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DE102004007225B3 - Verfahren und Vorrichtung zum Fügen eines Sandwichplattenleistenrahmens - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Fügen eines Sandwichplattenleistenrahmens Download PDF

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DE102004007225B3 DE200410007225 DE102004007225A DE102004007225B3 DE 102004007225 B3 DE102004007225 B3 DE 102004007225B3 DE 200410007225 DE200410007225 DE 200410007225 DE 102004007225 A DE102004007225 A DE 102004007225A DE 102004007225 B3 DE102004007225 B3 DE 102004007225B3
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung sowie ein Verfahren zum Fügen von Leistenrahmen zur Herstellung von Sandwichplatten. Dabei ist vorgesehen, dass die Längsriegel und die Querriegel automatisch zu einem stirnseitigen Anschlag gefördert werden, welcher vertikal verfahrbar ist. Für weitere Querriegel sind weitere vertikal verfahrbare Anschläge vorzusehen. Die Fügeflächen werden nach der Zuführung der Längsriegel und der Querriegel automatisch beleimt. Nachfolgend erfolgt ein Querverpressen des Leistenrahmens.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Fügen von Leistenrahmen zur Herstellung von Sandwichplatten für die Möbelindustrie oder als Bauelemente.
  • Sandwichplatten sind aus dem Stand der Technik bekannt. Sie bestehen aus einem Leistenrahmen, welcher einen Freiraum bildet, in welchem Wabeneinlagen, beispielsweise aus Pappe oder Papier, eingelegt sind. Der Leistenrahmen ist zusammen mit den Wabeneinlagen mit einer Oberdeckplatte und einer Unterdeckplatte verbunden. Es ist somit möglich, relativ dicke Möbelelemente zu bilden, welche – im Vergleich zu herkömmlichen Tischlerplatten oder Pressspanplatten – erheblich weniger wiegen und preisgünstiger herstellbar sind. Aus dem geringeren Gewicht ergibt sich eine einfachere Handhabung, geringere Packstückgewichte, eine Reduzierung des Verpackungsaufwandes sowie eine verbesserte Handhabbarkeit. Ein besonders günstiger Effekt liegt auch darin, dass das geringere Gewicht zu einer leichteren Transportierbarkeit bei Mitnahmemöbeln führt.
  • Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, Leistenrahmen manuell aus Längsriegeln und Querriegeln zusammenzusetzen und manuell die zugeschnittenen Wabeneinlagen einzufügen. Bereits hieraus ergibt sich ein erheblicher Arbeitsaufwand, der sich in entsprechenden Herstellungskosten widerspiegelt. Auch das Auflegen und Verleimen der Oberdeckplatte und der Unterdeckplatte erfordert sehr viel manuelle Arbeit.
  • Aus der EP 1 029 665 A2 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Sandwichpaneelen bekannt, bei welchen ein Rahmen mit einer Wabenstruktur beidseitig mit Deckplatten belegt und verleimt wird.
  • Die DE 34 01 233 A1 zeigt eine Vorrichtung zum Herstellen von Türblättern, bei welcher ein Rahmen zwischen eine obere und eine untere Deckschicht gelegt wird. Der Rahmen wird fertig zugeführt.
  • Einen Rahmenpressautomaten zeigt die DE 299 08 152 U1 . In diesen Rahmenpressautomaten werden manuell die Werkstückteile eingelegt und verpresst.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Herstellung von Leistenrahmen für Sandwichplatten zu schaffen, welche einfach und betriebssicher in automatischer Weise anwendbar sind.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmalskombinationen der unabhängigen Ansprüche gelöst, die jeweiligen Unteran sprüche zeigen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
  • Erfindungsgemäß ist somit vorgesehen, dass mittels einer Transportvorrichtung Längsriegel und Querriegel zu einer Fügestation zugeführt werden. Die Längsriegel werden dabei bereits parallel zueinander angeordnet und weisen einen Abstand auf, welcher größer ist, als die Länge der zu verwendenden Querriegel. Es ergibt sich somit eine leiterartige Anordnung. Dabei ist erfindungsgemäß die Zuführung von zwei Längsriegeln nötig, es sind jedoch auch Leistenrahmen für Sandwichplatten mit mehreren Längsriegeln möglich. Die Dimensionierung der Längsriegel sowie der Querriegel ist ebenfalls in weiten Bereichen variabel, sodass es möglich ist, relativ große Sandwichplatten in einem Arbeitsgang zu erzeugen, welche nachfolgend durch eine Durchtrennung der Längsriegel bzw. der Querriegel in einzelne kleinere Sandwichplatten unterteilt werden können.
  • Die Längsriegel sowie der erste Querriegel werden erfindungsgemäß gegen einen ersten stirnseitigen Anschlag transportiert. Dieser ist vertikal verfahrbar, sodass er nach dem Fügen des Leistenrahmens aus der Transportbahn entfernt werden kann. Zwischen den Längsriegeln befinden sich weitere Anschläge, die nacheinander vertikal verfahrbar sind, um die nachfolgend antransportierten Querriegel in der Fügestation entsprechend zu positionieren. Es ergibt sich somit eine exakte Ausrichtung sowohl der Längsriegel als auch der Querriegel in der Fügestation.
  • Weiterhin ist erfindungsgemäß eine Beleimvorrichtung vorgesehen, um die Fügeflächen zu beleimen.
  • Durch ein nachfolgendes seitliches Querverpressen der Längsriegel gegen die Querriegel erfolgt das Fügen des fertigen Leistenrahmens. Dabei ist es möglich, durch entsprechende Druckeinwirkung bzw. auch durch Temperatursteuerung ein sofortiges Abbinden des Klebers zu erzielen, sodass die fertig gefügten Leistenrahmen aus der Fügestation abtransportiert werden können.
  • Erfindungsgemäß ist es somit nicht erforderlich, manuell einzelne Bauelemente einzulegen oder zu positionieren. Vielmehr erfolgt der Transport, die Positionierung, das Beleimen und das anschließende Verpressen vollautomatisch, sodass es möglich ist, Leistenrahmen im Wesentlichen kontinuierlich herzustellen.
  • Für die Beleimung ist erfindungsgemäß eine breite Auswahl von Klebern möglich. Bevorzugt sind PUR-Kleber, PU-Kleber oder Heißschmelz-Kleber. Es versteht sich, dass abhängig von den Dimensionierungen und den verwendeten Materialien für die Längsriegel und Querriegel sowie in Abhängigkeit von den gewünschten Taktzeiten unterschiedliche Kleber einsetzbar sind.
  • Durch die vertikale Verfahrbarkeit des stirnseitigen Anschlags sowie der weiteren Anschläge kann der gesamte Leistenrahmen sofort nach dem Verpressen freigegeben und weitertransportiert werden.
  • Da erfindungsgemäß die Querriegel von zugeordneten Anschlägen positioniert werden und da erfindungsgemäß weiterhin die Lage der Längsriegel in Transportrichtung von dem stirnseitigen Anschlag bestimmt wird, ist eine exakte Ausrichtung und Positionierung der einzelnen Längsriegel und Querriegel gewährleistet, die durch das seitliche Verpressen/Querverpressen zusätzlich kalibriert wird. Hierdurch ergibt sich eine exzellente Maßhaltigkeit des Leistenrahmens, welche weitaus höher ist, als die bei manuell hergestellten Leistenrahmen.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt:
  • 1 eine perspektivische Teil-Schnittansicht einer Sandwichplatte gemäß dem Stand der Technik,
  • 2 bis 6 unterschiedliche Arbeitsabläufe zur Herstellung des erfindungsgemäßen Leistenrahmens in der Draufsicht,
  • 7 bis 10 aufeinanderfolgende Arbeitsgänge, entsprechend der Darstellung der 2 bis 6, in der Seitenansicht in vereinfachter Darstellung,
  • 11 eine perspektivische Teil-Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Sandwichplatte, und
  • 12a bis 12c eine vereinfachte Darstellung der Arbeitsabläufe zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Sandwichplatte unter Verwendung des erfindungsgemäßen Fügeverfahrens bzw. der erfindungsgemäßen Fügevorrichtung.
  • Die in 1 gezeigte Sandwichplatte umfasst eine Oberdeckplatte 1, welche auf einen Leistenrahmen aufgesetzt ist. Dieser besteht aus zwei zueinander parallelen Längsriegeln 2 sowie zumindest zwei Querriegeln 3. In das aus den Längsriegeln 2 und den Querriegeln 3 gebildete Fach ist eine Wabeneinlage 5 eingelegt, die aus Papier oder Pappe besteht und in der Draufsicht eine bienenwaben-ähnliche Struktur aus bevorzugter Weise sechseckigen Waben aufweist. Mit dem Bezugszeichen 4 ist eine Verstärkungseinlage angedeutet, welche zusätzlich z.B. bei einer Tür zur Montage von Beschlägen, Türschlössern oder ähnlichem dienen kann.
  • Die 2 bis 10 zeigen die erfindungsgemäße Vorgehensweise sowie die zugehörigen Vorrichtungselemente in Draufsicht bzw. Seitenansicht.
  • Wie in 2 dargestellt, werden auf einem ersten Förderband 10 einer Transportvorrichtung 6 parallel zueinander Längsriegel 2 sowie mehrere Querriegel 3 zugeführt. Die Anordnung der Längsriegel 2 sowie der Querriegel 3 wird auf ein zweites Förderband 11 einer Fügestation 7 überführt. Diese umfasst einen vertikal verfahrbaren stirnseitigen Anschlag 8, der bei der Darstellung der 3 bzw. 7 nach unten verfahren ist, sodass die Längsriegel 2 durch den stirnseitigen Anschlag 8 in ihre Transportbewegung gestoppt werden. Gleiches gilt für den ersten Querriegel 3a. Es ergibt sich somit eine Zuordnung, wie in der rechten Hälfte der 4 bzw. der 8 dargestellt. Die Längsriegel 2 sowie der erste Querriegel 3a liegen dabei gegen den stirnseitigen Anschlag 8 an. Nachfolgend wird nunmehr, wie in 8 gezeigt, ein mittlerer, weiterer Anschlag 9a nach unten in Richtung auf das zweite Förderband 11 verfahren. Ein in Transportrichtung bewegter zweiter Querriegel 3b gelangt somit in Anlage gegen den Anschlag 9a, so wie dies in der Mitte der 9 sowie der 5 jeweils dargestellt ist.
  • In der Zwischenzeit wird ein dritter Querriegel 3c angefördert, wobei ein weiterer Anschlag 9b in Richtung auf das zweite Förderband 11 nach unten verfahren wird, sodass der dritte Querriegel 3c gegen den Anschlag 9b zur Anlage kommt. Es ergibt sich somit eine Situation, wie in den 5 bzw. 10 dargestellt. Wenn sämtliche der Längsriegel und Querriegel positioniert sind, so wie bei dem Ausführungsbeispiel in den 5 und 10 gezeigt, stoppt das zweite Förderband 11, sodass die Beleimung und das Querverpressen stattfinden können. Die Querverpressung erfolgt so, wie durch die Pfeile in 5 dargestellt, sodass die Längsriegel 2 in Anlage an die Querriegel 3 gelangen. Es ergibt sich somit ein fertiger Leistenrahmen gemäß der Ansicht der 6.
  • Die Figuren zeigen weitere Anschläge 9c und 9d, welche wahlweise zur Ausbildung von Varianten des Leistenrahmens zur Anwendung gelangen können.
  • Sollte ein Leistenrahmen mit mehr als zwei Längsriegeln 2 gewünscht sein, so kann die bestehende Anlage in einfacher Weise seitlich entsprechend ergänzt werden. Der stirnseitige Anschlag 8 würde dann gegebenenfalls breiter ausgebildet werden, wobei die einzelnen weiteren Anschläge 9 jeweils verdoppelt bzw. unterteilt würden.
  • Es ist erfindungsgemäß somit möglich, auf einer Anlage durch geringfügige Modifikationen unterschiedlichste Ausgestaltungen von Leistenrahmen zu produzieren.
  • Die 11 zeigt in perspektivischer Teil-Schnittansicht den Aufbau einer erfindungsgemäßen Sandwichplatte mit einem Leistenrahmen, welcher Längsriegel 2 und nicht dargestellte Querriegel 3 umfasst. In den Leistenrahmen ist eine Wabeneinlage 5 eingelegt. Nachfolgend wird der Leistenrahmen mit einer Oberdeckplatte 1 und einer Unterdeckplatte 2 verleimt. Auf die Oberdeckplatte 1 kann ein oberes Furnier 11 aufgebracht werden, die Oberseite der Unterdeckplatte 6 kann mit einem unteren Furnier 12 versehen werden.
  • Die Längsriegel und die Querriegel können aus Materialien wie MDF, Massivholz oder Spanplatten hergestellt werden. Die Oberdeckplatte 1 sowie die Unterdeckplatte 6 können Dicken von 5 bis 10 mm aufweisen. Auf die Oberflächen (Außenflächen) der Oberdeckplatte 1 bzw. der Unterdeckplatte 6 können ein oberes und unteres Furnier 11 bzw. 12 aufgeleimt werden. Anstelle der Furniere sind auch andere Kaschiermaterialien (Folie, Lack oder Ähnliches) einsetzbar. Die Oberdeckplatte 1 und die Unterdeckplatte 2 können als Hartfaserplatte, Spanplatte oder aus HDF gefertigt sein. Es versteht sich, dass die seitlichen Sichtflächen entsprechend ebenfalls furniert oder mit Kaschiermaterial oder ähnlichem versehen werden können.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer schematischen Darstellung einer Gesamtanlage in Verbindung mit den 12a bis 12c beschrieben:
    Beginnend mit 12a werden zunächst in der Station 01.1 Längsriegel 2 und Querriegel 3 zugeführt und leiterartig positioniert. Die Längsriegel 2 sind dabei in ein Stapelmagazin aufgenommen, die Querriegel 3 werden auf umlaufende Transportbänder in einem Abstand zueinander aufgelegt. Die Längsriegel 2 weisen einen Abstand zu den Querriegeln 3 auf.
  • In einer Station 01.2 werden die Längsriegel und Querriegel auf ein Förderband 8 überführt. Oberhalb des Förderbands 8 sind mehrere Anschläge 9 vorgesehen, welche vertikal bewegbar sind und zur stirnseitigen Anlage der Längsriegel 2 sowie zur jeweiligen Positionierung der Querriegel 3 dienen. Die Längsriegel 2 und die Querriegel 3 werden somit entsprechend gestoppt und positioniert. Wenn die Längsriegel 2 und die Querriegel 3 ihre Montageposition erreicht haben, wird das Förderband 8 gestoppt. Die Fügestellen werden entsprechend (nicht dargestellt) beleimt. Nachfolgend wird der Leistenrahmen durch seitliches Verpressen gefügt. Der Klebstoff fixiert die Längsriegel und die Querriegel 2, 3 sofort, sodass an der Station 01.3 ein fertiger Leistenrahmen auf ein weiteres Transportband überführt werden kann.
  • Gleichzeitig zu der Herstellung des Leistenrahmens wird von einem Wabenplattenvorrat 02.2 das komprimierte Material der Wabeneinlage in einen Wabenexpandiertrockner 02.1 eingezogen. Dabei werden die zuvor gefalteten Waben aufgestellt und durch die warme Luft getrocknet, sodass diese fixiert werden. Aus dem so entstehenden endlosen Wabenteppich schneidet eine Schneideeinrichtung am Ende des Wabenexpandiertrockners 02.1 entsprechende Fixmaße der Wabeneinlagen 5 ab. Diese entsprechen in ihrer Größe den Fächern des Leistenrahmens.
  • Die vereinzelten und geschnittenen Wabeneinlagen 5 werden nachfolgen einer Station 03.3 zugeführt. Dort werden Sie von Greifern 12, die mit nach unten gerichteten Greiferfingern versehen sind, welche in die Waben der Wabeneinlagen 5 eingreifen, angehoben. Die Greiferfinger werden nach dem Einsetzen in die Wabeneinlage einander angenähert, sodass sie die Wabeneinlage zusammendrücken und auf diese Weise verhalten. Durch ein Überführen der an den Greifern 12 hängenden Wabeneinlagen 5 in den Leistenrahmen werden diese in der Station 03.1 in den Leistenrahmen eingesetzt. Das Einsetzen erfolgt auf einem ebenen Transportband, sodass die Planheit gewährleistet ist.
  • Nachfolgend wird der Leistenrahmen mit den eingesetzten Wabeneinlagen auf eine Schrägrollenbahn 04.0 überführt. Hierbei erfolgt eine exakte Positionierung des Leistenrahmens.
  • Der Leistenrahmen wird nachfolgend in der Station 05.0 an seiner Oberseite und an seiner Unterseite mit Kleber versehen. Dies erfolgt durch obere und untere Walzen, mittels derer der Kleber aufgebracht wird.
  • Der beleimte Leistenrahmen wird nachfolgend auf einer Konusrollenbahn transportiert, um mittels konisch gestalteter Transportrollen nur eine geringe Kontaktfläche zu haben, damit der Leimauftrag an der Unterseite des Leistenrahmens nicht beeinträchtigt wird.
  • In einer Station 06.1 wird, beispielsweise mittels des dargestellten Gabelstaplers, ein Stapel von Oberdeckplatten bzw. Unterdeckplatten bereitgestellt. Der Stapel wird in eine Station 06.2 überführt. Mittels einer Vakuum-Hebeeinheit wird in der Station 06.3 jeweils eine Oberdeckplatte bzw. Unterdeckplatte abgehoben und in eine Station 06.4 überführt. Von dieser aus wird mittels einer Vakuum-Hebeeinheit 06.8, welche an einem Portal gelagert ist, eine Oberdeckplatte auf die Station 06.5 aufgelegt, während eine Unterdeckplatte in die Station 06.7 überführt wird. Von der Station 06.5 greift nunmehr die Vakuum-Hebeeinheit die Oberdeckplatte und legt diese auf den beleimten Leistenrahmen auf. Nach kurzem Andrücken hebt die Vakuum-Hebeeinheit die Oberdeckplatte zusammen mit dem Leistenrahmen an und legt diese in der Station 06.7 auf die Unterdeckplatte ab. Somit ist die Sandwichplatte fertig montiert. In der Station 07.0 und 07.8 wird die Sandwichplatte weitertransportiert und Kalanderrollenpressen 09.1 und 09.2 zugeführt. Hierbei erfolgt ein fester Verbund zu der fertigen Sandwichplatte. Diese verlässt die Kalanderrollenpressen 09.1 und 09.2 und wird auf eine Transportstation 10.0 überführt. Von dieser aus erfolgt ein Abstapeln in den Stationen 11.2 und 11.3, wobei dies mittels Vakuum-Hebeeinheiten der Station 11.1 erfolgt.
  • Es versteht sich, dass vor oder nach dem Stapeln in den Stationen 11.1 bis 11.3 ein Beschneiden der Kanten oder ein Unterteilen der Sandwichplatten in kleinere Einzel-Sandwichplatten erfolgen kann.
  • 1
    Oberdeckplatte
    2
    Längsriegel
    3
    Querriegel
    3a
    Erster Querriegel
    3b
    Zweiter Querriegel
    3c
    Dritter Querriegel
    4
    Verstärkungseinlage
    5
    Wabeneinlage
    6
    Transportvorrichtung
    7
    Fügestation
    8
    Stirnseitiger Anschlag
    9a–9d
    Weiterer Anschlag
    10
    Erstes Förderband
    11
    Zweites Förderband
    12
    Greifer
    13
    Oberes Furnier
    14
    Unteres Furnier

Claims (12)

  1. Sandwichplattenleistenrahmenfügevorrichtung mit: – einer Transportvorrichtung (6) zur Zuführung von Längsriegeln (2) und Querriegeln (3) zu einer Fügestation (7), – einem vertikal verfahrbaren stirnseitigen Anschlag (8) zum Anlegen von zwei zueinander parallelen Längsriegeln (2) und einem ersten Querriegel (3a), – zumindest einem weiteren, vertikal verfahrbaren Anschlag (9) zur Anlage zumindest eines weiteren Querriegels (3b), – einer Beleimvorrichtung zum Beleimen der Fügeflächen, und – einer Querverpressvorrichtung zum Querverpressen des Leistenrahmens.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung (6) ein erstes Förderband (10) umfasst.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fügestation ein zweites Förderband (11) umfasst.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Querriegel (3a3c...) und zugeordnete Anschläge (9a, 9b ...) vorgesehen sind.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch Sensorelemente zum Erfassen der jeweiligen Positionen der Längsriegel (2) und der Querriegel (3) in der Fügestation (7).
  6. Sandwichplattenleistenrahmenfügeverfahren mit folgenden Arbeitsschritten: – Transportieren von Längsriegeln (2) in deren Längsrichtung gegen einen stirnseitigen Anschlag (8), wobei die Längsriegel (2) parallel zueinander und in einem Abstand positioniert werden, der größer ist, als die Länge von Querriegeln (3), – Transportieren eines ersten Querriegels (3a) gegen den stirnseitigen Anschlag (8), – Transportieren zumindest eines weiteren Querriegels (3b, 3c) gegen zumindest einen weiteren Anschlag (9a, 9b), – Beleimen der Fügeflächen, und – Querverpressen des Leistenrahmens.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsriegel (2) und die Querriegel (3) im Wesentlichen zeitgleich miteinander antransportiert werden.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Querverpressen der stirnseitige Anschlag (8) und der zumindest eine weitere Anschlag (9) weggefahren und der fertige Leistenrahmen abtransportiert werden.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleimung mittels eines PUR-Klebers erfolgt.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleimung mittels eines PU-Klebers erfolgt.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleimung mittels eines Heißschmelz-Klebers erfolgt.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren automatisch durchgeführt wird.
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