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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Ejektorpumpe, welche eine kinetische Pumpe zum Pumpen eines
Fluids mittels Mitreißens
eines Hochgeschwindigkeitsstrahlstroms eines Antriebsfluids ist. Die
Ejektorpumpe ist mit einer konisch zulaufenden Düse und einer konisch zulaufenden
Nadel aufgebaut und wird geeigneterweise für einen Dampfkompressions-Kühlkreis
(Ejektorpumpenkreis) verwendet, bei welchem die Ejektorpumpe als
Pumpeinheit zum Zirkulieren eines Kältemittels benutzt wird (z.B. JIS
Z 8126 2.2.2.3).
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Herkömmlicherweise wird eine Lavaldüse in einem
Ejektorpumpenkreis zum Erhöhen
einer Strömungsgeschwindigkeit
eines aus der Lavaldüse
gespritzten Fluids verwendet. Wenn die Strömungsgeschwindigkeit des aus
der Lavaldüse
gespritzten Fluids erhöht
wird, wird eine Pumpwirkung der Ejektorpumpe durch das Mitreißen des
Hochgeschwindigkeitsstrahlstroms erhöht. Die Lavaldüse hat einen Verengungsabschnitt
und einen Diffusorabschnitt stromab des Verengungsabschnitts. Der
Verengungsabschnitt ist der am meisten reduzierte Bereich in einem
Fluidkanal in der Lavaldüse.
Der Diffusorabschnitt hat eine Kanalquerschnittsfläche, die
sich von dem Verengungsabschnitt in stromabwärtiger Richtung in dem Fluidkanal
erweitert (z.B.
JP-A-10-205898 und
JP-A-5-312421 ).
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In einer idealen Lavaldüse wird
ein Kältemittel
(Fluid) gedrosselt, wenn es zu dem Verengungsabschnitt strömt. Die
Strömungsgeschwindigkeit
des Kältemittels
wird erhöht
und wird in dem Verengungsabschnitt zu Mach 1 (kritischer Zustand).
Das Kältemittel
wird nach Durchlaufen des Verengungsabschnitts gesiedet, während es
in dem Diffusorabschnitt gedehnt wird, sodass die Strömungsgeschwindigkeit
des Kältemittels
in dem Diffusorabschnitt Mach 1 übersteigt.
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Ferner kann ein regelbares Drosselventil
an einer stromaufwärtigen
Seite der Düse
zum Verändern
einer Kältemittelströmungsrate
in der Düse
vorgesehen sein, um eine Anpassung an eine Änderung eines Betriebszustandes
in dem Ejektorpumpenkreis zu erzielen. Alternativ wird eine Auslasskanalfläche der
Düse verändert, um
so eine Anpassung an eine Änderung
des Betriebszustandes in dem Ejektorpumpenkreis zu erzielen.
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Die durch die Düse strömende Kältemittelströmungsrate
verändert
sich im Wesentlichen proportional zu einer Kanalfläche des
Verengungsabschnitts. Deshalb müssen
der Diffusorabschnitt und der Verengungsabschnitt in der Lavaldüse exakt
gefertigt werden. Daher muss eine Toleranz des Diffusorabschnitts
und des Verengungsabschnitts exakt kontrolliert werden. Insbesondere
muss die Toleranz des Diffusorabschnitts und des Verengungsabschnitts
in der in einer Haus-Klimaanlage oder einer Fahrzeug-Klimaanlage
benutzten Lavaldüse
auf 100 μm
gesteuert werden. Deshalb ist die Lavaldüse schwierig herzustellen.
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Außerdem hängt eine Strömungscharakteristik
der Lavaldüse
von einer Kanalquerschnittsfläche
in dem Verengungsabschnitt ab. Ein geeigneter Expansionszustand
an der stromabwärtigen
Seite des Verengungsabschnitts hängt
von einer Kanalquerschnittsfläche
einer Düsenauslassöffnung ab. Deshalb
muss, falls eine Kühlleistung
des Ejektorpumpenkreises geändert
wird, d.h. eine Spezifikation einer Kühlleistung oder ein konstruktiver
Druckzustand verändert
wird, die Lavaldüse
entsprechend der Änderung
der Kühlleistung
des Ejektorpumpenkreises hergestellt werden.
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Deshalb müssen, wenn viele Arten von
Ejektorpumpenkreisen jeweils in Abhängigkeit von verschiedenen
Kühlleistungen
und verschiedenen Betriebsbedingungen konstruiert werden, spezielle
Düsen entsprechend
jeder Spezifikation wie beispielsweise der Kühlleistung und der Betriebsbedingung hergestellt
werden. D.h. weitere Investitionen zum Aufbauen der Ejektorpumpenkreise
werden benötigt, und
ebenso wird zusätzliche
Arbeitskraft zum Herstellen vieler Arten der Düsen benötigt, sodass die Herstellungskosten
von Ejektorpumpenkreisen, d.h. von Düsen erhöht werden.
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Im Allgemeinen wird die Lavaldüse in einer Kältemaschine
verwendet, wenn eine Schwankung einer Wärmelast in der Kältemaschine
relativ klein ist. In diesem Fall hängt das Gleichgewicht des Ejektorpumpenkreises
von einer festen Eigenschaft der Lavaldüse ab. Hierbei wird die Lavaldüse anfänglich basierend
auf einem bestimmten Zustand, wie beispielsweise einem Zustand maximaler
Wärmelast konstruiert.
Wenn sich jedoch die Wärmelast ändert, ändert sich
auch ein Druckzustand. In diesem Fall ändert sich der Dehnungszustand
des Kältemittels
in einen unzureichenden Zustand oder einen übermäßigen Zustand.
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Wie in 19A dargestellt,
wird, wenn ein Einlassdruck der Lavaldüse PH1 ist, ein Düsenauslassdruck
ein geeigneter Auslassdruck PL. In diesem Fall dehnt sich das Kältemittel
in dem Diffusorabschnitt der Lavaldüse richtig. Wenn jedoch der
Einlassdruck der Lavaldüse
zu PH2 wird, dehnt sich das Kältemittel
in der Lavaldüse
nicht ausreichend. In diesem Fall sinkt der Düsenauslassdruck nicht auf den richtigen
Auslassdruck PL, und die Düsenwirkung wird
vermindert. Wie in 19B dargestellt,
sinkt, wenn der Auslassdruck der Lavaldüse PL3 ist, der Druck des Kältemittels
von PH auf PL3. In diesem Fall dehnt sich das Kältemittel in dem Diffusorabschnitt
der Lavaldüse
richtig. Wenn jedoch der Auslassdruck der Lavaldüse zu PL4 wird, sinkt der Druck des
Kältemittels
nicht von PH auf PL4. In diesem Fall dehnt sich das Kältemittel
in der Lavaldüse
nicht ausreichend, und die Düsenwirkung
ist vermindert. Deshalb sinkt die Düsenwirkung in der Lavaldüse, wenn sich
entweder der Einlassdruck oder der Auslassdruck verändert.
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Alternativ kann in einer regelbaren
Düse, bei welcher
das Ende des Nadelventils an einer stromaufwärtigen Seite des Verengungsabschnitts
angeordnet ist, die Querschnittsfläche des Fluidkanals auf der
stromabwärtigen
Seite des Verengungsabschnitts nicht verändert werden. Wie in
20 dargestellt, sinkt der
Druck an dem Verengungsabschnitt, wenn die Querschnittsfläche des
Kältemittelkanals
in dem Verengungsabschnitt (d.h. die Drosselfläche) reduziert ist. Wenn die
Drosselfläche
klein ist, wie in dem Fall, wenn sich der Druck wie durch
und ♦ dargestellt
verändert,
sinkt der Druck an dem Verengungsabschnitt einmal, der Druck steigt
jedoch wieder zu dem Düsenauslass.
Dieser Druckabfall und -anstieg wird durch eine übermäßige Dehnung zwischen dem Verengungsabschnitt
und dem Düsenauslass
bewirkt. In diesem Fall kann die aus der Düse ausgegebene Kältemittelgeschwindigkeit
nicht bis auf die Schallgeschwindigkeit erhöht werden, und die Leistung
der Ejektorpumpe sinkt.
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21 ist
ein Diagramm einer Druckverteilung in dem Diffusorabschnitt der
Düse und
einer dimensionslosen Zahl D (d.h. Kanalquerschnittsfläche in dem
Diffusorabschnitt/Kanalquerschnittsfläche in dem Verengungsabschnitt),
wenn sich die Drosselfläche
(d.h. Kanalfläche
in dem Drosselabschnitt) ändert.
In 21 wird Kohlendioxid
für das
Kältemittel verwendet,
und die Temperaturbedingung und die Druckbedingung sind in dem Düseneinlass
konstant. Die in 21 dargestellte
Beziehung kann auf eine Strömung über Schallgeschwindigkeit
angewendet werden und kann nicht auf einen Strömungszustand angewendet werden,
in welchem der Druck in der Düse
steigt, weil durch eine übermäßige Dehnung eine
Stoßwelle
erzeugt wird.
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Wie in
21 dargestellt, ändert sich
die Beziehung zwischen dem Druck und der dimensionslosen Zahl D
nicht stark, selbst wenn sich die Querschnittsfläche in dem Verengungsabschnitt
(d.h. Drosselfläche) ändert. Insbesondere
zeigen die durch die Markierungen
dargestellten Beziehungen
eine ähnliche
Charakteristik, wenn sich die Drosselfläche ändert. Wenn jedoch die Drosselfläche reduziert
wird und sich die Düsenauslassfläche nicht ändert, wird
die dimensionslose Zahl D (d.h. Kanalquerschnittsfläche in dem
Düsenauslass/Kanalquerschnittsfläche in der
Verengung) an dem Düsenauslass
groß.
Falls in diesem Fall die Kältemittelgeschwindigkeit über Schallgeschwindigkeit
liegt und sich das Kältemittel
am Auslass der Düse
dehnt, wird der Druck des Kältemittels
entsprechend der Beziehung in
21 klein.
Deshalb kann sich das Kältemittel übermäßig dehnen,
weil der Druck des Kältemittels
am Auslass der Düse
verringert ist. Demgemäß sinkt
die Düsenwirkung
der herkömmlichen
regelbaren Düse.
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In Anbetracht der obigen Probleme
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Ejektorpumpe mit
einer Düse
vorzusehen, welche eine Düsenwirkung
unabhängig
von einem Betriebszustand effektiv verbessern kann. Es ist eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Ejektorpumpe vorzusehen,
welche ihre Herstellungskosten effektiv reduziert, während eine
Düsenleistung
verbessert werden kann.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung
enthält eine
Ejektorpumpe zum Pumpen eines Fluids durch Mitreißen eines
Hochgeschwindigkeitsfluids eine Düse und eine Nadel. Die Düse enthält eine
Fluidauslassöffnung,
aus welcher das Hochgeschwindigkeits fluid gespritzt wird, und einen
auf einer stromabwärtigen
Seite der Fluidauslassöffnung
angeordneten konischen Düsenabschnitt.
Der konische Düsenabschnitt
hat einen Innenkanal mit einem Radialmaß, das zu der Fluidauslassöffnung reduziert
ist. Ferner besitzt eine Nadel einen in dem Innenkanal der Düse angeordneten
konischen Nadelabschnitt, und der konische Nadelabschnitt hat eine
zu einem stromabwärtigen
Ende der Nadel reduzierte Querschnittsfläche. In der Ejektorpumpe ist
das stromabwärtige Ende
der Nadel bezüglich
der Fluidauslassöffnung auf
einer stromabwärtigen
Seite positioniert, und der konische Düsenabschnitt besitzt einen
Kegelwinkel (ϕ1 ), welcher gleich oder größer als
ein Kegelwinkel (ϕ2) des konischen Nadelabschnitts ist.
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So kann eine Düsenstrahlströmung entlang einer
Außenumfangsfläche eines
vorstehenden Teils der Nadel, der aus der Fluidauslassöffnung der
Düse vorsteht,
gebildet werden, und eine Grenzfläche des Düsenstrahlstroms des aus der
Fluidauslassöffnung der
Düse gespritzten
Fluids besitzt eine ausgeglichene Form. Ferner wird die ausgeglichene
Form entsprechend einem Druckunterschied zwischen einem Druckunterschied
des Hochgeschwindigkeitsfluids und des gepumpten Fluids bestimmt
und verändert. Deshalb
kann das aus der Fluidauslassöffnung
der Düse
gespritzte Hochgeschwindigkeitsfluid eine Dehnung nahe einer geeigneten
Dehnung durchführen.
Weil es ferner unnötig
ist, einen Diffusorabschnitt in der Düse vorzusehen, kann der Herstellungsprozess
der Düse
einfach gemacht werden, während
die Düsenleistung
verbessert werden kann.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung
enthält die
Düse einen
geraden Abschnitt, der sich von der Fluidauslassöffnung zu einer stromaufwärtigen Seite um
einen vorbestimmten Abstand erstreckt. In diesem Fall besitzt der
gerade Abschnitt ein inneres Radialmaß, das im Wesentlichen konstant
ist, und der gerade Abschnitt ist an einer direkt stromabwärtigen Seite
des konischen Düsenabschnitts
angeordnet. Ferner ist die Nadel in der Düse angeordnet, um einen Fluidkanal
dazwischen zu definieren, der Fluidkanal besitzt einen Drosselabschnitt,
bei welchem eine Querschnittsfläche
des Fluidkanals am kleinsten wird, und der gerade Abschnitt und
der konische Düsenabschnitt
sind miteinander an dem Drosselabschnitt verbunden. Weil der gerade
Abschnitt in der Düse
gebildet ist, kann die Düse
einfach hergestellt werden. Ferner kann, selbst wenn in der Düse kein Diffusorabschnitt
vorgesehen ist, die Diffusorfunktion in der Düse aufgrund des geraden Abschnitts
und der Nadel der vorliegenden Erfindung erzielt werden.
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Zum Beispiel enthält der konische Nadelabschnitt
einen Fußabschnitt
und einen stromab des Fußabschnitts
angeordneten Endabschnitt. In diesem Fall ist es möglich, einen
Kegelwinkel (φ1)
des Endabschnitts des konischen Nadelabschnitts unterschiedlich
von einem Kegelwinkel (φ2)
des Fußabschnitts
des konischen Nadelabschnitts einzustellen. Ferner kann der konische
Nadelabschnitt eine stromabwärtige
Endfläche
haben, die in einer im Wesentlichen Halbkugelform oder einer flachen
Form gebildet ist. Zusätzlich
kann die Nadel in einer axialen Richtung der Nadel mittels eines
Stellglieds verschoben werden.
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Wenn die Ejektorpumpe für einen
Dampfkompressions-Kühlkreis
verwendet wird, wird der Düsenstrahlstrom
entsprechend einem Betriebszustand des Kreises verändert, und
die Düsenleistung kann
effektiv verbessert werden.
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Obige sowie weitere Aufgaben, Merkmale und
Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten
Beschreibung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen besser verständlich.
Darin zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung eines Dampfkompressions-Kühlkreises
(Ejektorpumpenkreis), in welchem eine Ejektorpumpe der vorliegenden
Erfindung verwendet wird;
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2 eine
schematische Querschnittsansicht einer Ejektorpumpe gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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3 eine
vergrößerte schematische
Querschnittsansicht einer Nadel und einer Düse in der Ejektorpumpe gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel;
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4 ein
Diagramm einer Beziehung zwischen einem Einlasswinkel φ eines Niederdruck-Kältemittelstroms
und einem Druckerhöhungsgrad
des Kältemittels
in der Ejektorpumpe gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
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5A und 5B vergrößerte schematische Querschnittsansichten
von Strahlströmen
A eines Kältemittels
in der Ejektorpumpe, wenn ein Druckunterschied zwischen einem Druck
des Hochdruckstrahlstroms A und einem Druck des Niederdruck-Kältemittelstroms
verändert
wird;
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6 eine
vergrößerte schematische
Querschnittsansicht einer Nadel und einer Düse in einer Ejektorpumpe gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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7 eine
vergrößerte schematische
Querschnittsansicht der Nadel gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel;
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8 eine
vergrößerte schematische
Darstellung der Nadel und eines an einer stromabwärtigen Seite
der Nadel erzeugten Kreisstroms gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel;
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9 eine
vergrößerte schematische
Querschnittsansicht einer Nadel und einer Düse in einer Ejektorpumpe gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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10 eine
schematische Querschnittsansicht einer Ejektorpumpe gemäß einem
vierten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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11A und 11B vergrößerte schematische Querschnittsansichten
von Strahlströmen
A eines Hochdruck-Kältemittels
aus einer Düse
der Ejektorpumpe gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel, wenn
eine Strömungsrate
des Hochdruck-Kältemittels
verändert
wird;
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12 ein
Diagramm zur Erläuterung
einer Charakteristik der Ejektorpumpe im vierten Ausführungsbeispiel,
im Vergleich zu einer Charakteristik einer Ejektorpumpe mit einer
Lavaldüse;
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13 eine
schematische Querschnittsansicht einer Ejektorpumpe gemäß einem
fünften
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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14 eine
vergrößerte schematische Querschnittsansicht
einer Nadel und einer Düse
in der Ejektorpumpe gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel;
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15 eine
vergrößerte schematische Querschnittsansicht
einer Nadel und einer Düse
in einer Ejektorpumpe gemäß einem
sechsten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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16 eine
schematische Querschnittsansicht der Ejektorpumpe gemäß dem sechsten
Ausführungsbeispiel;
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17 ein
p-h-Diagramm gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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18 eine
vergrößerte schematische Querschnittsansicht
einer Nadel und einer Düse
in einer Ejektorpumpe gemäß einem
siebten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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19A ein
Diagramm einer Beziehung zwischen einem Druck in einer Lavaldüse und einem
Abstand von einem Verengungsabschnitt, wenn ein Druckzustand in
einer Einlassöffnung
der Lavaldüse verändert wird,
und 19B ein Diagramm
einer Beziehung zwischen einem Druck in der Lavaldüse und dem
Abstand von dem Verengungsabschnitt, wenn ein Druckzustand in einer
Auslassöffnung
der Lavaldüse
verändert
wird;
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20 ein
Diagramm einer Beziehung zwischen einem Druck in einer regelbaren
Ejektorpumpe und einem Abstand von einem Verengungsabschnitt, wenn
eine Drosselfläche
verändert
wird; und
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21 ein
Diagramm einer Beziehung zwischen einem Druck in der regelbaren
Ejektorpumpe und einer dimensionslosen Zahl D (Diffusorkanalfläche/Drosselfläche) wenn
die Drosselfläche
verändert wird.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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(Erstes Ausführungsbeispiel)
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Das erste Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung wird nun Bezug nehmend auf 1–5A beschrieben. Im ersten
Ausführungsbeispiel
wird eine Ejektorpumpe
40 der vorliegenden Erfindung typischerweise
in einem Ejektorpumpenkreis für
eine Fahrzeug-Klimaanlage verwendet. Der in 1 dargestellte Ejektorpumpenkreis verwendet Kohlendioxid
als Kältemittel.
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In 1 ist
ein Kompressor 10 zum Komprimieren eines Kältemittels
ein Verstellkompressor. Der Kompressor 10 wird durch einen
Fahrzeugmotor angetrieben, um so das Kältemittel anzuziehen und zu
komprimieren. Eine Ausgabemenge des Kältemittels aus dem Kompressor 10 wird
so gesteuert, dass die Temperatur und der Druck in dem Verdampfapparat 30 in
einem vorbestimmten Bereich geregelt werden. Der Kompressor 10 kann
ein elektrisch angetriebener Kompressor sein. In diesem Fall kann
eine durch den Kompressor 10 ausgegebene Kältemittelströmungsmenge
durch Steuern einer Drehzahl des Kompressors 10 geregelt
werden.
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Ein Kühler 20 ist ein Hochdruck-Wärmetauscher.
Der Wärmeaustausch
wird zwischen dem durch den Kompressor 10 ausgegebenen
Kältemittel und
Außenluft
durchgeführt,
sodass das von dem Kompressor 10 ausgegebene Kältemittel
in dem Kühler 20 gekühlt wird.
Ein Verdampfapparat 30 ist ein Niederdruck-Wärmetauscher.
Der Wärmeaustausch
wird in dem Verdampfapparat zwischen flüssigem Kältemittel und in eine Fahrgastzelle
zu blasender Luft durchgeführt,
sodass das flüssige
Kältemittel in
dem Verdampfapparat 30 verdampft wird. Die durch den Verdampfapparat 30 strömende Luft
wird gekühlt
und in die Fahrgastzelle geblasen. In diesem Ausführungsbeispiel
wird in dem Ejektorpumpenkreis Kohlendioxid für das Kältemittel verwendet, und der Ausgabedruck
des Kompressors 10 kann auf einen Druck höher als
ein kritischer Druck des Kältemittels eingestellt
werden. Die Kältemitteltemperatur
wird in dem Kühler 20 so
gesenkt, dass die Enthalpie des Kältemittels ohne Kondensation
(Phasenwechsel) des Kältemittels
verringert wird. Wenn HFC134a für das
Kältemittel
verwendet wird, kann der Ausgabedruck des Kompressors auf einen
Druck niedriger als der kritische Druck des Kältemittels eingestellt werden.
In diesem Fall kondensiert das Kältemittel
in dem Kühler 20,
während
die Enthalpie des Kältemittels
verringert wird.
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Das aus dem Kühler 20 strömende Hochdruck-Kältemittel
wird in der Ejektorpumpe 40 dekomprimiert und gedehnt,
wobei in dem Verdampfapparat 30 verdampftes dampfförmiges Kältemittel (Niederdruck-Kältemittel)
angesaugt wird. Ferner wandelt die Ejektorpumpe 40 die
Expansionsenergie des Kältemittels
in Druckenergie um, um so den Saugdruck des Kompressors 10 zu
erhöhen.
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Das Kältemittel wird aus der Ejektorpumpe 40 ausgegeben
und strömt
in eine Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 50,
sodass das zu der Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 50 strömende Kältemittel
in gasförmiges
Kältemittel
und flüssiges
Kältemittel
getrennt wird. Das flüssige
Kältemittel
wird in der Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 50 gesammelt. Eine
Gaskältemittel-Auslassöffnung der
Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 50 ist
mit einer Saugöffnung des
Kompressors 10 verbunden, sodass das gasförmige Kältemittel
in der Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 50 dem
Kompressor 10 zugeführt
wird. Eine Flüssigkältemittel-Auslassöffnung der
Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung
ist mit einer Einlassöffnung
des Verdampfapparats 30 verbunden, sodass das flüssige Kältemittel
der Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 50 dem
Verdampfapparat 30 zugeführt wird. Eine Dekompressionseinheit 60 ist
zum Dekomprimieren des aus der Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 50 strömenden flüssigen Kältemittels
vorgesehen. Ein Lüfter 21 bläst Kühlluft (Außenluft)
zu dem Kühler 20. Ein
Lüfter 31 bläst Luft
zu dem Verdampfapparat 30 zum Kühlen der Luft in dem Verdampfapparat 30.
Die in dem Verdampfapparat 30 gekühlte Luft wird in die Fahrgastzelle
geblasen.
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Als nächstes wird der Aufbau der
Ejektorpumpe 40 im Detail beschrieben. Wie in 2 dargestellt, ist die Ejektorpumpe 40 mit
einer Düse 41,
einem Mischabschnitt 42, einem Diffusor 43 und
einer Nadel 44 oder dergleichen aufgebaut. Die Düse 41 dekomprimiert
und dehnt das in die Düse 41 von
dem Kühler 20 strömende Hochdruck-Kältemittel
isentropisch. Die Düse 41 wandelt
die Druckenergie des Hochdruck-Kältemittels
in Geschwindigkeitsenergie des Hochdruck-Kältemittels um. Der Mischabschnitt 42 mischt
das aus der Düse 41 gespritzte
Kältemittel und
das aus dem Verdampfapparat 30 durch den aus der Düse 41 gespritzten
Hochgeschwindigkeits-Kältemittelstrom
angesaugte gasförmige
Kältemittel. Der
Diffusor 43 erhöht
den Kältemitteldruck,
während er
die Geschwindigkeitsenergie des aus der Düse 41 gespritzten
Hochdruckgeschwindigkeits-Kältemittels in
die Druckenergie umwandelt, wobei das aus der Düse 41 gespritzte Kältemittel
und das aus dem Verdampfapparat 30 angesaugte Kältemittel
vermischt werden. Die Nadel 44 ist in einer konisch zulaufenden
Form ausgebildet, bei welcher sich die axiale Querschnittsfläche der
Nadel 44 zu einem stromabwärtigen Spitzenende der Nadel 44 verringert.
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Die Düse 41 und die Nadel 44 sind
aus einem metallischen Material wie beispielsweise rostfreiem Stahl
zum Verhindern von Erosion und Korrosion aufgrund einer Kavitation,
die erzeugt wird, wenn sich das Kältemittel dehnt, gemacht.
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Ein Gehäuse 45 ist ein etwa
zylindrisches Element, das den Mischabschnitt 42 und den
Diffusor 43 bildet. Eine Auslassöffnung 45a des Diffusors 43 ist
mit einer Einlassöffnung
der Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 50 verbunden.
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Ein Block 46 ist aus einem
metallischen Material gemacht und ist zum Aufnehmen der Düse 41 ausgebildet.
Der Block 46 weist einen mit einer Ausgabeseite des Kühlers 20 verbundenen
Hochdruck-Kältemitteleinlass 46a und
einen mit einem Auslass des Verdampfapparats 30 verbundenen
Niederdruck-Kältemitteleinlass 46b auf.
Das Gehäuse 45 und
der Block 46 sind miteinander durch Schweißen oder
Löten verbunden.
Das Gehäuse 45 und
der Block 46 sind aus Aluminium, rostfreiem Stahl, Messing
oder dergleichen gemacht.
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Die Nadel 44 ist koaxial
an der Düse 41 pressbefestigt.
Die die Nadel 44 aufnehmende Düse 41 ist an dem Block 46 pressbefestigt,
sodass die Nadel 44 und die Düse 41 an dem Block 46 angebracht sind.
Die Düse 41 ist
in ein Loch des Blocks 46 presseingesetzt, und das Loch
des Blocks 46 ist mit einem Deckel 46c verstopft.
Der Deckel 46c wird als Halteeinheit der Nadel 44 benutzt.
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Das aus der Düse 41 strömende Kältemittel und
das aus dem Verdampfapparat 30 in die Ejektorpumpe 40 strömende Kältemittel
werden in dem Mischabschnitt 42 vermischt, wobei die Summe
des kinetischen Impulses des aus der Düse 41 gespritzten
Kältemittelstroms
und des kinetischen Impulses des aus dem Verdampfapparat 30 in
die Ejektorpumpe 40 gesaugten Kältemittelstroms erhalten bleibt. Deshalb
steigt der statische Druck des Kältemittels
in dem Mischabschnitt 42 der Ejektorpumpe 40.
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Außerdem wird die Querschnittsfläche des Kältemittelkanals
in dem Diffusor 43 allmählich
größer, sodass
der dynamische Druck des Kältemittels in
den statischen Druck umgewandelt wird. Deshalb wird der Kältemitteldruck
in sowohl dem Misch abschnitt 42 als auch dem Diffusor 43 (Druckerhöhungsabschnitt)
in der Ejektorpumpe 40 erhöht.
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Es ist bevorzugt, dass der Kältemitteldruck
in dem Mischabschnitt 42 erhöht wird, wobei der kinetische
Gesamtimpuls der zwei Arten von Kältemittelströmen erhalten
bleibt. Hierbei sind die zwei Arten der Kältemittelströme der aus
der Düse 41 gespritzte Kältemittelstrom
und der aus dem Verdampfapparat 30 angesaugte Kältemittelstrom.
Die Energie beider Kältemittelströme bleibt
in einer idealen Ejektorpumpe in dem Diffusor 43 erhalten.
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Wie in 3 dargestellt,
ist die Düse 41 eine konische
Düse, bei
welcher ein konisch zulaufender Düsenabschnitt 41c ausgebildet
ist. Die Kältemittelkanalfläche in dem
konisch zulaufenden Düsenabschnitt 41c verringert
sich zu einer Düsenauslassöffnung 41b (Fluidauslassöffnung).
Eine Außenumfangswand
des konischen Düsenabschnitts 41c ist ebenfalls
in einer konischen Form geformt, um so im Wesentlichen parallel
zu einer Innenumfangswand des konischen Düsenabschnitts 41c zu
sein.
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Ein konisch zulaufender Abschnitt 44a ist
in einem Spitzenendabschnitt der Nadel 44, der in dem konisch
zulaufenden Abschnitt 41c der Nadel 41 angeordnet
ist, ausgebildet. Der konisch zulaufende Abschnitt 44a ist
in einer konischen Form ausgebildet, in welcher die Querschnittsfläche des
konisch zulaufenden Abschnitts 44a zu seinem auf der Seite des
Mischabschnitts 42 angeordneten Spitzenende kleiner wird.
Das Spitzenende der Nadel 44 reicht aus dem Düsenauslass
(Fluidauslass oder Verengungsabschnitt) 41b an der stromabwärtigen Seite des
Kältemittelstroms
heraus.
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Ein Kegelwinkel ϕ1 des konisch
zulaufenden Abschnitts 41c ist gleich oder größer als
ein Kegelwinkel ϕ2 des konisch zulaufenden Abschnitts 44a der
Nadel 44 eingestellt. Ein Kältemittelkanal ist zwischen
der Innenumfangsfläche
des konisch zulaufenden Abschnitts 41c und der Außenumfangsfläche des
konisch zulaufenden Abschnitts 44a der Nadel 44 ausgebildet.
Ferner ist der Kältemittelkanal 41 so ausgebildet,
dass die Querschnittsfläche
des Kältemittelkanals 41a bei
der Düsenauslassöffnung 41b minimal
wird. D.h. im ersten Ausführungsbeispiel
ist die Düsenauslassöffnung 41b der
Verengungsabschnitt der Düse 41,
wo ein radiales Innen maß am meisten
verringert ist, und ist auch ein Drosselabschnitt, wo die Kanalquerschnittsfläche des
Kältemittelkanals 41a am
meisten verringert ist.
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Als nächstes wird die Funktionsweise
des Ejektorpumpenkreises im Detail beschrieben. Das Kältemittel
wird in dem Kompressor 10 komprimiert und von dem Kompressor 10 zu
dem Kühler 20 ausgegeben,
um in dem Ejektorpumpenkreis 1 zu zirkulieren. Das aus
dem Kompressor 10 ausgegebene Kältemittel wird in dem Kühler 20 gekühlt. Das
in dem Kühler 20 gekühlte Kältemittel
wird in der Düse 41 der
Ejektorpumpe 40 isentropisch dekomprimiert und gedehnt
und strömt
mit einer Geschwindigkeit höher als
Schallgeschwindigkeit in den Mischabschnitt 42.
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Das aus der Düse 41 in den Mischabschnitt 42 strömende Hochgeschwindigkeits-Kältemittel hat aufgrund des
Mitreißens
des Hochgeschwindigkeits-Kältemittelstroms
eine Pumpwirkung. Das in dem Verdampfapparat 30 verdampfte
Kältemittel wird
durch Pumpwirkung des Hochgeschwindigkeits-Kältemittels in den Mischabschnitt 42 gesaugt. So
wird das Kältemittel
auf der Niederdruckseite in dem Ejektorpumpenkreis in der Reihenfolge
der Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 50 → der Dekompressionseinheit 60 → des Verdampfapparats 30 → der Ejektorpumpe 30 (Druckerhöhungsabschnitt) → der Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 50 zirkuliert.
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Das aus dem Verdampfapparat 30 gesaugte Kältemittel
(Saugstrom) und das von der Düse 41 ausgegebene
Kältemittel
(Antriebsstrom) werden in dem Mischabschnitt 42 vermischt,
und der dynamische Druck sowohl des Saugstroms als auch des Antriebsstroms
wird in dem Diffusor 43 in statischen Druck umgewandelt.
Das vermischte Kältemittel
in dem Mischabschnitt 42 und dem Diffusor 43 strömt in die
Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 50.
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Ein Einlasswinkel φ in 3 ist ein Kegelwinkel einer
Innenwandfläche
des Gehäuses 45 zum Definieren
eines Strömungskanals,
in welchem das aus dem Verdampfapparat 30 angesaugte Niederdruck-Kältemittel
strömt.
Wenn der Einlasswinkel ϕ groß wird, wird eine Geschwindigkeitskomponente des
Niederdruck-Kältemittels
in der axialen Richtung klein. Hierbei ist die Geschwindigkeitskomponente des
Niederdruck-Kältemittels
in der axialen Richtung eine Geschwindigkeitskomponente des Niederdruck-Kältemittels
in der Strahlrichtung in der Düse 41.
Deshalb wird ein Druckerhöhungsgrad
in der Ejektorpumpe 40 klein. Es ist gemäß Studien
der Erfinder bevorzugt, dass der Einlasswinkel ϕ gleich oder
kleiner als 40° eingestellt
ist.
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4 zeigt
Berechnungsdaten eines Druckgrades (d.h. Druckerhöhungsgrades)
der Ejektorpumpe 40. In 4 ist
ein Druckerhöhungsgrad
der Ejektorpumpe 40, wenn der Einlasswinkel ϕ 0° beträgt, als
ein Standardwert (d.h. 1,0) eingestellt. Als Annahmen der Berechnung
in 4 ist das in dem Kühlkreis
(Ejektorpumpenkreis) verwendete Kältemittel Kohlendioxid, und
die Außentemperatur
(TAM) ist auf 25°C
und 35°C
gesetzt. Gemäß den Berechnungsdaten
sinkt der Druckerhöhungsgrad,
wenn der Einlasswinkel ϕ größer wird. Der Druckerhöhungsgrad
sinkt relativ leicht, während
der Einlasswinkel ϕ zwischen 0° und etwa 40° liegt. Jedoch sinkt der Druckerhöhungsgrad
schnell, wenn der Einlasswinkel ϕ größer als etwa 40° ist.
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Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
ragt der konisch zulaufende Abschnitt 44a der Nadel 44 aus
dem Düsenauslass 41d,
um so die Seite des Mischabschnitts 42 zu erreichen. Wie
in 5A und 5B dargestellt, strömt das Hochdruck-Kältemittel
in den Kältemittelkanal 41a (d.h.
Umfangskanal um die Nadel 44) und wird aus der Düsenauslassöffnung 41b ausgegeben.
Das aus der Düsenauslassöffnung 41b ausgegebene
Kältemittel
strömt
durch die Trägheitskraft
und einen Coanda-Effekt oder dergleichen entlang der Oberfläche der
Nadel 44 (d.h. des konisch zulaufenden Abschnitts 44a).
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Die Querschnittsfläche des
konisch zulaufenden Abschnitts 44a wird zu der stromabwärtigen Seite
des Kältemittelstroms
kleiner. Deshalb breitet sich ein aus der Düsenauslassöffnung 41b der Düse 41 ausgegebener
Strahlstrom (Düsenstrahlstrom
A) allmählich
zu der Achse der Düse 41 aus,
wenn das Kältemittel
zu der stromabwärtigen
Seite strömt.
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Im Gegensatz dazu breitet sich eine
Grenzfläche
AO, welche ein Außenumfang
des Düsenstrahlstroms
A ist, zu einer Position aus, wo der Düsenstrahlstrom A und das um
den Düsenstrahlstrom A
strömende
Niederdruck-Kältemittel
miteinander im Gleichgewicht sind. Hierbei ist das um den Düsenstrahlstrom
A strömende
Niederdruck-Kältemittel
das aus dem Verdampfapparat 30 gesaugte Kältemittel. Wenn
eine große
Menge Kältemittel
in die Düse 41 strömt, wird
ein Druckunterschied zwischen dem Düsenstrahlstrom A und dem um
den Düsenstrahlstrom A
strömenden
Nieder druck-Kältemittel
größer. In
diesem Fall ist, wie in 5A dargestellt,
der Durchmesser der Grenzfläche
AO erweitert. Wenn dagegen eine kleine Menge Kältemittel in die Düse 41 strömt, wird
der Druckunterschied zwischen dem Düsenstrahlstrom A und dem Niederdruck-Kältemittelstrom klein.
In diesem Fall ist, wie in 5B dargestellt,
der Durchmesser der Grenzfläche
AO reduziert.
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Das in die Düse 41 strömende Kältemittel wird
zu der Düsenauslassöffnung 41b in
der Düse 41 gedrosselt,
und die Strömungsgeschwindigkeit
des Kältemittels
wird zu der Düsenauslassöffnung 41b der
Düse 41 erhöht. So gelangt
das in der Düse 41 strömende Kältemittel
an der Düsenauslassöffnung 41b in
den kritischen Zustand, und die Geschwindigkeit des Kältemittels
wird an der Düsenauslassöffnung 41b zu
Mach 1.
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Der aus der Düsenauslassöffnung 41b ausgegebene
Düsenstrahlstrom
A wird gedehnt und gesiedet, sodass die Strömungsgeschwindigkeit des aus
der Düsenauslassöffnung 41b ausgegebenen Kältemittels
Mach 1 überschreitet
(d.h. Überschallgeschwindigkeit).
D.h. die Geschwindigkeit des aus der Düsenauslassöffnung 41b ausgegebenen
Kältemittels
wird ähnlich
einem Fall, bei welchem die Lavaldüse in der Ejektorpumpe 40 verwendet
wird, bis auf Überschallgeschwindigkeit
erhöht.
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Im ersten Ausführungsbeispiel hat die Grenzfläche AO des
Düsenstrahlstroms
A in einem richtigen Expansionsmodus eine ausgeglichene Form. Die
ausgeglichene Form wird entsprechend dem Druckunterschied zwischen
dem Niederdruck-Kältemittelstrom
aus dem Verdampfapparat 30 und dem Düsenstrahlstrom A bestimmt und
verändert.
Dagegen ist die Form des Diffusorabschnitts der Lavaldüse eine
vorbestimmte feste Form. Deshalb wird in dem Fall, in welchem die
Lavaldüse
verwendet wird, das aus einem Verengungsabschnitt in der Lavaldüse ausgegebene
Kältemittel
nicht notwendigerweise in einem richtigen Expansionsmodus gedehnt.
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Im ersten Ausführungsbeispiel ist die Grenzfläche AO des
Düsenstrahlstroms
A selbst geregelt und variiert natürlich der Ejektorpumpe 40.
Deshalb kann im ersten Ausführungsbeispiel
der Düsenstrahlstrom
A schnell in dem richtigen Expansionsmodus aufweiten. In der Lavaldüse ist dagegen
eine Expansion des Kältemittels
aus der Düse 41 durch
die Form des Diffusorabschnitts beschränkt, sodass ein Düsen strahlstrom
A nicht notwendigerweise in dem richtigen Expansionsmodus gedehnt
werden kann.
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Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel wird
zum Beispiel in einem Fall, wenn der Druck des Niederdruck-Kältemittelstroms
aus dem Verdampfapparat 30 verändert wird, während der
Einlassdruck der Düse 41 und
die Einlasstemperatur der Düse 41 konstant
sind, wenn der Druck des Niederdruck-Kältemittelstroms sinkt, der
Druckunterschied zwischen dem Düsenstrahlstrom
A und dem Niederdruck-Kältemittelstrom
größer, sodass
der Strahlstrom erweitert ist. Wenn dagegen der Druck des Niederdruck-Kältemittelstroms
steigt, wird der Druckunterschied zwischen dem Düsenstrahlstrom A und dem Niederdruck-Kältemittelstrom
kleiner, sodass der Strahlstrom schwierig zu erweitern ist.
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Wie oben beschrieben, ist im ersten
Ausführungsbeispiel
der Düsenstrahlstrom
A entlang dem vorstehenden Teil der Nadel 44, welcher aus
der Düsenauslassöffnung 41b in
den Mischabschnitt 42 ragt, eingestellt, sodass eine Querschnittsfläche des Düsenstrahlstroms
A allmählich
größer wird,
wie in 5A dargestellt.
Die Grenze zwischen dem Düsenstrahlstrom
A und dem Niederdruck-Kältemittelstrom
wird entsprechend dem Betriebszustand des Ejektorpumpenkreises verändert, sodass
ein Expansionsmodus, welcher nahe dem richtigen Expansionsmodus
ist, erzielt werden kann. Außerdem
kann der Ejektorpumpenkreis betrieben werden, wobei die hohe Leistung
des Ejektorpumpenkreises unabhängig
von einer Schwankung der Wärmelast
gehalten wird.
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Im ersten Ausführungsbeispiel ist in der Düse 41 kein
Diffusorabschnitt ausgebildet, in welchem die Kältemittelströmungsgeschwindigkeit
erhöht
wird. Deshalb kann der Herstellungsprozess der Düse 41 reduziert werden.
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In diesem Ausführungsbeispiel ist die Düsenauslassöffnung 41b so
ausgebildet, dass sie den minimalen Abschnitt (Drosselabschnitt)
in der Kältemittelkanalfläche der
Düse 41 besitzt.
In der Lavaldüse
muss dagegen der minimale Abschnitt (Drosselabschnitt) der Kältemittelkanalfläche in einer
Mitte eines Kältemittelkanals
gebildet werden. Deshalb ist in diesem Ausführungsbeispiel im Vergleich
zu der Lavaldüse
bei der Herstellung der Düse 41 die
Bearbeitbarkeit verbessert und die Toleranz kann einfach gesteuert
werden. Deshalb können
die Herstellungskosten der Düse
im ersten Ausführungsbeispiel
effektiv reduziert werden.
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Im Allgemeinen wird in der Lavaldüse ein Expansionswinkel
des Diffusorabschnitts auf 1°–2° hergestellt,
um eine Trennung der Strömung
von der Innenfläche
des Diffusorabschnitts zu verhindern und eine hohe Düsenleistung
zu verbessern. Deshalb muss der Diffusorabschnitt in der Lavaldüse präzise hergestellt
werden. Die Düsenleistung
ist ein Verhältnis
der kinetischen Energie des Düsenstrahlstroms zu
der Expansionsenergie des Kältemittels.
Im ersten Ausführungsbeispiel
kann dagegen durch die oben beschriebene Düsenkonstruktion eine hohe Düsenleistung
erzielt werden, während
im Vergleich zu der Lavaldüse
keine exakte Herstellung unbedingt notwendig ist.
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Im ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung strömt,
wie oben beschrieben, der Düsenstrahlstrom
A entlang der aus der Düsenauslassöffnung 41b in
den Mischabschnitt 42 ragenden Nadel 44, sodass
die Querschnittsfläche
des Düsenstrahlstroms
A allmählich
größer wird.
Die Strahlstromgrenze AO zwischen dem Düsenstrahlstrom A und dem Niederdruck-Kältemittelstrom ändert sich entsprechend
dem Betriebszustand, wie beispielsweise dem Druckunterschied, sodass
die im Wesentlichen richtige Expansion durchgeführt werden kann. Außerdem kann
der Ejektorpumpenkreis unter Beibehaltung einer hohen Leistung des
Ejektorpumpenkreises unabhängig
von dem Einlassdruck und dem Auslassdruck betrieben werden. Außerdem wird
der Düsenstrahlstrom
A automatisch entsprechend dem Betriebszustand verändert, sodass
die im Wesentlichen richtige Expansion durchgeführt werden kann. Die einzige
Art der Düse
kann in dem Ejektorpumpenkreis unter Beibehaltung der hohen Leistung
des Ejektorpumpenkreises unabhängig
von der speziellen Kühlleistung
und dem Konstruktionsdruckzustand verwendet werden.
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Der Kegelwinkel ϕ2 des konisch
zulaufenden Abschnitts 44a der Düse 44 kann von einem
Fußabschnitt
der Nadel 44 zu dem Spitzenende der Nadel 44 verändert werden.
Insbesondere ist der Fußabschnitt
der Nadel 44 ein Abschnitt des konisch zulaufenden Abschnitts 44a,
der auf der stromaufwärtigen Seite
des Kältemittelstroms,
d.h. auf der Seite des zylindrischen Abschnitts der Nadel 44 bezüglich des Spitzenendes
der Nadel 44 angeordnet ist.
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(Zweites Ausführungsbeispiel)
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Das zweite Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf 6–8 beschrieben. Wie in 6 und 7 dargestellt, ist der Spitzenendabschnitt
des konisch zulaufenden Abschnitts 44a im zweiten Ausführungsbeispiel
in einer flachen Form oder einer im Wesentlichen Halbkugelform ausgebildet.
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Der Spitzenendabschnitt des konisch
zulaufenden Abschnitts 44a der Nadel 44 ist in
dem Düsenstrahlstrom
A angeordnet. Der Spitzenendabschnitt des konisch zulaufenden Abschnitts 44a wird
aufgrund einer Kavitation in dem Düsenstrahlstrom A leicht erodiert.
Deshalb wird der diametral kleine Spitzenendabschnitt des konisch
zulaufenden Abschnitts 44a aufgrund der Erosion leicht
abgeschabt, und der Spitzenendabschnitt kann einfach verformt werden.
Außerdem
ist es schwierig, den außerordentlich
dünnen
Spitzenendabschnitt des konisch zulaufenden Abschnitts 44a herzustellen.
Deshalb können
die Herstellungskosten der Nadel 44 erhöht sein.
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Im zweiten Ausführungsbeispiel, wie es in 6 und 7 dargestellt ist, ist dagegen der dünne Spitzenendabschnitt
des konisch zulaufenden Abschnitts 44a entfernt, um so
in die flache Form oder die im Wesentlichen Halbkugelform gebildet
zu sein, sodass die Bearbeitbarkeit des konisch zulaufenden Abschnitts 44a verbessert
ist. Deshalb kann eine Verformung des Spitzenendabschnitts des konisch
zulaufenden Abschnitts 44a durch Erosion unterdrückt werden.
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Wie oben beschrieben, strömt der Düsenstrahlstrom
A mit einer hohen Geschwindigkeit (z.B. über 100 m/s) entlang der Oberfläche der
Nadel 44. Wie in 8 dargestellt,
wird ein kleiner Kreisstrom (Wirbelstrom) um den Spitzenendabschnitt
des konisch zulaufenden Abschnitts 44a erzeugt, wenn der konische
Spitzenendabschnitt nicht in der Nadel 44 ausgebildet ist.
Jedoch ändert
sich der Düsenstrahlstrom
A im Vergleich zu dem Fall, dass der spitze Spitzenendabschnitt
des konisch zulaufenden Abschnitts 44a ausgebildet ist,
nicht wesentlich, selbst wenn der konische Spitzenendabschnitt nicht
in der Nadel 44 ausgebildet ist.
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Der Düsenstrahlstrom A verändert sich
unabhängig
vom Vorsehen des spitzen Spitzenendabschnitts der Düse 44 nicht
deutlich. Deshalb kann der Ejektorpumpenkreis unter Beibehaltung
der hohen Düsenleistung
betrieben werden, selbst wenn die Nadel 44 des zweiten
Ausführungsbeispiels
(d.h. die Nadel 44 ohne spitzen Spitzenendabschnitt) in der
Düse 41 verwendet
wird.
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(Drittes Ausführungsbeispiel)
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Das dritte Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung wird nun Bezug nehmend auf 9 beschrieben.
Wie in 9 dargestellt,
ist im dritten Ausführungsbeispiel
ein gerader Abschnitt 41e in der Düse 41 an einem stromabwärtigen Endbereich
ausgebildet. Eine Querschnittsfläche
(radiales Innenmaß)
des geraden Abschnitts 41e bleibt im Wesentlichen konstant.
Insbesondere ist der gerade Abschnitt 41e zwischen der
Düsenauslassöffnung 41b und
einem Verengungsabschnitt 41d, wo die Querschnittsfläche des
Strömungskanals
am meisten reduziert ist, ausgebildet.
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Die Düsenauslassöffnung 41b ist ein
Abschnitt, in welchem das radiale Innenmaß in der konischen Düse am meisten
reduziert ist. Falls jedoch der konische Düsenabschnitt 41c maschinell
hergestellt wird, ändert
sich, wenn sich bei der maschinellen Bearbeitung ein Gesamtzufuhrmaß einer
Bearbeitungsmaschine ändert,
der Durchmesser der Düsenauslassöffnung 41b in
Abhängigkeit
von dem Gesamtzufuhrmaß der
Bearbeitungsmaschine. Wenn die Düse 41 durch
Gießen
gebildet wird, ist ein Endbearbeitungsprozess an der gegossenen
Düse 41 durch
eine zusätzliche
maschinelle Bearbeitung notwendig. Auch in diesem Fall ändert sich
der Durchmesser der Düsenauslassöffnung 41b in
Abhängigkeit
von der Schwankung des Gesamtzufuhrgrades der Bearbeitungsmaschine
bei der maschinellen Bearbeitung.
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Im dritten Ausführungsbeispiel ist dagegen der
gerade Abschnitt 41e an dem stromabwärtigen Endbereich auf der Seite
der Düsenauslassöffnung 41b ausgebildet.
Der Gesamtzufuhrgrad des Schnittwerkzeugs der Bearbeitungsmaschine
kann sich in dem Bearbeitungsprozess des konischen Abschnitts ändern. Auch
in diesem Fall wird der Innendurchmesser des geraden Abschnitts 41e zu
dem Innendurchmesser des Düsenabschnitts 41c bei
der am meisten reduzierten Querschnittsfläche (Drosselabschnitt) in dem
Strömungskanal,
sofern der gerade Abschnitt 41e existiert. Hier ist der
Innendurchmesser des Düsenabschnitts 41c an
dem Drosselabschnitt im Wesentlichen gleich dem Innendurchmesser
des Verengungsabschnitts 41d. Demgemäß kann eine Schwankung des
Innendurchmessers des Düsenabschnitts 41c an
dem Drosselabschnitt einfach geregelt werden, sodass ein Herstellungsprozess
der Düse 41 deutlich
reduziert werden kann.
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Wenn der gerade Abschnitt 41e auf
der Seite der Düsenauslassöffnung 41b ausgebildet
ist, ist der Drosselabschnitt an einem Verbindungsabschnitt eingestellt,
wo der gerade Abschnitt 41e mit dem stromabwärtigen Ende
des konischen Düsenabschnitts 41c verbunden
ist. Deshalb wird die Kanalquerschnittsfläche von dem stromabwärtigen Ende des
konischen Düsenabschnitts 41c allmählich größer, wenn
das Kältemittel
zu der Düsenauslassöffnung 41b strömt. Die
Kanalquerschnittsfläche
ist durch die Außenumfangsfläche des
konisch zulaufenden Abschnitts 44a und den geraden Abschnitt 41e in
der Düse 41 gebildet.
Ferner ist der Innendurchmesser des geraden Abschnitts 41e im
Wesentlichen konstant, und die Querschnittsfläche des konisch zulaufenden
Abschnitts 44a wird zu der stromabwärtigen Seite allmählich geringer.
Deshalb wird die Kanalquerschnittsfläche in dem geraden Abschnitt 41e zu
der stromabwärtigen
Endseite größer.
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Deshalb beginnt das Kältemittel
die Expansion und das Sieden in dem geraden Abschnitt 41e. Demgemäß wird,
falls der gerade Abschnitt 41e übermäßig lang ist, eine dimensionslose
Zahl D (Kanalquerschnittsfläche
in dem geraden Abschnitt/Querschnittsfläche des Verengungsabschnitts) übermäßig groß. In diesem
Fall dehnt sich das Kältemittel
in dem geraden Abschnitt 41e übermäßig und die Düsenleistung
der Düse 41 sinkt.
Demgemäß muss die
Länge des
geraden Abschnitts 41e auf eine vorbestimmte Länge eingestellt
sein, sodass die übermäßige Expansion
in dem geraden Abschnitt 41e nicht bewirkt wird. Weil auch
im dritten Ausführungsbeispiel
der konisch zulaufende Abschnitt 44a der Nadel 44 aus der
Düsenauslassöffnung 41b ragt,
können
die Vorteile ähnlich
dem ersten Ausführungsbeispiel
erzielt werden.
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(Viertes Ausführungsbeispiel)
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Das vierte Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung wird nun Bezug nehmend auf 10–12 beschrieben. Wie in 10 dargestellt, ist in diesem
Ausführungsbeispiel
ein Stellglied 47 zum Verschieben der Nadel 44 in
der axialen Richtung der Nadel 44 vorgesehen. Die Nadel 44 wird entsprechend
einer Strömungsmenge
des in die Düse 41 strömenden Hochdruck-Kältemittels
verschoben, sodass ein wesentlicher Öffnungsgrad der Düsenauslassöffnung 41b geregelt
und variiert werden kann.
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Ein Schrittmotor wird für das Stellglied 47 in diesem
Ausführungsbeispiel
verwendet. Die Nadel 44 wird entsprechend einem Drehgrad
des Schrittmotors in der axialen Richtung der Nadel 44 verschoben.
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Das Kältemittel strömt in die
Düse 41,
und die Kältemittelgeschwindigkeit
steigt in diesem Ausführungsbeispiel
in der Düse
bis auf die Schallgeschwindigkeit. Demgemäß wird eine Strömungsrate des
durch die Düse 41 gelangenden
Kältemittels durch
den Kältemittelzustand
auf der Niederdruckseite in der Ejektorpumpe 40 nicht wesentlich
beeinflusst.
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Eine Strömungsrate des durch die Düse 41 strömenden Kältemittels
hat eine proportionale Beziehung zu einem Wert, welcher durch Multiplizieren der
Querschnittsfläche
eines Verengungsabschnitts in der Düse 41 und des Drucks
des in die Düse 41 strömenden Kältemittels
berechnet wird. Hier hat der Verengungsabschnitt in der Düse 41 die
kleinste Querschnittsfläche
in dem Kältemittelströmungskanal
der Düse 41.
Wenn sich die Wärmelast
des Ejektorpumpenkreises ändert, ändert sich
der Betriebszustand des Ejektorpumpenkreises. In diesem Fall ändern sich
die Strömungsrate
des Hochdruck-Kältemittels
und der Druck des Hochdruck-Kältemittels. Demgemäß ändert sich
eine für
den Verengungsabschnitt benötigte
Kanalquerschnittsfläche.
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Im vierten Ausführungsbeispiel wird die Nadel 44 verschoben
und die Kanalquerschnittsfläche des
Verengungsabschnitts verändert,
sodass konstant eine geeignete Kanalquerschnittsfläche des Verengungsabschnitts
gehalten werden kann. So kann der Ejektorpumpenkreis effizient betrieben
werden. Im Detail wird, wie in 11A dargestellt,
die Kanalquerschnittsfläche
des Verengungsabschnitts 44b durch das Nadelventil 44 vergrößert, wenn
die Strömungsrate
des Hochdruck-Kältemittels
vergrößert wird.
Dagegen wird, wie in 11B dargestellt, die
Kanalquerschnittsfläche
des Verengungsabschnitts 44b durch das Nadelventil 44 verringert, wenn
die Strömungsrate
des Hochdruck-Kältemittels gesenkt
wird.
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Im vierten Ausführungsbeispiel wird, wenn die
Nadel 44 zu der dem Mischabschnitt 42 abgewandten
Seite verschoben wird, wie in 11A dargestellt,
die Kanalquerschnittsfläche
des Verengungsabschnitts (d.h. die Querschnittsfläche des
Düsenstrahlstroms
A) vergrößert. In
dieser Situation wird eine relative Querschnittsfläche der
Nadel 44 in dem Düsenstrahlstrom
A an dem Düsenauslass 44b bezüglich der
gesamten Querschnittsfläche
des Düsenstrahlstroms
A klein. Demgemäß ändert sich
die Querschnittsfläche
des Düsenstrahlstroms
A nicht groß,
während
der Düsenstrahlstrom
A entlang der Oberfläche
der Nadel 44 zu der stromabwärtigen Seite der Düsenauslassöffnung 41b strömt. D.h.
der Erweiterungsgrad der Querschnittsfläche des Düsenstrahlstroms A wird an der
Düsenauslassöffnung 41b klein.
In diesem Fall ist der Druckabfall des Düsenstrahlstroms A an der Düsenauslassöffnung 41b klein.
Deshalb wird, wenn der Öffnungsgrad
des Verengungsabschnitts (Düsenauslassöffnung 41b)
größer ist,
der Druckunterschied zwischen dem Düsenstrahlstrom A und dem von
dem Verdampfapparat 30 zu dem Mischabschnitt 42 gesaugten
Niederdruck-Kältemittel
an der Düsenauslassöffnung 41b groß. Wie oben
beschrieben, dehnt sich demgemäß die Grenzfläche A0 des
Düsenstrahlstroms
A an der Düsenauslassöffnung 41b (Verengungsabschnitt).
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Wenn dagegen die Nadel 44 zu
der Seite des Mischabschnitts 42 verschoben wird, wie in 11B dargestellt, wird die
Kanalquerschnittsfläche
des Verengungsabschnitts (Düsenauslassöffnung 41b)
kleiner. In dieser Situation wird die relative Querschnittsfläche der
Nadel 44 in dem Düsenstrahlstrom
A an dem Düsenauslass 41b bezüglich der
gesamten Querschnittsfläche
des Düsenstrahlstroms
A groß. Demgemäß ändert sich
die Querschnittsfläche
des Düsenstrahlstroms
A stark, während
der Düsenstrahlstrom
A entlang der Oberfläche
der Nadel 44 zu der stromabwärtigen Seite der Düsenauslassöffnung 41b gebildet
ist. D.h. der Erweiterungsgrad der Querschnittsfläche des
Düsenstrahlstroms
A wird an der Düsenauslassöffnung 41b groß. In diesem
Fall wird der Druckabfall des Düsenstrahlstroms
A an der Düsenauslassöffnung 41b groß. Wenn
deshalb der Öffnungsgrad
des Verengungsabschnitts (Düsenauslassöffnung 41b)
klein ist, wird der Druckunterschied zwischen dem Düsenstrahlstrom
A und dem von dem Verdampfapparat 30 zu dem Mischabschnitt 42 gesaugten
Niederdruck-Kältemittel
an der Düsenauslassöffnung 41b klein.
Weil das Hochdruck-Kältemittel
wegen des Druckabfalls an der Düsenauslassöffnung 41b dekomprimiert
wird, wird der Druck des Hochdruck-Kältemittels näher zu dem
Druck des Niederdruck-Kältemittels.
Wie oben beschrieben, dehnt sich demgemäß die Grenzfläche A0 des
Düsenstrahlstroms
A an dem Düsenauslass 41b nicht leicht.
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Deshalb ändert sich in diesem Ausführungsbeispiel
die Form des Düsenstrahlstroms
automatisch entsprechend der Veränderung
der Kanalquerschnittsfläche
des Verengungsabschnitts (Düsenauslass 41b).
Demgemäß ändert sich
die Kanalquerschnittsfläche
des Kältemittelstroms
in der Düsenauslassöffnung 41b automatisch
entsprechend der Änderung
der Querschnittsfläche
des Verengungsabschnitts.
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Wenn zum Beispiel ein Druck des in
die Düse 41 strömenden Kältemittels
konstant ist, wird die dimensionslose Zahl D (21) in dem geeigneten Expansionsmodus
konstant. Hierbei wird die dimensionslose Zahl D durch Teilen der
Querschnittsfläche
des Strömungskanals
in der Düse 41 durch
die Querschnittsfläche
des Verengungsabschnitts berechnet. Deshalb kann in diesem Ausführungsbeispiel
die dimensionslose Zahl D unabhängig
von der in die Düse 41 strömenden Kältemittelmenge
konstant gehalten werden.
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Eine Beziehung zwischen einem Druckerhöhungsgrad
in der Ejektorpumpe und einer Kältemittelströmungsmenge
in der Düse
ist in 12 bezüglich des
Falls der Düse 41 in
diesem Ausführungsbeispiel
und des Falls unterschiedlicher Arten der Lavaldüsen, die für jeden Betriebszustand optimiert
sind, dargestellt. Hier werden in diesem Ausführungsbeispiel die einzelne
Düse 41 und
die einzelne Nadel 44 verwendet, und nur die relative Position
zwischen der Düse 41 und
der Nadel 44 wird in dem Versuch in 12 verändert.
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Die Ejektorpumpe in diesem Ausführungsbeispiel
kann eine Leistung äquivalent
zu den für
jeden Betriebszustand optimierten Lavaldüsen erzeugen. Deshalb können sich
die einzelne Düse 41 und die
einzelne Nadel 44 in diesem Ausführungsbeispiel an die Veränderung
des Betriebszustandes anpassen.
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(Fünftes Ausführungsbeispiel)
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Das fünfte Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf 13 und 14 beschrieben.
Wie in 13 dargestellt,
ist in diesem Ausführungsbeispiel
ein Proportionalelektromagnet für
das Stellglied 47 angewendet.
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Die Motordrehzahl ändert sich
entsprechend einer Antriebslast in einem Fahrzeug. Deshalb kann die
Drehzahl des Kompressors 10 plötzlich geändert werden, wenn der Kompressor 10 durch
einen Antriebsmotor des Fahrzeugs angetrieben wird, selbst wenn
sich eine Klimalast nicht ändert.
Die Nadel 44 muss schnell verschoben werden, sodass die
plötzliche
Veränderung
der Drehzahl des Kompressors 10 schnell absorbiert werden
kann.
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Der Proportionalelektromagnet wird
in diesem Ausführungsbeispiel
zum Betätigen
der Nadel 44 verwendet. Der Proportionalelektromagnet hat eine
schnellere Reaktionscharakteristik im Vergleich zu dem Schrittmotor
des vierten Ausführungsbeispiels.
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Wie in 14 dargestellt,
wird in diesem Ausführungsbeispiel
ein Magnetfeld in einer Elektromagnetspule des Proportionalelektromagneten
erzeugt und gesteuert. Im Detail wird die elektromagnetische Kraft
(Elektromagnetkraft) so gesteuert, dass die Elektromagnetkraft und
ein Druckunterschied zwischen dem Hochdruck-Kältemittelstrom und dem Niederdruck-Kältemittelstrom
um die Düse 41 im Gleichgewicht
sind, sodass die Position der Nadel 44 eingestellt wird.
Die Federkraft einer Feder 100 in der Ejektorpumpe 40 wird
in diesem Ausführungsbeispiel im
Voraus so bestimmt, dass die Düsenauslassöffnung 41b durch
die Nadel 44 nicht geschlossen wird, selbst wenn der Druckunterschied
um die Düse 41 (insbesondere
um die Düsenauslassöffnung 41b9 maximal
wird.
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(Sechstes Ausführungsbeispiel)
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Das sechste Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung wird nun Bezug nehmend auf 15–17 beschrieben. In den oben
beschriebenen Ausführungsbeispielen
ist der Kegelwinkel des konisch zulaufenden Abschnitts 44a der
Nadel 44 von dem Fußabschnitt
der Nadel 44 zu dem Spitzenendabschnitt der Nadel 44 konstant.
Wie in 15 dargestellt,
ist im sechsten Ausführungsbeispiel
der konische Abschnitt 44a mit einem Fußabschnitt 44a1 angrenzend
an einen zylindrischen Abschnitt 44c und einem Endseitenabschnitt 44a2 aufgebaut.
Ein Kegelwinkel φ1
des Endseitenabschnitts 44a2 der Nadel 44 wird
so vorbestimmt, dass er kleiner als ein Kegelwinkel φ2 des Fußabschnitts 44a1 der
Nadel 44 in diesem Ausführungsbeispiel
ist. Hier ist der Fußabschnitt 44a1 der
Nadel 44 bezüglich
des Endseitenabschnitts 44a2 der Nadel 44 auf
der Seite des zylindrischen Abschnitts 44c der Nadel 44 angeordnet.
D.h. der Kegelwinkel des konischen Abschnitts 44a ändert sich
zwischen dem Spitzenendabschnitt 44a2 und dem Fußabschnitt 44a1 in
dem konischen Abschnitt 44a der Nadel 44 von φ1 zu φ2.
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Hier ist der Kegelwinkel φ2 des Fußabschnitts 44a1 der
Nadel 44 ein Winkel eines Abschnitts, in welchem die Querschnittsfläche des
konischen Abschnitts 44a (Fußabschnitt 44a1) der
Nadel 44 maximal wird. Der Fußabschnitt 44a1 der
Nadel 44 ist an der dem Endseitenabschnitt 44a2 des
konischen Abschnitts 44a der Nadel 44 axial abgewandten
Seite angeordnet.
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Eine Veränderung der Kanalquerschnittsfläche (Verengungsabschnittsfläche) des
Verengungsabschnitts der Düse 41 kann
bezüglich
eines Verstellmaßes
der Nadel 44 im Vergleich zu jenen im vierten Ausführungsbeispiel
und dem fünften
Ausführungsbeispiel
erhöht
werden. Deshalb kann der Verstellbereich der Nadel 44 verringert
werden, sodass die Ejektorpumpe 40 verkleinert werden kann.
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Wie in 16 dargestellt,
wird in diesem Ausführungsbeispiel
für das
Stellglied 47 ein mechanisches Stellglied verwendet. Das
mechanische Stellglied verschiebt die Nadel 44 entsprechend
der Temperatur des Hochdruck-Kältemittels
axial. Ein Verstellbereich der Nadel 44 kann verringert
werden, falls das mechanische Stellglied in der Ejektorpumpe 40 verwendet
wird.
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Das Stellglied
47 im sechsten
Ausführungsbeispiel
hat im Wesentlichen den gleichen Aufbau wie jener des Stellglieds,
das in der
JP-A-9-264622 offenbart
ist. Insbesondere ist ein Element
47a mit der Nadel
47 auf
einer Seite verbunden und auch mit einer Membran
47b auf
der anderen Seite verbunden. Die Nadel
44 wird entsprechend
der Bewegung der Membran
47b axial verschoben.
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Die Membran 47b ist zwischen
ein erstes Gehäuse 47c und
ein zweites Gehäuse 47d eingesetzt.
Der Außenumfangsabschnitt
sowohl des ersten Gehäuses 47c als
auch des zweiten Gehäuses 47d ist
verschweißt
und miteinander verbunden, sodass ein geschlossener Raum 47e zwischen
dem ersten Gehäuse 47c und
der Membran 47b gebildet ist. Das Kältemittel ist in dem geschlossenen
Raum 47e enthalten. In diesem Ausführungsbeispiel wird Kohlendioxid
für das
Kältemittel
verwendet, und es ist in dem geschlossenen Raum 47e eingeschlossen. Die
Dichte des Kältemittels
in dem geschlossenen Raum 47e beträgt zum Beispiel 600 kg/m3. Die Nadel 44 wird durch eine
Schraubenfeder 47f in eine Richtung getrieben, in welcher
die Nadel 44 die Düse 41 schließt.
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Wenn der Druck des Hochdruck-Kältemittels niedriger
als der kritische Druck des Kältemittels
wird, wird das Hochdruck-Kältemittel
zu einem Zweiphasenstrom mit einem Gaskältemittelstrom und einem Flüssigkältemittelstrom.
In diesem Fall wird die Temperatur des Kältemittels in dem geschlossenen Raum 47e äquivalent
zu der Temperatur des Zweiphasen-Hochdruck-Kältemittels um den geschlossenen
Raum 47e in dem Stellglied 47.
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Der Druck (Sättigungsdruck bei der Temperatur
des Hochdruck-Kältemittels)
des geschlossenen Raums 47e wird äquivalent zu dem Druck des Hochdruck-Kältemittels.
In dieser Situation zieht die Schraubenfeder 47f sowohl
das Element 47a als auch die Membran 47b zu der
Seite der Nadel 44 (rechte Seite in 161.
Das Volumen des durch die Membran 47b und das erste Gehäuse 47c definierten
geschlossenen Raums 47e wird größer, sodass der Druck in dem
geschlossenen Raum 47e sinkt und die Temperatur des Kältemittels
in dem geschlossenen Raum 47e ebenfalls sinkt. D.h. der
Unterkühlungsgrad
des Kältemittels
in dem geschlossenen Raum 47e wird durch die Treibkraft
der Schraubenfeder 47f gesichert.
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Die Treibkraft der Schraubenfeder 47f beträgt etwa
0,6 MPa, was ein umgewandelter Druck ist, der entsprechend dem Druck
an der Membran 47b berechnet ist. 0,6 MPa ist äquivalent
zu einem Druck eines Unterkühlungsgrades
von 5°C,
wenn der Druck des Hochdruck-Kältemittels
niedriger als der kritische Druck des Kältemittels ist.
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Als nächstes wird die Funktionsweise
des Stellglieds 47 beschrieben.
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Das Hochdruck-Kältemittel strömt von dem Hochdruck-Kältemitteleinlass 46a um
das erste Gehäuse 47c und
das zweite Gehäuse 47d in
das Stellglied 47. Die Temperatur des Kältemittels in dem geschlossenen
Raum 47e wird im Wesentlichen gleich der Temperatur des
Hochdruck-Kältemittels
um den geschlossenen Raum 47e. In diesem Fall ändern sich
die Temperatur des Kältemittels
in dem geschlossenen Raum 47e und der Druck in dem geschlossenen
Raum 47e entlang der in 17 dargestellten
isochoren Linie von 600 kg/m3.
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Wenn die Temperatur des Kältemittels
in dem geschlossenen Raum 47e zum Beispiel 40°C beträgt, wird
der Druck in dem geschlossenen Raum 47e zu etwa 9,7 MPa.
Falls der Druck des Hochdruck-Kältemittels
niedriger als 10,3 MPa ist, wird die Membran 47b zu der
Seite der Nadel 44 gezogen, sodass sich die Nadel 44 in
eine Richtung zum Schließen
der Düse 41 bewegt.
Hierbei wird der Druck (10,3 MPa) durch Addition des Drucks (9,7 MPa)
des Kältemittels
in dem geschlossenen Raum 47e und der Treibkraft (0,6 MPa)
der Schraubenfeder 47f berechnet. D.h. die Gesamtkraft
des Drucks in dem geschlossenen Raum 47e und der Treibkraft
der Schraubenfeder 47f ist größer als der Druck des Hochdruck-Kältemittels
in dem Stellglied 47. In diesem Fall wird die Membran 47b zu
der Seite der Düse 41 gezogen,
und die Nadel 44 wird zu dem Mischabschnitt 42 verschoben
(rechte Seite in 16).
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Falls dagegen der Druck des Hochdruck-Kältemittels
größer als
10,3 MPa ist, wird die Membran 47b zu der abgewandten Seite
der Nadel 44 gezogen, sodass sich die Nadel 44 in
eine Richtung zum Öffnen
der Düse 41 bewegt.
So wird der Öffnungsgrad
der Düse 41 automatisch
so gesteuert, dass der Druck des Hochdruck-Kältemittels auf etwa 10,3 MPa
geregelt wird.
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Das Verschiebungsmaß der Nadel 44 durch die
Membran 47b kann im Vergleich zu dem Schrittmotor und dem
Proportionalelektromagnet nicht auf einen großen Wert gesetzt werden. Im
Allgemeinen beträgt
das Verschiebungsmaß der
Nadel 44 weniger als 1 mm, wenn die Membran 47b in
dem Stellglied 47 verwendet wird.
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(Siebtes Ausführungsbeispiel)
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Das siebte Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung wird nun Bezug nehmend auf 18 beschrieben.
Eine Modifikation der Nadel 44 im sechsten Ausführungsbeispiel ist in diesem
Ausführungsbeispiel
beschrieben. Insbesondere ist, wie in 18 dargestellt,
das Spitzenende des Endseitenabschnitts 44a2 des konisch
zulaufenden Abschnitts 44a in einer flachen Form oder einer
im Wesentlichen Halbkugelform ausgebildet. Außerdem ist der konisch zulaufende
Abschnitt 44a so ausgebildet, dass der Kegelwinkel φ1 des Endseitenabschnitts 44a2 der
Nadel 44 kleiner als der Kegelwinkel φ2 des Fußabschnitts 44a1 der
Nadel 44 wird. Im siebten Ausführungsbeispiel sind die anderen
Teile ähnlich jenen
des oben beschriebenen sechsten Ausführungsbeispiels.
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(Weitere Ausführungsbeispiele)
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Obwohl die vorliegende Erfindung
in Zusammenhang mit den bevorzugten Ausführungsbeispielen davon unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen vollständig beschrieben
worden ist, ist zu bemerken, dass verschiedene Änderungen und Modifikationen
für den
Fachmann offensichtlich sein werden.
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Zum Beispiel wird die Ejektorpumpe 40 der vorliegenden
Erfindung in den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen in einer Fahrzeug-Klimaanlage
verwendet. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf die Verwendung
auf einer Fahrzeug-Klimaanlage
beschränkt,
sondern kann auch in anderen Ejektorpumpenkreisen, wie beispielsweise
einem Kühler,
einem Gefrierapparat und einem Heißwasserversorgungssystem für einen
anderen Gebrauch benutzt werden.
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Das Stellglied 47 ist nicht
auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt.
Das Stellglied 47 kann ein mechanisches Stellglied sein, das
zum Beispiel einen Inertgasdruck, einen Flüssigkeitsdruck, einen Motor
und ein Zahnrad verwendet. Außerdem
kann ein elektrisches Stellglied, wie beispielsweise ein nichtelektromagnetisches
Stellglied mit einer piezo-elektrischen Vorrichtung verwendet werden.
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In den obigen Ausführungsbeispielen
wird für
das Kältemittel
Kohlendioxid verwendet und der Druck des Hochdruck-Kältemittels
ist größer als
der kritische Druck des Kältemittels
eingestellt. Jedoch kann für
das Kältemittel
auch Freon (R134a)-Gas
benutzt werden, sodass der Druck des Hochdruck-Kältemittels kleiner als der
kritische Druck des Kältemittels
eingestellt wird. Ferner können
wenigstens zwei der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele kombiniert
werden.
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Der konisch zulaufende Abschnitt 44a kann so
ausgebildet sein, dass der Kegelwinkel φ1 des Endseitenabschnitts 44a2 der
Nadel 44 größer als der
Kegelwinkel φ2
des Fußseitenabschnitts 44a1 der
Nadel 44 wird. Zusätzlich
können
der Kegelwinkel φ1
des Endseitenabschnitts 44a2 und der Kegelwinkel φ2 des Fußseitenabschnitts 44a1 variiert
werden, sodass die Düsenleistung
verbessert werden kann.
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Derartige Änderungen und Modifikationen liegen
selbstverständlich
im Schutzumfang der vorliegenden Erfindung, wie er durch die anhängenden Ansprüche definiert
ist.