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Die
Erfindung betrifft ein Rotationsmikrotom. Insbesondere betrifft
die Erfindung ein Rotationsmikrotom mit einem Grundteil, auf dem
ein Mikrotomgehäuse
und eine Messerhalterung angeordnet ist. Ein Auffangelement ist
ebenfalls vorgesehen, das die Messerhalterung an drei Seiten umschließt, wobei das
Auffangelement aus einem Boden, einer ersten und einer zweiten inneren
Seitenwand und einer Frontwand, sowie einer ersten und einer zweiter äußeren Seitenwand
gebildet ist Das Auffangelement ist ein einstückiges Bauteil mit einem U-förmigen Grundriss,
wobei die erste und die zweite äußere Seitenwand
durch eine äußere Frontwand
miteinander verbunden sind, so dass das Bauteil die Messerhalterung
an drei Seiten umschließt.
Der Messerhalterung sind mehrere Klemmhebel zugeordnet.
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Das
Rotationsmikrotom der Serie HM 340 I und der Serie HM 355 sowie
HM 360 der Firma Mikrom umfasst eine großvolumige Schnittauffangwanne.
Die Schnittauffangwanne besitzt einen Grundriss, der wesentlich
breiter ist als der Grundriss des Rotationsmikrotoms. Die Schnittauffangwanne
weist abgeschrägte äußere Flächen auf,
die als Armauflage für
einen Benutzer dienen. Der Messerhalter weist für die Klemmung und Einstellung
des Messers eine Vielzahl von Klemmhebeln auf. Zum einen ist die Vielzahl
der am Messerhalter angeordneten Klemmhebel nachteilig, da diese
während
des Schneidens durch überschüssige Dünnschnitte
beschmutzt werden können.
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Ferner
beansprucht die Schnittauffangwanne mit den abgeschrägten Armauflagen
viel Stellplatz auf einem Labortisch, was einer erforderlichen Aufstelldichte
in Routinelabors abträglich
ist.
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Ein
weiteres Rotationsmikrotom ist in der
DE 42 05 257 C2 offenbart. Das Rotationsmikrotom
ist mit einem Grundteil versehen, an welchem ein Mikrotomgehäuse und
eine Messerhalterung angeordnet sind. Es ist eine Wanne zur Aufnahme
von Dünnschnitten
einer Dünnschnittprobe
vorgesehen, wobei die Wanne zwei von einander beabstandete Seitenteile
und ein die Seitenteile verbindendes Vorderteil aufweist, die zusammen
eine Wanne mit u-förmiger Grundfläche bilden.
Wobei die Wanne mit u-förmiger Grundfläche die
Messerhalterung an drei Seitenangepasst umschließt, wobei die Seitenteile mit
dem Mikrotomgehäuse
außenseitig
zumindest annähernd bündig abschließen. Dadurch
wird zwar der für
die Aufstellung des Rotationsmikrotoms erforderliche Platz auf ein
Minimum reduziert, dennoch umfasst der Messerhalter eine Vielzahl
von Klemmteilen, die bei der Benutzung des Rotationsmikrotoms durch Dünnschnitte
beschmutzt werden können.
Diese erfordert einen erhöhten
Reinigungsaufwand für
das Rotationsmikrotom und die am Rotationsmikrotom vorgesehene Schnittauffangwanne.
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Der
Erfindung liegt der Aufgabe zugrunde ein Rotationsmikrotom zu schaffen,
das einfach zu reinigen ist, und eine geringe Anzahl von Elementen
aufweist, die gereinigt werden müssen.
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Die
objektive Aufgabe wird durch ein Rotationsmikrotom gelöst, das
die Merkmale des Patentanspruchs 1 aufweist.
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Der
Vorteil der Erfindung ist, dass mindestens ein Klemmhebel für die Messerhalterung
an der ersten oder zweiten äußeren Seitenwand
des Auffangelements zum Auffangen der Abfälle oder einiger Schnitte beim
Schneiden mit dem Mikrotom angeordnet ist. Dabei ist im Boden des Auffangelements
eine Erhöhung
ausgeformt, unter der eine mechanische Kopplung vom Klemmhebel zur
Messerhalterung geführt
ist. Diese erfinderische Anordnung reduziert die direkt am Messerhalter
angeordneten Klemmhebel, wodurch die Reinigung des Messerhalters,
zum Beispiel beim Probenwechsel, deutlich erleichtert ist.
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Weiterhin
ist es vorteilhaft, wenn das Auffangelement als eine Wanne mit einem
U-förmigen Grundriss
ausgebildet ist. Dabei sind die erste und die zweite äußere Seitenwand
durch eine äußere Frontwand
miteinander verbunden, so dass die Wanne die Messerhalterung an
drei Seiten umschließt.
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Weiterhin
ist von Vorteil, dass das Auffangelement aus einer ersten und einer
zweiten inneren Seitenwand, einer inneren Frontwand, einer ersten und
einer zweiten äußeren Seitenwand.
Das Auffangelement ist ein einseitig offenes Gehäuse, das durch einen Boden
verschlossen ist. Dabei weist der Boden gegenüber dem Grundteil des Mikrotomgehäuses eine
Abschrägung
auf. Das Auffangelement ist derart vorteilhaft gestaltet, dass der
Boden, die erste und die zweite innere Seitenwand, die innere Frontwand
und die erste und die zweite äußere Seitenwand
in jeweils eine Abrundung zusammenstoßen. Durch die Abrundung sind
im Innern des Auffangelements keine Ecken ausgebildet, in denen
sich eventuell Schnitte anlagern können und somit eine effiziente
Reinigung des Auffangelements beim Probenwechsel oder einer generellen
Reinigung erschweren würden.
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Es
ist ferner für
das Rotationsmikrotom von Vorteil, dass die Messerhalterung mit
einer Inbusschraube versehen ist, über die die freie Winkeleinstellung
eines Messertragelements und somit des auf dem Messertragelement
vorgesehenen Messers ermöglicht
ist. Die vorgesehene Inbusschraube reduziert somit ebenfalls die
Anzahl der direkt an der Messerhalterung vorgesehenen Klemmhebel,
was sich ebenfalls vorteilhaft auf die Reinigungseigenschaften des
Messerhalters auswirkt.
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Das
Auffangelement ist erfindungsgemäß derart
ausgestaltet, dass die erste und die zweite äußere Seitenwand mit dem Mikrotomgehäuse keine Stufen ausbilden.
So kann ein Benutzer nicht aus Versehen an der Stufe hängen bleiben
und eventuell das Auffangelement vom Mikrotomgehäuse entfernen. Das Auffangelement
und das Mikrotomgehäuse besitzen
einander entsprechende Elemente, die zusammenwirken, um das Auffangelement
und das Mikrotomgehäuse
lösbar
mit einander zu verbinden.
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Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen des Rotationsmikrotoms können den
Unteransprüchen entnommen
werden.
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In
der Zeichnung ist das Rotationsmikrotom schematisch dargestellt,
es wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben. Dabei zeigen:
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1 eine perspektivische Ansicht
des Rotationsmikrotoms mit einer im Mikrotomgehäuse angeordnet Wanne;
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2 eine Draufsicht auf das
Rotationsmikrotom mit einem am Mikrotomgehäuse angeordneten Auffangelement
zum Auffangen von Schnittabfall;
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3 eine Seitenansicht des
Mikrotoms mit einem am Mikrotomgehäuse angeordneten Auffangelement
zum Auffangen von Schnittabfall;
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4 eine Frontansicht des
Rotationsmikrotoms mit einem am Mikrotomgehäuse angeordneten Auffangelement
zum Auffangen von Schnittabfall;
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5 eine Frontansicht des
Rotationsmikrotoms, wobei das am Mikrotomgehäuse angeordnete Auffangelement
teilweise entfernt ist, um den Durchgriff des Klemmhebels zur Messerhalterung
darzustellen;
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6 zeigt eine vergrößerte Darstellung
des Bereichs um den Messerhalter, wobei Teile des Auffangelements
entfernt sind, um das Zusammenwirken der Halteelemente zwischen
dem Mikrotomgehäuse
und dem Auffangelement zum Auffangen von Schnittabfall zu zeigen;
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7 eine perspektivische Darstellung
der Wanne, die einem Mikrotomgehäuse
zugeordnet werden kann;
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8 eine perspektivische Ansicht
des Rotationsmikrotoms mit einem am Mikrotomgehäuse angeordneten Auffangelement
in einer weitere Ausführungsform;
und
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9 eine perspektivische Darstellung
des Auffangelement in der Ausführungsform,
wie es dem Mikrotomgehäuse
in 8 zugeordnet ist.
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1 zeigt das Rotationsmikrotom 1 in
perspektivische Ansicht. Das Rotationsmikrotom 1 besteht
im wesentlichen aus einem Grundteil 2 und einem auf dem
Grundteil vorgesehenen Mikrotomgehäuse 4. Auf dem Grundteil 2 ist
eine Messerhalterung 6 aufgesetzt. Gegenüber der
Messerhalterung 6 ist am Mikrotomgehäuse 4 ein Probenhalter 7 vorgesehen,
der mittels eines am Mikrotomgehäuse 4 vorgesehenen
Handrades 5 auf und ab bewegt werden kann. Die Messerhalterung 6 und
der Probenhalter 7 sind einander gegenüberliegend angeordnet. Auf dem
Grundteil 2 sind zwei Schienenelemente 9 vorgesehen,
auf denen die Messerhalterung 6 bezüglich des Probenhalters 7 in
den Abstand zu diesem verändert
werden kann. Die Messerhalterung 6 ist von einem Auffangelement 8 umgeben.
Das Auffangelement 8 ist u-förmig ausgebildet und schließt ohne Stufe
an das Mikrotomgehäuse 4 beziehungsweise an
das Grundteil 2 an. Auf der Messerhalterung 6 ist ein
Messertragelement 26 angeordnet, das mittels einer Inbusschraube 25 festgestellt
werden kann. Die Messerhalterung 6 weist eine konvex gekrümmte Ebene
auf, die mit einer konkav gekrümmten
Ebene am Messertragelement zusammenwirkt. Die Messerhalterung 26 lässt sich
frei auf der konvex gekrümmten
Ebene des Messertragelementes bewegen und jede Winkeleinstellung
wird mit der Inbusschraube 25 festgeklemmt. Dadurch ist
ebenfalls eine freie Winkeleinstellung eines auf dem Messertragelement 26 vorgesehenen
Messers 27 möglich.
Auf dem Messertragelement 26 ist ein Messerschlitten 28 vorgesehen,
wobei ein erster am Messertragelement 26 angebrachter Klemmhebel 10a zur
Klemmung und Feststellung des Messerschlittens 28 dient.
Am Messerschlitten 28 ist ein zweiter Klemmhebel 10b vorgesehen,
der zur Klemmung des Messers dient. Ein dritter Klemmhebel 10c ist
an einer Seitenwand des Auffangelements 8 vorgesehen und
wirkt über
eine mechanische Kopplung 24 mit der Messerhalterung 6 zusammen.
Mittels des dritten Klemmhebels 10c wird die Messerhalterung 6 bezüglich des
Grundteils 2 geklemmt.
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2 zeigt das Rotationsmikrotom 1 in
der Draufsicht. Wie bereits in 1 erwähnt, ist
die auf dem Grundteil 2 angebrachte Messerhalterung 6 von dem
u-förmigen
Auffangelement 8 umschlossen. Die Messerhalterung 6 kann
auf zwei parallelen Schienenelementen 9 hinsichtlich des
Abstandes zum Probenhalter 7 eingestellt werden. Ebenso
ist aus 2 ersichtlich,
dass das Auffangelement 8 mit der Seitenwand 18a und
der Seitenwand 18b bündig
und ohne Stufe an das Mikrotomgehäuse 4 anschließt. Der
bündige
Anschluss des Auffangelements 8 an das Mikrotomgehäuse 4 ist
von besonderem Vorteil, da dadurch eine Bedienung des Handrades
möglich ist,
ohne dass der Benutzer an eine eventuelle Stufe zwischen dem Mikrotomgehäuse 4 und
dem Auffangelement 8 anstößt. Um die Reinigungseigenschaften
des Mikrotoms bzw. Rotationsmikrotoms 1 beim Probenwechsel
deutlich zu verbessern, ist darauf geachtet worden, dass eine Minimalzahl
von Klemmelementen beziehungsweise Bedienelementen innerhalb des
Auffangelements 8 vorgesehen ist. So wird zum Beispiel
die Messerhalterung 6 durch den Klemmhebel 10c,
der an einer Seitenwand 18b vorgesehen ist, von Außen geklemmt.
Dies hat den entscheidenden Vorteil, dass bei einem Probenwechsel dieser
Klemmhebel nicht gereinigt werden muss, um Kontaminationsrückstände von
anderen Proben im Auffangelement 8 oder an der Messerhalterung 6 zu beseitigen.
Das Mikrotomgehäuse 4 weist
eine Ablagefläche 4a auf,
auf der zum Beispiel ein Benutzer Proben zwischenlagern kann.
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3 zeigt eine Seitenansicht
des Rotationsmikrotoms 1. Gegenüber der Messerhalterung 6 ist
am Mikrotomgehäuse 4 der
Probenhalter 7 vorgesehen. Das Messertragelement 26 wird über eine
Inbusschraube 25 bezüglich
der Winkeleinstellung zur Messerhalterung 6 festgestellt
beziehungsweise festgeklemmt. Der erste Klemmhebel 10a dient
zur Klemmung des Messerschlittens 28 in bezug auf das Messertragelement 26.
Der zweite Messerklemmhebel 10b dient zur Klemmung des
Messers 27. Die Messerhalterung 6 ist durch den
Klemmhebel 10c feststellbar, wobei dieser Klemmhebel 10c an
einer äußeren Seitenwand 18b des
Auffangelements 8 vorgesehen ist.
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4 zeigt eine Frontansicht
des Rotationsmikrotoms 1. Wie aus 3 und 4 ersichtlich
ist, ist das Mikrotomgehäuse 4 ohne
Ecken und Kanten ausgebildet, wodurch eine Reinigung des gesamten Mikrotomgehäuses 4 erheblich
erleichtert ist. Die Messerhalterung 6 ist auf zwei parallelen
Schienenelementen 9 geführt
und kann über
den dritten Klemmhebel 10c, der in dieser Ausführungsform
an der äußeren Seitenwand 18b vorgesehen
ist, geklemmt beziehungsweise festgestellt werden. Die verschiedenen
Klemmhebel 10a, 10b und 10c sind ebenfalls derart
angeordnet, dass bei deren Benutzung es zu keinerlei Kollision der
Klemmhebel 10a, 10b und 10c untereinander
kommt. Dabei ist der zweite Klemmhebel 10b, der für die Klemmung
des Messers 27 vorgesehen ist, am wenigsten von einer Achse 40 beabstandet,
die in etwa die Mittenachse des Auffangelements 8 in der
Frontansicht darstellt. Der erste Klemmhebel 10a folgt
auf den zweiten Klemmhebel 10b und ist von der Achse 40 weiter
als der zweite Klemmhebel 10b entfernt. Die äußere Seitenwand 18a,
die äußere Seitenwand 18b und
die äußere Frontwand 20 sind
derart dimensioniert, dass die erste äußere Seitenwand 18a und
die zweite äußere Seitenwand 18b auf
die Achse 40 hinlaufen. Mit anderen Worten, das Auffangelement 8 verjüngt sich
in Richtung der äußeren Frontwand 20,
die gegenüber dem
Probenhalter 7 angeordnet ist. Dies ist ebenfalls von besonderem
Vorteil, da ein Benutzer eine ergonomische Handhaltung bei der Bedienung
des Rotationsmikrotoms 1 einnehmen kann. Hinzu kommt, dass
ein sich verjüngendes
Auffangelement 8 ebenfalls den Platzbedarf auf einer Aufstellfläche für das Rotationsmikrotom 1 reduziert.
Als einzige die Grundfläche
des Rotationsmikrotoms 1 überstehendes Element ist das
am Handrad 5 vorgesehene Betätigungselement 5a.
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5 zeigt eine Frontansicht
des Rotationsmikrotoms 1, bei der Teile des Auffangelements 8 weggelassen
sind, um einen Einblick in die Ausgestaltung des Auffangelements 8 sowie
in die Anbringung des Auffangelements 8 an das Grundteil 2 des Rotationsmikrotoms 1 zu
verdeutlichen. Das Grundteil 2 weist unterhalb der Messerhalterung 6 eine
umlaufende Stufe 2a auf. Die umlaufende Stufe 2a ist derart
bemessen, dass sie eine Breite besitzt, die gleich oder größer ist
als die Dicke der ersten oder zweiten inneren Seitenwand 14a oder 14b und
der inneren Frontwand 16. Die umlaufende Stufe 2a des Grundteils 2 gewährleistet
also, dass die überschüssigen Schnitte
beziehungsweise der Abfall bei der Trimmung oder dem Anschneiden
der Probe vollständig
in das Auffangelement 8 fallen. Somit kommt es zu keinerlei
Verunreinigung in irgendwelchen Ecken oder Kanten des Rotationsmikrotoms 1. 5 zeigt ebenfalls den konstruktiven
Aufbau des Auffangelements 8. Der Querschnitt durch das
Auffangelement 8 zeigt deutlich, dass dieses aus einem
Doppel-U-Profil aufgebaut ist. Der erste Teil des Doppel-U-Profils
besteht aus einem äußeren U 31a und einem
inneren U 31b. Das äußere U 31a und
das innere U 31b sind um 180° gegeneinander verdreht angeordnet.
Das innere U 31b ist aus der inneren Seitenwand 14a und
der inneren äußeren Seitenwand 17a aufgebaut,
die beide durch den Boden 12 miteinander verbunden sind.
Das äußere U 31a ist
aus der äußeren inneren
Seitenwand 17a und der äußeren Seitenwand 18a aufgebaut,
die beide durch einen schmalen Rand 32 miteinander verbunden
sind. Aus dieser Profilstruktur ist das gesamte Auffangelement 8 aufgebaut.
Das Grundteil 2 besitzt an der der inneren Frontwand 16 gegenüberliegenden
Seite mindestens zwei Magnete 34, die mit entsprechenden Gegenstücken 36 der
inneren Frontwand 16 zusammenwirken (siehe 6). Der dritte Klemmhebel 10c ist
an einer äußeren Seitenwand 18a oder 18b vorgesehen,
wobei dessen Betätigung über eine
mechanische Kopplung 24 auf die Messerhalterung 6 übertragen
werden kann. Dabei ist der Boden 12 des Auffangelements 8 derart
ausgebildet, dass diese die mechanische Kopplung 24 überdeckt
und vor eventueller Kontamination durch Abschnitte der Probe oder Trimmabschnitte
bei der Probenpräparation
schützt.
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6 zeigt eine detaillierte
Ansicht der Messerhalterung 6 sowie der Anordnung des Auffangelements 8 am
Grundteil 2 des Mikrotomgehäuses 4. Ist das Auffangelement 8 am
Grundteil 2 des Mikrotomgehäuses 4 angebracht,
so liegt die innere Frontwand 16 an der Wand des Grundteils 2 mit
den Magneten 34 an. Eine Magnetrastung wird dadurch hergestellt,
dass die im Grundteil 2 vorgesehenen Magnete 34 mit
entsprechenden in der inneren Frontwand 16 angebrachten
magnetisierbaren Elementen 36 zusammenwirken. Im Bereich
der mechanischen Kopplung 24 ist der Boden 12 des
Auffangelements 8 zu einer Erhöhung 22 ausgeformt.
Unter der Erhöhung 22 ist
die mechanische Kopplung 24 geführt und somit gegen Verschmutzung
durch Probenteile geschützt.
Am Messertragelement 26 ist eine Winkelteilung 38 vorgesehen,
die als Anzeiger für
die Neigung des Messers 27 dient. Die Neigung des Messers 27 kann
durch das Messertragelement 26 verstellt werden, wobei
eine freie Vertellung möglich ist
und eine Feststellung des Messertragelements 26 durch die
Inbusschraube 25 erreicht wird, die an der Messerhalterung 6 angeordnet
ist. Wie bereits mehrfach erwähnt,
ist die Messerhalterung 6 Schienenelementen 9 verschiebbar
angeordnet. Die Feststellung der Messerhalterung 6 erfolgt
durch den dritten Klemmhebel 10c, der über die mechanische Kopplung 24 mit
der Messerhalterung 6 zusammenwirkt.
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7 zeigt eine perspektivische
Ansicht des Auffangelements 8. Wie bereits mehrfach erwähnt, ist
das Auffangelement 8 u-förmig ausgebildet. Im wesentlichen
ist das Auffangelement 8 in dieser Ausführungsform aus einer ersten
inneren Seitenwand 14a, einer inneren Frontwand 16 und
einer zweiten inneren Seitenwand 14b gebildet, die jeweils über einen
Boden 12 mit einer äußeren Seitenwand 18a,
einer äußeren Frontwand 20 und
einer äußeren Seitenwand 18b verbunden
sind. Der Einfachheit halber wird hier auf die Beschreibung des
Doppel-u-förmigen
Profils des Auffangelements 8 verzichtet. Der Boden 12 geht
an der der äußeren Frontwand 20 gegenüberliegenden
Seite in jeweils eine Konturfläche 39 über, die
sich an eine entsprechende Ausgestaltung des Grundteils 2 anpasst.
Der Übergang
zwischen dem Boden 12 und der äußeren Seitenwand 18b oder
der äußeren Seitenwand 18a oder
der äußeren Frontwand 20 ist
mit einer Abrundung 30 versehen. Ebenso ist eine Abrundung 30 am Übergang des
Bodens 12 zur inneren Seitenwand 14a, der inneren
Frontwand 16 und der inneren Seitenwand 14b ausgebildet.
Ebenso ist eine Abrundung an den Stellen vorgesehen, an denen die
innere Seitenwand 14a mit der Frontwand 16 oder die
innere Seitenwand 14b mit der Frontwand 16 zusammentrifft.
Weitere Abrundungen 30 sind beim Aufeinandertreffen der äußeren Seitenwand 18a und
der äußeren Frontwand 20 sowie
der äußeren Seitenwand 18b und
der äußeren Frontwand 20 vorgesehen.
Der Boden 12 des Auffangelements 8 hat eine Erhöhung 22 ausgebildet
unter der, wie bereits in 5 beschrieben,
die mechanische Kopplung 24 geführt ist. Das Auffangelement 8 ist
an sämtlichen
Ecken beziehungsweise Kanten mit Abrundungen 30 versehen.
Dies hat den entscheidenden Vorteil, dass weder in Ecken noch in Kanten
Ablagerungen von Probenteilen bilden können. Ferner erleichtert eine
Ausgestaltung des Auffangelements 8 mit Abrundungen 30 das
Reinigen erheblich. Hinzu kommt, dass das Fehlen von Ecken und Kanten
die Verletzungsgefahr für
einen Benutzer am Auffangelement 8 erheblich reduziert.
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8 zeigt das Rotationsmikrotom 1 in
perspektivischer Ansicht das mit einer weiteren Ausführungsform
des Auffangelements 8 verbunden ist. Der Einfachheit halber
werden gleiche Elemente; wie in 1,
gleiche Bezugszeichen verwendet. Das Rotationsmikrotom 1 besteht
im wesentlichen aus einem Grundteil 2 und einem auf dem
Grundteil vorgesehenen Mikrotomgehäuse 4. Auf dem Grundteil 2 ist
eine Messerhalterung 6 (hier weggelassen) aufgesetzt. Auf
dem Grundteil 2 sind zwei Schienenelemente 9 vorgesehen,
auf denen die Messerhalterung 6 bezüglich des Probenhalters 7 in
den Abstand zu diesem verändert
werden kann. Die Messerhalterung 6 ist von einem Auffangelement 8 umgeben.
Das Auffangelement 8 besitzt links und rechts von der Messerhalterung
jeweils eine Vertiefung 42 und schließt ohne Stufe an das Mikrotomgehäuse 4 beziehungsweise
an das Grundteil 2 an. Es ist mindestens ein Klemmhebel 10c an
einer Seitenwand des Auffangelements 8 vorgesehen und wirkt über eine
mechanische Kopplung 24 mit der Messerhalterung 6 zusammen.
Mittels dieses Klemmhebels 10c wird die Messerhalterung 6 bezüglich des
Grundteils 2 geklemmt. Die erste äußere Seitenwand 18a und
die zweite äußere Seitenwand 18b und
die äußere Frontwand 20 sind
jeweils über
eine äußere Abrundung 46 miteinander
verbunden.
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9 zeigt eine perspektivische
Darstellung des Auffangelements 8 in der Ausführungsform,
wie es dem Mikrotomgehäuse 4 in 8 zugeordnet ist. Das Auffangelement 8 hat
zwei Vertiefungen 42 ausgebildet, die links und rechts
von der Messerhalterung 6 angeordnet sind, wenn das Auffangelement 8 mit
der Mikrotom verbunden ist. Im wesentlichen ist das Auffangelement 8 in
dieser Ausführungsform
aus einer ersten inneren Seitenwand 14a, einer Frontwand 16 und
einer zweiten inneren Seitenwand 14b gebildet, die jeweils über einen
Boden 12 mit einer äußeren Seitenwand 18a und
einer äußeren Seitenwand 18b verbunden
sind. Der Boden 12 geht an der der Frontwand 16 gegenüberliegenden
Seite in jeweils eine Konturfläche 39 über, die
sich an eine entsprechende Ausgestaltung des Grundteils 2 anpasst. Der Übergang
zwischen dem Boden 12 und der äußeren Seitenwand 18b oder der äußeren Seitenwand 18a ist
mit einer Abrundung 30 versehen. Ebenso ist die Abrundung 30 am Übergang
zwischen der ersten inneren Seitenwand 14a oder der zweiten
inneren Seitenwand 14b und dem Boden 12 ausgebildet.
Unter dem Boden 12 des Auffangelements 8 ist die
mechanische Kopplung 24 vom Klemmhebel 10c zum Messerhalter 6 geführt. In
einer Ausführungsform
hat der Boden 12 eine Erhöhung 22 ausgebildet,
unter der, wie bereits in 5 beschrieben,
die mechanische Kopplung 24 geführt ist. Das Auffangelement 8 ist
an sämtlichen
Ecken beziehungsweise Kanten mit Abrundungen 30 versehen.
Dies hat den entscheidenden Vorteil, dass weder in Ecken noch in
Kanten Ablagerungen von Probenteilen bilden können. Ferner erleichtert eine
Ausgestaltung des Auffangelements 8 mit Abrundungen 30 das
Reinigen erheblich. Die erste äußere Seitenwand 18a und
die zweite äußere Seitenwand 18b und
die äußere Frontwand 20 sind
jeweils über
eine äußere Abrundung 46 miteinander
verbunden.