[go: up one dir, main page]

DE102004009046B3 - Verfahren zur Diagnose von Betriebszuständen einer Synchronpumpe sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Diagnose von Betriebszuständen einer Synchronpumpe sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Download PDF

Info

Publication number
DE102004009046B3
DE102004009046B3 DE102004009046A DE102004009046A DE102004009046B3 DE 102004009046 B3 DE102004009046 B3 DE 102004009046B3 DE 102004009046 A DE102004009046 A DE 102004009046A DE 102004009046 A DE102004009046 A DE 102004009046A DE 102004009046 B3 DE102004009046 B3 DE 102004009046B3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phase shift
pump
voltage
current
measured
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE102004009046A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernd Teipen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hanning Elektro Werke GmbH and Co KG
Original Assignee
Hanning Elektro Werke GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hanning Elektro Werke GmbH and Co KG filed Critical Hanning Elektro Werke GmbH and Co KG
Priority to DE102004009046A priority Critical patent/DE102004009046B3/de
Priority to US10/589,521 priority patent/US20070172360A1/en
Priority to PCT/EP2005/001872 priority patent/WO2005081390A1/de
Priority to EP05715466A priority patent/EP1719241A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102004009046B3 publication Critical patent/DE102004009046B3/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D15/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or systems
    • F04D15/02Stopping of pumps, or operating valves, on occurrence of unwanted conditions
    • F04D15/0209Stopping of pumps, or operating valves, on occurrence of unwanted conditions responsive to a condition of the working fluid
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/42Details
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F39/00Details of washing machines not specific to a single type of machines covered by groups D06F9/00 - D06F27/00 
    • D06F39/08Liquid supply or discharge arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D15/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or systems
    • F04D15/02Stopping of pumps, or operating valves, on occurrence of unwanted conditions
    • F04D15/0209Stopping of pumps, or operating valves, on occurrence of unwanted conditions responsive to a condition of the working fluid
    • F04D15/0218Stopping of pumps, or operating valves, on occurrence of unwanted conditions responsive to a condition of the working fluid the condition being a liquid level or a lack of liquid supply
    • F04D15/0236Lack of liquid level being detected by analysing the parameters of the electric drive, e.g. current or power consumption
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B17/00Franking apparatus
    • G07B17/00733Cryptography or similar special procedures in a franking system
    • G07B2017/00822Cryptography or similar special procedures in a franking system including unique details
    • G07B2017/0083Postal data, e.g. postage, address, sender, machine ID, vendor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Control Of Non-Positive-Displacement Pumps (AREA)
  • Control Of Positive-Displacement Pumps (AREA)
  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Diagnose von Betriebszuständen (36, 38, 40, 42) einer Synchronpumpe in einem Flüssigkeitskreislauf, insbesondere in einer Spülmaschine oder dergleichen. In einem Meß-Schritt (30) wird die am Pumpenmotor anliegende Wechselspannung (U) und der Motor-Wechselstrom (1) gemessen, in einem Bestimmungs-Schritt (32) wird zu veschiedenen Zeitpunkten die Größe einer Phasenverschiebung (ΔΦ) zwischen der Wechselspannung (U) und dem Wechselstrom (I) gemessen, aus den aufgenommenen Meßwerten wird der zeitliche Verlauf der Phasenverschiebung (ΔΦ) ermittelt und ein Merkmal des zeitlichen Verlaufs der Phasenverschiebung (ΔΦ) bestimmt, und in einem Zuordnungs-Schritt (34) wird das bestimmte Merkmal einem vorbestimmten Pumpen-Betriebszustand (36, 38, 40, 42) zugeordnet.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Diagnose von Betriebszuständen einer Synchronpumpe in einem Flüssigkeitskreislauf, insbesondere in einer Spülmaschine oder dergleichen.
  • In Spülmaschinen werden häufig Synchronpumpen, das heißt durch Synchronmotor angetriebene Pumpen, dazu verwendet, das zur Reinigung verwendete Spülwasser vom Boden des Innenraums des Gerätes abzupumpen und wieder zu den Sprüharmen zu fördern, so dass ein geschlossener Flüssigkeitskreislauf geschaffen wird. Dieser Aufbau ist sehr verbreitet, da auf diese Weise Frischwasser gespart werden kann.
  • Im Idealfall bleibt die zirkulierende Wassermenge konstant, und die Synchronpumpe zum Umwälzen des Wassers arbeitet mit konstanter Leistung. Ein Problem tritt jedoch dann auf, wenn sich Wasser im Maschinen-Innenraum an Stellen speichert, von denen es nicht abfließen oder abgepumpt werden kann, so dass es nicht mehr zur Rückführung zu den Sprühdüsen zur Verfügung steht. Solche Flüssigkeits-Reservoirs werden insbesondere durch Töpfe oder ähnliche Behälter gebildet, die während des Spülvorgangs umkippen, so dass ihre Öffnungen nach oben weisen und das von oben auf das zu reinigende Geschirr verteilte Spülwasser gesammelt wird. Ein weiteres Problem besteht in einer Behinderung der Wasserzirkulation durch eine Verschmutzung des Filters, der im Boden des Innenraums des Gerätes am Einlass der Vorlaufleitung der Synchronpumpe angeordnet ist. Unterschreitet jedoch die zirkulierende Wassermenge ein bestimmtes Mindestvolumen, kann ein störungsfreier Betrieb des Gerätes nicht gewährleistet werden. Abgesehen davon, daß das Geschirr nicht mehr vollständig gereinigt wird, besteht in diesem Fall die Gefahr einer Beschädigung der Synchronpumpe.
  • Es ist daher erwünscht, den augenblicklichen Betriebszustand des Wasserkreislaufs zu bestimmen und insbesondere zu ermitteln, ob die Pumpe ordnungsgemäß fördert. Bekannt sind Meßverfahren zur Messung der vor dem Spülvorgang in den Kreislauf eingeleiteten Wassermenge. Eine Möglichkeit besteht beispielsweise darin, das Wasser über ein Laufrad zu leiten, dessen Umdrehungszahl proportional zum über das Laufrad geleiteten Wasservolumen ist. Diese Anordnung bietet den Vorteil, dass sie preiswert zu realisieren ist, liefert jedoch relativ ungenaue Messergebnisse. Eine ständige Kontrolle des zirkulierenden Wasservolumens während des Betriebs der Maschine wird hierdurch nicht gewährleistet.
  • Das Dokument DE 196 30 357 A1 offenbart eine Vorrichtung zur Regelung der Wassermenge in einer Geschirrspülmaschine, bei welcher zur Bestimmung des Betriebszustandes der Synchronpumpe das Drehmoment des die Pumpe antreibenden Synchronmotors überwacht wird. Zu diesem Zweck wird die Stromaufnahme der Ständerwicklung gemessen und in Abhängigkeit davon ein Dosierventil für die Zuführung des Spülwassers gesteuert, so dass eine ständige Kontrolle des zirkulierenden Wasservolumens gewährleistet wird.
  • Ferner offenbart das Dokument DE 24 15 171 A1 eine Messung des Betriebszustandes eines Synchronmotors anhand der Phasenverschiebung zwischen der am Motor anliegenden Wechselspannung und dem Wechselstrom. Eine aktuell auftretende Phasenverschiebung läßt sich dann einem bestimmten Betriebszustand zuordnen. Für den Anwendungsfall, der der vorliegenden Erfindung zugrundeliegt, ist dieses Verfahren jedoch nur in sehr eingeschränktem Maße geeignet, da sich nicht alle Betriebszustände einer Geschirrspülmaschine durch dieses vorbekannte Verfahren zweifelsfrei identifizieren lassen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur Diagnose von Betriebszuständen einer Synchronpumpe der eingangs genannten Art zu schaffen, das es auf möglichst einfache, zuverlässige und kostensparende Weise ermöglicht, unterschiedliche Betriebszustände der Synchronpumpe zu detektieren und zu identifizieren, die Fehlfunktionen im Flüssigkeitskreislauf entsprechen, insbesondere einem Absinken des zirkulierenden Wasservolumens unter ein Mindestniveau und einer Filterverschmutzung.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 gelöst.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden zunächst in einem Meß-Schritt die Wechselspannung und der Wechselstrom am bzw. durch den Motor gemessen. In einem anschließenden Bestimmungs-Schritt wird zu verschiedenen Zeitpunkten die Größe einer Phasenverschiebung gemessen, die zwischen der Wechselspannung und dem Wechselstrom auftritt, und aus den aufgenommenen Meßwerten wird der zeitliche Verlauf der Phasenverschiebung ermittelt und ein charakteristisches Merkmal des zeitlichen Verlaufs der Phasenverschiebung bestimmt. Schließlich wird in einem Zuordnungs-Schritt das bestimmte Merkmal einem vorbestimmten Pumpen-Betriebszustand zugeordnet.
  • Dieses Diagnoseverfahren beruht auf der Erkenntnis, dass der zeitliche Verlauf der Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom der Synchronpumpe als Indikator für eine Pumpen-Fehlfunktion dienen kann. Wird beispielsweise dem Wasserkreislauf in der Spülmaschine eine bestimmte Wassermenge entzogen, etwa durch einen umgekippten Topf, so tritt eine Änderung der Phasenverschiebung auf, die darauf zurückzuführen ist, dass im Pumpengehäuse ein Luft-Wasser-Gemisch vorliegt. Charakteristischen Eigenschaften des gemessenen Phasenverschiebungsverlaufs entsprechen eindeutig zuzuordnende Pumpen-Betriebszustände, bei deren Eintreten Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können, die der Fehlfunktion entgegenwirken. Beispielsweise kann das Wasservolumen innerhalb des Kreislaufs durch Frischwasser ergänzt werden. Ferner kann ein Warnsignal erzeugt werden, das durch eine Bedienungsperson wahrzunehmen ist. Sämtliche Verfahrensschritte sind relativ einfach und preiswert zu realisieren, und die Phasenverschiebungs-Messung kann gegenüber den herkömmlichen Verfahren vergleichsweise genau durchgeführt werden. Durch die ständige Wasserstandskontrolle kann die Frischwasserzuführung genau am Bedarf orientiert werden, so daß ein ressourcensparender Wasserkreislauf realisiert werden kann. Außerdem wird hierdurch ein Energiespareffekt erreicht, da nur das im Kreislauf befindliche Wasser für die einzelnen Spülgänge aufgeheizt werden muß.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird im Zuordnungs-Schritt das bestimmte Merkmal einem vorbestimmten Merkmals-Wertebereich zugeordnet, der mit einem Pumpen-Betriebszustand verknüpft ist.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird im Bestimmungs-Schritt die Größe der Steigung des zeitlichen Verlaufs der Phasenverschiebung bestimmt und im Zuordnungs-Schritt einem vorbestimmten Steigungs-Wertebereich zugeordnet, der mit einem Pumpen-Betriebszustand verknüpft ist.
  • Bei dieser Ausführungsform des Verfahrens wird also die Größe der Steigung des zeitlichen Verlaufs der Phasenverschiebung zur Erkennung des Pumpen-Betriebszustands, z.B einer Filterverschmutzung genutzt.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfaßt der Bestimmungs-Schritt einen Transformations-Schritt, in welchem der zeitliche Verlauf der Phasenverschiebung einer Fourier-Transformation unterzogen wird und die Amplitude der Fourier-Transformierten in einem vorbestimmten Frequenzbereich bestimmt wird. Der Zuordnungs-Schritt dient in diesem Fall dazu, die zuvor bestimmte Amplitude einem vorbestimmten Amplituden-Wertebereich zuzuordnen, der wiederum mit einem Pumpen-Betriebszustand verknüpft ist.
  • Die Analyse findet in diesem Fall also im Frequenzbereich statt. Weist der zeitliche Verlauf der Phasenverschiebung beispielsweise hochfrequente Signalanteile auf, so kann dies darauf hindeuten, dass im Pumpengehäuse ein Luft-Wasser-Gemisch vorliegt und die Pumpe nicht mit voller Leistung arbeiten kann.
  • Vorzugsweise kann es sich bei der Fourier-Transformation um eine diskrete Fourier-Transformation (DFT) oder um die spezielle Form der DFT, die sogenannte Fast-Fourier-Transformation (FFT) handeln.
  • Die Ermittlung des zeitlichen Verlaufs der Phasenverschiebung im Bestimmungs-Schritt kann vorzugsweise eine gleitende Mittelung beinhalten.
  • Der Meß-Schritt kann vorzugsweise eine Umwandlung des gemessenen Wechselspannungs-Signals und des gemessenen Wechselstrom-Signals in Rechtecksignale beinhalten.
  • Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens umfasst einen Microcontroller mit einem Timer, der einen Spannungs-Eingang zur Aufnahme eines Start-Signals und einen Strom-Eingang zur Aufnahme eines Stopp-Signals umfasst. Diese Spannungs- bzw. Stromeingänge sind dazu ausgebildet, das Überschreiten eines vorbestimmten Spannungs- bzw. Stromsignal-Pegels als Start- bzw. Stop-Signal zu interpretieren. Der Inhalt des Timers ist zum zeitlichen Abstand zwischen dem Start- und dem Stop-Signal proportional. Der Microcontroller umfasst ferner einen Speicher zur Aufnahme des Timer-Inhalts.
  • Durch den Timer des vorstehend beschriebenen Microcontrollers lässt sich die Größe der Phasenverschiebung messen. Der durch weitere Analyseeinrichtungen abzurufende Inhalt des Speichers ist proportional zur Phasenverschiebung, so dass durch die erfindungsgemäße Vorrichtung eine einfache Möglichkeit zur Betriebszustandsanalyse geboten wird.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Speicher eine Anzahl von Speicherplätzen zur Speicherung einer Abfolge von Speicherinhalten.
  • Weiter vorzugsweise umfasst der Microcontroller eine Auswertungseinheit zur Mittelung der Speicherinhalte.
  • Vorzugsweise dient eine Schnittstelle zur Übermittlung betriebszustandsbezogener Daten vom Microcontroller an eine Steuereinheit zur Steuerung des Flüssigkeitskreislaufs.
  • Die Erfindung ist auch auf Waschmaschinen geeigneter Bauart oder andere im Umwälzbetrieb laufende Maschinen anwendbar.
  • Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
  • 1 zeigt schematisch die zu messenden Spannungs- und Strom-Signale sowie deren Umformung;
  • 2 ist eine schematische Darstellung des Verlaufs der Phasenverschiebung;
  • 3 ist ein Diagramm, das die Funktionseinheiten einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens darstellt;
  • 4 bis 7 zeigen den zeitlichen Verlauf der Phasenverschiebung entsprechend verschiedenen Pumpen-Betriebszuständen; und
  • 8 ist ein Flussdiagramm, das die erfindungsgemäßen Verfahrensschritte erläutert.
  • 1 zeigt vier Diagramme, in denen jeweils der Verlauf eines Spannungs- und eines Strom-Signals gegen die Zeit t aufgetragen ist. Das linke obere Diagramm zeigt den sinusförmigen Verlauf der Spannung U, die an einer Synchronpumpe eines Flüssigkeitskreislaufs anliegt, während das linke untere Diagramm den ebenfalls sinusförmigen Verlauf des Stroms I zeigt. Die beiden Sinuskurven des Spannungs-Signals U und des Stromsignals I sind um eine Phasenverschiebung Δϕ gegeneinander verschoben, d.h. Δϕ entspricht einer zeitlichen Verschiebung des Nulldurchgangs des Stromsignals I gegenüber dem Spannungs-Signal U. Die Größe dieser Phasenverschiebung Δϕ kann erfindungsgemäß zur Diagnose eines Pumpen-Betriebszustands verwendet werden, wie nachfolgend noch erläutert werden soll. Zu diesem Zweck werden Spannung U und Strom I am Motor in einem Meß-Schritt gemessen, und nachfolgend wird in einem Bestimmungs-Schritt die Größe der Phasenverschiebung Δϕ bestimmt.
  • Vor der weiteren Auswertung werden die gemessenen Spannungs- und Stromsignale U,I zunächst bearbeitet, und zwar durch Umwandlung in Rechtecksignale U' bzw. I'. Diese Signale sind in der rechten Hälfte von 1 in einem oberen und unteren Diagramm dargestellt. Im einzelnen geschieht die Umwandlung des Spannungs-Signals U in das Rechtecksignal U' durch einen Optokoppler, der das analoge Sinus-Spannungs-Signal U in ein digitales Rechtecksignal wandelt. Gleichzeitig wird hierdurch eine Potentialtrennung zwischen der Motorspannung und einem nachgeschalteten Microcontroller hergestellt, der zur Auswertung dient. Zur Umwandlung des Sinus-Stromsignals I in das Rechtecksignal I' wird der Motorstrom über einen Shunt als Meßwiderstand geleitet, und die Meßspannung wird durch einen Operationsverstärker in ein Rechtecksignal gewandelt. Die Potentialtrennung wird auch in diesem Fall durch einen nachgeschalteten Optokoppler gewährleistet.
  • In 2 sind diese bearbeiteten Signale U',I' gemeinsam dargestellt. Die Abszisse entspricht auch in diesem Fall der Zeit t, während die Ordinate der Amplitude der Signale entspricht. Im Normalbetrieb der Pumpe, in dem diese vollständig mit Wasser gefüllt ist, tritt eine bestimmte Phasenverschiebung Δϕ1 auf. Wird dem Wasserkreislauf in einer Spülmaschine Wasser entzogen, so daß das durch die Synchronpumpe geförderte Wasservolumen abnimmt, wächst die Phasenverschiebung Δϕ2 zwischen Spannungs- und Stromsignal U',I' deutlich an, sobald ein bestimmter Wasserstand unterschritten wird. Diese Vergrößerung der Phasenverschiebung kann in einem Bestimmungs-Schritt, der dem zuvor beschriebenen Meß-Schritt nachfolgt, bestimmt werden, und durch Messung an verschiedenen Zeitpunkten kann der zeitliche Verlauf der Phasenverschiebung Δϕ ermittelt werden. Ferner ist es möglich, den Verlauf der Phasenverschiebung zu analysieren und auf charakteristische Merkmale hin zu untersuchen, wie im folgenden noch näher dargestellt werden soll. Ein bestimmtes Merkmal, also z.B. die Größe eines bestimmten Parameters des zeitlichen Verlaufs der Phasenverschiebung Δφ wird in einem Zuordnungs-Schritt, der dem Bestimmungs-Schritt folgt, einem vorbestimmten Pumpen-Betriebszustand zugeordnet. Diese Zuordnung kann auch beinhalten, dass das Merkmal einem vorbestimmten Merkmals-Wertebereich zugeordnet, d.h. klassifiziziert wird, der mit einem Pumpen-Betriebszustand verknüpft ist.
  • Das Blockdiagramm in 3 zeigt funktionelle Bestandteile einer Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. Ein Microcontroller 10 umfasst einen Timer 12 mit einem Spannungs-Eingang 14 und einem Strom-Eingang 16. Der Spannungs-Eingang 14 dient zur Aufnahme des Rechteck-Spannungs-Signals U', während der Strom-Eingang 16 zur Aufnahme des Strom-Rechtecksignals I' dient. Die Rechtecksignale sind zu diesem Zweck an den Pegel des Microcontrollers 10 angepaßt. Die steigende Flanke des Spannungs-Signals U' dient als Start-Signal für den Timer 12, während die steigende Flanke des Strom-Signals I' als Stop-Signal dient. Der Inhalt des Timers 12, der in einem Speicher 18 des Microcontrollers 10 gespeichert wird, ist proportional zum zeitlichen Abstand zwischen Start-Signal und Stop-Signal und damit proportional zur Phasenverschiebung Δϕ zwischen diesen Signalen.
  • Der Speicher 18 kann eine Anzahl von Speicherplätzen umfassen, die zur Speicherung einer Abfolge von Speicherinhalten dienen. Auf diese Weise lässt sich ein zeitlicher Verlauf der Phasenverschiebung Δϕ über die Zeit t hinweg bestimmen. Es ist also möglich, innerhalb eines bestimmten Zeitfensters Δt eine Anzahl von Phasenverschiebungs-Messungen durchzuführen, wobei jede Messung einem Speicherinhalt an einer Speicherstelle des Speichers 18 entspricht. Anschließend werden diese Messwerte mit Hilfe eines Software-Moduls 20 des Microcontrollers 10 einer gleitenden Mittelung unterzogen. Das Resultat ist ein geglätteter zeitlicher Verlauf der Phasenverschiebung Δφ, der auf bestimmte Merkmale bzw. Parameter hin untersucht werden kann. Die gleitende Mittelung bietet den Vorteil, daß die Auswirkungen von Meßfehlern gedämpft werden. Außerdem kann auf diese Weise die Analyse der charakteristischen Merkmale des Phasenverschiebungsverlaufs nach jedem neuen Meßvorgang durchgeführt werden.
  • Die Vorrichtung kann ferner eine Schnittstelle zur Übermittlung betriebszustandsbezogener Daten an eine Steuer- oder Regeleinheit des Wasserkreislaufs umfassen, wie beispielsweise eine Hardware-Schnittstelle des Microcon trollers 10 zur Kommunikation mit einem externen Steuermodul. Dient der Microcontroller 10 selbst zur Regelung des Wasserkreislaufs, so wird die Kommunikation intern durch eine Software-Schnittstelle zum Datenaustausch zwischen den jeweils zuständigen Software-Modulen realisiert.
  • Zeitliche Verläufe der Phasenverschiebung Δφ über die Zeit t entsprechend verschiedenen Betriebszuständen der Synchronpumpe sind in den 4 bis 7 dargestellt. Die gezeigten Kurven werden aus einer großen Anzahl von Messwerten gewonnen, die Speicherstellen des Speichers 18 entsprechen und durch das Softwaremodul 20 in der oben beschriebenen Weise bearbeitet worden sind. 4 zeigt die Anlaufphase der Synchronpumpe. In einem ersten Zeitbereich t1 kommt es zu einem kurzzeitigen Anstieg der Phasenverschiebung. Der zeitliche Verlauf in diesem Bereich t1 zeigt ferner hochfrequente Signalanteile. In dem darauf folgenden Zeitbereich t2 stellt sich eine relativ kleine, konstante Phasenverschiebung ohne hochfrequente Signalanteile ein. Dies entspricht einem ordnungsgemäßen Betrieb der Pumpe bei einem ausreichenden Wasservolumen im Kreislauf, entsprechend beispielsweise einem ausreichend hohen Wasserstand in einer Spülmaschine.
  • Hingegen zeigt 5 den zeitlichen Verlauf der Phasenverschiebung Δφ beim Abpumpen des Wassers, wobei Luft in das Pumpengehäuse gelangt. Ein erster Zeitbereich der Kurve t2 entspricht dem bereits in 4 dargestellten ordnungsgemäßen Betrieb der Pumpe bei ausreichend hohem Wasserstand. Die Phasenverschiebung Δϕ ist in diesem Zeitbereich t2 relativ klein. Gelangt jedoch zusätzlich Luft in das Pumpengehäuse, so dass ein Luft-Wasser-Gemisch vorliegt, steigt die Phasenverschiebung Δφ in diesem Zeitbereich t3 sehr schnell an und es stellen sich hochfrequente Signalanteile ein. Dieser Verlauf im Zeitbereich t3 zeigt sich auch dann, wenn dem Wasserkreislauf eine kleinere Menge Wasser (z.B. durch einen umgekippten Topf) entzogen wird.
  • Entleert sich das Pumpengehäuse im Zeitbereich t4 allmählich, so steigt die Phasenverschiebung von dem in t3 gehaltenen annähernd konstanten Wert allmählich an, bis schließlich im Zeitbereich t5 ein konstanter hoher Phasenverschiebungs-Wert erreicht wird, der einer vollständigen Entleerung des Pumpengehäuses entspricht. Dieser Fall tritt ein, wenn dem Kreislauf das Wasser vollständig entzogen worden ist.
  • Wie 5 zu entnehmen ist, entsprechen verschiedene Betriebszustände der Pumpe verschiedenen zeitlichen Verläufen der Phasenverschiebung Δϕ. Dies bietet die Möglichkeit, aus der Untersuchung der Phasenverschiebung auf den jeweiligen Betriebszustand zu schließen. Insbesondere ist es möglich, bestimmte Parameter des zeitlichen Verlaufs der Phasenverschiebung Δϕ und deren Größe an bestimmten Punkten zu untersuchen, wie etwa die Steigung der ermittelten Kurve. Betrachtet man beispielsweise den Zeitbereich t4 in 5, so zeigt sich hier ein näherungsweise linearer Anstieg der Phasenverschiebung Δϕ mit der Zeit t. Bestimmt man die Steigung S1 an einem bestimmten Zeitpunkt, so lässt sich diese Steigung S1 einem bestimmten Betriebszustand der Pumpe zuordnen, wie etwa im vorliegenden Fall einer allmählichen Entleerung des Pumpengehäuses. Im Zuordnungs-Schritt wird dann die Größe der Steigung S1 einem vorbestimmten Steigungs-Wertebereich zugeordnet, d.h. klassifiziert, der mit einem Pumpen-Betriebszustand verknüpft ist.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, auf die Ermittlung des zeitlichen Verlaufs der Phasenverschiebung einen Transformations-Schritt folgen zu lassen, in dem der zeitliche Verlauf der Phasenverschiebung einer Fourier-Transformation unterzogen wird. Dies dient dazu, die im Signalverlauf enthaltenen Frequenzen zu untersuchen, da diese Aufschluss auf ein bestimmtes Betriebsverhalten geben. Beispielsweise sind im Zeitbereich t3 bei einem Vorliegen eines Luft-Wasser-Gemischs im Pumpengehäuse hochfrequente Signalanteile enthalten, die im Normalbetrieb nicht auftreten, so dass das Auftreten solcher Frequenzanteile ein klares Indiz für eine Fehlfunktion des Systems ist. Es wird daher die Amplitude der Fourier-Transformierten in einem vorbestimmten Frequenzbereich bestimmt, und in dem Zuordnungsschritt wird die bestimmte Amplitude einem vorbestimmten Amplituden-Wertebereich zugeordnet, der mit einem Pumpen-Betriebszustand verknüpft ist. Beispielsweise werden im vorliegenden Fall die hohen Frequenzanteile beim Vorliegen eines Luft-Wasser-Gemischs im Pumpengehäuse in einen vorbestimmten Amplituden-Wertebereich fallen, so dass eine eindeutige Klassifizierung der zuvor bestimmten Amplitude der Fourier-Transformierten möglich ist. Bei der Fourier-Transformation kann es sich um eine diskrete Fourier-Transformation (DFT) oder um die spezielle Form der DFT, die sogenannte Fast-Fourier-Transformation (FFT) handeln, die vom Softwaremodul 20 des Microcontrollers 10 rechnerisch durchgeführt werden kann.
  • Im folgenden sollen weitere charakteristische Signalverläufe beschrieben werden.
  • 6 zeigt den zeitlichen Verlauf der Phasenverschiebung Δϕ im Fall von Filterverschmutzungen, die einen ausreichenden Zustrom im Pumpen-Vorlauf behindern. Ausgehend vom normalen Pumpenbetrieb im Zeitbereich t2 kommt es hier zu einer kontinuierlichen Filterverschmutzung, die zu einem allmählichen Anstieg der Phasenverschiebung Δϕ führt, bis der Filter vollständig verstopft ist (Zeitbereich t7) und die Phasenverschiebung einen sehr hohen, konstanten Wert erreicht. Die Steigung S2 im Zeitbereich t6 bietet somit einen Anhaltspunkt für das Vorliegen einer kontinuierlichen Filterverschmutzung. Zur Diagnose dieses Betriebszustands wird also in der zuvor beschriebenen Weise im Bestimmungs-Schritt die Größe der Steigung S2 des ermittelten zeitlichen Verlaufs der Phasenverschiebung Δϕ bestimmt, und im Zuordnungs-Schritt wird die bestimmte Größe der Steigung S2 einem vorbestimmten Steigungs-Wertebereich zugeordnet, der im vorliegenden Fall dem Betriebszustand einer kontinuierlichen Filterverschmutzung entspricht.
  • Die vollständige Verschmutzung des Filters (Zeitbereich t7) kann auch schlagartig auftreten, wenn ein Fremdkörper in den Filter gelangt. Dieser Fall ist in den Zeitbereichen t8 und t9 dargestellt. Während zur Zeit t8 ein normaler, ordnungsgemäßer Pumpenbetrieb mit kleiner Phasenverschiebung Δϕ vorliegt, steigt in dem Fall, in dem der Fremdkörper in den Filter gelangt, die Phasenverschiebung schlagartig an, so dass eine sehr hohe konstante Phasenverschiebung im Zeitbereich t9 erreicht wird. Beide Betriebszustände lassen sich mit Hilfe eines der oben beschriebenen Diagnose-Verfahren feststellen.
  • Schließlich ist in 7 ein Fall dargestellt, in dem sich der Synchronmotor der Pumpe in einem seiner beiden Totpunkte befindet und nicht anläuft. Auch dieser Betriebszustand ist diagnostizierbar, da das Phasenverschiebungs-Signal in diesem Fall einen sehr hohen konstanten Wert erreicht, ohne dass hochfrequente Signalanteile vorhanden sind. Beispielsweise bietet hier das Fehlen hochfrequenter Signalanteile eine Möglichkeit zur Diagnose, in dem die oben beschriebene Fourier-Transformation durchgeführt wird und der Verlauf der Amplitude der Fourier-Transformierten untersucht wird.
  • Das Flussdiagramm in 8 zeigt zusammenfassend einzelne Schritte des Verfahrensablaufs. In dem Meß-Schritt 30 werden zunächst die am Motor anliegende Wechselspannung U und der Motor-Wechselstrom I gemessen und in Rechteck-Signale U',I' umgewandelt. Im anschließenden Bestimmungs-Schritt 32 wird die Größe der Phasenverschiebung Δϕ zwischen der Wechselspannung U' und dem Wechselstrom I' bestimmt, und es wird eine Ermittlung des zeitlichen Verlaufs sowie eine gleitende Mittelung durchgeführt. Außerdem kann in diesem Bestimmungs-Schritt 32 ein Parameter der ermittelten Kurve untersucht werden, also z.B. die Größe der Steigung. Der nachfolgende Zuordnungs-Schritt 34 dient dann dazu, das bestimmte Merkmal, also z.B. die Steigung der Kurve zu klassifizieren, d.h. einem vorbestimmten Wertebereich zuzuordnen, der mit einem Pumpen-Betriebszustand verknüpft ist, der einer Fehlfunktion der Synchronpumpe entsprechen kann. Wahlweise ist es möglich, daß der Bestimmungs-Schritt 32 den oben erwähnten Transformations-Schritt zur Frequenzanalyse mittels Fouriertransformation umfaßt und im Zuordnungs-Schritt 34 die Amplitude der Fouriertransformierten klassifiziert wird. Vier solcher zuzuordnender Betriebszustände 36,38,40,42 sind auf der rechten Seite in 8 dargestellt, nämlich das erfolgreiche Anlaufen der Synchronpumpe, das Ansaugen von Luft bei einem Wasserniedrigstand, das Nicht-Fördern der Pumpe bei einer Filterverstopfung und das Nicht-Anlaufen der Pumpe.
  • Das erfindungsgemäße Diagnoseverfahren sowie die entsprechende Vorrichtung eignen sich insbesondere zum Einsatz in Spülmaschinen, sind jedoch nicht hierauf beschränkt. Die Erfindung ist ohne weiteres auch im Zusammenhang mit Flüssigkeitskreisläufen anderer Art verwendbar, bei deren Betrieb bestimmte Betriebszustände der Synchronpumpe festgestellt und Fehlfunktionen diagnostiziert werden sollen.

Claims (11)

  1. Verfahren zur Diagnose von Betriebszuständen (36,38,40,42) einer Synchronpumpe in einem Flüssigkeitskreislauf, insbesondere in einer Spülmaschine oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Meß-Schritt (30) die am Pumpenmotor anliegende Wechselspannung (U) und der Motor-Wechselstrom (I) gemessen werden, daß in einem Bestimmungs-Schritt (32) zu verschiedenen Zeitpunkten die Größe einer Phasenverschiebung (Δϕ) zwischen der Wechselspannung (U) und dem Wechselstrom (I) gemessen wird, aus den aufgenommenen Meßwerten der zeitliche Verlauf der Phasenverschiebung (Δϕ) ermittelt wird und ein Merkmal des zeitlichen Verlaufs der Phasenverschiebung (Δϕ) bestimmt wird, und daß in einem Zuordnungs-Schritt (34) das bestimmte Merkmal einem vorbestimmten Pumpen-Betriebszustand (36,38,40,42) zugeordnet wird.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuordnungs-Schritt (34) das bestimmte Merkmal einem vorbestimmten Merkmals-Wertebereich zugeordnet wird, der mit einem Pumpen-Betriebszustand (36,38,40,42) verknüpft ist.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bestimmungs-Schritt (32) die Größe der Steigung (S1,S2) des zeitlichen Verlaufs der Phasenverschiebung (Δϕ) bestimmt wird, und daß in dem Zuordnungs-Schritt (34) die bestimmte Größe der Steigung (S1,S2) einem vorbestimmten Steigungs-Wertebereich zugeordnet wird, der mit einem Pumpen-Betriebszustand (36,38,40,42) verknüpft ist.
  4. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bestimmungs-Schritt (32) einen Transformations-Schritt umfaßt, in welchem der zeitliche Verlauf der Phasenverschiebung einer Fouriertransformation unterzogen wird und die Amplitude des Fouriertransformierten in einem vorbestimmten Frequenzbereich bestimmt wird, und daß in dem nachfolgenden Zuordnungs-Schritt (34) die bestimmte Amplitude einem vorbestimmten Amplituden-Wertebereich zugeordnet wird, der mit einem Pumpen-Betriebszustand (36,38,40,42) verknüpft ist.
  5. Verfahren gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Fouriertransformation um eine diskrete Fouriertransformation (DFT) oder um eine Fast Fourier Transformation (FFT) handelt.
  6. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ermittlung des zeitlichen Verlaufs der Phasenver-schiebung im Bestimmungs-Schritt (32) eine gleitende Mittelung beinhaltet.
  7. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Meß-Schritt (30) eine Umwandlung des gemessenen Wechselspannungs-Signals (U) und des gemessenen Wechselstrom-Signals (I) in Rechtecksignale (U',I') beinhaltet.
  8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Microcontroller (10) mit einem Timer (12), der einen Spannungs-Eingang (14) zur Aufnahme eines Start-Signals und einen Strom-Eingang (16) zur Aufnahme eines Stop-Signals umfaßt, welche Spannungs- bzw. Strom-Eingänge (14,16) dazu ausgebildet sind, das Überschreiten eines vorbestimmten Spannungs- bzw. Stromsignalpegels als Start- bzw. Stop-Signal zu interpretieren, wobei der Timer-Inhalt zum zeitlichen Abstand zwischen Start-Signal und Stop-Signal proportional ist, und welcher Microcontroller (10) einen Speicher (18) zur Speicherung des Timer-Inhalts umfaßt.
  9. Vorrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (18) eine Anzahl von Speicherplätzen zum Speicherung einer Abfolge von Speicherinhalten umfaßt.
  10. Vorrichtung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Microcontroller (10) eine Auswertungseinheit (20) zur Mittelung der Speicherinhalte umfaßt.
  11. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 10, gekennzeichnet durch eine Schnittstelle zur Übermittlung betriebszustandsbezogener Daten an eine Steuereinheit zur Steuerung des Flüssigkeitskreislaufs.
DE102004009046A 2004-02-23 2004-02-23 Verfahren zur Diagnose von Betriebszuständen einer Synchronpumpe sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Expired - Fee Related DE102004009046B3 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102004009046A DE102004009046B3 (de) 2004-02-23 2004-02-23 Verfahren zur Diagnose von Betriebszuständen einer Synchronpumpe sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
US10/589,521 US20070172360A1 (en) 2004-02-23 2005-02-23 Method for diagnosing operating states of a synchronous pump, and device for carrying out said method
PCT/EP2005/001872 WO2005081390A1 (de) 2004-02-23 2005-02-23 Verfahren zur diagnose von betriebszuständen einer synchronpumpe sowie vorrichtung zur durchführung dieses verfahrens
EP05715466A EP1719241A1 (de) 2004-02-23 2005-02-23 Verfahren zur diagnose von betriebszuständen einer synchronpumpe sowie vorrichtung zur durchführung dieses verfahrens

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102004009046A DE102004009046B3 (de) 2004-02-23 2004-02-23 Verfahren zur Diagnose von Betriebszuständen einer Synchronpumpe sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102004009046B3 true DE102004009046B3 (de) 2005-05-19

Family

ID=34442576

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102004009046A Expired - Fee Related DE102004009046B3 (de) 2004-02-23 2004-02-23 Verfahren zur Diagnose von Betriebszuständen einer Synchronpumpe sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Country Status (4)

Country Link
US (1) US20070172360A1 (de)
EP (1) EP1719241A1 (de)
DE (1) DE102004009046B3 (de)
WO (1) WO2005081390A1 (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008096103A1 (en) * 2007-02-07 2008-08-14 Dlp Limited Shower apparatus for preventing flooding of a shower floor area
EP1783264A3 (de) * 2005-11-04 2008-10-15 Fisher & Paykel Appliances Ltd. Verbesserungen in Bezug auf die Waschmaschinen
DE102008043103A1 (de) * 2008-10-22 2010-04-29 Alstrom Technology Ltd. Vorrichtung und Verfahren zur Überwachung und/oder Analyse von Rotoren von elektrischen Maschinen im Betrieb
DE102013101875A1 (de) 2013-02-26 2014-08-28 Miele & Cie. Kg Überwachungseinrichtung für eine elektrische Last und elektrisches Gerät mit einer Überwachungseinrichtung
DE102014212626B3 (de) * 2014-06-30 2015-10-22 Elmos Semiconductor Aktiengesellschaft Verfahren zur Erlangung eines Hinweises, insbesondere eines Anfangshinweises auf eine mögliche fehlerhafte Lastbedingung eines mehrphasigen Elektromotors
US10338142B2 (en) 2014-06-30 2019-07-02 Elmos Semiconductor Ag Faulty load detection for multi-phase electric motor
DE102008029910C5 (de) * 2008-06-24 2020-03-05 BSH Hausgeräte GmbH Verfahren zur Lastzustandserkennung einer Pumpe
DE102022128744A1 (de) 2022-10-28 2024-05-08 KSB SE & Co. KGaA Verfahren zum Informationsaustausch zwischen einem externen Empfänger und einer Pumpe

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008021371B3 (de) * 2008-04-29 2010-01-07 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Verfahren zum Steuern eines Füllvorgangs eines wasserführenden Haushaltsgeräts
US8277571B2 (en) * 2010-08-24 2012-10-02 General Electric Company Methods and apparatus for detecting pump cavitation in a dishwasher using frequency analysis
EP2902630B1 (de) * 2014-01-29 2018-01-03 Askoll Holding S.r.l. a socio unico Verfahren zur Erkennung der Unterlastbedingung in einer Pumpe, insbesondere in der Kondensatpumpe einer Kondensatsammelanlage, sowie Motor-pumpengruppe
US11284773B2 (en) * 2020-01-31 2022-03-29 Haier Us Appliance Solutions, Inc. System and method for controlling the water fill level within a dishwasher appliance
US11806465B2 (en) * 2021-06-24 2023-11-07 Johnson & Johnson Surgical Vision, Inc. Accurate irrigation rate measurement system and method

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2415171A1 (de) * 1974-03-29 1975-10-16 Bbc Brown Boveri & Cie Betriebszustand-ueberwachungseinrichtung fuer eine einphasige synchronmaschine mit asynchronem anlauf
DE19630357A1 (de) * 1996-07-26 1998-02-05 Aweco Kunststofftech Geraete Vorrichtung zur Regelung der Wassermenge in vorzugsweise Spülmaschinen

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4703387A (en) * 1986-05-22 1987-10-27 Franklin Electric Co., Inc. Electric motor underload protection system
US4896101A (en) * 1986-12-03 1990-01-23 Cobb Harold R W Method for monitoring, recording, and evaluating valve operating trends
DE3803006A1 (de) * 1988-02-02 1989-08-03 Hanning Elektro Werke Geschirrspuelmaschine
US5362206A (en) * 1993-07-21 1994-11-08 Automation Associates Pump control responsive to voltage-current phase angle
US5577890A (en) * 1994-03-01 1996-11-26 Trilogy Controls, Inc. Solid state pump control and protection system
US6534947B2 (en) * 2001-01-12 2003-03-18 Sta-Rite Industries, Inc. Pump controller

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2415171A1 (de) * 1974-03-29 1975-10-16 Bbc Brown Boveri & Cie Betriebszustand-ueberwachungseinrichtung fuer eine einphasige synchronmaschine mit asynchronem anlauf
DE19630357A1 (de) * 1996-07-26 1998-02-05 Aweco Kunststofftech Geraete Vorrichtung zur Regelung der Wassermenge in vorzugsweise Spülmaschinen

Cited By (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1783264A3 (de) * 2005-11-04 2008-10-15 Fisher & Paykel Appliances Ltd. Verbesserungen in Bezug auf die Waschmaschinen
WO2008096103A1 (en) * 2007-02-07 2008-08-14 Dlp Limited Shower apparatus for preventing flooding of a shower floor area
DE102008029910C5 (de) * 2008-06-24 2020-03-05 BSH Hausgeräte GmbH Verfahren zur Lastzustandserkennung einer Pumpe
DE102008043103A1 (de) * 2008-10-22 2010-04-29 Alstrom Technology Ltd. Vorrichtung und Verfahren zur Überwachung und/oder Analyse von Rotoren von elektrischen Maschinen im Betrieb
US8536839B2 (en) 2008-10-22 2013-09-17 Alston Technology Ltd Device and method for monitoring and/or analyzing rotors of electric machines in operation
DE102013101875A1 (de) 2013-02-26 2014-08-28 Miele & Cie. Kg Überwachungseinrichtung für eine elektrische Last und elektrisches Gerät mit einer Überwachungseinrichtung
DE102014212626B3 (de) * 2014-06-30 2015-10-22 Elmos Semiconductor Aktiengesellschaft Verfahren zur Erlangung eines Hinweises, insbesondere eines Anfangshinweises auf eine mögliche fehlerhafte Lastbedingung eines mehrphasigen Elektromotors
US10338142B2 (en) 2014-06-30 2019-07-02 Elmos Semiconductor Ag Faulty load detection for multi-phase electric motor
US10620268B2 (en) 2014-06-30 2020-04-14 Elmos Semiconductor Ag Faulty load detection for multi-phase electric motor
US10768235B2 (en) 2014-06-30 2020-09-08 Elmos Semiconductor Aktiengesellschaft Faulty load detection for multi-phase electric motor
DE102022128744A1 (de) 2022-10-28 2024-05-08 KSB SE & Co. KGaA Verfahren zum Informationsaustausch zwischen einem externen Empfänger und einer Pumpe

Also Published As

Publication number Publication date
WO2005081390A1 (de) 2005-09-01
US20070172360A1 (en) 2007-07-26
EP1719241A1 (de) 2006-11-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102004009046B3 (de) Verfahren zur Diagnose von Betriebszuständen einer Synchronpumpe sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE3626351C2 (de)
DE102007017274A1 (de) Verfahren zur Lageerkennung eines Verschlusselements in einer Wasserweiche
DE68902174T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur messung der drehgeschwindigkeit.
EP2576884B1 (de) Haushaltsgerät mit einem behälter und einer füllstandsmesseinrichtung und entsprechendes füllstandsmessverfahren
CH702427A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Detektion von Phasengrenzen und entsprechend ausgestattetes Laborgerät.
DE19831617A1 (de) Verfahren zur Feststellung der Wäschemenge in einer Trommelwaschmaschine
EP2047118B1 (de) Verfahren zur fehlereingrenzung und diagnose an einer fluidischen anlage
DE10355651A1 (de) Verfahren zur Optimierung des Wirkungsgrades eines unter Last betriebenen Motors
EP1464268B1 (de) Verfahren zur Erkennung der Beladung eines Siebsystems einer Geschirrspülmaschine
DE4311064A1 (de) Verfahren zur Messung der Schmutzbefrachtung einer Waschflotte
DE2946858C2 (de)
EP2711697A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erfassung von Eigenschaften fluider Medien
DE102011012590B4 (de) Verfahren zur Bestimmung der Fördermenge eines Flüssigkeitsfördermittels
DE69322122T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung der Abgabe einer Flüssigkeit
DE102004031680A1 (de) Verfahren zur automatischen Einstellung des Netzfrequenzparameters eines an einem Netz angeschlossenen Frequenzumrichters
WO2011018289A1 (de) Verfahren zur frühzeitigen schadenserkennung in einem kraftfahrzeuggetriebe
EP3907321A1 (de) Fremdkörperfalleneinrichtung für eine waschmaschine
DE10156924A1 (de) Verfahren zur Überprüfung der Reinigung von Gegenständen, insbesondere medizinischen Geräten und Instrumenten in Reinigungsmaschinen
DE10356279A1 (de) Auswerteverfahren für mit stochastischen Störgrößen überlagerte Meßwerte sowie zugehöriger Sensorschalter
WO2004083871A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum erfassen einer drehzahl, insbesondere einer raddrehzahl eines kraftfahrzeugs
DE112007003712B4 (de) Verfahren zum Detektieren einer strömungslosen Situation in einem Wirbel- oder Dralldurchflussmesser
DE3220327A1 (de) Verfahren zum messen der ionenkonzentration einer probe
DE2601150C3 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Bildung von Signalen für die Stillstandskontrolle einer elektromagnetischen Präzisions- und Feinwaage
DE102010028557B4 (de) Geschirrspülmaschine mit einer Rundlaufüberwachungseinheit

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of the examined application without publication of unexamined application
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee