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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Kraftstoffeinspritzvorrichtung
für einen
funkengezündeten Verbrennungsmotor
mit Zylindereinspritzung, welcher Kraftstoff direkt in einen Zylinder
einspritzt.
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In
einem Verbrennungsmotor mit Zylindereinspritzung, welcher Kraftstoff
direkt in einen Zylinder einspritzt (hierin nachstehend einfach
als ein Motor bezeichnet) beeinflußt eine Strahlform des Kraftstoffs
einen Verbrennungszustand in dem Zylinder in einem großen Umfang.
Daher wurden bereits viele Vorschläge für die Formung eines zweckmäßigen Kraftstoffstrahls
gemacht. Beispielsweise gibt es eine Wirbeleinspritzeinrichtung,
welche als ein Kraftstoffeinspritzventil einen Kraftstoffstrahl
in der konischen Form verteilt.
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Die
Wirbeleinspritzeinrichtung ist in einer Position angeordnet, welche
eine im wesentlichen in der Mitte einer Verbrennungskammer liegende
Zündkerze
ausspart, so daß sie
sich zu einer Seite neigt, wo ein von einer Achsenlinie des Kraftstoffstrahls
und der der Zündkerze
gebildeter Achsenkreuzungswinkel kleiner wird. Demzufolge erweitert
sich bei der Wirbeleinspritzeinrichtung der Kraftstoffstrahl nach unten
entlang seiner Diffusion, und die Luftstrecke zwischen dem Spitzenende
des Kraftstoffstrahls und einer Oberseite eines Kolbens kann sich
verkleinern.
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Aus
diesem Grunde hat die Wirbeleinspritzeinrichtung ein Problem, daß in Fällen, in
welchen eine Einlaßhubeinspritzung,
insbesondere eine frühe Einspritzung,
in welcher Kraftstoff in der Nähe
des oberen Totpunktes zur Mischungsbe schleunigung, Verhinderung
der Kollision des Strahls mit einer Zylinderwand und dergleichen
eingespritzt wird, implementiert ist, der Strahl wahrscheinlich
mit der Oberseite des Kolbens kollidiert, und der Kraftstoff auf
der Oberseite des Kolbens als eine flüssige Phase verbleibt, welche
den Wärmewirkungsgrad
verringert und HC, Ruß,
Rauch und dergleichen (hierin nachstehend als Emissionen bezeichnet)
steigert. Wenn der Strahlwinkel der Wirbeleinspritzeinrichtung klein gemacht
wird, um diesem Problem entgegenzuwirken, wird eine Kontaktfläche des
Kraftstoffstrahls und der Luft verkleinert, und das Gemisch somit
verschlechtert, und dadurch ein weiteres Problem erzeugt, daß eine Reduzierung
im Wärmewirkungsgrad über die
gesamte Verbrennungskammer auftritt und die Verschlechterung der
Emissionen auftritt.
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Im
Hinblick auf die Schwierigkeit für
das Gemisch aus Luft und dem mittigen Abschnitt eines konisch geformten
Strahls in der Wirbeleinspritzeinrichtung wurde ein Kraftstoffeinspritzventil
mit einer Düsenstruktur,
die zur Ausbildung eines Kraftstoffstrahls in der Form eines umgekehrten
V im Querschnitt für das
gleichmäßige Gemisch
ausgelegt ist, bereits vorgeschlagen (siehe z. B.
Japanische Patentschrift Nr. 3343672
B2 ).
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Bei
der in der vorstehenden Patentschrift offenbarten Technologie ist
jedoch der Kraftstoffstrahl nicht nur in der Luftstrecke zwischen
dem Strahl und einem Kolben in einer unteren Seite sondern auch
im Abstand zwischen dem Strahl und einer Zündkerze in einer oberen Seite
begrenzt. Daher kollidiert bei der vorliegenden Technologie, wenn
das Kraftstoffeinspritzventil in einem Winkel näher an der Horizontale zur
Sicherstellung der Luftstrecke angeordnet ist, der Kraftstoffstrahl
mit der Zündkerze,
was ein Problem dahingehend erzeugt, daß ein Schwelen in der Zündkerze
auftritt.
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Demzufolge
kann man zum Vermeiden von derartigem Schwelen der Zündkerze,
eine Idee haben, den Kraftstoff nach unten gerichtet einzuspritzen.
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Wenn
der Kraftstoff nach unten gerichtet eingespritzt wird, kollidiert
jedoch der Kraftstoffstrahl mit der Oberseite des Kolbens wie es
der Fall bei der Wirbeleinspritzeinrichtung ist, so daß die Probleme, wie
z. B. eine Reduzierung im Wärmewirkungsgrad und
eine Zunahme in den Emissionen ungelöst bleiben.
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Die
DE 101 24 750 A1 und
DE 100 26 324 A1 treffen
ebenfalls Brennstoffeinspritzsysteme für Brennkraftmaschinen, die
mindestens ein Brennstoffeinspritzventil aufweisen, das Brennstoffe
in einen Brennraum einspritzt, wobei sich eine Zündkerze in den Brennraum hinein
erstreckt und das Brennstoffeinspritzventil in dem Brennraum im
Bereich eines Gaseinlassventils zur Zylinderwand hin angeordnet
ist. Die
EP 1 371 843
A1 trifft einen direkt einspritzenden Ottomotor, wobei
sich das Einspritzventil in dem oberen Umgebungsbereich des Brennraums
befindet. Das Einspritzventil weist individuelle Öffnungen
auf, die den Kraftstoff in des Brennraum so einspritzen, dass die
Kraftstoffstrahlen nicht parallel zueinander sondern geringfügig auseinander
geformt sind.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung
einer Kraftstoffeinspritzvorrichtung für einen Verbrennungsmotor,
in welcher ein Kraftstoffstrahl daran gehindert wird, mit einer Zündkerze
zu kollidieren, und gleichzeitig die Luftstrecke zwischen dem Kraftstoffstrahl
und einer Oberseite eines Kolbens sichergestellt wird, um ein Kollidieren
des Kraftstoffstrahls mit der Oberseite des Kolbens abzuwenden,
um dadurch in der Lage zu sein, eine Verbesserung des Wärmewirkungsgrades und
eine Reduzierung in den Emissionen zu erreichen.
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Diese
Aufgabe wird mit dem Gegenstand gemäß der Ansprüche gelöst.
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine Kraftstoffeinspritzvorrichtung
für einen
Verbrennungsmotor mit einer Verbrennungskammer bereit, die zwischen
einer Oberseite eines Kolbens und einer Unterseite eines Zylinderkopfes
ausgebildet ist und mit einer Zündkerze,
die in dem Zylinderkopf des Verbrennungsmotors so angeordnet ist,
dass sie in einer Draufsicht einer Mitte der Verbrennungskammer
gegenüberliegt,
und einem Kraftstoffeinspritzventil, das in dem Zylinderkopf einer
Seite der Verbrennungskammer so gegenüberliegend angeordnet ist,
dass es einen Kraftstoffstrahl erzeugt, der eine Achsenlinie der
Zündkerze
in einem gegebenen Winkel schneidet, um dadurch Kraftstoff direkt
aus dem Kraftstoffeinspritzventil in die Verbrennungskammer in einem Einlasshub
des Verbrennungsmotors einzuspritzen, um eine gleichmäßige Verbrennung
zu implementieren.
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Dabei
weist das Kraftstoffeinspritzventil mehrere Einspritzöffnungen
auf, die getrennt voneinander angeordnet sind, wobei die mehreren
Einspritzöffnungen
des Kraftstoffeinspritzventils in der Form eines Λ, dessen
Spitzenabschnitt abgetrennt ist, eines umgekehrten getrennten V
oder eines umgekehrten U, dessen gekrümmter Anteil aufgeteilt ist, angeordnet
sind, zum Formen eines Hauptstroms des Kraftstoffstrahls, der erste
und zweite Flügel
aufweist, die flach und unzusammenhängend unter der Zündkerze
mit einem Raum dazwischen in einer Kraftstoffeinspritzrichtung geformt
sind.
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Es
wird der Kraftstoff aus dem Kraftstoffeinspritzventil so eingespritzt,
daß der
Kraftstoffstrahl eine Achsenlinie der Zündkerze in einem gegebenen Winkel
im Profil schneidet und sich gleichzeitig zu der Zündkerze
hin ausbreitet, die im wesentlichen in der Mitte der Verbrennungskammer
in der Draufsicht angeordnet ist. Der Kraftstoffstrahl in diesem
Moment enthält
die ersten und zweiten Flügel,
die nicht zusammenhängen
und den Einspritzöffnungen
des Kraftstoffeinspritzventils entsprechen. Ein Bereich, in welchem
kein Kraftstoff vorhanden ist, oder ein Bereich, in welchem Kraftstoff
kaum vorhanden ist, der zwischen den ersten und zweiten Flügeln ausgebildet
ist, liegt der Zündkerze
gegenüber.
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Es
ist daher möglich,
den Kraftstoff in einem kleineren Winkel zur Horizontalen einzuspritzen, während gleichzeitig
die Zündkerze
vor Verschwelung aufgrund einer Kollision des Kraftstoffstrahls
mit der Zündkerze
bewahrt wird. Dieses ermöglicht
die Sicherstellung einer Luftstrecke zwischen dem Kraftstoffstrahl
und der Oberseite des Kolbens, was die Kollision des Kraftstoffstrahls
mit der Oberseite des Kolbens vermeidet. Ferner ermöglicht die
flache Form der ersten und zweiten Flügel des Kraftstoffstrahls eine
ausgezeichnete Vermischung des Kraftstoffstrahls und der Ansaugluft
mit einer Kontaktfläche.
Somit ist es möglich,
eine Verbesserung des Wärmewirkungsgrades
und eine Reduzierung in den Emissionen zu erreichen.
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Es
ist erwünscht,
daß das
Kraftstoffeinspritzventil mehrere den ersten und zweiten Flügeln entsprechende
Einspritzöffnungen
aufweist, welche getrennt voneinander angeordnet sind, um einen Hauptstrom
des Kraftstoffstrahls zu formen, welcher die ersten und zweiten
Flügel
aufweist, die unter der Zündkerze
nicht zusammenhängend
und flach geformt sind, wobei die ersten und zweiten Flügel mit
einem Abstand dazwischen in einer Richtung entlang der Kraftstoffeinspritzung
geformt und in ihren jeweiligen unteren Enden verbreitert sind.
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In
diesem Falle ist es zu bevorzugen, die Einspritzöffnungen des Kraftstoffeinspritzventils
in der Form eines Λ auszubilden,
dessen Spitzenabschnitt getrennt ist, eines umgekehrten getrennten
V oder eines umgekehrten U, dessen gekrümmter Abschnitt geteilt ist.
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Diese
Anordnung vergrößert ferner
die Kontaktfläche
des Kraftstoffstrahls und der Ansaugluft.
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Es
ist dann möglich,
den Kraftstoffstrahl und die Ansaugluft mit einer größeren Kontaktfläche ausreichend
zu mischen, während
verhindert wird, daß der
Kraftstoffstrahl mit der Zündkerze
kollidiert, und die Kollision des Kraftstoffstrahls mit der Oberseite des
Kolbens abgewendet wird.
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Zusätzlich ist
es zu bevorzugen, daß das Kraftstoffeinspritzventil
mehrere Einspritzöffnungen aufweist,
die in mehreren jeweiligen Flügeln
entsprechenden Gruppen angeordnet sind.
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Damit
wird ein Durchmesser jeder Einspritzöffnung oder Breite eines Schlitzes
reduziert, was die Zerstäubung
des Kraftstoffstrahls ermöglicht,
und dadurch eine weitere Verbesserung des Wärmewirkungsgrades und eine
weitere Emissionsreduzierung erreicht.
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Ferner
ist es erwünscht,
einen Montagewinkel oder Kraftstoffeinspritzwinkel des Kraftstoffeinspritzventils
so anzupassen, daß obere
Enden der ersten und zweiten Flügel
gerade unterhalb der Zündkerze
durchtreten.
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Dieses
ermöglicht
es, zuverlässiger
die Kollision des Kraftstoffstrahls mit der Zündkerze abzuwenden.
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Es
ist zu bevorzugen, daß ein
Paar von Einlaßöffnungen,
die durch entsprechende Einlaßventile geöffnet/geschlossen werden
und der Verbrennungskammer gegenüberliegen,
in dem Zylinderkopf des Verbrennungsmotors offen ausgebildet sind,
und daß das
Kraftstoffeinspritzventil zwischen den Einlaßöffnungen angeordnet ist.
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Alternativ
ist es auch erwünscht,
daß ein Paar
von Einlaßöffnungen,
die durch entsprechende Einlaßventile
geöffnet/geschlossen
werden und der einen Seite der Verbrennungskammer gegenüberliegen,
in dem Zylinderkopf des Verbrennungsmotors offen ausgebildet sind,
und daß gleichzeitig
ein Paar von Auslaßöffnungen,
die durch entsprechende Auslaßventile
geöffnet/geschlossen
werden und der anderen Seite der Verbrennungskammer gegenüberliegen,
in dem Zylinderkopf des Verbrennungsmotors offen ausgebildet sind,
und daß das
Kraftstoffeinspritzventil zwischen den Einlaßöffnungen angeordnet ist.
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Wenn
ein Paar von Einlaßventilen
nebeneinander liegt, fließt
Ansaugluft, die durch die Einlaßöffnungen
hindurch geströmt
ist, in die Verbrennungskammer, während sie mit den Schirmabschnitten
der Einlaßventile
kollidiert. In diesem Moment unterscheidet sich ein Erzeugungszustand
einer Ansaugluftströmung
in der Verbrennungskammer in einer Richtung, in welcher das Paar
der Einlaßöffnungen nebeneinander
liegt, von der in einer Richtung orthogonal zu dieser Nebeneinanderlage-Richtung. Insbesondere
wird in der zu der Nebeneinanderlage-Richtung orthogonalen Richtung die Ansaugluft
in eine Einlaßseite
und eine Auslaßseite
durch die Schirmabschnitte der Einlaßventile aufgeteilt, während in der
Nebeneinanderlage-Richtung
der Einlaßöffnungen
die von den benachbarten Einlaßöffnungen
ausgeblasenen Luftströmungen
in einem Zwischenbereich zwischen den Einlaßöffnungen kollidieren, und dadurch
eine Abwärtsluftströmung in
der Richtung orthogonal zu der Nebeneinanderlage-Richtung erzeugen.
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Dieses
erzeugt in der Verbrennungskammer zwei relativ starke Ansaugluftströmungen,
welche die Einlaßseite
und die Auslaßseite
hauptsächlich
in der Richtung orthogonal zu der Nebeneinanderlage-Richtung der
Einlaßöffnungen
anströmen.
Die Ansaugluftströmungen
laufen an den Zylinderwänden der
Einlaßseite
und der Auslaßseite
nach unten, um auf die Oberseite des Kolbens zu fließen. Der
Kraftstoffstrahl, welcher von dem zwischen den Einlaßöffnungen
angeordneten Kraftstoffeinspritzventil eingespritzt wird, ist innerhalb
der Ansaugluftströmungen eingeschlossen.
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Demzufolge
wird der Kraftstoffstrahl davon abgehalten, nicht nur mit der Oberseite
des Kolbens sondern auch mit der darüber angeordneten Zündkerze
und der Zylinderwand an der Seite in Kontakt zu kommen, was es möglich macht,
eine weitere Verbesserung des Wärmewirkungsgrades
und eine weitere Reduzierung in den Emissionen zu erreichen.
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Es
ist bei dem Einlaßhub
des Verbrennungsmotors erwünscht,
daß die
von der Ansaugluft, die aus dem Paar der Einlaßöffnungen in die Verbrennungskammer
strömt,
erzeugten Ansaugluftströmungen
den einlaßseitigen
Teilstrom, der an der Zylinderwand der Einlaßkanalseite nach unten verläuft, und den
auslaßseitigen
Teilstrom, der an der Zylinderwand der Auslaßkanalseite nach unten strömt, enthalten,
und daß der
von dem Kraftstoffeinspritzventil zur Ausbildung entlang dem auslaßseitigen
Teilstrahl ausgebildete eingespritzte Kraftstoffstrahl diffundiert und
dann gleichmäßig verteilt
und mit der Ansaugluft mittels der einlaßseitigen und auslaßseitigen
Teilströme
in der Verbrennungskammer gemischt wird.
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Insbesondere
kollidieren die einlaßseitigen und
auslaßseitigen
Teilströme,
die aus den Einlaß- und
Auslaßseiten
strömten
und auf die Oberseite des Kolbens geflossen sind, miteinander auf
der Oberseite und bilden einen Aufwärtsluft strom, um dann einen Wirbel
zu erzeugen, um dadurch die Vergleichmäßigung des Gemisches des Kraftstoffstrahls
und der Ansaugluft aufgrund einer Rührwirkung der einlaßseitigen
und auslaßseitigen
Teilstrahlen zu fördern. Dadurch
ist es möglich,
eine weitere Verbesserung des Wärmewirkungsgrades
und eine weitere Reduzierung in den Emissionen zu erreichen.
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Die
Erfindung wird im Detail in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben.
In den Zeichnungen zeigen:
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1A eine
Querschnittsansicht, welche einen Aufbau eines Kopfabschnittes eines
Motors gemäß einer
ersten Ausführungsform
darstellt;
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1B eine
Längsschnittansicht,
welche einen Aufbau eines Kopfabschnittes eines Motors gemäß einer
ersten Ausführungsform
darstellt;
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2 eine
Querschnittsansicht, die 1A entspricht,
welche eine Düsenstruktur
eines Kraftstoffeinspritzventils darstellt;
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3 eine
Ansicht, welche die Düsenstruktur
des Kraftstoffeinspritzventils darstellt, welcher in eine Richtung
eines Pfeils A von 2 weist;
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4 eine
Ansicht, welche eine Querschnittsform eines Kraftstoffstrahls darstellt,
der in die Richtung eines Pfeils A von 2 weist;
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5A eine
Querschnittsansicht des Kopfabschnittes des Motors, die den eingespritzten
Kraftstoffstrahl zeigt;
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5B eine
Längsschnittsansicht
des Kopfabschnittes des Motors, die den eingespritzten Kraftstoffstrahl
zeigt;
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6A eine
Querschnittsansicht des Kopfabschnittes des Motors, welche den Kraftstoffstrahl
in einem frühen
Stadium der Diffusion zeigt;
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6B eine
Längsschnittsansicht
des Kopfabschnittes des Motors, welche den Kraftstoffstrahl in einem
frühen
Stadium der Diffusion zeigt;
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7A eine
Querschnittsansicht des Kopfabschnittes des Motors, welche den Kraftstoffstrahl
in einem Endstadium der Diffusion zeigt;
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7B eine
Längsschnittsansicht
des Kopfabschnittes des Motors, welche den Kraftstoffstrahl in einem
Endstadium der Diffusion zeigt;
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8 eine
Längsschnittsansicht,
die in eine Richtung des Pfeils B von 5A weist;
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9 eine
Längsschnittsansicht,
die in eine Richtung des Pfeils C von 6A weist;
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10 eine
Längsschnittsansicht,
die in eine Richtung des Pfeils D von 7A weist;
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11 eine
Ansicht, die eine Düsenstruktur einer
Kraftstoffeinspritzdüse
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
darstellt;
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12 eine
Ansicht, die eine Querschnittsform eines Kraftstoffstrahls darstellt;
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13 eine
Ansicht, die ein weiteres Beispiel darstellt, in welcher Einspritzöffnungen
in der Form eines umgekehrten V angeordnet sind;
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14 eine
Ansicht, die ein weiteres Beispiel darstellt, in welcher Einspritzöffnungen
in der Form eines umgekehrten U angeordnet sind;
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15 eine
Ansicht, die ein weiteres Beispiel darstellt, in welcher zwei Paare
schlitzförmiger Einspritzöffnungen
nebeneinander angeordnet sind;
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16 eine
Ansicht, die ein weiteres Beispiel darstellt, in welcher zwei Gruppen
von Einspritzöffnungen
nebeneinander angeordnet sind; und
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17 eine
Ansicht, die ein weiteres Beispiel darstellt, in welcher zwei Gruppen
von Einspritzöffnungen
nebeneinander angeordnet sind
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Zuerst
wird eine erste Ausführungsform
beschrieben.
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In
dieser Ausführungsform
ist ein Motor als ein Reihen-Vierzylinder-Benzinmotor
mit vier Ventilen pro Zylinder aufgebaut. 1A und 1B sind Schnittansichten,
welche eine Struktur eines Zylinderkopfabschnittes darstellen, der
in einem gegebenen Zylinder des Motors angeordnet ist. 1A ist eine
Querschnittsansicht davon, während 1B eine
Längsschnittansicht
ist. Hierin nachstehend wird die Struktur des Kopfabschnittes des
gegebenen Zylinders unter Bezugnahme auf die 1A und 1B beschrieben.
Außerdem
besitzen die anderen Zylinder genau dieselbe Struktur wie dieser
gegebene Zylinder.
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Ein
Kolben 2 ist verschiebbar in einen Zylinder 1a eines
Zylinderblocks 1 eingebaut. Eine Verbrennungskammer 4 ist
in dem Zylinder 1a insbesondere zwischen einer Oberseite
des Kolbens 2 und einer Unterseite eines Zylinderkopfes 3 ausgebildet. Obwohl
der in dieser Ausführungsform
verwendete Kolben 2 eine flache Oberseite besitzt, ist
die Form der Oberseite nicht auf flach beschränkt, sondern die Oberseite
kann mit einer leichten Eindellung ausgebildet sein.
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In
dem Zylinderkopf 3 ist eine Zündkerze 5 so angeordnet,
daß sie
im wesentlichen einer Mitte der Verbrennungskammer 4 gegenüberliegt.
Mit der Zündkerze 5 als
der Mittelpunkt ist ein Ende von jedem Paar der Einlaßöffnungen 6, 6 (nur
eine von dem Paar ist dargestellt) auf der linken Seite der Zündkerze 5 in
die 5B wie betrachtet weisend, und ein Ende von jedem
Paar von Auslaßöffnungen 7, 7 (nur
eine von dem Paar ist dargestellt) auf der rechten Seite in dieselbe
Zeichnung weisend geöffnet.
Ein Einlaßventil 6a ist
in jeder Einlaßöffnung 6 angeordnet,
und ein Auslaßventil 7a in
jeder Auslaßöffnung 7.
Die Einlaß-
und Auslaßventile 6a und 7a werden
synchron zur Drehung einer Kurbelwelle durch einen nicht dargestellten
Nockenmechanismus so betätigt,
daß sie
die entsprechenden Kanäle öffnen/schließen.
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Die
Einlaßöffnung 6 und
die Auslaßöffnung 7 besitzen
jeweils dieselbe Form wie in einem üblichen Motor. Obwohl es nicht
dargestellt ist, ist das andere Ende der Einlaßöffnung 6 in einer
Seitenoberfläche des
Zylinderkopfes 3 geöffnet,
um mit einem Einlaßkanal
mit einem Drosselklappenventil oder dergleichen in Verbindung zu
stehen, während
das andere Ende der Auslaßöffnung 7 in
der anderen Seitenoberfläche
des Zylinderkopfes 3 zur Verbindung mit einem Auslaßkanal mit
einem Katalysator und einem Schalldämpfer verbunden ist. Somit
wird die Ansaugluft aus dem Einlaßkanal in der Strömungsrate
mittels eines Drosselklappenventils angepaßt und dann von der Einlaßöffnung 6 in
die Verbrennungskammer 4 als Reaktion auf die Öffnung des
Einlaßventils 6a eingeführt, und
das in der Verbrennungskammer 4 verbrannte Abgas wird von
der Auslaßöffnung 7 in
den Auslaßkanal
als Reaktion auf die Öffnung
des Auslaßventils
zur Abgabe nach außen über den
Katalysator und den Schalldämpfer
geführt.
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Ein
Kraftstoffeinspritzventil 8 ist zwischen dem Zylinderkopf
und beiden Einlaßöffnungen 6, 6 so angeordnet,
daß es
an einer Außenumfangsseite
der Verbrennungskammer 4 angeordnet ist. Das Kraftstoffeinspritzventil 8 wird
in einer Lage gehalten, in welcher seine Spitzenendseite in einem
bestimm ten Grad nach unten geneigt statt horizontal angeordnet ist,
und sein Spitzenende in der Draufsicht von 1A auf
die Zündkerze 5 gerichtet
ist. Daher wird der Kraftstoff aus dem Kraftstoffeinspritzventil 8 so eingespritzt,
daß ein
Kraftstoffstrahl F eine Achsenlinie L2 der Zündkerze 5 (oder Achsenlinie
des Zylinders 1a) in einen gegebenen Winkel im Profil schneidet
und zu der Achsenlinie L1 der Zündkerze 5 in
der Draufsicht sich hin bewegt.
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2 ist
eine 1A entsprechende Querschnittsansicht, welche eine
Düsenstruktur
des Kraftstoffeinspritzventils 8 darstellt. 3 ist
eine in eine Richtung des Pfeils A von 2 weisende
Ansicht, die die Düsenstruktur
darstellt, und 4 ist eine eine Schnittform
des Kraftstoffstrahls F darstellende. Ansicht, welche in die Richtung
des Pfeils A von 2 weist.
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Ein
Paar schlitzartiger Einspritzöffnungen 8a ist
in dem Spitzenende des Kraftstoffeinspritventils 8 (Mehrfachschlitztyp)
ausgebildet, und, wie es in 3 dargestellt
ist, sind die Einspritzöffnungen 8a in
der Form eines großen Λ (Lambda)
angeordnet, dessen Spitzenabschnitt unterbrochen ist. Mit dieser Düsenstruktur
bildet gemäß Darstellung
in 4 der Kraftstoff, welcher von beiden Einspritzöffnungen 8a eingespritzt
wird, den Kraftstoffstrahl F in der Form im wesentlichen eines Λ aus, dessen
Spitzenabschnitt im Schnitt entlang einer Richtung orthogonal zu
einer Einspritzrichtung unterbrochen ist. Der Kraftstoffstrahl F
weist einen ersten Flügel
F1 und einen zweiten Flügel
F2 auf, welche jeweils flach ausgebildet sind. Es gibt einen Kraftstoffverarmungsbereich E,
in welchem kaum Kraftstoff vorhanden ist, an einer Stelle, an welcher
der erste Flügel
F1 und der zweite Flügel
F2 nicht zusammenhängen
(einer Stelle, an der die Flügel
in einer horizontal in die 4 weisenden
Richtung getrennt sind).
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Jeder
von den Flügeln
F1 und F2 des Kraftstoffstrahls F verbreitert sich allmählich und
diffundiert. Wie es in 13 dargestellt ist, sind ein
Montagewinkel des Kraftstoffeinspritzventils 8, die Form
der Einspritzöffnungen 8a und
dergleichen so ausgelegt, daß ein
Firstlinienwinkel θ1
eines unteren Endes des Kraftstoffstrahls F auf der Basis einer
Ebene (z. B. der Unterseite des Zylinderkopfes 3) in dem
Bereich von beispielsweise 30° bis
45° liegt,
und ebenso ein Firstlinienwinkel θ2 des oberen Endes des Kraftstoffstrahls
F auf der Basis einer Ebene in dem Bereich von beispielsweise 20° bis –15° liegt (Minus
bedeutet, daß der
Kraftstoffstrahl F höher
als auf eine Ebene diffundiert wird). Ferner sind in einer 1A entsprechenden
Schnittdraufsicht der Montagewinkel des Kraftstoffeinspritzventils 8,
die Form der Einspritzöffnungen 8a und
dergleichen so festgelegt, daß ein
Diffusionswinkel φ des
Kraftstoffstrahls F in dem Bereich von beispielsweise 50° bis 80° liegt, und in
gleicher Weise ein Raumwinkel φ0
zwischen dem Flügel
F1 und dem Flügel
F2 in dem Bereich von beispielsweise 5° bis 20° liegt.
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Hierin
ist der Firstlinienwinkel θ1
als ein Wert festgelegt, welcher die Kollision des Kraftstoffstrahls F
mit der Oberseite des Kolbens verhindert. Der Firstlinienwinkel θ1 ist also
so festgelegt, daß eine
gewisse Luftstrecke zwischen dem unteren Ende des Kraftstoffstrahls
F und der Oberseite des Kolbens während einer gegebenen Kraftstoffeinspritzperiode (nämlich einer
Kolbenposition) sichergestellt ist. Der Firstlinienwinkel θ2 ist so
festgelegt, daß das
obere Ende des Hauptstroms des Kraftstoffstrahls F unmittelbar unter
der Zündkerze 5 durchtritt.
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In
diesem Falle ist der Unterschied zwischen den zwei Firstlinienwinkeln
(θ1 – θ2) der Diffusionswinkel θ0 in einer vertikalen
Richtung des Kraftstoffstrahls F. Der Diffusionswinkel θ0 ist enger
als beispielsweise der einer Wirbeleinspritzeinrichtung und dergleichen,
welche für
einen üblichen
Zylindereinspritzmotor verwendet wird, aufgrund der Einstellungen
der Firstlinienwinkel θ1
und θ2.
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Ein
optimaler Firstlinienwinkel θ1
variiert mit dem Befestigungswinkel des Kraftstoffeinspritzventils 8,
der Kraftstoffeinspritzperiode usw. Ebenso variiert ein optimaler
Firstlinienwinkel θ2
gemäß einer Positionsbeziehung
zwischen dem Kraftstoffeinspritzventil 8 und der Zündkerze 5 und
dergleichen. (φ – φ0) ist das
Ergebnis eines Diffusionswinkels φ1 des ersten Flügels F1
und eines Diffusionswinkels φ2 des
zweiten Flügels
F2; die Diffusionswinkel φ1
und φ2
müssen
jedoch nicht notwendigerweise dieselben Werte haben. Ferner variieren
ein optimaler Diffusionswinkel φ und
ein optimaler Raumwinkel φ0
mit einem Durchmesser einer Zylinderbohrung und der Größe der Zündkerze.
Mit anderen Worten, die Firstlinienwinkel θ1 und θ2, der Diffusionswinkel φ und der
Raumwinkel φ0
sind nicht notwendigerweise innerhalb der vorstehend erwähnten Bereiche
beschränkt
und können
beliebig abhängig
von den Spezifikationen des Motors bestimmt werden.
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Hierin
bedeutet der Hauptstrom des Kraftstoffstrahls F einen Kraftstoffstrahl
in einem Winkelbereich der Winkel φ1 und φ2 in der Querschnittsansicht
von 1A und in einem Winkelbereich des Diffusionswinkels θ0 in der
Längsschnittansicht
von 1B.
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Ein
an das Kraftstoffeinspritzventil 8 gelieferter Kraftstoffdruck
ist beispielsweise auf 12 bis 20 MPa eingestellt, welcher höher als
ein Kraftstoffruck (etwa 5 bis 8 MPa) ist, der an die Wirbeleinspritzeinrichtung
und dergleichen angelegt wird.
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Der
wie vorstehend beschrieben aufgebaute Motor wird von einer nicht
dargestellten ECU (elektronischen Steuereinheit) in einer umfassenden
Weise gesteuert. Was die Kraftstoffeinspritzsteuerung betrifft,
implementiert der erfindungsgemäße Motor die
Kraftstoffeinspritzung immer in einem Einlaßhub unabhängig von einem Fahrbereich,
und erzielt eine gleichmäßige Verbrennung
durch ausreichendes Mischen des Kraftstoffstrahls F und der Ansaugluft. Hierin
nachstehend wird ein Übergangszustand
des Kraftstoffstrahls F, welcher gemäß den Firstlinienwinkeln θ1 und θ2, den Diffusionswinkeln θ0, φ1 und φ2 und dem
Raumwinkel φ0
(alle als Kraftstoffstrahlwinkel bezeichnet) während der gleichmäßigen Verbrennung
ausgeführt
wird, unter Bezugnahme auf 5 bis 10 beschrieben.
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5A und 5B stellen
den Kraftstoffstrahl F dar, der eingespritzt wird, 6A und 6B stellen
den Kraftstoffstrahl F in einem frühen Stadium der Diffusion dar,
und 7A und 7B stellen
den Kraftstoffstrahl F in einem Endstadium der Diffusion dar. Genauso
wie in den 1A und 1B sind
Querschnitte in den 5A, 6A und 7A und
Längsschnitte
in den 5B, 6B und 7B dargestellt. 8 ist
eine Längsschnittansicht,
welche in eine Richtung des Pfeils B von 5A weist, 9 ist
eine Längsschnittansicht,
welche in eine Richtung eines Pfeils C von 6A weist,
und 10 ist eine Längsschnittansicht,
welche in eine Richtung eines Pfeils D von 7A weist.
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Zuerst
beginnt vor der Kraftstoffeinspritzung die Öffnung des Einlaßventils 6a unmittelbar
vor dem Abschluss des Auslaßhubes
zu öffnen.
Danach geht der Ablauf auf den Einlaßhub über. Sobald das Auslaßventil 7 geschlossen
ist, so daß ein
vorgegebener Kurbelwellenwinkel gemäß Darstellung in 5A, 5B und 6A, 6B erreicht
wird, wird der Kraftstoff aus dem Kraftstoffeinspritzventil 8 eingespritzt.
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Der
Kraftstoffstrahl F, welcher aus dem eingespritzten Kraftstoff wie
vorstehend beschrieben gebildet wird, wird allmählich an den Firstlinienwinkeln θ1 und θ2 der unteren
und oberen Enden, der rechten und linken Diffusionswinkel φ1 und φ2 und dem Raumwinkel φ0 diffundiert,
wobei er gleichzeitig die Querschnittsform im wesentlichen eines Λ (Lambda) ausbildet,
dessen Spitzenabschnitt abgetrennt ist. Flach so ausgebildet, daß er die
Querschnittsform eines großen Λ besitzt,
dessen Spitzenabschnitt abgetrennt ist, wird der Kraftstoffstrahl
F mit der Ansaugluft mit einer großen Kontaktfläche in Kontakt
gebracht, und dadurch ausreichend mit der Ansaugluft vermischt.
Ferner wird der Kraftstoffstrahl F zerstäubt, da der Kraftstoffdruck
relativ hoch eingestellt ist. Dieses beschleunigt auch die Mischung
des Kraftstoffstrahls F und der Ansaugluft.
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Gemäß Darstellung
in 6A, 6B und 9 diffundiert
der Kraftstoffstrahl F selbst nach der Beendigung der Kraftstoffeinspritzung
weiter. Da jedoch die Luftstrecke zwischen dem unteren Ende des Kraftstoffstrahls
F und der Oberseite des Kolbens aufgrund der Einstellung des Firstwinkels θ1 sichergestellt
ist, wird eine Kollision des Kraftstoffstrahls F mit der Oberseite
des Kolbens verhindert. Obwohl das obere Ende des eingespritzten
Kraftstoffstrahls F unmittelbar unter der Zündkerze 5 bei dem
Firstwinkel θ2
hindurchtritt, befindet sich ein Kraftstoffverarmungsbereich E,
der bei dem Raumwinkel φ0
ausgebildet ist, in der Mitte des Kraftstoffstrahls F, der bei dem
Diffusionswinkel φ eingespritzt
wird, wie es aus den 8 und 9 ersichtlich
ist, und der Kraftstoffverarmungsbereich E weist auf die Zündkerze 5 hin,
wodurch die Kollision des Kraftstoffstrahls F mit der Zündkerze 5 verhindert
wird.
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Ein
dynamischer Druck des Hauptstroms des Kraftstoffstrahls F erzeugt
einen Luftstrom um den Hauptstrom, wobei der Luftstrom durch die
Trägheit
des Hauptstroms induziert wird, und Kraftstoffteilchen, die einen
Impuls verloren haben, in den Luftstrom gesaugt werden, um zu der
Zündkerze 5 hin
zu diffundieren. Da sie jedoch ausreichend zerstäubt sind, werden die Kraftstoffteilchen
leicht verdampft und bewirken dadurch keine Verschwelung der Zündkerze 5.
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Parallel
mit der Kraftstoffeinspritzung wird die Ansaugluft in die Verbrennungskammer 4 als
Reaktion auf die Öffnung
des Einlaßventils 6a eingeführt. Zu
diesem Zeitpunkt strömt
die Ansaugluft in die Verbrennungskammer 4, wobei sie mit
den Schirmabschnitten der Einlaßventile 6a kollidiert;
da jedoch ein Paar von Einlaßventilen 6, 6 nebeneinander angeordnet
ist, unterscheidet sich ein Erzeugungszustand der Ansaugluft strömung in
der Verbrennungskammer 4 in einer Nebeneinanderlage-Richtung
der Einlaßöffnungen 6, 6 von
dem in einer Richtung orthogonal zu der Nebeneinanderlage-Richtung.
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Mit
anderen Worten, in der Richtung orthogonal zu der Nebeneinanderlage-Richtung
der Einlaßöffnungen 6 (horizontale
Richtung, welche in die 6A weist)
wird die Ansaugluft in eine einlaßseitige und eine auslaßseitige
durch die Schirmabschnitte der Einlaßventile 6a aufgeteilt.
Andererseits kollidieren in der Nebeneinanderlage-Richtung der Einlaßöffnungen 6 (horizontale
Richtung, welche in die 9 weist) die aus den benachbarten
Einlaßöffnungen
eingeblasenen Ansaugluftströmungen
miteinander an der Zwischenposition zwischen den Einlaßöffnungen 6,
so daß sie
einen Abwärtsluftstrom
in der Richtung orthogonal zu der Nebeneinanderlage-Richtung erzeugen.
Demzufolge werden, wie es durch einen Pfeil in 6B dargestellt
ist, in der Verbrennungskammer 4 zwei relativ starke Ansaugluftströmungen,
welche hauptsächlich
die Einlaßseite und
die Auslaßseite
anströmen,
erzeugt. Die Ansaugluftströmungen
strömen
an einer Zylinderwand der Einlaßseite
und der Auslaßseite
nach unten, um auf die Oberseite des Kolbens zu fließen.
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Insbesondere
besteht in dem Einlaßhub
des Motors der Ansaugluftstrom, welcher von der von dem Paar der
Einlaßventile 6, 6 in
die Verbrennungskammer 4 eingeführten Ansaugluft erzeugt wird,
aus einem einlaßseitigen
Teilstrahl Si, welcher an der Zylinderwand 1a der Seite
des Einlaßventils 6 nach
unten strömt,
und einem auslaßseitigen
Teilstrom Se, der an der Zylinderwand 1a der Seite der
Auslaßöffnung 7 nach
unten strömt,
wie es in 6B dargestellt ist.
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Gemäß Darstellung
in den 7A, 7B und 10 diffundiert
der Kraftstoffstrahl F nachdem die Einspritzung abgeschlossen ist
nach dem Verlust des Impulses im Zeitverlauf weiter, während er gleichzeitig
mit der Ansaugluft gemischt wird. Jedoch besitzt die Ansaugluft,
welche auf die Oberseite des Kolbens als der einlaßseitige
Teilstrom Si und der auslaßseitige
Teilstrom Se gespült
wurde, eine blockierende Wirkung, so daß der Kraftstoffstrahl F daran
gehindert wird, mit der Oberseite des Kolbens selbst während der
Diffusion in Kontakt zu kommen. Da der gesamte Kraftstoffstrahl
F mit den Ansaugluftströmungen
eingehüllt
ist, wird der Kraftstoffstrahl F daran gehindert, nicht nur mit
der Oberseite des Kolbens, sondern auch mit der darüber angeordneten Zündkerze 5 und
der seitlichen Zylinderwand über die
Seite in Kontakt zu kommen.
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Die
Ansaugluft, welche auf die Oberseite des Kolbens als die einlaßseitige
Teilströmung
Si und die auslaßseitige
Teilströmung
Se gespült
wurde, kollidiert im wesentlichen in der Mitte der Oberseite des Kolbens
miteinander und wird dann weiter verteilt und mit dem Kraftstoffstrahl
F gemischt, während
sie gleichzeitig eine Aufwärtsluftströmung bildet.
Dieses erzeugt ein gleichförmiges
Luft/Kraftstoff-Gemisch in der Verbrennungskammer 4.
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Danach
geht der Motor von dem Einlaßhub in
einen Kompressionshub über,
und das Luft/Kraftstoff-Gemisch wird durch die Zündkerze 5 in der Nähe des oberen
Kompressionstotpunktes gezündet,
um dadurch die gleichmäßige Verbrennung
auszuführen.
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Wie
vorstehend erläutert,
wird in der Kraftstoffeinspritzvorrichtung für einen Motor gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
der Kraftstoff aus dem Kraftstoffeinspritzventil 8 eingespritzt,
um den Kraftstoffstrahl F mit der Schnittform im wesentlichen eines Λ (Lambda)
zu erzielen, dessen Spitze abgetrennt ist. Daher liegt der Kraftstoffverarmungsbereich
E, welcher in der Mitte des Kraftstoffstrahls F ausgebildet ist,
der Zündkerze 5 gegenüber und
verhindert das Verschwelen der Zündkerze 5,
welches der Kollision des Kraftstoffstrahls F mit der Zündkerze 5 zuschreibbar
ist.
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Da
der Kraftstoffverarmungsbereich E der Zündkerze 5 gegenüberliegt,
kann das Kraftstoffeinspritzventil 8 in den Zylinderkopf 3 in
einem kleineren Winkel zu einer Horizontalen als beispielsweise
nach dem Stand der Technik angeordnet werden, in welchem der Kraftstoffstrahl
F mit einer Schnittform eines umgekehrten V (dessen spitzer Abschnitt
nicht getrennt ist) ausgebildet ist. Dieses stellt die Luftstrecke
zwischen dem unteren Ende des Kraftstoffstrahls F und der Oberseite
des Kolbens sicher und eliminiert die Möglichkeit der Kollision des
Kraftstoffstrahls F mit der Oberseite des Kolbens, während es
gleichzeitig eine Kollision des Kraftstoffstrahls F mit der Zündkerze 5 verhindert.
Somit kann eine Verbesserung des Wärmewirkungsgrades und eine
Reduzierung in den Emissionen erzielt werden.
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Die
Sicherstellung der Luftstrecke ermöglicht ein Vorziehen des Zeitpunktes
der Kraftstoffeinspritzung. Sich ergebende Vorteile der frühen Einspritzung
sind eine Gemischbeschleunigung, Verhinderung der Kollision des
Strahls mit den Zylinderwänden
usw.
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Durch
die flache Ausbildung so, daß er
eine Schnittform im wesentlichen eines Λ besitzt, dessen Spitzenabschnitt
abgetrennt ist, kann der Kraftstoffstrahl mit einer großen Fläche mit
der Ansaugluft in Kontakt gebracht werden. Ferner kann, da der Kraftstoffstrahl
F unter hohem Kraftstoffdruck zerstäubt wird, die Vermischung des
Kraftstoffstrahls F und der Ansaugluft gefördert werden. Demzufolge kann
eine Verbesserung im Wärmewirkungsgrad
und eine Reduzierung in den Emissionen erzielt werden.
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Ferner
ist der Firstlinienwinkel θ2
so festgelegt, daß das
obere Ende des Kraftstoffstrahls F unmittelbar unterhalb der Zündkerze
transportiert wird, so daß es
möglich
ist, zuverlässiger
die Kollision des Kraftstoffstrahls F mit der Zündkerze 5 in Kombination
mit einem Effekt des Kraftstoffverarmungsbereiches E zu erzielen.
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Da
der Motor so aufgebaut ist, daß er
eine Struktur mit zwei Einlaßventilen 6a besitzt,
und das Kraftstoffeinspritzventil 8 zwischen den zwei Einlaßventilen 6a angeordnet
ist, ist es möglich,
zwei relativ starke Ansaugluftströmungen zu erzeugen, nämlich den
einlaßseitigen
Teilstrom Si und den auslaßseitigen
Teilstrom Se, welche in der Richtung orthogonal zu der Nebeneinanderlage-Richtung
der Einlaßventile 6a aufgrund
der Nutzung der Schirmabschnitte der Einlaßventile 6a fortschreiten.
Durch das Einschließen
des Kraftstoffstrahls F mit den Ansaugluftströmungen ist es möglich, sicher
zu verhindern, daß der diffundierende
Kraftstoffstrahl F mit der Oberseite des Kolbens, der Zündkerze 5 und
der Zylinder wand in Kontakt kommt. Zusätzlich fördert die Rührwirkung der Ansaugluftströmungen ferner
das Dispersionsgemisch der Ansaugluftströmungen und des Kraftstoffstrahls
F, und es kann eine Vergleichmäßigung des
Luft/Kraftstoff-Gemisches erwartet werden. Demzufolge können die
Verbesserung des Wärmewirkungsgrades
und eine Reduzierung in den Emissionen sicherer erzielt werden.
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Ferner
hat, da die Struktur des Kraftstoffeinspritzventils 8 sich
von dem eines allgemeinen Kraftstoffeinspritzventils nur in der
Form der Einspritzöffnung 8a unterscheidet,
das Kraftstoffeinspritzventil 8 den Vorteil einer extrem
preiswerten Fertigung im Vergleich zu einer Wirbeleinspritzeinrichtung
mit einer Struktur, in welcher der Kraftstoffstrahl in einer konischen
Form eingespritzt wird.
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Anschließend wird
eine zweite Ausführungsform
beschrieben.
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Eine
Kraftstoffeinspritzvorrichtung dieser Ausführungsform
wird durch Modifizieren der Form der Einspritzöffnung 8a des Kraftstoffeinspritzventils 8 der
ersten Ausführungsform
erzielt. Die anderen Komponententeile sind identisch mit denen der
ersten Ausführungsform,
und die identischen Komponenten sind daher mit denselben Bezugszeichen
versehen. Erläuterungen
der identischen Komponenten werden hierin unterlassen, und die nachstehenden Beschreibungen
befassen sich hauptsächlich
mit den Unterschieden zu der ersten Ausführungsform.
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11 stellt
eine Düsenstruktur
eines Kraftstoffeinspritzventils der vorliegenden Ausführungsform
dar, und 12 eine Schnittform des Kraftstoffstrahls
F. 11 und 12 werden
in Entsprechung zu 3 und 4 bereitgestellt,
welche die erste Ausführungsform
zeigen.
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Gemäß Darstellung
in 11 und 12 ist in
dem Kraftstoffeinspritzventil 8 der vorliegenden Ausführungsform
ein Paar schlitzähnlicher
Einspritzöffnungen 11 getrennt
in einer Linie angeordnet. Auch in diesem Falle besitzt der Kraftstoffstrahl
F eine Schnittform, die den Einspritzöffnungen 11 entspricht,
und es wird ein Kraftstoffverarmungsabschnitt E zwischen dem flachen
ersten Flügel
F1 und dem flachen zweiten Flügel
F2 ausgebildet. Daher liegt während
der Kraftstoffeinspritzung der Kraftstoffverarmungsbereich E der
Zündkerze 5 gegenüber, was
verhindert, daß der
Kraftstoffstrahl mit der Zündkerze 5 kollidiert.
Somit können
dieselbe Betriebsweise und Vorteile wie in der ersten Ausführungsform
erzielt werden.
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Die
Form der Einspritzöffnungen
des Kraftstoffeinspritzventils 8 kann in weiteren unterschiedlichen
Arten verändert
werden. Beispielsweise kann gemäß Darstellung
in 13 das Kraftstoffeinspritzventil 8 mit
Einspritzöffnungen 12 versehen
sein, welche die Form eines umgekehrten V besitzen, dessen Punktabschnitt
unterteilt ist. Alternativ kann gemäß Darstellung in 14 das
Kraftstoffeinspritzventil 8 Einspritzöffnungen 13 mit der
Form eines umgekehrten U besitzen, das an seinem gekrümmten Abschnitt geteilt
ist. Obwohl es nicht dargestellt ist, hat auch in diesen Fällen der
Kraftstoffstrahl F eine Schnittform, welche den Einspritzöffnungen 12 und 13 entspricht, und
der Kraftstoffverarmungsabschnitt E ist zwischen dem ersten Flügel F1 und
dem zweiten Flügel
F2 ausgebildet, wodurch dieselbe Betriebsweise und Vorteile wie
in den ersten und zweiten Ausführungsformen
erzielt werden.
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Gemäß Darstellung
in 15 können
zwei Paare von schlitzartigen Einspritzöffnungen 14 in rechten
und linken Positionen nebeneinanderliegen, welche in die betrachtete
Zeichnung weisen. In diesem Falle werden, da die von den ne beneinanderliegenden
Einspritzöffnungen 14 eingespritzten
Kraftstoffe ineinander strömen,
während
sie gegenseitig kollidieren, der erste Flügel F1 und der zweite Flügel F2 flacher
geformt. Diese Vergrößerung einer
Kontaktfläche
begünstigt
ferner die Mischung des Kraftstoffstrahls F und der Ansaugluft.
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Gemäß Darstellung
in 16 und 17 können die
rechten und linken Einspritzöffnungen
in erste und zweite Einspritzöffnungsgruppen 16 und 17 ausgebildet
sein, welche mehrere Einspritzöffnungen 16a bzw. 17a (Mehrloch-Typ)
aufweisen. Die Einspritzöffnungsgruppen 16 von 16 besitzen
dieselbe Funktion wie die schlitzartigen Einspritzöffnungen 8a von 3,
und die Einspritzöffnungsgruppen 17 von 17 besitzen
dieselbe Funktion wie die schlitzartigen Einspritzöffnungen 14 von 15.
Jedoch sind Durchmesser der Einspritzöffnungen 16a und 17a der
ersten und zweiten Einspritzöffnungsgruppen 16 und 17 jeweils
reduziert, so daß sie
kleiner als diejenigen der schlitzartigen Einspritzöffnungen 8a und 14 sind.
Dieses zerstäubt
den Kraftstoffstrahl F und beschleunigt weiter die Mischung des
Kraftstoffstrahls F und der Ansaugluft.
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Dieses
ist alles für
die Beschreibungen der Ausführungsformen,
aber Formen der vorliegenden Erfindung sind nicht auf die vorstehend
erwähnten Ausführungsformen
beschränkt.
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Beispielsweise
kann, obwohl jede von den vorstehenden Ausführungsformen mit einem Reihen-Vierzylinder-Benzinmotor
eines Vierventil-Typs als Beispiel beschrieben wurde, ein Ventiltrieb
des Motors in einen Zwei-Einlaß/Auslaßventil-Typ
geändert
und die Zylinderanordnung des Motors geändert werden.
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In
jeder von den vorstehenden Ausführungsformen
wird die Kraftstoffeinspritzung nur in dem Einlaßhub ausgeführt. Bei spielsweise kann jedoch
der Motor so aufgebaut sein, daß der
Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung zwischen dem Einlaßhub und
Kompressionshub abhängig
von einem Betriebszustand des Motors umgeschaltet wird, um die Kraftstoffeinspritzung
in der Einlaßhubeinspritzperiode
auszuführen
und denselben Betrieb und die Vorteile wie in den vorstehenden Ausführungsformen
zu erzielen.