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Technisches
Gebiet
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Zum
Einspritzen von Kraftstoff in direkteinspritzende Verbrennungskraftmaschinen
können hubgesteuerte
Hochdruckspeichereinspritzsysteme (Common Rail) eingesetzt werden.
Diese Kraftstoffeinspritzsysteme zeichnen sich dadurch aus, dass
der Einspritzdruck an Last und Drehzahl der Verbrennungskraftmaschine
angepasst werden kann. Zur Reduzierung der Emissionen und zur Erzielung
hoher spezifischer Leistungen ist ein hoher Einspritzdruck erforderlich.
Da das erreichbare Druckniveau in Hochdruckkraftstoffpumpen aus
Festigkeitsgründen
begrenzt ist, kann eine weitere Drucksteigerung bei Hochdruckspeichereinspritzsystemen
(Common Rail) über
Druckübersetzer
an Kraftstoffinjektoren erzielt werden.
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DE 101 23 913 offenbart
eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung für Brennkraftmaschinen mit einem von
einer Kraftstoffhochdruckquelle versorgbaren Kraftstoffinjektor.
Zwischen dem Kraftstoffinjektor und der Kraftstoffhochdruckquelle
ist eine einen beweglichen Druckübersetzerkolben
aufweisende Druckübersetzungseinrichtung
geschaltet. Deren Druckübersetzerkolben
trennt einen an die Kraftstoffhochdruckquelle anschließbaren Raum
von einem mit dem Kraftstoffinjektor verbundenen Hochdruckraum.
Durch Befüllen
eines Rückraumes
der Druckübersetzungseinrichtung
mit Kraftstoff beziehungsweise durch Entleeren des Rückraumes
von Kraftstoff kann der Kraftstoffdruck im Hochdruckraum variiert werden.
Der Kraftstoffinjektor weist einen beweglichen Schließkolben
zum Öffnen
und Verschließen von
Einspritzöffnungen
auf, wobei der Schließkolben in
einen Schließdruckraum
hineinragt. Der Schließkolben
ist mit Kraftstoffdruck zur Erzielung einer in Schließrichtung
auf den Schließkolben
wirkenden Kraft beaufschlagbar. Der Schließdruckraum und der Rückraum werden
durch einen gemeinsamen Schließdruck-Rückraum gebildet,
wobei sämtliche Teilbereiche
des Schließdruck-Rückraumes
permanent zum Austausch von Kraftstoff miteinander verbunden sind.
Es ist ein Druckraum zum Versorgen der Einspritzöffnungen mit Kraftstoff und
zum Beaufschlagen des Schließkolbens
mit einer in Öffnungsrichtung
wirkenden Kraft vorgesehen. Der Hochdruckraum steht derart mit der
Kraftstoffhochdruckquelle in Verbindung, dass im Hochdruckraum abgesehen
von Druckschwingungen ständig
zumindest der Kraftstoffdruck der Kraftstoffhochdruckquelle anliegen
kann. Der Druckraum und der Hochdruckraum werden durch gemeinsamen
Einspritzraum gebildet, dessen Teilbereiche permanent zum Austausch
von Kraftstoff miteinander verbunden sind.
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Aus
DE 100 60 836 C1 ist
ein druckgesteuerter Common Rail-Injektor mit gestuftem Öffnungs- und
Schließverhalten
bekannt. In einem Injektorgehäuse
ist ein Ventilkörper
bewegbar aufgenommen, an welchem ein Schieberbereich ausgebildet
ist. Der Ventilkörper
umfasst ferner einen mit einer gehäuseseitig ausgeführten Sitzfläche zusammenwirkenden Sitzdurchmesser, über den
ein Düsenzulauf
zu einem Düsenraum
einer Einspritzdüse
freigebbar oder verschließbar
ist. Der Ventilkörper
gemäß dieser
Lösung
ist als 4/3-Wege-Steuerventil
ausgebildet, über dessen
Schieberbereich ein den Hub einer Düsennadel beeinflussender Steuerraum
steuerbar ist.
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Darstellung der Erfindung
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Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen,
einen Druckübersetzer
in einem Kraftstoffinjektor so auszugestalten, dass Übersetzerkolben
ineinander geführt sind,
so dass sich eine kompakte, selbstzentrierende Konfiguration erreichen
lässt.
Dazu ist einer der Übersetzerkolben
unmittelbar über
einen Aktor betätigbar,
während
ein weiterer Übersetzerkolben
beispielsweise durch einen Übersetzerkolbenbereich
an einem nadelförmigen
Einspritzventilglied gebildet ist. Der durch den Aktor betätigte Übersetzerkolben
kann gemäß einer
ersten Ausführungsvariante
unmittelbar in einem Führungsabschnitt
des Injektorgehäuses geführt werden,
während
gemäß einer
zweiten Ausführungsvariante
am durch den Aktor betätigten Übersetzerkolben
eine druckfederbeaufschlagte Steuerraumhülse aufgenommen sein kann.
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Der
mit dem Aktor verbundene erste Übersetzerkolben
ist glockenförmig
ausgebildet und umgreift einen am Einspritzventilglied oder an einer Druckstange,
die mit dem Einspritzventilglied zusammenwirkt, ausgebildeten zweiten Übersetzerkolbenteil.
Der glockenförmig
ausgebildete erste Übersetzerkolben
ist somit auf dem zweiten, am Einspritzventilglied oder an einer
Druckstange ausgebildeten Übersetzerkolben
zentriert.
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Die
erfindungsgemäß vorgeschlagene
Ausführung
eines hydraulischen Übersetzers
weist zwei durch die beiden miteinander zusammenwirkenden Übersetzerkolben
begrenzte Steuerräume
auf, die untereinander über
eine sich durch den zweiten Übersetzerkolben,
ausgebildet an einem Einspritzventilglied oder an einer Druckstange,
durchziehenden Kanal hydraulisch miteinander in Verbindung stehen.
In einer ersten Ausführungsvariante
ist der erste Steuerraum durch die beiden ineinandergeführten Übersetzerkolben
begrenzt und der zweite Steuerraum durch eine Stirnfläche des
ersten Übersetzerkolbens
und dem Injektorgehäuse
begrenzt. In einer zweiten Ausführungsvariante
der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Übersetzeranordnung
wird der erste Steuerraum analog zur ersten Ausführungsvariante durch die beiden
ineinandergeführten Übersetzerkolben
begrenzt, während
der zweite Steuerraum durch eine am ersten Übersetzerkolben federnd gelagerte
Steuerraumhülse
begrenzt ist. Eine Beißkante
der federnd gelagerten Steuerraumhülse wirkt mit dem ringförmig konfigurierten
Boden des zweiten Steuerraumes zusammen.
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Beiden
Ausführungsvarianten
ist gemeinsamen, dass der erste Übersetzerkolben
am zweiten Übersetzerkolben
zentriert wird und dass sich eine extrem kompaktbauende Ausführung eines
hydraulischen Übersetzers
erreichen lässt,
der insbesondere zur Betätigung
von Kraftstoffinjektoren, die über
einen Piezosteller angesteuert werden, eingesetzt werden kann.
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Zeichnung
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Anhand
der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend eingehender beschrieben.
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Es
zeigt:
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1 eine
erste Ausführungsvariante
des erfindungsgemäß vorgeschlagenen
hydraulischen Übersetzers
mit ineinandergeführten Übersetzerkolben
und
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2 eine
zweite Ausführungsvariante
der erfindungsgemäß vorgeschlagenen
hydraulischen Übersetzungsanordnung
mit an einem der Übersetzerkolben
aufgenommener druckfederbeaufschlagter Steuerraumhülse.
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Ausführungsvarianten
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1 ist
eine erste Ausführungsvariante
der erfindungsgemäß vorgeschlagenen
hydraulischen Übersetzungseinrichtung
zu entnehmen, bei welcher ein piezobetätigter erster Übersetzerkolben
unmittelbar im Gehäuse
eines Kraftstoffinjektors geführt
ist.
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Der
in 1 dargestellte Kraftstoffinjektor 1 umfasst
einen Druckübersetzer 2.
Der Druckübersetzer 2 ist
im Gehäuse 3 des
Kraftstoffinjektors 1 ausgebildet. Der Druckübersetzer 2 umfasst
einen ersten Übersetzerkolben 20,
der durch einen Übersetzerkolbenteil 23 eines
Einspritzventilgliedes 11 zentriert wird. Der glockenförmig ausbildbare
erste Übersetzerkolben 20 ist
in einer Gehäuseführung 22 im Gehäuse 3 direkt
geführt.
Der erste Übersetzerkolben 20 ist
an seiner ersten Stirnfläche 21 durch
einen Aktor 5 beaufschlagt. Der Aktor 5 kann insbesondere als
Piezoaktor ausgebildet sein, der in einem im Gehäuse 3 des Kraftstoffinjektors 1 ausgebildeten
Hohlraum 4 aufgenommen ist. Der Hohlraum 4 wird über einen
in 1 nur schematisch angedeuteten Zulauf 6 mit
unter Systemdruck stehendem Kraftstoff beaufschlagt. Der Zulauf 6 seinerseits
ist mit einem in 1 nicht dargestellten Hochdruckspeichervolumen
(Common Rail) verbunden, in welchem das Systemdruckniveau mittels
einer Hochdruckkraftstoffpumpe erzeugt und aufrechterhalten wird.
Der im Hohlraum 4 innerhalb des Gehäuses 3 des Kraftstoffinjektors 1 vorhandene
Kraftstoff ist durch Bezugszeichen 7 angedeutet. Der Aktor 5 beaufschlagt
mit seiner Stirnfläche 8 die
bereits erwähnte
erste Stirnfläche 21 des
beispielsweise glockenförmig
ausgebildeten ersten Übersetzerkolbens 20.
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Vom
Hohlraum 4 innerhalb des Gehäuses 3 des Kraftstoffinjektors 1 zweigt
ein Düsenzulauf 9 zu einem
Düsenraum 10 ab.
Der Düsenraum 10 ist
innerhalb des Gehäuses 3 des
Kraftstoffinjektors 1 ausgebildet und mündet in einen Ringspalt 13, über welchen
unter Systemdruck stehender Kraftstoff Einspritzöffnungen 30 zuströmt, die
unterhalb des brennraumseitigen Sitzes 14 des Einspritzventilgliedes 11 angeordnet
sind. Über
die Einspritzöffnungen 30 wird
Kraftstoff in einen nicht dargestellten Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine
eingespritzt. Im Bereich des Düsenraumes 10 ist
am Einspritzventilglied 11 eine Druckstufe 12 ausgebildet.
Die Druckstufe 12 bildet eine hydraulisch wirksame Fläche, an welcher
bei Beaufschlagung des Düsenraumes 10 mit
unter hohem Druck stehender Kraftstoff eine Kraft in Öffnungsrichtung
des Einspritzventilgliedes 11 angreift.
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Der
glockenförmig
ausbildbare erste Übersetzerkolben 20 des
Druckübersetzers 2 ist
an seiner ersten Stirnfläche 21 durch
den Aktor 5 beaufschlagt. Der erste Übersetzerkolben 20 ist
innerhalb einer Gehäuseführung 22 im
Gehäuse 3 geführt und
weist eine zweite Stirnfläche 28 auf.
Zwischen dem ersten Übersetzerkolben 20 und
dem entweder am Einspritzventilglied 11 ausbildbaren Kolbenteil 23,
oder an einem auf das Einspritzventilglied 11 wirkenden Druckstange
ausbildbaren Kolbenteil 23 wird ein erster Steuerraum 24 gebildet.
Von der steuerraumseitigen Stirnfläche 25 des Kolbenteils 23 erstreckt
sich ein Durch gangskanal 26, der innerhalb eines weiteren,
zweiten Steuerraumes 27 mündet. Der weitere, zweite Steuerraum 27 wird
einerseits durch die zweite Stirnfläche 28 des glockenförmig konfigurierten ersten Übersetzerkolbens 20 und
eine ringförmig ausgebildete
Bodenfläche 29 des
Gehäuses 3 begrenzt.
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Bei
Bestromung des vorzugsweise als Piezoaktor ausbildbaren Aktors 5 längt sich
dessen Piezokristallstapel, so dass der erste Übersetzerkolben 20 an
seiner ersten Stirnseite 21 mit einer in Schließrichtung
wirkenden Kraft beaufschlagt wird. Aufgrund dessen steigt der Druck
im ersten Steuerraum 24. Da dieser über den Durchgangskanal 26 mit
dem zweiten Steuerraum 27 in Verbindung steht, herrscht
in beiden Steuerräumen 24 beziehungsweise 27 der gleiche,
in Bezug auf den Systemdruck erhöhte Druck.
Dadurch wird das Einspritzventilglied 11 oder eine mit
diesem in Verbindung stehende Druckstange in Schließrichtung
beaufschlagt. Das Einspritzventilglied 11 wird in seinen
brennraumseitigen Sitz 14 gestellt, so dass die Einspritzöffnungen 15, 30 am brennraumseitigen
Ende des Einspritzventilgliedes 11 verschlossen sind. Der über den
Düsenzulauf 9, den
Düsenraum 10 und
den Ringspalt 13 anstehende, unter Systemdruck stehende
Kraftstoff erreicht die durch das Einspritzventilglied 11 verschlossenen Einspritzöffnungen
nicht, so dass kein Kraftstoff in den Brennraum der Verbrennungskraftmaschine
eingespritzt werden kann.
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Wird
hingegen die Bestromung des vorzugsweise als Piezoaktor ausbildbaren
Aktors 5 aufgehoben, nimmt der Piezokristallstapel des
Aktors 5 seine ursprüngliche
Länge an,
so dass der glockenförmig ausbildbare
erste Übersetzerkolben 20 nach
oben auffährt,
d.h. es erfolgt eine Relativbewegung des ersten Übersetzerkolbens 20 entlang
des Führungsabschnittes 22 relativ
zum Ventilgehäuse 3.
Aufgrund dessen sinkt der Druck im ersten Steuerraum 24; ebenso
nimmt der Druck im zweiten Steuerraum 27 ab, da die zweite
Stirnfläche 28 des
ersten Übersetzerkolbens 20 aus
diesem auffährt.
Die an der Druckstufe 12 des Einspritzventilgliedes 11 im
Bereich des Düsenraumes 10 angreifende,
in Öffnungsrichtung wirkende
Kraft öffnet
das Einspritzventilglied 11, so dass dessen brennraumseitiger
Sitz 14 geöffnet
wird. Über
den Hochdruckzulauf 6, den Hohlraum 4, den Düsenzulauf 9,
den Düsenraum 10 und
den Ringspalt 13 zuströmender,
unter Systemdruck stehender Kraftstoff kann nunmehr bei geöffnetem,
brennraumseitigen Sitz 14 des Einspritzventilgliedes 11 über die Einspritzöffnungen 15, 30 in
den Brennraum der Verbrennungskraftmaschine eingespritzt werden.
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Die
erste Ausführungsvariante
des erfindungsgemäß vorgeschlagenen
hydraulischen Übersetzers
zeichnet sich einerseits durch eine geringe Bauhöhe aus und andererseits dadurch,
dass nur eine Gehäuseführung 22 im
Injektorgehäuse 3 benötigt wird.
Mit der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Anordnung
lässt sich
ein Einspritzventilglied 11 direkt steuern, wobei der erste Übersetzerkolben 20 auf dem
Kolbenteil 23 entweder des Einspritzventilgliedes 11 oder
einer mit dieser zusammenwirkenden Druckstange zentrierbar ist.
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2 zeigt
eine weitere Ausführungsvariante
des erfindungsgemäß vorgeschlagenen
hydraulischen Übersetzers
mit einer an einem der Übersetzerkolben
aufgenommenen federbeaufschlagten Steuerraumhülse.
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Die
in 2 dargestellte Ausführungsvariante eines Kraftstoffinjektors 1 umfasst
den den ersten Übersetzerkolben 20 und
den zweiten Kolbenteil 23 aufweisenden Druckübersetzer 2.
Der Druckübersetzer 2 wird
analog zur in 1 dargestellten Ausführungsvariante über einen
in einem mit Systemdruck beaufschlagten Hohlraum 4 angeordneten
Aktor 5 betätigt.
Bei dem Aktor 5 handelt es sich bevorzugt um einen Piezoaktor,
der Piezokristalle in Stapelform enthält. Bei Bestromung der Piezokristalle
des Aktors 5 ändern
die in Stapelanordnung aufgenommenen Piezokristalle ihre Längsausdehnung.
Dadurch wird der hydraulische Druckübersetzer 2 betätigt.
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Vom
mit unter Systemdruck stehenden Kraftstoff 7 beaufschlagten
Hohlraum 4 erstreckt sich ein Düsenzulauf 9 zu einem
Düsenraum 10.
Der Düsenraum 10 umschließt das Einspritzventilglied 11;
vom Düsenraum 10 zweigt
ein Ringspalt 13 zu in 2 nicht
dargestellten Einspritzöffnungen
ab, über
welche bei geöffnetem
Einspritzventilglied 11 Kraftstoff in den Brennraum einer
Verbrennungskraftmaschine eingespritzt werden kann. Im Bereich des
Düsenraumes 10 ist
am Einspritzventilglied 11 eine Druckstufe 12 ausgebildet,
an welcher bei Druckbeaufschlagung des Düsenraumes 10 eine
in Öffnungsrichtung
des Einspritzventilgliedes 11 angreifende Kraft erzeugt wird.
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Der
erste Übersetzerkolben 20,
dessen erste Stirnfläche 21 durch
die Stirnseite 8 des Aktors 5 beaufschlagt wird,
ist auf einem Kolbenteil 23 eines Einspritzventilgliedes 11 oder
einer Druckstange 35 zentriert. Zwischen dem ersten Übersetzerkolben 20 und dem
Kolbenteil 23 ist ein erster Steuerraum 24 ausgebildet,
der über
einen Durchgangskanal 26 mit dem zweiten Steuerraum 27 in
Verbindung steht. Der Durchgangskanal 26 mündet einerseits
in der Stirnfläche 25 des
Kolbenteils 23 und andererseits im Bereich des zweiten
Steuerraumes 27 in der Mantelfläche des Kolbenteils 23.
Durch den Durchgangskanal 26 sind der erste Steuerraum 24 sowie
der zweite Steuerraum 27 hydraulisch miteinander verbunden. Das
Kolbenteil 23, dessen Stirnfläche 25 den ersten Steuerraum 24 begrenzt,
kann unmittelbar am Einspritzventilglied 11 ausgebildet
sein, oder auch an einer das Einspritzventilglied 11 betätigenden
Druckstange 35 ausgebildet sein.
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Im
Unterschied zur in 1 dargestellten Ausführungsvariante
ist am ersten, glockenförmig ausbildbaren Übersetzerkolben 20 eine
Steuerraumhülse 33 aufgenommen.
Die Steuerraumhülse 33 wird
durch eine Feder 32 beaufschlagt. Die Feder 32 stützt sich
an einer am ersten Übersetzerkolben 20 ausgebildeten
Ringfläche 31 ab
und beaufschlagt die obere Stirnseite der Steuerraumhülse 33.
Die dieser gegenüberliegende
Seite der Steuerraumhülse 33 ist als
Beißkante 34 ausgebildet. Über die
Feder 32 ist sichergestellt, dass die Beißkante 34 der
Steuerraumhülse 33 stets
dichtend an die Bodenfläche 29 des
zweiten Steuerraumes 27 angestellt ist und den im zweiten
Steuerraum 27 herrschenden, vom Systemdruck verschiedenen
Druck, gegen das Systemdruckniveau abdichtet. Der erste Übersetzerkolben 20 ist
entlang einer Führung 36 relativ
zur Steuerraumhülse 33 beaufschlagbar,
die aufgrund der Beaufschlagung durch das Federelement 32 stets
an die Bodenfläche 29 des
Gehäuses 3 des
Kraftstoffinjektors 1 angestellt bleibt, so dass der zweite
Steuerraum 27 stets abgedichtet ist.
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Bei
Bestromung des Aktors 5 erfahren dessen Piezokristalle
eine Längenänderung,
so dass der erste Übersetzerkolben 20 in
Schließrichtung
des Einspritzventilgliedes 11 beziehungsweise der Druckstange 35 gedrückt wird.
Aufgrund dessen steigt im ersten Steuerraum 24 das Druckniveau
an, welches – bedingt
durch den Durchgangskanal 26 im Kolbenteil 23 des
Einspritzventilgliedes 11 beziehungsweise der Druckstange 35 – auch im
zweiten Steuerraum 27 ansteht. Der zweite Steuerraum 27 ist gegen
das Systemdruckniveau über
die Steuerraumhülse 33 mit
Beißkante 34 abgedichtet.
Bei Bestromung des Aktors 5 ist der hydraulische Druckübersetzer 2 aktiviert
und wirkt in Schließrichtung
auf den Kolbenteil 23 und damit in Schließrichtung
auf ein Einspritzventilglied 11 beziehungsweise eine ein
Einspritzventilglied 11 beaufschlagende Druckstange 35.
Dadurch ist das Einspritzventilglied 11 in seinen brennraumseitigen
Sitz gestellt, der in der Darstellung gemäß 2 nicht
wiedergegeben ist. Die in den Brennraum der Verbrennungskraftmaschine mündenden
Einspritzöffnungen
sind verschlossen, so dass diesen über den Ringspalt 13 vom
Düsenraum 10 kein
Kraftstoff zuströmen
kann.
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Wird
hingegen die Bestromung des Aktors 5 aufgehoben, so nehmen
die einzelnen Piezokristalle des im Aktor 5 aufgenommenen
Piezokristallstapels wieder ihre ursprüngliche Länge an. Dadurch wird die erste
Stirnfläche 21 des
glockenförmig
ausbildbaren Übersetzerkolbens 20 entlastet,
so dass dieser nach oben auffährt.
Durch die Auffahrbewegung des Übersetzerkolbens 20 in
vertikale Richtung nach oben wird einerseits der erste Steuerraum 24 druckentlastet,
andererseits fährt
auch die an der Unterseite des Übersetzerkolbens 20 ausgebildete
zweite ringförmige
Stirnfläche 28 des Übersetzerkolbens 20 aus
dem zweiten Steuerraum 27 aus, so dass dieser ebenfalls druckentlastet
wird. Aufgrund des Verbindungskanals 26, welcher den Kolbenteil 23 des
Einspritzventilgliedes 11 beziehungsweise der Druckstange 35 durchzieht,
ist das Druckniveau im ersten Steuerraum 24 und dem zweiten
Steuerraum 27 identisch. Aufgrund der Druckentlastung der
Stirnfläche 25 des Kolbenteils 23 – entweder
eines Einspritzventilgliedes 11 oder einer Druckstange 35 – und der
Druckbeaufschlagung des Düsenraumes 10 mit
unter Systemdruck stehenden Kraftstoff, stellt sich an der Druckstufe 12 eine
in Öffnungsrichtung
wirkende hydraulisch erzeugte Öffnungskraft
ein. Da sowohl der erste Steuerraum 24 als auch der zweite
Steuerraum 27 bei Aufhebung der Bestromung des Aktors 5 druckentlastet
sind, übersteigt
die an der Druckstufe 12 angreifende, in Öffnungsrichtung
des Einspritzventilgliedes 11 wirkende Kraft die Schließkraft.
Demzufolge fährt
das Einspritzventilglied 11 aus seinem in 2 nicht
dargestellten brennraumseitigen Sitz aus und gibt die Einspritzöffnungen 5 (vgl.
Position 15 in 1) in den Brennraum der Verbrennungskraftmaschine
frei.
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Auch
die in 2 dargestellte Ausführungsvariante des der vorliegenden
Erfindung zugrundeliegenden Gedankens zeichnet sich dadurch aus,
dass ein sehr kompaktbauender Kraftstoffinjektor 1 bereitgestellt
werden kann, der einen selbstzentrierenden Aufbau des Übersetzerkolbens 20 und
eines Kolbenteils 23 eines Druckübersetzers 2 aufweist.
Mit den in den 1 und 2 dargestellten
Ausführungsvarianten
eines Druckübersetzers 2 kann
insbesondere der Druckübersetzer 2 eines
Kraftstoffinjektors 1 zur direkten Ansteuerung eines Einspritzventilgliedes 11 eingesetzt
werden. Gemäß der in 1 dargestellten
Ausführungsvariante
erfolgt die Führung
des Druckübersetzers 2 über den
Führungsabschnitt 22, in
welchem der Übersetzerkolben 20 im
Gehäuse 3 geführt ist;
in der in 2 dargestellten Ausführungsvariante
des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens erfolgt die Führung des Übersetzerkolbens 20 des
Druckübersetzers 2 über die
mit ihrer Beißkante 34 an
der Bodenfläche 29 aufgenommene Steuerraumhülse 33.
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Hervorstechendes
Merkmal beider Ausführungsvarianten
ist die extrem kompaktbauende Baugröße.
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- 1
- Kraftstoffinjektor
- 2
- Druckübersetzer
- 3
- Gehäuse
- 4
- Hohlraum
- 5
- Aktor
- 6
- Zulauf
(Systemdruck)
- 7
- Kraftstoff
- 8
- Stirnfläche Aktor
- 9
- Düsenzulauf
- 10
- Düsenraum
- 11
- Einspritzventilglied
- 12
- Druckstufe
- 13
- Ringspalt
- 14
- brennraumseitiger
Sitz
- 15
- Einspritzöffnung
- 20
- Übersetzerkolben
- 21
- erste
Stirnfläche Übersetzerkolben
- 22
- Führungsabschnitt
- 23
- Kolbenteil
Einspritzventilglied 11
- 24
- erster
Steuerraum
- 25
- Stirnfläche Kolbenteil 23
- 26
- Verbindungskanal
- 27
- zweiter
Steuerraum
- 28
- zweite
Stirnfläche
Kolbenteil 23
- 29
- Bodenfläche zweiter
Steuerraum 27
- 30
- Einspritzöffnung
- 31
- Ringfläche Übersetzerkolben
- 32
- Federelement
- 33
- Steuerraumhülse
- 34
- Beißkante
- 35
- Druckstange
- 36
- Führungsabschnitt
Steuerraumhülse