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DE1019618B - Verfahren zum Weben auf Webmaschinen mit Greiferschuetzen und Webmaschine zur Ausfuehrung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Weben auf Webmaschinen mit Greiferschuetzen und Webmaschine zur Ausfuehrung dieses Verfahrens

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Publication number
DE1019618B
DE1019618B DES39004A DES0039004A DE1019618B DE 1019618 B DE1019618 B DE 1019618B DE S39004 A DES39004 A DE S39004A DE S0039004 A DES0039004 A DE S0039004A DE 1019618 B DE1019618 B DE 1019618B
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DE
Germany
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weft
movement
thread
line
feeder
Prior art date
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Pending
Application number
DES39004A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer AG
Original Assignee
Sulzer AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer AG filed Critical Sulzer AG
Publication of DE1019618B publication Critical patent/DE1019618B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/12Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein single picks of weft thread are inserted, i.e. with shedding between each pick
    • D03D47/24Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein single picks of weft thread are inserted, i.e. with shedding between each pick by gripper or dummy shuttle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Verfahren zum Weben auf Webmaschinen mit Greiferschützen und Webmaschine zur Ausführung dieses Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Weben auf Webmaschinen, bei denen die Schußfäden von mindestens zwei außerhalb der Schußfaden-Eintragsorgane angeordneten Vorratsspulen abgezogen werden, die auf der gleichen Seite der Webmaschine ange-, rdnet sind, und wobei für jeden Schußfaden ein Fadeii7ubriliger vorgesehen ist, der den Schußfaden an ein Eintragsorgan abgibt und von dieser Übergabestelle gegen das Webfach hin verschoben wird, um das mit der Vorratsspule verbundenc Ende des Schußfadens zu erfassen, welches Ende dann von dein im Webfach eingetragenen Schußfaden abgeschnitten wird, und den erfaßten Schußfaden zur Übergabestelle zurückzubringen, und eine Webmaschine zur Ausiührung des Verfahrens.
  • Der Mischwechsel ist zwar an sich bekannt auch für Webmaschinen, bei welchen die Vorratsspulen für den Schußfadeneintrag nur auf einer Seite angeordnet sind. Bei diesen bekannten Webmaschinen ist jedoch nur ein Fadenzubringer vorhanden, der im Wechsel die zum Eintrag kommenden Schußfäden er-reift. Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber unter-.scheidet sich die Erfindung dadurch, daß infolge einer besonderen Führung der Fadenzubringer diese gleichzeitig in horizontaler und in vertikaler Richtung bewegt werden können.
  • Durch die gleichzeitige Bewegung der Fadenzubringer in beiden Richtungen wird die Zeit verkürzt, die notwendig ist, um das mit der Vorratsspule verbundene Fadenende vom Webfach bis an die Übergabestelle zurückzunehmen und durch Verschieben den Fadenwechsel vorzunehmen. Indem nun gemäß der Erfindung die beiden Bewegungen nicht mehr nacheinander, sondern miteinander vollzogen werden, wird Zeit gewonnen, die bei gleicher Gesamtzeit für das Arbeitsspiel von Schußeintrag zu Schußeintrag einerseits für eine Verlängerung der Eintragszeit des Schußf adens verwendet werden kann. Dabei verringert sich die Eintragsgeschwindigkeit und damit der Energiebedarf für den Fadeneintrag. Andererseits kann die gewonnene Zeit der Verkürzung der Gesamtarbeitszeit eines Arbeitsspieles verwendet werden, wodurch der Vorteil entsteht, daß eine entsprechende Erhöhung der Schußzahl bzw. eine Verkürzung der Zeit zur Herstellung einer bestimmten Gewebelänge erreicht wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Schußfadenzubringer gemeinsam nicht nur eine Bewegung parallel zur Schußlinie, sondern mindestens während eines Teiles dieser Bewegung auch eine Bewegung quer zur Schußlinie ausführen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Ansicht einer Webmaschine mit zwei auf einer Seite der Maschine befindlichen getrennten Schußfadenspulen, die abwechslungsweise verwendet werden, Fig.2 einen Querschnitt durch die Maschine nach Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht der Zweischußvorrichtung, Fig. 4 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 3, zum Teil geschnitten, Fig. 5 den Schnitt V-V in Fig. 3, Fig. 6 eine Ansicht des Antriebes des Trägers der Fadenzubringer von der Hauptwelle aus, zum Teil geschnitten, Fig. 7 eine Seitenansicht eines Teiles der Vorrichtun,- nach Fig. 6, Fig. 8 bis 12 schematische Diagramme zur Erläuterung der Arbeitsweise der Zweischußvorrichtung' Fig. 13 die Anordnung der Fadenzubringer in bezug auf den Schützenheber, Fig. 14 ein weiteres schematisches Diagramin.
  • Der Motor 11 (Fig. 1), der am rechten Seitenschild 12 befestigt ist, treibt mittels der Keilriemen 13 die Riemenscheibe 14 und durch diese über eine in der Scheibe 14 untergebrachte, nicht sichtbare Kupplung die Hauptwelle 15 der Webmaschine an. Von der Hauptwelle 15 aus werden in erster Linie die beim normalen Webbetrieb zu betätigenden Teile der Webmaschine dauernd oder intermittierend bewegt. So werden unter anderem von der Hauptwelle 15 aus G#,-r Kettenbauin 16 und die Kette 17 geschaltet, welche durch die auf mehrere Schäfte 18 verteilten Wehlitzen 18 a hindurchgezogen ist, wie auch diese Schäfte 18 zum Öffnen, Schließen und Wechseln des Webfaches 18 b durch die Schaftmaschine 18 c auf und ab bewegt und ferner der Schaltbaum 19 und der Warenbaum 20 zum Aufwickeln des Gewebes 21 angetrieben werden. Desgleichen werden die in dem Schußwerk 22 und dem Fangwerk 23 -untergebrachten Abschuß- und Fangvorrichtungen über Zwischengetriebe von der Welle 15 aus in entsprechender Weise im gegebenen Zeitpunkt betätigt, die auch die Lade 28 mit dem Riet29 zum Anschlag hin und her bewegt.
  • Im Schußwerk 22 wird je ein Schußfaden 24 dem bereitgestellten Schützen 25 übergeben. Die Fäden 24 a, und 24 b werden von den außerhalb des Schützens 25 befindlichen, vom Spulenträger 26 getragenen Schußfadenspillen27a und 27b abgezogen und mittels des Schützens 25 durch das Webfach zur Fangvorrichtung im Kasten 23 geschlossen. Danach erfolgen das Anschlagen des Schußfadens 24 durch die Lade 28 und weitere, an sich bekannte Arbeitsvorgän ge.
  • Der vom Schußfaden 24 befreite Schützen 25 wird, in weiter nicht dargestellter Weise, durch Vorrichtungen im Fangwerk23 zur Rücktransportvorrichtung 30 weiterbefördert. Die Vorrichtung 30, angetrieben von der Hauptwelle 15, führt unterhalb des Webfaches die leeren Schützen 25 vom Fangwerk 23 zum Schußwerk 22 zurück.
  • Am linken Seitenschild 12a, welches mit dem rechten Schild 12 durch die Längsträger 31 zu einem starren Gestell der Webmaschine fest verbunden ist, sind Antrieb und Schaltung 32 für den Schaltbaum 19 angebracht.
  • Die Schalthebel 33 und die Schaltstange 34 dienen dazu, die Kupplung über das Gestänge 35 und die Bremse in dem Bremsgehäuse37 mittels des Gestänges 36 zum Anlassen und zum Abstellen der Wehmaschine von verschiedenen Stellen aus zu betätigen. Die Bremse in dem Gehäuse 37 wirkt auf die Hauptwelle 15 und wird bei Störungen, nach dem Entkuppeln der Kupplung in der Riemenscheibe 14, zum sofortigen Stillsetzen der Hauptwelle 15 und aller be- wegten Teile angezogen.
  • In bekannter Weise kann mittels der Schalthebel 33 die Bremse in dem Gehäuse 37 gelöst werden, ohne die Kupplung in der Scheibe 14 einzukuppeln. Alsdann kann die entkuppelte Hauptwelle 15 mittels des Handrades 38 in bestimmte Winkelstellungen, z. B. zur Kontrolle der Einstellung von Webstuhlteilen zur Nullstellung, gebracht werden.
  • Der Träger 40 der Fadenzubringer in Fig. 3, der nicht nur horizontal, sondern auch vertikal bewegt werden kann, hat zwei Fadenklammern 41 und 42, deren Klemmbacken die Fadenenden der Spulen 24a und 24 b festhalten.
  • Die Bewegung des Trägers 40 ist in Fig. 8 dargestellt. Während die Vorwärtsbewegung zur übernahmestellung am Fach hin horizontal verläuft, geht die Rückwärtsbewegung zur Übergabestellung abwechselnd diagonal zur oberen und zur unteren Lage. Dies erfol--t deshalb, damit der eine Zubrin-er 41 und der andere Zubringer 42 sich abwechselnd in der Schußlinie 0-0 bewegen, um, nachdem der Schußfaden dem Schützen übergeben worden ist, das abzutrennende, mit der Schußspule verbundene Fadenende am Fach wieder zu ergreifen.
  • Auf dem Träger 40 ist eine Führungsleiste 43 befestigt, die in der Nut 44 der Führungsvorrichtung 45 hin- und hergleiten kann. An den Enden der Führungsvorrichtung 45 sind zwei Zahnstangen 46 befestigt. Dazwischen ist in der Führungsvorrichtung 45 eine Aussparung 47 vorgesehen, deren obere und untere Kanten 48 und 49 zusammen mit dem einstellbaren Anschlag 50 den Verstellweg der Zahnstangen 46 bzw. der Führungsvorrichtung 45 begrenzen. Zur E, instellung des Anschlages 50 ist der schräge Schlitz 51 in der am Gehäuse befestigten Deckplatte 45a für die Führungsvorrichtung 45 vorgesehen, in dem der Anschlag 50 nach links oder nach rechts verschoben werden kann. nachdem die Schrauben 52 gelöst sind.
  • Die Zahnritzel 53 auf der Welle 54 greifen in die Zahnstangen 46 ein, wobei der Welle 54 mittels des nachher beschriebenen Antriebes eine oszillierende Bewegung erteilt wird, um die Fadenzubringer 41 und 42 zu senken bzw. zu heben (Fig. 10 und 12).
  • Um die horizontale Bewegung der Zubringer 41 und 42 unabhängig von ihrer vertikalen Bewegung zu bewirken, ist eine Führung 55 mit einer Nut 56 auf der Trägerplatte 40 befestigt (Fig. 3 bis 5). Die Nase 57 am Gleitstück 58, das das Ende des Hebels 59 umgreift, greift in die Nut 56 ein. Die Rolle 60 am entgegengesetzten Ende des zweiarmigen Hebels 59 läuft in der Kurvennut 61 der Nutentrommel 62 auf der Welle 63. Die Klammeröffner 64 und 65 für die Klaminern 66 der Fadenzubringer 41 und 42 werden in bekannter Weise betätigt. Die Hauptwelle 15 der Wehmaschine treibt die Welle 63 mittels der Zahnräder 67, 68 und 69.
  • Zur Erzielung der Schwingbewegung der Welle 54 mit den Ritzeln 53 ist das Zahnrad 70 auf der Welle 63 befestigt, das in das Zahnrad 72 auf der Achse 73 eingreift. Der Hebel 74 ist frei drehbar auf der Welle 63 gelagert (Fig. 6 und 7). Auf dem vertikalen Arm des Hebels 74 ist die Rolle 75, auf dem horizontalen die Rolle 76 befestigt. Die beiden Rollen 75 und 76 sind auf entgegengesetzten Seiten des Hebels 74 angebracht. Um den Hebel 74 zwangläufig anzutreiben, sind zwei Nockenscheiben 77 und 78 züi beiden Seiten des Hebels 74 auf der Achse 73 angeordnet, die mit den Rollen 75 und 76 zusammenarbeiten. Der Lenker 79 ist einerseits mit dem Hebel 74, andererseits mit dem Zahnradsegment 80, welches sich um die Achse 81 dreht und das Zahnrad 82 auf der Welle 54 betätigt, verbunden.
  • Während des Webbetriebes der Webmaschine erfolgt bei jeder Umdrehung der Hauptwelle 15 ein Schußeintrag eines Schützens 25; die hierzu erforderlichen Organe werden vorn Schußwerk 22 (Fig. 2) aus betätigt. Außerdem erfolgt bei jeder Umdrehung ein Anschlag durch das Riet 29, un# die Schaf tniaschine 18 c betätigt die Schäfte 18 im gegebenen Zeitpunkt, um ein neues Fach 18 b zu bilden.
  • Die Welle 63 hat die gleiche Drehzahl wie die Welle 15, infolgedessen bewirkt der Hebel 59 einen horizontalen Hin- und Hergang der Führung 55, damit die Schußf äden 24 a, 24 b je einem Schützen 25 zugeführt werden, jeweils bevor er abgeschossen wird.
  • Hingegen hat die Welle 73 die halbe Drehzahl der Welle 63 bzw. der Hauptwelle 15. Infolgedessen vollführt der Lenker 79 (Fig. 7) pro Schußeintrag nur eine Bewegung in einer Richtung für den einen nach links, für den nächsten nach rechts und so abwechselnd. Aus Fig. 7 ist ersichtlich, daß das Profil der Nockenscheiben 77 und 78 nur während eines ganz kleinen Winkels eine Verschiebung der Rollen 75 und 76 bewirkt, im übrigen bleiben sie während beinahe je einer halben Umdrehung in der Ruhe.
  • Dabei wird nun die Führungsvorrichtung 45 bzw. der Träger 40 nach einem Schuß gesenkt und nach dem nächsten gehoben, der Betrieb ist somit dauernd wechselnd. Der Träger 40 mit den beiden Fadenzubringern wird somit von zwei Steuervorrichtungen, der Nutentrommel 62 und den Nockenscheiben 77, 78, einzeln oder gemeinsam betätigt.
  • Gemäß Fig. 8 bewegt sich der Träger 40 horizontal längs der Linie A-B, wobei er von der Nutentrommel 62 aus gesteuert wird, während die Rollen 75 und 76 an Stellen der Nockenbahnen der Scheiben 77 nud 78 mit konstantem Radius anliegen, Auf dem Rückweg sind beide Steuervorrichtungen 62 und 77, 78 gemeinsain wirksam, so daß der Träger 40 sich längs der Diagonale B-D bewegt.
  • Beim darauffolgenden Vorwärtsschub folgt der Träger 40 der Linie D-C, um auf dem Rückweg angehoben zu werden und sich längs der Diagonale C-A zu bewegen. Die Schußbahn ist mit 0-0 bezeichnet, so daß in Fig. 9 die Fadenübergabe an den Schützen 25 durch den unteren Fadenzubringer 42 erfolgt, wenn der Träger 40 in der oberen Lage ist und in der rechten Übergabestellung bei D steht. In dieser Stellung wird der Fadenklammeröffner 64 (Fig. 3) die Klammer 66 des Zubringers 42 öffnen, nachdem der nicht dargestellte Schützenklammeröffner in bekannter Weise aus der Schützenklammer herausgezogen ist und diese Klammer den Schußfaden 24 b erfaßt hat. Anschließend wird der Schützen 25 vom Schlaghebel im Schußwerk 22 durch das Fach 18 b geschossen, und der Zubringer 42 bewegt sich vom Punkt D zum Punkt G (Fig. 9). In dieser Stellung hat der Klammeröffner 65 die Klammer 66 des Zubringers 42 zur Übernahme des Fadens 24 b geöffnet und zum Ergreifen desselben geschlossen, einen Augenblick bevor das eingetragene Fadenstück abgeschnitten ist.
  • Da der Träger 40 sich vom Punkt B zum Punkt D bewegt, wird der Zubringer 42 aus der Schußlinie 0-0 abgesenkt und der Zubringer 41 in dieselbe hineingebracht (Fig. 10), so daß diesmal der Zubringer 41 den Faden 24a. dem nächsten Schützen 25 übergibt, welcher vom Schützenheber in die Abschußstellung gebracht ist und danach abgeschossen wird. Der Zubringer 41 geht vom Punkt D nach Punkt C, um den Faden 24a zu ergreifen (Fig. 11), danach von C ZD nach A (Fig. 12), wobei der Zubringer42 in die Schußlinie 0-0 gehoben wird, so daß wiederum der Faden 24 b dem Schützen übergeben wird.
  • Da nun der Zubringer41 den Schußfaden24a der Spule27a und der Zubringer42 den von der Spule 27b hinzubringt, werden im steten Wechsel Schußfäden von verschiedenen Spulen eingetragen.
  • Wo nun auf dem Rückweg der Zubringer 41 aus der Schußlinie 0-0 gehoben wird, kommt aufs neue der Zubringer 42 in die Schußlinie 0-0 hinein. Weil die Zubringer 41, 42 jeweils bei der Abgabe und bei der Übernahme an der gleichen Stelle wie ein einzelner Zubringer stehen, wenn der Schußfaden 24 stets je von einer Spule 27 allein abgezogen wird, kann die bisherig' e Steuerung der Öffner 64 und 65 verwendet werden.
  • Die Fadenzubringer 41, 42 sind in einer durch die Schußlinie 0-0 hindurchgehenden Ebene angeordnet. Es kann dies sowohl eine vertikale Ebene sein, wie in den Figuren dargestellt, als auch eine horizontale Ebene. Die den Schußfaden haltenden Klemmstellen 66 der Fadenzubringer41,42 liegen dabei hintereinander auf einer Senkrechten zur Schußlinie0-0, weil die Übergabe jeweils an ein und derselben Stelle auf der Schußlinie erfolgen muß. Wird der Schützen25 ebenfalls in diese Ebene hinzugebracht, so können die Fadenzubringer41,42 unmittelbar nebeneinander angeordnet sein. Wenn aber der Schützen 25 mittels eines Schützenhebers 83 (Fib-. 13), der sich um die zur Schußlinie 0-0 parallele Achse 84 dreht, aus einer unteren Stellung I, in welche der Schützen 25 von der Rücktransportvorrichtung 30 (Fig. 1) in den Einlaufkanal 85 des Hebers 83 hineingeschoben wird, in die Abschußstellung IV angehoben wird, so können die Fadenzubringer aus einer weiter vom Schützen entfernten Ruhestellung erst in die Übergabestellung vorgeschobeil werden, wenn der Schützen 25 die Abschußstellung IV erreicht hat. Denn aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Fadenklammer 86 des Schützens 25 und die Fadenklammern, 66 der Fadenzubringcr 41, 42 einander so weit übergreifen, daß die Klemmstelle der Klammer 86 hinter der Klemmstelle der Klammern 66 liegt.
  • Um die Bewegung der Rückholer auf die Strecke zwischen der Übernahmestelle am Fach und der Übergabestelle zu beschränken, ist es vorteilhaft, wie in Fig. 13 dargestellt, wenn der Zubringer 41 in der Schußlinie steht, die obere Kante des Zubringers 42 um den Abstand a von der unteren Kante des Zubringers 41 entfernt anzuordnen. Die Klammer 86 ist ganz im Gehäuse des Schützens 25 angeordnet, und die rechte Kante dieses Gehäuses beschreibt den Viertelkreisbogen 87 beim Übergang von der Stellung 1 in die Stellung IV. Damit die Bewegung der Fadenzubringer 41, 42 quer zur Schußlinie 0-0 trotzdem klein gehalten werden kann, ist am Zubringer 42 eine Abschrägung 88 vorgesehen.
  • Wird der Schützen 25 auf einer geraden, senkrecht zur Schußlinie 0-0 stehenden Bahn zugeführt oder sogar in der Schußlinie selbst, wie dies z. B. für hin-und hergehende Schützen mit einer Fadenklammer an jeder Seite der Fall ist, oder werden Eintragsnadeln verwendet, so wird die Bewegung der Fadenzubringer 41, 42 am einfachsten nach Fig. 8 durchgeführt. Wird hingegen ein Schützenheber 83 nach Fig. 13 verwendet, so ist es vorteilhaft, die Bewegung der Fadenzubringer 41, 42 nach Fig. 14 auszugestalten. Bei der Rückführung des Zubringers 42 von Punkt B nach Punkt D wird die Abwärtsbewegung bereits im Punkt D" beendet, wenn der Schützenheber 83 die Stellung 11 erreicht hat. Indem beide Bewegungen von der Hauptwelle abgeleitet werden, erfolgen sie nicht unabhängig voneinander, so daß die vorstehend angegebene Überlappung der Bewegungen des Schützenhebers 83 und der Fadenzubringer 41, 42 störungsfrei erfolgen kann. Wäre die Senkbewegung im Punkt D" noch nicht beendet, so würde dies einen größeren Ab- stand a erfordern und eine erhöhte Beschleunigung des Trägers 40 bedingen, Desgleichen muß die Aufwärtsbewegung des Trägers 40 von C nach A bei A" (Fig. 14) beendet sein, damit der Schützenheber 83 bereits bis in die Stellung 111 angehoben werden kann.
  • Die in Fig. 14 dargestellte Bewegung zeigt, daß auch bei Punkt B und C die Onerbewegung nach der Längsbewegung beginnt, was sich auf das Halten des Fadens günstig auswirken wird, indem auch bei hoher Schußzahl die Gefahr, daß die Fadenklammern 66 infolge Erschütterungen sich öffnen und den Faden verlieren, verringert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRCCHE-. 1. Verfahren zum Weben auf Webmaschinen, bei denen die Schußfäden von mindestens zwei außerhalb der Schußfaden-Eintragsorgane angeordneten Vorratsspulen abgezogen werden, die auf der gleichen Seite der Webmaschine angeordnet sind, und wobei für jeden Schußfaden ein Fadenzubringer vorgesehen ist, der den Schußfaden an ein Eintragsorgan abgibt und von dieser Übergabestelle gegen das Webfach hin verschoben wird, um das mit der Vorratsspule verbundene Ende des Schußfadens zu erfassen, welches Ende dann von dem im Webfach eingetragenen Schußfaden abgeschnitten wird, und den erfaßten Schußfaden zur übergabestelle zurückzubringen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schußfadenzubringer gemeinsam nicht nur eine Bewegung parallel zur Schußlinie, sondern mindestens während eines Teiles dieser Bewegung auch eine Bewegung quer zur Schußlinie ausführen. 2. Webniaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Tragvorrichtung (40) angeordnet ist, auf welcher die Fadenzubringer (41, 42) befestigt sind, und daß mit dem Webmaschinenantrieb verbundene Steuervorrichtungen sowohl eine Bewegung der Tragvorrichtung parallel zur Schußlinie als auch eine Bewegung quer zur Schußlinie zum Teil einzeln und zum Teil gemeinsam bewirken. 3. Webmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragvorrichtung (40) mit einer Führung (43) für die Bewegung parallel zur Schußlinie und mit einer weiteren Führung (55-) für die Bewegung quer zur Schußlinie versehen ist und diese Führungen mit Teilen (45, 57) der Steuervorrichtung zusammenarbeiten. 4. Webmaschine nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Führung (43) für die Bewegung der Tragvorrichtung (40) parallel zur Schußlinie zusammenarbeitende Teil (45) der zugeordneten Steuervorrichtung quer zur Schußlinie bewegbar ist und daß die Steuervorrichtung (54, 73 bis 82) derart ausgebildet ist, daß pro Schußeintrag eine Bewegung dieses Teiles nur in einer Richtung erfolgt. 5. Webniaschine nach den Ansprüchen 2 und 3. dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Führung (55) für die Bewegung der Tragvorrichtung (40) quer zur Schußlinie zusammenarbeitende Teil (57) der zugeordneten Steuervorrichtung (58 bis 62) in der Richtung der Schußlinie bewegbar ist und daß die Steuervorrichtung (58 bis 62) derart ausgebildet ist, daß pro Schußeintrag je eine Bewegung in einer und in der entgegengesetzten Richtung erfolgt. 6. Webmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenzubringer (41, 42) in einer durch die Schußlinie hindurchgehenden Ebene angeordnet sind, wobei ihre den Schußfaden haltenden Klemmstellen (66) auf einer Senkrechten zur Schußlinie hintereinanderliegen. 7. Webinaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (54 und 73 bis 82), welche die Bewegung der Fadenzubring.er (41-, 42) quer zur Schußlinie bewirkt, so ausgebildet ist, daß die Querbewegung während des Rückführens der Fadenzubringer vom Fach zur übergabestelle erfolgt. 8. Webmaschine nach den Ansprüchen 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (54 und 73 bis 82) so ausgebildet ist, daß die Querbewegung nach Beginn der Längsbewegung biginnt und vor Beendigung der Lätigsbewegung vollendet ist. 9. Webniaschine nach Anspruch 2 mit einem uni eine zur Schußlinie parallele Achse drehbaren Schützenzubringer, dadurch gekennzeichnet, daß zwei benachbarte Fadenzubringer (41, 42) mit einem Abstand (a) zwischen ihren einander zu-,gewandten Begrenzungsflächen angeordnet sind, welcher derart bemessen ist, daß beirn Drehen des Schützenzubringers (83) das Ende des Schützen-, (25) durch diesen Raum hindurchtreten kann. zum Zweck, eine Zeitersparnis durch teilweise Überlappung dieser Drehbewegung und der Längsbewegung der Fadenzubringer züi ermöglichen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 869 322, 869 476; USA.-Patentschriften N r. 2 005 391, 2 152 255, 2 420 380, 2 578 205; G 1 a f e v, Textil-Lexikon, 1937, S. 529 und 530; 3vIelliand Textilberichte, -Nr. 4/19511. S. 281 und 282.
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