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DE1018842B - Fernsprechregister - Google Patents

Fernsprechregister

Info

Publication number
DE1018842B
DE1018842B DEB32090A DEB0032090A DE1018842B DE 1018842 B DE1018842 B DE 1018842B DE B32090 A DEB32090 A DE B32090A DE B0032090 A DEB0032090 A DE B0032090A DE 1018842 B DE1018842 B DE 1018842B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tabs
rear wall
cover
tab
register
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB32090A
Other languages
English (en)
Inventor
August Boje
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB32090A priority Critical patent/DE1018842B/de
Publication of DE1018842B publication Critical patent/DE1018842B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
    • B42F17/34Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets with card selection means, e.g. telephone number list finders
    • B42F17/346Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets with card selection means, e.g. telephone number list finders with pivoting movement of selected cards

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Fernsprechregister Die Erfindung bezieht sich auf ein Fernsprechregister mit einer Bodenplatte und einer an dieser geneigt angeordneten sowie mit Seitenleisten versehenen Rückwand zur Aufnahme von hintereinanderstehenden, z. B. alphabetisch geordneten Registerkarten mit von Karte zu Karte gestaffelten Ausschnitten.
  • Bei diesem bekannten Fernsprechregister ist hierbei an der der Rückwand gegenüberliegenden Seite der Bodenplatte eine den Registerkarten entsprechende Anzahl Fingertasten vorgesehen, mittels welcher die gewünschte Registerkarte durch Niederdrücken zur Einsicht freigelegt werden kann. Beim Niederdrücken einer Fingertaste werden die vor der gewünschten Registerkarte stehenden Registerkarten über ein mit Jeder Fingertaste verbundenes Gestänge mittels eines aus der Rückwand heraustretenden Zapfens auf die Bodenplatte umgeklappt. Die Registerkarten sind hierzu am Fußrand mit den entsprechenden Ausschnitten versehen, wobei durch deren Staffelung der einer Fingertaste zugeordnete Zapfen stets nur auf die Re-#isLerkarte trifft, welche die auf' der Fingertaste vorgesehene Bezeichnung aufweist.
  • Bei solchen Fernsprechregistern dürfen die nur mit cier Fußkante aufstehenden Registerkarten nur eine geringe Höhe haben, so daß sie nur zur Aufnahme einer verhältnismäßig geringen Anzahl von Adressen geeignet sind. Denn Registerkarten mit einem höheren Format werden sonst beim Bedienen der Fingertasten im Bereich der Bodenplatte nur nach vorn geschoben, nhne daß sie in der gewünschten Richtung umklappen. Aber auch bei einer geringen Höhe der Registerkarten besteht diese Gefahr. Außerdem geraten die aufzuklappenden Registerkarten beim Umleben leicht in Unordnung. Um die aufgeklappten Registerkarten wieder in die ursprüngliche Lage zu bringen, müssen ,ie vorher mit der Hand gleichmäßig geschichtet werden. Ferner ist die Bedienungsvorrichtung des bekannten Fernsprechregisters, die nur dem Auf- und Zuklappen der Registerkarten dient, im Aufbau sehr verwickelt und bedeutet damit eine ganz erhebliche Verteuerung.
  • Es ist zwar auch ein Fernsprechregister für Registerkarten hoher Formatgröße bekanntgeworden, das an einer Längsseite einen verschiebbaren Greifer turn Abheben des über der gewünschten Registerkarte ruhenden Kartenstapels aufweist. Hierbei können die Registerkarten nur schmal ausgebildet werden, weil sonst die Gefahr besteht, daß beim Aufklappen des Deckels die gefaßten Registerkarten aus dem Greifer herausgleiten.
  • Durch die Erfindung soll daher das Fernsprechregister nach dem ersten Absatz der Beschreibung so ausgebildet werden, daß es nicht nur einfach im Aufbau ist, sondern daß auch bei großer Formathöhe und -breite der Registerkarten eine zuverlässige Bedienung möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die gestaffelten, Registertabe bildenden Ausschnitte am Kopfrand der Registerkarten angeordnet sind und vor der Rückwand etwa im Abstand der Dicke des Kartenstapels ein an der Bodenplatte angelenkter Deckel vorgesehen ist, der etwa senkrecht zur Rückwand aufklappbar ausgebildet ist und zum Führen bzw. Halten der Registerkarten an den Seitenrändern Vorsprünge aufweist, denen in den Seitenle-isten der Rückwand zum Eingriff mit diesen entsprechende randoffene Aussparungen zugeordnet sind.
  • Um ein schnelles und sicheres Erfassen der aufzuklappenden Registerkarten zu ermöglichen, ist gemäß der Erfindung der Deckel an seiner freien Stirnseite mit einer den Registertabe entsprechenden Anzahl von Fingernuten versehen, die so tief bemessen sind, daß die Registerkarten noch in die Fingernuten hineinragen.
  • Um zu vermeiden, daß beim Einlegen eines Fingers in eine bestimmte Fingernut zum Aufklappen der zugehörigen Registerkarte zugleich auch die dahinterstehende Karte erfaßt und mit aufgeklappt wird, ist ein weiteres Merkmal darin zu sehen, daß die senkrecht zur Kopfkante stehende Begrenzungskante des Ausschnittes jeder Registerkarte gegenüber der zugeordneten Fingernut in Staffelrichtung sämtlicher Ausschnitte soweit zurückgesetzt ist, daß die Begrenzungskante noch im Bereich der in Staffelrichtung der Ausschnitte benachbarten Fingernut liegt.
  • Zum Beschriften mit der Hand oder der -Maschine können die einzelnen Registerkarten oder der ganze Stapel schnell und bequem aus der Vorrichtung herausgenommen und wieder eingefügt «-erden, weil eine Verankerung der Registerkarten oder eine Führung in :Tuten nicht erforderlich ist.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann zum Erfassen der aufzuklappenden Registerkarten an der freien Stirnseite des Deckels zusätzlich ein Greifer verschiebbar geführt werden, derart, daß die aufzuklappenden Registerkarten zusammen mit dem Deckel wahlweise voll Hand oder mit dem Greifer erfaßbar sind.
  • An einem Seitenrand der Rückwand bzw. des Dekkelskann ein als Blickfang ausgebildeter Schieber geführt werden, der auf die Zeilenhöhe z. B. der gesuchten Rufnummer jeder Registerkarte einstellbar ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 das Fernsprechregister in Vorderansicht mit bis zu einem auf eineu Anschlag der Bodenplatte aufgeklappten. aufliegenden Deckel, Fig. 2 das Fernsprechregister nach Fig. 1 in Seitenansicht, Fig. 3 das Fernsprechregister in Vorderansicht mit einem zusätzlichen Greifer an dem etwas aufgeklappten Deckel, Fig. 4 das Fernsprechregister nach Fig. 3 in Seitenansicht.
  • Das dem Ausführungsbeispiel zugrunde liegende Fernsprechregister besteht im wesentlichen aus einer Bodenplatte 1, einer an dieser nach außen geneigt angeordneten Rückwand 2, die mit Seitenleisten 3 versehen ist und zur Aufnahme der hintereinanderstehenden Registerkarten 4 dient, und aus einem Deckel 6.
  • Die alphabetisch geordneten Registerkarten 4 sind am Kopfrand mit voll Karte zu Karte gestaffelten, Registertabe bildenden ausschnitten 5 versehen (Fig. 1 und 4).
  • Im Bereich des Fußrandes der Rückwand 2. etwa im Abstand der Dicke des aufzunehmenden Kartenstapels, ist an der Bodenplatte 1 der Deck; l 6 angelenkt, der etwa senkrecht zur Rückwand aufklappbar ausgebildet ist und zum Führen und Halten der umgeklappten Registerkarten 4 an den Seitell.rändern Vorsprünge 7 aufweist. Diese Vorsprünge greifen beim Zuklappen des Deckels 6 in entsprechend ausgebildete randoffene Aussparungen 8 ein, die in den Seitelileisten 3 der Rückwand vorgesehen sind (Fig. 2).
  • In Fig. 1 sind - die an der freien Stirnseite des Deckels 6 vorgesehenen Fingernuten 9 dargestellt. Unterhalb jeder Fingernut ist auf dein Deckel die Kennzeichnung für die zugehörige Registerkarte, z. B. AB usw., vorgesehen.
  • Wie die in Fig. 1 zwischen den Fingernuten AB und CD gestrichelt gezeichnete und parallel zum linken Kartenrand der Registerkarte R verlaufende Linie a. -b zeigt, ist die senkrecht zur Kopfkante stehende Begrenzungskante 10 des Ausschnittes 5 der Registerkarte B gegenüber der zugeordneten Fingernut AB in Staffelrichtung sämtlicher Ausschnitte so weit zurückgesetzt, daß die Begrenzungskante noch im Bereich der in Staffelrichtung der Ausschnitte benachbarten Fingernut CD liegt. Diese Ausbildung weisen auch die der Registerkarte B nachgeordneten Registerkarten 4 auf.
  • Die Vorderseite der ersten Registerkarte kann mit einem Vordruck für wichtige Anschlüsse, z. B. Polizei, Arzt usw., und für die wichtigsten postalischen Anschlüsse versehen werden, während die Rückseite auf dem unteren Teil mit dem Buchstaben A gekennzeichnet ist. Die Vorderseite der zweiten Karte ist auf dein oberen Teil finit dem Buchstaben B und die Rückseite auf dein unteren Teil mit dein Buchstaben C zekeimzeichnet usf.
  • Um z. B. die Eintragungen auf den Registerkarten .3 B zur Einsicht freizulegen, legt man einen leicht gebogenen Finger in die auf deni Deckel mit A B gekennzeichnete Fingernut, wobei gleichzeitig die in die Fingernut hineinragende zugehörige Registerkarte erfaßt und zusammen mit dein Deckel aufgeklappt wirrl. Beim Zuklappen des Deckels «erden gleichzeitig die aufgeklappten Registerkarten in die Ruhelage zurückgeführt.
  • An der freien Stirnseite des Deckels 6 ist zusätzlich noch ein Greifer 11 verschiebbar geführt (Fig. 3 und 4). Der Greifer ist, wie Fig.4 zeigt, auf der Rückseite des Deckels 6 in Richtung zur Bodenplatte 1 hakenförmig abgehoben, derart, daß die aufzuklappenden Registerkarten 4 vermittels des Hakens 12 erfaßt und zusammen mit dem Deckel aufgeklappt werden können. Das Aufklappen der Registerkarten kann also wahlweise von Hand oder vermittels des Greifers 11 erfolgen.
  • An einem Seitenrand der Rückwand bzw. des Deckels ist als Blickfang noch ein Schieber 13 verschiebbar angeordnet, wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist.
  • Der Erfindungsgegenstand gestattet es, nach Bedarf als Fortsetzung von mit Adressen voll ausgefüllten Registerkarten 4 kürzer gehaltene Nebenkarten 14 und 15 (Fig. 1) einzustellen, die nach dem Aufklappen der vorgelagerten Registerkarten bequem mit dem Fingernagel erfaßt und ebenfalls umgeklappt werden können, um auch die Rückseite zur Einssicht freizulegen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fernsprechregister mit einer Bodenplatte und einer an dieser nach außen geneigt angeordneten sowie finit Seitenleisten versehenen Rückwand zur Aufnahme voll hilltereinanderstehenden, z. B. alphabetisch geordneten Registerkarten mit von Karte zu Karte gestaffelten Ausschnitten, dadurch gekennzeichnet, daß die gestaffelten. Registertabe bildenden Ausschnitte (5) am Kopfrand der Register@arten (4) angeordnet sind und vor der Rückwand (2) etwa im Abstand der Dicke des Kartenstapels ein all der Bodenplatte (1) angelenkter Deckel (6) vorgesehen ist, der etwa senkrecht zur Rückwand aufklappbar ausgebildet ist und zum Führen bzw. Halten der Registerkarten an den Seitenrändern Vorsprünge (7) aufweist, denen in den Seitenleisten (3) der Rückwand zum Eingriff mit diesen entsprechende randoffene Aussparungen (8) zugeordnet sind.
  2. 2. Fernsprechregister nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, claß derDeckel (6) all seiner freien Stirnseite finit einer den Registertabe entsprechenden Anzahl Fingernuten (9) versehen ist, die so tief bemessen sind, daß die Registerkarten noch in die Fingernuten hineinragen.
  3. 3. Fernsprechregister nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht zur Kopfkante stehende Begrenzungskante (10) des Ausschnittes (5) jeder Registerkarte (4) gegenüber der zugeordneten Fingernut (9) in Staffelrichtung sämtlicher Ausschnitte so weit zurückgesetzt ist, daß die Begrenzungskante noch ini Bereich der in Staffelrichtung der Ausschnitte benachbarten Fingernut liegt.
  4. 4. Fernsprechregister nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der freien Stirnseite des Deckels (6) zum Erfassen der aufzuklappenden Registerkarten (4) zusätzlich ein Greifer (11) verschiebbar geführt ist, derart, daß die aufzuklappendenRegisterkarten zusammen mit dem Deckel wahlweise von Hand oder mit dem Greifer erfaßbar sind.
  5. 5. Fernsprechregister nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Seitenrand der Rückwand (2) bzw. des Deckels (6) ein als Blickfang ausgebildeter Schieber (13) geführt ist, der auf die Zeilenhöhe z. B. der gesuchten Rufnummer jeder Registerkarte einstellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 486 429; USA.-Patentschriften Nr. 2 524 704, 2 575 482.
DEB32090A 1954-08-02 1954-08-02 Fernsprechregister Pending DE1018842B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB32090A DE1018842B (de) 1954-08-02 1954-08-02 Fernsprechregister

Applications Claiming Priority (1)

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DEB32090A DE1018842B (de) 1954-08-02 1954-08-02 Fernsprechregister

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1018842B true DE1018842B (de) 1957-11-07

Family

ID=6963665

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB32090A Pending DE1018842B (de) 1954-08-02 1954-08-02 Fernsprechregister

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1018842B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1139098B (de) 1958-10-25 1962-11-08 Marta Roth Geb Hoenmans Registerkartei, insbesondere fuer Fernsprechnummern
DE1150946B (de) 1957-12-10 1963-07-04 Howard Reginald Pearce Notizvorrichtung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE486429C (de) * 1929-11-15 Bruno Richard Franz Gehaeuse fuer Karteien in Blockform
US2524704A (en) * 1947-04-26 1950-10-03 Henderson Robert Card indexing device
US2575482A (en) * 1945-12-12 1951-11-20 Samuel I Berger Selector binder

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