-
1. Gebiet
der Erfindung
-
Die Erfindung betrifft einen Endlos-Metallriemen,
der durch ringförmiges
Anordnen einer Vielzahl von plattenförmig gestalteten Elementen,
die einander gegenüber
liegen, gebildet wird, und indem ein Endlos-Metallring durch die
Elemente hindurchgeführt
wird, um die Elemente ringförmig
aneinander zu fügen.
Spezieller betrifft die Erfindung eine Umfangslängeneinstellgerät und ein
Umfangslängeneinstellverfahren,
bei der bzw, bei dem die Genauigkeit einer peripheren Länge eines
endlosen Metallringes verbessert ist.
-
Es gibt ein Fahrzeug, welches ein
kontinuierlich variables Getriebe enthält (im folgenden als "CVT" bezeichnet), welches
kontinuierlich ein Drehzahlverhältnis
entsprechend einem Laufzustand des Fahrzeugs einstellt. Das CVT
kann effizient eine Maschinenausgangsenergie übertragen und trägt dazu bei,
den Brennstoff-Wirkungsgrad und die Fahrqualität zu verbessern. Bei einem
der CVTs, welches praktische Verwendung gefunden hat, wird ein Metallriemen
und ein Paar von Riemenscheiben verwendet und es wird der effektive
Radius von jeder Riemenscheibe durch einen hydraulischen Druck geändert, in
solcher Weise, daß das
Drehzahlverhältnis
kontinuierlich geändert
wird. Bei diesem CVT ist ein endloser Metallriemen um eine eingangsseitige
Riemenscheibe gelegt, die an einer Eingangswelle befestigt ist,
und um eine ausgangsseitige Riemenscheibe gelegt, die an einer Ausgangswelle
befestigt ist. Sowohl die eingangsseitige Riemenscheibe als auch
die ausgangsseitige Riemenscheibe enthält ein Paar von Antriebsscheiben,
in welchen eine Nutweite oder Nutbreite kontinuierlich geändert werden
kann. Indem die Nutbreite von jeder eingangsseitigen Riemenscheibe
und ausgangsseitigen Riemenscheibe geändert wird, wird der Riemenwindungsradius
in bezug auf jede der Riemenscheiben gemäß der eingangsseitigen Riemenscheibe
und der ausgangsseitigen Riemenscheibe geändert. Es kann somit ein Verhältnis zwischen
der Drehzahl der Eingangswelle und der Drehzahl der Ausgangswelle,
das heißt
ein Drehzahlverhältnis
kontinuierlich geändert
werden.
-
In herkömmlicher Weise wird ein Metallring, der
für solch
einen endlosen Metallriemen verwendet wird, in der folgenden Weise
hergestellt. Zuerst werden beide Enden einer dünnen Platte aus superfestem
oder superhaltbarem Stahl, wie beispielsweise Maraging-Stahl durch
Schweißen
aneinander gebunden, so daß eine
ringförmig
gestaltete Trommel gebildet wird. Dann wird die Trommel in einer
vorbestimmten Breite zerschnitten und ausgerollt, wodurch dann ein
Metallring mit einer vorbestimmten Dicke erhalten wird. Der Metallring
mit der vorbestimmten Dicke, der durch Walzen erhalten wird, wird
einer Lösungs-Wärmebehandlung
unterworfen und wird dann einer peripheren Längeneinstellverarbeitung unterworfen,
so daß dadurch
die periphere Länge
des Metallrings auf eine gewünschte
periphere Länge
eingestellt wird. Ferner wird der Metallring erneut einer Alterungsbehandlung
und einer Nitrierungsbehandlung unterzogen, wodurch die Härte des
Metallringes erhöht
wird. Es werden dann eine Vielzahl an Metallringen mit peripheren
Längen,
die geringfügig
voneinander verschieden sind, zu einem Laminat geformt, um dann als
endloser Metallriemen verwendet zu werden. Demzufolge ist der periphere
Längeneinstellprozeß extrem
wichtig, um die Vielzahl der Metallringe zu laminieren, die dann
als endloser Metallriemen verwendet werden.
-
Die offengelegte japanische Patentveröffentlichung
Nr. 11-290971 offenbart eine periphere Längeneinstellvorrichtung, die
eine periphere Längeneinstellverarbeitung
durchführt.
Die Vorrichtung enthält
eine Antriebsrolle oder Antriebswalze und eine angetriebene Rolle
oder Walze, auf der ein Metallring aufgelegt ist, und auch eine
Kor rekturrolle oder Korrekturwalze, die zwischen der Antrittswalze
und der angetriebenen Walze angeordnet ist.
-
Bei der peripheren Längeneinstellvorrichtung,
die in der offengelegten japanischen Patentveröffentlichung Nr. 11-290971
offenbart ist, wird ein Metallring um die Antriebswalze, die angetriebene
Walze und die Korrekturwalze gelegt. Zuerst wird die angetriebene
Walze in solcher Weise versetzt, daß der Metallring unter Spannung
gestellt wird. Dann, während
die Antriebswalze in Drehung versetzt wird, wird die Verschiebungsgröße der angetriebenen
Walze mit Hilfe eines Verschiebungssensors gemessen, wobei der Metallring
unter Spannung gehalten wird. Es wird dann eine tatsächliche
periphere Länge
des Metallrings basierend auf einem Zentrumsabstand zwischen der
Antriebswalze und der angetriebenen Walze berechnet. Basierend auf
einer Differenz zwischen der tatsächlichen peripheren Länge, die
auf diese Weise erhalten wurde, und einer gewünschten peripheren Länge wird
ein Verschiebungsbetrag der Korrekturwalze, der zum Einstellen der
peripheren Länge
des Metallrings erforderlich ist, um auf die gewünschte periphere Länge zu kommen,
berechnet. Indem dann eine Druckkraft auf die Korrekturwalze aufgebracht
wird, um die Korrekturwalze um den berechneten Verschiebungsbetrag
zu bewegen, wird der Metallring plastisch verformt. Wenn der tatsächliche
Verschiebungsbetrag der Korrekturwalze mit dem berechneten Verschiebungsbetrag übereinstimmt,
wird das Aufbringen der Druckkraft auf die Korrekturwalze aufgehoben.
Die aktuelle periphere Länge
des Metallrings wird dann nach dem Einstellprozeß basierend auf dem Zentrumsabstand
zwischen der Antriebswalze und der angetriebenen Walze berechnet,
während
der Metallring durch die angetriebene Walze unter Spannung gehalten
ist. Eine Differenz zwischen der tatsächlichen peripheren Länge nach
der Einstellverarbeitung und der gewünschten peripheren Länge kann
dann erhalten werden. Wenn die tatsächliche periphere Länge mit
der gewünschten
peripheren Länge übereinstimmt,
wird der Arbeitsgang beendet.
-
Gemäß einem solchen peripheren
Längeneinstellverfahren
muß der
Arbeitsgang gemäß dem Aufbringen
der Druckkraft auf die Korrekturwalze viele Male wiederholt werden,
bis die tatsächliche
periphere Länge
des Metallrings auf die gewünschte
peri phere Länge
eingestellt ist, was mühsam
und aufwendig ist. Die offengelegte japanische Patentveröffentlichung
Nr. 2001-105050 offenbart ein peripheres Längenkorrekturverfahren für einen
Metallring, mit dem eine periphere Länge eines Metallrings auf eine gewünschte periphere
Länge in
einfacher und zuverlässiger
Weise eingestellt werden kann.
-
Das periphere Längenkorrekturverfahren, welches
in der offengelegten japanischen Patentveröffentlichung Nr. 2001-105050
offenbart ist, umfaßt die
Schritte gemäß Auflegen
eines Metallrings auf eine Antriebswalze und eine angetriebene Walze,
die in einer Verschieberichtung voneinander weg relativ verschoben
werden können,
und auf eine Korrekturwalze, die zwischen der Antriebswalze und
der angetriebenen Walze vorgesehen ist und die in einer Richtung
orthogonal zu der Verschieberichtung der Antriebswalze und der angetriebenen
Walze versetzt oder verschoben werden kann; Beibehalten der Antriebswalze
und der angetriebenen Walze in einem vorbestimmten Intervall und
Verschieben der Korrekturwalze um einen vorbestimmten Verschiebungsbetrag
in Bezug auf einen Bezugswert der peripheren Länge des Metallrings in der
Richtung, die orthogonal zu der Verschiebungsrichtung der Antriebswalze
und der angetriebenen Walze verläuft
und in der der Metallring gestreckt wird; Ableiten einer tatsächlichen peripheren
Länge des
Metallrings, der auf die Antriebswalze, die angetriebene Walze und
die Korrekturwalze herumgelegt ist, wobei dann die Antriebswalze
und die angetriebene Walze in der Verschiebungsrichtung voneinander
weg relativ verschoben werden, und zwar mit Hilfe einer vorbestimmten
Kraft und wobei der Metallring dann durch die Antriebswalze und
die angetriebene Walze unter Spannung gesetzt wird; Vergleichen
der tatsächlichen
oder aktuellen peripheren Länge
des Metallrings mit dem Bezugswert der peripheren Länge des
Metallrings, um auf diese Weise eine Differenz zwischen diesen zu erhalten;
und Korrigieren des Verschiebungsbetrages der Korrekturwalze entsprechend
der Differenz zwischen der aktuellen peripheren Länge des
Metallrings und dem Bezugswert.
-
Entsprechend einem peripheren Längenkorrekturverfahren,
welches in der offengelegten japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 2001-105050 offenbart ist, werden die Antriebswalze und die
angetriebene Walze, um die der Metallring herumgeführt ist, in
dem vorbestimmten Intervall gehalten und es wird die Korrekturwalze,
die zwischen der Antriebswalze und der angetriebenen Walze vorgesehen
ist, in der Richtung versetzt oder verschoben, die orthogonal zu
der Verschiebungsrichtung der Antriebswalze und der angetriebenen
Walze verläuft,
wobei dann der Metallring gedehnt wird, so daß der Metallring plastisch
verformt wird und die periphere Länge desselben eingestellt wird.
Grundsätzlich
wird die Korrekturwalze um den vorbestimmten Verschiebebetrag in Bezug
auf den Bezugswert der peripheren Länge des Metallrings verschoben.
Als Bezugswert wird beispielsweise ein Wert eingestellt, der für die Konstruktion
und Verarbeitungsmanagement geeignet ist, und zwar als periphere
Länge des
Metallrings, nachdem die Walzverarbeitung und die Lösungsmittel-Wärmebehandlung
angewendet worden sind. Die aktuelle periphere Länge des Metallrings wird abgeleitet, während die
Antriebswalze und die angetriebene Walze in der Verschieberichtung
relativ verschoben sind, so daß sie
voneinander weggehalten sind, und zwar durch eine vorbestimmte Kraft,
wobei der Metallring durch die Antriebswalze und die angetriebene Walze
unter Spannung gehalten wird. Es wird dann die Differenz zwischen
der aktuellen peripheren Länge
und dem Bezugswert erhalten und es wird der Verschiebebetrag der
Korrekturwalze entsprechend der Differenz eingestellt. Es kann somit
der Verschiebebetrag der Korrekturwalze in Bezug auf die aktuelle
periphere Länge
basierend auf dem Bezugswert erhalten werden. Demzufolge kann die
periphere Länge
des Metallrings auf die gewünschte
periphere Länge
eingestellt werden, und zwar in einfacher und zuverlässiger Weise,
indem der Arbeitsgang der Verschiebung der Korrekturwalze lediglich
einmal durchgeführt
wird, so daß dabei
die Ausbeute erhöht
werden kann.
-
Nachdem der endlose Metallring, dessen
periphere Länge
auf diese Weise eingestellt wurde, von der Antriebswalze und der
angetriebenen Walze abgenommen worden ist, ergibt sich eine Kontraktion der
peripheren Länge
des endlosen Metallrings auf Grund einer elastischen Verformung,
und zwar verglichen mit dem Fall, wenn die periphere Länge eingestellt
wird. Es ist möglich,
den Intervall zwischen den Walzen zur Einstellung der peripheren
Länge zu
vergrößern, und
zwar unter Einbeziehung solch eines Kontraktionsausmaßes der
peripheren Länge
(im folgenden als "Rücksprungbe trag" bezeichnet). Jedoch variiert
der Rücksprungbetrag
entsprechend der peripheren Länge
des endlosen Metallrings vor der Einstellung. Da die periphere Länge des
Endlosmetallrings vor der Einstellung eine Abweichung aufweist, wird
die Genauigkeit der peripheren Länge
des endlosen Metallrings verschlechtert.
-
Ein Aspekt der Erfindung betrifft
eine periphere Längeneinstellvorrichtung
für einen
endlosen Metallring, bei der ein endloser Metallring um eine Vielzahl
an Rollen oder Walzen geführt
ist und ein Intervall zwischen der Vielzahl der Rollen oder Walzen vergrößert ist,
derart, daß der
endlose Metallring gestreckt wird, während sich die Vielzahl der
Rollen dreht, wodurch dann der endlose Metallring plastisch verformt
wird und eine periphere Länge
des endlosen Metallrings auf eine soll-periphere Länge eingestellt wird.
Die periphere Längeneinstellvorrichtung
enthält eine
Meßeinrichtung
zum Messen der peripheren Länge
des endlosen Metallrings, bevor die periphere Länge eingestellt wird; und eine
Einstelleinrichtung zum Einstellen der peripheren Länge des
endlosen Metallrings auf die periphere Soll-Länge durch Vergrößern des
Intervalls zwischen den Rollen oder Walzen basierend auf der gemessenen
peripheren Länge,
in solcher Weise, daß die
periphere Länge
des endlosen Metallrings, wenn die periphere Länge eingestellt wird, länger ist
als die periphere Soll-Länge, und
zwar um ein Kontraktionsausmaß auf
Grund der elastischen Verformung des endlosen Metallrings, nachdem
die periphere Länge
eingestellt wurde.
-
Bei der zuvor erläuterten peripheren Längeneinstellvorrichtung
für einen
endlosen Metallring stellt die Einstelleinrichtung die periphere
Länge des
endlosen Metallrings auf die periphere Soll-Länge ein, und zwar durch Vergrößern des
Intervalls zwischen den Rollen oder Walzen. Zu diesem Zeitpunkt
vergrößert die
Einstelleinrichtung den Intervall zwischen den Walzen oder Rollen
basierend auf der peripheren Länge
vor der Einstellung in solcher Weise, daß die periphere Länge des
endlosen Metallrings, wenn die periphere Länge eingestellt wird, länger ist
als die periphere Soll-Länge,
und zwar um den Kontraktionsbetrag auf Grund der elastischen Verformung
des endlosen Metall rings nach der Einstellung. Da somit die periphere
Länge unter
Einbeziehung des Kontraktionsausmaßes auf Grund der elastischen
Verformung basierend auf der peripheren Länge vor der Einstellung eingestellt
wird, wird die Genauigkeit der peripheren Länge des endlosen Metallrings
selbst dann nicht verschlechtert, wenn die periphere Länge des
endlosen Metallrings vor der Einstellung eine Abweichung aufweist.
Es ist demzufolge möglich,
eine periphere Längeneinstellvorrichtung
zu schaffen, durch die die Genauigkeit der peripheren Länge des endlosen
Metallrings verbessert wird.
-
Bei der zuvor erläuterten peripheren Längeneinstellvorrichtung
kann die Einstelleinrichtung die periphere Länge des endlosen Metallrings
auf die periphere Soll-Länge
dadurch einstellen, indem der Intervall zwischen den Rollen basierend
auf einer Rate des Kontraktionsausmaßes auf Grund der elastischen
Verformung des endlosen Metallrings vergrößert wird, nachdem die periphere
Länge in
bezug auf die periphere Länge
des Endlos-Metallrings vor der Einstellung der peripheren Länge eingestellt
wurde, wobei die Rate des Kontraktionsausmaßes im voraus abgeleitet wurde.
-
Bei der zuvor erläuterten peripheren Längeneinstellvorrichtung
für einen
endlosen Metallring vergrößert die
Einstelleinrichtung den Intervall zwischen den Rollen, basierend
auf der Rate des Kontraktionsbetrages auf Grund der elastischen
Verformung des endlosen Metallrings (die Rückspringrate). Da die Rate
des Kontraktionsausmaßes
im wesentlichen festgelegt ist, und zwar in Einklang mit dem Typ
des Metalls und ähnlichem,
kann die periphere Länge ohne
Vorbereiten des Kontraktionsausmaßes in bezug auf jede periphere
Länge vor
der Einstellung eingestellt werden.
-
Die zuvor erläuterte periphere Längeneinstellvorrichtung
für einen
endlosen Metallring kann ferner eine Einrichtung umfassen, um ein
Volumen des endlosen Metallrings zu messen, bevor die periphere
Länge eingestellt
wird; und eine Einrichtung zum Ändern
der Rate des Kontraktionsbetrages, basierend auf dem gemessenen
Volumen.
-
Bei der zuvor erläuterten peripheren Längeneinstellvorrichtung
für einen
endlosen Metallring wird die Rücksprungrate
basierend auf dem Volumen des endlosen Metall rings vor der Einstellung
geändert,
da die Rückspringrate
entsprechend dem Volumen des endlosen Metallrings vor der Einstellung
variiert. Es kann daher verhindert werden, daß die Genauigkeit der peripheren
Länge auf
Grund des Einflusses einer Variation in dem Volumen verschlechtert
wird.
-
Die zuvor erläuterte periphere Längeneinstellvorrichtung
für einen
endlosen Metallring kann ferner eine Einrichtung enthalten, um die
Temperatur des endlosen Metallrings zu messen, wenn die periphere
Länge desselben
eingestellt wird; und es kann eine Einrichtung vorgesehen sein,
um die Rate des Kontraktionsbetrages basierend auf der gemessenen Temperatur
zu ändern.
-
Bei der zuvor erläuterten peripheren Längeneinstellvorrichtung
für einen
endlosen Metallring wird die Rückspringrate
basierend auf der Temperatur des endlosen Metallrings geändert, wenn
die periphere Länge
eingestellt wird, da die Rückspringrate
entsprechend der Temperatur des endlosen Metallrings variiert, wenn
die periphere Länge
eingestellt wird. Es kann daher verhindert werden, daß die Genauigkeit der
peripheren Länge
auf Grund des Einflusses einer Schwankung in der Temperatur des
endlosen Metallrings verschlechtert wird.
-
Die zuvor erläuterte periphere Längeneinstellvorrichtung
für einen
endlosen Metallring kann ferner eine Einrichtung enthalten, um die
periphere Länge
des endlosen Metallrings zu messen, nachdem die periphere Länge eingestellt
worden ist; und eine Einrichtung zum Ändern der Rate des Kontraktionsbetrages,
basierend auf einer Differenz zwischen der gemessenen peripheren
Länge und
der peripheren Soll-Länge.
-
Bei der zuvor erläuterten peripheren Längeneinstellvorrichtung
für einen
endlosen Metallring kann die Rückspringrate
in solcher Weise geändert werden,
daß die
Differenz zwischen der peripheren Länge des endlosen Metallrings
nach der Einstellung und der peripheren Soll-Länge zu 0 wird, und zwar selbst
dann, wenn die Rückspringrate
eine Abweichung aufweist, und zwar auf Grund einer Abweichung der
Zusammenset zung des endlosen Metallrings, die aus einer Abweichung
der Verarbeitung bei dem Herstellungsprozeß resultiert.
-
Die zuvor erläuterte periphere Längeneinstellvorrichtung
für einen
endlosen Metallring kann ferner eine Einrichtung enthalten, um die
periphere Länge
des endlosen Metallrings zu messen, nachdem die periphere Länge eingestellt
worden ist; und eine Einrichtung enthalten, um basierend auf einer Differenz
zwischen der gemessenen peripheren Länge und der peripheren Soll-Länge, den
Intervall zwischen den Rollen zu korrigieren, wenn die periphere Länge eingestellt
wird, wobei der Intervall unter Berücksichtigung der peripheren
Soll-Länge
berechnet worden ist, wobei auch wenigstens eine der Größen gemäß dem Kontraktionsbetrag
und der Rate des Kontraktionsbetrages berücksichtigt wird.
-
Bei der zuvor erläuterten peripheren Längeneinstellvorrichtung
für einen
endlosen Metallring kann der Intervall der Rollen oder Walzen, wenn
die periphere Länge
eingestellt wird, in solcher Weise geändert werden, daß die Differenz
zwischen der peripheren Länge
des endlosen Metallrings nach der Einstellung und der peripheren
Soll-Länge
zu 0 wird. Es kann demzufolge die periphere Länge des endlosen Metallrings
auf die periphere Soll-Länge
mit einer hohen Genauigkeit eingestellt werden, und zwar selbst
dann, wenn die Rückspringrate
eine Abweichung aufweist, und zwar auf Grund einer Abweichung der
Zusammensetzung des endlosen Metallrings, die sich aus einer Abweichung
der Verarbeitung bei einem Herstellungsprozeß ergibt.
-
Ein anderer Aspekt der Erfindung
betrifft ein peripheres Längeneinstellverfahren
für einen
endlosen Metallring, bei dem ein endloser Metallring um eine Vielzahl
von Rollen oder Walzen gelegt ist oder herumgeführt ist, und bei dem ein Intervall
zwischen der Vielzahl der Rollen oder Walzen vergrößert wird, und
zwar in solcher Weise, daß der
endlose Metallring gestreckt wird, während die Vielzahl der Rollen
in Drehung versetzt werden, wodurch der endlose Metallring plastisch
verformt wird und eine periphere Länge des endlosen Metallrings
auf eine periphere Soll-Länge
eingestellt wird. Das periphere Längeneinstellverfahren umfaßt einen
Meßschritt
entsprechend einem Messen der peripheren Länge des endlosen Metallrings,
bevor die periphere Länge
eingestellt wird; und einen Einstellschritt gemäß Einstellen der peripheren
Länge des
endlosen Metallrings auf die periphere Soll-Länge durch Vergrößern des
Intervalls zwischen den Rollen oder Walzen, basierend auf der gemessenen
peripheren Länge
in solcher Weise, daß die
periphere Länge
des endlosen Metallrings, wenn die periphere Länge eingestellt wird, länger ist
als die periphere Soll-Länge,
und zwar um einen Kontraktionsbetrag auf Grund der elastischen Verformung
des endlosen Metallrings, nachdem die periphere Länge eingestellt
worden ist.
-
Bei dem zuvor erläuterten peripheren Längeneinstellverfahren
für einen
endlosen Metallring wird die periphere Länge des endlosen Metallrings auf
die periphere Soll-Länge dadurch
eingestellt, indem der Intervall bzw. Abstand zwischen den Rollen oder
Walzen bei dem Einstellschritt vergrößert wird. Zu diesem Zeitpunkt
bei dem Einstellschritt, wird der Intervall zwischen den Rollen
oder Walzen basierend auf der peripheren Länge vor der Einstellung vergrößert, und
zwar in solcher Weise, daß die
periphere Länge
des endlosen Metallrings, wenn die periphere Länge eingestellt wird, länger ist
als die periphere Soll-Länge,
und zwar um den Kontraktionsbetrag auf Grund der elastischen Verformung
des endlosen Metallrings nach der Einstellung. Da somit die periphere Länge unter
Berücksichtigung
des Kontraktsbetrages auf Grund der elastischen Verformung basierend
auf der peripheren Länge
vor der Einstellung eingestellt wird, kann die Genauigkeit der peripheren
Länge des endlosen
Metallrings an einer Verschlechterung gehindert werden, und zwar
selbst dann, wenn die periphere Länge des endlosen Metallrings
vor der Einstellung eine Abweichung aufweist. Es ist demzufolge
möglich,
die Genauigkeit der peripheren Länge des
endlosen Metallrings zu verbessern.
-
Das zuvor erläuterte periphere Längeneinstellverfahren
für einen
endlosen Metallring kann ferner einen Schritt gemäß Einstellen
der peripheren Länge
des endlosen Metallrings auf die periphere Soll-Länge umfassen,
indem der Intervall zwischen den Walzen oder Rollen basierend auf
einer Rate des Kontraktionsausmaßes auf Grund der elastischen Verformung
des endlosen Metallrings vergrößert wird,
nachdem die periphere Länge
in bezug auf die periphere Länge
des endlosen Metallrings vor der Einstellung der peripheren Länge eingestellt
worden ist, wobei die Rate des Kontraktionsausmaßes im voraus abgeleitet wurde.
-
Bei dem zuvor erläuterten peripheren Längeneinstellverfahren
für einen
endlosen Metallring wird bei dem Einstellschritt der Intervall zwischen
den Rollen basierend auf der Rate des Kontraktionsbetrages auf Grund
der elastischen Verformung des endlosen Metallrings vergrößert (der
Rückspringrate). Da
die Rate des Kontraktionsbetrages im wesentlichen feststeht, und
zwar in Einklang mit dem Typ des Metalls und ähnlichem, kann die periphere
Länge ohne
Vorbereiten des Kontraktionsbetrages in Bezug auf jede periphere
Länge vor
der Einstellung eingestellt werden.
-
Das zuvor erläuterte periphere Längeneinstellverfahren
für einen
endlosen Metallring kann ferner die folgenden Schritte umfassen,
gemäß einem Messen
eines Volumens des endlosen Metallrings, bevor die periphere Länge eingestellt
wird; und Ändern
der Rate des Kontraktionsbetrages basierend auf dem gemessenen Volumen.
-
Bei dem zuvor erläuterten peripheren Längeneinstellverfahren
für einen
endlosen Metallring wird die Rückspringrate
basierend auf dem Volumen des endlosen Metallrings vor der Einstellung
geändert,
da die Rückspringrate
entsprechend dem Volumen des endlosen Metallrings vor der Einstellung
variiert. Es kann somit verhindert werden, daß die Genauigkeit der peripheren
Länge verschlechtert
wird, und zwar auf Grund des Einflusses einer Schwankung in dem
Volumen.
-
Das zuvor erläuterte periphere Längeneinstellverfahren
für einen
endlosen Metallring kann ferner die Schritte umfassen, gemäß Messen
einer Temperatur des endlosen Metallrings, wenn die periphere Länge eingestellt
wird; und Ändern
der Rate des Kontraktionsausmaßes
basierend auf der gemessenen Temperatur.
-
Bei dem zuvor erläuterten peripheren Längeneinstellverfahren
für einen
endlosen Metallring wird die Rückspringrate
basierend auf der Temperatur des endlosen Metallrings geändert, wenn
die periphere Länge
eingestellt wird, da die Rückspringrate ent sprechend
der Temperatur des endlosen Metallrings variiert, wenn die periphere
Länge eingestellt wird.
Es kann daher verhindert werden, daß die Genauigkeit der peripheren
Länge verschlechtert
wird, und zwar auf Grund des Einflusses einer Schwankung in der
Temperatur des endlosen Metallrings.
-
Das zuvor erläuterte periphere Längeneinstellverfahren
für einen
endlosen Metallring kann ferner die Schritte umfassen, gemäß Messen
der peripheren Länge
des endlosen Metallrings, nachdem die periphere Länge eingestellt
worden ist; und Ändern
der Rate des Kontraktionsausmaßes
basierend auf der Differenz zwischen der gemessenen peripheren Länge und
der peripheren Soll-Länge.
-
Bei dem zuvor erläuterten peripheren Längeneinstellverfahren
für einen
endlosen Metallring kann die Rückspringrate
geändert
werden, derart, daß die
Differenz zwischen der peripheren Länge des endlosen Metallrings
nach der Einstellung, und der peripheren Soll-Länge zu 0 wird, und zwar selbst dann,
wenn die Rückspringrate
eine Abweichung aufweist, und zwar auf Grund einer Abweichung der Zusammensetzung
des endlosen Metallrings, die aus einer Abweichung der Verarbeitung
bei dem Herstellungsprozeß resultiert.
-
Bei dem zuvor erläuterten peripheren Längeneinstellverfahren
für einen
endlosen Metallring können
ferner die Schritte realisiert werden, gemäß Messen der peripheren Länge des
endlosen Metallrings, nachdem die periphere Länge eingestellt worden ist;
und korrigieren des Intervalls zwischen den Rollen oder Walzen,
basierend auf einer Differenz zwischen der gemessenen peripheren
Länge und
der peripheren Soll-Länge,
wenn die periphere Länge eingestellt
wird, wobei der Intervall unter Berücksichtigung der peripheren
Soll-Länge
und wenigstens einer der Größen gemäß dem Kontraktionsbetrag
und der Rate des Kontraktionsbetrages berechnet worden ist.
-
Bei dem zuvor erläuterten peripheren Längeneinstellverfahren
für einen
endlosen Metallring kann der Intervall der Rollen oder Walzen, wenn
die periphere Länge
eingestellt wird, in solcher Weise geändert werden, daß die Differenz
zwischen der periphe ren Länge
des endlosen Metallrings nach der Einstellung und der peripheren
Soll-Länge
zu 0 wird. Es kann demzufolge die periphere Länge des endlosen Metallrings
auf eine periphere Soll-Länge
innerhalb einer hohen Genauigkeit eingestellt werden, und zwar selbst
dann, wenn die Rückspringrate
eine Abweichung aufweist, auf Grund einer Abweichung in der Zusammensetzung
des endlosen Metallrings, die aus einer Abweichung bei der Verarbeitung
bei einem Herstellungsprozeß resultiert.
-
Die oben erwähnte Ausführungsform und andere Ausführungsformen,
Ziele, Merkmale und Vorteile sowie technische und industrielle Bedeutung
der Erfindung können
anhand der folgenden detaillierten Beschreibung von beispielhaften
Ausführungsformen der
Erfindung verstanden werden, und zwar unter Einbeziehung und in
Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen,
in welchen zeigen:
-
1 eine
Schnittansicht, die ein CVT mit Verwendung eines endlosen Metallriemens
zeigt, dessen periphere Länge
mit Hilfe einer peripheren Längeneinstellvorrichtung
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung eingestellt wird;
-
2 eine
teilweise perspektivische Ansicht, die den endlosen Metallriemen
veranschaulicht;
-
3 eine
perspektivische Ansicht, welche eine Gesamtkonfiguration des endlosen
Metallriemens wieder gibt;
-
4 eine
Frontansicht eines Elements;
-
5 eine
Seitenansicht des Elements;
-
6 eine
schematische Ansicht, welche eine periphere Längeneinstellvorrichtung gemäß der Ausführungsform
der Erfindung darstellt;
-
7 einen
Graphen, der eine Beziehung zwischen einem Volumen eines Reifens
wiedergibt, bevor eine periphere Länge desselben eingestellt worden
ist, und eine Rücksprungrate
wiedergibt;
-
8 einen
Graphen, der eine Beziehung zwischen einer Temperatur eines Reifens,
wenn die periphere Länge
desselben eingestellt wird, und der Rückspringrate veranschaulicht;
und
-
9 ein
Flussdiagramm, welches eine Prozedur zur Steuerung zur Festlegung
der peripheren Länge
zum Zeitpunkt der Einstellung darstellt, die in der peripheren Längeneinstellvorrichtung
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung ausgeführt
wird.
-
DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Die vorliegende Erfindung wird in
der folgenden Beschreibung und unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen
mehr in Einzelheiten anhand von als Beispiel gewählten Ausführungsformen beschrieben.
-
Im folgenden wird eine Ausführungsform
der Erfindung unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
In der folgenden Beschreibung sind gleiche Komponenten mit gleichen
Bezugszeichen versehen. Namen und Funktionen derselben sind die
gleichen. Eine detaillierte Beschreibung derselben wird daher hier
nicht nochmals wiederholt.
-
Zuerst wird ein endloser Metallriemen
und ein CVT, welcher den endlosen Metallriemen verwendet, beschrieben.
Der Endlose Metallriemen wird dadurch gebildet, indem eine Vielzahl
an Elementen ringförmig
angeordnet werden, so daß sie
einander in einer Plattendickenrichtung gegenüber liegen und indem ein Reifen
in Form eines endlosen Metallrings durch jeden der rechten und linken
Sattelabschnitte der Elemente hindurch geführt wird, um die Elemente ringförmig zusammenzufassen.
-
Gemäß 1 wird ein CVT 100, welcher
einen endlosen Metallriemen verwendet, beschrieben. Der endlose
Metallriemen wird unter Verwendung eines Reifens gebildet, dessen
periphere Länge
mit Hilfe einer peripheren Längeneinstellvorrichtung
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung eingestellt wird. Bei dem CVT 100 ist ein
endloser Metallriemen 106 um eine eingangsseitige Riemenscheibe 220 herumgeführt, die
auf einer Eingangswelle 200 befestigt ist, und es ist eine
ausgangsseitige Riemenscheibe 320 auf einer Ausgangswelle 300 befestigt.
-
Jede der Riemenscheiben gemäß der eingangsseitigen
Riemenscheibe 220 und der ausgangsseitigen Riemenscheibe 320 enthält ein Paar von
Antriebsscheiben 108, in welchen eine Nutbreite kontinuierlich
geändert
werden kann. Die Nutbreite von jeder Riemenscheibe gemäß der eingangsseitigen
Riemenscheibe 220 und der ausgangsseitigen Riemenscheibe 320 wird
unter Verwendung eines hydraulischen Druckkreises geändert, der
in Einklang mit dem Fahrzustand eines Fahrzeugs gesteuert wird,
wodurch jeden der Riemenumschlingungsradien des endlosen Metallriemens 106 in
bezug auf die eingangsseitige Riemenscheibe 220 und die
ausgangsseitige Riemenscheibe 320 geändert wird. Es wird somit das
Verhältnis
zwischen der Drehzahl der Eingangswelle 200 und der Drehzahl
der Ausgangswelle 300, das heißt das Drehzahlverhältnis, kontinuierlich
geändert.
-
Es wird nun der endlose Metallriemen 106 unter
Hinweis auf 2 beschrieben.
Der endlose Metallriemen 106 wird durch ringförmiges Anordnen einer
Vielzahl an Elementen 102 gebildet, die einander in einer
Plattendickenrichtung gegenüber
liegen, und es wird ein Reif 104 (hoop) als endloser Metallring
durch jeden rechten und linken Sattelabschnitt der Elemente hindurchgeführt, um
auf diese Weise die Elemente 102 ringförmig zu verbinden (wie dies
in 3 veranschaulicht
ist).
-
Ein Beispiel einer Gestalt des Elements 102 ist
in 4 und auch in 5 gezeigt. Beide Seitenflächen des
Elements 102 in der Breitenrichtung werden als Antriebsscheiben-Kontaktierungs-Reibungsflächen 112 bezeichnet.
Die Antriebsscheiben-Kontaktierungs-Reibungsflächen 112 sind
konisch ausgebildete Flächen
und kontaktieren und passen zu den konisch verlaufenden Antriebsscheibenflächen 110 der
Antriebsscheiben 108. Ein Halsabschnitt 116, der
sich nach oben hin erstreckt, ist in einem zentralen Abschnitt in
der Breitenrichtung eines Basiskörperabschnitts 114 vorgesehen,
welcher die Antriebsscheiben-Kontaktierungs-Reibungsfläche 112 enthält. Der
Hals- oder Nackenabschnitt 116 verläuft durchgehend
zu einem oberen Abschnitt 118, der sich in einer seitlichen
Richtung erstreckt. Es sind Schlitze 123 zwischen dem oberen
Abschnitt 118, der sich in der seitlichen Richtung erstreckt,
und dem Basiskörperabschnitt 114 ausgebildet.
Jeder Reifen oder Ring 104 verläuft durch jeden von zwei Schlitzen 126 auf
der rechten und der linken Seite. Eine Oberfläche des Basiskörperabschnitts 114,
die jeder Reifen 104 kontaktiert, ist als eine Sattelfläche 120 bezeichnet.
-
Die Höhe der Sattelflächen 120 wird
als ein Abmaß ausgedrückt, und
zwar von einer Teilungslinie P aus, welche den Basiskörperabschnitt 114 kreuzt.
Die Breite des Elements 102 ist als eine Abmessung auf
der Teilungslinie P ausgedrückt.
Ein konvexer Abschnitt 122 ist auf einer der zwei Flächen des
Elements 102 an einer Position oberhalb des Hals- oder
Nackenabschnitts 116 ausgebildet. Auch ist eine Vertiefung 123 an
der anderen der zwei Flächen
des Elements 102 an einer Position über dem Hals- oder Nackenabschnitt 116 ausgebildet.
Es werden somit der konvexe Abschnitt 122 und die Vertiefung 123 der
Elemente 102, die benachbart zueinander liegen, ineinander
gepaßt.
Die Oberfläche
des Elements 102, welche den konvexen Abschnitt 122 enthält, wird
als eine Frontfläche
des Elements 102 betrachtet. Die Oberfläche des Elements 102,
welche die Vertiefung 123 enthält, wird als eine rückwärtige Oberfläche des
Elements 102 betrachtet.
-
Wie in 4 dargestellt
ist, besitzt jede Sattelfläche 120 eine
gekrümmte
konvexe Gestalt. Jeder Reif 104 kontaktiert jede Sattelfläche 120 entlang
der gekrümmten
Gestalt.
-
Der endlose Metallriemen 106 wird
zwischen dem Paar der Antriebsscheiben 108 eingefaßt. Da die
Antriebsscheibenflächen 110 und
die Antriebsscheiben-Kontaktierungs-Reibungsflächen 112 aus konisch
verlaufenden Flächen
gebildet sind, wird auf jedes Element 102 eine Last aufgebracht,
und zwar zur Außenseite
hin in der radialen Richtung auf Grund der Preßkraft der Antriebsscheiben 108.
Da jedoch die Elemente 102 durch den Reifen 104 verbunden
sind, wird die Bewegung der Elemente 102 in der radialen
Richtung zur Außenseite
hin durch die Spannung des Reifens 104 eingeschränkt. Als
ein Ergebnis wird auf Grund der Scherkraft eines Öls zwischen den
Antriebsscheibenflächen 110 und
den Antriebsscheiben-Kontaktierungs-Reibungsflächen 112 erzeugt.
Es wird somit ein Drehmoment zwischen den Antriebsscheiben 108 und
dem endlosen Metallriemen 106 übertragen.
-
Spezifischer ausgedrückt, enthält der Reifen 104 neun
bis zwölf
Reifen, die laminiert ausgebildet sind und Elemente 102 verbinden,
wie in 2 und 4 gezeigt ist (es ist jedoch
gezeigt, daß der
Reifen 104 drei Reifen anstatt der neun bis zwölf Reifen in 2 und 4 enthält). In diesem Fall ist die
periphere Länge
desselben kürzer,
da der Reifen 104 als eine untere Schicht angeordnet ist.
Wenn der Reifen 104 als eine höhere Schicht angeordnet wird,
ist die periphere Länge
desselben länger.
-
Es wird somit der endlose Metallriemen 106 unter
Verwendung des Reifens 104 konfiguriert, der neun bis zwölf Reifen 104 umfaßt. Die
periphere Länge
von jedem der laminierten Reifen 104 wird fein eingestellt.
Bei einem Prozeß gemäß der Herstellung des
Reifens 104 wird ein dünnes
Plattenmaterial aus Stahl, wie beispielsweise aus Maraging-Stahl,
in eine Trommelgestalt durch Schweißen geformt. Um dann die Zusammenstellung
des verschweißten
Abschnitts zu vereinheitlichen, wird eine Lösungs-Wärmebehandlung
in Verbindung mit der Platte durchgeführt. Als Lösungs-Wärmebehandlung wird beispielsweise
eine Wärmebehandlung
in einem Vakuumofen für
eine vorbestimmte Zeitdauer bei einer vorbestimmten Temperatur durchgeführt. Die
dünne Platte aus
dem Stahlmaterial, welche die Trommelgestalt besitzt, wird in Reifen
zerschnitten, von denen jeder eine vorbestimmte Breite besitzt,
und es wird die periphere Länge
und die Dicke von jedem Reifen einheitlich gestaltet. Um dann eine
durch die Verarbeitung bedingte Restspannung zu beseitigen, wird
an den Reifen eine Lösungs-Wärmebehandlung durchgeführt. Nachfolgend
wird die periphere Länge
von jedem Reifen 104 fein eingestellt. Bei dem Prozeß der Feineinstellung
wird die periphere Längeneinstellvorrichtung
gemäß der Ausführungsform
nach der Erfindung verwendet.
-
6 ist
eine schematische Seitenansicht, welche ein peripheres Längeneinstellgerät 1000 gemäß der Ausführungsform
der Erfindung darstellt. Das periphere Längeneinstellgerät 1000 enthält eine erste
Rolle oder Walze 1010 und eine zweite Rolle oder Walze 1020,
auf die ein Reifen 104 herumgeführt ist, einen Antriebsmechanismus 1012 für die erste
Walze oder Rolle, einen Antriebsmechanismus 1022 für die zweite
Walze oder Rolle, einen Bewegungsmechanismus 1040 für die zweite
Walze oder Rolle, einen Detektionsabschnitt 1030, der ein
Bewegungsausmaß der
zweiten Rolle 1020 detektiert, und einen Temperatursensor 1050,
der die Temperatur des Reifens 104 zum Zeitpunkt der Einstellung
mißt. Die
erste Walze oder Rolle 1010 wird durch den Antriebsmechanismus 1012 in
Drehung versetzt, und die zweite Walze oder Rolle 1020 wird
durch den Antriebsmechanismus 1022 in Drehung versetzt.
Der Bewegungsmechanismus 1040 bewegt die zweite Rolle 1020 in
einer horizontalen Richtung in einer solchen Weise, daß der Intervall
zwischen der zweiten Rolle 1020 und der ersten Rolle 1010 geändert wird. Der
Detektionsabschnitt 1030 detektiert das Bewegungsausmaß der zweiten
Rolle 1020.
-
Das periphere Längeneinstellgerät 1000 wird durch
einen Steuerabschnitt (nicht gezeigt) gesteuert. Der Steuerabschnitt
empfängt
das Bewegungsausmaß der
zweiten Rolle 1020 von dem Detektionsabschnitt 1030 und
auch die Temperatur des Reifens 104 von dem Temperatursensor 1050.
Auch empfängt
der Steuerabschnitt das Volumen des Reifens 104, bevor
die periphere Länge
eingestellt wird, und auch die periphere Länge des Reifens 104 nach
der Einstellung.
-
Der Steuerabschnitt steuert den Bewegungsmechanismus 1040 für die zweite
Rolle 1020 in solcher Weise, daß der Intervall zwischen den
relativen Positionen der ersten Rolle 1010 und der zweiten Rolle 1020 gleich
wird einem vorbestimmten Wert. Während
sich die erste Rolle 1010 und die zweite Rolle in diesem
Zustand befindet, wird der Reifen 104 auf die erste Rolle 1010 und
die zweite Rolle 1020 aufgesetzt. Der Steuerabschnitt steuert
die Drehung der ersten Rolle 1010 und auch die Drehung
der zweiten Rolle 1020. Zusätzlich ändert der Steuerabschnitt den
Intervall zwischen der ersten Rolle 1010 und der zweiten
Rolle 1020. Der Steuerabschnitt bewegt die zweite Rolle 1020 zu
einer Soll-Position, während
die erste Rolle 1010 und die zweite Rolle 1020 gedreht
werden. Es wird somit eine vorbestimmte Streckkraft (F) auf den
Reifen 104 aufgebracht, was die Möglichkeit schafft, die periphere Länge des
Reifens 104 auf eine periphere Soll-Länge einzustellen. Zu diesem
Zeitpunkt wird eine Geschwindigkeit, mit welcher die zweite Rolle 1020 bewegt
wird, auf eine Geschwindigkeit eingestellt, bei der eine Last (Last
in einer Plastikzone), die eine plastische Verformung bewirkt, auf
den Reifen 104 aufgebracht werden kann.
-
Es wird dann die zweite Rolle 1020 zu
einer Position in solcher Weise bewegt, daß die periphere Länge des
Reifens 104 auf eine periphere Länge eingestellt wird, die länger ist
als die periphere Soll-Länge,
und zwar um ein Kontraktionsausmaß. Die Bewegung der zweiten
Rolle 1020 wird an dieser Position gestoppt und es wird
auf diese Weise der Prozeß des Streckvorgangs
des Reifens 104 vervollständigt. Bei diesem Prozeß kann auch
eine Rate des Kontraktionsausmaßes
in Betracht gezogen werden, anstelle des Kontraktionsbetrages selbst.
Der Kontraktionsbetrag bzw. Kontraktionsausmaß kennzeichnet eine Länge, die
dann erhalten wird, indem eine periphere Länge L(3) des Reifens 104,
die gemessen wird, nachdem der Reifen 104 von dem peripheren
Längeneinstellgerät 1000 entfernt
worden ist, von einer peripheren Länge L(2) des Reifens 104 zu
dem Zeitpunkt der Einstellung durch das periphere Längeneinstellgerät 1000 subtrahiert
wird. Die Rate des Kontraktionsausmaßes kennzeichnet einen Wert,
der dadurch erhalten wird, indem das Kontraktionsausmaß durch
eine periphere Länge
L(1) des Reifens 104 vor der Einstellung geteilt wird.
Danach wird der Kontrak tionsbetrag als "Rückspringbetrag" bezeichnet und die
Rate des Kontraktionsbetrages wird als "Rückspringrate" bezeichnet. Die
Rückspringrate
wird durch ein Bezugszeichen α bezeichnet.
-
Die Rückspringrate α variiert
entsprechend dem Volumen des Reifens 104 vor der Einstellung und
entsprechend der Temperatur des Reifens 104 zum Zeitpunkt
der Einstellung. Der Steuerabschnitt speichert die Änderung
in der Rückspringrate α in einem
Speicher. 7 zeigt einen
Graphen, der eine Beziehung zwischen dem Volumen des Reifens 104 vor
der Einstellung und der Rückspringrate α wiedergibt. 8 ist ein Graph, der eine
Beziehung zwischen der Temperatur des Reifens 104 zum Zeitpunkt
der Einstellung und der Rückspringrate α darstellt.
Wie in 7 dargestellt
ist, kann der Steuerabschnitt die Rückspringrate α basierend
auf dem Volumen des Reifens 104 vor der Einstellung berechnen. Wie
in 8 dargestellt ist,
kann der Steuerabschnitt die Rückspringrate α basierend
auf der Temperatur des Reifens 104 zum Zeitpunkt der Einstellung
berechnen. Die Beziehung zwischen dem Volumen des Reifens 104 und
der Rückspringrate α, die in 7 gezeigt ist, und die Beziehung
zwischen der Temperatur des Reifens 104 und der Rückspringrate α, die in 8 gezeigt ist, sind beispielhaft
zu verstehen und die vorliegende Erfindung ist nicht auf diese Beziehungen,
die in den 7 und 8 gezeigt sind, beschränkt.
-
Es folgt nun eine Beschreibung einer
Steuerstruktur eines Programms, um die periphere Länge zu entscheiden,
wenn die periphere Länge
des Reifens 104 eingestellt wird, und zwar unter Hinweis
auf 9, welches Programm
durch den Steuerabschnitt in dem peripheren Längeneinstellgerät 1000 gemäß der Ausführungsform
der Erfindung ausgeführt
wird.
-
Bei einem Schritt 100 liest
der Steuerabschnitt aus dem Speicher die periphere Länge L(1) des
Reifens 104 vor der Einstellung. Die periphere Länge L(1)
des Reifens 104 vor der Einstellung wird im voraus in dem
Speicher abgespeichert. Bei dem Schritt S110 liest der Steuerabschnitt
aus dem Speicher eine angestrebte periphere Länge L(4) des Reifens 104 aus,
die die periphere Soll-Länge
darstellt, und zwar nach der Einstellung durch das periphere Längeneinstellgerät 1000.
Bei einem Schritt S120 liest der Steuerabschnitt aus dem Speicher
die Rückspringrate α aus, und
zwar entsprechend dem Reifen 104, der der peripheren Längeneinstellverarbeitung unterworfen
wird. Die Rückspringrate α wird entsprechend
den Materialtypen des Reifens 104 und ähnlichem im voraus in dem Speicher
abgespeichert.
-
Bei einem Schritt S130 führt der
Steuerabschnitt eine Entscheidung durch, ob die Rückspringrate α basierend
auf dem Volumen des Reifen 104 korrigiert werden muß, das heißt, ob eine
Volumenkorrektur ausgeführt
werden muß.
Diese Entscheidung wird basierend auf Informationen getroffen, die in
den Steuerabschnitt eingespeist werden. Wenn die Volumenkorrektur
der Rückspringrate α durchgeführt werden
muß (das
heißt
JA bei dem Schritt S130), verläuft
der Prozeß zu
dem Schritt S140. Wenn dies nicht der Fall ist (das heißt NEIN
bei dem Schritt S130), verläuft
der Prozeß zu
dem Schritt S160.
-
Bei dem Schritt S140 berechnet der
Steuerabschnitt das Volumen des Reifens 104 vor der Einstellung.
Das Volumen des Reifens 104 kann basierend auf dem Gewicht
des Reifens 104 berechnet werden, und zwar vor der Einstellung,
und auch anhand der Dichte des Metalls, welches den Reifen 104 bildet,
oder auch basierend auf der Breite oder Weite, der Dicke und der
peripheren Länge
des Reifens 104 vor der Einstellung. Bei dem Schritt S150
korrigiert der Steuerabschnitt die Rückspringrate α basierend auf
dem Volumen, welches bei dem Schritt S140 berechnet wurde. Zu diesem
Zeitpunkt wird ein Plan verwendet, der in 7 gezeigt ist.
-
Bei dem Schritt S160 führt der
Steuerabschnitt eine Entscheidung durch, ob die Rückspringrate α basierend
auf der Temperatur des Reifens 104 korrigiert werden muß, das heißt, ob eine
Temperaturkorrektur ausgeführt
werden muß.
Diese Entscheidung wird basierend auf Informationen getroffen, die
in den Steuerabschnitt eingespeist werden. Wenn eine Temperaturkorrektur
der Rückspringrate α ausgeführt werden
muß (das
heißt
JA bei dem Schritt S160), verläuft
der Prozeß zu
dem Schritt S170. Wenn dies nicht der Fall ist (das heißt NEIN
bei dem Schritt S160), verläuft
der Prozeß zu
dem Schritt S190.
-
Bei dem Schritt S170 detektiert der
Steuerabschnitt die Temperatur des Reifens 104 zum Zeitpunkt
der Einstellung basierend auf Informationen, die von dem Temperatursensor 1050 eingespeist werden.
Bei dem Schritt S180 korrigiert der Steuerabschnitt die Rückspringrate α basierend
auf der Temperatur, die bei dem Schritt S170 detektiert wurde. Zu
diesem Zeitpunkt wird ein Plan verwendet, der in 8 dargestellt ist.
-
Bei dem Schritt S190 berechnet der
Steuerabschnitt die periphere Länge
L(2) zum Zeitpunkt der Einstellung unter Verwendung einer Gleichung
L(4) + α × L(1).
Bei dem Schritt S200 erweitert der Steuerabschnitt den Intervall
zwischen der ersten Rolle 1010 und der zweiten Rolle 1020 basierend
auf der peripheren Länge
L(2) zum Zeitpunkt der Einstellung, die bei dem Schritt S190 berechnet
wurde. Spezifischer ausgedrückt,
wird das Bewegungsausmaß der zweiten
Rolle oder Walze 1020 unter Verwendung des Intervalls zwischen
der ersten Rolle oder Walze 1010 und der zweiten Rolle 1020 erhalten,
die basierend auf der peripheren Länge L(2) zum Zeitpunkt der
Einstellung berechnet wurde. Es wird dann der Bewegungsmechanismus 1040 für die zweite
Rolle oder Walze in solcher Weise gesteuert, daß eine Differenz zwischen dem
Bewegungsausmaß der
zweiten Rolle 1020, die durch den Detektionsabschnitt 1030 detektiert
wird, und dem erhaltenen Bewegungsausmaß zu 0 wird. Es wird somit
der Intervall zwischen der ersten Rolle oder Walze 1010 und
der zweiten Rolle oder Walze 1020 eingestellt.
-
Es folgt nun eine Beschreibung des
Betriebes des peripheren Längeneinstellgerätes gemäß der Ausführungsform
der Erfindung, der auf der Struktur des oben beschriebenen Flußdiagramms basiert.
-
In Verbindung mit einem Reifen 104,
der einer peripheren Längeneinstellverarbeitung
unterzogen worden ist, mißt
eine Bedienungsperson die periphere Länge L(1) vor der Einstellung
und veranlaßt den
Speicher, die periphere L(1) zu speichern. Auch veranlaßt die Bedienungsperson
den Speicher, die angestrebte periphere Länge L(4) zu speichern, welche
die periphere Soll-Länge
des Reifens 104 nach der Einstellung ist. Ferner veranlaßt die Bedienungsperson
den Speicher, die Rückspringrate α des Reifens 104 zu
speichern.
-
Es werden dann in Verbindung mit
dem Reifen 104, der der peripheren Längeneinstellverarbeitung zu
unterziehen ist, die periphere Länge
L(1) vor der Einstellung, die angestrebte periphere Länge L(4),
die Rückspringrate α des Reifens 104 aus
dem Speicher ausgelesen (Schritte S100, S110, S120). Wenn eine Volumenkorrektur
durchgeführt
werden muß,
das heißt
JA bei dem Schritt S130), wird das Volumen des Reifens 104 vor
der Einstellung berechnet (S140). Es wird die Rückspringrate α basierend auf
dem berechneten Volumen unter Verwendung des Plans korrigiert, der
in 7 gezeigt ist (S150). Wenn
eine Temperaturkorrektur durchgeführt werden muß (das heißt JA bei
dem Schritt S160), wird die Temperatur des Reifens 104 zum
Zeitpunkt der Einstellung detektiert (S170), und es wird dann die
Rückspringrate α basierend
auf der detektierten Temperatur und unter Verwendung des Plans,
der in 8 gezeigt ist,
korrigiert (S180).
-
Basierend auf der peripheren Länge L(1)
vor der Einstellung, werden die angestrebte periphere Länge L(4)
die korrigiert Rückspringrate α, die periphere
Länge L(2)
zum Zeitpunkt der Einstellung berechnet, und zwar unter Verwendung
der Gleichung L(4) + α × L(1) (S190).
Basierend auf der berechneten peripheren Länge L(2) zum Zeitpunkt der
Einstellung, steuert der Steuerabschnitt den Bewegungsmechanismus 1040 für die zweite
Walze oder Rolle, um den Intervall zwischen der ersten Rolle 1010 und der
zweiten Rolle 1020 einzustellen (S200).
-
Wie oben beschrieben wurde, wird
bei dem peripheren Längeneinstellgerät für einen
endlosen Metallring gemäß der Ausführungsform
der Erfindung die periphere Länge
zum Zeitpunkt der Einstellung unter Einbeziehung des Rückspringausmaßes berechnet.
Das Rückspringausmaß variiert
abhängig von
der peripheren Länge
des Metall rings vor der Einstellung. Da die periphere Länge zum
Zeitpunkt der Einstellung berechnet wird, und zwar basierend auf
der peripheren Länge
vor der Einstellung, der peripheren Soll-Länge und der Rückspringrate,
wird die Genauigkeit der peripheren Länge des endlosen Metallriemens
selbst dann nicht verschlechtert, wenn die periphere Länge des
endlosen Metallrings vor der Einstellung eine Abweichung aufwies.
Die Rückspringrate
variiert entsprechend dem Volumen des Reifens vor der Einstellung
und entsprechend der Temperatur des Reifens zum Zeitpunkt der Einstellung
in eben solcher Weise. Da die Rückspringrate
unter Berücksichtigung
des Volumens des Reifens vor der Einstellung und der Temperatur
des Reifens zum Zeitpunkt der Einstellung korrigiert wird, kann
die periphere Länge
des Reifens eingestellt werden, ohne durch eine Schwankung im Volumen
des Reifens vor der Einstellung oder einer Änderung in der Temperatur des
Reifens zum Zeitpunkt der Einstellung beeinflußt zu werden.
-
Die Rückspringrate kann eine Abweichung aufweisen,
und zwar auf Grund einer Abweichung in der Zusammensetzung des endlosen
Metallrings, die aus einer Abweichung bei der Verarbeitung in einem vorbereitenden
Prozeß resultieren
kann. In diesem Fall kann in bezug auf angenähert 10 endlose Metallringe
bei jedem Produktionssatz die periphere Länge L(3) nach der Einstellung
gemessen werden und es kann der Intervall zwischen der ersten Rolle 1010 und
der zweiten Rolle 1020 korrigiert werden, der basierend
auf der peripheren Länge
L(2) zum Zeitpunkt der Einstellung berechnet wurde, und zwar in
solcher Weise korrigiert werden, daß eine Differenz zwischen der
gemessenen peripheren Länge
L(3) und der angestrebten peripheren Länge L(4) zu 0 wird. Spezifischer
ausgedrückt,
kann ein Korrekturwert für
die Rückspringrate α, der so
eingestellt wird, daß die
Differenz zwischen dem Mittelwert der gemessenen peripheren Längen L(3)
und der angestrebten peripheren Länge L(4) zu 0 wird, berechnet
werden und es kann die Rückspringrate α unter Verwendung
des Korrekturwertes korrigiert werden. Alternativ kann ein Korrekturwert
für den
Intervall zwischen der ersten Rolle 1010 und der zweiten
Rolle 1020 berechnet werden und es kann der Intervall unter
Verwendung des Korrekturwertes korrigiert werden. Wenn der Intervall
zwischen der ersten Rolle oder Walze 1010 und der zweiten
Rolle oder Walze 1020 zum Zeitpunkt der Einstellung korrigiert
wird, kann die periphere Länge
des endlosen Metallrings auf die periphere Soll-Länge mit
hoher Genauigkeit eingestellt werden, und zwar selbst dann, wenn
die Rückspringrate
eine Abweichung aufwies, und zwar auf Grund einer Abweichung in
der Zusammensetzung des endlosen Metallrings, die sich aus einer
Abweichung in der Verarbeitung bei einem Vorbereitungsprozeß ergeben
kann.
-
Es wird somit ein peripheres Längeneinstellgerät und ein
peripheres Längeneinstellverfahren
für einen
endlosen Metallring, der für
ein CVT verwendet wird, geschaffen. Eine periphere Länge L(1)
eines Reifens vor der Einstellung, eine angestrebte periphere Länge L(4)
und eine Rückspringrate α werden ausgelesen
(S100, S110, S120), es wird die Rückspringrate α basierend
auf dem Volumen des Reifens vor der Einstellung (S150) korrigiert,
es wird die Rückspringrate α basierend
auf der Temperatur des Reifens zum Zeitpunkt der Einstellung (S180)
korrigiert und es wird die periphere Länge L(2) zum Zeitpunkt der
Einstellung basierend auf der peripheren Länge L(1) vor der Einstellung,
der angestrebten peripheren Länge
L(4), der korrigierten Rückspringrate α (S190) korrigiert,
wodurch die Genauigkeit der peripheren Länge verbessert wird.