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DE1018800B - Einschwimmbarer Verschluss fuer Wehre - Google Patents

Einschwimmbarer Verschluss fuer Wehre

Info

Publication number
DE1018800B
DE1018800B DEM19626A DEM0019626A DE1018800B DE 1018800 B DE1018800 B DE 1018800B DE M19626 A DEM19626 A DE M19626A DE M0019626 A DEM0019626 A DE M0019626A DE 1018800 B DE1018800 B DE 1018800B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
closure
lock
stowage
weirs
floatable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM19626A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM19626A priority Critical patent/DE1018800B/de
Publication of DE1018800B publication Critical patent/DE1018800B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/205Barrages controlled by the variations of the water level; automatically functioning barrages
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B13/00Irrigation ditches, i.e. gravity flow, open channel water distribution systems
    • E02B13/02Closures for irrigation conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • Einschwimmbarer Verschluß für Wehre Den Gegenstand des Hauptpatentes bildet ein einschwimmbarer Verschluß für Wehre, bei dem die Stauwand des an den Strompfeilern anliegenden Verschlusses unterwasserseitig der Anlagepunkte angeordnet ist. Das Einschwimmen des Verschlusses erfolgt durch Fremdschwimmer. Nach dem ersten Zusatzpatent zu dem Hauptpatent ist zur Erleichterung des Einschwimmens der Staukörper des Verschlusses als Selbstschwimmer ausgebildet. Beide Verschlüsse, sowohl der durch Fremdschwimmer einschwimmbare als auch der als Selbstschwimmer einschwimmbare Verschl.uß, erlauben: eine Regelung des Wasserstandes nur durch Unterströmen des Verschlusses.
  • In weiterer Ausgestaltung der einschwimmbaren Verschlüsse nach dem Hauptpatent und dessen erstem Zusatzpatent wird daher gemäß der Erfindung ein solcher Verschluß, bei dem die Aufhängungen der Stützkonstruktion der Stauwand, in der Staustellung des Verschlusses unter dem gestauten Wasserspiegel liegen, derart ausgebildet, daß der Verschluß mittels zweier an den seitlichen Enden des Verschlusses angeordneter Zugarme aufgehängt und die Oberkante der Stauwand des Verschlusses absenkbar ist. Ein solcher Verschluß kann einteilig oder zweiteilig ausgebildet werden. Beii einem einteiligen. Verschluß wird der Wasserstand dadurch geregelt, daß der Verschluß um seine Aufhängung in eine Sohl:envertief'ung einschwenkbar ist und da.ß der untere Teil der zum Oberwasser hin gelegenen Stauwand drem Schwenkradius entsprechend gebogen ist. Bei einem zweiteiligen Verschluß ist oben eine, schwenkbare Stauklappe angeordnet.
  • Bei den bekannten einteiligen Wehrverschlüssen mit oberwasserseitiger Aufhängung, die zur Regulierung des Staues angehoben werden, liegen meist die Aufhängungen der Stützkonstruktion dier Stauwand in der Staustellung des Verschlusses über dem Wasserspiegel. Hierdurch entstehen jedoch in: der kalten Jahreszeit Schwierigkeiten, da. die sich bildende Eisdecke die Bewegungen, des Verschlusses beeinträchtigt oder sogar unmöglich macht. Außerdem wird. das geregelte Ablassen des gestauten Wassers durch. sich vor dem Verschluß auf der Wehrsohle ansammelndes Geschiebe behindert. Wehrverschlüsse mit Segmentform sind zur Regelung dees Staues auch schon mit aufgesetzten Klappen ausgebildet worden. Bei diesen Verschlüssen ist die Drehachse aber stets .unterwasserseitig vom Verschlußkörper angeordnet. Das hat zur Folge, daß sowohl die Hubmittel als auch die Stützarme des Verschlusses bei einem Absenken des Staues vom Wasser überströmt werden, falls sie nicht in Nischen der Wehrpfeiler angeordnet sind. Im Hinblick auf die Statik der Pfeiler und die hydraulischen Verhältnisse sind aber Nischen meistens nachteilig. Die vorerwähnten Nachteile der bekannten ein- und zweiteiligen Regulierverschlüsse sind bei dem einschwimmbaren Verschluß gemäß der Erfindung vermieden. Dadurch, daß der Stau. durch Absenken der Oberkante des oberwasserseitig und unter dem Wasserspiegel aufgehängten Verschlusses geregelt wird, ist eine sich im Winter bildende Eisdecke nicht hinderlich. Der Verschluß kann auch unter der vorhandenen Eisdecke noch genügend bewegt werden. Pfe@iferverbreiternde und den Wasserabfluß störende Nischen für den Antrieb sind nicht notwendig. Der Staudruck wird oberwasserseitig in die Pfeiler eingeleitet, wodurch eine günstige Pfeilerbelastung erreicht wird. Sich vordem Verschl:uß ansammelndes Geschiebe kann die Bewegungen des Verschlusses nicht beeinträchtigen.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht eines einteiligen Regulierverschlusses, Fig.2 eine Seitenansicht eines zweiteiligen Regulierverschlusses, Fig.3 und. 4 Draufsich.ten auf zwei verschiedene Aufhängungen des Regulierverschlusses an den Strompfeilern.
  • Der in den Zeichnungen als selbst schwimmfähig dargestellte einschwimmbare Verschluß für Wehre gemäß der Erfindung besteht nach den Fig. 1 und 2 aus dem hohlen, als Schwimmkörper ausgebildeten Staukörper 1, den an diesen, auf beiden Seiten angeschlossenen Zugarmen 2 und den an den Enden der Zugarme 2 gebildeten Lagerstellen 3. Die- Zugarme 2 sind im: spitzen. Winkel nach dem Oberwasser 4 hin zusammengeführt und am freien Ende. mit quer zur Ebene der Zugarme sich erstreckenden zapfenartigen Auskragungen 5 versehen, mit denen sie, wie die Fig. 3 zeigt, am Strcmpfeiler 6 schwenkbar, gelagert sind. Der Staukörper 1 ist in an sich bekannter Weise längssteif ausgebildet. Stützkonstruktionen -zwischen den Zugarmen sind daher nicht nötig. Die Schwenkachse 8 d-s Verschlusses liegt in der Staustellung unterhalb des Oberwasserspiegels.
  • Der Staukörper 1 des einteiligen Verschlusses nach der Fig. 1 liegt in der Staustellung mit seiner unteren Dichtungskante 9 am Drempel 10 an.. Der an die Dichtungskante 9 anschließende Teil der zum Oberwasser 4 hin gelegenen Stauwand 11 ist dem Schwenkradius entsprechend gebogen. Zur Regulierung ist der Verschluß in eine So Jenvertiefung 12 einschwenkbar.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig.2 hat dier Staukörper 1 einen trapezförmigen Querschnitt. Der Staukörper 1 liegt in der Staustellung mit seiner unteren Dichtkante 13 auf der Wehrsohle 14 auf. An dem Staukörper 1 ist oben bei 15 eine Stauklappe 16 angelenkt, durch welche die Regulierung des angestauten Wassers erfolgt Durch die Schräglage des Staukörpers 1 nach Unterwasser hin wird der Überla.ufrücken der umgelegten Klappe 16 so, weit nach Unterwasser zu über das Tosbecken verlegt, daß der Überlaufstrah,l nicht auf die schiefe Ebene der Wehrschwelle auftrifft, sondern an einer genügend tiefen Stelle in das Tosbecken gelangt, an der beste Energievernichtung erreicht wird.
  • In der Fig. 4 ist eine von der Fig. 3 abweichende Ausgestaltung der Lagerung der Zugarme 2 dargestel:lt. Hierbei sind an den Strompfeilern 6 Zapfen 17 angebracht, um die der Verschluß mittels an den Enden der Zugarme 2 gebildeter Lager 18 schwenken kann..

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einschwimmbarer Verschluß für Wehre nach Patent 80-1659 oder dessen Zusatzpatent 827 775, bei dem die Aufhängungen der Stützkonstruktion der Stauwand in der Staustellung des Verschlusses unter d°m gestauten Wasserspiegel liegen, dadurch gekennzeichnet. daß der Verschluß mittels zweier an den seitlichen Enden des Verschlusses angecrdneter Zugarme (2) aufgehängt und die Oberkante der Stauwand des Verschlusses absenkbar ist.
  2. 2. Verschluß nach, Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß um seine Aufhängung (Schwenkachse 8) in eine Sohlenvertiefung (12) einschwenkbar ist und daß der untere Teil der zum Oberwasser hin gelegenen Stauwand (11) dem Schwenkradius entsprechend gebogen ist.
  3. 3. Vcr schluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichn2t, daß auf dem Verschluß oben eine sch;; enlcbare Stauklappe (16) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 52 004, 728 853, 804 659, 824 623, 827 775, 871 573, 871575; österreichische Patentschrift \ r. 76 311; schweizerische Patentschrift Nr. 246 437; französische Patentschrift Nr. 357 982.
DEM19626A 1953-08-06 1953-08-06 Einschwimmbarer Verschluss fuer Wehre Pending DE1018800B (de)

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DE (1) DE1018800B (de)

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FR2814767A1 (fr) 2000-09-29 2002-04-05 Gossner Gabriel Procede de regulation d'une retenue, vanne utilisant un tel procede, et ouvrage hydraulique ainsi equipe

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