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DE102004007879A1 - Schnurschalter - Google Patents

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DE102004007879A1
DE102004007879A1 DE200410007879 DE102004007879A DE102004007879A1 DE 102004007879 A1 DE102004007879 A1 DE 102004007879A1 DE 200410007879 DE200410007879 DE 200410007879 DE 102004007879 A DE102004007879 A DE 102004007879A DE 102004007879 A1 DE102004007879 A1 DE 102004007879A1
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DE
Germany
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contact
cable
cord switch
clamping
leg
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DE200410007879
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Thorsten Steffen
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Lohmann & Welschehold & C GmbH
Lohmann & Welschehold & Co KG GmbH
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Lohmann & Welschehold & C GmbH
Lohmann & Welschehold & Co KG GmbH
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/02Bases, casings, or covers
    • H01H9/0214Hand-held casings
    • H01H9/0228Line cord switches
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/58Electric connections to or between contacts; Terminals
    • H01H1/5844Electric connections to or between contacts; Terminals making use of wire-gripping clips or springs
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H23/00Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
    • H01H23/02Details
    • H01H23/12Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H23/16Driving mechanisms
    • H01H23/20Driving mechanisms having snap action
    • H01H23/205Driving mechanisms having snap action using a compression spring between tumbler and an articulated contact plate

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  • Tumbler Switches (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Schnurschalter mit einem zwei Gehäuseschalen (1, 2) und zwei sich gegenüberliegende Kabeleinlässe (3, 4) aufweisenden Gehäuse und einem eine Öffnung (5) einer Gehäusehälfte (2) zugeordneten, von einer An- in eine Aus-Stellung verlagerbaren Wippschaltknopf (6), mit zwei je einem Kabeleinlass (3, 4) zugeordneten Kontaktblechen (7, 8), welche mit ihren einen Enden Klemmverbindungsmittel (9) ausbilden zur elektrisch leitenden Verbindung mit einer Ader (10) eines Kabels und welche mit ihren anderen Enden Kontaktenden ausbilden, die mittels eines vom Wippschaltknopf (6) bei seiner Verlagerung von der Aus-Stellung in die An-Stellung mitverlagerten Kontaktelementes miteinander elektrisch verbunden werden, wobei das Kontaktelement eine den Wippschaltknopf (6) in entweder der An- oder der Aus-Stellung haltende, an einem der beiden Kontaktbleche drehbar gelagerte, als U-förmig gebogene Blattfeder ausgestaltete Schaltfeder (11) ist. Wesentlich ist zunächst, dass die Schaltfeder (11) mit einem U-Schenkel (11') einen Lagerschenkel ausbildet, der auf der Randkante (12) eines abgewinkelten Endabschnitts (7') des zugeordneten Kontaktbleches reitet und in der An-Stellung mit dem anderen Kontaktblech (8) in Randkantenkontakt (13) steht. Wesentlich ist ferner, dass die Klemmverbindungsmittel (9) mittels zwei einander gegenüberliegender Klemmfahnen (17) eine C-förmige, zum jeweiligen Kabeleinlass (3, 4) hin offene Einstecköffnung (18) für die Ader (10) des ...

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Schnurschalter mit einem zwei Gehäuseschalen und zwei sich gegenüberliegende Kabeleinlässe aufweisenden Gehäuse und einem eine Öffnung einer Gehäusehälfte zugeordneten, von einer An- in eine Aus-Stellung verlagerbaren Wippschaltknopf, mit zwei je einem Kabeleinlass zugeordneten Kontaktblechen, welche mit ihren einen Enden Klemmverbindungsmittel ausbilden zur elektrisch leitenden Verbindung mit einer Ader eines Kabels und welche mit ihren anderen Enden Kontaktenden ausbilden, die mittels eines vom Wippschaltknopf bei seiner Verlagerung von der Aus-Stellung in die An-Stellung mitverlagerten Kontaktelementes miteinander elektrisch verbunden werden, wobei das Kontaktelement eine den Wippschaltknopf in entweder der An- oder der Aus-Stellung haltende, an einem der beiden Kontaktbleche drehbar gelagerte, als U-förmig gebogene Blattfeder ausgestaltete Schaltfeder ist.
  • Ein derartiger Schnurschalter ist im Stand der Technik bekannt. Der bekannte Schnurschalter besitzt ein im Grundriss längliches, einseitig abgerundetes Gehäuse, in dessen Breitseitenmitte ein kreisrunder Wippschalter angeordnet ist. Der Wippschalter besitzt ein oder zwei Schaltnocken, je nachdem, ob eine oder zwei elektrische Leitverbindungen getrennt/geschlossen werden sollen.
  • Ein als Wippschalter ausgebildeter Schnurschalter ist ferner aus der DE 8609948.5 bekannt. Auch bei diesem Schalter werden zwei Kontaktbleche mittels einer Schaltfeder miteinander verbunden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Schalter kontaktsicherer auszugestalten.
  • Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung, wobei alle Ansprüche einen eigenständigen Beitrag zur Lösung der Aufgabe beitragen.
  • Der Anspruch 1 löst die Aufgabe zunächst und im Wesentlichen dadurch, dass die Schaltfeder mit einem U-Schenkel einen Lagerschenkel ausbildet, der auf der Randkante eines abgewinkelten Endabschnittes des zugeordneten Kontaktbleches reitet und in der An-Stellung mit dem anderen Kontaktblech in Randkantenkontakt steht. Zufolge dieser Ausgestaltung erfolgt der Stromfluss jeweils über eine Kantenauflage entweder der Schaltfeder auf einem der Kontaktbleche oder einer Randkante eines der Kontaktbleche auf die als Blattfeder ausgebildete Schaltfeder. In einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Schaltfeder mit ihrem U-Schenkel einerseits einen Lagerschenkel und andererseits einen Schaltschenkel ausbildet. Erfindungsgemäß bildet die Randkante des Lagerschenkels den Randkantenkontakt mit einem der Kontaktbleche aus. Ferner kann vorgesehen sein, dass der Schaltschenkel einen bogenförmig verlaufenden Steuerabschnitt aufweist, auf welchem der Schaltnocken gleitet, wenn er eine Totpunktlage überschreitend zwischen der An-Stellung und der Aus-Stellung verlagert wird. Ferner kann vorgesehen sein, dass eine vom Lagerschenkel ausgebildete Ausbuchtung, mit deren Scheitel die Schaltfeder auf der Randkante des abgewinkelten Endabschnittes des Kontaktbleches reitet, gegenüberliegend einem Steuerabschnitt des anderen U-Schenkels der Schaltfeder angeordnet ist.
  • Die Erfindung betrifft darüber hinaus einen Schnurschalter mit einem zwei Gehäuseschalen und zwei sich gegenüberliegende Kabeleinlässe aufweisenden Gehäuse und einem einer Öffnung einer Gehäusehälfte zugeordneten, von einer An- und einer Aus-Stellung verlagerbaren Wippschaltknopf, mit zwei je einem Kabeleinlass zugeordneten Kontaktblechen, welche mit ihren einen Enden Klemmverbindungsmittel ausbilden zur elektrisch leitenden Verbindung mit einer Ader eines Kabels und welche mit ihren anderen Enden Kontakten den ausbilden, die mittels eines vom Wippschaltknopf bei seiner Verlagerung von der Aus-Stellung in die An-Stellung mitverlagerten Kontaktelementes miteinander elektrisch verbunden werden, wobei das Kontaktelement eine den Wippschaltknopf in entweder der An- oder der Aus-Stellung haltende, an einem der beiden Kontaktbleche drehbar gelagerte, als U-förmig gebogene Blattfeder ausgestaltete Schaltfeder ist, wobei die Klemmverbindungsmittel mittels zwei einander gegenüberliegenden Klemmfahnen eine C-förmige, zum jeweiligen Kabeleinlass hin offene Einstecköffnung für die Ader des zugehörigen Kabels ausbildet. Zufolge dieser Ausgestaltung ist eine einfache Zuordnung des zuführenden bzw. abführenden Kabels möglich. Die Adern werden in Achsrichtung letzterer in die spaltgeöffneten Klemmverbindungsmittel eingeschoben. Diese Ausgestaltung macht einen gattungsgemäßen Schnurschalter auch kontaktsicherer, da die Zugbelastungen jetzt von der Klemmverbindung selbst aufgefangen werden können. Die Ummantelung des Kabels braucht also nicht von den Einstecköffnungen gefesselt zu werden. Es reicht, wenn die Adern zugfest von den Klemmverbindungsmitteln gehalten werden. In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Klemmfahnen seitlich von einem auf einem Sockel einer Gehäuseschale aufliegenden Endabschnitt des Kontaktbleches abragen und durch senkrechten Druck eines Klemmwerkzeuges in Richtung auf den Sockel in ihre die Ader klemmende Klemmstellung verformbar sind. Dabei werden die dachförmig zueinander stehenden Endabschnitte der Klemmfahnen verformt, wobei sich die Einstecköffnung querschnittsvermindert. Die Kabeladern werden dadurch klemmgehaltert. Es wird als Vorteil angesehen, dass die Kraft, welche erforderlich ist, um diese Verformung durchführen zu können, in einen unterhalb des Klemmverbindungsmittels angeordneten Sockel der unteren Gehäuseschale abgeleitet werden. Die Kraft, die zu dieser Verformung erforderlich ist, wird im Wesentlichen in einer Richtung aufgewandt, die senkrecht zur Zuordnungsrichtung der Adern zur Einstecköffnung gerichtet ist. In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass sich die dachförmig zueinander stehenden Endabschnitte zwei zueinander par allel verlaufenden Mittelabschnitten der Fahnen anschließen. In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Kontaktbleche Z-förmig ausgebildet sind. Die Klemmverbindungsmittel sind dabei einem der Z-Schenkel zugeordnet. Zufolge des Z-Steges sind die Klemmverbindungsmittel höhenversetzt zum anderen Z-Schenkel angeordnet. Diese formschlüssige Lagerung des Kontaktbleches insbesondere an der Vertikalwand des Sockels erhöht auch die Zugfestigkeit. In einer Weiterbildung der Erfindung sind zwei parallel nebeneinander liegende, jeweils mit Schaltfedern miteinander elektrisch verbindbare Kontaktblechpaare vorgesehen. Zwischen diesen Kontaktblechpaaren befindet sich eine elektrisch isolierende Schutzwand. Die beiden Gehäuseteile sind aus Kunststoff gefertigt und miteinander steckverbindbar. Die Steckverbindung ist ohne Zerstörung nicht mehr öffenbar. Hierzu besitzt eine der beiden Gehäuseschalen vier auf die andere Gehäuseschale zuweisende Stifte, die in entsprechende Öffnungen der anderen Gehäuseschale einsteckbar sind. Beim Einstecken der Stifte in die zugehörigen Öffnungen verschmelzen/verschweissen diese zufolge der entstehenden Reibungshitze miteinander. In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Wippschalter Lagerzapfen ausbildet, die in Lageraugen von Lagerstegen einliegen. Die Lagerstege werden dabei vorzugsweise von der unteren Gehäuseschale ausgebildet, welche auch die Kontaktbleche trägt. Die Kontaktbleche werden formschlüssig in der ihnen zugeordneten Gehäuseschale gehalten.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand beigefügter Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1 das Ausführungsbeispiel in der zusammengebauten Zustellung in perspektivischer Darstellung;
  • 2 das Ausführungsbeispiel im geöffneten, vormontierten Zustand in Explosionsdarstellung;
  • 3 einen Schnitt gemäß der Linie III-III in 1 in der Aus-Stellung;
  • 4 den Schnitt gemäß der Linie III-III in der An-Stellung;
  • 5 eine vergrößerte Darstellung gemäß der Linie V-V in 4;
  • 6 die beiden Kontaktbleche eines Kontaktblechpaares im vormontierten Zustand;
  • 7 einen Schnitt gemäß der Linie VII-VII in 6 in der vormontierten Stellung und
  • 8 eine Darstellung gemäß 7 in der montierten Stellung.
  • Der in den Zeichnungen dargestellte Schnurschalter ist ein Wippschalter. Er besitzt eine untere Gehäuseschale 1 und eine obere Gehäuseschale 2. Beide Gehäuseschalen sind mittels Stiften 21 der oberen Gehäuseschale, die in Einstecköffnungen 22 der unteren Gehäuseschale einsteckbar sind, miteinander verbindbar. Dabei ragen die insgesamt vier Stifte 21 über die Randkante der Gehäuseschale. Die zugeordneten vier Einstellöffnungen 22 werden von zylinderartigen Fortsätzen der unteren Gehäuseschale 1 ausgebildet. Etwa in der Längsmittelebene der unteren Gehäuseschale 1 erstreckt sich eine isolierende Schutzwand 20. Jeweils auf einer der beiden Seiten der Schutzwand 20 liegen in Aussparungen der unteren Gehäuseschale 1 Kontaktbleche 7, 8 ein.
  • Das eine Stirnende der beiden Gehäuseschalen 1, 2 ist stumpf ausgebildet und bildet einen Kabeleinlass 4. Das diesem Ende gegenüberliegende Ende der beiden Gehäuseschalen 1, 2 bildet ebenfalls einen Kabeleinlass 3 aus und ist gerundet ausgebildet. Die beiden, sich in Achsrichtung gegenüberliegenden Ka beleinlässe 3, 4 sind so gestaltet, dass der Kunststoffmantel des Kabels reibschlüssig in bekannter Weise klemmgehaltert wird.
  • Das Kontaktblech 7 besitzt eine Z-förmige Gestalt. Dabei liegt ein Z-Schenkel 7'''' des Kontaktbleches 7 auf dem Boden der unteren Gehäuseschale in einer entsprechenden Aussparung formschlüssig ein. Ein rechtwinklig dazu abragender Z-Steg 7'' liegt an der Wand eines Sockels 19 an, der dem Boden der unteren Gehäuseschale 1 entspringt. Die Oberseite des Sockels 19 verläuft geneigt. Auf dieser Oberseite des Sockels 19 liegt der Z-Schenkel 7'' des Kontaktbleches 7 auf. Dieser Z-Schenkel 7'' des Kontaktbleches 7 bildet zwei seitlich abragende Klemmfahnen 17 aus. Die Klemmfahnen 17 bilden einen Endabschnitt 17' und einen mittleren Abschnitt 17'' aus. Es sind zwei Klemmfahnen 17 vorgesehen, die symmetrisch zueinander angeordnet sind und eine Einstecköffnung 18 für die Ader 10 eines Kabels teilumfassen. Hierzu verlaufen zwei mittlere Abschnitte 17'' der Klemmfahnen 17 parallel zueinander. Ihnen schließen sich dachförmig zueinander stehende Endabschnitte 17' der Klemmfahnen an.
  • Dem Z-Schenkel 7'''' schließt sich ein Abschnitt 7' des Kontaktbleches 7 an, der rechtwinklig nach oben abgebogen ist. Dieser Abschnitt 7' bildet eine Randkante 12 aus, auf welcher eine Schaltfeder 11 reitet.
  • Die Schaltfeder 11 hat im Wesentlichen eine U-förmig Gestalt. Der eine U-Schenkel 11' der Schaltfeder 11 bildet einen Lagerschenkel aus. Der diesem Schenkel 11' gegenüberliegende Schenkel 11'' bildet einen Schaltschenkel aus. Der Lagerschenkel besitzt eine Ausbuchtung 16, die etwa in seiner Mitte angeordnet ist. Der Aussparung 16 gegenüberliegend befindet sich ein Steuerabschnitt 15 des Schaltschenkels 11''. Der Schaltschenkel 11' ist kürzer ausgebildet als der Lagerschenkel 11'. Letzterer bildet mit einem gebogenen Endabschnitt eine Randkante 13 aus, die in der An-Stellung (vgl. 4 und 5) auf der Fläche eines zweiten Kontaktbleches 8 aufliegt. Dabei überfängt eine sich an die Randkante 13 anschließende Wölbung einen Sockel 26, welcher vom Boden der ersten Gehäuseschale 1 abragt. Dieser Sockel 26 dient der formschlüssigen Fesselung des Kontaktbleches 8.
  • Auch das zweite Kontaktblech 8 ist Z-förmig gestaltet. Auch hier liegt wiederum der Z-Steg an einer Vertikalwand eines Sockels 19 an, welcher vom Boden der ersten Gehäuseschale nach oben ragt. Während einer der beiden Z-Schenkel auf dem Boden zwischen dem Vorsprung 26 und dem Sockel 19 liegt, liegt der andere Z-Schenkel in gleicher Weise wie der des Kontaktbleches 7 auf der geneigten Oberfläche des ihm zugeordneten Sockels 19. Dieser Z-Schenkel des Kontaktbleches 17 bildet in gleicher Weise wie das Kontaktblech 8 Klemmverbindungsmittel 9 aus. Betreffend die Ausgestaltung dieses Klemmverbindungsmittels 9 wird auf die Ausführungen zum Kontaktblech 7 verwiesen.
  • Zufolge dieser Ausgestaltung ergeben sich nahezu axial miteinander fluchtende Einstecköffnungen 18 jeweils zum Einstecken des zuführenden bzw. abführenden Kabels in Richtung des Pfeiles B in der 6. Hierdurch ist die Zuordnung der Kabel zum vormontierten Schalter vereinfacht. Die beiden Adern 10 werden in Richtung der Pfeile B in die ihnen zugeordneten Einstecköffnungen 18 eingeführt. Danach erfolgt eine Verformung der Endabschnitte 17' von der in 7 dargestellten offenen Stellung in die in 8 dargestellte Klemmstellung mittels eines in Richtung des Pfeiles A in Wirkung gebrachten Klemmwerkzeuges. Dabei bildet der von der unteren Gehäuseschale 1 ausgebildete Sockel 19 jeweils ein Widerlager.
  • Die Zuordnungsrichtungen B weichen geringfügig von der 180°-Lage ab. Die Achsen der einander gegenüberliegenden Einstecköffnungen 18 bilden einen stumpfen Winkel. Dieser Winkel ist kleiner als 180°, so dass die Druckflanken der Verformungswerkzeuge zueinander divergieren. Alle vier Einstecköffnun gen 18 können gleichzeitig geschlossen werden. Zufolge der stumpfwinkligen Zuordnung der Einsteckachsen der sich gegenüberliegenden Einstecköffnungen 18 zueinander ist eine Selbstfixierung bei der Verklemmung der Adern 10 in den ihnen zugeordneten Einstecköffnungen gegeben.
  • Von der Innenwandung der oberen Gehäuseschale 2 ragen Haltestege 27 ab. Diese Haltestege ragen bis in die untere Gehäuseschale 1 hinein und beaufschlagen die Kontaktbleche 7, 8 gegen den Boden der unteren Gehäuseschale 1 im Bereich ihrer Z-Stege. Der Endabschnitt der Haltestege 27 liegt jeweils in flächiger Anlage an dem ihm zugeordneten Z-Steg eines der beiden Kontaktbleche 7, 8 (siehe 5).
  • Die Schaltverlagerung der Schaltfeder erfolgt durch Betätigen eines Wippschaltknopfes 6. Dieser Wippschaltknopf 6 wird von einem Kunststoffteil ausgebildet. Der Wippschaltknopf 6 liegt in einer kreisrunden Öffnung der oberen Gehäuseschale. Seitlich abragende Lagerzapfen 23 können in Lageraugen 24 von Lagerstegen 25 eingeclipst werden. Die Lagerstege 25 entspringen dabei dem Boden der unteren Gehäuseschale 1.
  • Ein spitzwinklig zu einer gerundeten Stirnkante zulaufender Schaltnocken 14 des Wippschaltknopfes 6 wirkt mit dem nach außen gerundeten Steuerabschnitt 15 des Schaltabschnittes 11'' der Schaltfeder 11 zusammen. Bei seinem Entlanggleiten auf der konkaven Steuerfläche des Steuerabschnitts 15 von der An- bzw. Aus-Stellung in die jeweils andere Stellung wird eine Totpunktlage überwunden. Bei dieser Verlagerung wird die Schaltfeder zwischen den in den 3 und 4 dargestellten Schaltstellungen hin- und herverlagert, wobei sich die Randkante 13 des Lagerschenkels 11' hebt und senkt. In der in 4 dargestellten An-Stellung wird die vom freien Ende des Lagerschenkels 11' gebildete Randkante 12 federvorgespannt gegen die Oberfläche des Kontaktbleches 8 gedrückt. Die Kraft derselben Feder drückt den Scheitelabschnitt der Ausbuch tung 16 gegen die Randkante 12, die vom freien Ende des rechtwinklig abgewinkelten Abschnitts 7' des Kontaktbleches 7 gebildet ist.
  • In der in 3 dargestellten Aus-Stellung stützt sich ein geradlinig verlaufender, zwischen Ausbuchtung 16 und Scheitel der U-Form gelegener Abschnitt auf dem Z-Schenkel 7'''' des Kontaktbleches 7 nahezu flächig ab.
  • Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.

Claims (12)

  1. Schnurschalter mit einem zwei Gehäuseschalen (1, 2) und zwei sich gegenüberliegende Kabeleinlässe (3, 4) aufweisenden Gehäuse und einem eine Öffnung (5) einer Gehäusehälfte (2) zugeordneten, von einer An- in eine Aus-Stellung verlagerbaren Wippschaltknopf (6), mit zwei je einem Kabeleinlass (3, 4) zugeordneten Kontaktblechen (7, 8), welche mit ihren einen Enden Klemmverbindungsmittel (9) ausbilden zur elektrisch leitenden Verbindung mit einer Ader (10) eines Kabels und welche mit ihren anderen Enden Kontaktenden ausbilden, die mittels eines vom Wippschaltknopf (6) bei seiner Verlagerung von der Aus-Stellung in die An-Stellung mitverlagerten Kontaktelementes miteinander elektrisch verbunden werden, wobei das Kontaktelement eine den Wippschaltknopf (6) in entweder der An- oder der Aus-Stellung haltende, an einem der beiden Kontaktbleche drehbar gelagerte, als U-förmig gebogene Blattfeder ausgestaltete Schaltfeder (11) ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltfeder (11) mit einem U-Schenkel (11') einen Lagerschenkel ausbildet, der auf der Randkante (12) eines abgewinkelten Endabschnitts (7') des zugeordneten Kontaktbleches reitet und in der An-Stellung mit dem anderen Kontaktblech (8) in Randkantenkontakt (13) steht.
  2. Schnurschalter nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltfeder (11) mit ihrem anderen U-Schenkel einen mit einem Schaltnocken (14) des Wippschaltknopfes (6) zusammenwirkenden Schaltschenkel (11'') ausbildet und mit der Randkante (13) des Lagerschenkels (11') den Randkantenkontakt ausbildet.
  3. Schnurschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltschenkel (11'') einen bogenförmig verlaufenden Steuerabschnitt (15) auf weist, auf welchem der Schaltnocken (14) gleitet, wenn er eine Totpunktlage überschreitend zwischen An-Stellung und Aus-Stellung verlagert wird.
  4. Schnurschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch eine vom Lagerschenkel (11') ausgebildete Ausbuchtung (16), mit deren Scheitel die Schaltfeder (11) auf der Randkante (12) des abgewinkelten Endabschnittes (7') des Kontaktbleches reitet.
  5. Schnurschalter mit einem zwei Gehäuseschalen (1, 2) und zwei sich gegenüberliegende Kabeleinlässe (3, 4) aufweisenden Gehäuse und einem eine Öffnung (5) einer Gehäusehälfte (2) zugeordneten, von einer An- in eine Aus-Stellung verlagerbaren Wippschaltknopf (6), mit zwei je einem Kabeleinlass (3, 4) zugeordneten Kontaktblechen (7, 8), welche mit ihren einen Enden Klemmverbindungsmittel (9) ausbilden zur elektrisch leitenden Verbindung mit einer Ader (10) eines Kabels und welche mit ihren anderen Enden Kontaktenden ausbilden, die mittels eines vom Wippschaltknopf (6) bei seiner Verlagerung von der Aus-Stellung in die An-Stellung mitverlagerten Kontaktelementes miteinander elektrisch verbunden werden, wobei das Kontaktelement eine den Wippschaltknopf (6) in entweder der An- oder der Aus-Stellung haltende, an einem der beiden Kontaktbleche (7, 8) drehbar gelagerte, als U-förmig gebogene Blattfeder ausgestaltete Schaltfeder (11) ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmverbindungsmittel (9) mittels zwei einander gegenüberliegenden Klemmfahnen (17) eine C-förmige, zum jeweiligen Kabeleinlass (3, 4) hin offene Einstecköffnung (18) für die Ader (10) des zugehörigen Kabels ausbildet.
  6. Schnurschalter nach Anspruch 5 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmfahnen (17) seitlich von einem auf einem Sockel (19) einer Gehäuseschale (1) aufliegenden Endabschnitt (7'') des Kontaktbleches (7) abragen und durch senkrechten Druck eines Klemmwerkzeuges in Richtung (A) auf den Sockel (19) in ihre die Ader (10) klemmende Klemmstellung verformbar sind.
  7. Schnurschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 5 und 6 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmfahne (17) zwei dachförmig zueinanderstehende Endabschnitte (17') und zwei zueinander parallel verlaufende Mittelabschnitte (17'') aufweisen.
  8. Schnurschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 7 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmverbindungsmittel (9) einem Z-Schenkel (7'') einer Z-förmigen Abwinklung des Kontaktbleches (7) zugeordnet sind.
  9. Schnurschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 8 oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch zwei parallel nebeneinanderliegende, jeweils mit Schaltfedern (11) miteinander elektrisch leitverbindbare Kontaktblechpaare (7, 8), zwischen welchen sich eine elektrisch isolierende Schutzwand (20) befindet.
  10. Schnurschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 9 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile unlösbar miteinander steckverbunden (21, 22) sind.
  11. Schnurschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 10 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Wippschalter (6) Lagerzapfen (23) ausbildet, die in Lageraugen (24) von Lagerstegen (25) einliegen, welche Lagerstege (25) der die Kontaktbleche (7, 8) tragenden Gehäuseschale (1) zugeordnet sind.
  12. Schnurschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 11 oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch eine formschlüssige Halterung der Kontaktbleche (7, 8) in der ihnen zugeordneten Gehäuseschale.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2530692A1 (de) * 2011-06-03 2012-12-05 Xiao Po Rao Schnurschalter zum Steuern einer LED-Lampe
CN113539727A (zh) * 2021-07-20 2021-10-22 宁波公牛电器有限公司 翘板驱动件及翘板开关

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