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1. Gebiet
der Erfindung
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Die Erfindung betrifft einen Separatorkanalaufbau
für eine
Brennstoffzelle. Genauer betrifft die Erfindung einen Separatorkanalaufbau
für eine Brennstoffzelle
mit Protonenaustauschmembran.
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Die Einheitszelle einer Brennstoffzelle
mit Protonenaustauschmembran besteht aus einem Stapelkörper, der
durch Stapeln einer Membranelektrodenanordnung (MEA) und eines Separators
gebildet wird. Die MEA umfaßt
eine Elektrolytmembran, bei der es sich um eine Ionenaustauschmembran
handelt, eine Elektrode (Anode, Kraftstoffelektrode), bestehend
aus einer katalytischen Schicht; die auf einer Oberfläche der
Elektrolytmembran bereitgestellt ist, und eine weitere Elektrode
(Kathode, Luftelektrode), bestehend aus einer anderen katalytischen
Schicht, die auf der anderen Oberfläche der Elektrolytmembran bereitgestellt
ist. Eine Diffusionsschicht ist zwischen der MEA und dem Separator
bereitgestellt. Auf dem Separator sind ein Kanal, um Brenngas (Wasserstoff)
zur Anode zu liefern, ein Kanal, um Oxidationsgas (Sauerstoff) zur
Kathode zu liefern, und ein Kanal, durch den ein Kältemittel
(im allgemeinen Kühlwasser)
strömt,
ausgebildet. Ein Modul umfaßt mindestens
eine Einheitszelle. Ein Zellstapelkörper wird durch Stapeln der
Module gebildet. Ein Anschluß,
ein Isolator und eine Endplatte sind an beiden Enden des Zellstapels
in Stapelrichtung der Zellen (im folgenden als „Zellstapelrichtung" bezeichnet) bereitgestellt.
Der Zellstapelkörper
wird mittels eines Befestigungselements (z.B. einer Spannplatte),
das außerhalb
des Zellstapelkörpers
bereitgestellt ist und sich in Zellstapelrichtung erstreckt, fixiert,
wodurch ein Brennstoffzellenstapel gebildet wird. In der Brennstoffzelle
mit Protonenaustausch membran findet an der Anodenseite eine Reaktion
statt, bei der Wasserstoff in ein Wasserstoffion und ein Elektron zerfällt, und
das Wasserstoffion wandert durch die Elektrolytmembran zur Kathodenseite.
An der Kathodenseite findet eine Reaktion statt, bei der aus Sauerstoff,
einem Wasserstoffion und einem Elektron Wasser gebildet wird (das
Elektron, das an der Anodenseite der benachbarten MEA erzeugt wurde, wandert
durch den Separator auf die Kathodenseite).
Anodenseite: H2 → 2H+ + 2e–
Kathodenseite:
2H+ + 2e– +
(1/2)O2 → H2O
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Auf dem Separator sind eine konkave
Nut und eine konvexe Rippe ausgebildet. Die konkave Nut auf derjenigen
Oberfläche
des Separators, die auf die MEA gerichtet ist, stellt einen Gaskanal
dar, durch welchen Reaktionsgas, d.h. Brenngas oder Oxidationsgas,
strömt.
Die konvexe Rippe berührt die
Diffusionsschicht und stellt einen leitfähigen Durchtritt dar. Da das
Reaktionsgas von der Stromerzeugungsreaktion verbraucht wird, nehmen
die Konzentration und der Partialdruck des Reaktionsgases in Stromabwärtsrichtung
ab, und dann sinkt die Strömungsgeschwindigkeit
des Gases. Weiter besteht wegen des Wassers, das bei der Stromerzeugungsreaktion
entsteht, die Gefahr, daß es
aufgrund der Feuchtigkeit in der Diffusionsschicht und dem Gaskanal
in Stromabwärtsrichtung
zunehmend Blockierungen auftreten. Demgemäß ist es notwendig, zu verhindern,
daß die
Strömungsgeschwindigkeit
des Gases stromabwärts
sinkt. Um diese Bedingung zu erfüllen,
offenbart die japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 11-16590
einen Separatorkanalaufbau, mit dem durch Reduzieren der Nutbreite
des Gaskanals oder durch Reduzieren der Nuttiefe die Strömungsgeschwindigkeit
des Reaktionsgases aufrechterhalten werden kann.
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Mit dem herkömmlichen Separatorkanalaufbau
für eine
Brennstoffzelle ergeben sich jedoch die folgenden Probleme.
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- 1) Wenn die Querschnittsfläche des Gaskanals durch Ändern der
Gaskanalbreite verändert
wird, verändert
sich auch die Breite der Kontaktfläche der Elektrode mit der konvexen
Separatorrippe. Daher wird es unmöglich, die Homogenität der Reaktion über die
ganze Zelle aufrechtzuerhalten.
- 2) Wenn die Querschnittsfläche
des Gaskanals durch Ändern
der Tiefe der Gaskanalnut verändert
wird, ist es notwendig, die Dicke des Separators der Dicke des Abschnitts,
in dem der Gaskanal in der gesamten Zelloberfläche am tiefsten ist, anzugleichen
(und zwar weil bei einer Änderung der
Separatordicke senkrecht zur Zellstapelrichtung der Stapel krumm
wird, wenn die Zellen gestapelt werden. Darum muß die Dicke des Separators
konstant bleiben.). Daher nimmt die Dicke des Separators an sich
zu, und der Stapel wird insgesamt länger. Insbesondere ist im Fall
eines Metallseparators die Nuttiefe aufgrund der Druckbeschränkungen
begrenzt. Wenn somit die Querschnittsfläche des Gaskanals durch Ändern der Tiefe
der Gaskanalnut verändert
werden soll, ist dies nur bis zu einem bestimmten Grad möglich.
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Aufgabe der Erfindung ist es, einen
Separatorkanalaufbau für
eine Brennstoffzelle bereitzustellen, der die Homogenität der Reaktion
in der gesamten Zelle aufrechterhalten kann, und der es überflüssig macht,
die Dicke des Separators zu erhöhen.
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Ein Aspekt der Erfindung für das Lösen der genannten
Aufgabe betrifft eine Brennstoffzelle, die einen Separator enthält, auf
dem eine Gaskanalnut ausgebildet ist. Die Querschnittsfläche des
Gaskanals ändert
sich in Verlaufsrichtung der Gaskanalnut, während die Öffnungsbreite der Gaskanalnut
und die Tiefe der Gaskanalnut im wesentlichen konstant bleiben.
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In der Brennstoffzelle gemäß dem oben
genannten Aspekt ändert
sich die Querschnittsfläche des
Gaskanals, während
die Öffnungsbreite
der Gaskanalnut konstant bleibt. Demgemäß bleibt die Breite der Oberseite
einer konvexen Rippe in Verlaufsrichtung des Gaskanals konstant,
und die Breite der Kontaktfläche
einer Elektrode und die konvexe Rippe des Separators verändert sich
nicht. Infolgedessen bliebt die Homo genität der Reaktion über die
ganze Zelle erhalten. Weiter wird die Querschnittsfläche des
Gaskanals verändert,
während
die Tiefe des Gaskanals eines Separatorbodenmaterial konstant bleibt.
Daher werden, anders als in dem Fall, wo eine Änderung der Tiefe der Gaskanalnut
vorliegt, die Dicke des Separators und die Länge des Stapels nicht erhöht, selbst
wenn die Tiefe der Gaskanalnut erhöht wird. Die Brennstoffzelle
gemäß diesem
Aspekt kann auf einen Separator 18 angewendet werden, der
aus einem Kohlenstoffseparator besteht, und auf einen Separator 18,
der aus einer Kombination aus Metallseparator und Harzrahmen besteht.
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Die Querschnittsfläche des
Gaskanals kann so verändert
werden, daß die
Querschnittsfläche
des Gaskanals stromabwärts
mit Bezug auf die Richtung des Gasstroms (im folgenden als „Gasströmungsrichtung" bezeichnet") kleiner wird als
die Querschnittsfläche
des Gaskanals stromaufwärts
mit Bezug auf die Gasströmungsrichtung.
So kann eine hohe Geschwindigkeit des Gasstroms stromabwärts mit
Bezug auf die Gasströmungsrichtung
aufrechterhalten werden. Durch Ablassen des erzeugten Wassers stromabwärts mit
Bezug auf die Gasströmungsrichtung
kann das Gas in die Diffusionsschicht diffundieren, und die Zelleistung
kann aufrechterhalten werden. Die Querschnittsfläche des Gaskanals kann allmählich oder
schrittweise verkleinert werden.
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Weiter kann die Querschnittsfläche des
Gaskanals durch Ändern
des Neigungswinkels der Gaskanalnut-Seitenfläche verändert werden. So kann die Querschnittsfläche des
Gaskanals verändert
werden, während
sowohl die Öffnungsbreite
der Gaskanalnut als auch die Tiefe der Gaskanalnut des Separatorbodenmaterials
in Verlaufsrichtung der Gaskanalnut im wesentlichen konstant bleiben.
Weiter kann der Neigungswinkel der Gaskanalnut-Seitenfläche stromabwärts mit
Bezug auf die Gasströmungsrichtung
größer sein
als der Neigungswinkel der Gaskanalnut-Seitenfläche stromaufwärts mit
Bezug auf die Gasströmungsrichtung.
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Außerdem kann die Gaskanalnut
einen Krümmungsabschnitt
aufweisen, bei dem es sich um einen gekrümmten Übergangsbereich zwischen der Seitenfläche und
der Bodenfläche
handelt, und die Querschnittsfläche
des Gaskanals kann durch Ändern
des Krümmungsradius
mindestens eines Krümmungsabschnitts
verändert
werden. So wird die Querschnittsfläche des Gaskanals durch Ändern des Krümmungsradius
R des gekrümmten
Wurzelabschnitts der konvexen Rippe, die zu beiden Seiten der Gaskanalnut
angeordnet ist, verändert.
Daher kann die Querschnittsfläche
des Gaskanals verändert
werden, während
sowohl die Öffnungsbreite
der Gaskanalnut als auch die Tiefe der Gaskanalnut des Separatormaterials
in Verlaufsrichtung der Gaskanalnut im wesentlichen konstant bleibt.
Weiter kann der Krümmungsradius
des Gaskanalnut-Krümmungsabschnitts
stromabwärts
mit Bezug auf die Gasströmungsrichtung
größer sein
als der Krümmungsradius des
Gaskanalnut-Krümmungsabschnitts
stromaufwärts
mit Bezug auf die Gasströmungsrichtung.
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Weiter kann die Querschnittsfläche des
Gaskanals durch Ändern
der Breite der Gaskanalnut-Bodenfläche verändert werden. Ebenso kann die
Gaskanalnut-Bodenfläche
stromabwärts
mit Bezug auf die Gasströmungsrichtung
schmäler
sein als die Bodenfläche
der Gaskanalnut stromaufwärts
mit Bezug auf die Gasströmungsrichtung.
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Eine Brennstoffzelle gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung enthält einen Metallseparator, auf
dem eine Gaskanalnut ausgebildet ist, und die Querschnittsfläche des
Gaskanals verändert
sich in Verlaufsrichtung der Gaskanalnut.
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Mit der Brennstoffzelle gemäß dem genannten
Aspekt kann die Querschnittsfläche
des Gaskanals verändert
werden, während
sowohl die Öffnungsbreite
der Gaskanalnut als auch die Tiefe der Gaskanalnut eines Separatorbodenmaterials
im wesentlichen konstant bleiben. Die Brennstoffzelle gemäß diesem
Aspekt kann verwirklicht werden, wenn ein Separator 18 durch
Kombinieren eines Metallseparators und eines Harzrahmens ausgebildet
wird.
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Die Querschnittsfläche des
Gaskanals kann durch Ändern
der Dicke einer Oberflächen-Behandlungsschicht
auf der Gaskanalnut verändert
werden. So kann die Querschnittsfläche des Gaskanals verändert werden,
während
sowohl die Öffnungsbreite der
Gaskanalnut als auch die Tiefe der Gaskanalnut des Separatonnaterials
in Verlaufs richtung der Gaskanalnut im wesentlichen konstant bleiben.
Außerdem
kann die Oberflächen-Behandlungschicht
auf der Gaskanalnut stromabwärts
mit Bezug auf die Gasströmungsrichtung
dicker sein als die Oberflächen-Behandlungsschicht
der Gaskanalnut stromaufwärts
mit Bezug auf die Gasströmungsrichtung.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNG
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1 ist
die schematische Darstellung einer ganzen Brennstoffzelle, auf welche
die Erfindung angewendet wurde, wobei die Zellstapelrichtung der Vertikalen
entspricht;
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2 ist
eine vergrößerte Schnittansicht
eines Teils der Elektrolytmembranelektroden-Anordnung der Brennstoffzelle
von 1;
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3 ist
eine Draufsicht auf einen Separator, auf den der erfindungsgemäße Separatorkanalaufbau
für eine
Brennstoffzelle angewandt wurde:
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4 ist
die Schnittansicht eines Teils einer Einheitszelle, auf die der
erfindungsgemäße Separatorkanalaufbau
für eine
Brennstoffzelle von 3 angewendet
wurde;
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5 ist
eine Schnittansicht des Separatorkanalaufbaus für die Brennstoffzelle von 4;
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6A ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht
eines stromaufwärts
gelegenen Teils des erfindungsgemäßen Brennstoffzellen-Separatorkanalaufbaus
von 3;
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6B ist
eine vergrößerte Schnittansicht eines
im mittleren Abschnitt gelegenen Teils des erfindungsgemäßen Brennstoffzellen-Separatorkanalaufbaus
von 3; und 6C ist eine vergrößerte Schnittansicht
eines stromabwärts
gelegenen Teils des erfindungsgemäßen Brennstoffzellen-Separatorkanalaufbaus
von 3;
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7 ist
eine Draufsicht auf den Harzrahmen des Separators der Brennstoffzelle,
auf welche die Erfindung angewendet wird;
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8 ist
eine Schnittansicht von 7;
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9 ist
eine Schnittansicht von 7;
und
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10 ist
eine Darstellung der Spannung/Strom-Verlaufskurven (1) einer Ausführungsform
der Erfindung, worin die Querschnittsfläche des Gaskanals sich allmählich verändert, und
(b) eines Vergleichsbeispiels, in dem die Querschnittsfläche des
Gaskanals konstant bleibt.
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Im folgenden wird der erfindungsgemäße Separatorkanalaufbau
einer Brennstoffzelle mit Bezug auf 1 bis 10 beschrieben. Der erfindungsgemäße Separatorkanalaufbau
für eine
Brennstoffzelle wird auf eine Brennstoffzelle 10 mit Protonenaustauschmembran
angewendet. Die Brennstoffzelle 10 wird beispielsweise
in einem Brennstoffzellen-Fahrzeug installiert. Die Brennstoffzelle 10 kann jedoch
auch für
Systeme verwendet werden, bei denen es sich nicht um Fahrzeuge handelt.
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Eine Einheitszelle 19 der
Protonenaustauschmembran-Brennstoffzelle wird durch Stapeln einer
Membranelektrodenanordnung (MEA) und eines Separators 18 gebildet,
wie in 1 bis 10 dargestellt. Wie in 2 dargestellt, umfaßt die MEA eine
Elektrolytmembran 11, bei der es sich um eine Ionenaustauschmembran
handelt, eine Elektrode 14 (Anode, Brennstoffelektrode),
bestehend aus einer katalytischen Schicht 12, die auf einer
Oberfläche
der Elektrolytmembran 11 bereitgestellt ist, und eine Elektrode 17 (Kathode,
Luftelektrode), bestehend aus einer katalytischen Schicht 15 auf
der anderen Oberfläche
der Elektrolytmembran 11 bereitgestellt ist. Eine Diffusionsschicht 13 ist
zwischen der Elektrode 14 und dem Separator 18 vorgesehen.
Eine Diffusionsschicht 16 ist zwischen der Elektrode 17 und dem
Separator 18 vorgesehen. Wie in 3 bis 9 dargestellt,
sind auf dem Separator 18 ein Reaktionsgaskanal 27 für die Lieferung
von Brenngas (d.h. Wasserstoff) zur Elektrode 14, ein Reaktionsgaskanal 28 für die Lieferung
von Oxidationsgas (Sauerstoff, im allgemeinen Luft) zur Elektrode 17, sowie
ein Kältemittelkanal 26 (d.h.
ein „Kühlmittelkanal") für die Kühlung der
Brennstoffzelle bereitgestellt. Für jede Zelle oder für jede Gruppe
aus mehreren Zellen ist ein Kältemittelkanal
bereitgestellt. Ein Modul umfaßt
mindestens eine Einheitszelle (in dem in der Zeichnung dargestellten
Beispiel besteht ein Modul aus einer Zelle). Eine Modulgruppe wird
durch Stapeln der Module gebildet. An beiden Enden des Zellstapelkörpers sind
in Zellstapelrichtung jeweils ein Anschluß 20, ein Isolator 21 und
eine Endplatte 22 angeordnet, wie in 1 dargestellt. Der Zellstapelkörper wird
mittels eines Befestigungselements 24, das außerhalb
des Zellstapelkörpers
bereitgestellt ist (z.B. eine Spannplatte oder ein durchgehender
Bolzen), und das in Zellstapelrichtung verläuft, und eines Bolzens 25 oder
einer Bolzenmutter befestigt, wodurch ein Brennstoffzellstapel 23 gebildet wird.
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Die Katalysatorschichten 12, 15 bestehen aus
Platin (Pt), Kohlenstoff (C) und einem Elektrolyten. Die Diffusionsschichten 13, 16 bestehen
aus Kohlenstoff (C). Der Separator 18 besteht aus einem Kohlenstoffseparator
oder einem Separator, der, der durch Kombinieren eines Metallseparators
mit einem Harzrahmen gebildet wird.
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Wie in 3 bis 9 dargestellt, umfaßt der Separator 18 einen
ersten Separator 18A, einen zweiten Separator 18B,
einen ersten Harzrahmen 18C und einen zweiten Harzrahmen 18D.
Sowohl der erste Harzrahmen 18C als auch der zweite Harzrahmen 18D weisen
im Abschnitt 29 einen hohlen Abschnitt auf, der dem Energieerzeugungsabschnitt
der Brennstoffzelle entspricht (im folgenden als „Energieerzeugungs-Entsprechungsabschnitt" bezeichnet). Der
erste Separator 18A und der erste Harzrahmen 18C sind
auf der Brennstoffelektroden-Seite der MEA bereitgestellt. Der erste
Separator 18A trennt das Brenngas vom Kühlmittel. Der zweite Separator 18B und
der zweite Harzrahmen 18D sind auf der Lufteelektroden-Seite
der MEA bereitgestellt. Der zweite Separator 18B trennt
das Oxidationsgas vom Kühlmittel.
Der erste Separator 18A und der zweite Separator 18B bestehen
aus Metall. Im folgenden werden sie auch als „Metallseparator 18A" und „Metallseparator 18B" bezeichnet.
Der erste Harzrahmen 18C und der zweite Harzrahmen 18D bestehen
aus Harz (nicht-leitfähigem
Harz).
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Die MEA (wenn Diffusionsschichten 13, 16 vorgesehen
sind, die MEA und die Diffusionsschichten 13, 16)
liegt zwischen den Separatoren 18. Wenn die MEA zwischen
den Separatoren 18 liegt, ist der Harzrahmen 18C an
der MEA-Seite des Metallseparators 18A bereitgestellt,
und der Harzrahmen 18D ist an der MEA-Seite des Metallseparators 18B bereitgestellt.
So sind der Metallseparator 18A, der Harzrahmen 18C,
die MEA, der Harzrahmen 18D und der Metallseparator 18B in
dieser Reihenfolge gestapelt. Da jeder der Harzrahmen 18C, 18D einen
hohlen Abschnitt im Energieerzeugungs-Entsprechungsabschnitt 29 aufweist,
sind der Metallseparator 18A, die MEA, der Metallseparator 18B im
Energieerzeugungs-Entsprechungsabschnitt 29 in der Reihenfolge gestapelt
wie in 4 und 5 dargestellt. Abgesehen
vom Energieerzeugungs-Entsprechungsabschnitt 29 sind der
Metallseparator 18A, der Harzrahmen 18C, der Harzrahmen 18D und
der Metallseparator 18B in der Reihenfolge gestapelt wie
in 8 und 9 dargestellt.
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Wie in 3 bis 6 dargestellt, sind in der Einheitszelle 19 auf
dem ersten Separator 18A und dem zweiten Separator 18B durch
Preßformen
konkave und konvexe Abschnitte (konkave Nuten und konvexe Rippen)
ausgebildet. Ein Brenngaskanal 27 ist auf der MEA-Seite
des ersten Separators 18A ausgebildet, und ein Kältemittelkanal 26 ist
auf der Seite des ersten Separators 18A ausgebildet, die
der MEA-Seite gegenüberliegt.
Ein Oxidationsgaskanal 28 ist auf der MEA-Seite des zweiten
Separators 18B ausgebildet, und ein Kältemittelkanal 26 ist
auf der Seite des zweiten Separators 18Ba ausgebildet,
die der MEA-Seite gegenüberliegt.
Sowohl der Brenngaskanal 27 als auch der Oxidationsgaskanal 28 umfassen
eine Kanalgruppe, die durch die parallele Anordnung von mehreren
Kanälen
gebildet wird. 3 zeigt
den Fall, wo gerade Kanäle
vorgesehen sind. Es können
jedoch auch serpentinenartige Kanäle vorgesehen sein.
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Wie in 3 dargestellt,
sind, wenn es sich bei dem Reaktionsgaskanal um einen geraden Kanal handelt,
im Energieerzeugungs-Entsprechungsabschnitt 29 des Separators 18 an
gegenüberliegenden Seiten
des Abschnitts 29 ein Brenngaseinlaß in den Brenngaskanal 27 und
ein Brenngasauslaß aus
dem Brenngaskanal 27 vorgesehen. Ebenso ist ein Oxidationsgaseinlaß in den
Oxidationsgaskanal 28 und ein Oxidationsgasauslaß aus dem
Oxidationsgaskanal 28 im Energieerzeugungs-Entsprechungsabschnitt 29 des
Separators 18 an gegenüberliegenden
Seiten Abschnitts 29 bereitgestellt.
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Wie in 3 und 7 dargestellt, ist ein Sammelabschnitt
in jedem der einander gegenüberliegenden
Abschnitte 30, 31, die einander zu beiden Seiten
des Energieerzeugungs-Entsprechungsabschnitts 29 in jedem
der Metallseparatoren 18A, 18B und der Harzrahmen 18B, 18D gegenüberliegen, ausgebildet.
Im Sammelabschnitt sind ein Kältemittel-Sammelabschnitt 32,
ein Brenngas-Sammelabschnitt 33 und ein Oxidationsgas-Sammelabschnitt 34 ausgebildet.
In dem einen der gegenüberliegenden
Abschnitte, Abschnitt 31, sind ein einlaßseitiges Kältemittel-Sammelrohr 32a,
ein auslaßseitiges Brenngas-Sammelrohr 33b und
ein auslaßseitiges Oxidationsgas-Sammelrohr 34b bereitgestellt.
Im anderen der gegenüberliegenden
Abschnitte, Abschnitt 30, sind ein auslaßseitiges
Kältemittel-Sammelrohr 32b,
ein einlaßseitiges
Brenngas-Sammelrohr 33a und
ein einlaßseitiges
Oxidationsgas-Sammelrohr 34a bereitgestellt.
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Ein Gaskanal-Verbindungsabschnitt,
der eine Verbindung zwischen dem Sammelabschnitt und dem Gaskanalabschnitt
herstellt, ist sowohl im Harzrahmen 18C als auch im Harzrahmen 18D bereitgestellt,
wie in 7 dargestellt
(7 zeigt den Harzrahmen 18D,
aber der Harzrahmen 18C ist dem Harzrahmen 18D ähnlich).
Im Gaskanal-Verbindungsabschnitt sind Gasströmungs-Richtabschnitte 35, 36 ausgebildet.
Die Gasströmungs-Richtabschnitte 35, 36 richten
den Strom des Gases in orthogonaler Richtung zu einer Linie aus,
welche die gegenüberliegenden
Abschnitte 30, 31 verbindet, und ermöglichen
es, daß das
Gas in orthogonaler Richtung zu einer Linie, welche die einander
gegenüberliegenden
Abschnitte 30, 31 verbindet, zwischen dem Gaskanalabschnitt
und dem Sammelrohrabschnitt gleichmäßig strömt. Der GasstromRichtabschnitt 35 ermöglicht es,
daß das
in ihm strömende
Gas vom einlaßseitigen
Gassammelrohr über
die ganze Breite des Gaskanalabschnitts diffundiert und in den Gaskanalabschnitt
strömt.
Der Gasstrom-Richtabschnitt 36 ermöglicht es, daß das in
ihm strömende
Gas vom Gaskanalabschnitt konzentriert wird und in das Gassammelrohr
strömt.
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Eine Gummidichtung 39 ist
zwischen benachbarten Metallseparatoren oder zwischen den Zellen
vorgesehen, so daß eine
Abdichtung zwischen dem Kältemittel- Sammelrohr 32,
dem Brenngas-Sammelrohr 33 und dem Oxidationsgas-Sammelrohr 34 bereitgestellt
wird, wie in 8 und 9 dargestellt. Als Gummidichtung 39 kann
ein O-Ring oder dergleichen verwendet werden. Ein klebender Dichtungsabschnitt 38,
auf den ein Klebstoff aufgebracht wird (ein diagonal schraffierter
Abschnitt in 7) ist
auf jedem der Harzrahmen 18C, 18D ausgebildet,
um durch die Bereitstellung einer Abdichtung zwischen benachbarten
Bauteilen (dem Metallseparator oder dem Harzrahmen) in Zellstapelrichtung
eine Abdichtung zwischen dem Kältemittel-Sammelrohr 32,
dem Brenngas-Sammelrohr 33 und dem Oxidationsgas-Sammelrohr 34 bereitzustellen,
wie in 7, 8 und 9 dargestellt.
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Der erfindungsgemäße Separatorkanalaufbau ist
wie folgt. Wie in 3 bis 6 dargestellt, umfaßt im Energieerzeugungs-Entsprechungsabschnitt 29 der
Einheitszelle 19 der erste Separator 18A, der
an einer Seite der MEA bereitgestellt ist, konkave Nuten 18Ag und
konvexe Rippen 18Ap. Die konkaven Nuten 18Ag stellen
den Brenngaskanal 27 dar. Die konkaven Nuten 18Ag und
die konvexen Rippen 18Ap sind abwechselnd ausgebildet.
Der zweite Separator 18B, der an der anderen Seite der MEA
bereitgestellt ist, umfaßt
konkave Nuten 18Bg und konvexe Rippen 18Bg. Die
konkaven Nuten 18Bg stellen einen Oxidationsgaskanal 28 dar.
Die konkaven Nuten 18Bg und die konvexen Rippen 18Bp sind
abwechselnd ausgebildet. Die konkaven Nuten 18Ag und die
konkaven Nuten 18Bg sind zur MEA hin offen. Die Oberseiten
sowohl der konvexen Rippen 18Ap als auch der konvexen Rippen 18Bp berühren die
Diffusionsschicht. Im Fall eines Metallseparators stellen die Rückseiten
der konvexen Rippen 18Ap einen ersten Kältemittelkanal 26a dar,
und die Rückseiten
der konvexen Rippen 18Bp stellen einen zweiten Kältemittelkanal 26b dar.
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Der erste Kältemittelkanal 26a des
ersten Separators 18A einer Zelle 19 und der zweite
Kältemittelkanal 26b des
zweiten Separators 18B einer benachbarten Zelle 19 sind
in Zellstapelrichtung einander gegenüber angeordnet, so daß ein gemeinsamer
Kältemittelkanal 26 gebildet
wird. Das heißt,
der Kältemittelkanal 26 an
der Oberfläche
des Energieerzeugungs-Entsprechungsabschnitts 29 des Separators 18A einer
Zelle 19 auf der Seite, die der MEA-Seite gegenüberliegt,
ist vom Kältemittelkanal 26 auf
der Oberfläche
des Energieerzeugungs-Entsprechungsabschnitts 29 des Separators 18B der benachbarten
Zelle auf der Seite gegenüber
der MEA-Seite nicht getrennt, und es besteht eine Verbindung zwischen
den beiden Kältemittelkanälen 26. In
einer Zelle 19 an beiden Seiten der MEA entspricht der
Brenngaskanal 27 dem Oxidationsgaskanal 28.
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Auf jeder konvexen Rippe 18Ap des
ersten Separators 18A sind erste Gas-Quernuten 18Ac ausgebildet.
Auf jeder konvexen Rippe 18Bp des zweiten Separators 18B sind
zweite Gas-Quernuten 18Bc ausgebildet. Jede der Brenngas-Quernuten 18Ac stellt
eine Verbindung zwischen den konkaven Nuten 18Ag her, die
zu beiden Seiten der konvexen Rippe 18Ap einen Brenngaskanal 27 darstellen. Jede
der Oxidationsgas-Quernuten 18Bc stellt
eine Verbindung zwischen den konkaven Nuten 18Bg her, die
zu beiden Seiten der konvexen Rippe 18Bp einen Oxidationsgaskanal 28 darstellen.
Der gemeinsame Kältemittelkanal 26 weist
eine Querschnittsfläche auf,
die in Verlaufsrichtung des gemeinsamen Kältemittelkanals 26 überall gleich
oder größer ist
als die des ersten Kältemittelkanals 26a,
und die ebenso überall
gleich oder größer ist
als die des zweiten Kältemittelkanals 26b.
Das heißt,
die Querschnittsfläche des
Kältemittelkanals 26 ist
gleich oder größer als
die des Kältemittelkanals 26a und
ist gleich oder größer als
die des Kältemittelkanals 26b.
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Die Brenngas-Quernut 18Ac,
die auf der konvexen Rippe 18Ap des ersten Separators 18A ausgebildet
ist, und die Oxidationsgas-Quernut 18Bc, die auf der konvexen
Rippe 18Bp des zweiten Separators 18B ausgebildet
ist, sind in Verlaufsrichtung des gemeinsamen Kältemittelkanals 26 in
verschiedenen Abschnitten angeordnet (d.h. die Brenngas-Quernut 18Ac und
die Oxidationsgas-Quernut 18Bc sind zueinander versetzt
angeordnet), wie in 4 dargestellt.
Genauer gesagt sind die Brenngas-Quernuten 18Ac des ersten
Separators 18A und die Oxidationsgas-Quernuten 18Bc des
zweiten Separators 18B in Verlaufsrichtung des gemeinsamen Kältemittelkanals 26 abwechselnd
angeordnet. Darüber
hinaus ist die Brenngas-Quernut 18Ac im wesentlichen mittig
zwischen den Oxidationsgas-Quernuten 18Bc zu beiden Seiten
der Brenngas-Quernut 18Ac angeordnet.
Ebenso ist die Oxidationsgas-Quernut 18Bc im wesentlichen mittig
zwischen den Brenngas-Quernuten 18Ac zu beiden Seiten der Oxidationsgas-Quernut 18Bc angeordnet.
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Wenn es sich bei dem ersten Separator 18A und
dem zweiten Separator 18B um Metallseparatoren handelt, ist die
Gasquernut 18C so ausgebildet, daß ihre Tiefe der Gesamthöhe der konvexen
Rippe Ap entspricht, und die Gasquernut 18Bc ist so ausgebildet,
daß ihre
Tiefe der Gesamthöhe
der konvexen Rippe 18Bp entspricht. Wenn es sich bei dem
ersten Separator 18A und dem zweiten Separator 18B um Metallseparatoren
handelt, werden die konkave Nut, die konvexe Rippe und die Gasquernut
sowohl auf dem ersten Separator 18A als auch dem zweiten
Separator 18B durch Preßformen eines Metallblechs ausgebildet.
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Wie in 6 dargestellt,
bleiben im Separatorkanalaufbau, in dem eine Gaskanalnut 18Ag auf dem
ersten Separator 18A ausgebildet ist, und eine Gaskanalnut 18Bg auf
dem zweiten Separator 18B ausgebildet ist, sowohl die Öffnungsbreite
W jeder der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg sowie die
Gaskanalnut-Tiefe h des Separatorgrundmaterials in Verlaufsrichtung
der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg im wesentlichen konstant.
Weiter ändert
sich die Querschnittsfläche
des Gaskanals (die Fläche,
die in 6 von einer gestrichelten
Linie umgeben ist), in Verlaufsrichtung der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg.
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Die Querschnittsfläche des
Gaskanals wird so verändert,
daß die
Querschnittsfläche
des Gaskanals stromabwärts
mit Bezug auf die Richtung des Gasstroms kleiner wird als die Querschnittsfläche des
Gaskanals auf der Stromaufwärtsseite.
Beispielsweise zeigt 3 den
Fall, wo Oxidationsgas (Luft) in der Figur von rechts nach links
strömt.
Was den Oxidationsgaskanal 28 betrifft, nimmt die Querschnittsfläche des
Gaskanals in 3 von rechts nach
links ab. Was den Brenngaskanal 27 betrifft, so nimmt die
Querschnittsfläche
von der Stromaufwärtsseite
zur Stromabwärtsseite
ab. Die Querschnittsfläche
des Gaskanals kann sich allmählich
verändern, kann
sich schrittweise verändern
oder kann sich sowohl allmählich
als auch schrittweise verändern. 6 zeigt die Querschnittsflächen der
Abschnitte E, F und G von 3.
Der Abschnitt E liegt mit Bezug auf die Richtung des Reaktionsgasstroms
auf der Stromaufwärtsseite,
der Abschnitt F liegt mit Bezug auf die Richtung des Reaktionsgasstroms
in der Mitte, und der Abschnitt G liegt mit Bezug auf die Richtung
des Reaktionsgasstroms auf der Stromabwärtsseite. In 6 ist die Beziehung zwischen den Querschnittsflächen der
Abschnitte E, F und G wie folgt. (Querschnittsfläche des Gaskanals im Abschnitt
E) ≥ (Querschnittsfläche des
Gaskanals im Abschnitt F) ≥ (Querschnittsfläche des
Gaskanals im Abschnitt G) Die Querschnittsfläche des Gaskanals im Abschnitt
E ist jedoch nicht gleich der Querschnittsfläche des Gaskanals im Abschnitt
G.
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Wie in 6 dargestellt,
kann die Querschnittsfläche
jedes Gaskanals (die Querschnittsfläche jedes der Kanäle 27, 28)
durch Ändern
des Neigungswinkels der Seitenfläche
der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg verändert werden.
In diesem Fall ändert sich
der Konuswinkel θ der
Seitenfläche
der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg bezüglich der
Normalen der Nutbodenfläche
in Stromabwärtsrichtung
bezogen auf die Strömungsrichtung
des Gases. Da die Öffnungsbreite
W der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg konstant bleibt,
nimmt die Querschnittsfläche
der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg ab, wenn der Neigungswinkel θ der Seitenfläche jeder
der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg zunimmt.
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Wie in 6 dargestellt,
kann die Querschnittsfläche
der jedes Gaskanals (die Querschnittsfläche jedes der Gaskanäle 27, 28)
durch Ändern
des Wurzelabschnitts R (des Krümmungsradius der
Kurve des Übergangsbereichs
von der Seitenfläche
zur Bodenfläche
der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg) der konvexen Rippen 18Ap oder 18Bp,
die zu beiden Seiten der Gaskanalnuten 18Ag oder 18Bg angeordnet
sind, verändert
werden. In diesem Fall nimmt der jeweilige Wurzelabschnitt R der
konvexen Rippen 18Ap, 18Bp stromabwärts mit
Bezug auf die Richtung des Gasstroms zu. Wenn der Wurzelabschnitt
R der konvexen Rippen 18Ap, 18Bp zunimmt, nimmt
die Querschnittsfläche
der Gaskanalnuten ab. Wie in 6 dargestellt,
kann die Querschnittsfläche jedes
Gaskanals (die Querschnittsfläche
jedes der Gaskanäle 27, 28)
in Kombination mit der Änderung des
Neigungswinkels der Seitenflächen
der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg und der Änderung
des Wurzelabschnitts R der konvexen Rippen 18Ap,
18Bp,
die zu beiden Seiten der Gaskanalnut 18Ag oder 18Bg angeordnet
sind, verändert
werden.
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Das Verfahren, bei dem die Querschnittsfläche jedes
Gaskanals (die Querschnittsfläche
jedes der Gaskanäle 27, 28)
durch Ändern
des Neigungswinkels der Nutseitenfläche und/oder durch Ändern des
Wurzelabschnitts R der Rippe verändert
wird, kann unabhängig
davon übernommen
werden, ob es sich bei dem ersten Separator 18A und dem
zweiten Separator 18B um Kohlenstoffseparatoren oder um Metallseparatoren
handelt.
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Wenn es sich bei dem ersten Separator 18A und
dem zweiten Separator 18B um Metallseparatoren handelt,
kann die Querschnittsfläche
jedes Gaskanals (die Querschnittsfläche jedes der Gaskanäle 27, 28)
durch Ändern
der Dicke t einer Oberflächen-Behandlungsschicht 40,
welche auf jede der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg aufgebracht
wird, verändert
werden. Im Fall eines Metallseparators wird eine Gold-, Platin-
oder Halbleiter-(IrO2-)Beschichtung auf die
Oberseite der konvexen Rippe aufgetragen, um den elektrischen Kontaktwiderstand
des Basismaterials (beispielsweise handelt es sich bei dem Material um
Edelstahl) gegenüber
den Diffusionsschichten 13, 16 zu reduzieren,
weiter wird eine Kohlenstoffschicht aufgebracht, um die Elution
des Ions zu unterdrücken,
und weiter wird eine leitfähige
Harzschicht über
der Kohlenstoffschicht aufgebracht. Auf der Oberfläche der
konkaven Nut wird als Oberflächenbehandlungsschicht
eine Beschichtung aus Epoxidharz oder Gummi ausgebildet, um die
Korrosion zu unterdrücken,
da die Oberfläche
der konkaven Nut nicht leitfähig
sein muß.
In diesem Fall kann die Dicke t der Schicht durch mehrfaches Ausbilden
von Oberflächen-Behandlungsschichten
und durch Ändern der
Anzahl der Schichten verändert
werden. Wenn beispielsweise eine Schicht, deren Dicke 5 μm beträgt , 8-mal
aufgebracht wird, beträgt
die Gesamtdicke der Schicht 40 μm.
Wenn eine Beschichtung, deren Dicke 5 μm beträgt, 16-mal aufgebracht wird,
beträgt
die Gesamtdicke der Schicht 80 μm.
Wenn die Dicke t der Oberflächenbehandlungsschicht 40,
die auf jeder der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg ausgebildet
wird, durch Erhöhen
der Anzahl der Schichtaufträge
von der Stromaufwärts-
zur Stromabwärtsseite stromabwärts mit
Bezug auf die Richtung des Gasstroms erhöht wird, nimmt die Querschnittsfläche der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg zur
Stromabwärtsseite hin
ab.
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Wie in 6 dargestellt,
kann die Querschnittsfläche
jedes Gaskanals (die Querschnittsfläche jedes der Gaskanäle 27, 28)
durch Kombinieren der Änderung
des Neigungswinkels der Seitenfläche der
Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg, der Änderung des Wurzelabschnitts
R der Rippe der konvexen Rippen 18Ap, 18Bp, die
zu beiden Seiten der Gaskanalnut 18Ag oder 18Bg angeordnet
sind, und Änderung
der Dicke t der Oberflächenbehandlungsschicht 40,
die zu beiden Seiten der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg bereitgestellt
ist, verändert
werden.
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Nun werden die Vorteile des erfindungsgemäßen Separatorkanalaufbaus
für die
Brennstoffzelle beschrieben. Eine Brenngas-Quernut 18Ac ist
auf der konvexen Rippe 18Ap des ersten Separators 18A ausgebildet,
und eine Oxidationsgas-Quernut ist auf der konvexen Rippe des zweiten
Separators 18B ausgebildet. Auch wenn es zu einem lokalen
Fluten auf der Zelloberfläche
kommt und ein Gaskanal 27 blockiert wird, kann das Gas
daher durch die Gasquernut 18Ac zum benachbarten Gaskanal 27 strömen. Selbst
wenn es auf der Zelloberfläche
zu einem lokalen Fluten kommt und ein Gaskanal 18Bc blockiert
wird, kann das Gas durch die Gasquernut 18Bc zum benachbarten
Gaskanal 28 strömen.
Somit kann das Strömen
des Gases sichergestellt werden. Infolgedessen besteht keine Gefahr,
daß nirgendwo
in einem Gaskanal 27 oder 28, der durch Fluten
blockiert ist, Energie erzeugt werden kann. Selbst wenn es zu einem
Fluten kommt, wird nur ein Teil des Gaskanals 27 oder 28 blockiert,
und das Gas kann ungehindert durch den Gaskanal 27 oder 28 strömen, abgesehen von
dem Teil, der aufgrund des Flutens blockiert ist.
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Der gemeinsame Kältemittelkanal 26 weist außerdem eine
Querschnittsfläche
auf, die überall
in Verlaufsrichtung des gemeinsamen Kältemittelkanals 26 gleich
oder größer ist
als die des ersten Kältemittelkanals 26a,
und die genauso überall
gleich oder größer ist
als die des zweiten Kältemittelkanals 26b. Daher
wird der gemeinsame Kältemittelkanal 26 von den
Gas-Quernuten 18Ac, 18Bc nicht unterteilt. Infolgedessen kann
das Kältemittel
ungehindert im gemeinsamen Kältemittelkanal 26 strömen. Genauer gesagt
sind die Brenngas-Quernut 18Ac des ersten Separators 18A und
die Oxidationsgas-Quernut 18Bc des zweiten Separators 18B in
Verlaufsrichtung des gemeinsamen Kältemittelkanals versetzt zueinander
angeordnet. Daher wird der Kältemittelkanal 26 von
den Gas-Quernuten 18Ac, 18Bc nicht unterteilt.
Daher kann das Kältemittel
ungehindert im Kältemittelkanal 26 strömen. Infolgedessen
können das
Brenngas, das Oxidationsgas und das Kältemittel ungehindert strömen.
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Genauer gesagt sind die Brenngas-Quernut 18Ac des
ersten Separators 18A und die Oxidationsgas-Quernut 18Bc des
zweiten Separators 18B in Verlaufsrichtung des gemeinsamen
Kältemittelkanals 26 versetzt
zueinander angeordnet. Daher kann selbst dann, wenn der Kältemittelkanal 26a oder 26b entweder
des ersten Separators 18A oder des zweiten Separators 18B von
den Gas-Quernuten 18Ac oder 18Bc unterteilt wird,
das Kältemittel
ungehindert durch den Kältemittelkanal
auf dem anderen Separator strömen,
der nicht abgeteilt ist. Deshalb ist es nicht notwendig, den Kältemittelkanal
des ersten und des zweiten Separators zu vertiefen, d.h. es nicht notwendig,
den ersten und zweiten Separator dicker zu gestalten, um ein ungehindertes
Strömen
des Kältemittels
aufrechtzuerhalten. Daher ist es trotz der Bereitstellung von Gas-Quernuten
nicht notwendig, den Stapel 23 in Zellstapelrichtung zu
vergrößern, und
daraus folgt, daß der
Stapel 23 kompakt gehalten werden kann.
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Weiter wird die Querschnittsfläche jedes
der Gaskanäle 27, 28 verändert, während die Öffnungsbreite
W jeder der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg konstant
bleibt. Daher bleibt die Breite der Oberseite jeder der konvexen
Rippen 18Ap, 18Bp in Verlaufsrichtung der Gaskanäle 27, 28 konstant,
die Breite der Kontaktfläche
der Elektrodendiffusionsschicht 13 mit den konvexen Separatorrippen 18Ab und
die Breite der Kontaktfläche
der Elektrodendiffusionsschicht 16 mit den konvexen Separatorrippen 18Bp ändern sich
nicht, und die Homogenität
der Reaktion und die Homogenität
der Energieerzeugung im Inneren der Zelle werden beibehalten. Weiter
wird die Querschnittsfläche
jedes der Gaskanäle 27, 28 verändert, während die
Tiefe H der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg des Separatorbodenmaterials
(der Abschnitt, der keine Oberflächenbehandlungsschicht 40 aufweist,
wird „Bodenmaterial" genannt) konstant bleibt.
Daher is es, anders als in dem Fall, wo die Tiefe der Gaskanalnut
verändert
wird, nicht notwendig, die Dicke des Separators und die Länge des
Stapels entsprechend der Zunahme der Gaskanalnut-Tiefe zu erhöhen. Somit
ist es nicht notwendig, die Dicke des Separators 18, die
Dicke der Zelle 19 und die Länge des Stapels 23 in
Zellstapelrichtung zu erhöhen.
Infolgedessen kann der Stapel kompakt gehalten werden.
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Die Querschnittsfläche jedes
Gaskanals 27, 28 wird so verändert, daß die Querschnittsfläche des Gaskanals
stromabwärts
mit Bezug auf die Gasströmungsrichtung
kleiner wird als die Querschnittsfläche des Gaskanals auf der Stromaufwärtsseite.
Daher bleibt die Geschwindigkeit des Gasstroms stromabwärts mit
Bezug auf die Gasströmungsrichtung hoch.
Durch Ablassen des erzeugten Wassers stromabwärts mit Bezug auf die Gasströmungsrichtung kann
das Gas wirksam in die Diffusionsschichten 13, 16 diffundieren,
und die Zellenleistung und die Energieerzeugungsleistung können auch
stromabwärts mit
Bezug auf die Gasströmungsrichtung
wirksam aufrechterhalten werden.
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Wenn die Querschnittsfläche des
Gaskanals durch Ändern
des Neigungswinkels Θ der
Seitenflächen
der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg verändert wird, kann
die Querschnittsfläche
jedes der Gaskanäle 27, 28 verändert werden,
während
die Öffnungsbreite
W der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg und die Nuttiefe
h der Gaskanäle
des Separatormaterials im wesentlichen konstant bleiben. Ebenso
kann, wenn die Querschnittsfläche
des Gaskanals durch Ändern
der Wurzelabschnitte R der konvexen Rippen 18Ap, 18Bp, die
zu beiden Seiten der Gaskanalnut 18Ag oder 18Bg angeordnet
sind, geändert
wird, die Querschnittsfläche
der Gaskanäle 27, 28 verändert werden,
während
die Öffnungsbreite
W der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg und die Gaskanalnut-Tiefe
h des Separatormaterials im wesentlichen konstant bleiben.
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Wenn die Querschnittsfläche des
Gaskanals durch Ändern
der Dicke t der Oberflächenbehandlungsschicht 40,
die auf jeder der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg bereitgestellt
ist, verändert
wird, kann die Kanal-Querschnittsfläche der Gaskanäle 27, 28 verändert werden,
während
die Öffnungsbreite
W der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg und die Tiefe h
der Gaskanalnuten des Separatormaterials im wesentlichen konstant
bleiben.
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Das Ergebnis der Bewertung der Brennstoffzellenleistung
entsprechend der Änderung
der Gaskanal-Querschnittsfläche
ist in 10 dargestellt. 10 zeigt die Verlaufskurven
der Spannung/Stromdichte in (1) einer Brennstoffzelle, welche einen
Separator gemäß dieser
Ausführungsform
umfaßt,
und (2) eines Vergleichsbeispiels. In (1) der Brennstoffzelle, die
den Separator gemäß dieser Ausführungsform
enthält,
wird eine Edelstahlplatte als Metallgrundmaterial verwendet, und
die Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg werden von konkaven
Nuten und konvexen Rippen gebildet. In diesem Fall beträgt die Tiefe
des Kanals 0,5 mm, und der Abstand beträgt 2 mm. Weiter ändert sich
der Neigungswinkel θ der
Seitenflächen
der Gaskanalnuten 18Ag, 18Bg von der Stromaufwärtsseite
zur Stromabwärtsseite allmählich von
5° bis 20°. In (2)
dem Vergleichsbeispiel, beträgt
die Tiefe des Kanals 0,5 mm, und der Abstand 2 mm, und die Querschnittsfläche des
Gaskanals bleibt konstant. Wie in 10 dargestellt, strömt (1) in
der Brennstoffzelle, welche den Separator gemäß dieser Ausführungsform
enthält,
selbst in einem Bereich hoher Stromdichte, wo eine große Menge
an Wasser erzeugt wird, das Gas ungehindert, und die Spannungsabnahme
ist gering. In (2) dem Vergleichsbeispiel wird in einem Bereich
hoher Stromdichte der Gasstrom jedoch aufgrund eines Flutens unterbrochen,
und die Spannungsabnahme ist groß.