstab 11 der Umgebungsluft
ausgesetzt ist, wie in der vorerwähnten (ungeprüften) japanischen
Patentanmeldung Nr. 1997-147700 offenbart wurde, besteht die Möglichkeit,
dass sich Luftfeuchtigkeit und Fremdkörper, die in der Luft enthalten
sind, an der Oberfläche
des Isolierstabs 11 festsetzen, wodurch sich der Isolierwiderstand
verschlechtert.
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Andererseits ist bei der gekapselten
Schaltanlage nach dieser Ausführungsform
1 der Isolierstab 11 im Gasbehälter 1 untergebracht,
und es besteht im Wesentlichen keine Möglichkeit, dass sich Feuchtigkeit
und Fremdkörper
am Isolierstab 11 festsetzen. Es ist deshalb nicht notwendig,
irgendeine spezielle Vorsorge im Hinblick auf Aufrechterhaltung
des Oberflächenisolierwiderstands
zu treffen. Anders ausgedrückt
ist es, was den Isolierstab 11 der gekapselten Schaltanlage
betrifft, möglich,
das Augenmerk ausschließlich
auf eine Verbesserung der dielektrischen Durchbruchspannung zwischen
Hoch- und Niederspannung zu legen. Vom vorstehenden Standpunkt her
nimmt diese Ausführungsform
für den
Isolierstab 11 einen in 2 gezeigten
Aufbau an.
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Der Isolierstab 11 in dieser
Ausführungsform
1 besteht aus einem nichtleitenden Werkstoff wie Epoxid- oder Polyesterharz,
und ein hoch spannungsseitiger Leiter 24 aus Metall ist
integral in diesem Isolierstab 11 auf der Oberseite in
dessen Mittelachse eingebettet. Darüber hinaus ist eine niederspannungsseitige
Verbindungsstange 30 aus Metall, die integral mit der erwähnten Betätigungsstange 17 verbunden
ist, integral im Isolierstab 11 auf dessen Unterseite eingebettet.
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Eine umlaufende Nut 11a mit
einer vorbestimmten Tiefe H1 ist am oberen Abschnitt des Isolierstabs 11 konzentrisch
mit dem hochspannungsseitigen Leiter 24 ausgebildet, und
die Außenseite
dieser umlaufenden Nut 11a ist so ausgebildet, dass sie
als zylindrisches Isolierbarrierenteil 11b dient. Dementsprechend
hat dieses Isolierbarrierenteil 11b eine Höhe H1, die
gleich der erwähnten
Tiefe H1 ist. Die umlaufende Nut 11a zur Ausbildung des
Isolierbarrierenteils 11b mündet nach oben, dies ruft jedoch
keine Probleme hervor, weil der ganze Isolierstab 11 ja
im Gasbehälter 1 untergebracht
ist und im Wesentlichen keine Möglichkeit
besteht, dass sich Feuchtigkeit oder Fremdkörper am Isolierstab 11 ansetzen.
Darüber
hinaus ist ein Falz (Falzteil) 11c zum Sicherstellen einer
langen Kriechstrecke zur Isolierung vom Isolierbarrierenteil 11b zur
Betätigungsstange 17 am
unteren Abschnitt des Isolierstabs 11 ausgebildet.
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Die Kontaktdruckeinstellfeder 19 ist
in der erwähnten
umlaufenden Nut 11a angeordnet. Darüber hinaus ist eine Federführung 25 auf
einer Innenwandfläche
der umlaufenden Nut 11a angeordnet, um zu verhindern, dass
sich der Isolierstab 11 aufgrund der Positionierungs- und
Federwirkungskraft der Kontaktdruckeinstellfeder 19 verformt
oder einreißt.
Darüber
hinaus ist eine Federhalteplatte 26 an einem oberen Ende
der Kontaktdruckeinstellfeder 19 angeordnet, um die vorgenannte
Feder 19 bei einer vorbestimmten Länge zu halten und eine angemessene
Federwirkungskraft zu erzeugen. Die Federhalteplatte 26 ist
mit einem Schraubenbolzen 29 zusammen mit einem inneren
Befestigungsteil 27 und einem äußeren Befestigungsteil 28 am
hochspannungsseitigen Leiter 24 angeschraubt und daran
befestigt. Darüber
hinaus ist das andere Endteil einer hochspannungsseitigen Verbindungsstange 31,
die integral mit der erwähnten beweglichen
Stromführungswelle 9 verbunden
ist, mit dem äußeren Befestigungsteil 28 verschraubt.
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3 zeigt
Ergebnisse der Messung der dielektrischen Durchbruchspannung Vb
in der Umgebungsluft in dem Fall, bei dem die Höhe H1 des Isolierbarrierenteils 11b des
wie in 2 gezeigt aufgebauten
Isolierstabs 11 in drei Stufen verändert wird.
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Aus 3 wird
klar, dass die Durchbruchspannung 150 kV beträgt, wenn die Höhe H1 des
Isolierbarrierenteils 11b 5 mm beträgt, und die Durchbruchspannung
200 kV überschreitet,
wenn die Höhe
H1 18 mm beträgt.
Beträgt
die Höhe
H1 33 mm, ist die Durchbruchspannung fast gleich derjenigen wie
bei 18 mm, was bedeutet, dass die dielektrische Durchbruchspannung
so gesättigt
ist, dass sie auf einem festen Wert bleibt. Ein starkes elektrisches
Feld entsteht an einem Ende der Federhalteplatte 26, welches
eine elektrische Entladung vom Ende der Federhalteplatte 26 induzieren
kann. Eine Entstehung der elektrischen Entladung ist jedoch eingeschränkt, und
die dielektrische Durchbruchspannung steigt unter der Bedingung,
dass die Höhe
H1 des Isolierbarrierenteils 11b auf einen. angemessenen
Wert eingestellt ist. Obwohl der Vorteil, das Isolierbarrierenteil 11b anzuordnen,
auch dann zu erkennen ist, wenn H1 weniger als 20 mm beträgt, legen
die in 3 gezeigten Ergebnisse
nahe, dass die Höhe
H1 vorzugsweise nicht weniger als 20 mm betragen sollte.
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Auf diese Weise wird, wenn das Isolierbarrierenteil 11b so
eingestellt wird, dass es nicht weniger als 20 mm in der Höhe H1 beträgt, die
Durchbruchspannungsleistung des Isolierstabs 11 merklich
verbessert. Deshalb wird durch den Isolierstab 11 selbst
dann eine ausreichende Durchbruchspannung gewährleistet, wenn die Kontaktdruckeinstellfeder 19 direkt
an der beweglichen Stromführungswelle 9 angebracht
ist.
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4(a) zeigt
einen Fall, bei dem allein der Außendurchmesser der Federhalteplatte 26 so
verändert wird,
dass er größer als
der Innen durchmesser des Isolierbarrierenteils 11b ist. 4(b) zeigt einen anderen Fall,
bei dem der Außendurchmesser
der Federhalteplatte 26 so verändert ist, dass er kleiner
ist als der Innendurchmesser des Isolierbarrierenteils 11b. 5 zeigt Ergebnisse der Messung
der Durchbruchspannung Vb in der Luft, wenn der Außendurchmesser
der Federhalteplatte 26 wie in den 4(a) und (b) gezeigt
verändert wird.
In diesem Beispiel beträgt
die Höhe
H1 des Isolierbarrierenteils 11b 20 mm.
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Aus 5 wird
klar, dass die Durchbruchspannung höher ist, wenn der Außendurchmesser
der Federhalteplatte 26 kleiner ist als der Innendurchmesser
des Isolierbarrierenteils 11b. Und zwar, weil dann, wenn der
Außendurchmesser
der Federhalteplatte 26 größer ist als der Innendurchmesser
des Isolierbarrierenteils 11b, leicht eine elektrische
Entladung vom Ende der Federhalteplatte 26 stattfindet
und sich keine ausreichende Barrierenwirkung entfaltet. Hingegen
findet eine elektrische Entladung vom Ende der Federhalteplatte 26 dann
nicht einfach statt, wenn der Außendurchmesser der Federhalteplatte 26 kleiner
ist als der Innendurchmesser des Isolierbarrierenteils 11b.
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Auf diese Weise wird die Durchbruchspannungsleistung
des Isolierstabs 11 dadurch merklich verbessert, dass der
Außendurchmesser
der Federhalteplatte 26 kleiner ist als der Innendurchmesser
des Isolierbarrierenteils 11b. Im Ergebnis kann eine ausreichende
Durchbruchspannung durch den Isolierstab 11 selbst dann
zusammen mit den Vorteilen, die erzielt werden, indem die Höhe H1 des
Isolierbarrierenteils 11b angemessen eingestellt wird,
gewährleistet
werden, wenn die Kontaktdruckeinstellfeder 19 direkt an
der beweglichen Stromführungswelle 9 angebracht
ist.
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Basierend auf der vorstehenden Ausführungsform
1 können
folgende Änderungen
und Abwandlungen vorgenommen werden:
- (1) Der
Isolierstab 11 in der vorstehenden Ausführungsform 1 besitzt einen
Falz 11c, der an einem Abschnitt in der Nähe der mit
der Betätigungsstange 17 verbundenen
niederspannungsseitigen Verbindungsstange 30 ausgebildet
ist. Soll der Isolierstab 11 eine hohe Durchbruchspannung
aufweisen, sollte solch ein Falz 11c vorzugsweise im Hinblick
auf das Sicherstellen einer langen Kriechstrecke zur Isolierung
vorgesehen werden. Es ist auch möglich,
die Ausbildung solch eines Falzes 11c dann wegzulassen,
wenn keine sehr hohe Durchbruchspannung erforderlich ist. Ein Weglassen
der Ausbildung des Falzes 11c ermöglicht es, den Aufbau und die
Herstellung des Isolierstabs 11 problemlos zu vereinfachen.
- (2) Außer
der Gestaltung des in 2 gezeigten
Isolierstabs 11, lässt
sich auch eine andere, in 6 gezeigte
Gestaltung anwenden. Der in 6 gezeigte
Isolierstab 11 ist so angeordnet, dass sich eine Höhe H2 des
Isolierbarrierenteils 11b in der Wellenrichtung über der
Stelle erstreckt, an der die Federhalteplatte 26 angebracht
ist. Deshalb sind bei diesem Aufbau sowohl die Kontaktdruckeinstellfeder 19 als
auch die Federhalteplatte 26 im Isolierbarrierenteil 11b angeordnet.
Indem dieser Aufbau verwendet wird, ist der Großteil des Abschnitts, auf den
eine Hochspannung angelegt wird und auf dem eine elektrische Entladung stattfindet,
mit dem Isolierbarrierenteil 11b bedeckt und im Ergebnis
wird die Durchbruchspannungsleistung umso mehr verbessert.
- (3) Obwohl in der vorstehenden Ausführungsform 1 der Balg 21 verwendet
wird, um die Luftdichtigkeit des an der Wandfläche des Gasbehälters 1 ausgebildeten
Führungsteils 20 sicherzustellen,
ist auch vorzuziehen, einen Aufbau anzunehmen, bei dem ein O-Ring
am Führungsteil 20 eingebaut
wird.
- (4) Obwohl in der vorstehenden Ausführungsform 1 unbehandelte,
unter Druck stehende Luft als Isoliergas verwendet wird, mit dem
der Gasbehälter 1 dieser
gekapselten Schaltanlage befüllt
ist, ist auch vorzuziehen, irgendeine Umgebungsluft, wobei deren
Wasser und/oder Staub entfernt ist, Stickstoffgas, ein Gemisch aus
Sauerstoff- und Stickstoffgas, und ein Gemisch aus Kohlenstoff-
und Stickstoffgas zu verwenden. In diesem Fall liegt der Gasdruck
bei jedem beliebigen Wert in einem Bereich von 0,1 bis 0,30 MPa. abs.
Alle diese Gase haben keine oder nur eine vernachlässigbare
Auswirkung auf den Treibhauseffekt, und sie eignen sich aufgrund
ihrer sogenannten globalen Umweltfreundlichkeit.
Die Verwendung
elektronegativen Gases wie SF6 (Schwefelhexafluorid),
c-C4F8, C2F6 oder C3F8 führt im Vergleich
zur vorstehend beschriebenen Luft etc. zu einer Verbesserung bei
der Durchbruchspannungsleistung der gekapselten Schaltanlage und
weist den Vorteil auf, dass eine hochzuverlässige gekapselte Schaltanlage
erhalten wird. Darüber
hinaus bringt die Minimierung der Einwirkung auf den Treibhauseffekt durch
das Mischen des vorstehenden elektronegativen Gases mit Stickstoffgas
oder Luft den Vorteil mit sich, dass eine geeignete Durchbruchspannung
und Umweltfreundlichkeit aufrechterhalten wird.
- (5) Die vorliegende Erfindung ist nicht auf den in der vorstehenden
Ausführungsform
1 beschriebenen Aufbau beschränkt
und selbstverständlich
können
verschiedene Änderungen
und Abwandlungen vorgenommen werden, ohne dass dabei der Rahmen
der Erfindung verlassen würde.
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