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DE102004004450A1 - Vorrichtung zur Aufnahme von Blättern - Google Patents

Vorrichtung zur Aufnahme von Blättern Download PDF

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DE102004004450A1
DE102004004450A1 DE102004004450A DE102004004450A DE102004004450A1 DE 102004004450 A1 DE102004004450 A1 DE 102004004450A1 DE 102004004450 A DE102004004450 A DE 102004004450A DE 102004004450 A DE102004004450 A DE 102004004450A DE 102004004450 A1 DE102004004450 A1 DE 102004004450A1
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elastic strips
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Georg Weihe
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Siegerlander Plastik GmbH
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SIEGERLAENDER PLASTIK GmbH
Siegerlander Plastik GmbH
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Abstract

Bei einer Vorrichtung zur Aufnahme von gelochten Blättern wie Mappen oder Hefter mit einer Ring-Schlaufen-Mechanik weisen die Mappen oder Hefter (1) mobile Aufhänge- und/oder Einhängemittel wie elastische Streifen (5), Hängesegmente (15) oder Halteplatten (19) auf, welche in einer ersten Position über die Kontur der Mappe/des Hefters (1) hinausragen und sich in einer zweiten Position innerhalb der Kontur der Mappe/des Hefters (1) befinden.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufnahme von gelochten Blättern, wie Mappen oder Hefter, mit einer Ring-Schlaufen-Mechanik.
  • Bei derartigen Vorrichtungen werden die Blätter auf zwei elastische Streifen aufgesteckt, wobei die elastischen Streifen zur Verriegelung durch einen Ring/eine Öse oder dergleichen gesteckt werden. Vorrichtungen mit einer Ring-Schlaufen-Mechanik ermöglichen die volle Lesbarkeit bis zum Rand jedes Blattes. Weiterhin ermöglicht die Ring-Schlaufen-Mechanik ein müheloses Umblättern, ein problemloses Abheften sowie ein Kopieren eines kompletten Blattes, ohne das Blatt aus der Mappe herausnehmen zu müssen.
  • Aus der DE 26 12 625 sind Hefter, Mappen oder ähnliche Registratursammler mit zwei durch eine Falzung oder ein biegsames Rückenteil relativ zueinander aufklappbar verbundenen Deckeln und mit einem zwischen diesen Deckeln angeordnetem Aufreihsystem bekannt. Hierbei weist das Aufreihsystem zwischen den Deckeln liegende Aufreihzungen sowie Ösen auf. Die freien Enden der Aufreihzungen sind unter Bildung einer Ringschlaufe in Richtung von der Falzung oder dem Rückenteil weg durch die Öse hindurchziehbar. Die Deckel bestehen aus flexiblem und reissfestem Werkstoff, z.B. Kunststoff-Folie. Die Aufreihzungen werden unmittelbar aus dem einen Deckel und die Ösen unmittelbar aus dem anderen Deckel herausgestanzt.
  • Weiterentwicklungen dieser, aus einem Zuschnitt hergestellten, Mappen bzw. Abheftvorrichtungen sind in der DE 35 11 304 A1 und in der DE 35 30 632 A1 beschrieben.
  • Aus der DE 23 02 365 B2 ist ein Aufreihsystem für gelochte Papierstapel oder dgl. in Heftern, Mappen und ähnlichen Registratursammlern mit zwei durch einen biegsamen Rücken verbundenen Deckeln bekannt, bei dem einstückige Aufreihzungen aus Kunststoff oder einem anderen flexiblen Material im Inneren gehalten sowie in Biegerichtung des Rückenteils verlaufend an den Deckeln entlanggeführt sind. Dabei weist das eine Ende jeder Aufreihzunge eine Öse auf, durch die das andere Ende unter Bildung einer Ringschlaufe in Richtung vom Rückenteil weg hindurchziehbar ist. Jede Aufreihzunge wird durch Halteführungen an beiden Deckeln hindurchgeführt. Dabei befindet sich die Öse in der Nähe der Halteführung des einen Deckels und das andere Aufreihzungenende ragt um ein vergleichsweise beträchtliches Mass aus der Halteführung des anderen Deckels heraus.
  • Diese bekannten Mappen können somit eine gewisse Anzahl von gelochten Blätern oder ähnlichen Teilen aufnehmen. Werden mehrere dieser Mappen in einem Regal oder Schrank abgelegt, so ist entweder ein sogenannter Stehsammler notwendig (bei senkrechter Ablage) oder die Mappen werden einzeln übereinander gelegt (bei waagerechter Ablage), wobei die Gefahr besteht, dass die Mappen wegen der glatten Oberfläche seitlich wegrutschen. Beim Handling mehrerer Mappen, die z.B. unterschiedliche Produktinformationen/Prospekte enthalten, ist es von Nachteil, dass die Reihenfolge und/oder die Übersicht nur schwer einzuhalten ist.
  • Weiterhin bekannt sind beispielsweise Hängemappen aus Pappe/Karton. Diese besitzen zur Ablage in einer Hängeregistratur eine oder mehrere Hängeschienen, welche über die Schmalseiten der Hängemappen hinausschauen. An den Enden der Hängeschienen sind Aussparungen angebracht, die ein Abrutschen von den Führungsschienen der Hängeregistratur verhindern. Solche einteiligen Hängeschienen verlängern eine Mappe derart, dass ein Verstauen in einer Aktentasche schwierig und aufwendig ist, da die Masse des Innenraumes einer Aktentasche ausgelegt ist, um eine Mappe aufzunehmen; eine Mappe mit Hängeschienen aber gar nicht oder nur mit größerem Aufwand verstaut werden kann.
  • Nachteilig bei den bekannten Ausführungen ist weiterhin, dass die Haltevorrichtungen bei einer Präsentation das äußere Erscheinungsbildung einer Mappe/eines Hefters stören, da die Haltevorrichtungen die ansonsten glatte, umlaufende Sichtkante unterbrechen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Aufnahme von gelochten Blättern, wie Mappen oder Hefter, mit einer Ring-Schlaufen-Mechanik so auszubilden, dass eine Ablage in einem Ordner oder in einer Hängeregistratur möglich ist, die dafür notwendigen Haltevorrichtungen aber bei der normalen Handhabung und/oder der Ablage in Aktentaschen nicht stören.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Mappen oder Hefter mobile Aufhänge- und/oder Einhängemittel wie elastische Streifen, Hängesegmente oder Halteplatten aufweisen, welche in einer ersten Position über die Kontur der Mappe/des Hefters hinausragen und sich in einer zweiten Position innerhalb der Kontur der Mappe/des Hefters befinden.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Zum Abheften der Mappen oder Hefter in einen Ordner werden erfindungsgemäß die elastischen Streifen der Ring-Schlaufen-Mechanik so mit der Mappe/dem Hefter verbunden, dass eine Relativbewegung zwischen dem elastischen Streifen und dem hinteren Deckel möglich ist. In einer ersten Ausführung besitzt der elasti sche Streifen an einem Ende eine konisch zulaufende Spitze zum Aufstecken der Blätter. An dem anderen Ende weist der elastische Streifen eine Verbreiterung auf, in welche mittig ein Loch ausgestanzt ist. Dieses Loch dient zum Abheften auf die Metallstifte eines Ordners. Der elastische Streifen wird durch Schlitze im hinteren Deckelteil geführt, die so angebracht sind, dass mindestens ein Steg entsteht, welcher den elastischen Streifen positioniert. Um einen Verschiebeweg des elastischen Streifens vorzugeben, werden auf dem elastischen Streifen Prägungen in Form von Keilen oder Warzen angebracht, welche ein Durchrutschen bzw. Rausziehen des elastischen Streifens aus dem hinteren Deckelteil verhindern. Der Veschiebeweg wird so ausgelegt, dass das Ende des elastischen Streifens mit der Lochung in einer ersten Position entweder über die Außenkante der Mappe/des Hefters herausragt und ein Abheften ermöglicht oder sich in einer zweiten Position innerhalb der Außenkanten der Mappe/des Hefters befindet und bei der Draufsicht auf den vorderen Deckelteil nicht zu sehen ist.
  • Der elastische Streifen kann, da er als separates Teil ausgebildet ist, unterschiedliche Längen aufweisen. Dieses bedingt, dass bei Mappen/Heftern mit einem zwischen vorderem und hinterem Deckelteil vorgesehenen, unterschiedlich breiten Rückenteil, immer eine genügende Länge des elastischen Streifens durch die gegenüberliegende Öse geführt werden kann, um eine sichere Abheftung zu gewährleisten.
  • Die zur Aufnahme des elastischen Streifens notwendige Öse wird in einer Ausführung aus dem vorderen Deckelteil ausgestanzt oder in einer anderen Ausführung als separate Öse befestigt. Dabei kann es sich beispielsweise um den Endabschnitt eines elastischen Streifens handeln, welcher die Lochung zur Abheftung aufweist. Hierdurch entfällt ein zusätzlich herzustellendes Teil.
  • Bei einer anderen Ausführung ist der elastische Streifen ortsfest mit der Mappe/dem Hefter verbunden, wobei sowohl im vorderen als auch im hinteren Deckelteil Schlitze eingebracht werden, durch welche der elastische Streifen eingezogen wird. Zur Vermeidung eines Herausziehens können auch hier Warzen oder Keile ausgeformt werden, welche an den Kanten der Schlitze anliegen. Zum Abheften wird zwischen die in einem Abstand zueinander befestigten elastischen Bänder eine aus steifem Material gestanzte Halteplatte geklemmt. Die Halteplatte greift dabei mit Haken in die Zwischenräume, welche zwischen den elastischen Streifen und dem hinteren Deckelteil dadurch gebildet werden, dass zwischen zwei Schlitzen ein Steg entsteht, welcher den elastischen Streifen festhält. Wird der Abstand der Schlitze vergrößert, vergrößert sich auch die Länge des Steges, und die Halteplatte kann soweit verschoben werden, dass sie sich innerhalb der Kontur der Mappe oder des Hefters befindet. Ist bei einer Halteplatte parallel zur Außenkante der Mappe eine Knickkante/Falzung eingebracht, so kann die Halteplatte auch um diese Knickkante/Falzung auf die Rückseite des hinteren Deckelteiles geklappt werden. Damit die Halteplatte dort ortsfest bleibt, kann beispielsweise eine Haltezunge aus dem hinteren Decktelteil ausgestanzt werden.
  • Derjenige Teil der Halteplatte, der über die Kante der Mappe/des Hefters hinausschaut, weist Lochungen auf, welche die Metallstifte eines Ordners aufnehmen. Alternativ oder zusätzlich kann auch eine Aussparung eingebracht werden, welche die Ablage auf einer Einschienenhängeregistratur ermöglicht.
  • Zum Herausnehmen der Mappe/des Hefters wird diese/dieser von der Halteplatte getrennt. Hierdurch ist die Anordnung der Mappe/des Hefters in dem Ordner ersichtlich, da die Halteplatte in dem Ordner verbleibt. Weiterhin wird die äußere Kontur nicht von der Halteplatte unterbrochen. Die Halteplatte kann farblich derart gestaltet werden, dass der Nutzer beispielsweise mehrere Mappen oder Hefter nach Produktgruppen sortieren kann. Eine weitere Möglichkeit der Kennzeichnung besteht darin, die Halteplatte gleichzeitig als Reiter einzusetzen. Dazu weist die Halteplatte eine auswechselbare Vorrichtung zum Festklemmen/Anbringen von beschreibbaren Etiketten auf.
  • Zur Ablage einer Mappe/eines Hefters in einer Hängeregistratur mit Ablageschienen werden Hängeschienensegmente derart an dem hinteren Deckelteil befestigt, dass diese bei Bedarf verschoben werden können und dabei über die Kante der Mappe/des Hefters hinausragen oder im Inneren der Mappe/des Hefters verbleiben. Zur Ablage auf die Ablageschienen werden die Hängeschienensegmente nach außen geschoben. Bei einer Präsentation oder zum Verstauen in einem Aktenkoffer erfolgt das Verschieben derart, dass sich die Hängeschienensegemente im Inneren eines Hefters/einer Mappe befinden. Die Hängeschienensegmente werden mittels Führungsbolzen in Aussparungen geführt, welche in dem hinteren Deckelteil in der Nähe des Rückens eingebracht sind. Um ein Verkippen oder Verkanten zu vermeiden, weist jedes Hängeschienensegment vorzugsweise zwei Führungsbolzen auf. Die Hängeschienensegemente können sowohl unlösbar, beispielsweise durch Nieten, oder lösbar, beispielsweise durch eine pilzkopffömige Ausgestaltung der Führungbolzen, mit der Mappe/dem Hefter verbunden sein.
  • Die oben beschriebenen Ausführungen können wahlweise für sich allein oder in Kombination eingesetzt werden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand von sehr schematischen Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 eine aufgeklappte Mappe mit Ring-Schlaufen-Mechanik,
  • 2 die Anordnung der elastischen Streifen in verdeckter Position und zum Abheften in einem Ordner,
  • 3 eine nach oben aufgeklappte Mappe mit Ring-Schlaufen-Mechanik und mit verschiebbaren Hängesegementen im Teilschnitt,
  • 4 eine Mappe in Rückansicht im Teilschnitt mit angeklemmter Halteplatte und
  • 5 eine Halteplatte als Einzelteil.
  • In 1 ist eine Mappe 1 dargestellt, welche aus einem vorderen Deckelteil 2 und einem hinteren Deckelteil 3 besteht. Im hinteren Deckelteil 3 sind mehrere Schnitte 4 eingebracht, durch welche elastische Streifen 5 gesteckt werden. Aus dem gegenüberliegenden, vorderen Deckelteil 2 sind Ösen 6 ausgestanzt, welche zum Einfädeln der elastischen Streifen 5 aus der Deckelebene geklappt werden. Die sich auf der Rückseite des hinteren Deckelteils 3 befindlichen Enden der elastischen Streifen 5 besitzen eine Verbreiterung 7, welche in der Mitte eine Lochung 8 aufweisen.
  • Mögliche Positionen der Verbreiterung 7 sind in 2 zu sehen. In der oberen Darstellung befindet sich der elastische Streifen 5 mit der Verbreiterung 7 im eingeschobenen Zustand, d.h. die Verbreiterung 7 liegt auf der Rückseite des hinteren Deckelteiles 3 auf und ragt nicht über die Rückenkante 9 hinaus. Bei Draufsicht auf die Mappe 1 ist die Verbreiterung 7 nicht zu sehen. Damit der elastische Streifen 5 nicht zu weit herausgezogen bzw. hereingeschoben wird, ist eine Warze 10 in den elastischen Streifen 5 geprägt . Die Warze 10 liegt an der Kante 11 eines Steges 12 an, welcher durch die Schnitte 4 entsteht.
  • In der unteren Darstellung befindet sich der elastische Streifen 5 in einer Position, bei der die Verbreiterung 7 über die Rückenkante 9 hinausragt. Dabei liegt die Warze 10 an einer weiteren Kante 13 an und begrenzt das Mass, um welches die Verbreiterung 7 über die Rückenkante 9 hinausragt. Der Abstand 14 der Lochungen 8 entspricht dem Abstand der Metallstifte eines Ordners.
  • Die 3 zeigt eine Mappe 1 mit einer horizontalen Rückenkante 9. In dieser Lage werden Mappen 1 in einer Registratur auf Halteschienen (nicht dargestellt) abgelegt. Zum Auflegen auf die Halteschienen dienen hakenartige Hängesegmente 15, welche an der rechten und linken Seite der Mappe angebracht sind. Zum Verschieben dieser Hängesegmente 15 sind in den hinteren Deckelteil 3 an jeder Seite zwei Ausstanzungen 16 eingebracht worden, durch die zwei Bolzen 17 gesteckt werden, die auf den Hängesegmenten 15 angebracht sind. Zur Ablage der Mappe 1 ragen die Hängesegmente 15 über die Kanten 18 der Mappe 1 vor. Werden die Hängesegmente 15 nicht benötigt oder stören sie, werden sie nach innen geschoben. Dieses ist in der strichpunktierten Ausführung dargestellt.
  • Eine abnehmbare Halteplatte 19 zur Ablage einer Mappe 1 in einen Ordner ist in 4 dargestellt. An der Halteplatte 19 sind zwei Haken 20, 21 ausgeformt. Diese werden hinter die Abschnitte 22, 23 der elastischen Streifen 5 gesteckt, welche auf der Rückseite des hinteren Deckelteiles 3 aufliegen. Die Kanten 24, 25, 26, 27 der Schnitte 4 verhindern dabei ein Verrutschen der elastischen Streifen 5 sowie der Halteplatte 19. In die Halteplatte 19 sind zwei Lochungen 28, 29 eingebracht, welche die Metallstifte eines Ordners aufnehmen. Alternativ oder zusätzlich weist die Halteplatte 19 eine Aussparung 35 auf, welche zur Ablage in einer Einschienenhängeregistratur benötigt wird.
  • Werden die Abschnitte 22, 23 vergrößert, besteht zusätzlich die Möglichkeit, die Halteplatte 19 derart zu verschieben, dass die Halteplatte 19 nicht über die Außenkontur der Mappe oder des Hefters hinausschaut.
  • Soll die Halteplatte 19 an der Mappe oder dem Hefter verbleiben, kann die Halteplatte 19 auch über eine Kante/Falzung 36 umgeklappt werden. Zur besseren Auflage auf dem hinteren Deckelteil 3 klemmt eine ausgestanzte Haltezunge 37 die Halteplatte 19 fest.
  • Die 5 zeigt eine Halteplatte 19 als Einzelteil. Zum sicheren Anklemmen der Halteplatte 19 an eine Mappe 1 sind die 20, 21 Haken mit Vorsprüngen 30, 31 ausgestattet. Wird die Halteplatte 19 auch als Reiter zur Kennzeichnung der Mappe eingesetzt, kann ein Etikett 32 angebracht werden. In einer speziellen Ausführung besitzt die Halteplatte 19 zwei diagonale Schnitte 33, 34, in welche zwei Ecken des Etikettes 32 geklemmt werden.

Claims (22)

  1. Vorrichtung zur Aufnahme von gelochten Blättern, wie Mappen oder Hefter, mit einer Ring-Schlaufen-Mechanik, dadurch gekennzeichnet, dass die Mappen oder Hefter (1) mobile Aufhänge- und/oder Einhängemittel wie elastische Streifen (5), Hängesegmente (15) oder Halteplatten (19) aufweisen, welche in einer ersten Position über die Kontur der Mappe/des Hefters (1) hinausragen und sich in einer zweiten Position innerhalb der Kontur der Mappe/des Hefters (1) befinden.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhänge- und/oder Einhängemittel (5, 15, 19) lösbar und/oder verschiebbar an der Mappe oder dem Hefter 1 befestigt sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, das die elastischen Streifen (5) an einem Ende eine Verbreiterung (7) mit einem Loch (8) aufweisen und an dem anderen Ende konisch zulaufen.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die konischen Enden der elastischen Streifen (5) durch Ösen (6) geführt sind.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ösen (6) aus dem vorderen Deckelteil (2) ausgestanzt sind.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ösen (6) als separate Teile an dem vorderen Deckelteil (2) befestigt sind.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Streifen (5) Ausprägungen (10) wie Keile oder Warzen aufweisen.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Streifen (5) und die Mappen/die Hefter (1) die gleiche Farben aufweisen.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Streifen (5) und die Mappen/die Hefter (1) ungleiche Farben aufweisen.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hängeschienensegmente (15) Bolzen (17) aufweisen.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (17) in Ausstanzungen (16) geführt sind.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, dass die Hängesegmente (15) lösbar mit dem vorderen oder hinteren Deckelteil (2, 3) verbunden sind.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, dass die Hängesegmente (15) nicht lösbar mit dem vorderen oder hinteren Deckelteil (2, 3) verbunden sind.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (19) Lochungen (28, 29) aufweist.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (19) eine Aussparung (35) aufweist.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (19) um eine Falzung (36) geklappt ist.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelteil (2, 3) eine Haltezunge (37) aufweist.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (19) gleichzeitig als Reiter zur Kennzeichnung einer Mappe ausgebildet ist.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mappen oder Hefter (1) aus einem vorderen Deckelteil (2) und einem hinteren Deckelteil (3) bestehen.
  20. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mappen oder Hefter (1) aus einem vorderen Deckelteil (2), einem hinteren Deckelteil (3) und einem Rückenteil bestehen.
  21. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Deckelteil (2), der hintere Deckelteil (3) und das Rückenteil aus demselben Material besteht.
  22. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Deckelteil (2), der hintere Deckelteil (3) und das Rückenteil aus unterschiedlichen Materialien besteht.
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