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DE102004009688A1 - Verfahren zur Steuerung eines Streufahrzeugs - Google Patents

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DE102004009688A1
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Germany
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scattering
vehicle
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spreading
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DE200410009688
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Tobias Kugelmann
Thomas Gossler
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KUGELMANN SIEGFRIED
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KUGELMANN SIEGFRIED
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/12Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
    • E01C19/20Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders
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    • E01C19/202Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders with driven loosening, discharging or spreading parts, e.g. power-driven, drive derived from road-wheels solely rotating, e.g. discharging and spreading drums
    • E01C19/203Centrifugal spreaders with substantially vertical axis
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung eines Streufahrzeuges mit einem Streubehälter, einem Förderorgan zum Austragen des im Streubehälter befindlichen Streuguts, einem Streuteller sowie einer Steuerung zum Steuern des Förderorgans und des Streutellers in Abhängigkeit der Bewegung des Streufahrzeuges. Die Steuerung sieht vor, dass bei Stillstand des Streufahrzeuges zunächst der Streuteller angehalten wird, während das Förderorgan noch eine vorbestimmte Zeit Streugut auf den stillstehenden Streuteller fördert. Beim Losfahren des Streufahrzeuges werden gleichzeitig Streuteller und Förderorgan angetrieben.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung eines Streufahrzeuges mit einem Streubehälter, einem Förderorgan zum Austragen des im Streubehälter befindlichen Streuguts, einem Streuteller sowie einer Steuerung zum Steuern des Förderorgans und des Streutellers in Abhängigkeit der Bewegung des Streufahrzeuges, wobei bei Stillstand des Streufahrzeuges der Streuteller angehalten wird.
  • Streufahrzeuge, wie sie beispielsweise im Winterdienst zum Verstreuen von Salz und/oder Split zum Einsatz kommen, müssen eine Steuerung aufweisen, um den Austrag des Streuguts zu unterbrechen, wenn das Fahrzeug beispielsweise an einer Kreuzung anhalten muss. Bei den meisten aus der Praxis bekannten Streufahrzeugen wird das Förderorgan zum Austragen des im Streubehälter befindlichen Streuguts bei Stillstand des Streufahrzeuges angehalten. Der Streuteller rotiert dann üblicherweise weiter, während aber auch Ausführungen bekannt sind, bei denen sowohl das Förderorgan als auch der Streuteller bei Stillstand des Streufahrzeuges angehalten werden.
  • Beim Losfahren des Streufahrzeuges wird das Förderorgan und gegebenenfalls der Streuteller automatisch angetrieben. Bis das erste Streugut über die Schüttrinne auf den Teller gelangt und von dort ausgestreut wird, vergeht jedoch eine kurze Zeitspanne, in der das Streufahrzeug bereits einige Meter zurückgelegt hat. Dadurch kommt es beim Anfahren der Streufahrzeuge zu einem ungenügenden Austrag des Streuguts. Da dieses Problem gerade an besonders kritischen Stellen, wie Kreuzungen oder Einmündungen auftritt, da das Streufahrzeug hier oft anhalten muss, besteht ein großes Interesse an einer Besserung dieser Situation.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das Verfahren zu Steuerung eines Streufahrzeuges dahingehend zu verbessern, dass auch beim erneuten Anfahren des Streufahrzeuges ein ausreichender Austrag des Streuguts gewährleistet wird.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Das erfindungsgemäße Streufahrzeug weist einen Streubehälter, ein Förderorgan zum Austragen des im Streubehälter befindlichen Streuguts, einen Streuteller sowie eine Steuerung zum Steuern des Förderorgans und des Streutellers in Abhängigkeit der Bewegung des Streufahrzeuges auf. Die Steuerung sieht dabei vor, dass bei Stillstand des Streufahrzeuges zunächst der Streuteller angehalten wird, während das Förderorgan noch eine vorbestimmte Zeit Streugut auf den stillstehenden Teller fördert und erst dann angehalten wird.
  • Beim erneuten Losfahren des Streufahrzeuges werden Förderorgan und Teller gleichzeitig angetrieben. Dadurch dass sich bereits Streugut auf dem Streuteller befindet, ist gewährleistet, dass Streugut sofort zur Verfügung steht und ausgetragen werden kann. Auf diese Weise wird erfolgt gerade an besonders kritischen Stellen, wie Kreuzungen, ein ausreichender Austrag des Streuguts.
  • Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung werden anhand der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnung näher erläutert.
  • Die Zeichnung zeigt eine schematische Darstellung im Bereich des Streubehälters/Streutellers.
  • Das Streufahrzeug weist in diesem Bereich im wesentlichen einen Streubehälter 1 ein Förderorgan 2 zum Austragen des im Streubehälter befindlichen Streuguts 3 sowie einen Streuteller 4 auf.
  • Das Förderorgan 2 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel als Förderschnecke ausgebildet, die sich mit einem ersten Abschnitt 2a im Bodenbereich des Streubehälters 1 und mit einem zweiten Abschnitt 2b in einem Förderbereich 5 erstreckt. Am Ende des Förderbereichs 5 ist eine Öffnung 5a vorgesehen, aus der das Streugut nach unten in eine Schüttrinne 6 fällt und von dort auf den Streuteller 4 gelangt.
  • Der Streuteller 4 wird über einen Motor 7 angetrieben, so dass das auf dem Streuteller befindliche Streugut aufgrund der Zentrifugalkraft herausgeschleudert wird.
  • Das Förderorgan 2, welches beispielsweise auch als Förderband ausgebildet sein kann, wird über einen Motor 8, insbesondere einen Hydraulikmotor, angetrieben.
  • Weiterhin ist eine Steuerung 9 vorgesehen, die das Förderorgan 2 und den Streuteller 4 in Abhängigkeit der Bewegung des Streufahrzeuges steuert. Die Steuerung sieht dabei vor, das bei Stillstand des Streufahrzeuges zunächst der Streuteller 4 angehalten wird, während das Förderorgan 2 noch eine vorbestimmte Zeit Streugut auf den stillstehenden Teller fördert und erst dann angehalten wird. Die Zeitspanne, in der das Förderorgan bei stillstehendem Streuteller 4 noch fördert, ist so bemessen, das sich das Streugut auf dem Teller anhäuft, aber nicht über den Streutellerrand nach unten fällt.
  • Beim erneuten Losfahren des Streufahrzeuges werden Streuteller 4 und Förderorgan 2 sofort und gleichzeitig angetrieben. Dabei wird zunächst das bereits auf dem Streuteller 4 befindliche Streugut ausgeworfen während das Förderorgan neues Streugut über die Schüttrinne 6 dem Streuteller 4 zuführt.
  • Durch diese Steuerung wird gewährleistet, das gerade beim Anfahren an besonders kritischen Stellen, wie Kreuzungen oder Einmündungen, ein ausreichender Streugutaustrag erfolgt.

Claims (2)

  1. Verfahren zur Steuerung eines Streufahrzeugs mit a. einem Streubehälter (1), b. einem Förderorgan (2) zum Austragen des im Streubehälter befindlichen Streuguts (3), c. einem Streuteller (4) d. sowie einer Steuerung (9) zum Steuern des Förderorgans und des Streutellers in Abhängigkeit der Bewegung des Streufahrzeugs, wobei bei Stillstand des Streufahrzeugs der Streuteller und das Förderorgan angehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass beim Stillstand des Streufahrzeugs zunächst der Streuteller (4) angehalten wird, während das Förderorgan (2) noch eine vorbestimmte Zeit Streugut auf den stillstehenden Streuteller fördert.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Losfahren des Streufahrzeugs gleichzeitig der Streuteller (4) und das Förderorgan (2) angetrieben werden.
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