[go: up one dir, main page]

DE102004008651A1 - Stoffauflauf - Google Patents

Stoffauflauf Download PDF

Info

Publication number
DE102004008651A1
DE102004008651A1 DE200410008651 DE102004008651A DE102004008651A1 DE 102004008651 A1 DE102004008651 A1 DE 102004008651A1 DE 200410008651 DE200410008651 DE 200410008651 DE 102004008651 A DE102004008651 A DE 102004008651A DE 102004008651 A1 DE102004008651 A1 DE 102004008651A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
headbox
intermediate channel
turbulence
actuator
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200410008651
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Ruf
Hans Loser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Paper Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Paper Patent GmbH filed Critical Voith Paper Patent GmbH
Priority to DE200410008651 priority Critical patent/DE102004008651A1/de
Priority to EP04102972A priority patent/EP1496150A1/de
Publication of DE102004008651A1 publication Critical patent/DE102004008651A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/02Head boxes of Fourdrinier machines
    • D21F1/022Means for injecting material into flow within the headbox
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/02Head boxes of Fourdrinier machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/02Head boxes of Fourdrinier machines
    • D21F1/026Details of the turbulence section
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G9/00Other accessories for paper-making machines
    • D21G9/0009Paper-making control systems
    • D21G9/0027Paper-making control systems controlling the forming section

Landscapes

  • Paper (AREA)

Abstract

Ein Stoffauflauf (10) für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn, umfasst eine quer zur Maschinenlaufrichtung (L) unterteilte Verdünnungseinrichtung (12), insbesondere Siebwasserdosierungseinrichtung, der in Maschinenlaufrichtung (L) ein sich in Querrichtung erstreckender Zwischenkanal (16), ein eine Vielzahl von Turbulenzkanälen (18) aufweisender Turbulenzerzeuger (20) und eine Düse (22) nachgeschaltet ist, die mit einem einen Faserstoffsuspensionsstrahl (24) liefernden Austrittsspalt (26) versehen ist. Die Verdünnungseinrichtung (12) umfasst mehrere in Querrichtung nebeneinander angeorndete Mischkammern (28), denen jeweils Teilströme unterschiedlicher Konsistenz zuführbar sind und die jeweils einen Mischstrom in den Zwischenkanal (16) liefern. Zur Beeinflussung des sich in Querrichtung ergebenden Faserorientierungsprofils sind die Volumenströme zumindest der den seitlichen Randzonen (38) des Zwischenkanals (16) zugeführten Mischströme jeweils über wenigstens ein Stellglied (36) entsprechend variabel einstellbar. Zumindest die seitlichen Randzonen (38) des Zwischenkanals (16) sind jeweils vom restlichen Zwischenkanalbereich abgetrennt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn, mit einer quer zur Maschinenlaufrichtung unterteilten Verdünnungseinrichtung, insbesondere Siebwasserdosierungseinrichtung, der in Maschinenlaufrichtung ein sich in Querrichtung erstreckenden Zwischenkanal, ein eine Vielzahl von Turbulenzkanälen aufweisender Turbulenzerzeuger und eine Düse nachgeschaltet ist, die mit einem einen Faserstoffsuspensionsstrahl liefernden Austrittsspalt versehen ist. Sie betrifft ferner eine mit einem solchen Stoffauflauf versehene Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- und/oder Kartonbahn.
  • Stoffaufläufe der genannten Art sind beispielsweise aus den Druckschriften EP 0 772 711 B1 , EP 0 857 816 B1 , DE 35 14 544 A1 , DE 40 25 675 A1 und US 5 833 808 bekannt.
  • Bisher erfolgt eine Beeinflussung des Faserorientierungsprofils durch ein Verstellen der im Bereich des Austrittsspaltes der Stoffauflaufdüse vorgesehenen Blende, eine Modifikation des Turbulenzeinsatzes sowie eine Beeinflussung des Durchsatzes in den Randzonen. Die bisher übliche Beeinflussung des Durchsatzes in den Randzonen bringt unter anderem die Nachteile mit sich, dass in diesen Randzonen keine Verdünnungswasserzugabe möglich ist und sich Probleme im Zusammenhang mit der Lamellenanbindung ergeben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Stoffauflauf der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die zuvor erwähnten Probleme be seitigt sind. Dabei soll der Stoffauflauf im Aufbau möglichst einfach gehalten werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Verdünnungseinrichtung mehrere in Querrichtung nebeneinander angeordnete Mischkammern umfasst, denen jeweils Teilströme unterschiedlicher Konsistenz zuführbar sind und die jeweils einen Mischstrom in den Zwischenkanal liefern, dass zur Beeinflussung des sich in Querrichtung ergebenden Faserorientierungsprofils die Volumenströme zumindest der den seitlichen Randzonen des Zwischenkanals zugeführten Mischströme jeweils über wenigstens ein Stellglied entsprechend variabel einstellbar sind und dass zumindest die seitlichen Randzonen des Zwischenkanals jeweils vom restlichen Zwischenkanalbereich abgetrennt sind.
  • Versuche und Felderfahrungen haben gezeigt, dass durch eine einfache Trendregulierung etwa 80% der erforderlichen Faserorientierungs-Garantien erfüllt werden können. Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung kann eine solche Trendregulierung bei einfach gehaltenem Aufbau des Stoffauflaufs und einer kostengünstigen konstruktiven Umsetzung des betreffenden Konzeptes bewerkstelligt werden. Dies ist insbesondere auch unter Beibehaltung des bisherigen Stoffauflauf-Konzeptes mit einer entsprechenden Verdünnungseinrichtung möglich. Es ist daher problemlos insbesondere auch wieder Verdünnungswasser in den Randzonen zugegeben werden. Zudem ist problemlos ein jeweiliger Einsatz von Lamellen möglich. Veränderungen am Turbulenzerzeuger sind hierzu nicht mehr erforderlich. Bei einem entsprechenden Verdünnungswasser-Stoffauflauf sind gleiche Stoffdichten über die Bahnbreite erzielbar. Es ist insbesondere auch eine gleiche Regelung über die Bahnbreite möglich. Überdies ergeben sich gute Reinigungsmöglichkeiten. Es kann ein gleicher Turbulenzgrad über die Bahnbreite beim Eintritt in die Düse erreicht werden. Grundsätzlich ist auch ein Rückbau möglich. In "CFD"-Rechnungen wurde nachgewiesen, dass zum Erreichen eines entsprechenden Ergebnisses eine Abtrennung des maschinenbreiten Zwischenkanals geboten ist.
  • Bei einer bevorzugten praktischen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Stoffauflaufs sind zur Beeinflussung des sich in Querrichtung ergebenden Faserorientierungsprofils nur die Volumenströme der den seitlichen Randzonen des Zwischenkanals zugeführten Mischströme jeweils über wenigstens ein Stellglied entsprechend variabel einstellbar.
  • Bevorzugt sind nur die seitlichen Radzonen des Zwischenkanals jeweils vom restlichen Zwischenkanalbereich abgetrennt, so dass sich in Querrichtung zwischen den beiden seitlichen abgetrennten Randzonen eine nicht unterteilte mittlere Hauptzone des Zwischenkanals ergibt. Die Randzonen im Zwischenkanal sind also gegenüber einer mittleren Hauptzone abgedichtet, da für die Beeinflussung des Randvolumenstromes im Strahl eine Druckdifferenz zwischen der Hauptkammer und der Randkammer eingestellt wird.
  • Bei einer bevorzugten praktischen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Stoffauflaufs sind die Stellglieder zumindest teilweise an den austrittsseitigen Enden der Mischkammern vorgesehen. Ergänzend kann auch an den eintrittsseitigen Enden der Mischkammern jeweils wenigstens ein Stellglied vorgesehen sein, um den jeweiligen Volumenstrom des entsprechenden Teilstroms variabel einstellbar zu machen. Dabei ist das Stellglied am austrittsseitigen Ende der jeweiligen Mischkammer bevorzugt derart eingestellt, dass es im entsprechenden Mischstrom einen örtlichen Druckverlust im Bereich von 0 bis 500 mbar erzeugt, und das am eintrittsseitigen Ende der jeweiligen Mischkammer vorgesehene Stellglied ist bevorzugt derart eingestellt, dass es im entsprechenden Teilstrom einen örtlichen Druckverlust im Bereich von 300 bis 2.000 mbar erzeugt. Dies bedeutet, das die Menge des Volumenstroms in den Randzonen über das Ventil des Verdünnungswassers eingestellt und geregelt werden kann. Die betreffenden Stellglieder können hierbei jeweils durch eine verstellbare Drossel gebildet sein.
  • Bevorzugt ist in Maschinenlaufrichtung zwischen der Verdünnungseinrichtung und dem Zwischenkanal ein Verteiler vorgesehen. Dieser kann insbesondere in Form einer Verteilerleiste vorgesehen sein. Der Verteiler umfasst vorzugsweise mehrere Verteilerkanäle, insbesondere Verteilerrohre, wobei die Mischströme über die Verteilerkanäle dem Zwischenkanal zugeführt werden.
  • Zweckmäßigerweise erfolgt die Abtrennung benachbarter Zwischenkanalbereiche jeweils durch eine Trennwand. Die Trennwände können sich jeweils zumindest im Wesentlichen über die ganze in Maschinenlaufrichtung gemessene Länge des Zwischenkanals erstrecken. Sie können beispielsweise durch Trennbleche gebildet sein.
  • Besondere Bedeutung kommt der Anbindung der Trennwände im Zwischenkanal zu. So können die Trennwände zumindest teilweise beispielsweise in Nuten eingesetzt sein, die in der Verteilerleiste, dem Stoffauflauftisch und/oder dem Turbulenzerzeuger vorgesehen sind. Die Nuten können beispielsweise eingefräst sein. Die zum Beispiel in Nuten in Maschinenlaufrichtung ausgerichteten Trennwände sind zweckmäßigerweise insbesondere über Bolzen und/oder dergleichen an einem Stoffauflaufteil wie insbesondere dem Formatschild und/oder dergleichen befestigt.
  • Zur Abdichtung gegen die Stofflauf-Rückwand können die Trennwände jeweils mit einer Nut mit Dichtung, insbesondere Filzdichtung und/oder dergleichen, versehen sein.
  • Die Turbulenzkanäle des Turbulenzerzeugers können zumindest teilweise durch Turbulenzrohre gebildet sein. Der Turbulenzerzeuger kann insbesondere als Turbulenzeinsatz vorgesehen sein.
  • Um den Druckverlust im Turbulenzerzeuger zu reduzieren und damit die angestrebte Wirkung zu erhöhen, besitzen die in den Randzonen vorgesehenen Turbulenzkanäle des Turbulenzerzeugers zweckmäßigerweise einen größeren Durchtrittsquerschnitt als die restlichen Turbulenzkanäle.
  • Die erfindungsgemäße Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- und/oder Kartonbahn, zeichnet sich dadurch aus, dass sie mit einem erfindungsgemäßen Stoffauflauf versehen ist. Dabei kann insbesondere ein Faserorientierungs-Regelsystem vorgesehen sein, das eine am Maschinenende vorgesehene Einrichtung zur Messung des Faserorientierungs-Querprofils der Faserstoffbahn, eine die erhaltenen Messsignale weiterverarbeitende Recheneinheit und die Stellglieder des Stoffauflaufs umfasst.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigen
  • 1 eine schematische, teilweise geschnittene Darstellung eines Stoffauflaufs für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn; und
  • 2 eine vereinfachte schematische Darstellung einer mit einem Stoffauflauf gemäß der 1 versehene Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, bei der der Stoffauflauf in ein Faserorientierungs-Regelsystem eingebunden ist.
  • Die 1 zeigt in schematischer, teilweise geschnittener Darstellung einen Stoffauflauf 10 für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, bei der es sich insbesondere um eine Papier- oder Kartonbahn handeln kann.
  • Der Stoffauflauf 10 umfasst eine quer zur Maschinenlaufrichtung L unterteilte Verdünnungseinrichtung 12, insbesondere Siebwasserdosierungseinrichtung, der in Maschinenlaufrichtung L ein Verteiler 14, ein sich in Querrichtung erstreckender Zwischenkanal 16, ein eine Vielzahl von Turbulenzkanälen 18 aufweisender Turbulenzerzeuger 20 und eine Düse 22 nachgeschaltet ist, die mit einem einen Faserstoffsuspensionsstrahl 24 liefernden Austrittsspalt 26 versehen ist.
  • Die Verdünnungseinrichtung 12 umfasst mehrere in Querrichtung nebeneinander angeordnete Mischkammern 28, denen jeweils Teilströme unterschiedlicher Konsistenz zuführbar sind und die über den Verteiler 14 jeweils einen Mischstrom in den Zwischenkanal 16 liefern. Die jeweiligen Teilströme sind der entsprechenden Mischkammer 28 unter einem Winkel α zuführbar, wobei der Winkel α einen Wert im Bereich von 0 bis 180° annehmen kann. In anderen Worten: Die beiden Teilströme können gleichgerichtet, gepfeilt oder gegengerichtet der entsprechenden Mischkammer 28 zugeführt sein. Weiterhin sind die jeweiligen Teilströme der entsprechenden Mischkammer 28 mit einer jeweiligen Geschwindigkeit zuführbar, wobei die Zuströmgeschwindigkeit des zweiten Teilstroms im Regelfall größer, vorzugsweise wesentlich größer als die Geschwindigkeit des ersten Teilstroms ist.
  • Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst die Verdünnungseinrichtung 12 einen Querverteiler 30, über den den Mischkammern 28 eine Faserstoffsuspension QH hoher Konsistenz zugeführt wird, sowie Dosierventile 32, über die den Mischkammern 28 zum Beispiel Faserstoffsuspensionen QL geringer Konsistenz cL zuführbar sind. Bei der Verdünnungseinrichtung 12 kann es sich also beispielsweise um ein Siebwasserdosierungssystem der Art handeln, wie es im Zusammenhang mit dem auf dem Markt erhältlichen ModuleJet®-Stoffauflauf vorgesehen ist. Der ModuleJet®-Stoffauflauf ist beispielsweise in der deutschen Patentschrift DE 40 19 593 C2 beschrieben.
  • Der Verteiler 14 kann insbesondere in Form einer Verteilerleiste vorgesehen sein und mehrere beispielsweise durch Verteilerrohre gebildete Verteilerkanäle 34 umfassen, über die die von den Mischkammern 28 gelieferten Mischströme dem Zwischenkanal 16 zugeführt werden.
  • Der Turbulenzerzeuger 20 kann insbesondere als Turbulenzeinsatz vorgesehen sein. Die Turbulenzkanäle 18 können insbesondere durch Turbulenzrohre gebildet sein.
  • Zur Beeinflussung des sich in Querrichtung ergebenden Faserorientierungsprofils sind die Volumenströme zumindest der den seitlichen Randzonen 38 des Zwischenkanals 16 zugeführten Mischströme jeweils über wenigstens ein Stellglied 36 entsprechend variabel einstellbar. Überdies sind zumindest die seitlichen Randzonen 38 des Zwischenkanals 16 jeweils vom restlichen Zwischenkanalbereich abgetrennt.
  • Im vorliegenden Fall sind zur Beeinflussung des sich in Querrichtung ergebenden Faserorientierungsprofils nur die Volumenströme der den seitlichen Randzonen 38 des Zwischenkanals 16 zugeführten Mischströme jeweils über wenigstens ein Stellglied 36 entsprechend variabel einstellbar. Zudem sind im vorliegenden Fall auch nur die seitlichen Randzonen 38 des Zwischenkanals 16 jeweils vom restlichen Zwischenkanalbereich abgetrennt, so dass sich in Querrichtung zwischen den beiden seitlichen abgetrennten Randzonen 38 eine nicht unterteilte mittlere Hauptzone 40 des Zwischenkanals 16 ergibt.
  • Wie anhand der 1 zu erkennen ist, sind die Stellglieder 36 an den austrittseitigen Enden der Mischkammern 28 vorgesehen. Sie können jeweils durch eine verstellbare Drossel gebildet sein, über die der Volumenstrom es betreffenden, dem Verteiler 14 zugeführten Mischstroms variabel einstellbar ist.
  • Weiterhin ist auch an den eintrittsseitigen Enden der Mischkammern 28 jeweils wenigstens ein Stellglied 56 vorgesehen, um den jeweiligen Volumenstrom des entsprechenden Teilstroms (Faserstoffsuspension QH hoher Konsistenz cH) variabel einstellbar zu machen. Hierbei ist bevorzugt vorgesehen, dass das am austrittsseitigen Ende der jeweiligen Mischkammer 28 vorgesehene Stellglied 36 derart eingestellt ist, dass es im entsprechenden Mischstrom einen örtlichen Druckverlust im Bereich von 0 bis 500 mbar erzeugt, und dass das am eintrittsseitigen Ende der jeweiligen Mischkammer 28 vorgesehene Stellglied 56 derart eingestellt ist, dass es im entsprechenden Teilstrom einen örtlichen Druckverlust im Bereich von 300 bis 2.000 mbar erzeugt. Ein Druckverlust im Bereich von 0 mbar an dem Stellglied 36 würde selbstverständlich keinen Druckverlust bedeuten.
  • Die Abtrennung der beiden Randzonen 38 des Zwischenkanals 16 von der Hauptzone 40 erfolgt jeweils durch eine Trennwand 42. Die Trennwände 42 können sich jeweils zumindest im Wesentlichen über die ganze in Maschinenlaufrichtung L gemessene Länge des Zwischenkanals 16 erstrecken. Sie können insbesondere durch Trennbleche oder dergleichen gebildet sein.
  • Die Trennwände 42 können zweckmäßigerweise zumindest teilweise in Nuten eingesetzt sein, die im Verteiler 14 bzw. in der der Verteilerleiste, dem Stoffauflauftisch 44, dem Turbulenzerzeuger 20 und/oder dergleichen vorgesehen sind. Die Nuten können insbesondere eingefräst sein.
  • Die zum Beispiel in den Nuten in Maschinenlaufrichtung L ausgerichteten Trennwände 42 können beispielsweise über Bolzen und/oder dergleichen an einem Stoffauflaufteil wie insbesondere dem Formatschild und/oder dergleichen befestigt sein.
  • Zur Abdichtung gegen die Stoffauflauf-Rückwand 46 sind die Trennwände 42 zweckmäßigerweise jeweils mit einer Nut mit Dichtung, insbesondere Filzdichtung, versehen.
  • Um den Druckverlust im Turbulenzerzeuger 20 zu reduzieren und damit die angestrebte Wirkung zu erhöhen, können die in den Randzonen vorgesehenen Turbulenzkanäle 18 des Turbulenzerzeugers 20 einen größeren Durchtrittsquerschnitt besitzen als die restlichen Turbulenzkanäle 18.
  • Die 2 zeigt in vereinfachter schematischer Darstellung eine mit einem Stoffauflauf 10 gemäß der 1 versehene Maschine 48 zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn, bei der der Stoffauflauf 10 in ein Faserorientierungs-Regelsystem 50 eingebunden ist. Das Faserorientierungs-Regelsystem 50 umfasst eine am Maschinenende vorgesehene Einrichtung 52 zur Messung des Faserorientierungs-Querprofils der Faserstoffbahn, eine die erhaltenen Messsignale weiterverarbeitende Recheneinheit 54 und die Stellglieder 36 des Stoffauflaufs 10.
  • Zusammenfassend ist festzuhalten, dass durch die Erfindung ein verbesserter Stoffauflauf der eingangs genannten Art geschaffen wird, bei dem die bekannten Probleme des Stands der Technik beseitigt sind und der überdies in seinem Aufbau möglichst einfach gehalten ist.
  • 10
    Stoffauflauf
    12
    Verdünnungseinrichtung, Siebwasserdosierungseinrichtung
    14
    Verteiler
    16
    Zwischenkanal
    18
    Turbulenzkanal, Turbulenzrohr
    20
    Turbulenzerzeuger
    22
    Düse
    24
    Faserstoffsuspensionsstrahl
    26
    Austrittsspalt
    28
    Mischkammer
    30
    Querverteiler
    32
    Dosierventil
    34
    Verteilerkanal
    36
    Stellglied, Drossel
    38
    Randzone des Zwischenkanals
    40
    Hauptzone des Zwischenkanals
    42
    Trennwand
    44
    Stoffauflauftisch
    46
    Rückwand, untere Wand
    48
    Maschine
    50
    Faserorientierungs-Regelsystem
    52
    Messeinrichtung
    54
    Recheneinheit
    56
    Stellglied, Drossel
    L
    Maschinenlaufrichtung
    QH
    Faserstoffsuspension hoher Konsistenz cH
    QL
    Faserstoffsuspension geringerer Konsistenz cL
    α
    Winkel

Claims (21)

  1. Stoffauflauf (10) für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn, mit einer quer zur Maschinenlaufrichtung (L) unterteilten Verdünnungseinrichtung (12), insbesondere Siebwasserdosierungseinrichtung, der in Maschinenlaufrichtung (L) ein sich in Querrichtung erstreckenden Zwischenkanal (16), ein eine Vielzahl von Turbulenzkanälen (18) aufweisender Turbulenzerzeuger (20) und eine Düse (22) nachgeschaltet ist, die mit einem einen Faserstoffsuspensionsstrahl (24) liefernden Austrittsspalt (26) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdünnungseinrichtung (12) mehrere in Querrichtung nebeneinander angeordnete Mischkammern (28) umfasst, denen jeweils Teilströme unterschiedlicher Konsistenz zuführbar sind und die jeweils einen Mischstrom in den Zwischenkanal (16) liefern, dass zur Beeinflussung des sich in Querrichtung ergebenden Faserorientierungsprofils die Volumenströme zumindest der den seitlichen Randzonen (38) des Zwischenkanals (16) zugeführten Mischströme jeweils über wenigstens ein Stellglied (36) entsprechend variabel einstellbar sind und dass zumindest die seitlichen Randzonen (38) des Zwischenkanals (16) jeweils vom restlichen Zwischenkanalbereich abgetrennt sind.
  2. Stoffauflauf (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beeinflussung des sich in Querrichtung ergebenden Faserorientierungsprofils nur die Volumenströme der den seitlichen Randzonen (38) des Zwischenkanals (16) zugeführten Mischströme jeweils über wenigstens ein Stellglied (36) entsprechend variabel einstellbar sind.
  3. Stoffauflauf (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass nur die seitlichen Randzonen (38) des Zwischenkanals (16) jeweils vom restlichen Zwischenkanalbereich abgetrennt sind, so dass sich in Querrichtung zwischen den beiden seitlichen abgetrennten Randzonen (38) eine nicht unterteilte mittlere Hauptzone (40) des Zwischenkanals (16) ergibt.
  4. Stoffauflauf (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellglieder (36) zumindest teilweise an den austrittsseitigen Enden der Mischkammern (28) vorgesehen sind.
  5. Stoffauflauf (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den eintrittsseitigen Enden der Mischkammern (28) jeweils wenigstens ein Stellglied (56) vorgesehen ist, um den jeweiligen Volumenstrom des entsprechenden Teilstroms variabel einstellbar zu machen.
  6. Stoffauflauf (10) nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das am austrittsseitigen Ende der jeweiligen Mischkammer (28) vorgesehene Stellglied (36) derart eingestellt ist, dass es im entsprechenden Mischstrom einen örtlichen Druckverlust im Bereich von 0 bis 500 mbar erzeugt, und dass das am eintrittsseitigen Ende der jeweiligen Mischkammer (28) vorgesehene Stellglied (56) derart eingestellt ist, dass es im entsprechenden Teilstrom einen örtlichen Druckverlust im Bereich von 300 bis 2.000 mbar erzeugt.
  7. Stoffauflauf (10) nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die betreffenden Stellglieder (36, 56) jeweils durch eine verstellbare Drossel gebildet sind.
  8. Stoffauflauf (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Maschinenlaufrichtung (L) zwischen der Verdünnungseinrichtung (12) und dem Zwischenkanal ein Verteiler (14) vorgesehen ist.
  9. Stoffauflauf (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteiler (14) in Form einer Verteilerleiste vorgesehen ist.
  10. Stoffauflauf (10) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteiler (14) mehrere Verteilerkanäle (34), insbesondere Verteilerrohre, umfasst und die Mischströme über diese Verteilerkanäle (34) dem Zwischenkanal (16) zugeführt werden.
  11. Stoffauflauf (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtrennung benachbarter Zwischenkanalbereiche (38, 40) jeweils durch eine Trennwand (42) erfolgt.
  12. Stoffauflauf (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Trennwände (42) jeweils zumindest im Wesentlichen über die ganze in Maschinenlaufrichtung (L) gemessene Länge des Zwischenkanals (16) erstrecken.
  13. Stoffauflauf (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwände (42) durch Trennbleche gebildet sind.
  14. Stoffauflauf (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwände (42) zumindest teilweise in Nuten eingesetzt sind, die in der Verteilerleiste (14), dem Stoffauflauftisch (44) und/oder dem Turbulenzerzeuger (20) vorgesehen sind.
  15. Stoffauflauf (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgerichteten Trennwände (42) insbesondere über Bolzen und/oder dergleichen an einem Stoffauflaufteil wie insbesondere dem Formatschild und/oder dergleichen befestigt sind.
  16. Stoffauflauf (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwände (42) zur Abdichtung gegen die Stoffauflauf-Rückwand (46) jeweils mit einer Nut mit Dichtung, insbesondere Filzdichtung, versehen sind.
  17. Stoffauflauf (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Turbulenzkanäle (18) des Turbulenzerzeugers (20) zumindest teilweise durch Turbulenzrohre gebildet sind.
  18. Stoffauflauf (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Turbulenzerzeuger (20) als Turbulenzeinsatz vorgesehen ist.
  19. Stoffauflauf (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Randzonen vorgesehenen Turbulenzkanäle (18) des Turbulenzerzeugers (20) einen größeren Durchtrittsquerschnitt besitzen als die restlichen Turbulenzkanäle (18).
  20. Maschine (48) zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- und/oder Kartonbahn, mit einem Stoffauflauf (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  21. Maschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass ein Faserorientierungs-Regelsystem (50) vorgesehen ist, das eine am Maschinenende vorgesehene Einrichtung (52) zur Messung des Faserorientierungs-Querprofils der Faserstoffbahn, eine die erhaltenen Messsignale weiterverarbeitende Recheneinheit (54) und die Stellglieder (36) des Stoffauflaufs (10) umfasst.
DE200410008651 2003-07-09 2004-02-21 Stoffauflauf Withdrawn DE102004008651A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200410008651 DE102004008651A1 (de) 2004-02-21 2004-02-21 Stoffauflauf
EP04102972A EP1496150A1 (de) 2003-07-09 2004-06-25 Stoffauflauf

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200410008651 DE102004008651A1 (de) 2004-02-21 2004-02-21 Stoffauflauf

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102004008651A1 true DE102004008651A1 (de) 2005-09-08

Family

ID=34832936

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200410008651 Withdrawn DE102004008651A1 (de) 2003-07-09 2004-02-21 Stoffauflauf

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102004008651A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT16771U1 (de) * 2018-05-25 2020-08-15 Valmet Technologies Oy Randbeschickungsorgan für das bereitstellen von zusatzbeschickungsdurchfluss in einen turbulenzgenerator eines stoffauflaufs einer faserbahnmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT16771U1 (de) * 2018-05-25 2020-08-15 Valmet Technologies Oy Randbeschickungsorgan für das bereitstellen von zusatzbeschickungsdurchfluss in einen turbulenzgenerator eines stoffauflaufs einer faserbahnmaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3741603C2 (de)
DE4323263C2 (de) Verfahren zur sektionalen Beeinflussung der Stoffdichte und der Faserorientierung in einem Stoffauflauf einer Papiermaschine und Stoffauflauf zur Durchführung des Verfahrens
DE69434813T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Regelung eines Stoffauflaufkastens
DE4005281C2 (de) Stoffauflauf mit Regelung des Flächengewicht-Querprofiles über die Verdünnung der Fasersuspension
EP0629739B1 (de) Stoffauflauf für eine Papiermaschine
EP0824157B1 (de) Stoffauflauf und Verfahren zur Verteilung einer Faserstoffsuspension im Stoffauflauf einer Papiermaschine
DE69913450T2 (de) Stoffauflauf zur Verteilung von Faserstoffsuspension und Zusatzstoffe
WO2010069653A1 (de) Stoffauflauf für eine maschine zur herstellung der faserstoffbahn
WO2010069652A1 (de) Stoffauflauf für eine maschine zur herstellung einer faserstoffbahn
DE4416898C2 (de) Stoffauflauf für eine Papiermaschine mit lokaler Zumischung von Fluid
DE4416909C2 (de) Stoffauflauf für eine Papiermaschine
EP2464782A2 (de) Stoffauflauf für eine maschine zur herstellung einer faserstoffbahn sowie maschine
DE69415879T2 (de) Stoffauflauf und Verfahren zur Regelung eines Stoffauflaufes
DE4409415C5 (de) Dosiervorrichtung für einen Stoffauflauf einer Papiermaschine
DE102004035303A1 (de) Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere einer Papier- oder Kartonbahn
DE3144066A1 (de) "stoffauflauf fuer eine papiermaschine"
EP1489224A1 (de) Stoffauflauf
DE102011003849A1 (de) Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
EP1496150A1 (de) Stoffauflauf
DE602004006888T2 (de) Stoffauflaufkasten einer papiermaschine
EP1676950B1 (de) Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere einer Papier- oder Kartonbahn
AT409768B (de) Verfahren und vorrichtung zur regelung von qualitätsparametern bei papier-, tissue und zellstoffentwässerungsanlagen
DE102004008651A1 (de) Stoffauflauf
DE10331040A1 (de) Stoffauflauf
DE102018120162A1 (de) Stoffauflauf

Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: VOITH PATENT GMBH, 89522 HEIDENHEIM, DE

8139 Disposal/non-payment of the annual fee