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DE102004007552B3 - Belüftungseinrichtung einer Fahrgastzelle - Google Patents

Belüftungseinrichtung einer Fahrgastzelle Download PDF

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DE102004007552B3
DE102004007552B3 DE200410007552 DE102004007552A DE102004007552B3 DE 102004007552 B3 DE102004007552 B3 DE 102004007552B3 DE 200410007552 DE200410007552 DE 200410007552 DE 102004007552 A DE102004007552 A DE 102004007552A DE 102004007552 B3 DE102004007552 B3 DE 102004007552B3
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Germany
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air duct
nozzle body
channel opening
closure device
central axis
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DE200410007552
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Achim Feichtinger
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Mercedes Benz Group AG
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DaimlerChrysler AG
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen Luftkanal (1) für eine Belüftungseinrichtung einer Fahrgastzelle eines Kraftfahrzeugs. Der Luftkanal (1) weist im Mündungsbereich zur Fahrgastzelle eine erste Kanalöffnung (1.1) auf. In der ersten Kanalöffnung (1.1) ist ein Düsenkörper (2) und in Hauptströmungsrichtung (3) vor dem Düsenkörper (2) eine Drossel (4) vorgesehen. Die Regulierung der indirekten Belüftung in die Fahrgastzelle erfolgt ohne Eingriff in die zentrale Luftregulierung. Hierzu weist der Luftkanal (1) zwischen der Drossel (4) und dem Düsenkörper (2) eine zweite Kanalöffnung (1.2) auf. Durch die zweite Kanalöffnung (1.2) ist der Luftkanal (1) ebenfalls zur Fahrgastzelle hin offen ausgebildet. Die zweite Kanalöffnung (1.2) lässt sich unabhängig von der Drossel (4) über eine Verschlussvorrichtung (5) regulieren.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Luftkanal für eine Belüftungseinrichtung einer Fahrgastzelle eines Kraftfahrzeugs, der im Mündungsbereich zur Fahrgastzelle eine erste Kanalöffnung aufweist, wobei in der ersten Kanalöffnung ein Düsenkörper und in Hauptströmungsrichtung vor dem Düsenkörper eine Drossel vorgesehen ist.
  • Solche Luftkanäle werden allgemein als Mannanströmer bezeichnet und sind vorwiegend im Seitenbereich oder in der Mitte der Instrumententafel beziehungsweise des Armaturenbretts angeordnet. Die Luftkanäle weisen meist eine manuell regelbare Drossel auf, über die die Luftmenge einstellbar ist. Der Düsenkörper dient zur Einstellung der Richtung des direkten Luftstroms.
  • Die DE 196 21 371 A1 zeigt eine Luftdüse für einen Fahrzeuginnenraum mit zwei Belüftungsöffnungen. Eine Belüftungsöffnung dient der Belüftung des Innenraumes und die andere dient der Belüftung eines Seitenfensters.
  • In der DE 102 19 053 A1 ist eine Belüftungseinrichtung mit einem Ausströmer gezeigt, der zwei hintereinander liegende Gitter zum Steuern der Ausströmwinkel des austretenden Luftstromes aufweist.
  • Es ist aus der DE 43 27 266 C1 ebenfalls eine Luftdüse, insbesondere Seitendüse, zur Innenraumbelüftung eines Fahrzeugs bekannt. Die Luftdüse beinhaltet zwei in eine gemeinsame Düseneintrittsöffnung mündende Düsenteile. Dem ersten Düsenteil ist eine luftmengenregulierende erste Klappe zugeordnet und dem zweiten Düsenteil ist eine zweite luftmengen-regulierende Klappe zugeordnet. Ferner sind fernbedienbare Mittel vorgesehen, mit denen die zweite Klappe in ihre Offenstellung bewegbar ist, und eine handbetreibbare Einstelleinrichtung, mit der die erste Klappe verstellbar ist. Kupplungsmittel zwischen der ersten und der zweiten Klappe bewirken, dass mittels der ersten Klappe die zweite Klappe mit dem Öffnen der ersten Klappe durch die handbedienbare Einstelleinrichtung in ihre geschlossene Stellung bewegbar ist. Ferner wird dadurch erreicht, dass die erste Klappe mit dem Öffnen der zweiten Klappe durch die fernbedienbaren Mittel in ihre geschlossene Stellung bewegbar ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Luftkanal derart auszubilden und anzuordnen, dass die Regulierung der indirekten Belüftung in die Fahrgastzelle ohne Eingriff in die zentrale Luftregulierung erfolgt.
  • Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäß durch einen Loftkanal mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
  • Hierdurch wird erreicht, dass der Luftstrom nach der luftmengenregulierenden Drossel geteilt wird. Der Hauptluftstrom dient weiterhin der direkten Belüftung durch den als Mannanströmer ausgebildeten Luftkanal. Der Nebenluftstrom strömt im Wesentlichen rechtwinklig zum Hauptluftstrom durch die zweite Kanalöffnung indirekt in die Fahrgastzelle ein.
  • Hierzu ist es vorteilhaft, dass dem Strömungsquerschnitt der zweiten Kanalöffnung eine Verschlussvorrichtung zugeordnet ist und die zweite Kanalöffnung durch das Bewegen der Verschlussvorrichtung verschließbar und/oder in der Größe veränderbar ist. Dadurch wird erreicht, dass die indirekte Belüftung ohne Verstellung der Drossel und ohne Eingriff in die zentrale Luftregulierung eingestellt werden kann. Der Neben luftstrom ist durch die Verschlussvorrichtung unabhängig von der Drossel oder einer Klappe regulierbar.
  • Eine zusätzliche Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbildung, dass die Verschlussvorrichtung translatorisch und/oder rotatorisch bewegbar im Luftkanal angeordnet ist. Dadurch lässt sich die Verschlussvorrichtung einfach in den Luftkanal integrieren und mit dem Düsenkörper mechanisch verbinden.
  • Ferner ist es vorteilhaft, dass der Düsenkörper Lamellen aufweist, wobei die Lamellen relativ zum Düsenkörper starr ausgebildet sein können. Aufgrund der erfindungsgemäß eingerichteten indirekten Belüftung durch die zweite Kanalöffnung ist eine Verstellung der Lamellen und somit der Richtung des Hauptluftstroms nur bedingt notwendig. Ferner ist durch die starre Anordnung der Lamellen der Düsenkörper sehr einfach und kostengünstig herzustellen.
  • Vorteilhaft ist es hierzu auch, dass der Düsenkörper relativ zum Luftkanal starr ausgebildet ist. Auch hierbei wird zu Gunsten einer einfachen und kostengünstigen Herstellung des Düsenkörpers auf eine Verstellung des Düsenkörpers verzichtet.
  • Es kann auch eine Ausführung vorgesehen sein, bei der der Düsenkörper beweglich angelenkte Lamellen aufweist. Dies bedingt gegenüber den starren Lamellen zwar einen konstruktiven Mehraufwand, erlaubt aber eine Verstellung des aus dem Düsenkörper austretenden Luftstromes in einem größeren Maße.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung ist schließlich vorgesehen, dass der Luftkanal eine Mittelachse und einen ovalen oder runden Hauptströmungsquerschnitt aufweist und die Verschlussvorrichtung koaxial zur Mittelachse in Richtung der Mittelachse und/oder in Umfangsrichtung zur Mittelachse bewegbar im Luftkanal angeordnet ist. Dadurch wird erreicht, dass die Verschlussvorrichtung sehr einfach und ohne Getriebeteile im Luftkanal angeordnet und gelagert werden kann und die Verschlussmechanik vereinfacht wird.
  • Von besonderer Bedeutung ist für die vorliegende Erfindung, dass der Luftkanal im Bereich der zweiten Kanalöffnung doppelwandig ausgebildet ist, wobei die erste Wand durch den Luftkanal und die zweite Wand. durch die Verschlussvorrichtung gebildet ist. Dadurch wird erreicht, dass die Verschlussvorrichtung koaxial zum Luftkanal angeordnet und sowohl rotatorisch als auch translatorisch im Luftkanal lagerbar ist. Die Verschlussvorrichtung weist eine Aussparung auf. Der Nebenluftstrom durchströmt in radialer Richtung zur Mittelachse zuerst die Aussparung in der Verschlussvorrichtung und danach die zweite Kanalöffnung im Luftkanal.
  • Im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Ausbildung und Anordnung ist es von Vorteil, dass die Verschlussvorrichtung durch Drehen des Düsenkörpers um die Mittelachse und/oder durch Verschieben des Düsenkörpers in Richtung der Mittelachse oder rechtwinklig dazu verstellbar ist. Der Düsenkörper erfüllt somit zwei Funktionen gleichzeitig. Er fokussiert den Hauptluftstrom und bildet ein Bedienteil für die Verschlussvorrichtung.
  • Hierzu ist es vorteilhaft, dass die zweite Kanalöffnung und/oder die Verschlussvorrichtung zumindest teilweise als Gitter ausgebildet sind. Durch die Ausbildung der zweiten Kanalöffnung und der Verschlussvorrichtung als Gitter wird erreicht, dass schon durch eine geringe Relativbewegung der Verschlussvorrichtung zum Luftkanal ein vollständiges Öffnen oder Schließen der zweiten Kanalöffnung erreicht wird. Die Verschlussvorrichtung muss nicht in Umfangsrichtung um die gesamte Breite der Aussparung verdreht werden, um die zweite Kanalöffnung ganz zu öffnen oder zu schließen. Je nach Stellung der Verschlussvorrichtung relativ zur zweiten Kanalöffnung ist diese geschlossen, teilweise oder ganz geöffnet. Im Falle einer teilweisen Überlappung der Lamellen oder Gitter ist die zweite Kanalöffnung teilweise geöffnet oder geschlossen.
  • Außerdem ist es vorteilhaft, dass der Düsenkörper und die Verschlussvorrichtung ein einstückiges, materialidentisches Bauteil bilden und/oder die Verschlussvorrichtung durch ein zylinderförmiges Bauteil gebildet ist, welches zumindest eine Aussparung aufweist, die die zweite Kanalöffnung freigibt. Dadurch wird die Anordnung der Verschlussvorrichtung als koaxiales Bauteil innerhalb des Luftkanals weiter vereinfacht. Die Verschlussvorrichtung und der Düsenkörper werden unter Voraussetzung starrer Lamellen in einem Bauteil gefertigt.
  • Ferner ist es vorteilhaft, dass der Luftkanal zumindest teilweise durch eine Instrumententafel, eine Konsole oder durch ein Armaturenbrett gebildet ist. Dadurch wird der Aufbau des Luftleitsystems im Mündungsbereich vereinfacht und die Herstellungskosten reduziert.
  • Vorteilhaft ist es ferner, dass der Luftkanal einen rechteckförmigen Hauptströmungsquerschnitt aufweist. Die erfindungsgemäße Lösung ist zumindest teilweise auch mit einem rechteckförmigen Luftkanal realisierbar.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind in den Patentansprüchen und in der Beschreibung erläutert und in den Figuren dargestellt.
  • Dabei zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines in eine Instrumententafel integrierten Luftkanals mit einer zweiten Kanalöffnung,
  • 2 eine perspektivische Ansicht von hinten in eine koaxial zu einem Luftkanal lagerbare Verschlussvorrichtung,
  • 3 eine perspektivische Ansicht eines Luftkanals mit einer in axialer Richtung verstellbaren Verschlussvorrichtung teilweise im Anschnitt,
  • 4 eine Schnittansicht eines Luftkanals gemäß 3 im Detail,
  • 5 eine Schnittansicht eines Luftkanals mit schwenkbarer Verschlussvorrichtung.
  • Gemäß 1 ist ein Luftkanal 1 in eine Instrumententafel einer Fahrgastzelle eines Kraftfahrzeugs integriert. Solche Luftkanäle 1 werden allgemein als Mannanströmer bezeichnet und sind vorwiegend im Seitenbereich oder in der Mitte einer Instrumententafel 6 angeordnet.
  • Der Luftkanal 1 weist in seinem Mündungsbereich eine erste Kanalöffnung 1.1 auf und schließt mit einem Düsenkörper 2 ab. Über die erste Kanalöffnung 1.1 strömt ein nicht näher dargestellter Hauptluftstrom direkt in die Fahrgastzelle. Der Hauptluftstrom wird durch den Düsenkörper 2 fokussiert und derart koaxial gelenkt, dass er möglichst weit in die Fahrgastzelle strömt. Dadurch werden die Eigenschaften für einen Mannanströmer erfüllt.
  • Der Luftkanal 1 ist zylinderförmig ausgebildet. Im oberen Bereich weist der Luftkanal 1 eine zweite Kanalöffnung 1.2 auf, durch die ein nicht näher dargestellter Nebenluftstrom indi rekt in die Fahrgastzelle strömt. Diese zweite Kanalöffnung 1.2 weist ein Gitter 7 auf, das ein Hineingreifen oder ein Hineinfallen von Gegenständen in den Luftkanal 1 verhindert. Wie nachstehend beschrieben, dient dieses Gitter 7 auch dazu, die zweite Kanalöffnung 1.2 zu verschließen.
  • Die zweite Kanalöffnung 1.2 ist über eine in 2 dargestellte Verschlussvorrichtung 5 verschließbar. Die Verschlussvorrichtung 5 ist zylinderförmig ausgebildet und koaxial zum Luftkanal 1 im Luftkanal 1 gelagert. Die Verschlussvorrichtung 5 weist eine Aussparung 5.1 auf, durch die die zweite Kanalöffnung 1.2 für den Nebenluftstrom freigegeben wird.
  • Die Verschlussvorrichtung 5 ist drehbar im Luftkanal 1 gelagert und lässt sich um eine Mittelachse 1.3 rotatorisch verstellen. Je nach Drehstellung der Verschlussvorrichtung 5 wird die zweite Kanalöffnung 1.2 ganz, teilweise oder nicht verschlossen. Dabei ist die Drehrichtung der Verschlussvorrichtung 5 beliebig. Eine Einschränkung in der Drehrichtung ist nicht vorgesehen.
  • Gemäß 2 bilden die Verschlussvorrichtung 5 und der Düsenkörper 2 ein Bauteil. Der Düsenkörper 2 und die Verschlussvorrichtung 5 werden zur Montage in den Luftkanal 1 hineingeschoben und in nicht näher dargestellter Art und Weise zumindest in axialer Richtung zu einer in 4 dargestellten Mittelachse 1.3 verrastet.
  • Wie in den 1 und 2 durch einen Pfeil dargestellt, reicht eine entsprechend der Größe der Aussparung 5.1 Viertel-Umdrehung aus, um die zweite Kanalöffnung 1.2 vollständig zu schließen oder zu öffnen. Die Gitter 7 der zweiten Kanal öffnung 1.2 sind in 2 in der Aussparung 5.1 zur Verdeutlichung dargestellt.
  • In den 3 und 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel beschrieben, bei dem das Öffnen und Verschließen der zweiten Kanalöffnung 1.2 nicht durch Drehen der Verschlussvorrichtung 5, sondern durch Verschieben der Verschlussvorrichtung 5 erfolgt. Ebenso wie in dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die Verschlussvorrichtung 5 zylinderförmig ausgebildet und koaxial zum Luftkanal 1 im Luftkanal 1 gelagert.
  • Die Verschlussvorrichtung 5 lässt sich axial zur Mittelachse 1.3 beziehungsweise translatorisch in Richtung der Mittelachse 1.3 verstellen. Sowohl die zweite Kanalöffnung 1.2 als auch die Aussparung 5.1 weisen Gitter 7, 8 auf. Die Abstände der Gitter 7 in der zweiten Kanalöffnung 1.2 entsprechen ungefähr einer Breite 8.1 der Gitter 8 in der Aussparung 5.1. Dadurch wird erreicht, dass je nach Stellung der Verschlussvorrichtung 5 relativ zur zweiten Kanalöffnung 1.2 beziehungsweise relativ zum Luftkanal 1 die zweite Kanalöffnung 1.2 ganz, teilweise oder nicht geschlossen ist. Der Abstand zwischen dem Gitter 7 und dem Gitter 8 in radialer Richtung zur Mittelachse 1.3 ist entsprechend minimiert.
  • In Hauptströmungsrichtung 3 wird ein Hauptluftstrom parallel zur Mittelachse 1.3 durch den Düsenkörper 2 direkt in die Fahrgastzelle geleitet. Ein Nebenluftstrom wird bei zumindest teilweise geöffneter zweiter Kanalöffnung 1.2 rechtwinklig zur Hauptströmungsrichtung 3 indirekt in die Fahrgastzelle geleitet. Der Luftkanal 1 weist daneben eine manuell regelbare Drossel 4 auf, über die die Luftmenge für die erste 1.1 und für die zweite Kanalöffnung 1.2 einstellbar ist.
  • Erfindungsgemäß ist die Drossel 4 in Hauptströmungsrichtung 3 vor der zweiten Kanalöffnung 1.2 angeordnet. Dadurch kann die zweite Kanalöffnung 1.2 unabhängig von der Stellung der Drossel 4 geöffnet und verschlossen werden. Die Drossel 4 ist durch eine kreisförmige Scheibe gebildet, die um eine rechtwinklig zur Mittelachse 1.3 verlaufende Achse 4.1 drehbar gelagert ist. Die Drossel 4 ist manuell von der Fahrgastzelle aus zu bedienen.
  • In 5 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, das eine dritte Möglichkeit zur Verstellung der Verschlussvorrichtung 5 zeigt. Ebenso wie in 4 ist nur die obere Hälfte des Luftkanals 1 dargestellt.
  • Die Verschlussvorrichtung 5 ist um eine rechtwinklig zur Mittelachse 1.3 verlaufende Schwenkachse gelagert und im Wesentlichen als Klappe ausgebildet. Durch Verschwenken der Verschlussvorrichtung 5 wird die zweite Kanalöffnung 1.2 ganz oder teilweise geschlossen.
  • Die Form der Verschlussvorrichtung 5 gemäß 5 entspricht der Innenkontur des Luftkanals 1. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Verschlussvorrichtung 5 gekrümmt ausgebildet.
  • In einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel eines rechteckförmigen Luftkanals 1 ist die Verschlussvorrichtung 5 eben ausgebildet. Ebenso wie das in 5 beschriebene Ausführungsbeispiel lässt sich die Verschlusstechnik der zweiten Kanalöffnung 1.2, wie sie in den 3 bis 5 beschrieben ist, auch bei rechteckförmigem Luftkanal 1 verwirklichen.

Claims (9)

  1. Luftkanal (1) für eine Belüftungseinrichtung einer Fahrgastzelle eines Kraftfahrzeugs, der im Mündungsbereich zur Fahrgastzelle eine erste Kanalöffnung (1.1) aufweist, wobei in der ersten Kanalöffnung (1.1) ein Düsenkörper (2) und in Hauptströmungsrichtung (3) vor dem Düsenkörper (2) eine Drossel (4) vorgesehen ist, und der Luftkanal (1) zwischen der Drossel (4) und dem Düsenkörper (2) eine zweite Kanalöffnung (1.2) aufweist, durch die der Luftkanal (1) zur Fahrgastzelle hin offen ausgebildet ist, wobei dem Strömungsquerschnitt der zweiten Kanalöffnung (1.2) eine Verschlussvorrichtung (5) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftkanal (1) eine Mittelachse (1.3) und einen ovalen oder runden Hauptströmungsquerschnitt aufweist und die Verschlussvorrichtung (5) in dem Luftkanal (1) koaxial zur Mittelachse (1.3) angeordnet und in Richtung der Mittelachse (1.3) translatorisch und/oder in Umfangsrichtung rotatorisch zur Mittelachse (1.3) bewegbar ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Kanalöffnung (1.2) durch das Bewegen der Verschlussvorrichtung (5) verschließbar und/oder in der Größe veränderbar ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (2) Lamellen (2.1) aufweist, wobei die Lamellen (2.1) relativ zum Düsenkörper (2) starr ausgebildet sind.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (2) relativ zum Luftkanal (1) starr ausgebildet ist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftkanal (1) im Bereich der zweiten Kanalöffnung (1.2) doppelwandig ausgebildet ist, wobei die erste Wand durch den Luftkanal (1) und die zweite Wand durch die Verschlussvorrichtung (5) gebildet ist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (5) durch Drehen des Düsenkörpers (2) um die Mittelachse (1.3) und/oder durch Verschieben des Düsenkörpers (2) in Richtung der Mittelachse (1.3) oder rechtwinklig dazu verstellbar ist.
  7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Kanalöffnung (1.2) und/oder die Verschlussvorrichtung (5) zumindest teilweise als Gitter (7, 8) ausgebildet sind.
  8. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (2) und die Verschlussvorrichtung (5) ein einstückiges, materialidentisches Bauteil bilden und/oder die Verschlussvorrichtung (5) durch ein zylinderförmiges Bauteil gebildet ist, welches zumindest eine Aussparung (5.1) aufweist, die die zweite Kanalöffnung (1.2) freigibt.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftkanal (1) zumindest teilweise durch eine Instrumententafel (6), eine Konsole oder durch ein Armaturenbrett gebildet ist.
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