[go: up one dir, main page]

DE102004009812A1 - Duschölgele - Google Patents

Duschölgele Download PDF

Info

Publication number
DE102004009812A1
DE102004009812A1 DE102004009812A DE102004009812A DE102004009812A1 DE 102004009812 A1 DE102004009812 A1 DE 102004009812A1 DE 102004009812 A DE102004009812 A DE 102004009812A DE 102004009812 A DE102004009812 A DE 102004009812A DE 102004009812 A1 DE102004009812 A1 DE 102004009812A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
alkyl
und
oder
acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102004009812A
Other languages
English (en)
Inventor
Steffen Dr. Hasenzahl
Heike Riedemann
Alfred Braunagel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Degussa GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Degussa GmbH filed Critical Degussa GmbH
Priority to DE102004009812A priority Critical patent/DE102004009812A1/de
Priority to CNA2005800062558A priority patent/CN1925838A/zh
Priority to EP05715241A priority patent/EP1740147A1/de
Priority to PCT/EP2005/001018 priority patent/WO2005082326A1/en
Priority to JP2007500086A priority patent/JP2007523924A/ja
Priority to TW094105345A priority patent/TW200534861A/zh
Priority to US11/068,500 priority patent/US20050192190A1/en
Publication of DE102004009812A1 publication Critical patent/DE102004009812A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/92Oils, fats or waxes; Derivatives thereof, e.g. hydrogenation products thereof
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/02Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by special physical form
    • A61K8/04Dispersions; Emulsions
    • A61K8/042Gels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/19Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing inorganic ingredients
    • A61K8/25Silicon; Compounds thereof
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q19/00Preparations for care of the skin
    • A61Q19/10Washing or bathing preparations

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Dermatology (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Abstract

Duschgelöle, enthaltend bis 70 Gew.-% eines oder mehrerer öllöslicher Tenside, 5 bis 70 Gew.-% einer oder mehrerer Ölkomponenten, 0,1 bis 25 Gew.-% einer oder mehrerer pyrogener Kieselsäuren und gegebenenfalls weitere kosmetische oder pharmazeutische Hilfs-, Zusatz- und/oder Wirkstoffe.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Duschölgel.
  • Duschöle, bestehend aus 10–90 Gew.-% Öl, 2–40 Gew.-% eines Gelbildners und 0,1 bis 20 Gew.-% eines Ölkompatiblen Tensids, sind bekannt aus BE 08700824.
  • Duschöle, enthaltend bis zu 55 Gew.-% Tenside zusammen mit mindestens 45 Gew.-% einer oder mehrerer Ölkomponenten aus der Gruppe der Triglyceride gesättigter und/oder ungesättigter verzweigter und/oder unverzweigter Fettsäuren, sind aus DE-A-44 24 120 bekannt. Duschöle werden weiterhin in EP 0 867 176 und DE 101 56 674 beschrieben.
  • Kosmetische oder dermatologische Zubereitungen mit einem Gehalt an hydrophobierten anorganischen Pigmenten zum Erhalt des Urocaninsäurestatus der Haut beschreibt DE 44 29 468 .
  • Die hydrophobierten anorganischen Pigmente sollen das durch Einwirkung von Wasser hervorgerufene Aus- oder Abwaschen der hauteigenen beziehungsweise künstlich auf die Haut aufgetragene cis- beziehungsweise trans-Urocensäure zu verhindern.
  • Duschöle unterscheiden sich von Duschgelen dadurch, daß Sie wenig oder kein Wasser enthalten und bei der Anwendung zunächst auf der Haut verrieben werden, wo sie dann zusammen mit Wasser einen reinigenden Schaum entwickeln, der nach dem Abwaschen mit dem Duschwasser eine hautpflegende und rückfettende Wirkung entfaltet.
  • Die bekannten Duschöle haben den Nachteil, daß sie dünnflüssig sind und sich daher schlecht dosieren lassen. Sie rinnen bei der Anwendung leicht ungenutzt durch die Finger. So sind käuflich erhältliche Duschöle deutlich weniger viskos als kommerziell verfügbaren Duschgele, bei denen sich in der Regel um wässrige Tensid-Zubereitungen handelt, deren Viskosität durch den Zusatz von Salzen eingestellt wurde.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, Duschölgele mit einer hohen Viskosität zu entwickeln. Bevorzugt sollten diese Duschölgele transparent sein und pseudoplastisches beziehungsweise thixotropes Fließverhalten aufweisen. Außerdem sollte das Schaumbildungsvermögen steuerbar sein.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Dusch-Ölgel, dadurch gekennzeichnet, daß es pyrogenes Siliciumdioxid enthält.
  • Die erfindungsgemäßen Duschölgele können
    • (a) 5 bis 70 Gew.-% eines oder mehrere öllöslicher Tenside
    • (b) 5 bis 70 Gew.-% einer oder mehrere Ölkomponenten
    • (c) 0,1 bis 25 Gew.-% einer oder mehrerer pyrogener Kieselsäuren
    • (d) gegebenenfalls weitere kosmetische und/oder pharmazeutische Hilfs-, Zusatz- und/oder Wirkstoffe,
    enthalten.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform kann das Duschölgel, bezogen auf die Gesamtformulierung mindestens 20 bis 70 Gew.-% eines oder mehrerer öllöslicher Tenside enthalten.
  • Erfindungsgemäß können die folgenden öllöslichen Tenside eingesetzt werden:
    Fettalkoholsulfate beziehungsweise Fettalkoholethersulfate, beispielsweise TIPA-Laurethsulfat und MIPA-Laurethsulfat.
    Fettalkoholethoxylate, beispielsweise Laureth-3, Laureth-4, Laureth-2.
    Fettsäuremono- beziehungsweise diethanolamide, beispielsweise Kokosfettsäurediethanolamid (Cocamide DEA).
  • Vorteilhaft weisen die erfindungsgemäß günstig zu verwendenden Fettalkoholsulfate beziehungsweise Fettalkoholethersulfate folgende Struktur auf:
    Figure 00030001
  • Dabei kann a Werte von 0 bis 10, vorteilhaft 1 bis 5 annehmen. R1 wird gewählt aus der Gruppe der verzweigten und unverzweigten Alkylgruppen mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen.
  • X+ wird gewählt aus der Gruppe der Alkaliionen sowie der Gruppe der mit einer oder mehreren Alkylund/oder mit einer oder mehreren Hydroxyalkylresten substituierten Ammoniumionen. Vorteilhaft weisen die erfindungsgemäß günstig zu verwendenden Amide der Fettalkoholsulfate beziehungsweise der Fettalkoholethersulfate folgende Struktur auf:
    Figure 00030002
  • Dabei kann b Werte von 0 bis 10, vorteilhaft 1 bis 5 annehmen. R2 wird gewählt aus der Gruppe der verzweigten und unverzweigten Alkylgruppen mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen. Bevorzugte Fettalkoholethersulfate sind MIPA-Laurethsulfat und TIPA-Laurethsulfat.
  • Vorteilhaft weisen die erfindungsgemäß günstig zu verwendenden Fettalkoholethoxylate folgende Struktur auf: R3-(O-CH2-CH2-)c-OH
  • Dabei kann c Werte von 1 bis 45 annehmen, bevorzugt von 1 bis 10. R3 wird gewählt aus der Gruppe der verzweigten und unverzweigten Alkylgruppen mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen. Bevorzugtes Fettalkoholethoxylat ist Laureth-4.
  • Vorteilhaft weisen die erfindungsgemäß günstig zu verwendenden Fettsäuremono- bzw. -diethanolamide folgende Strukturen auf:
    Figure 00040001
  • R4 beziehungsweise R5 werden dabei gewählt aus der Gruppe der verzweigten und unverzweigten Alkylgruppen und/oder Alkenyigruppen mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen.
  • Bevorzugtes Fettsäurediethanolamid ist Kokosfettsäurediethanolamid (Cocamide DEA). Natürliche Kokosfettsäure enthält als wesentliche Bestandteile Laurinsäure zu 44–51 Gew.-%, Myristinsäure zu 13–18 Gew.-%, Palmitinsäure zu 8–10 Gew.-%, Caprylsäure zu 6–9 Gew.-%, Caprinsäure zu 6–10 Gew.-%, Ölsäure zu 5–8 Gew.-%, Stearinsäure zu 1–3 Gew.-%, Linolsäure zu 0–2 Gew.-% und Capronsäure zu 0–1 Gew.-%.
  • Besonders bevorzugt ist, Gemische aus MIPA-Laurethsulfat, Laureth-4 und Kokosfettsäurediethanolamid einzusetzen. Solche Gemische sind beispielsweise unter der Bezeichnung ZETESOL® 100 von der Firma Zschimmer & Schwarz Chemische Fabriken, Lahnstein/Rhein, oder TEXAPONI® WW 99 von der Henkel KGaA, Düsseldorf, erhältlich.
  • Die waschaktiven Substanzen im Sinne der vorliegenden Erfindung werden vorteilhaft aus der Gruppe der waschaktiven anionischen, kationischen, amphoteren und/oder nichtionischen Tenside gewählt.
  • Waschaktive anionische Tenside im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Acylaminosäuren und deren Salze, wie Acylglutamate, insbesondere Natriumacylglutamat, Sarcosinate, beispielsweise Myristoyl Sarcosin, TEA-lauroyl Sarcosinat, Natriumlauroylsarcosinat und Natriumcocoylsarkosinat, Sulfonsäuren und deren Salze, wie Acvl-isethionate, zum Beispiel Natrium-/Ammoniumcocoylisethionat, Sulfosuccinate, beispielsweise Dioctylnatriumsulfosuccinat, Dinatriumlaurethsulfosuccinat, Dinatriumlaurylsulfosuccinat und Dinatriumundecvlenamido MEA-Sulfosuccinat, sowie Schwefelsäureester, wie Alkylethersulfat, beispielsweise Natrium-, Ammonium-, Magnesium-, MIPA-, TIPA-Laurethsulfat, Natriummyrethsultat und Natrium C12-13 Parethsulfat, Alkylsulfate, beispielsweise Natrium-, Ammonium- und TEA-Laurylsulfat.
  • Waschaktive kationische Tenside im Sinne der vorliegenden Erfindung sind quaternäre Tenside. Quaternäre Tenside enthalten mindestens ein N-Atom, das mit 4 Alkyl- oder Arylgruppen kovalent verbunden ist. Vorteilhaft sind Benzalkoniumchlorid, Alkylbetain, Alkylamidopropylbetain und Alkyl-amidopropylhydroxysultain.
  • Waschaktive amphotere Tenside im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Acvl-/dialkylethylendiamine, beispielsweise Natriumacylamphoacetat, Dinatriumacylamphodipropionat, Dinatriumalkylamphodiacetat, Natriumacylamphohydroxypropylsulfonat, Dinatriumacylamphodiacetat und Natriumacylamphopropionat.
  • Waschaktive nicht-ionische Tenside im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Alkanolamide, wie Cocamide MEA/DEA/MIPA, Ester, die durch Veresterung von Carbonsäuren mit Ethylenoxid, Glycerin, Sorbitan oder anderen Alkoholen entstehen, Ether, beispielsweise ethoxylierte Alkohole, ethoxyliertes Lanolin, ethoxylierte Polysiloxane, propoxylierte POE Ether und Alkylpolyglycoside wie Laurylglucosid, Decylglycosid und Cocoglycosid.
  • Weitere anionische Tenside sind Taurate, beispielsweise Natriumlauroyltaurat und Natriummethylcocoyltaurat, Ether-Carbonsäuren, beispielsweise Natriumlaureth-13 Carboxylat und Natrium PEG-6 Cocamide Carboxylat, Phosphorsäureester und Salze, wie beispielsweise DEA-Oleth-10 Phosphat und Dilaureth-4 Phosphat, Alkylsulfonate, beispielsweise Natriumcocosmonoglyceridsulfat, Natrium C12-14 Olefinsulfonat, Natriumlaurylsulfoacetat und Magnesium PEG-3 Cocamidsulfat, Carboxylierte, ethoxylierte Pflanzenöle insbesondere Olivenöl PEG-7 Carboxylat.
  • Weitere amphotere Tenside sind N-Alkylaminosäuren, beispielsweise Aminopropylalkylglutamid, Alkylaminopropionsäure, Natriumalkylimidodipropionat und Lauroamphocarboxyglycinat, Natrium Carboxymethyl Cocopolypropylamin.
  • Weitere geeignete anionische Tenside im Sinne der vorliegenden Erfindung sind ferner Acylglutamate wie Di-TEA-palmitoylaspartat und Natrium Caprylic/Capric Glutamat, Acylpeptide, beispielsweise Palmitoyl hydrolysiertes Milchprotein, Natrium Cocoyl hydrolysiertes Soja Protein und Natrium-/Kalium Cocoyl hydrolysiertes Kollagen sowie Carbonsäuren und Derivate, wie beispielsweise Laurinsäure, Aluminiumstearat, Magnesiumalkanolat und Zinkundecylenat, Ester-Carbonsäuren, beispielsweise Calciumstearoyllactylat, Laureth-6 Citrat und Natrium PEG-4 Lauramidcarboxylat, Alkylarylsulfonate.
  • Weitere geeignete kationische Tenside im Sinne der vorliegenden Erfindung sind ferner Alkylamine, Alkylimidazole und ethoxylierte Amine.
  • Weitere geeignete nicht-ionische Tenside im Sinne der vorliegenden Erfindung sind ferner Aminoxide, wie Cocoamidopropylaminoxid.
  • Die erfindungsgemäßen Öle können vorzugsweise aus der Gruppe der polaren Öle, beispielsweise der Gruppe der Triglyceride oder Lecithine, ausgewählt werden. Besonders vorteilhaft kann die Verwendung polarer Öle pflanzlichen Ursprungs, beispielsweise Avacodoöl, Baumwollsaatöl, Erdnussöl, Distelöl, Jojobaöl, Kürbisöl, Kukui-Nussöl, Macadamia-Nussöl, Maiskeimöl, Mandelöl, Nachtkerzenöl, Olivenöl, Palmöl, Rüböl, Sesamöl, Sojabohnenöl, Sonnenblumenöl, Weizenkeimöl, Rizinusöl, Safloröl, Traubenkernöl sein.
  • Weiterhin können Paraffinöl oder lineare und/oder cyklische Silikonöle verwendet werden. Geeignete synthetische Öle können zum Beispiel
    Mono-, Di-, Triester von linearen bzw. verzweigten und/oder gesättigten beziehungsweise ungesätigten Alkoholen und Fettsäuren mit je 6-40 C-Atomen;
    Ether zwischen linearen bzw. verzweigten und/oder gesättigten bzw. ungesätigten Alkoholen mit je 6-40 C-Atomen;
    lineare und cyclische Kohlenwasserstoffe mit 6-40 C-Atomen sein.
  • Insbesondere können Octyl Stearate, Hexyl Laurate, Dibutyladipat, Ceteryl Isononanoat, Decyl Oleat, Oleyl Erucate, Caprylic/Capric Triglyceride, Dicapryl Ether und/oder Dioctylcyclohexane in Frage kommen.
  • Weitere Öle, die erfindungsgemäß verwendet werden können, sind bekannt aus DE 101 56 674 , Seite 6, Zeile 9 bis 59.
  • Eine gegebenenfalls gewünschte Ölkomponente der kosmetischen oder dermatologischen Reinigungszubereitungen im Sinne der vorliegenden Erfindung wird vorteilhaft gewählt aus der Gruppe der Ester aus gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkancarbonsäuren einer Kettenlänge von 3 bis 30 C-Atomen und gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkoholen einer Kettenlänge von 3 bis 30 C-Atomen, aus der Gruppe der Ester aus aromatischen Carbonsäuren und gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkoholen einer Kettenlänge von 3 bis 30 C-Atomen. Solche Esteröle können dann vorteilhaft gewählt werden aus der Gruppe Isopropylmyristat, Isopropylpalmitat, Isopropylstearat, Isopropyloleat, n-Butylstearat, n-Hexyllaurat, n-Decyloleat, Isooctylstearat, Isononylstearat, Isononylisononanoat, 2-Ethylhexylpalmitat, 2-Ethylhexyllaurat, 2-Hexyldecylstearat, 2-Octyldodecylpalmitat, Oleyloleat, Oleylerucat, Erucvloleat, Erucvlerucat sowie synthetische, halbsynthetische und natürliche Gemische solcher Ester, zum Beispiel Jojobaöl.
  • Ferner kann die Ölkomponente vorteilhaft gewählt werden aus der Gruppe der verzweigten und unverzweigten Kohlenwasserstoffe und -wachse, der Silkonble, der Dialkylether, der Gruppe der gesättigten oder ungesättigten, verzweigten oder unverzweigten Alkohole, sowie der Fetts äuretriglyceride, namentlich der Triglycerinester gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkancarbonsäuren einer Kettenlänge von 8 bis 24, insbesondere 12 bis 18 C-Atomen. Die Fettsäuretriglyceride können beispielsweise vorteilhaft gewählt werden aus der Gruppe der synthetischen, halbsynthetischen und natürlichen Öle, zum Beispiel Olivenöl, Sonnenblumenöl, Sojaöl, Erdnußöl, Rapsöl, Mandelöl, Palmöl, Kokosöl, Palmkernöl und dergleichen mehr.
  • Auch beliebige Abmischungen solcher Öl- und Wachskomponenten sind vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung einzusetzen. Es kann auch gegebenenfalls vorteilhaft sein, Wachse, beispielsweise Cetylpalmitat, als alleinige Lipidkomponente der Ölphase einzusetzen.
  • Vorteilhaft wird die Ölkomponente gewählt aus der Gruppe 2-Ethylhexylisostearat, Octyldodecanol, Isotridecylisononanoat, Isoeicosan, 2-Ethylhexylcocoat, C12-15-Alkylbenzoat, Capryl-Caprinsäure-triglycerid, Dicaprylylether.
  • Besonders vorteilhaft sind Mischungen aus C12-15 Alkylbenzoat und 2-Ethylhexylisostearat, Mischungen aus C12-15-Alkylbenzoat und Isotridecylisononanoat sowie Mischungen aus C12-15-Alkylbenzoat, 2-Ethylhexylisostearat und Isotridecylisononanoat.
  • Von den Kohlenwasserstoffen sind Paraffinöl, Squalan und Squalen vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung zu verwenden.
  • Vorteilhaft kann die Ölkomponente ferner einen Gehalt an cyclischen oder linearen Silikonölen aufweisen oder vollständig aus solchen Ölen bestehen, wobei allerdings bevorzugt wird, außer dem Silikonöl oder den Silikonölen einen zusätzlichen Gehalt an anderen Ölphasenkomponenten zu verwenden.
  • Vorteilhaft wird Cyclomethicon (Octamethylcyclotetrasiloxan) als erfindungsgemäß zu verwendendes Silikonöl eingesetzt. Aber auch andere Silikonöle sind vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung zu verwenden, beispielsweise Hexamethylcyclotrisiloxan, Polydimethylsiloxan, Poly(methylphenylsiloxan).
  • Besonders vorteilhaft sind ferner Mischungen aus Cyclomethicon und Isotridecylisononanoat, aus Cyclomethicon und 2-Ethylhexylisostearat.
  • Die Ölkomponente wird ferner vorteilhaft aus der Gruppe der Phospholipide gewählt. Die Phospholipide sind Phosphorsäureester acylierter Glycerine. von größter Bedeutung unter den Phosphatidylcholinen sind beispielsweise die Lecithine, welche sich durch die allgemeine Struktur
    Figure 00100001
    auszeichnen, wobei R und R'' typischerweise unverzweigte aliphatische Reste mit 15 oder 17 Kohlenstoffatomen und bis zu 4 cis-Doppelbindungen darstellen.
  • Erfindungsgemäß können die Öle allein oder im Gemisch eingesetzt werden.
  • Die erfindungsgemäß verwendbaren pyrogen hergestellten Kieselsäuren können durch Flammenhydrolyse von Chlorsilanen hergestellt werden und werden beispielsweise unter den Handelsnamen AEROSIL®, Cab-O-Sil® und Wacker® HDK angeboten.
  • Es können alle hydrophilen und hydrophoben pyrogenen Kieselsäuren, die gegebenenfalls durch eine chemische oder mechanische Nachbehandlung, wie zum Verdichtung, Granulation oder Vermahlung weitermodifiziert werden können, eingesetzt werden. Besonders bevorzugt sind AEROSIL® 150, 200, 255, 300, 380, R 972, R 974, R 805, R 812, R 812 S, R 816, R 8200, Cab-O-Sil® LM-5, M-5, MS-7, H-5, EH-5, TS 610, A 15, TS 620, TS 530, Wacker HDK® V15P, N20, T 30, T 40, H15, H20, H30, H18 und H2000.
  • Das pyrogene Siliciumdioxid wird hergestellt, indem in eine Knallgasflamme aus Wasserstoff und Luft eine flüchtige Siliciumverbindung eingedüst wird. In den meisten Fällen verwendet man Siliciumtetrachlorid. Diese Substanz hydrolysiert unter dem Einfluß des bei der Knallgasreaktion entstehenden Wassers zu Siliciumdioxid und Salzsäure. Das Siliciumdioxid tritt nach dem Verlassen der Flamme in eine sogenannte Koagulationszone ein, in der die Siliciumdioxid-Primärteilchen und -Primäraggregate agglomerieren. Das in diesem Stadium als eine Art Aerosol vorliegende Produkt wird in Zyklonen von den gasförmigen Begleitsubstanzen getrennt und anschließend mit feuchter Heißluft nachbehandelt. Durch dieses Verfahren lässt sich der Rest-Salzsäuregehalt unter 0,025 % senken.
  • Das pyrogene Siliciumdioxid kann auch silanisiert sein. Der Kohlenstoffgehalt des Produkts beträgt dann vorzugsweise 0,3 bis 15,0 Gew.-%. Zur Silanisierung können Halogensilane, Alkoxysilane, Silazane und/oder Siloxane eingesetzt werden.
  • Insbesondere können als Halogensilane die folgenden Stoffe eingesetzt werden:
    Halogenorganosilane des Typs X3Si(CnH2n+1)
    x = Cl, Br
    n = 1–20
    Halogenorganosilane des Typs X2(R')Si(CnH2n+1)
    X = Cl, Br
    R' = Alkyl
    n = 1–20
    Halogenorganosilane des Typs X(R')2Si(CnH2n+1)
    X = Cl, Br
    R' = Alkyl
    n = 1–20
    Halogenorganosilane des Typs X3Si(CH2)m-R'
    X = Cl, Br
    m = 0,1–20
    R' = Alkyl, Aryl (z.B. -C6H5)
    Figure 00120001
    Halogenorganosilane des Typs (R)X2Si(CH2)m-R'
    X = Cl, Br
    R = Alkyl
    m = 0,1–20
    R' = Alkyl, Aryl (z.B. -C6H5)
    Figure 00120002
    Figure 00130001
    Halogenorganosilane des Typs (R)2X Si(CH2)m-R'
    X = Cl, Br
    R = Alkyl
    m = 0,1–20
    R' = Alkyl, Aryl (z.B. -C6H5)
    Figure 00130002
  • Insbesondere können als Alkoxysilane die folgenden Stoffe eingesetzt werden:
    Organosilane des Typs (RO)3Si(CnH2n+1)
    R = Alkyl
    n = 1–20
    Organosilane des Typs R'x(RO)ySi(CnH2n+1)
    R = Alkyl
    R' = Alkyl
    n = 1–20
    x + y = 3
    x = 1,2
    y = 1,2
    Organosilane des Typs (RO)3Si(CH2)m-R'
    R = Alkyl
    m = 0,1–20
    R' = Alkyl, Aryl (z.B. -C6H5)
    Figure 00130003
    Figure 00140001
    Organosilane des Typs (R'')x(RO)ySi(CH2)m-R'
    R'' = Alkyl
    x + y = 2
    x = 1, 2
    y = 1,2
    R' = Alkyl, Aryl (z.B. -C6H5)
    Figure 00140002
  • Bevorzugt kann man als Silanisierungsmittel das Silan Si 108 [(CH3O)3-Si-C8H17] Trimethoxyoctylsilan einsetzen.
  • Insbesondere können als Silazane die folgenden Stoffe eingesetzt werden:
    Silazane des Typs:
    Figure 00140003
    R = Alkyl
    R' = Alkyl, Vinyl
    sowie zum Beispiel Hexamethyldisilazan.
  • Insbesondere können als Siloxane die folgenden Stoffe eingesetzt werden:
    Cyclische Polysiloxane des Typs D 3, D 4, D 5, z.B. Octamethylcyclotetrasiloxan = D 4
    Figure 00150001

    Polysiloxane bzw. Silikonöle des Typs:
    Figure 00150002
    R = Alkyl, Aryl, (CH2)n – NH2, H
    R' = Alkyl, Aryl, (CH2)n – NH2, H
    R'' = Alkyl, Aryl, (CH2)n – NH2, H
    R''' = Alkyl , Aryl, (CH2)n – NH2, H
    Y = CH3, H, CnH2n+1 mit n=1-20
    Y = Si(CH3)3, Si(CH3)2H
    Si(CH3)2OH, Si(CH3)2(OCH3)
    Si(CH3)2(CnH2n+1) mit n=1-20
    m = 0,1,2,3,...∞
    n = 0,1,2,3,...∞
    u = 0,1,2,3,...∞
  • Die Silanisierung kann man durchführen, indem man das pyrogene Siliciumdioxid mit dem Silanisierungsmittel, das gegebenenfalls in einem organischen Lösungsmittel, wie zum Beispiel Ethanol, gelöst sein kann, besprüht und das Gemisch anschließend bei einer Temperatur von 105 bis 400°C über einen Zeitraum von 1 bis 6 h thermisch behandelt.
  • Eine alternative Methode der Silanisierung kann man durchführen, indem man das pyrogene Siliciumdioxid mit dem Silanisierungsmittel in Dampfform behandelt und das Gemisch anschließend bei einer Temperatur von 200 bis 800°C über einen Zeitraum von 0,5 bis 6 h thermisch behandelt. Die thermische Behandlung kann unter Schutzgas, wie zum Beispiel Stickstoff, erfolgen.
  • Die Silanisierung kann man in beheizbaren Mischern und Trocknern mit Sprüheinrichtungen kontinuierlich oder ansatzweise durchführen. Geeignete Vorrichtungen können zum Beispiel sein: Pflugscharmischer, Teller-, Wirbelschicht- oder Fließbetttrockner.
  • Es können weiterhin pyrogene Metalloxide, wie zum Beispiel Titandioxid, Aluminiumoxid sowie Si/Ti-, Si/Al- und Si/Ai/Ti-Mischoxide eingesetzt werden.
  • Die erfindungsgemäßen Duschölgele können außer den genannten Bestanteilen Wasser und weitere in der Kosmetik gängige Zusatzstoffe, wie zum Beispiel Emulgatoren, Verdicker, Lösungsvermittler, Parfüm, Farbstoffe, Desodorantien, antimikrobielle Stoffe, rückfettende Agentien, Komplexierungs- und Sequestrierungsagentien, Perlglanzagentien, Pflanzenextrakte, Vitamine, Wirkstoffe und dergleichen enthalten. Die erfindungsgemäßen Duschölgele können gegebenenfalls auch einen oder mehrere Emulgatoren enthalten. Ein Auflistung geeigneter Emulgatoren ist bekannt, beispielsweise in EP 0 867 176 (Seite 4, Zeile 21 bis Seite 5, Zeile 46).
  • Die erfindungsgemäßen Zubereitungen enthalten gegebenenfalls auch einen oder mehrere Emulgatoren. Vorteilhaft werden diese gewählt aus der Gruppe
    • – der Fettalkoholethoxylate der allgemeinen Formel R-O-(-CH2-CH2-O-)n-H, wobei R einen verzweigten oder unverzweigten Alkyl-, Aryl- oder Alkenylrest und n eine Zahl von 10 bis 50 darstellen
    • – der ethoxylierten Wollwachsalkohole,
    • – der Polyethylenglycolether der allgemeinen Formel R-O-(-CH2-CH2-O-)n-R', wobei R und Runabhängig voneinander verzweigte oder unverzweigte Alkyl- oder Alkenylreste und n eine Zahl von 10 bis 80 darstellen
    • – der Fettsäureethoxylate der allgemeinen Formel R-COO-(-CH2-CH2-O-)n-H, wobei R einen verzweigten oder unverzweigten Alkyl- oder Alkenylrest und n eine Zahl von 10 bis 40 darstellen,
    • – der veresherten Fettsäureethoxylate der allgemeinen Formel R-COO-(-CH2-CH2-O-)n-R', wobei R und R' unabhängig voneinander verzweigte oder unverzweigte Alkyl- oder Alkenylreste und n eine Zahl von 10 bis 80 darstellen,
    • – der veresterten Fettsäureethoxylate der allgemeinen Formel R-COO-(-CH2-CH2-O-)n-C(O)-R', wobei R und R' unabhängig voneinander verzweigte oder unverzweigte Alkyl- oder Alkenylreste und n eine Zahl von 10 bis 80 darstellen,
    • – der Polyethylenglycolglycerinfettsäureester gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweiger Fettsäuren und einem Ethoxylierungsgrad zwischen 3 und 50,
    • – der ethoxylierten Sorbitanester mit einem Ethoxylierungsgrad von 3 bis 100
    • – der Cholesterinethoxylate mit einem Ethoxylierungsgrad zwischen 3 und 50,
    • – der ethoxylierten Triglyceride mit einem Ethoxylierungsgrad zwischen 3 und 150,
    • – der Alkylethercarbonsäuren der allgemeinen Formel R-O-(-CH2-CH2-O-)n-CH2-COOH beziehungsweise deren kosmetisch oder pharmazeutisch akzeptablen Salze, wobei R einen verzweigten oder unverzweigten Alkyl- oder Alkenylrest mit 5 – 30 C-Atomen und n eine Zahl von 5 bis 30 darstellen,
    • – der Polyoxyethylensorbitolfettsäureester, basierend auf verzweigten oder unverzweigten Alkan- oder Alkensäuren und einen Ethoxylierungsgrad von 5 bis 100 aufweisend, beispielsweise vom Sorbeth-Typ,
    • – der Alkylethersulfate beziehungsweise die diesen Sulfaten zugrundeliegenden Säuren der allgemeinen Formel R-O-(-CH2-CH2-O-)n-SO3-H mit kosmetisch oder pharmazeutisch akzeptablen Kationen, wobei R einen verzweigten oder unverzweigten Alkyl- oder Alkenylrest mit 5 – 30 C-Atomen und n eine Zahl von 1 bis 50 darstellen.
    • – der Fettalkoholpropoxylate der allgemeinen Formel R-O-(-CH2-CH(CH3)-O-)n-H, wobei R einen verzweigten oder unverzweigten Alkyl- oder Alkenylrest und n eine Zahl von 10 bis 80 darstellen,
    • – der Polypropylenglycolether der allgemeinen Formel R-O-(-CH2-CH(CH3)-O-)nR', wobei R und R' unabhängig voneinander verzweigte oder unverzweigte Alkyl- oder Alkenylreste und n eine Zahl von 10 bis 80 darstellen
    • – der propoxylierten Wollwachsalkohole,
    • – der veretherten Fettsäurepropoxylate der allgemeinen Formel R-COO-(-CH2-CH(CH3)-O-)n-R', wobei R und R' unabhängig voneinander verzweigte oder unverzweigte Alkyl- oder Alkenylreste und n eine Zahl von 10 bis 80 darstellen,
    • – der veresterten Fettsäurepropoxylate der allgemeinen Formel R-COO-(-CH2-CH(CH3)-O-).-C(O)-R', wobei R und R' unabhängig voneinander verzweigte oder unverzweigte Alkyl- oder Alkenylreste und n eine Zahl von 10 bis 80 darstellen,
    • – der Fettsäurepropoxylate der allgemeinen Formel R-COO-(-CH2-CH(CH3)-O-)n-H, wobei R einen verzweigten oder unverzweigten Alkyl- oder Alkenylrest und n eine Zahl von 10 bis 80 darstellen,
    • – der Polypropylenglycolglycerinfettsäureester gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweiger Fettsäuren und einem Propoxylierungsgrad zwischen 3 und 80,
    • – der propoxylierten Sorbitanester mit einem Propoxylierungsgrad von 3 bis 100,
    • – der Cholesterinpropoxylate mit einem Propoxylierungsgrad von 3 bis 100,
    • – der propoxylierten Triglyceride mit einem Propoxylierungsgrad von 3 bis 100,
    • – der Alkylethercarbonsäuren der allgemeinen Formel R-O-(-CH2-CH(CH3)O-)n-CH2-COOH beziehungsweise deren kosmetisch oder pharmazeutisch akzeptablen Salze, wobei R einen verzweigten oder unverzweigten Alkyl- oder Alkenylrest und n eine Zahl von 3 bis 50 darstellen,
    • – der Alkylethersulfate bzw. die diesen Sulfaten zugrundeliegenden Säuren der allgemeinen Formel R-O-(- CH2-CH(CH3)-O-)n-SO3-H mit kosmetisch oder pharmazeutisch akzeptablen Kationen, wobei R einen verzweigten oder unverzweigten Alkyl- oder Alkenylrest mit 5–30 C-Atomen und n eine Zahl von 1 bis 50 darstellen,
    • – der Fettalkoholethoxylate/propoxylate der allgemeinen Formel R-O-Xn-Ym-H, wobei R einen verzweigten oder unverzweigten Alkyl- oder Alkenylrest darstellen, wobei X und Y nicht identisch sind und jeweils entweder eine Oxyethylengruppe oder eine Oxypropylengruppe und n und m unabhängig voneinander Zahlen von 5 bis 50 darstellen,
    • – der Polypropylenglycolether der allgemeinen Formel R-O-Xn-Ym-R', wobei R und R' unabhängig voneinander verzweigte oder unverzweigte Alkyl- oder Alkenylreste darstellen, wobei x und Y nicht identisch sind und jeweils entweder eine Oxyethylengruppe oder eine Oxypropylengruppe und n und m unabhängig voneinander Zahlen von 5 bis 100 darstellen,
    • – der veretherten Fettsäurepropoxylate der allgemeinen Formel R-COO-Xn-Ym-R', wobei R und R'' unabhängig voneinander verzweigte oder unverzweigte Alkyl- oder Alkenylreste darstellen, wobei x und Y nicht identisch sind und jeweils entweder eine Oxyethylengruppe oder eine Oxypropylengruppe und n und m unabhängig voneinander Zahlen von 5 bis 100 darstellen,
    • – der Fettsäureethoxylate/propoxylate der allgemeinen Formel R-COO-Xn-Ym-H, wobei R einen verzweigten oder unverzweigten Alkyl- oder Alkenylrest, wobei X und Y nicht identisch sind und jeweils entweder eine Oxyethylengruppe oder eine Oxypropylengruppe und n und m unabhängig voneinander Zahlen von 5 bis 50 darstellen.
  • Vorteilhaft ist insbesondere, Lösungsvermittler aus der Gruppe der Polyoxyethylen-Polyoxypropylen-Blockcopolymere zu wählen. Solche Blockcoploymere sind unter der Bezeichnung "Poloxamere" bekannt und zeichnen sich durch folgende Struktur aus:
    Figure 00210001
  • Dabei nimmt x vorteilhaft Werte zwischen 2 und 20 an. y nimmt vorteilhaft Werte zwischen 10 und 50 an. z nimmt vorteilhaft Werte zwischen 2 und 20 an.
  • Wenn Zubereitungen gemäß der vorliegenden Erfindung außer den erfindungsgemäßen Tensiden weitere Tenside enthalten sollen; so wird bevorzugt, deren Konzentration in bezug auf das Gewicht der Gesamtzusammensetzung nicht größer als 5 Gew.-% zu wählen.
  • Sofern Vitamin A, bzw. Vitamin-A-Derivate, bzw. Carotine beziehungsweise deren Derivate das oder die Antioxidantien darstellen, ist vorteilhaft, deren jeweilige Konzentrationen aus dem Bereich von 0,001–10 Gew.%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung, zu wählen.
  • Erfindungsgemäß können auch in kosmetischen und/oder dermatologischen Anwendungen geeignete oder gebräuchliche Antioxidantien verwendet werden (vgl. ebenfalls EP 0 867 176 , Seite 5, Zeile 52 bis Seite 6, Zeile 22).
  • Aminosäuren (zum Beispiel Glycin, Histidin, Tyrosin, Tryptophan) und deren Derivate, Imidazole (zum Beispiel Urocaninsäure) und deren Derivate, Peptide wie D,L-Carnosin, D-Carnosin, L-Carnosin und deren Derivate (zum Beispiel Anserin), Carotinoide, Carotine (zum Beispiel a-Carotin, p-Carotin, Lycopin) und deren Derivate, Liponsäure und deren Derivate (zum Beispiel Dihydrolipon säure), Aurothioglucose, Propylthiouracil und andere Thiole (zum Beispiel Thioredoxin, Glutathion, Cystein, Cystin, Cystamin und deren Glycosyl-, N-Acetyl-, Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Amyl-, Butyl- und Lauryl-, Palmitoyl-, Oleyl-, gamma-Linoleyl-, Cholesteryl – und Glycerylester) sowie deren Salze, Dilaurylthiodipropionat, Distearylthiodipropionat, Thiodipropionsäure und deren Derivate (Ester, Ether, Peptide, Lipide, Nukleotide, Nukleoside und Salze) sowie Sulfoximinverbindungen (zum Beispiel Buthioninsulfoximine, Homocysteinsulfoximin, Buthioninsulfone, Pentat-, Hexa-, Heptahioninsulfoximin) in sehr geringen verträglichen Dosierungen (zum Beispiel pmol bis μmol/kg), ferner (Metall)-Chelatoren (zum Beispiel α-Hydroxyfettsäuren, Palmitinsäure, Phytinsäure, Lactoferrin), α-Hydroxysäuren (zum Beispiel Zitronensäure, Milchsäure, Apfelsäure), Huminsäure, Gallensäure, Gallenextrakte, Bilirubin, Biliverdin, EDTA, EGTA und deren Derivate, ungesättigte Fettsäuren und deren Derivate (zum Beispiel gamma-Linolensäure, Linolsäure, Ölsäure), Folsäure und deren Derivate, Ubiquinon und Ubiquinol deren Derivate, Vitamin C und Derivate (zum Beispiel Ascorbylpalmitate, Mg – Ascorbylphosphate, Ascorbylacetate), Tocopherole und Derivate (zum Beispiel Vitamin E – acetat), Vitamin A und Derivate (Vitamin A – palmitat) sowie Konyferylbenzoat des Benzoeharzes, Rutinsäure und deren Derivate, Ferulasäure und deren Derivate, Butylhydroxytoluol, Butylhydroxyanisol, Nordihydroguajakharzsäure, Nordihydroguajaretsäure, Trihydroxybutyrophenon, Harnsäure und deren Derivate, Mannose und deren Derivate, Zink und dessen Derivate (zum Beispiel ZnO, ZnSO4) Selen und dessen Derivate (zum Beispiel Selenmethionin), Stilbene und deren Derivate (zum Beispiel Stilbenoxid, Trans-Stilbenoxid) und die erfindungsgemäß geeigneten Derivate (Salze, Ester, Ether, Zucker, Nukeotide, Nukleoside, Peptide und Lipide) dieser genannten Wirkstoffe.
  • Besonders vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung können öllösliche Antioxidantien eingesetzt werden. Die Menge der Antioxidantien (eine oder mehrere Verbindungen) in den Zubereitungen beträgt vorzugsweise 0,001 bis 30 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,05–20 Gew.%, insbesondere 1–10 Gew.%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung. Sofern Vitamin E und/oder dessen Derivate das oder die Antioxidantien darstellen, ist vorteilhaft, deren jeweilige Konzentrationen aus dem Bereich von 0,001–10 Gew.%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung, zu wählen.
  • Es wurde überraschenderweise gefunden, daß die Viskosität von Duschöl-Zubereitungen bereits durch den Zusatz relativ kleiner Konzentrationen an pyrogener Kieselsäure wesentlich erhöht werden kann. Auf diese Weise können Produkte hergestellt werden, die eine den Duschgelen vergleichbare Viskosität und gleichzeitig pseudoplastisches Fließverhalten aufweisen. Ein weiterer Vorteil ist, daß die erfindungsgemäßen Duschölgele transparent sind. Dies ist mit bekannten Gelbildnern, wie zum Beispiel Metallseifen, Wachsen und/oder Schichtsilikaten (z.B. Bentonen) nicht möglich.
  • Überaschenderweise kann auch das Schaumbildungsvermögen der erfindungsgemäßen Duschölgele durch Typ und Konzentration der pyrogenen Kieselsäure gezielt eingestellt werden.
  • Ein weitere Vorteil ist das gute Hautgefühl der erfindungsgemäßen Produkte sowie das hohe Rückfettungsvermögen. Dies war insofern überraschend, als pyrogen hergestellte Kieselsäuren in Kosmetika häufig ein trockenes und stumpfes Hautgefühl verursachen.
  • Beispiele:
    Figure 00240001
  • Die für einen 500 g-Ansatz notwendigen Mengen an Öle, Zetesol 100, Parfümöl und Oxynex K liquid werden in einem 1000-ml-Becherglas vorgelegt. Die entsprechende Menge an AEROSIL 200 beziehungsweise AEROSIL R 972 wurden mit einem Dissolver Pendraulik, Firma Stephan, Hameln (Deutschland) Scheibendurchmesser 6 cm) bei 470 U/min eingerührt. Diese Mischung wird anschließend 10 Minuten bei 3000 U/min dispergiert.
  • Nach 24 Stunden Lagerung wird die Viskosität der Gele mit einem Brookfield Rheometer RVDV-III+cP mit Small Sample Adapter, Spindel SC4-27, bei 20 U/min bestimmt.
  • Zur Bestimmung des Schaumbildungsvermögens eines Duschgels werden 0,1 g zu 30 ml entionisiertem Wasser in einem 100-ml-Meßzylinder zugegeben. Der Meßzylinder wird mit einem Stopfen verschlossen und eine Minute horizontal von Hand geschüttelt. Anschließend läßt man den Standzylinder zwei Minuten stehen, bevor die Schaumhöhe abgelesen wird.
  • Zwei kommerzielle Produkte (Nivea Duschöl, Firma Beiersdorf; Ombia Med, Aldi) werden als Vergleichsprodukte mit in die Untersuchung mit einbezogen.
  • Figure 00250001
  • Der Zusatz von pyrogener Kieselsäure führt zu einer signifikanten Erhöhung der Viskosität. Über Typ und Konzentration der pyrogenen Kieselsäure können dabei Viskosität und Schaumbildungsvermögen gesteuert werden. Während hydrophiles AEROSIL® 200 die Schaumbildung nahezu nicht beeinflusst, wird hydrophobes AEROSIL® R 972 entschäumend.

Claims (2)

  1. Duschölgele, enthaltend bis 70 Gew.-% eines oder mehrere öllöslicher Tenside, 5 bis 70 Gew.-% einer oder mehrere Ölkomponenten, 0,1 bis 25 Gew.-% einer oder mehrerer pyrogener Kieselsäuren und gegebenenfalls weitere kosmetische und/oder pharmazeutische Hilfs-, Zusatz- und/oder Wirkstoffe.
  2. Dusch-Ölgele nach Anspruch 1, mit einem Gehalt eines oder mehrerer öllöslicher Tenside von über 20 Gew.-%.
DE102004009812A 2004-02-28 2004-02-28 Duschölgele Withdrawn DE102004009812A1 (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102004009812A DE102004009812A1 (de) 2004-02-28 2004-02-28 Duschölgele
CNA2005800062558A CN1925838A (zh) 2004-02-28 2005-02-02 沐浴油乳
EP05715241A EP1740147A1 (de) 2004-02-28 2005-02-02 Duschölgele
PCT/EP2005/001018 WO2005082326A1 (en) 2004-02-28 2005-02-02 Shower oil gels
JP2007500086A JP2007523924A (ja) 2004-02-28 2005-02-02 シャワーオイルジェル
TW094105345A TW200534861A (en) 2004-02-28 2005-02-23 Shower oil gels
US11/068,500 US20050192190A1 (en) 2004-02-28 2005-02-28 Shower oil gels

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102004009812A DE102004009812A1 (de) 2004-02-28 2004-02-28 Duschölgele

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102004009812A1 true DE102004009812A1 (de) 2005-09-15

Family

ID=34853833

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102004009812A Withdrawn DE102004009812A1 (de) 2004-02-28 2004-02-28 Duschölgele

Country Status (7)

Country Link
US (1) US20050192190A1 (de)
EP (1) EP1740147A1 (de)
JP (1) JP2007523924A (de)
CN (1) CN1925838A (de)
DE (1) DE102004009812A1 (de)
TW (1) TW200534861A (de)
WO (1) WO2005082326A1 (de)

Families Citing this family (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH697532B1 (de) * 2005-05-03 2008-11-28 Beiersdorf Ag Wasserfreie und ölhaltige Tensidzubereitung mit verminderter Enzymschädigung.
JP5395329B2 (ja) * 2006-06-12 2014-01-22 株式会社 資生堂 ゲル状組成物
JP4275723B2 (ja) * 2007-07-09 2009-06-10 花王株式会社 界面活性剤組成物
KR101800235B1 (ko) * 2011-02-11 2017-12-20 (주)아모레퍼시픽 메이크업 제거 및 개운한 거품 세안이 가능한 오일-젤 타입 세정제 조성물
US20140024711A1 (en) * 2011-03-08 2014-01-23 Sca Hygiene Products Ab Low alcohol antimicrobial cleansing composition
US8648024B2 (en) 2012-02-10 2014-02-11 Conopco, Inc. Hydrophobic silicas as squeakiness enhancers in cleansing compositions
US9187722B2 (en) * 2012-12-28 2015-11-17 The Dial Corporation Controlling a release of a cleaning agent by sorbing the agent on silica particles
US20140256608A1 (en) * 2013-03-06 2014-09-11 R.I.T.A. Corporation Foaming oil
US20150232667A1 (en) * 2014-01-18 2015-08-20 Robert Pompe Novel powder injection moulding feedstock system and technology based on dual main binder concept, methods and uses
BR112017014455B1 (pt) 2015-02-19 2021-06-01 Unilever Ip Holdings B.V. Composição de limpeza e produto embalado
CN113631140B (zh) 2019-04-30 2024-04-26 陶氏环球技术有限责任公司 聚合物/亲水性硅油共混物
EP3962445A1 (de) 2019-04-30 2022-03-09 Dow Global Technologies LLC Hydrophile kieselsäure-/polymermischung
CN110200858A (zh) * 2019-07-09 2019-09-06 许富明 一种沐浴油及其制备方法
EP3954743A1 (de) 2020-08-12 2022-02-16 Evonik Operations GmbH Verwendung von siliziumdioxid zur verbesserung der leitfähigkeit von beschichtungen

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
LU83020A1 (fr) * 1980-12-19 1982-07-07 Oreal Composition huileuse destinee au traitement des matieres keratiniques et de la peau
US4800076A (en) * 1987-03-13 1989-01-24 Johnson & Johnson Consumer Products, Inc. Skin care compositions
US5635171A (en) * 1990-12-21 1997-06-03 L'oreal Cosmetic or pharmaceutical composition in the form of a rigid gel, particularly for containing inclusions therein
DE4424210C2 (de) * 1994-07-09 1997-12-04 Beiersdorf Ag Verwendung von Zusammensetzungen mit einem Gehalt an Tensiden sowie einem Gehalt an Ölkomponenten, die im übrigen wasserfrei sind, als kosmetische oder dermatologische Duschöle
DE19756840A1 (de) * 1997-01-23 1998-07-30 Degussa Pyrogene Oxide und Verfahren zu ihrer Herstellung
FR2767718B1 (fr) * 1997-08-28 1999-10-22 Oreal Emulsion eau-dans-huile comprenant de la silice pyrogenee et un alkylether de polysaccharide
ATE225162T1 (de) * 2000-07-13 2002-10-15 Oreal Kosmetisches reinigungsmittel
DE10153077A1 (de) * 2001-10-30 2003-05-22 Degussa Verwendung von Granulaten auf Basis von Pyrogen hergestelltem Siliciumdioxid in kosmetischen Zusammensetzungen
DE10156674A1 (de) * 2001-11-17 2003-05-28 Beiersdorf Ag Kosmetische Reinigungsformulierungen mit einem Gehalt an [S,S]-Ethylendiamindisuccinat

Also Published As

Publication number Publication date
WO2005082326A1 (en) 2005-09-09
US20050192190A1 (en) 2005-09-01
EP1740147A1 (de) 2007-01-10
TW200534861A (en) 2005-11-01
CN1925838A (zh) 2007-03-07
JP2007523924A (ja) 2007-08-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
JP6676111B2 (ja) 水中油型エマルション
DE102004009812A1 (de) Duschölgele
US20130345317A1 (en) Water-releasing cosmetic composition including a hydrophobic silica and a co-emulsifier
KR101828851B1 (ko) 수중 유형 유화 화장료
EP1458350A2 (de) Talkumhaltige kosmetische reinigungsemulsionen
KR101629502B1 (ko) 세정효과가 우수한 저자극 클렌징 워터 화장료 조성물
EP0870495A2 (de) Kosmetische Reinigungsmittel auf der Grundlage von Emulsionen, die keinen Emulgator im herkömmlichen Sinn enthalten
KR20140143005A (ko) 스킨, 로션 및 에센스의 기능과 사용감을 갖는 저점도 화장료 조성물
EP3154504B1 (de) Zusammensetzungen und verfahren zur verbesserung der topischen anwendung von farbkosmetika
JP3352381B2 (ja) 美白パウダー
EP2869898B1 (de) Mittel und verfahren zur temporären verformung keratinhaltiger fasern
WO2017198561A1 (en) Rinseable composition comprising exfoliant particles
DE102014224216A1 (de) Kosmetische Stückseifen enthaltend Seife und Mikroemulsionen
DE19944625A1 (de) Antitranspirierend wirkende Zubereitungen mit einem Gehalt an Modulatoren von Aquaporinen
CN116262094A (zh) 双层型化妆品
EP3027168A1 (de) Wasserfreie zusammensetzung mit leichter textur zum auftrag auf die haut
DE102005014417A1 (de) Oxidationsgeschützte kosmetische Zubereitung mit Reiskeimöl
DE10148392A1 (de) Kosmetische Reinigungsschäume
JP2010030933A (ja) 皮膚外用剤
JP2023042018A (ja) 乳液状皮膚化粧料
EP1166772B1 (de) Kosmetische Reinigungsemulsion mit hohem Ölgehalt
EA029628B1 (ru) Вспениваемая композиция для личной гигиены, содержащая непрерывную масляную фазу
JP7128113B2 (ja) 化粧料組成物
JP7176912B2 (ja) 化粧料用組成物とそれを使用した化粧料
KR20250042791A (ko) 수중유형 에멀션용 고체 유화제, 수중유형 에멀션의 제조 방법, 수중유형 에멀션 및 화장료 조성물

Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: EVONIK DEGUSSA GMBH, 40474 DUESSELDORF, DE

8139 Disposal/non-payment of the annual fee